ICH BIN DANN MAL ERFOLGREICH

Tanja Küpper-Schlotmann
Since 10/2023 77 Episoden
Herzlich Willkommen beim Podcast ICH BIN DANN MAL ERFOLGREICH. Hier tauchen wir gemeinsam in die faszinierende Welt des Erfolgs, der Führung und des Unternehmertums ein. 

Mit spannenden Gästen spreche ich darüber, was Erfolg für uns wirklich bedeutet, wie echte Führungsqualitäten aussehen und wie man in der heutigen Geschäftswelt erfolgreich navigiert.

In jeder Episode teilen meine Gäste ihre persönlichen und beruflichen Reisen, ihre Herausforderungen, Triumphe und die Lektionen, die sie gelernt haben. 

Egal, ob Du bereits ein etablierter Unternehmer bist, gerade erst startest oder einfach mehr über die Kunst des Erfolgs erfahren willst – hier findest Du wertvolle Einblicke.

Lass Dich von den Geschichten inspirieren, lerne von den Erfahrungen anderer und finde heraus, was Erfolg für Dich bedeutet.

Hast Du Vorschläge, Fragen oder Themen, die Du gerne in zukünftigen Folgen hören würdest? Schreib mir gerne direkt an tks@fritzmanke.de

Viel Spaß beim Zuhören und viel Erfolg auf deiner persönlichen Reise wünscht Dir 

Deine Tanja Küpper-Schlotmann


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In dieser Folge von „Ich bin dann mal erfolgreich“ sprechen wir mit Christian Heyen. Er ist Bereichsdirektor Immobilien bei der Sparkasse Celle Gifhorn Wolfsburg und begleitet dort 70 Kolleginnen und Kollegen. Kennengelernt haben wir uns vor 20 Jahren in der Sparkasse Bremen, einem Haus, das uns beide geprägt hat.

Aufgewachsen ist Chris in einem ostfriesischen Dorf mit 500 Einwohnern, mit 19 ging er nach Bremen und musste sich dort alles neu aufbauen. Aus dieser Zeit stammt eine Überzeugung, die sich durch das ganze Gespräch zieht: Erfolg ist nie eine One-Man-Story. Getragen wird er von Menschen, von Mentoren, von einem Netzwerk, das man sich über Jahre verdient.

22 Jahre in Bremen, Ausbildung, erste Führungsverantwortung mit 28 als jüngste Führungskraft im Haus, acht Jahre Projektmanagement mit Einblick in nahezu jeden Bereich der Bank, seit Juli die Bereichsdirektion in Gifhorn. Auf dem Papier sieht das nach einer geraden Linie aus. Erzählt Chris es selbst, klingt es anders.

Denn die Station, die alles verändert hat, stand in keinem Plan. Sie kam über einen Umweg, den er sich nicht ausgesucht hatte und der sich im Moment der Entscheidung nach allem anderen anfühlte als nach Karriere. Heute nennt er genau diesen Abschnitt den wertvollsten Schritt seiner Laufbahn, weil dort das Wissen und das Netzwerk entstanden sind, von denen er bis heute lebt. Sein Fazit: Der Mut, den geradlinigen Weg zu verlassen, tut im ersten Moment immer weh. Welchen Wert ein solcher Schritt hatte, erkennt man erst Jahre später.

Ein eigener Schwerpunkt ist sein Führungsverständnis. Chris lebt Servant Leadership. Führung entsteht für ihn nicht über die Schulterklappe, sondern über Leistung, Haltung und Vertrauen. Menschen sollen ihm nicht folgen müssen, sondern folgen wollen. Seine Aufgabe sieht er darin, den Rahmen zu schaffen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und Potenzial sichtbar zu machen. Dazu gehört für ihn auch, nicht auf jede Frage eine Antwort zu haben, sondern zuzuhören und Ideen gemeinsam zu entwickeln.

Wir sprechen über lebenslanges Lernen und darüber, warum Feedback für ihn kein Mutbeweis ist, sondern Voraussetzung. Über hanseatische Werte und ein Wort, das gilt, auch wenn danach zwei weitere Angebote kommen. Über Wirkung, bis hin zu der Übung, die ihm am schwersten fiel: langsam gehen statt durch die Flure zu hetzen. Und über seinen Umgang mit Fehlern, denn Misserfolg gibt es für ihn nicht, nur Learnings.


Diese Folge ist eine Einladung, den geradlinigen Karriereweg nicht mit dem richtigen zu verwechseln. Und sie zeigt, dass Mut in der Karriere selten spektakulär aussieht, manchmal sogar wie ein Umweg.

Chris auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-heyen-834b4b1a7/

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