#101 đ Vegane ErnĂ€hrung ist tödlich!
đ„Jetzt kommt ALLES raus! đ„
27.03.2026 56 min
Zusammenfassung & Show Notes
Wir starten mit einer kleinen âmedizinischen Bombeâ â natĂŒrlich mit einem Augenzwinkern: Ja, auch Veganer sterben irgendwann. Ăberraschung. đ Aber der Punkt ist ein anderer: Wie wir leben, beeinflusst massiv, wie lange und wie gesund wir leben.
Wir sprechen mit Dr. Hannes Graf darĂŒber, dass die hĂ€ufigsten Todesursachen in unserer Welt â Herzinfarkt und Schlaganfall â stark mit unserem Lebensstil zusammenhĂ€ngen. Und dass es schon seit Jahrzehnten wissenschaftliche Hinweise gibt, dass eine pflanzliche, vollwertige ErnĂ€hrung nicht nur vorbeugen, sondern Krankheiten sogar verbessern oder teilweise rĂŒckgĂ€ngig machen kann.
Gleichzeitig wird klar: Es geht nicht nur um âvegan oder nicht veganâ, sondern um die QualitĂ€t der ErnĂ€hrung. Pommes und Cola können auch vegan sein â aber gesund ist das noch lange nicht. Entscheidend ist eine pflanzliche Vollwertkost: also echtes Essen â GemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte, Vollkorn, NĂŒsse.
Wir nehmen euch auch mit in die persönliche Reise: Der Umstieg passiert oft nicht von heute auf morgen, sondern Schritt fĂŒr Schritt. Ein Gedanke, ein Aha-Moment, eine Doku â und plötzlich merkt man: Es geht auch anders. Und oft sogar besser.
Spannend ist auch der Blick hinter die Kulissen der Medizin: ErnĂ€hrung spielt im Studium immer noch eine viel zu kleine Rolle, obwohl sie enormen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Gleichzeitig ist Ehrlichkeit wichtig â auch Ărzt:innen wissen nicht alles, und genau das schafft Vertrauen.
Ein groĂes Thema ist die Verantwortung: Wenn wir wissen, dass ErnĂ€hrung Krankheiten beeinflussen kann, können wir dieses Wissen nicht einfach ignorieren. Aber: Es geht nicht ums Missionieren. Wir sehen uns eher als Leuchtturm â wir zeigen Möglichkeiten auf, entscheiden muss jede:r selbst.
Ganz praktisch wird es auch:
Der Einstieg kann einfach sein. Schauen, was man ohnehin schon vegan isst. Neue Rezepte ausprobieren. Drei Wochen dranbleiben â und dann schauen, was sich verĂ€ndert. Perfektion ist dabei nicht das Ziel. Jede Mahlzeit zĂ€hlt.
Der Einstieg kann einfach sein. Schauen, was man ohnehin schon vegan isst. Neue Rezepte ausprobieren. Drei Wochen dranbleiben â und dann schauen, was sich verĂ€ndert. Perfektion ist dabei nicht das Ziel. Jede Mahlzeit zĂ€hlt.
Wichtig zu wissen:
- Vitamin B12 sollte langfristig ergÀnzt werden
- EiweiĂ bekommt man problemlos aus Pflanzen
- Viele âHypesâ wie Kollagen kann man sich getrost sparen
Und vielleicht das Schönste: Viele Menschen berichten, dass sie sich mit der Zeit einfach besser fĂŒhlen â leichter, energiegeladener, klarer.
Am Ende bleibt fĂŒr uns eine einfache Botschaft:
đ Es geht nicht um Verzicht, sondern um Gewinn.
đ Nicht um Dogma, sondern um Erfahrung.
đ Und ganz sicher nicht um Perfektion.
đ Es geht nicht um Verzicht, sondern um Gewinn.
đ Nicht um Dogma, sondern um Erfahrung.
đ Und ganz sicher nicht um Perfektion.
Sondern darum, neugierig zu bleiben, auszuprobieren â und dabei nicht zu vergessen:
Habtâs SpaĂ. Und habtâs euch lieb. â€ïž
Habtâs SpaĂ. Und habtâs euch lieb. â€ïž
Wir freuen uns ĂŒber Deine ThemenwĂŒnsche und Fragen!
Kennst du einen spannenden Interviewgast? Eine interessante Wissenschaftlerin? Nur her mit den VorschlÀgen!
Mails bitte an: andreas@hof-sonnenweide.at
https://in3wochen.at/
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Hier kannst du alle Werbungen nachhören:
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Auf Facebook, Instagram und unserer Homepage findest Du die Geschichten und Bilder zu unseren ErzÀhlungen. Hier gehts lang:
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Und hier die WĂŒnsche fĂŒr die Playlist:
Hannes:
Dio, Rainbow in the dark
https://open.spotify.com/intl-de/track/3ZKpdWRhiIp2t5WqFwVEG3?si=be9ef99a9e694d14
KISS, I was made for loving you
https://open.spotify.com/intl-de/track/7dEKwMoUZCpvUFLLuJQjju?si=fb52cd7daf3a4d51
Andi:
Bon Jovi, Runaway
https://open.spotify.com/intl-de/track/0X1sqQ652p1sceKM2nJlIJ?si=072c6ccec53444f7
Hier gehts zur Spotify Playlist:
https://open.spotify.com/playlist/3Dr5ZWnsk3F4Lsw8gZJmeU?si=Xi0QhB2RSKSK8e_g2sVA6w
Credit des Titelsongs:
The Green Orbs - Dancing on Green Grass
Soundeffekte:
Pixabay
Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt
Transkript
Ja, wir lassen heute gleich eine medizinisch-wissenschaftliche Bombe platzen,
nÀmlich die Tatsache, dass vegane ErnÀhrung langfristig tödlich ist. So schaut's aus.
Nummer eins Killer in der westlichen Welt ist immer noch Herzinfarkt und Schlaganfall.
Und da gibt es halt schöne Arbeiten, schon aus dem Jahr 1990,
so lange wie es wurde schon, dass du mit den LebensstilverÀnderungen,
mit einer pflanzlichen ErnÀhrung diese koronare Herzerkrankung nicht nur verlangsamen
kannst, sondern sogar nicht nur stoppen kannst, sondern sogar umkehren kannst.
Das wissen wir jetzt eigentlich schon 36 Jahre lang und fĂŒr das tut sich verdammt wenig.
Mit diesem gleichen Lebensstil war vor zwei oder drei Jahren auch mit dem Landzeit
publiziert, dass FrĂŒhstadium von Alzheimer oder Early-Ansight-Dementia,
also von FrĂŒhdemenz, auch reversibel sind, was eine ziemliche Bombe ist.
Weil wenn das ein Medikament könnte, dann hĂ€tte man es im Grundwasser ĂŒberall
schon drinnen, in jeder Wasserleitung.
Habe ja versprochen, dass wir heute eine medizinische Bombe platzen lassen.
Lass die Sau raus! In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten,
aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Wir berichten ĂŒber unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern ĂŒber Themen,
die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum GesprÀch.
Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide
mit Elisabeth und Andreas Nussbaumer.
Wir lassen heute wieder die Sau raus und euch bei der HoftĂŒherein,
Chris Reich. Hallihallo.
Ja, wir lassen heute gleich eine medizinisch-wissenschaftliche Bombe platzen,
nÀmlich die Tatsache, dass vegane ErnÀhrung langfristig tödlich ist.
So schaut's aus. Und dafĂŒr haben wir uns einen ausgewiesenen Experten geholt,
um uns das zu erklÀren, wie das sein kann. NÀmlich den Herrn Dr.
Hannes Graf. Servus Hannes.
Hallo, grĂŒĂ dich.
Hannes, was das genau bedeutet, dieses dramatische Urteil ĂŒber uns alle,
das werden wir spÀter dann besprechen.
Aber zunÀchst, damit wir dich alle auch ordentlich ernst nehmen können,
bist du so lieb, stellst du dir einfach mal kurz vor. Wer bist du?
Was machst du eigentlich?
Also ich bin praktischer Arzt in Wien seit mittlerweile 16 Jahren und bin Familienvater,
Ich habe zwei tolle Töchter mit zehn und acht Jahren und ja,
eine liebe Frau natĂŒrlich dazu.
Und auĂerdem betreibe ich noch eine Webseite, die nennt sich in3wochen.at,
wo dabei der Dreier als Zahl geschrieben wird, mit meiner Frau gemeinsam,
wo wir uns zu der Lebensstilmedizin widmen von meiner Seite und zu pflanzlicher Vollwertkost,
wo die Vera dann die meisten Sachen dazu beisteuert.
Okay, da gibt es jetzt einiges, das wir dann gleich besprechen werden.
Fangen wir aber vielleicht einmal von ganz von vorne an. Wie konnte das passieren?
Was hat dich zur Medizin verschlagen? Man kann ja viele andere tolle Studien belegen, wenn man will.
Architektur, Geologie, Geografie, weià der Kuckuck. Du hÀttest da ein StadatÀr
werden können. Aber nein, du bist Mediziner geworden. Wie kam es?
Ja, da bin ich meinen Eltern wirklich dankbar, weil denen wÀre es wirklich ganz egal, was,
gewesen, was ich geworden wÀre, wie Tischler, Installateur oder Medizin,
war völlig wurscht, Absache,
es ist etwas, was mich interessiert und das Interesse geweckt hat Medizin,
Lexikon bei meinem GroĂvater und den habe ich mir immer gern rausgenommen und
habe mir gedacht, jetzt gehe ich ins Gymnasium,
ich weiĂ aber so wenig eigentlich ĂŒber den menschlichen Körper.
Ja, das hat irgendwie dann so zu sickern begonnen und irgendwann habe ich mir
gedacht, okay, ich schaue mir das an. Und mit 18 weiĂ man vielleicht noch nicht
genau, wo es an einem hin verschlÀgt.
Aber man dachte, naja, da kann man ja in die Forschung gehen oder doch in die Lehre.
Oder vielleicht bist du dann wirklich am Menschen. Wenn wir schauen, wo die Reise hingeht.
Und bin dann jetzt in der Allgemeinmedizin gelandet und sehr glĂŒcklich darĂŒber.
Das stimmt eigentlich so. Habe ich das noch nie beserachtet.
Wenn jemand Medizin studiert, war fĂŒr mich immer klar, der wird halt Arzt.
Aber Jananon auch nicht. Du hast ja nicht nur die Möglichkeit,
dass du Arzt wirst, sondern du kannst auch in die Forschung gehen.
Und selbst wenn du sagst, ich werde Arzt, dann gibt es halt auch noch ein paar.
Genau, die Interessen sind mit 18 noch recht weit gefÀchert.
Von Architektur bis hin zu Lehramt und eben Medizin.
Und man dachte, das ist dann noch viele Möglichkeiten.
Beim Studium lernt man nicht nur fachlich was, sondern man lernt sich auch selber
ganz gut kennen und wer man selber ist und wo man hingehört.
Und du hast das GefĂŒhl, du bist dort, wo du hingehörst?
Absolut. Ich hoffe, meine Patienten sind jetzt auch so.
Aber ich stelle mir die allgemeine Medizin eigentlich insofern total herausfordernd vor.
Ich weià nicht, wenn ich Hautarzt bin oder OrthopÀde, dann habe ich halt mein
eingeschrÀnktes Fachgebiet.
Aber du musst in Wirklichkeit ĂŒber alles irgendwie Bescheid wissen.
RudimentÀr zumindest. Oder wie macht man das?
Und du musst auch wissen, was du nicht weiĂt. Also zum einen,
ja, es stimmt schon, man kann nur erkennen, was man kennt. Und...
Es ist ja zum GlĂŒck nicht so, dass dauernd FĂ€lle ins Haus eintrudeln,
wie bei Depreter oder bei Dr.
Haus, sondern die meisten Sachen sind zum GlĂŒck eher banal.
Was ein sehr groĂer Vorteil ist von der Allgemeinen Medizin,
vor allem wenn man Patienten nicht schon lÀnger betreuen darf,
so wie ich, dass man dann die ganzen Familien kennt und die LebensumstÀnde kennt.
Es ist ja so, dass man Medizin nicht mehr so betrachtet, Gott sei Dank,
so wie frĂŒher, wenn man zum Arzt geht und der sagt, so wird das gemacht und
dann wird das so gemacht.
Sondern man schaut sich dann an, wie sind die LebensumstÀnde von Patienten,
was ist dem Patienten wichtig und was ist umsetzbar.
Und dann hat man ja viel bessere Ergebnisse und man hilft dem Patienten quasi
bei der Entscheidungsfindung.
Und das ist auch in Wien so. Also das, was du jetzt erzÀhlst,
klingt fĂŒr mich eigentlich nach einem idealen Landarzt, der die Familien kennt und so weiter.
Du bist jetzt aber in Wien, du bist ja eigentlich BurgenlÀnder und jetzt in Wien, da ist das auch so?
Genau, ich habe damals in Burgenland sehr viel vertreten, war bei euch in der
Gegend in Kobersdorf, den lieben Tom Horvatic, schöne GrĂŒĂe an dieser Stelle.
Und in Mattersburg und in Forchtensteinsalm, aus meinem HeimatsÀul,
habe ich da sehr viel vertreten und da war dann keine Stelle frei fĂŒr die nĂ€chsten
absehbare Zeit, die nÀchsten 10 Jahre, 15 Jahre.
Und dann haben wir gedacht, okay, puh, schau ich es mir in Wien auch mal an.
Und dann war ich sehr ĂŒberrascht, dass es eigentlich sehr, sehr Ă€hnlich ist.
Ich habe mir gedacht, in Wien bist du quasi nur der Zettelschreiber und die
Leute kommen noch her, ich will einen Krankenstand oder sowas.
Das war ĂŒberhaupt nicht so.
Es war nicht zu unterscheiden von zum Beispiel Mattersburg oder so.
Vielleicht macht man manchmal in mancher Landarztpraxis noch ein bisschen eine
kleine Chirurgie oder so, aber das ist auch nicht, ich weiĂ schon,
wie in Mattersburg oder in Koppersdorf, nicht notwendig, weil du hast die SpitÀler gleich nebenbei.
Aber sonst im Prinzip, das ist sehr, sehr vielschichtig und du kennst die Leute
und bei mir am GrÀtzl, wenn ich da spazieren gehe, das ist nicht anders als
wenn ich in Mattersburg spazieren gehe und dann freuen die Leute von frĂŒher.
Ihr rennt gerade vom 15. Bezirk, damit ihr ein bisschen habt.
Genau.
15. Wiener Hieb.
Rudolfs Crime, weil ich bin in 5 Haus. Das ist eine wichtige Unterscheidung.
Das ist genauso wie in Mattersburg.
Ja, es ist super nett. Und wenn es dann zum Spar geht, dann sagt er,
Herr Doktor, nÀchste Woche muss ich eh wieder kommen. Das ist schon schön.
Und ein Freund von mir, der praktiziert auch als Arzt, der hat mir bei den Schmier
verraten, wenn ein Patient kommt und er weiĂ partout nicht, was der jetzt hat,
dann sagt er immer, nehmen Sie mich kurz da aus dem Platz, wir werden dann Blut
abnehmen oder was auch immer.
Und wĂ€hrend der Zeit, wo der drauĂen ist, plallert er dann schon danach in seinem
medizinischen Lehrbuch oder Lexikon, dann wieder besser. Machst du das auch so?
Nein, man muss die Sachen ja prinzipiell nicht verstecken. Man kann sagen,
ich kann mir das anschauen.
Ich glaube, sehr viel zur GlaubwĂŒrdigkeit trĂ€gt ja auch bei,
wenn man sagt, ich weiĂ es nicht, aber ich kann mir das anschauen. Schauen wir es an.
Das weiĂ man ja aus anderen Bereichen. Wie man in der Schule auch manche Lehrer
gehabt hat, da hat man den Eindruck gehabt, der weiĂ alles.
Und dann kommst du irgendwann, du schaust das, denkst dir, nein,
war es auch nicht. Und dann verlierst du auch den Respekt.
Das wollte ich gerade sagen, das finiert sehr ehrlich von dir.
Weil der hat das wirklich ernst gemeint, dass er das so macht.
Naja, dann hat er vielleicht auch geglaubt, er muss noch als Arzt allwissend
sein, aber das ist ja auch, du lernst ja laufend dazu.
Ich tue mehr laufend fortbilden und die Medizin bleibt ja nicht stehen,
wie es damals war, 1994, wie ich zur Studierenden angefangen habe.
Es geht ja immer weiter und wo es immer am Laufenden bleibt, macht ja auch SpaĂ dann.
Und ja, wie gesagt, die gröĂte SchwĂ€che ist halt der Eitelkeit,
wenn man sagt, man weiĂ nicht alles, es ist einfach so.
Aber gleichzeitig ist es halt immer ein Lernen.
Und wenn man sagt, ich weiĂ was nicht, aber ich weiĂ, wo ich dich hinschicke,
oder ich schaue nach und wir schauen uns das nochmal an.
Das kriegt, glaube ich, mehr im Endeffekt auf lange Sicht fast so besser, mit Ehrlichkeit.
Das glaube ich auch. Naja, warum wir auf dich jetzt gekommen sind und warum
wir uns bei dir eingeladen haben, sagen wir mal so, ist ja auch,
nicht nur, dass du Arzt bist, sondern du bist eine Besonderheit und zwar ein veganer Arzt.
Das wird immer wieder auf Facebook und Insta gesucht, in Foren nach veganfreundlichen Ărzten.
Das finde ich das Beste. Entschuldige, veganfreundlich finde ich so,
wie ich bremse auch fĂŒr Tiere. Ja, genau. Das sind nicht meine Worte.
Vegan-friendly.
Ja, ich weiĂ, ich weiĂ, ich weiĂ. Das war schon, Entschuldige Elisabeth,
wenn ich unterbriche, aber das war das schon, bevor ich vegan gelebt habe,
sind schon Leute zu mir gekommen, weil ich wĂ€re alles vegan freundlich gefĂŒhrt.
Das heiĂt, ich bin, weil da ist jemand gekommen, hat mir gefragt,
ja, und er ist vegan und ob wir Holotranskörperamin bestimmen können und ich
habe gesagt, ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Ja, ich weiĂ es nicht.
Ich habe jetzt aber auch nicht die KapazitÀt, dass ich mir was anschaue.
Tut mir leid, vielleicht ging es wohin, wo wir da mehr Ahnung hat davon.
Und hat mich offensichtlich dann zumindest als vegan freundlich und nicht,
das ist ja ein Blödsinn, weil einen groĂen, und jetzt unterbreche ich die Nomme,
aber das ist immer noch ganz, ganz wichtig zu sagen,
Eine groĂe Gefahr birgt der Arztberuf oder alle Berufe, wo du ein bisschen AutoritĂ€t
bist, dass man dann Wissen und Meinung vermengt.
Du hast einen Bereich, du kennst dich aus, das ist solid und gut.
Dann gibt es Bereiche, wo du nicht auskennst und da kann man einfach sagen, ich weiĂ es nicht.
Und wenn du viele Ărzte fragst wegen VeganernĂ€hrung, viele sagen einfach,
es geht nicht um Blödsinn und das ist einseitig und da muss ausgewogen und moderat.
Und das ist auch Privatmeinung, weil die haben keine Ahnung davon,
weil ich auch keine Ahnung gehabt habe, die haben mir was halt angeschaut.
Entweder man will es anschauen oder nicht anschauen, man muss es ja nicht.
Aber man sollte dann nicht glauben, nur weil man der Arzt ist,
hat man von Dingen eine Ahnung, von denen man keine Ahnung hat.
So, Rant over. Aber das ist ganz, ganz wichtig, weil das erschĂŒttert auch das
Vertrauen in die Medizin.
Weil wenn dann Leute sich mit der veganen ErnÀhrung beschÀftigen,
dann gibt es auch fĂŒr Gesundheitsvorteile und der Arzt sagt,
das ist ein Blödsinn, Aber dann hast du das Vertrauen verloren.
Und der wendet sich dann vielleicht an irgendwelchen alternativen Heiler,
der sagt, ja, ich habe recht und der stimmt ja.
Und dann aber der verkauft da dann irgendeinen Birkenrindenextrakt oder irgendeinen
anderen Humbug fĂŒr viel Geld, weil du dem dann mehr glaubst.
Und da mĂŒssen wir uns halt wirklich, da ist eine groĂe Gefahr in der Medizin.
Werbung Du, Bauer, sagst, stimmt es, dass die glĂŒcklichen Schweinderl in der
Werbung gar nicht glĂŒcklich seien?
Ja, natĂŒrlich, Schweinderl.
Das ist doch nur ein Marketing-SchmÀh.
Ja, aber, Bauer,
Gibt's dann noch irgendwo.
GlĂŒckliche Schweinderl? Ja, natĂŒrlich.
Am Hof Sonnenweide. Den kannst du gar unterstĂŒtzen. Einfach den Podcast abonnieren
und 5 Schweinderl, ah, Sterndl bewerten.
Oder du gehst auf www.hof-sonnenweide.at und machst eine Patenschaft oder lÀsst eine Spende da.
Das klingt super. Und Bauer, hast du schon 5 Sterndl vergeben?
Ja, natĂŒrlich, Schweinderl. Werbung Ende.
Wir haben es schon herausgehört, auch du lebst vegan.
Wie ist dir das passiert? Ja, das ist schrittweise.
Ich habe mich einmal erwischt bei dem Satz, Viecher gehören gescheit behandelt.
WĂ€hrend ich es gesagt habe, haben wir gedacht...
Warum machst du das nicht? Das passt nicht. Das, was ich sage,
das stimmt nicht zusammen.
Und dann hat kurz darauf meine Frau beschlossen, dass sie jetzt vegetarisch
lebt. Das war kurz nach unserer Hochzeit.
Und hat auch gedacht, cool, und haben wir daheim vegetarisch geessen.
Ich habe dann einmal in der Woche einen Burger geholt mit einem Fleischburger.
Und irgendwann haben wir gedacht, okay.
Jetzt probiere ich einmal das weglassen. Ich habe das weglassen und bin nicht gestorben.
Und habe eine Zeit lang vegetarisch gelebt. Und in weiterer Folge hat dann auch
eine Freundin von uns, haben dann auch auf vegetarisch umgeschwenkt.
Und die waren dann, die sind dann aber bald weitergegangen, sind dann vegan geworden.
Dann habe ich gesehen, wow, das ist eigentlich, wow, cool, Wahnsinn,
aber ich dachte immer, das ist viel zu schwierig. Liebe GrĂŒĂe, Manuel und Natascha.
Da hat man gesehen, dass es einmal möglich ist. Und dann, halt das einmal im
Kopf, denkst du, okay, das ist erreichbar vielleicht.
Man kennt das vielleicht auch, wenn man zum Rauchen aufhört.
Wenn du es mir vorstellen kannst, dass du nicht mehr rausst,
hast du den ersten Schritt gemacht. Das wÀre vielleicht möglich.
Und dann war dieser besagte Unfall oder dieser Tufall, das war zur gleichen
Zeit meine Cholesterinwerte immer mehr angestiegen.
Also nicht dramatisch, es war jetzt einfach nur ĂŒber die Lebensjahre immer mehr geworden.
Hat die vegetarische ErnÀhrung auch nicht wirklich was geÀndert.
Und wir haben dann zu Weihnachten uns mit KĂ€se ĂŒberessen.
Und wir sind dann nicht mehr bei der UrgroĂmutter im SĂŒdburgenland gewesen,
von meinen Kindern, wo wir immer die Eier geholt haben, weil meine Frau war
das zweite Mal schwanger und wollten nicht mehr Auto fahren,
weil es war ja zu beschwerlich.
Und dann haben wir quasi versehentlich so fĂŒr drei Monate lang schon mehr oder
weniger vegan gegessen.
Und dann haben wir gedacht, okay, ich glaube, wir können uns einmal eine Doku anschauen.
Wir haben gewusst, wenn wir jetzt auf Play drucken, gibt es kein ZurĂŒck mehr,
weil wenn du es einmal anschaust, dann...
Und das haben wir dann gemacht und das war dann so eine Hop4All-Doku.
Das war der Nina Messinger.
Von der Nina Messinger, ja, Ăsterreicherin, wo die so dreigeteilt war.
Wo der Klima-Aspekt, wo dieser Gesundheitsaspekt eben, der mir komplett neu war.
Und Tierleid und sowieso. Also das ist sowieso ganz, ganz schlimm,
obwohl es ja gar nicht so viele Bilder da drinnen vorkommen,
aber einfach nur, man ist ja als Arzt hoffentlich empathisch und ein Schmerz
ist ein Schmerz und so weit sind wir nicht weg.
Als Trockennasenaffen sind wir halt auch nur SĂ€ugetiere.
Und ja, das haben wir sich angeschaut und da war ich zum einen heute irgendwie
emotional fertig, weil das Tierleid halt schon ziemlich einher nimmt.
Und zum anderen war ich erschĂŒttert ĂŒber den medizinischen Aspekt,
weil ich mir gedacht habe, das gibt es ja nicht, dass ich das nicht weiĂ,
dass es ja Gesundheitsvorteile gibt, wenn man sich vegan ernÀhrt.
Das mĂŒsste ich doch wissen als Arzt.
Und dann habe ich nebenbei recherchiert und dann bin ich auf diese Cholesterinstudie
gekommen, da vom Physicians Committee of Responsible Medicine.
Und die haben dann, ja man kann mit einer pflanzlichen Vollwertkost,
ich mag gleich darĂŒber reden, kannst du den Cholesterin senken um 35 Prozent,
den Bösen, wohlgemerkt. Und man dachte, das stimmt nicht.
Alle Studien, die ich kenne und alle Vorbildungsheftl sagen, 10% mehr geht nicht.
Und es geht. Ich habe es dann selber ausprobiert und auch mit Bauchweh,
weil wie wird das jetzt sein und so.
Aber dann nicht mehr zurĂŒckgeblickt, weil es dann einfach so viel besser geht.
Und pflanzliche Vollwertkost ist halt so im Prinzip ein richtiges Essen,
auf gut burgenlÀndisch, also Bohnen, Linsen, Kartoffeln, Fisolen.
Und mit den Dingen kannst du ja tolle Sachen machen.
Essen hat man sehr lieb gewonnen, man gibt es nicht gern her, oder?
Wenn du Geburtstag hast, die Mama kocht ja dein Lieblingsessen,
Weihnachten gibt es traditionelle Essen.
Man ist ja sehr mit dem Essen emotional verbunden. Also das ist ja etwas,
was man nicht gern hergibt.
AuĂer du kriegst was dafĂŒr, was noch besser ist. Und so Ă€hnlich war es dann
halt auch, weil wenn es dann erstens super schmeckt und zweitens dir geht es so viel besser,
ich habe mich dann so gefĂŒhlt wie, boah, jetzt bin ich 40 Jahre lang mit Diesel
gefahren, jetzt komme ich drauf, ich bin ein Benzinauto. Das gibt es ja gar nicht.
Ich bin nur zu meinen Freunden hin, ich möchte auch vegan, das ist super.
Und die haben gesagt, oh Gott, das will ich.
Ja, so war die Journey.
Und dein Cholesterinwert ist denn auch um 35 Prozent runtergegangen?
Ja, sogar um mehr. Ich hatte damals so 150 und da ist dann gleich bei 80 gelandet.
Also es hat sich mehr oder weniger halbiert. Also die 35 waren so im Schnitt
in der, was dann möglich war. Ich habe es fast halbiert.
Und ich habe, es ist keine Seltenheit, also sowas sehe ich immer wieder.
Und das bleibt aber auch. Es ist nicht so ein Honeymoon-Effekt,
der dann nur kurz ein, zwei Monate anhÀlt, sondern das bleibt da dauerhaft dann.
Und wie hat es dann diese Erkenntnisse und die Selbstexperimente,
Wie hat sich das auf dein Leben und auf dein Leben als Arzt ausgewirkt?
Ja, ziemlich massiv, weil ich habe dann auf einmal gedacht, puh,
jetzt habe ich ein bisschen, Interessenskonflikt ist es nicht,
aber ich habe jetzt ein bisschen eine Bringschuld, oder fÀllt mir das richtige Wort,
ich kann jetzt nicht so weitermachen wie bisher, weil ich kann nicht jeden,
der jetzt kommt und einen erhöhten Cholesterin hat, einfach Tabletten aufschreiben.
Ich muss dem doch sagen, dass er anders geht.
Ob es er machen will oder nicht, oder sie, das ist ja die Entscheidung von der
jeweiligen Person, aber nicht meine. Als Arzt soll ich ja informieren,
Nicht missionieren, aber auch nicht fĂŒr andere entscheiden, sondern sagen,
pass auf, können wir gerne machen, da gibt es Tabletten, kann man probieren mit der ErnÀhrung.
Und so ist dann das erste Rezeptheft zustande gekommen, wo auch die MĂ€nner reden, die Frauen machen.
WĂ€hrend ich noch gesagt habe zu meiner Frau, ja eigentlich, wir sollten das
vielleicht irgendwie, dass wir da Rezepte irgendwie den Leuten,
und sie hat schon angefangen zum Schreiben.
Und dann habe ich dann kurz darauf das erste PDF gehabt und das habe ich dann
zum Unterladen auf der Homepage.
Und das kann man mittlerweile immer noch unterladen, das wird immer erweitert.
Und das ist halt ein super, super schönes GefĂŒhl, weil du siehst Leute wieder
gesund werden, was ja eines der schönsten Sachen ist im Arztberuf.
Es sind ja wenig MĂ€nner in der Allgemeinmedizin, meistens Frauen.
Zumindest in meiner Kollegenschaft in Wien, in den Burgenland, das sind mehr Frauen.
Weil Allgemeinmedizin ist ein bisschen mĂŒhsamer.
Die MĂ€nner dann gerne einen Noggel reinhauen, einen Blinddarm operieren,
da wird geschrauft, da wird bohrt und fertig ist.
Gut, das ist ein Schistig-Schasti, das sollen die Frauen machen.
Da mit dem Zucker herumtouren, mit der BlÀtsel, die Jammerei und so.
Oh genau, das ist auch Weiberkram.
Und weil eben, ja, es ist eben nicht so vom Erfolg gegrĂŒnt.
Du bist nicht der groĂe Chirurg, der jetzt irgendwas gemacht hat und alle liegen
da zu FĂŒĂen, sondern du bist so quasi als Allgemeinmediziner so ein ganz langer
Palliativarzt, oder? Leute werden immer schlechter, werden immer kranker.
Und auf einmal bei mir sind FÀlle, wo die Leute die Cholesterintabletten weg können. Passt.
Wir haben unser Ziel von Kardiologen, das erreichen wir ohne Tabletten, fertig.
Das heiĂt, wie wird das angenommen von deinen Patienten, Patientinnen?
Sehr gut, sehr gut.
Ganz anders, als ich geglaubt habe, weil es ist ĂŒberhaupt nicht irgendwie bildungsabhĂ€ngig, gar nicht.
Es ist einfach nur abhÀngig, vertrauen die Leute und sind die LebensumstÀnde so,
dass sie es dann auch durchziehen, weil du hast Leute mit drei Wochen Doktortitel,
der macht es dann nicht, Weil wenn er dann mit dem Generaldirektor essen geht,
dann muss er ja irgendwie da auch das Steak essen.
Weil sonst, das gehört dazu, das ist Zeichen der Macht, das ist Zeichen des Standes.
Da kann er dann nicht eher einen Salat bestellen oder halt die Krautflegerl.
MĂ€dchen essen.
Naja, du wirst nicht, bei dem Essen mĂŒsste keine Diskussion ĂŒber ErnĂ€hrung anfangen.
Und andererseits wieder Leute, wenn man dachte, okay, auf der Baustelle,
immer dachte, ja, die haben wir dann auch, die Kollegen sagen,
ja, was willst du mit den Hosenfutter oder was willst du mit dem,
Blödsinn? Ja, die ziehen es einfach durch, denen ist es völlig wurscht.
Und vice versa natĂŒrlich. Aber es ist nicht, ich sage es einfach jedem,
ich sage euch immer zu den Patienten, ich habe euch alle lieb,
ob ihr es macht oder nicht, aber,
wie gesagt, ich bin der Leuchtturm, nicht das Rettungsboot. Da könnt ihr euch
die gesundheitlichen Vorteile holen, wenn ihr wollt, aber ich werde euch nicht dazu zwingen.
Aber was bedeutet jetzt vegane Vollwertkost? Also vegan ist uns allen klar,
ohne tierische Produkte, also den meisten ist es klar, aber was heiĂt vegane Vollwertkost?
Ja, also das ist ein Begriff, also Whole Food Blind Based und hat der Dr.
Colin Campbell hat den geprÀgt, um eben, also vegane ErnÀhrung ist ohne tierische Produkte.
Und die kann ja auch unterschiedlich gesund sein. Chips. Genau,
Chips, Warnerschnitten, Cola.
Ketchup, Olivenöl.
Genau, genau.
Da gibt es viel, was vegan ist.
Da gibt es viel vegane Sachen.
Meisbrot mit Oliven.
Genau, da gibt es ja viele Sachen. Und der hat gesagt, das mĂŒssen so vollwertige
Lebensmittel sein mit einem hohen Ballaststoffanteil.
Also Bohnen, Linsen, Kartoffeln, Fisolen. Immer die gesamte Frucht.
Also denkt einfach an Ăpfel statt Apfelsaft oder Oliven statt Olivenöl und NĂŒsse statt Nussöl.
Und das ist halt der Unterschied zur veganen ErnÀhrung, der ein Oberbegriff quasi ist.
Das andere ist quasi ein richtiges Essen, wie ich das gerne nenne.
Wie hast du dir das ganze Wissen angeeignet?
Ja, schrittweise, weil es am Anfang war natĂŒrlich ĂŒberwĂ€ltigt,
da gibt es so viele Informationen und so viel Blödsinn.
Es gibt, wenn man tiefer reinsteigen will, es gibt noch einen universitÀren
Kurs von der UniversitÀt in Winchester, so Plant-Based Nutrition in Medical
Practice, der ist super, den kann ich Ihnen empfehlen, auch den Kollegen, die wollen.
Es gibt von der Melina Vesanto und von der Brenda Davis das Becoming Vegan,
Das ist zwar schon ein paar Jahre, aber ich finde immer noch ein Standardwerk.
Letztes Jahr hat der Kollege Dr. Markus Kolm ein tolles Buch geschrieben,
ĂŒber vegane ErnĂ€hrung, sogar zwei.
Und was ja fĂŒr Laien und ein Fachbuch. Das ist sehr gut.
Sehr gute Infos kriegt man da auf der Seite vom Physicians Committee for Responsible Medicine.
Aber ich habe die ganzen Links auf indreibochen.at da nicht drauf.
Verlinkt man dann in den Shownotes auf jeden Fall.
Du hast jetzt gerade ĂŒber die Kollegen und Kolleginnen gesprochen.
Im VorgesprÀch hast du erwÀhnt, du hÀltst einmal im Jahr einen Vortrag vor Kollegen
und Kolleginnen in der Ărzteschaft. Wie lĂ€uft das ab?
Genau, genau. Das ist mal wieder am 7. April. Und da habe ich auch den Dr.
Markus Kollm mit dabei, den Kollegen.
Und ich habe, der als Vegan-Dog auf Social Media sehr, sehr aktiv ist.
Und die liebe Katharina Petter habe ich auch dabei, ErnÀhrungswissenschaftlerin,
die auch im Nationalen ErnÀhrungskomitee sitzt, bei der veganen Gesellschaft
arbeitet. die sind auch dabei.
Ja, ist immer super. Es war immer ausgebucht die letzten Jahre,
so mit 50 Teilnehmerinnen.
Und ja, es ist das vierte Mal, glaube ich, jetzt. Einmal ein Jahr war meine Pause.
Ich glaube, das vierte Mal jetzt hintereinander und,
war immer sehr, sehr groĂer Zuspruch und auch sehr groĂes Interesse und wird
auch, glaube ich, sehr viel in der Zeit extrem viel Inhalt geboten.
Also, wenn da PlÀtze frei sind, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Burgenland
oder aus Niederösterreich oder Vorarlberg, wo immer ihr zuhört,
kommt es doch in Wien am 7. April.
Wie hat sich das jetzt verÀndert im Laufe der Zeit von deiner Kollegenschaft?
Hast du da Gegenwinder auch erfahren am Anfang?
Nein, das nicht. Ich habe nur bei Fortbildungen, wenn es da irgendwo sitzt in
einem Lokal und da kommt da keiner, ah, wer kriegt das vegane?
Dann habe ich schon manchmal dann so an manchen Kollegen sich bemĂŒĂig gefĂŒhlt,
da jetzt mir zu erklÀren, warum das nicht gut ist.
Und ich kann das aber mittlerweile mit wenigen SÀtzen dann auch zu einem GesprÀchsende
fĂŒhren, insofern, dass das GegenĂŒber dann keine weiteren Fragen hat.
SchieĂlos.
Nein, mit der feinen Klinge halt. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht und ich weiĂ ja wirklich viel.
Und wenn dann diese Vermengung kommt von Meinung und dem anderen Wissen,
was die ja alle zweifellos haben,
dann kann man ja am Hand von einem Beispiel erlÀutern, warum es vielleicht auch
ganz gut wĂ€re fĂŒr das GegenĂŒber, sich das einmal anzuschauen.
Das heiĂt, du argumentierst dann einfach faktenbasiert?
Nein, sowieso.
Macht das Sinn? Wir kennen es ja nur so von Stammtischdiskussionen,
wo du öfters denkst, das macht keinen Sinn, da höre ich jetzt sofort auf.
Ja, das ist klar, ich bestand Diskussionen online sowieso oft so.
Aber ich habe zu viel Ahnung. Ich habe schon so viel gesehen.
Also das ist ja gut. Es gibt auch Dinge, wo ich keine Ahnung habe.
Da höre ich gerne mal zu und dann kann ich mir jetzt nicht vorstellen,
aber dann lese ich vielleicht daheim nach oder schaue mir nach und schaue,
ob der da einen Blödsinn gerÀt hat.
Aber die Kollegen, wie gesagt, sind ja sehr okay. Also Anfeindungen gar nicht.
Im Gegenteil, dass man da wen herschickt.
Das ist eher so gewesen, dass dann kardiologische Freunde oder Urologen wen
herschicken zu mir, weil wir auskommen mit der ErnÀhrung.
Wie weit ist das Wissen ĂŒber ErnĂ€hrung momentan im Studium ein Thema?
FrĂŒher war es kein, scheinbar.
FrĂŒher war es kein, und mittlerweile mehr, aber immer noch sehr wenig.
Ein paar junge Medizinstudenten, es ist schon ein bisschen was ist da, aber recht wenig.
Aber es ist eigentlich spannend, weil ja der ErnÀhrungsstil einen ganz wesentlichen
Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat und dass sozusagen das keine Rolle
spielt, also eine geringe, untergeordnete Rolle, ist schon irgendwie interessant.
Ja, ja, ich glaube, viel liegt daran, dass ja Ărzte ein bisschen ein Bias-Problem
haben, weil sie ja selber auch essen mĂŒssen.
Und wenn du jetzt selber dein liebgewonnenes Essen, dein Schnitzel und dein,
deine WĂŒrstchen und deinen KĂ€se vor allem essen magst, dann magst du ja gar
nicht hören, dass es nicht gescheit ist und dass es nicht gesund ist.
Du wĂŒsstest ja und du kannst dir ja nicht vorstellen, dass es anders lebbar ist.
Du denkst dir, das ist halt eine experimentelle Sache oder sowas,
aber die ersten paar Jahre haben mir manche Kollegen gefragt und bist immer noch?
Ja, es ist ja acht Jahre, aber danke, dass du fragst.
Weil sie sich einfach nicht vorstellen können, dass man dabei bleibt.
Weil, wie wir vorher kurz geredet haben, Essen ist sowas, was wir so lieb gewonnen haben.
Bei mir war es ja auch nicht anders. Ich bin ja auch nicht so auf die Welt gekommen,
sondern ich habe ja meine Lieblingssachen gehabt.
Und diese Sache, sowas gibt man ja nicht gern her. Also dieses Lieblingsessen,
Lieblingsgewohnheiten.
Aber du tauscht das gerne gegen etwas Besseres.
Und wenn du dich nachher nach dem Essen wohlfĂŒhlst und es schmeckt auch noch
gut, aber vor allem du fĂŒhlst dich nachher um drei Klassen besser,
dann magst du nicht mehr. da magst du nicht mehr ein Blödsinn essen. Das ist einfach so.
Und das kannst du dir halt vorher nicht vorstellen. Weil du kannst dir nicht
vorstellen, dass es dir besser geht. Weil so wie es dir geht,
so geht es dir halt. Das ist normal. Muss man probieren.
Dann nÀhern wir uns mal langsam und vorsichtig dieser medizinischen Bombe an.
Ich habe vorhin schon damit gestartet.
TatsÀchlich habe ich mich sehr intensiv auf dieses GesprÀch vorbereitet,
habe Studien und Metastudien gelesen und ich musste leider zum Schluss kommen.
Es ist tatsÀchlich so, vegan lebende Menschen langfristig gesehen sind dem Tode geweiht.
Es hat keiner noch ĂŒberlebt. Was sagst du als Arzt dazu?
Ja, das stimmt. Das Leben ist Ă€uĂerst gefĂ€hrlich, auch fĂŒr Veganer mit einer
Sterblichkeit von 100%.
Aber ich habe da vorher eh gesagt, es gibt da einen Nachteil,
den ich wirklich sehe, wenn man vegan lebt, wenn man Àlter wird,
dann muss ich dann jĂŒngere Freunde suchen, weil die Jagdungskollegen dann halt
irgendwann einmal wegsterben.
Und ich finde das gar nicht so lustig, weil was die jungen Leute jetzt fĂŒr Musik
hören, also insofern kann ich mal das Àlter werden, dann vielleicht,
na vielleicht wÀre es schwerhörig. Oh, verdammt.
Schwerhörigkeit, eine Gnade dann, wenn man vegan ist und alt und dann den Cloud-Rap hören muss.
Wobei, ich glaube, wenn man sich da schon umschaut, du bist eher so auf der
Heavy-Metalschiene unterwegs, oder?
Ja, Puh, Metal, hallo, ist die Grundlage eines gesunden Lebens.
DafĂŒr gibt es Gitarren. Sie wurden dafĂŒr erschaffen. Ich wage zu widersprechen.
Also nur um das in Relation zu rĂŒcken mit Musik von jungen Leuten.
Ja, ja. Die Lieblingsband von meiner GroĂen ist zurzeit auch noch Iron Maiden.
Mal schauen, wie lange es so bleibt.
Noch lÀsst sie sich beeinflussen.
Ja, wahrscheinlich. Wir werden sehen, es ist schon sehr...
Warten wir bis sich Taylor Swift ĂŒbergeht.
Nichts gegen Taylor Swift, super Kohl-KĂŒnstlerin.
Na gut, wer sich bis jetzt nicht abschrecken hat lassen.
Lieber Hannes, wie könnte denn eine Umstellung auf einen anderen,
nÀmlich einen veganen ErnÀhrungsstil klappen?
Ja, vielleicht so unabsichtlich, indem man einfach daran denkt,
die Woche habe ich Krautflöckerl gegessen. Mist, das war vegan.
Ich habe eine Pasta mit Tomatensauce gegessen. Das war vegan.
Also einfach einmal schauen, die ganzen Sachen, die man isst, die eh schon vegan sind.
Und da hat man schon einmal einen guten Start. Dann natĂŒrlich alle herzlich
eingeladen auf in3wochen.at zu schauen und dort die Rezepte durchzuprobieren.
Und der Plan ist, falls sich jemand gefragt hat, warum der Depper den Namen mit in 3 Wochen.
Weil ursprĂŒnglich wollte ich den Namen ganz gerne nennen, in 3 Wochen bist du gesund.
Aber das darf ich nicht, weil das wĂ€re ein Heilsversprechen und das dĂŒrfen wir Ărzte nicht machen.
Deshalb in drei Wochen isst du gesund. Aber die drei Wochen,
weil so lange dauert es, bis man den Benefit merkt.
Also du kannst einmal Rezepte dir raussuchen, was dir gut schmeckt.
Was dir nicht schmeckt, bitte nicht merken. Was dir schmeckt, schreibst du auf.
Und wenn man dann so sechs, sieben Sachen gefunden hat, mehr kocht man meistens
eh nicht, da dreht es sich eh meistens herum um die Sachen, dann einmal fĂŒr
drei Wochen durchziehen und dann kann man mal eine Blutkontrolle machen oder
schauen, wie sich der Blutdruck entwickelt oder der Blutzucker.
Und du merkst, wie es da geht. Es kann passieren, dass man nicht mehr zurĂŒck
mag, muss ich warnen. So ist es meinen Eltern gegangen.
Mein Papa war damals auch der 70 und der wird heuer 86. Also die haben auch
nicht mehr zurĂŒckgeschaut, einfach weil es dir so viel besser geht.
Wenn es einem da so viel besser geht, du verdienst wahrscheinlich Millionen
damit. Was kostet der Einstieg in diese Homepage? Was muss man da kappen?
Also das ist nur in Bitcoins und Goldbahnen.
Nein, die ganze Homepage ist alles gratis und ich mache auch alle VortrÀge.
Entweder umsonst oder ich spende an karitative Organisationen und ich meine
nicht Ărzte ohne Porsche, sondern Ărzte ohne Grenzen oder halt VGT oder VGT.
Ukraine-Hilfe oder Rotes Kreuz, weil ich habe das GefĂŒhl, ich habe mein Geschenk schon bekommen.
Es ist alles gratis, ich verkaufe nichts, ich verkaufe keine Zusatzprodukte.
Es soll auch nĂ€mlich sehr lebensverlĂ€ngernd wirken, wenn man was nicht fĂŒr sich
selber tut, sondern fĂŒr die Allgemeinheit.
Und vielleicht, wenn ich irgendwann nicht da bin, vielleicht ist das ja dann
doch noch lÀnger da als ich.
Und der Victor Frankl hat das so Selbsttranszendenz genannt,
wenn man einen Blick auf etwas richtet, was nicht man selber ist und nicht selber einen Vorteil bietet.
Aber im Endeffekt hast du wieder einen Vorteil, weil du hast dann den Lebenssinn,
den wir alle so suchen, damit gefunden.
Mich wĂŒrde es konkret noch interessieren, du hast jetzt von Cholesterin gesprochen
hauptsÀchlich, aber welche gesundheitlichen Vorteile hat denn die vollwertige,
unter Klammer, vegane ErnÀhrung?
Also der Nummer eins Killer in der westlichen Welt ist immer noch Herzinfarkt und Schlaganfall.
Und da gibt es halt schöne Arbeiten, schon aus dem Jahr 1990,
so lange wie es wurde schon, dass du mit den LebensstilverÀnderungen,
mit einer pflanzlichen ErnÀhrung diese koronare Herzerkrankung nicht nur verlangsamen
kannst, sondern sogar nicht nur stoppen kannst, sondern sogar umkehren kannst.
Das wissen wir jetzt eigentlich schon 36 Jahre lang und fĂŒr das tut sich verdammt wenig.
Und das ist halt das, was unmittelbar schnell messbar ist, weil du siehst halt
bei einer Koronarangliografie die GefĂ€Ăe aufgehen, du siehst,
ob der Cholesterin sinkt, ob der Zucker sinkt, ob der Blutdruck sinkt.
Das sind die Endpunkte, die halt hart sind.
Bei Krebserkrankungen ist es ein bisschen abstrakter und diffiziler.
Da gibt es aber auch sehr viele Langzeitarbeiten, wie diese Adventist Health
Study 2 oder wie die Epic Oxford oder vor allem diese Health Professional Study,
diese seit 1976 Rente schon.
Die Nurse Health Study genau, die dann in Health Professional Study umgenannt
wurde, wo man viele Daten hat, eben fĂŒr Prostatakrebs, Brustkrebs, Darmkrebs.
Nicht fĂŒr alle Krebsarten gleich,
aber fĂŒr die hĂ€ufigsten, einigen der hĂ€ufigsten Krebsarten halt schon.
Wie schaut es aus? Sie bilden ein, wie Alzheimer auch einmal gelesen zu haben.
Ah ja, das ist noch super spannend. Der Dr. Dean Ornish, der 1990 diesen Lifestyle-Hardschweil gemacht hat,
der, wonach sich koronare Herzerkrankungen umkehren lÀsst.
Der hat dann, wie lange ist das Herz, vor nicht ganz zehn Jahren,
acht Jahren oder so, war dann wieder eine groĂe Arbeit im Landset mit diesen
gleichen LebensstilverÀnderungen,
die eben auch empfohlen werden vom American College of Lifestyle Medicine oder
die ich auch auf der In-Drei-Wochen-AT-Seite zusammengefasst habe.
Also keine giftigen Sachen, Alkohol, Tabak, möglichst meiden,
vollwertige ErnÀhrung, Bewegung, Stress reduzieren, Kurzschlafen,
kein toxisches soziales Umfeld,
dass eben so FrĂŒhstadium und Verposteterkrebs sich auch umgekehrt hat und die
Telomere, also diese EndstĂŒcke von unseren Genen, sich wieder verlĂ€ngert haben.
Also die haben das damals genannt, die das im Lancet reviewed haben,
haben gesagt, das ist wie Umkehrung der Zellalterung.
Und mit diesem gleichen Lebensstil war vor zwei oder drei Jahren auch wieder
im Lancet publiziert, dass FrĂŒhstadien von Alzheimer oder Early Onset Dementia,
also von FrĂŒhdemenz, auch reversibel sind, was eine ziemliche Bombe ist.
Weil wenn das ein Medikament könnte, dann hĂ€tten wir es im Grundwasser ĂŒberall
schon drinnen, in jeder Wasserleitung.
Ich habe ja versprochen, dass wir heute eine medizinische Bombe platzen lassen.
Das heiĂt jetzt tatsĂ€chlich, Beginns Alzheimer lĂ€sst sich durch eine ErnĂ€hrungsumstellung?
Ja, wie gesagt, es war jetzt eine Studie. Das muss natĂŒrlich noch mehrere Studien
wieder belegen. nur wer finanziert das?
Weil da ist ja kein Geld zu verdienen. Wenn du ein Alzheimer Medikament hast,
kannst du sehr viel Geld machen.
Lebensstilmedizin gehört hat gefördert und das gehört vielmehr aus staatlicher
Hand, nur der Staat hat nicht so viel Geld.
Und einer der gröĂten Staaten.
Wenn jetzt eine ErnÀhrungsform oder eine VerÀnderung vom Lebensstil,
wenn dir jetzt verhindern kann, dass unser Nummer-eins-Killer Herzinfarkt quasi
nicht passiert, wenn das verhindern kann,
dass du die Zellalterung verlangsamst oder Bruchstaberkrebs verhindernst und
es verhindert höchstwahrscheinlich auch noch, dass du Demenz oder Alzheimer
hast, wie viele Sachen, was soll es noch fĂŒr dich machen, am Parkplatz finden?
Es gibt schon sehr, sehr viele Daten. Man weiĂ halt immer, es dauert halt bei
solchen Dingen recht lange.
Und siehst du, eine nette Doku kann ich noch empfehlen. Die ist jetzt herausgekommen
von How Not To Die, die Dokumentation.
Das Buch ist vielleicht eh vielen bekannt. Die begann sich ernÀhren von Dr. Michael Greger.
Und der hat jetzt eine Doku gemacht. Und der hat das dann verglichen mit der
ErnÀhrung und mit dem Rauchen.
Weil beim Rauchen hat es auch 7000 Studien gebraucht, die positiv waren,
bis dann endlich einmal in Amerika das Gesundheitsministerium gesagt hat,
okay, Rauchen ist schlecht.
Es war schon eine drĂŒckende Beweislast, warum nicht nach 700 Studien oder irgendwie,
weil einfach nur aus dem Grund, weil alle noch geraucht haben.
Du hast den Krankenhaus noch geraucht, dann die Ărzte noch geraucht.
Du wirst ja gerne gute Nachrichten ĂŒber schlechte Gewohnheiten.
Das wĂŒrde ja keiner gerne was Ă€ndern.
Das Ă€ndere ich auch nicht gerne was. Das ist ja nicht mein groĂes Hobby, aber,
Wir Menschen haben ja die Gelegenheit, dazuzulernen. Und wenn wir immer noch
dem Prinzip leben, das war noch nie so oder das war schon immer so und das brauchen
wir nicht, es war noch nichts immer schon so.
Weil nicht einmal wĂŒrde man noch in der Hölle leben, sondern wir wĂŒrden immer
noch vor der Hölle sitzen und sagen, Frecher mag, eine Hölle braucht.
Wir haben nicht nur die FĂ€higkeit, dazuzulernen, sondern auch die Verpflichtung, dazuzulernen.
Wenn man jetzt umsteigt auf vegane ErnÀhrung, Man schaut sich erst einmal die
Homepage an, probiert die Rezepte aus.
Gibt es sonst noch etwas, was man beachten sollte? Wir haben ja schon gesagt, vegan ist nicht vegan.
Was besonders wichtig ist? Was soll ich kontrollieren lassen? Was soll ich machen?
Besonders wichtig, weil du es noch erwÀhnst, ist, dass man nicht perfekt sein muss.
Und vor allem, wenn du es jetzt anfangs zum Vegan ernÀhren, dann wÀre es so
toll, wenn man sagt, okay, ich esse jetzt so pflanzliche Vollwertkost,
vielleicht zum FrĂŒhstĂŒck immer.
Oder wenn ich daheim koche und wenn du dann bei der Oma bist und die kocht dann
halt einmal Fleisch oder du bist irgendwo in Vorarlberg daheim und da gibt es
einen Kasner und du willst gerne, dann mach das.
Du hast ja nicht das GefĂŒhl, dass du irgendwas nicht machen darfst.
Du unterschreibst ja nichts. Du bist ja kein Verein.
Es wird nur vielleicht so passieren, dass du immer weniger das Essen magst,
weil es da immer weniger angeht, weil dir das andere so gut tut.
Das kann nicht passieren.
Aber man soll jetzt nicht an Perfektion scheitern,
sondern vielleicht seinen Weg finden. Und jede Mahlzeit zÀhlt und jedes gesunde
Essen zÀhlt. Der Körper schaut nie weg.
Der schaut nie weg, wenn es etwas Gesundes ist. Schaut aber auch nicht weg,
wenn es dann PlÀtze macht.
Und sollte man die Blutuntersuchungen machen am Anfang oder irgendwie checken,
passt das jetzt, was ich tue, auĂer jetzt mein eigenes GefĂŒhl zu machen?
Ja, also generell ist es eine gute Idee, Vitamin B12 einmal zu bestimmen.
Das betrifft es aber nicht unbedingt nur Veganer oder auch Vegetarier.
Vitamin B12 machen ja Bakterien den Boden.
Und was bei uns allen ein bisschen jetzt wegfĂ€llt, ist B12 aus Trinkwasser und aus Obst und GemĂŒse.
FrĂŒher war das Wasser nicht so sauber, da hat man sich aus dem Brunnen Wasser gehoben.
Oder Obst, GemĂŒse, da war ein bisschen Erde drauf und da hast du da dein B12
gehabt, aber vielleicht einmal ein Fuchsbandwurm oder irgendeinen anderen Krankheitserreger
auch, den wir nicht unbedingt brauchen.
Also es ist schon gut, dass das jetzt alles sauber ist, aber es ist halt nicht
mehr vorhanden, dieses freie B12.
Und das andere B12 hast du halt eben, die Tiere sind nicht so hagelig,
also ich weià nicht, ob eure Tiere verwöhnt sind, ob sie sagen,
nein, ich esse die wie sie nur, wenn sie frisch gewaschen ist,
sondern sie fressen halt den Dreck mit.
Aber wir die Tiere nicht, also deswegen nutzt es.
Ja, die fressen halt das mit, die werden dann auch entwurmt oder kriegen dann
auch Medikamente, wenn sie krank sind.
Aber die haben es dann im Fleisch gespeichert bzw. im Streu kriegen sie es bis
zwölf ins Futtermittel rein.
Du musst jetzt kein tierisches Produkt essen, um B12 zu kriegen.
Lange Vorrede. Im Prinzip ist es so, dass wir, wenn wir immer Àlter werden,
wir können B12 nicht mehr so gut aus den tierischen Produkten aufnehmen.
Und ab 50 kannst du die HĂ€lfte schon immer gescheit. So statistisch.
Das heiĂt, wurscht ob.
Genau, wurscht ob.
Bierisch oder vegan.
Genau, ich mache es mittlerweile bei der Gesunduntersuchung bei jedem mit,
weil 27-jÀhrige Fleischesser, also Fleischtiger, mit echt schlechten B12-Werte.
Und da ist es dann ganz gut, wenn man eben B12 supplementiert.
Und das kostet also 12 Euro im Jahr, zwei Meter wochen, 1000 Mikrogramm zu nehmen.
Wenn man jetzt vegan einmal beginnt, am Anfang brauchst du gar nichts machen,
weil du hast ja einen Speicher, so schnell geht das ja nicht.
Auf lange Sicht ist es sehr wichtig, B12 zu nehmen.
Ich empfehle auch, wenn man so eine Pflanzenmilch nimmt, dass man da eine nimmt,
die mit B12 und Calcium und Iod angereichert ist.
Mittlerweile die Alpro, Oatly, die haben das jetzt schon drinnen.
Ja, ansonsten, ja, die Tipps auf meiner, oder Info auf meiner Homepage in 3Wochen.at,
der Weekend Talk hat eine super Seite und natĂŒrlich die Information vor der
veganen Gesellschaft ist auch Ă€uĂerst seriös.
Und so vegan.at kann ich auch schwerstens empfehlen. Die machen auch keine SchönfÀrberei,
sondern sagen, so wie es ist, wofĂŒr ich es sich sehr, sehr schĂ€tze.
Das heiĂt, man braucht jetzt keine Angst haben, dass nach einem Jahr vegan da
irgendwas passiert im Bösen, dass ich einen absoluten Mangel habe von irgendwas.
Nein, also B12 sollte man das schon nehmen. Also wenn Sie es zum Ausprobieren
einmal fĂŒr drei Wochen, ist völlig egal.
Und auf lange Sicht wĂŒrde ich einfach zweimal die Woche 1000 Mikrogramm B12 nehmen.
Oder man nimmt eine vegane Zahnpasta, das geht auch super gut.
Das funktioniert auch völlig ausreichend. Ăber die Mundschleimhaut, das geht auch super.
Du hast irgendwas noch gesagt, Blutbild, Holo, CT, I don't know,
gibt es irgendwelche anderen Werte, die man bestimmen lassen soll?
Ja, es gibt genau dieses Holo-Transgabalamin, das hast du angesprochen,
das ist das frei verfĂŒgbare B12 und das kann man sich privat machen lassen,
das Vitamin B12 zahlt die Krankenkasse noch.
Da ist es eben wichtig, dass die Normalwerte ein bisschen höher sind meistens.
Ein paar Labors haben jetzt schon nachgebessert, aber so als Faustregel gilt,
wenn du Pico-Mol pro Liter, also P-Mol-Liter bestimmst, soll es ĂŒber 300 sein
und bei Nanogramm pro Milliliter soll es sein ĂŒber 400,
dann bist du im grĂŒnsten Bereich.
Dann hast du auch sicherlich genĂŒgend frei verfĂŒgbares. Da brauchst du keine
Holotranskupamin bestimmen, was zwischen 30 und 80 Euro kosten kann. Mhm.
Das normale B12 reicht nochmal.
Seit einigen Jahren haben wir einen EiweiĂ-Hype, der nach wie vor anhĂ€lt.
Und das ist sicher oft eine Frage, die sich noch nicht veganer stellen.
Wo kriege ich denn mein EiweiĂ her? Meine Proteine grinst.
Ja, das ist der klassische Schmerz.
Vor allem bei MĂ€nnern. Also jetzt mittlerweile durch die Werbung wahrscheinlich
auch bei vielen Frauen ein Thema.
Bei mir war es, ich gebe selber zu, fĂŒr mich war klar, ein Mann braucht EiweiĂ.
Und so in rauen Mengen, sonst verweiblicht man.
Genau, deshalb sind ja die Gorilla und die Elefanten so schwache Tiere,
die nur den ganzen Tag in der Wiesn.
Wirst dich vielleicht wundern, wie kommt das EiweiĂ ins Fleisch?
Produzieren das die Tiere auf mysteriöse Weise oder einfach,
weil die Tiere Pflanzen essen?
Und es ist die Antwort, die Tiere essen Pflanzen und die Pflanzen machen alle AminosÀuren.
Und die werden halt dann im Fleisch gespeichert.
Es ist immer, so eine gute Faustregel ist, so HĂŒlsenfrĂŒchte und irgendwas mit KĂ€rntl gemeinsam.
Dann hast du eigentlich immer ein komplettes EiweiĂprofil. Was sind KĂ€rntl?
KÀrntl. Also zum Beispiel kann es sein, ein Brot, hÀtte ich jetzt gesagt, oder Reis.
Ja, ich habe jetzt gehört, ein Reis, doch, Entschuldigung.
Also wenn du jetzt irgendwie kombinierst, zum Beispiel Bohnen mit Reis oder
Brot mit Hummus oder Linsen mit Spaghetti oder sowas, dann hast du immer ein
komplettes EiweiĂprofil, dann hast du alle Terminoserien, die du brauchst.
Ja, ich wĂŒrde noch warnen, dem EiweiĂ-Hype insofern zu folgen,
dass man jetzt auch mehr Fleisch isst, weil ich sehe es jetzt leider gerade
in letzter Zeit vermehrt, vielleicht ist es ein Zufall, Aber die Filtrationsraten
der Niere lassen schon ein bisschen nach.
Und wenn du viel schwefelhĂ€ltige ArminiosĂ€uren isst, das heiĂt dann in Eiern
und im Fleisch, dann belastest du die Niere halt ĂŒber GebĂŒhr.
Es ist immer eine gute Idee, mehr Linsen zu essen und mehr FrĂŒhkornbrot zu essen.
Aber bitte nicht mit Fleischkonsum da jetzt raufzugehen, weil dann werden die
Nieren nicht bis ins hohe Alter mitspielen.
Du, Bauer, sag, stimmt es, dass wir in Ăsterreich Europameister im Boden versiegeln sein?
Ja, natĂŒrlich, Schweinderl. Aber wenn alles zubetoniert ist,
dann haben wir ja bald kaum Platz mehr, um gesundes und geschmackiges GemĂŒse anzubauen.
Ja, natĂŒrlich, Schweinderl, aber das ist wurscht, weil auf dem Beton,
da stellen wir ganz viele SupermÀrkte hin.
Da sind wir nĂ€mlich auch Europameister. Und dort kannst du ein spanisches GemĂŒse kaufen.
Hm, aber das schmeckt ja nach nix und gesund ist es auch nicht.
Ach, egal, weil in Spanien geht ihnen ja schon das Wasser aus.
Dann gibt es gar kein GemĂŒse mehr.
Geschweinderl, dann gibt es halt im GemĂŒseregal Vitamin-Tabletten in Gurkenform.
Glauben wir es, so einen knackigen Gurkensalat hast du noch nie gegessen.
Aber das schmeckt ja scheiĂe, Bauer. Ja, natĂŒrlich, Schweindel.
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Alle Infos zu Gutscheinen fĂŒr RundgĂ€nge oder Patenschaften findest du auf www.hof-sonnenweide.at
Du Bauer, was meinst, wĂ€re das ein Geschenk fĂŒr mich?
Ja, natĂŒrlich, Schweindl. Werbung Ende.
Vielleicht nicht ganz das Thema, das interessiert mich. Jetzt können wir noch herausreiĂen.
Neu ist fĂŒr mich ein Kollagen-Hype. Was hat es mit dem? Es gibt angereichertes
Kaffee mit Kollagen-Shot.
Was hat es mit dem auf sich?
Nichts. NĂ€chste Frage.
Nein, das interessiert mich jetzt wirklich total. Das kann man sich schon sporen, oder?
Ja.
Ich will mich betÀtigen, ihm nicht zu folgen.
Nein, nein, nein.
Es ist ja ein Riesen-Schau, es ist immer so schwierig, weil es haben ja Supplemente
im Anstel vorher vielleicht eine tolle Sache.
Beispielsweise wenn wir einen Eisenmangel haut, ist super oder B12 zu supplementieren
ist super oder wenn wer sagt, ich mag gar kein Salz verwenden,
was ja auch recht schlau ist,
dann sollte man vielleicht ein Jod supplementieren, weil Speisesalz ist bei uns per Gesetz jodiert.
Sollte man Jod nehmen, das ist super. Aber es gibt ja so viele Supplemente,
wo einfach nur eine GeschÀftemacherei dahinter ist und du kannst ja so viel
Geld verdienen mit so Hoffnungen von den Leuten.
Meistens ist es aber so, du suchst irgendwie eine einfache Lösung fĂŒr irgendein
Problem, was sonst mĂŒhsam wĂ€re.
Wenn wir vorher kurz diese SexsÀulen von der Gesundheit, du sollst keine giftigen
Sachen, du sollst nicht rauchen, du sollst nicht Alkohol trinken,
du sollst schlafen, du sollst dich bewegen, sollte Sport machen, sollte gesund essen.
Das ist ja alles einmal mĂŒhsam.
Und da ist es auch viel verlockender, wenn ich einfach ein Supplement nehme
fĂŒr die schöne Haut. Aber die wird nicht schön sein, wenn du dich schickst.
Das geht dir einfach nicht aus.
Und du kannst auch schmutziges Wasser mit einer Klartablette vielleicht trinkbar
machen, aber es wird kein sauberes Wasser werden.
Da muss ich jetzt nur eine Frage stellen, weil du das gerade erwÀhnt hast, und zwar Eisen.
Ist ja auch ein relativ hÀufiges Vorurteil, dass Eisen in rotem Fleisch ist.
Zumindest, ich habe das noch gelernt als Kind,
Und gerade fĂŒr Frauen ist es doch oft ein wichtiges Thema. Was sagst du dazu?
Eisen- und pflanzenbasierte ErnÀhrung?
Ja, genau. Wo haben jetzt die Tiere her? Wo hat das Rind jetzt das Eisen her?
Das hat sie auch von der Wiese, die das vorher gefressen hat.
Also Mineralien kommen vom Boden und werden im Fleisch halt gespeichert.
Rotes Fleisch und das Blut von anderen Sorgetieren ist uns so Àhnlich,
dass wir das Eisen daraus, also das Hemeisen aus dem Blut oder das Myoglobin-Eisen
aus dem Fleisch, dass wir das so leicht aufnehmen,
dass wir es so gut aufnehmen, wenn du es gar nicht mehr brauchst.
Es gibt dir nÀmlich auch ein zu viel an Eisen.
Und das ist gar nicht so selten. Und dann hast du die Eisenspeicher dann voll.
Und dann kommst du zur sogenannten Eisenspeicherkrankheit, zu einer Hemosyderose,
wo der Körper nicht weiĂ, wo er, da fĂ€hrt der LKW vor zwei Mal im Gras im Körper.
Die Speicher sind voll, jetzt ist mir wurscht und der schĂŒttet das dann in irgendein
anderen Organ aus. Also das gibt auch ein Zuviel.
Plus ist halt das Eisen aus einem roten Fleisch höchstwahrscheinlich der Grund
dafĂŒr, dass ja rotes Fleisch von der WHO als höchstwahrscheinlich krebserregend eingestuft wird.
Also es gibt eine gesĂŒndere Quelle. Also wenn du das mehr an Popeye denkst,
an den Helden unserer Kindheit, die wollten alle Matrosen werden,
haben ein brav Spenat gegessen, Und Andi nickt, ja.
Die JĂŒngeren googelt mal Popeye.
Popeye, hallo.
Popeye, the failure.
Und also, wenn du jetzt das pflanzliche Eisen hast, das kann der Körper dann,
wenn er es mehr braucht, um sechsfache die Aufnahme rauf regulieren.
Wenn er es weniger braucht, kann er die Aufnahme runter regulieren.
Und Körper ist eigentlich nicht deppert. Der Körper ist nicht deppert und der
Körper ist auch kein Sparschwein.
Also dass man sagt, okay, ich brauche jetzt jeden Tag 4 Milligramm T,
50 Mikrogramm T von dem und so, so funktioniert der Körper auch nicht.
Weil wenn er mehr braucht, kann er die Aufnahme steigern. Wenn er mehr braucht, recycelt er mehr.
Wenn er mehr braucht, dann reduziert er die Ausscheidung.
Wenn du jetzt etwas zu dir nimmst, dann hast du es in der Theorie,
ich habe es jetzt zu mir genommen, aber ob es dann wirklich aufgenommen wird,
ob es verstoffwechselt wird, ob es am Wirkort landet, in welcher Menge es am
Wirkort landet, ob es dort eine Wirkung erzielt. Das sind ja oft zwei Broschur.
Generell ist es super, deshalb auch diese Fehlung fĂŒr die pflanzliche Vollwertkost.
Wenn du jetzt hast so dunkelgrĂŒnes BlattgemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte oder Getreide,
dann hast du super Eisenquellen und das passt normal sehr gut.
Und bei jungen Frauen kann es manchmal erforderlich sein, dass man halt Eisen
supplementiert, vor allem wenn es symptomatisch sind.
Ansonsten sind die meistens im unteren Speicherbereich, was aber auch wahrscheinlich
kein Nachteil ist, weil Eisen per se ja auch eine Oxidanz ist und so hohe Eisenwerte
nicht unbedingt einen Gesundheitsvorteil bieten.
Gut, dann hÀtten wir das auch geklÀrt. So, hÀtten wir die schweren Themen abgearbeitet.
Wie schaut es denn aus? Bist du noch Festival-Doc?
Nein, aber ab und zu bin ich noch beim einen oder anderen Konzert und tue die Bands versorgen.
Jetzt habe ich mir die Counting Crows, die waren einmal, glaube ich, sechs Leute krank.
Da habe ich mir die Bands angeschaut. Chuck Regan war einmal bei mir da jetzt
in der Audi, der Hot-Water-Music-SĂ€nger.
Die Elisabeth wird die WissenslĂŒcken schlieĂen bei der Gitarrenmusik.
Kriegt ein paar CDs von mir nach Hause.
Wir geben es in unseren CD-Player. Richtig. Kaum mehr jemand hat.
Ja, womit wir auch bei unserer Playlist wÀren. Du hast heute die freie Wahl.
Du darfst dir was auf unsere Playlist wĂŒnschen. Ein oder zwei Lieblingstitel
von dir. WĂŒrde mir ein bisschen.
Nein, nein, wir haben Marc Graf und Christine von Villa. Ich glaube,
die fĂŒhren die Hitliste an, was Metal betrifft.
Ich glaube, da wĂŒnsche ich mir fĂŒr mein GroĂe vom Dio Rainbow in the Dark. Oh.
Und dann wĂŒnsche ich mir gleich fĂŒr meine Kleine, die ein schwerer Kiss-Fan
ist, wĂŒnsche ich mir ein was mit von Loving You und da kann die Elisabeth auch
mit. Ja, das weiĂ ich auch nicht. Ja, sicher.
Und ich pack von Bon Jo wieder auf Runaway. Sehr, sehr gut.
Sehr, sehr gute Wahl.
Gibt es irgendwas, was wir nicht gefragt haben, was du noch gerne als Botschaft mitschicken möchtest?
Ja, vielleicht einfach nur SpaĂ haben. Also das Leben ist anstrengend genug
und man sollte es nicht alles zu ernst nehmen, vor allem sich selber nicht,
aber auch mit der ErnÀhrung Spaà haben schauen.
Wenn es euch Freude macht, das
soll ja auch so sein, dann probiert es die Rezepte aus, erzÀhlt es weiter,
und wenn nicht, dann erzĂ€hlt es bitte nichts weiter und ja, habt es SpaĂ,
habt es euch selber auch lieb und die anderen sowieso.
Schönes Schlusswort. Ja, dann sagen wir mal vielen Dank fĂŒrs Dasein dĂŒrfen,
fĂŒr das leckere Mittagessen. Sensationell.
Stundenlang gekocht.
Ihr Lieben, macht es gut. Lasst die Sau raus und habt es euch und alle.
Elisabeth
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