MoinSeHn Ausgabe Juni 2026 – Rendsburg ruft!
Das Audiomagazin des BSVSH
16.06.2026 65 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Ausgabe steht der 3. Rendsburger Tag der Möglichkeiten im Mittelpunkt. Während Moderator Sascha Lang die Hörerinnen und Hörer durch die Sendung begleitet, war Dr. Jürgen Trinkus als rasender Reporter mit seinen 3D-Mikrofonen auf dem Veranstaltungsgelände unterwegs und hat zahlreiche spannende Stimmen, Eindrücke und Interviews eingefangen.
Gemeinsam nehmen sie die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf einen akustischen Rundgang durch eine Veranstaltung, die eindrucksvoll zeigt, welche Möglichkeiten moderne Hilfsmittel, Beratung, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung für blinde und sehbehinderte Menschen heute bieten.
Ein besonderes Highlight ist der Einsatz der NaviLens-App, die auf dem Gelände erstmals umfassend zur Orientierung genutzt wurde. In einem Selbstversuch erleben wir, wie digitale Navigation den Weg zu Ständen, Vorträgen und Angeboten erleichtert und damit mehr selbstständige Teilhabe ermöglicht.
Darüber hinaus hören wir die Eröffnung des Tages der Möglichkeiten mit Grußworten von Johannes Schröder von der Regionalgruppe Rendsburg und dem BSVSH-Vorsitzenden Dr. Jürgen Trinkus. Sie sprechen über die Bedeutung von Barrierefreiheit, Gemeinschaft und die vielen Chancen, die moderne Unterstützungsangebote eröffnen.
Zu den weiteren Höhepunkten zählen Interviews mit Ausstellern und Fachleuten, unter anderem vom Landeshilfsmittelzentrum Sachsen, das eine große Bandbreite an Hilfsmitteln für Alltag, Haushalt, Mobilität und Freizeit präsentiert. Außerdem geht es um Brailleschrift, taktile Spiele, praktische Alltagshilfen und viele weitere Themen, die zeigen, wie vielfältig Inklusion gelebt werden kann.
Diese Ausgabe lebt von den authentischen Begegnungen, den spontanen Gesprächen und den zahlreichen Stimmen der Menschen vor Ort.
Diese Ausgabe lässt ein lebendiges Hörbild eines Tages voller Informationen, Begegnungen und Möglichkeiten entstehen.
Weitere Eindrücke auch in Bild und Text auf
Transkript
Moinsen. Moinsen. Moinsen. Das Audiomagazin des Blinden- und Sehbehindertenvereins
Schleswig-Holstein, BSVSH.
Moinsen, das ist das Buch 21 und der Podcast Moinsen vom Blinden- und Sehbehindertenvereins
Schleswig-Holstein, das Audiomagazin. Mein Name ist Sasch Lang,
ich bin euer Moderator für diese Ausgabe.
Wir sprechen für die Podcast-Ausgabe von Juni 2026 und wir sprechen für die
Buch 21-Ausgabe Juli-August 2026.
Für die, die nochmal wissen wollen, was ist eigentlich immer das Buch 21,
was er da nennt, dbsv-inform ist eine Plattform, da gibt es einerseits die CD,
andererseits aber auch eine App und noch die Webseite.
Dort erscheint immer ein Buch und zwar ganz viele Bücher, zusammengezogen von
allen Landesverbänden, die im Monat etwas zu erzählen haben, etwas zu liefern haben.
Es ist ein kompaktes Buch, wo die ganzen Landesverbände sich verewigen dürfen
mit ihren Informationen an ihre Mitglieder.
Das zusammengepackt ist in der DBSV Inform und da hat jeder Verband,
jeder Verein sein Buch und wir sind das Buch 21.
Der Blinden und Siebende von Schleswig-Holstein.
Das für die, die nochmal genau wissen wollten, was ist eigentlich immer dieses
Buch 21. Und da wir ja beides auf Podcast und Buch 21 veröffentlichen,
wird es auch immer eine gemeinsame Anmoderation geben.
Was ist eigentlich ein Podcast, fragen sich jetzt die anderen.
Ein Podcast ist mittlerweile sozusagen eine Online-Radiosendung.
Man kann das so ein bisschen beschreiben. Eine ständig abrufbare Möglichkeit,
Inhalte zu produzieren in Audioformat.
Die kann man dann über Apps oder auch über Webseiten herunterladen und dann
anhören, wenn man Lust hat. Man kennt das ja mittlerweile schon bei den Fernsehen,
bei den Filmen in den Mediatheken.
So ist der Podcast auch in die Richtung gestrickt. Das heißt,
wenn der Podcast am 15. des Monats erscheint, kann man ihn aber auch am 27.
Hören, man kann ihn morgens um 8 hören, abends um 11, je nachdem, wie man lustig ist.
Das ist der Podcast. Der geht aber nur digital. Den kann man nicht analog irgendwo
abhören. Das geht leider nicht.
So, jetzt habe ich, glaube ich, für alle nochmal erklärt, mit was wir hier zu
tun haben. Herzlich Willkommen also im Buch 21 und im Podcast Moinsen.
Und wer sich jetzt ein Editorial von überdurchschnittlicher Länge und spannenden
Informationen erwartet, den muss
ich enttäuschen. Unser Landesvorsitzender hält sich diesmal sehr kurz.
Warum er das tut, das verrät er uns natürlich auch.
Er bleibt ja immer transparent, aber es lohnt sich, warum er sich in diesem
Editorial kurz hält, weil er hat massiv gut geackert, der gute Jürgen Trinkus.
Gute Unthaltung mit dem Editorial und mit dieser Ausgabe.
Moinsen zu Moinsen.
Heute machen wir eine Sonderausgabe. Ich verzichte auf meine Geleitworte,
auf das sogenannte Editorial. Das heißt aber nicht, dass ich mich faul zurücklehnen würde.
Ich habe als Saschas Reporter eine
Menge Audio mitgebracht vom dritten Rendsburger Tag der Möglichkeiten.
Ich war mit meinen Öhrchen, diesen wunderbaren 3D-Mikrofonen,
unterwegs und habe einige Impressionen eingefangen.
Sascha, ich schicke dir das jetzt mal rüber. Schau mal, was sich draus machen lässt.
Das Bild, was wir da gemeinsam liefern können, wird nicht rund und komplett sein.
Zum Beispiel von uns, dem veranstaltenden BSVSH, wird relativ wenig zu hören
sein, obwohl das komplette Blickpunkt-Auge-Team im Einsatz war und gut zu tun hatte.
Auch die Regionalgruppe Rendsburg hatte einen Tisch, der immer von Ratsuchenden umlagert war.
Unser Infomobil war sehr gefragt. Naja, viele unserer Hörer waren selbst vor
Ort, freuten sich, andere Bekannte zu treffen und viele neue Eindrücke einsammeln zu können.
Alle konnten auf ihre Kosten kommen, aber niemand konnte alle Möglichkeiten umfassend nutzen.
Insofern wird bei den Eindrücken, die zu hören sein werden, hoffentlich auch
für euch und sie alle etwas dabei sein. Und damit übergebe ich an unseren Moderator.
Ankommen. Ein wichtiger Aspekt, wenn man auf eine Messe geht wie in Rendsburg,
dem Tag der Möglichkeiten, ankommen.
Die deutschlandweite Premiere der Navilance-App half dabei beim Ankommen.
Auf der Side City war sie auch schon aktiv. Die Side City ist eine Messe in
Frankfurt, die vom 27. bis 29. Mai dieses Jahres stattgefunden hat.
Der internationale Treffpunkt für Menschen, die blind, sehbehindert sind oder auch damit zu tun haben.
Aber hier in Rendsburg wurde NaviLens auf Herz und Nieren eingesetzt und geprüft.
Und ja, wir gucken jetzt mal, wie das ist, mit NaviLens anzukommen.
So, 6. Juni 2026, der Tag der Möglichkeiten in Rendsburg beginnt.
Ich will jetzt mal schauen, ob wir das auch finden mit Hilfe von der NaviLens-App.
17 Meter weg, geradeaus, Eingang Deula. Eingang Deula, 17 Meter weg.
Dann gehe ich doch mal, auch wenn ich hier geradeaus gehe, dann muss ich über
die Wiese gehen. Also suche ich mir einen Weg.
Aha, so, jetzt habe ich einen kleinen Umweg.
14 Meter weg, geradeaus, Eingang Deula. Links, links, links,
links, voraus, rechts, rechts, 11 Meter, links, links, links,
links, rechts, rechts, rechts, rechts.
10 Meter weg, geradeaus, Eingang, Däuler, unten, 8 Meter, unten, rechts.
Kurz wird 9 Meter weg, geradeaus, Eingang, Däuler, rechts, rechts.
So, Eingang, Däuler gefunden.
Sie haben hier einen Tisch und der hat welche Aufgabe?
Dass ich schon die erste Ansprechpartnerin bin für die Leute,
die hier voller Erwartung vorbeikommen.
Und die Ersten hatten auch schon Fragen. Wo sind die Toiletten?
Wo ist der Raum, wo ich hin muss?
Wo kriege ich die Essensmarken?
Dass man schon mal so ein bisschen die ersten Fragen beantwortet.
Das Interesse an NaviLenz Das war tatsächlich auch schon da. Vielen Dank erst mal.
So,
ich mache jetzt einen Selbstversuch. Ich stehe mitten im Ausstellungsraum.
Ich starte jetzt NaviLens.
Ich möchte zum, da möchte ich hin. Rechts, rechts, rechts, rechts,
rechts, rechts, rechts, sieben Meter weg, stark nach rechts gemeint,
Kastensoptik, Meter weg, stark nach rechts gemeint, BFVS1, Meter weg,
geradeaus. Geradeaus. Jetzt habe ich mich ausgerichtet.
Jetzt soll ich voraus zu diesem Stand kommen.
5 Rechts, links, links, links, 6 Meter hoch, geradeaus, Gaslaufoptik,
rechts, rechts, rechts, 5 Meter, rechts, rechts, rechts, rechts, 4,
Meter hoch, geradeaus, Gaslaufoptik, links, 4 Meter hoch, Halt?
Haften Optik kommt dann Rechts, rechts, rechts, rechts, rechts, rechts. 5 Meter.
Weg, nach links geneigt, BSVS eingetragener Verein, Landeshilfsmittelzentrum, Dresden.
Rechts, rechts. 5 Meter weg, nach links geneigt, BSVS eingetragener Verein,
Landeshilfsmittelzentrum, Dresden. 5 Meter, rechts. Was machst du mit deinem
Handy, sagt er dir? Ja, der hat mich jetzt hierher geführt, zu diesem Stand.
So wie eine Navigation? Ja.
Aber die Navigation, die funktioniert so, dass hier Codes verteilt sind bei
den Ständen und die werden erfasst durch die Kamera vom Handy.
Und dann kann man denen folgen, dann sagt er links oder rechts oder geradeaus
und wie weit es noch entfernt ist.
Bevor wir uns jetzt hineinstürzen in das Messegeschehen, wenn wir sprechen über
Navilenz, über Kochen, über so viele spannende Dinge, geht es natürlich zuerst
mal, wie es sich gehört für eine Messe zu einer wundervollen, guten Eröffnung.
Und dazu hören wir jetzt den Sprecher der Regionalgruppe Rendsburg,
Johannes Schröder und den Vorsitzenden
des Blinden und Zivilenentverein Schleswig-Holstein, Dr. Jürgen Trenkus.
Einen wunderschönen Morgen zusammen.
Die einen fühlen sich so langsam, die Schattelbusse funktionieren,
haben wir festgestellt.
Ich darf Sie alle herzlich begrüßen im Namen der Regionalkonferenzbuch des Blinden-
und Seelbehindertenvereins.
Wir freuen uns, dass wir diesen dritten Tag der Möglichkeiten hier veranstalten dürfen.
Und wir freuen uns ganz besonders, dass wir viele interessante Ausstellungen
gefunden haben, die uns zum Thema Sehbehinderung und Barrierefreiheit sicherlich weiterhelfen werden.
Denn wir sind als sehbehinderte Menschen nicht alleine hier auf der Welt.
Die Statistik-Gänke haben mal herausgetan, dass es rund 10% der Bevölkerung
trifft, die mit mehr oder weniger starken Seheinschränkungen zu tun haben.
Und insofern ist das Thema Barrierefreiheit, zu dem diese Veranstaltung dann auch beitragen soll,
ein sicherlich allumfassendes Thema, das nicht nur Kosten verursacht,
sondern durchaus auch viele Vorteile für Nichtsehebehinderte.
Also freuen wir uns auf interessante Vorträge, auf viele gute Gespräche hier
mit den Ausstellenden und untereinander.
Und ich wünsche allen eine tolle Veranstaltung und darf weitergeben an Jürgen Trinkus.
Ja, guten Morgen auch von mir an diesem ganz besonderen Tag, Tag der Möglichkeiten.
Wir feiern also heute die Tatsache, dass wir nicht hilflos ausgeliefert sind
der Situation, dass das Sehvermögen uns Probleme bereitet, sondern,
dass es Möglichkeiten gibt, die man entdecken kann.
Und ich möchte nicht verschweigen, dass wir diesen Tag in dieser Form nur machen können,
weil eine namhafte Erbschaft dafür mittelfristig Mittel bereitstellt.
Eine Erbschaft, die in die Hände der Ortsgruppe Rendsburg gelegt wurde,
Und wir danken der Gruppe in Rendsburg, dass sie diese wunderbare Idee umsetzt,
so einen Tag zu organisieren.
Wir haben mit dieser Erbschaft ja lange Zeit leidvolle Erfahrungen gemacht.
Als dieser Landesverein von inneren Zerrissenheiten gelähmt war,
hat dieses Geld kein Glück gebracht.
Aber seit vier Jahren haben wir einen Neuanfang gemacht und der hat auch diesen
Tag möglich gemacht, denn die Rendsburger konnten sich stützen auf das wunderbare
Team unserer Geschäftsstelle.
Was hier mit Herzblut lange Monate diese Veranstaltung professionell vorbereitet
hat mit den Ausstellern, mit der Rendsburger Gruppe.
Es ist eine echte Crew, wo jeder an seinem Platz ist.
Das beginnt am Bahnhof, wo die Menschen über die Shuttle fahren,
in Empfang genommen werden und das endet dann hier drin, wo ihr ja auch alle
hoffentlich mit den Labilenzcodes schon probieren könnt,
all diese schönen Spende zu finden.
Ich möchte stellvertretend für die Aussteller, die heute hier zusammengekommen
sind, die gleich weitgereistesten nennen, das Landeshilfskredenzentrum aus Dresden.
Das hatte sehr viele Anfragen, weil heute ist ja auch der Tag der Sehbehinderten.
Und dass wir das Glück haben, das LHZ heute hier zu haben
und dass es auch passend zum Thema dieses Tages viele Möglichkeiten zeigt,
wie man die lebensfraktischen Anforderungen im Haushalt und Küche besser bewältigen
kann, das freut uns natürlich auch sehr.
Wir danken, wie gesagt, ganz besonders den Rendsburgern, dass sie diese Veranstaltung
nicht für sich alleine machen,
sondern dass sie das ganze Land eingeladen haben, mitzumachen,
denn nur so ist ja auch ein so großes Format überhaupt zu machen.
Für uns als Landesverein ist Rendsburg ein besonderer Ort der Verantwortung.
Es war da einiges wieder gut zu machen und inzwischen muss man sagen,
machen Sie Rendsburger einfach gut.
Die haben eine Entwicklung hingelegt, ja.
Die haben eine Gruppe, die als Hafen funktioniert für Betroffene und deren Angehörige
mit den monatlichen Treffs, die haben eine Gruppe, die eine starke Interessenvertretung,
in Bremsburg und bis in der Garnvörterin,
auf die Weine stellt und sich in die Kommunalpolitik einbringt.
Und ich muss eins noch erwähnen, was unseren Verein stark macht, ist Blickpunkt Auge.
Und wir haben auch nach diesem Gebiet eine große Entwicklung schon durchmachen können.
Die Zahl der Berater wächst und wächst und auch in Rendsburg und in Schleswig
sind ja solche Vertreterinnen dazu
gekommen und ich möchte natürlich ganz besonders auch würdigen, dass die,
Spinne im Netz, also diejenigen, die von Berlin aus das ganze bundesweite Netzwerk,
die Punkt Auge koordiniert, heute auch gekommen ist zu uns.
Große Ehre, Sandra Schippenweil, dass Sie da sind.
Vielen Dank.
Dann auch wenn es geschehen. Wenn es zum Hilfsmittel geht, ist das Landeshilfsmittelzentrum
Dresden eine wichtige Adresse.
Aus Sachsen sind sie angereist und trotz des Internationalen Tag der Sehbehinderung
oder des Deutschen Tags der Sehbehinderung,
ist die Chefin persönlich mit angereist, die Leiterin, und hat gezeigt,
was es an großen Sortimenten von Haushaltsmitteln, von Hilfsmitteln für Mobilität,
aber auch für Freizeit gibt.
Hier der Beitrag von Jürgen Trinkus. Bei wem bin ich jetzt?
Sie sind beim Blinden- und Sehbehindertenverband
Sachsen im Landeshilfsmittelzentrum. Und ich spreche mit?
Der Daniela Meilert. Wie ist denn so die Bilanz, der Eindruck von diesem Tag jetzt?
Es ist wirklich sehr schön. Die Beanstaltung hier ist sehr gut organisiert.
Es sind viele Informationsstände heute hier.
Es waren direkt ab um 10 Uhr sehr viele Ratsuchende, die sich gefreut haben,
dass sie die Vielzahl der Alltagshilfsmittel
nicht nur im Internet sehen oder erklärt bekommen, sondern dass sie heute einfach
mal haptisch auch erfahren konnten
und auch die Sprachausgaben hören können.
Das ist sehr schön. Und es sind sehr viele Ratsuchende, die einen weiten Weg
auf sich genommen haben, haben wir gehört.
Und auch viel verkauft heute, ne? Es wurden viele Hilfsmittel auch mitgenommen
tatsächlich. Was ist denn so der Hit?
Die Spiele waren ganz gefragt, muss ich sagen. Wir haben sehr schöne Brettspiele aus Holz.
Die waren wirklich sehr gefragt. Und der Bereich Küche und Kochen.
Da hast du gerade eine Küchenlage mit Sprachausgabe oder der Füllstandsanzeiger
war sehr gefragt oder auch vielleicht Schälmesser, die wir speziell ausgewählt
haben, Motoröffner, die nicht so scharf sind bzw.
Die von den Kanten her so sind, dass man sich nicht schneiden kann.
Das ist ein Öffner, womit man zum Beispiel eine Büchse öffnen kann,
der dann keine scharfen Kanten an der Büchse hinterlässt, damit man sich nicht verletzt.
Der Verkehrsschutz auch natürlich, Markierungspunkte, aber auch verschiedene
Anstecker, um sich im Alltag und im Verkehr zu kennzeichnen.
Das ist auch sehr gefragt gewesen.
Das ist eine sehr schöne Veranstaltung, die Sie hier organisiert haben,
der Tag der Möglichkeiten.
Ich habe vorhin auch noch einen kleinen Vortrag zu den Alltagshilfsmitteln gehalten.
Und ich war tatsächlich sehr erfreut, dass wirklich die ganzen Reihen gefüllt
waren. Ich glaube, das waren 30, 35 Personen, die zugehört haben.
Und im Nachgang hat sich sogar noch eine präge Fragerunde gebildet.
Es wurden ganz viele Fragen aus dem Alltag. Das war wirklich ganz interessant.
Ein großes Dankeschön an den Verband hier in Schleswig-Holstein,
die tolle Organisation. Die Vielfalt ist auf so einer Messe das Wichtigste, gut um zu gelingen.
Und Handfestes gab es deshalb beim ZSL Rendsburg und Eckernförde.
Ja, und dass diese Messe nicht nur für Technikfreak was Spannendes war,
das zeigt dieser nächste Beitrag.
Ich mache jetzt hier mal eine Aufnahme für unser Moinsinn. Hier ist gerade Pina
Dolle am Stand von ZSL und lässt sich was zeigen von Carina.
Das tolle Spiel vom Habtik-Labor. Vom Habtik-Labor in Leipzig habe ich ein Spiel mitgebracht.
Es ist entwickelt worden für sehende Kinder. Man darf sich ein Jute-Säckchen
vorstellen, ein ganz kleines Jute-Säckchen, ich sage jetzt mal so groß wie die
Mini-Tafel Schokolade.
Und darin sind kleine Kärtchen mit verschiedenen Tastfiguren drauf.
Man darf da Tastpaare ertasten.
Durch das jute Säckchen können die Kinder ja nicht durchschmuggeln und die Erwachsenen auch nicht.
Der alte Werbeslogan, was für Kinder gut ist, muss für Erwachsene nicht schlecht sein.
Und den Tastsinn brauchen wir, um uns zu fühlen. Wo wir sitzen,
wo wir liegen, ohne den Tastsinn können wir nicht leben.
Ja, und das wird ja den Kindern ausgetrieben. Gibt es was auf die Finger,
wenn der mal was anfasst. Richtig. Man darf sich ja nicht anfassen.
Das Tasten ist für die Entwicklung unwahrscheinlich. Das ist wahrscheinlich wichtig.
Und ihr habt dann gerade noch was Klappern gehabt hier. Was war denn das?
Ich habe die TetraPoint-Punktschriftmaschine.
TetraPoint heißt die Tschechische. Das ist die tschechische Brei-Schriftmaschine.
Und damit schreibe ich hier meine Notizen auf oder fertige Alphabete an,
damit sehende Menschen, die heute den Tag der Möglichkeiten besuchen,
wissen, wie geht denn die Brei-Schrift?
Und warum ist das denn für meinen blinden Angehörigen wichtig,
die Brei-Schrift noch zu lernen?
Dann gehen sie nämlich zu Pina und lernen noch die Brei-Schrift.
Um ein Gewürz zu Hause zu beschriften oder auch mal ein Medikament oder andere
wichtige Sachen. Denn die Breienschrift ist ein wichtiges Kulturgut,
was auch später Blindete lernen sollten.
In Rendsburg wurde mal ein Tastbingo erfunden.
Wir haben ja auch eins in uns da drin. Wir haben das auch schon gespielt auf,
Stadtfeld. Dann erklär das mal Karina und mir.
Ja, also man hat, ich sag jetzt mal, wenn wir vier Mitspieler haben,
dann kriegt jeder Mitspieler eine Kiste mit Gegenständen und das sind Alltagsgegenstände.
Und ich sag jetzt mal, wenn da jetzt sieben Gegenstände zum Beispiel drin sind,
dann sind ganz gemischt, wobei, also sowas wie Löffel oder Würfel oder was auch immer.
Und in diesen fünf Kisten sind zum Teil die Gegenstände eben gleich und unterschiedlich.
Der Spielleiter hat alle Gegenstände.
Die Mitspieler kriegen natürlich Dunkelbrillen aufgesetzt, dürfen dann auch
erst die Kiste öffnen, wenn der Spielleiter sagt, jetzt bitte Kiste öffnen.
Und dann ruft der Spielleiter immer einen Gegenstand auf.
Die Teilnehmer fühlen in ihre Kisten, haben sie den Gegenstand,
legen den Gegenstand raus, wenn sie ihn denn finden.
Ja, wer zuerst eine kristallerei hat?
Bingo. Das ist ein super Spiel. Ich kannte mal eine Kunstlehrerin,
sie hat ein Spiel entwickelt, eine
große Platte, ich sag jetzt mal so zwei Diner-Vier-Blätter nebeneinander.
Darauf hat sie verschiedene Teppichmuster geklebt.
Und dann kleine Kärtchen, man musste Teppichpaare bilden.
Ja, wie so ein richtig schönes Tastmemorie aus Teppichresten.
Wenn man an einem Möbelgeschäft gefragt, kann man es bestimmt auch mal wieder machen.
Oh, es gibt viele Ideen und ich glaube, wir spielen zu wenig.
Ja, viel. Ja, du brauchst dafür ja Räume, du brauchst dafür Tische.
Also, abends ist das Platzfest und so haben wir das tatsächlich auch gemacht.
Vielen Dank, ihr zwei. Gerne.
Der Helferinnenkreis, ein wichtiger
Unterstützungsfaktor, wenn es um Lebensqualität durch Hilfe geht.
Dann ist der Helferinnenkreis definitiv aus Mittelholstein eine gute Adresse.
Was sich hier an Möglichkeiten auftut, ist sicher nicht nur für Pina Dolle vom
Kreis Pinneberg oder von der Regionalgruppe Pinneberg interessant.
Sie war nämlich unterwegs und hat dort ein paar Informationen eingesammelt.
Es gibt die kleine Nachbarschaftshilfe, die große Nachbarschaftshilfe und wir
sind die große Nachbarschaftshilfe.
Weil wir sind vom Land anerkannt, wir sind anerkannt gemeinnützig.
Sind Ehrenamt da mit einer kleinen Aufwandentscheidung. Entschädigung.
Warum alles, was ein Pflegegrad hat zum Beispiel, für die ist das kostenfrei.
Ja, weil es mit der Krankenkasse abzurechnen ist. Richtig.
Okay, das habe ich gerade auch von der Seniorenassistentin so gehört,
dann ist es sozusagen vergleichbar.
Das heißt, bei uns gibt es jetzt, also ihr Vereinbarung nicht tätig?
Wir sind anerkannt gemeinnützig, aber wir sind keine Seniorenassistenten.
Und die Seniorenassistenten, das sind alles private Wirtschaftsunternehmen,
während wir anerkannt gemeinnützig und ehrenamtlich aufgebaut sind.
Das heißt, wir unterscheiden uns nicht in unserer Tätigkeit,
aber in den Preisen. Ja, genau.
Ja, das stimmt. Die müssen sozusagen damit ihren Unterhalt verdienen und sie
brauchen Ehrenamtler. Und ich brauche ganz viele Ehrenamtler.
Davon leben wir alle. Also Sie sagen jetzt Aufwandsentschädigung.
Was ist das dann so, wenn Sie jetzt bei Leuten unterstützen?
Ich rechne mit einem Brutopress von 17,50 Euro ab und davon bekommt schon mal
11 Euro die Helferin oder der Helfer.
Und das war es dann einfach schon. Genau, also das heißt, wenn einer Sie jetzt
bucht, wären das so 17.50 die Stunde. Genau. Ja, das ist natürlich ein Drittel
ungefähr von... Ja, ich weiß das. Ich weiß das.
Wir sind dann aber auch so aufgestellt, dass die Helfer und Helferinnen haben
ja auch dann ein inniges Verhältnis mit ihrem zu Betreuenden.
Es kommt immer die gleiche Person.
Und wir kommen so einmal die Woche vor anderthalb bis zwei Stunden.
Wenn mehr Bedarf erforderlich ist, geht das wohl auch.
Wenn wir einen Pflegegrad haben, bei den 131 Euro, wären das so circa sieben
Stunden im Monat, die so eine Helferin für einen Kunden zur Verfügung hat.
Wenn natürlich mehr Budget vorhanden ist, dann kann man auch mehrere Stunden kommen.
Ja, dann hoffe ich, dass Sie bei uns im Kreis, dass das auch so was bald ergibt.
Ja, peu à peu. Immer da, wo ich Anfragen reinbekomme, da versuche ich ein Team
aufzumachen. Lübeck hat mir gerade angefragt.
Achso, das läuft so, dass man Sie anfragt. Ja. Ich komme nicht von alleine. Okay.
Weil es so viele gibt, die mich gerne haben möchten. Das kann ich ja gar nicht,
weil ich das alles alleine mache. Kann ich das nicht bewerkstelligen.
Ja, das habe ich jetzt so noch nicht ganz verstanden.
Ich habe nicht ganz 100 Helfer und Helferinnen in ganz vielen Orten im Land Schleswig-Holstein.
Ah, okay. Und ich gehe nicht über die Landesgrenze. Also die Frage,
die brauchen Sie gar nicht stellen.
Die brauche ich auch nicht stellen, weil ich gehöre auch hier zum Landesverein.
Ich gehöre zur Regionalgruppe Kreis Pinneberg. Und im Moment mache ich im Prinzip
das, wo, wenn ich Sie jetzt anrufe, also wenn ich jetzt auf Sie zugehe,
so wie ich es jetzt verstehe, nehmen Sie mir dann nämlich die Arbeit ab,
nach Helfern zu suchen. Im Moment versuche ich das nämlich selbst. Ja.
Und das ist eben eine schwierige Geschichte, weil auch zu freiwilligen Foren,
die es ja mal so gab und auch bei uns noch gibt, aber das kann man ziemlich...
Gut. Ich habe jetzt mal hier meine Lauscherchen dazwischen gehalten,
da fehlt mir jetzt aber der Anfang.
Also ich habe den Helferinnenkreis gegründet 2017 im Ursprung als Pflegende
Angehörige, mit Pflegenden Angehörigen für Pflegende Angehörige.
Und wir sind ehrenamtlich aufgestellt und die Helfer und Helferinnen bekommen
eine kleine Aufwandsentschädigung. Ich teile die Kunden zu, die Kunden rufen bei mir an.
Und ich teile die Kunden bei den Helferinnen zu, ortsbedingt,
natürlich wohnortnah, damit nicht so viele Fahrkosten entstehen.
Das soll auch so ein bisschen Nachhaltigkeit dann einfach auch sein.
Also ein Ahrensburger oder ein Pinneberger müsst ihr jetzt nicht nach Ahrensburg
fahren, sondern schon die Pinneberger für die Pinneberger, damit die Anfahrtswege
einfach auch kurz bleiben. Das ist mir ganz, ganz wichtig. Wie groß ist das Netzwerk jetzt?
Also ich habe circa 100 Helfer und Helferinnen von im Moment Ahrensburg bis.
Husum an der Nordsee und an der Ostsee ist das, bis Silberstedt kurz vor Flensburgs Tür.
Und wie finden die Bedürftigen zu Ihnen und wie finden die Ehrenamtler zu Ihnen,
wie funktioniert dieses Netzwerk?
Durch Mundpropaganda, das ist einfach so. Die Mundpropaganda ist das eine,
dann aber auch durch die Flyer-Verteilung, die stehen oft bei Ärzten,
aber auch manchmal bei Apotheken.
Dann die Pflegestützpunkte, die vieler Orte wissen auch von mir,
weil die sich auch untereinander netzwerken, so lernt der eine oder andere mich auch dort kennen.
Die Helfer und Helferinnen, diese Ehrenamtler, das sind häufig Menschen,
die sind frisch in Rente.
Und ich habe häufig Damen, ich habe auch ein paar Herren, aber überwiegend trifft
es dir Damen, wenn die dann alleine sind und die Rente oftmals nicht auskömmlich ist.
So haben sie die Möglichkeit, auf der einen Seite ein soziales Engagement zu
übernehmen, was sie auch unbedingt möchten, aber sich auch auf diese Weise ein
kleines Taschengeld dazu zu verdienen.
Also ich sehe immer beide Medaillen. Das eine ist der Mensch draußen,
der die Unterstützung im Alltag braucht.
Und die andere Seite ist die Helferin, die gerne was tun möchte,
aber nicht auch noch Geld mitbringen kann.
Hilfe ist keine Pflege, das muss man mal sagen. Und was ist dann so in der Regel
das Angebot? Unsere Aufgabe ist zum Beispiel das Begleiten zum Arzt,
zum Einkaufen, alles was man so im Alltag an Erledigungen so hat.
Und auch zum Beispiel, wenn man mal ins Sanitätshaus muss, dass das begleitet
wird von so einer Helferin für Gesellschaft, für Gespräche, Spiele,
Spaziergänge, kleinere Ausflüge.
Ich habe mal eine Dame gehabt, die wollte ihre alte Arbeitsstätte mal besuchen.
Der Sohn hatte keine Zeit und dann
ist die Helferin mit der Dame von Rhein-Zwüchner-Eckern-Pörde gefahren.
Sie war dort Kindergärtnerin und war oberglücklich. Ich bin hinterher noch einen
kleinen Kaffee trinken gegangen und die Dame hat das über Monate erzählt.
Da hat sie ganz lange von diesem Ausflug gezehrt.
Ja, Mund-zu-Mund-Propaganda geht ja nur, wenn man Kontaktdaten hat.
Ja. Sind Sie bereit, die mal mündlich?
Mündlich, ja. Also man erreicht mich telefonisch über mein Büro hier in Rendsburg.
Sagen Sie Ihren Namen nochmal. Tanja Jakobus.
Mit C? Mit K bitte.
Man erreicht mich in meinem Büro in Rendsburg unter Telefonnummer 04331 3389 618,
oder per E-Mail helferinnenkreis-mittelholstein-at-gmx.de.
Wer möchte, kann auch auf unsere Homepage gehen unter www.helferinnenkreis.de.
Die ist aber momentan noch nicht so ganz aktuell. Da fehlt mir schon was.
Aber wenn jetzt jemand nicht aus Mittelholstein anruft, sondern aus Kiel oder
Pinneberg? Also Kiel möchte ich nicht, sage ich gleich.
Kiel ist mir zu groß. Ich war gestern Morgen gerade in Kiel unterwegs und die
Parkplatzsituation ist da einfach unterirdisch. Das nimmt mir zu viel Lebenszeit besetzen.
Und Pinneberg würde ich genauso machen wie in Ahrensburg. Ahrensburg ist auf
mich zugekommen und hat gesagt, Mensch, Herr Jakobus, kannst du dir vorstellen,
bei uns ein Team aufzubauen? Ich sage, ja, natürlich.
Dann komme ich runter, dann lernt man sich erst mal kennen.
Dann gucken wir gemeinsam, wo gibt es eine Raumnutzungsmöglichkeit,
dass ich mich mit meinem Team in Pendenberg regelmäßig alle acht Wochen treffen
kann zum Austausch, für Gespräche, für Schulungen etc.
Und das möglichst kostenfrei, weil wir sind halt Ehrenamtler und wir haben hier
nicht die dicke Kohle. Wir werden auch nicht gefördert. Das trägt sich von alleine.
Richtung Schleswig sind Sie auch schon ausgegeben? Wir sind also in Schleswig, um Schleswig.
Wie sie da alle heißen, Jüberg, Dreyer, Silberstedt.
Okropp hat gerade angefragt, die wollen auch mit mir zusammenarbeiten.
Habe ich öfter mal Anfragen.
Das geht auch noch dieses Jahr noch los. Er kann Förde auch,
geht auch wieder los, da bin ich schon mal gewesen, da will ich auch wieder mehr tätig sein.
Ja, haben ganz viele angefragt. Schön, danke.
Das ist gut. Gab es heute auch außerhalb mit Pina noch so gute Gespräche?
Ich habe viele tolle Gespräche tatsächlich gehabt.
Tim, Dörr, Strand und Lübeck waren mit dabei. Lübeck habe ich jetzt schon mit
dem Blindenverein gesprochen.
Nächstes Jahr werden wir das mal anpacken, dass ich mal nach Lübeck komme.
Dass wir uns mal näher kennenlernen und in meinem Gespräch gucken,
ob wir gemeinsam eine Möglichkeit finden für uns, eine Raumnutzung,
dass wir da auch ein Team draufstellen können. Sehr schön.
Sodass ich dann dort auch regelmäßig alle acht Wochen runterkomme,
sodass man sich da trifft für einen Austausch, für Gespräche, für das Kennenlernen.
Weil das Team soll sich ja auch kennenlernen, damit sie sich auch gegenseitig vertreten können.
Dass der Tag der Möglichkeiten nicht nur ein Treffpunkt für Hilfsmittel und
Technikfreaks ist, Das zeigt auch
die Präsenz und die Einbeziehung der Kreisverkehrswacht aus Rendsburg.
Jetzt bin ich bei der Verkehrswacht Rendsburg oder wie heißen Sie korrekt?
Kreisverkehrswacht Rendsburg sind wir.
Und ich spreche mit wem? Dietmar Benz, ich bin Vorsitzender und Moderator bei
dieser Kreisverkehrswacht.
Was haben Sie bei den Blinden und Sehbehinderten verloren?
Ja, das hatten wir uns auch gefragt, als wir gebeten wurden zu kommen,
aber mittlerweile haben wir festgestellt durch viele Gespräche,
dass wir auch hier, wie in vielen anderen Bächen, genau richtig sind.
Wir haben zum Beispiel Informationsmaterial darüber dabei, über Sehen und Gesehenwerden.
Oh ja. Das ist Unfallverhüllung pur.
Reflektierende Aufklebesterne haben wir mit.
Wir informieren mit einem sogenannten Lichttunnel, da kann man in ein Tunnelrohr
schauen, praktisch das ist eine große Röhre und kann einfach sehen.
Wie wenig man gesehen wird, wenn man dunkle Kleidung hat.
Dann haben wir Informationsmaterial mit, zum Beispiel für Kinder. Warum haben wir die mit?
Weil auch die Sehbehinderten Oma und Opa sind, Papa und Mama sind und auch wissen
sollen, was wir mit den Kindern so machen.
Darüber hinaus haben wir auch in Gesprächen jetzt hier nochmal deutlich festgestellt,
ein Mensch, der sehbehindert oder blind ist, bewegt sich auf einem Gehweg und
hat vielleicht seinen Langstock dabei.
Ich komme als Pedelec-Fahrer mit dem E-Bike, mit dem Lastenfahrrad oder mit
den E-Scootern, die wir besonders nicht so toll finden. Von hinten.
Von hinten angefahren. Ich sehe nicht, dass dieser Mensch blind ist.
Genau. Der hört mich auch nicht.
Und deswegen sage ich, sollte man vielleicht auch als blinder oder sehbehinderter
Mensch, aber auch natürlich als sehender Mensch, auch von hinten gesehen werden können. Ja.
Durch eine Weste. Wir haben so kleine Kragen, haben wir jetzt alle schon verteilt,
wo man einfach im hellen, aber ganz besonders natürlich im Dunkeln gesehen wird.
Und dann haben wir mit, das hat auch der eine oder andere ausprobiert,
sogenannte Rausspringen.
Die simulieren zum Beispiel ein Alkoholgehalt von 1,5 Prozent.
Was hat damit nichts Sehne zu tun? Dem zeigen wir nicht, sondern wir zeigen die den Angehörigen.
Das heißt, ein Angehöriger kann mal sehen, wenn man stark sehbehindert ist,
in dem Fall ist der Alkohol, wie schwer das ist, sich zurechtzufinden.
Ich habe zu dem einen Herrn gesagt, nehmen Sie mal unsere Raussprille mit 1,5
Promille und gehen Sie mal zur Edeka zum Einkaufen.
Dann wissen Sie anders, was wissen Sie sowieso, aber vielleicht noch mal ein
bisschen deutlicher, wie sich ein sehbehinderter Mensch fühlt,
wenn er morgens aufsteht und das den ganzen Tag hat und nicht richtig gucken kann.
Das waren so unsere Dinge, die wir hier an die Frau, an den Mann gebracht haben.
Und ich glaube, wir waren hier genau richtig.
Das freut mich. Vielen Dank. Gerne. Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen,
sie ist begehrt. Die berühmte begehrte Brille, die Meta Rain Barn Glasses.
Eine Brille, die umstritten ist, aber auch für Menschen mit Sehbehinderung ganz
interessant ist. Dicht umlagert war daher auch der Stand des Optiker Carstens aus Plön.
Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, sie ist begehrt. Die berühmte begehrte
Brille, die Meta Rain-Bahn-Glasses, eine Brille, die umstritten ist,
aber auch für Menschen mit Sehbehinderung ganz interessant ist.
Dicht umlagert war daher auch der Stand des Optiker Carstens aus Plön.
Ich stehe jetzt bei Optiker Carstens und der kann mir mal sagen,
ob sich die Reise denn gelohnt hat, denn sie haben doch einen weiten Weg aus
Plön hierher angetreten, um bei uns zu sein.
Also meine Bilanz, Sie hören es vielleicht an meiner Stimme,
ich habe heute sehr, sehr viel gesprochen.
Ja, also meine Bilanz, es war hervorragend. Also das Schönste,
ein schönster Moment oder ein sehr schöner Moment war, es war eine Dame,
eine ältere Dame mit ihrer Tochter da.
Die ältere Dame hat diese Brille ausprobiert, hat sie aufgesetzt Und Sie haben
so langsam gesehen, wie das Lächeln in Ihrem Gesicht kam durch die Informationen
und durch das Gespräch mit der Brille.
Damit kann ich den Tag beschreiben. Es hat allen ein Lächeln ins Gesicht gebracht.
Aber Logischenberatung machen Sie nicht? Doch. Doch? Genau.
Seit 23 Jahren habe ich das Geschäft und ich würde jetzt mal so sagen,
dass ich 17, 18 Jahre Logischenberatung mache.
Sehr schön. Wir haben gestartet mit der Firma Schweizer damals und haben uns
dann immer weiterentwickelt, haben auch viele Produkte da, zwei,
drei Bildschirmlesegeräte, alle Filter, Kantenfilter, viele Lügen,
alles was da so möglich ist.
Nun haben wir zwei Feedbacks für euch zusammengestellt. Einmal von Margarete
Völzke, die direkt auf der Messe, auf dem Tag der Möglichkeiten ihr Feedback gegeben hat.
Sie ist aus Kiel und sie brachte das Ganze ziemlich gut auf den Punkt.
Hinten dran kommt dann auch noch Tobias.
Tobias hat sich gemeldet auf unseren Aufruf her in der WhatsApp-Gruppe.
Die wir da vom Blinden und Zippen in den Vereinen auch haben.
Und da hat er sich gemeldet mit seinem Feedback über die Möglichkeiten am Tag
der Möglichkeiten. Hier kommen die beiden Feedbacks aus unserer Besucherschaft.
Es ist beeindruckend, wer alles hier ist, welche Stände es gibt.
Und es war auch luftig und viel Platz, dass man überall gut an die Stände ran konnte.
Das hat mir auch sehr gut gefallen und ich habe immer wieder neue Sachen nochmal
entdeckt für mich, die ich gebrauchen kann, die ich noch nicht kannte,
Informationen und so weiter, nebenbei Vorträge.
Da konnte man mal in Ruhe sitzen und mal zuhören. Und es waren auch viele Informationen.
Und schön ist es ja immer, dass wir alle so hier sind und dass wir uns alle
hier so treffen, von überall aus Schleswig-Holstein. Und dass auch die Möglichkeit
war, sich mal hinzusetzen, zusammen was zu essen, einen Kaffee zu trinken.
Also dass man sich nicht nur Guten Tag sagt, sondern auch mal die Möglichkeit
hat, ein bisschen zu schnacken. Mein Name ist Tobias Dose.
Ich bin zu 100% blind und war am 6. Juni auch auf der Hilfsmittelausstellung,
oder Messe in Rendsburg. Es war sehr gut.
Vor allen Dingen das mit den Navi-Lens-Kurse hat es mir sehr gut gefallen.
Ich stand zum Beispiel hier.
Also sehr viel im großen Raum habe ich sie nun nicht ausprobiert,
aber ich habe sie draußen vorne im Flur zum Beispiel benutzt. Habe ich.
Stand ich draußen vor der Tür und habe dann mal geguckt, ob ich was finde.
Und dann sagte er mir, er sieht zwei Codes.
Einmal Eingang, das war richtig, ich stand ja vor dem Eingang.
Und einmal Behindertentoilette,
die war dann weiter hinten so. Da habe ich mir, auf Toilette gehen könntest du eigentlich auch mal.
Dann bin ich so weiter nach rechts gegangen und dann macht das so blub,
blub, blub, blub mit der Navilenz.
Und dann sagte sie, Damen-Toilette. Und ich denke, vielleicht noch weiter rechts
ist die Herren-Toilette. Dann bin ich weiter rechts und gehe weiter rechts.
Und ne, da ist keine Herren-Toilette. Dann gehe ich nach links und auf der linken
Seite der behinderten WCs war dann die Herren-Toilette.
Ich bin dann darauf zugegangen und er sagte mir Meter für Meter mal an,
wie viel Meter ich noch weg wäre.
Ich würde es feiern, wenn das irgendwann hier für alle zugänglich ist.
Also man kann ja Navilenz kurz für den Einzelnen sozusagen schon machen oder
für fünf Familienmitglieder, aber so für die breite Öffentlichkeit,
das würde ich feiern, auf jeden Fall.
Drinnen, die Hilfsmittelausstellung war auch sehr gut.
Da hatten wir,
so einen einzelnen Seminarraum, wo die Seminare abgehalten worden sind.
Da hätte man vielleicht noch einen kleinen Lautsprecher reinstellen können.
Weil einige Leute, also ich habe jetzt nur.
Eine Sitzung mitgemacht, aber die war am Anfang ziemlich leise und die musste
ganz schön aus sich herauskommen, sage ich mal so, um dann hinterher gehört zu werden.
Es war ein sehr schönes Erlebnis und ich würde mich freuen, wenn wir nächstes
Jahr da irgendwie wieder so wären.
Ein solches Event funktioniert natürlich nicht ohne das Geschäftsstellenteam
und am BSVSH-Stand war einiges los.
Das Blickpunkt Aue-Team war dort da und hat fast dauerhaft Einsatzgespräche
geführt und auch am Tisch der Regionalgruppe Rendsburg war enormer Gespräch
bedarf. Es ist alles am Laufen gehalten, aber hielt das Geschäftsstellenteam.
Was da geboten wurde, war einfach nur echte Willkommenskultur.
Zum Beispiel mit dem Shuttlebus vom Bahnhof Rendsburg.
Frau Schliebe, Sie sitzen sonst im Zentrum des Vereins. Heute waren Sie der
Vorposten. Ja, so ist es.
Wie ist das Gefühl, auf dem Bahnhof Dienst zu machen? Sehr ungewöhnlicher Arbeitsplatz
für mich heute gewesen, tatsächlich. Aber das Wetter war gut.
Und unsere Mitglieder und alle, die gekommen sind, haben sich gekennzeichnet.
Das war für mich natürlich von großem Vorteil. Natürlich kenne ich schon viele,
aber nicht alle. Wir haben ja auch viele neue Mitglieder.
Und diejenigen, die sich gekennzeichnet haben, die eine Dame ist mit einem Verkehrswinker
gekommen. Alle hatten eine Anstecknadel oder den weißen Langstock.
Und somit konnte ich alle Schäfchen gut einsammeln und hierher bringen.
Also das hat sehr gut geklappt. Also eine erfolgreiche Bahnhofsmission.
Sozusagen, ja, richtig.
Hat mich sehr gefreut. Und ja, wir haben bis kurz nach zwölf am Bahnhof gestanden,
und da waren die letzten Anmeldungen. Und wie gesagt, die Leute,
die sich gekennzeichnet haben, konnte ich gut finden und konnte alle gut herbringen.
Dann kommen Sie hier rein und sind lauter zufriedene Leute. Ja,
so ist es. Das freut mich.
Der letzte Shuttle fährt um vier. Das einmal als Sekunde.
Da im Hintergrund habt ihr gerade die Stimme von Maura Raffelt gehört.
Sie wird sonst hier in diesem Podcast nicht zu Wort kommen. Das liegt aber nicht
daran, dass wir das nicht wollten, sondern weil sie an dem Tag sehr, sehr, sehr aktiv war.
Und ja, sie hat an diesem Tag auch
ihre Moderationspremiere für den BSVSH gefeiert. Sie ist ja neu im Team.
Wir haben sie in der letzten Ausgabe ja vorgestellt.
Ja, und was noch ganz spannend war, sie war unterwegs mit unserer neuen Errungenschaften,
nämlich unserer BSVSH-eigenen Kamera.
Hat also vieles im Bild eingefangen für die Menschen, die wissen wollen,
wie das dann alles aussieht.
Sie hat überall angepackt, wo es nötig war, beim Aufbau, beim Abbau und überall
da, wo sie gebraucht wird, war Maura Rafelt dabei. Und die Bilder werden diejenigen,
die sehen können, auf der Webseite
und vielleicht auch in einem anderen Zeitungsartikel entdecken können.
Was wichtig ist, ist die Bilanz. Und die Bilanz ziehen wir jetzt im Gespräch
mit Johannes Schröder von der Rendsburger Regionalgruppe, der Sprecher und unserem
Geschäftsführer Martin Galeano.
Es geht dem Ende zu und jetzt stehe ich mit dem Chef der Geschäftsstellencrew,
mit unserem Geschäftsführer und mit dem Sprecher der Rendsburger Gruppe, also den beiden,
Hauptverantwortlichen der heutigen Veranstaltung.
Und ich möchte mal jetzt auch eure Bilanz hören.
Was ich bisher an Feedback hatte, sind die Aussteller überwiegend zufrieden
gewesen mit den Gesprächen. Ja.
Der eine oder andere mag vielleicht nicht so das interessante Angebot gehabt
haben, aber das kommt vor, wenn man so eine Veranstaltung macht.
Ich glaube, von der Besucherzahl können wir auch nicht unzufrieden sein,
da wir ja heute als Zielgruppe nicht unbedingt die breite Öffentlichkeit haben,
um den Verein und die Gruppe bekannt zu machen, sondern eher die Mitglieder angesprochen haben.
Und wir legen jetzt bei, viel mal Daumen, 130, 140, soweit ich bekannte.
140 würde ich ungefähr sagen, ja. Und ich denke schon,
wenn wir das vorhandene Potenzial an Mitgliedern aus den Kreisen,
die jetzt etwas weiter von Rendsburg-Eckernförde entfernt sind,
noch weiterheben können,
also alles, was im Specköl Hamburg liegt oder im Süden Schleswig-Holsteins,
wobei man natürlich sagen muss, dass die Verkehrsverbindungen am Wochenende
hier ein großes Hemmnis sind.
Ich denke, dann können wir im Augenblick ganz zufrieden sein.
Und wir haben im internen Kreis gerade schon mal so die Köpfe zusammengestellt
und überlegt, ob es nicht eine Option gäbe, das auch mal an einem Freitag zu
machen, wenn der ÖPNV zumindest funktioniert.
Das wird sicher möglich sein. Ja, also. Und aus Sicht der Geschäftsstelle? Ja, also.
Ich muss ja nochmal fairerweise sagen, Ehre, wem Ehre gebührt.
Das ist ja die Frau Peters, die wirklich ganz, ganz viel hier gemacht hat aus der Geschäftsstelle.
Und dann auch nochmal die letzten vier Wochen die Frau Raffelt,
die wirklich großartig dazugekommen und unterstützt hat.
Ich habe ja wirklich für den Tag der Möglichkeiten einen überschaubaren Beitrag
sozusagen nur leisten müssen, in Anführungsstrichen.
Bin wirklich super stolz irgendwie auf mein Team und was geleistet worden ist.
Und auch in der wunderbaren, wundervollen Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Rendsburg.
Und ich fand gerade heute bis Mittag, fand ich, war es richtig, richtig gut.
Ich fand sehr positiv, dass die Vorträge meines Erachtens sehr gut besucht waren,
also dass teilweise die Leute sogar stehen mussten.
Das freut mich wirklich sehr. Essen und Trinken, das ist ja auch immer wichtig,
war toll und logistisch, glaube ich, ist das eben grundsätzlich erstmal ein
toller Ort hier, wo man das machen kann und ich denke auch, wenn wir es hinbekommen, noch ein bisschen,
größeren Radius Werbung zu machen, dann kann ich mir sehr gut vorstellen,
dass wir hier ein ganz tolles Event auch machen können, was sich dann eben wirklich
über die Stadt und Landeskreise hinaus dann eben auch bespricht.
Sie ist die Mist-Tag der Möglichkeit, Monika Peters. Und sie hat das letzte Wort.
Sie kann uns jetzt erzählen, wie für sie dieser Tag der Möglichkeit in der Bilanz ausgesehen hat.
Wenn Sie sich umschauen, lauter zufriedene Gesichter, sind Sie auch zufrieden?
Ja, doch, ich bin sehr zufrieden.
Wir haben viele gute Gespräche geführt, es waren viele Leute da.
Ich bin sehr zufrieden. Es hat gut funktioniert und die Räumlichkeiten sind
wirklich hervorragend. Und wir planen gerade schon den vierten Tag der Möglichkeiten.
Geht gerade schon wieder los.
Die dbsv-inform-Hörer und die Buch21-Hörer,
Dürften vielleicht ein bisschen enttäuscht sein, dass wir hier nach dem Interview
mit Monika Peters Schluss gemacht haben. Aber aus Platzgründen und Zeitgründen
konnten wir das nächste Interview nicht mehr in das Magazin Buch21 mit integrieren.
Dafür seid ihr, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen vom Podcast Moinsen,
verwöhnt. Denn ihr kriegt jetzt diesen Bonustrack zu hören.
Es geht um die App NaviLens. Es geht um ein Interview mit dem Inhaber und Gründer
der Firma, die NaviLens entwickelt hat.
Und es geht natürlich um auch eine Live-Demonstration. Dr. Jürgen Trinkus wird
unterstützt für die Übersetzung beim Interview von Martin Galeano.
Ich wünsche gute Unterhaltung bei diesem tollen Beitrag über die App NaviLens.
Eines der Highlights des dritten Rendsburger Tags der Möglichkeiten ist der Einsatz von NaviLands.
Wir haben den ganzen Ausstellungsbereich vom Shuttlebus bis zu allen Ständen
und Versorgungsstrecken in diesem Gelände mit NaviLands versehen.
Das ist, glaube ich, eine ziemlich neue Sache.
Wo steht NaviLens jetzt international und wo steht es in Deutschland?
Das wollen wir gern herausfinden.
Und dafür haben wir heute einen Gast in Rendsburg.
Wir freuen uns, dass Nikolaus Ciasolo heute zu uns gekommen ist.
Und vielleicht stellen Sie sich erst mal vor, wir haben einen Übersetzer noch
heute am Tisch, das kein geringerer war als unser Geschäftsführer Martin Galliano,
der lange auf internationalem Parkett unterwegs war und jetzt hier auch die
Dolmetschung übernimmt.
Ja, Herr Galliano. Hallo auch von meiner Seite an die Zuhörer.
Genau, ich gebe mein Bestes beim Übersetzen. So, ciao Nicola. Ciao.
Thank you for having me. My name is Nicola Ciasullo. Sorry, but my Deutsch is not so good.
So, I'm the founder of iSTEC. iStek ist eine italienische Firma und wir bauen,
heute Produkte für jedes Kindes von Disabilities. Wir starten mit der Blind
Association, wo wir viel arbeiten.
In unserem Portfolio haben wir verschiedene Produkte, wie Taktile Maps,
Taktile Pabings, alles, und auch NaviLens, die wir sehr stolz haben.
NaviLens ist eine Unternehmen, die in Spanien ist, in Mürsland.
In Spanien NaviLens in den letzten Jahren hat es besonders viel aufgewachsen.
Und natürlich ist es jetzt auf alle Welt, including in Italien,
wo wir stolz auf die NaviLens in unserem Land stecken.
Wir haben in der Hauptsache mit vielen Museums begonnen. Für den Kulturherrhythmus
ist es eine wirklich gute Lösung.
Und jetzt werden wir mehr in der öffentlichen Transport in Italien expandieren.
Die nächsten Schritte sind natürlich auch in Deutschland. Ich denke,
es sind wirklich interessantes Produkte, die wir in Deutschland bringen wollen.
Und Nabilanz ist wirklich gut, nicht nur für blind, aber für alle.
Also, es öffnet die Tür für viele Möglichkeiten.
Und in Europa, der amerikanische Markt ist auch etwas, Das ist ein Thema,
wo Navilanz wirklich geht und sich vorbeigehen.
Und zum Beispiel in New York, in der Metro von New York.
Ich war der erste User in der Metro von New York, für instance.
Weil ich mich auch in Troubles finden, um Informationen zu finden.
Und ich sah Navilanz und sagte, okay, gut, jetzt kann ich mich auch benutzen.
Und auch, ein weiteres Projekt, seit du schon erwähnt, und.
Das ist auch, dass die Möglichkeit, die Navi-Lens mit Ray-Ban-Meta benutzen
wird. Sorry, mit was? Mit Ray-Ban-Meta.
Ah, Ray-Ban, mit Metaglases. Metaglases. Also es ist ein Beta, aber es wird kommen.
Und es ist auch etwas gut, das bald wird sein.
Nicola arbeitet für Ice-Tech, das ist eine Firma, die aus Italien kommt und
dort historisch mit dem Blindenverband dort eben kollaboriert hat.
Da werden aber nicht nur für Blinde, sondern auch für Menschen mit verschiedenen
Beeinträchtigungen Dinge gebaut und entwickelt.
Jetzt für Blinde wieder, Sehbehinderte wiederum das Thema taktile Maps, also Karten.
Dann eben auch taktile Leitsysteme.
Und die Firma Navilance, die wiederum eine andere Firma ist,
die kommt eben aus Spanien, aus dem schönen Murcia.
Und die sind international relativ stark am Wachsen. Viel im Museumsbereich,
also im Kulturbereich, gibt es eben schon einige Applikationen und Lösungen,
wo NaviLens im Einsatz ist.
Wenn man quasi ganz groß international guckt, ist New York, also der amerikanische,
US-amerikanische Markt, ist ein sehr wichtiger Markt in New York beispielsweise,
gibt es NaviLens schon für die Metro.
Und das jüngste Projekt, was jetzt aktuell noch in der Beta-Version,
also quasi im Entwicklerstatus ist, ist das Thema.
Mit den Metaglasses, also die Kollaboration von der Firma Meta mit Ray-Ban,
die Brille, wo man eben auch quasi Internetzugang hat, die ja auch schon beim
BSVSH der ein oder andere sozusagen nutzt.
Ich gucke jetzt beispielsweise Herrn Dr. Trinkus gerade an mit seinen Metaglasses, die er hat.
Das ist sozusagen die Entwicklung und eben der öffentliche Transportbereich neben dem Museum.
Und genau, das ist quasi Deutschland, da ist Deutschland natürlich auch als
ein großer, wichtiger Markt in Europa gut.
Und deswegen versucht NaviLens jetzt eben hier auch Fuß zu fassen und sich zu entwickeln.
Was ist das Besondere an NaviLens? Die Codes werden ja aus großer Entfernung
erkannt, das ist ja anders als bei QR-Codes.
Wie funktioniert diese Interaktion zwischen den Codes und den smarten Geräten,
die sie empfangen? Also im Moment sind das ja die Smartphones.
Aber wie technisch funktioniert das auch die gute Dinge bei Navidance.
Das ist das, dass du normalen Quark-Code musst, oder du musst es sehr,
sehr, sehr kurz an den Bildern, sonst wird dein Handy nicht mehr detectiert.
Hier haben wir einen Quark-Code vor mir, etwa 10 m oder sogar mehr,
und ich kann es sofort sofort auf die Kamera fokussieren. die Kamera.
Und das hilft wirklich jedem. Denn wenn du umgekehrt, wirst du nicht wissen, was dich mit dir ist.
Und dann kannst du einfach dein Handy öffnen und du wirst sofort einen Code
und dann kannst du es einfach markieren und direkt in den Code gehen.
Das ist sehr hilfreich. Technisch vielleicht, aber das ist wirklich der Vorteil der Lösung.
Nicola sagt, Und ohne jetzt in technische Details zu gehen, dass man mit dem,
NaviLens einfach die Möglichkeit hat, über Entfernungen von mehr als 10 Metern,
15, 20 Metern und verschiedenen Winkeln,
QR-Codes scannen kann, was natürlich ein riesen Vorteil ist für den regulären
QR-Codes, die ganz, ganz schwer genau zu treffen sind.
Wo man eben dann auch über seine App dann markieren kann, wie weit ist das weg,
fühle mich da sozusagen ran. Man
kann beliebig Informationen hinter diese Navi-Lens-Codes sozusagen legen.
Also beispielsweise heute auf dem Tag der Möglichkeiten haben wir unsere Speisekarte,
auch damit eben, dass man eben genau sehen kann, okay, was gibt es hier zu essen,
was kostet hier die Currywurst beispielsweise.
Und das funktioniert eben sehr, sehr gut technisch.
Man muss aber trotzdem natürlich mit einem Smartphone hantieren.
Man hat ja in einer Hand einen Stock und dann immer noch das Smartphone.
Gibt es Möglichkeiten, das noch zu ändern, zu erleichtern?
Also beispielsweise wären das ja bestimmte Behälter, wo das iPhone dann nicht
immer in der Hand gehalten werden müsste. Oder Sie deuteten vorhin schon mal
an, mithilfe einer Kamera, die in eine Brille eingebaut wird.
Wohin geht die Reise? So, of course, it's normal that it's a little bit difficult
when you have the white can from one side and take the phone on the other side.
Especially, I think, this has been also flagged as a point, like when you have
in... mit öffentlichen Transport, mit vielen Leuten in den Bereichen,
in denen man nicht weiß, und so weiter.
Natürlich gibt es natürlich auch Lösungen, die man mitnehmen kann und mit dem
Telefonnummern in die Hand nehmen, aber natürlich gibt es mehr Probleme,
um wirklich mit dem Telefonnummern zu benutzen.
Deswegen ist es meistens benutzt, wenn man einen Sekunden restiert und man nur
kann, und dann in der Fall, wenn man weitergeht, in Unterstützung mit anderen
Lösungen, wie pavings und so weiter.
In diesem Moment gibt es eine Zusammenarbeit mit Meta, und die nächsten Schritte
werden, natürlich, die Technologie in den Augen zu bringen.
Und das wird alle Lösungen ermöglichen, weil es nur mit den Gläsern und mit
dem Kanten benutzt werden kann.
Die Glässe werden sofort die Kurs, die sich umgekehrt haben,
und das wird die Operation ermöglichen, um zu sehen und zu nutzen,
wo du bist, welche Informationen sind in welchen Kurs und so weiter.
Nikola sagt genau, heute ist es eben noch ein bisschen schwierig,
wenn man wirklich sagt, man möchte sich beispielsweise in New York und viele
Menschen unterwegs sind, öffentlichen,
mit einem langen Stock und dann noch dem Handy quasi über NaviLens navigieren.
Genau deswegen ist NaviLens heute eben viel zum Beispiel im Museumsbereich im
Einsatz, wo man sich vielleicht hinsetzt oder irgendwo so ein bisschen auch
in Ruhe sein kann, um dann eben über diesen NaviLens-Code dann weitere Infos zu erhalten.
Und gleichzeitig gibt es eben dieses sehr interessante Projekt mit den Metaglasses,
also Ray-Ban Metaglasses, damit man eben beispielsweise, wenn man auch einen
langen Stock hat, direkt über die Brille, die Kamera quasi den Navi-Lens-Code
erkennt und dann darüber quasi,
eben navigiert über die Tonansagen, die dann quasi ja im Ohr landen.
Wie sieht das Marketing in Deutschland aus, damit NaviLens tatsächlich in den
Bereich des öffentlichen Verkehrs und der Museen kommt?
Wir würden da ja gern helfen als Selbsthilfevertretung, aber es muss ja da sicherlich
auch eine Infrastruktur geben, mit der man das dann machen kann.
Also was kann man tun, damit in Deutschland NaviLens mehr verbreitet wird?
So, in Deutschland gibt es keine offizielle Anwendung.
Es gab einige Piloten, zum Beispiel bei Deutsche Bahn.
Wir waren in Frankfurt ein paar Wochen vor dem Zeitpunkt. Wir haben auch mit,
Deutsche Bahn ein paar Code, wo wir einfach in der Stadt und außerhalb der Stadt.
Aber natürlich gibt es noch eine reale Implementation.
Ich glaube, dass es auch das gleiche, als wir in Italien haben.
Wenn man eine neue Technologie, die besonders wichtig ist für blinde Menschen,
in diesem Fall, oder für low-visual-imperiode, kann die Assoziation eine wirklich
wichtige Rolle machen, in der Diskussion mit den Institutionen.
Und auch in Museums zu verstehen, und so weiter, um die Technologie zu unterstützen.
Denn in der Endeffekt ist es eine gewünschte Situation.
Und ich denke, es ist wichtig, dass die Institutionen, in particular und,
auch alle anderen Organisationen, starten die Idee, dass es eine Lösung ist,
die sehr wichtig ist, und sie können
sich als Adon zum normalen Wife-Hunding-System, die Sie im Umfeld haben.
Und wenn das so ist, dann sind wir hier vollständig, auch als Ice-Tech,
mit Navilanz, und versuchen, in den deutschen Markt zu entdecken.
Aber ich denke, die ersten Schritte werden auch von einer Assoziation,
wie Sie, in Ihrem Case, die können, zusammen mit uns, versuchen,
einen Pilot-Case und einen Pilot-Projekt, wie heute.
Heute, für mich, ist ein fantastischer Beispiel, wo Sie die Idee haben,
die NaviLets-Code zu geben, und die Leute können hierher versuchen,
können sie sehen, was die Lösung bringen kann, können sie darüber sprechen,
und dann, in jedem Moment, wir mehr und mehr bringen die Lösung in,
und dann wird es mehr und mehr expandiert und die Organisation wird versuchen,
dass es wichtig ist, diese Lösung in ihre Gebäude zu bringen.
Nikola sagt, also in Deutschland gibt es noch sozusagen kein...
Also man steckt in den Kinderschuhen, so würde ich es jetzt mal quasi sinngemäß übersetzen.
Es gibt eben noch kein festes Projekt, wo es jetzt dauerhaft umgesetzt wird.
Es gab aber Pilotprojekte, beispielsweise mit der Deutschen Bahn,
Jetzt war vor kurzem ja die Side City, dort hatte man eben ein kleines Projekt mit der Deutschen Bahn
und Nikola sagt eben, dass über Institutionen wie jetzt beispielsweise den BSVSH,
also gemeinnützige Organisationen, die eben diesen Bereich für blinde Sehbehinderte vertreten,
dass das eben ein wichtiges Instrument sein kann, damit man eben Navilens auch
in den Markt sozusagen auch.
Reinbringen kann, um das dann vielleicht irgendwann auch in Museen oder öffentlichen
Transportwesen beispielsweise eben einzusetzen und eben vielleicht weitere Pilotprojekte zu machen.
Er hat eben gesagt, dass jetzt zum Beispiel heute der Tag der Möglichkeiten,
dass er das ganz toll findet, dass man sich überlegt hat, wie wollen wir das nutzen.
Und jetzt sind hier eben fast 20 NaviLens-Codes sozusagen, auf die man eben
guckt mit den verschiedenen Informationen zu den Ausstellern und dass man gerne
im Gespräch bleiben kann in der Diskussion,
wie man vielleicht gemeinsam eine Win-Win-Situation eben bauen kann,
dass wir NaviLens irgendwie einsetzen quasi, also auch kostenlos für uns eben einsetzen und,
weiter das quasi bekannter machen, damit dann vielleicht irgendwann auch im
öffentlichen Bereich das mehr Anwendung und Interesse auch findet,
dass man eben darüber spricht.
Ja, und jetzt bin ich mit der Frau verabredet, die uns NaviLens hierher geholt
hat gewissermaßen, den Riecher dafür hatte und sich eingesetzt hat dafür.
Britta Haltenberger, erklär doch bitte mal, wie funktioniert die ganze Sache jetzt? Ja, NaviLens...
Es ist eine Möglichkeit, via Smartphone sich navigieren zu lassen über eine
App, die auch NaviLens heißt, und dazugehörige Codes, die so ähnlich funktionieren wie QR-Codes.
Es sind auch so quadratische Bildchen mit bunten kleinen Quadraten drin.
Und der Vorteil von NaviLens gegenüber einem normalen QR-Code ist,
dass die aus deutlich weiterer Entfernung erkennbar sind.
Und auch der Winkel, in dem ich das Handy auf den Code halte,
ist nicht ganz so entscheidend, weil die sehr gut erfassbar sind vom Handy.
Und dieser Code kann mir dann in diesem Fall zum Beispiel sagen,
an welchem Stand oder vor welchem Stand ich stehe und wie weit ich noch weg bin.
Und kann mich dann dorthin navigieren, indem er mir sagt, wie viel Meter ich noch weg bin.
Und wenn ich mich darauf zubewege, dann sagt er mir eben, wie weit ich noch
entfernt bin. Wollen wir das mal ausprobieren? Ja.
Zwei Meter weg, geradeaus. Erlehrungsberatung S-Zeit Neumünster.
Genau, der ist aber sehr nah, zwei Meter. Wir wollen uns mal bei jenem Sucht, der weiter weg ist.
Der Kut wandert nach dem Helferinnenkreis in Zins voraus. Und wir müssen uns
dahin navigieren lassen.
Wenn er rechts sagt, muss ich dann nach rechts gehen? Oder leicht rechts geteilt.
Voraus. Richtig. 7 Meter voraus. 6 Meter voraus.
5 Meter rechts. 4 Meter links.
Links wieder. 3 Meter rechts.
Je dichter man kommt, desto.
Genauer wird er auch die 3 Meter vertreten. Rechts.
Rechts, rechts, rechts, rechts. Und jetzt ist der Code außerhalb der Erfassung,
weil er relativ hoch hängt. Ach so, das ist der Grund.
Die Engel relativ hoch, damit sie eben auch über die Kürze rüber...
Ja, das ist klar, jetzt in dem Falle. 390 Zentimeter weg.
Nach links geneigt heißt, ich muss ihn... Also du stehst wirklich kurz davor.
Ja, also man kann sich jetzt ja mitten in das Raum stellen, sich dann etwas
auszuholen. Alle Codes, genau.
Schön, dass du das hierher geholt hast und wollen wir hoffen,
dass jetzt von diesem Tag in Rendsburg ein Impuls ausgeht, dass diese schöne
App dann den Alltag, das dann das verändert.
Ja, das wäre echt schön, wenn ich mir vorstelle, dass ein Rathaus damit ausgestattet wird und,
für jeden wirklich ersichtlich ist, wer sitzt hinter der Tür im Büro,
für was ist der zuständig.
Das ist schon echt eine Bereicherung. Ach, wie die Speisekarte könnte man ja nochmal vorführen.
10 Meter weg, nach rechts gemeint, Speiseplan. Ah, Speiseplan.
Ah, da fängt der Schlaf vorzulesen. Genau.
Moinsinn und Buch21, das war's für heute. Mein Name ist Herr Schlange,
ich bin euer Moderator. Ich möchte mich ganz herzlich bei Jürgen Trinkus bedanken,
der mit seinem Mikrofon unterwegs war und ganz viele spannende Eindrücke vom
Tag der Möglichkeiten geliefert hat.
Wir sind immer am Ball, wo was passiert. und wenn wir aktiv sind,
dann hört ihr es in diesen Ausgaben.
Das ist das, was unser Auftrag ist mit diesem Audiomagazin, Sie,
liebe Zuhörer und Zuhörerinnen und Sie, liebe Mitglieder und Mitgliederinnen,
zu informieren, damit ihr auch wisst, für was wir stehen und was wir tun.
Tag der Möglichkeiten Nummer 3 war ein voller Erfolg.
Ich freue mich auf Tag der Möglichkeiten Nummer 4 und bin gespannt,
wann dieser 2027 stattfindet und vor allem wo.
Aber scheinbar war ja der Platz, wo es stattgefunden hat, ein sehr guter Platz.
Also, vielleicht sind wir dann nochmal bei der Doiler in Rendsburg.
Euch wünsche ich jetzt einen wundervollen Sommer. Wir hören uns wieder in der
September-Ausgabe von Buch 21 und demnächst beim Podcast.
Macht's gut, tut euer Bestes draus, genießt die Sonne und lasst euch verwöhnen.
Bis dann, euer Moderator Sascha Lang. Ciao, bye, bye.
Moin sehen. Moin sehen. Moin sehen. Moin sehen. Moin sehen. Impressum und Kontakt.
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