#100 Das weltbeste Risotto Rezept!
Ich kann's bis hierher riechen!
14.03.2026 49 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge von „Lass die Sau raus!“ starten wir mit einem kulinarischen Frühjahrs-Highlight: Elisabeth verrät ihr einfaches Rezept für ein cremiges Bärlauch-Risotto, während Andi wie gewohnt für die passenden Kommentare sorgt.
Außerdem beantworten wir eine Frage, die uns am Patenschaftstag immer wieder gestellt wurde: Wie finanziert sich der Lebenshof Sonnenweide eigentlich? Wir geben einen offenen Einblick in unsere Zahlen und erklären, warum rund 120.000 Euro pro Jahr nötig sind, um den Hof zu betreiben – von Futter über Tierarzt bis zu Reparaturen und unserer Mitarbeiterin. Möglich wird das alles durch Patenschaften und Spenden vieler Unterstützerinnen und Unterstützer.
Natürlich erzählen wir auch wieder neue Geschichten vom Hof Sonnenweide:
Unsere Scheunengang rund um Hahn Peppone sorgt für Action, denn der kleine Italiener hält sich für den Boss. Deshalb testen wir eine ungewöhnliche Methode aus dem Internet: Den Hahn mehrere Stunden herumtragen, damit er seinen Rang neu überdenkt.
Unsere Scheunengang rund um Hahn Peppone sorgt für Action, denn der kleine Italiener hält sich für den Boss. Deshalb testen wir eine ungewöhnliche Methode aus dem Internet: Den Hahn mehrere Stunden herumtragen, damit er seinen Rang neu überdenkt.
Außerdem hatten wir wieder einmal tierische Aufregung: Ein Schafbock kämpft plötzlich mit Harnsteinen, kurz darauf sorgt auch Pferd Rokita mit einer Kolik für einen Tierarzt-Einsatz. Zum Glück geht diesmal alles gut aus. Zwischendurch kümmern wir uns auch um die Klauenpflege bei Schafen und Ziegen – inklusive Andis spezieller „Schaf-am-Schoß“-Technik.
Neu am Hof ist außerdem eine Laufente namens Fini, die sich gleich gut in unsere Entengruppe integriert.
Zum Schluss gibt’s noch ein paar Hinweise:
Die Mist-Greisslerei ist wieder geöffnet – kostenloser Hofmist für den Garten.
Am 2. April findet wieder unser „vegan daheim“-Treffen am Hof statt.
Und in unseren tierischen News erzählen wir von einer Studie, die zeigt: Menschen können die Emotionen von Affen erkennen und sogar unbewusst nachahmen.
Die Mist-Greisslerei ist wieder geöffnet – kostenloser Hofmist für den Garten.
Am 2. April findet wieder unser „vegan daheim“-Treffen am Hof statt.
Und in unseren tierischen News erzählen wir von einer Studie, die zeigt: Menschen können die Emotionen von Affen erkennen und sogar unbewusst nachahmen.
Wir freuen uns über Deine Themenwünsche und Fragen!
Kennst du einen spannenden Interviewgast? Eine interessante Wissenschaftlerin? Nur her mit den Vorschlägen!
Mails bitte an: andreas@hof-sonnenweide.at
Menschen machen Affen nach:
https://science.orf.at/stories/3234570/
Hier kannst du alle Werbungen nachhören:
https://www.hof-sonnenweide.at/podcast/podcastwerbung/
Auf Facebook, Instagram und unserer Homepage findest Du die Geschichten und Bilder zu unseren Erzählungen. Hier gehts lang:
https://www.facebook.com/hofsonnenweide
https://www.instagram.com/hofsonnenweide/?hl=de
https://www.hof-sonnenweide.at/
Und hier die Wünsche für die Playlist:
Andi
Gossip, Standing inb the way of control & Perfect world
https://open.spotify.com/intl-de/track/7B6jxcVkJTHMUE83ZndMjl?si=0cb8ef5cac6f4d2a
https://open.spotify.com/intl-de/track/7KMV8pH4gxwZpGOX6wewmv?si=d34cb73331174d7f
Hier gehts zur Spotify Playlist:
https://open.spotify.com/playlist/3Dr5ZWnsk3F4Lsw8gZJmeU?si=Xi0QhB2RSKSK8e_g2sVA6w
Credit des Titelsongs:
The Green Orbs - Dancing on Green Grass
Soundeffekte:
Pixabay
Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt
Transkript
Man schwitzt Zwiebeln an in reichlich Olivenöl, nur anschwitzen, nicht bräunen.
Gibt auch gleich den Risotto-Reis dazu und lasst ihn glasig mitschwitzen.
Wenn er glasig ist, löft man das Ganze mit Weißwein ab. Reichlich.
Wie ich dann nach der Sauna?
Reichlich.
Das ist so eine Chance, wie man dem ganzen Beib kommen kann,
das abzuschneiden. dass der Stein dann abt.
Ich glaube, ich muss eine Triggerwarnung gleich zu Beginn des Podcasts diesmal
einspielen für alle Männer.
Ist aber, muss man dazu sagen, auch keine Garantie, weil wenn der Stein weiter
oben sitzt, hast du Pech gehabt, dann nutzt du das auch nichts. Super.
Andere Menschen freuen sich über ein neues Auto, einen Karrieresprung oder was
auch immer. Wir freuen uns über pinkelndes Schaf.
Genau.
Lass die Sau raus!
In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten,
Aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Wir berichten über unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern über Themen,
die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum Gespräch.
Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide
mit Elisabeth und Andreas Nussbaumer. Wir lassen heute wieder die Sau ordentlich
raus und euch natürlich bei der Hoftüherein grüß euch.
Hallihallo.
Mh, Elisabeth, der Bärlauch duftet bis zu mir her.
Okay, jetzt schon.
Ja, und ich freue mich schon wieder auf ein Bärlauch-Risotto.
Gibt es jetzt dann zum dritten Mal hintereinander, aber ich könnte mich eingrauben.
Wir haben glücklicherweise Bärlauch direkt hinter unserem Haus.
Also der Vorbesitzer von dem Haus dürfte ihn angepflanzt haben.
und wir haben ja einen kleinen Wald auch und da wächst er, also man geht wirklich von der Küchentür raus.
Man fällt einfach nur bei der Küchentür raus und beißt direkt in den Bärlauch.
Genau, wobei direkt so schmeckt er uns nicht so. Kann man natürlich auch, muss man aber nicht.
Ein herrliches Gemüse. Jetzt, wo es eben eigentlich noch nichts anderes wirklich
gibt bei uns im Garten, hilft uns der Bärlauch über den Bärlauch.
Über die Zeit.
Naja, im Tunnel wächst schon der Spinat.
Genau, Spinat und Salat.
Genau, den heben wir uns auch noch für Gründonnerstag. Also wir haben dann schon
ein paar Mal gegessen, den Jungen, als Salat.
Aber die großen Pflanzen gibt es dann traditionell am Gründonnerstag.
Und gibt es heute Perla-Risotto?
Schon wieder.
Das ist einfach herrlich. Magst du uns schnell das Rezept verraten?
Weil da sitzen jetzt sicher tausende Millionen Menschen im Auto mit wässrigem
Mund. und so, ich möchte auch essen.
Also Risotto ist eigentlich eines der einfachsten Gerichte überhaupt so gut wie gelingsicher.
Ich glaube, es traut sich einfach nur niemand drüber, weil man einfach daneben
stehen bleiben muss und rühren muss, oder? Das ist auch nicht dramatisch.
Das ist das Einzige. Sonst dauert ein Risotto, das ein Gericht,
das in 20 Minuten, 20 bis 30 Minuten fertig ist und eigentlich an jeden schmeckt.
Also du kannst wenig verhauen.
Wie geht's? Es gibt zwei Rezepte auf unserer Homepage, das Spinatrisotto und
Tazoi Risotto. Aber ganz einmal ganz kurz, man schwitzt Zwiebeln an in reichlich
Olivenöl, nur anschwitzen, nicht bräunen.
Gibt auch gleich den Risotto-Reis dazu und lasst ihn glasig mitschwitzen.
Wenn er glasig ist, löscht man das Ganze mit Weißwein ab. Reichlich.
Wie ich dann nach der Sauna.
Reichlich.
Und dann wird aufgegossen mit Suppe. Und zwar immer kleinweise die Suppe einrühren,
wenn die Suppe verdampft ist, wieder nachschütten.
Und das dauert normalerweise ca. 20 Minuten, je nach Menge vom Risotto.
Und wir haben jetzt festgestellt, wir haben es jetzt zweimal hintereinander gehabt.
Der Risotto-Reis, unterschiedliche Marken brauchen unterschiedlich Lagen.
Das Reis makes the difference.
Ja, also gut wird es immer, aber bei manchen steht man etwas länger.
Also, darf man Werbung machen?
Nein.
Nein, okay.
BIP, Bio.
Genau. Geht am schnellsten. Geht am schnellsten.
Wer es genau wissen will, muss uns anschreiben.
Genau.
Ja, und dann ganz am Schluss gibt man entweder noch Butter rein,
also wir haben natürlich die Flora, die vegane Butter.
Und es gibt auch ein Rezept, das ist das Tartoy-Rezept, da ersetzt man 400 Milliliter
von der Suppe durch Kokosmilch.
Da spart man sich dann in Butter, weil es ist fett genug, es schmeckt herrlich.
Ich fände mir ein Gramm drin.
Beide Varianten haben wir jetzt gehabt und das ist schon ein sehr,
sehr gutes Gericht. funktioniert. Ja genau, Bärlauch habe ich vergessen.
Den Bärlauch gibt man ganz am Schluss rein, also der sollte nicht mehr mitkochen,
sondern nur mehr warm werden, sonst zerstört man halt ziemlich schnell das Aroma.
Die Profis sagen dazu unterheben.
Ja, also ich lasse ihn schon ganz kurz auch drinnen. Also unterheben tut man, nein, nein.
Ah, da müssen wir ja diskutieren. Nein, wir diskutieren hier nicht.
Andi hat ja auch Kellnerlehre gemacht.
Ich habe das mit Matura unterheben. Ja, genau.
Bis dann die, die durch die Gegend laufen und sagen, Vorsicht, heißt Eis und Fettig.
Ach so ein Schatz.
Keine Ahnung von nix.
Genau, deswegen koche ich meistens, oder? Und die Rezepte sind alle von mir, oder?
So, ich unterbrechen jetzt den Podcast.
Und bei dir gibt es immer Andi-Nudeln. Andi macht herrliche Bärdach-Nudeln.
Ja, korrekt. Alles, was im Kühlschrank ist, kommt auf Nudeln.
Ist das hier eigentlich ein Essens-Podcast?
Ja, nein, aber hätten wir das mal festgestellt.
Gibt es einen eigenen Podcast, der nennt sich Toast Herbei. mit der Frau Rust.
Unterheben tut man Eischnee zum Beispiel.
Ja, genau. Passt, wir werden das nachschlagen oder ihr könnt es jetzt gleich
dann nachschlagen auf Dr. Google.
Der wird uns dann sagen, ich mag es jetzt nicht.
Was unterheben bedeutet. Ja, das war jetzt das Rezept zum Tag.
Viel Spaß damit. Wer damit jetzt schon fertig ist und jetzt gleich kochen gehen
möchte, der geht kochen. Aber ihr könnt es uns ja während dem Kochen hören,
Wenn ihr wollt.
Was gibt es noch? Genau, richtig, ja, damit wir das nicht vergessen.
First things first, wie der Amerikaner sagt.
Wir wurden beim letzten Patenschaftstag mehrfach wieder gefragt,
wie wir das eigentlich hier finanzieren, den Hof.
Nein, gleich vorweg geschickt, weder haben wir im Lotto gewonnen,
noch haben wir reiche Erbtant und wir haben auch keinen irgendwie hochpotenten
Großspender mit Nichten, Elisabeth. Stattdessen sind es was?
Naja, verwunderlich ist es,
möchte ich sagen, dass Paten uns angesprochen haben, die ja eigentlich...
Die es eigentlich wissen sollten.
Wissen sollten und die eigentlich die Finanzierer sind oder eine... Die Financiers.
Aber es ist halt, wenn man den Hof dann das erste Mal persönlich sieht,
wie groß das ist und wie das alles ausschaut.
Und dann ist man meistens wahrscheinlich erstaunt, dass sein kleiner Beitrag,
also verhältnismäßig ist natürlich kein kleiner Beitrag, aber wie dieser Beitrag
dazu beitragen kann, das alles zu finanzieren.
Ich glaube, das ist so ein bisschen das dahinter, weil wenn man ein bisschen
mit Geld zu tun hat, wie jeder von uns, dann weiß man halt, was da schon dahinter
steckt. Wir haben vier Hektar eingezäunt, mehrfach eingezäunt,
eingeteilt, gepflegt, bla bla bla und so weiter.
Ja, aber um es kurz zu machen, wir finanzieren es über die Patenschaften und
über die Spenden, die reinkommene sind.
Und in dem Fall kann man nicht einmal sagen, Kleinvieh macht auch Mist,
weil wie die Elisabeth schon gesagt hat, wir finden das dann durchaus ordentliche
Beträge mit 80, 120 und 180 Euro Patenschaften pro Jahr und eben auch Spenden.
Aber es läppert sich, Gott sei Dank. Ja, also.
Das Konzept ist einfach, viele kleine Spenden machen das große Ganze aus.
Also wir brauchen, ich habe jetzt die Buchhaltung von 2025 fertig.
Öffne die Bücher.
Wir haben 120.000 Euro gebraucht. Ja, also das ist schon eine ganze Menge.
Und die haben wir eben auch reinbekommen. Da ist alles dabei.
Also das sind an erster Stelle sind natürlich die Futterkosten.
Also die machen den Großteil aus.
Dann kommt aber relativ bald auch der Tierarzt.
Die Tierärztinnen in dem Fall.
Mittlerweile sind es lauter Tierärztinnen, genau.
Ja, und ganz, ganz viel auch Instandhaltung.
Und Reparaturen.
Material, genau. Wir haben einen Traktor, also wenn der repariert wird,
dann plallst du da mal relativ viel gleich einmal hin.
Also es geht sicher nicht unter 1000 Euro.
Ja, genau. 1000 Euro kostet Pickerl.
Ja, genau.
Quasi mit den Reparaturen, die dann im Zuge dessen notwendig sind.
Detor Auto, also ein Pickup, den wir brauchen. Da ist jetzt gerade das Lenkergetriebe
hin. Habe ich das richtig gesagt?
Ja, eh so Lenkradgetriebe.
Also da wurde uns schon gesagt, was das ungefähr kostet. Egal,
ich will jetzt nicht jammern, aber es ist halt eine ganze Menge, was so rundherum läuft.
Und wir haben eine Mitarbeiterin, das ist ja heuer dazugekommen,
weil wir es einfach alleine, also zu zweit nicht mehr geschafft haben.
Und ihr wisst ja alle, also sobald man Mitarbeiter hat mit den ganzen Lohnnebenkosten,
Sozialversicherung, Gehalt natürlich, ja, ist das halt einfach eine Summe monatlich,
die da dazukommt. und wir wollen ja die Emilie anständig bezahlen.
Also das ist ja nicht der Sinn und Zweck, dass man es aufs Minimum runterdrückt
und ja, das ist uns halt auch wichtig.
Man soll gut leben können davon.
Ja, und in diesem Sinne hier jetzt auch an dieser Stelle noch einmal tausendmal
Dankeschön an all die vielen Menschen da draußen, die das hier überhaupt erst möglich machen.
Genau, und deswegen ist es auch wichtig, dass du es weitererzählst,
den Freunden empfiehlst,
zeigt, weil es ja so mit den Patenschaften, ihr könnt uns ja die zweimal im
Monat besuchen kommen und sehen, was aus eurer Spende wird.
Also es ist ja bei uns wirklich komplett offen und jeder weiß,
wo es hinfließt, dass etwas gebraucht wird.
So, wäre das auch geklärt?
Wäre das auch geklärt. Dann kommen wir gleich zu einem Faktor, den Geschichten.
Von Hof Sonnenweilern, da gibt es wieder einige. Elisabeth, erzähl uns von der Scheunengang.
Rosamunde Pilcher war dir immer schon zu wenig romantisch?
Bei Mission Impossible viel zu wenig Action? Und bei Dr. Doolittle viel zu wenige Tiere?
Dann kommt jetzt deine Serie mit romantischen Tieren in Action. Nein!
Romantik, Tiere und Action.
Oh yes!
Geschichten von Hof Sonnenweide. Authentisch, ehrlich und umgekehrt.
Okay, fangen wir mit den harmlosen Geschichten an.
Genau.
Die Scheunengang. Ja, wir haben ja ein paar Hühner und Hähne,
die möchten gerne den Stall nicht verlassen.
Die leben in unserer, wie viele Quadratmeter hat es circa?
57, 59, 50, 60 Quadratmeter, wenn das so ein Zirka.
Nein, großen.
Das heißt dann Meer.
Ich glaube auch, dass das Meer sind.
Das ist Meer, das ist 10 mal 10, sonst 100 Quadratmeter.
Ja, dort residieren sie. Das ist der Frodo, der Pepone und dann haben wir zwei,
also die Helga, eine Zwerg-Barduanen-Henne und die Luise,
eine Seidenhenne und dann ein paar Händln, die einfach nicht rauskommen.
Die immer wieder, genau.
Also so die klassischen Braunen. Und das ist total lustig. Wir haben ihnen,
weil die Helga haben wir gemerkt, die will schon langsam raus.
Bei der Helga ist allerdings das Problem, also wir würden sie alle rauslassen
bis auf Helga und Pepone.
und die Seidenhenne. Die sind nämlich bis jetzt in einer Valleer aufgewachsen
und haben auch eine Frisur, dass sie nichts sehen.
Also die Helga hat so einen richtigen Federkranz um den Kopf,
habe ich schon mal geschildert, schaut aus wie so eine alte Dame mit Pelzmütze.
Die sieht nicht nach oben, per bonnetetto. Und wir haben relativ viele Greifvögel bei uns,
in der Nähe und die sind halt komplett gefährdet. Deswegen kann man die nicht
einfach so wie die anderen Hennen frei am Hof herumlaufen lassen.
Die anderen Hennen sind es gewohnt, die haben die Hähne dabei,
die wissen sie zu schützen, sie sind auch größer.
Ich wollte gerade sagen, vor allem die sind ja halt auch größer,
also das fällt jetzt nicht so ins Beute-Schema, der Beute-Greifer in dem Fall,
aber die sind schon sehr klar.
Genau, also Helge und Luise ist wirklich so ein Zwergerl. Und jetzt hat ihnen,
der Andi, auf Emilies und mein Drängen einmal ein professorisches Außengehege.
Was heißt drängen? Ich habe mir den Auftrag gegeben und dir das gemacht. So reden es ab.
Wir haben da schon ein paar Mal reden müssen.
Auf Sonnenweite.
Ja, dann haben wir in den Fundus, oder Andi hat in den Fundus unseres Dachbodens gesucht.
Ja, ich habe so ein altes Pagodenzelt, du kennst das wahrscheinlich,
die so Scherengitterartig aufgehen.
Das haben wir letzten Sommer draußen stehen gehabt, wurde eingewintert und ich
habe mir gedacht, das ist perfekt dafür. Also so dreimal drei,
also fast zehn Quadratmeter.
Und das habe ich umfunktioniert zu einer provisorischen Volier.
Genau. Und da residieren sie jetzt drin, dann einmal zu dritt oder zu viert,
also die kleinen Händerl.
Und gestern hat die Emily ja zwei von den Händen, von den klassischen braunen
Händen rausgesetzt, damit man sich schon langsam als frei gewöhnt.
Vielleicht wollen sie ja dann doch irgendwann einmal, wie alle anderen,
den ganzen Hof durchstreifen.
Dem Ruf der Freiheit folgen.
Das heißt, das setzt man sich jeden Tag rein und raus. Und das ist dann mal
das Professorium, um zu sehen, wie es funktioniert.
Und ob es ihnen überhaupt taugt.
Genau. Und dann baut Dandi so
ein richtig größeres Gehege mit Schattenplätzen, wo sie ja graben können.
Einen ordentlichen Landsitz.
Genau.
In dem Fall können wir eh gleich zum Spezialkandidaten kommen,
nämlich zum Pepone. Du hast ihn gerade genannt.
Der hat eine Spezialbehandlung durchlaufen von der Emily. Warum?
Ja, der Pepone ist eben ein Zwerg-Paduaner-Hahn. Da müsst ihr mal googeln danach.
Die haben eine ganz lustige Frisur, sind relativ klein und schmal.
Italiener ist der Name so.
Ein heißblütiger Italiener.
Er ist total aggro.
Hat uns aber die Besitzerin, die ihn uns gebracht hat, hat letztens gemeint,
dafür sind die sogar bekannt, dass sie ein bisschen aggro sind.
Wir haben aber vor mehreren Jahren schon einmal einen gehabt.
Der war auch draußen unterwegs. Der war das nett.
Also Pepone ist es. Das heißt, jedes Mal, wenn man in die Scheune geht, hüpft er uns an.
Zum Glück hat diese Rasse keine Sporen, aber er tritt, das schaut grundsätzlich total nett aus.
Er hüpft uns an und tritt dann mehrfach mit den Füßen auf uns.
Und mittlerweile kommt er schon fast bis zum Oberkörper.
Ja, ja.
Und wenn man dann aufnimmt, hat er angefangen, normal war er da immer Schmähstart.
Und jetzt fangt er an zum Becken. Und zwar ordentlich. Also mir da auf der Wange
erwischt, weil ich selber Schuld zu nahe ins Gesicht gehalten habe.
Ich wollte ernstes Wort mit ihm reden.
Und sobald du ihn runterlässt, flattert er dann schon wieder an.
Von vorne, von hinten und treibt uns quasi aus der Scheune raus.
Das ist sein Ziel, weil das sind seine Mädels.
Die er beschützt. Ja. Und über die er herrscht.
Das ist jetzt mit der langen Hose, ist es ja noch eher witzig als schmerzhaft.
Also du hältst es aus, aber wir haben jetzt nicht gesagt, was ist jetzt im Sommer,
wenn wir alle mit den kurzen Hosen herumlaufen, ist es nicht lustig.
Ja, und deswegen hat die Emily, die sie recherchiert hat, hat auf Insta ein
Video gefunden, wo eine Dame in Deutschland ihren Rudi, ihren aggressiven Haaren,
dürfte auch so ein Zwerel sein,
zum sanften Hähnchen macht.
Und zwar hat sie ihn hochgenommen und trägt ihn den ganzen Tag oder mehrere Stunden mit ihm herum.
Sie sagt, es gibt nichts Demütigerendes für einen Hahn. Also er glaubt ja eigentlich, dass er der Boss ist.
Deswegen greift er ja alles an, was quasi ihm Konkurrenz macht.
Und um ihm da die Schneid abzukaufen und ihn ein bisschen zu demütigen,
nimmt sie ihn dann rauf, steckt ihn in ihre Jacke und trägt ihn mit sich herum.
Und dann wird der Hahn sanft.
Zu der Plan.
Zu der Plan. Emily hat das gestern gleich einmal in die Tat umgesetzt.
Das hat so herzig ausgeschaut.
In seinem Trageduch, so ihr Baby hat er rausgeschaut. Genau.
Und die Emily hat ihn quasi über den gesamten Hof mitgenommen.
Die hat alles gemacht mit ihm. Sie hat mit ihm die Schafe gefüttert,
ist mit ihm im Tuk-Tuk gefahren.
Wichtig ist, dass man mehrmals durch seine Hühnerschar auch schreitet,
damit er sieht, also er ist nicht der Boss,
die hat ihn zum Wachtelgehege ausgemisten, hat ihn drin gehabt,
hat jetzt wahrscheinlich einen Gehörsturz oder Tinnitus, weil wenn er andere
Hähne hört oder sieht, kreischt er.
Und das ist ziemlich laut.
Das ist laut und das ist dann halt sehr in Ordnung, also es ist eher unangenehm.
Ja, dann haben wir ihn in die Scheune gesetzt, am Abend zurückgesetzt und siehe da, kein Angriff mehr.
Ein sanftes Hähnchen.
Ja, leider nur zwei Stunden lang.
Vielleicht hat er auch ein Bedächtnisproblem.
Bei der Abendrunde bin ich dann reingegangen und er hat mir schon wieder ans
Schienbein geflattert.
Das habe dann heute ich herumgetragen. Also ich muss zugeben,
ihr habt das nicht so gut gekonnt wie die Emily.
Ich bin nicht so der mütterliche Typ fürchtig.
Möglicherweise.
Hat er auch nicht rausgeschaut, sondern er hat sich verkrochen.
Und jedes Mal, wenn ich mit ihm in die Scheune gegangen bin zu seiner Schar,
hat er voll zum Werkeln angefangen. Also ich habe ihn nur in die Jacke reingesteckt,
weil ich mir gedacht habe, das ist bequemer für ihn.
Hat er angefangen zum Werkeln und zum Herumzwicken und ist sehr unruhig geworden.
Also ich habe es ausgehalten, bin jetzt eine Stunde mit ihm herumgelaufen und schauen wir mal.
Wir werden euch am Laufenden halten, ob diese Kur funktioniert.
Wenn es funktioniert, könnte man das ja vielleicht auch bei Menschen anwenden.
Also vielleicht könnte man da den einen oder anderen Despoten abends spazieren tragen.
Wobei die in dem Video sagt, die Frau mit seinem trockenen deutschen Humor bei
Menschen funktioniert es leider nicht so gut und so einfach.
Nein, ich denke schon, dass es funktioniert. Wir müssen es wahrscheinlich öfter
wiederholen. Und auch du, Andi.
Selbstverständlich.
Also jeder muss ihm Pepone ein paar Mal so vor die Brust schnallen.
Nein, ich klebe ihn mir mit der Heißklebepistole auf meine Glatze.
Ohrm. Was war es? Ohrm? Ich oder Pepone?
Pepone. Aha, verstehe. Du musst nicht die Füßchen ankleben. Geht nicht.
Na gut, anderer Plan.
Dann machen wir mal ein bisschen Werbung.
Stets zu Diensten.
auf dem Teich. Für die Entchen habe ich noch keine Patenschaft,
das mache ich aber gleich.
Mit einer Patenschaft für Gänse, Enten, Schafe, Rinder, Pferde,
Isel, Ponys, Lamas, Ziegen, Schweine, Hühner, Tauben oder Nandus unterstützt
du uns dabei, den Tieren ein wunderbares Zuhause zu bieten.
Alle Infos dazu findest du auf www.hof-sonnenweide.at. Vielen Dank für deine Unterstützung.
Alle meine Schäfchen knabbern friedlich Mais.
Knabbern friedlich Mais. Ich schließe jetzt noch eine Patenschaft ab,
sonst gebe ich das Geld hier nur aus für irgendeinen Schwachsinn.
Werbung Ende.
Ja, also hier auch nochmal per Werbung die ganz subtile Aufforderung,
unseren Lebenshof zu unterstützen.
Mit Patenschaften und mit Spenden.
Genau. Und Achtung, wir haben jetzt auch einen Teaming-Account.
Im Sinne von Kleinvieh macht auch Mist.
Teaming ist das Konzept, dass Menschen einmal im Monat einen Euro spenden.
Und es geht gar nicht mehr.
Also man kann wirklich über Teaming nur einen Euro spenden.
Und da ist auch das Konzept. Genau. Es läppert sich im Idealfall.
Findest du den Link in den Journals.
Genau. Teaming nennt sie das.
Ja, sonst haben wir letztes Mal schon ausführlich berichtet von allen Krankengeschichten,
und haben gehofft, dass es im März besser wird.
No, the story goes on. Also die Krankensesserl, von denen wir letztens berichtet
haben, sind alle wieder fit. Genau. Inklusive uns.
Putten sind wieder unterwegs. Der Igor war mit mir jetzt schon ein paar Mal
spazieren und ist wie fit wie je und je.
Ah, boah.
Am Montag, nach dem Patenschaftstag, gut besucht, waren ganz viele Leute da
und alles noch in Ordnung.
Und am Montag in der Früh ist die Emily bei den Schafen, ruft mich an und sagt, war da noch ein?
Gestern schon so komisch? Nein, überhaupt nichts.
Nichts aufgefallen, ich war fast den ganzen Tag bei den Tieren. Also hätte ich gesehen.
Nein, er steht so komisch da, irgendwas zwickt. dann, wir sind dann raufgegangen, haben geschaut,
und haben natürlich bei den Schafen denkst, Schafenziegen denkst immer erst
einmal an die Verdauung, weil die sind ja Wiederkäuer für Mägen und meistens,
wenn die so ein bisschen apathisch dastehen,
mit X-Hachsen zwickt was im Baucherl oder in einem der Mägen.
Haben dann gleich einmal die Tierärzten angerufen und die ist dann gekommen
und hat gesagt, na ja, das ist nicht der Magen oder nicht der Bauch,
das fühlt sich alles ganz weich an.
Aber was Schafböcke öfter haben und offenbar auch Ziegenböcke, ist Harnstein.
Das muss es einmal geben. Wir haben jetzt seit mittlerweile 14 Jahren Schafe
und man meint, man hätte schon alles gesehen und gehört.
Also ich habe wirklich fix auf eine Kolik getippt, so wie er da gestanden ist.
Aber nein, sag es nochmal Elisabeth, was waren das?
Harnsteine, ein Harnstein. Sie hat gesagt, das kommt öfter vor,
bei uns zum Glück noch nie, deswegen haben wir davon nichts gewusst.
Das ist aufgrund der Anatomie von Ziegenböckchen und von Schafböckchen verlegt
gern ein kleines Steinchen den Ausgang.
Und die schlechte Nachricht ist, wenn du das nicht gleich erkennst,
kannst du kaum mehr was machen, weil es staut dann halt zurück,
ist extrem schmerzhaft und man kann nicht einmal gescheit auf der Klinik das
mit einem Katheter wieder lösen,
weil oft dann schon die Wände des Harnleiters so angegriffen sind,
das geht offenbar relativ schnell, dass man da gar nicht mehr mehr durchkommt.
Es gibt nur eine Maßnahme, ich habe da natürlich auch relativ viel nachgelesen,
gleich nachdem die Tierärztin weg war.
Und es gibt eine Methode, das hat sie ja gesagt, du schneidest die Spitze des Penis ab. Genau.
Also es war sogar für mich und für die Christine, die uns jetzt bei so,
da gibt es einen Wurmfortsatz und in vielen Fällen setzt sich dieser winzig
kleine Stein genau dort ab, äh,
Das ist so eine Chance, wie man dem ganzen Beib kommen kann,
das abzuschneiden, dass der Stein...
Ich glaube, ich muss eine Triggerwarnung gleich zu Beginn des Podcasts dieses
Mal einspielen für alle Männer.
Ist aber, muss man dazu sagen, auch keine Garantie, weil wenn der Stein weiter
oben sitzt, hast du Pech gehabt, dann nutzt du das auch nichts. Super.
Ja, wir haben einmal so behandelt, beziehungsweise die Christine,
die hat gesagt, als erste Maßnahme, sie hat etwas gespritzt,
was die Gefäße weitet und entspannt, damit es vielleicht so abgeht.
Wir haben dann separiert, weil wenn er in der Herde auf der Wiese ist,
sehe ich nicht, ob er pinkelt oder nicht, kann ich nicht feststellen, ob er kackt oder nicht.
Deswegen haben wir in der Herde einen Stall, dass er zu den anderen sieht und haben dann separiert.
Ich habe alles schön sauber gemacht, damit ich gleich sehe, was er pinkelt.
Ich habe Runden gesucht in unserer Apothekerlade, weil ich nachgelesen habe,
auch Blasentees und Haarentees wirken.
Solubitrat.
Ja. Das war schon ein bisschen abgelaufen. Es war interessanterweise in meiner
Version, in der abgelaufenen, ist da kein Zucker drin. Ich habe noch eins gefunden.
Aber ich habe mir gedacht, okay, ich gebe ihm das jetzt.
Das kann nicht schaden. Ich habe einen Blasentee gekauft und habe jetzt geschaut,
bei den neueren Präparaten ist Zucker und Karamell drin. Also die sollte man nicht nehmen.
Also das besser schmeckt,
Ja klar. Ja, klar. Ich habe nur das grauslich Schmeckende gehabt.
Ja, und dann haben wir halt beobachtet. Und zum Glück am nächsten Tag in der
Früh war eine riesengroße Lacke da und ein paar kleinere.
Also da dürfte was abgegangen sein, weil die Lacke, da hast du richtig gesehen,
das war jetzt nicht das normale Pinkeln, sondern da ist viel rausgekommen.
Also es hat was auch immer da.
gewirkt hat.
Andere Menschen freuen sich über ein neues Auto, einen Karrieresprung oder was
auch immer. Wir freuen uns über pinkelndes Schaf.
Genau. Dann haben wir am nächsten Tag noch Tee gekocht.
Also die Emily hat ihren Kräutervorrat Birkenblätter getrocknete gesucht und
getrocknete Brennnesseln.
Beides handtreibend. Haben wir noch einen Tee gekocht und haben ihn dann einen
Tag lang separiert gehalten von den anderen.
Um eben kontrollieren zu können, frisst er wieder, aber hat dann auch gleich
viel leberhafter, wollte unbedingt raus zu den anderen, hat gefressen und ja,
jetzt hüpft er wieder fröhlich herum. Also das haben wir überstanden.
Ja, the second.
Genau, und kaum war das ausgestanden. Wieder in der Früh, die Emil liegt nicht
bei der Raufe, die Rokita, unsere Pinto-Stute, 24 Jahre alt, liegt bei der Raufe.
Was sehr untypisch ist, weil Rokita ist jede Sekunde, jede Minute immer am Fressen.
In dem Moment, wo sie sie zur Raufe lässt, frisst sie und das hat sie nicht gemacht.
Genau. Ist dann aufgestanden, wie wir hingegangen sind, hat weitergefressen,
haben wir sie gedacht, okay, warten wir mal ab, vielleicht ist sie einfach müde.
Das hat sie schon öfter gemacht, es ist Fellwechsel, es ist die warmen Temperaturen,
also das geht am Pferd einfach auf den Kreislauf, es passt einfach alles zusammen.
Vielleicht hat sie einfach ein bisschen Kreislaufprobleme, haben wir gerade
gut gegeben, aber zehn Minuten später, sie liegt wieder.
Na gut, die ja jetzt sind anrufen. Dann haben wir das.
Tatütata.
Tatütata. Für Pferde haben wir ja eine eigene Spezialistin, die von weit,
weit kommt, also vom Nordburgenland, so weit ist es nicht.
Die aber, wenn es Notfälle sind und der Kohlig ist bei einem Pferd oder Verdacht
auf Kohlig ist bei einem Pferd, ein Notfall war innerhalb von einer Stunde da.
Ich bin in der Zwischenzeit mit der Rokita am Radweg spazieren gegangen,
eine Stunde hin und her und hin und her, damit sie sich bewegt.
Side Story, um das zu unterbrechen, wir haben uns seit Wochen immer wieder verschoben,
aber jetzt dann fix einen Termin mit deiner Cousine ausgemacht,
um gemeinsam frühstücken zu gehen.
Wir haben das letzte Mal schon verschoben, weil der Igor das Hufabstest gehabt
hat. Genau, es ist nicht das erste Mal.
Wir haben geschrieben, die Daniela und ich haben geschrieben,
wir treffen uns in Wiener Neustadt, Wiedetschka, ungefähr eine halbe Stunde,
bevor wir wegfahren wollten und dann Rückhinter liegt.
Da fahrst du nicht weg, das geht einfach nicht.
Also die Emily wäre schon da gewesen für die Tierärztin, aber die lässt halt
ja nicht allein in dem Fall.
Ja, das geht einfach nicht.
Aber war fein, weil die Daniela ist dann zu uns gekommen, also meine Cousine,
und es hat wieder Risotto gegeben.
Und wir haben viel Geld gekostet. Das Frühstück, was das kostet.
Eben, hätte eh nur viel Geld gekostet. Wer mag schon frühstücken gehen?
Richtig. Uninteressant.
Entschuldigung, jetzt habe ich dich unterbrochen. Die Tierärztin kam dann,
hat sie begonnen zu untersuchen.
Und es war tatsächlich schon, ich kann es natürlich nicht wiederholen,
sie hat irgendwie gesagt, der Dünndarm zeigt eine verminderte Aktivität und
der Dickdarm hat was auch immer.
Ich glaube, es war umgekehrt, aber ich bin mir nicht ganz sicher.
Nein, es ist immer so, man vertraut, das ist einfach so faszinierend.
Sie hat abgehört und kann dann genau sagen, Dickdarm macht das, Dunkdarm macht das.
Hat sich hinten ausgeräumt, also das ist eine relativ kleine,
zarte Frau, die dann der großen Rokita den Darm ausräumt, hat dann auch über
die Nase eine Sonde bekommen. und in den Magen.
Also wer sich das nicht vorstellen kann, da kommt über die Nase des Pferdes
kommt ein Schlauch in den Magen.
Kommt ein Schlauch in den Magen, das geht so anderthalb Meter oder so war das
Schleicherl drinnen und dann setzt man oben einen Trichter drauf und da kommt
dann so eine Mischung aus Wasser und Paraffin kommt in den Magen.
Die Tierärztin hat es verglichen mit Komasaufen oder Trichtersaufen in Mallorca. Echt?
Das habe ich gerade gehört.
Ich habe die vor kurzem ein Foto gesehen, muss ich es ja beim Novarock,
Pannonia Filz, muss ich halt auch so.
Ja, das Konzept ist, dass dir jemand, also ich habe das auch mal probiert,
es steckt dir jemand einen Trichter in den Mund und dann leert man oben halt
Sangria oder Bier oder was auch immer rein. Ja,
damit es halt schneller geht.
Okay, habe ich wieder was gelernt.
Menschen sind so deppert. Also bei Gänsen macht man so Gänsenstapfel-Eber,
dann macht man es halt mit Maisbrei.
Bei Menschen macht man es mit Sangria oder Bier.
Okay, die Rukita hat Wasser und Paraffin gekriegt. Genau, damit sie einfach
Flüssigkeit aufnimmt und die Darmtätigkeit angeregt wird und so weiter.
Ja, und dann muss sie halt weg vom Fressen, was bei der Okita wirklich schwierig ist.
Aber wir haben es geschafft. Sie hat gestern mit sehr reduzierter Nahrung leben müssen.
Und heute wirkt sie wieder ganz fit und wohl auch. Ja, genau.
Haben wir auch das gestanden.
Aber es ist wirklich momentan haben wir...
Haben wir ein bisschen einen Lauf.
Ja, genau.
Um das so zu sagen.
Ja, und ja.
Vielleicht sollte man ein bisschen Trichter saufen.
Ja.
Vielleicht entspannt es, ich weiß es nicht.
Wie kommt man auf die Idee? Das ist ja ekelerregend. Nein, ich mag mir das gar nicht vorstellen.
Nein, das magst du dir nicht vorstellen. Ich weiß nicht, ob ich ein Foto gesehen
habe oder ein Video davon. Ich habe es, glaube ich, verdrängt.
Es ist beim Pferd schon unangenehm, ihr dazuschauen zu müssen,
wobei es sich relativ ruhig ist.
Ja, schon.
Es ist schon spannend, was es nicht alles gibt.
Bilder aus dem Kopf, bitte.
Genau.
Ja.
Oder es kann uns vielleicht jemand erklären, was dran so toll ist.
Also bitte HörerInnen-Zuschriften gerne gehört und gesehen.
Erklärt auch mit Fotos.
Schreibt es sich bitte an Andreas-Edhof-Sonnenweide.at. Nenn an meine.
Ich tippe jetzt mal fast drauf, dass die Menschen, die unseren Podcast hören,
jetzt nicht so Kategorie-Kommasaufuss sind, könnte ich mir vorstellen.
Man weiß es nicht.
Ich könnte euch auch an einem Nü melden.
Wir werden es nicht veröffentlichen im nächsten Podcast. So,
machen wir Werbung, oder?
Schon wieder? Nein, eine Geschichte haben wir noch, da machen wir Werbung. Deine Geschichte.
My Story.
Genau, das Clown Schneid.
Ah, Clown Schneid, ja.
Erzähl.
Naja, sowohl die Schafis als auch die Ziegen. Ich meine, bei den Schafen passiert
es im Zuge der Schafschur.
Also wenn der Schafscherer kommt, dann werden die Klauen auch ja mitkontrolliert.
Und im Lauf des Jahres schaut man sich die Hüftchen, die Klauen auch immer wieder einmal an.
Aber die Ziegen werden ja nicht geschoren. Und auch die Kamerun-Schafe,
die bei unseren Ziegen hier unten leben, die werden auch nicht geschoren.
Die verlieren das Haarkleid von selber.
und deswegen haben wir so im Laufe des Jahres zwei, drei Termine,
wo wir die Mädels und die Burschen durchkontrollieren und schauen,
wie es den Klauen so geht und gegebenenfalls, und gegebenenfalls heißt eigentlich eh bei allen,
dann auch eine schöne Pediküre veranstalten.
Genau, und deshalb in dem Fall, wir waren zu dritt, es ist nicht so, dass sie das gern haben.
Also bei manchen Ziegen ist es vollkommen okay, die Zutraulichen,
die nimmt man einfach und schnippelt herum, Aber grundsätzlich mag es kein Lauftier
gerne, wenn man an seinen Beinen herum manipuliert.
Verständlicherweise.
Und die Kameruns sind generell schon, unsere sind relativ scheu, auch uns gegenüber.
Und das heißt, man muss sie einfangen.
Ja, wir bauen da so ein Gehege im Gehege, weil das macht relativ wenig Spaß,
wenn du denen auf irgendwie 10.000 Quadratmeter nachrennst.
Direkt garantiert die Schafe und die Ziegen schneller sind.
Vor allem die Kameruns, die springen ja, das schaut so lustig aus. Wahnsinn.
Die goingen dann durch die Gegend und wir goingen hinterher.
Und um uns das zu ersparen, bauen wir so ein kleineres Gehege im Gehege,
wo wir sie dann zwei, drei Tage vorher schon drin füttern, sodass sie brav reingehen.
Und an dem Tag, wo dann die Pediküre angesagt ist, machen wir dann dahinter die Tür zu.
Und von da können wir sie dann relativ leicht, wohlgemerkt, einzeln dann pflücken.
Und ihnen die Klauen machen.
Genau. Der Andi hat dann beschlossen, er macht das alleine. Wir wären eigentlich so dritt gewesen.
Aber er hat eine eigene Methode entwickelt. Ihr müsst unbedingt auf Facebook
oder Insta schauen. Da haben wir das Video gepostet.
Er setzt sie mit diesem kleinen Kamerunschaf am Schoß hin und macht das alleine.
Das ist so entzückend gewesen.
Emily und ich haben die ganze Zeit gefilmt, weil es so herzlich ausschaut.
Er hat es richtig am Schoß, am Rücken, so eingeklemmt in den verschränkten Beinen.
Sie sitzen auf meinem Schuss. Genau, in den verschränkten Beinen drinnen.
Und ja, das hat super funktioniert.
Ja, also erstens einmal ist es für mich angenehmer, weil ihr müsst sonst bei
über 20 Tieren vorne übergebeugt stehen, mit dem Kopf nach unten.
Also das weiß ich nicht, platzt mir das Schill und das Schneiden.
Also für mich ist es angenehmer, aber ich habe auch den Eindruck gehabt,
dass die Tiere einfach entspannter sind, wenn die da so auf meinem Schuss sitzen
und ich es halten kann und der Reihe nach.
Ja, sie können sich hinten auch bei dir anlegen. Ist ja ähnlich wie beim Schafischlern.
Da setzt sie ja im Prinzip auch die Schafe, die großen auch am Popsch und dann
halten sie eigentlich ziemlich ruhig.
Genau.
Ja, und das haben wir das auch erledigt. Aber es war wirklich ganz ein liebes
Bild, wie der Andi da flüstert und spricht mit den kleinen Schafis.
Mit den Schafischen.
Dass es gleich vorbei ist. Nur mal ein Hüfchen, also eine Klaue und dann hat
sie es schon und dann kann sie schon weiterlaufen.
Ja, und alle unsere Patinnen und Paten haben natürlich auch einmal im Jahr die
Gelegenheit, ihre Hüftchen von mir geschnitten bekommen.
Echt?
Ob ihr das wollt, steht auf einem anderen Blatt Papier.
Kommen Sie, erleben Sie.
Wir haben da Spezialschere.
Ja, genau. Schnipp, schnapp. Die härteren Fälle. Aber mein Gott,
das ist der Kollateralschaden, da muss man durch.
Genau. Ja, dann wird es jetzt wirklich Zeit für Werbung.
Denke ich auch.
Wir können gar nicht oft genug betonen, dass mit Elvira Gans nicht gut Kirschen essen ist.
Und schon gar nicht solltet ihr euch in Sicherheit wiegen, nur weil ihr glaubt,
weit genug weg zu wohnen.
Elvira Gans hat mit dem globalen Gänsegeheimdienst den ganzen Planeten in Schnabelweite.
Deshalb den Podcast mit 5 Sternen bewerten, abonnieren und rezensieren.
Du willst ja auch weiterhin noch gut schlafen und am nächsten Morgen unversehrt
aufwachen, oder nicht? Schöne Grüße von Elvira.
Willkommen zurück, willkommen daheim, vegan daheim.
Ja, endlich ist es soweit. Am 2. April, grünen Donnerstag, um 18 Uhr findet...
Kein April-Scherz, ihr Lieben.
...findet unser nächstes vegan-daheim-Treffen statt am Lebenshof Sonnenweide.
Erscheinen Sie, sonst weinen Sie.
Das Konzept dahinter ist, wie schon im Vorjahr, jeder nimmt etwas Veganes zum Essen mit.
Popluck-Party nennen sie das.
Mag ich nicht den Wort, das Wort klingt komisch. Jeder nimmt etwas zum Essen
mit, was vegan ist, und dann wird geteilt.
Klingt komisch, ist aber so. Ja, aber das Konzept ist wirklich super,
weil jeder natürlich das zubereitet, was er oder sie am besten kann.
Also Schmeckgarantie. Und es ist dann wirklich so, es ist aufgrund der Menge
an Menschen, die da kommen, ein unglaublich vielfältiges Buffet.
Es ist alles dabei, es sind dann meistens irgendwelche kalten Vorspeisen dabei,
auch Hauptspeisen und sensationelle Nachspeisen.
Das stimmt. Das ist großartig. Wann nicht kommen die beiden aus Krimenstein
wieder? Ich werde sie extra anschreiben, ob sie es eh gesehen haben.
Also sie haben sich bis jetzt noch gemeldet. Man kann sich anmelden bis 1. April am Abend.
Müssen wir halt einfach wissen, damit wir vorbereiten können,
Tische aufstellen und so weiter.
Das stellen wir. Also bei uns gibt es dann Besteck und Teller und alles.
Ihr braucht nur die Sachen zum Essen mitnehmen.
Ja, freuen wir uns schon drauf.
You're welcome.
Und dann haben wir noch eine schöne Nachricht. wir haben vier neue Mitbewohner,
Fünf. Fünf. Die Fini und vier Hühner sind ja schon fertig gekommen.
Die Hühner vergessen wir immer so ein bisschen.
Die sind auch momentan schon ein entgegen.
Die sind auch schon ein entgegen. Die wollen auch noch nicht raus,
genau. Eine ist schon heraus und die habe ich heute schon gesehen.
Die anderen bevorzugens noch drinnen zu bleiben.
Aber wie sie wollen. Wenn sie dann raus wollen, können sie gerne raus.
Und wer ist die Fini?
Die Fini ist eine Laufente.
Eine super hübsche Laufente.
Und braun haben wir noch nicht gehabt. Wir haben ja schon zwei.
ey, denn Daniel, das ist ein bunter Laufentenerpel, das ist der,
der eines Tages einfach auf der Wiese saß, keine Ahnung, wo er hergekommen ist,
Und dann haben wir zu Weihnachten, am 22. Dezember, in Philipp gekriegt,
ein weißer Laufentenerpel und jetzt die Fini.
Und der Philipp, durch das, dass er als letztes reinkommen ist in die Herde,
war noch nicht so ganz mit dabei.
Also schon, aber immer so ein bisschen außen vor. Und dann haben wir sich gedacht,
das passt ganz gut und haben dann einmal mit der Fini in die Scheune gegeben,
um zur Eingewöhnung. und am dritten Tag sind sie dann schon gemeinsam aus der
Scheune gekommen und haben sich der Entenherde angeschlossen.
Love Story Philipp und Fini.
Ja, wir haben uns ein bisschen Sorgen gemacht, weil wir haben auch zwei Peking-Enten,
das sind relativ große weiße Enten und die sind, sagen wir mal so, sehr hormongetrieben.
Very horny.
Ja, sie stürzen sich auf alles, auch auf Gänse, die dreimal so groß sind.
Deutlich größer sind, ja.
Wenn die Gänse fit sind, ist das kein Problem, die schütteln sich und der Ente
oder der Ente ist sehr runden, aber wir haben ein paar schwache Gänse,
die schon älter sind, oder die Sophie, die eine Beinbehinderung hat.
Und auch die werden dann hergenommen und die können nicht flüchten.
Und deswegen separieren wir die Bursche von den Mädels.
Genau, da haben wir gesagt, bis die Hormone wieder sich einkriegen.
Leider nicht der Fall, wir probieren sie immer wieder.
Aber deswegen haben wir uns ein bisschen Sorgen gemacht. Da kommt jetzt ein
einziges Laufenten-Mädel rein in diese Burschen-Gang, vier Burschen,
ein Mädel, aber es funktioniert super.
Die Fini hat ja nicht gesagt, wo der Barteln musst.
Genau, im Gegenteil. Daniel ballt sie immer wieder an, aber der Daniel will nicht so.
Der versteht das nicht. Genau. Was macht sie da? Was tut sie da?
Ja, aber sie hat das super im Griff. Wenn sie nicht will, dann geht sie weg
oder sie jagt weg, die Jungs.
She's a lady.
Sehr gut macht sie das.
Herzlich willkommen, liebe Fini.
Genau, Hof Sonnenweiler Weidepower.
Ja, und weil es jetzt wieder warm wird da draußen, der Frühling ist da und manche
von euch vielleicht schon zum Garteln beginnen.
Gute Nachrichten für euch. Die Mistkreislerei hat wieder geöffnet.
Und Andi hat sie gut bestückt und befüllt mit?
Mit ausgezeichnetem Hof Sonnenweidegold, das ist unser Pferdemist.
Mit Bovino Nero, die fruchtbare Seele der Sonne.
Sonnenrindern.
Sonnenrindern und Lama-Gold ist auch da. Können Sie auswählen,
was für euch am besten und für euer Gemüse passt.
Der Werbespruch lautet, hol dir Hof Sonnenweidemist, weil dein Gemüse dann viel besser ist.
Ah, okay, das ist ein schöner Slogan.
Und du es lieber isst.
Es ist auch gratis, es ist vor unserer Hoftür, man braucht uns nicht kontaktieren.
Also man kann einfach vorbeifahren, dann sieht man schon die Mistkreislerei.
Dort sind auch Kübeln bereitgestellt, falls man nichts eigenes mit hat.
Dort kann man sich den Mist holen. Wenn jemand einmal größere Mengen braucht,
also für ein Riesenbeet oder keine Ahnung, kann er uns natürlich kontaktieren
und es gibt auch, also es gibt jede Menge.
Es gibt genug Mist, wofür kann man schon sagen.
Dann führen wir euch zu den Quellen. Ja, also wir würden uns freuen.
Natürlich genau gratis gegen freie Spende. Of course. Ja.
Dann haben wir, Andi, hast du wieder tierische News?
Natürlich, liebe Elisabeth. Für dich suche ich immer die schönsten tierischen News.
Na dann, fang an.
Menschen machen Affen nach. Menschen
sind soziale Wesen. Wenn andere etwa lachen, dann lachen sie oft mit.
Erstmals haben Fachleute diese Ansteckung nun artübergreifend untersucht.
Sagen Menschen glückliche oder wütende Affen, so imitierten sie spontan und
unbewusst deren Gesichtsausdruck.
Das ist interessant.
Dass viele Arten den Gefühlszustand von Artgenossen erkennen und nachahmen können, ist bekannt.
Neben Menschen wurde das etwa schon bei Orang-Utans, Hunden und Erdmännchen beobachtet.
Und auch noch bei einigen anderen Tieren. Aber das verrate ich jetzt nicht,
weil da bin ich gerade dran am Arbeiten.
Emotionale Mimikrie, das unbewusste Nachahmen der Körpersprache und Emotion
eines Gegenübers, gilt als wichtiger Aspekt der menschlichen Empathie.
Ob Menschen aber auch den emotionalen Ausdruck von nicht-menschlichen Primaten
spontan erkennen und sogar nachahmen können, wurde bisher nicht untersucht.
Genau das hat nun ein Team um die
Psychologin Ursula Hess von der Humboldt-Universität in Berlin nachgeholt.
Für die soeben in der Fachzeitschrift PLOS One erschienene Studie zeigte es
über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurze Videos von Schimpansen,
Orangutans und anderen Affen.
Die Tiere drückten dabei verschiedene Gefühlszustände aus mit einem freundlichen,
spielerischen Gesicht, einer Drohgebärde oder einem neutralen Ausdruck.
Während die Probandinnen und Probanden die Videos beobachteten,
Wurden ihre eigenen Reaktionen mit Webcams gefilmt.
Nach jedem Video mussten sie angeben, welche Gefühle die Affen wohl ausgedrückt
und wie stark sie diese verspürt hatten.
Die Menschen konnten sehr gut positive und negative Gefühlszustände der Affen unterscheiden.
In beiden Fällen zeigten die Affen bei offenem Mund ihre Zähne, erklärte Ursula Hess.
Den spielerischen Gesichtern ordneten die Studienteilnehmer dennoch eher den
Gefühlszustand glücklich zu, den Drohgebärden hingegen eher wütend.
Und nicht nur das. Die Auswertung der Webcam-Aufnahmen zeigte,
dass die Probanden und Probandinnen die Gefühlsausdrücke der Affen spontan und unbewusst imitierten.
Etwa durch Stirnrunzeln, Ziehen der Lippen und Heben der Wangen.
Je besser sie den Ausdruck der Affen eingeschätzt hatten, umso stärker war auch die Nachahmung.
Die menschliche Fähigkeit zur Empathie und zur Spiegelung von Emotionen sei
evolutionär tief verwurzelt.
Und gehe über die eigene Art hinaus, folgerte die Forschungsgruppe um Ursula Hess.
Ich hoffe, dass diese Studie den Menschen hilft, tierische Emotionen mehr zu
schätzen und die Ähnlichkeiten zu erkennen, sagt die Psychologin und lädt zu
einem Perspektivenwechsel ein. Huchts zur.
Eine Perspektive, die alle Lebewesen ins Zentrum moralischer Überlegungen stellt,
anstatt sie ausschließlich durch menschliche Interessen zu betrachten.
In einer Zeit der sich beschleunigenden Zerstörung von Lebensräumen und massiven
Biodiversitätsverlust ist diese Erkenntnis von entscheidender Bedeutung.
Danke, liebe Ursula Hess. Finde ich spannend, weil der Desmond Morris,
hast du ihn kennst? Ja, klar.
Ist mit diesem Der nackte Affe bekannt geworden, dass die katholische Kirche
sehr, sehr, sehr, sehr lange auf die Zensurliste gesetzt hat.
Ich glaube, das ist sogar schon in den 73er rausgekommen.
Das ist schon recht alt. War Verhaltensforscher, Zoologe, Biologe.
Und der hat erstmals das Sakrileg begangen, Gotteslästerung,
den Menschen als Tier zu bezeichnen.
Also nicht erstmals, aber sehr deutlich.
Also er hat Menschen quasi mit den Augen eines Zoologen betrachtet und analysiert
und das hat die Kirchen irgendwie gar nicht geil gefunden.
Unter anderem hat er dann ein Man-Watching geschrieben, das habe ich in meiner
Jugend gelesen und war total begeistert,
weil er da quasi durch die Welt reist und Menschen auch so auf diese Art und
Weise beobachtet und was mich am meisten belustigt und fasziniert hat,
er schreibt über die englische Fußball-Nationalmannschaft,
weiß nicht, ob du dich erinnern kannst, dass die sich regelmäßig komplett besaufen,
wahrscheinlich Trichter saufen,
und beschreibt dann, wenn die am nächsten Tag aufstehen und alle kompletten,
wie sagt man, Kater haben, dann wirkt das so wie eine gemeinsam durchlebte Katastrophe
und das ist die beste Teambuilding-Maßnahme ever.
Das hat er irgendwie so gemeint.
Ja, kann ich mir durchaus vorstellen.
Naja, ich war ja in meinem vorigen Leben ja, wie manche wissen,
auch Trainer, unter anderem auch Team-Trainings gemacht.
Und ich kann das durchaus bestätigen. Also ich habe das nicht forciert,
aber das war ja damals durchaus üblich, Trainings auch da zu nutzen,
dass man sich gemeinsam an hinter die Binde gießt.
Am Abend dann.
Am Abend dann, genau. Und es ist tatsächlich so, dass die Leute am nächsten
Tag sich deutlich besser verstehen, wenn sie diese gemeinsame Katastrophe durchlebt haben. Ja.
Ja.
So, das war's mit den tierischen News, liebe Elisabeth. Was fehlt noch?
Was fehlt noch? Die Playlist.
Die Playlist, ja.
Du hast da aufgeschrieben, Inners Nacht.
Ja, also weil das der Grund ist, warum diese Lieder auf der Playlist stehen.
Die Elisabeth und ich haben uns gemeinsam Inners Nacht angesehen.
Schauen wir sehr, sehr gerne, weil die Frau einfach exakt unseren Hohen hat. Inner Müller.
Moderatorin, Sängerin. Genau. Macht das schon seit, ich weiß nicht wie viele Jahren, in Hamburg.
In Hamburg. Also wer es nicht kennt, in der ARD Mediathek kann man diese Sendung schauen.
Interviewt dort einfach Promis und Sternchen und lädt aber immer wieder Künstlerinnen
und Künstler ein, um dort zu singen.
Und die sind zum Teil einfach noch relativ unbekannt.
Und damals war es eben Gossip, Beth Dito, die dort gesungen hat.
Das ist Wahnsinn, ja.
Ja, also ich singe halt dort live und die hat einfach eine sensationelle Stimme.
Also absolute Empfehlung. Es gibt nämlich von Inas Nacht einen Zusammenschnitt,
ich glaube der letzten 25 Jahre.
Ich glaube es sind 25 Jahre, genau.
Also wirklich lang. Also wir haben Tränen gelacht. Das ist einfach so lustig.
Es ist halt einfach unsere Art von Humor.
Die Frau ist äußerst scharfzüngig und witzig und humorvoll.
Scheißzünix auf gut wienerisch.
Ohne derb zu sein. Also es geht immer an der Grenze der Gürtellinie entlang
und wirklich, wirklich lustig.
Hat auch sehr viel Selbstironie. Genau, das ist das Wichtigste.
Also nimmt nicht nur andere auf die Schippe, sondern auch sie selber.
Genau, genau. Und hat kein Problem, auch wenn sie von den Gästen verarscht wird.
Genau, genau. Ja, da hat eben Beth Vito mit Gossip gesungen und ich habe jetzt
nicht das bekannteste Lied von denen auf die Liste gesetzt, wie so oft und so
gerne, sondern zwar die man vielleicht nicht so kennt, nämlich Standing in the
Way of Control und Perfect World.
Es sind sensationelle Schäben.
Alles klar. Na dann wünschen wir euch mit diesen Liedern eine schöne Restwoche.
Wie förmlich ist denn das jetzt? Wir wünschen euch mit diesen Liedern eine schöne
Restwoche. Gib ein bisschen Gas.
Gib du Gas. Mach du. Dann machst du die Schlussworte.
Lasst die Sau raus.
Alles klar. Tschüss.
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00:30:46
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