Lass die Sau raus!

Hof-Sonnenweide
Since 08/2023 102 Episoden

#98 Frostfreie Tränker sind unser Ferrari

Pfeif auf den Sportwagen - wir wollen uns nicht mehr plagen 😃

13.02.2026 45 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge nehmen wir euch wieder mit in unseren Lebenshof-Alltag – zwischen Hofrealität, Tiergeschichten und großen Zukunftsplänen.
🐑 Rudi-Update:
Körperlich geht es Rudi super, sozial ist es noch schwierig. Er sucht aktuell eher unsere Nähe als die der Schafherde. Wir geben ihm Zeit – und hoffen auf Fortschritte mit der Weidesaison.
🌧️ Hofalltag pur:
Wenn bei uns jemand krank wird oder der Hof im Gatsch versinkt, merkt man sofort, wie viel Arbeit dahintersteckt. Umso schöner, wenn langsam wieder Sonne und Routine zurückkommen.
🏆 Podcast Award:
Nach Platz 14 und Platz 4 in den letzten Jahren machen wir heuer bewusst Pause. Viele Top-Podcasts arbeiten mit großen Budgets und Studios – wir bleiben DIY, ehrlich und direkt.
💌 Wir haben Post:
Eine Familie hat uns geschrieben, dass ihr Kind später selbst einen Lebenshof führen möchte. Genau dafür machen wir das alles.
🔧 Geschichten vom Hof:
Neuer Schafzaun, Rückblick auf Ausbruchsgeschichten und Klauenpflege bei Schweinedame Ellen – möglichst stressfrei für alle Beteiligten.
🌱 Unsere nächsten Projekte:
  • Befestigte Böden für Tierbereiche
  • Neue isolierte Tränken
  • Langfristig: Frostfreie Wasserleitung für Pferde & Rinder
    👉 Ja, frostfreie Tränken sind unser Ferrari.
🎤 Unsere Mission:
Tieren ein gutes Leben ermöglichen – und Menschen für Respekt gegenüber Tieren und Natur sensibilisieren.
🥕 Veranstaltung:
Vegan daheim startet voraussichtlich wieder Ende März.
🦝 Tier-News:
Stadtwaschbären entwickeln kürzere, „niedlichere“ Nasen – Anpassung ans Leben beim Menschen.
🎵 Neu auf der Playlist:
Neil Diamond – I Am… I Said

In dieser Folge nehmen wir euch wieder mit in unseren Lebenshof-Alltag – zwischen Hofrealität, Tiergeschichten und großen Zukunftsplänen.
🐑 Rudi-Update:
Körperlich geht es Rudi super, sozial ist es noch schwierig. Er sucht aktuell eher unsere Nähe als die der Schafherde. Wir geben ihm Zeit – und hoffen auf Fortschritte mit der Weidesaison.
🌧️ Hofalltag pur:
Wenn bei uns jemand krank wird oder der Hof im Gatsch versinkt, merkt man sofort, wie viel Arbeit dahintersteckt. Umso schöner, wenn langsam wieder Sonne und Routine zurückkommen.
🏆 Podcast Award:
Nach Platz 14 und Platz 4 in den letzten Jahren machen wir heuer bewusst Pause. Viele Top-Podcasts arbeiten mit großen Budgets und Studios – wir bleiben DIY, ehrlich und direkt.
💌 Wir haben Post:
Eine Familie hat uns geschrieben, dass ihr Kind später selbst einen Lebenshof führen möchte. Genau dafür machen wir das alles.
🔧 Geschichten vom Hof:
Neuer Schafzaun, Rückblick auf Ausbruchsgeschichten und Klauenpflege bei Schweinedame Ellen – möglichst stressfrei für alle Beteiligten.
🌱 Unsere nächsten Projekte:
  • Befestigte Böden für Tierbereiche
  • Neue isolierte Tränken
  • Langfristig: Frostfreie Wasserleitung für Pferde & Rinder
    👉 Ja, frostfreie Tränken sind unser Ferrari.
🎤 Unsere Mission:
Tieren ein gutes Leben ermöglichen – und Menschen für Respekt gegenüber Tieren und Natur sensibilisieren.
🥕 Veranstaltung:
Vegan daheim startet voraussichtlich wieder Ende März.
🦝 Tier-News:
Stadtwaschbären entwickeln kürzere, „niedlichere“ Nasen – Anpassung ans Leben beim Menschen.

Wir freuen uns über Deine Themenwünsche und Fragen!
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Mails bitte an: andreas@hof-sonnenweide.at

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Und hier die Wünsche für die Playlist:

Elisabeth:
Neil Diamond, Song Sung blue
https://open.spotify.com/intl-de/track/3YAB50rO17oifu9u9kLoS2?si=6f76ea59cbbc4a99

Andi:
Neil Diamond, I am i said
https://open.spotify.com/intl-de/track/7gCa9PVk65SOl37EE7P5ZZ?si=f4f8f15d58d94f18


Hier gehts zur Spotify Playlist:
https://open.spotify.com/playlist/3Dr5ZWnsk3F4Lsw8gZJmeU?si=Xi0QhB2RSKSK8e_g2sVA6w

Credit des Titelsongs:
The Green Orbs  - Dancing on Green Grass

Soundeffekte:
Pixabay

Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt

Transkript

Elisabeth
00:00:00
Das ist sehr menschlich, das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner. Immer. Egal, was du da wachst, ob das Brombein ist, ob das ein Gestatten ist.
Andi
00:00:07
Wurscht. Wenn andere von einem Ferrari träumen.
Elisabeth
00:00:11
Das ist unser Traum, Tränken.
Andi
00:00:13
Frostfreie Tränken sind unser Ferrari.
Elisabeth
00:00:17
Genau. Lass die Sau raus.
Andi
00:00:24
In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten.
Elisabeth
00:00:28
Aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Andi
00:00:34
Wir berichten über unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern über Themen, die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum Gespräch. Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide mit Elisabeth und Andreas Nussbaumer. Wir lassen heute wieder die Sau raus und zwar ordentlich. Herzlich willkommen. Grüß euch.
Elisabeth
00:00:57
Hallihallo.
Andi
00:00:58
Hallihallo. Ich schaue in ein munteres Gesicht. Elisabeth war schon wieder laufen heute. Hübeln.
Elisabeth
00:01:03
Hübeln tust du.
Andi
00:01:05
Ich hübeln, du läufst.
Elisabeth
00:01:06
Jaja, wir sind ja total sportlich, weil es ist nicht so, dass wir uns genug bewegen am Lebenshof. Richtig. Deswegen gehe ich in der Früh eine Runde laufen in den Wald.
Andi
00:01:14
In der finsteren Nacht quasi noch.
Elisabeth
00:01:16
Ich liebe es, in den Tag hineinzulaufen mit der Stirnlampe, dass mich kein Jäger abschießt.
Andi
00:01:21
Naja, selbst das ist keine Garantie. Tut das leichter beim Züllen.
Elisabeth
00:01:26
Es ist lustig, weil unsere Jäger sind nicht so von der fixen Sorte. Und früher stehe ich noch nie einen gesehen in der Früh. Also die kommen erst sehr spät aus ihren Autos. Schütten ein bisschen Mais auf an diesen Wildanfütterungsstationen. Aber in der Nacht oder in der sehr frühen Früh, wo es noch sehr, sehr dunkel oder dämmrig ist.
Andi
00:01:50
In der frühen Früh. Also du meinst, ich muss mir keine Sorgen machen?
Elisabeth
00:01:53
Nein, nicht vor Jägern. Aber auch vor sonst keinen. Also man sieht unglaublich viele Rehe. Mir taugt das voll. Man läuft so in den Sonnenaufgaben.
Andi
00:01:59
In den Tag hinein.
Elisabeth
00:02:00
In den Tag hinein, genau, ja. Es ist alles so schön ruhig und still. Und der Andi, um nicht zu viel von mir zu reden, geht hübeln.
Andi
00:02:07
Der hübelt. Ich nenne es Hübeln. Ich nenne es Hübeln, wie anders kann man diese Bewegung nicht bezeichnen. Ich stehe am Crosstrainer. Ich habe 30 Jahre lang gegen meinen Körper gekämpft und immer wieder versucht laufen zu gehen. Nur meine Knie waren der Meinung, das funktioniert so nicht. Und irgendwann einmal habe ich es dann kapiert und habe beschlossen, ich höre jetzt auf zum Laufen und hüble am Crosstrainer. Das ist Low Impact, wie der Sportwissenschaftler sagt. Das heißt, da gibt es keinen Aufprall und deswegen schmerzen meine Knie nicht mehr. Also das ist so eine Bewegung für all die Leute.
Elisabeth
00:02:36
Du bist ja der Einzige, hast gesagt, im Mucki-Studio, der das macht. Also männliche Teilnehmer, der das macht.
Andi
00:02:42
Ich glaube, alle anderen schauen dieses...
Elisabeth
00:02:47
An den Geräten.
Andi
00:02:48
Genau.
Elisabeth
00:02:49
In der Muckibudie.
Andi
00:02:50
Und ich schwinge mein hübsches Popschi am Hübler. Hier?
Elisabeth
00:02:55
Ja. So, genug gescherzt. Das war kein Scherz.
Andi
00:03:00
Ja, aber ich werde tatsächlich oft darauf angesprochen, wenn die Leute mich sehen, warum ich in die Muckibude gehe. Tatsächlich eine berechtigte Frage, weil wir uns am Hof ja nur auszahlen, aber genau das ist der Grund, warum ich dort hingehe. Weil dieses Cross-Trainer-Ding halt einfach irgendwie eine sehr gesunde Bewegungsform, Ablauf ist. Wenn irgendwie der ganze Körper wird mobilisiert und aktiviert und durchgespült.
Elisabeth
00:03:18
Das ist einfach ein schöner Tagesbeginner.
Andi
00:03:21
Ja, korrekt.
Elisabeth
00:03:22
Ich laufe ein Dettel, also einfach eine halbe Stunde, Stunde.
Andi
00:03:26
Ja, das stimmt. Ohne Tiere. Ohne Tiere. Hinter mir.
Elisabeth
00:03:32
Da höre ich maximal ein paar Wildschweine, aber selbst die sieht man selten. Wildschwein begegnen uns nicht mehr lustig. Wir erschrecken immer beide und dann laufen wir beide weiter. Aber ja, es ist schon lässig. Ja, einmal kurz ohne die, auch kein Hund dabei und kein Pony und kein gar nichts, sondern ganz fein. So, genug über uns geredet.
Andi
00:03:56
Wie geht es um Rudi, Rudolf?
Elisabeth
00:03:58
Rudi-Update. Ja, der Rudi, also momentan sagen wir immer so, der bleibt uns. Der Rudi will kein Schaf sein.
Andi
00:04:05
Es zeichnet sich irgendwie so ab, gell?
Elisabeth
00:04:06
Ja, also wir haben jetzt die Abschlussuntersuchung von unserer Tierärztin gehabt. Die war jetzt drei Wochen, vier Wochen.
Andi
00:04:13
Gute drei Wochen.
Elisabeth
00:04:14
Lange, jeden Tag da. Hat die Wunde noch einmal angeschaut. Also es war wirklich extrem sorgfältig. Gespült und desinfiziert. so ein Antibiotika, damit ja auch nichts passiert, die Kastrationshunde.
Andi
00:04:26
Eigentlich hätte sie leichter dauern, wenn sie sie gleich ein Zimmer genommen hätte bei uns.
Elisabeth
00:04:29
Ja, das stimmt.
Andi
00:04:29
So oft wie sie da war. Ich habe ihr eh angeboten, sie kann bei uns am Hof beginnen. Kannst du dir erinnern, der Erdlingshof?
Elisabeth
00:04:36
Ja.
Andi
00:04:37
Remember, die haben ja tatsächlich eine eigene Tierärztin beschäftigt.
Elisabeth
00:04:41
Ich glaube, die Christine wäre auch nicht so abgenommen.
Andi
00:04:42
Ja, ja, ich habe sie angeboten. Sie hat gelächelt. Okay.
Elisabeth
00:04:46
Und hat gemeint, das können wir nicht bezahlen, wahrscheinlich.
Andi
00:04:49
Garantiert nicht.
Elisabeth
00:04:52
Ja, aber auf jeden Fall war dann Abschlussuntersuchung, es ist alles fein, Rudi geht's gut und der ist ja schon immer wieder draußen und dann haben wir gesagt, es wird Zeit, ihn mit den Schafen zusammenzubringen. Von den Ziegen hat er Angst, das haben wir probiert, die sind ja gleich beim Hof anliegend. Da hat er sich gefürchtet, zu Recht, weil der kleine Ferdinand, der ungefähr, also nicht einmal die Hälfte, der ist ein Viertel verjabt, hat nur das Köpflein gesenkt mit seinen kurzen Stummelhörnchen und der Rudi ist schon abgetan.
Andi
00:05:18
Hat schon rückwärts geschoben. Genau.
Elisabeth
00:05:24
Und ja, dann haben wir, wir haben so die große Teichwiese, wo die Schafe hier und da runter kommen. Die sind nicht das eigentliche Schafrevier. Und da haben wir einen Rudi hingeführt und die Schafe hingeführt. Und siehe da, sie interessieren sich nicht für einander.
Andi
00:05:37
Nüsse. Also unsere Schafe interessieren sich schon für ihn. Also die haben ihn schon abknuppert.
Elisabeth
00:05:41
Ja.
Andi
00:05:41
Aber das hat ihn eher irritiert und verängstigt als gefreut.
Elisabeth
00:05:45
Genau. Also wir haben ihn dann alleine lassen oder wir haben versucht, ihn alleine zu lassen bei den Schafen. Und er ist uns aber permanent nachgelaufen. Und das machen wir jetzt schon seit zwei Wochen. Also das muss jeden Tag probieren. Schafe und Rudi zusammenlassen, mit Heu auf der Wiese, sogar mit ein bisschen Mais auf der Wiese verstreut, dass sie gemeinsam fressen. Und unsere, also die Schafherde, die sind ja total lieb. Das muss man wirklich sagen. Die sind das Grund, dass immer wieder neue dazukommen. Da greift keiner an.
Andi
00:06:11
Also das ist wirklich bemerkenswert. Wir haben einige Böcke dabei und ein einziger von denen hat er nur andeutungsweise hingeboxt.
Elisabeth
00:06:18
Nein, sie haben ein bisschen an seinen ehemaligen Nüssen herumgeschnuppert, geschnuppert, weil er heute schon sehr nach Bock riecht. Aber der Jean ist ihm kurz nachgelaufen, aber jetzt nicht in böser Absicht, sondern neugierig.
Andi
00:06:31
Mag du meinen Freund sein, du großer Mann.
Elisabeth
00:06:34
Der Rudi ist der Größte von allen, ist davon gelaufen, der kleine Jean ist hinten nachgezäpelt. Ja, und das ist, wenn wir uns ganz entfernen, dann beobachte ich es oft vor oben, dann knabbern sie zwar miteinander, so an den Christbäumen, die wir haben, aber er rennt immer wieder zum Türl.
Andi
00:06:53
Genau, er rennt dann immer zum Türl, wo man reinlassen steht und sobald.
Elisabeth
00:07:01
Man sich nähert, wird er richtig ungeduldig und versucht, das Tor zu rahmen. Also es ist ganz schwierig. Also der ist wirklich ganz, ganz lange allein gewesen, wenn er überhaupt irgendwann einmal andere Scharbe gesehen hat.
Andi
00:07:12
Die Mama hat einmal kennengelernt, so viel ist biologisch fix.
Elisabeth
00:07:16
Was sonst war, wissen wir nicht. Er ist voll fehlgeprägt. Und wir haben das ja schon einmal gehabt, kannst du dir erinnern, wenn Boris Bernd-Siegenbrock, da hat es eineinhalb Jahre gedauert, bis wir den integriert haben, immer schön kleinweise. War aber nie richtig Teil der Herde.
Andi
00:07:33
Es ist immer ein bisschen abseits gelegen, hat ein eigenes Hüttchen gekriegt, kannst du dich erinnern, das steht immer noch?
Elisabeth
00:07:37
Und jetzt schauen wir, wie es beim Rudi ist. Wir hoffen ein bisschen, oder ich hoffe ein bisschen, dass wenn das Gras wächst, wenn sie dann gemeinsam Wiese fressen können, dass es dann besser wird. Das Ziel ist, dass er dann von selber quasi mit innen ins Schafrevier läuft. Also das wäre so unser Traum.
Andi
00:07:52
Dann war er den Gottesgehörgang oder den Göttinsgehörgang. Ja, ich habe gestern mit meiner Schwester telefoniert. Die hat irgendwie so lapidar gesagt, naja, dann lass ihn halt herunten. Ja, es ist eh süß und herzig, wenn er da bei uns im Hof herumläuft. es ist halt für uns nur ein ziemlich deutlicher Mehraufwand, weil wir natürlich aufpassen müssen, dass er nicht Händelfutter zum Beispiel mitschnattert. Die werden ja natürlich auch gefüttert bei uns im Hof, beziehungsweise.
Elisabeth
00:08:15
Steht da im Hof herum. Ehe erhöht, dass die Schweine nicht erreichen. Die Schweine erreichen es nicht, aber der Rudi erreicht es. Und noch höher können wir es nicht, dann erreichen die Händler nicht mehr.
Andi
00:08:24
Das ist ein bisschen ein Dilemma. Wir könnten bei E3 anrufen für das Dilemma. Wir können ganz Österreich diskutieren lassen. Ja, deswegen, ja, und er ist halt dann allein im Stall. Also irgendwie hätte man schon gern, dass er bei seinem Kumpadres da oben ist und ein Schaf wird.
Elisabeth
00:08:40
Ja, schauen wir. Also wir müssen ihm eh Zeit lassen, die er braucht und hoffentlich klappt es irgendwann mal. Eben, Boris hat es ja dann schlussendlich auch geklappt und ja, können ja nichts machen. So wie es ist, so ist es. Es schaut zwar eben sehr süß aus und was halt noch dazu kommt, wenn man den Hof herumlaufen lassen bei den Patentagen. Sobald jemand nämlich was isst oder Steckerlbrot grillt im Hof, ist es vorbei mit dem lieben, sanften, verschmusten Rudi dann wieder gierig. Und der Rudi hat es um die 100 Kilo wieder schon haben. Also er ist wirklich riesig.
Andi
00:09:14
100 Kilo, ja.
Elisabeth
00:09:15
Und das hat er bei dir und bei mir und auch bei der Emilie auch schon gemacht. Wenn ihm was nicht passt, dann fängt er mit dem Kopf an zum Stoßen und zum Rahmen, wie das halt Schafe so tun. Und das sollte er sich halt auch nicht angewöhnen, schon gar nicht bei Paten und Patinnen. Also, da haben wir noch einiges zu tun. Wir werden euch am Laufenden halten. Aber wir sind trotzdem total froh, dass er da ist, weil er ist so ein lieber Kerl.
Andi
00:09:38
Ja, sonst wenn es mit Schaf gar nicht klappt, vielleicht meldet man ihn einfach in der Schule an, oder?
Elisabeth
00:09:47
Erst im Kindergarten.
Andi
00:09:48
Erst im Kindergarten.
Elisabeth
00:09:49
Er ist schon sechs Jahre alt.
Andi
00:09:51
Ja, stimmt. Vielleicht wird er noch was zu sehen. Vielleicht studiere ich noch einmal.
Elisabeth
00:09:59
Mäh. Was haben wir sonst noch alles?
Andi
00:10:05
Ja, die Emily war krank.
Elisabeth
00:10:07
Genau, ja.
Andi
00:10:08
Hurra, hurra, das ist der Grund, warum wir heute da sitzen. Heute ist der erste Tag, wo sie wieder da ist.
Elisabeth
00:10:13
Genau, deswegen haben wir letzte Woche auch keinen Podcast gemacht, weil man merkt es halt schon sehr, wenn einer ausfällt von dreien, bedeutet es erheblich mehr Aufwand für alle anderen, was natürlich wetterbedingt auch nicht viel besser ist. Das ist mit Katsch und Quatsch und so. Aber es wird schon langsam besser. Also wir sehen jetzt den zweiten Tag zumindest kurz die Sonne.
Andi
00:10:33
Wir sehen Lichtschein am Ende des Tunnels im wahrsten Sinne des Wortes.
Elisabeth
00:10:35
Und es ist nicht mehr ganz so gatschig. Also man kann zum Teil...
Andi
00:10:39
Man versinkt nicht mehr bis zu den Knie, nur mehr bis zu den Beinen. Genau.
Elisabeth
00:10:44
Also das ist schon eine erhebliche Verbesserung.
Andi
00:10:46
Erheblich.
Elisabeth
00:10:47
Genau. Ja, und du hast noch, eine unserer Podcast-Hörerinnen hat uns darauf angesprochen. Das wollten wir auch noch sagen, wie es ausschaut mit dem Podcast Award heuer.
Andi
00:10:57
Ha, ach ja, da war ja was. Ihr erinnert euch, wir haben ja zweimal mitgemacht beim Ö3 Podcast Award. Im ersten Jahr, da haben wir gerade gestartet gehabt, da waren wir nicht einmal ein halbes Jahr jung. haben wir den 14. Platz erreicht, was schon sensationell war. Und letztes Jahr, 2025, haben wir den sagenhaften vierten Platz erreicht. Vielen, vielen Dank an euch natürlich auch noch, dass ihr uns da so fleißig nominiert und für uns gevotet habt. Und jetzt kam verständlicherweise die Frage, warum seid ihr heuer nicht dabei? Ja, die answer is easy. Wie wir die letzten beiden Male dabei waren, ist mir ziemlich die Kinnlade runtergefallen, wie ich gehört habe, was unsere MitstreiterInnen da für einen Aufwand betreiben und durchaus auch in finanzieller Hinsicht. Die mit uns im selben Feld liegenden, also so Platz 1 bis 10 oder 15. Investieren im Schnitt pro Podcast-Folge 1.000 Euro aufwärts. Soll heißen, die mieten sie auf Studio. Die haben einen Techniker, die machen eine Post-Production. Das heißt, da geht ein Tontechniker dann einmal drüber, schneidet das zusammen und so weiter und so fort. Und was jetzt der neue heiße Scheiß ist, hat sich letztes Jahr schon abgezeichnet. Aber heuer umso mehr, dass es eigentlich immer mehr Videopodcasts gibt. Das heißt, die lassen dann drei, vier, fünf Videokameras in einem dafür speziell ausgestatteten Studio auch noch mitrennen. Das kostet noch mehr ein Potzengeld mehr. Also nur damit ihr auch eine Vergleichszahl habt. Bei uns sind es ca. 50 Cent bis 75 Cent. Das ist dann in etwa so, als würdest du mit einem Tretroller bei der Formel 1 mitmachen. Das ist völlig irre und absurd. Angesichts der Tatsache, dass wir letztes Jahr den Platz 4 erreicht haben. Und da waren alle rundum und um. Durchaus semi-professionell bis zu professionell, was die da alle aufgeführt haben. Mehr geht wirklich nicht. Also Platz 4 war angesichts dessen eh schon absurd sensationell. Und deswegen haben wir gesagt, nee, da machen wir heuer nicht mehr mit. Das macht einfach keinen Sinn. Elisabeth, dein Stichwort.
Elisabeth
00:13:11
Nein, dann machen wir mal ein bisschen Werbung.
Andi
00:13:13
Herzlich gerne. Aus der Reihe berühmte Zitate, die auf Hof Sonnenweide gesagt wurden. Mein Baby gehört zu mir. Tierpartin Pia über ihr Patenschaf Happy. Übrigens auch gesagt hat es Patrick Swayze in Dirty Dancing 1987. I'll be back. Tierparte Steve, nachdem er das erste Mal bei uns am Hof war. Auch gesagt hat's Arnold Schwarzenegger in Terminator 1984. Oh Captain, mein Captain! Rufknecht Andreas N. zu Chefin Elisabeth Nussbaumer. Auch gesagt hat's Ethan Hawke in Der Club der Toten Dichter 1989. Begegnungen mit den Tieren auf unserem Lebenshof sind zwar nicht immer Hollywood-reif und Oscar-verdächtig, aber immer unvergesslich. Alle Infos zu den Patenschaften findest du auf www.hof-sonnenweide.at. Also, hasta la vista, Baby.
Elisabeth
00:14:31
Es gibt noch etwas, was wir euch mitteilen möchten. Wir haben nämlich heute in der Früh, habe ich ganz eine schöne Mail bekommen von einer Patenfamilie. Und der Andi wird es euch jetzt vorlesen.
Andi
00:14:46
Ja, wir haben Post bekommen. Hallo ihr Lieben, obwohl wir es schon länger nicht mehr zu euch geschafft haben, haben unsere Kinder euren Lebenshof sehr ins Herz geschlossen. So hat heute unser Siebenjähriger beim Eintragen ins Freundebuch seines besten Freundes bei der Frage, was er mal machen möchte, wenn er groß ist, geantwortet, ich möchte einen Lebenshof halten. Ich habe das so schön gefunden, dass ich euch gern davon erzählen wollte. Ich finde es schön, dass ihr auch schon bei den Kindern einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Bis ganz bestimmt bald.
Elisabeth
00:15:16
Liebe Grüße.
Andi
00:15:17
Liebe Grüße. Ja, ist das lieb.
Elisabeth
00:15:19
Ja, voll, oder? Also das freut einen schon, wenn man solche Sachen hört und sieht und immer wieder auch bei den Patenschaftstagen von den Eltern hört, was der Hof mit den Kindern macht und wie sie ruhig werden und wie sie respektvoll mit den Tieren umgehen und wie sehr sie das Steckerlbrot lieben. Ich glaube, das ist so für die meisten Kinder die Hauptattraktion, das Lagerfeuer und Steckerlbrot.
Andi
00:15:45
Ja, vor allem das mit dem Ruhigwerden. Es war wirklich auch wieder beim letzten Patenschaftstag, dass ein Pärchen reingekommen ist, die das erste Mal da waren. Und das war seine Aussage, die wir eben sehr häufig hören. Und mich irritiert immer total, wenn die Leute sagen, man kommt zu euch und es fühlt sich gleich so ruhig an. Und es ist alles so entspannt. Und das ist wirklich spannend, weil das ist sehr, sehr häufig, dass wir das hören können.
Elisabeth
00:16:09
Genau. Obwohl es laut ist eigentlich.
Andi
00:16:11
Obwohl es eigentlich laut ist, weil die P5... Naja, das. Gackert und quakt und fiebt. und die B50, also so eine Bundesstraße führt oben vorbei, die höre ich halt auch immer wieder aber trotzdem, das ist in dem Fall scheinbar irrelevant, das wird ausgeblendet und stattdessen spüren die Leute einfach die Ruhe am Hof.
Elisabeth
00:16:30
Schöne Atmosphäre genau
Andi
00:16:32
Gut, es wird Zeit für die Geschichten vom Hofsnenwald.
Elisabeth
00:16:36
Ja, da gibt es einige.
Andi
00:16:46
Bei Mission Impossible viel zu wenig Action. Und bei Dr. Doodle viel zu wenige Tiere. Dann kommt jetzt deine Serie mit romantischen Tieren in Action. Nein! Romantik, Tiere und Action.
Elisabeth
00:17:03
Oh yes!
Andi
00:17:05
Geschichten von Hoof.
Elisabeth
00:17:18
Womit beginnen wir?
Andi
00:17:20
Natürlich mit den 150 Meter neuen Schafzaun.
Elisabeth
00:17:24
Ja, da war ich nicht beteiligt. Das war Männerarbeit.
Andi
00:17:27
Das war richtige Männerarbeit. Ja, der hat es hinter sich gehabt. Wir haben damals, wie wir den Schafzaun neu gemacht haben, haben wir den günstigsten Zaun bestellt. Ja, wir wollten Geld sparen. Wie heißt das Sprichwort? Wer billig kauft, kauft Deier. Oder wer billig kauft, kauft zweimal. Hatten wir in dem Fall. Das war halt ein sehr günstiger und dementsprechend sehr dünner Zaun, so ein Wildzaun. Aber nicht nur dünn, sondern auch die Abstände der Löcher waren relativ groß. Wie sagt man Löcher? Maschen eigentlich, ne?
Elisabeth
00:18:04
Nein, Abstände zwischen den Fässern.
Andi
00:18:07
Zwischen den Drähten, genau so. Und zwar so groß, dass ein paar unserer Schäfchen das Köpfchen durchstrecken können.
Elisabeth
00:18:15
Alles gut. Der Manni, eigentlich der Größte und der Kirchste. Also eh, es ist sehr menschlich, das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner. Immer. Egal was dort wächst, ob das Brombein ist, ob das ein Gestatten ist.
Andi
00:18:28
Wurscht.
Elisabeth
00:18:29
Man versucht den Kopf durchzustrecken und es gelingt auch, wenn man so ein bisschen herumwurschtelt. Ist es nicht so schwer. Das heißt, der Zaun hat sich in alle Richtungen verbogen.
Andi
00:18:38
Ein richtiges Kunstwerk eigentlich zum Schluss.
Elisabeth
00:18:41
Und sie haben es auch geschafft, die Böschchen draußen auch abzumähen. Also Feld für Feld. Dann sind die Lamas auch noch ein paar Mal oben gewesen. Und die Lara mit dem langen Hals, die macht ja das auch sehr gern. Steckt einen Kopf durch und frisst außen. Das schaut immer ziemlich wild aus, aber zumindest ist das Kopf sehr klein. Und sie kommt wieder rein.
Andi
00:19:01
Dementsprechend hat der Zaun ausgeschaut und der hätte nicht mehr lange mitgemacht. Also wenn so ein Drahtzaun ein paar Mal in jede Richtung gebogen wird, irgendwann einmal bricht er halt dann. Ja, diesmal haben wir die gute Qualität gekauft und den montiert. Und jetzt sieht man einen deutlichen Unterschied. Also erstens sind die Maschen jetzt enger, also die Drähte enger. Sie können das Kopfhörl nicht mehr durchstrecken. Es sind deutlich stärkere, stabilere, festere Drähte. Und jetzt macht das Ganze einen richtig sauberen Eindruck. Freut mich sehr.
Elisabeth
00:19:31
Wir haben ja damals mit dem Schafzahn auch die komplette Pferdekoppel, das ist fast ein Hektar, auch mit eingezäunt. Und da war schon auch eine Preisfrage. Und für die Pferde passt es ja, da geht es ja wirklich nur darum, dass die Pferde bzw.
Andi
00:19:46
Bei den Pferden reicht eigentlich eine visuelle Barriere.
Elisabeth
00:19:48
Genau.
Andi
00:19:49
Prinzip, oder? Genau. Ich kann so sagen, bei den Schafen hat es nicht gereicht. Ja, man lernt.
Elisabeth
00:19:54
Naja, kannst du dich erinnern? Also wir haben sogar dreimal gekauft, wobei das erste Mal gratis war. Die ersten Zäune, die wir montiert haben, waren ja von der Autobahn.
Andi
00:20:04
Ja, stimmt.
Elisabeth
00:20:05
Da sind wir auf der Autobahn oder auf der Schnellstraße gefahren und haben gesehen, dass da meterweise, kilometerweise Wildzäune abgebaut werden, weil halt irgendwie was saniert wurde. Und wir haben gefragt, ob wir die haben dürfen.
Andi
00:20:17
Genau, genau.
Elisabeth
00:20:18
Und haben uns die Haxen ausgefreut. Da haben wir etliche Rollen an Wildzaunen gepunkert. Gebrauchten Wildzaunen, also in unterschiedlicher Qualität.
Andi
00:20:28
Ja, sie haben alle sehr milde gelächelt, wie sie mir dabei zugeschaut haben, wie ich diese Zaunrollen aufgeladen habe. Die sind ja sauschwer. Und die habe ich damals alleine aufgeladen. Also da habe ich sämtliche Sünden abgebüßt. Ich weiß nicht, was ich in meinem vorherigen Leben gemacht habe, aber es sind mir sämtliche Sünden erlassen, garantiert.
Elisabeth
00:20:45
Und dann haben wir bei den Pferden einen besonders hohen montiert, weil wir uns gedacht haben, das ist super, dann braucht man keinen Strom dann und nichts. Und die Schafe können dann auch ins Pferderevier. Und der war dann, glaube ich, so an 60 oder sogar an 80 hoch.
Andi
00:21:00
Ja, an 80.
Elisabeth
00:21:01
Ja, und was hat der Haflinger gemacht? Er hat sie gestreckt, Kopf draufgelegt, oben und hat ihn runtergedrückt. Also er war hoch, er war halt auch eine relativ günstige Qualität und dünn und hat den Zaun komplett runtergerissen. Und die kleine Wende hat von unten mitgeholfen und hat von unten angefangen zum Aufheben. Und so haben sie sich gemeinsam in die Freiheit auf die Nachbarwiese gewühlt, die zwei. Und zwar nicht nur einmal. Können Sie sich erinnern, da sind sie dann beim Hofdürgel gestanden. Also die haben reingelächelt. Also wenn unsere Tiere ausbüchsen, ist es nicht so, dass sie dann frei irgendwo herumlaufen, sondern sie stehen halt im Nachbarfeld, was nicht so günstig ist. Vor allem, wenn es ein Getreidefeld ist, so wie es geht ja noch. Und in dem Fall, da sind die Pferde, wie sie da ausgebüchst sind, sind offenbar in der Nacht dann beim Nachbarn drüben gestanden und sind in der Früh vorm Hofeingang gestanden und haben Einlass begehrt. Also wir haben dann mit der Fernbedienung aufgemacht, dann sind sie alle reinmarschiert, Pferdchen und Eselchen, also super. Ja, aber jetzt haben wir das ziemlich im Griff, das waren so unsere Anfangsfehler, die wir gemacht haben, die gehören dazu.
Andi
00:22:13
Ja, wer schnurrt, der Sport. Genau.
Elisabeth
00:22:16
Aber wir haben uns da viel gefreut.
Andi
00:22:19
Nicht nerven. Ja, ja, voll. Über die Gart ist da. Ich kann mich in dem Blick noch so gut erinnern, wie diese Rollen da hinaufwuchte auf dem Anhänger und die Arbeiter, die daneben, die das abbaut haben, mit Bagger, klarerweise, und LKW und Co. haben mich nur milde angelächelt und haben sich gedacht, du wirst schon sehen.
Elisabeth
00:22:36
Nein, vor allem das Zeug verwickelt sich ja total. Das ist ja dann nicht so, dass das irgendwie schön aufgerollt wäre mit dem Geschäft draus, Sonst verwickelt sie. Meistens sind da irgendwelche Dornen und Dornen rundherum. Also es war wirklich super. Ja, ja. Lange ist es her.
Andi
00:22:52
Oma und Opa erzählen vom Krieg.
Elisabeth
00:22:54
Genau. Was haben wir noch? Die Ellen. Da haben wir Untergrundsiegrund. Ellen, eins unserer Schweinchen, Ellen Alice. Seit 2020 am Hof haben wir nachgeschaut. Also die ältesten Schweinedamen eigentlich, die wir da haben. Also nicht die Ältesten, sondern die am längsten bei uns sind. Und bei der Ellen, aus irgendeinem Grund, sind die Klauen extrem stark gewachsen.
Andi
00:23:19
Bei der Ellen wachsen die Klauen Ellen lang.
Elisabeth
00:23:22
Oh Gott, wie poetisch. Bei der Alice nicht. Also wir wissen nicht, woran es liegt. Bei manchen Schweinen geht es schneller.
Andi
00:23:30
Also gerade jetzt Ellen und Alice, interessanterweise, weil die beiden sind immer zusammengeschweißt. Also die wackeln von einem Lager ins andere. von einer Futterstelle zur anderen sind immer Zahn, also laufen de facto genau gleich viel und trotzdem ist bei der Lies sind die Klauen ganz normal und bei der Ellen sind sie halt zu lang gewachsen, aber es ist wahrscheinlich wie bei Menschen, da wachsen bei manchen die Haare mehr, schneller bei manchen so wie bei mir, nicht ganz so lang Ja.
Elisabeth
00:23:59
Ja, normalerweise laufen sie unsere Schweinchen, die klauen hier ab, weil sie sind ja auf einer Riesenfläche unterwegs, auch im Hof, wo geschottert ist und so, und da laufen sie sich die klauen automatisch ab, also brauchen wir nicht viel machen. Aber wie gesagt, bei der Ellen war es dann einfach so, dass wir gesagt haben, naja, das können wir ihr nicht ersparen. Und ja, dank der Christine, die wirklich begnadet ist, was die Zitierung betrifft, also das muss man sagen, beim Rudi ja auch, die trifft es mit der Dosierung dermaßen am Punkt. dass sie wirklich leicht sedieren kann, gerade dass sie ruhig liegt.
Andi
00:24:33
Ja, also sie war so halb munter. Also nicht so, wie man das kennt bei Tieren, die sediert sind, dass die komplett ausgenockt sind, sondern eh so, wie es beim Rudi gemacht hat. Der war noch voll da, der hat die Augen offen gehabt, Ellen, Tätow, hat noch herumgegrunzelt, aber sie hat uns herummanipulieren lassen.
Elisabeth
00:24:52
Genau, also wenn Sie jetzt glaubt, unsere Schweine, sie sind ja alle total lieb, aber wenn es um die Füße geht, sie lassen sie die Füße nicht einfach nehmen und die Nägel schneiden wie ein Hund. Also nicht einmal die Frieda, glaube ich, wird das zulassen und die ist wirklich, also möglicherweise, aber sie müssen ja wirklich ruhig halten und die klauen es nicht wie ein Fingernagel, das da mal hinzwixt und das ist ab, sondern das ist schon ziemlich kraftaufwendig. Also der Andi hat es gemacht unter genauer Anleitung mit so einer Schere, Und da musst du schrundlich zwicken und da musst du das Schwein halt ruhig halten, dass das nicht verletzt. Und deswegen haben wir uns für die Sedierungsmethode entschieden. Das ist für Schweinchen und für uns einfach am angenehmsten.
Andi
00:25:35
Ja, also es gibt noch andere Varianten. Also die Brutalvariante ist so eine Maulschlinge. Da zieht man ihnen so eine Stahlschlinge durchs Maul und zieht dann nach oben. Das Schweinchen möchte zurück, weil sie sich fürchtet. Um das Maul oder nicht durchs Maul? Bitte?
Elisabeth
00:25:48
Um das Maul ist die.
Andi
00:25:49
Nein, die ums Oberkiefer eigentlich. Ah, okay. Ja, genau. Es wird so im Oberkiefer quasi eingehängt. Sie beißt dann quasi drauf und dann zieht man die Schlinge zu, zieht nach oben und das Schweinchen möchte nach hinten weg. Und macht dann riesen, also wer Harry Potter kennt, die Alraunen, kennt ihr das?
Elisabeth
00:26:06
Die Schweine kreischen.
Andi
00:26:09
Ja, der vorige Tierarzt, den wir gehabt haben, hat so eine Behandlung mal gemacht und hat mir dann nach drei Minuten, wie wir fertig waren, gesagt, normalerweise verwendet man Gehörschutz, wenn man das macht. Und ich sage, danke, wie willst du denn, ich tue es die nächsten drei Tage. Es war so laut. Ja, und das wollten wir in dem Fall bei der Ellen nicht und haben sie zitiert. Ja. Und das war super. Also wie gesagt, hat er da hingedämmert, hat er ein bisschen gematsch gehabt. und wir haben ihr die Klauen gemacht und sie war eine halbe Stunde später wieder ist sie gestanden, als wäre nichts gewesen.
Elisabeth
00:26:42
Genau, ja, haben wir das auch erledigt. Britney war auch so, dass wir gesagt haben, naja, da müssen wir möglicherweise auch was tun, die sind auch ziemlich lang gewesen, aber die läuft sich jetzt voll ab. Also seit sie da mit Donnie in einer Beziehung ist, sagt man so, läuft sie immer hinten nach und das erübrigt sie jetzt von selber. zum Glück, weil die Britney ist schon ein eigenes Kaliber, weil die lässt sich gar nicht angreifen. Die ist sowas von Kontaktscheu vor Menschen. Also gerade, dass sie mal einen Apfel aus der Hand nimmt, aber das ist schon eher selten. Aber angreifen geht gar nicht. Ja, im Gegensatz zum Donnie und Frieda. Ja, das waren die Geschichten vom Hof Sonnenweide.
Andi
00:27:29
Na, dann wird es doch wieder Zeit für ein bisschen Werbung. Einverstanden. Werbung. Die fünf Fragezeichen. Falsch. Die fünf Musketiere. Ach, falsch. Ein flotter Fünfer. Na hallo. Fünf Sterne für den Lass die Sau raus Podcast. Richtig. Nicht immer ist die Zahl 5 passend gewählt, aber mit einer Fünf-Sterne-Bewertung und einer Rezension für unseren Podcast liegst du garantiert richtig. Vielen Dank für deine Unterstützung. Werbung Ende. So ein kleiner Ausblick in die Zukunft, Elisabeth. Was tut sich? Jetzt wird es warm, die Sonne kommt raus, endlich.
Elisabeth
00:28:13
Ja, und jetzt sind wir schon langsam wieder voller Ideen.
Andi
00:28:16
Voller Tatendrang.
Elisabeth
00:28:17
Tatendrang, genau. Also im Jänner, es ist sicher wetterbedingt und ich habe gehört, dass es vielen Leuten so gegangen ist. Man ist da schon ziemlich zertatscht gewesen und irgendwie antriebslos und alles grau in grau. Wochenlang keine Sonne gesehen. Aber jetzt, schon langsam, erwachen die Lebensgeister und wir haben so eine kleine Projektliste gemacht, was wir alles machen möchten. Ja, wir haben jetzt bei den Ziegen den Teil des Geheges befestigt, dass sie auf trockenem, festem Boden stehen. Und da wollten wir mal abwarten, wie sich das bewährt, dieses Gräder-Material, Shit-Material, nicht Rollschotter.
Andi
00:28:55
Bruchschotter, hast du das halt immer gesagt.
Elisabeth
00:28:57
Und das ist genial. Also es hat sich wirklich so verfestigt. Es kann Wasser durchdringen, trotz allem. Und es ist aber so fest, dass man es schön abkehren kann, auch mit Fächerrächen, ohne dass man die Steine rauskratzt. Das heißt, das werden wir jetzt auch bei den Pferden angehen. Um den Raufenbereich, das haben wir ja bis jetzt immer mit Hackschnitzel gemacht, immer wieder Hackschnitzel aufgeschüttet. Aber mittlerweile so viel, wie wir das schon aufgeschüttet haben, da zahlt es sich jetzt die Chance, das Ganze jetzt einmal aufwendiger sanieren zu lassen und zu befestigen. Das haben wir jetzt als erstes Projekt vor, dass die Pferde in dem Bereich, wo sie sich eigentlich immer aufhalten, also beim Fressen oder fast immer, sagen wir mal so, wirklich feststehen und auf hartem Untergrund, was eben auch für die Hufe sucht. Sonst ist es bei uns halt schon sehr weich. Sie sind auf Waldboden, sie sind im Sommer auf der Sommerweide, aber so einen richtigen festen Boden haben wir eigentlich nirgends. Das tut aber den Pferdehufen sehr gut, das tut den Eselhufen. Und die eigentlich für felsigen Untergrund gemacht sind. Also wir haben alle keine, also sie haben keine Hufprobleme. Wir haben ja regelmäßig die Huforthopädinnen da. Aber es ist schon ganz gut, wenn das fest wird. Also das ist eines der nächsten Großprojekte. Dann möchten wir, dann müssen wir schauen, wie es mit der Kohle ausschaut. Also wir haben so eine kleine Prioritätenliste gemacht. Neue Tränker für die Ziegen und für die Schafe. Wir haben ja jetzt über die Schaffeln stehen. Und unsere Schafe, die und die Heidi, da haben wir so große schwarze Schaffeln. Wie viele gehen da rein? Wie viele Liter?
Andi
00:30:36
In die ganz großen? Da gehen auch die Liter rein.
Elisabeth
00:30:40
Machen Sie einen Spaß draus, sobald die Schaffel vollgefüllt ist, rahmen Sie es und hauen es um. Und du stehst daneben und denkst dir, super. Und es ist jetzt nicht so, dass wir bei den Schafen eine Wasserleitung hätten, sondern wir führen das mit Kanister rauf. Da bist du mühsam mit drei Kanister da raufgefahren, schüttest es rein und dann, bumm, fliegt um. Was die Emily schon probiert hat, dann haben wir eine größere Schaffel genommen. Erst was ein kleineres mit 60 Liter, dann haben wir jetzt 80 Liter, weil man sich gedacht hat, das schafft sie nicht. Dann haben wir schon Ziegelsteine reingelegt, Äste draufgelegt, dass sie vielleicht irgendwie, ja, keine Ahnung, es nicht mehr mehr so attraktiv finden. Nutzt nichts, bumm, umgeholt. Und zwar beide. Also wir haben uns am Anfang gefragt, ist die Lotte oder die Heidi, aber sie machen es abwechselnd. Finden das viel lustig, wir nicht so. Deswegen wollen wir Profitränke bei den Schafen haben. Was auch bewirkt, sind isolierte Tränken, dass im Winter das Wasser nicht eingerührt und im Sommer es kühl bleibt und sich nicht so schnell Algen drinnen bilden. Also es hat mehrere Vorteile. Satrum kostet 400 Euro, was wir jetzt schon mal recherchiert haben, 450 Euro. Das sind die kleinen mit 25 Liter. Ja, schauen wir mal. Aber das wäre schon fein. Zumindest scharfe Ziegen. Ja, und dann...
Andi
00:31:57
Ja, das Hyper-Großprojekt dann in dem Fall ist, dass wir eine Wasserleitung nach hinten graben zu den Pferden bzw. Rindern. Weil die trinken ja wirklich in Volumen, in Litern das Allermeiste. Ihr könnt euch erinnern, wir haben es das letzte Mal berichtet, wir fahren im Winter, wenn es stark fährt, so dreimal am Tag. Und bringen um die 500 bis 600 Liter Wasser nach hinten. Und das meiste davon trinken die Pferde und die Rinder. und jetzt der Tatsache geschuldet, dass die Baunscheiben auch nicht jünger werden, und zwar weder unseren oder Emeliehre, das hängt sich nämlich schon rein. Also das spüre ich selbst. Ich betrachte mich schon als Viech mittlerweile. Das letzte Mal war nämlich jetzt am Samstag, lustig, das habe ich mir nicht erzählt, am Samstag war jemand zum Helfen da, ein Mann, ein stattlicher, mit dem habe ich drei Stunden gearbeitet. Da haben wir beide davor aber schon die Morgenrunde gemacht und dann ist er gekommen, Dann haben wir gearbeitet und er hat ursprünglich vorgehabt, danach weiterzuarbeiten bei sich zu Hause und hat mir dann eröffnet, so, es reicht ja, den heutigen Nachmittag nimmt er sich frei, er ist fertig. Und da habe ich mir schon gedacht, für mich geht jetzt der Tag ganz normal weiter und für mich ist das ja normal, betrachte es jetzt gar nicht als Besonderheit, aber das ist halt einfach bei uns schon eine andere Wahrnehmung irgendwie.
Elisabeth
00:33:13
Also körperlich sind wir schon fit, wie die...
Andi
00:33:14
Aber nichtsdestotrotz, eben die Kanister, und das wollte ich jetzt lange Rede kurzer sehen, um den Kreis zu schließen, das hängt jetzt sogar bei mir rein. Also ich spüre sogar in den Oberarmen und Unterarmen, dass das einfach zu ist an Gewicht. Dauerhaft, wenn es eine Zeit lang anhält. Und deswegen werden wir eine Wasserleitung nach hinten graben.
Elisabeth
00:33:31
Also Wasserleitung haben wir ja im Sommer, ist kein Problem, da liegt der Schlauch. Aber eine frostfreie. Mit frostsicheren Tränken, wo die Pferde und Rinder dann direkt raus trinken können. Das ist so mein Traum.
Andi
00:33:45
Also wenn andere von einem Ferrari träumen.
Elisabeth
00:33:48
Das ist unser Traum, Tränken.
Andi
00:33:51
Frostfreie Tränken sind unser Ferrari.
Elisabeth
00:33:55
Genau. Also das sind so die tierischen Projekte, die wir jetzt einmal am Schirm haben. Aber ich mache jetzt noch einmal, bis Ende Februar wird die Buchhaltung fertig vom letzten Jahr. Dann mache ich eine Prognose für das nächste Jahr, einen Forecast. und dann schauen wir, was sich alles ausgeht an Projekten. Genau. was wir uns umsetzen können.
Andi
00:34:17
Ein wichtiges Projekt steht noch an, also ein mir sehr wichtiges Projekt, ein uns sehr wichtiges Projekt steht noch an. Das ist jetzt nicht ganz so geldintensiv. Das ist in dem Fall eher zeitintensiv in der Vorbereitung, aber es ist unser großes Anliegen. Wir reden im Podcast ja immer darüber, dass wir einerseits den Lebenshof haben, weil wir den Tieren da ein schönes Leben bieten wollen, aber wir wollen halt auch in der Kommunikation nach außen dafür sorgen, dass der Respekt und die Wertschätzung gegenüber Natur und Tierwelt Nicht, ob es sonst tastet unser Verein, also gesteigert wird. Und deswegen haben wir da ein Projekt in der Pipeline, wie man das auf Business-Deutsch sagt. Mensch, da haben wir ein Projekt in der Pipeline, mit dem wir da ein ordentliches Stück dazu beitragen wollen, die Menschen darauf aufmerksam zu machen, was für besondere Lebewesen da wir auf unserem Hof haben.
Elisabeth
00:35:08
Genau, da tüfteln wir schon, da werden sie alle was davon haben, glauben wir und wir auch und die Tiere, da freuen wir uns schon sehr drauf. Wird so im Mai herum spätestens soweit sein.
Andi
00:35:22
Ja, und vegan daheim, will es wieder geben.
Elisabeth
00:35:25
Genau, wir haben gesagt, ersten Sonnenstrahlen im März, werden wir das nächste vegan daheim starten. Den Termin haben wir jetzt noch nicht festgesetzt, wird eher Ende März sein, also damit die Tage einfach schon ein bisschen länger werden. Wir starten ja immer um 18 Uhr und das ist auch was Schönes, oder? Es ist schon ein bisschen länger hell, der Tag wird wieder ein bisschen länger.
Andi
00:35:45
Wobei, ich hätte auch so einen Reiz. Kannst du dich erinnern, wir waren einmal in Wien, das war so, wie hat das geheißen? Dinner in the Dark, ne? Mhm. Das ist ein spannendes Konzept. Du kommst in einen Raum, der komplett tappenduster ist, stockfinster und kriegst da den Menü serviert von blinden Menschen, die natürlich eine riesen Gaude haben. Ich habe es zweimal gemacht.
Elisabeth
00:36:04
Genau.
Andi
00:36:05
Weil du nichts siehst, also sie auch nicht, aber sie damit zurechtkommen. Wir nicht. Wir nicht und das ist schon eine eigene Erfahrung.
Elisabeth
00:36:13
Absolut, ja.
Andi
00:36:14
Dinner in the Dark. Ja, hätten wir dann auch hier quasi, wenn man macht, so nur starten. Vegan Dinner in the Dark.
Elisabeth
00:36:22
Wie die Schüssel. Nein, ich stelle mir unappetitliche Dinge vor.
Andi
00:36:27
Nee, das wollen wir nicht.
Elisabeth
00:36:29
Ja, geben wir aber rechtzeitig bekannt.
Andi
00:36:31
Ja.
Elisabeth
00:36:31
Wie schaut es denn aus, Andi? Hast du tierische News?
Andi
00:36:34
Selbstverständlich, liebe Elisabeth.
Elisabeth
00:36:51
Die sind ja für mich auch immer eine Überraschung. Er sagt es mir ja vorher nicht.
Andi
00:36:54
So, liebe Elisabeth.
Elisabeth
00:36:55
Ist es ein betrunkenes Tier?
Andi
00:36:57
Fast. Wir hatten schon mal ein solches betrunkenes Tierchen. Mehrere. Aus dieser Gattung.
Elisabeth
00:37:02
Ach so, aus der Gattung.
Andi
00:37:03
Gattung Waschbären.
Elisabeth
00:37:04
Waschbären.
Andi
00:37:04
Ja, es geht um Waschbären.
Elisabeth
00:37:05
Habe ich schon mal gesagt, dass ich gerne Waschbären hätte? Aber jeder, der schon mal mit Waschbären zu tun hat, hat gesagt, nein, nein, tu es nicht. Es ist an Furchtbar.
Andi
00:37:15
Ja, es geht um Waschbären. Liebe Elisabeth, Waschbären passen sich an, wenn sie in die Zivilisation zum Menschen kommen? Sie verändern sich. Das ist eine Quizfrage. Ihr zu Hause könnt es mitraten. Was glaubt ihr, verändert sich bei Waschbären, was passen sie an?
Elisabeth
00:37:36
Gibt es jetzt eine Auswahl? Nein.
Andi
00:37:40
Und nein, sie fangen nicht zum Saufen an. Das sind schon spezielle Exemplare. Nicht alle Waschbären werden zu Alkoholikern.
Elisabeth
00:37:48
Also nehmen wir mal das Essverhalten.
Andi
00:37:50
Aha, ja, könnte sein.
Elisabeth
00:37:51
Der aufrechte Gang.
Andi
00:37:53
Ah, verstehe.
Elisabeth
00:37:55
Sie laufen dann nur mehr auf zwei Beinen.
Andi
00:37:57
Laufen auf zwei Beinen und fahren mit Tretroller, mit elektrischen, durch die Stadt.
Elisabeth
00:38:01
Das kann man sich aber bei einem Waschbären so richtig vorstellen, oder?
Andi
00:38:06
Ich stelle mir wirklich lustig vorher, genau. Und mieten sich dann so Autos.
Elisabeth
00:38:12
Sie können ja auf zwei Beinen sich halten.
Andi
00:38:15
Ja, das können Sie.
Elisabeth
00:38:16
Ist es auch nicht?
Andi
00:38:17
Nee, ist es auch nicht.
Elisabeth
00:38:18
Sie streiten mehr.
Andi
00:38:19
Eine Frage hast du noch. Sie streiten mehr, ach so.
Elisabeth
00:38:22
Sie käppeln mehr miteinander.
Andi
00:38:24
Interessant.
Elisabeth
00:38:24
Auch nicht?
Andi
00:38:25
Ich löse es aus. Waschbären verändern ihr Gesicht, um in der Stadt zu überleben. Sie werden niedlicher.
Elisabeth
00:38:32
Oh mein Gott.
Andi
00:38:33
Stadtwaschbären unterscheiden sich in ihrem Aussehen von denen, die am Land leben. Ihre Nase ist deutlich kürzer und niedlicher. Es findet eine Art natürliche Anpassung statt, die den Waschbären hilft, in der Stadt zu überleben.
Elisabeth
00:38:45
Das ist ja herzig.
Andi
00:38:47
Schon, oder?
Elisabeth
00:38:47
Ich will einen Waschbären.
Andi
00:38:49
Einen Stadtwaschbären. Einen niedlichen Stadtwaschbären.
Elisabeth
00:38:54
Das sind sicher nicht so Rabauken wie die Landwischen.
Andi
00:38:58
Nein, das sind ganz liebe, stupsnäsige Stadtwaschbären.
Elisabeth
00:39:04
Ja, das war's schon.
Andi
00:39:05
Ich kann es dir gerne vorlesen. Die Nasen von Stadtwaschbären sind im Laufe der Zeit verändert. Sie sind um 3,56 Prozent kürzer geworden. Abgesehen davon, dass auch das wärmere Klima einen Einfluss auf die Nasenlänge hat, für Wissenschaftler ist das eines von vielen Zeichen für die schrittweise Domestizierung. Also ein Effekt, der eintritt, wenn Tiere eine lange Zeit in der Nähe von Menschen leben und sich dadurch verändern. Eine kürzere Nase wird oft in Verbindung mit einem ruhigeren und friedlicheren Charakter gebracht. Achso, ich habe eine lange Nase. Ich habe eine kurze Nase.
Elisabeth
00:39:42
Das stimmt nicht.
Andi
00:39:44
Na, das ist das Gegenteil überhaupt. Egal. Wenn Sie auf Menschen treffen, reagieren Sie weniger angriffslustig und können Situationen aus dem Weg gehen, die für Sie selbst gefährlich ausgehen würden. Bei Waschbären ist diese Domestizierung sehr interessant, denn im Gegensatz zu unseren Haustieren und Nutztieren züchten wir sie nicht, um bestimmte äußerliche Merkmale und Charaktereigenschaften zu fördern. Sie sind Wildtiere. Die Veränderung ist aufgrund des Zusammenlebens passiert. Übrigens von der University of Arkansas, Oktober 2025 in der Fachzeitschrift Frontiers in Zoology.
Elisabeth
00:40:17
Haben wir wieder was gelernt.
Andi
00:40:19
Haben wir wieder ganz viel gelernt. So, was packen wir auf die Playlist?
Elisabeth
00:40:23
Du hast einen lieben Song. Wir waren ja im Kino. Wir haben sich den gleichnamigen Film angeschaut.
Andi
00:40:29
Song Song Blue.
Elisabeth
00:40:30
Und zwar ist das so ein Tribute.
Andi
00:40:33
Es geht um eine Neil Diamond Tribute Band, die es tatsächlich gegeben hat. Das ist basierend, wie man immer so schön lest, auf einer Warngeschichte. Ich zweifle daran, dass die gesamte Story wirklich so passiert ist. Egal, man hat sich ein bisschen Hollywood-reif gebürstet, aber es ist wirklich ein guter Film geworden, oder?
Elisabeth
00:40:52
Ja, wir haben ihn angeschaut. Mir ist aufgefallen wegen den Hauptdarstellern Hugh Jackman und Kate Hudson, die ich beide sehr mag. Und der Film war wirklich nett. So ein Wohlfühlfilm. Und es sind schon recht viele Lieder von Neil Diamond, aber jetzt nicht durchgehend. Wobei der Adi das Pech gehabt hat. Meier. Wir sind da immer in einem sehr, sehr kleinen, sehr schnuckeligen Kino in Oberpolndorf, das nur alle heiligen Zeiten aufmacht. mit ganz kleinen Seelen und neben Andi hat jemand begonnen mitzusingen.
Andi
00:41:26
Was heißt begonnen mitzusingen? Der hat vom ersten bis zum letzten Song, der gespielt wurde, mitgesungen.
Elisabeth
00:41:32
Ich bin daneben gesessen, ich habe das zum Glück nicht mitbekommen. Mir ist das schon mal passiert, ich war einmal in der Oper im Steinbruch. Und Nabucco und der Gefangenenkorps. Und hinter mir haben drei ältere Damen angefangen mitzusummen. Und da dachte ich so schon, boah, ich habe jetzt ziemlich viel Geld für die Karte bezahlt. Darf ich jetzt irgendwas hinterherhauen, in den Mund zu kleben?
Andi
00:42:00
Ich hoffe, ich habe in den Mund.
Elisabeth
00:42:02
Böse Blicke nach hinten geworfen, das hat ich vollkommen ignoriert. Ja, das sind so die Freuden.
Andi
00:42:11
Ich habe wirklich ganz kurz gedacht, ich renne jetzt rüber und dann, er hat so eine Freude damit. Also er war wirklich, er hat gelächelt bis zu den Ohrspitzen rauf und hat immer in den ersten Takten schon hat er sich zu einer Frau gedreht und ihr gesagt, was jetzt für ein Song kommt, der es herzlich wurscht war, wie zu sehen war. Also es war ihm wirklich völlig egal. Ja, und dann hat er begonnen mit zu trellern und er hat so eine Freude gehabt dabei, dass ich mir gedacht habe, ja. Ich lasse ihm die Freude.
Elisabeth
00:42:40
Wir freuen uns an Popcorn und dem schnuckeligen kleinen Kino.
Andi
00:42:45
Also durchaus eine Empfehlung für diesen Film. Song Song Blue wird es sicherlich bald zum Streamen geben. Im Kinospiel zu nimmer, da war er eigentlich letztes Jahr schon und eben in diesem kleinen schnuckeligen Kino haben sie ihn jetzt gespielt. Und ist ein durchaus sehenswerter Film. Und ich packe in dem Fall auf die Playlist nicht Sweet Caroline, weil das der Gassenhauer ist, den kennt jeder und hört jeder, Sondern ich mag eins, das wird deutlich seltener gespielt.
Elisabeth
00:43:12
Ich habe mir gedacht, eh das Samsung Blue.
Andi
00:43:14
Samsung Blue?
Elisabeth
00:43:15
Das ist aber, glaube ich, nicht von Neil Diamond.
Andi
00:43:17
Das weiß ich nicht genau. So gut kenne ich den nicht. Aber können wir auch drauf packen. Das ist halt dann dein Wunsch. Ich nehme I Am I Said. Ich finde cool, weil das so langsam beginnt und er so erzählt, also fast weniger, mehr spricht als singt und es steigert sich dann einfach im Tempo und in der Dynamik, finde ich einfach jetzt. Also ich als Komponist schätze hier Wert, schätze die Qualität, die handwerkliche Qualität, wie er diesen Song gebaut hat, dieser Daniel.
Elisabeth
00:43:51
Der hat jetzt erst seinen 95. Geburtstag relativ alt schon.
Andi
00:43:57
Echt schon?
Elisabeth
00:43:58
Ja, das habe ich in den Nachrichten gehört. Deswegen ist ja der Film rausgekommen. Auch in Anlehnung an seinen Geburtstag.
Andi
00:44:06
Noch nicht öfter, was er ist. Ich sage, der ist maximal 75.
Elisabeth
00:44:09
Nein, das definitiv nicht.
Andi
00:44:11
Gut, ich rufe ihn dann gleich mal an und frage ihn.
Elisabeth
00:44:15
Gut.
Andi
00:44:15
Er ist schon lange nicht mehr telefoniert. So, ihr Lieben.
Elisabeth
00:44:18
Dann wünschen wir euch eine schöne Woche.
Andi
00:44:21
Ja, lasst sie so raus und kauft euch kein Ferrari. Sport für Tränker.
Elisabeth
00:44:27
Genau. Investiert in uns, wir kaufen Tränker dafür.
Andi
00:44:32
Tschüss. Tschüss.

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