Lass die Sau raus!

Hof-Sonnenweide
Since 08/2023 104 Episoden

#101 💀 Vegane ErnĂ€hrung ist tödlich!

đŸ”„Jetzt kommt ALLES raus! đŸ”„

27.03.2026 56 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wir starten mit einer kleinen „medizinischen Bombe“ – natĂŒrlich mit einem Augenzwinkern: Ja, auch Veganer sterben irgendwann. Überraschung. 😄 Aber der Punkt ist ein anderer: Wie wir leben, beeinflusst massiv, wie lange und wie gesund wir leben.
Wir sprechen mit Dr. Hannes Graf darĂŒber, dass die hĂ€ufigsten Todesursachen in unserer Welt – Herzinfarkt und Schlaganfall – stark mit unserem Lebensstil zusammenhĂ€ngen. Und dass es schon seit Jahrzehnten wissenschaftliche Hinweise gibt, dass eine pflanzliche, vollwertige ErnĂ€hrung nicht nur vorbeugen, sondern Krankheiten sogar verbessern oder teilweise rĂŒckgĂ€ngig machen kann.
Gleichzeitig wird klar: Es geht nicht nur um „vegan oder nicht vegan“, sondern um die QualitĂ€t der ErnĂ€hrung. Pommes und Cola können auch vegan sein – aber gesund ist das noch lange nicht. Entscheidend ist eine pflanzliche Vollwertkost: also echtes Essen – GemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte, Vollkorn, NĂŒsse.
Wir nehmen euch auch mit in die persönliche Reise: Der Umstieg passiert oft nicht von heute auf morgen, sondern Schritt fĂŒr Schritt. Ein Gedanke, ein Aha-Moment, eine Doku – und plötzlich merkt man: Es geht auch anders. Und oft sogar besser.
Spannend ist auch der Blick hinter die Kulissen der Medizin: ErnĂ€hrung spielt im Studium immer noch eine viel zu kleine Rolle, obwohl sie enormen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Gleichzeitig ist Ehrlichkeit wichtig – auch Ärzt:innen wissen nicht alles, und genau das schafft Vertrauen.
Ein großes Thema ist die Verantwortung: Wenn wir wissen, dass ErnĂ€hrung Krankheiten beeinflussen kann, können wir dieses Wissen nicht einfach ignorieren. Aber: Es geht nicht ums Missionieren. Wir sehen uns eher als Leuchtturm – wir zeigen Möglichkeiten auf, entscheiden muss jede:r selbst.
Ganz praktisch wird es auch:
Der Einstieg kann einfach sein. Schauen, was man ohnehin schon vegan isst. Neue Rezepte ausprobieren. Drei Wochen dranbleiben – und dann schauen, was sich verĂ€ndert. Perfektion ist dabei nicht das Ziel. Jede Mahlzeit zĂ€hlt.
Wichtig zu wissen:
  • Vitamin B12 sollte langfristig ergĂ€nzt werden
  • Eiweiß bekommt man problemlos aus Pflanzen
  • Viele „Hypes“ wie Kollagen kann man sich getrost sparen
Und vielleicht das Schönste: Viele Menschen berichten, dass sie sich mit der Zeit einfach besser fĂŒhlen – leichter, energiegeladener, klarer.
Am Ende bleibt fĂŒr uns eine einfache Botschaft:
👉 Es geht nicht um Verzicht, sondern um Gewinn.
👉 Nicht um Dogma, sondern um Erfahrung.
👉 Und ganz sicher nicht um Perfektion.
Sondern darum, neugierig zu bleiben, auszuprobieren – und dabei nicht zu vergessen:
Habt’s Spaß. Und habt’s euch lieb. ❀

Wir freuen uns ĂŒber Deine ThemenwĂŒnsche und Fragen!
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Und hier die WĂŒnsche fĂŒr die Playlist:

Hannes:
Dio, Rainbow in the dark
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KISS, I was made for loving you
https://open.spotify.com/intl-de/track/7dEKwMoUZCpvUFLLuJQjju?si=fb52cd7daf3a4d51
Andi:
Bon Jovi, Runaway
https://open.spotify.com/intl-de/track/0X1sqQ652p1sceKM2nJlIJ?si=072c6ccec53444f7



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Credit des Titelsongs:
The Green Orbs  - Dancing on Green Grass

Soundeffekte:
Pixabay

Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt

Transkript

Ja, wir lassen heute gleich eine medizinisch-wissenschaftliche Bombe platzen, nÀmlich die Tatsache, dass vegane ErnÀhrung langfristig tödlich ist. So schaut's aus.
Elisabeth
00:00:11
Nummer eins Killer in der westlichen Welt ist immer noch Herzinfarkt und Schlaganfall. Und da gibt es halt schöne Arbeiten, schon aus dem Jahr 1990, so lange wie es wurde schon, dass du mit den LebensstilverĂ€nderungen, mit einer pflanzlichen ErnĂ€hrung diese koronare Herzerkrankung nicht nur verlangsamen kannst, sondern sogar nicht nur stoppen kannst, sondern sogar umkehren kannst. Das wissen wir jetzt eigentlich schon 36 Jahre lang und fĂŒr das tut sich verdammt wenig. Mit diesem gleichen Lebensstil war vor zwei oder drei Jahren auch mit dem Landzeit publiziert, dass FrĂŒhstadium von Alzheimer oder Early-Ansight-Dementia, also von FrĂŒhdemenz, auch reversibel sind, was eine ziemliche Bombe ist. Weil wenn das ein Medikament könnte, dann hĂ€tte man es im Grundwasser ĂŒberall schon drinnen, in jeder Wasserleitung.
Andi
00:00:52
Habe ja versprochen, dass wir heute eine medizinische Bombe platzen lassen. Lass die Sau raus! In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten, aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide. Wir berichten ĂŒber unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern ĂŒber Themen, die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum GesprĂ€ch. Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide mit Elisabeth und Andreas Nussbaumer. Wir lassen heute wieder die Sau raus und euch bei der HoftĂŒherein, Chris Reich. Hallihallo. Ja, wir lassen heute gleich eine medizinisch-wissenschaftliche Bombe platzen, nĂ€mlich die Tatsache, dass vegane ErnĂ€hrung langfristig tödlich ist. So schaut's aus. Und dafĂŒr haben wir uns einen ausgewiesenen Experten geholt, um uns das zu erklĂ€ren, wie das sein kann. NĂ€mlich den Herrn Dr. Hannes Graf. Servus Hannes.
Elisabeth
00:01:54
Hallo, grĂŒĂŸ dich.
Andi
00:01:56
Hannes, was das genau bedeutet, dieses dramatische Urteil ĂŒber uns alle, das werden wir spĂ€ter dann besprechen. Aber zunĂ€chst, damit wir dich alle auch ordentlich ernst nehmen können, bist du so lieb, stellst du dir einfach mal kurz vor. Wer bist du? Was machst du eigentlich?
Elisabeth
00:02:10
Also ich bin praktischer Arzt in Wien seit mittlerweile 16 Jahren und bin Familienvater, Ich habe zwei tolle Töchter mit zehn und acht Jahren und ja, eine liebe Frau natĂŒrlich dazu. Und außerdem betreibe ich noch eine Webseite, die nennt sich in3wochen.at, wo dabei der Dreier als Zahl geschrieben wird, mit meiner Frau gemeinsam, wo wir uns zu der Lebensstilmedizin widmen von meiner Seite und zu pflanzlicher Vollwertkost, wo die Vera dann die meisten Sachen dazu beisteuert.
Andi
00:02:45
Okay, da gibt es jetzt einiges, das wir dann gleich besprechen werden. Fangen wir aber vielleicht einmal von ganz von vorne an. Wie konnte das passieren? Was hat dich zur Medizin verschlagen? Man kann ja viele andere tolle Studien belegen, wenn man will. Architektur, Geologie, Geografie, weiß der Kuckuck. Du hĂ€ttest da ein StadatĂ€r werden können. Aber nein, du bist Mediziner geworden. Wie kam es?
Elisabeth
00:03:08
Ja, da bin ich meinen Eltern wirklich dankbar, weil denen wĂ€re es wirklich ganz egal, was, gewesen, was ich geworden wĂ€re, wie Tischler, Installateur oder Medizin, war völlig wurscht, Absache, es ist etwas, was mich interessiert und das Interesse geweckt hat Medizin, Lexikon bei meinem Großvater und den habe ich mir immer gern rausgenommen und habe mir gedacht, jetzt gehe ich ins Gymnasium, ich weiß aber so wenig eigentlich ĂŒber den menschlichen Körper. Ja, das hat irgendwie dann so zu sickern begonnen und irgendwann habe ich mir gedacht, okay, ich schaue mir das an. Und mit 18 weiß man vielleicht noch nicht genau, wo es an einem hin verschlĂ€gt. Aber man dachte, naja, da kann man ja in die Forschung gehen oder doch in die Lehre. Oder vielleicht bist du dann wirklich am Menschen. Wenn wir schauen, wo die Reise hingeht. Und bin dann jetzt in der Allgemeinmedizin gelandet und sehr glĂŒcklich darĂŒber.
Andi
00:03:56
Das stimmt eigentlich so. Habe ich das noch nie beserachtet. Wenn jemand Medizin studiert, war fĂŒr mich immer klar, der wird halt Arzt. Aber Jananon auch nicht. Du hast ja nicht nur die Möglichkeit, dass du Arzt wirst, sondern du kannst auch in die Forschung gehen. Und selbst wenn du sagst, ich werde Arzt, dann gibt es halt auch noch ein paar.
Elisabeth
00:04:14
Genau, die Interessen sind mit 18 noch recht weit gefÀchert. Von Architektur bis hin zu Lehramt und eben Medizin. Und man dachte, das ist dann noch viele Möglichkeiten. Beim Studium lernt man nicht nur fachlich was, sondern man lernt sich auch selber ganz gut kennen und wer man selber ist und wo man hingehört.
Andi
00:04:36
Und du hast das GefĂŒhl, du bist dort, wo du hingehörst?
Elisabeth
00:04:39
Absolut. Ich hoffe, meine Patienten sind jetzt auch so.
Andi
00:04:43
Aber ich stelle mir die allgemeine Medizin eigentlich insofern total herausfordernd vor. Ich weiß nicht, wenn ich Hautarzt bin oder OrthopĂ€de, dann habe ich halt mein eingeschrĂ€nktes Fachgebiet. Aber du musst in Wirklichkeit ĂŒber alles irgendwie Bescheid wissen. RudimentĂ€r zumindest. Oder wie macht man das?
Elisabeth
00:05:01
Und du musst auch wissen, was du nicht weißt. Also zum einen, ja, es stimmt schon, man kann nur erkennen, was man kennt. Und... Es ist ja zum GlĂŒck nicht so, dass dauernd FĂ€lle ins Haus eintrudeln, wie bei Depreter oder bei Dr. Haus, sondern die meisten Sachen sind zum GlĂŒck eher banal. Was ein sehr großer Vorteil ist von der Allgemeinen Medizin, vor allem wenn man Patienten nicht schon lĂ€nger betreuen darf, so wie ich, dass man dann die ganzen Familien kennt und die LebensumstĂ€nde kennt. Es ist ja so, dass man Medizin nicht mehr so betrachtet, Gott sei Dank, so wie frĂŒher, wenn man zum Arzt geht und der sagt, so wird das gemacht und dann wird das so gemacht. Sondern man schaut sich dann an, wie sind die LebensumstĂ€nde von Patienten, was ist dem Patienten wichtig und was ist umsetzbar. Und dann hat man ja viel bessere Ergebnisse und man hilft dem Patienten quasi bei der Entscheidungsfindung.
Andi
00:05:51
Und das ist auch in Wien so. Also das, was du jetzt erzĂ€hlst, klingt fĂŒr mich eigentlich nach einem idealen Landarzt, der die Familien kennt und so weiter. Du bist jetzt aber in Wien, du bist ja eigentlich BurgenlĂ€nder und jetzt in Wien, da ist das auch so?
Elisabeth
00:06:05
Genau, ich habe damals in Burgenland sehr viel vertreten, war bei euch in der Gegend in Kobersdorf, den lieben Tom Horvatic, schöne GrĂŒĂŸe an dieser Stelle. Und in Mattersburg und in Forchtensteinsalm, aus meinem HeimatsĂ€ul, habe ich da sehr viel vertreten und da war dann keine Stelle frei fĂŒr die nĂ€chsten absehbare Zeit, die nĂ€chsten 10 Jahre, 15 Jahre. Und dann haben wir gedacht, okay, puh, schau ich es mir in Wien auch mal an. Und dann war ich sehr ĂŒberrascht, dass es eigentlich sehr, sehr Ă€hnlich ist. Ich habe mir gedacht, in Wien bist du quasi nur der Zettelschreiber und die Leute kommen noch her, ich will einen Krankenstand oder sowas. Das war ĂŒberhaupt nicht so. Es war nicht zu unterscheiden von zum Beispiel Mattersburg oder so. Vielleicht macht man manchmal in mancher Landarztpraxis noch ein bisschen eine kleine Chirurgie oder so, aber das ist auch nicht, ich weiß schon, wie in Mattersburg oder in Koppersdorf, nicht notwendig, weil du hast die SpitĂ€ler gleich nebenbei. Aber sonst im Prinzip, das ist sehr, sehr vielschichtig und du kennst die Leute und bei mir am GrĂ€tzl, wenn ich da spazieren gehe, das ist nicht anders als wenn ich in Mattersburg spazieren gehe und dann freuen die Leute von frĂŒher.
Andi
00:07:17
Ihr rennt gerade vom 15. Bezirk, damit ihr ein bisschen habt.
Elisabeth
00:07:19
Genau.
Andi
00:07:19
15. Wiener Hieb.
Elisabeth
00:07:22
Rudolfs Crime, weil ich bin in 5 Haus. Das ist eine wichtige Unterscheidung.
Andi
00:07:25
Das ist genauso wie in Mattersburg.
Elisabeth
00:07:30
Ja, es ist super nett. Und wenn es dann zum Spar geht, dann sagt er, Herr Doktor, nÀchste Woche muss ich eh wieder kommen. Das ist schon schön.
Andi
00:07:38
Und ein Freund von mir, der praktiziert auch als Arzt, der hat mir bei den Schmier verraten, wenn ein Patient kommt und er weiß partout nicht, was der jetzt hat, dann sagt er immer, nehmen Sie mich kurz da aus dem Platz, wir werden dann Blut abnehmen oder was auch immer. Und wĂ€hrend der Zeit, wo der draußen ist, plallert er dann schon danach in seinem medizinischen Lehrbuch oder Lexikon, dann wieder besser. Machst du das auch so?
Elisabeth
00:07:59
Nein, man muss die Sachen ja prinzipiell nicht verstecken. Man kann sagen, ich kann mir das anschauen. Ich glaube, sehr viel zur GlaubwĂŒrdigkeit trĂ€gt ja auch bei, wenn man sagt, ich weiß es nicht, aber ich kann mir das anschauen. Schauen wir es an. Das weiß man ja aus anderen Bereichen. Wie man in der Schule auch manche Lehrer gehabt hat, da hat man den Eindruck gehabt, der weiß alles. Und dann kommst du irgendwann, du schaust das, denkst dir, nein, war es auch nicht. Und dann verlierst du auch den Respekt.
Andi
00:08:22
Das wollte ich gerade sagen, das finiert sehr ehrlich von dir. Weil der hat das wirklich ernst gemeint, dass er das so macht.
Elisabeth
00:08:27
Naja, dann hat er vielleicht auch geglaubt, er muss noch als Arzt allwissend sein, aber das ist ja auch, du lernst ja laufend dazu. Ich tue mehr laufend fortbilden und die Medizin bleibt ja nicht stehen, wie es damals war, 1994, wie ich zur Studierenden angefangen habe. Es geht ja immer weiter und wo es immer am Laufenden bleibt, macht ja auch Spaß dann. Und ja, wie gesagt, die grĂ¶ĂŸte SchwĂ€che ist halt der Eitelkeit, wenn man sagt, man weiß nicht alles, es ist einfach so. Aber gleichzeitig ist es halt immer ein Lernen. Und wenn man sagt, ich weiß was nicht, aber ich weiß, wo ich dich hinschicke, oder ich schaue nach und wir schauen uns das nochmal an. Das kriegt, glaube ich, mehr im Endeffekt auf lange Sicht fast so besser, mit Ehrlichkeit.
Andi
00:09:15
Das glaube ich auch. Naja, warum wir auf dich jetzt gekommen sind und warum wir uns bei dir eingeladen haben, sagen wir mal so, ist ja auch, nicht nur, dass du Arzt bist, sondern du bist eine Besonderheit und zwar ein veganer Arzt. Das wird immer wieder auf Facebook und Insta gesucht, in Foren nach veganfreundlichen Ärzten.
Elisabeth
00:09:35
Das finde ich das Beste. Entschuldige, veganfreundlich finde ich so, wie ich bremse auch fĂŒr Tiere. Ja, genau. Das sind nicht meine Worte.
Andi
00:09:43
Vegan-friendly.
Elisabeth
00:09:44
Ja, ich weiß, ich weiß, ich weiß. Das war schon, Entschuldige Elisabeth, wenn ich unterbriche, aber das war das schon, bevor ich vegan gelebt habe, sind schon Leute zu mir gekommen, weil ich wĂ€re alles vegan freundlich gefĂŒhrt. Das heißt, ich bin, weil da ist jemand gekommen, hat mir gefragt, ja, und er ist vegan und ob wir Holotranskörperamin bestimmen können und ich habe gesagt, ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Ja, ich weiß es nicht. Ich habe jetzt aber auch nicht die KapazitĂ€t, dass ich mir was anschaue. Tut mir leid, vielleicht ging es wohin, wo wir da mehr Ahnung hat davon. Und hat mich offensichtlich dann zumindest als vegan freundlich und nicht, das ist ja ein Blödsinn, weil einen großen, und jetzt unterbreche ich die Nomme, aber das ist immer noch ganz, ganz wichtig zu sagen, Eine große Gefahr birgt der Arztberuf oder alle Berufe, wo du ein bisschen AutoritĂ€t bist, dass man dann Wissen und Meinung vermengt. Du hast einen Bereich, du kennst dich aus, das ist solid und gut. Dann gibt es Bereiche, wo du nicht auskennst und da kann man einfach sagen, ich weiß es nicht. Und wenn du viele Ärzte fragst wegen VeganernĂ€hrung, viele sagen einfach, es geht nicht um Blödsinn und das ist einseitig und da muss ausgewogen und moderat. Und das ist auch Privatmeinung, weil die haben keine Ahnung davon, weil ich auch keine Ahnung gehabt habe, die haben mir was halt angeschaut. Entweder man will es anschauen oder nicht anschauen, man muss es ja nicht. Aber man sollte dann nicht glauben, nur weil man der Arzt ist, hat man von Dingen eine Ahnung, von denen man keine Ahnung hat. So, Rant over. Aber das ist ganz, ganz wichtig, weil das erschĂŒttert auch das Vertrauen in die Medizin. Weil wenn dann Leute sich mit der veganen ErnĂ€hrung beschĂ€ftigen, dann gibt es auch fĂŒr Gesundheitsvorteile und der Arzt sagt, das ist ein Blödsinn, Aber dann hast du das Vertrauen verloren. Und der wendet sich dann vielleicht an irgendwelchen alternativen Heiler, der sagt, ja, ich habe recht und der stimmt ja. Und dann aber der verkauft da dann irgendeinen Birkenrindenextrakt oder irgendeinen anderen Humbug fĂŒr viel Geld, weil du dem dann mehr glaubst. Und da mĂŒssen wir uns halt wirklich, da ist eine große Gefahr in der Medizin.
Andi
00:11:45
Werbung Du, Bauer, sagst, stimmt es, dass die glĂŒcklichen Schweinderl in der Werbung gar nicht glĂŒcklich seien? Ja, natĂŒrlich, Schweinderl.
Elisabeth
00:11:56
Das ist doch nur ein Marketing-SchmÀh.
Andi
00:11:59
Ja, aber, Bauer,
Elisabeth
00:12:01
Gibt's dann noch irgendwo.
Andi
00:12:02
GlĂŒckliche Schweinderl? Ja, natĂŒrlich. Am Hof Sonnenweide. Den kannst du gar unterstĂŒtzen. Einfach den Podcast abonnieren und 5 Schweinderl, ah, Sterndl bewerten. Oder du gehst auf www.hof-sonnenweide.at und machst eine Patenschaft oder lĂ€sst eine Spende da. Das klingt super. Und Bauer, hast du schon 5 Sterndl vergeben? Ja, natĂŒrlich, Schweinderl. Werbung Ende. Wir haben es schon herausgehört, auch du lebst vegan.
Elisabeth
00:12:39
Wie ist dir das passiert? Ja, das ist schrittweise. Ich habe mich einmal erwischt bei dem Satz, Viecher gehören gescheit behandelt. WĂ€hrend ich es gesagt habe, haben wir gedacht... Warum machst du das nicht? Das passt nicht. Das, was ich sage, das stimmt nicht zusammen. Und dann hat kurz darauf meine Frau beschlossen, dass sie jetzt vegetarisch lebt. Das war kurz nach unserer Hochzeit. Und hat auch gedacht, cool, und haben wir daheim vegetarisch geessen. Ich habe dann einmal in der Woche einen Burger geholt mit einem Fleischburger. Und irgendwann haben wir gedacht, okay. Jetzt probiere ich einmal das weglassen. Ich habe das weglassen und bin nicht gestorben. Und habe eine Zeit lang vegetarisch gelebt. Und in weiterer Folge hat dann auch eine Freundin von uns, haben dann auch auf vegetarisch umgeschwenkt. Und die waren dann, die sind dann aber bald weitergegangen, sind dann vegan geworden. Dann habe ich gesehen, wow, das ist eigentlich, wow, cool, Wahnsinn, aber ich dachte immer, das ist viel zu schwierig. Liebe GrĂŒĂŸe, Manuel und Natascha. Da hat man gesehen, dass es einmal möglich ist. Und dann, halt das einmal im Kopf, denkst du, okay, das ist erreichbar vielleicht. Man kennt das vielleicht auch, wenn man zum Rauchen aufhört. Wenn du es mir vorstellen kannst, dass du nicht mehr rausst, hast du den ersten Schritt gemacht. Das wĂ€re vielleicht möglich. Und dann war dieser besagte Unfall oder dieser Tufall, das war zur gleichen Zeit meine Cholesterinwerte immer mehr angestiegen. Also nicht dramatisch, es war jetzt einfach nur ĂŒber die Lebensjahre immer mehr geworden. Hat die vegetarische ErnĂ€hrung auch nicht wirklich was geĂ€ndert. Und wir haben dann zu Weihnachten uns mit KĂ€se ĂŒberessen. Und wir sind dann nicht mehr bei der Urgroßmutter im SĂŒdburgenland gewesen, von meinen Kindern, wo wir immer die Eier geholt haben, weil meine Frau war das zweite Mal schwanger und wollten nicht mehr Auto fahren, weil es war ja zu beschwerlich. Und dann haben wir quasi versehentlich so fĂŒr drei Monate lang schon mehr oder weniger vegan gegessen. Und dann haben wir gedacht, okay, ich glaube, wir können uns einmal eine Doku anschauen. Wir haben gewusst, wenn wir jetzt auf Play drucken, gibt es kein ZurĂŒck mehr, weil wenn du es einmal anschaust, dann... Und das haben wir dann gemacht und das war dann so eine Hop4All-Doku.
Andi
00:14:53
Das war der Nina Messinger.
Elisabeth
00:14:55
Von der Nina Messinger, ja, Österreicherin, wo die so dreigeteilt war. Wo der Klima-Aspekt, wo dieser Gesundheitsaspekt eben, der mir komplett neu war. Und Tierleid und sowieso. Also das ist sowieso ganz, ganz schlimm, obwohl es ja gar nicht so viele Bilder da drinnen vorkommen, aber einfach nur, man ist ja als Arzt hoffentlich empathisch und ein Schmerz ist ein Schmerz und so weit sind wir nicht weg. Als Trockennasenaffen sind wir halt auch nur SĂ€ugetiere. Und ja, das haben wir sich angeschaut und da war ich zum einen heute irgendwie emotional fertig, weil das Tierleid halt schon ziemlich einher nimmt. Und zum anderen war ich erschĂŒttert ĂŒber den medizinischen Aspekt, weil ich mir gedacht habe, das gibt es ja nicht, dass ich das nicht weiß, dass es ja Gesundheitsvorteile gibt, wenn man sich vegan ernĂ€hrt. Das mĂŒsste ich doch wissen als Arzt. Und dann habe ich nebenbei recherchiert und dann bin ich auf diese Cholesterinstudie gekommen, da vom Physicians Committee of Responsible Medicine. Und die haben dann, ja man kann mit einer pflanzlichen Vollwertkost, ich mag gleich darĂŒber reden, kannst du den Cholesterin senken um 35 Prozent, den Bösen, wohlgemerkt. Und man dachte, das stimmt nicht. Alle Studien, die ich kenne und alle Vorbildungsheftl sagen, 10% mehr geht nicht. Und es geht. Ich habe es dann selber ausprobiert und auch mit Bauchweh, weil wie wird das jetzt sein und so. Aber dann nicht mehr zurĂŒckgeblickt, weil es dann einfach so viel besser geht. Und pflanzliche Vollwertkost ist halt so im Prinzip ein richtiges Essen, auf gut burgenlĂ€ndisch, also Bohnen, Linsen, Kartoffeln, Fisolen. Und mit den Dingen kannst du ja tolle Sachen machen. Essen hat man sehr lieb gewonnen, man gibt es nicht gern her, oder? Wenn du Geburtstag hast, die Mama kocht ja dein Lieblingsessen, Weihnachten gibt es traditionelle Essen. Man ist ja sehr mit dem Essen emotional verbunden. Also das ist ja etwas, was man nicht gern hergibt. Außer du kriegst was dafĂŒr, was noch besser ist. Und so Ă€hnlich war es dann halt auch, weil wenn es dann erstens super schmeckt und zweitens dir geht es so viel besser, ich habe mich dann so gefĂŒhlt wie, boah, jetzt bin ich 40 Jahre lang mit Diesel gefahren, jetzt komme ich drauf, ich bin ein Benzinauto. Das gibt es ja gar nicht. Ich bin nur zu meinen Freunden hin, ich möchte auch vegan, das ist super. Und die haben gesagt, oh Gott, das will ich. Ja, so war die Journey.
Andi
00:17:14
Und dein Cholesterinwert ist denn auch um 35 Prozent runtergegangen?
Elisabeth
00:17:18
Ja, sogar um mehr. Ich hatte damals so 150 und da ist dann gleich bei 80 gelandet. Also es hat sich mehr oder weniger halbiert. Also die 35 waren so im Schnitt in der, was dann möglich war. Ich habe es fast halbiert. Und ich habe, es ist keine Seltenheit, also sowas sehe ich immer wieder. Und das bleibt aber auch. Es ist nicht so ein Honeymoon-Effekt, der dann nur kurz ein, zwei Monate anhÀlt, sondern das bleibt da dauerhaft dann.
Andi
00:17:41
Und wie hat es dann diese Erkenntnisse und die Selbstexperimente, Wie hat sich das auf dein Leben und auf dein Leben als Arzt ausgewirkt?
Elisabeth
00:17:52
Ja, ziemlich massiv, weil ich habe dann auf einmal gedacht, puh, jetzt habe ich ein bisschen, Interessenskonflikt ist es nicht, aber ich habe jetzt ein bisschen eine Bringschuld, oder fĂ€llt mir das richtige Wort, ich kann jetzt nicht so weitermachen wie bisher, weil ich kann nicht jeden, der jetzt kommt und einen erhöhten Cholesterin hat, einfach Tabletten aufschreiben. Ich muss dem doch sagen, dass er anders geht. Ob es er machen will oder nicht, oder sie, das ist ja die Entscheidung von der jeweiligen Person, aber nicht meine. Als Arzt soll ich ja informieren, Nicht missionieren, aber auch nicht fĂŒr andere entscheiden, sondern sagen, pass auf, können wir gerne machen, da gibt es Tabletten, kann man probieren mit der ErnĂ€hrung. Und so ist dann das erste Rezeptheft zustande gekommen, wo auch die MĂ€nner reden, die Frauen machen. WĂ€hrend ich noch gesagt habe zu meiner Frau, ja eigentlich, wir sollten das vielleicht irgendwie, dass wir da Rezepte irgendwie den Leuten, und sie hat schon angefangen zum Schreiben. Und dann habe ich dann kurz darauf das erste PDF gehabt und das habe ich dann zum Unterladen auf der Homepage. Und das kann man mittlerweile immer noch unterladen, das wird immer erweitert. Und das ist halt ein super, super schönes GefĂŒhl, weil du siehst Leute wieder gesund werden, was ja eines der schönsten Sachen ist im Arztberuf. Es sind ja wenig MĂ€nner in der Allgemeinmedizin, meistens Frauen. Zumindest in meiner Kollegenschaft in Wien, in den Burgenland, das sind mehr Frauen. Weil Allgemeinmedizin ist ein bisschen mĂŒhsamer. Die MĂ€nner dann gerne einen Noggel reinhauen, einen Blinddarm operieren, da wird geschrauft, da wird bohrt und fertig ist. Gut, das ist ein Schistig-Schasti, das sollen die Frauen machen. Da mit dem Zucker herumtouren, mit der BlĂ€tsel, die Jammerei und so. Oh genau, das ist auch Weiberkram. Und weil eben, ja, es ist eben nicht so vom Erfolg gegrĂŒnt. Du bist nicht der große Chirurg, der jetzt irgendwas gemacht hat und alle liegen da zu FĂŒĂŸen, sondern du bist so quasi als Allgemeinmediziner so ein ganz langer Palliativarzt, oder? Leute werden immer schlechter, werden immer kranker. Und auf einmal bei mir sind FĂ€lle, wo die Leute die Cholesterintabletten weg können. Passt. Wir haben unser Ziel von Kardiologen, das erreichen wir ohne Tabletten, fertig.
Andi
00:20:11
Das heißt, wie wird das angenommen von deinen Patienten, Patientinnen?
Elisabeth
00:20:15
Sehr gut, sehr gut. Ganz anders, als ich geglaubt habe, weil es ist ĂŒberhaupt nicht irgendwie bildungsabhĂ€ngig, gar nicht. Es ist einfach nur abhĂ€ngig, vertrauen die Leute und sind die LebensumstĂ€nde so, dass sie es dann auch durchziehen, weil du hast Leute mit drei Wochen Doktortitel, der macht es dann nicht, Weil wenn er dann mit dem Generaldirektor essen geht, dann muss er ja irgendwie da auch das Steak essen. Weil sonst, das gehört dazu, das ist Zeichen der Macht, das ist Zeichen des Standes. Da kann er dann nicht eher einen Salat bestellen oder halt die Krautflegerl.
Andi
00:20:58
MĂ€dchen essen.
Elisabeth
00:20:59
Naja, du wirst nicht, bei dem Essen mĂŒsste keine Diskussion ĂŒber ErnĂ€hrung anfangen. Und andererseits wieder Leute, wenn man dachte, okay, auf der Baustelle, immer dachte, ja, die haben wir dann auch, die Kollegen sagen, ja, was willst du mit den Hosenfutter oder was willst du mit dem, Blödsinn? Ja, die ziehen es einfach durch, denen ist es völlig wurscht. Und vice versa natĂŒrlich. Aber es ist nicht, ich sage es einfach jedem, ich sage euch immer zu den Patienten, ich habe euch alle lieb, ob ihr es macht oder nicht, aber, wie gesagt, ich bin der Leuchtturm, nicht das Rettungsboot. Da könnt ihr euch die gesundheitlichen Vorteile holen, wenn ihr wollt, aber ich werde euch nicht dazu zwingen.
Andi
00:21:41
Aber was bedeutet jetzt vegane Vollwertkost? Also vegan ist uns allen klar, ohne tierische Produkte, also den meisten ist es klar, aber was heißt vegane Vollwertkost?
Elisabeth
00:21:50
Ja, also das ist ein Begriff, also Whole Food Blind Based und hat der Dr. Colin Campbell hat den geprÀgt, um eben, also vegane ErnÀhrung ist ohne tierische Produkte. Und die kann ja auch unterschiedlich gesund sein. Chips. Genau, Chips, Warnerschnitten, Cola.
Andi
00:22:09
Ketchup, Olivenöl.
Elisabeth
00:22:11
Genau, genau.
Andi
00:22:12
Da gibt es viel, was vegan ist.
Elisabeth
00:22:13
Da gibt es viel vegane Sachen.
Andi
00:22:16
Meisbrot mit Oliven.
Elisabeth
00:22:19
Genau, da gibt es ja viele Sachen. Und der hat gesagt, das mĂŒssen so vollwertige Lebensmittel sein mit einem hohen Ballaststoffanteil. Also Bohnen, Linsen, Kartoffeln, Fisolen. Immer die gesamte Frucht. Also denkt einfach an Äpfel statt Apfelsaft oder Oliven statt Olivenöl und NĂŒsse statt Nussöl. Und das ist halt der Unterschied zur veganen ErnĂ€hrung, der ein Oberbegriff quasi ist. Das andere ist quasi ein richtiges Essen, wie ich das gerne nenne.
Andi
00:22:49
Wie hast du dir das ganze Wissen angeeignet?
Elisabeth
00:22:54
Ja, schrittweise, weil es am Anfang war natĂŒrlich ĂŒberwĂ€ltigt, da gibt es so viele Informationen und so viel Blödsinn. Es gibt, wenn man tiefer reinsteigen will, es gibt noch einen universitĂ€ren Kurs von der UniversitĂ€t in Winchester, so Plant-Based Nutrition in Medical Practice, der ist super, den kann ich Ihnen empfehlen, auch den Kollegen, die wollen. Es gibt von der Melina Vesanto und von der Brenda Davis das Becoming Vegan, Das ist zwar schon ein paar Jahre, aber ich finde immer noch ein Standardwerk. Letztes Jahr hat der Kollege Dr. Markus Kolm ein tolles Buch geschrieben, ĂŒber vegane ErnĂ€hrung, sogar zwei. Und was ja fĂŒr Laien und ein Fachbuch. Das ist sehr gut. Sehr gute Infos kriegt man da auf der Seite vom Physicians Committee for Responsible Medicine. Aber ich habe die ganzen Links auf indreibochen.at da nicht drauf.
Andi
00:23:47
Verlinkt man dann in den Shownotes auf jeden Fall. Du hast jetzt gerade ĂŒber die Kollegen und Kolleginnen gesprochen. Im VorgesprĂ€ch hast du erwĂ€hnt, du hĂ€ltst einmal im Jahr einen Vortrag vor Kollegen und Kolleginnen in der Ärzteschaft. Wie lĂ€uft das ab?
Elisabeth
00:24:02
Genau, genau. Das ist mal wieder am 7. April. Und da habe ich auch den Dr. Markus Kollm mit dabei, den Kollegen. Und ich habe, der als Vegan-Dog auf Social Media sehr, sehr aktiv ist. Und die liebe Katharina Petter habe ich auch dabei, ErnĂ€hrungswissenschaftlerin, die auch im Nationalen ErnĂ€hrungskomitee sitzt, bei der veganen Gesellschaft arbeitet. die sind auch dabei. Ja, ist immer super. Es war immer ausgebucht die letzten Jahre, so mit 50 Teilnehmerinnen. Und ja, es ist das vierte Mal, glaube ich, jetzt. Einmal ein Jahr war meine Pause. Ich glaube, das vierte Mal jetzt hintereinander und, war immer sehr, sehr großer Zuspruch und auch sehr großes Interesse und wird auch, glaube ich, sehr viel in der Zeit extrem viel Inhalt geboten. Also, wenn da PlĂ€tze frei sind, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Burgenland oder aus Niederösterreich oder Vorarlberg, wo immer ihr zuhört, kommt es doch in Wien am 7. April.
Andi
00:25:00
Wie hat sich das jetzt verÀndert im Laufe der Zeit von deiner Kollegenschaft? Hast du da Gegenwinder auch erfahren am Anfang?
Elisabeth
00:25:10
Nein, das nicht. Ich habe nur bei Fortbildungen, wenn es da irgendwo sitzt in einem Lokal und da kommt da keiner, ah, wer kriegt das vegane? Dann habe ich schon manchmal dann so an manchen Kollegen sich bemĂŒĂŸig gefĂŒhlt, da jetzt mir zu erklĂ€ren, warum das nicht gut ist. Und ich kann das aber mittlerweile mit wenigen SĂ€tzen dann auch zu einem GesprĂ€chsende fĂŒhren, insofern, dass das GegenĂŒber dann keine weiteren Fragen hat.
Andi
00:25:48
Schießlos.
Elisabeth
00:25:49
Nein, mit der feinen Klinge halt. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht und ich weiß ja wirklich viel. Und wenn dann diese Vermengung kommt von Meinung und dem anderen Wissen, was die ja alle zweifellos haben, dann kann man ja am Hand von einem Beispiel erlĂ€utern, warum es vielleicht auch ganz gut wĂ€re fĂŒr das GegenĂŒber, sich das einmal anzuschauen.
Andi
00:26:12
Das heißt, du argumentierst dann einfach faktenbasiert?
Elisabeth
00:26:15
Nein, sowieso.
Andi
00:26:16
Macht das Sinn? Wir kennen es ja nur so von Stammtischdiskussionen, wo du öfters denkst, das macht keinen Sinn, da höre ich jetzt sofort auf.
Elisabeth
00:26:24
Ja, das ist klar, ich bestand Diskussionen online sowieso oft so. Aber ich habe zu viel Ahnung. Ich habe schon so viel gesehen. Also das ist ja gut. Es gibt auch Dinge, wo ich keine Ahnung habe. Da höre ich gerne mal zu und dann kann ich mir jetzt nicht vorstellen, aber dann lese ich vielleicht daheim nach oder schaue mir nach und schaue, ob der da einen Blödsinn gerÀt hat. Aber die Kollegen, wie gesagt, sind ja sehr okay. Also Anfeindungen gar nicht. Im Gegenteil, dass man da wen herschickt. Das ist eher so gewesen, dass dann kardiologische Freunde oder Urologen wen herschicken zu mir, weil wir auskommen mit der ErnÀhrung.
Andi
00:27:02
Wie weit ist das Wissen ĂŒber ErnĂ€hrung momentan im Studium ein Thema? FrĂŒher war es kein, scheinbar.
Elisabeth
00:27:11
FrĂŒher war es kein, und mittlerweile mehr, aber immer noch sehr wenig. Ein paar junge Medizinstudenten, es ist schon ein bisschen was ist da, aber recht wenig.
Andi
00:27:22
Aber es ist eigentlich spannend, weil ja der ErnÀhrungsstil einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat und dass sozusagen das keine Rolle spielt, also eine geringe, untergeordnete Rolle, ist schon irgendwie interessant.
Elisabeth
00:27:34
Ja, ja, ich glaube, viel liegt daran, dass ja Ärzte ein bisschen ein Bias-Problem haben, weil sie ja selber auch essen mĂŒssen. Und wenn du jetzt selber dein liebgewonnenes Essen, dein Schnitzel und dein, deine WĂŒrstchen und deinen KĂ€se vor allem essen magst, dann magst du ja gar nicht hören, dass es nicht gescheit ist und dass es nicht gesund ist. Du wĂŒsstest ja und du kannst dir ja nicht vorstellen, dass es anders lebbar ist. Du denkst dir, das ist halt eine experimentelle Sache oder sowas, aber die ersten paar Jahre haben mir manche Kollegen gefragt und bist immer noch? Ja, es ist ja acht Jahre, aber danke, dass du fragst. Weil sie sich einfach nicht vorstellen können, dass man dabei bleibt. Weil, wie wir vorher kurz geredet haben, Essen ist sowas, was wir so lieb gewonnen haben. Bei mir war es ja auch nicht anders. Ich bin ja auch nicht so auf die Welt gekommen, sondern ich habe ja meine Lieblingssachen gehabt. Und diese Sache, sowas gibt man ja nicht gern her. Also dieses Lieblingsessen, Lieblingsgewohnheiten. Aber du tauscht das gerne gegen etwas Besseres. Und wenn du dich nachher nach dem Essen wohlfĂŒhlst und es schmeckt auch noch gut, aber vor allem du fĂŒhlst dich nachher um drei Klassen besser, dann magst du nicht mehr. da magst du nicht mehr ein Blödsinn essen. Das ist einfach so. Und das kannst du dir halt vorher nicht vorstellen. Weil du kannst dir nicht vorstellen, dass es dir besser geht. Weil so wie es dir geht, so geht es dir halt. Das ist normal. Muss man probieren.
Andi
00:29:04
Dann nĂ€hern wir uns mal langsam und vorsichtig dieser medizinischen Bombe an. Ich habe vorhin schon damit gestartet. TatsĂ€chlich habe ich mich sehr intensiv auf dieses GesprĂ€ch vorbereitet, habe Studien und Metastudien gelesen und ich musste leider zum Schluss kommen. Es ist tatsĂ€chlich so, vegan lebende Menschen langfristig gesehen sind dem Tode geweiht. Es hat keiner noch ĂŒberlebt. Was sagst du als Arzt dazu?
Elisabeth
00:29:26
Ja, das stimmt. Das Leben ist Ă€ußerst gefĂ€hrlich, auch fĂŒr Veganer mit einer Sterblichkeit von 100%. Aber ich habe da vorher eh gesagt, es gibt da einen Nachteil, den ich wirklich sehe, wenn man vegan lebt, wenn man Ă€lter wird, dann muss ich dann jĂŒngere Freunde suchen, weil die Jagdungskollegen dann halt irgendwann einmal wegsterben. Und ich finde das gar nicht so lustig, weil was die jungen Leute jetzt fĂŒr Musik hören, also insofern kann ich mal das Ă€lter werden, dann vielleicht, na vielleicht wĂ€re es schwerhörig. Oh, verdammt. Schwerhörigkeit, eine Gnade dann, wenn man vegan ist und alt und dann den Cloud-Rap hören muss.
Andi
00:30:03
Wobei, ich glaube, wenn man sich da schon umschaut, du bist eher so auf der Heavy-Metalschiene unterwegs, oder?
Elisabeth
00:30:08
Ja, Puh, Metal, hallo, ist die Grundlage eines gesunden Lebens.
Andi
00:30:14
DafĂŒr gibt es Gitarren. Sie wurden dafĂŒr erschaffen. Ich wage zu widersprechen. Also nur um das in Relation zu rĂŒcken mit Musik von jungen Leuten.
Elisabeth
00:30:28
Ja, ja. Die Lieblingsband von meiner Großen ist zurzeit auch noch Iron Maiden. Mal schauen, wie lange es so bleibt.
Andi
00:30:35
Noch lÀsst sie sich beeinflussen.
Elisabeth
00:30:37
Ja, wahrscheinlich. Wir werden sehen, es ist schon sehr...
Andi
00:30:40
Warten wir bis sich Taylor Swift ĂŒbergeht.
Elisabeth
00:30:43
Nichts gegen Taylor Swift, super Kohl-KĂŒnstlerin.
Andi
00:30:47
Na gut, wer sich bis jetzt nicht abschrecken hat lassen. Lieber Hannes, wie könnte denn eine Umstellung auf einen anderen, nÀmlich einen veganen ErnÀhrungsstil klappen?
Elisabeth
00:30:58
Ja, vielleicht so unabsichtlich, indem man einfach daran denkt, die Woche habe ich Krautflöckerl gegessen. Mist, das war vegan. Ich habe eine Pasta mit Tomatensauce gegessen. Das war vegan. Also einfach einmal schauen, die ganzen Sachen, die man isst, die eh schon vegan sind. Und da hat man schon einmal einen guten Start. Dann natĂŒrlich alle herzlich eingeladen auf in3wochen.at zu schauen und dort die Rezepte durchzuprobieren. Und der Plan ist, falls sich jemand gefragt hat, warum der Depper den Namen mit in 3 Wochen. Weil ursprĂŒnglich wollte ich den Namen ganz gerne nennen, in 3 Wochen bist du gesund. Aber das darf ich nicht, weil das wĂ€re ein Heilsversprechen und das dĂŒrfen wir Ärzte nicht machen. Deshalb in drei Wochen isst du gesund. Aber die drei Wochen, weil so lange dauert es, bis man den Benefit merkt. Also du kannst einmal Rezepte dir raussuchen, was dir gut schmeckt. Was dir nicht schmeckt, bitte nicht merken. Was dir schmeckt, schreibst du auf. Und wenn man dann so sechs, sieben Sachen gefunden hat, mehr kocht man meistens eh nicht, da dreht es sich eh meistens herum um die Sachen, dann einmal fĂŒr drei Wochen durchziehen und dann kann man mal eine Blutkontrolle machen oder schauen, wie sich der Blutdruck entwickelt oder der Blutzucker. Und du merkst, wie es da geht. Es kann passieren, dass man nicht mehr zurĂŒck mag, muss ich warnen. So ist es meinen Eltern gegangen. Mein Papa war damals auch der 70 und der wird heuer 86. Also die haben auch nicht mehr zurĂŒckgeschaut, einfach weil es dir so viel besser geht.
Andi
00:32:17
Wenn es einem da so viel besser geht, du verdienst wahrscheinlich Millionen damit. Was kostet der Einstieg in diese Homepage? Was muss man da kappen?
Elisabeth
00:32:24
Also das ist nur in Bitcoins und Goldbahnen. Nein, die ganze Homepage ist alles gratis und ich mache auch alle VortrĂ€ge. Entweder umsonst oder ich spende an karitative Organisationen und ich meine nicht Ärzte ohne Porsche, sondern Ärzte ohne Grenzen oder halt VGT oder VGT. Ukraine-Hilfe oder Rotes Kreuz, weil ich habe das GefĂŒhl, ich habe mein Geschenk schon bekommen. Es ist alles gratis, ich verkaufe nichts, ich verkaufe keine Zusatzprodukte. Es soll auch nĂ€mlich sehr lebensverlĂ€ngernd wirken, wenn man was nicht fĂŒr sich selber tut, sondern fĂŒr die Allgemeinheit. Und vielleicht, wenn ich irgendwann nicht da bin, vielleicht ist das ja dann doch noch lĂ€nger da als ich. Und der Victor Frankl hat das so Selbsttranszendenz genannt, wenn man einen Blick auf etwas richtet, was nicht man selber ist und nicht selber einen Vorteil bietet. Aber im Endeffekt hast du wieder einen Vorteil, weil du hast dann den Lebenssinn, den wir alle so suchen, damit gefunden.
Andi
00:33:22
Mich wĂŒrde es konkret noch interessieren, du hast jetzt von Cholesterin gesprochen hauptsĂ€chlich, aber welche gesundheitlichen Vorteile hat denn die vollwertige, unter Klammer, vegane ErnĂ€hrung?
Elisabeth
00:33:35
Also der Nummer eins Killer in der westlichen Welt ist immer noch Herzinfarkt und Schlaganfall. Und da gibt es halt schöne Arbeiten, schon aus dem Jahr 1990, so lange wie es wurde schon, dass du mit den LebensstilverĂ€nderungen, mit einer pflanzlichen ErnĂ€hrung diese koronare Herzerkrankung nicht nur verlangsamen kannst, sondern sogar nicht nur stoppen kannst, sondern sogar umkehren kannst. Das wissen wir jetzt eigentlich schon 36 Jahre lang und fĂŒr das tut sich verdammt wenig. Und das ist halt das, was unmittelbar schnell messbar ist, weil du siehst halt bei einer Koronarangliografie die GefĂ€ĂŸe aufgehen, du siehst, ob der Cholesterin sinkt, ob der Zucker sinkt, ob der Blutdruck sinkt. Das sind die Endpunkte, die halt hart sind. Bei Krebserkrankungen ist es ein bisschen abstrakter und diffiziler. Da gibt es aber auch sehr viele Langzeitarbeiten, wie diese Adventist Health Study 2 oder wie die Epic Oxford oder vor allem diese Health Professional Study, diese seit 1976 Rente schon. Die Nurse Health Study genau, die dann in Health Professional Study umgenannt wurde, wo man viele Daten hat, eben fĂŒr Prostatakrebs, Brustkrebs, Darmkrebs. Nicht fĂŒr alle Krebsarten gleich, aber fĂŒr die hĂ€ufigsten, einigen der hĂ€ufigsten Krebsarten halt schon.
Andi
00:34:53
Wie schaut es aus? Sie bilden ein, wie Alzheimer auch einmal gelesen zu haben.
Elisabeth
00:34:57
Ah ja, das ist noch super spannend. Der Dr. Dean Ornish, der 1990 diesen Lifestyle-Hardschweil gemacht hat, der, wonach sich koronare Herzerkrankungen umkehren lĂ€sst. Der hat dann, wie lange ist das Herz, vor nicht ganz zehn Jahren, acht Jahren oder so, war dann wieder eine große Arbeit im Landset mit diesen gleichen LebensstilverĂ€nderungen, die eben auch empfohlen werden vom American College of Lifestyle Medicine oder die ich auch auf der In-Drei-Wochen-AT-Seite zusammengefasst habe. Also keine giftigen Sachen, Alkohol, Tabak, möglichst meiden, vollwertige ErnĂ€hrung, Bewegung, Stress reduzieren, Kurzschlafen, kein toxisches soziales Umfeld, dass eben so FrĂŒhstadium und Verposteterkrebs sich auch umgekehrt hat und die Telomere, also diese EndstĂŒcke von unseren Genen, sich wieder verlĂ€ngert haben. Also die haben das damals genannt, die das im Lancet reviewed haben, haben gesagt, das ist wie Umkehrung der Zellalterung. Und mit diesem gleichen Lebensstil war vor zwei oder drei Jahren auch wieder im Lancet publiziert, dass FrĂŒhstadien von Alzheimer oder Early Onset Dementia, also von FrĂŒhdemenz, auch reversibel sind, was eine ziemliche Bombe ist. Weil wenn das ein Medikament könnte, dann hĂ€tten wir es im Grundwasser ĂŒberall schon drinnen, in jeder Wasserleitung.
Andi
00:36:12
Ich habe ja versprochen, dass wir heute eine medizinische Bombe platzen lassen. Das heißt jetzt tatsĂ€chlich, Beginns Alzheimer lĂ€sst sich durch eine ErnĂ€hrungsumstellung?
Elisabeth
00:36:21
Ja, wie gesagt, es war jetzt eine Studie. Das muss natĂŒrlich noch mehrere Studien wieder belegen. nur wer finanziert das? Weil da ist ja kein Geld zu verdienen. Wenn du ein Alzheimer Medikament hast, kannst du sehr viel Geld machen. Lebensstilmedizin gehört hat gefördert und das gehört vielmehr aus staatlicher Hand, nur der Staat hat nicht so viel Geld.
Andi
00:36:44
Und einer der grĂ¶ĂŸten Staaten.
Elisabeth
00:36:47
Wenn jetzt eine ErnĂ€hrungsform oder eine VerĂ€nderung vom Lebensstil, wenn dir jetzt verhindern kann, dass unser Nummer-eins-Killer Herzinfarkt quasi nicht passiert, wenn das verhindern kann, dass du die Zellalterung verlangsamst oder Bruchstaberkrebs verhindernst und es verhindert höchstwahrscheinlich auch noch, dass du Demenz oder Alzheimer hast, wie viele Sachen, was soll es noch fĂŒr dich machen, am Parkplatz finden? Es gibt schon sehr, sehr viele Daten. Man weiß halt immer, es dauert halt bei solchen Dingen recht lange. Und siehst du, eine nette Doku kann ich noch empfehlen. Die ist jetzt herausgekommen von How Not To Die, die Dokumentation. Das Buch ist vielleicht eh vielen bekannt. Die begann sich ernĂ€hren von Dr. Michael Greger. Und der hat jetzt eine Doku gemacht. Und der hat das dann verglichen mit der ErnĂ€hrung und mit dem Rauchen. Weil beim Rauchen hat es auch 7000 Studien gebraucht, die positiv waren, bis dann endlich einmal in Amerika das Gesundheitsministerium gesagt hat, okay, Rauchen ist schlecht. Es war schon eine drĂŒckende Beweislast, warum nicht nach 700 Studien oder irgendwie, weil einfach nur aus dem Grund, weil alle noch geraucht haben. Du hast den Krankenhaus noch geraucht, dann die Ärzte noch geraucht. Du wirst ja gerne gute Nachrichten ĂŒber schlechte Gewohnheiten. Das wĂŒrde ja keiner gerne was Ă€ndern. Das Ă€ndere ich auch nicht gerne was. Das ist ja nicht mein großes Hobby, aber, Wir Menschen haben ja die Gelegenheit, dazuzulernen. Und wenn wir immer noch dem Prinzip leben, das war noch nie so oder das war schon immer so und das brauchen wir nicht, es war noch nichts immer schon so. Weil nicht einmal wĂŒrde man noch in der Hölle leben, sondern wir wĂŒrden immer noch vor der Hölle sitzen und sagen, Frecher mag, eine Hölle braucht. Wir haben nicht nur die FĂ€higkeit, dazuzulernen, sondern auch die Verpflichtung, dazuzulernen.
Andi
00:38:35
Wenn man jetzt umsteigt auf vegane ErnÀhrung, Man schaut sich erst einmal die Homepage an, probiert die Rezepte aus. Gibt es sonst noch etwas, was man beachten sollte? Wir haben ja schon gesagt, vegan ist nicht vegan. Was besonders wichtig ist? Was soll ich kontrollieren lassen? Was soll ich machen?
Elisabeth
00:38:53
Besonders wichtig, weil du es noch erwĂ€hnst, ist, dass man nicht perfekt sein muss. Und vor allem, wenn du es jetzt anfangs zum Vegan ernĂ€hren, dann wĂ€re es so toll, wenn man sagt, okay, ich esse jetzt so pflanzliche Vollwertkost, vielleicht zum FrĂŒhstĂŒck immer. Oder wenn ich daheim koche und wenn du dann bei der Oma bist und die kocht dann halt einmal Fleisch oder du bist irgendwo in Vorarlberg daheim und da gibt es einen Kasner und du willst gerne, dann mach das. Du hast ja nicht das GefĂŒhl, dass du irgendwas nicht machen darfst. Du unterschreibst ja nichts. Du bist ja kein Verein. Es wird nur vielleicht so passieren, dass du immer weniger das Essen magst, weil es da immer weniger angeht, weil dir das andere so gut tut. Das kann nicht passieren. Aber man soll jetzt nicht an Perfektion scheitern, sondern vielleicht seinen Weg finden. Und jede Mahlzeit zĂ€hlt und jedes gesunde Essen zĂ€hlt. Der Körper schaut nie weg. Der schaut nie weg, wenn es etwas Gesundes ist. Schaut aber auch nicht weg, wenn es dann PlĂ€tze macht.
Andi
00:39:50
Und sollte man die Blutuntersuchungen machen am Anfang oder irgendwie checken, passt das jetzt, was ich tue, außer jetzt mein eigenes GefĂŒhl zu machen?
Elisabeth
00:40:00
Ja, also generell ist es eine gute Idee, Vitamin B12 einmal zu bestimmen. Das betrifft es aber nicht unbedingt nur Veganer oder auch Vegetarier. Vitamin B12 machen ja Bakterien den Boden. Und was bei uns allen ein bisschen jetzt wegfĂ€llt, ist B12 aus Trinkwasser und aus Obst und GemĂŒse. FrĂŒher war das Wasser nicht so sauber, da hat man sich aus dem Brunnen Wasser gehoben. Oder Obst, GemĂŒse, da war ein bisschen Erde drauf und da hast du da dein B12 gehabt, aber vielleicht einmal ein Fuchsbandwurm oder irgendeinen anderen Krankheitserreger auch, den wir nicht unbedingt brauchen. Also es ist schon gut, dass das jetzt alles sauber ist, aber es ist halt nicht mehr vorhanden, dieses freie B12. Und das andere B12 hast du halt eben, die Tiere sind nicht so hagelig, also ich weiß nicht, ob eure Tiere verwöhnt sind, ob sie sagen, nein, ich esse die wie sie nur, wenn sie frisch gewaschen ist, sondern sie fressen halt den Dreck mit.
Andi
00:40:53
Aber wir die Tiere nicht, also deswegen nutzt es.
Elisabeth
00:40:59
Ja, die fressen halt das mit, die werden dann auch entwurmt oder kriegen dann auch Medikamente, wenn sie krank sind. Aber die haben es dann im Fleisch gespeichert bzw. im Streu kriegen sie es bis zwölf ins Futtermittel rein. Du musst jetzt kein tierisches Produkt essen, um B12 zu kriegen. Lange Vorrede. Im Prinzip ist es so, dass wir, wenn wir immer Àlter werden, wir können B12 nicht mehr so gut aus den tierischen Produkten aufnehmen. Und ab 50 kannst du die HÀlfte schon immer gescheit. So statistisch.
Andi
00:41:30
Das heißt, wurscht ob.
Elisabeth
00:41:31
Genau, wurscht ob.
Andi
00:41:32
Bierisch oder vegan.
Elisabeth
00:41:33
Genau, ich mache es mittlerweile bei der Gesunduntersuchung bei jedem mit, weil 27-jĂ€hrige Fleischesser, also Fleischtiger, mit echt schlechten B12-Werte. Und da ist es dann ganz gut, wenn man eben B12 supplementiert. Und das kostet also 12 Euro im Jahr, zwei Meter wochen, 1000 Mikrogramm zu nehmen. Wenn man jetzt vegan einmal beginnt, am Anfang brauchst du gar nichts machen, weil du hast ja einen Speicher, so schnell geht das ja nicht. Auf lange Sicht ist es sehr wichtig, B12 zu nehmen. Ich empfehle auch, wenn man so eine Pflanzenmilch nimmt, dass man da eine nimmt, die mit B12 und Calcium und Iod angereichert ist. Mittlerweile die Alpro, Oatly, die haben das jetzt schon drinnen. Ja, ansonsten, ja, die Tipps auf meiner, oder Info auf meiner Homepage in 3Wochen.at, der Weekend Talk hat eine super Seite und natĂŒrlich die Information vor der veganen Gesellschaft ist auch Ă€ußerst seriös. Und so vegan.at kann ich auch schwerstens empfehlen. Die machen auch keine SchönfĂ€rberei, sondern sagen, so wie es ist, wofĂŒr ich es sich sehr, sehr schĂ€tze.
Andi
00:42:39
Das heißt, man braucht jetzt keine Angst haben, dass nach einem Jahr vegan da irgendwas passiert im Bösen, dass ich einen absoluten Mangel habe von irgendwas.
Elisabeth
00:42:47
Nein, also B12 sollte man das schon nehmen. Also wenn Sie es zum Ausprobieren einmal fĂŒr drei Wochen, ist völlig egal. Und auf lange Sicht wĂŒrde ich einfach zweimal die Woche 1000 Mikrogramm B12 nehmen. Oder man nimmt eine vegane Zahnpasta, das geht auch super gut. Das funktioniert auch völlig ausreichend. Über die Mundschleimhaut, das geht auch super.
Andi
00:43:09
Du hast irgendwas noch gesagt, Blutbild, Holo, CT, I don't know, gibt es irgendwelche anderen Werte, die man bestimmen lassen soll?
Elisabeth
00:43:15
Ja, es gibt genau dieses Holo-Transgabalamin, das hast du angesprochen, das ist das frei verfĂŒgbare B12 und das kann man sich privat machen lassen, das Vitamin B12 zahlt die Krankenkasse noch. Da ist es eben wichtig, dass die Normalwerte ein bisschen höher sind meistens. Ein paar Labors haben jetzt schon nachgebessert, aber so als Faustregel gilt, wenn du Pico-Mol pro Liter, also P-Mol-Liter bestimmst, soll es ĂŒber 300 sein und bei Nanogramm pro Milliliter soll es sein ĂŒber 400, dann bist du im grĂŒnsten Bereich. Dann hast du auch sicherlich genĂŒgend frei verfĂŒgbares. Da brauchst du keine Holotranskupamin bestimmen, was zwischen 30 und 80 Euro kosten kann. Mhm. Das normale B12 reicht nochmal.
Andi
00:44:04
Seit einigen Jahren haben wir einen Eiweiß-Hype, der nach wie vor anhĂ€lt. Und das ist sicher oft eine Frage, die sich noch nicht veganer stellen. Wo kriege ich denn mein Eiweiß her? Meine Proteine grinst.
Elisabeth
00:44:18
Ja, das ist der klassische Schmerz.
Andi
00:44:21
Vor allem bei MĂ€nnern. Also jetzt mittlerweile durch die Werbung wahrscheinlich auch bei vielen Frauen ein Thema. Bei mir war es, ich gebe selber zu, fĂŒr mich war klar, ein Mann braucht Eiweiß. Und so in rauen Mengen, sonst verweiblicht man.
Elisabeth
00:44:34
Genau, deshalb sind ja die Gorilla und die Elefanten so schwache Tiere, die nur den ganzen Tag in der Wiesn. Wirst dich vielleicht wundern, wie kommt das Eiweiß ins Fleisch? Produzieren das die Tiere auf mysteriöse Weise oder einfach, weil die Tiere Pflanzen essen? Und es ist die Antwort, die Tiere essen Pflanzen und die Pflanzen machen alle AminosĂ€uren. Und die werden halt dann im Fleisch gespeichert. Es ist immer, so eine gute Faustregel ist, so HĂŒlsenfrĂŒchte und irgendwas mit KĂ€rntl gemeinsam. Dann hast du eigentlich immer ein komplettes Eiweißprofil. Was sind KĂ€rntl? KĂ€rntl. Also zum Beispiel kann es sein, ein Brot, hĂ€tte ich jetzt gesagt, oder Reis. Ja, ich habe jetzt gehört, ein Reis, doch, Entschuldigung. Also wenn du jetzt irgendwie kombinierst, zum Beispiel Bohnen mit Reis oder Brot mit Hummus oder Linsen mit Spaghetti oder sowas, dann hast du immer ein komplettes Eiweißprofil, dann hast du alle Terminoserien, die du brauchst. Ja, ich wĂŒrde noch warnen, dem Eiweiß-Hype insofern zu folgen, dass man jetzt auch mehr Fleisch isst, weil ich sehe es jetzt leider gerade in letzter Zeit vermehrt, vielleicht ist es ein Zufall, Aber die Filtrationsraten der Niere lassen schon ein bisschen nach. Und wenn du viel schwefelhĂ€ltige ArminiosĂ€uren isst, das heißt dann in Eiern und im Fleisch, dann belastest du die Niere halt ĂŒber GebĂŒhr. Es ist immer eine gute Idee, mehr Linsen zu essen und mehr FrĂŒhkornbrot zu essen. Aber bitte nicht mit Fleischkonsum da jetzt raufzugehen, weil dann werden die Nieren nicht bis ins hohe Alter mitspielen.
Andi
00:46:19
Du, Bauer, sag, stimmt es, dass wir in Österreich Europameister im Boden versiegeln sein? Ja, natĂŒrlich, Schweinderl. Aber wenn alles zubetoniert ist, dann haben wir ja bald kaum Platz mehr, um gesundes und geschmackiges GemĂŒse anzubauen. Ja, natĂŒrlich, Schweinderl, aber das ist wurscht, weil auf dem Beton, da stellen wir ganz viele SupermĂ€rkte hin. Da sind wir nĂ€mlich auch Europameister. Und dort kannst du ein spanisches GemĂŒse kaufen. Hm, aber das schmeckt ja nach nix und gesund ist es auch nicht. Ach, egal, weil in Spanien geht ihnen ja schon das Wasser aus. Dann gibt es gar kein GemĂŒse mehr. Geschweinderl, dann gibt es halt im GemĂŒseregal Vitamin-Tabletten in Gurkenform. Glauben wir es, so einen knackigen Gurkensalat hast du noch nie gegessen. Aber das schmeckt ja scheiße, Bauer. Ja, natĂŒrlich, Schweindel. Wenn dir die Natur und Tiere nicht wurscht sind, dann freuen wir uns ĂŒber ein Abo, eine Rezension oder eine 5-Sterne-Bewertung fĂŒr unseren Podcast, damit wir auch weiterhin interessante Interviews mit spannenden Menschen bieten können. Oder du besuchst uns mal. Alle Infos zu Gutscheinen fĂŒr RundgĂ€nge oder Patenschaften findest du auf www.hof-sonnenweide.at Du Bauer, was meinst, wĂ€re das ein Geschenk fĂŒr mich? Ja, natĂŒrlich, Schweindl. Werbung Ende. Vielleicht nicht ganz das Thema, das interessiert mich. Jetzt können wir noch herausreißen. Neu ist fĂŒr mich ein Kollagen-Hype. Was hat es mit dem? Es gibt angereichertes Kaffee mit Kollagen-Shot. Was hat es mit dem auf sich?
Elisabeth
00:48:07
Nichts. NĂ€chste Frage.
Andi
00:48:09
Nein, das interessiert mich jetzt wirklich total. Das kann man sich schon sporen, oder?
Elisabeth
00:48:14
Ja.
Andi
00:48:17
Ich will mich betÀtigen, ihm nicht zu folgen.
Elisabeth
00:48:21
Nein, nein, nein. Es ist ja ein Riesen-Schau, es ist immer so schwierig, weil es haben ja Supplemente im Anstel vorher vielleicht eine tolle Sache. Beispielsweise wenn wir einen Eisenmangel haut, ist super oder B12 zu supplementieren ist super oder wenn wer sagt, ich mag gar kein Salz verwenden, was ja auch recht schlau ist, dann sollte man vielleicht ein Jod supplementieren, weil Speisesalz ist bei uns per Gesetz jodiert. Sollte man Jod nehmen, das ist super. Aber es gibt ja so viele Supplemente, wo einfach nur eine GeschĂ€ftemacherei dahinter ist und du kannst ja so viel Geld verdienen mit so Hoffnungen von den Leuten. Meistens ist es aber so, du suchst irgendwie eine einfache Lösung fĂŒr irgendein Problem, was sonst mĂŒhsam wĂ€re. Wenn wir vorher kurz diese SexsĂ€ulen von der Gesundheit, du sollst keine giftigen Sachen, du sollst nicht rauchen, du sollst nicht Alkohol trinken, du sollst schlafen, du sollst dich bewegen, sollte Sport machen, sollte gesund essen. Das ist ja alles einmal mĂŒhsam. Und da ist es auch viel verlockender, wenn ich einfach ein Supplement nehme fĂŒr die schöne Haut. Aber die wird nicht schön sein, wenn du dich schickst. Das geht dir einfach nicht aus. Und du kannst auch schmutziges Wasser mit einer Klartablette vielleicht trinkbar machen, aber es wird kein sauberes Wasser werden.
Andi
00:49:38
Da muss ich jetzt nur eine Frage stellen, weil du das gerade erwĂ€hnt hast, und zwar Eisen. Ist ja auch ein relativ hĂ€ufiges Vorurteil, dass Eisen in rotem Fleisch ist. Zumindest, ich habe das noch gelernt als Kind, Und gerade fĂŒr Frauen ist es doch oft ein wichtiges Thema. Was sagst du dazu? Eisen- und pflanzenbasierte ErnĂ€hrung?
Elisabeth
00:49:57
Ja, genau. Wo haben jetzt die Tiere her? Wo hat das Rind jetzt das Eisen her? Das hat sie auch von der Wiese, die das vorher gefressen hat. Also Mineralien kommen vom Boden und werden im Fleisch halt gespeichert. Rotes Fleisch und das Blut von anderen Sorgetieren ist uns so Ă€hnlich, dass wir das Eisen daraus, also das Hemeisen aus dem Blut oder das Myoglobin-Eisen aus dem Fleisch, dass wir das so leicht aufnehmen, dass wir es so gut aufnehmen, wenn du es gar nicht mehr brauchst. Es gibt dir nĂ€mlich auch ein zu viel an Eisen. Und das ist gar nicht so selten. Und dann hast du die Eisenspeicher dann voll. Und dann kommst du zur sogenannten Eisenspeicherkrankheit, zu einer Hemosyderose, wo der Körper nicht weiß, wo er, da fĂ€hrt der LKW vor zwei Mal im Gras im Körper. Die Speicher sind voll, jetzt ist mir wurscht und der schĂŒttet das dann in irgendein anderen Organ aus. Also das gibt auch ein Zuviel. Plus ist halt das Eisen aus einem roten Fleisch höchstwahrscheinlich der Grund dafĂŒr, dass ja rotes Fleisch von der WHO als höchstwahrscheinlich krebserregend eingestuft wird. Also es gibt eine gesĂŒndere Quelle. Also wenn du das mehr an Popeye denkst, an den Helden unserer Kindheit, die wollten alle Matrosen werden, haben ein brav Spenat gegessen, Und Andi nickt, ja.
Andi
00:51:15
Die JĂŒngeren googelt mal Popeye.
Elisabeth
00:51:17
Popeye, hallo.
Andi
00:51:19
Popeye, the failure.
Elisabeth
00:51:22
Und also, wenn du jetzt das pflanzliche Eisen hast, das kann der Körper dann, wenn er es mehr braucht, um sechsfache die Aufnahme rauf regulieren. Wenn er es weniger braucht, kann er die Aufnahme runter regulieren. Und Körper ist eigentlich nicht deppert. Der Körper ist nicht deppert und der Körper ist auch kein Sparschwein. Also dass man sagt, okay, ich brauche jetzt jeden Tag 4 Milligramm T, 50 Mikrogramm T von dem und so, so funktioniert der Körper auch nicht. Weil wenn er mehr braucht, kann er die Aufnahme steigern. Wenn er mehr braucht, recycelt er mehr. Wenn er mehr braucht, dann reduziert er die Ausscheidung. Wenn du jetzt etwas zu dir nimmst, dann hast du es in der Theorie, ich habe es jetzt zu mir genommen, aber ob es dann wirklich aufgenommen wird, ob es verstoffwechselt wird, ob es am Wirkort landet, in welcher Menge es am Wirkort landet, ob es dort eine Wirkung erzielt. Das sind ja oft zwei Broschur. Generell ist es super, deshalb auch diese Fehlung fĂŒr die pflanzliche Vollwertkost. Wenn du jetzt hast so dunkelgrĂŒnes BlattgemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte oder Getreide, dann hast du super Eisenquellen und das passt normal sehr gut. Und bei jungen Frauen kann es manchmal erforderlich sein, dass man halt Eisen supplementiert, vor allem wenn es symptomatisch sind. Ansonsten sind die meistens im unteren Speicherbereich, was aber auch wahrscheinlich kein Nachteil ist, weil Eisen per se ja auch eine Oxidanz ist und so hohe Eisenwerte nicht unbedingt einen Gesundheitsvorteil bieten.
Andi
00:52:46
Gut, dann hÀtten wir das auch geklÀrt. So, hÀtten wir die schweren Themen abgearbeitet. Wie schaut es denn aus? Bist du noch Festival-Doc?
Elisabeth
00:52:56
Nein, aber ab und zu bin ich noch beim einen oder anderen Konzert und tue die Bands versorgen. Jetzt habe ich mir die Counting Crows, die waren einmal, glaube ich, sechs Leute krank. Da habe ich mir die Bands angeschaut. Chuck Regan war einmal bei mir da jetzt in der Audi, der Hot-Water-Music-SĂ€nger. Die Elisabeth wird die WissenslĂŒcken schließen bei der Gitarrenmusik. Kriegt ein paar CDs von mir nach Hause.
Andi
00:53:22
Wir geben es in unseren CD-Player. Richtig. Kaum mehr jemand hat. Ja, womit wir auch bei unserer Playlist wĂ€ren. Du hast heute die freie Wahl. Du darfst dir was auf unsere Playlist wĂŒnschen. Ein oder zwei Lieblingstitel von dir. WĂŒrde mir ein bisschen. Nein, nein, wir haben Marc Graf und Christine von Villa. Ich glaube, die fĂŒhren die Hitliste an, was Metal betrifft.
Elisabeth
00:53:55
Ich glaube, da wĂŒnsche ich mir fĂŒr mein Große vom Dio Rainbow in the Dark. Oh. Und dann wĂŒnsche ich mir gleich fĂŒr meine Kleine, die ein schwerer Kiss-Fan ist, wĂŒnsche ich mir ein was mit von Loving You und da kann die Elisabeth auch mit. Ja, das weiß ich auch nicht. Ja, sicher.
Andi
00:54:11
Und ich pack von Bon Jo wieder auf Runaway. Sehr, sehr gut.
Elisabeth
00:54:18
Sehr, sehr gute Wahl.
Andi
00:54:20
Gibt es irgendwas, was wir nicht gefragt haben, was du noch gerne als Botschaft mitschicken möchtest?
Elisabeth
00:54:24
Ja, vielleicht einfach nur Spaß haben. Also das Leben ist anstrengend genug und man sollte es nicht alles zu ernst nehmen, vor allem sich selber nicht, aber auch mit der ErnĂ€hrung Spaß haben schauen. Wenn es euch Freude macht, das soll ja auch so sein, dann probiert es die Rezepte aus, erzĂ€hlt es weiter, und wenn nicht, dann erzĂ€hlt es bitte nichts weiter und ja, habt es Spaß, habt es euch selber auch lieb und die anderen sowieso.
Andi
00:54:55
Schönes Schlusswort. Ja, dann sagen wir mal vielen Dank fĂŒrs Dasein dĂŒrfen, fĂŒr das leckere Mittagessen. Sensationell.
Elisabeth
00:55:04
Stundenlang gekocht.
Andi
00:55:08
Ihr Lieben, macht es gut. Lasst die Sau raus und habt es euch und alle.

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