MoinSeHn – Ausgabe Mai 2026
Das Audiomagazin des Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein
15.05.2026 55 min
Zusammenfassung & Show Notes
MoinSeHn – Ausgabe Mai 2026
Das Audiomagazin des Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein
In dieser Ausgabe von „Moinsen“, dem Audiomagazin des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein, begrüßt euch Sascha Lang mit einer besonders politischen und bewegenden Folge. Im Mittelpunkt stehen die Aktionen rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai in Kiel. Gemeinsam mit der Lebenshilfe und dem ZSL Nord diskutierten Gäste aus Politik, Wirtschaft und Selbstvertretung über Arbeit, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe.
Zu hören sind Eindrücke von der Veranstaltung im Kulturforum Kiel sowie Gespräche mit Ottmar Miles-Paul und Sabine Lohner über Lesungen im Dunkeln, Aktivismus und gelebte Inklusion. Außerdem blickt Jürgen Trinkus in seinem Editorial kritisch auf Digitalisierung, gesellschaftlichen Wandel und den Wert echter Begegnungen.
Neu im Team des BSVSH ist Maura Raffelt. Im Interview spricht sie über Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und ihre Motivation, sich für Barrierefreiheit und Teilhabe einzusetzen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der „Tag der Möglichkeiten“ am 6. Juni 2026 in Rendsburg. Johannes Schröder und Monika Peters geben spannende Einblicke in das Programm rund um Alltagshilfen, Technik, Mobilität, Haushalt und Selbstständigkeit für blinde und sehbehinderte Menschen.
Dazu gibt es Neuigkeiten aus den WhatsApp- und Telefongruppen des Vereins, Infos zu inklusiven Sport- und Kulturangeboten, Hinweise auf einen Sandskulpturen-Workshop sowie die aktuellen Bestseller der Norddeutschen Blindenhörbücherei.
Abgerundet wird die Ausgabe mit dem Hörbuchtipp „Das Haus Kölln – Glänzende Zeiten“ von Elke Becker und musikalischen Momenten vom inklusiven Chor „Bunte Farben“.
Eine Ausgabe voller Information, Austausch, Protest, Mut und gelebter Gemeinschaft.
Mher Infos auch auf:
und hier gibt es den Podcast auf dem Kultur Forum Kiel zu hören:
Wer arbeiten will, muss mitmachen und wählen dürfen
Podiumsdiskussion anlässlich des europäischen Protesttages am 05. Mai in Kiel auf Einladung von ZSL Nord, BSVSH und Lebenshilfe SH.
https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/episode/wer-arbeiten-will-muss-mitmachen-und-waehlen-duerfen <https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/episode/wer-arbeiten-will-muss-mitmachen-und-waehlen-duerfen>
#Moinsen #BSVSH #Inklusion #Blind #Sehbehindert #Barrierefreiheit #Teilhabe #Protesttag #Kiel #TagDerMöglichkeiten #Hörbuch #Podcast #IGELPodcast #Selbsthilfe #SchleswigHolstein
Transkript
Moin Sehn.
Herzlich willkommen in der Ausgabe Juni vom Buch 21 und im Podcast für den Mai 2026.
Lang Sascha ist mein Name, ich bin euer Moderator und das ist Moinsen,
das Audiomagazin vom Blinden- und Siebinnen-Vein Schleswig-Holstein.
Boah, was für ein Monat. Wir befinden uns ja bei der Aufzeichnung und Veröffentlichung
dieser Ausgabe immer am Anfang des Monats. Wir laden diesen Podcast zum 15.
Des Monats hoch und schon ein paar Tage vorher geht das Ganze an die DZB Lesen,
die daraus dann das Buch 21 machen.
Das heißt, wir sind immer früh im Monat und trotzdem sind wir rund um den 5.
Mai gewesen und noch ganz aktiv.
Ganz viele Veranstaltungen fanden rund um den Europäischen Protesttag statt.
Und mehr denn je war es wichtig, dass Menschen mit Behinderung auf die Straße
gehen, um der Politik zu zeigen, so nicht mit uns.
Menschenrechte sind nicht verhandelbar, so hieß das Motto des diesjährigen Europäischen
Protesttages, wo auch bei verschiedenen Veranstaltungen der Blinden- und Siebinnenverein
ganz klar präsent ist. Und das ist auch gut so.
Wir waren zu Gast in Kiel und zwar im Kulturforum in gemeinsamer Kooperation
mit der Lebenshilfe und dem ZSL Nord.
Gab es dort eine Veranstaltung, ein Rundtischgespräch, eine Diskussionsrunde
über Arbeit und Inklusion mit ganz spannenden Gästen.
Das wird zu hören sein für die Menschen, die gerne Podcasts hören im Eagle Podcast.
Das ist mein eigener Podcast, Eagle Inklusion, ganz einfach leben.
Und den Link zu diesem Eagle Podcast werde ich hier in den Shownotes für die
Podcast-Lörer und Zuhörer einmal reinsetzen. Dieser IGL-Podcast haben wir dort aufgezeichnet.
Eine ganze Episode mit ganz spannenden Gesprächen.
Aber wir haben hier nochmal ganz kurz nachher ein Interview mit auch Ottmar
Malzpaul und Sabine Lohner, die nach dieser Gesprächsrunde eine Dunkellesung gemacht haben.
Ottmar Malzpaul hat zwei Bücher geschrieben, die sich mit dem Thema Werkstätten
und Inklusion beschäftigen.
Und aus diesen zwei Büchern hat er kurz vorgelesen. Und das Gespräch mit Ottmar
Malzpaul und Sabine Lohner, wie sie Kiel erlebt haben, werden wir auch erfahren.
Sabine Lohner kommt aus Frankfurt und Ottmar Weißpaul aus Kassel.
Alles das in dieser Ausgabe. Zuerst starten wir aber mit einem sehr intensiven
und sehr politischen und sehr protestgefühlten Editorial.
Dann haben wir ein Gespräch mit unserer
neuen Frau im Haus des Blinden und Simenvereins, nämlich Maura Raffelt.
Sie ist die neue Marketingfrau. Sie kümmert sich um Öffentlichkeitsarbeit,
aber auch um Fundraising. und was Fundraising bedeutet und warum das wichtig
ist für unseren Verein, das erzählt sie uns.
Dann haben wir Johannes Schröder und Monika Peters zu Gast.
Regelmäßige Gäste. Tag der Möglichkeiten steht in Haus, 6.6.2026.
Wir haben die Top 3 der Bestleiher im April von der Norddeutschen Hörbücherei.
Norddeutschen Blindenhörbücherei, so heißt es richtig.
Und last but not least haben wir natürlich unser Hörbuch-Tipp auch noch mit
dabei. Das ist also ziemlich viel, ziemlich gut, ziemlich cool.
Bleibt dran, mein Name ist Herr Schlang, herzlich willkommen in dieser Ausgabe.
Moin, Moinsen, Moinsen.
Das, was wir hier präsentieren, ist Information.
Als BSVSH nutzen wir dafür dieses Hörmagazin, aber auch unser Quartalsmagazin BSVSH to Moose.
Newsletter, unseren Internetauftritt, also die Homepage www.bsvsh.org,
aber auch diverses gedrucktes und gesprochenes, Flyer, Poster und so weiter. Wir haben seit dem 14.
April auf dieser Strecke Verstärkung bekommen.
Wir begrüßen neu in der Geschäftsstelle Mora Raffelt, zuständig für Fundraising
und Öffentlichkeitsarbeit.
Sascha ist natürlich auch aktuell und wird sie im Laufe dieser Ausgabe noch vorstellen.
Information ist der Stoff, der Menschen verbindet, der Treibstoff,
der die Gesellschaft am Laufen hält.
Wie ging das eigentlich damals, als wir noch keine E-Mails, keine Mobiltelefone
und all die SMS, Whatsapps, Telegrams und Signals hatten?
Das scheint so lange her zu sein, dass es kaum noch vorstellbar ist.
Kann es sein, dass eine andere Art des Aktivseins, eine, die mit vielfältigen
Fernverbindungen funktioniert,
dass diese moderne Art des Lebens uns zwar so viel Zeit spart,
aber gleichzeitig doch dafür sorgt, dass wir immer weniger Zeit haben, vor allem füreinander?
Dass unsere Zeit schneller verrennt.
Vieles von dem, was wir an Reizen konsumieren, ist Leben aus zweiter Hand.
Man kann das ja sehr schön beim Kochen im Fernsehen besichtigen.
Viele schauen es von der Couch aus, nur wenige von denen ändern danach, was und wie sie kochen.
Wir haben uns irgendwie angewöhnt, Möglichkeiten, zu konsumieren,
statt sie wirklich zu leben.
Wir verbringen mehr und mehr Erlebniszeit, ohne das Haus zu verlassen.
Die Welt wurde immer kommunikativer.
Vereinsamung und Isolation sind als Problem aber wohl nicht kleiner geworden.
Um auf dem Laufenden zu bleiben, muss man nicht mehr in den Verein gehen,
in die Kirche oder in die Kneipe. Ich finde ja.
Gegen diesen Trend sollten wir, jeder für sich und für alle zusammen, stärker anleben.
Anleben ist ein Wort, das mir gerade eingefallen ist.
Die deutsche Sprache ist ja so ein wunderbarer Baukasten, wo man mit Vor- und
Nachsilben aus verschiedenen Haupt- und Tätigkeitswörtern die unterschiedlichsten
Bedeutungen herauskitzeln kann.
Die nächste große Gelegenheit für so ein analoges Stück Leben ist der Rendsburger Tag der Möglichkeiten.
Der findet zum dritten Mal statt, am 6. Juni diesmal, und wird von Jahr zu Jahr strahlkräftiger.
Auch dazu bringt Sascha später in dieser Ausgabe das monatliche Update.
6. Juni. Nicht versäumen. Kommen Sie selbst und bringen Sie viele mit. Wir sehen uns.
Ein kleiner Themenwechsel, aber wir bleiben bei dem Zusammenhang analog und digital.
Sandskulpturen, was total analoges, die man allerdings normalerweise nicht anfassen
darf, werden am Schlusstag der Travemünder Sandskulpturen-Ausstellung ja wieder
für tastende Hände freigegeben.
Das ist natürlich erst im November. Karl Küppers hat diese Tradition ins Leben
gerufen und hat seinen Kontakt zu den Veranstaltern gefestigt.
In diesem Sommer geht ein Traum für ihn in Erfüllung.
Vielleicht auch für andere. Blinde Menschen können mit einem Carver,
einem Fanskulpturengestalter, eine eigene Figur entwickeln.
Eine tolle Gelegenheit.
Doch wie erfahren die Menschen davon, die sich womöglich schon lange mal diesen
Traum erfüllen wollten?
Aber die müssen ja wie gesagt davon erfahren.
Wir haben unser vierteljähriges BSVSH2Hus. Das nächste erscheint allerdings erst Ende Juni.
Das ist für diese Info zu spät.
Wir haben diese Moinsin und darum sei es hier verkündet.
Geplant ist ein dreitägiger Workshop in der Woche vom 13. bis 18.
Juli mit maximal fünf blinden Hochgradig-Sehbehinderten Teilnehmenden.
Das Angebot ist kostenlos. Karl kümmert sich auch um Übernachtungen und ist
Ansprechpartner für alle weiteren Fragen.
Wir haben diese Info auch an alle Regionalgruppenleitungen geschickt per Mail,
damit Sie diese Nachricht in Ihre Gruppen tragen können.
Also, es lohnt sich doch immer mal, zu solchen Treffs zu gehen, um etwas zu erfahren.
Ein Medium für den Nachrichtenaustausch, das an Schnelligkeit nicht zu toppen
ist, sind die Messenger-Dienste wie Signal oder WhatsApp.
Man kann sich damit in Echtzeit austauschen und absprechen.
Man bildet sogenannte Gruppen, in die man dann Interessierte einladen kann,
wo man sich dann Nachrichten, Sprachnachrichten, Bilder, Töne,
Dateien gemeinsam zugänglich machen kann.
Die jüngste solcher Gruppen, die wir gebildet haben, ist die Rundum Sport und Bewegung.
Da geht es um alles von Tandem bis Tanzworkshop, von Erfahrungen mit Fitnessstudios
bis zu Handball mit Audiodeskription.
Um alles, was bewegt.
Längst wissen zum Beispiel nicht alle, dass es eine Möglichkeit gibt,
Begleitläufer zu finden fürs gemeinsame Laufen.
Dazu gab es in der Gruppe neulich eine interessante lebendige Sprachnachricht,
die ich mit Genehmigung von Nils und seinem Guide hier mal einspielen möchte.
Hallo zusammen, ich melde mich jetzt auch hier einmal in der Gruppe.
Ich bin Nils, 42 Jahre alt und ich leite zusammen mit Petra Drodowski die Regionalgruppe
in Kiel und ich gehe regelmäßig laufen.
Ich sitze jetzt hier auch auf dem Sportplatz oder bin auf dem Sportplatz von
der Universität und neben mir ist mein Laufguide Volker und wir berichten mal
über das Guide-Netzwerk Deutschland.
Volker, bist du dran? Hallo, ich bin Volker, ich bin 58 Jahre alt und langjähriger
Läufer und Nils und ich haben uns über das Guide-Netzwerk kennengelernt.
Das Guide-Netzwerk Deutschland ist eine Institution, die in Thüringen gegründet
wurde von einem Paar, wo auch der Mann nicht sehend ist und passionierter Läufer ist.
Und dieses Guide-Netzwerk bringen in ganz Deutschland sehende und nicht sehende
oder sehbeeinträchtigte Menschen zusammen, damit diese laufen können.
Darüber werden auch andere Sportarten vermittelt, wie, wenn ich das richtig
weiß, Walken und auch Skifahren.
Und man will das, glaube ich, auch noch ein bisschen erweitern.
Wir sind jetzt hier aber seit letztem Jahr gemeinsam am Laufen.
Die Internetadresse dieses Guide-Netzwerks ist www.guidenetzwerkdeutschland.de,
Guide-Netzwerk Deutschland in einem Wort.
Und dort können sich, wie gesagt, sowohl die Sehenden als auch die Nichtsehenden
registrieren mit ein paar wenigen
Angaben und dann werden entsprechende Laufpartner zusammengebracht.
Wir machen das jetzt schon seit letztem Jahr, sind sehr regelmäßig unterwegs
und ich habe den Eindruck, dass Nils das auch sehr viel Spaß macht und vor allem
er sich auch in seiner, ich sage mal, körperlichen Konstitution deutlich verbessert.
Genau, so sieht das aus und sozusagen dieses Matching eben halt,
das läuft dann eben halt privat.
Also man kriegt dann von den Organisatoren dann eben halt entsprechende Guidepartner,
die man dann privat kontaktiert und dann verabredet man sich dann privat.
Und ja, so läuft das eben halt. So bin ich dann auch mit Volker regelmäßig unterwegs.
Aber wenn man eben halt in einer Stadt wohnt, kann man sich ja theoretisch auch
dann gemeinsam zu einem Lauftreff zusammenschließen. Das wäre natürlich auch denkbar.
Okay, soviel erstmal zu dem Thema und dann wünsche ich allen noch einen schönen Samstag.
What's Up heißt der Dienst, der von den allermeisten bevorzugt wird.
Als aus Flensburg letztes Jahr die Idee kam, ein Autofahren für Blinde zu organisieren,
haben wir eine extra Gruppe dafür eingerichtet.
Alle, die interessiert waren, meldeten sich dort an und konnten dann dort alle
organisatorischen Fragen besprechen mit den Organisatoren.
Von der Terminfindung bis zur Klärung von Ablauf und Versorgung bis hin zu An-
und Abbreise wurde alles da geklärt.
Bei uns hat sich jetzt ein ganzes System von themenbezogenen und regionalen Gruppen gebildet.
Ich nenne mal die wichtigsten WhatsApp-Gruppen, die wir haben im Überblick.
Die größte Runde ist unser Appelschnack mit derzeit 58 Mitsprechenden und Mitlesenden.
Hier tauscht man sich aus rund ums iPhone und die anderen Apple-Geräte und verabredet
sich sogar mal zu einem analogen Treff.
54 Mitglieder hat unser Forum B plus S, also Blind plus Sehbehindert,
Selbsthilfe in SH, also in Schleswig-Holstein.
Mit 50 Teilnehmenden folgt unser Techniktreff Nord.
31 Interessierte haben sich in der schon genannten Gruppe Sport und Spiel,
Blind und Inklusiv für SH zusammengefunden.
Gleichfalls 31 Mitglieder hat die Gruppe Wir und die Kultur in SH.
Hier sind alle richtig, denen es um inklusive Angebote geht,
von Museum bis Chor, von Literatur bis Kunst.
Daneben haben wir Gruppen für Regionen.
Hier ist die größte mit 56 Mitgliedern Blindnet Kiel.
26 Mitglieder hat die Gruppe BSVSH Ortsgruppe Rendsburg und 24 sind es bei Blind Lübeckers.
Jede kann mit jedem für jede beliebige Sache eine Gruppe einrichten.
Die Pilates-Teilnehmenden in der Kieler Mela nutzen ihre Gruppe,
damit die Leiterin weiß,
wer beim nächsten Termin dabei ist und damit alle erfahren, ob ein Termin ausfallen
muss oder verschoben wird.
Es gibt viele Beispiele für zeitweilige oder langfristige Teams,
die so ihren Austausch machen.
Eine neue Gruppe hat sich das Drachenboot zum Thema gemacht.
Kennt ihr schon diesen Volkssport Drachenboot fahren?
Ist das für euch vielleicht interessant? Und die Idee, dass wir mal mit einem
Boot unter der Flagge des BSVSH an so einem volkssportlichen Event teilnehmen
könnten, entstand in Flensburg.
Dort gibt es Aktive, die das organisieren möchten.
Vielleicht sind wir ja im nächsten Jahr dabei. In diesem Jahr findet das zweite
Flensburger Drachenbootrennen am 22.
August statt. Da kann man sich das vielleicht schon mal anschauen.
In einem packenden Rennen paddeln Teams aus Unternehmen, Vereinen und Freundeskreisen in den Sieg.
Unsere Welt wird scheinbar digitaler, das Karussell scheint sich immer schneller
zu drehen, das Karussell der Information, aber auch der Desinformation,
der Gerüchte, der vermeintlichen Wahrheiten, der nicht immer leicht durchschaubaren
Lügen, der Meinungsäußerungen,
der Erwiderungen, der Aufregungen, der Anregungen aber auch.
Kein Wunder, dass vielen schwindelig
wird dabei, sie sich verweigern oder einfach nicht mehr mitkommen.
Wir sind in der Interessenvertretung gerade mit dem Digitalisierungsbeschleunigungsgesetz befasst.
Wessich Holstein möchte Vorreiterregion sein und will bis 2028 das Papier aus
dem Behördenverkehr verbannen.
Jeder Bürger, jede Bürgerin, der oder die einen Antrag stellt oder etwas Sonstiges
regeln will mit einer Behörde, soll das über ein digitales Servicekonto tun.
Für diejenigen, die damit überfordert sind, soll es Verwaltungsassistenten geben.
Die Einzelheiten dazu sind noch unklar. Wir werden allerdings den Fortschritt
nicht aufhalten können mit all seinen Risiken und Nebenwirkungen.
Wir werden uns aber solidarisch stark machen, damit niemand zurückgelassen wird.
Dazu hat der Paritätische jetzt eine Social-Media-Kampagne gestartet und mich
gefragt, ob ich dazu ein Statement abgeben kann.
So kurz sein. Ich habe gesagt, wenn die Digitalisierungsbeschleunigung gelingen
soll, kommt es darauf an, niemanden zurückzulassen.
Das schaffen Politik und Zivilgesellschaft aber nur gemeinsam.
Wenn wir diese Hausaufgabe nicht machen, entsteht viel Ärger,
Verzweiflung und Wut, also Schaden für die Demokratie.
Wir wollen mit unserer Expertise dazu beitragen, dass die Digitalisierung in
Schleswig-Holstein nicht nur beschleunigt wird, sondern auch echter Gewinn für
alle Bürgerinnen und Bürger ist.
Es gibt aber Gott sei Dank auch noch das gute alte Telefon.
Auch damit kann man sich in Gruppen austauschen, in sogenannten Telefonkonferenzen.
Regelmäßig trifft man sich zum Schleswig-Holstein-Blindschnack,
um sich einfach über alles auszutauschen, was die Beteiligten gerade alltäglich bewegt.
Dirk Kasselan ist aktuell der Moderator. An jedem zweiten und vierten Montag
im Monat können sich Interessierte ab 20.15 Uhr einwählen über eine kostenlose Rufnummer,
die da lautet 089-217-044-888,
also 089-217-044-888.
Man wird dann aufgefordert, eine PIN einzugeben, damit man dann auch in den
richtigen Raum mit den richtigen Leuten verbunden ist.
Diese PIN lautet 23, 24, 25.
Nun habe ich aber wirklich mehr als genug geredet.
Alles Weitere erfahren Sie von unserem Moderator Sascha Lang.
Viel Freude mit alledem, wünscht Jürgen Trinkus.
In Kiel waren wir also zu Gast bei der Protestveranstaltung am 5. Mai 2026.
Mir wurde erzählt, dass wir ungefähr so um die 300 Gäste gezählt haben über
den Tag. Das klingt gut, das ist viel.
Das ist viel, weil viele Menschen mit Behinderung gar nicht auf solche Veranstaltungen
kommen können, weil die Teilhabe noch nicht möglich ist in Deutschland,
so wie sie sein müsste, so wie sie die UN-Behindertenrechtskonvention an sich vorschreibt.
Aber wir sind 17 Jahre nach Ratifizierung dieser UN-Bindernrechtskonvention noch ganz weit weg.
Auch wenn jetzt in Schleswig-Holstein zum 1.
Januar nochmal das Blindengeld um 25 Euro erhöht wurde, so deckt das nicht unseren
Bedarf, den wir haben, auch wir Blinde und Sehbehinderte, um vernünftig teilhaben zu können.
Und die Barrieren, die uns bei Eingliederungshilfen oder sonstigen Kostenträgern
geboten werden, um überhaupt unser Recht zu erhalten, sind enorm.
Deshalb freuen wir uns über jeden Gast, der an dieser Veranstaltung dabei sein konnte.
Der Blinden- und Zivilenverein Schleswig-Holstein, ZSL Nord und auch die Lebenshilfe haben eingeladen.
Und wir hören uns jetzt gleich kurz ein Interview an, was Jürgen Trinkus zum
Schluss der Veranstaltung, als wir gemeinsam beisammensaßen,
noch mit mir geführt hat. Ich habe die Veranstaltung moderiert.
Dann war noch Ottmar Malz-Paul dabei, ist Aktivist und Autor,
aber auch Redakteur der Kobinet-Nachrichten. Und er hat zwei Bücher geschrieben.
Unter anderem das letzte Ich will raus von der Exklusion in die Inklusion.
Und dann Sabine Lohner, sie ist blind und hat Breil vorgelesen.
Eine Lesung im Dunkeln, ganz cool, ganz spannend und sie macht das großartig.
Also auch Sabine Lohner wird da kurz interviewt, ein kurzes Gespräch und dann
bin ich wieder da. Jetzt machen wir mal Folgendes.
Wir tauschen die Rollen. Der Moderator ist heute der Interviewte. Sascha.
Wo bist du? Hier bin ich. Wie ist dir der Tag gekommen?
Das war ja ein anstrengender Tag, eine ganz besondere Veranstaltung.
Was war das Besondere der Veranstaltung heute in Kiel?
Also das war das Beste vom Tag, wenn ich heute meine Arbeit beiseite legen konnte.
Für den Luxemburger Start war heute das Beste, was mir passieren konnte, nach Kiel zu kommen.
Also es war ja eine sehr spannende Veranstaltung, sehr interessante Gäste,
sehr interessante Aussagen und ja, leichte Aufbruchstimmung habe ich gefühlt.
Nun musste man ja in der Kürze der Zeit und bei den vielen Gästen doch sehr
im Allgemeinen bleiben.
Fandst du jetzt das trotzdem ergebnisreich?
Ja, also wir sind es ja gewohnt, dass die Politik sehr oberflächlich bleibt.
Ich fand, dass unsere Gäste schon ein bisschen konkreter waren,
also konkreter als die Politik selber.
Ja, es bleibt natürlich nicht viel Zeit, aber ich glaube, dass wir schon mit
ein paar Aussagen ein paar Impulse setzen konnten und ein paar Gedanken fördern
konnten. Ja doch, also ich glaube schon.
Du hast heute einen ganz besonderen Podcast gemacht.
Du machst eigentlich einmal im Monat auch einen Podcast mit dem,
der heute neben dir sitzt. Normalerweise sitzt er nicht neben dir.
Wählen haben wir heute noch nach Kiel gekriegt. Also moderiere du das mal an.
Mr. Ottenberg Miles Powell.
So kündigt er mich immer an.
So hat er dich heute nach Kiel gebracht. Heute wart ihr nicht in der gleichen
Veranstaltung. In welcher Rolle warst du heute hier und wie siehst du das, Ottmar?
Hast du den Tag bereuen müssen, den weiten Weg nach Kiel oder wie fühlt sich Kiel an jetzt für dich?
Ja, also mal zuerst. Es war schön, Sascha Lang zu hören und nicht gleich nachdenken
müssen, welche Frage muss ich jetzt beantworten, wie das im Idelmonatsrückblick
immer ist. Weil da sitze ich immer ganz gebannt und denke, was fragt er?
Ich konnte also ganz entspannt zuhören und konnte vor allem einen Einblick kriegen
über was hier auf Schleswig-Holstein, was alles läuft. Das macht nichts.
Und ich fand, es war einiges.
Also von daher, dass ein Schwabe in den hohen Norden kommt, das ist schon eine schöne Entwicklung.
Ich komme immer gern zu euch, weil es ist schon einiges in Bewegung und das
hat auch der Tag heute gezeigt.
Es sind schon viele Leute da gewesen und es wurde diskutiert.
Man sagt mal, die Leute wollen auch was bewegen, weil wir haben ja im Moment
schon nochmal so eine Aufbruchstimmung beziehungsweise eine gezwungene Aufbruchstimmung.
Denn wenn Kürzungen drohen, wenn die Rechte beschnitten werden.
Dann muss man einfach auch wieder aktiver werden.
Und da hoffe ich, dass das heute ein gutes Signal war. Denn nicht nur am 5. Mai, am 6., 7., 8., 9.
Und am 10. und noch weiter müssen wir auch wachsitzend sein.
Jetzt komme ich mal auf deine andere Seite. Du hast jemanden mitgebracht auch heute hierher.
Und da kann der Ottmar das mal anmoderieren, die nächste Gesprächspartnerin.
Ja, ich habe die Sabine Lohner mitgebracht und die Sabine Lohner und ich haben
uns irgendwie so zufällig gefunden.
Ich als Sehbehinder habe mich gefragt, wie kann ich Lesungen machen?
Da dachte ich, naja, was machen wir Behinderten immer wieder?
Wir suchen uns Assistenz.
Und dann dachte ich, naja, gut, kann ich ja mal gucken. Und dann fiel mir ein,
die Sabine Lohner macht Lesungen und sie hat ja damals schon auch,
du hattest damals schon Dunkellesungen gemacht.
Auch mit der Sabine, das probieren wir und seither sind wir ein reisendes Paar
mit viel Spaß auch immer.
Jetzt wollen wir die Stimme auch noch hören. Hallo, ja, ich bin total gerne
Leseassistenz vom Ottmar. Das ist immer wunderschön, mit ihm unterwegs zu sein.
Wir haben schon ganz viele Lesungen gemacht zusammen und heute in Kiel zu sein,
war total großartig. Das hat mir super gefallen und der Weg aus Frankfurt hat sich gelohnt.
Obwohl ihr euch heute sehr kurz halten musstet für den weiten Weg.
War das trotzdem jetzt das Gefühl bei der Lesung? Ja, also ich hätte es schön
gefunden, wenn wir noch ein bisschen diskutiert hätten nach der Lesung,
weil wir das sonst üblicherweise machen.
Es ist einfach auch total wertvoll, dann Beiträge aus dem Publikum zu hören.
Was sagen die Leute zu der Thematik, die jetzt eben die Ausschnitte aus dem Buch gehört haben?
Aber heute haben wir aus Zeitgründen nur gelesen. Damit enden wir dann auch
das Interview. Wünschen euch einen schönen Heimweg.
Ja, danke. Diese Protestveranstaltung war also ein Zeichen in der Hauptstadt
in Kiel, in Schleswig-Holstein.
Ein Rundtischgespräch, wie ich bereits gesagt habe, eine Podiumsdiskussion mit
sechs interessanten Gästen, die bei uns waren und ich kann die Gäste kurz aufzählen.
Wir hatten Kerstin Scheinert, sie ist Mitglied und arbeitet in einer Werkstatt
und ist in den Werkstatt treten.
Dann hatten wir Ingo Scheuse vom Unternehmensverband Schleswig-Holstein bzw.
Vom Unternehmensverband in Kiel. Also er ist der Geschäftsführer vom Unternehmensverband
Kiel, wo 370 Unternehmen zusammenkommen und über 50.000 Menschen,
die sozialversichert sind, vertreten.
Dann hatten wir von der Agentur für Arbeit Regionaldirektion Nord Peter Gottskula-Lüdemann.
Dann war die Landesbindendenbeauftragte für die Belange der Menschen mit Behinderung
dabei. Das war Michaela Priess.
Dann hatten wir Annette Schmidt. Sie ist Mitarbeiterin bei der Stiftung Drachensee,
hat dort das Thema Bildung und Übergänge
und den Arbeitsmarkt im Blick und natürlich auch die Werkstätten.
Und von den Bündnis 90 Grünen als inklusionspolitische Sprecherin der Bündnis
90 Grünen Eka van Kalben aus dem Landtag in Kiel.
Und sie sitzt auch in verschiedenen Ausschüssen in Europa.
Das war unsere illustre Gesellschaft, mit der wir darüber gesprochen haben.
Ich habe es bereits angedeutet. Für die Menschen, die Podcast hören können,
gibt es den Podcast am 13.
Mai 2026. Also ab dem Datum gibt es den Eagle Podcast, Eagle Inklusion.
Ganz einfach leben auf allen guten Plattformen. auch bei der Dame Alexa, kann man ihn dann auch.
Rufen. Und Victor Reader können auch Podcasts abrufen. Also dort könnt ihr diese
Veranstaltung noch mal zuhören.
Zum Schluss, und das fand ich schön, nach der Lesung gab es einen Chor.
Bunte Farben. Man denkt ja immer so, Inklusionschor, ja, legen wir da Wert auf Qualität?
Na ja, oder wie? Und vor allem legen wir Wert auf Stimmung.
Und deshalb hört ihr schon ein bisschen hier im Hintergrund den Chor singen
und wir lassen ihn auch jetzt mal ein bisschen ausklingen mit dem,
was uns da geboten wurde. Und ich fand das schön.
Ich habe zu meinem Assistenten gesagt, was ist das doch für ein Job, den du hast?
Du darfst, während du arbeitest als Assistent, darfst du singen.
Ist das nicht ein geiler Job?
Also ich fand das schön und deshalb hier einmal kurz den Chor nochmal zum Ausklingen
und dann kommen wir schon zu unserem nächsten Thema.
Schön, dass dir alle mit dabei wart, die in Kiel dabei waren und schön,
dass ihr überhaupt alle, die irgendwo auf irgendwelchen Protestveranstaltungen
dabei waren, mit dabei wart und alle die, die uns sonst moralisch unterstützt
haben, denen danken wir auch, die vielleicht nicht vor Ort sein konnten.
Und nach Tagen vergiss, wenn nicht längst wieder andersrum bin.
Stört und kümmert mich nicht, mir bleibt mein Gesicht, doch dem ein oder anderen Sinn.
Manchmal träumt mich schwer, und dann denk ich es leer, Zeit zu bleiben und
tun, was ganz anderes zu tun, so verdient die Glauben auch.
Und es ist mir nicht klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.
Dass nichts bleibt, wie es war. Manchmal träume ich schwer, und dann denk ich
es her, falls du bleibst und nun was ganz anderes zu tun.
Moin, sind das Audiomagazin vom Blinden- und Siebindenverein und der Podcast.
Wir sind in der Ausgabe Mai für den Podcast und in der Ausgabe Juni für das Buch 21.
Und wir haben wieder Zuwachs in der Geschäftsstelle in Lübeck bekommen, nämlich Maura Raffelt.
Herzlich willkommen, liebe Maura. Moin, danke schön.
Ja, du bist dafür zuständig oder dein Jobdescription, wenn ich die richtig verstanden
habe. Du wirst uns ein bisschen unterstützen bei der Öffentlichkeitsarbeit und
du sollst dafür sorgen, dass die Kassen etwas gefüllt werden, also Fundraising.
Aber bevor wir zu deinem Job kommen, wer ist Maura? Ziemlich jung noch,
glaube ich. Erzähl unseren Hörern mal, wer du bist.
Ja, gerne. Also ich bin Maura Raffeld, 30 Jahre, jung und gebürtig aus dem Rheinland
und jetzt seit über sechs Jahren in Kiel.
Und mache seit rund zehn Jahren jetzt Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen
Bereichen und Fundraising und Förderprojekte und freue mich jetzt hier zu sein
und das für den Blinden- und Sehbehindertenverein weiterzumachen.
Die Stellenausschreibung da war, was hat dich gepackt, was hat dich gereizt zu sagen,
das will ich, da will ich hin, weil ich weiß nicht, ob das bekannt war,
dass wir da in dem Bereich ja noch ein bisschen schwach aufgestellt waren,
Aber was hat dich gereizt, diesen Weg mitzugehen und zu sagen,
ich baue das jetzt mit auf, ich will da ran?
Also einmal das Thema Barrierefreiheit begleitet mich schon ein bisschen länger.
Ich habe auch meine Masterarbeit zu digitaler Barrierefreiheit geschrieben und
das hat mich daran sehr fasziniert, jetzt auch in den Bereich zu gehen und dort
Öffentlichkeitsarbeit zu machen.
Vorher war ich eher so im Bereich Klimaschutz und Energiewende unterwegs und
freue mich da jetzt eben auch die Themen Barrierefreiheit und Teilhabe mehr
in die Welt zu tragen oder in Fleswig-Holstein noch bekannter zu machen.
Und ja, genau auch was du sagst, dass es da noch viele Ansatzpunkte gibt und
viele Möglichkeiten, das zu entwickeln.
Genau das hat mich auch gereizt.
Fundraising, Gelder sammeln, eintreiben, das Menschen motivieren zu spenden
in einer heutigen Zeit, die voller Krisen gepackt ist, wo die Geldbeutelchen
nicht mehr so groß gefüllt sind.
Wie siehst du die Situation derzeit auf diesem Fundraisingmarkt?
Ist da noch Platz für dieses Thema, auch für gute Zwecke zu spenden?
Ich bin eigentlich überzeugt, dass viele Menschen gerne auch für gute Zwecke spenden.
Man muss sie nur erreichen und ihnen eine Geschichte erzählen,
die sie verstehen und herausstellen,
wo auch das Thema sie berührt und ihren Alltag oder vielleicht auch Angehörige
oder wen das alles betrifft oder betreffen kann.
Und dann gibt es da viel Bereitschaft zu spenden auf der einen Seite und auch
im Förderbereich gibt es viele Töpfe,
die eben gerade auch soziale Projekte und neue Ansätze im Bereich Heilhabe und
Vielfalt und Zusammenhalt auch jetzt gerade in diesen Zeiten fördern.
Und ich glaube, da haben wir viele gute Ansatzpunkte.
Am 6. Juni 2026 können die Menschen dich auch, glaube ich, bin ich mal sicher,
auch live kennenlernen auf dem Tag der Möglichkeiten in Rendsburg.
Wie wichtig ist denn aus deiner Sicht als Fachfrau auch diese Sichtbarkeit,
mit so einem Event aufzutreten und zu zeigen, hier sind wir,
das ist unsere Vielfalt, das ist das, was wir bieten können?
Sehr wichtig. Also gerade Veranstaltungen, wo Menschen den Verein erleben können
und auch die Themen erleben können und auch mal selbst ausprobieren können,
was es alles gibt und, wie du sagst, eben diese Vielfalt wahrnehmen können.
Das sind ganz wichtige Kontaktpunkte.
Die dann auch einfach weiter zu Verbindungen zum Verein oder eben gemeinsam
Aktionen oder Projekten führen können oder eben dann weiter potenzielle Mitglieder
und Angehörige zu erreichen.
Wir werden noch in dieser Ausgabe natürlich nochmal ganz konkret auf den Tag
der Möglichkeiten zu sprechen kommen.
Aber du hast sicherlich, du hast erzählt, du sitzt direkt im Büro neben Monika
Peters, die ja fieberhaft an diesen Plänen für den 6. Juni arbeitet.
Du hast also schon die Möglichkeit gehabt, mich reinzulunzen,
was es da so gibt. Auf was freust du dich besonders?
Was ist vielleicht so dein Geheimtipp, dein Highlight für diesen Tag der Möglichkeiten?
Wenn es einen gibt, oder? Ist der ganze Tag ein Highlight? Ja,
der ganze Tag ist natürlich ein Highlight. Ich bin sehr gespannt.
Ist ja mein erster Tag der Möglichkeiten, obwohl es jetzt schon die dritte Ausgabe ist.
Gerade die Kombination an Vorträgen, die eben schön kompakt in einer halben
Stunde bestimmte Themen beleuchten und dann aber auch eine Ausstellung,
wo man, wie ich gehört habe, ganz viel mitmachen und ausprobieren kann.
Das würde ich sagen, ist schon mein Highlight. Okay.
Hast du noch etwas, was du unseren Zuhörern, also schrägst du auch den Mitgliedern,
die Mitgliederinnen gerne mit auf den Weg geben willst? Dann ist jetzt der Moment.
Ich freue mich sehr, mit Ihnen, mit euch zusammen jetzt den Verein weiter zu
gestalten und in den nächsten Wochen und Monaten hoffentlich auch viele persönlich kennenzulernen,
und freue mich auf viele Gespräche und Ideen und die Orte und vor allem auch
die Regionalgruppen nochmal kennenzulernen.
Ich bin sehr gespannt und motiviert.
Maura, wir drücken dir ganz herzlich die Daumen, sagen herzlich willkommen in
unserem Team und vielen Dank für deine Zeit.
Dankeschön. Moin, sind das Audio Magazin. Ich habe es bereits angekündigt.
Wir werden uns heute nochmal mit dem Tag der Möglichkeiten beschäftigen.
In dieser Ausgabe schauen wir nach vorne und in der nächsten schauen wir schon
zurück auf die Ausgabe Nummer 3.
Bei mir zu Gast sind die zwei Menschen, die mit dieser Ausgabe ganz viel zu tun haben.
Aus Rendsburg zugeschaltet. Ich weiß, es ist jetzt nicht Gentleman-like,
also nicht Ladies first, aber aus Rendsburg zugeschaltet. Johannes Schröder, herzlich willkommen.
Moin. Und aus der Geschäftsstelle in Lübeck dazugeschaltet die wunderbare Monika Peters.
Hallöchen. Ja, der 6.6.2026, das ist der Tag der Sehbehinderung,
aber auch unsere dritte Ausgabe vom Tag der Möglichkeiten.
Wo sind wir denn jetzt so dran? So paar Tage, Wochen vorher,
die Hörer hören es ja ein bisschen später, wie wir aufzeichnen.
Aber wie ist denn der Puls bei euch beiden? Wie hoch schlägt der? Wo sind wir dran?
In der Spitze geht es schon ein bisschen höher, aber wir bemühen uns,
den so im normalen Bereich um die 100 zu halten.
Sehr gut. Wie geht es bei dir, Monika? Wie bist du drauf?
Also gestern und heute hat sich einiges getan.
Wir sind mit den Flyern fertig. Diese haben Frau Schliebe und ich auch gerade eben zur Post gebracht.
Das heißt, auch in den nächsten Tagen werden dann die Flyer an die anderen Regionalgruppen verteilt.
Ich habe einige Sachen mit der Doiler abgesprochen, wo wir auch einen großen Schritt gemacht haben.
Also tatsächlich, heute, hier und jetzt geht es mir gut und ich bin entspannt momentan.
Okay, das wird sich Richtung 6.6. sicherlich ein bisschen noch verändern.
Von 10 bis 16 Uhr findet der Tag der Möglichkeiten statt.
Es ist der dritte, es ist aber auch zum dritten Mal, dass wir den Ortswechsel haben.
Johannes, warum machen wir schon wieder, wenn ich das mal so ein bisschen provokativ
fragen darf, einen Ortswechsel? Das ist relativ einfach zu erklären.
Die erste Veranstaltung im Hotel Konventgarten war für alle,
die dabei waren, doch etwas voll und etwas überlaufen.
Das heißt, die Räumlichkeiten waren etwas begrenzt.
Dann hat es auch nicht so richtig gut mit der Verpflegung geklappt.
Beim zweiten Mal wollten wir ja ganz gezielt in das Einkaufszentrum im Rondo,
um einfach breites Publikum anzusprechen, da wir ja nun auch das begehbare Auge dabei hatten.
Das war so wirklich gedacht als Publikumsveranstaltung.
Ja, und dieses Mal haben wir ja das spezielle Thema Haushalt, Küche, Kochen.
Alles das, was doch eher die sehbehinderten Menschen direkt betrifft.
Hier geht es also dann doch eher in die Richtung Hilfe zur Selbsthilfe.
Und nicht unbedingt jetzt nur, um ein breites Publikum aufmerksam zu machen.
Also es ist gezielt, Monika, auch, dass nicht immer derselbe Veranstaltungsort
bleiben soll. oder soll das dann doyla das Heim der Tag der Möglichkeiten werden?
Also mein Wunsch wäre es schon, dass wir jetzt auf jeden Fall im nächsten Jahr dort bleiben,
weil immer wieder von vorne anzufangen mit einem neuen Veranstaltungsort ist
unglaublich anstrengend und mit sehr viel Kleinkram verbunden.
Da fängt es an, wie barrierefrei ist dieser Ort, wo sind die Notausgänge,
wo sind die Toiletten, Also diese ganzen Sachen, das müssten wir dann,
wenn wir nächstes Jahr wieder in der Deula bleiben, nicht wieder machen.
Das haben wir dann also schon erledigt.
Und von daher, mein Wunsch wäre, dort erstmal zu bleiben.
Also konnte ich jetzt so indirekt Johannes entlocken, es gibt eine vierte Ausgabe,
bevor die dritte vorbei ist?
Also aus unserer Sicht kann das tatsächlich eine dauerhafte Veranstaltung werden.
Das klingt gut. Dann kommen wir, bleiben mal bei der Veranstaltung von diesem Jahr, 6.06.2026.
Ich habe gesagt, das ist der Tag der Sehbehinderung. Das ist ja auch ein passender
Tag, wo man so gerne mal was feiert, wenn man dann die Gelegenheit dazu hat.
Ja, das Programm ist vielfältig. Du hast es schon bereits angedeutet,
Johannes, es geht heute sehr viel.
Es geht um Haushalt, es geht um Alltag, es geht um Kochen, es geht um Navigation,
es geht so ein bisschen um alles.
Wer von euch beiden sagt uns mal die Schwerpunkte im Bereich der Aussteller und Ausstellungen?
Monika, willst du anfangen? Kann ich gerne machen.
Also die größten Aussteller, auch vom Platz her, ist auf jeden Fall die Kreisverkehrswacht,
die sich mehr um Aufklärung kümmert.
Dann haben wir Euronics mit dabei, die auch Waschmaschinen dabei haben werden,
die sehr, sehr bedienerfreundlich für Blinde und Sehbehinderte sind.
Wir als Verein sind auch als sich sehr groß.
Und natürlich nicht zu vergessen ist das Landeshilfsmittelzentrum und dann auch
das Landesförderzentrum Seen. Es waren jetzt natürlich sehr viele Ems.
Ich war gerade noch so in Gedanken bei dem, was für mich somit das Beste ist,
Aber das sind somit die Größten, kann man sagen.
Okay, und auf was freust du dich denn speziell, wenn wir dann schon dabei sind?
Dann kannst du es auch loswerden.
Tatsächlich auf die Räumlichkeiten mit. Also ich hatte, dass man endlich mal
an einem Ort ist, der auch dafür geeignet ist und dafür gebaut ist,
solche Veranstaltungen zu organisieren.
Das wäre so das.
Wo hast du, Johannes, deinen Schwerpunkt bei den Ausstellern?
Gibt es da für dich auch, wo du sagst, das ist cool, dass wir die dabei haben?
Ja, cool ist, dass wir einen eigenen Stand für die Rendsburger Gruppe haben,
weil wir haben uns hier etwas Besonderes einschalten lassen.
Wir haben ja im letzten Mal schon besprochen, dass wir uns intensiv mit dem
Produkt von NaviLens beschäftigen.
Und Britta Haltenberger hat ja auch schon so ein bisschen berichtet,
wie das Ganze funktioniert.
Mittlerweile haben wir von denen ein ganz hervorragendes Erklärvideo gefunden und bekommen.
Und wir werden also diese gesamte Ausstellung dann tatsächlich mit den NaviLens-Codes
ausstatten und werden auf der anderen Seite aber auch für die Alltagshelferlein
in Britta Haltenberg auch vor Ort,
wenn gewünscht, entsprechende Codes,
die über einen QR-Code-Reader zu erfassen sind, wo beispielsweise man dann Haushaltsgeräte,
Gewürze, Packungen und Ähnliches mit einem Code bekleben kann und dann eben
über den QR-Code-Reader auffinden und eben lesen kann.
Und das Ganze auch mit Sprachausgaben.
Seine sind die Aussteller, die Ausstellungen, die verschiedenen Stände,
aber ihr habt auch ein ganz spannendes Vortragsprogramm. Und wer will da,
wer kann uns da ein paar Schmankerle geben?
Wir fangen an mit einem Vortrag einer Ernährungsberaterin, die zum Thema Kochen
und Ernährung mit Behinderung oder mit Sehbehinderung was vortragen wird.
Sie wird auch anschließend einen Tisch aufgestellt haben, wo man sehen,
schmecken, fühlen, riechen kann.
Also so eine kleine Rallye durch den Gemüse- und Kräutergarten.
Und ansonsten werden alle Aussteller dann natürlich auch einen Raum kriegen,
ihre Produkte jeweils vorzustellen.
Spannend und freuen tue ich mich tatsächlich auf die Anwesenheit von Euronics,
weil ich mittlerweile gelernt habe,
dass zum Beispiel diese Waschmaschine über Alexa bedienbar ist. Das klingt spannend.
Das klingt spannend. Ja, wir sind gespannt. Gesehen haben wir es auch noch nicht.
Insofern gibt es viel zu entdecken. Monika, wo siehst du deine spannenden Momente in den Vorträgen?
Hast du da auch schon etwas rausgefischt, wo du sagst, da könnt ihr mich mal
für ein paar Minuten entschuldigen, da bin ich jetzt dabei?
Ja, ich denke, diese ganze Part vom Förderverein Sorgekultur für Rendsburg und
Umgebung, Die werden etwas über Pflegeversicherung und Demenz sagen.
Das ist ja auch etwas, was Blinde und Sehbehinderte auch auf jeden Fall erwischen kann.
Und auch gerade das Thema Pflegeversicherung ist für alle, glaube ich, ein wichtiges Thema.
Ansonsten wird ja auch Reinecker wieder ein bisschen was erzählen von ihren
Produkten und dieses Jahr dann auch wirklich dabei ist die Firma Loyacare,
die auch etwas über Gefahr und Folgen von Stürzen und Sturzprävention sagen werden.
Das ist jetzt die dritte Ausgabe, Monika. Du bist ja so ein bisschen unsere
Person, die die Aussteller kontaktiert und anlocken muss.
Fällt oder geht das mit so einer dritten Ausgabe schon leichter als noch mit einer ersten?
Kann man den Menschen dadurch, dass man schon erzählen kann,
was man die letzten zwei Jahre gemacht hat, kann man sie besser anlocken sozusagen?
Muss man sie überhaupt locken?
Nein, muss man tatsächlich nicht. Wir haben mittlerweile einen festen Stamm,
würde ich jetzt mal behaupten, an Ausstellern wie jetzt zum Beispiel die Norddeutsche
Hörbücherei, der Helferin Kreis Mittelholstein,
die schon beim letzten Mal schon gesagt haben, wir sind auf jeden Fall wieder
dabei, genauso wie das ZSL Nord, die ganz klar gesagt haben,
also wenn ihr wieder sowas macht, dann sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.
Lasst uns dann nochmal alle beide zu den Fakten gucken. Informationen gibt es
natürlich auch auf der Internetseite vom Blinden 7-Minute-Fein oder für die,
die kein Internet nutzen, bei der Geschäftsstelle.
Kann man anrufen und dann werdet ihr geholfen sozusagen. Aber lasst uns mal
für die Fakten sprechen.
Also ich habe schon gesagt, 10 bis 16 Uhr in der Doiler in Rendsburg.
Die Doiler liegt nicht direkt neben dem Bahnhof. Man muss also da hinkommen.
Wie komme ich denn jetzt da hin? Sollte ich nicht eventuell eine Begleitperson
haben mit dem Auto bis vor die Tür fahren dürfen können.
Wie komme ich da hin? Es gibt zwei Möglichkeiten.
Einmal die NaviLens-App runterladen und wir werden entsprechende Ausschilderungen
über NaviLens möglich machen.
Wenn man vom Bahnhof ankommt, geht man Richtung Stadtmitte, den Ausgang,
hält sich rechts und dann kommt man an die Unterführung dieser Stadtstraße und
läuft direkt auf das Sparkassengebäude und den Zock zu.
Man hält sich rechts vom Sparkassengebäude, geht bis zum Ende des Gebäudes entlang.
Dort steht der Shuttlebus, der auch einen Navilance-Code im Fenster hat.
Dieser Shuttlebus fährt halbstündig,
beginnt immer um 9.15 Uhr und letzte Abfahrt von Doida um 16.15 Uhr.
Und von dort aus wieder zurück zum Bahnhof. So, zwischendurch haben wir freundliche
Helferlein gefunden, die im Zweifel den Weg weisen.
Und wie man eben zu dem Bus genau hinkommt, ist aber wirklich nicht sehr schwer zu finden.
Vor der Doiler selbst haben wir durchbekommen, dass wir dort eine Bushaltestelle
einrichten können für den Tag und insofern kann man vom Bus aus direkt über
den Parkplatz zum Eingang der Däuler finden.
Auch hier gibt es Navi-Lens-Codes. Sehr gut.
Was aber nochmal, glaube ich, wichtig ist, ist, dass man sich für den Shuttle-Service
hier in der Geschäftsstelle anmelden muss.
Ja. Also der Shuttle-Service ist kostenlos. Das wird von uns getragen.
Und wichtig ist dann hier über
die bekannte Nummer 0451 408 5080 oder info at bsvsh.org einmal anmelden und
dann bekommen unsere Gäste auch nochmal die Informationen dazu,
wo genau Abfahrt ist,
wie das Ganze funktioniert und wann die sozusagen wieder fahren.
Ganz wichtig also bei der Geschäftsstelle anmelden, wenn ihr den Shuttle nutzen
wollt, damit man auch nicht dann vielleicht um 10.15 Uhr mit 50 Leuten da steht
und das fährt nur ein Shuttle mit 20 Plätzen oder so.
Also dass das ein bisschen koordiniert werden kann, das ist sehr wichtig.
Es sind auch nicht nur 20 Plätze, sondern es ist ein normaler Stadtbus des Linienverkehrs, der da steht.
Und insofern ist sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für Rollatorfahrer.
Ausreichend gesorgt und Platz in dem Bus. Auch ganz wichtig,
also auch der Bus ist barrierefrei. Sehr, sehr schön.
Gut, wenn ich jetzt zu Hause sitze und überlege, was soll ich denn am 6.6.
Machen, gibt uns bitte zuerst Monika und dann Johannes zwei Argumente, warum ich am 6.6.
Nicht zu Hause sitzen bleibe, sondern egal, wo ich in Schleswig-Holstein bin,
nach Rendsburg zum Tag der Möglichkeiten komme. Monika.
Also der wichtigste Punkt ist natürlich die Informationen, die wir dort ausstellen.
Es ist wirklich mal was Neues, gerade auch mit NaviLens und so mit dem Sehbehindertentag in Kombination.
Das gab es vorher noch nicht, das ist neu.
Und das Wichtigste ist dieser Austausch mit anderen, auch dieses sich vernetzen,
sich auch andere zu treffen.
Ich habe die letzten Male schon erlebt, dass es wie ein gewisses Klassentreffen ist.
Man trifft sich, man begrüßt sich, man kennt sich mit der Zeit und das macht natürlich auch Spaß.
Johannes.
Sagen wir mal so, am Tag der Sehbehinderten, der ja nur einmal im Jahr ist,
wer hat denn da sonst was vor?
Es bleibt doch eigentlich gar nichts anderes an Programm, als am 6.6.
Zu uns zu kommen, wo sich die vielen Möglichkeiten, die dieser Tag der Möglichkeiten
bildet, anzuschauen und anzuhören.
In der nächsten Ausgabe werden wir natürlich nicht mehr vorausschauen,
sondern zurückschauen auf diese Ausgabe vom Tag der Möglichkeiten.
Monika Peters, Johannes Schröder, euch beiden herzlichen Dank für eure Bemühungen,
für diesen Tag einen Erfolg machen zu werden zu lassen.
Jetzt brauchen wir nur noch die Mitglieder, Mitgliederinnen,
Freunde, Freunde, alle dahin, alle informieren, alle Bescheid sagen.
Und euch beiden vielen Dank und wir hören uns dann zur Feedback-Runde. Dankeschön.
Danke auch. Wir sind wieder bei unserer Rubrik Hörbücherei und bevor wir unseren
Tipp von heute zum Besten geben, Elke Becker, das Haus Köln, sehr spannendes Thema.
Werden wir uns nochmal ganz kurz mit einer kleinen Hitparade beschäftigen und
zwar die Bestleiher des Monats April von Eigenproduktionen der Deutschen Blinden
Hörbücherei in Hamburg.
Und zwar, Trommelwirbel, Trommelwirbel, Trommelwirbel, wo haben wir denn?
Auf Platz Nummer 3.
Die Saison von Helen Garner.
In Melbourne folgte sie der Australien-Football-Mannschaft ihres Enkels und
steht bei jedem Spiel am Spielfeldrand. Mehr verraten wir nicht.
Das ist das Buch auf Platz Nummer 3.
Platz Nummer 2 bleibt auf dem zweiten Platz Treppe aus Papier von Henrik Snatto.
Leider kannst du den Namen sonst nicht ganz aussprechen. Steht so hier.
Und auf Platz Nummer 1 Trommelwirbel, Trommelwirbel, Trommelwirbel.
Im April am meisten gehört wurde die Eigenproduktion und zwar,
Die mit dem wunderbaren Namen Stumme Zeit.
Das Buch von Silke von Bremen.
Ja, das sind die Bestleier des Monats April von der Deutschen Blinden Hörbücherei.
Und im nächsten Beitrag hört ihr dann das aktuelle Buch, was wir euch heute vorstellen wollen.
Elke Becker. Das Haus Köln. Glänzende Zeiten. Erster Teil.
Elmshorn 1886 Viel zu früh wird
Charlotte Kölns Mann durch einen Arbeitsunfall aus dem Leben gerissen.
Zeit für Trauer bleibt ihr nicht, die Kornmühle muss weiter betrieben werden,
sonst steht die Familie vor dem Ruin.
Als Frau darf Charlotte weder Kredite aufnehmen noch offiziell die Geschäfte
führen, doch davon lässt sie sich nicht aufhalten. Gelesen von Vanida Karun.
735 Minuten.
Buchnummer 71673. 3.
Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, wir sind schon am Ende dieser Ausgabe wieder angekommen.
Es war schön, mit euch diese Episode zu genießen. Sie war wieder pickepacke voll.
Nächste Episode, die wartet ganz bestimmt auf uns, und zwar in der Juli-August- Ausgabe.
Wir sprechen da unter anderem über den Tag der Möglichkeiten,
werden diverse O-Töne hören und noch ganz vieles mehr.
Und auch in der Regionalgruppe Pinneberg gibt es sicherlich paar News,
die wir euch mitteilen würden.
Im September werden wir noch mal mit der Regionalgruppe Pinneberg ein Interview führen.
Bis dahin wünsche ich euch alles Gute. Ich bin raus, mein Name ist Sascha Lang.
Danke fürs Zuhören und danke an Jürgen Trinkus, der mir immer wundervoll zugeliefert hat. Wie immer.
Zuverlässig und prompt. Bis dann. Alles Gute. Euer Moderator Sascha Lang.