#106 💪 Willkommen im Freiluft Gym!
Der tierische Ninja Warrior Parcours
26.06.2026 35 min
Zusammenfassung & Show Notes
Der Sommer ist da – und mit ihm jede Menge Geschichten vom Lebenshof. Wir erzählen, warum Hof Sonnenweide manchmal eher einem Ninja-Warrior-Parcours als einem Lebenshof gleicht und wie wir versuchen, der Hitze mit frühen Spaziergängen, einem Sprung ins Freibad und einer guten Portion Humor zu begegnen.
Im Mittelpunkt dieser Folge steht die Eröffnung unseres RespekTIERwegs. Wir berichten, wie die Idee entstanden ist, warum uns Aufklärung über sogenannte Nutztiere so wichtig ist und was Besucherinnen und Besucher entlang des Weges erwartet. Mit liebevoll gestalteten Infotafeln, spannenden wissenschaftlichen Fakten, persönlichen Geschichten unserer Tiere und Videobotschaften vieler prominenter Wegbegleiter möchten wir Menschen für mehr Respekt gegenüber Tieren begeistern. Außerdem erzählen wir von der gelungenen Eröffnungsfeier und bedanken uns bei allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben.
Natürlich gibt es auch wieder viele Good News vom Lebenshof: Unsere Stute Rokita geht es nach einer chiropraktischen Behandlung endlich wieder gut und sie genießt ihre Spaziergänge durch den Wald. Außerdem dürfen wir vier neue Familienmitglieder begrüßen: Die ehemalige Milchziege Vanessa und ihre drei Zicklein Olaf, Finn und Tom haben bei uns ein sicheres Zuhause gefunden. Wir erzählen ihre Geschichte und wie unkompliziert die kleine Familie in unsere Ziegenherde aufgenommen wurde.
Zum Schluss berichten wir noch von unseren neugierigen Laufenten Gisi und Erich, die inzwischen den gesamten Hof auf eigene Faust erkunden und pünktlich zum Stallgehen wieder auftauchen. Auf Hof Sonnenweide wird es eben nie langweilig – und genau das macht das Leben mit unseren Tieren so besonders.
Auf Facebook, Instagram und unserer Homepage findest Du die Geschichten und Bilder zu unseren Erzählungen. Hier gehts lang:
https://www.facebook.com/hofsonnenweide
https://www.instagram.com/hofsonnenweide/?hl=de
https://www.hof-sonnenweide.at/
Playlist:
Andi: Georg Danzer, Loss mi amoi no d'Sun aufgehn seng
https://open.spotify.com/intl-de/track/31qWTgfNLURTWYD7VmbjMQ?si=f97e0d288d694863
Credit des Titelsongs:
The Green Orbs - Dancing on Green Grass
Soundeffekte:
Pixabay
Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt
Transkript
Hof Sonnenweide ist eigentlich kein Lebenshof, sondern ein gigantisches Freiluft-Gym,
ein Ninja-Warrior-Parcours.
Das wuschelt halt alles da herunter in der Früh, die Schweinchen und die Puten
und die Gänse und unsere Hunde rennen dazwischen durch und die Hühner sowieso,
die machen eh alle, was sie wollen.
Dann steht noch die Rokita drin und kriegt auch Müsli.
Genau, das ist so ein fröhliches Miteinander von verschiedenen Arten und wir
sitzen auch mittendrin drin.
Lass die Sau raus!
In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten.
Aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Wir berichten über unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern über Themen,
die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum Gespräch.
Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide
mit Elisabeth und Andreas Nussbaumer.
Wir lassen heute wieder die Sau raus und euch bei der Hoftier-Reingassech.
Ja, hallihallo, voller Frische.
Na fit wie die Turnschuhe, ich habe schon meinen Morning-Workout heute gehabt.
Was hast du gemacht?
Ich habe 400 Kilo Getreide beim Bauern auf und zu Hause wieder abgeladen.
Hobsonernwärter ist eigentlich kein Lebenshof, sondern ein gigantisches Freiluft-Gym,
ein Ninja-Warrior-Parcours.
Schaust aber erstaunlich fit aus, dass du schon so viel herumgeschleppt hast.
Und es ist jetzt nicht unbedingt kühl.
Ja, deswegen habe ich es jetzt in der Früh gemacht. Bei 40 Grad im Schatten
zu Mittag wäre das nicht so geil gewesen.
Ja, schön. Hat mich erfrischt.
Ja.
Was hat Elisabeth gemacht?
Ich habe, ich versuche jetzt immer sehr früh aufzustehen und dann mit den Tieren in den Wald zu gehen.
Also du versuchst nicht früh aufzustehen, du stehst früh auf.
Ich stehe früh auf, ich stehe generell sehr gern früh auf. Und habe mir gedacht,
ich nütze die Kühle der Morgenstunden und dass es noch halbwegs insektenfrei
ist und gehe mit Martin und Igor in den Wald.
Das mache ich jetzt eigentlich schon seit drei Wochen jeden Tag mit irgendeinem
anderen Tierchen in den Wald.
Und heute probiere ich die Kombination Martin und Igor.
Ja, es hat nicht ganz hingehaut.
Semioptimal.
Martin, das weiß ich grundsätzlich, ich hasse Bremsen.
Normalerweise brauche ich mit ihm im Sommer überhaupt nicht in den Wald gehen.
Das war immer schon so, da verweigert er. Also am Radweg geht er gern, aber nicht in den Wald.
Und das war aber noch, ich glaube, sechs, halb sieben in der Früh, das geht.
Und dann sind wir ungefähr die Hälfte von der Runde gekommen,
die ich machen wollte. Und die haben abgehängt, weil er hat schon angefangen.
Er bleibt dann erst stehen, schaut und dann fängt er an, wirklich wild mit allen
Beinchen herumzustrampeln.
Und die haben aber eingesprüht und dann fängt es ja an, an mir zu reiben.
Und ich habe mir gedacht, gut, ich lasse ihn jetzt einfach vom Führstrick und
nehme ihn. Ich gehe an den Führstrick, er wird schon bei uns bleiben.
Ja, der Martin, er ist 100 Meter mitgegangen und dann ist er abgebogen und ist
Richtung nach Hause gelaufen.
Ja, der Igor hat ihm nachgeschaut, war ihm wurscht, bin halt mit dem Igor weitergegangen,
habe ihn an die Angere und gesagt, du, der Martin müsste jetzt demnächst bei dir eintreffen.
Ich habe ihn dann von seiner Lieblingslichtung abgeholt, da ist er gestanden
und hat mich angelächelt.
Ja, also er ist nicht sturstrax nach Hause gelaufen, sondern...
Er hat Zwischenstation gemacht.
Er hat ja nicht widerstehen können, das hohe Gras, das Grüne, so mitten im Wald.
Das hat ihm schon sehr gut geschmeckt.
Also wir haben schon Ektisch gehabt.
Ja, und dann bin ich jetzt mit Iga in eine Runde gegangen. Das ist wirklich
schwierig, weil ab sieben sind die Bremsen unterwegs. Also ich habe gehofft,
zum Heuer verschont bleiben.
Also sie sind später dran, als sonst bilde ich mir ein. Aber jetzt sind sie da.
Muss man mal irgendwas überlegen oder im Sommer einfach auslassen mit Tieraktivitäten. Schauen wir mal.
Ja, du kannst im Imkeranzug in den Wald gehen und dann für einen Igor basteln
wir auch so einen überlebenseselgroßen Imkeranzug.
Nein, es gibt eh diese Fliegendecken. Das habe ich mir erst überlegt,
ob ich es probiere. Der Igor kennt das ja von unserer Reise.
Da habe ich einmal eine Fliegendecke geschenkt gekriegt, weil die Bremsen so schlimm waren.
Ob ich das einmal probiere. Mal schauen, wie die kleinen Eseln darauf reagieren.
Die sind nicht so gut zu teuer mehr.
Die billigsten kosten um die 30 Euro. Dann haben wir es mal ausprobiert. Ja, schauen wir mal.
Ja, der Sommer ist da. Der Sommer ist da. Der Sommer ist da.
Ja, und gestern sind wir nach Kaisersdorf gefahren, also in der größten Hitze
zu entgehen. Das haben wir voriges Jahr schon ein paar Mal gemacht.
Kaisersdorf ist so ein richtiges Schwimmbad, noch so ein altmodisches, glaube ich.
Ja, so wie es ist gehört. Es riecht ein bisschen so nach Holz.
Ein bisschen nach Chlor.
Chlor.
Und es gibt da ziemlich coole Rutsche, wo man zu zweit, na zu zweit,
grundsätzlich kann man runterrutschen.
Sie ist 15 Meter hoch.
Und ziemlich breit.
Ja, da kann man zu zweit rutschen und ein Wettrennen machen.
Und da haben wir gestern gesagt, um zwei am Nachmittag oder um drei war es dermaßen
heiß, da fahren wir jetzt schnell mal rüber.
Dann waren wir drinnen, sind ein bisschen herumgedümpelt, dreimal gerutscht.
Und dann sind wir wieder heimgefallen. Aber das ist schon sehr fein,
wenn man dazwischen durch was machen kann.
Ja, früher haben wir ja immer andere Maßnahmen ergriffen.
Ja, da haben wir uns immer so Baby... Wir haben ja auch mal in Wien gewohnt,
Elisabeth, im dritten Bezirk am Radetzki-Platz mit Balkon.
Dachgeschosswohnung, das war kein Balkon, das war eine richtige Dachterrasse. Das war schon cool.
Die Wohnung war relativ günstig, weil die Schnellbahn vorbeigefahren ist, auf Augenhöhe.
Aber die Wohnung selber war wirklich cool.
Und da haben wir so ein Baby-Planschbecken gekauft und aufgestellt und haben
draußen dann geplanscht. Und diese Tradition haben wir fortgeführt.
Wie wir herzungen sind. Das haben wir mehrfach versucht, aber das waren wirklich
immer sehr klägliche Versuche.
Entweder hat eine Katze ihre Krallen reingeschlagen, einen Hund reinbissen.
Oder ein Schwein. Ja, das Wasser
ist relativ schnell trübig und grauslich geworden, schlitzig, schlutzig.
Und jetzt haben wir beschlossen, das zu lassen.
Und auch wenn diese Babypulse jetzt nicht besonders viel kosten,
es ist trotzdem Plastik, was umeinander liegt.
Plastikschance.
Wasserverschwendung ohne Ende und eigentlich ist es viel lässiger,
schnell in ein Bad zu fahren. Wir haben sogar die Mia und die Kerstin getroffen,
unsere beiden Helferinnen, die immer an den Patenschaftstagen da sind,
ein bisschen geplaudert und dann einfach wieder erfrischt nach Hause fahren.
So macht man Urlaub.
Ja, Mini-Urlaub.
Genau. Ja, wir haben ja die letzten Wochen schon hingefiebert auf diesen einen
Zeitpunkt, wo es endlich soweit sein wird, nämlich, dass wir endlich unseren
Respektierweg eröffnen können. Genau. Am Wochenende.
War soweit, alles war fertig. Respektierweg ist eröffnet.
Ja, musst du erzählen, was der Respektierweg überhaupt ist?
Also, der Respektierweg ist ein Erlebnis und Infopfahrt entlang unseres Lebenshofs.
Am Lebenshof vorbei führt er ein öffentlicher Radweg und es gehen immer wieder
Eltern mit ihren Kindern oder jetzt im Sommer dann auch die Großeltern mit den
Enkeln spazieren, um ein bisschen Tiere zu schauen.
Und was wir mit unserem Lebenshof hauptsächlich machen, ist Tiere zu uns zu
holen, die irgendwo anders keinen Platz mehr haben. Aber das ist natürlich irgendwie
enden wollend. Also wir können nicht alle Tiere zu uns holen oder alle Tiere retten.
Und deswegen ist uns ganz besonders wichtig, über diese Tätigkeit hinaus die
Menschen da draußen auch noch zu informieren über die sogenannten Nutztiere,
die in unserer Gesellschaft eher einen untergeordneten Stellenwert haben.
Also man kennt halt die Haustiere und die hat man lieb und die Nutztiere, die isst man halt.
Und deswegen war uns ganz besonders wichtig, eben genau diese Gelegenheit zu
nutzen, dass dir so viele Menschen vorbeigehen,
dass man dir einmal ein bisschen darüber informiert, dass auch die sogenannten
Nutztiere in Wirklichkeit genauso clever sind wie unsere Haustiere und genauso
sozial sind wie unsere Haustiere.
Und das anhand von einerseits Geschichten, von erlebten Geschichten hier,
am Lebenshof, aber auch anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen einmal zu kommunizieren.
Genau, also unsere Chefdesignerin, die Magdalena, hat uns wunderbare Tafeln kreiert.
Ja, die sah da Wahnsinn.
Schauen wirklich toll aus. Zum einen eben über Fakten. Was können die Tiere?
Was haben wir selbst für Erfahrungen gemacht? Meistens deckt sie sie,
manchmal auch nicht ganz.
Ja, Beschreibungen von unseren Tieren am Lebenshof. Was erleben wir damit?
Und auf der anderen Seite aber
auch Fakten. Wie schaut es denn aus mit der Nutztierhaltung in Österreich?
Wie viele Schweine werden da so pro Tag geschlachtet? Wie leben Putten?
Wie leben Rinder? Und so weiter. Und das Ganze aber faktenbasiert und so,
dass es auch für Kinder gut nehnbar ist und gut erfahrbar ist.
Und ja, noch dazu haben wir unsere Wegbegleiterinnen.
Das ist etwas ganz Besonderes. Und zwar haben wir einige Promis,
die etwas zum Thema Respekt zu sagen haben.
Wir haben sie gebeten, oder Andi hat sie gebeten, zum Thema Respekt,
Respektiere und eine Videobotschaft zu schicken.
Und da hat uns tatsächlich Alexander Van der Bellen, unser Bundespräsident,
die erste Botschaft geschickt.
Also das war schon sehr, sehr, sehr cool, wie wir das Video aufgemacht haben.
So richtig mit der Österreich-Flagge hinten, wie du das vorstellst.
Und dann wirklich uns, unseren Hof, beziehungsweise tatsächlich für uns gemacht hat.
Aber auch der Martin Rütter, die Barbara Stöckel, Monika Weinzettel, Gerold Rudle.
Angelika Nitecki, Benedikt Mitmannskruber, Gerhard Fleischhacker.
Wirklich, wirklich viele Leute. Also mein besonderes Highlight,
muss ich ehrlich sagen, das hat mich noch mehr gefreut als der Bundespräsident,
das ist der David Schneindl-Rast.
Wenn ihr ihn nicht kennt, unbedingt einmal danach googeln. Ich glaube,
das haben wir schon einmal kurz erwähnt.
Genau, mein Video.
Ja, genau.
Ja, einfach danach googeln. Der spricht sozusagen die Schlussworte und Alexander
van der Bellen spricht die Anfangsworte.
Das kann man sich interaktiv per Handy runterladen über einen QR-Code und sich
die Botschaften anhören.
Das ist wirklich eine ganz coole Sache und wir hatten jetzt am letzten Sonntag
die Eröffnung, wo uns einige Firmen auch gesponsert haben.
Also allen voran ganz, ganz herzlichen Dank an Iris und Julius Kanner,
die uns nämlich Spritzer gesponsert haben.
Und Verjus gespritzt.
Genau. Und zwar mit eigenen Respektierweg-Etiketten.
Da haben wir einiges zur Verfügung gestellt bekommen. Voll cool.
Wirklich, wirklich cool.
Ja, dann haben ganz viele Leute für uns gebacken und Snacks gemacht für die
Eröffnung. Dann haben wir von der Firma...
Steepitsch. Achso, Steepitsch.
Genau, ich wollte es ja gerade sagen. Ich sage immer Steepschitz, aber Steepitsch.
Da haben wir zwei Toi-Tois gesponsert bekommen, Was natürlich auch wichtig ist,
wenn viele Leute da sind.
Wenn viele Leute da sind und viele Kabias trinken. Genau. Wenn die Blase drückt.
Ja, und die Firma Waldwelle hat uns Mineralwasser und Softdrinks zur Verfügung
gestellt. Also es war wirklich cool.
Und es waren trotz wirklich Affenhitze, sind einige Leute gekommen,
die das angeschaut haben. Wir haben ein Quiz gemacht und haben verlost.
Lustig, war ein schöner Nachmittag.
War wirklich ein schöner, gemütlicher Nachmittag. Es sind sogar zwei unserer
Paten, Patinnen, die sind aus Wien mit dem Rad gekommen.
Das waren meine Helden. Die sind nämlich erst von Wien nach Schopron gefahren.
Dort waren sie essen in der Baltorina. Das ist ein veganes Lokal, ein sehr, sehr gutes.
Und sind dann von Schopron nochmal eine Stunde zu uns gefahren.
Also mit dem Rennrad und bei einer Affenhitze. Also ja, die haben sich dann
das Kapier, was sie natürlich nicht trunken haben, die natürlich alkoholfrei
gewählt, wirklich verdient.
Ja, und dann wieder hamgradelt nach Minto auf den Nählern mal.
Ja, cooler Tag. Aber der Respektierweg ist jetzt eben dauerhaft geöffnet,
öffentlich zugänglich, barrierefrei und kostenlos.
Kostenlos, genau. Jederzeit einfach vorbeikommen.
Kommen Sie und schauen Sie.
Ja. Ja, dann machen wir mal ein bisschen Werbung, oder?
Auf geht's.
Was man auf Hof Sonnenweide sagen darf, aber im Schlafzimmer auf keinen Fall hören will.
Platz Nummer 10 Ja, manchmal sind schon sehr viele Leute da,
aber das verteilt sie und das Schöne ist, es sind ja alles Gleichgesinnte.
Platz Nummer 9 Hörst Frieda, du hast aber ein schönes Bauchl gekriegt.
Platz Nummer 8 Also wenn ich das gewusst hätte, dass ich nicht füttern darf,
dann wäre ich nicht gekommen.
Platz Nummer 7 Sag, wo ist denn da die Spendenbox?
Und Platz Nummer 6 Was man auf Hof Sonnenweide sagen darf, aber im Schlafzimmer
auf keinen Fall hören will.
Schau Schatzi, da kommt noch ein Schweindel.
Wenn du uns helfen möchtest, dass uns das Lachen nicht vergeht,
dann freuen wir uns über deine Unterstützung.
Du hilfst uns schon sehr mit einer 5-Sterne-Bewertung und einer Rezension.
Oder vielleicht sogar mit einer Spende oder Patenschaft.
Alle Infos dazu auf www.hof-sonnenweide.at. Mit einer Patenschaft kannst du
übrigens 18 Mal im Jahr kommen. Werbung Ende.
So, die nächsten guten Nachrichten. Die Hof-Sonnenweide-Good-News.
Die Rokita ist wieder fit.
Genau. Also das macht uns am meisten Freude. Haben wir das schon erzählt vom Chiropraktiker?
Nee.
Ja, die Rokita hatte ja ganz kurz nochmal eine Zahn-OP und hat aber nach der
Zahn-OP auch noch nicht gescheit gefressen.
Also es war sozusagen medizinisch eigentlich alles abgeklärt.
Die Zähne sind in Ordnung, gewiss ist in Ordnung, aber sie ist ganz komisch gekommen.
Sie hat dann wieder abgenommen, also gleich nach der OP hat sie zugenommen und
dann wieder abgenommen. Das hat drei Wochen, hat sie das gezahlt und das ist
nicht besser geworden. Dann ist sie okay, was machen wir?
Und haben dann den Chiropraktiker unserer Wahl in Andi Petric angerufen,
der hat die Kentiroquita schon seit langem, hat sich schon ein paar Mal behandelt
und nicht nur sie, sondern auch andere Tiere.
Das war dann wirklich wie ein kleines Wunder. Also der kam, hat an ihr herumgeruckelt,
so richtig unfachmännisch ausgedrückt, aber es schaut einfach immer so schräg aus,
was er dann macht, so ein bisschen am Hals geruckelt, an der Zunge geruckelt und so weiter.
Er hat gesagt, ja, da hat er sich Schmerzen, man sieht es genau da aus, da ist das, bla bla bla.
Und lange Reden, kurzer Sinn, am nächsten Tag hat sie wirklich komplett wieder normal gefressen.
Es hat einfach durch diese lange Dauer hat er sich erstens einmal angewöhnt,
nur auf der anderen Seite zu essen, das haben sie die Nerven einfach irgendwie
verspannt. Das hat ja einfach weh dann.
Also Kiefer war blockiert, glaube ich, und sehr unfachmännisch ausgedrückt,
aber irgendwie so war das.
Und aber arg, oder? Wie das von einem Tag auf den anderen geht.
Ja, voll.
Ja, wie der Normalfrist, also wir sind so froh.
Sie wird natürlich noch aufgepäppelt, also sie kriegt jetzt noch zusätzlich
Kraftfutter, damit sie wieder zunimmt.
Und was besonders schön ist, ich habe wieder angefangen, mit ihr spartieren zu gehen.
Und die Rokita ist halt schon eine eher ängstliche, sehr vorsichtige Stute,
obwohl sie so groß ist, fürchtet sie quasi vor jeder Maus.
Aber wenn man mit ihr ein bisschen übt und wenn sie dann wieder so Selbstbewusstsein
sammelt, dann kann man mit ihr durchaus in den Wald gehen und sie geht dann
auch frei. Und das ist so schön zu sehen, weil am Anfang versteckt sie sich immer hinter mir.
Also da geht sie keinen Schritt vor ohne Führstrich, sondern sie steht quasi
hinter mir und macht sie auch klein. Also sie versucht, sich klein zu machen.
Und je mehr vertrauen sie fast in sich selbst, desto mehr richtet sie sich auf
und dann geht sie auch schon vor.
Und das ist überhaupt total nett. Also wenn sie dann vor dir geht und so munter
durch die Gegend schaut, rechts und links, und sie auch nicht irritieren lässt,
wenn irgendwo eine Relle herausbricht oder über den Weg läuft.
Das ist echt schön. Das macht große Freude aus uns beiden, Rokita und mir.
Ja, vor allem ist es schön zu sehen, dass sie wieder gut geht.
Ja, voll, total.
Ja, und dann haben wir ja noch ganz besondere Nachrichten.
Hui!
Hui!
Und zwar die Vanessa, eine wunderhübsche Ziege, aber nicht nur die Vanessa alleine,
sondern sie hat wen mitgebracht?
Ihre drei Buben.
Drei Babyziegen.
Ja, endlich wieder Babyziegen. Also ich glaube, das ist ja neben Babyschweinen
und Babyschafen und Babyschafen und Babyschafen schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr süß.
Der Olaf, der Finn und der Tom.
Genau. Die sind gar nicht weit weg. Also sie kommen eigentlich aus einem Nachbarort. und
die Vanessa wurde eben gekauft und war nicht bekannt, dass sie trächtig ist
und hat dann die drei Jungs bekommen.
Und das war dann der Besitzerin zu viel und sie hat uns gebeten, sie zu nehmen.
Und für uns war aber klar, wenn, dann nehmen wir die ganze Familie.
Also nicht nur die Burschen, sondern auch die Mama gleich mit und habe das auch so kommuniziert.
Und es hat dann auch geklappt. Und ja, dann haben wir ein bisschen überlegt,
weil es war ja bei den Ziegen schon eigentlich relativ wenig Platz.
Bei den Ziegen waren die Kamerun-Schafe auch noch.
Das hat sich damals so ergeben, dass bei den Ziegen mehr Platz war.
Deswegen haben wir die Kamerun-Schafe dazugegeben. Und dann noch vier Ziegen, da haben wir schon.
Wie machen wir das? Wie können wir das tun? Ja, und dann haben wir beschlossen,
also wir haben dann eben der Emily im Team beraten. Es gibt immer für alles eine Lösung, oder?
Und wir haben dann die Kamerun-Schafe zu den richtigen Schafen.
Umgesiedelt.
Und das hat super geklappt. Also die fühlen sich da total wohl jetzt bei den
Schafen auf der großen Schafwiese, weil da haben wir nämlich ein Stück Wiese
dazu bekommen. Also dort hat sich der Platz vergrößert.
Es hat super gepasst und haben dann die Vanessa und die drei Burschen geholt.
Ja, das war total herzig. Aus den Hänger raus, müsst ihr euch das Facebook-Video
dazu anschauen und das Insta-Video aus dem Hänger raus. Und dann haben wir eigentlich abgesperrt.
Wir haben versucht, die neuen Ziegen, damit sie sich eingewöhnen können,
von den anderen zu trennen.
Aber die Kleinen waren so klein, dass sie durch den Zaun durchlöpfen durchs Tor.
Die haben gesagt, grüß dich. Und dann gleich zu den anderen Ziegen hingelaufen
und das war überhaupt kein Problem.
Also es war wieder Magic of Sonnenweide. Das hat gepasst. Und die fühlen sich jetzt sehr, sehr wohl.
Herzlich willkommen Vanessa, Finn, Olaf und Tom.
Genau, sie heißen ja Tom nach Tom Sawyer und Finn nach Huckleberry Finn und
Olaf nach Olaf der Schneemann.
Genau, Olaf ist ganz weiß.
Und ist ein bisschen kleiner als die anderen. Der Finn ist der Kommunikativste,
also der kommt sofort her, auch weiß und der hat so wie Mönchstonsur.
Also hinter den Hörnern einen hellbraunen Fleck und der Tom ist schwarz-weiß.
Also der schlagt komplett aus der Art.
Und wir haben sogar extra noch angehört, auf einer Autofahrt,
die Geschichte von Tom Sawyer und Angelberry Finn, damit wir sie ja richtig benennen.
Und das passt total. Der Tom ist eher so der Anführer, kann man sagen,
der Regelsführer. Und der Finn steht ihm nicht viel nach und der Olaf ist ein
bisschen ein Mammakind.
Aber so herzig. Da freuen wir uns total, dass wir die kleine Familie da haben.
Es werden die Burschen nächste Woche, ist es schon so weit, werden sie kastriert.
Ja, da wird geschnippelt.
Da wird geschnippelt. Ja, aber das muss sein, sonst schwängern sie alle unsere
Mädels, was nicht sehr gut ist.
Also Babyziegen sind zwar lieb, aber das heißt nicht, dass wir es darauf anlegen, welche zu kriegen.
Ja, das ist nicht der Sinn für einen Lebenshof, dass sie der Mutter vermehren.
Bei uns sind alle männlichen Tiere kastriert, außer bei den Hähnen.
Ja, und das ist aber ein relativ kleiner Eingriff bei den Ziegen.
Geht schnell und ja, wir haben eine super Tierärztin, die das in der Praxis macht. Ja.
Cool. Jetzt steht uns der Übergang, cool.
Ja, was gibt es noch so zu erzählen? Gisi und Erich. Gisi und Erich, unsere Wanderenten.
Genau. Die haben wir wandern gefunden.
Auf der Straße, also auf der Hauptstraße. Sie sind entlang gewandert.
Entschuldigung. Im strömenden Regen.
Entlang gewandert ist gut. Sie sind mitten auf der Hauptstraße herumgewandert.
Die haben wir dann eingefangen, haben eigentlich recht lange probiert,
die ursprünglichen Besitzer ausfindig zu machen.
Ich habe ihn schon dafür herumgefragt, weil wir uns gedacht haben,
so weit können sie ja nicht gelaufen sein, die werden irgendwo ausgebüxt sein.
Hat sich niemand gemeldet.
Dann haben wir gesagt, gut, dann bleibt es halt bei uns. Und ja,
sie haben sich zunächst sehr, sehr gut mit den Enten und Gänsen verstanden und
waren mit ihnen auf der Teichwiese.
War ein total schöner Anblick.
Und ja. Jetzt haben sie beschlossen, sie schnallen sich den Wanderrucksack wieder
um und ziehen wieder ein bisschen umher.
Das ist so herzig. Am letzten Patentag war das, da haben wir erst gedacht,
die schauen sich total ähnlich. Wir haben ja zwei Paare. Wir haben Gisi und
Erich und wir haben Fini und Daniel.
Und Fini und Daniel residieren in unserem Biotop und Gisi und Erich eben auf
der Teichwiese mit den anderen Gänsen und Enten.
und am letzten Partnach, da sind eben alle Tore offen, dass die Tiere überall herumlaufen können.
Dann habe ich mir gedacht, was tut Daniel und Finita jetzt plötzlich am Pferdeberg?
Dann schaue ich genauer, okay, das sind sie ja gar nicht, dann sind sie wirklich
den Pferdeberg rauf und haben sie die Pferdekacke betrachtet und sind dann herum
geschnäbelt und plötzlich waren sie bei den Rindern drüben und dann auf der
großen Lama-Wiese, also sie haben sich das ganze Areal mal angeschaut und jetzt
sind sie eigentlich die ganze Zeit unterwegs.
Das sind ja neugierige Enten.
Aber es ist so lief, weil sie sind am Abend wieder gestellt und sind da.
Zum In-den-Stall-Gehen sind sie wieder pünktlich da, das haben wir vereinbart,
um 17 Uhr, bitte wieder alle versammelt.
Und ja, dann werden sie in den Stall gebracht mit den anderen,
dass sich der Fuchs nicht holt.
Sehr umtriebig. Aber sie heißen ja nicht umsonst Laufenten. Genau.
Da haben sie sich wahrscheinlich gedacht, naja, wenn ich Laufenten kriege,
dann muss man ein bisschen laufen.
Aber am liebsten sind sie jetzt auf der Rinderkoppel. Also da macht es ihnen
besonders Spaß. Da trinken sie in der Rindertränke, sind sie die ganze Zeit
dabei, holen sich Wasser, rennen herum, abtuhlen und so, schauen ihnen zu.
Oder vielleicht zu Fernsehen.
Ja, Rinder-TV. Genau.
Gigi und Erich auf FS1.
Nein, viel nett. Tiere machen, was sie wollen.
Gut so.
Gut so, genau.
Gut so.
Und die Schweine, die haben es auch so richtig fein. Die haben ja mittlerweile
wirklich eine Whirlpool- Landschaft, kann man sagen. Das hat mich ausgeweitet.
Der Ursprung war ein kleiner Teich, eine kleine Pfütze.
Ja, zum Suhlen.
Das haben sie jetzt erweitert in eine Badelandschaft. Mittlerweile sind es fünf oder sechs Suhlen.
In verschiedener Tiefe.
Genau.
Und das ist aber so lieb zum Zuschauen, oder? Da denkst du, ja,
macht. Das ist einfach so nett. Weil jedes Schweinchen trägt total einen Beitrag.
Erst wird einmal das Kopf reingesteckt und wird mit dem Rüssel ein bisschen
erweitert und erst dann wird sich reingelegt.
Und das Bobschuh ein bisschen geruppelt.
Genau. Also das ist unmittelbar neben unserem Platzteil, wo wir Frühstücken oder Mittagessen,
Und es ist immer schön zu sitzen dort, umgeben von Schweinchen,
die so abwechselnd kurz vorbeikommen, um sich in die Badelandschaft zu begeben
und dann wieder auf die Wiese zu gehen.
Und weiter zu fressen. Ja, das ist schön. Die haben wirklich ein schönes Leben.
Da freuen wir uns auch sehr darüber.
Eigentlich müssen wir fast eine Webcam aufstellen, so wie diese Wetterpanoramakameras, oder?
So 24 Stunden.
Man könnte eigentlich die ganze Zeit vor der Glotze sitzen. Also wir nicht,
weil wir haben es ja in real life.
Aber ich glaube, da könnte das
echt den ganzen Tag sitzen und einfach nur schauen und das wird nie fad.
Das ist auch so arg, wenn wir diese Videos oft posten. Wir haben schon ein paar
Mal dann den Kommentar gekriegt, das ist KI generiert.
Und wo wir uns immer schrecken, weil nein, das ist real. Also die sind so.
Und das ist einfach so eine Freude, das auch anderen Leuten zu zeigen, wie Tiere sind.
Und das wuschelt halt alles da herunter in der Früh, die Schweinchen und die
Puten und die Gänse und unsere Hunde rennen dazwischen durch und die Hühner
sowieso, die machen eh alle, was sie wollen.
Dann steht noch die Rukita drin und vielleicht die Müsli.
Genau, das ist ein fröhliches Miteinander von verschiedenen Arten.
Und wir sitzen auch mittendrin und freuen.
Ja, das ist das, was die Tierpartinnen und Tierparten am Patenschaftstag am
meisten begeistert, habe ich den Eindruck, dass sie sagen, das ist so arg,
weil bei uns alle Tiere miteinander stehen irgendwie.
Also da gibt es jetzt nicht alles so strikt getrennt, sondern, ja.
Ja, sie verstehen sich alle miteinander und das funktioniert,
solange sie genug Platz haben und sie ausweichen können. Die tun sich einfach nichts.
Total fein, ja.
Ja, Stichwort Pute hast du jetzt gerade gesagt.
Stimmt.
Pute Paula.
Bote Paula ist leider nicht eine sehr langwierige Geschichte. Sie hat
das Bein gebrochen, wahrscheinlich weil sie von einer erhöhten Plattform runtergesprungen
ist. Wir haben es nicht gesehen, wir haben es nur gefunden.
Dann hat sie jetzt sechs Wochen das Bein in einem sehr starren Verband gehabt,
damit es wieder heilen kann. Es ist auch geheilt, der Bruch,
aber sie hat jetzt eine massive Fehlstellung.
Das heißt, das Beinchen steht jetzt seitlich weg.
Und wir haben jetzt begonnen, die Emily und die da wirklich mit Physiotherapie
zu arbeiten, also mit Massagen und das Gelenk schon langsam wieder zu aktivieren,
die Krallen zu aktivieren mit Massagen und
leichten Druck, damit sie einfach wieder weiß, dass sie das Bein gebrauchen kann.
Aber schnell wird es nicht gehen. Also wir sind jetzt schon seit eineinhalb Wochen dran.
Die Fortschritte sind da, aber wirklich klein. Also, ja, seit diesen Mastputten,
das Problem ist das hohe Gewicht.
Genau.
Wir hatten ja einen Hund mit einem gebrochenen Bein, das ist überhaupt kein Problem.
Die steht halt einfach die ganze Zeit auf einem Bein und das andere beginnt
sich dann so pöpö zu belasten.
Ja, beziehungsweise die ist auf einem Bein gehupft, unglaublich schnell.
Also die haben da überhaupt kein Problem.
Aber eine Pute einbeinig geht einfach nicht.
Und wir haben jetzt, über Instagram hat mich ein Daniel angeschrieben,
schon vor längerer Zeit.
und ich habe mir den Kontakt aufbehalten, der angeboten hat,
wenn wir mal was brauchen, Gehhilfen für Hühner oder für Gefrügel zu entwerfen.
Das hat er schon mal gemacht für einen Lebenshof in Polen, ehrenamtlich.
Den habe ich jetzt da kontaktiert und habe mir Fotos geschickt und die Paula
haben wir vermessen, damit er die Masse hat und vielleicht bastelt und der auch
eine Gehhilfe, sodass sie halt einfach
das Bein schon langsam anfängt zu belasten mit Unterstützung.
Also momentan machen es halt wir, wir setzen sie heraus, damit sie jetzt nicht
die ganze Zeit alleine in der Scheune ist und unter den anderen und
Ja, schauen wir mal. Also wir hoffen das Beste, aber ganz im Berg ist sie noch
nicht. Also das muss man einfach so sagen.
Mein Gedanke wäre ja gewesen, dass man ja so einen Heliumballon irgendwie als Unterstützung,
aber wenn man den falsch dimensioniert, dann fliegt sie halt möglicherweise
nach, weiß nicht, je nachdem, wo der Wind gerade hinfährt.
Auf Afrika.
Er ruft die Austrokkontrolle an.
Fliegende Pute.
Fliegende Pute. an ein UFO, unbekanntes Flugobjekt. Pufo.
Haltet ihr weiterhin die Daumen. Das ist schon noch etwas, was uns ein bisschen
im Magen liegt. Da hoffen wir, dass wir das wieder hinkriegen,
dass sie das Bein zumindest ein bisschen belasten kann, sodass sie wieder,
ganz gut wird es nicht mehr mehr werden, aber sodass sie zumindest selbstständig wieder gehen kann.
Das wäre schon sehr, sehr fein. Das wünscht mir der Paula. Ganz, ganz fest.
Ja, wo machen wir denn wieder ein bisschen Werbung?
Am besten jetzt gleich.
Na dann.
Werbung. Was man auf Hof Sonnenweide sagen darf, aber im Schlafzimmer auf keinen
Fall hören will. Platz Nummer 5.
Ah, es ist so schön da.
Mein Ex-Freund kommt auch immer wieder her.
Platz Nummer 4. Hoppala, da liegt ein Ei am Boden.
Platz Nummer 3. Na servus, das ist aber ordentlich ein Winterböds.
Platz Nummer 2 Was so süß, das Ringelschwanzerl!
Und Platz Nummer 1, was man auf Hof Sonnenweide sagen darf, aber im Schlafzimmer
auf keinen Fall hören will. Da riecht's aber schon ziemlich nach Bauernhof!
Wenn du uns helfen möchtest, dass uns das Lachen nicht vergeht,
dann freuen wir uns über deine Unterstützung.
Du hilfst uns schon sehr mit einer 5-Sterne-Bewertung und einer Rezension.
Oder vielleicht sogar mit einer Spende oder Patenschaft.
Alle Infos dazu auf www.hof-sonnenweide.at. Mit einer Patenschaft kannst du
übrigens 18 Mal im Jahr kommen. Werbung Ende.
So meine Liebe, die tierischen News.
Bin schon gespannt. Ich weiß schon wieder von nichts und lass mich überraschen.
Es ist nicht deine Lieblingskategorie, betrunkene Tiere.
Schade.
Es ist deine zweite Lieblingskategorie, coole Tiere.
Cool, die Tiere sind auch super.
Erzähl.
Australien. Spinne baut Schleuderfalle für Ameisen.
Und schon haben wir Bilder im Kopf.
Eine neu entdeckte Spinnenart in Australien hat sich bei der Jagd hochgradig spezialisiert.
Zum einen hat sie es nur auf eine bestimmte Ameisenart abgesehen.
Zum anderen baut sie dafür eine eigene Wurffalle, die die Ameisen ins Spinnennetz
katapultiert. Kannst du dir das vorstellen?
Nein.
Ich finde, das ist so richtig mittelalterliches Kalt. Das ist ja voll.
Wo er die Arme seien reinklettert und dann...
Es ist wirklich so. Echt?
Das Nachts treibt die kleine Spinne im Regenwald nahe der Stadt Cooktown im
australischen Bundesstaat Queensland ihr Unwesen.
Dort konnten Forschende der Macquarie University beobachten,
wie sie eine ausgeklügelte Falle baut, um die asiatische Weber-Ameise ins Netz zu bekommen.
Bis zu vier Stunden ist sie am Werk und geht dabei folgendermaßen vor.
Zuerst setzt sie einen Ankerpunkt auf den Waldboden oder auf einen Blatt oder
Ast und beginnt dann von dort 15 bis 60 Seidenfäden nach oben zu spinnen,
die alle in einem Kegel angeordnet sind.
Zum Schluss umwickelt sie die Fäden mit einem weiteren Seidenfaden,
sodass sie gebündelt sind.
Dann zieht sie sich weiter nach oben zu ihrem eigentlichen Netz zurück und wartet.
Es dauert nicht lange, bis eine asiatische Weberameise beginnt.
in das Fädenbündel zu beißen und es so vom Ankerpunkt zu lösen.
Der Zoologe Ajay Narandra, der den Mechanismus in einer aktuellen Studie im
Fachblatt Current Biology beschreibt, sagt, wir vermuten, dass die Spinne ein
Pheromon hinzufügt, das gezielt Ameisen anlockt.
Und einen aggressiven Angriff auslöst, der das Netz aktiviert.
Sobald das Fädenbündel vom Ankerpunkt gelöst ist, breitet es sich als Netz aus
und schleudert die Ameise mehr als 30 cm nach oben zum anderen Netz,
wo die Spinne nur noch warten muss, bis sich die Ameise vollständig verheddert hat.
Dann nähert sie sich an und umwickelt sie mit Seide.
Zoologen erinnert dazu, das Spinnennetz ist nur für ein einziges Beutetier designt
und sein Mechanismus wird durch dieses ausgelöst und nicht etwa durch das Raubtier.
Wir glauben, dass das einzigartig ist.
Aber der Aufwand, oder?
Wahnsinn.
Für eine einzige Ameise. Wie lange lebt sie dann davon? Wie oft muss sie das am Tag machen?
I really don't know.
Gibt es Bilder dazu?
Ein Bild gibt es dazu, ja. Aber es gibt kein Video, wo die Ameise durch die
Gegend geschleudert wird.
Aber 30 cm ist schon ein Hammer, oder? Schon?
Ja, vor allem, was das für Spannung haben muss.
Voll arg. Ah, die lieben Tierchens.
Die lieben Tierchens.
Was würden wir ohne sie machen?
So, Elisabeth. Letzte Kategorie.
Playlist?
Yes.
Was hast du denn für ein Lied vorbereitet?
Vom Georg Tanzer.
Wie bist du drauf gekommen?
Wir waren ja vor zwei Wochen mittlerweile schon wieder her, auf dem Konzert von Gerd Steinberger.
Nein, eine Woche.
Besser Wochen her. Okay, time is running.
Ja, zwei Wochen.
Ja, da haben sie als Hommage an den Georg Danzer, der jetzt 80 geworden wäre,
glaube ich, dieser Tage, haben sie ein Lied von ihm gespielt.
Und da packen wir eins davon auf die Playlist.
Wie heißt's?
Lass mich einmal noch zuun aufgehen. Lass mich einmal noch zuun aufgehen.
Das war ein sehr cooles Konzert.
Ja, absolut.
Ja, na dann wünschen wir euch eine schöne Woche.
Lasst es auch raus und schleudert bitte keine Ameisen durch die Gegend.
Ja.
Überlasst es den Spinnen. Tschüss. Tschüss.
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