#111 Bundestierschutzpreis, 16 neue Tiere und vergrabene Unterhosen
Das gibts nur bei "Lass die Sau raus!"
03.10.2026 42 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge gibt es gleich mehrere Gründe zum Feiern: Wir haben den Jurypreis des Bundestierschutzpreises 2026gewonnen! 🏆 Wir erzählen, wie es überhaupt zur Bewerbung kam, warum wir uns den Preis mit der Fledermaus-Rettung von Kathi Leibezeder teilen und was bei den Dreharbeiten für den Imagefilm alles passiert ist. Besonders unsere Tiere haben dabei einmal mehr bewiesen, dass sie genau wissen, wie man sich vor einer Kamera in Szene setzt – allen voran Helga, unsere kleine Zwerg-Paduaner-Henne.
Wir erzählen außerdem von unserem allerersten gemeinsamen Urlaub seit 15 Jahren: acht Tage Slowenien und Kroatien, Meer, SUP, gutes Essen, Ausschlafen – und natürlich der unvermeidliche Moment, in dem der Lebenshof auch aus 600 Kilometern Entfernung plötzlich wieder sehr präsent wird. Denn während wir am Strand sitzen, bekommt Rokita eine Schlundverstopfung. Wie die Sache ausgegangen ist und warum wir einmal mehr froh über ein gutes tierärztliches Netzwerk waren, erzählen wir euch natürlich auch.
Und dann kommt die nächste große Überraschung: Eigentlich hatten wir uns fest vorgenommen, keine neuen Tiere mehr aufzunehmen. Tja. 😇
16 Tiere brauchen dringend ein neues Zuhause: zwei Kunekune-Schweine, vier Schafe, vier Ziegen, sechs Hühner und zwei Nandus. Die Tiere kennen sich, leben seit Jahren zusammen und sollten möglichst nicht getrennt werden. Also haben wir beschlossen, ihnen gemeinsam ein neues Zuhause auf der Sonnenweide zu geben. Dass dabei auch gleich das bestehende Heuproblem gelöst werden konnte, war dann wohl der endgültige Wink mit dem Zaunpfahl.
Wir sprechen über die bevorstehende Übersiedlung, die Schweinehütte, Heuballen, Transport, die finanziellen Herausforderungen und darüber, warum auf einem Lebenshof jede Spende und jede Patenschaft direkt bei den Tieren landet. Und weil Weihnachten langsam näher rückt, richten wir uns auch an Unternehmen, die ein Spendenbudget für gemeinnützige Organisationen haben.
Zum Schluss wird es wissenschaftlich – zumindest ungefähr. Wir widmen uns dem „Beweisstück Unterhose“: einem Citizen-Science-Projekt, bei dem mehr als 2.000 Baumwollunterhosen in der Schweiz vergraben wurden, um die Aktivität des Bodenlebens zu untersuchen. Das Ergebnis: Je aktiver das Bodenleben, desto stärker wurde die Unterhose zersetzt. Besonders auf biologisch bewirtschafteten Flächen zeigte sich eine höhere Bodenaktivität.
Und damit hätten wir endgültig bewiesen: Bei uns geht es um Tierschutz, Landwirtschaft, Bodenökologie, Urlaub, Pferde, Schweine, Nandus – und möglicherweise bald auch um eure Unterwäsche. 😂
Schön, dass ihr wieder dabei seid bei „Lass die Sau raus!“ vom Lebenshof Sonnenweide. ❤️
Vergrabene Unterhosen zeigen Bodenqualität:
https://science.orf.at/stories/3237059/
In der Fledermaushöhle mit Kathi Leibezeder
https://open.spotify.com/episode/3bihdSzJWHEsfM3IddHqng?si=edbb9e719b0f4763
Playlist:
Andi:
Pointer Sisters, I´m so excited
https://open.spotify.com/intl-de/track/1ot6jEe4w4hYnsOPjd3xKQ?si=fbe919a1a7ce488b
Credit des Titelsongs:
The Green Orbs - Dancing on Green Grass
Soundeffekte:
Pixabay
Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt
Transkript
Auf biologisch bewirtschafteten Feldern waren die Unterhosen deutlich stärker
zersetzt als auf konventionell bewirtschafteten.
Das Projekt Beweisstück Unterhose habe gezeigt, dass der biologische Landbau
die Bodenqualität fördere. Liebe Leute da draußen, wenn ihr eure Unterhosen
verkraubt, schickt uns gerne in zwei Monaten die Ergebnisse.
Na, na, na.
In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten,
Aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Wir berichten über unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern über Themen,
die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum Gespräch.
Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide
mit Elisabeth und Andreas Nussbaum.
Wir lassen heute wieder die Sau raus. Die Elisabeth gehen schon und euch bei der Hoftür rein.
Ja, das wird ein dynamischer Podcast, ich sehe das schon.
Du Verräter. Deswegen gibt es Podcast, wer man nicht sieht dabei.
Der Grund, warum wir keinen Videopodcast haben, dass wir uns nicht genen sehen.
Elisabeth, es ist 10 Uhr und schon wieder müde.
Genau, eben, schon wieder. Du triffst die Sache auf den Punkt.
Den Nagel auf den Kopf.
Ich bin schon sehr lange auf und war schon im Wald laufen. Richtig.
Dann war ich in Liberty schon unterwegs, eine Runde.
Dann haben wir schon Besprechungen gehabt.
Und hat Holz für den Winter gesägt.
Genau, also berechtigterweise.
Eigentlich können wir uns schon wieder niederlegen.
Genau, das Tageswerk ist beendet.
Wir können stolz sein. Aber es gibt noch etwas, auf das wir stolz sein können. Und zwar?
Wir haben den Jurypreis des Bundestierschutzpreises gewonnen.
Schön, oder? Wie kam es? Wie sind wir überhaupt dazu gekommen,
uns dort zu bewerben? Da müssen wir ja Danke sagen, diese Stelle.
Ja, und zwar an die Frau Dr. Kaufmann, unsere Pferdespezialistin,
hat uns darauf aufmerksam gemacht. Ich habe keine Ahnung, wie wir auf das Thema
gekommen sind. Du hast bei irgendeiner anderen, Preisausschreiben wollte ich sagen, mitgemacht.
Das haben wir erzählt, während sie die Rocky behandelt hat, unser Pferdchen.
und eine Woche später ist gekommen und hat gesagt, ja, es gibt einen Bundestierschutzpreis,
sie hat das irgendwo gelesen, ob das vielleicht für uns was wäre.
Ja, probieren können wir es ja.
Andi hat die Bewerbung dann weggeschickt und tatsächlich sind wir unter den
Nominierten gekommen und haben schlussendlich den Jurypreis gewonnen.
Wir wissen noch nicht ganz genau, wie das bedeutet, weil ja eigentlich die meisten
Preise von einer Jury bewerben sollen. Eigentlich ja, aber egal,
wir fragen da nicht nach.
Wir haben uns diesen Preis geteilt mit Kathi Leibetz-Eder und Fledermaus-Rettung.
Mit der haben wir auch schon mal einen Podcast gehabt.
Also dadurch hat sie leider auch das Preisgeld halbiert. Aber wir haben gesagt,
wenn wir es schon halbieren und teilen müssen, dann wahnsinnig gern mit der
Kathi, weil die Frau ist wirklich dynamisch, super gut und setzt sich so ein
und macht das alles ehrenamtlich.
Die Folgennummer packen wir in die Schuhnot, können Sie nachhören.
Das ist wirklich gehörenswert.
Und da teilt man auch sehr, sehr gerne. Ja, und zu dem Ganzen haben auch umfangreiche
Dreharbeiten dazugehört.
Es wurde nämlich ein Imagefilm mit uns, mit Hof Sonnenweide gedreht.
Ganze sechs Stunden war das Team bei uns, zu dritt.
Und dann kam auch noch die Frau Staatssekretärin,
Und Königsberger Ludwig, Ulrike Königsberger Ludwig. Wir haben geübt.
Da haben wir extra geübt und dann kommt sie und sagt, ich bin die Uli. Na super.
Ich glaube, das lag daran, dass wir sie mit du angesprochen haben.
Möglicherweise.
Vollkommen respektlos. Aber sie ist gleich darauf eingestiegen, es hat gepasst.
Und die war dann auch noch mit im Film. Und die Emily, der Andi und ich waren
voll dabei. Also fünf Stunden.
Nicht nur die Emily, du und der Andi, sondern auch die Tiere haben sich vorbildlichst verhalten.
Das war ein Hammer. Also man hat eigentlich nicht gewusst, wo man ihre Kamera
hinlenken soll, weil sie haben sie alle benommen, als würden sie sich extra
in Szene setzen und hätten das Ganze geübt.
Voll.
Beste war die Helga. Helga, unsere Zwerg-Banoana-Henne, die ja sowieso schon
durch ihr Aussehen glänzt und ihre Kleinheit und einfach ein Hammer ist,
hat sie auf einen Baumstamm gestellt und hat wirklich posiert. Das Persönchen.
Also sie ist dann mit der Kamera um sich herum gelaufen, sie hat sich mitgedreht,
also wirklich wie ein kleines Model.
Aber alle anderen, also die Schweine, die Lamas, die Esel, die Pferde,
die Schafe, war echt ganz, ganz toll. Und wir waren wieder.
Begeistert von unseren Tieren. Wir waren wieder einmal am meisten begeistert von unseren Tieren.
Ja, wir haben dann im Nachhinein gehört, der eine Kameramann hat gemeint,
bei uns war es so viel zum Gehen, weil es einfach vier Hektar ist.
Und es war saumäßig heiß.
Ja, aber es ist ein schöner Film geworden.
Ja, kann man auch schauen auf YouTube. Ich habe ihn schon auf YouTube gestellt.
Packen wir natürlich auch in die Furnotes. Ja. Kannst du anschauen.
Und dann als krönender Höhepunkt gab es eine Galafeier.
Im Ministerium, am Stubenring.
Genau.
Stubenring 1.
Im Marmorsaal.
Im Marmorsaal, sehr, sehr festlich, sehr feierlich.
Genau, und es waren eben die Kathi Leibitz, jeder von den Fledermäusen und wir
dort. Und dann haben wir kennengelernt, beziehungsweise wir haben dann schon
gekannt, in Markus Pautzen.
Putzgruber.
Putzgruber von Respect Turtle. Der war auch mit seiner Partnerin dort.
Der hat einen Hauptpreis gewonnen,
voll verdient, also total cooles Projekt, was der hat. Da kann man auch hinkommen
und kann man besuchen, braucht eine Google, eine Respect Turtle.
Ja, der hat einen Preis gewonnen. Dann zwei Schulen haben wir einen Preis gewonnen.
Eine davon hat dann gesungen, also nicht die Schule hat gesungen,
die Kinder haben gesungen.
Die Kinder der Schule haben gesungen, zweimal. Wir durften das erste Reihe fußfrei
miterleben, haben uns sehr gefreut und die Maggie Entenfellner hat das Ganze,
professionellst moderiert.
Und es gab nachher ein Buffet und das war komplett vegetarisch und mehr als
die Hälfte der Gerichte war vegan.
Man munkelt, es hätte was mit dir zu tun. Wie kann das sein, Elisabeth?
Naja, wie die Filmdreharbeiten waren, waren nicht nur die Uli da,
sondern auch ihre Pressesprecherin und der Referatsleiter. Genau.
Und ich habe dann gefragt, weil sie gesagt haben, ja, ihr bleibt es nachher
dann eh noch und es gibt eine Gala mit Buffet und Party. Und ich habe gesagt,
dann gibt es eh was Veganes.
Und ja, sie hat dann erzählt, auch bei der Gala, wie wir sie getroffen haben,
sie ist dann sofort, wie sie nach Wien zurückgefahren sind.
Moment, kürze das nicht ab. Sie hat kurz einmal geschaut, geschluckt und hat
gesagt, naja, also was Vegetarisches wird es schon geben, glaube ich.
Genau. Und dann ist sie sehr still geworden und ist abgedampft.
Ja, und,
man denkt oft einfach nicht daran. Das ist der Bundestierschutzpreis.
Es war auch ein Ehrenpreis dabei für jemanden, der an Schweinen forscht,
wo mir jetzt der Name nicht einfällt.
Ein Professor, der schon seit 30 Jahren für die verbesserten Haltungsbedingungen
von Schweinen in der Landwirtschaft kämpft und sehr viel schon auch erreicht
hat, zwar in kleinen Schritten, aber immerhin.
Ja, und es ging unter anderem um Nutztiere, das heißt, da kann ich jetzt kein
Buffet machen mit, ja, mit veganischen Produkten.
Wäre irgendwie schon ein bisschen peinlich, komisch.
Ja, auf jeden Fall hat diese kleine Frage genützt und es war dann das ganze
Buffet, vegetarisch und eben die erste Hälfte der Gerichte vegan.
Und zwar wirklich, wirklich gute Sachen. Also Krautfleckerl,
dann Jocchi mit Haselnussbrösel in Sahnesauce, also vegane Sahnesauce.
Also wirklich, wirklich gute Sachen.
Palatschinken als Nachspeise.
Leider viel zu wenig Palatschinken.
Ja, das stimmt. Haben wir extra nochmal ordern müssen.
Schokokuchen. Ja, war wirklich cool. Also Leute, wenn ihr vegan lebt und,
wollt, dass sich dieser Lebensstil auch ein bisschen verbreitet,
Mund aufmachen und Fragen in Restaurants, wenn sie irgendwo in Hotel fahrt,
einfach fragen, gibt es auch vegane Optionen?
Weil man muss auch hören, dass es uns gibt und dass wir auch Bedürfnisse haben
und einfach höflich und nett sein. Wenn es es nicht gibt, dann gibt es es nicht,
aber einfach nachfragen, das bringt schon was. Und das war jetzt das zweite
Mal, wo ich weiß, dass es definitiv,
dazu angeregt hat, etwas zu ändern. Das erste Mal war, wie ich die Plattform
nachhaltig in Burgenland gehabt habe.
Da war ich eingeladen zu einem Jugendklimatag in Eisenstadt und da habe ich
auch gefragt, wie schaut es denn aus mit dem Buffet nachher für die Schüler und Schülerinnen?
Ist es bio und gibt es vegane Optionen? Schubdiwupp, Eisgrab, dann welche.
Ja, also man denkt oft nicht dran. Also gerade das zu eingefahrene Institutionen,
Behörden, die machen das nicht bürsartig.
Die ordnen beim Keterer halt einfach für 100 Personen und der Keterer tut halt
dann irgendwie. Dem ist auch wurscht, in Wirklichkeit.
Ja, also es zahlt sich schon aus, auch zu fragen, nachzufragen und anzuregen.
Ja, wofür haben wir jetzt eigentlich den Bundestierschutzpreis gekriegt,
Isabel? Dafür, dass wir so lieb sind?
Das musst du sagen.
In seiner Laudatio hat der Professor Dr.
Herwig Grimm betont, dass die Jury sich auch und vor allem für uns entschieden
hat, weil wir eben so ein umfassendes Kommunikationskonzept rund um Lebenshof Sonnenweide haben.
Das heißt, wenn es um das Thema Tierschutz geht, er hat es dann so schön gesagt,
es hat eigentlich niemand mehr in Österreich eine Ausrede, nicht zu wissen,
wie wichtig Tierrechte und Tierschutz sind, weil wir einfach omnipräsent sind.
Du kannst zu unserem Lebenshof kommen, kannst die Tiere in live und richtig
und echt und ehrlich erleben.
Du kannst den Respektierweg gehen und kannst alles erfahren an wissenschaftlichen
Erkenntnissen über die sogenannten Nutztiere.
Und selbst wenn du sagst, ich kann ja nicht so nach dem Mittelburgenland kommen,
dann kannst du immer noch unseren Podcast anhören oder auf unsere Homepage gehen
und den Respektierweg virtuell besuchen. Oder du besuchst uns auf Social Media.
Es führt kein Weg vorbei.
Genau.
Und das finde ich schön, dass genau das gewürdigt wurde, weil das ja auch die
Intention ist von uns eben nicht nur, ohne das jetzt zu werten,
jeder Lebenshof ist wertvoll und wichtig.
Was wir eben darüber hinaus tun wollen, ist, wir werden einfach ein Leuchtturm
sein fürs Thema Tierrechte und sogenannte Nutztiere.
Genau, speziell jetzt für sogenannte Nutztiere. Ja. Ja, ganz, ganz.
Schön, dass das so gewürdigt wurde.
Ja. Dann machen wir mal ein bisschen Werbung, oder?
Auf geht's.
Werbung Ein hellger Hund gackert im Hühnerhaus und Schweindel Gloria regelt sie im Stroh.
Sie frisst dabei, ist letzt der Abfall auf und grunzt zufrieden, ja sie ist froh.
Dann ist es Zeit für eine Zeit für ein paar Körner.
Hühner, Enten, Gänse, Tauben, ja, du kannst es mir ruhig glauben.
Schafe, Ziegen und auch Rinder, Lebenshof, die Sicht der Blinder.
Nimmer Geld in deine Hände, überweis uns eine Spende.
Werbung Ende.
So, willkommen zurück nach der Werbung. Voller Frische. Wir haben uns in der
Zwischenzeit ausgeschlafen.
Ja, wir mussten uns erholen. Wir waren nämlich... Auf Urlaub.
Und zwar das erste Mal in 15 Jahren, seit wir hier auf Hof Sonnenweide leben,
volle acht Tage lang. Juhu.
Gemeinsam, muss man dazu sagen. Gemeinsam. Also Urlaub.
Urlaub haben wir auch alleine. Ja, so lang waren wir auch alleine. Noch niemals nie.
Nein.
Ja.
Ich habe die Coaching-Ausbildung in München gemacht, 14 Tage.
Das ist kein Urlaub. Ja, genau.
Ja, von Mittwoch bis Mittwoch.
Ja.
Es war großartig, oder? Es war echt schön.
Ja. Wir haben kurz überlegt, weil die Emily hat uns das ermöglicht,
das muss man jetzt einmal dazusagen, wir haben jetzt schon mehrere,
so zwei, dreitägige Ausflüge gemacht, wo das wunderbar geklappt hat.
dank Emily und ihrem Freund Marcel, die dann bei uns am Hof wohnen.
Das ist bei uns einfach so, es muss 24 Stunden jemand da sein.
Es hilft nichts. Man kann unter Tags einmal 2-3 Stunden wegfahren, das geht schon.
Aber man muss einfach omnipräsent sein.
Ja, und das hat uns die Emily mit Marcel gewährleistet.
Ja, und dann hat sie von sich aus vorgeschlagen, also wenn sie einmal länger
wegfahren möchtet, dann kriegen wir das auch hin. Und haben wir dann den Anspruch
genommen und haben den September genommen, weil ich da ja auch Geburtstag habe.
Ja, und...
Die Leni streicht da gerade ums Mikrokabel rum. Das ist das, was ich da so...
Leni leg dich nieder. Leni, unsere Chefkatze.
Sie ist noch nicht ganz schlüssig, wohin sie entlegen sollen.
Ja, wo waren wir? Beim Urlaub. Unsere Gedanken schweifen schon wieder ab ans Meer.
Ja, auf jeden Fall hat sie uns das ermöglicht und wir sind dann acht Tage einfach
nach Kroatien. Also erst Slowenien, zwei Tage nach Porto Roche.
Da fahren wir immer wieder hin, weil es halt das Schnellste ist von uns aus
gesehen, ans Meer zu kommen, aus dem Mögen wir den Ort. Wir kennen schon alles,
wir haben unsere Lieblingslokale, brauchen uns nicht viel orientieren.
Es gibt einen netten Campingplatz und dann sind wir fünf Tage weiter gefahren
nach Umark, also 20 Kilometer weiter, nicht einmal auf die kroatische Seite.
Und da kämen wir auch schon an Campingplatz seit langen Jahren,
waren schon ewig nicht mehr dort.
Also hat sich aber nichts verändert, oder?
Hat sich nichts verändert, nein, ehrlich. Es ist schön, wenn es keine Veränderung gibt.
Und zum Ende der Saison war jetzt auch nicht mehr so viel los.
Das ist halt auch der Nachteil. Es sperren halt die Restaurants und so weiter,
schon zu. Aber das war uns eigentlich wurscht.
Wir haben Subs ausgeborgt, auch von der Emily und von Marcel.
Das war das Geilste.
Das stimmt.
Paddeln am Meer.
Sind mit herumgepaddelt. Ja, fast die ganze Zeit. Und den Rest haben wir irgendwo
herumgekugelt und haben gelesen und gegessen.
Und gegessen.
Und gut getrunken. Und gegessen und gepaddelt. Also das war der Tag.
Und ausgeschlafen.
Ja, das stimmt.
Ohne, dass die Iserl oder die Hähne oder sonst irgendwer krähen.
Genau. Nein, war echt voll fein.
Schönes Wetterglück gehabt, das war die ganze Zeit warm und sonnig.
Also man hat ohne weiteres noch im Meer baden können. Also ich kann Ihnen empfehlen,
Ende September dann noch runter. Und das ist nicht weit.
Fünf und eine halbe Stunde,
Sechs Stunden, so weiter. Die Hochmach ist echt voll fein gewesen.
Ja, aber wir haben uns schon sehr wieder gefreut auf Zuhause, oder?
Definitiv.
Also die Eveli hat nachher gefragt, hättet ihr noch länger bleiben wollen?
Oder habt ihr den Hof vermisst? Oder beides? Und eigentlich ist beides richtig, oder?
Also es hätte schon noch zwei, drei Tage länger dauern können.
Aber wir haben uns schon sehr gefreut auf die Tierchens.
Definitiv, ja.
Vor allem auf unsere Hunde, die zu Hause geblieben sind. Die haben uns,
das war enttäuschend. Also wir haben uns schon ausgemalt, wie sie uns begrüßen werden.
Voller Freude und Heulen und Juhlen. Wurscht war sie.
Es war mir wirklich so richtig egal. Also natürlich super, weil es ist ja nichts
abgegangen. Und es sind halt Hütehunde, die sind am liebsten zu Hause.
Also wir hätten sie schon irgendwie mitnehmen können, aber denen taugt es am
meisten, wenn sie am Hof sind und ihren Job nachgehen, hüten und wachen.
Aber trotzdem schon ein bisschen enttäuschend. Enttäuschend,
weil die Emily, wie die Emily eine Woche weg war, die haben sie mit Geheule
wieder begrüßt am ersten Tag, wie sie da war.
Und uns haben sie nicht begrüßt mit Geheule, gar nicht.
Das werden wir noch gesondert besprechen.
Genau, Emil, Milan.
Wir haben euch trotzdem lieb.
Ja, kurz wurde der Urlaub mental unterbrochen.
Irgendwie haben wir eh damit gerechnet, aber nicht von diesem Tierchen.
Ja, wir haben da eh mit dem Lama gerechnet, mit dem Timmy Buben und seinem kleinen
Kröppelchenkater, der auch ständig irgendwie krank hat oder was hat. Nein, es war die Rokita.
Und zwar nicht unter der Woche.
Nee, am Sonntag am Abend. Wir sitzen gerade am Strand bei einem Gläschen Wein.
Da hat die Emilie angerufen. Dann haben wir schon gewusst, okay,
also wenn sie anruft, dann muss irgendwas Gröberes sein. Und tatsächlich,
Rokita hat Schlundverstopfung.
Also so, wie es ausschaut, sie liegt auf der Seite, sie atmet schwer,
es rinnt Schleim aus der Nase.
Sie hat schon alle Tierärzte, die wir kennen, angerufen, niemand hebt ab,
keiner macht was. Was ist noch zu tun, was kann man machen?
Und dann sitzt am Strand in Kroatien und bist völlig hilflos.
Also Gott sei Dank nicht völlig, aber irgendwie rotierst du natürlich dann schon einmal.
Genau, also sie hat dann aber eh schon die nächste Idee gehabt,
also mit Klinik. Das ist halt so das Nächste, was man machen kann.
Klinik Würflach und während sie mit Klinik Würflach telefoniert hat,
habe immer gedacht, ich probiere es jetzt nochmal bei unserer Pferdetierärztin
des Vertrauens, die die Rokita gut kennt, die ja die Zahnopäpe gemacht hat,
weil die ist eigentlich auch für Notfälle gerüstet und die hat nicht abgehoben.
Naja, vielleicht, wenn ich ihr schreibe, WhatsApp, ich bin es,
also sie hat meine Nummer eingespeichert und es geht um die Rokita,
schauen mal probieren wir nochmal.
Das habe ich dann gemacht und Gott sei Dank hat sie sich dann gemeldet,
fünf Minuten später, während Würflach auch schon gesagt hat, sie kommen.
Mit Bauchweh, weil die waren auch unterbesetzt und ich glaube die Ärztin war
sogar allein in der Klinik in der Kloafahrt, die dann nicht gleich gern weg.
Vor allem, das ist 45 Minuten weg von uns.
Die waren noch nie bei uns, die kennen uns nicht, die kennen die Rokita nicht
und genau in dem Moment hofft die Frau Dr. Kaufmann und sagt so,
okay, passt was ist, ich komme.
Das war halt eine Riesenerleichterung. Ab dem Zeitpunkt haben wir gewusst, gut, es läuft, es rennt.
MLE hat uns Zwischenberichte gegeben, Katero Kita steht jetzt zumindest auch schon wieder.
Ja, und das war es dann im Groben und Ganzen auch.
Also das Ganze hat dann ungefähr zwei Stunden gedauert,
in denen wir halt schon sehr angespannt waren, aber ja, wir haben uns dann auch
sehr schnell wieder entspannt und sind unseren Urlaubstätigkeiten nachgegangen.
Wenn wir gewusst haben, alles ist gut gegangen.
Ja, rockisocki. Immer für eine Überraschung gut.
Ja, sie hat dann am nächsten Tag Probleme gehabt mit Kreislauf und Fieber und
hat es dann Antibiotika zusätzlich gekriegt. Jetzt kriegt sie bis jetzt noch.
Aber es ist sie definitiv auf dem Weg der Besserung entstanden.
Das Ganze ist durch Äpfeln. Also eh der Klassiker.
kann passieren bei älteren Pferden und ist einfach so, ist passiert,
wir sind jetzt wieder viel gescheiter und ja, Rokita ist halt einfach jetzt
ein älteres Pferd, wo solche Sachen...
Das ist eine alte Dame, die sich vergutzt hat.
Ja, wo halt das Nächste wartet schon, also das ist halt einfach so,
bei älteren Pferden kann man nichts machen.
Wichtig ist halt einfach, dass man ein gutes Ärzteteam umsichert.
Und normalerweise haben wir eh fünf Optionen, fünf, sechs Optionen,
aber eh Sonntag am Abend ist es halt oft einfach scheiße. Man kann es einfach nicht anders sagen.
Aber auch gelöst und wir haben den Urlaub bis Mittwoch fortgesetzt und haben ihn noch sehr genossen.
Schön war es.
Schön war es, genau.
Ja, jetzt sind wir zurück und es ist uns komplett langweilig.
Genau, es kommen jetzt die Geschichten von Hof Sonnenweide, oder?
Rosamunde Pilcher war dir immer schon zu wenig romantisch?
Bei Mission Impossible viel zu wenig Action? Und bei Dr. Doolittle viel zu wenige Tiere?
Dann kommt jetzt deine Serie mit romantischen Tieren in Action.
Nein! Romantik, Tiere und Action.
Oh yes!
Geschichten von Hof Sonnenweide. Authentisch, ehrlich und ungeschminkt.
Elisabeth, ich habe mir gerade gedacht, uns ist fad. Gibt es neue Geschichten?
Gibt es denn neue Geschichten?
Naja, wir haben ja gesagt, wir nehmen keine neuen Tiere außer Hühner mehr auf.
Richtig.
Und fest vorgenommen.
Wie sagt man irgendwie, wie heißt dieser Ausspruch?
Ich habe eine
klare und feste Prinzipien und ich ändere sie jeden Tag.
Nein, es ist eine bisschen längere Geschichte. Von einer Bekannten,
die ebenfalls sehr viele Tiere hat und mit denen auch ganz viel,
in Richtung tiergestützte Therapie gegangen ist,
haben sie die Lebensumstände einfach verändert.
Und ich kenne die Lena schon recht lang und sie war auch schon bei uns am Hof
und hat eine Patenschaft übernommen und sie hat mich im Sommer kontaktiert,
im Frühsommer schon und hat gesagt, okay, bei ihr ändert sich einiges,
sie muss alle Tiere hergeben.
Aber sie hat gesagt, um welche Tiere es geht, zwei Schweine,
vier Ziegen, vier Schafe und Hühner und Pferde,
aber es geht gar nicht darum, dass wir sie nehmen, aber sie hat wahrscheinlich
auch noch Zaunsteher und so weiter, sie sucht eh schon Plätze und sie ist recht
umtriebig und wird schon klappen.
Und dann haben da, sagen wir so, zu dir gesessen, Andi und Emily und ich,
und ich habe halt so erzählt davon und dass das halt total traurig ist,
weil man alle Tiere hergeben muss, an der man total hängt.
Und es ist halt so, und haben so gescherzt, zwei davon sind Kunikunischweine,
das heißt so wie unser Donnie.
Und haben gesagt, ja, cool wäre schon, also zwei Kunikunen noch dazu,
weil ich habe sie eben gekannt, der Männchen und der Weibchen, das habe ich gewusst.
Und Emily und Annik haben gesagt, ja, noch zwei Donnies dazu.
Und dann muss ich sagen, normalerweise bin ich diejenige, die man sehr schnell
nachgibt bei neuen Tieren.
Dann habe ich gesagt, nein, also 13 Schweine, Nein, vor allem die Größe vom
Donnie, also wirklich groß, 100 Kilo, ein Stück, das können wir nicht machen.
Ja, die Zeit verging, die Zeit verging und Mitte September ruft mir die Lena
nochmal an und sagt, ja, ich habe jetzt für alle Tiere Plätze gefunden,
Nur zwei nicht.
Jetzt ratet es mal, welche zwei.
Und mein Herz ist schon gesprungen, es kann kein Zufall sein.
Ja, hat es gesagt, die Kune, Kune.
Für die habe ich noch keinen Platz gefunden. Das war für mich schon erstaunlich,
weil normalerweise wie Kune, Kune, kriegst du sehr, sehr schnell einen Platz,
weil das einfach so niedliche Schweine sind. Sie sind zwar groß,
aber sie schauen einfach so niedlich aus.
Sie sind total sozial und einfach und gemütlich und liebendig.
Für die hat es als erstes einen Platz. und hat gesagt, naja,
ich muss ehrlich sagen, ich habe es gar nicht inseriert. Also ein Nachbar hat
gesagt, er nimmt es, aber da wären sie nur die ganze Zeit in den Stall drinnen.
Also sie lebt in einer Gegend, wo sehr viele Bauernhöfe rundherum sind,
vor allem Rinderbauern.
Und das wollte sie nicht und sie wollte sie nicht inserieren,
weil sie einfach will, dass die einfach einen guten Platz haben.
Und ob ich mir nicht vorstellen könnte, die zwei Konik-Hunde zu nehmen.
Ja, dann haben wir noch ein bisschen geplaudert und irgendwie von meiner Seite
war es dann eh schon klar, okay, also, dann nehmen wir es halt.
So, Anni und Emily, ja, die Lena, und wie schaut es aus?
Okay, die Kuhne-Kuhne werden noch zu haben und es war eigentlich bei euch auch, oder?
Emily sowieso nicht, sie liebt den Donnie. Und nicht einmal der Andi,
den habe ich großartig überreden müssen.
Und dann hat sie eben gesagt, ja, wir können auch die Hütte haben von den Schweinen.
Und sie hat noch Zaunsteher und ganz viel Zeugs, was wir alles haben könnten.
Und dann haben wir gesagt, okay, fahren wir rauf, nehmen wir die Emily mit,
damit sie die Lina auch kennenlernen kann und wie das da oben ausschaut und
die zwei Schweine gleich einmal sieht. Und ja, sind wir raufgefahren. Und wie war es dann?
Tja, dann waren wir dort und dann hat sie gesagt, ich habe da übrigens jetzt,
wo ihr schon da seid, habe ich da noch ein Anliegen.
Genau. Genau, zwei Nandos gab es auch noch und für die Nandos,
muss ich dazu sagen, gab es auch schon, also da habe ich hier jemanden vermittelt,
der die Nandos nehmen kann.
Ja, und die hätten grundsätzlich auch die Schafe und die Ziegen genommen.
Ja, aber sie hat gemeint, es wäre ja so schön, wenn die doch zu euch kommen könnten.
Damit sie, die kennen sie ja alle.
Genau.
Und damit die alle zusammenbleiben könnten. Und schaut, wie schöne Zaunsteher
ich da noch habe. Und die würde auch die Patenschaft für alle Tiere übernehmen.
Sie würde alles tun oder sehr, sehr viel dafür tun, wenn wir alle 16 Tiere,
6 Hühnerkommunare dazu, auf einmal nehmen könnten und alle zu uns nehmen könnten.
Weil sie unseren Hof halt kennen. Sie weiß, wie das ist. Und bei ihr leben die
auch alle komplett zusammen auf einer Fläche.
die kennen sie, die sind ein eingeschweißtes Team, da sind normal die Pferde
auch dabei, wobei die Pferde haben gesagt, also das hat sie eh gewusst,
die Pferde sind alle im besten Alter,
super top ausgebildet, auch als Therapiepferde, zwar Norica, boah, so schön,
aber alle anderen Tiere halt, wenn die zu uns kommen könnten, ja, dann haben wir.
überlegt, kurz und haben gesagt, gut, wurscht.
Also ich habe länger überlegt.
Ja, eine Stunde länger.
Ich habe länger überlegt und habe dann gesagt, naja, also jetzt rein,
selbst wenn wir es wollten, aber wir haben tatsächlich zu dem Zeitpunkt noch
ein Riesenthema mit dem Heu gehabt,
weil unser Heubauer dieses Jahr einfach zu wenig Heu gemäht hat.
Es war nicht mehr da. Das heißt, wir haben eine ordentliche Differenz gehabt
zu der Summe, die wir eigentlich brauchen an Heu.
Haben eh schon alles auf Facebook in Bewegung gesetzt, um was zu kriegen,
aber es ist tatsächlich nicht so leicht. Selbst wenn man dafür Unsummen bezahlt.
Also wir zahlen einmal 40 Euro am Heuballen und jetzt kursieren.
Das haben wir im letzten Podcast schon ausführlich erörtert.
Okay, kann sein.
Ja, und deswegen habe ich gesagt, das ist mir echt klar, aber wir kämpfen momentan
auch darum, dass wir überhaupt genug Heu zusammenkriegen.
Wenn wir jetzt nochmal so viele Tiere dazukriegen, acht insgesamt von heufressenden
Tieren, dann haben wir echt ein Problem. Und dann hat sie gesagt,
hm, das könnten wir vielleicht lösen, weil wir haben Heu reserviert.
Genau. Also sie hat acht Rundballen für ihre Tiere reserviert und einen Bekannten,
der ein Gestüt in Ungarn hat.
Der irgendwie noch Zugriff auf so viel hat, wie wir brauchen.
200 Rundballen, genau. Und von denen können wir 40 Rundballen.
30 bis 36, hast du gesagt. Und damit können wir in dem Fall jetzt das ausgleichen, was uns fehlt.
Genau. Ja, also das war dann schon auch ein Ausschlaggebend,
das Kriterium, das nutzt nichts, wenn wir jetzt die Tiere vom Platz her zu uns
holen können, aber dann kein Futter mehr für sie haben.
Und das ist halt schon immer sehr vorausschauend und das war dann so.
Ja, da habe ich mir gedacht, das ist jetzt der Wink des Himmels,
also irgendwie ist das kein Zufall. Weil das war genau an dem Tag,
das Sieg, das habe ich ganz vergessen, wo ich extra in den Seewinkel gefahren
bin am Vormittag, um von dort einmal einen Test, unter Anführungszeichen, Rundballen zu holen.
von jemandem, wo man welche kaufen hätten können.
Und eh so, ja, ein bisschen eine schwindelige Angelegenheit,
weil ich hinten bei mir am Pickup draufgelegt habe.
Darüber reden wir lieber nicht, über die Transportdinger des Heus.
Hat lustig ausgeschaut, ja. Bin damit durch halb Österreich und Ungarn gefahren,
weil wir machen den Abschneider in den Seewinkel im Ungarn.
Und habe mit dem eben Chance gemacht, dass ich ihm Bescheid gebe,
ob wir von dort was nehmen können.
Dort hätte das Heu auch gepasst. Also das war schon ein Landwirt,
der uns das Heu angeboten hat aufgrund unseres Facebook-Aufrufs.
Und das war schon mal super zu wissen. Von so einem Kringus ist es halbwegs nahe.
Trotzdem ist das Seewinkel zu uns, ist fast eineinhalb Stunden mit dem Hänger.
Wir hätten es zu uns transportieren müssen noch. Das wäre jetzt noch der offene Weg gewesen.
800 Euro. Nur der Transport.
Nur der Transport, genau. Und dann haben wir eben dieses Angebot von der Lena bekommen.
mit den 40 Rundballen und den Transport übernimmt sie.
Und das war dann so, oh Gott, yes. Jetzt haben wir das Futterproblem auch geklärt.
Ja, wir nehmen 16 Tiere zu uns.
Das heißt, Elisabeth, die fahren jetzt dann im Anschluss nach dem Podcast schon
dorthin und bauen nochmal die Schweinehütte ab. Gehen.
Das ist so der erste Schritt und schauen gleich einmal von den anderen Sachen,
die sie hat, was wir mitnehmen können.
sind in Kästen und Zaunsteher und alles mögliche, Kleinzeugs,
auch was sie hat, so Patentage gemacht und ja, da schauen wir mal,
was wir brauchen können, was wir nehmen können.
Und dann am Sonntag haben wir dann die erste Übersiedlung. Da kommen dann die Kuhne-Kuhne zu uns.
Die Hütten werden morgen aufgebaut.
Genau.
Die Hütte wird morgen aufgebaut.
Dann kommen die Kuhne-Kuhne zu uns. Und dann nächste Woche kommen dann die Schafe
und die Ziegen zu uns. Und die Hühner.
Genau. Die Hühner vergessen wir ja. Das ist das leichteste.
Folgt mir ins Gewicht.
Ja. Eh. Auch schon wurscht. Es kommen tatsächlich 16 neue Tiere.
Aber jetzt ist echt Schluss für eine Zeit lang. Jetzt ist wirklich Schluss.
Jetzt ist wirklich Schluss.
Jetzt nehmen wir wirklich nichts mehr.
Ja.
Sagten Sie.
Sagten Sie. Nein, es ist immer so cool. Ich habe aufgrund der 16 neuen Tiere
auch eine Spendenaktion zu meinem Geburtstag gemacht.
Da sind dann 1600 Euro zusammengekommen an Spenden.
Und das hört sich jetzt wirklich unglaublich super an. und die Challenge 100
neue Patenschaften, die haben wir ja auch erreicht.
Aber dann siehst du halt, die
Rechnung ist von der Rokita, zwei Tierarztbesuche und es sind 714 Euro.
Also das Geld ist auch sehr, sehr schnell wieder weg. Plus ein Rundball neu kostet jetzt 100 Euro.
110.
110, ja. Wir kriegen jetzt zwar den Transport, ersparen wir uns,
aber der Rundball kostet immer noch 100 oder 110 Euro.
Also das Geld, Genauso wie es reinkommt, ist es auch wieder in die Tiere investiert.
Also dass man ein bisschen die Verhältnisse hat.
Also ein Tier hat Besuch alleine gewonnen.
Ist einfach eine Lawine. Und da sind wir sehr, sehr dankbar für die ganze Hilfe,
die uns von euch zuteil wird. Alle Spenden, die reinkommen, alle Patenschaften,
die reinkommen, werden genau für solche Dinge verwendet.
Aber wenn wir schon beim Thema sind, es gibt sehr viele Firmen,
die jetzt gerade dann Richtung Weihnachten hin Budgets freimachen für soziale
Organisationen, gemeinnützige Organisationen.
Genau, wir werden immer wieder darauf angesprochen, von Leuten,
die zu uns zu Besuch kommen oder die uns kennen, ja, meine Firma hat ein,
Spendenbudget und zu Weihnachten besprechen sie das oft auch in den Teams und,
wer dieses Budget bekommt.
Und also falls ihr in einem Unternehmen seid, das so ein Budget hat für gemeinnützige
Organisationen, würden wir uns sehr, sehr freuen, wenn wir da auch in die Auswahl kommen.
Unser Verein ist steuerbegünstigt. Das bedeutet, dass man die Spende auch voll
absetzen kann als Unternehmen, aber auch als Privatperson.
Und auch wichtig, auch die Privatpersonen, wenn ihr uns so spendet,
wenn ihr eine Patenschaft abschließt, bekommt ihr einen Teil dieser Spende vom
Finanzamt automatisch zurück.
Das übernehme ich, die Organisation. Ihr braucht gar nichts machen als Unternehmen,
mit unserer Registrierungsnummer beim Finanzamt.
Und an der Spendenbestätigung, die das Unternehmen selbstverständlich von uns
bekommt, könnt ihr den vollen Betrag absetzen.
Also würden wir uns sehr freuen, wenn ihr in Unternehmen arbeitet oder vielleicht
euer Unternehmen noch kein Spendenbudget hat, vielleicht könnt ihr das ja anregen.
Wir freuen uns wirklich über jede Spende und können sie wirklich sehr,
sehr, sehr gut brauchen.
Uns fällt was ein.
Ja.
Und den mittlerweile 170 Tieren.
Genau, wir müssen uns sozial überrechnen. Die haben da auch immer Ideen.
Die haben da einige Ideen, ja.
Ja, na dann wird es wieder Zeit für ein bisschen Werbung, oder?
Na, gehen wir.
Hof Sonnenweide Man, der stärkste Held auf dem Planeten, gegen ihn sind Superhelden
nur Pauleten. Bei größter Not saust er herbei mit seinem furchteinflößenden Geschrei.
Fürchtet euch, ihr Schurkengängster und Ganoven, weil ich beschütz nicht nur die Doofen.
Der Batman ist gegen mich ein Wasserl, der kämpft doch nur gegen kleine Hassel.
Die Superheroes sind ein Haufen Pfeifen, das muss die Welt erst mal begreifen.
Denn lauert irgendwo Gefahr, hab ich das gleich auf dem Radar.
Zu Hilfe, Hof Sonnenweide Man! Oh, hold the maid, ich hör dein Schrein,
ich werd dich gleich vom Leid befreien.
Godzillas, Monster, Zombie-Gfraster, mein Mädchen, wo ist dein Desaster?
Hof Sonnenweide Man, entschuldige, dass ich dich stresse.
Ich find vom Hof Sonnenweide nicht die Adress. Ich hätt so gerne Patenschaft,
ich schaff das nicht, aus eigener Kraft.
Ach Kindchen, du musst dich echt nicht plagen, die Adress, die kann ich dir sagen.
www.hof-sonnenweide.at Hof Sonnenweide Man, du bist ein echter Held.
Sowas wie dich, das braucht die Welt. Und schon flog er wieder davon.
Auf zur nächsten wichtigen Mission.
Werbung Ende,
So Anni, welche tierischen News hast du heute für uns vorbereitet?
Naja, wir haben ja mal auch Gemüse angebaut, Bio-Gemüse, um dich und mich zu
finanzieren. Deswegen haben wir ja schon ein bisschen was zu tun,
auch mit Bodengesundheit und Bodenqualität.
Und dazu passend habe ich jetzt einen spannenden Artikel gefunden zum Thema
Citizen Science, Bodenqualität.
Und zwar, vergrabene Unterhosen zeigen Bodenqualität.
Okay.
Das Büdel dazu ist ein Hammer. Müsst ihr euch anschauen.
Zeig!
Okay, es ist schwer zu beschreiben, man sieht es so erdreich.
Das ist super da. Das ist eine unversehrte Unterhose, so eine Baumwollunterhose,
so eine richtige, wie sagt man dazu?
Diese Pomponella. Also das, was nicht als Reizwäsche gilt, aber ungeheuer bequem und praktisch ist.
Also das ist kein Stringdanger, weil der würde wahrscheinlich nicht lange überleben im Boden.
Wahrscheinlich ist das so eine Baumwollunterhose.
Also vor fünf Jahren haben Freiwillige in der Schweiz mehr als 2000 Baumwollunterhosen vergraben.
Ziel des unkonventionellen Citizen Science Projekts war es, die Aktivität von
Bodenlebewesen besser zu verstehen.
Nun wurden die Ergebnisse veröffentlicht. Sie zeigten, dass biologisch bewirtschaftete
Böden aktiver sind als konventionell genutzte Flächen.
Bei ersteren sind die Unterhosen stärker zersetzt als bei zweiteren,
wie die Universität Zürich und die Forschungsanstalt Agroscope am Mittwoch mitteilten.
Rund 1.000 Freiwillige hatten 2021 nach einem standardisierten Verfahren mehr
als 2.000 Baumwollunterhosen und 12.000 Teebeutel an rund 1.000 Standorten in
der ganzen Schweiz vergraben.
Nach zwei Monaten wurden sie wieder ausgegraben, fotografiert und zusammen mit
einer Bodenprobe ins Labor zur weiteren Analyse geschickt.
Nun wurden die Ergebnisse eine Landkarte der Bodenaktivität im Fachjournal Plants,
People, Planet veröffentlicht.
Die Auswertung zeigt, dass sich die Unterhosen je nach Standort sehr unterschiedlich zersetzt haben.
Dabei gilt die Abbaugeschwindigkeit als Indikator für das Bodenleben.
Je aktiver Bakterien, Pilze, Regenwürmer und Insekten im Boden waren,
desto schneller wurde das Baumwollmaterial abgebaut.
Die Bodenqualität nahm laut Studie tendenziell ab, je intensiver ein Boden genutzt wurde.
Während Gärten und Wiesen eine hohe Bodenaktivität aufwiesen,
zeigten sich auf Ackerland die größten Unterschiede.
Auf biologisch bewirtschafteten Feldern waren die Unterhosen deutlich stärker
zersetzt als auf konventionell bewirtschafteten. Auch die Direktsaat,
bei der auf das Pflügen verzichtet wird, wirkte sich positiv auf die Bodenqualität aus.
Gesunde Böden seien für die Landwirtschaft und Umwelt von größter Bedeutung,
hieß es weiter. Gesunde Böden sind für eine gute Wasserqualität,
für die CO2-Speicherung und letztlich für die Ernährungssicherheit wichtig,
sagt der Bodenökologe Marcel van der Heiden.
Das Projekt Beweisstück Unterhose habe gezeigt, dass der biologische Landbau
die Bodenqualität fördere.
Die gesammelten Daten fließen nun in einer Karte ein, die einen Überblick über
die Bodenaktivität in der Schweiz geben soll.
Zusätzlich zu den vergrabenen Unterhosen nahmen die Teilnehmenden auch Bodenproben.
Diese werden im Labor analysiert, um mittels die einer Analyse die Vielfalt
von Bodenorganismen zu bestimmen.
Ja, aber haben wir immer schon gewusst, oder? Obwohl wir noch nie Unterhosen vergraben haben.
Ja, es macht es einfach anschaulich. Also ich nehme schon an,
dass man nicht unbedingt Unterhosen vergraben muss. lustig, oder?
Probieren kann man es. Liebe Leute da draußen, wenn ihr eure Unterhosen verkraubt,
schickt uns gerne in zwei Monaten die Ergebnisse.
Na, na, na.
Na, na, na.
Mag man sich irgendwie so nicht vorstellen.
Schicken Sie uns Ihre Unterhosen. Lebenshof Sonnenweide.
klingt eher nach einem Fetisch aus einem Forschungsprojekt.
Würde ich auch sagen, ja. Wie heißt die Plattform? Onlyfans?
Ja, genau. Aber das mit Videos, glaube ich, da gibt es keine Unterhosen.
Egal, Elisabeth, lass uns wieder seriös werden.
Genau.
Was für ein noch?
Das war es.
Nein, die Playlist. Ach so. Die Playlist. Und passend zu unserem Bundestierschutzpreis
wünsche ich mir von den Pointer Sisters das I'm so excited.
Das ist ein cooles Lied, schon uralt. Genau.
Aho dan.
Ja. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Macht euch eine schöne Zeit, lasst die Sahra aus und verkraubt eure Unterhosen. Grüß euch. Tschüss.
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