MoinSeHn

Sascha Lang, Jürgen Trinkus
Since 09/2022 42 Episoden

MoinSeHn - Ausgabe März 2026

Das Audio Magazin des BSVSH

25.03.2026 43 min

Zusammenfassung & Show Notes

MoinSeHn – Ausgabe März 2026
 
 
Wie immer vielfältig und Bund, so gestaltet sich die April Ausgabe von MoinSeHn.
Das Editorial von Dr. Jürgen Trinkus regt zum Nachdenken über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Empathie und die Bedeutung von Barrierefreiheit an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem „Tag der Möglichkeiten“ am 6. Juni 2026 in Rendsburg, der mit zahlreichen Ausstellern und Mitmachangeboten spannende Einblicke bietet. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Timmendorfer Büchertage, die Literaturbegeisterte in einem inklusiven Rahmen zusammenbringen. Der Hörbuchtipp stellt Rocco Schamonis Werk „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ vor und verbindet Literatur mit norddeutscher Lebenswelt. Im Sportteil berichtet Bruni Pöschel über inklusive Yoga-Angebote, Handball mit Audiodeskription sowie den Lauf „Zwischen den Meeren“. Auch neue Tandem-Initiativen zeigen, wie Bewegung gemeinschaftlich gestaltet werden kann. Die Ausgabe verbindet Information, Inspiration und konkrete Mitmachmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung.
Reinhören lohnt sich.
Mehr Infos auch auf: www.bsvsh.org
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Transkript

Moin Sehn. Moin Sehn. Moin Sehn. Moin Sehn. Moin Sehn. Das Audiomagazin des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein, BSVSH. Herzlich willkommen. Das ist die Ausgabe April vom Buch 21 und die Ausgabe März von Moin Sehn im Podcast. Moin Moin. Schön, dass ihr mit dabei seid. Sascha Lang ist mein Name. Ich bin euer Moderator für diese Ausgabe. und wir haben ganz spannende Themen, das Editorial von Dr. Jürgen Trinkus. Wir werfen einen Blick nach Timmendorf auf die Büchertage und wir werden uns mit dem Tag der Möglichkeiten beschäftigen am 6.6.2026. Nicht zu vergessen gibt es auch ein bisschen Sport. Also schon mal Sportschuhe anziehen, Jogginghose und ein bisschen aufwärmen, damit wir nachher mit Bruni richtig gut loslegen können. Alles das in dieser Ausgabe starten tun wir wie immer, wie traditionell, mit dem Editorial von Dr. Jürgen Trinkus. Gute Unterhaltung. Das Jahr nimmt seinen Lauf, schon singen wieder die Vögel, sprießen die Blumen und bricht sich die Fruchtbarkeit der Natur ihre Bahn. Hören wir die Weltnachrichten, kann einem die Freude am Leben schon mal entgleiten. Wenn wir dem etwas entgegensetzen wollen, sollten wir bei uns selbst beginnen. Verzweiflung, Wut und Hass sind sehr ansteckend. Probleme lösen sie nicht. Wut und Verzweiflung werden nicht besser durch gute Gründe, die da sein können, echte Benachteiligungen, Not und Elend. Diese verschwinden weder durch Verdrängung und Ignoranz noch durch verbale oder handfeste Gewalt. Dass sich Rücksichtslosigkeit und Aggression zunehmend auch gegen Rettungskräfte, Sanitäter, Polizisten, Zugbegleiter und andere Garanten des zivilen Lebens richten, nehme ich wahr, als Verrohung einer Gesellschaft, die sich gehen lässt, der die Wertschätzung, die Empathie und die Fähigkeit verloren gehen, ihre Probleme zu lösen, weil man oft schon nicht mehr eine gemeinsame Sprache findet, weil die Bereitschaft und Fähigkeit abhanden kommen, sich in die anderen hineinzuversetzen, sich gegenseitig respektvoll zuzuhören. Ist zu viel negative Energie unterwegs. Dagegen etwas zu tun beginnt bei uns selbst. Einander in Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu begegnen, das können wir alle lernen. Das macht die Welt wirklich besser. Das tut auch uns selbst gut. Wo wir es im eigenen Umfeld mit unakzeptablen Problemen, Unzulänglichkeiten, Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen zu tun haben, sollten wir auch nicht schweigen und nicht untätig bleiben. Das betrifft auch die Lage behinderter Menschen und selbst. Als Landesverein nutzen wir die Möglichkeiten der Teilhabe, soweit es unsere bescheidenen Kräfte zulassen. Wir bleiben dran beim Nachteilsausgleich, Stichwort Blindengeld. Wir bemühen uns, die Entwicklung des Katastrophenschutzes so mitzugestalten. Dass die Belange der Menschen mit Einschränkungen mitgedacht, mitgeplant und ernst genommen werden. Wir bringen uns ein im Ringen um eine Landesfachstelle Barrierefreiheit, die es den Kommunen und Unternehmen deutlich leichter machen würde. Barrierefrei zu planen, zu bauen und zu gestalten. Die regierenden Parteien sehen das, was sich in anderen Ländern bewährt hat, als überflüssig an, weil es ja auch Geld kostet, das ja nicht da ist bzw. Nicht dort ist, wo es gebraucht wird. Und ganz aktuell haben wir uns über den Entwurf des landesweiten Nahverkehrsentwicklungsplans gebeugt, denn auch da ist unsere Expertise, die Sicht der Blinden- und Sehbehindertenverkehrsteilnehmer gefragt. Der Schienenverkehr ist ein großes Reparatursanierungs- und Entwicklungsprogramm, das die Bahn- und Busstationen, die Strecken, die Fahrzeuge betrifft, wo es um Verlässlichkeit, Belastbarkeit und Komfort geht, um Sicherheit und Leistungsfähigkeit und natürlich barrierefrei. Damit es besser wird, muss viel angefasst werden. Auch für blinde und sehbehinderte Menschen bringen die Erneuerung spürbare Verbesserungen. Wie ich höre, hat sogar der kleine Ort Grünholz-Vogelsang bei Eckernförde einen neuen ZOP bekommen, also einen zentralen Omnibusbahnhof mit allem, was zu einem barrierefreien Haltepunkt dazugehört. Nach den Normen, die auch die DBSV-Familie mitgestaltet hat. Wobei der gemeinsame Fachausschuss Umwelt und Verkehr eine maßgebliche Rolle spielt. Teil des GFUV ist unser Mitglied und Kommunalkoordinator Nils Luitart. In Vogelsam gibt es sogar eine digitale Fahrgastinformation mit Echtzeitangaben, zweisinnig, also gut lesbar und akustisch abrufbar. Sowas haben wir in Kiel noch nicht. Aber damit es besser wird, muss viel angefasst werden, wird es viele Baustellen geben mit all ihren Zumutungen, zu denen auch der sogenannte Ersatzverkehr gehört. Der ist aktuell am wenigsten barrierefrei. Auch das ist ein dickes Brett. Barrierefreiheit und Inklusion sind keine Automatismen, werden in Teilen von Politik und Gesellschaft als unbezahlbarer Luxus, als Überforderung und Entbehrlichkeit abqualifiziert werden, Alledem sicht- und hörbar entgegenzutreten, gibt es auch Tage wie den Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung, der am 5. Mai begangen wird. Auch da wollen wir als Selbstvertretung der Blinden und Sehbehinderten und von Sehverlust betroffenen Menschen dabei sein. Ich möchte hier schon mal alle einladen, am 5. Mai ins Kieler Kulturforum zu kommen. Die Veranstaltung steht unter dem Motto, Menschenrechte sind unteilbar, mehr Mut zur Inklusion. Um 17 Uhr beginnt es mit einem Live-Igel-Podcast. Inklusator Sascha Lang, allen Moinsen-Hörern bestens bekannt, als unser Moderator, wird also in Kiel live moderieren. Warum, so wird gefragt, ist trotz Fachkräftemangels der sogenannte Arbeitsmarkt, nicht offener für Menschen mit Behinderung? Spannende Gäste können dazu was sagen. Die da sind die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Michaela Priess, die Sprecherin der Landesbeiräte der Behindertenwerkstätten Kerstin Scheinert, Vertreter von Arbeitsagentur, Integrationsamt und Unternehmerschaft. Im Anschluss werden Autor Ottmar Malz-Paul, einer der Mitbegründer des Protesttags, der in Kiel sein wird, und die Vorleserin Sabine Lohner einen passenden Roman von Ottmar Malz-Pauls in einer partiellen Dunkellesung vorstellen und ein Kieler Inklusionschor wird singen. Zwar soll das alles auch gestreamt und aufgezeichnet werden, aber persönliches Zusammenkommen, reales, analoges Leben sollten wir, wo immer es geht, nicht der Bequemlichkeit der heimischen Couch opfern. Wenn Sie diese Ausgabe unseres Hörmagazins hören, sollte Ostern noch vor uns liegen. In diesem Fest des Frühlings leben ja urmenschliche Rituale der Fruchtbarkeit fort. Feiern wir den Triumph des Lebens, der Liebe. Dafür und auch für das nun folgende Hörmagazin wünsche ich allen alles Gute. Moin, sind das Audiomagazin vom Blinden und Zivineverein Schleswig-Holstein. Wir haben uns bereits in der letzten Ausgabe angekündigt, bis zum Tag der Möglichkeiten werden wir jeden Monat uns mit dem Tag der Möglichkeiten beschäftigen. Und ja, die Chefin sozusagen im Ring für den Tag der Möglichkeit der Geschäftsstelle ist Monika Peters. Herzlich willkommen, liebe Monika. Hallo Sascha. Danke, dass ich hier sein darf. Der gute Johannes lässt sich abmelden. Ihn hat eine Hexe getroffen. Naja, lassen wir mal so stehen. Gute Besserung an Johannes. 6.6.2026, Tag der Möglichkeiten in Rendsburg. Spezieller Tag, großartiger Tag, Tag der Sehbehinderung. Wir hatten ja schon mal so die eine oder andere Information gedroppt, wie man so schön auf Englisch Neudeutsch sagt heute. Also es geht um Küchen, es geht um Kulinarisches, aber nicht nur. Was kannst du uns heute für diese Ausgabe als neue Information mitbringen? Ja, also wir haben mittlerweile jetzt schon 14 Aussteller. Neu dazugekommen ist ein Elektrohersteller, der Waschmaschinen von Miele mitbringen wird. Dann ist die ZSL Nord mit dabei, die auch im letzten Jahr mit dabei war. Aber die Kreisverkehrswacht aus Rendsburg wird mit dabei sein, die auch eine Mitmachaktion haben. Und zwar so ein Lichttunnel, wo man einfach auch mal durchgucken kann und dann auch beim Autofahren verschiedene Einschränkungen simulieren kann. Dazu ist natürlich auch neu dazu Carstens Optik dabei. Die haben jetzt eine Auszeichnung bekommen für die 100 besten Optiker in Deutschland. Oh, sehr gut. Und ja, auf jeden Fall sehr interessant. Die Rahmenbedingungen, warum oder was da die Kriterien sind, weiß ich noch nicht, aber das kriege ich noch raus. Und die werden die Ray-Ban-Brille mitbringen von Meta und natürlich auch ihr kleines Sortiment von sich. Ja, und mit einem großen Stand wird dann auch der BSVSH natürlich sich präsentieren. Sehr schön. Es wird immer runder und ich denke, nochmal die Facken zusammenzubringen, 6.6.2026. Wo wird das Ganze stattfinden? Das wird in den Räumlichkeiten der Deuler in Rendsburg stattfinden. Die Adresse ist zum Hafen 4 auf Westerrenfeld. Von 10 bis 16 Uhr haben wir ein sehr buntes Programm mit einigen Vorträgen gestaltet. Bei den Vorträgen bin ich gerade am Nachschleifen und Gestalten, aber es macht sich schon sehr gut an, muss ich sagen. Da werden wir dann in der nächsten Ausgabe drauf zu sprechen kommen, in der Mai-Ausgabe sozusagen. Und vielleicht gibt es ja für die Mai-Ausgabe noch ein Highlight, oder? Ich hoffe. Sehr gut. Also, 6.6.2026, Tag der Möglichkeiten vom BSVSH, die dritte Ausgabe im Kreis Rendsburg. Termin vormerken, dabei sein. Es ist ein Samstag, also es gibt keine Gründe, nicht dabei zu sein. Und wir freuen uns schon darauf. Danke, Monika, und bis nächsten Monat. Dankeschön. Unser nächstes Interview wurde nicht auf Deutsch im Erdboden geführt, sondern in Finnland. Ja, was treibt jemand nach Finnland, wenn man gemeinsam Urlaub macht oder zufälligerweise gemeinsam an dem selben Ort ist? Dann kann man auch mal über schöne Themen sprechen und zwar über Literatur. Zwei Literaturfreaks haben sich getroffen. Einerseits der langjährige Organisator der Veranstaltung, dem Bücherfrühling im Boltenhagener Aura Hotel, was ja mittlerweile irgendwo an irgendjemand verhökert wurde. Und auf der anderen Seite Thomas Abel, der sich dazu entschlossen hat, in Timmendorf das Ganze wieder aufleben zu lassen im Aura-Hotel, nämlich Timmendorfer Büchertage. Hier kommt das Interview von Dr. Jürgen Trinkus mit Thomas Abel. Gute Unterhaltung. Ja, ich nutze mal wieder meinen finnischen Urlaub, um ein paar Gespräche zu führen mit Leuten, die man hier so trifft und wen ich hier getroffen habe. Das ist der Thomas Abel, der Psychotherapeut, Psycholog in Berlin ist, aber der eine Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben hat, die in Schleswig-Holstein beheimatet ist, wenn auch das Haus ist. Den Hamburgern gehört. Wir sprechen also vom Haucherhotel, Timner Verstrand und wir sprechen von den Büchertagen, die da letztes Jahr gestartet sind. Wie war der Start, Thomas? Der Start im November war sehr gut, sehr gut angenommen worden. Es war also eigentlich ganz ausgebucht, die Veranstaltung. Und nur im November ist ja eine Zeit der Erkrankung. Also dann haben auch zwei, drei noch kurzfristig abgesagt. Aber es war sehr gut besucht und ein sehr guter Auftakt der Veranstaltung, die wir ja übernommen haben vom Boltenhagener Bücherfrühling, den ihr ja über 25 Jahre da durchgeführt habt. Und wir haben so das Format eigentlich weitgehend beibehalten, eigentlich komplett beibehalten, dass wir eben immer eine Nachmittagslesung machen um 16 Uhr und dass wir auch immer abends eine Lesung um 19.30 Uhr machen und die Autorin oder der Autor, der dann da ist, der steht uns zur Verfügung am nächsten Vormittag um 9.30 Uhr für ein Autorengespräch, Autorinnengespräch bis um 11 oder 11.30 Uhr. Und das ist nochmal ein ganz besonderes Format, was wir euch vom Bücherfrühling zu verdanken haben. Wo wir viel über das Schaffen der Autoren erfahren, wann ist welches Buch entstanden, welchen Hintergrund haben die Bücher und das ist wieder sehr gut angenommen worden. Ich würde sagen, die Hälfte von den Anwesenden waren also welche, die schon in Beutenhagen dabei waren und ungefähr die Hälfte, das waren Menschen, die neu dazugekommen sind aus Schleswig-Holstein, aus Hamburg und auch aus anderen Teilen von Deutschland. Gut, gleiches Konzept, anderer Ort, andere Macher. Das, was seit 30 Jahren da fast zelebriert wird, ist ja, dass blinde Literatur-Enthusiasten eine Veranstaltung organisieren, in einem Aus, was gut zugänglich ist und dann normale, sage ich mal, Autoren aus dem großen Literaturbetrieb gewinnen, bei dieser Veranstaltung dann aufzutreten, lesen und dann eben auch sich den Gesprächen zu stellen. Ihr seid ja jetzt auch vier, glaube ich, blinde Akteure, die dann eben die Autoren sozusagen besorgen und dann in ein Programm dringen. Wie funktioniert das? Wir sprechen Autorinnen und Autoren an, also in dem Fall jetzt im November waren es nur Autorinnen. Das war ein, dann durch verschiedene Umbuchungen, wo jemand nicht konnte. Volker Weidermann, der kommt jetzt dann zum Beispiel erst im April. Und deswegen waren es nur Autorinnen. Also eine reine Frauenveranstaltung, was auch sehr schön war. Und die haben wir angesprochen, die, die uns so eingefallen sind, die wir so gehört hatten, mal in Lesungen in Berlin. Viele von uns, von dem Orga-Team leben ja die meisten in Berlin und Potsdam und die wir dort in Lesungen gehört hatten oder auf die wir aufmerksam geworden sind, haben wir angesprochen. Und das ging relativ schnell. Die auch zu gewinnen zu den Büchertagen dort zu kommen. Und dann fanden die Lesungen statt und wir haben sehr gute Rückmeldungen bekommen. Karinor zum Beispiel hat nochmal uns geschrieben, was es für eine besondere Art des Lesens ist, wenn die meisten Anwesenden blind oder sehbehindert sind und eben nochmal auf eine andere Weise zuhören, Fragen stellen, so mit dabei sind und auch gerade in den Autorinnengesprächen sehr intensiv zuhören. Und viele sehr eingehende, sehr fundierte und tiefgehende Fragen auch stellen. Ja, bei der Lesung, da kennt man ja erst mal nur einen Teil des Buches, was gerade meistens das Aktuellste dieser Autoren ist. Und dann diese Gespräche danach am Vormittag, wir haben es ja Porträtgespräche genannt, die schaffen ja nochmal einen ganz neuen Blick, den man normalerweise, wenn man zur Lesung geht, ja so gar nicht bekommt. Genau. Und das ist schon das Besondere. Also das war uns auch wichtig, das fortzuführen, weil uns hat das in Beutenhagen schon so gut immer gefallen mit den Porträtgesprächen. Und deswegen haben wir das auch so fortgeführt. Und für die Autorinnen war das jetzt auch ganz besonders. Deswegen diese eine Rückmeldung, die wir jetzt ganz ausdrücklich bekommen haben, die haben wir auch auf der Internetseite eingestellt. Das ist für die, die es interessiert, timmendorfer-büchertage.info. Büchertage mit U? Nee, Büchertage mit Ü. Kann man mit Ü schreiben. Das geht neuerdings. Und das geht neuerdings. Und dort auf der Seite Rückblick, da haben wir so einzelne Beiträge zu den einzelnen Autorinnen. Und bei Cari Nohr steht es drin, da steht drin, aus welchem Buch sie gelesen hat und einiges zu ihrer Lesung, zum Autorinnengespräch und von den anderen Autorinnen auch. Also von Julia Frank, die auch da war. Anne Richter hat ja etwas über die EOS für Seegeschädigte in Königs Wusterhausen gemacht, ein Buch und aus dem vorgelesen. Und dann war auch die Isabel Bogdan auch da. Also viele interessante Autorinnen und das ist alles auch gut nachzulösen auf der Seite. Die Autorinnen übernachten im gleichen Haus wie die Gäste, die aus Konstanz schon anreisen für die Büchertage, oder? Genau, die übernachten dort. Und die Möglichkeit ist dann dadurch natürlich auch der Amt sich dann nochmal mit ihnen zu unterhalten. Die sitzen dann dort im Wintergarten mit, kommen da mit runter, trinken dann noch ein Glas Wein abends. Und so dass die Möglichkeit da ist, auch nochmal persönlich mit ihnen zu sprechen. Ja, vielleicht sich ein Autogramm zu holen, wenn man das möchte. Ja, das ist das nächste Stichwort. Wir hatten das ja mal so auch eingeführt, dass abends die Lesungen sind. Und dann, wie gesagt, geredet wird über das Buch nicht mehr am Abend. Geht fast nicht mehr offiziell. Aber es kommt ja dann diese berühmte Signierstunde, Stunde, wo dann jeder nochmal hingehen kann zu den Autoren und dazu gehört natürlich auch als Erfolgsgeheimnis, dass man eine Partnerschaft hat mit einer Buchhandlung, ob das es euch gelungen kann. Noch was sagen zu diesem Thema? Wir haben die Buchhandlung Belletrist und die Christina Mayer vertreibt die in Timmendorfer Strand, ist dort die einzige Buchhandlung, aber eine Familienbuchhandlung, die es da schon über Generationen gibt und die war sehr interessiert daran, mit uns zusammenzuarbeiten, hat es sehr freudig aufgegriffen und war dann dort. Und auch ihre Mutter, die ist mit dazugekommen, hat ausgeholfen, obwohl die eigentlich schon ihr die Buchhandlung übergeben hat. Das war eine sehr schöne Zusammenarbeit, auch bei diesem Auftakt, ein sehr schöner Auftakt. Und wir haben ja eigentlich die Erfahrung gemacht gehabt, dass am Abend wird noch relativ zwiebelig gekauft, entweder das gefällt einem das Buch oder nicht. Und am Nachmittag, wenn dann die Vielseitigkeit der Autoren dann zur Gerätung kam, dann war nochmal ein großer Angriff zu Büchern. Wie habt ihr das gemacht? War die Bucher dann auch nochmal da? Ja, die sind auch auf jeden Fall da, vormittags und abends auch und haben da Bücher verkauft und das war genauso wie in Wolkenhagen, dass durch das Portraitgespräch dann eben das Interesse entstanden ist. Oh ja, das Buch interessiert mich auch, da gucke ich mal rein, da lese ich mal rein oder das nehme ich mir mit und so. Wenn ich jetzt da hinkomme und ich weiß, da sind jetzt aber schon viele, die kenne ich und einige kenne ich noch nicht oder nur vom Hören sagen, habe ich ja immer das Handicap, jetzt einen Blickkontakt nicht zu haben. Das ist ja manchmal, wir haben daraus ja gelernt, auch passiert, der war auch da, aber ich das eher gewusst hätte, mit dem wir unterhalten, jetzt müssen wir wieder abfallen. Wie regelt ihr das? Das regeln wir wie ihr damals beim Bücher vorliegt. Wir machen also dann am ersten Vormittag eine Begrüßungsrunde am Beginn von dem Porträtgespräch, sodass sich alle mal kurz vorstellen vom Namen her und wo sie herkommen, sodass man dann weiß, also der und der ist da und die und die sind da und dann Kontakt aufnehmen kann. Und man hat ja auch da eine Rundumversorgung, man hat die regelmäßigen Mahlzeiten und man kann abends dann neben einem Wintergarten oder wo. Im Wintergarten. Also die Lesungen selber sind in einem Konferenzraum, der ist ja in dem ersten Stock des Aura-Hotels mit direktem Blick für die Sehenden auf die Ostsee. Die Autorin sitzt also direkt vor dem Fenster, durch das man dann auf die Ostsee schauen kann und dass die Amtlichen beisammen sein finden unten im Wintergartenstadt an der Bahn. Also Literaturfreunde unter den Zuhörern unseres Hörmagazins Moinsen notiert euch das und ihr habt eine Anlaufstelle für gemeinsame Interessen an Literatur und um Freunde zu treffen in einer angenehmen Atmosphäre. Danke Thomas, dass ihr das weiterführt. Für 2027 kann ich schon mal sagen, Katja Oskamp haben wir schon gewinnen können. Die hat ja Marzahn Mon Amour zum Beispiel geschrieben. Davon haben vielleicht schon einige gehört. Und die wird 2027 auf jeden Fall kommen. Die wollte dieses Jahr kommen, hatte dann Stipendium in Frankreich und deswegen haben wir das auf nächstes Jahr verschoben. Die wissen wir schon. Vom 8. bis 12. April 2026 sind die nächsten Büchertage und dann erst wieder im April 2027, also vom 31. März bis 4. April 2027 sind dann die nächsten Büchertage. Und es war schon für einige klar, dass sie im April jetzt nicht können, die, die im November da waren. Also es werden nicht alle da sein jetzt, die sich schon kennen, sondern es werden noch wieder etliche neue dazukommen, nehme ich an. Vielen Dank, Thomas, für die Auskünfte und viel Erfolg für euch. Wir freuen uns schon und auf jeden, der kommt. Und da wären wir mit unserem Hörbuch-Tipp der deutschen Blindenhörbücherei aus Hamburg. Und zwar haben wir wieder ein Buch gefunden, was eine indirekte Liaison mit Schleswig-Holstein hat, nämlich von Rocco Schamoni. Er ist bekannt von Studio Braun und sonstigen Spaßveranstaltungen. Und was er mit Schleswig-Holstein zu tun hat? Nun, er ist in Lützchenburg aufgewachsen, als Sohn eines bayerischen Lehrers. Und er hat sein Buch veröffentlicht, Sternstunden der Bedeutungslosigkeit. Hier kommt der Höhbuchtipp. Sternstunden der Bedeutungslosigkeit Rocco Schamoni, Sternstunden der Bedeutungslosigkeit. Rocco kommt aus Lütjenburg, irgendwo im Norden, in der vermeintlichen Weite Schleswig-Holsteins. Er spielte in einer Punkband und mit einem Sombrero auf dem Kopf ist er irgendwann nach Hamburg gezogen, um Musik zu machen. Das war damals sehr cool und ist es heute immer noch. Die erste kleine Single von dem Typ mit dem Sombrero steht immer noch im Plattenschrank. Liebe kann man nicht kaufen. Das war 1987. Seitdem hat sich einiges getan. Der Dorf-Punk ist ein echter Musiker geworden, außerdem noch Komiker, Clubbesitzer, Plattenlabelbetreiber und inzwischen auch Schriftsteller. Als solcher stellt er hier auf 250 Seiten einen von autobiografischen Erlebnissen durchsetzten Ausschnitt aus dem Leben des Michael Sonntag vor. Es ist kein alter Ego des Autors, das dem Leser gegenüber tritt, schon weil der Protagonist in Bremen geboren wurde, aber es ist wohl die Fortsetzung einer Autobiografie, die von Schamoni in Dorfpunks begonnen wurde und sich jetzt vom Dorf in die Stadt verlagert hat. Michael Sonntag ist offensichtlich, betrachtet man seine Lebensverhältnisse, ein Loser. Eingeschrieben als Kunststudent, der die Universität nicht mit seiner Anwesenheit beehrt, lebt er im Hamburger Schanzenviertel in einem heruntergekommenen Haus. Seinen Mitbewohner Bruno hat er auf der Straße aufgelesen und seine Jobs findet er auch nur mehr oder weniger zufällig, je in Abhängigkeit von seinem akuten Geldmangel. Ein wichtiger Bestandteil seines Alltags sind die Exkursionen in die Welt des Konsums. Er lässt mir keinen Grund zu bleiben, also gehe ich an ihm vorbei, rein zu Lidl, um mich dort in die Schlange der anderen Überflüssigen einzureihen, mit den engen Leggings, den Jogginghosen, den verrenkten Figuren und den stinkenden Haaren. Zerstörte Gesichter, in denen das Leben wie eine Bombe explodiert ist, gichtige Finger an denen Tüten hängen, in denen Getränke transportiert werden. Kinder, die an dreckigen Ärmeln hängen, die bei Lidl früh lernen, die richtigen Produkte zu kaufen, um später zu Hause in die Trinkerschule zu gehen. In der Beschreibung des Alltags des Protagonisten gelingt Chamonix die Gratwanderung zwischen der erschütternden Trivialität des Alltags und seiner Rolle als hoffnungsversprechender Held, der trotz aller Widrigkeiten und nahezu völliger Perspektivlosigkeit nicht aufgibt. Eine wichtige Kraft in diesem equilibristisch-diffizilen Zustand des Verlierens nimmt Herrn Sonntags Vorliebe für Frauen ein, oder wie es der Protagonist selbst formuliert, die Frauen und das BAföG. Das sind schon zwei gewaltige Gründe, um Kunst zu studieren. Bessere gibt es nicht. Ich muss doch Künstler werden. Nur noch etwas Freiheit, eine kleine Spanne im Nichts, dann verspreche ich, werde ich zurückkehren in die Welt der Zusammenhänge, werde ordentlich und engagiert studieren und mit viel Fleiß und Mühe ein gut situierter Künstler werden. Nur noch eine kleine Weile im Nichts, um zu lernen, es gibt keinen größeren Lehrmeister als das Nichts. Ein Vorschein auf eine hoffnungsvolle Zukunft blinkt ab und an durch die Geschichte. Etwa wenn es dem Protagonisten gelingt, in einer Band mitzuspielen, natürlich ohne vorbelastende musikalische Kenntnisse. Glück zeichnet sich ab, bricht aber ebenso schnell wieder in sich zusammen. Wir versuchen es noch ein paar Mal zusammenzuspielen, Anmerkung des Verfassers, doch der eine Moment kommt nicht wieder. Irgendwann kauern wir uns auf den Boden und trinken das mitgebrachte Bier. Das besänftigt meine Enttäuschung. Ich bestehe aber darauf, die Probe für heute abzubrechen. Schließlich gehen wir alle gemeinsam, fahren nach St. Pauli und ins Ex. Willkommen im Nichts. Diese Spannung zwischen der Negation der Integration in die Gesellschaft mit Regeln und Normen und das gleichzeitige Streben nach Glück, Zuwendung, Liebe, die in dem Traum von der schwarzhaarigen Traumfrau kulminieren, durchziehen den Roman ebenso wie die katastrophalen Auswirkungen eines kleinkarierten Alltags auf eine nur scheinbar völlig unorganisierte Existenz, deren größtes Bestreben ein unbestimmter Freiheitsdrang ist. Dies lässt Schamoni seinen Protagonisten in prächtigen Bildern ausleben, etwa beim einsamen Herumsitzen am Hafen. Und dann ist es die Verbindung von Melancholie und Blues, die durch die Erzählung des Ich-Erzählers scheint, wenn er die Schiffe am Hafen beobachtet. Sitting on the dock of the bay. Da ist der Musiker Schamoni präsent, der sich auch gerne mal aus seinen eigenen Liedern ein paar Bruchstücke ausleiht. Ich bin der Beobachter. Womit er einen zentralen Aspekt des Romans beschreibt, der maßgeblich das Lesevergnügen über die gesamten 250 Seiten des Buchs hält, eine entspannte, gelassene, immer ein wenig zu sich selbst Abstand haltende Perspektive beim Erzählen, die selbst nicht beim letzten Satz des Bands verloren geht und einen hoffen lässt, Herr Sonntag werde uns weiter aus seinem Leben erzählen. Sie dreht sich um, erkennt mich und lächelt mich an. Und damit fängt die Geschichte an. Aus literaturkritik.de Es las für Sie Klaas Christophersen. Der Roman von Rocco Schamoni hat eine Spieldauer von 391 Minuten. Sie können ihn mit Angabe der Nummer 72439 bei uns entleihen. Ein weiterer Titel von Rocco Schamoni in unserem Bestand ist Große Freiheit. 420 Minuten. Nummer 59618. Moin sind das Audio Magazin vom Blinden- und Sebenen-Verein Schleswig-Holstein. Der Frühling hat begonnen und das bedeutet natürlich auch, dass man wieder vielleicht ein bisschen mehr sportlich werden kann oder soll. Und dazu haben wir eine Stimme im Blinden- und Sebenen-Verein, die man dazu hören sollte, nämlich Bruni Pöschel. Herzlich willkommen. Ja, hallo. Schönen Dank für die Einladung. Ja, die einen oder anderen kennen dich vom Yoga-Kurs, den du in der Mela gibst. Fangen wir mal da an. Wie läuft das? Was machst du da? Gib uns da mal kurzes Feedback. Ich mag da leider nur einmal im Monat Yoga, weil ich ja aus Schleswig-Gruppe der Weg immer ein bisschen umständlich ist mit der Deutschen Bahn. Genau, da gebe ich in der Mela einmal im Monat Yoga. Da wünsche ich mir ja gerne noch mehr regelmäßige Teilnehmer. Und wir machen hauptsächlich so aus dem Harter-Yoga. Es gibt ja verschiedene Yoga-Stile. Da machen wir viel zur Dehnung, Entspannung, Aufbau der Muskulatur, Stabilität, Gleichgewicht. Auch gerade so für Langstockläufer viele wichtige Übungen für Schultern, Nacken und Rücken. Genau. Aber also eigentlich im Grunde genommen alles, kann man sagen, bezieht sich hauptsächlich aufs harte Yoga. Und wie zeigst du denn den Mitgliedern, die kommen, wie die Übungen gemacht werden? Weil die können ja schwierig abgucken, wie jetzt sowas. Ja, da ich selber hochgradig sehbehindert und Langstockläufer bin, beschreibe ich eben wirklich ganz genau, wie die Armhaltung, die Handhaltung ist. Also ich habe es so gelernt in der Yoga-Ausbildung, dass mein Gegenüber im Prinzip, ob, wenn das sehend ist, die Augen zumachen kann. Und damit ist es dann, ja, ich weiß, es ist aus eigener Erfahrung ja auch als hochgradig sehbildete Frau... Ganz genaue Beschreibung, ich sage mal, und wenn der kleine Finger eine Vorwärtsrolle macht, würde ich das auch noch beschreiben. Okay, sehr spannend. Also, wer Lust hat, Yoga-Kurse mitzumachen, Bruni ist da die Anlaufstelle und die Informationen gibt es natürlich immer bei unserer Geschäftsstelle, wann und wo das stattfindet. Gibt es da immer feste Termine? Ist das immer fix? Habe ich mal versucht. Das lässt sich nicht ganz so gut machen. Ich gebe so eine Liste vor, wann ich das dann in den entsprechenden Monaten mache. Das hat bei mir einfach, weil ich auch noch viele andere Sachen mache, klappt das bei mir nicht ganz so, dass ich sagen kann, immer der erste Montag oder immer der zweite oder dritte. Also einfach Dienstag. Es ist immer Dienstag. Es ist immer Dienstag, 17.30 bis 19.00 Uhr. Und, Und wie gesagt, leider nur einmal im Monat, weil ich das anders nicht schaffe. Und ich habe eine WhatsApp-Gruppe, in die Leute reinkommen können. Und dann kriegen sie da die Infos. Und da sind auch die Termine drin. Genau. Super. Also bei der Geschäftsstelle anfragen und dann kriegt ihr den Kontakt zu Bruni. Ja, ich gehe da auch immer in der Gruppe, wie heißt die noch da? WhatsApp-Gruppe Forum. Forum, genau. Und dann noch in der Blindnet-Gruppe für Kiel direkt auch nochmal bekannt. Sehr gut. Aber Yoga, das ist das, was man drinnen macht. Bleiben wir mal kurz bei drinnen. Handball, wir haben letztes Jahr schon in unserem Moinsen-Magazin über Handball gesprochen. Da war damals der THW Kiel ja engagiert im Halbfinale des Pokals in Köln. Da gab es auch schon ein paar Infos zu Handball und Audiodescription. Du hast da aber auch noch ein paar News. Genau, es ist so, dass leider Schleswig-Holstein, Thea Wigil und Flensburg sind noch nicht sozusagen am Audiodeskriptionsball, aber wer das jetzt schon seit fast ein Dreivierteljahr macht, ist der HSVH. Das ist eine. Sozusagen ein abgespaltener Teil vom HSV, der jetzt ein eigenständiger Verein ist und wirklich nur sich mit Handball auseinandersetzt. Und die sind ja auch in der Bundesliga, sind nicht ganz so gut wie die Flensburger und Kieler. Aber da haben wir jetzt junge Leute, die ganz fest die Audiodeskription übernehmen. Es wird von denen noch nicht gestreamt, da fehlen noch die technischen Mittel. Aber vor Ort entweder in der Eiserdorfer Sporthalle oder wenn da so ganz bekannte Größen wie die Kieler kommen, dann geht es sogar in die Kallerlein-Arena. Da spielt der HSVH dann. Und dort sind junge Leute, die selber Handballspieler sind, die die Audiodeskretion machen. Die holen die seelbehinderten Blindenleute dann an einem bestimmten Treffpunkt ab, erklären noch viele Sachen zum Handballspiel, bringen dort dann Technik in Form von Headsets mit, begleiten die zum Platz. Also das läuft richtig gut. Ich habe das selber auch schon ein paar Mal gemacht, weil ich die drei jungen Leute sehr gut kenne. Einer ist meine Tochter, der andere mein Schülersohn. Und der nächste ist ein Kumpel. Und die spielen alle im Altonaer. Handball und der eine ist sogar auch Trainer, also die wissen, was sie da erzählen. Vielleicht schwappt das ja rüber nach Schleswig-Holstein und die zwei erfolgreichen Handballvereine THW Kiel und Flensburg-Handewig, glaube ich, heißen die. Die lassen sich auch dazu motivieren und die haben noch, glaube ich, ein bisschen mehr finanzielle Möglichkeiten, auch noch als der HSV. Vielleicht sind die HSV-H-Leute ja gute Inspiration. Das haben wir. Jetzt gehen wir raus. Frühling ist da. Die Sonne kitzelt uns an der Nase, ob schon ich gesehen habe, der Wettbericht in Schleswig-Holstein meldet dann wieder ein bisschen Regen demnächst. Aber gut, man soll ja nicht zu viel meckern. Zwischen den Meeren ein Lauf, der jetzt schon öfters stattfindet und wo auch ganz oft und ganz gerne Menschen dabei sein sollen, die blind und sehbehindert sind. Kannst du uns das erzählen? Wann ist es? Wo ist es? Wie funktioniert es? Und wo kann man sich anmelden? Genau. Also der Lauf zwischen den Meeren findet dieses Jahr am 30. Mai statt, Samstag der 30. Mai. Es ist ein Staffellauf, bummelig immer so 10 Kilometer, eine Etappe, insgesamt 10. Es startet in Husum und endet in Damp. Und man kann sich bei mir anmelden, wir haben eine inklusive Mannschaft. Wir sind ein Wechselpunkt, unser Ort Danneberg, kurz vor Schleswig und deswegen können wir kostenlos Mannschaften stellen und wir haben vor vier Jahren angefangen, unsere Mannschaft eben auch so zu verändern, dass wir blinde oder sehbehinderte Sportler mit reinnehmen in die Mannschaft. Entweder bringen Sie einen Begleitläufer mit oder wir können sogar aus unserem Team Begleitläufer stellen. Okay, also. Wer da noch gerne mitlaufen möchte, bitte sofort melden. Ich muss wirklich Anfang April die komplette Mannschaft, also mit Namen, dich jeden Einzelnen eben erwähnen. Das heißt, jetzt ist nur eine Mannschaft an sich gemeldet, aber die genauen Namen, die müssen dann eben Ende März, muss ich die einfach haben. Zwischen den Meeren, Start in Husum, Ende in Dump, der Lauf, wo... Nee, Start in Husum, ja, genau. Ja, doch. Ich habe gut aufgepasst. Ja, ja, ja. Zwischen den Meeren, Start in Dump, ist Ende, ein Staffellauf, wo auch eine inklusive Lauftruppe mit dabei ist. Wer Lust hat und wer vielleicht nicht einen Laufpartner hat, der kriegt einen Gestell. Und wer einen Laufpartner hat, den kann den mitbringen. Broni will gerne euch mit dabei haben. Und ihr könnt euch noch bis Ende März, sagen wir Ende März melden, damit du noch genug Zeit hast, um dann alle namentlich einzureichen. Jetzt haben wir schon ganz viel gemacht und wer dann doch noch sagt, oh ja, Handball, Nett, Yoga, kriege ich nicht so ganz hin und laufen, oh, aber Fahrrad, das wäre noch mein Ding. Ich habe ja auch noch ein Stichwort Tandem. Was gibt es denn damit zu, was gibt es da zu überrichten? Ja, also von der Tandemfront gibt es Folgendes. Wir wollen in Schleswig eine Tandemgruppe gründen, das wir eigentlich als Angebot laufen lassen über unsere Regionalgruppe vom Blinden-Seelbehindertenverband und wir docken uns an an den Fahrradverein in Schleswig. Sodass wir im Grunde genommen, mit denen zusammen die wöchentlichen oder monatlichen Touren mitfahren können. Wir selber haben schon neben unserem eigenen Tandem noch vier weitere Tandem-Spenden. Die von der Fahrradselbsthilfe gewartet werden, dort auch stehen in Schleswig. Und Piloten haben wir auch schon ausreichend. Also eigentlich hoffen wir, dass wir das Ganze, wir haben nur noch keinen genauen Termin, Frühjahr im Mai dann loslegen können. Das würden Sie auch im Forum bekannt geben, damit unsere Community Bescheid weiß. Genau, und wer jetzt nicht auf das Forum zurückgreifen kann, weil er vielleicht nicht so technisch modern ist und das Audio-Magazin über die CD hört, der soll immer mal regelmäßig auch bei der Geschäftsstelle anrufen. Die Geschäftsstelle hat diese Informationen auch oder weiß, wo ihr die Informationen bekommt. Tandem, man muss nicht einen eigenen haben, wenn man gerne fahren will. Und man braucht noch einen Pilot und ein Tandem in Schleswig. Ist das möglich? Vielleicht machen dann mal einige Leute den Transfer von irgendwoher nach Schleswig, so wie du ihn fast dann regelmäßig einmal im Monat nach Kiel machst. Also ist zwar länger wahrscheinlich bis nach Schleswig zu kommen mit der Deutschen Bahn, als mit dem Tandem dann zu fahren. Aber das ist halt für guten Sport, sollte man sich dann mal ein bisschen bemühen. Genau, und um das, ich sage mal, niedrigschwellig laufen zu lassen, ist unsere Idee einfach, da der Treffpunkt für die Fahrradausfahrten gar nicht so weit weg ist vom Schleswiger Bahnhof, dass die Piloten die Leute am Schleswiger Bahnhof einsammeln können. Mit dem Tandem schon? Mit dem Tandem, ja. Das wäre ja lustig, wenn die Tandems anrollen sozusagen, wie Taxi, komm, Tandem, bitte einsteigen. Sozusagen, weil das fünf Minuten von dem Treffpunkt entfernt ist, wo sich der Fahrradverein, wo die immer losstarten. Und das ist einfach, glaube ich, das Allereinfachste. Sehr schön. Bruni, jetzt eine Telefonnummer zu nennen ist immer schwierig, weil die Leute müssen die dann aufschreiben und so weiter. Vielleicht, glaube ich, deine E-Mail-Adresse ist etwas einfacher. Vielleicht magst du uns die mal kurz geben. Genau. Bruni.oeschel.gmx.de. Also buchstabiert. Bertha, Rudolf, Udo, Nordpolida.paul, Otto, Emil, schw.schule, Emil, Ludwig, at gmx.de. Liebe Bruni, vielen Dank für deine vielen Angebote im Sportbereich. Dir viel Erfolg und dass wir eine schöne Mannschaft zusammenkriegen, für die zwischen den Meeren zu laufen und natürlich auch, dass dein Yoga-Kurs mit regelmäßigen Besuchern ja auch den Erfolg hat, den er verdient. Vielen Dank für deine Zeit. Gerne und vielen Dank auch für dein Engagement bei Moinsen. Mir fällt mir gut. Das war's für diese Ausgabe Buch 21, April 2026 und Moinsen, das Audiomagazin der Podcast, den man dann im März schon bereits hören kann. Das Buch 21 kommt ja auch so Ende März, Mitte, Ende März reingeflattert vom DBSV auf CD oder auch in der App und so weiter. Wir hatten heute ein Editorial von Jürgen Trinkus. Wir haben uns über die Literaturtage, die Büchertage in Timmendorf unterhalten. Wir haben das Buch von Rocco Schamoni vorgestellt. Tag der Möglichkeiten haben wir analysiert und nochmal geguckt, was gibt es denn schon für weitere Informationen. Und Tag der Möglichkeiten wird auch in der nächsten Ausgabe wieder mit dabei sein. und Bruni Pöschel war bei uns und wir haben ein bisschen Sport gemacht. Ich bin jetzt erschöpft vom vielen Sport passiv zu hören. Ich hoffe, ihr hattet Spaß bei dieser Ausgabe, wünsche euch alles Gute, frohe Ostern und bis zur nächsten Ausgabe, euer Moderator Sascha Lack. Moin Sehen. Moin Sehen. Moin Sehen. Moin Sehen. Moin Sehen. Impressum und Kontakt. Moin Sehen, das Audio-Informationsmagazin, ist eine Publikation des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein e.V. Landesgeschäftsstelle Memelstraße 4 in 23 554 Lübeck. Telefon 0451 408 508 0. Telefax 0451 408 508 55 E-Mail info at bsvsh.org Homepage www.bsvsh.org Die redaktionelle Verantwortung hat Dr. Jürgen Trinkus, der Landesvorsitzende des BSVSH, redaktionelle Mitarbeit Regine Planer-Regis für das Lektorat und Sascha Lang als Audio-Redakteur. Für Anregungen und Themenvorschläge freuen wir uns auf Ihre Zuschriften per E-Mail an folgender Adresse redaktion.bsvsh.org.