Denkst du, andere Menschen halten dich für einen Jammerlappen? [S4E19]
08.05.2026 19 min
Zusammenfassung & Show Notes
Jürgen fragt sich (unter anderem): Denkst du, andere Menschen in deinem Leben halten dich für einen Jammerlappen?
Ich brauche mal kurz deine Aufmerksamkeit: Ich bin Jürgen und ich mache die Schmerzenssache seit mehr als 7 Jahren. Sie war und ist ein absolutes Leidenschaftsprojekt. Da ich aber – wie du als Chronie vermutlich schon weißt – 2025 aus gesundheitlichen Gründen meinen Job aufgeben musste und mich nun als Selbstständiger durchschlage, muss ich Projekte wie dieses oft gegen bezahlte Kundenaufträge abwägen. Ich will die Schmerzenssache weiterhin und auch weiterhin kostenfrei anbieten; dazu aber muss sie zukünftig einen Teil zum Lebensunterhalt von mir und meiner Familie beitragen. Dafür brauche ich deinen Support – ob direkt finanziell via Steady, als Podcast- oder Newsletter-Abonnent, als Rezensent in den üblichen Podcastverzeichnissen ...
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Denkst du, andere Menschen halten dich für einen Jammerlappen? [S4E19]
Hi, ich bin Jürgen und ich bin seit mehr als 20 Jahren chronischer Schmerzpatient. Die Schmerzenssache ist mein Podcast über mein Leben. Keine Ratschläge, keine Weisheiten – 100 % echt aus dem Alltag eines Schmerzpatienten. In jeder neuen Episode (in Staffel 4) widme ich mich drei Fragen – für S4E19 sind das:
- Welche Erfahrungen hast du mit eher alternativen oder komplementären Therapieformen gemacht?
- Denkst du, andere Menschen in deinem Leben halten dich für einen Jammerlappen?
- Wie gehst du mit dem Gefühl um, im Alltag eingeschränkt oder abhängig zu sein?
Alle Fragen findest du auch auf der Webseite – hier kannst du auch deine Antworten hinterlassen, mit Anderen diskutieren oder neue Fragen vorschlagen.
Was ich mir aus dieser Episode mitnehme?
Wir suchen im Leben nicht immer nur nach Gleichgesinnten. An der Sache mit dem Yin und Yang ist sicher aus was dran.
Und hier das Video zur Folge: Youtube.
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🎬 Check auch die Videos zu den Episoden von Staffel 4 auf dem Schmerzenssache-Instagram-Feed und in Jürgens Youtube-Channel.
🎸 Hier entlang zu Jürgens Schmerz-Playlist bei Spotify: https://open.spotify.com/playlist/2RzJxJ8hVT9rzoYPrNCuGz?si=b9c5e227ace249ca
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⭐⭐⭐⭐⭐ – Bewertungen helfen mir und diesem Projekt, die Sichtbarkeit zu erhöhen und mehr Menschen in ähnlich herausfordernden Situationen zu erreichen. Nicht, weil ich glaube, dass ich ihnen helfen kann – aber zumindest möchte ich ihnen auf diesem Weg ein ganz, ganz herzliches „Ihr seid nicht allein“ über den Zaun werfen.
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📜 Das Schmerzmanifest, das in diesem Podcast gelten soll:
- Schmerzen sind kein Tabuthema.
- Jede und jeder hat das Recht auf den eigenen Schmerz. Vergleichen ist verboten. Wir alle gehen mit Schmerz subjektiv um, das muss respektiert werden.
- Ich präsentiere keine Lösungen, nur Erfahrungen und Impulse.
- Schmerz definiert mich nicht als Persönlichkeit.
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🛜 Abonnier die Schmerzenssache gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Du findest den Podcast auch bei Fyyd und allen gängigen Podcast-Plattformen. Ich freue mich außerdem über Feedback und euere Schmerzgeschichten per E-Mail an juergen@schmerz.fm – außerdem über die Webseite schmerz.fm.
Du kannst mir auch auf meinem Anrufbeantworter Feedback hinterlassen, deine Geschichte erzählen oder ein Thema vorschlagen – hier ist die Nummer: +49 9824 3010005 (Bitte bedenke aber: Ruf nur an, wenn du mit einer Veröffentlichung im Podcast einverstanden bist.)
Transkript
Hi, ich bin der Jürgen, das ist meine Schmerzenssache. Ich heiße euch herzlich
willkommen wieder einmal und ich muss euch gleich ein ehrliches Geständnis machen.
Das ist jetzt schon der dritte Anlauf, dieses Video zu machen.
Zum einen spielt mir dauernd der Autofokus verrückt. Ich weiß nicht,
er will immer irgendwo im Hintergrund fokussieren.
Also wenn irgendwo der Fokus mal rutscht, einfach weiter gucken.
Man wird es nicht hören, man wird es vielleicht mal kurz sehen.
Und zum anderen war ich dann doch ein bisschen überrascht, wie viel plötzlich
in der ersten Version diese Anmoderation aus mir raus wollte.
Und da musste ich nochmal kurz ausmachen und nochmal kurz in mich gehen und
mich fragen, ey, was ist eigentlich los? Warum hast du so einen Redebedarf?
Was geht bei dir gerade ab?
Und naja, gut, ich wusste es ja schon, ich habe es nur noch nicht klar formuliert.
Ich bin gerade, ihr kennt die Situation vielleicht, Ich bin gerade in so einem,
ich sitze am Boden von so einem Loch und das fühlt sich so an,
als würde ich den Ausweg nicht sehen.
Und ich weiß, wie das funktioniert. Ich weiß, wo der Ausweg ist.
Ich weiß, wie so ein Loch aufgebaut ist. Ich weiß, wie es sich anfühlt,
da drin zu sitzen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, da rauszukommen.
Ich kenne die Strategien, die ich brauche, um da rauszukommen und trotzdem ist
es in dem Moment, wo man in diesem Loch sitzt, wo ich in diesem Loch sitze,
es ist einfach beschissen.
Ich kann es nicht anders sagen. Es gibt diese Tage, die sind einfach beschissen. Und das ist okay.
Also das ist eine ganz wichtige Message.
Ich weiß, ich mag immer keine Ratschläge geben, aber das ist mir tatsächlich
ein sehr, sehr wichtiger Ratschlag.
Erlaub dir, dass es dir auch mal schlecht geht. und deswegen habe ich mich jetzt
tatsächlich auch durchgerungen, heute dieses Video zu machen mir geht es nicht
gut, aber ich will euch zeigen,
dass das nicht das Ende der Welt ist wenn es einem nicht gut geht man kann sich erlauben,
dass es einem scheiße geht gestern lag ich den halben Tag auf der Couch,
ich war mit dem Hund im Wald ich habe viel gut viel gut gemacht ich war in der
Sauna abends noch ich habe mich um mich gekümmert Ich habe mir nicht eingeredet,
dass ich funktionieren muss, dass es mir gut gehen muss.
Ich habe mich einfach ausgeklingt, habe meine Frau in den Arm genommen oder
habe mich in den Arm nehmen lassen, besser gesagt, und habe mir erlaubt,
dass es mir scheiße geht.
Und das brauche ich ab und zu, das ist wichtig. Das ist eine wichtige Strategie.
Die Frage ist aber natürlich, warum sitze ich in so einem Loch?
Ja, es bringt die Krankheit mit sich.
Ich habe jetzt wieder irgendwie, ich glaube, wir klären das in den Fragen dann
noch. Das hat verschiedene Gründe.
Und ich glaube, die eine Frage geht ein bisschen in die Richtung,
da bringe ich das vielleicht unter.
Und mit der fange ich auch direkt mal an. Ihr merkt schon, ich habe es ja heute
vorher schon gelesen, die Fragen. Frage Nummer eins.
Therapeutisches. Welche Erfahrungen hast du mit eher alternativen oder komplementären
Therapieformen gemacht?
Und ja, also die Frage kann ich sehr einfach beantworten. Ich bin nicht der
Typ für alternative, komplementäre Therapieformen.
Ich habe schon wirklich von Narbenmassage über Energiefluss.
Oh, ich muss mein Zungenpiercing entfernen, damit die Energie durch den Körper fließen kann.
Über Hypnose und Akupunktur bis Felgenkreis. Da habe ich wirklich auch schon vieles ausprobiert.
Yoga in mehreren Varianten.
Also vieles, was man heute auch gar nicht mehr als alternativ bezeichnen würde,
glaube ich, richtig alternativ.
Was ist eine richtig alternative Therapieform? Ich weiß gar nicht,
wäre vielleicht ein Wunderheiler.
Also da gibt es sicherlich das eine oder andere, was mir immer wieder empfohlen
wird, wo ich auch hier und da, ihr wisst schon ähm.
Also da bin ich nicht so richtig der Typ für, aber ich bin natürlich trotzdem
offen, vieles auszuprobieren.
Also ich gehe da immer vorsichtig rein, ich muss aber ehrlicherweise natürlich zugeben,
ich gehe dann oft auch ein bisschen mit der Handbremse rein und gebe nicht allen
Ansätzen genau die gleichen fairen Chancen. Ja, das ist wahrscheinlich so.
Aber ich meine, ich komme nicht aus meiner Haut und ich bin halt verhaftet in
der klassischen Medizin, in der Wissenschaft, in der Logik.
So ticke ich einfach und tue mich schwer mit Argumentationen wie,
wer halt hat Recht und du musst es nicht glauben, solange es hilft und solchen Dingen.
Ja, warum ich aber jetzt diese Karte, worüber ich darüber reden wollte,
würde ich jetzt nicht als alternative Therapieform zählen, aber ein Teil,
der mich gerade beschäftigt, ich komme gerade aus einer Psychotherapie oder
ich bringe sie gerade zu Ende.
Und die hat natürlich auch nicht den Erfolg gebracht, den ich mir davon versprochen habe.
Ich glaube, ich habe hier schon mal drüber geredet. Ich war letztes Jahr bei
einer Verhaltenstherapeutin, die mich nach einigen Kennenlern-Sitzungen nach
Hause geschickt hat mit den Worten, Herr Kraus, ich kann Ihnen nichts beibringen,
ich kann Ihnen nicht helfen.
Und das war natürlich schon so ein bisschen, einerseits habe ich mich natürlich
gut gefühlt, so wie in der Schule, wenn man eine Eins kriegt,
so okay, ich bin ein aufgeschlauter Patient offensichtlich.
Auf der anderen Seite ist es natürlich ärgerlich, wenn eine Tür zugeht,
ohne dass ich direkt weiß, welche Tür geht als nächstes auf und das hat mir
ein bisschen zu denken gegeben.
Und es ging aber dann eine Tür auf, sie hat mir eine andere Therapieform empfohlen.
Die Tiefenpsychologie oder die Tiefenpsychologische Therapie.
Und da bin ich jetzt in so einer Kurzzeittherapie, habe glücklicherweise recht
schnell auch einen Platz bekommen. Und das geht so ein bisschen.
Ja, das wird mir jetzt meine Therapeutin widersprechen, glaube ich.
Aber wenn ich sage, es geht ein bisschen in Richtung von der Hypnose,
meine ich damit, es geht darum, dass man so ein bisschen in Kontakt mit seinem Unterbewussten kommt.
Und einfach, also tatsächlich lag ich da immer auf der Couch,
wie man es aus dem Film kennt und es ging darum,
relativ frei Assoziationen zu finden, was gerade in mir los ist und darüber
zu reden, was mich gerade beschäftigt und gar nicht zu überlegt zu referieren,
wie es mir geht, sondern eher einfach rauszublabbern,
was mit mir los ist, um da quasi herauszufinden, was in mir tickt,
ob da irgendwelche tiefsitzenden Traumata sind,
ob es irgendwas gibt, das man auflösen, bearbeiten müsste und so weiter.
Und ja, auch die Therapeutin kommt zu dem Schluss.
Herr Krauss, ich kann Ihnen nicht helfen, hat es Ihnen nicht genauso formuliert,
aber wir haben uns beide darauf geeinigt,
dass das nicht das richtige Werkzeug für mein Problem ist und dass ich wahrscheinlich
einfach keine tiefsitzenden Traumata habe, die meine Schmerzkrankheit verursachen.
Mein gut, das ist jetzt auch nichts Neues für mich.
Ich bin seit jeher ja der Überzeugung, dass bei mir eine relativ hohe biologische
Komponente vorhanden ist.
Aber es ist natürlich gut zu hören, zu sehen, das nochmal gespiegelt zu kriegen,
dass da wirklich vielleicht auch einfach psychologisch nicht so viel zu holen ist bei mir.
Auf der anderen Seite, aber stützt mich das auch wieder in so ein Oh,
jetzt habe ich wieder was ausprobiert, das war wieder nichts jetzt weiß ich
nicht, was ich als nächstes machen soll,
also das macht natürlich was mit mir und das hat glaube ich auch so ein bisschen
zu meinem aktuellen Loch beigetragen, also ich habe zwar jetzt noch drei Sitzungen,
wir bringen das jetzt noch zu Ende, aber ja, da ist jetzt die Luft raus,
davon verspreche ich mir nicht wahnsinnig was.
Sagt mir gerne, wie es bei euch ist was ihr für Erfahrungen mit alternativen
Therapieformen gemacht habt, was für euch eine alternative Therapieform ist ganz spannend ist das,
zählt Hypnose da schon dazu, zählt da Yoga schon dazu oder muss es wirklich
dann was Homöopathisches sein oder Reizstrom oder traditionelle chinesische
Medizin oder was fällt da für euch rein und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Vielleicht gibt es ja doch noch was, was ich mal noch auch für diesen Podcast
vielleicht sogar ausprobieren will.
Nächste Frage.
Soziales. Denkst du, andere Menschen in deinem Leben halten dich für einen Jammerlappen?
Hat auch ein schönes Bild hinten drauf, diese Karte.
Manchmal, ja, doch. Manchmal.
Manchmal glaube ich das tatsächlich schon. Also im Großen und Ganzen habe ich
sehr gesunde Beziehungen zu meinem Umfeld, auch natürlich, weil ich die ganze
Zeit über mich und meine Schmerzkrankheit rede,
weil ich nie irgendwo ein Geheimnis draus mache,
weil ich mich auf LinkedIn dazu positioniere.
Also ich bin sehr, sehr stark mit meiner Krankheit verbunden mittlerweile.
Ich wollte das immer nicht haben und wollte das immer nicht wahrhaben.
Aber ist es schon so. Und natürlich, wenn man so viel darüber redet und ich
habe manchmal das Gefühl, dass ich komplett davon eingenommen werde dadurch
und gar keine anderen Themen mehr finde.
Wobei ich weiß genau, dass das Quatsch ist, aber manchmal wirkt es für mich
so. Auch wenn ich weiß, dass es Quatsch ist.
Aber ich habe schon das Gefühl, dass manchmal die Leute von mir denken könnten,
der kann nichts anderes als über seine Krankheit jammern.
Und eigentlich versuche ich gar nicht. Also hier schon, das ist schon mein Ventil.
Aber ich versuche im Alltag natürlich da gar nicht zu jammern,
sondern ich versuche eigentlich sehr konstruktiv damit umzugehen.
Und als positives Beispiel, wie man einen Umgang damit finden kann,
wie man chronisch krank sein kann, ohne darunter zu leiden.
Auch wenn mir das nicht jeden Tag gelingt. Aber an den meisten Tagen gelingt
es mir tatsächlich mittlerweile.
Und das muss ich mir manchmal klar machen.
Sonst beschleicht mich wirklich das Gefühl, dass ich vielleicht doch ein bisschen,
ein Jammerlappen manchmal bin.
Meine Frau würde das auch, die würde das niemals formulieren,
aber ich könnte mir schon vorstellen, dass sie manchmal sich auch denkt,
Und jetzt er schon wieder.
Weiß nicht, ich will ja jetzt nichts in den Mund legen. Aber denkt ihr,
ich bin ein Jammerlappen?
Denkt ihr, die Welt denkt von euch, ihr seid Jammerlappen?
Denkt mal drüber nach. Frage Nummer 3. Alltägliches.
Wie gehst du mit dem Gefühl um, im Alltag eingeschränkt oder abhängig zu sein?
Ja, so. Mal geht's besser, mal geht's schlechter.
Also, abhängig fühle ich mich zum Glück, na doch, ich fühle mich abhängig.
Also wenn ich nicht mein Sozialgefüge um mich herum hätte, das viel Alltag bewältigt,
einkaufen, essen, kochen, waschen, Kinder, Hund, Termine, also ohne das könnte
ich nicht alleine auf mich gestellt funktionieren, glaube ich.
Ich, das kennen wir mal, die Probe aufs Exempel steht aus.
Also ich weiß nicht, vielleicht würde ich in diese Aufgabe reinwachsen. Kann schon sein.
Aber ich fühle mich so schon, wie es jetzt ist, manchmal überfordert. Einfach mit dem Leben.
Und von daher bin ich natürlich schon abhängig.
Ja, das ist auf der einen Seite ein Scheißgefühl. Auf der anderen Seite wäre
ich auch abhängig, wenn ich gesund wäre.
Also auch dann hätte ich das Gefühl, alleine vom Leben überfordert zu sein.
Ey, schaut euch nochmal eine Steuererklärung an oder irgendwas, keine Ahnung.
Wenn ihr mit Steuern eher was anfangen könnt, ist es bei euch vielleicht Reifen
wechseln oder Netzwerk im Haus oder keine Ahnung.
Also ich habe gelernt, dass es schon, also nee, anders, ich fange nochmal anders an.
In einer Beziehung, in einer Partnerschaft gibt es im Grunde kann man da,
gibt es zwei Systeme. So, das eine
ist, man versucht möglichst fair und gleichberechtigt alles zu gestalten.
Das heißt, dass aber auch sich beide Parteien oder vielleicht dann mit Kindern
auch mehrere sich um alle Aufgaben kümmern.
Also alle müssen die Termine der Kinder im Kopf behalten, alle müssen den nächsten
Einkauf irgendwie mit planen, alle müssen am Wochenende den Hausputz mit organisieren,
alle müssen Versicherungen abschließen,
alle müssen im Bilde sein, wenn es um Finanzen geht und so weiter und so weiter und so weiter.
Das ist ein System, bei dem ich sehr große Nachteile sehe,
weil das immer dazu führt, dass Menschen nicht ihre Stärken in Themen einbringen,
sondern dass sie versuchen,
ihre Schwächen auf ein gesundes Mittelmaß zu bringen.
Also ich bin einfach nicht besonders gut in Steuerdingen, in solchen Organisationsdingen.
Ich bin einfach nicht besonders gut in Haushaltsdingen. Also beziehungsweise
bin ich vielleicht gut genug, aber für meinen Standard.
Andere Leute haben andere Standards und da kommen wir manchmal einfach nicht zusammen.
Aber dafür tue ich mich super leicht mit Themen wie Finanzen,
wie Technik, wie Auto, wie, keine Ahnung, verrückte Ideen für Geburtstagsgeschenke
für irgendwelche Verwandten und Kinder und so weiter.
Also ich bin der Meinung eigentlich, dass eine Beziehung gut funktionieren kann,
wenn jeder seine Stärken einbringt.
Und ich meine, das muss ich natürlich irgendwie ausgleichen und es gibt immer
Themen, auf die beide keinen Bock haben und die muss man dann irgendwie zusammen
organisieren. Alles richtig.
Aber ich glaube, und das ist auch eine Wahrheit fürs Arbeitsleben,
wenn wir in unserem Stärkenbereich arbeiten, dann haben wir die Chance,
wirklich Großartiges zu erreichen.
Wenn wir in unserem Schwächenbereich arbeiten, dann kommen wir meistens vielleicht
mal so aufs Mittelmaß. Aber wenn wir in unseren Stärken arbeiten und uns darauf
fokussieren, da reingehen, dann haben wir die Chance, wirklich überdurchschnittlich zu sein.
Und das gilt für den Arbeitsbereich, das gilt für den kreativen Bereich und
das gilt aber auch für den Alltag.
Und von daher, jetzt habe ich sehr lange ausgeholt für diese eigentlich relativ simple Frage,
von daher bin ich im Alltag eingeschränkt, ja, ich bin im Alltag abhängig,
ja, finde ich schlimm manchmal, wenn ich mir bewusst mache, dass ich in einer,
wenn ich völlig gesund wäre, ohne Einschränkungen, wäre ich auch abhängig.
Und das wäre gut so. Und ich würde es eigentlich als etwas Positives sehen.
Und das muss ich mir manchmal klar machen, damit mir diese Frage nicht zu viel ausmacht.
Punkt. So, Frage 3. Abgehandelt. Auch hier.
Interessiert mich natürlich eure Meinung. Mich interessiert immer eure Meinung.
Schreibt es mir gerne in die Kommentare auf Spotify, in die Reviews bei Apple.
Schreibt es mir gerne bei YouTube drunter.
Schreibt es mir gerne auf die Webseite. Da gibt es mittlerweile auch Kommentare.
Es gibt so viele Möglichkeiten. Und was ihr auch unbedingt machen solltet,
ist auf Steady vorbeizugehen, da zumindest mal den Newsletter zu abonnieren.
Ihr dürft natürlich auch gerne diesen Podcast unterstützen. Ihr dürft gerne
eine Mitgliedschaft abschließen.
Es gibt da nicht wahnsinnig viel Belohnung für.
Ich werde mir da noch was einfallen lassen für Leute, die wirklich mal mehrere
Monate so eine Mitgliedschaft abgeschlossen haben.
Da gibt es ein kleines Goodie, das auf jeden Fall. Aber es ist jetzt,
es ist schon eher ein Unterstützt mich.
Das ist ein simpler Weg für euch, diesen Podcast und mich zu unterstützen.
Das ist jetzt Teil meiner Selbstständigkeit, zu der es auch nochmal ganz eigene
Herausforderungen und Geschichten zu erzählen gäbe, die jetzt aber vielleicht
hier den Rahmen sprengen.
Also da will ich jetzt gar nicht reingehen.
Aber die Bitte, die Bitte steht, schaut auf Sandy vorbei. Ihr könnt in einem
kostenlosen Newsletter ohne Zahlen, ohne irgendwas, gibt es alle zwei Wochen
eine kurze E-Mail von mir.
Nochmal mit einem Impuls, mit einer Idee, mit einem Gedanken,
mit was ist gerade los, was gibt es gerade aktuelles.
Also es ist immer ganz spannend und nochmal Dinge, die hier im Podcast sonst
vielleicht nicht zur Sprache kommen.
Und wenn ihr mögt und wenn ihr
könnt, dann dürft ihr mir gerne auch finanziell unter die Arme greifen.
Das macht mir das Leben leichter, das hilft mir in meiner Selbstständigkeit,
das hilft mir, dieses Format weiterzumachen.
Und genau. So, dabei belasse ich es jetzt, schicke euch schmerzliche Grüße und
dann hören und sehen wir uns hoffentlich in zwei Wochen wieder. Macht's gut.