Mark Bühner - Ehebrechen leicht gemacht | Die größte Predigt aller Zeiten (Teil 5 von 8)
Mark Bühner erläutert Matthäus 5, 27-30 der Bergpredigt und beleuchtet dabei Jesu Ausführungen zum Gebot "Du sollst nicht Ehebrechen". Er betont, wo nach Gottes Maßstab die Sünde beginnt und welche Auswirkungen das auf unser Leben hat.
11.02.2026 26 min F4 Schwaigern, Mark Bühner
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
Ehebrechen leicht gemacht
In dieser Episode befassen wir uns mit einem weiteren herausfordernden Text der Bergpredigt, in dem Jesus radikale Aussagen über Ehe und Unmoral macht. Jesus spricht über Gerechtigkeit, Schuld und Vergebung und konfrontiert uns mit der tiefen Wahrheit, dass jeder von uns weit davon entfernt ist, ein vollkommen gutes Leben zu führen. Ich lade die Zuhörer ein, sich darauf einzulassen, während wir verstehen, wie wir entsprechend dieser Lehren agieren sollten.
Wir analysieren das sechste Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“, und ich erläutere, dass das Verständnis von Ehebruch weit über den physischen Akt hinausgeht. Jesus verdichtet das Gebot und zeigt, dass bereits die Begierde in unseren Gedanken eine Sünde darstellt. Ich verdeutliche, dass dies sowohl zu seiner Zeit als auch heute eine herausfordernde Botschaft für Männer und Frauen ist.
Ich lege dar, wie alltägliche Entscheidungen und kleine Kompromisse schleichend zur Sünde führen können. Der Fokus liegt darauf, wie Gedankenspiele und emotionale Verbindungen außerhalb der Ehe schädliche Konsequenzen haben können. Wir reflektieren über das Beispiel von König David, dessen schleichender Fall in die Sünde uns an die Gefahren des Gedankenspiels erinnert.
Wir diskutieren auch die metaphorische Sprache, die Jesus nutzt, um die Ernsthaftigkeit der Sünde zu betonen. Indem er drastische Aussagen über die radikale Notwendigkeit von Konsequenzen trifft, möchte er uns auf die Gefahren aufmerksam machen, die nicht nur für unser Leben, sondern auch für unsere Seelen existieren. Ich konzentriere mich darauf, wie wichtig es ist, die Wurzeln der Sünde zu erkennen und proaktiv zu handeln, um sie zu bekämpfen, bevor sie Fuß fasst.
Abschließend lade ich die Zuhörer ein, in ihren persönlichen Kämpfen ehrlich zu sein und kämpferisch gegen Sünde anzutreten. Es wird klar, dass es um mehr geht als nur um die Einhaltung von Geboten; es geht um die Beziehung zu Gott und die Qualität unseres Lebens. Ich ermutige die Zuhörer, Gott um Hilfe zu bitten und zu erkennen, dass er die Kraft gibt, der Versuchung zu widerstehen.
Das und mehr erzählt uns Mark Bühner.
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Intro und Outro: Sarah Reinwald
Produziert: Nathanael Lempert
In dieser Episode befassen wir uns mit einem weiteren herausfordernden Text der Bergpredigt, in dem Jesus radikale Aussagen über Ehe und Unmoral macht. Jesus spricht über Gerechtigkeit, Schuld und Vergebung und konfrontiert uns mit der tiefen Wahrheit, dass jeder von uns weit davon entfernt ist, ein vollkommen gutes Leben zu führen. Ich lade die Zuhörer ein, sich darauf einzulassen, während wir verstehen, wie wir entsprechend dieser Lehren agieren sollten.
Wir analysieren das sechste Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“, und ich erläutere, dass das Verständnis von Ehebruch weit über den physischen Akt hinausgeht. Jesus verdichtet das Gebot und zeigt, dass bereits die Begierde in unseren Gedanken eine Sünde darstellt. Ich verdeutliche, dass dies sowohl zu seiner Zeit als auch heute eine herausfordernde Botschaft für Männer und Frauen ist.
Ich lege dar, wie alltägliche Entscheidungen und kleine Kompromisse schleichend zur Sünde führen können. Der Fokus liegt darauf, wie Gedankenspiele und emotionale Verbindungen außerhalb der Ehe schädliche Konsequenzen haben können. Wir reflektieren über das Beispiel von König David, dessen schleichender Fall in die Sünde uns an die Gefahren des Gedankenspiels erinnert.
Wir diskutieren auch die metaphorische Sprache, die Jesus nutzt, um die Ernsthaftigkeit der Sünde zu betonen. Indem er drastische Aussagen über die radikale Notwendigkeit von Konsequenzen trifft, möchte er uns auf die Gefahren aufmerksam machen, die nicht nur für unser Leben, sondern auch für unsere Seelen existieren. Ich konzentriere mich darauf, wie wichtig es ist, die Wurzeln der Sünde zu erkennen und proaktiv zu handeln, um sie zu bekämpfen, bevor sie Fuß fasst.
Abschließend lade ich die Zuhörer ein, in ihren persönlichen Kämpfen ehrlich zu sein und kämpferisch gegen Sünde anzutreten. Es wird klar, dass es um mehr geht als nur um die Einhaltung von Geboten; es geht um die Beziehung zu Gott und die Qualität unseres Lebens. Ich ermutige die Zuhörer, Gott um Hilfe zu bitten und zu erkennen, dass er die Kraft gibt, der Versuchung zu widerstehen.
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Transkript
So, heute kommt ein Predigtext, vor dem habe ich mich schon länger gefürchtet.
Wäre zu viel gesagt, aber ich hatte Respekt davor. Der ist schon hart.
Jesus, wir stellen uns in dein Licht. Deine Wahrheit soll uns durchdringen.
Das klingt immer schön, wenn man denkt, die Wahrheit quält mir.
Ist dann immer herausfordernd, wenn die Wahrheit, die einem begegnet.
Vielleicht nicht so angenehm ist.
Die Bergpredigt, wo wir jetzt schon eine ganze Weile dran sind,
Und da macht Jesus zum Teil so super radikale Aussagen.
Da ist immer was dabei, was sowohl für uns heute und ich bin mir sicher auch
für die Leute damals echt eine Herausforderung sein kann.
Da ist so manche Wahrheit, weil es ist Gottes Wort und es kommt von Jesus, wo uns viel zumutet.
Ich bin mal gespannt, wie ihr nachher rausgeht von dem, was heute kommt.
Jesus redet in der Bergpredigt über Gerechtigkeit, über Schuld,
über Vergebung und vor allem auch darüber, wie meilenweit jeder Einzelne von
uns davon entfernt ist, ein gutes Leben zu führen.
Ein gutes, ein gerechtes Leben, wo Gott sagt, das ist gut. So wie du bist,
kommst gerne in den Himmel.
Letzte Woche, schon was gesagt, hat der Jonathan gepredigt. Da ging es um dieses
Gebot, du sollst nicht morden. Und je länger diese Predigt ging,
desto mehr wurde deutlich, du bist ein Mörder.
Du brichst dieses Gebot. Und wer jetzt denkt, das kannst du mir wirklich nicht
erklären, bin ich nicht.
Herzliche Einladung, kann man alles online nochmal nachhören.
Ich fand es durchaus inspirierend.
Heute machen wir genau da weiter, direkt die nächsten Verse.
Jesus erklärt die tiefere Bedeutung des nächsten Gebotes.
Matthäus 5, Vers 27.
Ihr habt gehört, dass gesagt ist, du sollst nicht Ehe brechen.
So, jetzt sitzt vielleicht jemand hier, der denkt, ach komm,
heute gehe ich. Also noch könntet ihr aufstehen.
Keine Ahnung, was du persönlich mit diesem Lutherischen Zählung sechstes Gebot
verbindest, wie viel Emotionen oder auch Gleichgültigkeit da jetzt das in dir auslöst.
Ich bin mir sicher, die jüdischen Hörer von damals, Jesus sagt das und die haben alle eifrig genickt.
Jaja, euch ist gesagt, du sollst nicht Ehe brechen.
Richtig, ja Jesus, natürlich kennen wir dieses Gebot, das ist eines der wichtigsten.
Wir halten dieses Gebot, Ehebruch ist was ganz Schlimmes.
Die Ehe zwischen Mann und Frau muss also in Ehren gehalten werden.
Und wehe, wehe, wenn irgendjemand diesen heiligen Bund zu beschmutzen wagt.
So in etwa dürften die gedacht haben.
Weiß nicht, ob euch das so bewusst ist, aber Ehebruch gehört im Alten Testament
zu den sogenannten todeswürdigen Verbrechen.
Also richtig krass.
Und auch zur Zeit der Bergpredigt, wo Jesus diese Worte sagt,
gab es das noch, dass Juden, die beim Fremdgehen erwischt wurden,
öffentlich gesteinigt wurden.
Es wurde immer weniger, weil die Römer das nicht wollten, dass die Juden das
selber machen, aber es ist passiert.
Wenn Jesus jetzt also über sowas redet, wofür die kulturell Gang und Gebe war,
also sich mit diesem Gebot auseinanderzusetzen, dann rennt er offene Türen ein.
Jawohl, gib uns mehr, komm, unterstütz uns, wir sind es nicht.
Alle denken bei sich, ich bin safe. Ich bin schließlich kein Ehebrecher.
Aber sagt es ruhig. Da fühle ich mich gleich besser bei.
Und dann redet Jesus weiter und das ist das Krasse. Ich aber sage euch,
schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, hat mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
Und überall um Jesus rum peinliches Schweigen.
Keiner der laut Amen nicht schockiert. Was für eine krasse Behauptung,
sich das mal durchzudenken.
Das würde ja bedeuten, dass nicht erst derjenige schuldig wird,
bei dem es tatsächlich zur Tat kommt, so in flagranti, also der tatsächlich
fremd geht, sondern dass schon die entsprechenden sexuellen Gedanken im Kopf, die ja keiner sieht.
Wir tun es so fromm, aber da vollkommen genügen und du hast das Gebot gebrochen.
In anderen Worten, so ähnlich wie letzte Woche, du bist eben nicht fein raus,
solange es nicht zur eigentlichen Tat gekommen ist.
Jesus behauptet, Ehebruch beginnt hier oben im Kopf.
Jetzt wieder, was löst das aus? Könnt ihr mal überlegen, wer von euch könnte
nach dieser Definition immer noch behaupten, habe ich gar kein Problem mit,
dieses Gebot habe ich noch nie gebrochen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht auch zwischen Männern und Frauen
unterschiedlich verteilt ist, wer weiß.
Aber auf einmal merken wir, das ist sehr viel näher an unserer Lebenswirklichkeit.
Übrigens steckt in dieser Art und Weise, wie Jesus das hier formuliert,
auch eine unglaubliche Würdigung der Frau. Ist euch aufgefallen?
Jesus spricht explizit die Männer an, wer eine Frau an sie. Also ihr Männer,
wenn ihr solche Gedanken habt.
Es ist für uns vielleicht jetzt nicht so ungewöhnlich. Klar,
Männer gehen ja irgendwie häufiger fremd, woher auch immer die dann die Frauen
hernehmen. Aber ist egal.
Für eine Zeit, in der sexuelle Verfehlungen, also damals bei den Juden kulturell
vor allem den Frauen, angelastet wurden. Also die wurden an den Pranger gestellt.
Da ist das ein völlig neuer Gedanke, dass auf einmal die Männer hier so einen
großen Teil der Schuld tragen sollen.
In den meisten Fällen hat man damals gesagt, die Frau ist schuld,
weil die hat ja die Haare offen gehabt.
Weil die mit ihren sexuellen Reizen, die hat die Männer so verführt,
versteht ihr, der konnte gar nicht anders.
War halt doch eine männerdominierte Gesellschaft.
Das ist auch der Grund, warum manche kennen die Geschichte Johannes 8.
Da ist so eine Ehebrecherin, die wird erwischt und die Leute bringen sie zu Jesus.
Mal gucken, wie der jetzt darauf reagiert. Ja.
Und da wird nur die Frau angeklagt. Also wer die Geschichte kennt,
man hat die offensichtlich erwischt mit jemand anderem im Bett und sie zerren die Frau zu Jesus.
Wo ist der Mann? Also der kommt überhaupt nicht vor.
Offensichtlich war sie mit jemand im Bett und der Mann wird noch nicht mal erwähnt.
Aber sie ist die schlimme Ehebrecherin. Also das macht ihre Tat nicht weniger schlimm.
Aber es zeigt uns ein bisschen, dass wir damals nicht so gang und gäbe,
dass man den Mann damit reingenommen hat. Das zum Hintergrund.
Und jetzt sagt Jesus zu seinen unter anderem männlichen Zuhörern.
Nee, Freunde, so einfach könnt ihr euch das auch nicht machen.
Nicht die Frau ist von vornherein grundsätzlich das Problem,
sondern auch ihr Männer habt gefälligst zu lernen, eine Frau auch in euren Gedanken
respektvoll zu behandeln.
Wer die Bibel mal mit einem anderen Blickwinkel liest, wird feststellen,
dass es sehr häufig passiert, gerade bei Jesus, gerade im Neuen Testament.
Die Bibel ist nicht frauenfeindlich, auch wenn es so oft behauptet wird.
Jetzt zurück zu dem eigentlichen Thema, was uns alle angeht,
Männer und Frauen gleichermaßen.
Jesus behauptet, Kopf, das ist schon die Sünde, wenn du dich in Gedanken auf
sexuelle Fantasien einlässt, die sich nicht auf deinen eigenen Ehepartner beziehen.
Ehebruch, also wenn du einer verheiratest, sofort durch.
Wie geht es dir, wenn du sowas hörst? Ich kenne genug Leute,
die sagen, ach veraltet, das ist wirklich lange her.
Die Grundannahme muss wirklich sein, Jesus, wir stellen uns in dein Licht, in deine Wahrheit.
Wir wollen lernen und er hat die Wahrheit, er weiß, was richtig ist.
Wir sind uns dessen schon bewusst, wir leben in einer Zeit, die in Bezug auf
Sex, Pornografie, Nacktheit grundsätzlich, ständig wechselnde Partnerschaften
und so, schon relativ tolerant ist. Oder es passiert ja an vielen Stellen.
Doch selbst da, wo die meisten Menschen sich zumindest noch einig sind,
mach was du willst, aber Ehebruch, das ist wirklich fies.
Also Ehebruch ist eine Grenze. Sagen ja auch viele Nichtchristen,
das darf wirklich nicht sein.
Das zerstört die Kultur und die Gesellschaft und die armen Kinder und der arme Partner.
Also wie viele Verletzungen das mit sich bringt.
Selbst da, wo wir uns darauf einigen können, Ehebruch ist schlecht,
denken die meisten Menschen bloß an den verbotenen Sex.
Also an die eigentliche Tat, die das nachher macht.
Und nicht an all die Dinge, die dem vorausgegangen sind.
Wir denken an die Folgen, aber nicht an die Wurzel. Wir gehen an die Symptome,
aber nicht ans eigentliche Problem.
Jesus dagegen betont, die eigentliche Sünde ist schon vorher passiert.
Das am Ende ist nur der Outcome, das was halt am Schluss bei rausgekommen ist.
Stellt euch vor, da ist ein junger, bekennender Christ, junger Mann,
verheiratet, zwei Kinder und der arbeitet rund um die Uhr.
Er ist ja ein Christ, da muss man sich viel mit einbringen in der Gemeinde und
im Job sowieso. Tut den Männern eh oft gut, wenn sie sich in der Arbeit verausgaben
können, dann werden sie gewertschätzt.
Und dem fällt gar nicht auf, wie viel Zeit er auf der Arbeit verbringt und dass
er nicht mehr so viel zu Hause ist bei seiner Frau und den Kindern.
Und Schritt für Schritt setze so einen Kreislauf frei, dass da emotional man
sich auch ein bisschen entfremdet, weil man hat ja nicht mehr viel Zeit,
man redet nicht mehr viel miteinander und immer öfter kommt es jetzt zu Missverständnissen.
Also die haben sich nicht ausgetauscht, die Ehepartner, und das fällt auf.
Also im Alltag, das führt auch zu Problemen.
Die beiden merken, wir leben ein bisschen aneinander vorbei und du verstehst
nicht, was ich sagen will und andersrum.
Sie fühlt sich nicht gehört, er fühlt sich nicht wertgeschätzt für all das,
was er tut und wie er sich mit einbringt, Schritt für Schritt.
Im Bett läuft sowieso immer weniger.
Und irgendwann passiert, der Mann surft im Internet und da ist halt mal wieder
so ein Fenster, was hochkommt mit irgendeiner halbnackten Frau und irgendeinem Angebot.
Und er ist gerade echt schlecht drauf. Er fühlt sich von seiner Frau sowieso
ungerecht behandelt, so fies und aus einer selbst dem mitleidenden Laune heraus,
eigentlich passt es nicht zu ihm,
heute ist er schwach, drückt er dieses Bild an und er Blattern hängen und lässt
seine Fantasie in freien Lauf.
Irgendwie hat er das Gefühl, das steht ihm jetzt auch zu, oder?
Weil die ist doch so zu ihm. Er rackert sich jeden Tag ab für die Familie.
Die sagen nicht mal gescheit Danke. Die nörgeln immer nur an ihm rum.
Er darf jetzt auch mal. Am nächsten Tag klickt er wieder auf diese Seiten.
Und irgendwann wird es so eine Art Gewohnheit. Das wird für ihn völlig normal.
Das mache ich jetzt halt so. Das ist mein Ausgleich für den Stress, den ich habe.
Er stellt aus irgendeinem Grund fest, dass er sich immer mehr um diese Themen
Erotik und Sex und Nacktheit und so zu drehen beginnt.
Und weil seine Frau ihm sowieso jetzt noch weniger das gibt,
von dem er denkt, dass es ihm zusteht, beginnt er eines Tages völlig harmlos
mit der jungen Nachbarin zu flirten.
Es ist einfach nett, mal jemanden zu haben, der einem zuhört.
Der nicht gleich nur nörgelt und nicht nur sagt, du hast wieder nicht geputzt.
Die ist im Gegensatz zu seiner Frau so offen, so freundlich, so verständnisvoll.
Ja, ich kann verstehen, dass es dir schlecht geht.
Ab und zu trifft man sich mit ihr auf ein Glas Wein oder eine Pizza.
Alles normal, nur eine Freundschaft. Die beiden haben einfach eine schöne Zeit,
sie quatschen miteinander, sie fühlen sich angenommen. Was ist denn schon dabei?
Und es kommt, wie es kommen muss. Nach ein paar Monaten sind die beiden sich
emotional viel näher auf, als er mit seiner Frau.
Und diese Emotionalität führt irgendwie dazu, dass sie auch körperlich beginnen,
sich mehr aufeinander einzulassen, näher zu rücken, Umarmungen werden enger und so.
Und eines Tages schlafen sie miteinander. Zu viel Wein, wenn sie es wollen.
Der Morgen danach. Dieser junge
Mann, dieser Christ, wacht auf und er realisiert, was er da getan hat.
Ich glaub doch an Jesus. Ich liebe meine Frau doch auch. Ich hab's ihr doch versprochen.
Ich hab einen heiligen Bund abgelegt vor Gott und den Menschen.
Gott ist mein Zoll. Ich wollte das nie.
Er hat Ehebruch begangen. Die Tat. Eine der schlimmsten Sünden, die die Bibel kennt.
Und verzweifelt schlägt er die Hände vors Gesicht und fragt sich, wie schon viele vor ihm.
Wie um alles in der Welt konnte das passieren? Pass doch gar nicht zu mir,
so bin ich doch nicht. Wie bin ich da hingekommen?
Jesus sagt, Ehebruch beginnt nicht erst bei der Tat, sondern schon vorher.
Mit ganz vielen falschen Entscheidungen. Mit dem, was du in deinen Kopf reinlässt.
Und du und ich, wir höchstpersönlich, haben die Verantwortung,
unsere Gedanken geistlich reinzuhalten und schon im scheinbar Kleinen treu zu sein.
Manche von euch Bibelbelesenen können bestimmt die Geschichte aus der Bibel,
wo der berühmte König David, toller Mann, frommer Typ, viel geleistet,
der geht auf dem Dach seines Palastes so spazieren.
Gibt so eine Vorgeschichte dazu, aber heute nochmals kurz. Also der spaziert
da rum, schaut irgendwie gelangweilt und dann gute Aussicht von oben.
Sieht er da unten auf dem Dach eines anderen Hauses eine junge Frau, die badet.
Malweise sieht man das nicht, aber er hat halt diese Aussicht.
Und er schaut näher hin und stellt fest, die ist eigentlich ganz hübsch.
Also je mehr die da sich putzt und so, ja, doch.
Und er merkt, je länger er da heimlich sie bespannt, es macht was mit ihm.
Also vorher hätte er noch irgendwie weggucken können, aber jetzt wird er langsam
immer erregt, aufgegeilt, wie auch immer.
Er kann es irgendwann nicht mehr lassen. Er schickt seine Diener los und zieht
heimlich erkundig nun ein. Wer ist denn das?
In welchem Stand ist die denn? Als König habe ich ja irgendwie Möglichkeiten.
Dumme Nachricht, die Frau ist verheiratet.
Und der Mann, der kämpft gerade für David im Krieg, den eigentlich David hätte
begleiten sollen, aber anderes Thema. Also der ist ein treuer Typ.
Und trotzdem lässt David diese Frau holen und er schläft mit ihr.
Ich weiß, gewagtes Bild.
Ganz klarer Fall, Ehebror. Wer die Geschichte kennt, weiß, das ist damit noch lange nicht vorbei.
Das ist nicht das eine und dann löst sich das wieder auf, sondern diese eine
Nacht wird für David zum krass negativen Wendepunkt in seinem Leben.
Er, der Mann nach dem Herzen Gottes, wo es heißt, er fragte immer,
Herr, was ist dein Wille?
Also wirklich ein Vorbild, der so viel Psalmen geschrieben hat,
der so ein Vorbild ist in so vielen Dingen, wird zum Ehebrecher und um das zu
vertuschen, erst zum Lügner und dann sogar zum Mörder, weil er lässt diesen
Mann nachher intrigant töten.
Aus einem in der Sache unbeabsichtigten, harmlosen Blick, David hat nicht mit
Absicht die Frau gesehen, wird lustvolles Starren.
Aus dem Zulassen dieser Gedanken und aus dem Vertiefen dieser schmutzigen Gedanken
wird ein gieriges, unbeherrschtes Verlangen. Er hat sich nicht mehr im Griff.
Und dieser berühmte König wird zu einem lüsternen Verbrecher.
Ich bin grundsätzlich ein Fan von David, also ich mag ganz viel von denen.
Und das ist eine Geschichte, die holt mich sehr schnell auf den Boden der Tatsachen
zurück, die uns demütig machen sollte.
Ganz egal, wie du denkst, das Thema betrifft mich nicht, niemals, nie.
Was einem David passieren kann, kann dir auch passieren und kann mir auch passieren.
All die zweifelhaften Dinge, mit denen du dein Gehirn fütterst,
prägen dich Schritt für Schritt. Was lässt du rein und was nicht?
Wie schnell führt die eine Sünde, die nicht so auffällig ist,
zur nächsten, zur größeren und es wird dramatischer.
Ich behaupte, gerade wir in der westlichen Welt müssen neu lernen,
wie ernst wir diesen geistlichen Kampf in unserem Kopf gegen Sünde zu führen haben.
Gibt es zig Bibelstellen dazu, wir nehmen es nur nicht so ernst.
Weil wir sagen, am Ende komme ich halt zum Kreuz und dann so.
Nein, Kampf gegen die Sünde.
Jesus selber beschreibt diesen Kampf in den nächsten zwei Versen ultra dramatisch.
Und ich hoffe, ihr überlebt diese
Ungeschöntheit. Also ich lese es einfach genauso vor, wie es da steht.
Wenn dich also dein rechtes Auge zur Sünde verführt, so reiß es heraus und wirf es weg.
Besser, du verlierst eins deiner Glieder, als dass du ganz in die Hölle geworfen wirst.
Und wenn dich deine rechte Hand zur Sünde verführt, so hack sie ab und wirf sie weg.
Denn es ist besser für dich, du verlierst eins deiner Glieder,
als dass du ganz in die Hölle geworfen wirst.
Noch drastischer hätte Jesus das nicht sagen können.
Reiß heraus, was dich zur Sünde verführt. Und um es gleich klarzustellen,
hier sitzen wenige Verstümmelte.
Ach, ich sehe keinen. Ich bin es auch nicht.
Ich glaube nicht, dass das das ist, was Jesus meint. Jesus will nicht,
dass wir uns selbst verstümmeln.
Hat Gott im Alten Testament übrigens ausdrücklich verboten. Das war den Juden auch klar.
Sondern er redet bewusst in diesem drastischen Stil orientalischer Übertreibung.
Ich bringe mal was so richtig Böse auf die Spitze.
Damit seine Hörer und in dem Fall auch du und ich den Ernst der Lage erkennen. Das ist kein Spiel.
Sünde ist keine Lappalie. Hier, passiert halt mal, komm, hat doch jeder.
Sondern das ist was, das auch wir heute mit aller Entschlossenheit bekämpfen sollen.
Ich weiß, schwerer Text. Heutzutage können sich viele Menschen überhaupt nicht
mehr vorstellen, dass es sowas wie eine Hölle, da geht es ja auch sehr deutlich
drum, dass es sowas überhaupt gibt.
Und ich habe auch schon von Christen gehört, können wir die Stellen nicht irgendwie weglassen.
Das klingt so negativ, das klingt so bedrohlich. Ich gehe doch in den Gottesdienst,
um nachher fröhlich, ich bin gut, Irgendwie so nach draußen zu gehen.
Jesus tut das nicht. Er mutet uns diese Spannung zu.
Voll der Stimmungskinder. Können wir nicht lieber über angenehme Dinge reden.
Und ich habe mir so gedacht, vielleicht war es bei den Jüngern damals auch so. War ja nicht dabei.
Ich könnte mir vorstellen, manche seiner Jünger haben sich gedacht,
guck mal, jetzt sammeln sich Leute.
Es werden langsam mehr. Jesus, raff dich mal.
Wie kann es sein, dass du die ganze Zeit, wenn Menschen ein Wunder von dir erwarten
oder dass du sie ermutigst, über die Hölle redest?
Aber nachgeschaut, allein im Matthäus-Evangelium bringt Jesus das knapp 30 Mal zur Sprache.
Hat 28 Kapitel das Ding? Also die ganze Zeit. Verstehen wir?
Die ganze Zeit redet Jesus darüber.
Wenn ich das hier machen würde, also in diesem Schnitt, das wäre schon echt
ein Stimmungskiller. Das wäre schwierig.
Jesus tut das. Und ich glaube, er tut es. Warum?
Weil seine Liebe zu dir und zu mir in gar keine andere Wahl lässt,
als uns die Wahrheit zu zeigen.
Als uns diese Realität vor Augen zu stellen, wie sie ist.
Es ist ein bisschen wie wenn ein Arzt zu seinem Krebspatienten sagt,
bitte hören Sie sofort auf zu rauchen.
Oder wie wenn eins meiner Kinder in der Badewanne sitzt und auf die glorreiche
Idee kommt, ich hole mir den Föhn.
Gefahr im Anzug, also Verzug logisch sofort. Wenn ich dann nicht still bin,
sondern sehr deutlich sage, sofort weg mit dem Ding, auf gar keinen Fall,
kommt der Füllter rein, dann ist das keine Drohung, weil ich böse bin.
Dann ist das nicht, Papa verdirbt die Stimmung, sondern ist das eine Warnung
aus Liebe und beim Arzt das Gleiche, weil er dir helfen will.
Und ich glaube, so in etwa muss es Jesus gehen, wenn er da rumzieht durch die
Lande und er sieht all die vielen Menschen, die mit Sünde in verschiedenen Facetten
spielen, als wäre sie ein Stofftier. so harmlos.
Und er weiß die Wahrheit. Sünde ist genau das Gegenteil.
Sünde ist lebensgefährlich.
Sie vergiftet dein Leben. Sie macht alles kaputt, was schön sein kann.
Sie trennt dich von Gott. Und das ist das mit Abstand Schlimmste,
was einem Menschen passieren kann.
Denn wir sind dazu geschaffen, mit Gott in Beziehung zu leben,
bei ihm zu sein, die Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Und das macht alles kaputt.
Und deshalb, wir wissen, wir sind im Neuen Testament. Im Wissen,
auch die Bergpredigt geht noch weiter.
Jesus sagt auch zu dir, bekämpfe, was dich zur Sünde verführt.
Mach radikal Schluss schon bei den Wurzeln, bei dem, wo es noch gar nicht so...
Von Anfang an, gerade in sexueller Hinsicht, was dich gefangen nehmen könnte, schneid es weg.
Wir haben mal eine super lustige Geschichte erzählt von Liebenzell,
also da, wo viele studieren, die im Liebenzeller Kontext sind,
damals noch keine Hochschule.
Da muss ein Mann gewesen sein, der war sehr hingegeben fromm,
aber auch so ein bisschen bieder.
Dem konnte es nicht so viel Spaß machen. Der war immer so strenggläubig halt.
Und die anderen Studenten haben sich gedacht, den kriegen wir.
Also den wischen wir irgendwie eins aus.
Und sie haben eines Tages in sein Zimmer, in sein Studierzimmer,
wo sein Bett war, so eine Schaufensterpuppe genommen und die ihm ins Bett gelegt.
So ein bisschen justiert. Also so eine hübsche Dame, versteht ihr?
Damit der abends, wenn er ins Zimmer kommt, ist ja alles noch dunkel,
denkt, mal gucken, wie er reagiert.
Und haben sich alle draußen versammelt und an der Tür quasi gelauscht, nachdem er rein ist.
Und jemand, wo da mit dabei war, hat mir das erzählt.
Und hat gesagt, es hat keine vier Sekunden gedauert. Da hat der geschrien.
Was fällt Ihnen ein? Raus aus meinem Zimmer! Ja, also, man kann über Zeiten
denken, was man will und über Umgang oder so, aber für den war klar, radikal.
Da ist nicht ein Hallo, wer sind sie da? Lass uns mal reden.
Sondern er wollte überhaupt nicht auch nur in die Richtung gehen.
Sofort raus. Dann war ihm schon klar heißer Witz.
Die haben gedacht, ja mal gucken. Und nachher waren sie selber beschämt,
weil sie festgestellt haben, eigentlich ist es genau richtig.
Fliehe die Sünde von Anfang an. Sofort.
Sind wir wieder bei uns? Wie gehen wir mit der Schaufensterpuppe um?
Also mit womöglich sexuell herausfordernden Dingen, die uns verführen wollen.
Erotische Bilder überall, schlüpfrige Witze, die die Fantasie dann doch wieder
anregen, Sexszenen in Filmen. Ach komm, man gewöhnt sich doch dran.
Wie ansprechbar bist du für leichtfertiges Geflirte, für enge körperliche Nähe?
Du läufst durch Heilbronn und da ist auf einmal eine Werbung mit irgendeinem erotischen Motiv so,
guckst du weg, weil du sagst damit will ich mich überhaupt nicht auseinandersetzen
oder bleibst du stehen und guckst dir das mal an, nette Kurven oder so also
ziehst dir diese Bilder mit Absicht rein, saugst das in dich auf.
Ich weiß, bei diesem Thema ist durchaus eine Schwierigkeit, dass in der Tendenz
Männer und Frauen da sehr unterschiedlich ticken.
Also was für den einen ein Angriff ist, kann für den anderen dann noch eine
ganz andere Ebene sein. Aber es gilt für uns beide.
Und wenn du sagst, für dich ist es weniger das Visuelle, häufig sind die Männer
da angreifbarer, dann gibt es auch für dich als Frau garantiert Bereiche,
die dir gefährlich werden können. Vielleicht emotionalerer Natur oder so.
Was es auch ist, Sünde ist lebensgefährlich. Reiß heraus, was dich zur Sünde verführt.
Das ist so die Zielbotschaft dieses kurzen Textes. Kämpfe mit aller Entschlossenheit.
Keine halben Sachen, nicht halblebig.
Kämpfe mit allem, was du hast. Sei bereit, dafür auch Opfer zu bringen.
Dann lacht dich halt jemand für aus. Es geht ja hier um deutlich was Höheres.
Lieber als. Und mach dir zu jeder Zeit klar, Gott ist ja nicht gegen dich.
Und deswegen sagt er solche Sachen. Sondern er ist für dich.
Die Bibel, alle Gebote, die Gott uns gibt, Gibt sie nicht dazu da,
um uns klein zu halten, sondern er gibt sie uns aus purer Liebe heraus.
Föhn, Arzt. Und er selbst will dir auch die Kraft geben, die du brauchst,
um in diesem Kampf bestehen zu können.
Du musst nicht alleine kämpfen. Du musst aber den Anfang machen.
Bitte Gott um Hilfe.
Auch, dass er dir zeigt, wo vielleicht diese Probleme sind. Bitte ihn um Hilfe und dann gehorche.
Und du wirst erleben, was wahre Freiheit wirklich bedeutet.
Für heute Amen.
Eine Minute Zeit. Vielleicht weißt du was sehr Konkretes.
Vielleicht musst du darum bitten, Gott, wo brauche ich heute deine Hilfe,
um zu bestehen? Und danach bete ich von hier vorne.
Großer Herr, je mehr wir uns mit der Bergpredigt befassen, desto mehr merken wir, das gilt uns.
Wir können uns überhaupt nicht rausreden, die, die das nicht betreffen.
Wir sind so schuldig vor dir, so schwach, so angreifbar.
Und wir brauchen dich, dass du uns die Augen öffnest für unsere Gefährdungen
und dass du uns die Kraft gibst, dagegen anzukämpfen.
Bei dir ist alles möglich, auch jede Sucht wegzunehmen, alles, was uns gefangen nimmt.
Und du siehst jeden Einzelnen von uns, du weißt, wie unangenehm schwierig das
auch ist, solche Themen irgendwie zu bereden, mit wem kann man drüber reden und so.
Herr, bitte schenke uns Ehrlichkeit, Authentizität, auch darin,
wie wir unseren Glauben leben.
Wir sind es nicht und wir brauchen dich so sehr.
Herr, so vieles in unserer Gesellschaft geht kaputt, weil Ehen zerbrechen,
weil wir untreu sind, weil ich untreu bin.
Und so vieles geht kaputt schon lange, lange vorher, auch da,
wo es äußerlich vielleicht noch ganz gut ausschaut.
Herr, ich weiß, dass deine Gebote gute, Gebote zum Leben, zur Freude, zur Freiheit.
Herr, bitte schreib du uns das in unser Herz, wie du uns helfen möchtest,
wahre Lebensqualität zu bekommen, durch dich.
Herr, schaff du in uns Herzen, die auf dich hören, und nimm das weg, was modert.
Danke, Herr, für dein Wort, die Wahrheit, das uns frei macht. Amen.