MoinSehn – Ausgabe Oktober 2026
Das Audiomagazin des BSVSH
15.10.2026 70 min
Zusammenfassung & Show Notes
MoinSehn – Ausgabe Oktober 2026
Das Audiomagazin des BSVSH
Die Oktober-Ausgabe von MoinSeHn steht ganz im Zeichen der Mitgliederversammlung des BSVSH.
Sascha Lang führt durch die Themen und bringt euch Originaltöne aus der Versammlung mit.
Im Interview blickt der wiedergewählte Vorsitzende Dr. Jürgen Trinkus auf vier herausfordernde Jahre zurück.
Dabei geht es um erreichte Fortschritte und die nächsten Schritte für den Verein.
Die neue barrierefreie Geschäftsstelle eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für Beratung und Begegnung.
Auch die Entwicklung des Hauses am Tremser Teich und die finanzielle Aufarbeitung werden angesprochen.
Ihr erfahrt, wie die Vorstandswahlen ausgegangen sind und wer künftig Verantwortung übernimmt.
Die geplanten Satzungsänderungen wurden vertagt und sollen gemeinsam mit den Mitgliedern weiterbearbeitet werden.
Mitbestimmung, ehrenamtliches Engagement und Selbstbestimmung ziehen sich als roter Faden durch die Ausgabe.
Ein Einblick in einen Verein, der seine Zukunft gemeinsam gestalten will.
Sascha Lang führt durch die Themen und bringt euch Originaltöne aus der Versammlung mit.
Im Interview blickt der wiedergewählte Vorsitzende Dr. Jürgen Trinkus auf vier herausfordernde Jahre zurück.
Dabei geht es um erreichte Fortschritte und die nächsten Schritte für den Verein.
Die neue barrierefreie Geschäftsstelle eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für Beratung und Begegnung.
Auch die Entwicklung des Hauses am Tremser Teich und die finanzielle Aufarbeitung werden angesprochen.
Ihr erfahrt, wie die Vorstandswahlen ausgegangen sind und wer künftig Verantwortung übernimmt.
Die geplanten Satzungsänderungen wurden vertagt und sollen gemeinsam mit den Mitgliedern weiterbearbeitet werden.
Mitbestimmung, ehrenamtliches Engagement und Selbstbestimmung ziehen sich als roter Faden durch die Ausgabe.
Ein Einblick in einen Verein, der seine Zukunft gemeinsam gestalten will.
Mehr Infos auch auf
#MoinSeHn #BSVSH #Podcast #Audiomagazin #SchleswigHolstein #Mitgliederversammlung #Selbsthilfe #Blindheit #Sehbehinderung #Barrierefreiheit #Inklusion #Teilhabe #Selbstbestimmung #Ehrenamt #SaschaLang
Die Oktober-Ausgabe von MoinSeHn steht ganz im Zeichen der Mitgliederversammlung des BSVSH.
Sascha Lang führt durch die Themen und bringt euch Originaltöne aus der Versammlung mit.
Im Interview blickt der wiedergewählte Vorsitzende Dr. Jürgen Trinkus auf vier herausfordernde Jahre zurück.
Dabei geht es um erreichte Fortschritte und die nächsten Schritte für den Verein.
Die neue barrierefreie Geschäftsstelle eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für Beratung und Begegnung.
Auch die Entwicklung des Hauses am Tremser Teich und die finanzielle Aufarbeitung werden angesprochen.
Ihr erfahrt, wie die Vorstandswahlen ausgegangen sind und wer künftig Verantwortung übernimmt.
Die geplanten Satzungsänderungen wurden vertagt und sollen gemeinsam mit den Mitgliedern weiterbearbeitet werden.
Mitbestimmung, ehrenamtliches Engagement und Selbstbestimmung ziehen sich als roter Faden durch die Ausgabe.
Ein Einblick in einen Verein, der seine Zukunft gemeinsam gestalten will.
Sascha Lang führt durch die Themen und bringt euch Originaltöne aus der Versammlung mit.
Im Interview blickt der wiedergewählte Vorsitzende Dr. Jürgen Trinkus auf vier herausfordernde Jahre zurück.
Dabei geht es um erreichte Fortschritte und die nächsten Schritte für den Verein.
Die neue barrierefreie Geschäftsstelle eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für Beratung und Begegnung.
Auch die Entwicklung des Hauses am Tremser Teich und die finanzielle Aufarbeitung werden angesprochen.
Ihr erfahrt, wie die Vorstandswahlen ausgegangen sind und wer künftig Verantwortung übernimmt.
Die geplanten Satzungsänderungen wurden vertagt und sollen gemeinsam mit den Mitgliedern weiterbearbeitet werden.
Mitbestimmung, ehrenamtliches Engagement und Selbstbestimmung ziehen sich als roter Faden durch die Ausgabe.
Ein Einblick in einen Verein, der seine Zukunft gemeinsam gestalten will.
Mehr Infos auch auf
#MoinSeHn #BSVSH #Podcast #Audiomagazin #SchleswigHolstein #Mitgliederversammlung #Selbsthilfe #Blindheit #Sehbehinderung #Barrierefreiheit #Inklusion #Teilhabe #Selbstbestimmung #Ehrenamt #SaschaLang
Transkript
Moinsen. Moinsen. Moinsen. Moinsen. Moinsen. Das Audiomagazin des Blinden- und
Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein, BSVSH.
Herzlich willkommen in der Oktober-Ausgabe vom Podcast Moinsen und in der November-Ausgabe
vom Buch 21 vom Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein von der BSV-Info.
Mein Name ist Sasch Lange, ich bin euer Moderator für diese Ausgabe.
Wir haben heute nur ein Thema, nämlich unsere Mitgliederversammlung.
Am 19. September 2026 fand sie im Hohen Arsenal in Neumünster statt.
Ich werde es nachher nochmal im Interview sagen, ich kann es auch jetzt schon
mal sagen, dieser Saal ist einfach nur gigantisch schön.
Für eine Mitgliederversammlung mit dieser Strahlkraft war sie einfach nur der richtige Platz.
Es haben sich ganz viele Mitglieder eingefunden, ganz viele Stimmübergaben wurden
weitergegeben und wir werden heute einen kleinen Andruck aus dieser Mitgliederversammlung euch liefern.
Die Ausgabe widmet sich heute, wie gesagt, nur dieser Mitgliederversammlung.
Für alle die, die nicht dabei sein konnten, können das nun hier akustisch nochmal
genießen, mithören und ja, auch ihre Eindrücke daraus machen.
Eins kann ich schon vorweg sagen, auf der Tagesordnung stand der Punkt Satzung, Satzungsänderung.
Dieser Punkt wurde gestrichen, nachdem einige Fragen aufgekommen sind und nachdem.
Die Punkte hätten müssen, einzeln durchgesprochen und durchgekauft werden.
Diese Zeit war nicht mehr da und es gab auch einige Punkte, die noch Gesprächsbedarf hatten.
Deshalb werden jetzt Workshops organisiert. Dazu komme ich aber nochmal ein bisschen später.
Da sind wir als Mitglieder alle gefordert, um diese Workshops
gut zu gestalten und um die Satzungsveränderungen, die bedürftig sind,
auch gut vorzubereiten, damit sie in der nächsten Ausgabe oder vielleicht in
einer Sonderversammlung nochmal abgestimmt werden können.
Ich lasse jetzt mal die Bühne frei für unseren Vorsitzenden,
neu gewählten Vorsitzenden, Dr. Jürgen Trinkus. Er ist wiedergewählt worden.
Und zwar haben wir uns dieses Mal nicht für ein Editorial entschieden,
wo er einen Monolog hält, sondern ich stelle ihm ganz viele pertinente Fragen
und er hat sich bereit erklärt, mir darauf Antworten zu geben.
Und ich wünsche jetzt gute Unterhaltung mit diesem Interview und dann starten
wir direkt in die Mitgliederversammlung.
Moin, sind das heute im Marätschen vom Blinden und Sehwildermann Schleswig-Holstein.
Die Ausgabe Oktober für den Podcast und November für das Buch 21.
Am 19. September fand die Mitgliederversammlung des BSVSH statt in Rendsburg
im Hohen Arsenal. Ein wunderschöner Saal übrigens, finde ich richtig immer schön da zu sein.
Und ja, der alte und neu gewählte Vorsitzende ist bei uns im Interview.
Heute kein, ja kein, wie nennt man das, kein Editorial, aber ein kleines Interview.
Herzlich willkommen, lieber Jupp.
Hallo, lieber Sascha. Ich bin ganz froh, dass wir kein Editorial machen.
Ich habe nämlich mein Aufnahmegerät verloren und das noch nicht wiederbekommen.
Insofern ist das jetzt auch ganz günstig, dass ich jetzt mal interviewt werde über diesen Weg.
Genau. Ich habe gesagt, alter neuer Vorsitzender, mit einer großen Mehrheit
wurde der Vorstand wiedergewählt. Das ist schon mal eine gute Nachricht.
Das bezeugt auch, dass die Leute mit eurer Arbeit zu fliegen waren,
ob schon das ja verdammt schwere vier Jahre war.
Ja, das ist wahr. Das waren schwierige Jahre und es ist erstaunlich,
dass das Vertrauen der Mitglieder offenbar trotzdem nicht enttäuscht wurde und
sich doch immer wieder erneuert hat.
Und wir hatten dieses Jahr ja eine Rekordbeteiligung auch an anwesenden Mitgliedern
und auch an Stimmübertragungen.
Das zeigt, dass sich die Mitglieder mitgenommen fühlen, denke ich.
Denn es ist ja auch keine Kleinigkeit, sich aufzumachen zu so einer Mitgliederversammlung.
Wenn ich mir davon nichts erwarte, mache ich das nicht.
Das ist ja heutzutage in einem Flächenland wirklich eine große Herausforderung.
Zwei Jahre brauchte man, um sich zu finden, zu stabilisieren,
um überhaupt mal teilweise Überblick zu bekommen, was vorher passiert ist oder
auch nicht passiert ist.
Danach hatten wir, das kann man definitiv sagen, das großartige Glück,
doch einen guten, professionellen Geschäftsführer zu finden.
Wie wichtig war das, in eurer Mitte der Amtszeit mit Martin Galeano diesen Mann
zu finden, um in die richtige Bahn zu kommen? Es hat uns gerettet, möchte ich sagen.
Denn wir waren überfordert, ganz einfach, von den Aufgaben.
Und es hätte den Vorstand fast zerrissen. und es war also die Rettung in letzter,
in höchster Not und seitdem.
War dann diese titanische Arbeit eben auch wirklich in Bahnen zu lenken,
dass sie auch bewältigt werden kann, was eben noch nicht heißt,
dass das ein kurzer Weg ist, sondern es ist ein Langstreckenlauf.
Weil allein das finanzbuchhalterische Chaos, was durch drei Steuerberatungswechsel entstanden ist,
bei so einer komplizierten, kostentechnisch komplizierten Einrichtung wie das
Haus am Trennser Teich, also eine stationäre Pflegeeinrichtung.
Das alleine ist schon mächtig, gewaltig.
Und wir konnten jetzt auch da nicht allzu gute Zwischenergebnisse verkünden,
weil halt die Anfertigung der Jahresabschlüsse, die es ja braucht,
eben lange Zeit in Anspruch nimmt.
Sehr, sehr viel Arbeit. Also wie viel meterweise Aktenordner da hin und her
gehen mussten zwischen den Bearbeiterinnen in Lübeck und der Steuerberatung in Hennstedt-Ulsburg.
Das ist schon gewaltig.
Was natürlich auch zur Folge hat, dass man auf einer Mitgliederversammlung nicht
immer dann eine Jahresbilanz präsentieren kann oder auch einen Geschäftsbericht,
beziehungsweise auch eine Vorausschau.
Und trotzdem geht es uns finanziell, wie wir später in den Gesprächen oder besser
gesagt in den O-Tönen auch aus der Mitgliederversammlung holen,
Es geht uns aber trotzdem nicht schlecht. Ja, also,
Das ist kein schönes Gefühl, wenn man immer ohne solche Bilanzen auftreten kann.
Es ist kein schönes Gefühl, vor die Mitglieder zu treten, aber auch nicht,
wenn es darum geht, mit Banken im Verkehr zu stehen oder Anträge zu stellen irgendwo.
Weil die Jahresabschlüsse sind ja immer
der Ausweis dafür, dass man eine ordnungsgemäße Geschäftsführung hat.
Die haben wir, das hat uns ja inzwischen auch das Sozialministerium attestiert.
Aber es zeigt sich halt noch nicht unterm Strich. Es wird noch ein bisschen dauern.
Wir sind aber der Überzeugung, dass wenn wir das geschafft haben, wir dann ein,
sehr geordnetes, halbautomatisch ablaufendes Buchungs- und Abrechnungssystem
haben werden und sich dann das Arbeitsaufkommen für die Mitarbeiter und auch
den Geschäftsführer deutlich verringert.
Bei weitaus größerer Aussagekraft der Zahlen, die jeden Tag auf den Kopf kommen.
Du hast gesagt, große Anforderungen. Sozialministerium war ganz lange still
auf der Finanzseite zwischen Sozialministerium und BSVSH.
Und ihr habt es geschafft mit guter Arbeit, Überzeugung, mit guter Kooperation
mit den Rendsburgern auch, weil da lag ja sozusagen das Kinder im Brunnen,
dass ihr gemeinsam einen Weg gefunden habt, dass das Sozialministerium den BSVSH
wieder unterstützt, was ja eine großartige Nachricht ist.
Ja, das war eine großartige Nachricht, die wir ja auch schon gefeiert haben.
Aber ich bin auch ganz froh, dass die.
Wahlversprechen, mit denen ich angetreten bin, auch gehalten sind,
dass der Kurs auch gehalten werden kann.
Ich habe ja immer gesagt, Lübeck ist unser Standbein, Kiel unser Spielbein,
Rendsburg unsere besondere Verantwortung und dem sind wir auch gerecht geworden
und werden wir auch weiter so gerecht werden, denke ich.
Wir haben es angesprochen, es war eine Wahl, der Vorstand ist wiedergewählt
worden, alle Mitglieder haben sich nochmal zur Verfügung gestellt,
um nochmal weiterzumachen.
Warum habt ihr euch oder warum hast du dich auch vor allem nochmal zur Wahl gestellt?
Ich sag jetzt mal, ohne das negativ zu meinen, ein ganz junger Hüpfer bist du
ja nicht mehr, Rente kannst du gerne genießen.
Das muss man sich ja ganz gut überlegen, ob man in dem Alter,
und das ist wirklich nicht negativ gemeint, aber ob man in dem Alter nochmal
so einen Ritt macht, nach dem, was man weiß, muss man vier Jahre hinter sich.
Ja, Lula da Silva ist ja noch zehn Jahre älter fast und noch so voller Tatendrang.
Ja, aber es ist ganz einfach so, dass ich das Empfinden habe,
wenn du auf einem halben Berg, den du den Stein hochgerollt hast,
dann beiseite trittst, dass der Stein dann eine ziemliche Kraft hat,
wieder auch nach unten zu rollen.
Und ich habe das Gefühl, dass unser Werk eben den Verein so aufzustellen,
dass er eben flächenweit,
landesweit sichtbar und wirksam ist und dass er auch ein ganz breites Profil,
an Tätigkeiten entfaltet.
Dass das eben nicht einfach so stehen und liegen gelassen werden kann.
Und wir haben jetzt die Grundlagen geschaffen, dass es wirklich noch viel besser
wird. Also jetzt zieht die Geschäftsstelle um in Maßstäbe setzende moderne Räume.
Übrigens auch das vom Land unterstützt. Wir haben für den barrierefreien Umbau
aus dem Fonds für Barrierefreiheit bei der Staatskanzlei 275.000 Euro bekommen.
Das ist die weitaus größte Einzelsumme, die dieses Jahr ausgezahlt wurde.
Und was das jetzt an Möglichkeiten eröffnet,
für unsere Arbeit und wie das auch viele Leute beflügeln wird,
die dort hinkommen und die dort arbeiten, das möchte ich einfach auch noch miterleben
und auskosten und noch mitgeteilt.
Ich weiß, dass während dieser Podcast-Episode demnächst erscheinen wird,
schon Kissen gepackt werden und Material zusammengestellt wird,
was rübergeschoben werden muss.
Gott sei Dank ja nicht so weit, aber trotzdem weit genug.
Also da wird jetzt eine ganze Menge in der Geschäftsstelle passieren und sie
wird dann auch an einem neuen Standort eine bessere Möglichkeit haben,
sich zu entfalten. Es wird nicht mehr die Angst sein, wir können jemanden einstellen,
weil wir keinen Platz mehr im Büro haben.
Was in der alten Geschäftsstelle überhaupt nicht möglich gewesen wäre,
überhaupt eine Barrierefreiheit herzustellen, ist jetzt sozusagen von Anfang
an möglich. Es ist für uns.
Körperbehinderte begehbar. Es ist für Blinde eine durchgängige Orientierungsmöglichkeit
gegeben, für Sehbehinderte eine vorbildliche Beleuchtung und Orientierung.
Und ich denke mal, das alles wird auch die Arbeit im Verein beflügeln und auch
Maßstäbe setzen. Andere können mal gucken, wie Räume aussehen müssen,
dass sie für blinde, sehbehinderte barrierefrei sind.
Wenn man von Barrierefreiheit gesprochen wird, muss man ja eigentlich immer
dazu sagen, barrierefrei für wen?
Und wir haben eine hochgradige Barrierefreiheit dann zu bieten in unserer Geschäftsstelle.
Und die Großzügigkeit der Räume wird sich sicherlich auch in der Großzügigkeit
in der Weite des Denkens niederschlagen. Ich denke, es wird uns wirklich beflügeln.
Und es ist ja so, dass man feststellt in den letzten Jahren, dass ja.
Die multiple Behinderung immer mehr nach vorne kommt. Also wir sehen ja nicht
nur Menschen, die jetzt blind oder sehbehindert sind, sondern einige haben noch
eine Gehbehinderung dabei, einige sind im Rollstuhl und so weiter.
Es ist daher auch wichtig, auch auf diese Aspekte einzugehen.
Ja, absolut. Ich sehe auch das Thema Gesundheit und Pflege sehr komplex.
Letztendlich ist eine Aufgabe der Zukunft Pflegevermeidung.
Nicht nur die Pflege menschenwürdig gestalten, sondern sie auch so weit wie
möglich hinauszuzögern und die Selbstbestimmung des Menschen so lange wie möglich zu erhalten.
Und das hängt sehr mit einer Gesundheit von Körper und Seele zusammen.
Und wir müssen uns also, wenn wir blinde und sehbehinderte Menschen langfristig
in ihrer Selbstbestimmtheit.
Erhalten wollen, nicht nur um das Thema, wie bewältige ich die Blindheit und
Sehbehinderung kümmern, sondern wie kann ich bei Blindheit und Sehbehinderung
auch meine sonstige motorische
und geistige Fitness bewahren, um beispielsweise Stürze zu vermeiden.
Gleichgewichtssinn, Koordination aufrechterhalten, Gedächtnisleistung aufrechterhalten,
das alles auch unter der Voraussetzung, dass eine der Behinderungen Blindheit ist.
Neulich habe ich Raoul Krauthausen gehört und der sagte eben auch,
im Alter kommen Einschränkungen dazu, zu denen die Leute dann sagen, ja, ich bin halt alt.
Sie nennen das nicht Behinderung, aber es ist eigentlich das Gleiche in den Auswirkungen.
Und 80 Prozent, über 80 Prozent der Behinderungen kommen mit dem Alter.
Also nicht von Geburt an, sondern kommen.
Ja, interessanterweise werden sie dann von den Leuten nicht als Behinderung,
wahrgenommen, sondern als eben, ja, wird alt.
Aber im Grunde genommen ist dieses Problem komplexe Bewältigung von Behinderungen
eine Aufgabe, vor der wir stehen und die ganze Gesellschaft steht.
Machen wir nochmal einen ganzen kleinen Schwenk ans Haus am Tremser Teich.
Du hast vorhin gesagt, die komplexe Bruchhaltung im Haus am Tremser Teich war
die eine Baustelle, die andere Baustelle. Ihr habt auch eine neue Leitung bekommen.
Erzähl uns mal kurz, wie geht es dem Haus am Tremser Teich und wie wichtig ist
da auch die Weiterentwicklung gewesen, auch durch den Einfluss von Martin Galliano?
Ja, wie gesagt, Martin Galliano hat auch das Leitungsproblem im Haus angepackt
und wir haben jetzt mit Frau Silvia Fengler,
eine Leitung, die zunächst im
Vorjahr interimsmäßig die Leitung übernommen hat und das jetzt aber eben.
Mit einem richtigen langfristigen Arbeitsvertrag tut.
Wir sind damit jetzt einfach modern aufgestellt und modern unterwegs.
Es bleibt ein altes Haus in weiten Teilen mit einem Sanierungsbedarf und das
ist Pflege stationär zu organisieren in der ganzen Gesellschaft.
Es gab ja eine riesen Herausforderung, einmal kostentechnisch das zu stemmen,
dann zum anderen eben auch die hohen Anforderungen in der Pflege aufrechtzuerhalten,
bei diesem Kostenrahmen, den es gibt.
Und ja, da kann ich nur mein Wut vorziehen, was dort geleistet wird und bin
sehr froh. Sascha, wir mussten in den ersten zwei Jahren uns ja selber irgendwie
jeden Tag die Frage stellen, können wir denn die Gehälter überhaupt dann nächsten
Monat auszahlen und wie ist das so?
Das ganze Personalmanagement war sehr undurchschaubar für uns.
Das ist jetzt einfach eine Baustelle, wo ich sagen kann, da wird Riesiges geleistet.
Aber ich selber als Vorsitzender muss mich da nicht mehr in schlaflose Nächte hineindenken.
Mit null Regionalgruppen haben wir gestartet. Wir sind mittlerweile bei,
ich weiß nicht mehr wie viele. Neun.
Also neun Regionalgruppen, die zählen, die muss natürlich ganz groß gefallen
werden. Ich bin gespannt, welches das ist.
Ja, es ist natürlich so, wenn wir sagen bei Null, es gab welche,
die haben unter dem Radar weitergemacht einfach und waren dann da,
als wir dann gesagt haben, jetzt machen wir weiter.
Also ich an Kreis Pinneberg denke zum Beispiel, da war das so.
Ja, aber wie wichtig ist diese Entwicklung auch, die trotzdem aber großartig
vorangeht und noch nicht zum Ende ist?
Also die Regionalgruppen, wie wichtig sind die mittlerweile auch in der ganzen
Struktur vom Blinden-Zimit-Überhein?
Das war ja von Anfang an unser Ziel, dass wir flächendeckend im Land sichtbar
und wirksam werden wollen. und ein...
Und wir merken, dass das einfach eben auch viel lebendiger wird,
weil die einen haben ihre Stärken dort und die anderen da.
Und es gibt dann eben auch einen Austausch in Nachbarschaften.
Und ich hoffe sehr darauf, dass es eben auch so sein wird, dass wenn eine Regionalgruppe
etwas anbietet, was sie besonders gut kann, dass eben dann auch Mitglieder aus
anderen Gruppen davon partizipieren können.
Es wird ganz einfach lebendiger. Aber wenn du mich fragst nach dem,
was in den vier Jahren noch zu leisten ist, das war ja deine Ausgangsfrage auch,
warum ich jetzt weitermache.
Also ich sehe eine ganz, ganz zentrale Aufgabe darin, dass wir einen Generationswechsel
hinbekommen müssen. Und das bedeutet, dass wir den Verein auch anders und neu denken müssen.
Ich möchte jetzt nicht bei einem Jammern bleiben, dass wir einfach zu alt sind,
sondern wirklich mal zentrale Fragen stellen.
Es gibt viele jüngere Blinde und Sehbehinderte, die unter 60 sind.
Und warum engagieren die sich nicht oder noch nicht im Verein?
Und wie können wir das ändern? Wie muss der Verein auch aussehen,
in dem sie gerne dabei sein wollen?
Und da erlebe ich jetzt halt so Sachen,
Wo ich auch immer sage, wir können zusätzliche Aufgaben nur meistern,
wenn wir zusätzliche Leute kriegen, die das machen wollen.
Und deswegen schaue ich mich um, wenn zum Beispiel in Kiel der Wunsch nach Theater
mit Audiodeskription ist, gibt es da Kümmerer, die das in die Hand nehmen wollen?
Und die habe ich da gefunden. Oder wenn es darum geht, das ist ja nichts,
was der Verein selber macht, aber mit in Gang bringt, Audiodeskription beim
Handballclub THW Kiel oder SG Flensburg-Handewitt.
Wir sind da jetzt in Kiel echt weitergekommen.
Kiel wird sich jetzt wahrscheinlich um Audiodeskription bewerben.
Aber das hätte ich nicht jetzt mit zwei, drei Hanseln, die immer schon alles
machen, hinbekommen, sondern da haben wir halt.
Leute, die Handball brauchen für ihr Leben, aber jetzt in der Halle das nicht
genießen können, weil sie nichts sehen, nicht genug sehen und die sich da einbringen.
Und immer so, wenn jetzt eine neue Aufgabe kommt, muss ich schauen,
gibt es Leute, die sich dafür engagieren würden und dann da einbringen.
Ich muss für diese jüngeren Menschen, die meinen, es geht ohne Verein für sie
besser und der Blinden- und Seewindernverein,
das ist so eine Austauschrunde beim Kaffeeklatsch, das ist nichts für mich,
muss ich mich fragen, was ist denn dann was für dich und wo konntest du da was bringen?
Wir wissen ja, dass heute für Vereine schwer ist, Funktionäre zu gewinnen.
Aber mit Projekten und Inhalten, da können wir Leute schon gewinnen.
Und da genauer hinzugucken, wo sind da Leute, die schon was machen oder was
machen möchten und die da auch gewonnen werden können für uns.
Das gehört jetzt so zu dieser Gärtnerarbeit dazu, wenn dieses Biotop-Blinden-
und Sehbehindertenverein sozusagen sich auch verjüngend in die nächste Generation gehen soll.
Das Sozialministerium haben wir überzeugt bekommen durch die Geschäftsführung
auch. Das ist ein großer Erfolg.
Wir haben Regionalgruppen aufgebaut.
Wir haben eine kleine Erhöhung des Blindengelds erreicht um 50 Euro.
Was würdest du aus den vier Jahren noch hervorheben, wo du sagst,
das wäre ein Erfolg, bevor wir dann nach vorne schauen?
Ja, die Dinge, die du genannt hast, die würde ich in einem größeren Zusammenhang sehen wollen.
Wir sind wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Wir werden wieder als Partner wahrgenommen.
Wir kriegen Einladungen zu Anhörungen. Wir geben unseren sehr nötigen Senf dazu,
ob das jetzt um Digitalisierungsbeschleunigung geht oder um Eingliederungshilfe.
Oder wie zum Beispiel jetzt, wo die SPD des Landes Schleswig-Holstein auch einen
Vorstoß machen will, die smarten Brillen im ÖPNV zu verbieten.
Da müssen wir zur Stelle sein und müssen sagen, hey Leute, das ist aber für
bestimmte Menschen auch ein Hilfsmittel.
Bedenkt das bei allen Regelungen, die ihr finden wollt.
Und wir sind aber eben mittlerweile, wenn wir sowas sagen, eben auch ein anerkannter,
ernstgenommener Partner. Wir können das dann sagen und es wird gehört.
Das ist eigentlich die große Wende, die wir erreicht haben, dass wir nicht mehr
so ein kleines Schmuddelkind am Rande der Gesellschaft sind,
sondern dass wir mitgestalten können.
Und ob das jetzt um E-Scooter geht oder um Verkehrsplanung, wir sind dabei.
Und das ist eben auch ein Riesenfeld von Arbeit. Und da brauche ich auch mehr
Leute dazu, die da mitziehen. Und dieses.
Gewinnen von Nachwuchsakteuren, das ist für mich die wichtigste Aufgabe in den nächsten vier Jahren.
Sehr schön. Eine wichtige Aufgabe haben wir im September erledigt.
Wir haben uns nämlich qualifiziert für eine Förderung.
Wie stolz war der Vorsitzende, dass wir es geschafft haben, unter die zehn ersten
Bewerber zu kommen beim ERIX-Projekt, um, ich glaube, waren es 1.000 Euro abzugrasen
für das Blickpunkt-Auge-Projekt?
Ja, das war ein großer Erfolg.
Wir haben 800 Stimmen eingefahren und sind auf Platz 5 am Ende gelandet.
Von 100 Projekten, die eingereicht wurden, sind 20 in die engere Wahl gekommen.
Also veranstaltet wurde, dass wir die das jetzt nicht wissen, von unserer.
Regionalbahn der privaten Erics Holstein, die mit Akku-Zügen unter anderem zwischen,
Kiel über Lübeck bis Lüneburg unterwegs ist.
Und die haben zu ihrem Jubiläum da so ein Voting veranstaltet,
dass sie Projekte entlang ihrer Strecke fördern wollen, wenn die genug Stimmen kriegen.
Und da sind wir ja gegen veritable Mitbewerber angetreten, die alle auch gute Dinge machen.
Ob das jetzt Stillen in Lüneburg ist oder die Feuerwehr von Padenstedt,
die alle Projekte haben, wo sie Geld gut gebrauchen können und die alle auch
Mobilisierungspotenzial hatten.
Und da will ich halt allen danken, die wir über unsere verschiedenen,
elektronischen Wege mobilisieren konnten, um selber so viele Stimmen abzugeben,
wie es geht, aber eben auch in ihrem Bekanntenkreis und in ihren Communities dafür mobil zu machen.
Solche Projekte oder solche Ideen, solche Präsenzen, die sind wichtig,
um auch auf der Agenda zu sein, um gesehen zu werden von Menschen,
die vielleicht mit Blinden und Sehbehinderung jetzt direkt nichts zu tun haben.
Das eine ist, dass politische gesehen werden, das andere ist,
dass gesellschaftliche gesehen werden.
Wir wandern jetzt politisch auf die nächsten Wahlen 2027 hin.
Ich denke, wir kommen noch ganz früh dazu, die Forderungen des BFVSHs zu verkünden.
Wie blickst du jetzt mal auf die nächste Zeit voran?
Politisch jetzt, meinst du? Insgesamt erstmal politisch und dann vereinsmäßig.
Ja,
wir werden uns jetzt mit den Regionalgruppen zusammentun und werden das,
was wir so an Katalog, an Dingen abgesteckt haben, die uns betreffen,
politisch oder in der gesellschaftlichen Entwicklung,
mal so runterzubrechen auf eine Ebene, wo man sich auch verständlich machen kann.
Also zu sagen, Blindengeld ist unzureichend,
ist ganz gut und schön, aber wenn man dann mit einer Feststellung ins Rennen
geht, je weniger ich sehe, desto teurer wird mein Leben und das dann untersetzt
und versucht auch den anderen klarzumachen, was,
Teilhabe für einen Preis hat letztendlich,
dann sind das halt die Aufgaben, die wir jetzt meistern müssen.
Und das gilt dann für Digitalisierung und für.
Pflege, Gesundheit inklusiv. Dann ganz genauso um Rehabilitation nach Sehverlust oder überhaupt,
diskriminierungsfrei in der Rehabilitation, egal welche Krankheit ich habe,
mit Blindheit, Sehbehinderung, da eben auch menschenwürdig behandelt zu werden.
All diese Dinge werden wir jetzt mal so zur Sprache bringen,
dass Leute, die dann zu Wahlveranstaltungen gehen, wo die Leute von Inklusion
sprechen, die Kandidaten, das dann einfach mal ein bisschen hinterfragen und
auch problematisieren können, worum es für uns geht.
Ja, und dann natürlich ist für uns die UN-Behindertenrechtskonvention natürlich
das große zentrale Instrument.
Und es ist klar, dass wenn demokratiefeindliche Kräfte wie die AfD ans Ruder kommen,
dann wird diese Inklusionspraxis und auch die gesetzlichen Grundlagen dafür
werden dann in Frage stehen und das müssen wir auch ganz klar sagen.
Und letzte Frage dann dran, der Vereinsebene, wenn wir kurzfristig jetzt gucken,
wir haben schon angesprochen, wir möchten, dass die Jahresabschlüsse fertig
werden, Stabilisierung,
Umzug, also da steht jetzt in Zukunft ja noch einiges ins Haus,
aber was sind so deine längerfristigen Gedanken für den Verein, außer die Verjüngung?
Wie gesagt, dass wir viele Themen gleichzeitig.
Auf dem Schirm haben. Anderen müssen wir auch die organisatorische Aufstellung
des Vereins weiterbringen.
Also es ist ja ein ganz altes Thema, was aber auch nur von Titanen bewältigt
werden kann, unsere stationäre Pflegeeinrichtung
in eine Gesellschaft der Verfassung zu bringen, wo sie dann.
Nicht mehr direkt vom Vorstand verantwortet und geleitet werden muss.
Also sprich, wir haben vor...
Das Haus am Tremserteich als Gesellschafter in unsere Blix GGMBH auszugründen.
Aber das ist eben auch eine schwierige Aufgabe im Detail. Da muss man Kräfte
für frei haben, das wollen wir.
Und dann ist natürlich mit dem Umzug der Geschäftsstelle auch nur ein Teil der
Aufgabe in dem Projekt gemacht, das wir mal Haus des Blindenhandwerks nannten historisch.
Und was wir jetzt aber schon Haus der Inklusion am Tremser Teich nennen,
sodass wir einen Hut haben und einen Hit.
Und da sollen ja noch bis zu 15 Wohnungen drin entstehen, die also auch einen
Beitrag dafür leisten sollen, dass es ein,
barrierefreies, inklusives Wohnangebot gibt, was es auch Menschen ermöglicht, dann,
zu große Wohnungen in zu schlechter Infrastrukturumgebung auch aufzugeben und zu uns zu ziehen.
Und das Wohnungsthema, ob man nun im HIT wohnt oder sonst wo im Land,
das ist eben auch eins der Themen, was wir aus Blinden- und Sehbehindertensicht bearbeiten müssen.
Eins der vielen, vielen Themen. Wir werden in Zukunft und in der nächsten Ausgabe
nochmal alle Mitglieder vom Vorstand Regine Planer-Regis, Karl Küppers.
Gordon Smith und Norbert Stolte interviewen.
Wir werden sie der Reihe nach bei uns nochmal zu Gast haben,
um auch ihre Motivation kennenzulernen, warum sie nochmal verlängert haben,
warum sie nochmal eine Runde auf dem BSVSH-Karussell gebucht haben, sage ich mal so.
Also, dir herzlichen Dank für deinen Einsatz. Viel Erfolg für die nächste Zeit
und viel Kraft und viel Energie oder vor allem viel Gesundheit.
Und wir werden jetzt in den nächsten Beiträgen ein paar O-Töne aus der Likliederversammlung hören.
Oder haben wir noch ein Thema vergessen, was du gerne noch ansprechen willst?
Erst mal nicht. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dir,
dass wir uns immer gegenseitig die Bälle zuwerfen und gemeinsam,
und jetzt ist ja noch Maura Raffelt mit an Bord, die jetzt gerade im Urlaub
ist und deswegen an dieser Ausgabe ja nicht mitwirkt, dass wir ganz einfach
auch tolle Podcasts weiterhin,
haben werden, die auch ihre Strahlkraft behalten und noch weiter ausbauen. Sehr schön, danke dir.
Ich wünsche uns einen guten Verlauf. Einvernehmlich, zuversichtlich,
gestärkt in die Zukunft gehen wollen wir.
Aufgestellt für die nächsten vier Jahre. Und da haben wir heute ein riesiges
Pensum uns vorgenommen.
Aber ich möchte noch mal uns wirklich mit auf den Weg geben.
Die Gesellschaft verändert sich dramatisch zurzeit und die ganzen Koordinaten
sind irgendwie ins Rutschen gekommen. Umso wichtiger ist eine Konstante,
die auf die Belange der blinden und sehbehinderten Menschen achtet.
Und die wollen wir sein und dafür wollen wir uns draufstellen.
Das war es also für die Intro zur Mitgliederversammlung von Dr.
Jürgen Trinkus. Erst das Interview und dann seine kurze Ansprache auf der Mitgliederversammlung
am 19. September um 10 Uhr.
Ich würde gerne noch erwähnen, dass auch zu Gast war Hans-Werner Lange,
der Vorsitzende des DBSV.
Wir konnten uns seiner Worte auch erfreuen. Diese haben wir in diese Ausgabe
nicht eingepackt, weil der Platz fehlt. Wir haben nur digital 40 MB zur Verfügung
und deshalb muss man ein bisschen aufpassen, was man in so eine Episode reinbringt.
Deshalb konzentrieren wir uns natürlich auf unsere Mitgliederversammlung.
Und Hans-Werner Lange werden wir nachher noch hören, weil er hat sich bereit
erklärt, die Wahlleitung zu übernehmen.
Was wir aber jetzt hören, ist Pina Dolle und sie ist immer am Start,
wenn es was vorzulesen gibt und zwar unsere Forderungen an die Politik. Hier kommt Pina Dolle.
Grenzburg, den 19.09.2026. Wofür wir stehen und was wir von der Landespolitik erwarten.
Erklärung der Mitgliederversammlung des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein e.V. WSOSW.
Schleswig-Holstein wählt im April 2027 einen neuen Landtag.
Schleswig-Holstein kassiert auf wir, die mehr als 10.000 blinden,
taubblinden, sehbehinderten, höher sehgeschädigten Menschen,
sowie alle, die von Sehverlust bedroht sind.
Was alle politischen Absichtserkehrenden wert sind, messen wir an der tatsächlichen
Unterstützung für Menschen mit Behinderung.
Finanzielle Nachteilsausgleiche, die Menschen mit Wohnsitz Schleswig-Holstein
schlechter stellen als Betroffene der anderen Bundesländer, müssen nach wie vor verbessert werden.
Zum Beispiel trifft dies für das Landesrindengeld und Traurindengeld zu.
Daran spart das Land auch weiterhin auf Kosten der Betroffenen.
Trotz der Erhöhung 2026 ist das schleswig-holsteinische Landesblindengeld mit
350 Euro immer noch Schlusslicht im bundesweiten Vergleich, 130 Euro unter dem Bundesdurchschnitt.
Eine Anhebung auf mindestens den Bundesdurchschnitt durch Weiterentwicklung
der Sinnesgeldgesetzgebung gehört auf die Tagesordnung der Landespolitik.
Gesundheitswesen und Pflege. Um Inklusion geht es auch in Gesundheitswesen und Pflege.
Hierzu gehört der qualifizierte Umgang mit Betroffenen, der ihren jeweiligen
Einschränkungen gerecht wird.
Inklusion muss weiterhin als durchgängige Aufgabe der Ausbildung und Qualifikation
des Personals in Gesundheit und Pflege werden.
Es darf keine Einrichtungen geben,
in denen Menschen mit Behinderung und Assistenzbedarf abgewiesen werden.
Eine qualitätsgesicherte, flächendeckende und bedarfsgerechte augenärztliche
Versorgung muss sichergestellt werden.
Dies wird insbesondere auch für Menschen im ländlichen Raum und für Menschen,
die in Pflegeeinrichtungen leben.
Denn ausreichend Fachkräfte im augenmedizinischen Bereich müssen ausgebildet
und im Land erhalten werden.
Im Mittelpunkt soll der Patient stehen, nicht die Rendite.
Rehabilitation nach Seesernis. Mit Sorgen,
dass ohne wirksame Gegenmaßnahmen in spätestens fünf Jahren keine in Schleswig-Holstein
ansässige Rehabilitationslehre für blinde und sehbehinderte Menschen verliehen wird.
Damit drohen der Erwerb von Orientierungsfähigkeit und Mobilität sowie das Erlernen
lebenspraktischer Fertigkeiten auf der Strecke zu bleiben.
Diese Fähigkeiten sind die unverzichtbare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben mit Sehverlust.
Wir fordern, dass die Ausbildung von mindestens einer rechten Lehrkraft pro
Jahr öffentlich gefördert wird.
Der BSVSH erwartet, dass die Digitalisierung in der Verwaltung so gestaltet
wird, dass sie mehr Bürgernähe bringt.
Überlastung und Überforderung der Behörden müssen abgebaut werden.
Der Bearbeitungsstau von Anträgen führt beispielsweise beim Landesamt für Arbeitssoziales
und Gesundheit, LASG, zu unzunutbar langen Wartezeiten für die betroffenen Antragsteller.
Der WSHSH sieht in der Förderung der Selbsthilfe und des ehrenamtlichen Engagements
eine zentrale Säule der Demokratie.
Wir fordern die politisch Handelnden auf, dafür die nötigen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln.
Wir heißen Blinden- und Sehbehindertenverein und Wert wird auch immer mehr gelegt
darauf, auf das Thema Sehbehinderung, denn die Gruppe der Sehbehinderten ist
doch definitiv stärker als die Gruppe der Vollerblindeten. Und Karl Küppers
ist unser Sehbehindertenbeauftragter sozusagen im Verein.
Auch er wurde neu gewählt als Vorstand. Dazu kommen wir später nochmal.
Hier seine Bilanz zu dem Thema Sehbehinderung im BSVSH.
Ja, Karl Güters, erstmal schönen guten Tag auch.
Vielen Dank, dass ihr alle da seid. Ich bin der Sehbehindertenbeauftragte und
vertrete den BSVSH, also unseren Verein in der Koordinierungsstelle Erleben, die Zehnte Hinderung.
Und habe mich gerade beworben für den Fachausschuss für die Belange sehbehinderte Menschen.
An dieser Koordinierungsstelle geht es darum, Themen zu finden,
die wir nach Osten tragen, die wir dann mit dem DBSV zusammen publik machen,
wie zum Beispiel das Thema Kochen.
Im nächsten Jahr geht es um das Thema Kontraste.
Ich kann mich oder jeden von euch nur bitten, wenn ihr sehr behinderte Menschen
habt, ich bin der Ansprechpartner, ich kann der Ansprechpartner sein und wir
finden für alles Lösungen.
Wir müssen es einfach nur wissen. Wir geben jetzt das Wort an Monika Peters.
Sie hat in der Geschäftsstelle das Thema Blickpunkt Auge sozusagen ins Visier genommen.
Und sie wird uns dazu ein bisschen mehr erzählen, wie ist es derzeit mit dem
Team rund ums Blickpunkt Auge und natürlich auch mit der Zukunft.
Blickpunkt Auge, ein sehr wichtiger
Beratungsbereich im Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein.
Für alle Dinge, die ich noch nicht verliebe, spätestens jetzt gerade eben mein Name ist Monika Peters.
Ich bin seit 2023 in der Geschäftsstelle tätig.
Vorwerb schon viel Begabe im Hausamt Ringsatzweich.
Ich habe jetzt im letzten Jahr offiziell, zum Ende letzten Jahres,
die Koordination übernommen von Blickpunkt, Auge und unsere Zahlen sprechen
eigentlich tatsächlich für sich.
Und im letzten Jahr haben wir 16 Veranstaltungen gewuppt.
Wir haben dazu dann über 700 Leute erreicht, die wir im Gespräch hatten.
Weit über 200 Beratungen, fast 300 Beratungen, die wir tatsächlich im 1 zu 1 Gespräch hatten.
Dieses Jahr haben wir uns mit demselben Personal noch mal gesteigert.
Wir haben jetzt schon 17 Veranstaltungen und es kommen noch fünf weitere Veranstaltungen,
die jetzt in den nächsten Wochen noch anstehen.
Jetzt haben wir schon 900 Leute an unseren Ständen gehabt und in der Beratung.
Wir haben dieses Jahr drei Berater, die noch in der Ausbildung sind,
die wären jetzt auch gerne mit dabei.
Aber gestern und heute ist der letzte Part der Fortbildung.
Das sind Martina Thomsen aus Schleswig, dann Lukas Schmog aus Lübeck und Britta
Haltenberger aus Rendsburg.
Die jetzt dann im kommenden Jahr uns der Tat kräftig zur Verfügung stehen.
Auch im nächsten Jahr habe ich schon die ersten Anmeldungen,
wo drei weitere Leute zur Ausbildung nach Berlin fahren werden.
Also das macht sich richtig toll und ich bin sehr zuversichtlich,
auch in den kommenden Jahren unser Team weiter auszubauen.
Und hier auch gerne nochmal die Einladung, wer sich damit in einem tollen Tiefen
engagieren möchte, darf sich gerne bei mir melden.
Ich bin in der Geschäftsstelle unter der 22 zu erreichen oder per Mail.
Und wer da sich gerne mit engagieren möchte, einfach gerne Bescheid sagen.
Also für nächstes Jahr sind die Plätze schon verlegt, aber wer weiß,
über nächstes Jahr, wer weiß, da hat sie immer Interesse dran.
Jetzt kommen wir zu dem etwas trockeneren Teil der Veranstaltung sozusagen,
aber ein ganz wichtiger, nämlich die Finanzen, die Bilanz des Geschäftsführers
und auch Informationen aus der Geschäftsstelle und Jahresabschluss.
Wie Jürgen schon bereits in unserem Interview angesprochen hat,
ist es ja nicht so einfach, die ganze Buchhaltung wieder auf Vordermann zu bringen,
weil uns da einiges hinterlassen worden ist, was nicht gerade schön war und
nach drei Buchhalterwechseln etwas Chaos entstanden ist.
Aber der Geschäftsführer Martin Galliano räumt mit diesen Problematiken auf
und er ist seit zwei Jahren mit dabei.
Jetzt hören wir zuerst mal seine Bilanz aus der Geschäftsstelle und dann kam
es Mittagspause und dann beginnt direkt Jürgen Trinkus mit dem Stand der Finanzen.
Und dann gibt es auch direkt den Jahresabschluss 2023. Das hier jetzt hintereinander.
Ihr werdet also diverse Stimmen jetzt hören, unter anderem Martin Galliano,
aber auch noch die Vertreterin der Buchhalterfirma wird auch zu Gespräch und zu Wort kommen.
Viel Spaß. Ich glaube, die Geschäftsstelle kann ja auch manchmal so ein bisschen
abstrakt sein. Was machen wir eigentlich den ganzen Tag? Also bei Herrn Peters
haben wir schon gehört, die ist viel im Rahmen von BPA unterwegs und auch in
Schulen und so weiter. Vielen Dank.
Das ist jetzt wirklich überhaupt nicht als jammern gemeint, was ich jetzt gleich
in Churnese, deswegen verstehen Sie es bitte richtig.
Ich habe jetzt mal geguckt, seit ich zwei Jahre jetzt im Amt bin,
ich habe 11.740 E-Mails in meinem Postpas. Oh Gott.
Also ich runde mal ein klein bisschen, 12.000. Die meisten würde ich sagen,
habe ich da nochmal überarbeitet, Gott sei Dank.
Nein, das sind 500 E-Mails im Monat.
Das ist nur mein, das ist nicht das Geschäftsstellen-Team, Also nicht,
dass wir uns falsch verstehen, sondern Frau Stiefel kriegt da auch eine Menge,
Frau Peters und so weiter.
Mein Ziel ist es eigentlich, kein Flaschenhals zu sein als Geschäftsführer.
Ich möchte nie, dass irgendjemand sagt, Herr Galliano, Sie waren nicht im Urlaub,
Sie haben es nicht gelesen und so weiter und so fort.
Da ist irgendwas sozusagen unterbegangen.
Dafür brauchen wir ein System und wir brauchen auch Strukturen.
Da habe ich eben auch schon angefangen, viel zu machen, auch gemeinsam mit dem
Vorstand, damit wir eben eine Struktur gegen das ganz normale Chaos entwickeln
können. Das ist auch nie fertig. Dinge ändern sich eben auch.
Aber um sie mal da sozusagen so ein bisschen auch dann abzuholen.
Und mein großes Bild, sage ich mal, für die Geschäftsstelle ist,
wenn jetzt ein neuer Vortrag gewählt ist, wer auch immer das Egel ist.
Ich möchte gerne eine Strategie bis mindestens 2030 quasi mit dem Vorten zusammen
entwickeln, mit dem Verein.
Daraus leiten wir Ziele und Meilensteine ab. Daraus können wir sagen,
wer muss denn eigentlich was wann sozusagen machen. Also ich sage mal Aktionsplan.
Und meine Aufgabe ist es dann, mit meinem Team zu gucken, dass so ungefähr 80
Prozent der Arbeitszeit in der Regel auf diese wichtigen Meilensteine und Ziele
sozusagen einarbeiten.
Die anderen 20 Prozent, die brauche ich für den ganz normalen Wahnsinn.
Leute sind krank, Leute sind im Urlaub.
Es kommt irgendein kurzfristiges Projekt sozusagen rein, eine ganz interessante
Förderung, die wir unbedingt auch machen sollen, also wirklich machen sollen,
das war eigentlich ehrlich.
Aber das ist meine Aufgabe als Erstadio. Ich gucke, dass der BSVSH eine Bundeskanzlerin hat.
Stellen Sie sich das vor wie so ein Pilot. Der weiß ja auch,
bevor er losfliegt, wo es hingehen soll.
Und der guckt auch, dass dazwischen ein Berg ist oder andere Flugzeuge.
Das ist so ein bisschen meine, wie ich so meine Aufgabe verstehe,
zu gucken, wie ist die Flugbahn jetzt aus Sicht der Geschäftsstelle.
Warum? Damit auch sie, so wie das ja auch in Flugzeugen normalerweise ist,
wenn es nicht gerade schon im letzten gibt, damit man auch da mal ruhig schlafen
kann. Was man weiß, hey, dem Verein geht es hier sozusagen auch gut,
ich muss mir da keine Sorgen machen.
Die Basis ist natürlich, ich versuche immer, dass die Einnahmen, die Ausgaben.
Leicht überschreiten, die klümpften Fallen ungefähr gleich sind,
aber damit wir eben auch immer genug Geld haben als Verein, das zu tun,
was wir als Verein auch eben für sinnvoll erachten im wunderschönen Bundestag,
zwischen den Herrn Stessich-Horst, auch meinen Heimatbundeslag.
Habt ihr Kräfte getankt? Die brauchen wir jetzt für den Nachmittag.
Nicht die Mittagsbetsch wäre, sondern die Konzentration für unseren nächsten
großen Tagesordnungspunkt, Bericht der Geschäftsführung.
Ich freue mich, das Wort an Martin Galliano übergeben zu.
Also herzlich willkommen auch noch mal von meiner Seite. Ich bin Martin Galliano.
Ich bin jetzt seit zwei Jahren der Geschäftsführer im BSVSH.
Und schön, dass Sie alle sozusagen gleich erschienen sind.
Die Liquidität hat sich sehr positiv entwickelt. Warum das so ist,
da möchte ich uns schon auch noch gerne noch was zu.
Ich will auch nicht zu vielen Zahlen sozusagen unmittelbar belasten.
Mal als quasi Überblick. Wir standen im Dezember 2022, hatte der Verein ungefähr
eine Liquidität, also verfügbar, das Geld eben auch durch Nutzen konnte, von 500.000 Euro.
Ende 2023 waren das nur 200.000 Euro, also fast 300.000 Euro weniger. Ja.
Seitdem hat sich die Liquidität, also Ende 2024, ich habe in einem September
angefangen, waren wir wieder bei 500.000 Euro, 2025 waren wir bei 630.000 Euro,
also hatten schon einen guten, positiven Trend.
Und tatsächlich jetzt per Ende der August diesen Jahres stimmen wir bei fast 1,4 Millionen Euro.
Das hat insbesondere auch einen Grund, dass wir bei der Fernsehsache sagen,
da komme ich gleich nochmal rüber.
Aber wenn Sie eines mitnehmen können, dann dem Verein geht es den Umständen
entsprechend wirklich gut.
Wir müssen uns keine Gedanken machen, wie wir die nächsten Gehälter auf dem
Haus und für unsere Zeit bezahlen wollen. Wir haben 100 Mitarbeitende,
das ist alles kein Problem.
Wir sind ja dabei, mit der Geschäftsstelle umzuziehen. Wir wollen weiter die
Regionalbüro-Arbeit eben auch ausbauen.
Das ist die Liquiditätsseite. Auf der Verbindlichkeiten-Seite,
also Geld, was wir uns mal quasi ja auch geliehen haben von der Bank.
Wir haben uns insgesamt 5,2 Euro geliehen von der Bank. Ich frage es jetzt in
Lübeck ist das in dem Fall.
Und die letzten zwei Jahre haben wir da knapp 800.000 Euro von zurückgezahlt, in Summe.
Also das ist, finde ich, eine richtig starke Leistung.
Das heißt, die Liquidität ist erstiegen, obwohl wir eben richtig,
wir mussten Zinsen zahlen, wir haben aufgetilgt und stehen heute bei ungefähr 4,4 Millionen Euro.
Wir haben am 30.09.669 Mitglieder, also ordentliche Mitglieder und Fördermitglieder,
aus dem Kreis Storfer kommen da schon direkt zum 1. Oktober 8 dazu.
Also wir sind fast schon 680. Das Zwischenziel ist nach wie vor 700 bis Ende des Jahres.
Ob wir das schaffen, mal gucken, hängt natürlich auch ein bisschen weiter.
Auch da sind wir auf einem guten Weg insgesamt.
Nochmal was zum Immobilienbereich. Gibt es einen Futterverschluss,
dass wir uns von einigen Immobilien trennen wollen?
Wir müssen das nicht, wir haben genug Geld, wir müssen nicht verkaufen um jeden
Preis, aber wenn wir einen marktgerechten Preis, also eine faire Einschätzung
bekommen, dann sollten wir das tun.
Warum sollten wir das tun? Weil die Mieten nicht ausweichen und das,
was an Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen auf uns zukommt,
die nächsten Jahrzehnte zu decken.
Also kurz gesagt, damit verlieren wir Geld und wir sind ja kein,
Verein, der Immobilien betreibt, um Geld zu verlieren, sondern wir sind ein
Selbsthilfeverein und dafür soll möglichst viel Geld auch natürlich übrig bleiben,
aber das ist nicht so im Immobilienbereich.
Da hat man so ein bisschen vor einigen Jahrzehnten diesen Zock verpasst,
mal systematisch zu investieren und deswegen dieser Verkauf,
der geplanten Verkauf an einem Mobil.
Also es gibt ja noch in Lübeck in der Memelstraße 6, direkt neben unserer heutigen,
Geschäftsstelle in der Memelstraße 4, eine jeweilige Blinden- und Serienwerkstatt, das sogenannte HBH.
Und dieses Gebäude steht jetzt seit über sechs Jahren leer.
Warum? Weil der damalige Treiber, die Diagonie Nord-Nord-Ost, ausgezogen ist.
Plötzlich war das Gebäude leer und natürlich gab es keinen Nachmieter dafür.
Das heißt, seitdem gibt es keine Mietannahme mehr. Das Gebäude bestand eben
auf leer und man musste eben auch Geld investieren. Zum Beispiel war das Dach
jetzt irgendwann umdicht.
Leitungen sind angefangen zu korrosieren. Und die Idee, die jetzt auch gemeinsam
mit dem Sozialministerium in Kiel erarbeitet worden ist und auch im Vorstand ist,
dass man aus dieser ehemaligen Blinden- und Silbernerbergstadt zum einen die
neue Geschäftsstelle macht, weil es gibt eben eine alte Rohfläche,
die diese Blinden und Seeländer im Werkstatt mal genutzt hat.
Also da gibt es schon Flächen, die waren immer schon Büroflächen,
die standen jetzt nur sechs Jahre leer.
Wir ziehen jetzt in diese leeren Flächen eben um, bezahlen ganz viel,
was Arrierefreiheit angeht, also neue Fahrstunde, Rollstuhl, direktes WC,
Leitsysteme, Handläufe und so weiter, Beleuchtung, bezahlen wir unter anderem
über diesen Fonds von Arrierefreiheit, diesen 275.000 Euro.
Das wird, wie gesagt, jetzt im November passieren. Mein Ziel ist der 9.
November, habe ich ja schon gesagt.
Das ist ehrgeizig, aber nicht unrealistisch.
Und zusätzlich gibt es eben noch zwei Ebenen, ungefähr 1200 Quadratmeter, die noch frei sind.
Und auf diese Ebenen möchten wir Wohnungen bauen. Also möglichst barrierefreie
Wohnungen, möglichst inklusive Wohnungen.
Dafür müssen wir aber erst einmal sozusagen A, die Fläche und Plan,
B, dann wirklich auch eine Kostenschätzung haben, also sprich ein Generalsunternehmer,
also wirklich ein größeres, handwerkliches Unternehmen, was aber Gewerke unter sich hat.
Und dann müssen die einem sagen, was kostet das Ganze dann? Man müsste eben
auch einen Bauantrag stellen, weil die Nutzung heute war ja eine andere,
es war ja eine gewährliche Wettbewerbsstatt.
Und das ist sozusagen für die Zukunft auch geplant. Das stammt jetzt,
würde ich sagen, im Horizont von zwei bis drei Jahren und dafür werden wir auch die Banken brauchen.
Also die werden da über eine Finanzierung sprechen müssen und die Banken sagen
wiederum, das können wir gerne tun mit euch, die Liquidität sieht ja gut aus,
aber wo sind schon auch der Jahresabschluss, da kommen wir ja quasi gleich dazu.
Und der Arbeitsnahme dieses Projektes, also die neue barrierefreie Geschäftsstelle
und die ungefähr 12 bis 13 möglichst barrierefreien inklusiven Wohnungen, die wir da brauchen,
trägt den Namen Haus der Inklusion am Tremser Teich oder kurz HIT,
so ein bisschen in Anlehnung an unsere vollstationäre Pflegeeinrichtung,
das Haus am Tremser Teich.
Quasi HIT, das ist das Neue, auf nötigen Wohnungen, die Wohnungen werden aber
noch Dauer, die Geschäftsstelle wird jetzt umziehen.
Also wenn sie irgendwann im Dezember sagen, Mensch, ich bin mal in Lübeck und
möchte mal vorbeikommen, dann haben sie eine sehr gute Chance,
dann auch schon in einer neuen Geschäftsstelle zu sein.
Die alte Geschäftsstelle wird perspektivisch wahrscheinlich,
kann die auch verkauft werden, weil Nutzung macht keinen Sinn,
das ist eine alteste Neue, auch aus den 50er, 60ern, Das ist baulich auch stationierungsbedürftig.
Es kann immer sein, dass wir noch Parkplätze brauchen. Früher diese Wohnungen,
das nennt sich Stellplatzanforderung der Stadt Jübeck.
Das ist also eine Städtische Stadt natürlich.
Und je nachdem, wie viele Parkplätze wir brauchen, kann es sein,
dass wir das Haus abreisen müssen und dann eben da Parkplätze hinstellen.
Wenn wir es nicht brauchen, dann können wir es auch respektivisch verkaufen.
Kriegen wir im Endeffekt nicht Geld für bekommen.
Dann gibt es ja noch die Blix. Daraus haben wir Ende letzten Jahres oder Beginn
dieses Jahres eine sogenannte gemeinnützige GmbH gemacht.
Vorher war es eine ganz normale Kapitalgesellschaft, jetzt ist es eine GmbH.
Wir haben auch den Namen noch ein bisschen vereinfacht. Vorher hieß es Blix,
Gesellschaft für Barrierefreiheit mit beschränkter Haftung. Heute heißt es Blix,
gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Den Geschäftsführer dafür bin ich sozusagen auch geworden jetzt mit dem Jahreswechsel.
Früher war das eben im Vorstand.
Wenn wir ja Stand heute, bräuchten wir diese Gesellschaft aber nicht mehr,
weil die kostet auch Geld. Den kostet Jahresabschluss, Vektoren,
Führungsdrunden, alles was dazugehört.
Aber die Idee ist tatsächlich perspektivisch, das Haus im Transateich,
also die vollstationäre Pflegeeinrichtung, in diese Gesellschaft auszugliedern.
Das hat mehrere Punkte. Der eine Punkt ist, dann kann man wirklich sagen,
alles was das Pflegeheim betrifft, bis in eine andere Rechtsform.
Das verringert das Risiko für den Verein selber, so müsste man in Pflegeheimen
doch eine finanzielle Schieplage entstehen, tatsächlich relativ stark.
Zum Zweiten hat das den ganz großen Vorteil, dass der Verein dann das Ruhstück
und das Gebäude vermieten kann. Das kann er nämlich heute nicht.
Heute zahlt es keine Miete, 0 Euro.
Sie können sich merken, wir können eine Miete bekommen von 400.000 Euro fürs Hat.
Es gibt natürlich auch ein paar, gibt auch Nachteile. Wir müssen dann verlieren
Standort und Standort. Dann sind wir dann sozusagen verantwortlich als Mieter.
Das sind wir heute aber auch schon.
Das ändert sich nicht und es ist definanzierbar. Das heißt, es ist zusätzliches
Geld, was der Verein da, sage ich mal, generieren kann.
Gerade auch in diesem Bereich Immobilien.
Sollte das warum auch immer nicht funktionieren oder doch nicht gewünscht sein,
dann würde man die Blix sozusagen auch schließen. Das dauert immer ein bisschen,
aber das würde man dann machen.
Aber das ist eigentlich gut, dass wir quasi die Blix GGMDR schon haben.
Und damit können wir dann hoffentlich, der Plan ist Ende 2027,
vielleicht 2028 dann diese Ausgliederung eben auch vorzunehmen.
Unser Pflegeheim bleibt aber auch unser Pflegeheim. Das bleibt auch nochmal vorweg.
Also wir werden weiter auch gleichzeitig der Betreiber über den Blix GGMBH haben,
aber dass wir das Pflegeheim in den Blix GGMBH ausgliedern, dann nur noch das
Pflegeheim in den Blix GGMBH ist.
Und zusätzlich gibt es weiterhin den BSVSH-EV, was sie jetzt den eingetragenen
Verein und wir sind dann Vermieter.
Wir können dann an die Blix-BGNH vermieten.
Die Leute sind aber letztendlich, also die Blix-BGNH heißt ja eine Tochter.
Das heißt, die Mutter bleibt der BSVSH-EV.
Das heißt, das Betreiben machen wir weiterhin.
Es gibt nur, dass wir es A vermieten können und B dann die Miete refinanziert
werden kann, weil dann haben wir mehr eingemacht.
Ich leite einmal gerne über zum nächsten Punkt, den Jahresabfluss 2023.
Da möchte ich einfach mal folgende zwei Dinge hervorheben. Zum einen,
das hat die Frau Schiebe mal gesagt, mit der GEM-Gruppe, unserem Steuerberater
jetzt seit Januar 2025, arbeiten mit Profis.
So, das kann ich wirklich immer nur wieder unterstreichen
und das ist nicht immer leicht, das ist auch manchmal ganz schön anstrengend,
weil man natürlich irgendwie auch auf viele Dinge genau gucken muss,
wie kann man jetzt eine Frage und dann antworten vom Steuerüro, aber das ist notwendig.
Das ist das eine, aber unser Jahresabfluss 2021 hatte wirklich,
da hat nun die Dame, die den Jahresabfluss gemacht hat, die hat über 220 Stunden darauf verwendet.
220 Arbeitsstunden, also quasi ungefähr 30 Tage Arbeitstage,
ich runde jetzt mal ein klein bisschen auf, ohne Pause sozusagen hat die einen
Monat nicht gearbeitet, in normalen Arbeitszeiten, so für knapp siebeneinhalb Stunden.
Das ist toll und das war auch teuer, aber die hat was gefunden im 23-jährigen
Ausabschluss. Nämlich, dass wir Anfang 2023 doppelte Krankenkassenbeiträge überwiesen haben.
Jetzt denkt man so, ja okay, irgendwie schade. Das waren 59.000 Euro,
die wir zu viel überwiesen haben.
Das müssen Sie sich mal alle auf der Zunge zergehen lassen. Das ist niemandem aufgeführt.
Das heißt, wir haben jetzt nochmal, ich bin danach vor Schliebe losgelaufen,
wir haben die Krankenkasse natürlich kontaktiert, die gesagt hat,
hier, da gab es irgendwie ein Versehen, ihr habt das doppelt abgewucht,
bitte erstatten uns den Betrag. Das haben wir auch gemacht.
Wir haben 59.000 Euro zurückgemacht.
Ja, vielen Dank, Herr Gallian. Jetzt haben Sie mir den Unterricht ausgeholt.
Mein Name ist Deutsch Verwehr. Ich bin bei der Gängruppe für die Jahresabschlusserstellung,
also für die Bereiche der Jahresabschlusserstellung zuständig, Geschäftsführerin.
Ich bin gleichzeitig Partnerin und Steuerberaterin meiner Gängruppe und wir
wurden durch den BSVSH ordnungsgemäß beauftragt, den Jahresabschluss 2023 zu erschwellen.
Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz zum 1.12.2023 oder aus der Gewinnungsverlustrechnung
für die Zeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023.
Wurde von uns unter Einhalten der Grundsätze worumsgemäßer Buchführung erstellt,
und mit einer uneingeschränkten Bescheinigung versehen.
Dann gibt es noch eine Vorgabe in § 3.14 Nr. 2 der derzeit gültigen Satzung des BSVSV.
Da besteht weiterhin die Pflicht, einen vereidigten Prüfer für die Prüfung des
Jahresabschlusses zu bestellen.
Auch diese Pflicht wurde ordnungsgemäß nachgekommen, indem die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
GEM Audit mit dem Wirtschaftsprüfer Dr. Ralf Güstel beauftragt wurde,
den vor uns erstellten Jahresabschluss einer sogenannten prüferischen Durchsicht zu unterziehen.
Diese wurde ohne Prüfungsfeststellung mit der Erteilung einer uneingeschränkten
Bescheinigung ebenfalls abgeschlossen.
Diese entteilte Erscheinung endet mit folgenden Prüfungsurteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte
bekannend geworden, die uns zu der Annahme veranlasst, dass der Jahresabschluss,
in wesentlichem Belang nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften oder den ergänzenden Regelungen in der Satzung.
Aufgestellt worden ist, ohne eine Beachtung der Grundsätze und der gesamten
Umführung bei tatsächlichen Verhältnissen entsprechend des Bildes der Vermögensfinanz
und der Transparenz nicht vermittelt.
Das heißt, mit anderen Worten, es ist eines in Ordnung und es entspricht alles
den gesetzlichen Anforderungen.
Ein großer und wichtiger Punkt war die Neuwahl des Vorstands.
Und zwar nach vier Jahren ist das üblich. Und die Mannschaft,
die vor vier Jahren angetreten war, war fast nicht mehr die gleiche,
die dann 2026 nochmal zur Wahl angetreten war.
Johannes Schröder war Mitte der Legislaturperiode ausgetreten.
Dafür kam Jordan Smith dazu und er wurde auch nochmal neu gewählt.
Wir kommen zuerst mal zu der Wahl des Vorsitzenden.
Da gab es zwei Kandidaten. Schon im Vorfeld hatte Jürgen Trinko Smith angekündigt,
dass er nochmal antreten will, weil, wie er in unserem Interview gesagt hat,
man mitten im Berg den Stein nicht liegen lässt, sondern ihn weiter hochrollen will.
Das hat er gemacht und er wurde herausgefordert von Herrn Marzi
aus dem Kreis Ahrensburg, der sich spontan oder vielleicht schon im Vorfeld
darüber Gedanken gemacht hat, Jürgen Trinkus herauszufordern,
hat sich dann auch zur Wahl gestellt, hat das nicht im Vorfeld mitgeteilt,
konnte also somit bei den Mitgliedern keine Werbung für sich machen,
hat das dann auf der Mitgliederversammlung gemacht und.
Leider, und das muss man sagen, ist der Herr Marzi nur zum Vorsitzenden angetreten,
hat sich danach nicht mehr für irgendeinen Posten im Vorstand beworben.
Fanden wir ein bisschen erstaunlich und schade, aber trotzdem,
es war eine demokratische Wahl und hier kommt das Resultat, was dabei rausgekommen ist.
Zuerst mal hören wir die zwei Kandidaten und dann erzähle ich euch das Resultat.
Ich nehme den Kanzler an, ich habe sie im Unterschied zu meinem Kontrahenten
auch frühzeitig erklärt.
Und habe auch erklärt, dass ich gern das vollenden möchte, was wir begonnen haben.
Aber auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit, also dass unser Wort in allen Angelegenheiten
im Land Gewicht hat, Ansprechbarkeit, auch in der Fläche,
da sind wir noch lange nicht am Ziel, wir haben noch nicht überall Regionalgruppen.
Die Wirksamkeit, dass unsere Handschrift dort, wo es um uns geht,
auch sichtbar ist in der Gesellschaft und was jetzt ansteht in nächster Zeit.
Es wird einen Renovationswechsel geben müssen in der Vereinsarbeit.
Wir werden uns mit dem Thema Willkommens- und Bleibekultur weiter zu beschäftigen haben.
Wir haben das Haus am Trennsorteich in eine neue Organisationsform zu führen.
Wir haben das Haus der Inklusion am Trennsorteich vor der Brust.
Es gibt viel Arbeit und ich glaube, die wird am Ende auch sehr belohnt sein.
Wir werden im Jahr 2030 sehr gut aufgestellt
dastehen, Wenn wir diesen Weg weitergehen und dafür trete ich ein.
Herr Kostak, sind Sie bereit zu kandieren? Ja, ich bin bereit,
einen demokratischen Vorgang zu bestellen und einen D-Kandidaten zu spielen.
In den Jahren sollte ich das sicherlich auch wirklich so wahrgenommen worden.
Ein Mensch, der die Zahlen gibt, der gerne nach der Jahrzehnte der Amter war.
Ich war in der Ausfahrdelektion.
Ich war in der Ausfahrdelektion. Wenn du etwas vorstimmst, dann war es bei der Ausfahrdelektion.
Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass ich in diesem Verein eine etwas andere
Wegsrichtung als die Erzählung der Melodie da benutzen kann.
Ich war in der Ausfahrdelektion. Das heißt...
Das Resultat liegt uns nicht akustisch vor, aber Dr.
Jürgen Trinkus wurde mit 78 zu 15 Stimmen gegenüber Herrn Marzi gewählt.
78 zu 15 war die Wahl, also Herr Trinkus wurde ganz klar und deutlich als neuer
und alter Vorsitzender wiedergewählt.
Nun kommen wir zum zweiten Vorsitzenden.
Da stand nur ein Kandidat zur Wahl, nämlich Norbert Stolte, der leider aus gesundheitlichen
Gründen nicht direkt vor Ort war.
Und da kann man auch sagen, er wurde ganz klar gewählt. Hier kommt das Resultat von Norbert Stolte.
Dann gab es noch die Wahl der Beisitzer, die wurde in einer Rutsche gemacht
sozusagen, also die drei Kandidaten, die zur Verfügung standen, wurden gewählt.
Das war einerseits unsere einzige Dame im Vorstand, Regine Planer-Regis,
dann war es natürlich auch unser Sehbehindertenbeauftragter Karl Küppers und,
unser jüngstes Mitglied vom Vorstand Gordon Smith. Er war an dem Tag leider
auch verhindert, aber trotzdem hat er seine Kandidatur und seine Zusage schon
erteilt, wenn er gewählt würde.
Und ja, die Beisitzender wurde auch gewählt. Hier kommt das Resultat.
Der Beisitzer ist ordnungsgemäß durchgeführt worden. Wir haben folgendes Ergebnis.
Nummer drei, Herr Küpper ist mit 71 Stimmen. Und ich frage, Herr Küpper ist
mal, nehmen Sie das Abend an. Ja, danke.
Dann kommt Rieke,
Pfarrer.
Regis mit 69,
Stimmen. Das kommt an. Ja. So, mit 68 Stimmen.
Hey, was ging der Pult? Jordan Smith. Der Achtung.
Ich Ich habe das in den Städten, ich habe es gehört, dass er die Wahl annimmt.
Also so fängt alles dort an.
Und der zur Vollständigkeit Frau Hansen hat 15 Stimmen uns damit nicht gekippt.
Ich habe es vorhin schon angekündigt, die Satzungsänderung, die nicht durchgesetzt wurde.
Die Satzungsänderung war vorgesehen, aber fortschreitende Zeit,
viele Themen hatten dazu geführt, dass, als das Thema Satzungsänderung kam,
die Mitglieder doch nicht so ganz heiß darauf waren, das jetzt im Block durchzuwinken.
Deshalb wurde beantragt, dass man nochmal über diese Satzungsänderungen spricht.
Sie waren nicht zwingend nötig, diese Satzungsänderungen. Sie kosten uns nicht
die Gemeinnützigkeit, wenn wir sie nicht im Jahr 2026 durchsetzen,
sondern es wurde entschlossen, dass eine Art Workshop-Arbeitskreis gegründet wird, der jetzt schon.
Anfang November bei den Regionalgruppen angesprochen wird, Weil wir sind gefordert
als Mitglieder dort mitzuarbeiten in dieser Satzungskommission,
in dieser Satzungsarbeitsgruppe,
um die verschiedenen Themen, wo es noch Fragen gibt, Zweifel gibt,
Ängste gibt, nochmal durchzugehen und dann eine Satzungsänderung für das nächste
Jahr vorzulegen, die von der gesamten Mitgliedschaft getragen werden kann.
Also die Satzungsänderungen wurden nicht durchgewunken, sie wurden vertagt aufs
nächste Jahr. Ob es eine zusätzliche Mitgliederversammlung gibt,
wird noch zu klären bleiben.
Aber das wird der Vorstand sich dann zu Gemüte führen, um zu überlegen,
wie wir dann mit der Satzungsänderung für 2027 vorgehen.
Aufgrund der Tatsache, dass ich vorhin gesagt habe, es gab keine Satzungsänderung,
bestand natürlich noch, weil in der Satzungsänderung das vorgesehen war,
die Wahl der Ersatzbeisitzer, die gewählt werden mussten. In der Satzungsänderung
war unter anderem der Wunsch geäußert worden, dass das abgeschafft würde.
Ja, die Satzungsänderung hat also nicht stattgefunden. Es wurden also Ersatzbeisitzer
gebraucht, die keine Stimmberechtigung im Vorstand haben. Drei Kandidaten haben sich gemeldet.
Johannes Schröder, Sascha Lang, das bin ich und Annika Hansen und alle drei
wurden gewählt in der genannten Reihenfolge. Zuerst Johannes Schröder,
dann Sascha Lang und dann Annika Hansen ist wichtig, weil eventuell einer von uns nachrücken müsste.
Wenn einer vom Vorstand ausscheidet, dann rücken die Ersatzbeisitzer nach.
Also das wurde im Block abgestimmt und wir wurden alle per Akklamation gewählt.
Haben wir alles durchgearbeitet? Ja, fast. Weil das Schlusswort für diese Mitgliederversammlung
hatte der neu gewählte Vorsitzende, der wiedergewählte Vorsitzende, Dr. Jürgen Trinkus.
Und ich bin sehr froh, unser Verein hat heute eine Reitertüfung bestanden.
Wir haben zwar irgendwie fast sowas
wie zwei Lager gehabt, aber wir haben einvernehmliche Lösungen gefunden.
Und das sollte uns in die Zukunft führen und in diesem Sinne einen guten Einblick.
Moin sind das Audio-Magazin vom Blinden- und Sebenenverein Schleswig-Holstein.
Picke, packe, voll. Das ist mein übliches Wort, was ich am Anfang oder am Ende
dieser Ausgaben immer nennen darf und sagen darf. Und so war es auch heute wieder.
Diese Ausgabe war richtig gut gefüllt.
Wir haben uns mit der Mitgliederversammlung des Blinden- und Sebenenverein Schleswig-Holsteins
beschäftigt. Wir haben euch O-Töne aus dieser Versammlung geliefert für alle,
die leider nicht vor Ort sein konnten.
Ich kann euch nur empfehlen, wenn ihr es hinkriegt, nächstes Jahr seid mit dabei.
Vor allem glaube ich mal, dass nächstes Jahr einige Jahresabschlüsse geliefert
werden. Die Satzungsänderung steht ins Haus und natürlich auch wegweisend,
was die Politik uns zu bieten hat. Weil im April 2026 sind ja Wahlen in Schleswig-Holstein.
Ich bedanke mich fürs Zuhören für diese Ausgabe, sage vielen Dank an Jürgen
Trinkus für die O-Töne und wünsche euch eine wunderschöne Zeit.
Wer jetzt am 1. November, also vor dem 1. November, diese Ausgabe hört und noch
Zeit hat, am 1. November um 14 Uhr, ist wieder Besuch der Samtskulturenausstellung in Travemünde.
Dieses Mal haben wir ja mit dran gearbeitet und wie Karl Küppers ja schon so
durchblicken hat lassen, scheint es nächstes Jahr auch nochmal Kunststücke,
Kunstwerke von Blinden und Simen entgeben zu können.
Also wer Lust hat, diese Ausstellung nochmal begrapschen zu dürfen zu wollen,
der darf das tun. Am 1. November ist die einzige Möglichkeit,
wo man die Sandskulturen anfassen kann.
In Travenmünde, wer mehr Informationen will, der Surfer bitte.
Per Telefon oder über Internet auf unsere Internetseite www.bsvsh.org oder telefoniere
an unsere Geschäftsstelle.
Die Nummer dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Und wenn nicht,
dann hört ihr sie gleich im Impressum.
Ich wünsche alles Gute, schöne Zeit, guten Herbstanfang und macht's gut.
Euer Moderator Sascha Lang. Ciao.
Moin sehen. Moin sehen. Moin sehen. Moin sehen. Moin sehen. Impressum und Kontakt.
Moinsen, das Audio-Informationsmagazin, ist eine Publikation des Blinden- und
Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein e.V.
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Die redaktionelle Verantwortung hat Dr. Jürgen Trinkus, der Landesvorsitzende
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