Hallo SHA

Michael Reber

#22 FWV-Fraktionsführungswechsel - warum?

Die Beweggründe, nach nur 1,5 Jahren den Fraktionsvorsitz von Michael Reber an Tanja Fuchs zu übergeben

02.04.2026 20 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode von "Hallo Schwäbisch Hall" beschäftigen wir uns intensiv mit den jüngsten Veränderungen in der kommunalen Politik und den persönlichen Entwicklungen innerhalb der Freien Wählervereinigung. Michael Reber und ich, Tanja Fuchs, bringen Euch auf den neuesten Stand über die dynamische politische Landschaft in unserer Stadt. Nach einer längeren Pause kehren wir zurück und reflektieren über das vergangene Jahr, das von bedeutenden Veränderungen geprägt war. Michael hat kürzlich den Fraktionsvorsitz an mich abgegeben und reflektiert über die Herausforderungen, die mit dieser Rolle verbunden sind. In unserem Gespräch wird deutlich, dass die Verantwortlichkeiten eines Fraktionsvorsitzenden weit über die eines einfachen Gemeinderatsmandats hinausgehen. Die wirtschaftliche Situation der Stadt und die Verpflichtungen, die mit der Haushaltsstrukturkommission einhergehen, erforderten eine ehrliche Diskussion über die Machbarkeit. Michael schildert seine Überlegungen und den Entscheidungsprozess, der zu seinem Rückzug aus dem Fraktionsvorsitz und anderen Ämtern führte. Dabei lebt er seinen Anspruch, die Dinge gründlich und effizient zu erledigen, und betont, dass es wichtig ist, „vernünftige Arbeit für die Leute, die einen gewählt haben“, zu leisten. Wir beleuchten auch die personellen Veränderungen innerhalb unserer Fraktion, die durch den Eintritt von Flo Frank und den Rückzug von Stefan Schäufele hervorgerufen wurden. Flo bringt frischen Wind mit und übernimmt wichtige Aufgaben, obwohl auch die Herausforderungen groß sind. Die dynamischen Entwicklungen in unserer Fraktion spiegeln die wechselnde politische Landschaft wider und erfordern von allen Beteiligten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Besonders in Zeiten finanzieller Engpässe ist es entscheidend, als Team zusammenzuarbeiten und alle Kräfte zu bündeln, um das Beste für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auch auf die Anforderungen an die Fraktionsspitze und die Notwendigkeit, als transparentes und gemeinschaftliches Team zu agieren. Unsere Diskussion verdeutlicht, dass es nicht nur um die persönliche Ausführung der Ämter geht, sondern vor allem darum, die Mitglieder über aktuelle Entwicklungen und wichtige Entscheidungen zu informieren. Wir stehen den Herausforderungen offen gegenüber und priorisieren eine effektive Kommunikation innerhalb der Fraktion, um alle Mitglieder auf den gleichen Stand zu bringen. Außerdem nehmen wir uns der Gerüchte an, die möglicherweise in der Stadt kursieren, und betonen, dass die zentrale Botschaft dieser Episode die Stabilität und das Engagement innerhalb der Freien Wählervereinigung ist. Wir sind nach wie vor motiviert, trotz der Herausforderungen, und sind entschlossen, die kommunalpolitischen Angelegenheiten mit vollem Einsatz voranzutreiben. Es ist mir ein Anliegen, zu betonen, dass unser Fokus immer auf den Bedürfnissen der Bürger liegt und dass wir bereit sind, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Abschließend freuen wir uns auf die kommende Folge, in der wir tiefer in die aktuelle politische Situation und die finanziellen Herausforderungen unserer Stadt eintauchen werden. Wir sind überzeugt, dass unser offenes und ehrliches Gespräch die Transparenz fördert, die für die Politik in Schwäbisch Hall unerlässlich ist.

Es hat sich einiges getan in den letzten Monaten innerhalb der FWV-Fraktion! Um irgendwelchen Spekulationen entgegenzuwirken, wollen wir das hier klarstellen, warum es Veränderungen an der Fraktionsspitze gab und welche sonstigen personellen Veränderungen es in der Fraktion gab. Viel Spaß beim Anhören!

Aktuelles und unsere gesamten Anträge findet Ihr auf unserer Homepage unter www.fwv-sha.de

Allen unseren Hörerinnen und Hörern wünschen wir frohe und gesegnete Ostern

Im Namen von Fraktion und Ortsverein
Tanja Fuchs und Michael Reber


Transkript

Hallo Schwäbisch Hall, der Podcast der Freien Wählervereinigung. Kommunalpolitik neu vertont. So, wir sind zurück heute. Ein gutes Jahr, nachdem wir unseren letzten Podcast aufgenommen haben. Das ist der Michael Reber und ich Tanja Fuchs, wie immer mit krechzender Stimme, weil ich scheinbar nur Podcasts aufnehme, wenn ich erkältet bin. Herzlich willkommen zusammen. Hallo Michel. Hallo Tanja. Wir haben schon lange nicht mehr gesprochen, deswegen heute erst einmal, wie sieht es aus bei dir? Ja, es hat viele Veränderungen gegeben in den letzten zwei Monaten. Ich glaube, da gibt es genug, wo wir drüber sprechen können. Ja, definitiv. Der erste Schritt war, wenn wir jetzt mal von mir allein ausgehen, dass ich den Fraktionsvorsitz an dich abgegeben habe. Ich habe jetzt aber die letzten drei Wochen auch noch mein Mandat als Ortschaftsrat und auch als Kreisrat abgegeben. Das sorgt gerne mal für Spekulationen, die nicht notwendig sind. Deswegen machen wir heute auch den Podcast. In unserer Fraktion gab es ja dann noch eine weitere personelle Veränderung, über die wir ja auch noch sprechen werden. Ja, vielleicht sage ich einfach mal meine Beweggründe. Ja, ich habe ja jetzt den Fraktionsvorsitz eineinhalb Jahre lang gemacht, war auch motiviert, bin nach wie vor motiviert. Aber man muss einfach sagen, die Aufgaben eines Fraktionsvorsitzenden sind halt doch nochmal deutlich mehr als ein reines Gemeinderatsmandat. Dazu kommt die, wirtschaftliche Schwäche der Stadt, sage ich immer, im Moment mit neuen Herausforderungen wie Haushaltsstrukturkommission, wo wir beide uns einfach mal ausgetauscht haben, wie können wir das überhaupt leisten, zeitlich. Und ich habe am Anfang so ganz spontan wie immer, ich denke da nicht viel, naja, machen wir Haushaltsstrukturkommission. Und dann war ich im Winter irgendwann an dem Punkt, ich sagte, wann willst du das eigentlich noch machen? Und habe im Winter auch mal wie so gern reflektiert, was gerade gut läuft, was nicht gut läuft. Und wir haben dann mal telefoniert und ich habe gesagt, ich kann das eigentlich überhaupt nicht leisten. Und es war klar, die Verwaltungsspitze möchte, dass Teile der Beratung in der Haushaltsstrukturkommission auch in der Fraktionsvorsitzendenrunde stattfindet. Findet und wenn wir uns das Amt dann irgendwie geteilt hätten in der Haushaltsstrukturkommission oder beziehungsweise du in die Haushaltsstrukturkommission gegangen wärst und ich wäre Fraktionsvorsitzender geblieben, dann hätte da immer wieder Stellen oder Punkte gegeben, wo die Kommunikation ein Stück weit abbricht oder nicht so flüssig ist, wie wenn es einer alleine macht. Ich habe dann auch dir signalisiert, ich kann das in dem Pensum nicht mehr weitermachen und. Genau, dann habe ich eigentlich schon Anfang Januar gesagt, ich gebe das Ortschaftsratsmandat ab. Das sind jetzt sechs Sitzungen im Jahr, davon sind drei schon mal gar nicht möglich, weil ich im Aufsichtsrat von der Energieversorgung Michelfeld bin. Also heißt, drei Termine weniger und du hast irgendwann von dir aus gesagt, ob mir das hilft, wenn du den Fraktionsvorsitz übernimmst und, Dadurch, dass du ja schon im Hintergrund wahnsinnig viel Arbeit mir abgenommen hast, war für mich das jetzt kein Problem zu sagen, gern. Also ich habe mich ehrlich gesagt darüber gefreut, wo du mir das Angebot gemacht hast, weil ich mich das gar nicht getraut habe, dir das anzutragen, weil du einfach so schon genug zu tun hast mit drei schulpflichtigen Kindern und mit dem, was du im Hintergrund auch im Gemeinderat schon gleich hast in der kurzen Zeit. Aber da das Angebot von dir kam, habe ich das natürlich dankbar angenommen. Ja, also ich glaube, das ist auch eine ehrliche Kommunikation, die wir hier führen. Also das muss man auch wirklich sagen. Wir müssen immer sehen, was kann der andere gerade leisten und wo muss man auch mal kurzfristig sagen, geht gerade nicht. Also es geht einfach darum, wir machen das alle im Ehrenamt und Gemeinderat ist nicht nur ein Ehrenamt, sondern das ist so vielschichtig mit Ausschüssen, Sitzungen, Besuchen, Wirtschaftsförderung. Herausforderungen. Wir kriegen wahnsinnig viele Einladungen, weil die Leute uns teilhaben lassen möchten an ihren Projekten, die ihnen auch wichtig sind. Und da wir von den Bürgern und Bürgerinnen gewählt worden sind, ist das auch ein Teil unserer Pflicht, das auch ernsthaft mit zu begleiten. Und ich möchte nur über Dinge entscheiden, wo ich auch irgendwo mal einen Bezug zu hatte oder wo ich mich drüber informiert habe. Und das kann man an der Stelle, glaube ich, auch echt sagen, dass da jeder Gemeinderat wirklich viel nebenher leistet. Auch spontan mal geschwind, wenn Sitzungen verschoben werden. Zum Beispiel. Genau, und dann war das einfach... Die logische Konsequenz, dass wir quasi getauscht haben, ich nach vorne, du an die zweite Stelle und ich glaube, es entspannt dein Leben und dein Leben ist trotzdem spannend genug. Du führst ein großes Unternehmen und es soll weitergehen und da muss man auch anwesend sein und zwar nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Genau, das war eigentlich der Hauptgrund. Es stehen hier aufs Hollander Biogasanlage Weichenstellungen an, wie geht es weiter, was ist die Zukunft von Biogas. Und es muss in 2026 klar sein, wie es hier weitergeht und jetzt mit dem landwirtschaftlichen Betrieb nach der Bio-Umstellung. Und meine zwei Hauptaushilfskräfte, die jetzt ab Sommer mit Hausneubau, Umbau gefordert sind, war einfach klar, die werden in diesem Jahr nicht Überstunden in dem Maße leisten können, wie es die letzten Jahre der Fall war. Und dann ist einfach der Fokus, der muss hier sein. Wenn ich die Weichen falsch stelle an der Biogasanlage, dann steht da ziemlich viel auf dem Spiel. Und das habe ich einfach gemerkt. Wenn ich was mache, mache ich es gescheit. Und Gemeinderat ist herausfordernd, es macht nach wie vor Spaß. Deswegen habe ich auch gesagt, ich gehe da jetzt nicht raus. Ich gebe aber die beiden anderen Posten ab, Kreisrat und Ortschaftsrat, und mache das hier ja nach wie vor als stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Manche haben das nicht verstanden. Die glauben, ich bin jetzt aus allem raus und habe ganz viel Zeit. Das ist definitiv nicht der Fall. Ich habe ein bisschen weniger Nicht-Freizeit, sagen wir so. Ich werde nach wie vor mit voller Leidenschaft Gemeinderat sein, weil es mir, wie gesagt, Spaß macht. Und werde ich da unterstützen, wo ich kann. Und wir werden auch nach wie vor Termine untereinander austauschen, wenn es beim Einer oder bei der Anderen nicht passt. Und so flexibel sind wir in der Regel. Und manchmal gibt es halt auch Termine, wo es keiner schafft. Aber wir versuchen das schon im Rahmen unserer Möglichkeiten, auch diese Außersitzungstermine, sprich wenn irgendwo eine Einweihung ist oder eine Jahresfeier, dass wir das irgendwie wahrnehmen, wo wir eine Einladung bekommen. Ja, und das kann man ja auch mal so zusammenfassen. Also wir sprechen im Schnitt über, ich würde jetzt mal sagen, ich weiß nicht, ob ich da richtig liege, zwischen... 15 und 30 Termine im Monat, die zusätzlich kommen, wenn alle Einladungen mit eingerechnet werden. Also das ist so je nach Saison. Oder? Also würde ich jetzt sagen, so rum. Genau, und das muss man einfach verteilen, auch innerhalb der Fraktion, was halbwegs gut klappt. Ja, klar ist, die Fraktionsspitze nimmt das meiste wahr, insbesondere du. Ich bin da noch sehr motiviert. Ich versuche mich da so im Rahmen dessen, was ich leisten kann. Aber ich muss auch lernen, Nein zu sagen. Es ist einfach schwer, das alles wahrzunehmen. Aber wie du es vorhin gesagt hast, wenn du nicht dort bist und dann kommen irgendwann Entscheidungen auf den Tisch über Vereine, wenn es um Kita-Gebühren geht und so weiter, wenn du dann nicht drin bist im Thema, dann fällt es dir halt schwer, auch eine angemessene Entscheidung zu fällen. Ja, also ich glaube, das ist so die Ernsthaftigkeit dahinter, warum wir versuchen, diese Termine wahrzunehmen. Und wir seien entschuldigt bei allen, wo wir nicht erscheinen und eingeladen sind. Aber es gibt durchaus auch Zeiten, da sind auch ganz normale Sitzungen oder es ist auch was im privaten Umfeld, wo in dem Fall einfach dann nochmal wichtiger ist. Es ist nicht böse gemeint, aber es ist Ehrenamt und deswegen, es gilt abzuwägen. Und das tun wir, glaube ich, sehr ernsthaft und versuchen in der Fraktion, soweit es geht, immer jemanden irgendwo repräsentativ dabei zu haben. Magst du zu deinem neuen Leben noch mehr sagen? Ich meine, es hat sich ja noch mehr geändert. Es war ja nicht nur Gemeinderat und Ortschaftsrat. Ja klar, Kreistag war auch sicher das Amt, was zusätzlich noch am meisten Zeit gefordert hat. Aber Kreistagssitzung ist halt im Gegensatz zum Gemeinderat nicht abends um 5 oder hoffentlich erst um 18 Uhr, sondern erst mittags um 3 und das geht gar nicht. Also es geht für mich einfach nicht. Ich bin beim ersten Mal 2019 eigentlich ohne Plan da reingerutscht, weil ich als der auf der Liste. Von Schwäbisch Hall als einziger so viele Stimmen bekommen habe, dass ich reingekommen bin. Und ja, ich habe mich da auch immer ein bisschen schwergetan, was da meine Rolle ist im Kreistag, weil Kreistag hat halt doch extrem viele Pflichtaufgaben, aus meiner Sicht noch weniger Gestaltungsspielraum im Gemeinderat. Aber das Hauptthema ist einfach, wenn ich um 15 Uhr irgendwo im Landkreis eine Kreistagssitzung habe, dann ist in der Regel um halb zwei oder zwei noch eine Fraktionssitzung vorher. Das heißt, ich bin allerspätestens um zwölf aus der Arbeit raus. Und dann ist aber der ganze Nachmittag auch nichts geschafft. Ja, und jeder, der eine Landwirtschaft zu Hause hat, weiß das. Und den anderen können wir es gerne sagen. Das ist Tagesgeschäft, das ist Saisongeschäft. Es gibt Tage, da steigt ihr morgens um vier aus dem Haus und auf den Trecker und kommt abends irgendwann sehr, sehr spät wieder heim. Und die Tage sind nicht verschiebbar, sondern die musst du dann nehmen, wenn sie einfach da sind. Genau, zumal ich das hier halt zu meinem Tagesgeschäft allein mache, nur mit Aushilfskräften. Die sind halt dann auch nicht immer so verfügbar, wie meine Sitzungstermine sind. Sondern die haben aber alle noch einen Hauptberuf oder eine Meisterschule, drei Winter lang. Dann geht es halt nicht. Und ich hadere da auch nicht damit. Kreistag war jetzt nie meine Leidenschaft. Ich habe es versucht, gut zu machen, natürlich. Aber es ist einfach nicht möglich. Wenn ich das, was ich vorhin schon gesagt habe, ich versuche da, wo ich reinkomme, das gescheit zu machen. Natürlich ist ein Wählervertrauen da, aber ich kann mich da drin nicht kaputt machen und ich hänge auch nicht an deine Ämter. Das habe ich noch nie gemacht, egal wo ich vorher auch im Ehrenamt war. Ich habe das immer als Amt auf Zeit gesehen. Und da geht es nicht darum, dass da der Michael Reber drin sitzt oder an Reber drin sitzt. Da hat mein Vater immer gesagt, ja, du bist jetzt der dritte Reber, oder im Gemeinderat sitzt, das ist mir nicht wichtig. Sondern es geht darum, vernünftige Arbeit für die Leute zu machen, die einen gewählt haben. Ja, und ich finde, es ist ehrlicher als alles andere. Also von dem her, ich werde sehen, ob mir der Kreistag Spaß macht. Ja, genau das. Und von dem her, glaube ich, ist das einfach gut nachvollziehbar. Wir wollten das einfach nur mal aufgreifen. Es kamen viele Fragen rund um das Thema, aber der Michel ist gesund, ihm geht es gut und der Fokus liegt halt einfach woanders. Ich bin nicht weg, aber jetzt würde ich mal die Frage zurückstellen. Was ist deine Vision als Fraktionsvorsitzende? Das ist fies. Es geht jetzt gerade darum zu sagen, was möchtest du anders machen, das erwarte ich ja auch nicht, sondern was glaubst du, was sind die Herausforderungen? Also die Herausforderungen sind ganz klar, die Fraktion, den Gemeinderat so miteinander zu verbinden, dass wir das Bestmöglichste für die Haller Bürger rausholen, in dem, wie effektiv wir sind. Und da unsere Probleme so tiefreifend sind und unsere finanzielle Situation so schlecht ist, was ich glaube ich nicht überall in der Stadt bisher angekommen ist, bei den Bürgerinnen und Bürgern, ist es einfach sehr spannend, wie es weitergeht. Und da liegt der Fokus drauf. Wir müssen wirklich ernsthaft gucken. Hier geht es nicht mehr darum, was möchte ich, was kann ich, wie soll das in Zukunft aussehen. Die Zeiten sind vorbei. Es wird hart an den Pflichtaufgaben weitergehen und da liegt mein Fokus drauf, das in die eine und die andere Richtung zu transportieren. Also an die Leute und an meine Fraktion. Wie ich ungern vorne dran stehe und sage, ich bin Fraktionsvorsitzende, weil ich uns als Teams sehe. Aber grundsätzlich gibt es halt einfach Dinge, die über mich laufen. Und das muss ich dann auch irgendwo schaffen, die Leute mitzunehmen, abzuholen und dann auch weiterzubringen mit einer, wenn es geht, doch relativ gleichen Meinung. Dass jeder auf dem gleichen Stand auch ist. Das ist manchmal auch ein bisschen entscheidend, dass jeder das gleiche Wissen im Hintergrund hat. Ja, das ist so. Nicht alle E-Mails gehen an alle und haben erst diese Woche wieder festgestellt, wer hat welchen Informationsstand. Aber genau, wir würden aber dazu eine eigene Podcast-Folge machen zur aktuellen politischen Situation in der Stadt, auch finanziellen Situation. Aber jetzt war die Folge eigentlich nur um irgendwelche komischen Gerüchte, die vielleicht unterwegs sind, die ich hier draußen aber im Nirvana gar nicht mitkriege, nur ab und zu mal einen Kommentar, um dann ein bisschen die Luft rauszunehmen. Also mir geht es gut. Es geht nur darum, was ist wichtig in meinem Leben. Genau. Und das wollen wir auch nicht verschweigen. Es hat ja in der FWV-Fraktion auch noch neue Mitglieder gegeben. Also der Flo Frank kam rein, weil einfach Stefan Schäufele für sich ungefähr die gleiche Entscheidung getroffen hat, wie du im Kreistag, dass halt andere Dinge wichtiger sind. Und das muss man auch akzeptieren. Dem wurde zugestimmt und deswegen bleibt einem auch nur, sich dafür zu bedanken für die tolle Arbeit von Stefan Schäufele in den letzten Jahren und begrüßen den Flo Frank in unseren Reihen. Der sofort in die Aufgaben und Ausschüsse mit reingegangen ist, hat das alles übernommen, trotz Ortsvorsteher in Sulzdorf. Also der ist jetzt auch kommunalpolitisch stark eingebunden. Ja, er hatte halt den Vorteil gehabt, dass er als Ortsvorsteher schon immer in den Sitzungen dabei gesessen ist, sodass er nicht ganz ins kalte Wasser geworfen worden ist, sondern dass er schon ein bisschen gewusst hat, was läuft. Klar, jetzt ist noch die Fraktionsarbeit zusätzlich. Der ein oder andere Ausschuss, der halt nicht so öffentlich tagt. Also Flo ist jetzt zum Beispiel im Klimaschutzbeirat, wo jetzt die erste Sitzung war. Ja, da hat er auch gemerkt, dass es noch andere Dinge gibt, wie das reine kommunalpolitische Gremium. Und ja, also wir sind froh, dass wir jetzt einfach wieder, hoffentlich jetzt mal eine Weile in einem ruhigeren Fahrwasser sind als Fraktion. Ja, das war jetzt schon ein bisschen ein Wechsel die letzten drei Monate. Aber das Geschäft ist ja ganz normal weitergelaufen. Ich habe jetzt nicht irgendwo was abgebrochen. Genau. Und ich glaube, so können wir das eigentlich auch stehen lassen. Kann ich mich ganz herzlich bedanken, dass wir das so ehrlich haben sprechen können. Und wir freuen uns auf den nächsten Podcast. Den Dank kann ich nur zurückgeben, dass du in die Bresche gesprungen bist, die Verantwortung übernommen hast. weil es ist einfach arbeitszeitlich im Brett. Und ich, wie er als Fraktion wird, versuchen, dich da so gut wie möglich zu unterstützen. Hallo Schwäbisch Hall, der Podcast der Freien Wählervereinigung. Kommunalpolitik neu vertont.