Lass die Sau raus!

Hof-Sonnenweide
Since 08/2023 110 Episoden

#107 😱 Scary Movie am Lebenshof

Aufwachen wie im Horror Movie 🎥

10.07.2026 37 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode wird es spannend, lustig und stellenweise richtig herzerwärmend. Los geht’s mit einem nächtlichen Schreckmoment: Seltsame Geräusche vor unserem Schlafzimmer sorgen kurz für Gänsehaut – bis sich herausstellt, dass unsere Lamas einfach Schweinchen Rosi dabei erwischt haben, wie sie unerlaubt über die Lama-Weide spaziert.
Außerdem nehmen wir euch mit auf Elisabeths etwas andere Shoppingtour. Während wir für uns selbst Kleidung tragen, die teilweise schon fast Museumsreife hat, wird für unsere Tiere nicht gespart. Diesmal ging es auf die Suche nach dem perfekten Fliegenschutz für Pferde und Esel – inklusive kreativer Lösungen für besonders lange Eselohren.
Natürlich berichten wir auch von unseren drei kleinen Ziegenbuben Finn, Tom und Olaf, die kastriert wurden. Wir erzählen, warum der Eingriff notwendig ist, weshalb wir dafür extra zur Tierärztin gefahren sind und warum uns das Abholen der noch verschlafenen Ziegenbabys fast ein bisschen wie besorgte Eltern fühlen ließ.
Ein weiteres Update gibt es von unserer Pute Paula. Dank einer selbst gebauten Gehhilfe und täglicher Physiotherapie kämpft sie sich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Wir erzählen, wie dieses besondere Hilfsmittel entstanden ist und welche Fortschritte Paula bereits macht.
Besonders berührt hat uns diesmal auch die unglaubliche Unterstützung unserer Community. Ob Geburtstagsspenden, Benefizaktionen oder geschenkte Schubkarren – wir sagen von Herzen Danke für all die Menschen, die unseren Tieren helfen und zeigen, wie viel Mitgefühl und Zusammenhalt es gibt.
Zum Abschluss wird es noch tierisch spannend: Wir sprechen über faszinierende Rekorde aus der Tierwelt, unter anderem über die schnellsten Spinnen der Welt – und wie Forschende deren Höchstgeschwindigkeit überhaupt messen.
Eine Folge voller tierischer Geschichten, viel Humor, bewegender Momente und einem Blick hinter die Kulissen unseres Lebenshofs. Viel Freude beim Zuhören!

Auf Facebook, Instagram und unserer Homepage findest Du die Geschichten und Bilder zu unseren Erzählungen. Hier gehts lang:
https://www.facebook.com/hofsonnenweide
https://www.instagram.com/hofsonnenweide/?hl=de
https://www.hof-sonnenweide.at/

Schnellste Spinne:
https://science.orf.at/stories/3236380/

Playlist:

Elisabeth: Bonny Tyler, Total eclipse of the heart:
https://open.spotify.com/intl-de/track/1VrfLrBviw9A6JzRoo3t2C?si=0ed42daa6f2d4de2

Andi: Bonnie Tyler, I need a hero
https://open.spotify.com/intl-de/track/5Hyr47BBGpvOfcykSCcaw9?si=7e5b52ba7d224d9a

Credit des Titelsongs:
The Green Orbs  - Dancing on Green Grass

Soundeffekte:
Pixabay

Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt

Transkript

Elisabeth
00:00:04
Das klingt wirklich so.
Andi
00:00:05
Scary Moment, das könnt ihr mir glauben. Ich habe nicht gewusst, ich konnte es wirklich in dem Moment noch nicht zuordnen, eben weil ich noch nicht ganz munter war, es war irgendwie ein bisschen gruselig. In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten.
Elisabeth
00:00:25
Aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Andi
00:00:30
Wir berichten über unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern über Themen, die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum Gespräch. Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide mit Elisabeth und Andreas Nussbaumer. Wir lassen heute wieder die Sau raus von euch bei der Hufti rein. Grüß euch.
Elisabeth
00:00:51
Hallihallo. Du klingst sehr munter.
Andi
00:00:53
Ja, bemerkenswert wund. Angesichts der Tatsache, dass ich heute um vier in der Früh aufgestanden bin, bin ich bemerkenswert wund.
Elisabeth
00:01:00
Ich habe nur gewuffelt gehört, habe gehört, du übernimmst es und habe weiter gebüselt. War dann sogar, bist du zurückgekommen, bist du faul zu fragen, was los ist, weil ich mir gedacht habe, wird schon passen.
Andi
00:01:11
Du hast geschnacht. Dir war es wirklich wurscht. Ich habe geschnacht? Ja, genau. Das war lässig, wie ich zurückgekommen bin, war das das Empfangskomitee.
Elisabeth
00:01:19
Ich schnach nicht.
Andi
00:01:21
Nein, natürlich nicht. Ihr müsst euch das vorstellen, ich wache um vier in der Früh auf, ich war so im Halbschlaf, ihr kennt das wahrscheinlich, wenn man so aus einem Traum aufwacht und so halb benommen ist und nicht weiß, ist das jetzt Realität oder wo ist man? Und im Hintergrund geht es...
Elisabeth
00:01:40
Das klingt wirklich so.
Andi
00:01:42
Scary Moment, das könnt ihr mir glauben. Ich kann es wirklich in dem Moment noch nicht zuordnen, eben weil ich nicht ganz munter war. Es war irgendwie ein bisschen gruselig. Elisabeth, klär auf, was klingt so?
Elisabeth
00:01:56
Unsere Lamas, und zwar speziell die Kira und die Emi, unsere zwei Lamastuten aus Forchtenstein, unsere älteren Divas, meistens dann, also wenn sie aufgeregt sind.
Andi
00:02:09
So ein Warnruf ist das.
Elisabeth
00:02:10
Genau, das klingt total witzig.
Andi
00:02:13
Ja, witzig, nicht um vier in der Früh. Wenn du aufwachst und das hörst, die sind direkt vor uns am Schlafzimmerfenster, schlafen die Lamas. Dementsprechend laut war das Ganze auch. Also schon ein kurzer Gänsehautmoment. Und nachdem ich dann auch die Gänsehautmoment, Wahnsinn, was für ein Zufall. Nachdem ich die Gänse und die Hähne gehört habe, die sich auch ziemlich aufgeführt haben, habe ich mir gedacht, na gut, das muss man jetzt anschauen. Bin dann raus, die Hunde sind mit Gezeter rausgestürmt, haben dann gewuffelt, wie Sau.
Elisabeth
00:02:42
Machen sie eigentlich immer, aber...
Andi
00:02:46
Allein, ich konnte nichts entdecken. Ich bin dann den Hof rauf und runter und habe überall geschaut. Das war alles zu. Also eben das Geflügel ist bei uns ja eingesperrt über Nacht. Das war alles zu, konnte nichts ausmachen. Dann der Emil hat beschlossen, spontan zu kacken. Also was mache ich dann für den Fuß?
Elisabeth
00:03:01
Als Hund.
Andi
00:03:02
Genau, als Hund. Dabei durfte ich ihm auch zusehen. Und dann habe ich die Hunde wieder rein. Das ist echt komisch. Und dann spaziert, also wirklich diese Szenerie müsst ihr euch vorstellen. Links im Hintergrund. und aus dem Dunkeln spaziert plötzlich Schweinchen Rosi, Seelein ruhig so von links nach rechts an mir vorbei, krummt und in der, Sinne von, was budelt sich alles so ab? Was macht sich alles so für den Stress? Geht es noch von, wie war das? Muttertag, oder? Dieses Zitat budelt sich nicht auf, hustet nicht, ein Bär. Genau so, Schweinchen, der Osepulte, der Dorf, der Osepulte, der Osepulte, der Osepulte, der Osepulte, der Osepulte, der Osepulte, der Osepulte.
Elisabeth
00:03:48
Der Osepulte, Muttertag ist ein sehr alter österreichischer Klassiker. Müsste ich anschauen, auch die jüngere Generation, also absolut unser Humor. Ja, aber um es aufzuklären, Kira und Amy haben von Beginn an ein Problem mit den Schweinen gehabt. Jetzt haben sie sich endlich dran gewöhnt und jedes Mal, wenn sie sich endlich dran halbwegs dran gewöhnt haben, kommt ein neues Schwein. Also der Donnie, der war ein langer Problem. Dann haben sie sich endlich an einen Donnie gewöhnt und jetzt sind dann Goldie und Pünktchen gekommen. Das geht jetzt auch halbwegs, aber in der Nacht hat kein Schwein über die Lama-Wiese zu gehen.
Andi
00:04:25
Natürlich nicht. Restricted area. Da hat die Rosi einfach dagegen verstoßen. Es war ja scheißegal. Na gut, ja, so. Aber wie gesagt, ich bin bemerkenswert. Munter. Schön. Noch. 10 gehe ich wahrscheinlich ein.
Elisabeth
00:04:43
Genau.
Andi
00:04:44
Ich kriege schwere Augen. Anyway, also die News. Was gibt es alles zu berichten? Womit fangen wir an?
Elisabeth
00:04:51
Ich war shoppen.
Andi
00:04:52
Ja, genau. Am Graben, oder? In Wien. Ja, fast.
Elisabeth
00:05:00
Der Sommer ist da und mit ihm kommen die Insekten, sprich Fliegen und Bremsen. Ich habe mir eigentlich gedacht, heuer haben wir uns den Sport. Also die Bremsen sind relativ spät gekommen. Aber leider nein. Spät, aber doch.
Andi
00:05:14
Pferdefliegen sind die Bremsen. Also diese großen, beißenden, grausigen Tiere.
Elisabeth
00:05:18
Ja, wobei jetzt, wo du das sagst, muss man sagen, die Pferdefliegen, die großen Pferdebremsen, sind eigentlich ganz wenig. Es sind eher die kleinen. Die kleinen, ja, stimmt. Aber das Hauptproblem ist eigentlich nicht so die Bremse, sondern es sind die Fliegen. Und wir haben, ich weiß nicht, wie die richtig heißen. Wir sagen Beißfliegen dazu. Schauen aus wie normale Fliegen und beißen aber die fiesen.
Andi
00:05:42
Und zwar richtig hundig. Du spürst es nicht, so wie bei den Bremsen, wenn sie sich hinsetzen, du spürst erst, wenn sie beißen und das tut echt so weh.
Elisabeth
00:05:49
Der einzige Vorteil ist, es beißt nicht im Nachhinein, also es juckt nicht und sobald sie gebissen haben, ist es ja wieder vorbei. Aber ja, und die sitzen wirklich in großen Maßen auf den Pferden, also vor allem bei den Augen und vor allem auf den Eselbeinen, also die Großeseln, warum auch immer, sind besonders anfällig für diese Beißfliegen. und obwohl die so beharrte Beine haben, also viel mehr noch als die Pferde und die kleinen Eseln, aber irgendwie finden sie das attraktiv. Ja, und man muss wirklich sagen, die ganzen Insektizide nützen alle nichts mehr. Also die Viecher sind resistent gegen euch. Die Fliegen sowieso bremsen, gehen nur halbwegs, aber die Fliegen sind gegen euch resistent. Das heißt, es hilft eigentlich nur ein mechanischer Schutz. Ich habe mich relativ lang dagegen gewehrt, weil unsere Tiere halt frei herumlaufen. Die wuzzeln sie, die reiben sie an den Bäumen. Das heißt, diese ganzen Fliegenhauben, Fliegendecken und so weiter, die reiben sie sich meistens runter. Aber ich habe mir gedacht, okay, probieren wir es nochmal. Ja, und dann bin ich einmal online recherchieren gegangen. Schaut, was es so gibt.
Andi
00:06:53
Sie war drei Tage nicht ansprechbar, die Frau.
Elisabeth
00:06:55
Stimmt. Also für Eselbein findest du nichts. Es gibt zwar Fliegen, Bandagen, Es geht aber alles nur bis zum Knie und das Knie stimmt eigentlich nicht ganz.
Andi
00:07:09
Rein anatomisch stimmt es nicht, aber es schaut so aus.
Elisabeth
00:07:11
Als wäre es das Knie. Das ist aber eigentlich die gefährdetste Stelle. Ja, wurscht, ich habe herumgesucht und dann bin ich einfach zum Lostau gefahren. Das ist ein Pferdesport-Supermarkt, mehr oder weniger, in Dreiskirchen. Und da bin ich dann zwei Stunden herum und habe gesucht und gesucht, was man alles nehmen könnte.
Andi
00:07:30
Bei bester Beratung?
Elisabeth
00:07:33
Nicht vorhanden. Also wirklich nach zwei Stunden.
Andi
00:07:35
Ein bisschen wie in einem Baumarkt, oder? Ja, das stimmt.
Elisabeth
00:07:38
Weil das ganze Geschäft ist voll mit Verkäuferinnen, leer, also keine Kunden, null, schon gar nicht am Vormittag unter der Woche. Trotzdem spricht die keiner an.
Andi
00:07:50
Ihr merkt, wir werden nicht von Lostau gesponsert. Das wird auch nicht passieren, glaube ich.
Elisabeth
00:07:55
Ich muss aber dazu sagen, die Produkte sind super. Das liegt nicht an den Produkten. Aber das ist wirklich spannend. Ganz am Schluss. Das ist keine Übertreibung. Ich war mindestens eine Stunde da drin, eineinhalb Stunden. Es gibt halt eine Riesenauswahl und die Größe und dann soll es halt allen passen. Und für die großen Eseln findest du sowieso nichts. Diese Fliegenhauben sind halt für Pferde konzipiert und die langen Eselohren gehen da einfach nicht rein. Ich habe da herum und Preisvergleich und das und das und das. Und nach eineinhalb Stunden, wie wirklich fertig war und endlich mir einen Überblick verschafft habe, ist dann eine Verkäuferin gekommen und hat gesagt, kann ich Ihnen helfen bei den Decken?
Andi
00:08:32
Ich bin nimmer.
Elisabeth
00:08:32
Da denkst du schon erst... Danke. Ja, das ist wirklich ein sehr spezielles Geschäft, was die Verkäuferinnen betrifft. In dem Fall sind es wirklich nur Frauen,
Andi
00:08:45
Muss man sagen. Muss man nicht gendern.
Elisabeth
00:08:47
Muss man nicht gendern in Richtung Männer. Ja, aber voll gepackt mit schönen Sachen, die das Leben schöner machen. Bin dann nach Hause gekommen und hab probiert. Ja, das ist wirklich super. Also der Matteo, der eine Großesel, schaut ein bisschen aus wie eine Bauchdänzerin, hat einer unserer Volontiers gesagt. Der hat so Stirnfranzen bekommen, in Violett gehalten, weil da hat es nur mehr vor seiner Größe violett-lile Franzen gegeben. Und Zebra-Bandagen und ein grauer Halsschutz, weil in Matteo, der ist halt so ein bisschen ein Sommerextema. Das heißt, dem gehen die Kribbelmüchen und die fliegen am Hals an. so am Armenenkamm, da ist er dann schon ganz offen, das heißt, da brauche ich für den auch einen speziellen Schutz. Ja, die Pferde sind begeistert, das muss man wirklich sagen, die haben so Fliegenhauben bekommen, schaut er total, also der Liberty schaut überhaupt herzig aus. Also wir haben es gepostet, das erste Kommentar war, fertig für den nächsten Raubüberfall, also so schaut es aus.
Andi
00:09:50
Warum hast du für uns nicht solche Masken gekauft? Könnten praktisch sein.
Elisabeth
00:09:54
Das stimmt, ja. Ja, und bei den großen Eseln habe ich es dann einfach so gemacht. Beim Igor habe ich so eine Fliegenschutzhaube gekauft und habe einfach die Ohren weggeschnitten. Also, dass die Ohren rausstehen, die sind jetzt quasi ungeschützt. Aber es ist nicht so dramatisch. Hauptsache, die Augen und das Gesicht und die Nase sind geschützt. Der Igor ist nicht begeistert, wenn ich ihm die aufsetze. Also, das taugt ihm gar nicht, aber da muss er halt einfach durch. Man merkt schon, wenn es dann aufhaut, dann passt es eh. Aber wenn ich mit diesem Riesending daherkomme, dann geht er. Und dann muss ich ihn halt immer einfangen und muss seine Riesenohren da durchfädeln. Das taugt ihm halt natürlich nicht. Heute war der vierte Tag, heute ist es schon ganz gut gegangen. Sie merken schon den Vorteil und die Pferde, denen taugt es viel. Also die streiken wirklich den Kopf entgegen und warten schon darauf, dass man sie dann raufgibt. Und die kleine Wendy, die schaut aus wie eine Riesengälse. So phantom-maßmäßig vorjahrzig.
Andi
00:10:53
Gut geshoppt, Elisabeth.
Elisabeth
00:10:54
Das ist unsere Shopping-Tour.
Andi
00:10:55
Sehr gut.
Elisabeth
00:10:55
Für uns gehen wir echt nicht so viel Kohle aus.
Andi
00:10:58
Nein, gestern oder vorgestern hast du ein T-Shirt angehabt und ich habe dich gefragt, ob du weißt, wie alt das ist. Ich weiß es. Ich weiß nämlich, wann ich es bekommen habe. 2008. Kannst du jetzt ausrechnen, wie alt das ist?
Elisabeth
00:11:12
Bist du derart?
Andi
00:11:14
Und es ist nicht das Älteste, das wir tragen.
Elisabeth
00:11:18
Das ist immer so, fürs Arbeiten geht das schon noch.
Andi
00:11:21
Aber das war auch schon so, wie wir dahergekommen sind. Die Nachbarn und Nachbarinnen sind immer top gestylt in Engelbert Strauß in der neuesten Kollektion dahergekommen. Und wie mit den lügrigen T-Shirts. Aber jetzt immer, ja, gut.
Elisabeth
00:11:36
Wir nennen das Schlumpfen-Style. Genau. Ist auch lustig, weil die Emily hat diesen Schlumpfen-Style auch schon ein bisschen angenommen. Am Anfang hat sie auch noch Arbeitskleidung getragen, aber es wird schon immer ein bisschen schlumpiger.
Andi
00:11:50
Ein Lebenshof ist kein Catwalk. Genau.
Elisabeth
00:11:56
Aber für die Tiere, da wird geschopft.
Andi
00:11:58
Genau.
Elisabeth
00:11:58
Auf Teufel, Teufel komm raus, da ist uns nichts zu teuer.
Andi
00:12:02
Genau. Ja, als ich mich heute in der Früh dem Stall genähert habe, habe ich gehört, warum dieses klägliche Gemecker?
Elisabeth
00:12:15
Ja, unsere Babyziegen, es war soweit.
Andi
00:12:19
Gestern war es soweit, sieppe, sappe, schnippe, schnappe.
Elisabeth
00:12:22
Wir haben sie kastrieren lassen, ja, von der Tierärztin unseres Vertrauens, der Trauens, vielen Dank, Christine, die das wirklich mit großer, großer Sorgfalt macht. sie hat gebeten, dass wir die Babys zu ihr bringen.
Andi
00:12:36
Die Ordi.
Elisabeth
00:12:39
Weil da einfach die hygienischen Verhältnisse viel, viel besser sind und sie sorgfältiger arbeiten kann, auch mit der Sedierung. Das ist ja immer das Haaglichste, dass man das wirklich gut erwischt und da werden die abgewogen und die Sedierung, da ist sie wirklich Meisterin, das muss man schon sagen, auch bei einer Rudi und so. Dass die halt wirklich schlafen, aber so rasch wie möglich wieder aufwachen und nichts spüren. Und wenn du es abwägen kannst, kannst du es natürlich noch viel, viel genauer machen. Sie hat uns auch weggeschickt. Also wir haben Babys gebracht, wie ein Hänger.
Andi
00:13:12
Ja, ich bin mir ein bisschen so vorgekommen wie so Mama und Papa. Ja, ja, ich, genau. Und ihr könnt jetzt wieder fahren.
Elisabeth
00:13:18
Genau, und das hat sie drei, viermal gesagt. Anni, kann die einparken, lass den Hänger da.
Andi
00:13:22
Genau.
Elisabeth
00:13:23
Soll ich mir die Babys reintragen? Nein, wir machen das schon.
Andi
00:13:25
Wirklich nicht helfen, wenn wir rein. Nein.
Elisabeth
00:13:28
Dann sind wir halt gefahren.
Andi
00:13:30
Nach eineinhalb Stunden dürften wir sie wieder abholen.
Elisabeth
00:13:32
Genau, ich rufe euch an, wenn sie aufgewacht haben, dann könnt ihr wieder kommen.
Andi
00:13:37
Die besorgten Eltern.
Elisabeth
00:13:38
Ja, dann haben wir es wieder abgeholt. Es hat so herzig ausgeschaut. Sie hat es nämlich im Warteraum aufgelegt gehabt, auf so Inkontinenzunterlagen und Decken. Und dann sind wir reingekommen und der Finn hat noch geschlafen. Das war der Schwerste.
Andi
00:13:54
Ja, wir haben uns da zugesetzt zu ihm. In die Pisslacke.
Elisabeth
00:13:58
Genau, das war auch Handtuch. Und ich habe es nicht gesehen. Und da habe ich hingesielt, oh Finn, wie geht es da? Und dann aufgestanden habe, siehst du das, vielleicht nur Wasser. und die Assistentin Sandra hat da gesagt, nein, Sie haben sich ziemlich entleert. Danke. Aber zu herziger ausgeschaut, ist ein Naserl und geschlummert. Ja, auf jeden Fall sind Sie jetzt zu Hause und sollten 48 Stunden bleiben Sie jetzt in der Box, also im Stall drinnen, dass Sie keinen Kontakt mit Erde haben, weil wir hatten ja schon, haben wir in etlichen Podcasts zuvor schon mal berichtet, wir hatten Tetanusfälle. Dieses Tetanusbakterium und ich sind da eher der Sie sind zwar jetzt geimpft und alles, aber damit wirklich nichts passieren kann. Genau. Da sind sie jetzt einfach 48 Stunden. Und das war heute in der Früh ein jämmerliches Gemeckere. Also das reißt das Herz, oder?
Andi
00:14:50
Ja, absolut. Dann haben wir die Mama geholt, weil die Mama ist draußen gestanden und hat gemacht und die Kleine dreht.
Elisabeth
00:14:59
Gestern war es ja wurscht, wie wir es mit dem Hänger weggebracht haben. War es der Mama komplett egal, aber heute in der Früh hat sie dann auch...
Andi
00:15:06
Ja, weil die heute in der Früh haben die Kleinen gerufen.
Elisabeth
00:15:08
Genau. Ja, und dann haben wir die Mama gesagt,
Andi
00:15:10
Ich komm schon.
Elisabeth
00:15:11
Und das, dann war ruhig. Das war total lieb.
Andi
00:15:14
Die Mama dazu und sie haben sich plötzlich umringt und vorn und hinten und überall beschnuppert und angestupst. Und dann waren sie zufrieden, die Kleinen.
Elisabeth
00:15:23
Dann haben sie noch eine große Portion Heu gekriegt und die Mama ein paar Leckolisse.
Andi
00:15:28
Und einen Ast mit Blättern.
Elisabeth
00:15:29
Genau.
Andi
00:15:30
Sind sie zufrieden.
Elisabeth
00:15:32
Also ich sage es euch, Ziegenbabys, haben wir das schon erwähnt, Das ist schon was besonders, besonders Herziges.
Andi
00:15:38
Könnte sein, dass wir das bei allen Tieren noch ein bisschen sagen.
Elisabeth
00:15:40
Ja, schon.
Andi
00:15:41
Heute der Fußabat draußen geschaut und die Enten angeschaut. Da habe ich schon liebe Tiere.
Elisabeth
00:15:45
Ja, ja. Aber das ist so die Antwort. Das ist, glaube ich, egal. Wenn ich gefragt werde, welches Tier ist dein Lieblingstier, fragen Kinder total häufig, wenn sie da sind an den Patentagen. Das ist die Antwort immer, dass das vor mir steht.
Andi
00:16:02
Bestimmt, ja.
Elisabeth
00:16:03
Das ist total, wirklich, du schaust jedes Tier an und denkst, ich sei zu lieb. Aber Ziegenbabys.
Andi
00:16:10
Ja.
Elisabeth
00:16:11
Morgen werden sie wieder entlassen. Kommen wir wieder zu den anderen Tieren. Genau. Ja. Ich glaube, es wird Zeit für ein bisschen Werbung, oder?
Andi
00:16:20
Ja, machen wir.
Elisabeth
00:16:21
Ja.
Andi
00:16:23
Werbung. Guten Tag meine Damen und Herren, welcome on board, ladies and gentlemen. Ich begrüße Sie herzlich aus unserem Flug von Wolfsonnenbeiden direkt in Ihre Ohren. Mein Name ist Andreas Nussbaumer und ich bin hier an Bord Ihr erster Offizier. Und gemeinsam mit meinem Kapitän Elisabeth Nussbaumer werde ich heute all die lustig Blinken und Knöpfe hier im Cockpit ausprobieren. Wir sind pünktlich gestartet und erwarten bei einer Folge. Fünf-Sterne-Bewertung und eine Marmur des Podcasts einem Flug ohne Turbulenzen. Und nun zu den Sicherheitshinweisen. Im Fall von akuter Hilfsbereitschaft helfen Sie bitte zuerst sich selbst und dann den Tierenaufruf Sonnenweine mit einer Spende. Unser vielflieger Programm finden Sie unter Patenschaften auf unserer Homepage www.ruf-sonnenweine.at Wir wünschen noch einen guten Flug. Servus und auf Wiedersehen. Werbung Ende. Das macht die Leserbüte immer während der Werbung. Werbepause. So, willkommen zurück aus der Werbung. Pute Paula, Stichwort. Pute Paula. Die prächtige Pute Paula. Was macht die prächtige Pute Paula?
Elisabeth
00:17:49
Ich glaube, ich höre schon die leichten Müdigkeitserscheinungen.
Andi
00:17:52
Könnte sein.
Elisabeth
00:17:54
Die prächtige Putte Paula, die sich das Bein gebrochen hat im Mai. Wieder ganz kurz zusammengefasst, Bein gebrochen, weil sie von einer erhöhten Plattform runtergesprungen ist und die Mastputten mit ihrem hohen Gewicht einfach nicht dafür geschaffen sind. Sechs Wochen Schiene und jetzt, also Bruch gut verheilt, allerdings massive Fehlstellung. Also das Hacksal steht seitlich weg. Und es hat uns vor einiger Zeit auf Insta jemanden angeschrieben, und zwar der Daniel, ob er uns, ob wir Gehhilfen bräuchten. Also er kann sowas im 3D-Drucker basteln, zusammenbasteln. Er hat das schon mal gemacht für einen polnischen Lebenshof. Ja, und das war aber noch, bevor die Paula sich das Bein gebrochen hat. Aber wir haben jetzt kontaktiert und haben gebeten, uns eine Gehhilfe zu machen. Das ist im Prinzip jetzt der Wagerl. Das haben wir auf Gold in Wien, das hat er uns gebastelt aus einem Einkaufstrolley. Einkaufstrolley, den hat er auch viel haben, bestellt. Also wirklich zu einem äußerst, äußerst günstigen Materialpreis. Insgesamt waren 27 Euro, hat er uns ausgerechnet, was er gebraucht hat.
Andi
00:19:00
Er hat auch noch argumentiert, warum. Er hat gesagt, wenn er die Einzelteile bestellt oder kauft, dann kostet es ein Zehnfaches, als wenn er einfach die Trümmer von irgendwelchen gebrauchten Utensilien. Und in dem Fall war das ein alter Einkaufstrolley.
Elisabeth
00:19:14
Genau, er hat sich das bemüht, das für uns so günstig wie möglich zu machen. Also wir haben eben nur die Materialkosten gezahlt und ja, es war total nett. Und dann haben wir da ein Leintuch reingespannt, ein Handtuch, da haben wir ziemlich herumprobiert, damit sie wirklich bequem und gut drin sitzen kann und vor allem stehen. Also sie kann mit dieser Gehhilfe jetzt nicht gehen, das haben wir uns vielleicht so ein bisschen vorgestellt am Anfang. weil es Räder hat, aber es geht auch darum, dass das Fuß, also dass sie einen anderen Fuß auch belastet, also dass sie nicht die ganze Zeit liegt, weil die Muskeln lassen nach und das ist das Problem der Fehlstellung, da sind keine Muskeln mehr drin, spürst du das auch und der andere Fuß lässt natürlich auch von ihnen auch.
Andi
00:19:56
So wie bei Astronauten, wenn die das lange nicht bewegen, deswegen müssen sie ja im Weltall trainieren und deswegen, die Bute Paula ist jetzt auch eine quasi Astronautin.
Elisabeth
00:20:04
Ja, also die Emily macht mit ihr so richtig Physiotherapie. Sie hat eine menschliche Physiotherapeutin, eine Freundin für ihr gefragt, wie man das macht, was man da macht, worauf man achten muss. Das sind doch tierische Physiotherapeutinnen. Für Pferde ja, für Hunde sicher auch.
Andi
00:20:19
Aber sind das dann Pferde? Du hast gesagt, eine menschliche Physiotherapeutin.
Elisabeth
00:20:24
Okay.
Andi
00:20:26
Ich habe noch kein Pferd kennengelernt, das Physiotherapeutin ist.
Elisabeth
00:20:31
Ja, meine Physiotherapeutin, die normalerweise Menschen behandelt.
Andi
00:20:35
Ja, weil da müssen wir schon präziser sein, gell?
Elisabeth
00:20:38
Ja, manchmal nervst du.
Andi
00:20:41
Manchmal.
Elisabeth
00:20:44
Oft. Was für ein lustiger Podcast heute.
Andi
00:20:49
Ich sollte öfter um die Uhr aufstehen. Schlafentzug tatsächlich, habe ich in Psychologie damals gelernt. Bei depressiven Menschen wendet man Schlafentzug an als Therapieform, tatsächlich.
Elisabeth
00:21:03
Dann?
Andi
00:21:04
Ja, dann werden einfach irgendwelche, was da, Koko, Cortisol, Cortisol, I don't know, Hormone ausgeschüttet, die glücklich machen, scheinbar.
Elisabeth
00:21:13
Das ist wieder Andis Halbwissen.
Andi
00:21:16
Aus Andis Halbwissens. Ja, so genau weiß ich das nicht mehr. Wie lange ist das her, dass ich studiert habe? 35 Jahre.
Elisabeth
00:21:27
Ich möchte länger. Du bist 50.
Andi
00:21:30
Ja, also rechne. Okay. Ich war sehr begabt. Ich war schon mit 5 auf der Uni damals. Mein Abschluss habilitiert dann mit 12.
Elisabeth
00:21:44
Ja. Also für wirkliche Ratschläge zu Depressionen fragen Sie einen Arzt.
Andi
00:21:48
Zu Depressionen, genau. Und Apotheker. So, weiter im Text. Die Leute wollen Fakten hier. Erzähl. Wovon?
Elisabeth
00:21:59
Von den Fakten. Ich bin fertig mit
Andi
00:22:01
Der Putti Paula. Also Putti Paula ist abgefahren. Ja, bitte. Sensationelle, sensationelle Aktionen, die für uns gestartet wurden. Allen voran einmal dem lieben und langjährigen Paten Gerhard Baum, der anlässlich seines Geburtstags die Menschen gebeten hat, ihm nicht irgendeinen Grundpott zu schenken. Quasi? Oder zu sammeln, das er eh nicht braucht? Sondern er hat gebeten, für ihr Leben auf Sonnenweise zu sammeln. Weise, genau. Weise. Er hat weise darum gebeten, für ihr Leben auf Sonnenweite zu sammeln.
Elisabeth
00:22:39
Ja, er hat eine riesengroße Geburtstagsfeier gemacht im Thermenman-Restaurant in Baden mit veganem Buffet und allem drum und dran. Und ja, dabei sind 1700 Euro zusammengekommen.
Andi
00:22:52
Wahnsinn.
Elisabeth
00:22:53
Zusammengekommen.
Andi
00:22:54
Vielen Dank, lieber Gerhard und natürlich alle, die gespendet haben.
Elisabeth
00:22:57
Da haben wir uns echt voll gefreut. Aber er ist nicht der Einzige. Momentan gibt es viele so Aktionen. Es hat noch jemand zum 50. Geburtstag, die Ina, gespendet. Das wussten wir gar nicht. Sie hat uns den Betrag einfach überwiesen. Das waren 460 Euro. Vielen, vielen, vielen Dank.
Andi
00:23:15
Vielen, vielen, vielen Dank. Bussi.
Elisabeth
00:23:18
Und es wird dieses Wochenende der Weiberflohmarkt im Schloss Trebus Winkel veranstaltet und der Rainer Löß geht auch an Hof Sonnenweide. Der wird veranstaltet von der Gitti Siewatz. Genau.
Andi
00:23:35
Unter anderem.
Elisabeth
00:23:36
Ja, aber sie ist glaube ich die Initiatorin, dass der Löß an uns geht. Also vielen, vielen Dank Gitti.
Andi
00:23:41
Noch ein dickes Bussi. Und der Gerhard kriegt nämlich auch ein Bussi.
Elisabeth
00:23:44
Ja, und die Ina kriegt natürlich auch ein Bussi.
Andi
00:23:47
Alle kriegen sich Bussis von uns. Auch die, die es nicht wollen.
Elisabeth
00:23:52
Ja, also wenn ihr auch so eine Spendenaktion starten wollt, zu ihrem Geburtstag oder was auch immer für ein Anlass ist. Es gibt ja auch eine, die Anja, ich weiß nicht, ich glaube, wir haben es erwähnt, die Anja, die unsere Ziegenbabys benannt hat. Die hat ja diesen Marathon mitgelaufen, einen 6-Stunden-Lauf und hat für jede Runde, die sie da läuft, hat sie auch ihre Vermandschaft, Freunde und vielleicht jetzt nicht mehr Freunde, motiviert, animiert zu spenden. Und da ist auch sehr, sehr viel Geld zusammengekommen. Also wir freuen uns da natürlich sehr im Namen der Tiere.
Andi
00:24:26
Dankeschön. Ja, und es hat uns noch jemand geholfen, und zwar mit einer Notoperation, nämlich der liebe Erich. Am letzten Samstag in der Früh ging gar nichts mehr. Herzstillstand am Lebenshof. Die Pumpe, nämlich die Wasserversorgung sicherstellt, ging einfach gar nicht mehr. Punkt, aus, fertig. Ich habe versucht, sie irgendwie zu reparieren, wieder in Gang zu bringen. Das hat genau zwei Sekunden funktioniert. Sie hat kurz gehüstelt. Ja, und dann war es wieder vorbei. Und ich habe gedacht, ich schraube da jetzt nichts um und an, sondern da lassen wir jetzt einen Profi ran. Ich habe den Erich angerufen mit seiner Werkstatt in Wiener Neustadt. Also kann ich herzlichst und wärmstens empfehlen, wenn ihr irgendwelche Gartengeräte, Rasenmäher, Heckenscheren, whatever habt, die nicht mehr funktionieren. Der liebe Erich macht das seit vielen, vielen, vielen, vielen Jahren. Kennt sich wirklich gut aus, hat meisterhafte Hände. und ich habe mir gedacht, ich rufe ihn einfach einmal an.
Elisabeth
00:25:28
In Wiener Neustadt?
Andi
00:25:29
In Wiener Neustadt hat er seine Werkstatt. Erich Sanz.
Elisabeth
00:25:35
Erich Wiener Neustadt. Die Werkstatt.
Andi
00:25:37
Die Werkstatt heißt es, die Werkstatt. Ja, und ich habe mir gedacht, ich sage ihm einfach nur mal Bescheid, ob ich es vielleicht am Montag vorbeibringen kann. Und er habe gesagt, das kannst du gleich vorbeibringen. Dann schauen wir es halt dann einfach an, sobald es geht. Ich habe es ihm am Samstag gebracht, Wann war sie fertig? Am Sonntag. Am Sonntag in der Früh. Ja. Hallihallo. Er hat gleich am Samstag, obwohl er eigentlich am Samstag seinen freien Tag hat, darf man ja nicht so laut sagen, hat er es unter die Lupe genommen und hat sie repariert. Die Platine war korrotiert.
Elisabeth
00:26:06
Ja, das ist schon super. Also wir sind natürlich ans Wassernetz eingeschlossen, haben im Haus ganz normal Leitungswasser, aber für die Tiere, die versorgt unser Brunnen. und für das ist es halt wirklich ja, öher, wenn das so angeht.
Andi
00:26:21
Ja, gerade jetzt, wo es so heiß ist, braucht man wahrscheinlich an die tausend Glitter am Tag. Gut mal. Wenn nicht mehr. Ja, und deswegen vielen, vielen Dank, lieber Erich, für diese großartige Not-OP.
Elisabeth
00:26:33
Wir haben ja auch...
Andi
00:26:33
Hast du den Arsch gerettet. Also das muss man auspiepen jetzt wahrscheinlich. Hast du uns den Pieps gerettet.
Elisabeth
00:26:41
Ist der Arsch ein Wort, das man nicht sagen darf?
Andi
00:26:43
Wahrscheinlich, ja.
Elisabeth
00:26:44
Wir haben ja auch Die zwei Laufenten, die wir gefunden haben in Tschurndorf, mitten auf der Straße, die jetzt bei uns leben, die jetzt Wanderlaufenten sind, haben wir auch nach dem Erich und nach seiner Frau der Kisi genannt.
Andi
00:26:56
Da war ich nämlich gerade auf dem Weg zu Ihnen vor ein paar Wochen. Ja, und noch eine Spenden, Wahnsinn, das ist ein Spenden-Podcast heute, eine Spenden-Episode. Wir haben drei Scheibtruhen, also Schiebetruhen, Schubkarren auf Germanisch, haben wir geschenkt bekommen.
Elisabeth
00:27:14
Und wenn es sich jetzt wundert, für alle, die jetzt keinen Garten haben, Scheibtruhen sind sauteuer. Also eine normale Scheibtruhe kostet 100 Euro.
Andi
00:27:24
Das sind aber die billigsten Dörfer-Klumpert-Scheibtruhen, die nach spätestens einem halben Jahr dann durchrasten auseinander.
Elisabeth
00:27:30
Ich kann mich erinnern, wie wir hergezogen sind. Also du hast ja keine Ahnung, was sowas kommt.
Andi
00:27:34
Hallo, hallo, hallo. Da habe ich jetzt was gehört.
Elisabeth
00:27:37
Was denn?
Andi
00:27:38
Okay, weiter, weiter. Du hast keine Ahnung. Was gehört? Nein, weiter, weiter, weiter. Weiter im Text. Also wie wir hergekommen sind.
Elisabeth
00:27:44
Genau, wie wir hergekommen sind, haben wir ja keine Ahnung gehabt, was zur Scheibtruhe gekostet. Und wir sind so ziemlich am Scheiß da gesetzt. Wir kaufen jetzt ein paar und dann so, wir kaufen eine. Und dann haben wir uns irgendwo so ein ein Cent-Shop oder ein 10-Cent-Shop, irgendwie sowas, haben wir uns dann eine gekauft aus Plastik, die war recht günstig, hat aber auch nicht so lange gehalten.
Andi
00:28:07
Nicht so richtig, ne.
Elisabeth
00:28:08
Ja, aber da haben wir uns halt total gefreut, weil der Erich hat uns drei Scheibdrucken jetzt gespendet.
Andi
00:28:14
Also eigentlich der Andi, aber der Erich hat das initiiert.
Elisabeth
00:28:16
Ja, okay.
Andi
00:28:18
Andi mit seiner Gartengestaltung, ja.
Elisabeth
00:28:20
Und wir haben uns so darüber gefreut, dass man spontan eine kleine Performance gemacht hat.
Andi
00:28:24
Schauen Sie sich das an, ein Weltklasse-Video.
Elisabeth
00:28:28
Auf Facebook und auf Insta. Und das hat nicht viele Likes bekommen. Wir waren so stolz. Also Andi surft auf der Scheibtuhe. Richtig.
Andi
00:28:38
Müssen wir gleich die Monier-Motte auspacken hier. Ja. Und ordentlich monieren.
Elisabeth
00:28:42
Genau. Ja, schaut euch das an. Das ist wirklich cool. Also wir waren ganz stolz drauf auf unsere Performance. Mit Musik. Dann kommen wir dann.
Andi
00:28:51
Sehr empört. Müssen wir gleich Werbung machen, dass wir diese Empörung kaschieren.
Elisabeth
00:28:55
Ja, machen wir.
Andi
00:28:58
Werbung Hörst du die Regenwürmer husten, wenn sie durchs dunkle Erdreich ziehen? Wie sie sich winden, um zu versünden, auf Nimmer-Nimmer-Wiedersehen. Auf Hof Sonnenweide husten zum Glück nur die Regenwürmer. Das Wohlergehen unserer Tiere liegt uns sehr am Herzen und wir tun alles dafür, dass sie fit und gesund bleiben. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung, ein Abo und eine Rezension des Podcasts. Wenn du darüber hinaus noch ein paar Euro übrig hast, dann findest du die Infos zu den Tierpatenschaften und Spendenmöglichkeiten auf www.hof-sonnenweide.at, damit auch weiterhin nur die Regenwürmer husten. Und wo sie waren, da ist dann ein Loch, Loch, Loch. Und wenn sie wiederkommen, ist es immer noch das Loch. Hörst du die Regenbürmer husten? Werbung Ende. So, die Elisabeth hat wieder dimdimdimdimdimdimdim gemacht.
Elisabeth
00:30:15
Also, es haben einfach keine Themen mehr, oder? Was hat sie noch getan in den letzten 14 Tagen? Gibt es tierische News eigentlich?
Andi
00:30:21
Immer.
Elisabeth
00:30:22
Ja, her damit.
Andi
00:30:23
Immer. Möchtest du eine Lieblingskategorie?
Elisabeth
00:30:39
Ja, betrunkene Tiere.
Andi
00:30:43
Gibt es aber nicht. Die Tiere trinken intelligenterweise, bei der Hitze nehme ich nichts. Ja. Die sind gescheit. Aber ich knüpfe an an die letzte Kategorie, die wir hatten. Worüber haben wir bei der letzten Kategorie gesprochen, Elisabeth?
Elisabeth
00:30:56
Coole Tiere.
Andi
00:30:57
Ja, richtig. Was war das für ein cooles Tier? Hat sie schon wieder vergessen, Elisabeth. Da haben wir über eine Spinne gesprochen, die so einen Katapult baut.
Elisabeth
00:31:05
Genau. Genau, ja.
Andi
00:31:07
Deshalb heute auch wieder tierische News zum Thema Spinnen. Die schnellste Spinne der Welt.
Elisabeth
00:31:13
Ja.
Andi
00:31:13
Was schätzt du, wie schnell die schnellste Spinne der Welt läuft?
Elisabeth
00:31:17
20 kmh.
Andi
00:31:18
Das ist vielleicht ein bisschen gar für...
Elisabeth
00:31:20
Ja.
Andi
00:31:22
Ein internationales Forschungsteam hat gemessen, wie schnell unterschiedliche Spinnenarten sind. Die schnellste Läuferin war dabei eine Riesen-Krabbenspinne aus Australien, die mit über 3,5 Metern pro Sekunde mehr als doppelt so schnell ist wie das durchschnittliche Schritttempo von Menschen. Wer schon einmal versucht hat, eine Spinne einzufangen, weiß, das kann ganz schön schwierig sein, denn viele Spinnen sind deutlich schneller, als sie im ruhigen Zustand wirken. Eine neue als Preprint veröffentlichte Studie zeigt nun erstmals systematisch, wie groß der Geschwindigkeitsunterschied zwischen verschiedenen Arten wirklich ist. Ein internationales Forschungsteam hat dafür die Laufgeschwindigkeit von über 250 Spinnenarten aus rund 60 verschiedenen Spinnenfamilien untersucht. Etwa der Hälfte aller beschriebenen Spinnenfamilien weltweit. Wir wollten nicht irgendwie den Geschwindigkeitsrekord brechen oder finden, sondern wir waren allgemein an der Performance von Fortbewegung interessiert. Wie stark variiert das innerhalb dieser Tiergruppe, erklärt der deutsche Zoologe Jonas Wolf von der Universität Greifswald im Gespräch mit ORF Wissen. Den Titel der schnellsten Spinne holte sich am Ende eine Riesen-Krappenspinne der Gattung Heteropoda aus Australien, deren Daten von einem anderen Forschungsteam stammen. Mit einer Beinspannweite von bis zu 12 Zentimetern ist sie verglichen mit den meisten europäischen Spinnen recht groß. Dazu hat sie einen flachen Körperbau, der es ihr erlaubt, sich in allen möglichen Ecken und Spalten zu verstecken. In Australien und anderen tropischen Regionen taucht die Spinnenart auch regelmäßig in Wohnräumen auf. Dadurch, dass sie halt so schnell ist, kann das Leute erschrecken, weil sie dann plötzlich auftauchen kann und dann auch sofort wieder weg ist. Upa!
Elisabeth
00:33:11
Zweiteres begrüßen wir.
Andi
00:33:14
Aber die Spinne ist komplett harmlos, betont Wolf. Naja, das warst du ja nicht, ne?
Elisabeth
00:33:19
Gerade in Australien, wo eh jedes zweite Viech giftig ist. europäische Wettbewerbsdorfer-Vorteile.
Andi
00:33:28
Die gemessene Höchstgeschwindigkeit von 3,59 Metern pro Sekunde war dabei kein Durchschnittswert, sondern das absolute Maximum, gemessen an der schnellsten Einzelspinne im gesamten Datensatz. Zum Vergleich, die langsamste Spinne der Studie, eine winzige Zwergspinne, schaffte gerade mal 0,018 Meter pro Sekunde. Wir müssen uns schon nicht fürchten. Um die echte Höchstgeschwindigkeit einer Spinne zu messen, brauchte das Forschungsteam zunächst eine Methode, um die Tiere auch wirklich so schnell wie möglich laufen zu lassen. Was glaubst du, ich habe ein Bettwürmstisch gemacht?
Elisabeth
00:34:02
Nein.
Andi
00:34:04
Sei ein bisschen kreativ, wie kann man eine Spinne zum Laufen bewegen? Die Lösung, ein gezielt ausgelöstes Fluchtverhalten. Dazu haben wir der Spinne ein Foto von Donald Trump gezeigt. Natürlich nicht. Dazu haben wir die Spinne mit einem Pinsel berührt, zum Beispiel am Hinterbein oder am Hinterleib. Und das erschreckt dann die Spinne in der Regel, sodass sie losläuft, so Wolf. Allerdings, nicht alle Spinnen ließen sich vom Pinsel des Forschungsteams in die Flucht schlagen. Nur einige wenige Spinnen würden sich dann umdrehen und in den Pinsel beißen. Das waren bei uns nur wenige Exemplare. Dumm gelaufen. Ja, ist ein recht langer Artikel. Lest ihn euch gerne durch. Ich verlinke ihn euch in den Show Notes.
Elisabeth
00:34:54
Ja, Spinnen sind schon cool. Aber trotzdem, während du das liest und du stellst dir dann diese Riesenspinne vor, die flach in einer Mauerritze wartet, das ist wirklich ganz, ganz komisch, oder? Dass man sofort einen Grusel kriegt.
Andi
00:35:05
Ja, vor allem dreieinhalb Meter. Die hat in 21, 22 ist die durch einen kompletten Raum durch. Sechs Meter, also eh, sechs Meter 3,5, 7 Meter habe ich die Ehre. In zwei Sekunden.
Elisabeth
00:35:21
Was aber ganz gut ist, oder?
Andi
00:35:22
Wahrscheinlich macht sie dabei auch so. Nein, sie weiß.
Elisabeth
00:35:29
Die Kira. Das ist wirklich ein lustiger Ton. Wir haben ja schon lange Lamas, aber das haben wir vorher noch nie gehört. Nur dieses Genau. Aber dieses Geschnattern. Also am Anfang war das wirklich so. Ja, was ist das? Welches Tier gibt diese Geräusche bei uns? Und dann die Kira und die Evi. Ist echt lustig. Ja, dann fehlt noch die Playlist.
Andi
00:35:55
The Playlist, ja. Bonnie Tyler ist gestorben. Wann ist 75.
Elisabeth
00:35:59
Echt? Das habe ich gar nicht mitgekriegt.
Andi
00:36:01
Ja, gestern.
Elisabeth
00:36:03
Dann Totally Clip from my heart. From my heart, oder?
Andi
00:36:07
Und I need a hero. Ja. Weil jeder braucht einen Hero. Und jeder sollte ein Hero sein. Also der Gerhard, die Ina und die Gitti, die sind Heroes für uns.
Elisabeth
00:36:17
Absolut. Und damit wünschen wir euch ein schönes Wochenende.
Andi
00:36:22
Lasst es auch raus und seid immer wieder auch mal ein Hero. Tschüss. Bye. Tschüss.

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