#108 Luzifer braucht eine Aggressionstherapie!
Ein Aggro Hahn und ein Geisterschwein machen Radau!
31.07.2026 50 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge holen wir erst einmal nach, was sich in den letzten drei Wochen alles am Lebenshof getan hat – und das war eine ganze Menge.
Unsere Wasserversorgung hat uns mit einer endgültig kaputten Brunnenpumpe ordentlich auf Trab gehalten, Andi berichtet von einem ziemlich schrägen Albtraum mit einem Geisterschwein, und Hahn Lucifer beweist einmal mehr, dass sein Hormonchip bisher eher überschaubaren Erfolg hat. Falls jemand Erfahrung mit Aggressionstherapie für Hähne hat – wir sind für Vorschläge offen.
Außerdem dürfen wir gleich mehrere neue Bewohner:innen begrüßen: Schaf Theo zieht bei uns ein, wenig später folgt Ziege Fanny aus dem Südburgenland und schließlich kommt auch noch Pute Emmy aus Oberösterreich zu unserer Putenherde. Wir erzählen, wie die drei sich eingelebt haben und warum gerade ältere oder besondere Tiere so gut zu Hof Sonnenweide passen.
Zwischendurch haben wir uns tatsächlich einen ganzen Tag Urlaub gegönnt – mit dem Twin City Liner nach Bratislava. Warum wir dort im Schlosspark ein Nickerchen gemacht haben, weshalb veganes Pistazieneis unser persönliches Highlight war und warum wir ohne reservierte Rückfahrt vermutlich schon nach wenigen Stunden wieder am Hof gewesen wären, erzählen wir ebenfalls.
Natürlich sprechen wir auch über unsere Patentiere: Für Theo, Fanny und einige unserer Ziegen und Puten suchen wir noch Tierpatinnen und Tierpaten, damit wir auch künftig Tieren in Not helfen können.
Eine Folge voller neuer tierischer Mitbewohner, skurriler Geschichten, kleiner Auszeiten und jeder Menge Lebenshof-Alltag.
Auf Facebook, Instagram und unserer Homepage findest Du die Geschichten und Bilder zu unseren Erzählungen. Hier gehts lang:
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Die gemeinen Gelsen:
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Playlist:
Ludwig Hirsch, Spuck den Schnuller aus
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Ludwig Hirsch, Die Omama
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Credit des Titelsongs:
The Green Orbs - Dancing on Green Grass
Soundeffekte:
Pixabay
Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt
Transkript
Also falls irgendjemand da draußen Erfahrung hat mit Aggressionstherapie.
Bei Hähnen?
Bei Hähnen, natürlich bei Hähnen. Oder selber Therapeut oder Therapeutin ist.
Bitteschön, wir machen gerne euch das Tor und die Tür auf zum Luzi.
Vielleicht gehen sie ja was machen.
So Gesprächstherapie vielleicht. Ich würde sagen, wir sind bei der Therapierichtung
nicht festgelegt. Alles ist möglich.
Wurscht.
Gesprächstherapie, Aufstellung, Hypnose.
Psychoanalyse.
Genau, wie Sie meinst.
Wir bringen ihn gerne auch zu euch, also wenn Sie irgendwo im ersten Bezirk der Hamsatz oder so.
Und dann fahren wir schnell wieder.
In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten,
Aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Wir berichten über unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern über Themen,
die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum Gespräch.
Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide
mit Elisabeth und Andreas Nussbammer. Wir lassen heute wieder die Sau raus und
euch bei der Huftür rein.
Ein bestens gelaunter Andreas. Wie kommt's?
Zwei Kaffee getrunken.
Ja, dann müssen wir schnell Podcast machen, weil die Wirkung lässt dann auch schnell wieder nach.
Stimmt. Elisabeth, wir haben geskippt.
Was heißt das?
Wir haben letzte Woche ausgelassen, ihr Lieben. Ihr seid wahrscheinlich zu Hause
gesetzt und habt gewimmert und geweint, weil die Podcast vorher ausgeblieben ist.
Ja, es war bisschen turbulent, wir kommen gleich dazu, was sich alles getan
hat und deswegen haben wir gesagt, wir schaffen es einfach die Woche nicht und
überspringen eine Woche.
Weißt du, andere Podcasts machen Sommerpowder oder spüren irgendwelche alten Folgen.
Wir haben einfach nur eine Woche geskippt. Ich hoffe, ihr habt es uns verziehen.
Kann es sein, dass du das Wort geskippt magst?
Ich mag es skippen, ja. Skip, skip, skip, skip, skip, skip, skip.
I'm a skatman, skip, skip, skip, tap, tap, tap.
Hat es einem euer Lied gegeben, oder?
Ja, aber ich weiß nicht, ob der Text wirklich so gelautet hat.
Egal. Ja, was hat sich alles getan?
Rosamunde Pilcher war dir immer schon zu wenig romantisch?
Bei Mission Impossible viel zu wenig Action. Und bei Dr. Doolittle viel zu wenige Tiere.
Dann kommt jetzt deine Serie mit romantischen Tieren in Action.
Nein! Romantik, Tiere und Action.
Oh yes!
Geschichten von Hof Sonnenweide. Authentisch, ehrlich und ungeschminkt.
Jetzt nur in diesem Podcast. Oh yes!
Geschichten vom Hof Sonnenweide, schießen wir los.
Also das, was kurzfristig mich ausgebremst hat, war die Tatsache,
dass die Pumpe, ihr könnt euch erinnern, wir haben es in der letzten Episode
erwähnt, die Wasserpumpe,
das Herzstück unserer Wasserversorgung am Hof, hat kurzfristig vor zwei,
drei Wochen Geist aufgegeben.
Der Erich Sanz hat ihr wieder Leben eingehaucht, zum Glück, innerhalb von 24
Stunden. allein die Operation Werte nur kurz oder die Lösung eigentlich,
weil sie halt letzte Wochen dann wieder ein Geist aufgeben. Endgültig.
Da kann einfach der Erich nichts dafür, weil er hat gesagt, man müsste die Platine
tauschen, damit das endgültig ist. Die hat er nur notdürftig repariert,
aber es gibt den Ersatzteilnehmer. Kaputt.
Kaputt. Das heißt, neue Wasserpumpe.
Genau, und ich habe zwischendrin halt einfach so ein Bypass-System legen müssen,
damit wir die Wasser versorgen zumindest notdürftig.
Das ist ein bisschen mühsam, aber hat funktioniert grundsätzlich.
Für diejenigen, die es nicht wissen, so ganz kurz zusammengefasst,
wir haben einen Hausbrunnen.
Also wir sind schon ans öffentliche Wassernetz auch angeschlossen,
aber für die Tiere braucht man ungefähr 1000 Liter pro Tag. Da haben wir einen
Hausbrunnen und dessen Pumpe ist jetzt zum zweiten Mal und jetzt endgültig hat den Geist aufgegeben.
Hat er an die Nacht bestellt und mittlerweile schon montiert.
Jetzt fehlen ein paar Satzteile, damit man es endgültig wieder in den Stand
setzen kann. Hat er gelöst.
Hat er gelöst, Andi.
Spannendes Thema.
Unglaublich spannendes Thema. Also für alle technikaffinen Menschen.
Ich kann auch gerne aufzählen, wie viel Watt Leistung diese Pumpe hat und wie
hoch die Literleistung ist.
Wen die interessiert, andreas.hoff-sonnenweide.at oder 0676 649 6650.
Lisa, du verrätst dir meine kompletten Kontaktdaten.
Ja, meine stehen überall. Warum nicht deine auch?
Auch du sollst zugespammt werden oder von technischen Anfragen zu unserer Wasserpumpe.
Von Technik-Nerds, ganz genau.
Aber die wirklich wichtigen Dinge, wo es noch alles passiert.
Der Andi hatte einen Albtraum.
Wieder so ein spannendes Thema.
Erzähl.
Man sagt ja, wenn man in einem fremden Land wohnt und beginnt in der Fremdsprache
zu träumen, dann ist man richtig angekommen.
Genau.
Ja, und ich habe letzte Woche oder vor zwei Wochen einen Albtraum gehabt. Das war Next Level Shit.
Erzähl.
Ich habe geträumt von einem Schweinegeist oder von einem Geisterschwein.
Ich weiß nicht, wie man richtig sagt.
Und das war richtig spooky.
Also so, dass es einfach an verschiedenen Orten plötzlich sich so materialisiert und auftaucht.
Und das mit so einer Horrorfilm-Musik dazu oder Special Effects oder Töne.
Ich weiß nicht, wie sagt man dazu? So.
Das war spooky, das war wirklich Gänsehaut. Also ich bin echt aufgewacht und habe mir gedacht, uuh.
Aber was hat das jetzt für einen Zusammenhang, wie in der Fremdsprache träumen?
Naja, quasi, ich bin so sehr am Lebenshof jetzt verankert und die Tiere sind
jetzt so weit auf dem Level mit mir quasi,
dass ich nicht von Menschen träume, die spooky sind, sondern von Geisterschweinen.
Ah, okay.
Verstehst?
Ja. Aber bei den lieben Schweinleins, die wir da haben, da ist keines ein böses Geisterschwein.
Natürlich nicht. Nein.
Wird auch nie eins werden.
Es gibt keine Geister.
Es gibt keine Geister. Das würde ich nicht sagen. Wer weiß, wer weiß. Wer weiß, wer weiß.
Na super. Also wenn dich meine Geschichten so langweilen, liebe Elisabeth,
dann erzähl du doch unserer treuen HörerInnenschaft, was hat sich so getan?
Es sind einige Tierchen wieder dazugekommen. Also sehr überraschend.
Ich glaube, vom Lucifer den Hahn haben wir ja schon erzählt.
Haben wir das? Richtig. Ja, stimmt. Dass wir ihn versucht haben zu bändigen. Genau.
Versuch, kann man sagen, fehlgeschlagen. Ja, also er hat jetzt den Hormonchip
schon drinnen seit drei Wochen.
Es ist keine Besserung in Sicht.
Also aktuell, ich habe gerade die Wasserpumpe eben aufgedreht beim Teich und
er hat mich schon wieder verfolgt. Er hat dann nämlich so ein kleines Eckchen,
wo er sie versteckt unter dem Baum und du siehst ihn nicht, wenn du reingehst,
drehst ihm dann den Rücken zu und dann saust er daher.
Er macht es nämlich nur, wenn man ihn den Rücken zudreht. Das ist das besonders Nette an ihm.
Der feige Hund, der, also Haar.
Nicht von vorne, aber irgendwie, ja, er hat mir mittlerweile schon den Hals gebeckt.
Das hat er am Anfang nicht gemacht, wenn man ihn nämlich dann geschnappt hat,
um ihn in den Stall zu bringen am Abend, dass ihm der Fuchs nicht frisst,
hat er total brav ruhig gehalten, ist mit uns marschiert.
Mittlerweile hat er angelernt zu becken und er hat mich beim Hals erwischt.
gut ausgeschaut, so wie so ein Vampirbiss.
Der Luzi. Der Luzi. Mit dem werden wir noch viel Spaß haben.
Ja, aber die Emelie, die, ich weiß nicht, so komischer er ist,
irgendwie mögen wir ihn trotzdem. Er kann ja nichts dafür.
Ja, genau.
Er verkriecht sie, er kommt dann irgendwann so am späten Vormittag,
er ist ein Spätaufsteher, er kommt aus dem Stall raus, also wir machen die Türkelhände
früh auf, und dann schaut er, dass er sich bei allen Hähnen vorbeischleicht,
weil vor denen fürchtet er sie.
Die Hähnen beachtet er überhaupt nicht, die interessiert ihn nicht,
Das interessiert einem nur Menschen.
Und dann verkriecht er sich eh in sein Eck im Gemüsegarten. Da hat er ihm so
sein Eck. Aber wehe, du kommst ihm zu nahe.
Ja, aber schauen wir mal, was man will. Das ist ja drei Wochen da oder vier Wochen da. Vielleicht.
Also falls irgendjemand da draußen Erfahrung hört mit Aggressionstherapie.
Bei Hähnen.
Bei Hähnen, natürlich bei Hähnen. Oder selber Therapeut oder Therapeutin ist.
bitteschön, wir machen gerne euch das Tor und die Tür auf zum Luzi,
vielleicht gehen sie ja was machen.
Gesprächstherapie vielleicht. Wir sind bei der Therapierichtung nicht festgelegt, alles ist möglich.
Wurscht.
Gesprächstherapie, Aufstellung, Hypnose, Psychoanalyse. Genau, wie sie meint.
Wir bringen ihn gerne auch zu euch. Also wenn sie irgendwo im ersten Bezirk der Hamsatz oder so.
Und dann fahren wir schnell wieder.
Jetzt setzen wir uns reich auf die Couch.
Nein, aber sonst sind einige Tierchen zu uns gekommen.
Ja, in der Tat. Mit wem fangen wir an?
Fangen wir mit in der Reihenfolge an, wie sie gekommen sind. Theo. Der Theo.
Der Theobald. Oder Theodor. Was ist die Langform von Theo?
Wissen wir nicht. Er ist als Theo zu uns gekommen.
Theodor, Theobald.
Er kam aus dem Nachbarort. Kleines, dürres Gräspindel von einem Usain-Schaf,
14 Jahre alt, gekürzte Hörnchen, ziemlich räudiges Fell und keine Zähne mehr.
Also ein Bild von einem Schaf.
Also genau richtig für Hof Sonnenweide.
Und ja, der ist dort in der Herde, hat uns nicht mehr so richtig wohl gefühlt
und ist dort nicht zurechtgekommen.
Und jetzt haben zwei Damen ihn in ihre Obhut genommen und gebeten,
ob man nicht auf Hochsonnenweide aufnehmen können.
Und wir haben, wie wir das gehört haben, gesagt, okay, das passt in unser Beuteschema.
Der Theo kann bei uns einziehen.
Und es klingt jetzt so richtig nach armen, alten Schafl, ist es aber überhaupt
nicht. Also der Theo ist wirklich lebendig und ist eine kleine Nervenssäge.
Ja, er hat einfach immer Hunger. Also er erinnert mich ein bisschen an einen
Timmy, der ist auch so ein dürres. Und Kater-Timmy, genau.
Und bei jeder Gelegenheit, wenn er uns erblickt, macht er, fordert Futter ein
und so ein bisschen ist der Theo auch. Der macht halt den,
Der macht, und zwar ziemlich laut. Also sobald er irgendwo einen Menschen in
der Nähe wittert, fängt dieses Geschrei an.
Und man muss echt aufpassen. Am Anfang war man so, weil er eben so dünn ist,
hat man das Gefühl, man muss ihn ständig füttern. Also so mit Schafkorn zusätzlich
noch, weil mein Gras wächst mittlerweile nicht mehr bei der Hitze und Dürre.
Aber sie haben ja Heu immer zur Verfügung. Und in der Früh kriegen unsere Schafe
immer, also es sind 24 Schafen, die kriegen immer einen Liter Schafkorn und
einen Liter Mais für alle zusammen. Vielen Dank.
Und da hast du ein bisschen versucht, dass du dem kleinen, dürren Kerlchen,
so Schafkorn extra gibst.
Aber das tut ihm halt einfach nicht gut. Also gerade so eine schnelle Futterumstellung,
das belastet den Organismus ganz, ganz enorm. Vor allem so Kraftfutter,
das er vorher halt überhaupt nicht gekriegt hat.
Und deswegen muss man sehr aufpassen, dass man nicht zu schnell auffüttert.
Eine Kraftwanderung ein bisschen, ja. Er braucht definitiv Zusatzfutter,
weil er halt wirklich sehr, sehr dünn ist. Man sieht jeden einzelnen Knochen an seinem Körper.
Aber eben zu viel geht halt auch nicht.
Ja, also er war sofort bei allen voll dabei, also hat es in die Herde integriert,
als wäre er niemals weg gewesen, taucht er den anderen weg.
Also wenn es ums Futter geht, ist er wirklich der kleinste, der fast auch gleich.
Maurice ist ja ziemlich auf einer Wellenlänge. Der Maurice ist unser zweites
Christspindel. Der war auch von Anfang an gekürzte Hörnchen,
total dünn, oft Durchfall oder irgendwie Schnupfen oder ein bisschen Bauchweh.
Und der Theo, die zwei gehören so in die gleiche Liga.
die zwei Mädchen sind immer wer am schnellsten, was zum Essen kriegt und zum
Hemden kriegt. Also es ist echt lustig.
Ja, aber wir freuen uns auf jeden Fall, dass er da ist. Der kleine Kerl.
Ich habe jetzt parallel nur versucht, während du erzählt hast,
für unsere deutschen Hörerinnen und Hörer, das Wort Grisspindl auszudeutschen.
Wie kann man Grisspindl übersetzen? Ein dünres Gerippe oder so, oder?
Ja, also...
Sehr dünn.
Sehr dünn, genau.
Aber ein schönes Wort, kriegst Spindel.
Ja, keine Ahnung, vielleicht kommen sie von Spinne her, Spinnen. Ja, das kann sein.
Weil die also dünne Beinchen haben.
Nein, nein, nicht von Spinne, sondern von Spinnrad und Spindel.
Das habe ich jetzt gemeint.
Okay.
Das könnte sein. Wir werden das einmal hinterfragen.
Habt ihr wieder was gelernt?
Ja, wer weiß, stimmt's.
Das war jetzt gerade nur eine Annahme. Aber ihr habt ein neues Wort gelernt, Kriegspindel.
Ja, und dann ist noch ein neues Tierchen zu uns gekommen, aber ich würde sagen,
vorher machen wir noch ein bisschen Werbung, oder? Machen wir es ein bisschen spannender.
Immer.
Werbung. History uncovered. So ist die Geschichte wirklich passiert.
Ich bin die Amöbe Eduard. Die meiste Zeit ist mir nur fad.
In der Ursuppe schwimm ich herum.
Schön langsam wird mir das zu dumm.
Ich fühl mich hier komplett verloren, hab weder Nase, Mund noch Ohren.
Kann nichts riechen und nichts schmecken und mir auch keinen Podcast checken.
Lass die Sau raus, soll sehr super sein.
Dass ich den nicht hören kann, interessiert hier echt kein Schwein.
Drum trete ich jetzt in Aktion und starte hier die Evolution.
Mir egal, was ich bald bin, jede Spezies ist ein Gewinn.
Doch eines hab ich mir geschworen.
Irgendwas mit großen Ohren.
Neueste Studien der Hof Sonnenweide University belegen eindeutig,
dass die Evolution mit der unglücklichen Amöbe Eduard begonnen hat.
Und zwar nur deshalb, weil sie den Podcast Lass die Sau raus nicht hören konnte.
Eduard hätte den Podcast sicher bewertet, wenn er Hände oder Finger gehabt hätte.
Darum lasst uns in Gedenken an Eduard den Podcast abonnieren,
rezensieren und bewerten.
Eduard, wir sagen Dankeschön.
Naja, wenn wir es schon spannend machen, machen wir es richtig spannend,
oder? Dann erzählen wir jetzt noch nicht, welches zusätzliche neue Tierchen
zu uns gekommen ist, sondern wir haben geskippt.
Skipp, skip. Skipp, skip. Wir waren einen Tag, waren auf Urlaub. Und zwar richtig.
Ja, wir haben von der Emily zu Weihnachten bekommen eine Fahrt mit dem Twin
Cityliner nach Pratislava.
Und das haben wir jetzt ausgenutzt.
Das ist ein Katamaran, also ein Passagierschiff, ein Katamaran,
der von Zentrum Wien, was ist das? Der Schwedenplatz, oder?
Schwedenplatz, Zentrum Wien bis ins Zentrum von Bratislava über die Donau fährt.
Also zuerst Donaukanal, dann Donau und direkt ins Zentrum von Bratislava.
Also es ist total nett. Es ist schon touristisch natürlich, aber das ist,
auch wenn man in Wien einmal gewohnt hat, das ist irgendwie schon schön,
die Stadt aus Touristen zu sehen.
Mit anderen Augen zu sehen, ja voll.
Und wie schön das ist und man fährt 90 Minuten und,
man muss einen Platz reservieren, also eigentlich wären wir drinnen gesessen
und dann sind wir zum Glück draufgekommen, weil das ist irgendwie nicht so prügelnd,
dass es Außensitze gibt, also man kann auch draußen sitzen, das kann man nicht
reservieren und es war wunderschönes Wetter, es war ziemlich heiß,
dann sind wir draußen gesessen, die ganze Fahrt.
Das ist wirklich nett, also wer einmal so ein Ausflügel machen möchte,
können wir sehr, sehr empfehlen und im Bratislava waren wir eigentlich auch
das erste Mal richtig, sonst eher nur so durchgefahren einmal oder sogar kurz.
Flughafen damals noch wie Ryanair von Bratislava gestartet ist,
aber da siehst du ja die Stadt auch nicht.
Ja, es ist wirklich eine schöne Stadt und auch trotz der Hitze war es voll nett.
Sie haben überall so Bögen aufgestellt, wo so Wasserduschen rauskommen,
also ganz, ganz hauchfeine Wasser.
Sprühnebel.
Sprühnebel, genau. Total nett.
Es war insofern einfach sehr urlaubig für uns, weil unsere Tendenz ist ja immer,
uns so schnell wie möglich wieder zurück zu Hofssonneweide zu begeben.
Das heißt, wenn wir im Auto dort gewesen wären, hätten wir wahrscheinlich nach
drei, vier Stunden gesagt, Jetzt haben wir hier alles gesehen.
Können wir eigentlich wieder zurückfahren?
Am Lebenshof warten ja viele Tiere.
Und dadurch, dass wir ja die Sitzplätze reserviert und gebucht haben,
also da musst du den Platz reservieren, war klar, wir können nicht nach Hause
fahren vor 18 Uhr. Punkt.
Genau. Da war das Pfefferl zurück.
Genau. Wir waren gezwungen, dort die Zeit zu verbringen. Das war halt einfach super.
Ja, wir sind eigentlich nur herumgeschlendert, haben uns auf den Kaffee-Cherl
geholt, herumgeschlendert, haben uns eine Limonade gebucht.
Sensationelles, veganes Pistazien-Eis gegessen.
Das war wirklich eins der Pechen. Pistazieneise. Eise? Ever.
Eisi Maisis.
Mehr zu alles Eisi Maisis. Ja, also Eisdift muss in Bratislava recht gut gehen.
Jedes dritte Laden lokal war Eisgeschäft.
Aber so ein richtig schönes, also wirklich schön gestaltet mit ganz spannenden
Eissorten und nicht unwesentlich viel veganen Sorten.
Also das war schon sehr cool. Und auch von den Lokalen her, also Bratislava
ist halt schon sehr, wie altösterreichisch, hat ja mal zusammengehört,
schon sehr geprägt auch von Schnitzel und Stelze und alles, was dazugehört.
Aber es gibt auch durchaus vegane Optionen. War jetzt nett, es gibt ein paar
rein vegane Lokale, wie wir raufgegangen sind zur Burg, haben wir die gesehen.
Aber in den hipperen Lokalen hast du überall ja die veganen Optionen.
Klar, wenn draußen steht, traditionelles Essen, dann wird es nicht so sein.
Aber sonst, ja, nicht überall. Wie gesagt, beim Eis war es wirklich sensationell.
Und Hafermilch und so gibt es sowieso überall. Also das gibt es in jedem Lokal,
das ist gar keine Frage. Und voll schöne Kaffeehäuser.
Stimmt, genau so wie in Wien ist Sacher oder Demel.
Ja, wirklich schöne Traditionscafés, wo man gerne reinschaut und auch so ein
bisschen die Nase reinsteckt.
Das war ein schöner Urlaub. Gebüselt haben wir im Schlosspark. Genau.
Ja, das war noch ein Patentag. Also ja, die Patentage, die sind schon immer
für uns sehr, sehr fordernd.
Wir lieben sie. Das ist einfach viele Leute, Leute, die wir mögen,
die unser Mindset teilen und gute Gespräche.
Aber es ist schon so, es fängt halt für uns um fünf in der Früh an und endet
dann um sieben, acht, neun am Abend, bis wir alles wegräumt haben und Tiere versorgt und so weiter.
Das ist anstrengend. Und da sind wir dann schon müde gewesen,
wenn wir rauf zum Schloss.
Weil schon beim Raufgehen, ich bin so müde, ich bin so müde.
Im Schlosspark haben wir uns dann einen schönen Baum gesucht und haben sich
drunter gelegt und haben geschlafen.
War fein.
Sehr.
Und wie wir das gelingen sind, innerhalb kürzester Zeit auch ein paar andere
Leute unter den Bäumen gelegen. Also waren wir so Trendsetter.
Schon.
Ja, aber dann schon relativ am Schluss.
Urban Sleeping. Es wird sicher jetzt demnächst der Trend, den wir jetzt ausgelöst haben. Urban Sleeping.
Ja, klingt gut, oder?
Ja, verdienen wir zwar kein Geld damit, aber wir haben den Trend gesettet.
Und dieser Ausflug hat ja auch was damit zu tun mit unserem zweiten neuen Tierchen.
Richtig? Eines haben wir noch. Müssen wir noch. Dürfen wir vergessen, steht gar nicht.
Richtig, stimmt. Steht nicht auf der Liste. Hat er vergessen,
Andi. Das sind so viele momentan.
Und zwar, so eine Stunde bevor unser Schifferl zurückgegangen ist, kam der Anruf.
Ja, hallo, ganz, ganz dringend. Mein Pfleger ist gestorben und ist verunglückt
und ich muss alle Tiere jetzt hergeben.
Und ganz wichtig ist eine Ziege.
Das war einmal so ein bisschen verwirrender Anruf. hat sich dann im ersten Moment nicht so ganz geklärt.
Und die erste Intention war zu sagen, es tut mir leid, wir können keine Ziegen mehr nehmen.
Wir haben jetzt gerade vier Ziegen aufgenommen, die Vanessa mit den drei kleinen,
für die es eben nicht einmal noch für alle Tiere Patenschaften gibt.
Und das ist halt so, wo wir halt auch immer sagen, wir schauen immer drauf,
dass wir die Tiere, die wir aufnehmen, auch wirklich finanzieren können.
Und dann haben wir, ja, Und ja, da ist momentan halt nicht so ganz der Fall.
Ja, dann habe ich aufgelegt, gesagt, nein, es tut mir leid und geht halt nicht.
Und dann sitzt der Anja neben mir und wir schauen uns an, naja,
Ziege alleine, Pfleger gestorben. Das klingt jetzt nicht nach lustiger Geschichte.
Die Frau hat auch nicht verwirrt, sondern durch den Wind gelungen.
Also hat sie auch gesagt, sie
ist gerade total durch den Wind und sie ist gerade nicht ganz bei sich.
Und dann habe ich, ja, fünf Minuten später angerufen.
Und habe gesagt, okay, wir nehmen die Ziege.
Und die hat sich dann total gefreut. Das hat sich dann ein bisschen aufgeklärt.
Das ist in Stegersbach im Südburgenland.
War das einmal früher eine Auffangstation für Wildtiere.
Und wie es halt ist, wenn man sich um Tiere kümmert, kommen dann nicht nur Wildtiere,
sondern irgendwann sind dann auch jede Menge andere Tiere. Es waren dann auch
drei Pferde und Schweine.
Und eben Wildtiere, die man nicht mehr auswildern konnte. und unter anderem
auch die Ziege, der Hirschkuh.
Und für die meisten anderen hat sie relativ schnell Plätze gefunden,
aber die Ziege, die alleine war,
das war ja halt ganz wichtig, dass die da nicht alleine steht mit den Pferden und so.
Ja, und dann kam die Fanny zu uns.
Also, ja, ich glaube, zwei Tage später haben sie gesagt, okay,
das muss schnell gehen. Und sie hat dann gleich einmal den Transporter organisiert.
und so kam sie zu uns, eine schneeweiße Ziege.
Also der Ursprungsname war Snowflake. Das hat uns jetzt nicht so gut gefallen.
Passt jetzt nicht so zum Lebenshof Sonnenweide.
Ja,
also wir haben dann so ein paar Mal versucht zum Rufen, haben festgestellt,
sie ist nämlich schon neun Jahre alt, also wir wollen jetzt kein Tier umbenennen,
was einen Namen gewohnt ist, das ist eh klar.
Aber sie hat jetzt auf Snowflake nicht wirklich reagiert.
Und dann haben wir gesagt, okay, gut, dann können wir einen anderen Namen für Sie wählen.
Diesmal war die Emily wieder einmal dran und sie hat gesagt,
ihr fällt zu ihr der Name Fanny ein.
Fanny ist super. Und Fanny ist total super. Und sie ist auch unglaublich lieb.
Also sie ist schon zutraulich, aber jetzt noch auf Distanz zu uns.
Also mit den anderen Ziegen war es wie immer überhaupt kein Problem.
Und interessanterweise unsere zwei Südburgenländerinnen, die Irmi und die Hanni,
die eigentlich so richtige rühr mich nicht an Ziegen sind, die sind scheu und,
wollen mit Menschen nicht fit zu tun haben,
und auch mit anderen Ziegen, das sind so die Zicken die ersten,
kommen sind, wenn neue Ziegen kommen, die man ein bisschen herumstehen kann,
und vor allem die Irmi und die ist aber zur Snowflake funny gelaufen und ich
habe mir gedacht, oje, jetzt gibt es Raupferei aber gar nichts,
die war total interessiert an ihr.
Aber das ist eigentlich auch nachvollziehbar, weil die kommen ja aus dem Südburgenland.
Stimmt. Und die hat wahrscheinlich gesagt, hey, servus, ich bin aus dem Südburgenland.
Wie schaut's aus da? Wie schaut's aus da? Ja, total nett.
Ja, also die Integration wieder super funktioniert. Sie ist jetzt noch ein bisschen
für sich, aber das dauert wie bei uns, also bis sie dann Freundschaften schließen,
aber sie wird weder angegriffen oder weggeaugt vom Futter,
also sie ist gut dabei und die Freundinnen und Freunde, die wird sie jetzt suchen,
so wie es für sie passt in ihren Tempo.
Ja, herzlich willkommen, kleine Fanny. Und auch für die Fanny haben wir noch keine Patenschaften.
Dann müssen wir gleich ein Werbung machen.
Müssen wir gleich noch ein bisschen Werbung machen. Und dann gibt es das dritte Tierchen.
Vielleicht müssen Sie dran.
Vielleicht wirst du ein Patentier oder du lässt ne Spende hier
Eil dich schnell, denn sie kommt schon Elvira kennt da kein Pardon Hey, hey Elvira, Elvira
Werbung Ende.
So, nach dieser Werbung hören uns die Menschen jetzt alle gar nicht zu,
weil sie wie die Verrückten in ihre Laptop-Tastaturen hineinklopfen.
Aufs Handy, die meisten sagen wahrscheinlich am Handy.
Achso, verstehe. Na ja, dann klopfen sie ins Handy-Tastatur,
um gleich eine Patenschaft abzuschließen.
Für die Fanny und für den Theo. Auch für den Theo könnten wir Patenschaften
brauchen. Ja, genau. Und auch für den Finn und für den Tom und für die Vanessa und für den Olaf.
Das heißt, wir machen jetzt einfach eine ganz lange Pause, fünf Minuten Stille währenddessen.
Nein, also es gibt auch diese Stopp- oder Pause-Tasse.
Wobei, der vierte Salon, muss ich dazu sagen, der Olaf, einer unserer kleinen
Ziegenbuben, der hat Paten.
Aber der Tom, der Finn und die Vanessa.
Noch keine Paten und der Ziegenbuben und die Fanny.
Genau.
Nehmen Sie sich ein Herz.
Aber wartet nur kurz, es kommt noch ein Tierchen.
Also stimmt, es kommt mir noch ein Tierchen. Mach mal Trommelwirbel.
Mach Trommelwirbel.
Das wird das Schurrblattler werden.
Bin ich ja auch eigentlich.
Echt?
Ja. Als Geheimagent lernt man das, damit man quasi so unterwandern kann.
Wir haben bis jetzt, glaube ich, erfolgreich vermieden zu sagen,
dass du eigentlich Geheimagent bist.
Jetzt hast du das Geheimnis gelüftet. Stimmt.
Ob das Blitz-Dings auch funktioniert in deinem Podcast?
Irgendwann einmal hat man diesen Status. ist ja klar, im Casino Royale,
der James Bond, der im Hotel eincheckt und seine Partnerin checkt mit dem Decknamen
ein und will auch ihn mit dem Decknamen einchecken und er sagt James Bond.
Der ist quasi schon so cool, so drüber, dass er sich gar nicht mehr tarnen muss. Das ist bei mir auch.
Sein Name ist Andi.
Name ist Nussbaumau. Andi Nussbaumau.
Andreas klingt vielleicht besser als Andi. Andi verniedlicht ein bisschen.
Andreas gibt dem ganzen Meerwürde.
Ich verstehe.
Ja, das neue Tierchen ist seit Montag bei uns.
Und zwar eine zweite Emi. Ja.
Aber kein Lama.
Kein Lama, sondern eine Putte. Aus Oberösterreich. Diesmal sehr, sehr weit gereist.
Besitzerin hat angerufen und gesagt, ja, ich habe zwei gerettete Putten gehabt, vier Jahre alt.
Und die Gefährtin ist jetzt gestorben. Und jetzt ist ihr Liebling alleine.
Und sie sucht ganz, ganz dringend einen Platz.
wo sie in einer Herde leben kann, weil sie sucht die Gefährtin und sie ist dem komplett allein nicht.
Ja, und wir haben, haben wir schon mal erwähnt, dass wir Putten schon sehr, sehr gerne haben.
Und eigentlich auch erst vor kurzem zwei dazubekommen haben.
Ja, in Bruno und die Tilda, für die es übrigens auch noch keine Patenschaften gibt.
Ja, Sakrament. Ja. Jetzt wird es aber langsam. Öha.
Genau, momentan könnte man schon wieder ein paar Patenschaften brauchen.
Haben wir das schon erwähnt?
Also, warte, ich muss dich kurz unterbrechen, was wir bitte noch nicht erwähnt
haben, ist, wir könnten momentan ein paar Patenschaften brauchen.
Genau.
Sehr subtil.
Ja, es war eigentlich vom Herzen, die Dame hat ja total lieb gelungen,
also war mir gleich sehr sympathisch, hat gesagt, sie kommt jetzt,
sie fährt jetzt einen Tag auf Urlaub oder zwei Tage fährt sie weg,
da bietet sie Nachbarn, dass sie es füttern kann und dann könnte sie es bringen.
und ich habe mir dann gedacht, okay, also bevor es den Nachbarn anbietet und
die sind noch einander in der Woche.
Das hat so gelungen, als wäre das sehr wichtig, wenn du es magst,
kannst du es gleich bringen, ich spreche noch schnell mit der Emilie und mit
dem Andi ab, rufe die in fünf Minuten zurück, bin runtergegangen zu Emilie und Andi,
Und Adi hat gesagt, naja, gibt es eine Frage, oder? Oberst Flemmann,
habe die Emilie gefragt, ob es okay ist.
Emilie ist sowieso der allergrößte Putten-Fan. Ja, und jetzt haben wir die Emilie
bei uns. Also sie ist am selben Tag noch zu uns gekommen und schaut eigentlich
für vierjährige Mastputte sehr, sehr gut aus.
Die Gefährtin ist gestorben, weil Mastputten, haben wir eh schon öfter erwähnt,
mit den Beinen Probleme kriegen, weil sie einfach zu schwer wären.
aber bei ihr, also man würde die vier Jahre nicht ansehen, also sie hat noch
relativ dünne Beine also gerade mit der Klara hat sie ein bisschen herumgekäppelt,
das ist auch ein sehr streitbarer Geist, aber es hat sich schnell beruhigt, also es ist alles okay,
Und ja, jetzt ist sie mit ihnen schon draußen. Also wir haben nicht einmal so
Eingewöhnung gemacht in der Scheune, wie wir das normalerweise machen.
Weil da war irgendwie klar, das passt. Und das trennt sich seit Dienstag eigentlich
schon herum mit den anderen im Hof und auf der Wiese. Und ja, alles happy peppy.
Herzlich willkommen, Amy.
Genau. Und auch Sie findet sich schon auf der Homepage.
Befalls Sie zufälligerweise eine Patenschaft abschließen wollen. führt.
Ja, das waren unsere Tierchen.
Ja, aber Stichwort Emi. Wir haben ja nicht nur eine pute Emi jetzt,
sondern es gibt ja auch ein Lama. Wenn es Emi, da gibt es ein bisschen was zu erzählen.
Genau, also wer Pate Patin bei uns ist oder schon mal zu Besuch war,
wir haben hier ein Lama, das humpelt sehr, sehr stark. Das ist die Emi. Die Kira ist ihre Mama.
Das war eine ehemalige Tuchtstute und die Emi ist ihre Tochter.
Kira ist 17 Jahre, Emi ist erst 15 Jahre alt und die Emi hat seit angeblich
klein nach der Geburt oder sogar während der Geburt, hat sie sich das Knie gebrochen,
mehrfach wahrscheinlich sogar.
Das Knie ist nicht das, was man vermutet, sondern das ist oben,
also bei der Hüfte sozusagen.
Also es schaut für uns aus, als wäre es die Hüfte. Und deswegen hat sie immer
einen schiefen Gang gehabt.
Ist aber damit super frechgekommen. Also sie hat einfach, wie ein Mensch mit
einer Behinderung, der das von Beginn an hat, das ist einfach so.
Ist mit allen anderen herumgerannt. Aber man hat es schon gemerkt,
je älter sie wird, desto schiefer wird der ganze Gang. Also es ist auch wie
beim Menschen, es wird mit Euter jetzt nicht besser.
Ja, und wir haben immer irgendwie so gehofft, dass es dann irgendwann sehr eindeutig
sein wird, wo man sagt, okay, es kann mir ja niemand mehr helfen.
Was wir ja mehrfach versucht haben zu tun. Wir haben verschiedene Tierärzte
da gehabt, wir haben Chiropraktiker da gehabt. Die konnten alle mehr oder weniger
ein bisschen was helfen.
Symptome lindern.
Symptome lindern. Aber du bringst das jetzt nicht weg.
Also sie hat auch keine Schmerzen gehabt. Das muss man dazu sagen,
das ist wichtig. Das haben wir ausgetestet mit verschiedensten Schmerzmitteln,
ob es da besser wird. Also sie hatte keine Schmerzen.
Es hat halt für uns nicht schön ausgeschaut, wie sie daher wackelt.
wackelt. Und ja, und das war dann Frühstück, gibt es bei den Lamas immer eine
Portion Müsli, muss sie in sechs Schüsseln serviert kriegen,
wir haben ja sechs Lamas und ich mache das immer gleich in der Früh und sehe,
oje, die Emi ist nicht da.
Wir haben ja so einen Hügel an Bewaldeten und die Lamas sind sehr,
sehr gern oben auf dem Hügel, das ist schattig und da ist die Emi ohne weiteres mit draufgekommen.
Ja, relativ steil, also das ist dann so, ziemlich bewaldet, so gute 25 Meter Höhenunterschied.
Ja, also wie eine Böschung, einfach eine schnelle Böschung, kann man sagen.
Ja, und sie war nicht da und ich bin halt dann gleich herumgerannt,
habe sie gesucht, habe sie im ersten Moment nicht gefunden, dann bin Andi gebeten,
gleich rauszukommen. Der hat sie dann gefunden und zwar, dass sie in dem Wald
verfangen zwischen den Bäumen, beim Runtergehen offen war.
Und dann haben wir erst gedacht, also da haben sie es gesehen.
Ich habe sie als erster gesehen und habe mir gedacht, das war es,
also jetzt hast du eine Entfernung so ausgeschaut, dass wer sie dort verendet,
sogar schon, also sie hat es ja gar nicht gerührt.
Erst wie direkt bei ihr war, hat sie den Kopf dann gehoben und hat mir angeschaut,
mit ihren großen schwarzen Kohleaugen.
Aber es hat nicht gut ausgeschaut. Also sie hat sich so richtig schön eingekeilt.
Und wir haben sie dann mit erheblichem Kraftaufwand und gemeinsam im Zusammenarbeiten
haben wir sie da rausgefädelt.
Ich habe die Säge dann geholt und habe einfach so die Äste, die sie teilweise
behindert haben, habe ich weggeschnitten.
Und dann haben wir sie eigentlich von dort wieder rausbugsieren können.
Dann ist sie runtergegangen, hat sie im Flachen einmal hingelegt und sie hat
Wasser gebracht und was zum Fressen. Sieht aus, sie trinkt, sie frisst und tut, das wäre nichts.
Und dann ist sie aufgestanden, in den Unterstand gehumpelt. Der ist im Flachen.
Also es ist auf dieser Lama-Wiese, die ist eigentlich komplett flach,
aber es gibt eben auch diese Böschung.
Und das war, also Andi und die waren eigentlich komplett fertig.
Emil ist da gerade gekommen, weil du siehst sie dort und du weißt nicht, was du machen sollst.
Also es ist so, alternasieren geht es noch, kann sie gehen. Also sie ist dann
eben aufgestanden, ganz verwogelt, ist halt im Unterstand, hat sie dort hingelegt,
hat aber dann total munter ausgeschaut und haben gesagt, na gut, ja.
Also sie muss sich jetzt erholen und wieder erfangen und sie wird schon im Unterstand bleiben.
Beziehungsweise nicht mehr nochmal den Fehler machen, diesen Hügel zu erklimmen.
Ja, das war ein Denkfehler unsererseits, weil...
Am nächsten Tag war sie wieder nicht zum Frühstück da.
Genau, genau das Gleiche nochmal passiert.
Also an einer anderen Stelle, klarerweise, aber sie hat sie wieder im Wald verfangen zwischen Bäumen.
Ja, gleiches Spiel nochmal. Andi und ich mit Tränen in den Augen befreist das
Lama daraus, weil es ist nicht schön. Also die ist ja schwer,
also die hat über 100 Kilo.
Die Bäume stehen dort sehr eng, das sind sehr dünne Bäume.
nicht so ganz dicke, sondern so dünnes Geastwerk, also es ist wirklich schwierig,
sie da rauszubringen ohne ihr weh zu tun,
ja da hat sie Schmerzen gehabt, das hat man gesehen, also sie hat dann auch
gejammert und Lamas jammern normalerweise nicht aber du musst es irgendwie raus ja,
Aber dann das gleiche Spiel von selber. Sie ist von selber wieder quasi Richtung
Unterstand gewackelt. Und dann haben wir gesagt, okay, wir sperren sie ein,
dass sie da drinnen bleibt. Also wir bauen hier so ein Paddock,
dass sie da im Flachen bleibt. Da ist sie ausgezuckt.
Das hat sie gar nicht ausgehalten. Über Nacht hat sie es gefallen lassen.
Aber unter Tags wollte sie unbedingt zu den anderen Lamas.
Tja, und dann ist guter Rat teuer, weil du weißt, wenn du sie zu den anderen
lässt, hast du das Spiel normal. Aller guten Dinge sind drei, wie man so schön sagt.
Und da war schon klar, wenn sich das noch ein, zweimal passiert,
dann findet man sie in der Früh wirklich tot, weil sie sich einfach deppert verfangen hat.
Und wenn dir nachtlang den Kopf über unten liegt, dann ist es nicht gesund.
Also es ist wirklich, wir haben eigentlich schon eher ein bisschen abgeschlossen
gehabt. Wir haben gesagt, okay, jetzt müssen wir die Tierärztin holen, zum Euthanasieren.
Aber es ist voll schwierig, weil wenn sie die anschaut, Und wenn du siehst,
wie sie frisst und trinkt, das geht nicht. Also normalerweise,
der Emily hat gesprochen, die ist jetzt seit eineinhalb Jahren bei uns,
die hat das jetzt schon ein bisschen miterlebt.
Bei uns war es bis jetzt immer, außer ein einziges Mal, sehr klar, wenn es soweit ist.
Aber manchmal ist es halt einfach so, dass du weißt es nicht, was sie da sagen.
Es hat sie dann irgendwie, wir haben sie dann am Pferdeberg gebracht,
das war so die erste Station, da sind die Lamas auch gerne, der Pferdeberg,
das klingt jetzt so, das ist ein flacherer Hügel mit dicken Bäumen,
die weit auseinander stehen.
Also da hat sie es auch geschafft, draufzurumpeln, da kann sie,
da handelt sie sich dann einen Zaun entlang wieder runter, da lehnt sie sich
an, da kann sie sich nicht verfangen.
Dann haben wir erst gesagt, okay, wir lassen sie dort auf dem Pferdeberg mit
den anderen Lamas, damit sie nicht alleine ist und das war schon mal eine Idee besser.
Und dann am Patenschaftstag war es so, dass wir aufgemacht haben zu unserer
großen Teichwiese, wo die Lamas grundsätzlich auch ganz gern sind,
wo die Nandos und die Gänse und die Enten sind.
Und dann ist die Amy von selber auf diese Wiese gegangen und die ist komplett flach.
Und die kann man absperren, sodass sie nicht den Hügel rauf muss.
Und das ist jetzt das perfekte Quartier.
Also da ist sie dann selber, sie hat auch kein Problem, wenn die anderen nicht
bei ihr sind. Also wir lassen sie unter Tag.
Spannenderweise nicht.
Ja, also meine Vermutung ist, weil sie hat sie auch vorher schon von den anderen
ein bisschen separiert.
Also das ist halt oft, wenn Tiere krank werden oder wenn sie merken,
es geht dem Ende zu, dass sie sich selber ein bisschen separieren und herausnehmen aus der Herde.
Und ich glaube schon, dass sie es im Gespür hat, dass das so ist.
Wir lassen unter Tags die Schafe und die anderen Lamas zu ihr und am Abend gehen
die Lamas auf ihre eigene Wiese und die Emi bleibt auf der Teichwiese.
Kriegt sie eine Portion Heu und kriegt neue Müsli und ja.
Damit ist sie momentan eigentlich recht happy. Also ich glaube,
der springende Punkt und die Frage, die man sich einfach sehr kritisch selber
stellen muss, was wir mittlerweile immer tun,
Oder tut man sich selber einen Gefallen, wenn man das Tier alternisiert,
weil es einfach leichter ist, sozusagen, oder tut man dem Tier einen Gefallen
damit, wenn man es gehen lässt?
Und ersteres sollte nicht die Motivation sein, dass man es selber leichter hat,
sondern eher letzteres.
Ich würde jetzt nicht sagen, das klingt so hart, wie du das sagst,
dass man es selber leichter hat.
Das finde ich stimmt gar nicht, sondern es ist eher die Frage,
also zumindest bei uns nicht, bei mir nicht, sondern es ist eher die Frage,
hält man das Leiden nimmer mehr aus?
Das kann man das scheinbare Leiden nimmer mehr mit ansehen und hält man das nimmer mehr aus?
Nicht, dass man es leichter hat, weil die meisten Tierbesitzer haben genau diese
Intention oder diese schwierige, dass du das Tier leiden siehst,
auch bei Hunden oder bei Katzen, es kann nicht mehr gehen, nicht mehr aufs Klo
gehen und so weiter und so fort.
Und dann diese Unterscheidung zu treffen, tut es mir weh oder es tut dem Tier
weh? Ist es für das Tier, mein Gott, ist halt so, aber ich lebe noch gern.
Das ist, glaube ich, die Hauptunterscheidung, die man treffen muss.
Darunter stellst du den Menschen da draußen
Sehr positiv. Ja.
Im Grunde genommen.
Was dich ehrt. Im Grunde genommen mache ich das.
Ja, vielleicht nicht immer, aber ich glaube schon bei den meisten Leuten oder
Menschen, die an ihren Tieren hängen, was man ja tut, wenn du mit einem Tier
zusammenlebst, dann ist das einfach so. Oder eben dann das Gegenteil.
Im Haustierbereich. Also ich spreche jetzt in dem Fall vom sogenannten Nutztierbereich.
Na gut, da braucht man nicht reden. Eben.
Da glaube ich schon, dass oft die Motivation ist zu sagen,
Naja, das würdest du. Ja klar, ich rede von Haustieren.
Ja, weil wir immer quasi von unseren Tieren sprechen.
Unsere Tiere sind Haustiere, sind Freunde.
Im Haustierbereich hast du halt auch die Umgekehrte, was bei uns auch sein kann.
Du kannst es nicht loslassen, um das zu unterscheiden.
Aber das macht es halt super bei uns, weil wir, Daniel und ich,
wir sind zu zweit und jetzt mit der Emily zu dritt. Wir besprechen solche Sachen immer im Team.
Und wenn wir uns alle einig sind, dann...
Dann holen wir noch die Tierärztin dazu und lassen die auch noch ihre Meinung
dazugeben. Und dann weiß man eigentlich im Regelfall, ob es und wann soweit ist.
Ja, aber Amy, noch ist sie da, noch will sie.
Und wie.
Also sie hat sich auch wieder erholt. Sie kommt jetzt wieder den Pferdeberg
ganz gut rauf. Da liegt sie dann im Schatten von den Bäumen untertags.
Und am Abend schauen wir, dass sie wieder auf ihre flache Wiese kommt.
Aber man muss einfach sagen, sie wird jetzt wahrscheinlich noch einen schönen Sommer haben.
Also sie wird uns nicht mehr allzu lange begleiten, aber die Zeit,
wo sie noch da ist, die machen wir ja so schön wie möglich.
Machen wir mal die tierischen News.
Tierische News für uns? Da bin ich ja schon wieder gespannt.
Zweimal hatten wir jetzt Spinnen. Was kommt jetzt?
Gelsen!
Ja, schön. Ich kratze mich schon die ganze Zeit am Fuß, weil es mich beißt.
Ja, aber scheinbar deutlich weniger als vor noch vielen Jahren.
Weil, Elisabeth, 70 Prozent weniger Gelsen seit 2020.
Bist du teppert.
In Österreich steht in diesem Sommer voraussichtlich keine große Gelsenplage
bevor, denn in den vergangenen Jahren ging der Bestand der Hausgelse stark zurück.
Als Grund gilt, dreimal darfst du erraten.
Klimawandel?
Ganz genau. Die gemeine Hausgelse, die heißt wirklich so.
Aber gemein hast du gewöhnlich.
Ich weiß, aber es ist ja trotzdem irgendwie lieb, oder?
Ja, gemeine Hausgelse.
Die gemeine Hausgelse ist die am weitesten verbreitete Gelsenart in Österreich.
Rund 90 Prozent aller in Monitorings gezählten Stechmücken sind Hausgelsen.
Allerdings sind ihre Vorkommen seit 2020 stark dezimiert worden,
wie Parasitologe Hans-Peter Führer von der VetMed in Wien gegenüber ORF-Wissen bestätigte.
In den vergangenen sechs Jahren sei die Zahl der im Wiener Gelsen-Monitoring
gefangenen Gelsen um 70% zurückgegangen.
Verlässliche Zahlen hat die Universität nur für die Teststandorte in Wien.
Führer geht allerdings davon aus, dass der Trend bundesweit ähnlich ist.
Schuld am Gelsensterben seien zunehmende Temperaturschwankungen im Winter.
Wenn wir teilweise im Februar 20 Grad haben und es nachher wieder kalt wird,
kalt, warm, kalt, warm, kalt, warm, das vertragen die Hausgelsen nicht sonderlich gut.
Durch die Temperaturschwankungen erwachen Hausgeld...
Hallo! Das klang nach Lutifer. Das klang nach Luzi. Der hat gegen den Schreien.
Durch die Temperaturschankungen am wachen Hausgeld sind zu früh aus der Winterruhe,
das führe zu Stoffwechselproblemen, erklärt Führer. Seit 2020 dürfte sich...
Entschuldigung, seit 2020 dürfte sich das Klima vor allem im Winter ein bisschen
verändert haben und das hat einen negativen Einfluss auf die Hausgelsen-Population.
Ja, 70 Prozent weniger ist schon heftig,
Oder? Ja, das ist schön für uns, aber die Biomasse fehlt, die waren ja eine Angstgrundlage.
Für Vögelchen. Ja. Genau.
Schöne Nachrichten zum Schluss.
Kannst du dann noch irgendwas schnell servieren, was positiv ist? Gute Nachrichten?
Nein, es gibt nicht immer gute Nachrichten. Es ist einfach so,
wie es ist. Wir kriegen ja momentan alle die Folgen zu spüren.
Die guten Nachrichten, nämlich wie man damit umgehen kann, das könnt ihr bei
uns in unserem Blog lesen. Nämlich Don't Feed the Snails. Da habe ich einen
kurzen Text dazu verfasst.
Nachdem der Nippon Meta wieder einmal zu Gast in Wien war, wer das ist und was
der so macht, das könnt ihr in diesem Blog nachlesen, findet ihr bei uns auf
www.hof-sonnenweide.at im News und aktuelles Bereich.
Und wenn sie es nicht gleich findet, sondern vielleicht vorher bei den Tierpatenschaften vorbeischaut.
Da können sie vielleicht...
Ich weiß, weil sie es heute noch nicht erwähnt haben.
Ich glaube nicht.
Wir haben wirklich viele neue Tiere bekommen, für die es noch keine Partnerschaften
gibt. Bruno, Tilda, Amy, die drei Puten.
Theo.
Theo, das Schaf. Fanny, die Ziege. Vanessa. Vanessa, Finn und Theodor und Olaf,
die ebenfalls die Ziegen.
Wann schon zufällig auf der Seite sein.
Genau, und es sich ergibt, da auf die Patenschaften zu klicken.
Wir sind für alles offen. Oder Spenden, natürlich.
Ja, geht auch.
Ja.
So, The Playlist.
Was gibt es für The Playlist? Ich habe mir gerade gedacht, ich hätte,
glaube ich, nicht, ich will Hey, Hey, Vicky.
Das hatten wir schon, aber kannst du gerne nochmal draufpacken.
Dann halt nicht.
Da gab es nämlich eine Werbung dazu. Stimmt. Ich werde die Nachtregel reinspielen,
die Vicky. Vicky-Werbung.
Mach mal.
So machen wir das. Ich nehme Gespuck den Schnuller aus vom Ludwig Hirsch.
Sehr gut. Sehr gut. Wir sind diese Generation von Ludwig Kirschs Fans,
die diese Texte genial gefunden hat, weil er einfach den Finger auf die Wunde gelegt hat.
Ich habe es spannend gefunden, also für alle, die es nicht mitbekommen haben,
es hat sich eine junge Künstlerin hat sich auf Insta, hat sich beschwert,
dass Ludwig Kirsch hier quasi über Pädophilie singt und sie verherrlicht und
das Netz hat eskaliert, klarerweise.
Ich habe es interessant gefunden, weil die Nicola Verdenig, österreichische
Schirr-Rennläuferin, auch darüber geschrieben hat, die ja definitiv einen Missbrauchshintergrund
hat und darüber sehr offen spricht.
Also Trainer, Mannschaftskollegen, Techniker und so weiter.
Und die hat einen sehr klugen Text dazu verfasst und hat eben ihre Meinung dazu
geschrieben, dass sie eben der Meinung ist, man muss das Ganze aus dem Kontext
betrachten und Ludwig Hirsch
hat das eben klarerweise genauso gemeint, wie du gesagt hast,
der hat den Finger auf die Wunde gelegt. Das habe ich sehr passend gefunden, den Text von ihr.
Aber was ich auch interessant gefunden habe, ist, dass sie einen Tag später
nochmal geschrieben hat, dass sie jetzt mit ein paar jungen Frauen geplaudert
hat und schon ein Stück weit Verständnis über die Fassungslosigkeit hat.
Wenn, und das ist eben der Punkt, wenn man den Kontext nicht mitliest.
Also wenn man heute nur das Lied hört, den Hirsch nicht kennt,
die Zeit nicht kennt, dann ist der Text natürlich verstörend.
Aber wir erwarten halt von jemandem, der auf Insta so ein Video rausschießt,
dass er sich ein bisschen damit auseinandersetzt, was diesen Künstler ausgemacht hat.
Ich finde es wirklich irritierend, weil ja die ganze LP, da haben wir es noch, CD.
Ja, die dunkelgrauen Lieder.
Also was soll es denn sein? Oder eben die Oma Ma.
Die packt man mit drauf.
Ja, genau. oder der schwarze Vogel das sind ja lauter Lieder die alle eine Aussage haben.
Die Großmutter mit dem Hitlerkreuz oder das Mutterkreuz verliehen genau der Nachtschirm das
Sind einfach super Lieder ja das war einfach genau so zu sehen extrem gesellschaftskritisch
genau das war es ich finde das kommt aus dem Titel schon raus da steht ja nicht fröhliches Auflieder,
Also, das Ballermann, weil es so lustig ist.
Erfolgliches Auflieder mit Ludwig Hirsch.
Dann kann ich das begritteln, aber verstehe ich nicht ganz.
Danke, lieber Ludwig Hirsch. Für dein Schaffen und Wirken.
Alles klar.
Ihr Lieben da draußen, lasst sie sauer aus, spuckt sie einen Schnuller aus
und gebt dir auch mal einen Bus.
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