Lass die Sau raus!

Hof-Sonnenweide
Since 08/2023 102 Episoden

#99 🐑 Ich bin ein scharfes Schaf!

Diese Folge war ein echtes Lebenshof-Wechselbad.

27.02.2026 37 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge war wieder alles dabei: Schneechaos, Kranksein, große Sorgen – und Rudi! 
❄️ Winter & Lagerkoller
Kaum waren wir beide halbwegs gesund, kam der Winter zurück – mit Sturm, Schneemassen und Narnia-Feeling. Die Tiere nahmen’s gelassen (Unterstand? Brauchen wir nicht 😅), Andi machte Schneefotos, und wir merkten wieder: Lebenshof heißt rausgehen – egal wie’s uns geht.

🐑 Rudi ist angekommen
Große News von der Schafwiese: Rudi hat sich endgültig für die Herde entschieden ❤️
Nach Wochen der Unsicherheit ist er einfach mitgegangen – inklusive Flirt mit Mara – und lebt jetzt fix oben bei den Schafen.
Ein bisschen Wehmut, aber ganz viel Freude.

🦃 Abschied von AIDA
Wir mussten uns von unserer Wunderpute AIDA verabschieden.
Sie überlebte vor drei Jahren eine schwere Flügelverletzung, heilte gegen jede Prognose – und schenkte uns fünf besondere Jahre.
Jetzt war ihre Kraft aufgebraucht. Danke, AIDA 🕊️

🦃 Sorgen um unsere jungen Puten
Vier junge Puten sind aktuell krank. Proben laufen, Spezialist:innen sind dran.
Es sind diese Momente, in denen man alles tut – und trotzdem nur hoffen kann.

🪿 Gans im Röntgen
Eine unserer Gänse konnte plötzlich nicht mehr auftreten. Röntgen brachte Entwarnung – nichts gebrochen.
Mit Ruhe und Vitaminen ist sie wieder fit.

🫏 Igor & das Nervenkarussell
Igor schleifte plötzlich sein Hinterbein nach. Diagnose zunächst unklar, mögliche Hufabszess.
Ein Tag schlimm, ein Tag Hoffnung – und dann die Erleichterung: Der Abszess dürfte aufgegangen sein.
Heute steht er wieder auf vier Haxen. Und wir auch.

🐜 Tierische News
Wir erzählen außerdem von einer neu entdeckten Ameisenart ohne Männchen – nur Königinnen, die ganze Staaten übernehmen. Die Natur schreibt einfach die besten Geschichten.

Diese Folge war ein Wechselbad aus Lachen, Sorgen, Abschied und Hoffnung.
Genau das ist Lebenshof.
Lasst die Sau raus – auch wenn’s manchmal nur ganz vorsichtig ist. 🐷💛

In dieser Folge war wieder alles dabei: Schneechaos, Kranksein, große Sorgen – und Rudi!
❄️ Winter & Lagerkoller
Kaum waren wir beide halbwegs gesund, kam der Winter zurück – mit Sturm, Schneemassen und Narnia-Feeling. Die Tiere nahmen’s gelassen (Unterstand? Brauchen wir nicht 😅), Andi machte Schneefotos, und wir merkten wieder: Lebenshof heißt rausgehen – egal wie’s uns geht.

🐑 Rudi ist angekommen
Große News von der Schafwiese: Rudi hat sich endgültig für die Herde entschieden ❤️
Nach Wochen der Unsicherheit ist er einfach mitgegangen – inklusive Flirt mit Mara – und lebt jetzt fix oben bei den Schafen.
Ein bisschen Wehmut, aber ganz viel Freude.

🦃 Abschied von AIDA
Wir mussten uns von unserer Wunderpute AIDA verabschieden.
Sie überlebte vor drei Jahren eine schwere Flügelverletzung, heilte gegen jede Prognose – und schenkte uns fünf besondere Jahre.
Jetzt war ihre Kraft aufgebraucht. Danke, AIDA 🕊️

🦃 Sorgen um unsere jungen Puten
Vier junge Puten sind aktuell krank. Proben laufen, Spezialist:innen sind dran.
Es sind diese Momente, in denen man alles tut – und trotzdem nur hoffen kann.

🪿 Gans im Röntgen
Eine unserer Gänse konnte plötzlich nicht mehr auftreten. Röntgen brachte Entwarnung – nichts gebrochen.
Mit Ruhe und Vitaminen ist sie wieder fit.

🫏 Igor & das Nervenkarussell
Igor schleifte plötzlich sein Hinterbein nach. Diagnose zunächst unklar, mögliche Hufabszess.
Ein Tag schlimm, ein Tag Hoffnung – und dann die Erleichterung: Der Abszess dürfte aufgegangen sein.
Heute steht er wieder auf vier Haxen. Und wir auch.

🐜 Tierische News
Wir erzählen außerdem von einer neu entdeckten Ameisenart ohne Männchen – nur Königinnen, die ganze Staaten übernehmen. Die Natur schreibt einfach die besten Geschichten.

Diese Folge war ein Wechselbad aus Lachen, Sorgen, Abschied und Hoffnung.
Genau das ist Lebenshof.
Lasst die Sau raus – auch wenn’s manchmal nur ganz vorsichtig ist. 🐷💛

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Und hier die Wünsche für die Playlist:

Elisabeth:
AC/DC TNT
https://open.spotify.com/intl-de/track/7LRMbd3LEoV5wZJvXT1Lwb?si=8ae7db34fa11414b

Andi:
COSMO, Tanzschein
https://open.spotify.com/intl-de/track/6P4wvzxJJZR7cVs1kFXL3q?si=1b2169a223ea458c


Hier gehts zur Spotify Playlist:
https://open.spotify.com/playlist/3Dr5ZWnsk3F4Lsw8gZJmeU?si=Xi0QhB2RSKSK8e_g2sVA6w

Credit des Titelsongs:
The Green Orbs  - Dancing on Green Grass

Soundeffekte:
Pixabay

Fotocredit Titelfoto: Jan Engelhardt

Transkript

Andi
00:00:00
Das ist lässig.
Elisabeth
00:00:01
Ja, ich bin ein Schaf.
Andi
00:00:02
Ich bin ein Schaf. Und was? Ein scharfes Schaf. Genau.
Elisabeth
00:00:06
Gleich werde ich jetzt den ersten On-Air-Streit hören. TNT. Hi, hi, hi, TNT. Jetzt einatmen. Bitte nicht atmen.
Andi
00:00:17
Weiter atmen. In diesem Podcast geht es um tierisch interessante Persönlichkeiten,
Elisabeth
00:00:28
Aber auch um Menschen, die Schönheit der Natur und ein kleines Paradies namens Hof Sonnenweide.
Andi
00:00:33
Wir berichten über unsere Erlebnisse am Lebenshof, plaudern über Themen, die uns gerade bewegen und laden spannende Menschen zum Gespräch. Herzlich willkommen bei Lass die Sau raus, dem Podcast vom Lebenshof Sonnenweide mit Elisabeth und Andreas Nussbaumer. Wir lassen heute wieder die Sau raus und die Hunde und die Katzen und euch bei der Huftierein. Grüß euch.
Elisabeth
00:00:58
Ja, hallihallo.
Andi
00:00:59
Klappe die Dritte.
Elisabeth
00:01:00
Wir haben jetzt alle Tiere erfolgreich von unserem Podcastraum entfernt.
Andi
00:01:04
Na alle nicht. Irgendeine Stinkwanze ist noch herinnen.
Elisabeth
00:01:07
Die darf bleiben.
Andi
00:01:09
Die darf bleiben. Ja, aber die Hunde waren herinnen, die Podcasthunde, aber die haben sich einfach nicht ruhig verhalten.
Elisabeth
00:01:13
Genau. Und haben mit den Kabeln gespielt und dann kam die Podcastkatze.
Andi
00:01:17
Taps da über mein Schaltpult drüber und drückt irgendwelche Sachen.
Elisabeth
00:01:21
Genau, jetzt habe ich einen kurzen Prozess gemacht. Alle raus, außer der Stinkwanze, die da wischen wir nicht.
Andi
00:01:25
Raus hier! Sonst noch irgendein Tier hier? Melden Sie sich jetzt! Nein, gut. Ich glaube, es passt.
Elisabeth
00:01:35
Dann fangen wir an, oder?
Andi
00:01:37
Lasst uns starten hier. Ich schalte mir den Rotzfilter ein.
Elisabeth
00:01:40
Ja, wir waren beide krank.
Andi
00:01:44
Also wir sind immer noch so ganz leicht angeschlagen. Zuerst war ich krank, dann warst du krank, dann war ich nochmal krank. Und jetzt sitzen wir beide noch so ein bisschen rotzig da.
Elisabeth
00:01:51
Ja, aber wenn man am Lebenshof ist, es geht halt einfach nicht, dass du einmal eine Woche wirklich komplett ruhig liegst und nur drinnen bleibst. Also nicht nur, dass es vom Arbeitstechnischen her sehr schwierig ist, es ist auch, muss man gestehen.
Andi
00:02:07
Wie heute ist es raus.
Elisabeth
00:02:09
Also nach drei Tagen fangen wir an zum Grotieren. Es ist nicht gut, uns anzukranteln. Der ganz normale Ehe-Wahnsinn, wie ihr das sicher alle kennt oder viele von euch kennen.
Andi
00:02:22
Wenn man halt so 24 Stunden zahmpinkt.
Elisabeth
00:02:24
Ja, da ist es dann besser rauszugehen, trotz noch ein bisschen damit zu sein.
Andi
00:02:29
Trotz Trotz.
Elisabeth
00:02:30
Trotz Trotz.
Andi
00:02:31
Trotz, das reimt sich sogar. Trotz, trotz.
Elisabeth
00:02:33
Das wird heute ein lustiger Podcast. Ja, gut. Aber wir sind so weit wieder hergestellt und wir haben viele Nachrichten für euch. Es hat sich wieder sehr viel getan.
Andi
00:02:42
Also das Wichtigste ist, die Sonne scheint so richtig, richtig fein.
Elisabeth
00:02:45
Das trägt natürlich noch dazu bei, dass man sich besser fühlt.
Andi
00:02:50
Endlich, ja. Also jetzt war es schon richtig zart. Ich wollte jetzt echt nicht mehr. Also die Kälte, letzte Woche Freitag. Da war nochmal dieser große Wintereinbruch.
Elisabeth
00:02:59
Genau, da bin ich komplett niedergelegen, also da ging gar nichts. Emily ist mit dem Auto nicht zu uns gekommen, das hat sie nicht geschafft. Und wir haben dann gesagt, sie soll es gar nicht erst versuchen, das macht keinen Sinn. Und der Andi hat die Tierchen komplett alleine versorgt.
Andi
00:03:14
Und es war eine völlig unwirkliche Situation. Ich habe am Tag davor, ich kann mich daran erinnern, noch für eine neue Party ein Begrüßungsvideo bei den Schafen oben aufgenommen. Alles grün, gerade dass nicht die Schneeglöckchen schon rausgeschaut haben. Also es war wirklich fein. Und keine zwölf Stunden später war da oben Narnia, also Winterland.
Elisabeth
00:03:34
Wir haben heuer Winterfotos. Also normalerweise ist es ja meistens einmal im Jahr, dass wir unsere Tiere im Schnee fotografieren können. Das hast du ausführlich gemacht.
Andi
00:03:43
Habe ich ausführlich gemacht, gell?
Elisabeth
00:03:44
Und die Hunde haben auch...
Andi
00:03:45
Unter Einsatz meines Lebens.
Elisabeth
00:03:46
Ja, die Hunde haben auch riesen Spaß gehabt. Also es ist dann auch draußen herum getobt und getrollt und denen hat es taugt. Den Tieren war es weitgehend wurscht. Also die Schweine hat man gesehen, die waren heute ganz schön.
Andi
00:03:57
Die sind im Stall geblieben, richtig.
Elisabeth
00:03:59
Eseln und Pferde, sie hätten einen Unterstand, aber den haben sie auch nicht benutzt, komplett eingeschneit.
Andi
00:04:03
Eben, genau, von denen gibt es eben Fotos, das waren Schneewesen, nicht mehr als Esel oder Pferde zu erkennen, komplett eingeschneit. Und eben, ich habe mir nur gedacht, Leute, ich hätte einen Unterstand gehabt, also, warum steht im Schneetreiben? Es hat 60 kmh Wind gehabt oder so, glaube ich, 0 Grad, nicht mehr Wetter, um es jetzt nochmal zu erwähnen, Minus 16 Grad gefüllte Temperatur. Der Schnee ist waagerecht mir entgegengesauzt. Ja, bläh.
Elisabeth
00:04:30
Aber trotzdem tapferer Andi. Ich war tapfer. Und mir hat es total ansiepft, weil ich mag so ein Wetter normalerweise ganz gern. Ich finde das irgendwie voll mystisch. Mystisch. Ja, konnte nicht raus. War unmöglich. Aber es ist vorbei. Außer vom Wetter. Was ist das für ein Wettergeschwafel da?
Andi
00:04:47
Schneid mal raus.
Elisabeth
00:04:49
Genau.
Andi
00:04:51
Langweiliges Geschwafel.
Elisabeth
00:04:52
Genau. Sonne scheint. Wir freuen uns und es passt.
Andi
00:04:55
Aber es gibt noch Nachrichten von der Schaf jetzt wieder Wiese.
Elisabeth
00:05:00
Beim letzten Mal haben wir euch erzählt, der Rudi wird uns wahrscheinlich bleiben. Ja, große Überraschung. Drei Tage später.
Andi
00:05:09
Nur die Liebe zählt.
Elisabeth
00:05:11
Genau. Wir haben dann wieder mit den Schafen zusammengeführt auf unserer herunteren Wiese, auf der großen Wiese. Unsere Partner und Patinnenbesucher kennen es, die Teichwiese. Und sind weggegangen. Der Andi hat im Folientunnel herumgewerkelt. Ich war hinten bei den Pferden und habe gewerkelt und habe immer wieder so einen Blick rüber geworfen und habe gesehen. Diesmal blährt er nett die ganze Zeit. Es war alles leise. Rudi schreit nicht nach uns. Und dann sehe ich, wie er bei der Mara einer hübschen Schafdame in schwarz-weiß herumschnüffelt.
Andi
00:05:44
Das war ja die, die ihn auch gleich zu Beginn begrüßt hat. Genau.
Elisabeth
00:05:47
Die Mara übernimmt meistens bei den Neuen so die Begrüßungsrolle. Und damals bei der Gabi, das war ein Schäfchen, das mit Flaschen aufzogen worden ist, hat sie so bisher die Mutterrolle übernommen. Also sie nimmt die Neuen. Sehr fürsorgliche Schafdame. Immer unter ihre Fittiche. In dem Fall war es ein bisschen anders geartet. Der Rudi hat ihren Geruch sehr interessant gefunden und hat einmal versucht, sie zu bespringen. Aber hier ist er ja kastariert. Acht Wochen Wartezeit ist vorbei.
Andi
00:06:12
Er hat sich auch ein bisschen bootschert angestellt, muss ich dazu sagen.
Elisabeth
00:06:15
Aber nur beim ersten Mal. Beim zweiten Mal war er schon oben.
Andi
00:06:18
Er ist hinaufgeklettert. Also bespringen ist der falsche Ausdruck.
Elisabeth
00:06:23
Wie auch immer. Spaß ohne Folgen. Und es sind dann die anderen scharfen Mädels auch zu ihm gekommen und haben ihm das Hinterteil präsentiert, ja, und an dem gleichen Tag ist er mit den Schafen nach oben gegangen.
Andi
00:06:37
Da hat er beschlossen, hey, da ist es lässig.
Elisabeth
00:06:39
Ja, ich bin ein Schaf.
Andi
00:06:41
Ich bin ein Schaf und was? Ein scharfes Schaf? Ja, genau.
Elisabeth
00:06:46
Ja, er ist dann raufgegangen mit den Schafen und sind sie, seitdem ist er dort, also es ist jetzt zwei Wochen, ja, oh ja, zwei Wochen knapp ist es her, bei ihm nach dem letzten Podcast aufnehmen, Und die Emily hat ihn raufbegleitet und hat dann gesagt, ja, so muss sich das anfühlen, wenn man ein Kind das erste Mal in den Kindergarten entlässt. Also es ist ein bisschen wehmütig, weil es war halt schon schön, wie er bei uns im Hof war. Und er hat uns eigentlich nicht mehr mehr so richtig angeschaut. Also wir sind dann mehrmals raufgeschlichen am Tag.
Andi
00:07:19
Ja, die Emily hat sich so den Berg hinaufgerobbt. Angepirscht. Angepirscht.
Elisabeth
00:07:23
Angepirscht, dass er sich nicht sieht. Aber er hat sich natürlich gesehen und es war ihm egal. Also er hat sie kurz umgedreht und ist dann aber zu den Schafen wiedergegangen.
Andi
00:07:33
Es ist ein Schaf.
Elisabeth
00:07:33
Es ist ein Schaf. Und was für eines. Er ist definitiv der Größte. Er hat sie super eingefunden in die Herde. Er ist nach wie vor schmusig. Also zumindest erst auf uns drei. Also Andi, Emily und auf mich. Also er lässt sich kraulen und streicheln. Und er war auch beim letzten Patentag schon dabei. Ist mit den Schafen. Auch der Pferdekoppel herumgelaufen. Hat sich erst ein Blut geschreckt vor den Lamas.
Andi
00:07:57
Der war ein bisschen irritiert, ja.
Elisabeth
00:07:58
Der war dann die ganze Zeit bei der Herde dabei, hat sich der Herde angeschlossen. Und er hat sie, ich glaube, von zwei Patinnen, von der Jen und von der Tamara, hat er sich auch schon streicheln lassen. Also wenn man Ruhe hat und sich einfach zu den Schafen setzt und einfach Zeit verbringt, dann lässt er sich auch von Leuten, die er noch nicht kennt, schon streicheln. Das wird schon.
Andi
00:08:21
Also wirklich sehr, sehr schön. Wir haben uns echt schon darauf eingestellt, dass der hier unten bleibt bei uns. Das, muss ich ehrlich sagen, war mir fast klar, dass das so sein wird, so wie er sie benommen hat. Also er hat null Interesse gezeigt. Und siehe da, von einem Tag auf den anderen, ja, die Liebe ist die stärkste Kraft.
Elisabeth
00:08:40
Ja, und wenn man es ein bisschen spirituell betrachtet, immer wenn man etwas loslässt und sich damit abfindet, dass es halt so ist, wie es ist, kommt es ganz anders, oder? Ja.
Andi
00:08:50
Ganz genau so ist es. Und wenn Sie heute noch unser Webinar buchen, dann bekommen Sie 50% Rabatt plus ein Messerset dazu. Oder? Tragen Sie sich jetzt fort. Eine Gurkenhackel. Oder ein Gurkenhackel. Bestellen Sie jetzt nur noch fünf Plätze übrig für unser Seminar Loslassen, was losgelassen werden will. Genau. Nein, das klingt noch nicht richtig fancy. Loslassen, los, los. Gut, wir feilen noch am Titel, aber die können Sie schon mal anbieten.
Elisabeth
00:09:19
Der Preis ist klar.
Andi
00:09:20
Der ist einfach so teuer.
Elisabeth
00:09:22
2,900 würde ich sagen. 2,900 natürlich.
Andi
00:09:26
Mindestens. Das ist die Anzahlung.
Elisabeth
00:09:28
Mit Übernachtung in der Box. Ist okay. Frühstück exklusive, kostet extra.
Andi
00:09:33
Genau. Wenn wir schon bei Werbung sind, wo wir Werbung.
Elisabeth
00:09:36
Genau.
Andi
00:09:38
Werbung Hey Brain, was wollen wir denn heute Abend machen? Genau dasselbe wie jeden Abend, Pinky. Wir werden eine Patenschaft abschließen. Der Pinky und der Brain, der Pinky und der Brain Und ehe sie sich's versehen, da ist es schon geschehen Der eine ist brillant, der andere sehr charmant Der Pinky, der Pinky und der Brain, Brain, Brain, Brain, Brain, Brain, Brain In jeder neuen Nacht noch ne Patenschaft. Ein Schwein oder ein Hahn in ihrem Größenwahn. Der Pinky und der Brain, der Pinky und der Brain. Und jener kann es sehen, doch keiner kann's verstehen. Er spendet sein ganzes Geld, weil es ihm so gefällt. Der Pinky, der Pinky und der Brain, Brain, Brain, Brain, Brain, Brain, Brain, Brain. Okay, es muss ja nicht jeden Abend eine neue Patenschaft sein, so wie Pinky und der Brain das machen. Vielleicht magst du uns mit einer Patenschaft unterstützen. Die gibt es um 80, 120 oder 180 Euro pro Jahr. Damit hilfst du uns, den Tieren ein schönes Zuhause zu bieten. Vielen Dank, sagen auch der Pinky, der Pinky und der Brain, Brain, Brain, Brain, Brain, Brain, Brain. Die Elisabeth Gehend, langweilt dich meine Werbung?
Elisabeth
00:11:00
Nicht wirklich. Nein, ich habe die Reißwanze entdeckt. Sie sitzt am Fensterbrett. Genau. Und krabbelt da.
Andi
00:11:06
Gut, solange sie nicht brummt,
Elisabeth
00:11:08
Ist alles okay. Darf sie bleiben. Ja, dann gab es einige Ereignisse die letzte Woche. Und die sind nicht so schön. Und das ist eh wie immer. Wenn eins passiert, passieren auch mehrere Sachen hintereinander. Aber die traurigste Nachricht, fangen wir mit der an, wir mussten uns jetzt von der AIDA verabschieden. Also es ist jetzt einfach so weit gewesen, AIDA ist eine Putte. Und zwar die letzte unserer Puten, die fünf Jahre bei uns waren. Also da haben wir damals drei, vier Puten fast gleichzeitig zu uns geholt aus einem Mastbetrieb. Und wir haben eh schon öfter darüber gesprochen, diese Puten haben einfach eine Lebenserwartung von normalerweise drei bis vier Jahren. Ja, und so war es auch bei den anderen. Also mit vier Jahren haben sie sich alle verabschiedet. Nur die Aida war jetzt noch mehrere Monate bei uns.
Andi
00:12:07
Die Aida ist ja auch eine Wunderpute in Wirklichkeit.
Elisabeth
00:12:11
Aber es war jetzt schon die letzten. Seit Weihnachten wollte sie eigentlich den Stall nicht mehr verlassen. Also sie wollte nicht mehr rausgehen. Sie hat sich immer schwerfälliger bewegt. Und jetzt am Schluss konnte sie gar nicht mehr aufstehen. Und das geht dann so zwei, drei Tage gut. Und dann... hören sie auf zum Fressen. Also man merkt es dann, wenn man sieht, okay, das macht jetzt keinen Sinn mehr, sie will nicht mehr mehr und da muss man einfach die Tiere jetzt inholen und sie erlösen. Und das war jetzt letzten Montag der Fall und bei der AIDA muss man sagen, da hat es uns halt, es trifft uns natürlich bei jedem Tier, es sind ein paar Tiere, sind halt noch näher, und das war halt einfach bei der AIDA, weil, wie der Annika gesagt hat, die AIDA war eine Wunderbute.
Andi
00:12:59
Ja, wir haben es wahrscheinlich eh schon einmal im Podcast erzählt, aber die ist wirklich besonders, weil die lag vor einigen Jahren, ich glaube es ist zwei oder drei Jahre her, oder?
Elisabeth
00:13:06
Ja, drei Jahre.
Andi
00:13:07
Drei Jahre ist es wahrscheinlich schon her, lag sie am Zaun beim Radweg, bei uns für den Radweg vorbei, beim Gelände. Und da ist ein Hundebesitzer mit dem Hund vorbeigegangen, eh angeleint. Also den trifft überhaupt keine Schuld. Aber der Hund hat die AIDA entdeckt und hat einfach durch den Zaun durchgebissen und nicht mehr loslassen und hat ihr dann letztlich den Flügel abgebissen.
Elisabeth
00:13:28
Genau.
Andi
00:13:29
Und der Tierarzt damals ist gekommen und hat gesagt, okay, naja, probieren wir es heute. Also ja, mehr ist das mal nicht durchbringen, kann eh nicht passieren. Hat er dann den Rest vom Flügel amputiert? Und das Ding einfach zugenäht.
Elisabeth
00:13:44
Und die AIDA ist, wir haben sie natürlich separiert in einer Box, ist reinkommen in die Box, hat angefangen zu fressen und zu trinken und hat ein Ei gelegt. Also das war so schräg. Unglaublich. Und hat auch während der Operation überhaupt keine Schmerzen gezeigt. Also es war unglaublich.
Andi
00:14:01
Nicht mit der Wimper gezuckt.
Elisabeth
00:14:02
Wir sind dabei gestanden, wie der da herumgewerkt hat. Das war eben eine riesengroße Wunde.
Andi
00:14:08
30 Stiche, also eine ganz große Wunde und mehrere kleine Wunden, insgesamt 30 Nähte dann letztlich. Die ist dann eine Woche später die große Wunde nochmal aufgeplatzt, weil das einfach so ein Riesenhautlappen war. Der hat sie so zusammengezogen, dann ist es aufgeplatzt. Dann war unser damaliger Tierärztin im Urlaub, dann sind wir zur anderen Tierärztin gefahren. Und die hat gesagt,
Elisabeth
00:14:30
Ja, Puttenspezialistin ist, das war eh ganz gut. die auch gesagt hat, naja, rein medizinisch würde sie sagen, sie gibt dir keine Chance, aber sie hat bei Puten schon so viel gesehen, die sind so resilient, dass wir es auf jeden Fall probieren können.
Andi
00:14:45
Und man muss sozusagen sagen, warum medizinisch keine Chance? Weil man den Hautlappen nicht mehr drüber nehmen konnte, es war einfach zu wenig Haut da, das heißt der Knochen ist rausgestanden, so gute drei Zentimeter. Also dieser Hohlknochen, hast du das so? Also mit dem Knochenmark drinnen. Und sie gesagt, das kann einfach nicht verheilen normal, das geht nicht. Und siehe da, also es war wirklich, also wenn man das in Zeitraffer aufgenommen hätte, dann hätte es wahrscheinlich noch spektakulär rausgeschaut. Es hat sich begonnen, diese Hautlappen über den Knochen drüber zu stülpen und auf der anderen Seite wieder drüber zu wachsen. Es war wirklich schräg.
Elisabeth
00:15:15
Man hat es dann gar nicht mehr gesehen und zum Teil war es so, dass man gar nicht gesehen hat, dass der Flügel fehlt.
Andi
00:15:21
Genau, genau.
Elisabeth
00:15:22
Weil die Federn sind drüber gewachsen. Das Einzige, also wir haben es dann nicht mehr zu den anderen Puten auf die große Wiese lassen, weil sie hat eine Feindin gehabt, die Tosca. Also mit der hat sie ständig herumgekabelt und die haben sich also mit der Brust angestoßen, also wie so Gorillas. Und die Aida hat nicht mehr so gutes Gleichgewicht gehabt, durch das, dass der Flügel fehlt.
Andi
00:15:42
Beziehungsweise hat, wenn sie auf die falsche Seite geflogen ist, nicht mehr aufstehen können. Genau.
Elisabeth
00:15:47
Deswegen haben wir die zwei getrennt und die Aida war dann hauptsächlich bei uns im Hof und so der Liebling aller Besucher und Besucherinnen, weil sie jeden angekabelt hat. Ja, also die ist uns schon sehr, sehr ans Herz gewachsen, aber ja.
Andi
00:16:00
Jetzt schaut sie von oben herunter.
Elisabeth
00:16:02
Genau, ist wieder bei ihren Freundinnen, bei der Carmen und bei der Tosca. Ja, und bei der Konstanze, die war auch dabei in diesem Team von Puten.
Andi
00:16:15
Ja, das ist einfach. Was uns zum nächsten Stichwort bringt, nämlich zum Puten.
Elisabeth
00:16:20
Puten, ja. Und unsere vier jungen Puten sind ebenfalls seit einer Woche krank. Also da haben wir schon gemerkt am Wochenende, da hat es was. Sie wollten nicht rausgehen, wirkt ein bisschen matschig dazu.
Andi
00:16:36
Müde.
Elisabeth
00:16:37
Müde, einfach. Und haben eh gleich am nächsten Tag wieder die Tierärztin angerufen, die eh wegen der Ida gekommen ist. Und jetzt sind wir da am Warten. Also alle vier sind mittlerweile nicht gut drauf. Also sie wollen nicht aus dem Stall raus. Wir haben sie jetzt einmal separiert. Falls es etwas Ansteckendes ist, dass sie nicht irgendwie die anderen Tiere da anstecken können. Jetzt haben wir es separiert und kriegen Kraftfutter und Mineralfutter. Und Vitamine.
Andi
00:17:07
Wir haben Blutproben genommen. Kotproben genommen, das ist bei der AGES.
Elisabeth
00:17:12
Wir warten jetzt noch auf die Ergebnisse. Unsere Tierärztin hat vier Meinungen eingeholt von anderen Puttenspezialisten. Also wir warten jetzt auf die Ergebnisse. Es wird zum Glück nicht schlechter, muss man sagen, aber besser wird es auch nicht. Also da sollten auch die Ergebnisse heute im Laufe des Vormittags kommen. Von der Parasitologie und Viren und was weiß es? Der Guckuck.
Andi
00:17:37
Meister Guckuck.
Elisabeth
00:17:39
Ja. Das sind immer so die Momente, wo man extrem hilflos ist, weil wir können nichts machen. Ja, das kannst du nichts tun.
Andi
00:17:47
Ist so.
Elisabeth
00:17:49
Ja, und wir haben schon einige Puten verloren. Es ist halt, die Mastputen, sie sind halt auch empfindlich, aber nicht nur die Mastputen, generell die Puten, sie sind empfindlich und oft merkt man es nicht, äußerlich, und plötzlich sind sie krank. Ja, sind wir gar gar nicht. Aber wir sind zuversichtlich, sagen wir mal so.
Andi
00:18:12
Genau, wir sind zuversichtlich.
Elisabeth
00:18:14
Gerade so eine trübige Stimmung. Ja, wenn man daran denkt, wie sie jetzt gerade im Stroh liegen. Es ist einfach nicht schön und du nichts machen kannst.
Andi
00:18:24
Doch, wir machen sehr viel. Wir haben schon alle möglichen Untersuchungsvarianten beauftragt. Mehr können wir momentan nicht machen, aber das ist eh schon sehr viel. Genau.
Elisabeth
00:18:36
Und man kann sich ganz gut zum Freisten animieren. in der Sammels schon draufgekommen, wie das ganz gut geht. Also sie aufsetzen, wirklich Fassfutter mit den.
Andi
00:18:43
Fassfutter und selber einfach mit dem Mund rein und rum.
Elisabeth
00:18:46
Genau, in und vor machen, wie das geht. Genau. Sie fressen, also fressen tun sie zum Glück. Ja, dann hatten wir noch eine Gans, die ist am Abend von der Wiese, also von der Schnee, Schnee, eisbedeckten Wiese reingekommen in den Stall und hat einen Fuß nachgeschleift, also sie konnte eigentlich überhaupt nicht gehen. Mit der sind wir dann, also der Andi, zum Röntgen gefahren?
Andi
00:19:10
Genau, weil einfach nicht klar war, was da los ist. Äußerlich konnte man nichts sehen und unser Tierarztin hat gesagt, genau, ein Tasten konnte man auch nichts und die Tierarztin hat gesagt, naja, da sollten wir zumindest abklären, ob irgendwas gebrochen ist und ich glaube, also das ich traue mich fast zu behaupten, das war die erste Gans in ganz Österreich, die jemals ein Röntgen gesehen hat und es war so herzig, ich habe sie hingebracht zur Tierärztin und Die hat sich selber überrascht und die Assistentin, weil sie hat überhaupt keine Angst gezeigt, die hat wirklich so aus dem Korb rausgeschaut, ganz neugierig hat sie sich in der Ordination umgeschaut und war total ruhig, auch beim Röntgen dann. Also so, als würde sie das total interessieren. Was macht es denn damit? Das hat mir das richtig gut vorgestellt. Jetzt einatmen, bitte nicht atmen, weiter atmen. Das ist ja voll cool. Dann haben wir schöne Röntgenbilder gekriegt von ihr.
Elisabeth
00:20:08
Genau.
Andi
00:20:09
Und es ist zum Glück nichts gebrochen. Also man konnte gar nichts feststellen.
Elisabeth
00:20:14
Sie hat jetzt Vitaminpräparate gekriegt und Stallruhe. Da haben wir es mit einer zweiten Freundin im Stall gelassen. jetzt eine Woche und heute konnte man sie nicht mehr aufhalten. Sie wollte die letzten Tage schon mit raus mit den anderen. Da haben wir sie dann jeweils im Hof noch einmal eingefangen unter Protest. Aber heute haben wir gesagt, gut, das passt jetzt, das ist sie wieder wie neu.
Andi
00:20:37
Fitt wie ein Turnschuh. Sie dürfte sich einfach irgendwie ihren Nerv geklemmt beleidigt.
Elisabeth
00:20:42
Hast du die Vermutungen an die?
Andi
00:20:44
Nein, Dr. Nussi. Kennt man ja.
Elisabeth
00:20:47
Ich bin schon gern Arzt. Menschen und auch Tierarzt. Die sind immer der Experte für alles.
Andi
00:20:52
Richtig, richtig. Also wenn ihr irgendein Wehwehchen habt, kommt es zu mir. Genau. Ich kurier euch.
Elisabeth
00:20:57
Oder schreibt euch eine Krankmeldung.
Andi
00:20:59
Das geht immer. Das mache ich auch online. Überhaupt kein Problem.
Elisabeth
00:21:07
Ja, also der Gans geht es wieder gut. Das ist die gute Nachricht. Und dann haben wir auch noch eine halb schlechte und eine halb gute Nachricht. Der Igor, der große Esel und mein absoluter Liebling. Also man kann es einfach nur sagen, wie gesagt, ich habe das Gefühl, ich habe mit dem eine Verbindung. Wenn es ihm schlecht geht, geht es mir...
Andi
00:21:26
Moment einmal, wenn du sagst, das ist dein absoluter Liebling.
Elisabeth
00:21:28
Natürlich, außer dir. Das finde ich.
Andi
00:21:30
Achso, außer mir.
Elisabeth
00:21:31
Du bist menschlich. Absoluter tierischer Liebling.
Andi
00:21:35
Okay, gut. Haben wir das jetzt auch mal so eingegrenzt.
Elisabeth
00:21:37
Habe ich die Kurve noch gegatzt.
Andi
00:21:39
Ja, gerade noch.
Elisabeth
00:21:41
Ja, auch am Montag war irgendwie Tag, das alles am Abend. In der Früh war noch nichts zu sehen. Am Abend wollte ich mit ihm spazieren gehen, eine Runde. Er hat versucht, mit mir mitzugehen und schleift das Hinterbein nach. Bin nicht schon wieder. Wieder die Tierärztin angerufen, die ist um sieben Uhr am Abend noch kommen. Hat geschaut, Ergebnis war. Also wir haben dann sofort nach vorne gegeben. Separiert. in die Box, Freund Martin dazu geholt, das ist der kleine graue Esel, das ist so das stabilisierende Glied in unserer Eselherde, also wenn wir Martin nicht hätten, das ist wirklich, jeder liebt Martin von den Eseln, also das ist so arg der Igor ist, wenn er natürlich alleine ist bei uns, fühlt er sich nicht so wohl und du stellst den Martin dazu und alles ist gut.
Andi
00:22:26
Martin ist ja in Therapie Ja,
Elisabeth
00:22:28
Absolut Ja, die Ärztin gekommen ein Ergebnis um sieben Uhr auf die Nacht schon finster, nicht eindeutig, Deswegen haben wir dann am Dienstag die Spezialistin für Pferde und Eseln, die Igor hat schon kennt, die ihn auch bei seinen Hofabstessen wunderbar behandelt hat, geholt. Und ja, war auch keine eindeutige Diagnose. Also sie hat gesagt, das könnte ein Hofabstess sein.
Andi
00:22:54
Das sind immer die geschissensten Diagnosen,
Elisabeth
00:22:56
Die nicht eindeutigen Diagnosen. Ja, genau. Aber das Tier kann nicht sprechen. Also ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig das ist bei einem Pferd oder bei einem Eseln, irgendwas in den Beinen festzustellen.
Andi
00:23:05
Also ich könnte kein, ich glaube, ich sage es immer wieder, ich könnte kein Tierarzt sein. Es ist zum Haare raufen, du stehst daneben, der wird abgedrückt am Huf, da gibt es eine große Zange und dann drückt man so drauf, um festzustellen, wo es wehtut. Und das Tier zuckt, du stehst daneben und der Esel zuckt und du denkst, hat er jetzt gezuckt, weil es ihn kitzelt? Oder hat es jetzt wirklich wehgetan? Und du stehst echt an und denkst, sag was, sag uns, was dir wehtut oder wo es wehtut. Es ist wirklich schräg. Also es ist ein bisschen wahrscheinlich so wie bei einem Kinderarzt. Da würde es ähnlich sein. Du stehst auch da und kannst eigentlich nur probieren und tasten und drücken. Aber wenn das Kind oder das Tier nicht sagen kann, wo es wehtut, das muss ja Wahnsinn sein, macht mich eher egal.
Elisabeth
00:23:52
Ich mache die wuchsig und mich macht das wahnsinnig. Und Andi seine Prognosen sagt, da müsste man doch und das müsste doch sein. Und ich denke mir, Andi, bei deiner Hüfte, wie die weg war, haben drei Spezialisten ein halbes Jahr umeinander und du kannst sprechen. Und haben nicht gefunden, was die Ursache ist.
Andi
00:24:10
Sie wissen es immer noch nicht.
Elisabeth
00:24:11
Richtig, irgendwann ist es halt wieder besser geworden. Richtig. Und da hast du einen Esel.
Andi
00:24:15
Morbus Nussi.
Elisabeth
00:24:16
Oder so heißt ein Pferd. Es kann nicht einmal sprechen, es kann nicht schreien. Du kannst nur vermuten, es zuckt. Oder wenn ich Igor kenne, kann ich schon mit ziemlicher Bestimmtheit sagen, dass er Wannerschmerzen hat, aber nicht mit absoluter Sicherheit. Ich finde das faszinierend.
Andi
00:24:33
Wir schicken Menschen auf den Mond, Raketen auf den Mars und irgendwelche Sonden an den Rand des Universums. Aber wir kapieren immer noch nicht dieses Wunderleben, wie das funktioniert und wie das zusammenhängt, oder? Es kann ja nicht sein, wir glauben, so gescheit zu sein und so intelligent zu sein.
Elisabeth
00:24:53
Ich glaube das nicht.
Andi
00:24:54
Naja, eh.
Elisabeth
00:24:55
Du schon?
Andi
00:24:56
Nein, auch nicht. Nicht wirklich. Wir wissen, wie wir uns gegenseitig in die Luft springen, umbringen. Aber, ja.
Elisabeth
00:25:03
Okay, man merkt, wir sind doch noch ein bisschen krank, weil krank bringt uns immer so ein bisschen düstere Stimmung. Düstere wie mütige Stimmung. Schmerzstimmung, ja. Aber auf jeden Fall...
Andi
00:25:12
Also, eh, Konklusio, so,
Elisabeth
00:25:14
Endlich, weg mit Weltschnerz. Genau, nicht eindeutig. Möglicherweise Hufabstest, deswegen hat er mal einen Verband, einen, wie heißt das so?
Andi
00:25:22
Einen Angusverband.
Elisabeth
00:25:23
Angusverband, das zieht, also wie er Zugsalbe wirkt, falls was drinnen ist. Zusätzlich könnte es sein, dass es noch irgendwo verknöchelt hat. Ich weiß nicht, wie ich das gemerkt habe.
Andi
00:25:33
Warum der Angusverband heißt.
Elisabeth
00:25:34
Das klingt nach Rind.
Andi
00:25:36
Ja, auch, aber ich habe mir einfach, damit ich mir das merke, habe ich mir vorgestellt. Kennst du den Angus Young? Das ist der Frontman von ACDC. Angus Young. Und dann haben wir einfach den Igor vorgestellt, gemeinsam mit Angus Young über die Bühne. Galobiert. Galobiert.
Elisabeth
00:25:49
Und Headbanged.
Andi
00:25:50
Und TNT. Hi, hi, hi. TNT.
Elisabeth
00:25:55
Passt super zum Igor, seinem lieben Charakter.
Andi
00:25:58
Oh, das nehmen wir heute auf die Playlist.
Elisabeth
00:25:59
Ja, geht aus. Matteo kann ich mir eher vorstellen, wie er TNT macht. Aber Igor, das sanfte Eselchen, fürchte Eselchen. Naja. Wurscht, das lachen ähnlich weiter.
Andi
00:26:10
Ja, erzähl, bitte.
Elisabeth
00:26:11
Weil es ja total gatschig war und der Hügel und so, und er spielt ja mit Matteo öfter, kann es sein, dass er sich zusätzlich noch irgendwie verknöchelt hat, verstaucht, sonst irgendwas. Auf jeden Fall ging es ihm jetzt den ersten Tag gut und gestern ganz schlecht. Also gestern bin ich rotiert, weil er hat geschwitzt, er hat ganz eindeutig Schmerzen gehabt, er hat den Fuß nicht einmal mehr aufgesetzt. Also er hat nur mehr auf der Spitze gehabt und kaum bewegt und da kenne ich ihn schon. Also da weiß ich einfach, Igor, dem geht es gar nicht gut. Das Einzige, was mich beruhigt hat, er hat normal gefressen und trunken. Hat Durchfall auch gehabt. Das kann halt immer wieder auch sein, durch den Schmerz und so weiter. Aber nachdem heute, also gestern war Donnerstag, heute Freitag, der nächste Termin ansteht mit der Spezialistin.
Andi
00:27:02
Aber jetzt in einer halben Stunde kommt die Spezialistin.
Elisabeth
00:27:04
Genau, in einer halben Stunde kommt sie. Hat es keinen Sinn gemacht, sie nochmal anzurufen. Und war gestern den ganzen Tag ziemlich, ziemlich, ziemlich schlecht drauf.
Andi
00:27:15
Das habe ich dir nicht gemerkt.
Elisabeth
00:27:18
Ich glaube, ich hätte den ersten On Air-Streit hören.
Andi
00:27:22
Ja, es war ein wandelndes Dynamitfass. Nein, aber absolut verständlich, mein Schnucki. Verstehen wir alle. Ja, okay.
Elisabeth
00:27:36
Mir fehlen nicht die Worte, aber ich mag sie nicht aussprechen. Der Mann schneidet nämlich den Podcast. Ich weiß nicht, was er da drinnen lässt.
Andi
00:27:43
Nichts davon.
Elisabeth
00:27:45
Ja, schlafen gehen wir auch nicht schön, haben mir ganz viele Sorgen gemacht, wie wird's morgen sein. Ja und dann bin ich heute in der Früh ziemlich früh gleich rausgelaufen, haben nämlich schon schreien gehört nach Futter, war mal beruhigt, er schreit, es passt, finde den Stall vor, der Martin ist ausgebrochen, weil Martin hat es geschafft in der Regel von der Box zu öffnen und ist beim Hühnerfutter gestanden und hat dort reingemamscht, Und der Igor ist in der Box gestanden, aber er war mit allen vier Haxen am Boden und wollte die Box auch verlassen. Das erste Mal seit drei Tagen, dass er versucht hat, sie durchzuschlänkeln und ebenfalls zum Hühnerfutter zu gelangen, was ihm dann auch gelungen ist.
Andi
00:28:28
Natürlich.
Elisabeth
00:28:29
Und ich habe mich viel gefreut, natürlich das Hühnerfutter sofort verräumt, dass die zwei nicht sich da vollfressen mit Mais und Körnern, was ihnen nicht gut tut. Ja, aber der Igor ist wieder fast normal gegangen. Das heißt, es dürfte tatsächlich ein Hufabstess gewesen sein, der jetzt aufgegangen ist. Dann läuft die Flüssigkeit ab und der Druck im Huf lässt natürlich sofort nach und der Schmerz ist sofort weg oder zumindest ist es extrem gelindert.
Andi
00:28:54
Das ist ein bisschen so ähnlich von der Vorstellung, wie wenn, sage ich, den Fingernagel einzwickt irgendwo und darunter geht so eine Blutblasen, entwickelt sich so eine und das drückt dann so und wenn das aufgeht, dann ist der Schmerz weg. So ähnlich ist es beim Huf. Genau.
Elisabeth
00:29:07
Also man kann es je ungefähr vergleichen mit einer Nagelbetteilung. ein Hufabstess.
Andi
00:29:13
Oder der liebe Igor wollte einfach nur wieder einmal eine Woche mit seinem Freund in der Box stehen.
Elisabeth
00:29:20
Die zwei genießen das voll. Das merkt man total. Martin taugt. Sie stehen gegenüber vom Ziegengehege, wo sie ständig was tut.
Andi
00:29:27
Vor allem, es läuft permanent irgendwer von uns vorbei. Es tut sich dann was. Die Händel rennen vorbei. Die Schweinderl rennen vorbei. Die Ziegen. Dann stehen sie. Mampfen mit Blick auf die Ziegen. Bei ihrem Heus auch. Schaut immer so rechts und links.
Elisabeth
00:29:40
Da ist natürlich auch eine Karotte rüber, wenn man gerade vorbeigeht. Wie könnte es anders sein? Eigentlich wollte man ja die Schweinchen füttern, aber eine Karotte fällt für Igor.
Andi
00:29:47
Das ist ein bisschen so wie bei Zuschauern, die man filmt, wenn ein Tennis-Match ist. Kennst du das? Immer so links und rechts. Stehen zu zweit. Wie Waldorf und Stettler. Die von der Muppet Show.
Elisabeth
00:30:01
Ja, also meine Laune hat sich wirklich schlagartig gebessert. Mir geht es viel besser wieder, weil es meinem kleinen Igor, also noch nicht ganz gut, aber zumindest wieder viel, viel besser geht. Jetzt kommt dann die Frau Dr. Kaufmann und schaut dann, schauen wir, wie wir weitermachen. Aber ja, wir sind sehr, sehr, sehr optimistisch.
Andi
00:30:27
Igor gut, alles gut.
Elisabeth
00:30:28
Genau, also Igor gut, Elisabeth dann auch gut. also auf jeden Fall.
Andi
00:30:32
Ja. Ja. Genau. Mama, wir haben.
Elisabeth
00:30:36
Mama, wir haben.
Andi
00:30:37
Ja. Werbung In ein kleines Paradies Seit gar nicht allzu langer Zeit Lebt eine Gans, das ist gewiss Vor der hat wirklich jeder Schieß Und diese Gans, die ich da meine, heisst Elvira Kleine, freche, gefährliche Elvira Elvira zwicht in deine Beine Wenn du gehst zu ihr hinein Wir fürchten immer unsere Herrscherin Elvira Diese freche, gefährliche Elvira Elvira, alle fürchten Elvira Elvira, Elvira, Elvira, Elvira, Elvira, wir fürchten uns vor dir. Natürlich ist Elvira nicht ganz so gefährlich, doch ein bisschen fürchten wir uns schon vor ihr. Wenn du Elvira und ihre Gang mal persönlich kennenlernen möchtest, dann freuen wir uns auf deinen Besuch. Tierpatinnen und Tierpaten können uns in der warmen Jahreszeit zweimal und im Winter einmal im Monat besuchen. Also los, nimm all deinen Mut zusammen auf www.hof-sonnenbeide.at findest du alle Informationen dazu. Werbung Ende Ja, es war übrigens nicht die Elvira, die bei der Tierärztin war. Zum Glück, weil die hätte wahrscheinlich die komplette Ordi geschreddert.
Elisabeth
00:32:24
Ob Tierärztin.
Andi
00:32:27
Sandtierärztin und Assistentin und Röntgengerät und eigentlich das ganze Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Kann ich mir das richtig vorstellen. Halb sie graben verwüstet.
Elisabeth
00:32:40
Gegen Elvira der Gans.
Andi
00:32:42
Genau. Nein, es war nicht die Elvira. Elvira geht's gut.
Elisabeth
00:32:49
Ja, aber du hast noch Nachrichten für uns, tierische News für uns vorgehalten, oder?
Andi
00:32:54
Selbstverständlich, liebe Elisabeth, habe ich für dich tierische News. Hier sind die tierischen News live aus den weltberühmten Hof Sonnenwider Studios in Weberstorf.
Elisabeth
00:33:11
Um welche Tiere geht es?
Andi
00:33:12
Kannst du dich an die Magdalena Sorger erinnern?
Elisabeth
00:33:15
Ja, sicher. Unsere Ameisenfrau?
Andi
00:33:17
Unsere Ameisen-Expertin. Folge 63, wer es nachhören möchte. Magdalena Sorger hat uns was über Ameisen erzählt. Und weißt du noch, wir haben dich gefragt, wie eigentlich die weiblichen Ameisen heißen. Weil man sagt, der Ameise. Ich habe das ja nicht gefragt. Der Ameis.
Elisabeth
00:33:34
Das ist eine andere Frage.
Andi
00:33:36
Die Ameisin. Also, bahnbrechende neue Forschung.
Elisabeth
00:33:40
Was war die Antwort?
Andi
00:33:41
Sie hat es auch nicht gewusst. Ja, tatsächlich. Forscht sie was seit Jahrzehnten, dann muss ich eine Frage stellen, die sie nicht beantworten kann. Ich glaube, es gibt mittlerweile jemanden, der Doktorarbeit darüber schreibt wahrscheinlich. Ausgelöst durch meine Frage.
Elisabeth
00:33:56
Ja.
Andi
00:33:57
Aber jetzt zum eigentlichen Thema. Ameisenart ohne Männchen entdeckt. Eine seltene in Japan liebende Ameisenart verzichtet einer Studie zufolge vollständig auf Männchen und Arbeiterinnen. Diese Verhaltensweise sei bisher von keiner anderen Ameisenart bekannt, teilte die Universität Regensburg in Deutschland mit. Diese spektakuläre Entdeckung bei der Art Temnothorax kinomorai ist das Ergebnis eines japanisch-deutschen Forschungsteams. Die Studie zeige, dass Königinnen dieser Ameisenart zunächst Ameisenstaaten der Verwandtenart Temnothorax makora überfallen. Sie töten deren jeweilige Königin und einige Arbeiterinnen übernehmen deren kleinen Staat und legen unbefruchtete Eier ab. Diese werden von den restlichen Arbeiterinnen des überfallenen Staates ausschließlich zu neuen Königinnen der Art Temnothorax Knurrei aufgezogen. Habitäre! Nicht schlecht. Möglich macht dies die sogenannte Jungfernzeugung, bei der sich aus unbefruchteten Eiern Nachkommen entwickeln. Temnothoraxkinumerei ist damit die erste bekannte Ameisenart, bei der es weder Arbeiterinnen noch Männchen gibt, wie das Forschungsteam im Fachjournal Current Biology berichtet.
Elisabeth
00:35:16
Das heißt, es gibt ausschließlich Königinnen?
Andi
00:35:19
So ist es auch schon, ja.
Elisabeth
00:35:20
Ein Herrschervolk.
Andi
00:35:22
Tja, safat, oder?
Elisabeth
00:35:24
Gottgleich eigentlich. Ich bin ganz erstaunt, wie schön du diese Namen ausgesprochen hast. Mach nochmal.
Andi
00:35:32
Temnothorax Kinumurai und Temnothorax Makora.
Elisabeth
00:35:35
Cool.
Andi
00:35:36
Bist du gescheit?
Elisabeth
00:35:37
Nicht schlecht.
Andi
00:35:39
Und das Unfallfrei.
Elisabeth
00:35:41
Ja, voll. Genau.
Andi
00:35:43
Ja, also möglicherweise auch für den Menschen ein schönes Vorbild. Keine Männchen mehr. Nur meine Königin.
Elisabeth
00:35:49
Diese Alphamännchen, die sind ein bisschen schwierig, oder? Nein, wir reden jetzt nicht wieder. die aktuelle Weltpolitik und die Alpha-Männchen drin.
Andi
00:35:59
Nein, natürlich nicht. Wollte ich damit auch nicht bezwecken.
Elisabeth
00:36:02
Gut. Dann hören wir auf, oder? Was kommt auf die Playlist?
Andi
00:36:06
Eindeutig TNT. Und von Cosmo.
Elisabeth
00:36:12
Tanzschein.
Andi
00:36:13
Richtig. Unser österreichischer Songcontest-Teilnehmer. Lustiges Lied, finde ich. Also mir gefällt es.
Elisabeth
00:36:20
Ich finde es auch nett. Also man hört es gern. Es macht es fröhlich. Es ist so unbeschwingt.
Andi
00:36:25
Einen netten Groove.
Elisabeth
00:36:26
Und es ist beschwingt.
Andi
00:36:27
Und es geht um Tiere.
Elisabeth
00:36:29
Ja. Die einen Tanzschein machen.
Andi
00:36:31
Beschwingt und die um Tiere. So, in diesem Sinne, ihr Lieben.
Elisabeth
00:36:35
Wünschen wir euch einen schönen Tag.
Andi
00:36:36
Lasst es auch raus und macht einen Tanzschein.
Elisabeth
00:36:38
Tschüss. Bis bald.

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