Folge 29 - Früher gab es mich nicht – wie ein Mann lernte, er selbst zu sein
23.09.2026 63 min
Zusammenfassung & Show Notes
Aufgewachsen in einem streng katholischen Elternhaus, wo Schläge zur Erziehung gehörten und Anpassung überlebenswichtig war. Bis zum zwölften Lebensjahr wollte Luc Hertges Priester werden – zumindest fühlte es sich damals so an. Ob es wirklich sein eigener Wunsch war, bezweifelt er heute.
Als Ende 30 seine Ehe zu Ende ging, brach das gesamte Bild von sich selbst zusammen, das er jahrzehntelang aufgebaut hatte. Was folgte, war eine lange innere Reise – durch Seminare, Ausbildungen und tiefe Selbstreflexion. Und dann noch ein Schritt, den kaum jemand in seinem Umfeld verstand: Luc kündigte einen sicheren Job beim Luxemburger Bildungsministerium nach über 20 Jahren – und wanderte mit seiner Familie nach Madagaskar aus.
In dieser Folge sprechen wir über:
- Wie Schläge und Liebesentzug in der Kindheit das Selbstbild eines Mannes prägen.
- Was passiert, wenn man sein ganzes Leben nach den Erwartungen anderer gelebt hat.
- Warum Luc sich nach der Trennung ein Jahr lang schwor, allein zu bleiben.
- Wie er lernte, seiner eigenen Stimme mehr zu trauen als der Stimme seiner Eltern.
- Und was Madagaskar und ein radikaler Neuanfang damit zu tun haben.
Reinhören lohnt sich – für alle, die sich fragen: Lebe ich eigentlich mein Leben – oder das, das andere für mich vorgesehen haben?
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