F4 Schwaigern

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Johannes "John" Götz - SPRICH DEIN LETZTES GEBET - "Noch heute!" | Folge 2 von 4

Die Episode beleuchtet die letzten Worte Jesu am Kreuz und ihre transformative Kraft für das christliche Leben. Sie betont die zentrale Rolle der Auferstehung und die zugängliche Gnade Gottes, die jedem durch den Glauben an Jesus Christus Rettung bietet.

02.04.2025 21 min F4 Schwaigern, Johannes "John" Götz

Zusammenfassung & Show Notes

SPRICH DEIN LETZTES GEBET - "Noch heute!" | Folge 2 von 4

In dieser Episode beschäftigen wir uns intensiv mit den letzten Worten Jesu am Kreuz und der tiefen Bedeutung, die sie für unser Leben als Christen haben. Ich bringe zur Sprache, warum das Thema Auferstehung in der christlichen Lehre so zentral ist und welche transformative Kraft es hat, wenn wir die Botschaft von Jesus annehmen und verstehen, dass er stellvertretend für unsere Schuld gestorben ist. In unserer Predigtreihe betrachten wir die entscheidenden Momente, in denen Jesus nimmt, was uns trennt, und uns stattdessen Hoffnung und neues Leben schenkt. Ich analysiere die kritischen letzten Sätze am Kreuz und was sie für die menschliche Bedingung aussagen. Besonders eindrücklich wird die Antwort Jesu an den Verbrecher, der ihn bittet, an ihn zu denken. Diese Worte sind ein machtvolles Beispiel für die Gnade Gottes, die allen zugänglich ist – unabhängig von unserem bisherigen Verhalten oder den Schicksalsschlägen, die wir erlitten haben. Ich betone, dass weder unser Versagen noch unsere Abneigung gegenüber bestimmten Glaubenspraktiken uns davon abhalten sollten, einfach nur zu glauben und zu bitten: "Jesus, denk an mich." Zudem beleuchte ich den inneren Zustand, der uns alle betrifft: die Trennung von Gott aufgrund der Sünde und die Unsicherheit, die damit einhergeht. Diese Reflexion führt uns zu der Erkenntnis, dass die Gnade Gottes uns nicht nur rettet, sondern auch die Grundlage für die Beziehung zu ihm bildet. Ich lade die Zuhörer ein, sich mit einer offenen Haltung der Gnade Gottes zuzuwenden, die kein Verdienst fordert, sondern ein Geschenk ist, das für jeden erhältlich ist. Wir gehen zurück zu den biblischen Texten und analysieren den Dialog zwischen Jesus und dem Verbrecher am Kreuz, um zu zeigen, wie diese Worte eine Einladung zur Erlösung sind. Diese Botschaft ist nicht nur für den Verbrecher relevant, sondern für jeden von uns, der nach einem Sinn sucht und sich von der sündhaften Natur befreit sehen möchte. Gleichzeitig stelle ich klar, dass Gnade nicht eine billige Entschuldigung für schlechte Taten ist, sondern eine grundlegende Neuausrichtung, die unser Herz verändert. Diese Tiefe des Glaubens wird durch persönliche Geschichten und Vergleiche verdeutlicht, die uns dazu anregen sollen, die Gnade Gottes in unserem eigenen Leben zu erkennen und anzunehmen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir den Zuhörern die ermutigende und befreiende Botschaft vermitteln, dass jeder Mensch, egal wo er in seinem Leben steht oder was er getan hat, durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden kann. Diese einfachen aber tiefgreifenden Worte „Jesus, denk an mich“ können der Schlüssel zu einem neuen Herzen und zum ewigen Leben sein. Ich hoffe, dass diese Episode nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch zu einer tiefen und persönlichen Auseinandersetzung mit dem Glauben anregt.

Das und mehr erzählt uns Johannes „John“ Götz


 
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Liebenzeller Gemeinschaft und EC-Jugendarbeit Schwaigern e. V. 
 Falltorstr. 4
 74193 Schwaigern

 

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Intro und Outro: Sarah Reinwald

Produziert: Gideon Schmalzhaf

Transkript

Johannes "John" Götz
00:00:19
Das ist doch schon ein bisschen seltsam mit den Christen, oder? Da reden die immer von Tod und Auferstehung, wo es doch im Leben eigentlich um so viel mehr geht. Der Wolfgang hat es gerade gesagt, Frau, Haus, Auto, Kinder. Warum wird in der Bibel immer so viel Wert darauf gelegt, dass Jesus gestorben ist, dass er wieder auferstanden ist? Warum sagt Paulus, das ist das Allerwichtigste? Wenn das nicht passiert ist, dann ist alles andere nutzlos, sinnlos. Wir machen dieses Jahr vor Ostern diese Predigtreihe zu den letzten Worten, die letzten Sätze, die Jesus gesagt hat, bevor er gestorben ist. Und letzte Woche hat uns Mark mit hineingenommen in dieses Geschehen am Kreuz. Und wer da war, erinnert sich vielleicht, wie das Volk außenrum steht um das Kreuz und die Pharisäer und die Soldaten und alle verspotten sie Jesus und sie warten nur drauf, bis er endlich mal was sagt, und dann macht er seinen Mund auf und sagt, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Und dann hat uns Marc erklärt, was das bedeutet, Nämlich wenn Jesus sagt, vergib ihnen, dann heißt das, wir sind schuld. Ich bin schuld.
Speaker1
00:01:45
Du bist schuld.
Johannes "John" Götz
00:01:47
Und Gott findet in seiner Liebe einen Ausweg. Jesus stirbt an deiner Stelle. Er trägt diese Schuld. Er tauscht mit dir. Und es gibt viele, die das vielleicht gehört haben und die, so wie es der Wolfgang vorher erzählte, von seinem Geschäftskollege vielleicht sagen, ja, das kann ich ja noch glauben, wenn ich alt bin. Reicht ja noch später irgendwann. Und dann gibt es tausend Ausreden, warum man jetzt keine Zeit hat dafür.
Speaker1
00:02:16
Aber sei dir bewusst,
Johannes "John" Götz
00:02:17
Wenn du jetzt keine Zeit dafür hast, dann mag ich, ich habe die Folie von dir geklaut. Hier, ihr seht es nochmal, wo es letztes Mal darauf rauslief. Wer an Jesus glaubt und wer mit Jesus diesen Tausch vollzieht, der bekommt ein neues Herz. Du wirst befreit von deiner Sünde, ein neuer Mensch. Du wirst Gottes Kind. Der Heilige Geist, der lebt in dir. Du hast ewiges Leben. Eine Hoffnung, die trägt. Das, was damals in diesem Kreuz passiert ist, das ändert tatsächlich alles. Das ist die Grundlage für unser ganzes Leben als Christen. Und als ob das an sich nicht schon verrückt genug klingt, sagt Gott, ich schenke dir das einfach so. Ohne Vorbedingungen. Du musst nichts erfüllen.
Speaker1
00:03:08
Ich schenke dir das. Das hast du wahrscheinlich auch schon tausendmal gehört.
Johannes "John" Götz
00:03:14
Das ist nichts Neues.
Speaker1
00:03:16
Und doch ist
Johannes "John" Götz
00:03:16
Es die größte und die wundersamste Nachricht, die es auf dieser Welt gibt. Und dem wollen wir heute ein bisschen nachspüren, was das heißt, dass wir aus Gnade gerettet sind. Gnade, das ist der Fachbegriff dafür. Der Fachbegriff dafür, dass Gott mir das schenkt, obwohl ich es nicht verdient habe. Wir gehen also nochmal zurück, knapp 2000 Jahre, an diesen Freitagnachmittag vor den Toren von Jerusalem, wo sich ein Gespräch entwickelt zwischen diesen Gekreuzigten. Und zwar sagt der eine irgendwann, wir werden zu Recht bestraft. Wir bekommen den Lohn für das, was wir getan haben. Er aber, und damit meint er Jesus, er hat nichts Unrechtes getan. Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst.
Speaker1
00:04:16
Und Jesus antwortet ihm und sagt,
Johannes "John" Götz
00:04:18
Wahrlich, ich sage dir, heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Warum die zwei anderen zum Tod verurteilt wurden, das wird uns nicht überliefert. Das wissen wir nicht genau, aber das ist auch für diese Geschichte gar nicht so wichtig, weil alle anderen, die drumherum stehen, die Juden, die hohe Priester, die Pharisäer, Das ganze Volk, alle interessieren sich gar nicht für die zwei anderen, sondern für Jesus. Und die Frage ist, wer ist dieser Jesus? Ist er ein Prophet? Hat Gott ihn wirklich beauftragt und zu uns geschickt? Ist er vielleicht sogar der Messias, der versprochene Retter? Im Volk gibt es viele, die sagen, ja genau, das ist er, weil wie sollte er sonst so viele Wunder tun? Und die Pharisäer und die Theologen sagen, nein, das kann gar nicht sein, das stimmt nicht. Und sie verspotten ihn. Wir wissen nicht, ob dieser Verbrecher am Kreuz vorher schon mal Jesus begegnet ist. Ob er vielleicht von ihm gehört hat, eine Predigt oder ein Wunder miterlebt hat. Auf jeden Fall hat er mitbekommen, wie Jesus sich hier verhält. Und er hat gesehen, wie er mit den anderen umgegangen ist. Mit den Soldaten, die ihn gekreuzigt haben. Die die Nägel genommen haben und sie durch seine Arme getrieben und durch die Füße.
Speaker2
00:05:39
Er hat mit angeschaut,
Johannes "John" Götz
00:05:41
Wie sie das losgeworfen haben um seine Kleider. Er hat das alles genau gesehen. Und er hat auch gehört, wie Jesus irgendwann sagt, Vater, vergib ihnen. Er hat oben drüber gelesen können, Inri, auf Deutsch übersetzt, der König der Juden. Wer ist dieser Jesus, der sich selbst bei dieser Folter nichts zu Schulden kommen lässt, der sagt, Vater, vergib ihnen. Die anderen, die werden zurecht gekreuzigt. Aber er hat nichts Unrechtes getan. Zu diesem Urteil kommt dieser andere Verbrecher, der da am Kreuz hängt und sagt, nein, der ist unschuldig. Der kann da nichts dafür und er sagt, Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst. Dieser Jesus ist wirklich ein König. Ein König, der nicht von dieser Welt kommt. Und er hat es verdient, seine Herrschaft anzutreten. Und damit bezeugt dieser Mann, dieser Jesus, der hier am Kreuz hängt, der verspottet wird, der ausgelacht wird, der ist der Messias. Er ist der von Gott versprochene Retter. Und im Gegensatz dazu sagt er von sich selber, wir werden zu Recht bestraft. Ich habe das verdient. Ich bekomme den Lohn für das, was ich getan habe. Und die Bibel ist an dieser Stelle sehr klar. Vor Gott, da ist jeder Mensch Sünder. Alle verfehlen diese Herrlichkeit, die sie eigentlich haben sollten. Gott kann nicht einfach über Sünde hinweg schauen. Und ich merke bei mir selber und habe es auch schon bei vielen anderen so rausgehört, dass wir oft ein Bild von Gott haben, als wäre Gott so ein pingeliger Spießer, der uns Sachen verbietet, die Spaß machen, der uns Regeln vorschreibt, die niemand einhalten will und der jeden zornig in die Hölle schickt und bestraft, der sich nicht an seine Regeln hält. Und ich glaube, dieses Bild haben wir, weil wir nicht wirklich verstehen, was Sünde ist, beziehungsweise was Sünde mit uns macht. Und Marc, ich finde, du hast letzte Woche einen richtig schönen Vergleich gebracht mit diesem Zitroneneis. Wer erinnert sich an das Zitroneneis? Ja, sehr viele. Ein Zitroneneis, das man im Sommer gern essen will und man geht gerade aus dem Haus raus und es fliegt eine Taube vorbei und es macht... Und man hat so weiße Spritzer oben drauf auf seinem Eis und vermutlich sagt niemand, ja komm, ist nicht so schlimm, gleiche Farbe, ich schlotze einfach drüber. Aber es ist klar, dieses Eis ist kaputt, das soll weggeworfen werden. Und Gott kann auch, wie in diesem Bild, unsere Sünde nicht einfach wegwischen, nicht einfach drüber, Schwamm drüber und fertig, weil die Sünde nicht nur was ist, was von oben auf unser Leben drauf tropft und uns verunreinigt, sondern was Innerliches ist, wie so ein Krebsgeschwür, das sich durchfrisst durch den Körper, bis es irgendwann an die Oberfläche kommt.
Speaker2
00:08:53
Ich weiß nicht, wenn es von
Johannes "John" Götz
00:08:54
Euch auch schon mal so ging, wie ich ab und zu für mich selber erschrecke, wo ich denke, was? Sowas könnte ich tun? Solche Gedanken habe ich in die Jungschar, wenn die wieder nicht hören. Grüße geht an Kilian nachher hinten.
Speaker1
00:09:10
Und einfach mal wirklich, wo man sich über sich erschrickt und sagt,
Johannes "John" Götz
00:09:13
Was? Sowas würde ich tun? Oder wenn wir unsere Kinder hier anschauen, ihr habt es vorher gesehen, Die ganze Bühne sitzt voll. Vermutlich hat keiner der Eltern seinem Kind beigebracht, wie man frech ist, wie man lügt, wie man an den Haaren zieht, wie man haut. Das können die von selber. Und dann haut der große Bruder der kleinen Schwester einfach eins auf den Kopf, nur weil er es kann. Und genau so ist es bei uns Erwachsenen auch noch, dass das, was wir vielleicht als Problem manchmal ansehen, wenn ich sage, ja okay, da habe ich jetzt tatsächlich was gemacht, das war nicht gut, das war schlecht, dass das nicht das eigentliche Problem ist.
Speaker1
00:09:55
Sondern nur zeigt, wie die Sünde in mir sich durchgefressen hat,
Johannes "John" Götz
00:10:00
Bis sie an die Oberfläche kommt und sichtbar wird. Die Tatsünde, also das, was ich tue, ist nie das Problem an sich, nie die Ursache, sondern die Folge. Und das Problem eigentlich ist, dass ich von Gott getrennt bin. Und diese Trennung von Gott, die führt zum Tod. Du wirst an deiner Sünde sterben. Und du hast keine Möglichkeit, das irgendwie zu ändern, dich zu retten. Egal, wie sehr du dich anstrengst. Du kannst dein Verhalten vielleicht ändern. Aber das Problem sitzt in dir drin. In deinem Herz. Ohne Gott bist du verloren. Ohne ihn hast du keine Hoffnung, weil du an deiner Sünde sterben wirst. Und der Verbrecher am Kreuz, der war dieser Realität ausgesetzt. Der war gezwungen, dieser Tatsache ins Auge zu schauen. Der erlebt es gerade am eigenen Körper, wie hilflos er ist. Er spürt den Tod, der ihm im Nacken sitzt. Und er weiß nicht, sind es noch Stunden oder noch Minuten? Und wenn ich zu lange durchhalte, dann kommen die Legionäre und sie brechen mir die Füße und dann geht es schneller. Und immer wieder drückt er seine Füße hoch, schiebt den Rücken am rauen Holzstamm nach oben, um seinen Oberkörper irgendwie zu entlasten, um ein bisschen Luft zu kriegen. Was sowieso immer schwieriger wird, weil das Wasser die Lunge füllt und Atmen fast unmöglich macht. Dieser Mann, der erfährt seine Hilflosigkeit. Der kann sich nicht retten. Der kann sich nicht vom Kreuz runterholen und selbst wenn er es könnte, dann wäre er immer noch lebensgefährlich verletzt. Der ist am Ende. Er bekommt den Lohn für das, was er getan hat. Und wir, wir sitzen hier im Gottesdienst, haben es bequem, freuen uns aufs Mittagessen und hoffen, dass die Predigt nicht mehr so lang geht. Der Unterschied zwischen uns und diesem Verbrecher am Kreuz ist nicht, dass wir besser wären oder unschuldig oder was anderes verdient hätten. Ohne Jesus sind wir genau in der gleichen Lage wie dieser Mann damals. Der Unterschied ist, dass er das gespürt hat an seinem Körper.
Speaker1
00:12:14
Und er klammert
Johannes "John" Götz
00:12:15
Sich an alles, was ihm irgendwie noch bleibt, nämlich dieser galiläische Zimmermann, der da neben ihm am Kreuz hängt und äußerlich völlig unscheinbar und doch so anders ist. Er klammert sich an diesen Jesus, der von sich behauptet, ein König, ja sogar der Sohn Gottes zu sein und der doch am Kreuz für seine Feinde sogar betet und sagt, Vater, vergib ihnen. Dieser Jesus ist seine letzte Hoffnung und.
Speaker1
00:12:47
Er ist auch deine
Johannes "John" Götz
00:12:48
Letzte Hoffnung, meine letzte Hoffnung. Ohne Gott sind wir verloren, werden wir sterben und nicht wieder auferstehen. Da ist unser Leben vorbei, auch wenn sich das meistens im Alltag ganz, ganz weit weg anfühlt. Und dieser Mann am Kreuz, er macht das einzig Richtige, er wendet sich an Jesus und sagt, denk an mich. Ein ganz kleines Gebet. Jesus, denk an mich. Und Jesus antwortet sofort und er sagt, wahrlich, ich sage dir, heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Da hängt dieser Mann am Kreuz, der weiß, dass er sein Leben an die Wand gefahren hat. Dieser Mann, der seine Strafe verdient hat, der keine Zukunft hat, der auf den sicheren Tod wartet. Und er schafft es gerade noch so zu sagen, Jesus, denk an mich.
Speaker1
00:13:44
Denk an mich.
Johannes "John" Götz
00:13:45
Und Jesus sagt, ja, ja, ich denke an dich. Mehr noch, ich rette dich sogar. Dass ich hier am Kreuz hänge, obwohl ich unschuldig bin, das ist kein Justizirrtum.
Speaker1
00:13:57
Das ist kein Versehen,
Johannes "John" Götz
00:13:58
Nein, das ist Absicht, pure Absicht. Das ist Gottes Plan, um dich zu retten. Ich mache das für dich. Ich trage deine Schuld. Und das ist Gnade. Das wird hier an dieser Geschichte so deutlich wie sonst selten in der Bibel, was das wirklich heißt. Dass der das überhaupt gar nicht verdient hat. Dass er nichts gemacht hat, was ihn irgendwie wertvoll machen würde, dass er das jetzt hier verdient.
Speaker1
00:14:28
Dass er nichts geleistet hat.
Johannes "John" Götz
00:14:31
Dass es keine Bedingungen gibt für diese Gnade. Das ist das, was Paulus meint, wenn er von Gerechtigkeit ohne Werke redet.
Speaker1
00:14:41
Und das ist das,
Johannes "John" Götz
00:14:42
Was für uns Christen das Wichtigste ist. Das, was uns rettet, was mich rettet und was auch dich retten kann. Wenn du sagst, ja, dieses Geschenk, das.
Speaker1
00:14:53
Will ich annehmen.
Johannes "John" Götz
00:14:55
Diese Gnade, die will ich annehmen, die will ich an mich ranlassen. Jesus tauscht mit dir den Platz. Der Prophet Joel, der hat es schon 800 Jahre vorher angekündigt. Und er hat gesagt, wenn dieser Retter kommt, dann gilt, dass ab dieser Zeit jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet werden wird. Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Das gilt bis heute. Das gilt für dich. Und wenn du Christ bist, dann bist du genauso gerettet wie dieser Mann am Kreuz damals.
Speaker1
00:15:34
Du bist gerettet,
Johannes "John" Götz
00:15:36
Weil du Gott um Hilfe gebeten hast. Weil du gesagt hast, ich kann es nicht, aber Jesus, hilfst du mir, denk an mich, rette mich. Und es gefällt dir vielleicht nicht, mit so einem Verbrecher verglichen zu werden. Weil du denkst, ja, ich habe doch schon viel mehr gemacht. Ich bin doch eigentlich gar kein so schlechter Mensch. Was ich hier in der Gemeinde schon alles getan habe, was ich für andere getan habe. Vor Gott bist du in der gleichen Lage. Vor Gott bist du genauso gerettet wie dieser Verbrecher am Kreuz, nämlich aus Gnade. Unabhängig von dem, was du tust. Als Christ bist du gerettet, weil Jesus für dich gestorben ist. Und weil du das im Glauben, im Vertrauen auf ihn und auf seine Vergebung annimmst. Und es ist unabhängig von Vorbedingungen. Von deiner Moral vielleicht. Von dem, wie du dein Leben lebst. Du musst kein religiöser Mensch sein.
Speaker1
00:16:32
Du musst keine tolle Theologie haben.
Johannes "John" Götz
00:16:35
Du musst nicht viel wissen über Gott. Du musst nicht gut beten können. Bei diesem Mann haben drei Worte gereicht. Jesus, denk an mich. Das sind vier Worte, aber das kriegt ihr hin. Jesus, denk an mich. Als Christ bist du gerettet, weil Gott dir das schenkt in seiner Gnade, nicht weil du es verdient hast. Das ist unabhängig von deiner Leistung. Egal, wie viel du dir auf deine Wohltätigkeit, auf deine Uneigennützigkeit oder sonst was einbildest, du kannst dir bei Gott nichts verdienen. Du musst dir aber auch nichts verdienen. Du musst ihm nichts zurückzahlen. Du musst ihn nicht als würdig beweisen.
Speaker2
00:17:14
Diese Vergebung ist unabhängig davon.
Speaker1
00:17:17
Und es ist auch unabhängig
Johannes "John" Götz
00:17:19
Von deinem Versagen. Also ja, Sünde ist immer Kacke, weil es dich und deine Beziehungen und dein ganzes Leben, deine Mitmenschen kaputt macht. Aber das ändert nichts an deiner Identität. Das ändert nichts daran, wie Gott dich sieht. Das ändert nichts in deiner Stellung vor Gott. Du kannst ihn nicht enttäuschen. Du bist sein geliebtes Kind. Ein neuer Mensch, der ist vergeben. Gott hat dir ein neues Herz geschenkt, einen neuen Menschen aus dir gemacht und du darfst bei ihm sein.
Speaker1
00:17:51
Jetzt und in Ewigkeit.
Johannes "John" Götz
00:17:54
Und vielleicht hast du es gemerkt, in dieser ganzen Reihe kommst du gar nicht vor. Gott ist es, der dir vergibt. Gott ist es, der dich rettet. Und Gott ist es, der in dir durch seinen Geist wirkt und dich zu einem neuen Menschen macht. Und Gott ist es auch, der dich auferwecken wird, wie Jesus zum ewigen Leben. Das ist Gottes Liebe, mit der er uns begegnet.
Speaker1
00:18:17
Das ist Gnade. Was also hindert dich?
Johannes "John" Götz
00:18:21
Was hält dich zurück? Wo denkst du vielleicht, wie dieser Mann, von dem wir vorher gehört haben, ja, das kann ich später noch machen. Da habe ich später Zeit dafür. Aber jetzt nicht, jetzt ist so viel anders. Was hindert dich, ganze Sache mit Jesus zu machen? Was hält dich davon ab, ihm ganz zu vertrauen? Was hindert dich daran, ihm einfach dein Leben hinzulegen und zu sagen, Jesus, du siehst es.
Speaker1
00:18:47
Du weißt es. Hilf mir, rette du mich.
Johannes "John" Götz
00:18:52
Es gilt für dich, was hier vorne steht. Jeder, jeder, auch du, jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
Speaker1
00:19:03
Amen.
Johannes "John" Götz
00:19:04
Ich bete. Jesus, danke für deine Liebe. Wir können nur staunen über das, was du für uns getan hast. Wir können es nicht in Worte fassen, nicht begreifen. Wir können nur staunen. Danke, dass du mich siehst. Dass du weißt, was mich beschäftigt, was mich umtreibt, was mich nachts wach hält. Danke, dass du mich deshalb nicht verurteilst, sondern dass du für mich bist. Danke, dass du alles getan hast, um mich frei zu machen. Und darum bitte ich dich, Jesus, dass du kommst in mein Leben, dass du mich frei machst, dass du mich frei machst von meiner Schuld, von meiner Scham, von meinen Süchten, von all dem, was mich von dir trennt, was mich gefangen hält, was mein Leben kaputt macht. Jesus, ich lege es dir hin. Du bist der König. Du sollst mein König sein. Danke, Jesus, dass du unser Gebet hörst und dass du weißt, wie es uns geht. Danke, dass du für uns bist und dass wir immer zu dir kommen dürfen.
Speaker2
00:20:22
Amen. Vielen Dank.