Lass die Sau raus!

Hof-Sonnenweide
Since 08/2023 107 Episoden

#104 Hilfe! Die Klauenpfleger kommen!

Action pur am Lebenshof

08.05.2026 46 min

Zusammenfassung & Show Notes

Diese Folge hatte wieder alles, was das Lebenshof-Leben ausmacht: neue Schweinderl, nervenaufreibende Rinder-Action, Tierarzt-Marathons und noch ganz viel mehr... 🐷🐮🐴🦃
Goldie und Pünktchen sind endgültig bei uns angekommen – und haben den Hof im Schweinsgalopp erobert. Während Andi anfangs noch vorsichtig „Wir haben eh schon neun Schweine!“ eingeworfen hat, sind die zwei mittlerweile sowieso nicht mehr wegzudenken. Mit wedelnden Schwänzchen, Turbo-Anlauf aus 100 Metern Entfernung und Kuscheleinheiten unterm Esstisch sorgen sie täglich für Dr.-Dolittle-Momente am Hof.
Dann wurde es ernst: Klauenpflege bei den Rindern. Allein die Organisation war ein Abenteuer für sich – monatelange Suche nach einem Klauenpfleger, ein tonnenschwerer Klauenstand, nervöse Hofmenschen und vier freiheitsliebende Rinder mit Hörnern. Fatima meisterte alles tapfer, Bonnie fädelte ihre Hörner millimetergenau ein, Yoki testete beinahe die Stabilität unseres Zauns – und Abdul sorgte für einen Moment, den selbst die erfahrenen Klauenpfleger noch nie erlebt hatten: Statt in den Stand zu gehen, legte sich unser sanfter Riese einfach flach auf den Boden und schaute uns mit riesigen Augen an. Niemand brachte es übers Herz, ihn zu zwingen – und zum Glück waren seine Klauen ohnehin perfekt.
Auch unsere Rokita hielt uns auf Trab: Die alte Pferdedame musste wegen eines kaputten Zahns operiert werden. Die OP verlief zum Glück gut, schwieriger war fast der Transport in die Klinik, weil Rokita seit einer unschönen Wien-Fahrt beschlossen hat, Hängerfahren eher mittelcool zu finden. Dank eurer Unterstützung konnten wir die fast 2.700 Euro Tierarztkosten stemmen – und dafür möchten wir einfach nur Danke sagen. ❤️
Und weil offenbar nie nur ein Tier gleichzeitig krank sein darf, wartete schon die nächste Patientin: Pute Paula. Die sportliche Dame hat sich vermutlich beim Runterhüpfen das Bein gebrochen und wird jetzt liebevoll geschniegelt, gefüttert, geschniegelt, geschniegelt und nochmal geschniegelt. Parallel dazu trainiert Huhn Ina weiterhin einbeinig für die Hendl-Paralympics und hüpft schneller durch die Gegend als jedes gesunde Huhn.
Außerdem gibt’s ein Enten-Update: Donald und Dagobert haben dank Kastrationschip endlich aufgehört, unsere alten Gänse zu terrorisieren. Frieden im Geflügelstall! Zumindest vorerst. Sollte jemand Studien über testosterongesteuerte Enten oder aggressive Mini-Hähne machen wollen – wir hätten da Kandidaten. 😅
Dazu: tierische News über die ältesten Hunde der Welt, fragwürdige Aussagen testosterongesteuerter Menschen, Dr.-Bam-Werbung vom Feinsten und natürlich neue Songs für die „Lass die Sau raus“-Playlist.
Kurz gesagt: Ein ganz normaler Wahnsinn am Hof Sonnenweide. ❤️

So lange begleiten uns Hunde bereits:
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Moby live at Coachella featuring Jacob Lusk:
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Reinhard Fendrich, Es lebe der Sport:
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Credit des Titelsongs:
The Green Orbs  - Dancing on Green Grass

Soundeffekte:
Pixabay

Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt

Transkript

Andi
00:00:00
Die große Überraschung. Der nächste, der dran gewesen wäre, war dann eben der Abdul, unser Riese, unser sanfter Riese.
Elisabeth
00:00:06
Ja, Kcebo-Mix mit mächtigen Hörnern, schaut sehr, sehr mächtig und furchterregend aus.
Andi
00:00:11
Von dem haben sie sogar ein bisschen Sprungdus gehabt, die zwei. Ist das ein Stier? Nein, ist also quasi ein Ochse, also geschnitten. Ja, okay, dann schauen wir mal. Ich weiß, wirklich beeindruckend in seiner Größe. Aber der hat was gemacht, was die beiden in ihrer über 30-jährigen Erfahrung auch noch nie gesehen haben.
Elisabeth
00:00:29
Er hat sich hingelegt.
Andi
00:00:31
Und da waren die wirklich, also die sind gestanden mit offenem Mund und so zu, das haben wir noch nie gesehen. In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten,
Elisabeth
00:00:46
Aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Andi
00:00:51
Wir berichten über unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern über Themen, die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum Gespräch. Herzlich Willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide mit Elisabeth und Andreas Nussbammer. Wir lassen heute wieder die Sau raus und euch bei der Hoftier rein. Aber es ist nicht nur eine Sau heute, Elisabeth.
Elisabeth
00:01:14
Es sind zwei Sau. Schweindies.
Andi
00:01:18
Die süßesten Schweindies aus der ganzen Welt.
Elisabeth
00:01:21
Man muss dazu sagen, wie ja die Anfrage kam von den zwei Schweindies, war der Andi nicht ganz begeistert. Das erste Frage, Elisabeth, wie viele Schweine haben wir schon?
Andi
00:01:33
Genau.
Elisabeth
00:01:34
Neun. Wie viele Schweine haben wir schon?
Andi
00:01:38
Neun. Wie lautet daher meine Antwort? Neun.
Elisabeth
00:01:43
Aber es sind kleine Schweindies.
Andi
00:01:46
Ja, aber es sind halt zwei Schweindies, die auch wieder hoffentlich, hoffentlich und es ist gut so lange leben und unsere Betreuung brauchen und Tierarzt brauchen und Fressen brauchen und sie wollen vergesellschaftet werden, was bei Schweindies nicht immer so easy ist. Und ich bin immer der, der sich vorstellt, was alles passieren könnte und was das alles kostet und überhaupt. Und Elisabeth ist immer die, die sagt, gib bitte.
Elisabeth
00:02:09
Das kriegen wir schon hin.
Andi
00:02:10
Das kriegen wir schon hin.
Elisabeth
00:02:11
Und ihr könnt euch keinen verliebteren Lebenshofgesitzer vorstellen als den Andi. Aber ihr kennt es sicher, oder? Das ist ja total oft so, dass Männer so sagen, keine Katze, kein Hund. Und dann weichen sie nicht mehr von deren Seite, dessen Seite. Aber die zwei sind wirklich verschärft herzig.
Andi
00:02:32
Es ist unfassbar, wenn die ganz hinten beim Misthaufen sind, das sind so von unserem Haus gute 100 Meter entfernt, und du stehst da und rufst, Goldie, Bündchen, dann wetzen die zwei daher im wahrsten Sinne des Wortes im Schweinsgalopp. Das ist ein Bild für Götter, grunzend und furzend.
Elisabeth
00:02:54
Mit Furzen ist eine Interpretation.
Andi
00:02:57
Ich habe sie Furzen gehört.
Elisabeth
00:03:00
Aber die Schwafferl schwingen auch. Sie haben relativ lange Schwänze, mit denen sie die ganze Zeit herumwedeln. Das ist ähnlich wie bei einem Hund.
Andi
00:03:07
Genau. Es ist dann so wie ein Propeller hinten. Herrlich. Es ist ein Bild für Göttinnen.
Elisabeth
00:03:15
Wir haben sie jetzt seit einer Woche draußen. Es sind schon zwei Wochen.
Andi
00:03:20
Eine Woche.
Elisabeth
00:03:21
Nein, zwei Wochen sind schon fast. wo wir mal vorsichtig versucht haben aufzumachen und man muss immer aufpassen, dass nirgendwo was zum Futtern liegt. Also wenn der Futterneid eintritt, dann ist es öher.
Andi
00:03:34
Es ist ein bisschen so wie bei Hunden von der Rangdynamik her. Also Hunde sind ja auch sehr futterneidisch. Das heißt, da muss man ein bisschen aufpassen, wurschtet mit anderen Hunden oder kleinen Kindern. Und da ist es ein bisschen ähnlich, wenn so unsere alteingesessenen Schweinderl rumlaufen, die ja doch ordentliche Kaliber sind und sehr wehrhaft mitunter, die Cindy oder die Alice und die Ellen, die vertragen da keinen Spaß. Dann geht es mitunter heiß zur Sache.
Elisabeth
00:03:58
Ja, die können sich schon ordentlich wehtun. Und deswegen sind wir da immer sehr, sehr vorsichtig. Und wir haben es dann rauslassen. Und es war eigentlich überhaupt kein Thema. Außer die Gloria. Die Gloria mag die zwei Neuen definitiv nicht. Es passiert nichts, weil die Gloria ist schon eine ältere Dame. Und sie humpelt da so ein bisschen. Das heißt, die kommt ihnen eh nicht nach. Aber wenn sie sie sieht, stört sie gleich einmal so ihren Eurokesen auf. und stellt sie so seitlich. Das schaut total lustig aus.
Andi
00:04:27
Herrlich, ja.
Elisabeth
00:04:27
Weil das wirkt so richtig. Komm her, komm her. Mach dich Kickbox. Betraue dich. Und sie haben aber, die Goldian-Pünktchen haben sehr schnell gelernt, einfach auszuweichen.
Andi
00:04:36
Die haben alles total schnell gelernt. Die haben diese Katzenklappe, die ich quasi da gebaut habe, das ist eine Art Katzenklappe, das ist eine Schweineklappe, groß genug, dass die Schweine da durch können. Das haben sie innerhalb von, weiß ich nicht, einer Minute oder so, haben sie das gecheckt.
Elisabeth
00:04:50
Ich habe es mit einer geübt. Ich habe eine Guggerutsch-Spur, also Mais-Spur aufgelegt zur Klappe und dann haben sie es schon checkt gehabt. Dann haben wir das ein paar Mal geübt vorher.
Andi
00:04:58
Wer das schon mal für euch probiert hat mit Katzen oder Hunden, die brauchen da mitunter ein bisschen, bisschen, bisschen länger, bis sie das schnallen. Die Schweinderl haben wirklich zweimal hin und her und fertig war es. Und eben was super ist, wenn wir sie in den Stall reinlocken wollen, die haben das sofort geschnallt, dass wir eigentlich durch, natürlich gehen wir durch eine andere Tür rein, also wir krabbeln nicht durch die Schweinchen-Türe rein. Könnten wir tun, würde nicht sehr elegant aussehen. Das heißt, wir gehen sozusagen drei Meter entfernt durch eine andere Tür rein und die haben sofort geschnallt und die Verbindung hergestellt, wenn die zwei dort reingehen. dann heißt das für uns durch das Schweinetürchen rein.
Elisabeth
00:05:34
Und was also lässig ist, das ist für uns auch wichtig, wenn sie sich schrecken, also wenn man sich das erste Mal rauslauft und wir haben ja komplett weitläufiges Gelände, inklusive Wallen und so weiter. Und für uns war wichtig, wenn sie sich schrecken vor irgendwas oder wenn sie mit einem anderen Schwein kämpfen, dass sie dann zurück ins Gebiet eben durch diese Klappe gehen und in den Stall hinein und nicht wild in Panik irgendwo hinlaufen. Und das hat auch super hinkaut. Also wie sie sich die ersten Male geschreckt haben, weil irgendwie am Radweg draußen was war, und sie sind schon im Stall drin. Also es hat alles wirklich super geklappt. Und jetzt ist jedes Mal, wenn da so ein Schweinderl über den Weg läuft, oh, schau, ich liebe sie mit dem Hintern wackelt, wie das Schwafferl wackelt. Und schaut euch die Ohren an, diese süßen Öhrchen. Also es ist wirklich ein Hammer.
Andi
00:06:19
Es ist ein bisschen wie bei Dr. Dulidlis. Letztes Mal sind wir zusammen gesessen beim Mittagessen, der Timmy ist auf den Tisch gesessen.
Elisabeth
00:06:25
Timmy und die Katze?
Andi
00:06:25
Timmy und die Katze. Kein Schweinderl. Die Milikat ist auf dem Tisch gesessen, der Milan, unser Hunzi, ist neben mir auf der Bank gesessen und die zwei neuen Schweinehl sind drunter unter uns gelegen sozusagen.
Elisabeth
00:06:39
Haben gekuschelt.
Andi
00:06:39
Haben gekuschelt und geschnarcht und das ist wirklich, es ist ein Hammer. Es ist wie auf der Ache Noah, wie im Paradies. Das stimmt. Übere rüffelt und gackert und Mut und grunzt was herum bei uns.
Elisabeth
00:06:53
Und es klingt immer sehr, sehr zufrieden.
Andi
00:06:56
Ja.
Elisabeth
00:06:56
Außer die Ziegen in der Früh, wenn sie Hunger haben, die Schweine in der Früh, wenn sie Hunger haben, das ist dann unzufrieden.
Andi
00:07:02
Weniger zufrieden, genau.
Elisabeth
00:07:03
Da muss man Gas geben. Aber sonst unter Tags ist immer alles sehr, sehr entspannt. Ja, herzlich willkommen. Schön, dass Goldie und Pünktchen so richtig angekommen sind.
Andi
00:07:13
Absolut. Schön, dass ihr da seid, ihr zwei.
Elisabeth
00:07:16
Ja, dann haben wir letzte Woche richtig Action gehabt.
Andi
00:07:22
Eine Action, die für mich persönlich der Horror-Movie schlechthin ist, der Klauenpfleger bei den Rindern. Bei den Schafen und bei den Ziegen ist das eigentlich keine Hexerei. Die kann man ja recht leicht nehmen und dann einfach die kleinen Klauen zwicken und beschneiden. Bei den Rindern ist das nicht ganz so easy. Und deswegen führe ich mich eigentlich vor dem Termin schon ziemlich lang.
Elisabeth
00:07:44
Naja, das Problem ist ja schon einmal, einen Termin überhaupt zustande zu geben. Correct. Es gibt relativ wenig Klauenpfleger. Die wenigen, die es gibt, machen meistens behornte Rinder nicht. Unsere vier sind behornt. Und dann, das nächste Kriterium ist, wegen vier Rinder fahren die normalerweise nicht aus, weil diese Klauenpflegerstände, musst du mir mal beschreiben, wie das ausschaut.
Andi
00:08:11
Das ist ein gigantisches Monstrum an Maschine. das mit Worten nicht zu beschreiben ist. Es gibt verschiedene Varianten. Manche haben es auf einem Anhänger drauf, quasi fix fertig und fahren dann zu den Rindern hin und von dort machen es dann alles. Der, der jetzt gekommen ist, hat das Ding auch auf dem Anhänger drauf stehen gehabt, aber nur provisorisch. Da musste dann ein Bauer aus dem Nachbarort kommen, der hat uns geholfen, mit einem riesen Traktor, weil das Ding hat so um die eineinhalb Tonnen, diese Maschine. Und die muss man mit einem richtig starken, großen Traktor, also mit unserem G-Hoo Traktor ging das nicht, weil den hätte ich gleich einmal aufgestellt, sondern da brauchst du einen richtig großen, starken Traktor, um das Ding runterzuheben. Ich weiß gar nicht, wie man das am besten beschreiben kann. Das ist einfach eine, ja.
Elisabeth
00:08:57
Im Prinzip geht es darum, dass das Rind in diesen Klauenstand hineingehen muss.
Andi
00:09:03
Genau.
Elisabeth
00:09:04
Der ist sehr eng. Dann wird es festgeschnallt mit Gurten und auf die Seite gedreht, sodass die Füße waagrecht zum Boden herausstehen, dass man die Gurt beschneiden kann. Man muss jetzt eben dazu sagen, diese drei Kriterien, wir sind in diesem Glauben Pfleger mehreren über ein Jahr wirklich nachgelaufen und zwar wirklich permanent und penetrant mit Anrufen. Die haben sich dann einfach nicht mehr mehr gemeldet.
Andi
00:09:32
Das war schon Telefonterror, richtig. Also ich habe wirklich dann schon jeden zweiten, dritten Tag angerufen, teilweise dann abgehoben und gesagt, ja, ich rufe zurück, was dann nie passiert ist, bis hin zu einfach geghostet,
Elisabeth
00:09:43
Also nicht mehr abgehoben. gewusst haben, er hat Rinder oder der hat mit Rindern zu tun, haben wir gefragt, kennst du einen Clownpfleger? Also wir haben ja einen schon von der Neuenkirchner Gegend gehabt, der hat gesagt, ja, ja, mach mal, ist alles super und Freimi war es nie mehr gewöhnt. Und jetzt endlich diese zwei Männer, sehr, sehr erfahrene Clownpfleger, aus der Steiermark, die haben gesagt, ja, aber auch da, das hat sie über vier, fünf Wochen mindestens gezogen, bis sie dann wirklich angerufen habe und die kann sehr, sehr penetrant sein. Wir brauchen einen Termin, es hilft nichts, weil gerade bei der Fatima, bei unserer Kleinsten, haben die Glauen angefangen, sie zu überschneiden. Also wie so nennt man das Scherenziehen, glaube ich, hat man früher dazu gesagt. Ja, aber letztendlich, dann haben wir den Termin gehabt und dann kam die Angst davor. Also man muss ja die Rinder wirklich einmal so separieren. Das haben wir das letzte Mal schon erzählt. Das haben wir ja schon ganz gut drauf gehabt bei der Blautzungenimpfung. Zungenkrankheitimpfung. Das war jetzt dann eine Woche später. Gehen sie alle wieder dort rein?
Andi
00:10:49
Genau, weil die sind ja nicht deppert. Die haben natürlich sofort gecheckt in dem Moment wieder. Moment. Da passiert schon wieder was.
Elisabeth
00:10:59
Ja, und also alle aufgeregt. Die Emily ist da geblieben am Abend. Also der Termin war angesetzt für 18, nein, für 17 Uhr.
Andi
00:11:07
Eigentlich von 16 bis 18 Uhr.
Elisabeth
00:11:09
Sollte er kommen. Wir haben alles organisiert. Der Andi hat den Traktorfahrer organisiert. Emily war da, der Emily, ihr Freund, der Marcel, war ebenfalls dabei. Er hat gesagt, er hilft uns. Also wir haben halt viele Leute gebraucht, damit wir das über die Bühne kriegen. Andi und ich waren super nervös. Und wir haben ja das einmal schon gehabt und es ist jetzt nicht so ganz easy.
Andi
00:11:30
Also um das auch zu beschreiben, wenn das jetzt ein, wenn man so möchte, Milchviehbetrieb ist mit enthornten Rindern, die das noch dazu gewohnt sind, in so einen engen Tunnel reinzugehen.
Elisabeth
00:11:41
Weil der Stahl ja auch enger Tunnel ist.
Andi
00:11:42
Also erstens ist der Stahl eng und zweitens, die gehen ja jeden Tag in den Melkroboter rein. Das ist ja auch so ähnlich. Es ist einfach so ein Kasten, wo sie reingehen, wo vorne und hinten dann zu ist, klarerweise. Sollen sie ja nicht bewegen. und dann werden sie da automatisch abgemolken. Das heißt, die sind es gewohnt, dass sie in sowas reingehen. Klar, diese Maschine schaut dann schon einmal anders aus. Also das checken die schon, dass da was anders ist. Aber lange Rede kurzer Sinn, die sind solche Situationen gewohnt. Unsere sind die Freiheit gewohnt. Und wenn wir die schon nur in den Pferch, den wir gebraucht haben, dass wir sie überhaupt von dort dann in die Maschine reinbugsieren, das hat dann, ich weiß nicht, 150 Quadratmeter oder so. Und da war die Joki schon komplett unrund und die anderen auch. und dann noch dazu eben diese Clown-Pflegemaschine, dieser Pflegestand. Das ist eben, ja, das ist eine Herausforderung. Und davor haben wir uns halt einfach, da haben wir echt Spundus gehabt, wie das denn ablaufen wird, weil die halt nicht amused sind.
Elisabeth
00:12:37
Genau.
Andi
00:12:38
Naja, fangen wir von vorne an. Die Fatima ist uns einmal in diesen Pferd nicht reingegangen, weil die hat schon gerochen, was da passiert.
Elisabeth
00:12:45
Also in unseren, also wir haben ja Gehege im Gehege gemacht und dieses geplante Gehege ist hier nicht reingegangen. Aber die haben wir dann mit so Panelen, mit relativ leichten Zaunpanelen, haben sie so, weil sie zum Abdul wollte, zu ihrem Freund, haben sie so fixieren können, dass das geklappt hat. Und die war dann gleich einmal die Erste.
Andi
00:13:07
Die dran ist. Das war ja eben der Plan, dass wir sie als allererstes dran nehmen, weil sie einfach am allerwichtigsten ist.
Elisabeth
00:13:12
Da haben wir gesagt, falls es mit den anderen nicht klappt, okay, ist nicht lustig, aber dann ist es so, die Fatima muss gemacht werden.
Andi
00:13:19
Und das war unglaublich herzig, weil sie hat diesen Klauenpfleger, der schon, ich weiß nicht, wie weit wird da gewesen sein?
Elisabeth
00:13:24
60, 65 herum.
Andi
00:13:27
Der wirklich viel Erfahrung hat und der hat total lächeln müssen, weil die kleine, also kleine Vati hat auch 300 Kilo mit ihren Hörnchen, die halt nur 20, 30 Zentimeter lang sind. Aber so spitz. Ja genau, ist ja richtig. Mach die Kickbox.
Elisabeth
00:13:43
Hat sie bedroht, aber die zwei, das muss man schon sagen, das waren halt gestandene Männer, die sowas schon so oft gemacht haben, die waren komplett ruhig. Also die sind eingegangen zu ihr.
Andi
00:13:54
Genau, das hat mich sehr beruhigt, weil wir haben ja schon unsere Erfahrungen mit Professionisten aus der Tierwelt. Und das Erste, was er gesagt hat, ist, das müssen wir jetzt ganz ruhig angehen, weil wenn wir einen Stress haben, dann haben die Viecher auch einen Stress. Deswegen, wir machen das jetzt ganz ruhig. Und das war tatsächlich so. Es war nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern die haben das wirklich, wirklich sehr ruhig gemacht, alles.
Elisabeth
00:14:15
Andi und ich haben uns dann eher zurückgehalten mit unserer Nervosität und haben die machen lassen. Und der ist auch ohne weiteres reingegangen zu ihr in diesen kleinen Pferch und hat sie ganz sanft hinein buxiert. Und es hat dann extrem schnell geklappt, zack, und sie war drinnen umgedreht. Und die Bearbeitung selber hat dauert vier Minuten.
Andi
00:14:35
Vier, fünf Minuten, genau. Also es geht
Elisabeth
00:14:36
Total schnell und sie gehen raus und das war's.
Andi
00:14:41
Ja, der nächste, der dran gewesen wäre, war dann eben der Abdul, unser Riese, unser sanfter Riese.
Elisabeth
00:14:49
Ja, Akzebomix mit mächtigen Hörnern, schaut sehr, sehr mächtig und furchterregend aus.
Andi
00:14:54
Von dem haben sie sogar ein bisschen Sputus gehabt, die zwei. Also ich habe gesagt, oh, ist das ein Stier? Nein, also quasi ein Ochse, also geschnitten. Ja, okay, dann schauen wir mal, weil es wirklich beeindruckend in seiner Größe ist. Aber der hat was gemacht, was die beiden in ihrer über 30-jährigen Erfahrung auch noch nie gesehen haben.
Elisabeth
00:15:12
Er hat sich hingelegt.
Andi
00:15:13
Er hat sich hingelegt. Und da waren die wirklich, also die sind gestanden mit offenem Mund und so zu, das haben wir noch nie gesehen.
Elisabeth
00:15:19
Der Abdul kommt ja von Zirkus und das wissen wir von dem Zirkusbesitzer, dass er mit dem Nasenring drauf trainiert hat, sich niederzulegen. Er hat bei uns natürlich keinen Nasenring mehr, aber das dürfte so drinnen sein. Also es ist die Emil und die waren komplett zu Tränen gerührt. irgendwie, also nicht gerührt, ich weiß den Ausdruck nicht, aber berührt, weil so ein Riesentier so Angst hat.
Andi
00:15:41
Und vor allem der hat sich auf den Boden gelegt, flach wie eine Flunder. Also der hat den Kopf richtig gehend, also nicht nur gelegen, sondern er hat richtig gehend den Kopf nach unten gedrückt und hat uns mit seinen riesengroßen Augen vor der unten angeschaut. Wir sind alle rund um und umgestanden und er hat uns angeschaut und er war wirklich keine Millimeter zu bewegen, keine Chance, den in diesen Stand reinzulegen.
Elisabeth
00:16:03
Er ist nicht aufgestanden und der Clown-Pfleger, der eine hat dann gesagt, naja, machen wir es so wie früher, da haben wir es ja auch ohne solche Maschinen gemacht und einfach die Füße genommen. Und er ist zum Abdullah hin und hat sich dann die Clown angeschaut, er hat sich auch ohne weiteres die Füße nehmen lassen, die zwei, die halt rausgestanden sind, haben die anderen zwar draufgelegen, keine Chance. Und hat dann zum Glück festgestellt, es muss nichts gemacht werden. Also bei ihm waren die Clown so schön, dass sie nicht bearbeitet werden, haben müssen, man hätte nichts machen können.
Andi
00:16:28
Ja, no chance.
Elisabeth
00:16:29
Es wäre im Liegen vielleicht gegangen, aber ich warte nicht um den Abdul umdrehen hätten können. Wahrscheinlich eher nein. Ja, dann haben wir das Gatter aufgemacht und der war sofort draußen.
Andi
00:16:41
Die nächste war die Bonny. Bei der Bonny ist die Challenge, dass die wirklich, wirklich eine Riesenspannweite mit ihren Hörnern hat.
Elisabeth
00:16:48
Bonny, unser Hochlandrind.
Andi
00:16:49
Genau, schottisches Hochlandrind. Und da ist halt einfach die Herausforderung, dass diese Maschine, dieser Glaubenpflegestand ist halt eng. Der muss eng sein, damit sie sich nicht bewegen können, einerseits. Und andererseits muss sie aber in diesen engen Raum mit den Riesenhörndeln rein. Das heißt, die muss richtig gehen, einfädeln. also seinen Kopf rechts, links drehen, damit sie da einfädeln kann. Und das bringt einmal diesem 400, 500 Kilo Fiech bei, die sie natürlich fürchtet vor diesem Riesending, die will da nicht reingehen in den Tunnel. Und gleichzeitig muss sie aber einfädeln. Also ja.
Elisabeth
00:17:22
Hat schlussendlich auch geklappt.
Andi
00:17:23
Auch gut geklappt, genau. Also passt.
Elisabeth
00:17:26
Und währenddessen, während die Bonnie da drinnen war, schon im Start und bearbeitet wurde, hat uns die Joki den Hau über den Pferd gelegt. Die hat nämlich versucht, Richtung Radweg dann auszubrechen. Also wir haben dort zwar Steher, aber der Zaun ist halt, wenn sie so ein 400 Kilo Tier gegen den Zaun schmeißt, nicht gut. Also da haben die Steher dann gewackelt. Ja, zum Glück waren aber so viele Leute. Wir sind alle rundherum gestanden und es hat geklappt. Und ja.
Andi
00:17:53
Ja, vor der hat er auch ein bisschen Spundus gehabt. Vor der Joki.
Elisabeth
00:17:56
Habe ich nicht das Gefühl gehabt. Also ich war wirklich voller Bewunderung, weil die Joki ist tatsächlich die, die auch angreift. Also wenn irgendwas nicht passt, dann kickt sie hin. Aber der ist trotzdem dringestanden bei ihr.
Andi
00:18:08
Ja.
Elisabeth
00:18:08
Also ich hätte mir es nicht traut und war trotzdem total ruhig mit so einem, weiß ich nicht, Der Stecken war vielleicht ein Meter.
Andi
00:18:16
Das war eigentlich nur psychologische Hilfe für die Welt.
Elisabeth
00:18:20
Eben so ein dürres Astel, so kann man sich das vorstellen. Mit dem er halt hinten so angedeutet hat, du musst halt hinten immer treiben, damit sie nach vorne geht. Und wir haben halt immer versucht, dieses Gehege zu verengen und zu verengen, dass sie eigentlich nur mehr nach vorne gehen kann. Ja, und schlussendlich war sie dann drinnen und auch ihr wurden die Klauen gepflegt und alles verstanden.
Andi
00:18:42
Ja, also da ist mir wirklich, wirklich ein Riesenstein vom Herzen gefallen, wie man dirkt. Also wir haben uns auch alle so gefühlt, als hätten wir eine Schlacht geschlagen. Ja. Völlig, völlig, völlig erledigt. Aber happy. Ja. Alle haben gestrahlt.
Elisabeth
00:18:59
Ja, bis zum nächsten Mal. Das tun wir noch ein bisschen verdrängen, sagen wir mal so. Genau. Ja, aber jetzt ist es einmal erledigt. Also das sind so wirklich Sachen... Ja, weil wir kriegen ja relativ viele Anfragen für Rinder. Also das ist eigentlich eine, vor allem im Sommer dann, wenn die Menschen mit den Kindern Urlaub am Bauernhof machen und dann zum ersten Mal sehen, was da mit den Kälbchen passiert und wie Milchwirtschaft überhaupt funktioniert und dass das Kälbchen der Mama weggenommen wird und dann halt geschlachtet wird. oder es will selber eine Milchkuh, kriegen wir ganz, ganz häufig die Anfragen, ob wir nicht Kälbchen aufnehmen können. Aber Rinder ist wirklich extrem schwierig zum Halten. Also das stellt man sich so easy vor, wir sind eh die ganze Zeit auf der Weide. Aber solche Dinge, ja.
Andi
00:19:55
Brauchen trotzdem auch medizinische Betreuung.
Elisabeth
00:19:58
Genau.
Andi
00:19:58
Sind aber klarerweise eher schwer davon zu überzeugen, dass sie die brauchen.
Elisabeth
00:20:02
Also man kann sie schon sehr handsam machen, Aber da muss man wirklich sehr intensiv dran arbeiten. Es ist eine Charaktersache. Der Abdul, der ist es vom Zirkus gewohnt, dass er sich hinlegt. Also da hätte man das schon machen können. Aber wenn du nicht permanent dran bist, im Prinzip wie beim Pferd und üben und üben und üben, von klein auf und halb dann, was wir halt nicht getan haben, beziehungsweise die Vorbesitzer nicht gemacht haben, kommen ja zum Teil aus der Fleischindustrie, die wir haben. Ja, dann ist es halt so.
Andi
00:20:33
Ja, und selbst dann, wenn du regelmäßig mit ihnen übst, es bleibt trotzdem ein 400 bis 500 Kilo Tier, das einfach Angst hat, mitunter in dieser Angst, in diesem Fluchtinstinkt, die halt dann auch mit den Hörnern nimmt oder niederrennt oder kickt oder was auch immer, an die Stallwand drückt. Also das muss man sich schon klar sein, wenn man solche Tiere nimmt, dass das eine Herausforderung ist.
Elisabeth
00:20:55
Genau. Ja.
Andi
00:20:57
Ja, wir reden hier noch von noch einem 400 Kilo Tier, das aber zum Glück keine Hörner hat.
Elisabeth
00:21:04
Aber dann machen wir jetzt mal ein bisschen Pause und eine kleine Werbung.
Andi
00:21:10
Werbung. Fische, frische, fisch, frische, fritz, frische, frische, frische, frische, frische, frische, frische, frische, frische, frische, frische, frische. Herr Dr. Bärm, diese schwierigen Zungenbrecher machen mich komplett wahnsinnig. Kann man da nichts tun? Selbstverständlich kann man da was tun. Verwenden Sie doch einfach unsere wohltuenden Hof-Sonnenweide-Zungenbrecher. Wie zum Beispiel. Papa Paul plappert permanent über die Prima-Patenschaften im Paradies-Hof-Sonnenweide. Über die Prima-Patenschaften im Paradies Hof Sonnenweide plappert Papa Paul permanent. Oder auch der sympathische Sepp schickt sonntags selbstverständlich schöne Spenden für Schafe an Hof Sonnenweide. Schöne Spenden für Schafe schickt der sympathische Sepp sonntags selbstverständlich an Hof Sonnenweide. Und natürlich nicht zu vergessen, mit verdammt coolen 5 Sternen bewertet die fröhliche Froni vollverlässlich den Podcast. Vollverlässlich mit verdammt coolen 5 Sternen bewertet die fröhliche Froni den Podcast. Hof Sonnenweide, das Leben kann so einfach sein. Danke, Dr. Bam!
Elisabeth
00:22:13
Ja, das andere 400-Kilo-Tier hat leider keine 400 Kilo mehr. Die hat ziemlich stark abgenommen. Es geht natürlich um die Rokita, unsere älteste Stute, die mit uns damals eingezogen ist auf Hof Sonnenweide.
Andi
00:22:27
Hocki-Socki.
Elisabeth
00:22:28
Hocki-Socki, genau. Sie ist jetzt an die 24 Jahre alt, die Rokita, und hatte Zahnprobleme. Das haben wir, glaube ich, das letzte Mal schon kurz angerissen. und jetzt war sie in der Klinik und der Zahn wurde gezogen. Die Problematik war, der Zahn war eben schlecht, also er war angegriffen und in den Zahnzwischenraum hat sie immer wieder Grünfutter reingeschoppt oder Futter generell reingeschoppt und das hat dann auch schon das Kiefer angegriffen. Deswegen musste der raus.
Andi
00:22:59
Wie ich immer sage, Leute verwenden Zahnseite.
Elisabeth
00:23:03
Genau.
Andi
00:23:04
Zähneputzen nicht vergessen.
Elisabeth
00:23:06
Schwierig bei so einem Pferdchen.
Andi
00:23:08
Gibt es eigentlich dritte Zähne für Pferde auch? So in der Nacht rausnehmen und du taugst dann wieder.
Elisabeth
00:23:15
Das ist sicher Marktlücke.
Andi
00:23:17
Schon, oder? Bist du deppert, wir gründen jetzt ein Startup mit dritten Zähnen für Pferde. Vielleicht kann man die recyceln oder so.
Elisabeth
00:23:25
Ja, auf jeden Fall ist der Zahn jetzt draußen und die Operation ist gut verlaufen. Also OP hat man nicht bei uns zu Hause, also im Stall durchführen können, braucht aber auch für OP beste Bedienungen.
Andi
00:23:38
Steril vor allem.
Elisabeth
00:23:39
Beste Bedienungen und beste medizinische Versorgung. Deswegen war sie in der Klinik von unserer Pferdespezialistin und ist dort operiert worden. Zusammen mit einem zweiten Spezialisten macht sie das. Also sie war wirklich in sehr, sehr guten Händen.
Andi
00:23:55
Naja, die hauptsächliche Herausforderung war überhaupt, sie dort hinzukriegen. Also bei der OP selber, als sie mal dort war, ging ihr alles sehr glatt. Nur die Rokita war der Meinung, sie möchten ja nicht in den Hänger steigen.
Elisabeth
00:24:08
Genau, obwohl wir das vorher geübt haben. Hat auch wunderbar geklappt. Aber seit wir vor zwei Jahren mit ihr auf der VetMed waren, auch Verdacht auf Kolik und nicht genau gewusst, was da los ist, steigt sie uns nicht mehr mehr gerne in den Hänger ein.
Andi
00:24:23
Was verständlich und nachvollziehbar ist, weil sie hat die Freundlichkeit der Wienerinnen und Wiener erlebt. Wir sind in einen Stau gekommen und mussten dann abfahren von der Autobahn, haben uns den Gürtel...
Elisabeth
00:24:35
Beim Rückfahren von der Wettmet, genau, damals vor zwei Jahren.
Andi
00:24:38
Haben uns den Gürtel entlang gestaut und da waren halt sehr viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer der Meinung, dass sie ihrem Ärger Luft machen müssen, haben gehupt und geschimpft und überhaupt. Und das hat die Rocky wenig cool gefunden. Und es war heiß noch dazu.
Elisabeth
00:24:53
Ja, das war für uns alle drei keine schöne Fahrt und die Rocky hat sich das natürlich gemerkt. Das heißt, wir haben, sie ist nicht an den Hänger reingegangen, wir haben einen Termin gehabt, mit Zedierungspaste hat es dann funktioniert und mit Futter. Also es ist zum Glück Gier schlägt, Angst in den meisten Fällen und sie war dann drinnen. Ja, und genauso haben wir sie dann auch wieder zurückgebracht nach der OP. Sie hat halt recht stark abgenommen und wie das wieder zugefüttert hat. Also sie war vorher jetzt schon dünner als Normalkampfgewicht. Die Rocky war eigentlich immer ein bisschen dick. Aber durch das, dass das Heu nicht so gut kauen konnte, hat sie ziemlich abgebaut. Sie kriegt jetzt Heukops, das ist so eingeweichtes, gepresstes Heu.
Andi
00:25:38
Also getrocknetes, klein geschnittenes Heu, das in so Pellets gepresst wird und die weigt man dann in Wasser ein.
Elisabeth
00:25:44
Genau, das kriegt jetzt Saubfutter und Kraftfutter dazu gefüttert. Sie hat jetzt schon wieder zugenommen. und es ist definitiv auf dem Weg der Besserung. Wir hatten am Dienstag die erste und jetzt auch die letzte Kontrolluntersuchung, weil in diese Zahnlücke kommt der Stoppel rein und der wird entweder gewechselt oder wenn die Wunde, wenn das schon gut granuliert ist, nennen sie das, dann kann man ganz rausnehmen und bei ihr war schon soweit gut verheilt und der Stoppel konnte rausgenommen werden, ist nicht mehr erneuert worden. Sie muss jetzt die nächsten zwei Wochen aufpassen, nichts Hartes beißen. Aber ja, wir haben es fürs Erste überstanden.
Andi
00:26:25
Juhu!
Elisabeth
00:26:27
Und alles drum und dran, also jetzt die OP, der Klinikaufenthalt, die Voruntersuchung, die Nachuntersuchung hat um die 2700 Euro gekostet. Und wir haben da eine Spendenaktion gestartet und da möchte ich mich noch einmal bei allen Spender und Spenderinnen ganz, ganz herzlich bedanken. Also wir haben den Betrag innerhalb von sieben Tagen hereinbekommen.
Andi
00:26:51
So cool.
Elisabeth
00:26:52
Das ist super, super cool. Und es ist ein voll gutes Gefühl, wenn man weiß, dass ihr da seid, wenn wir was brauchen. Und uns ist es halt wichtig, dass wir hätten dann noch warten können mit der OP, bis es wirklich ganz brenzlig wird und zufüttern mit Heukopps. Aber uns ist es halt wichtig, dass die Tiere die bestmögliche Behandlung kriegen und nicht so halbseitene Geschichten, sondern wirklich eine gute Behandlung. Das ist möglich dank eurer Unterstützung, dank den ganzen Patenschaften und dank der Spenden. Damit können wir sowas finanzieren und schauen, dass es den Tieren wirklich, wirklich gut geht, auch wenn sie älter werden, was ja uns allen nicht erspart bleibt.
Andi
00:27:36
Genau.
Elisabeth
00:27:37
Dankeschön dafür.
Andi
00:27:39
Vielen herzlichen Dank. Ja, gleich die nächste Tierarztgeschichte.
Elisabeth
00:27:45
Ja, also momentan, ich sage immer momentan, aber stimmt nicht, das ist eigentlich schon das ganze Jahr, aber ich glaube, es reißt da nicht ab. Es ist einfach, wir haben jetzt eine Anzahl von Tieren erreicht, wo immer irgendwas ist, oder?
Andi
00:27:57
Ja, du hast das letzte Mal gesagt, wir haben jetzt die ersten drei Monate die Tierarztkosten für das gesamte letzte Jahr getoppt, oder?
Elisabeth
00:28:04
Ja, mit dem Klinikaufenthalt von der Rokita, definitiv. Und ich glaube, das wird sich ja nicht ändern. Aber kaum geht es der Rukita besser oder wir wissen, dass es ihr besser geht, habe ich am Dienstagabend die Putten in den Stall bringen wollen und habe die letzte Putte, die Paula, gesucht und habe sie im Schweinestall gefunden. Da liegt sie ganz gern bei Donny und Brittany ganz hinten. und habe sie so rausgestampert, damit sie in den Stahl geht und sehe, boah, die geht komisch, da haut sie irgendwas, sie stützt sie mit den Flügeln ab. Habe sie dann aufgehoben und habe schon gesehen, das Knie ist bei der Putte wesentlich weiter oben, schaut aber aus wie das Kniegelenk, das wackelt, das schaut gebrochen aus. Und wir haben ja jetzt vor kurzem eine Hände gehabt, wo das passiert ist, genau so hat es ausgeschaut, also der Fuß ist nur mehr dahin geschlankert. Scheiße, die Paula ist eine Mastputte, Das heißt, die hat dann die 15 Kilogramm. Beim Hühnchen ist es jetzt super geheilt, also kommen wir da immer dazu. Aber bei einer Putte, die hüpft nicht einbeinig herum, das geht nicht. Nein. Und hat sie dann einmal in den Stall gebracht und versucht zu separieren. Aber sie hat immer wieder versucht aufzustehen und ist das arg, wie sie die behelfen können mit den Flügeln und ist im Stall dann herumgerobt.
Andi
00:29:22
Kann man eigentlich sagen, ja.
Elisabeth
00:29:23
Ja, wir haben jetzt aber in der Umgebung eine Tierärztin oder eine Tierklinik, die definitiv auf Geflügel spezialisiert ist, also auf Hühner und auf Putten. Die machen auch die ganzen Massstellen, muss man dazu sagen, aber auch private Hühnerhalter, die machen nur Geflügel. Das ist natürlich super und jetzt habe ich mich gestern zusammengepackt und die Paula zusammengepackt. Wir haben sie in unsere große Hundebox ins Auto verfrachtet und sind in diese Klinik gefahren. Ja, unser Verdacht wurde bestätigt. Paula hat den Fuß glatt durchgebrochen. Und zwar passiert es sehr häufig, den Puten springen noch gern rauf. Also in der Nacht springen sie auf erhöhte Möglichkeiten.
Andi
00:30:05
Schon springen, fliegen eigentlich.
Elisabeth
00:30:07
Sie flattern, springen und kommen dann aber oft nicht mehr runter. Und wir haben uns da jetzt, das sind die ersten Puten, die das machen. Wir haben ja schon viele Puten gehabt und das ist noch nie gewesen, dass die so springfreudig sind wie die vier jetzt. Und sie lassen sich dann runterheben, sie kommen oft nicht mehr runter, aber manchmal sieht man es halt nicht. Und es dürfte so passiert sein, die Paula ist dann runtergesprungen und hat sie dabei wahrscheinlich das Bein gebrochen. Ja, wie auch immer, wir sind fast eine Stunde gewesen bei dem Tierarzt, total nett, also wirklich ganz, ganz rührend um die Paula gekümmert und uns erzählt, wie sehr sie ja nicht Putten mag und dass das die cooleren Hühner sind. Also das ist auch meine Meinung, also Putten sind einfach cool. Die Paula ist daneben gesessen, also sie ist gesessen, also drei Menschen um sie herum, hat sich alles ganz neugierig angeschaut, war komplett ruhig, nicht mit den Vögeln geflattert, gar nichts. Ja, und der Fuß, wir haben dann jetzt, also er hat ihn geschient, das sind halt alles so, mit den Dingen, die halt da sind, weil das ist kein Routine-Ding, es kommt niemand. Er hat gesagt, das ist das erste Mal, dass eine Putter da jetzt bei Ihnen in der Klinik ist. Also die meisten Leute, die Privathalter, kommen halt mit Hühnern, aber nicht mit so einer großen, ausgewachsenen Putter, das haben wir nur am Boden gemacht. und er hat ja dann den Fuß geschient und sie sollte sich jetzt zwei Wochen nicht bewegen.
Andi
00:31:33
Zwei Wochen Sportverbot.
Elisabeth
00:31:35
Ja, also er hat gesagt, Puten sind zart und das ist ja auch unsere Erfahrung. Also was wir schon erlebt haben bei den Puten, was da alles wieder heilt in kürzester Zeit, ist echt ein Hammer. Und wenn es in zwei Wochen so weit sein sollte, dass sie den Fuß wieder belasten kann, also ganz Tuwachs und ganz heil wird es nimmer mehr. Also sie wird eine humpelnde Pute bleiben.
Andi
00:31:56
Spitzensportlerin wird keine mehr.
Elisabeth
00:31:58
Aber das ist ihr wurscht. Hauptsache sie kann einen wieder belasten und sie kann stehen auf zwei Beinen. Ja, und jetzt haben wir so den ersten Tag, die erste Nacht hinter uns. Sie wird halt jetzt immer gefüttert, also handgefüttert, hat gestern ein geweigtes Brot gekriegt. Das schmeckt ja ganz besonders gut. Und dann mischen wir Eierschalen ins Futter, damit sie halt genug Kalk auch kriegt und Vitamine. Ja, man muss ja auch das Popschi auswischen. Also wenn sie liegt und kackt, damit sie nicht in ihrer eigenen Kacke liegen bleibt, das ist saugrauslich. Also das muss ich wirklich sagen, so in warme Putenkacke reinzugreifen. Ich mache das natürlich mit Handschuh, aber mit diesem dünnen Handschuh. Das fühlt sich an, als würdest du mit den Fingern reingreifen. Also ich habe das heute in der Früh gemacht. Das ist schon...
Andi
00:32:41
Also wenn sie jetzt gerade frühstückt oder währenddessen esst, lasst es euch gut schmecken,
Elisabeth
00:32:46
Mahlzeitgucken, Appetit. Wir zeigen halt immer so die, gerade auf Insta und Facebook, die idyllischen Bilder. Klar, sowas zeigst du nicht, aber es gehört dazu. Es gehört einfach dazu. Und es gehört gemacht und es ist wichtig, dass es sauber liegt, weil das kann sie ja dann auch entzünden und das ist wie Wundliegen beim Menschen. Und sie immer so ein bisschen versuchen umzudrehen und Stroh erneuern unter ihr, damit sie die ja nicht aufliegt und schauen, dass der Verband auch nirgends drückt oder in die Haut reindrückt. Aber wir sind sehr optimistisch, muss ich sagen. Paula, also sie frisst und sie trinkt. Also der Arzt hat gesagt, du merkst es eh beim Tier, wenn es aufhört zum Fressen und zum Trinken. Dann muss man es ja lösen, aber wir sind guter Dinge, dass sie es schafft.
Andi
00:33:29
Ich auch. Es ist Power Paula.
Elisabeth
00:33:31
Ja, dann erzähl du vom Hühnchen, vom Power Hühnchen oder machen wir erst wieder bis ich wierwann.
Andi
00:33:39
Na, wir erzählen vom Hühnchen, von der Ina. Mittlerweile heißt sie ja Ina. Genau. Wir haben ja eigens auf Facebook und Insta gefragt, wie wir sie denn nennen sollen. Wenn ich jetzt sage Hunderte, ist das nicht übertrieben, oder? Es sind wirklich, wirklich sehr viele Namensvorschläge gekommen. Wir hätten sie alle irgendwie gern genommen. Also es waren wirklich super Vorschläge dabei. Die Auswahl fiel uns schwer, aber wir haben uns jetzt dann entschieden, dass wir sie Ina nennen, nämlich nach der Überbringerin. Das war ja eine Dame mit ihrer Tochter, die sie da im Nachbarort aufgelesen haben aus einem Gebüsch. Dürfte irgendwo ausgebüxt sein, die gute Ina, und hat sie aber, möglicherweise, keine Ahnung, hat sie ein Auto erwischt, man weiß es nicht, hat sie das Hacksal gebrochen gehabt. Und die wurde auch versorgt von uns, gemeinsam mit der Tierärztin. Hat auch so einen Verband, dass sie den Fuß nicht belasten kann. Aber die Ina ist halt eben, so wie du es vorher gerade gesagt hast, ein Händerl und hüpft wirklich. Also es schaut so herzig aus, oder? Wie sie so einbeinig durch die Gegend hüpft. Wie ein kleiner Flummi.
Elisabeth
00:34:41
Und unglaublich schnell. Wir haben jetzt so eine Außenvoliere für unsere Stahlgang, die eigentlich eher so die Stuppenhocker sind, aber damit sie in die frische Luft kommen oder eben für die Krankensesserl. Da ist sie jetzt auch schon im Outdoor-Gehege. Und wir müssen sie am Abend halt immer einfangen und wieder zurückbringen. Und gestern ist sie mir wirklich davongerupft und die hat Rekordtempo. Also wie jedes andere Händler, du merkst es nichts, aber sie hüpft halt. Das ist wirklich ein Hammer.
Andi
00:35:08
Wirklich interessant, ja. Ja, der geht gut, der lieben Ina.
Elisabeth
00:35:14
Also sie wird einbeinig bleiben, die wird das andere Beinchen nicht mehr benutzen können, aber wie gesagt, bei den Händl ist das überhaupt kein Problem. Die machen das einbeinig. Alles, was es so zu machen gibt für den Hündchen.
Andi
00:35:26
Die irre Ina. Die Power-Prute Paula und die irre Ina.
Elisabeth
00:35:33
Ja, wir halten euch auf dem Laufenden, wie es da weitergeht. Ja, und dann ist es jetzt aber Zeit für Werbung, oder?
Andi
00:35:42
Gut.
Elisabeth
00:35:43
Dann machen wir ein bisschen Werbung.
Andi
00:35:44
Werbung. Werbung. Herr Dr. Bam, ich habe das Gefühl, immer vergesslicher zu werden. Einmal verlege ich die Schlüssel. Dann vergesse ich wieder den Namen vom Bekannten. Langsam wird mir das unangenehm. Kann man da was tun? Hier hat sich Gedächtnis aktiv mit dem patentierten Kurkuma-Extrakt von Dr. Bam bewährt. Von wem? Von Dr. Bam. Wer ist Dr. Bam? Ich bin Dr. Bam. Und was wollen Sie von mir? Sie wollten doch etwas von mir. Ja, und wer sind Sie? Dr. Bam, habe ich doch gesagt. Wann? Jetzt gerade habe ich es Ihnen gesagt. Was? Dr. Bam, ja und was wollen Sie nun von mir? Sie wollten doch etwas von mir. Aha, und was? Ob bei akutem Gedächtnisverlust Kurkuma patentiert oder nicht wirklich hilft, das kann nur der Apotheker und Dr. Bam beantworten. Denen hilft es vor allem in ihrer Kasse. Wir von Hof Sonnenweide freuen uns allerdings sehr, wenn du auf uns nicht vergisst. Egal, ob du dich für eine Patenschaft oder Spende entscheidest. Oder einfach nur den Podcast abonnierst, bewertest oder rezensierst. Alle Infos dazu auf www.hof-sonnenweide.at Damit hilfst du uns in jedem Fall sehr. Danke, dass du an uns denkst. Ach ja, und Kurkuma gibt's auch im Gewürzregal. Noch dazu viel günstiger. Wir bleiben, bleiben Geflügel, liebe Elisabeth. Wir haben ein Update zu unseren Enten.
Elisabeth
00:37:12
Denen haben wir ja den Kastrationschip eingesetzt. Also der gleiche, den auch Hunde bekommen.
Andi
00:37:17
Also wer sich nicht erinnert, genau.
Elisabeth
00:37:18
Unsere Enten komplett desosteron gesteuert und durchgeknallt sind. Und unsere alten, schwachen Gänse penetriert haben, im wahrsten Sinne des Wortes. Die konnten sich deren nicht erwehren. Und der einen Gans haben sich einen Bandscheibenvorfall beschert, weil sie aufgeritten sind wie blöd. Und zwar alle zwei gleichzeitig. Und das haben wir gesagt, das können wir jetzt nicht mehr machen. Das können wir den Gänsen und den alten Geflügel nicht mehr antun. Und haben es versucht mit einem Kastrationschip.
Andi
00:37:45
Also zu viel Testosteron ist nicht nur im Straßenverkehr oder in der Politik eher hinderlich.
Elisabeth
00:37:52
Hinderlich ist gut. Für zu schweren Fehlentscheidungen.
Andi
00:38:00
Weil wir jetzt auch wieder nicht weiter kommentieren und nicht zu sehr in den Straßenverkehr.
Elisabeth
00:38:03
Ja, also für alle Menschen, die Probleme mit Testosterongesteuerten Lebewesen in ihrer Umgebung haben.
Andi
00:38:11
Also so ein Kastrationschip, der ist schnell einmal, so ein Jaukerl hat man schnell einmal im Vorbeigehen.
Elisabeth
00:38:16
Man braucht eigentlich nur eine Hautfalte.
Andi
00:38:19
Was du mitbekommen hast, ich sage jetzt nicht welcher Anwalt, wir hatten ihn schon mal hier im Podcast auf Dutin Kakao gezogen. Also ein Promi-Anwalt hat vor kurzem in einer TV-Diskussion tatsächlich seine Meinung wiedergegeben und wurde nicht mit nassen Fetzen aus dem Studio gejagt. Er hat gesagt, im Prinzip sind ja die Frauen selber schuld, wenn sie sich so aufreizend anziehen. Da darf man sich dann natürlich nicht wundern, wenn so mancher Mann sich nicht im Griff hat. und dass man den nicht mit Nossenfetzen aus dem Studio jagt und nie wieder vor eine Kamera lässt. Ist eigentlich, eigentlich...
Elisabeth
00:38:59
War das das Ö24-Studio, oder?
Andi
00:39:02
Ich habe keine Ahnung. Ich habe nur einen kurzen Ausschnitt gesehen und habe sofort weggedrückt, weil ich mir gedacht habe, das ist einfach ekelerregend, dass man so jemandem überhaupt eine Bühne bietet. Und nochmal, also so ein Kastrationschip, den kann man bald einmal wo besorgen und das geht ihm vorbeigehen.
Elisabeth
00:39:17
Also bei Menschen, das gibt es sicher. Also bei Hunden wirkt es...
Andi
00:39:20
Das geht sicher.
Elisabeth
00:39:21
Bei Hunden weiß man, dass es wirkt. Und ich kann euch versichern, bei Enten wirkt es auch.
Andi
00:39:26
Richtig, das wissen wir jetzt. Das haben wir jetzt getestet.
Elisabeth
00:39:29
Die beiden sind wesentlich ruhiger geworden. Das Lustige ist, ich habe jetzt so hinten bei ihnen, also man sieht bei den Gänsen, wenn sie penetriert werden, also Gänses ist Sex, sagen wir mal so, Geflügelsex ist nicht schön. Das ist keine liebe Kuschelangelegenheit, sondern das Männchen haut sich drauf, backt das Weibchen am Knack und da haben sie dann oft so kahle Stellen. Jetzt haben wir bei diesen beiden Enten so kahle Stellen gesehen. Ich weiß nicht, wer einer da drauf hüpft. Ich glaube, Daniel und Philipp, unsere zwei Laufenten erbelt, die vorher von den zwei Donald und Dagoberta, bis sie gemobbt worden sind.
Andi
00:40:03
Jetzt hat jemand den Stich umgedreht.
Elisabeth
00:40:06
Karma is a bitch.
Andi
00:40:07
Karma is a bitch, ja.
Elisabeth
00:40:09
Also aufpassen, so ein Kastrationschip wie geht er an, der gesagt hat, ist schnell verpasst. Aber wir sind total froh, dass da jetzt wieder Ruhe im Geflügelstall ist, weil das ist wirklich, ständig aufpassen muss, die zu trennen. Das ist keine leichte Aufgabe. Und dass sie nirgends durchschlüpfen zu den anderen, die sind ja klein. Die kommen ja durch diesen Maschentratzahn.
Andi
00:40:31
Vor allem, selbst wenn sie durch die Maschentratzahn kommen, sie finden dann irgendwo eine Lücke oder schaffen sich eine solche Lücke.
Elisabeth
00:40:37
Und hauen sie wieder auf die armen alten Gänse drauf.
Andi
00:40:39
Das haben wir jetzt mittlerweile, Gott sei Dank.
Elisabeth
00:40:41
Ein Jahr wirkt dieser Chip. Schauen wir mal, ob dann die Testosterone wieder aufflammen oder vielleicht, schauen wir mal. Es gibt nicht so viele Erfahrungswerte mit Enten.
Andi
00:40:50
Wir halten euch am Laufen. Falls irgendeine Uni hier Interesse zeigt und das Ganze mit einer Studie begleiten möchte, bitte herzlich gerne Zuschriften an. Hof?
Elisabeth
00:41:02
Minus Sonnenweide.
Andi
00:41:04
Punkt AT.
Elisabeth
00:41:05
Ich war schon mit den Gedanken weit, wir hätten nämlich noch ein Testobjekt. Ich habe gerade überlegt, ob das komisch klingt. Nein, das bist nicht du, Anni, sondern der Pepone. Unser Zwerg-Paduaner-Hahn. Der ist auch extrem agro. Und die Emily, die er jeden Tag in der Früh angreift.
Andi
00:41:20
Ich glaube, der war in seinem letzten Leben auch Verteidiger. Strafverteidiger.
Elisabeth
00:41:26
Hat sich schon erkundigt, ob man vielleicht bei so kleinen Hähnen auch so einen Chip einsetzen kann. Es gibt keine Erfahrungswerte. Also wenn Unis sich dafür interessieren, der Pepone wäre auch ein geeignetes Objekt. Unser Kickbox, kleiner Hahn. Du weißt nie, ob es lachen oder weinen so ist.
Andi
00:41:43
Er ist ja eigentlich lustig zum Anschauen dabei.
Elisabeth
00:41:46
Aber mittlerweile kickt er jetzt nicht nur, sondern er zwickt er. Und das tut ihm arm ganz schwer. Das letzte Mal hat er einen blauen Fleck gehabt. Also es ist semi-lustig, sagen wir mal so. Aber du hast jetzt noch tierische News für uns, oder?
Andi
00:42:04
Ja, gut. Warte mal. Ich suche das schnell mal raus. Hier sind die tierischen News live aus den weltberühmten Hoh-Sunnenwider-Studios in Weppesdorf. Seit fast 16.000 Jahren begleiten Hunde den Menschen. Das hat eine DNA-Auswertung früherer Knochenfunde ergeben. Damit gilt als bewiesen, dass Hunde bereits vor der Sesshaftwerdung gehalten wurden, noch vor allen anderen sogenannten Nutz- und Haustieren. In zwei umfangreichen Studien hat ein internationales Forschungsteam mit neuen Genanalyse-Methoden die Verbreitung und Abstammung steinzeitlicher Hundeknochenfunde untersucht. Dabei zeigte sich, dass der älteste Nachweis eines Hundes nicht wie bisher angenommen 10.900 Jahre alt ist, sondern rund 15.800 Jahre. Dabei handelt es sich um einen Knochenfund in Oye, Pinarbasi, in der Türkei. Ein weiterer jungpaläontologischer Fund in Goch's Cave im Vereinten Königreich wurde mit einem Alter von etwa 14.300 Jahren beziffert. Das sind aufregende Neuigkeiten, weil wir erstmals eindeutig zeigen konnten, dass Menschenhunde hielten noch bevor sie Landwirtschaft betrieben, erklärt Paläogenetiker Laurent Franz von der, also das ist ein deutscher, Laurent Franz von der Ludwig-Maximilians-Universität. München. Lange vor Schweinen, Schafen, Ziegen oder Rindern umgab man sich demnach mit Hunden. Wir hatten Hunde, als wir noch Jäger und Sammler waren, so Franz zu ORF Wissen. Wir hatten das lange vermutet, aber jetzt konnten wir es definitiv beweisen.
Elisabeth
00:43:58
Sehr spannend.
Andi
00:44:00
Schön! So lange schon begleiten uns Wauzi und Waldi.
Elisabeth
00:44:05
Wauzi und Waldi.
Andi
00:44:06
Kommt sicher doch auf Messagerkassen so. Oder?
Elisabeth
00:44:11
Ja, dann haben wir...
Andi
00:44:14
Die letzte Kategorie.
Elisabeth
00:44:15
Die Playlist.
Andi
00:44:17
Hast du einen Wunsch, Elisabeth?
Elisabeth
00:44:18
Ja, haben wir schon drauf, den Tantschein.
Andi
00:44:21
Den Tantschein haben wir schon drauf, tatsächlich. Tantschein haben wir schon drauf.
Elisabeth
00:44:25
Dann hätte ich gerne das Lied von Mobi, Featuring bla bla bla.
Andi
00:44:28
Ja, Lask, genau. Er ist cool. Eine coole Scheibe, die findet man nur leider nicht auf Spotify, aber es macht nichts. Ich packe euch den YouTube-Link mit hinein. Mobi live at Coachella, Featuring Lask, glaube ich, hast du.
Elisabeth
00:44:46
Das weiß ich leider nicht.
Andi
00:44:47
Aber es ist echt eine coole Scheibe.
Elisabeth
00:44:48
Alles klar.
Andi
00:44:49
Ja, und ich bleibe ein bisschen in Österreich, weil wir vorhin von unserer sportlichen Power-Pute Paula gesprochen haben. Es lebe der Sport. Er ist gesund und macht uns hart.
Elisabeth
00:44:58
Reinhard Fendrich. Dazu habe ich mal am Jungscher Lager mit ein paar anderen, mit seiner Gruppe, da hat es so einen Abend gegeben, einen bunten Abend, wo jeder irgendwie was vorführen musste. Und unsere Gruppe hat Es lebe der Sport vorgeführt.
Andi
00:45:16
Das zeigst du mir jetzt dann unten gleich.
Elisabeth
00:45:18
Das weiß ich nicht mehr, da war ich schon sehr jung. Also da war ich definitiv unter zehn.
Andi
00:45:23
Hast du schon einen Tanzschein gehabt?
Elisabeth
00:45:25
Nein.
Andi
00:45:30
Ihr Lieben.
Elisabeth
00:45:32
Dann wünschen wir euch eine schöne Zeit, schönen Tag.
Andi
00:45:36
Lasst sie saura, macht ein bisschen Sport, aber brecht euch nicht das Haxerl.
Elisabeth
00:45:40
Tschüss, bis bald.
Andi
00:45:41
Ansonsten kommt es zu uns, wir machen das. Tschüss.
Elisabeth
00:45:45
Was machen wir? Das Haxerl brechen?
Andi
00:45:47
Nein, wir schienen es.
Elisabeth
00:45:48
Ich habe es zu gelungen. Kommt es zu uns, wir machen das. Brecht euch nicht das Haxerl, ansonsten kommt es zu uns, wir machen das.

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