Erneuerbare vor der Tür: So profitieren die Nachbarn von Windkraft, Solar & Co.
SHift - der Norden macht Zukunft
16.02.2026 32 min
Zusammenfassung & Show Notes
Was bringt die Energiewende den Menschen, die die Erneuerbaren direkt vor der Haustür haben? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Politologen Felix Papenfuß vom Landesverband Erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein. Neben spannenden Fakten klären wir auch wieder weit verbreitete Mythen rund um dieses Thema.
Sandra und Niklas klären mit Felix u.a. folgende Fragen:
Sandra und Niklas klären mit Felix u.a. folgende Fragen:
- Was macht Schleswig-Holstein zum Energiewendeland?
- Wie verändert sich das Leben in Regionen mit viel erneuerbaren Energieanlagen?
- Welche Vorteile haben Bürger von Erneuerbaren vor ihrer Haustür?
- Welche Vorteile gibt es für die Städte und Gemeinden?
Viel Spaß bei unserem Klönschnack mit Tiefgang!
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Über unseren Gast:
Felix Papenfuß ist seit 2022 Referent für Erneuerbare Gase und Sektorenkopplung beim Landesverband Erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein. Der Verband setzt sich für eine hundertprozentig erneuerbare Energieversorgung ein. Als Mitglied kannst auch du die Erneuerbaren unterstützen und dabei sein, wenn Schleswig-Holstein die Energiewende stemmt.
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Felix Papenfuß ist seit 2022 Referent für Erneuerbare Gase und Sektorenkopplung beim Landesverband Erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein. Der Verband setzt sich für eine hundertprozentig erneuerbare Energieversorgung ein. Als Mitglied kannst auch du die Erneuerbaren unterstützen und dabei sein, wenn Schleswig-Holstein die Energiewende stemmt.
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Transkript
Gerade wenn man jetzt fossil und
erneuerbar vergleicht dann heißt es
immer, ja, aber das bringt mir ja gar
nichts oder das rechnet sich nicht,
wenn ich Erneuerbare mir aufs Dach setze
wenn ich mir eine Wärmepumpe einbaue.
Wer hat sich diese Fragen denn bei einem
Ölkessel oder einem Gaskessel gestellt?
Was könnte denn zum Beispiel ein
finanzieller Vorteil sein für
jemanden der den Windpark relativ
nah bei sich hat in der Region?
Klönschnack mit Tiefgang.
Das ist Schiff.
Der Norden macht Zukunft.
Der Energiewende-Podcast der EKSH.
Felix, wenn du einem Kind erklären musst,
warum überall Windräder rumstehen was
würdest du dem in einem Satz antworten?
Weil sie in Schleswig-Holstein zum einen
zum Landschaftsbild eh schon gehören und
auch hübsch sein können und hübsch sind
und weil das dem Land dient und auch
einen Teil zum Klimaschutz beiträgt.
Ich habe es jetzt auf jeden
Fall verstanden, warum wir
so viele Windräder haben.
Das ist schon mal gut.
Guter Start.
Felix, ich werde dich kurz vorstellen,
damit wir wissen, mit wem wir es zu tun
haben und wer uns hier gegenüber sitzt.
Felix Pattenfuß, du bist studierter
Politologe und du warst unter anderem
in Berlin tätig warst dort bei der
Robert-Bosch-GmbH, Fachreferent
für Luftreinhaltung, nachhaltige
Mobilität und Kreislaufwirtschaft.
Und jetzt mittlerweile seit Oktober
2022 bist du... Beim Landesverband
Erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein
und dort Referent für Erneuerbare Gase
und Sektorenkopplung und seit kurzem
auch zuständig für die Büroleitung.
Richtig, moin.
Ja, wir wollen heute mit dir darüber
sprechen, was die Energiewende den
Menschen bringt, die die Erneuerbaren
direkt vor der Nase haben.
Und mit wem könnten wir da besser
sprechen als mit jemandem vom
Landesverband Erneuerbare Energien?
Deswegen freuen wir uns sehr, dass du
hier bist und würden erst mal mit der
Frage starten wollen... Schleswig-Holstein
wird als Energiewende-Land bezeichnet,
aber was macht denn Schleswig-Holstein
überhaupt zum Vorreiter?
Warum sind wir Energiewende-Land?
Zum einen würde ich sagen, dass
Schleswig-Holstein einfach aufgrund
des Standorts, bester Windstandort
Deutschlands, einfach prädestiniert
dafür ist, Energiewende-Land zu sein und
ein Sehr stark aus Bürgerhand geführter
Mittelstand, der die Energiewende
erst als Pioniere und jetzt wirklich
als gefestigte Branche vorantreibt.
Und es gibt sehr, sehr viele motivierte
und auch inspirierende Persönlichkeiten
in Schleswig-Holstein, die Aus
verschiedenen Richtungen den Weg
in diesen Sektor in diese Branche
gefunden haben und das vorantreiben.
Also man kann sagen, wir waren die
Ersten und haben einfach unseren
Standort da gut ausgenutzt und dürfen
uns deswegen jetzt Vorreiter nennen.
Ich würde sagen, ja, wir haben früh
angefangen auch vorangegangen Meines
Erachtens aus der Not heraus, weil
ein Flächenland, landwirtschaftlich
geprägt, ein bisschen Tourismus
dabei, wenig industrielle Basis und
viele Landwirte haben sich dann mit
schwierigeren Bedingungen konfrontiert
gesehen und haben geschaut wo...
Kann ich ein anderes
Standbein noch aufbauen?
Und wie die Bauern so findig sind, haben
sie dann geschaut was sie haben und
hatten halt Boden und dazu noch gute,
wie ich schon angesprochen habe, gute
Bedingungen um eben Energie erneuerbar zu
produzieren Ja, also schlaue Bauern haben
bei uns die Energiewende vorangebracht
und hoffentlich auch schlaue Bäuerinnen.
Selbstverständlich.
Wie würdest du denn sagen, verändert
sich das Leben in Regionen, wo die
Energiewende besonders stark sichtbar ist?
Wie ich das vorhin schon bei der
Frage mit dem Kind gesagt habe,
ich glaube die Tatsache dass...
Schon lange, gerade jetzt in den
Krügen an der Westküste zum Beispiel
Windenergieanlagen im Landschaftsbild
sind, setzt eine gewisse Gewöhnung ein.
Und das heißt, da gibt es einfach dann
eine Akzeptanz dass das dazugehört.
Dass es auch Teil der regionalen Identität
irgendwo ist, das ist der eine Punkt.
Und der andere Punkt ist natürlich, dass
die Effekte die diese Anlagen auslösen
und auch jetzt natürlich Freiflächen,
PV, aber auch... Wie Bioenergie zum
Beispiel, dass das spürbar ist, dass
das sichtbar ist, dass die Wärme kommt
aus dem Dorf oder aus der Nähe des
Dorfes, wenn ich eine Biogasanlage habe.
Die Kommunen profitieren von den
Gewerbeeinnahmen, profitieren von
freiwilligen Abgaben und ich glaube,
ein Großteil der Und Erneuerung oder
auch was man so in Kommunen sieht,
die viele Energieanlagen erneuerbar
haben, dass nämlich die öffentliche
Daseinsversorgung gut ausgestattet
ist, Kitas gut ausgestattet sind,
das kommt auch ein Teil daher.
Ja, da springen wir auf jeden Fall
auch gleich nochmal richtig tief rein.
Da hat Niklas einige
spannende Fragen vorbereitet.
Die Frage... Die Dezentralität der
Energiewende und dieses Phänomen
von ich habe oder mehr Menschen
haben jetzt die Energieerzeugung
im Nacken dieses Not in my backyard
Phänomen hört man ja auch immer viel.
Warum wird das so viel diskutiert?
Weil bei dir klingt es jetzt ja
eigentlich eher so, als könnte man froh
sein, wenn man eine Windenergieanlage
oder einen PV-Park hinter dem Haus hat.
Das ist richtig.
Ich bin natürlich auch von den
positiven Beispielen geprägt
muss ich ganz klar so sagen.
Aber grundsätzlich ist es natürlich
so, wenn ich die Möglichkeit habe,
eine Anlage irgendwo zu verorten und
ich aus dem Ort komme, dann kenne ich
die Leute und spreche mit denen und
versuche denen sehr, sehr deutlich
zu machen, was die Vorteile sind.
Und eben, was ich vorhin angesprochen
habe, dass viele der heutigen...
Unternehmer eben aus den Regionen
kommen in Schleswig-Holstein, sind sie
bekannt und sind auch ansprechbar und
können über diese kurzen Wege die ja
allenthalben im Land, finde ich herrschen,
auch mit der Politik, kann man Dinge
lösen und Probleme lösen Beseitigen.
Und ich glaube, das führt eben
zu einer erhöhten Akzeptanz.
Aber man muss es halt machen.
Man muss diese Gespräche führen und
man muss Die Leute beteiligen sei es
einerseits partizipativ über Bürgerforen
und andererseits und das ist ja auch so
ein bisschen das, was Schleswig-Holstein
ausmacht, so die Wiege der Bürgerenergie,
dass man die Menschen auch irgendwo
finanziell mitnimmt beteiligt dass sie
sich auch dem Ganzen verbunden fühlen.
Und ich glaube, das ist der
Grund, warum wir hier eben
eine sehr hohe Akzeptanz haben.
Das sind schon mal gute Ansätze,
da wollen wir näher reingehen.
Was sind die direkten Vorteile für
Anwohner, AnwohnerInnen, die direkt quasi
die Windkraftanlage, den Solarpark oder
auch die Biosanlage in der Nähe haben
und vor allem sichtbar in der Nähe haben?
Finanziell hast du auch schon gesprochen.
Was könnte denn zum Beispiel ein
finanzieller Vorteil sein für
jemanden der den Windpark relativ
nah bei sich hat in der Region?
Häufig ist es so, dass die Anwohner
zumindest, wenn es sich um Bürger...
Windparks zum Beispiel oder auch
Bürger-Solarparks handelt, dann werden
insbesondere Anwohner angesprochen ob
sie sich finanziell beteiligen wollen.
Heißt ich gebe dann ein gewisses
Kapital in diese Genossenschaften rein
oder werde halt irgendwie zum Beispiel
auch, wenn ich wirklich in der Nähe
bin, werde Kommanditist und bin dann
halt dort beteiligt Involviert und kann
auch von den Einnahmen profitieren.
Es geht natürlich auch ein gewisses
Risiko mit einher, völlig klar, aber
grundsätzlich ist es so, dass es
halt verschiedene Wege finanzieller
Art gibt, davon zu profitieren.
Gäbe natürlich auch die Möglichkeit,
aber da kommen wir wahrscheinlich
nachher auch noch hin, über günstigere
Stromtarife daran zu partizipieren
oder davon zu profitieren.
Da gibt es auch entsprechende
Angebote, muss dann natürlich aber
auch mit denjenigen, die den Strom
vor Ort direkt vermarkten, dann
auch direkt in Kontakt treten.
Die müssen dann natürlich auch
als Energieversorgungsunternehmen
irgendwo auftreten.
Aber da ist auch, glaube ich
noch nicht die Messe komplett
gelesen, würde ich sagen.
Schon so, dass es Regelungen geben sollte,
auch vielleicht jetzt mit Hinblick auf
die Reformen die beim EEG anstehen.
Das EEG ist das
Erneuerbare-Energien-Gesetz
Keine Abkürzung.
Genau, da steht jetzt
eine Novelle zeitnah an.
Da könnte man zum Beispiel darüber
nachdenken ob man... Und denjenigen,
die in einem gewissen Radius, das ist
2,5, das ist 5 Kilometer sein, von
einer erneuerbaren Anlage und die dort
den Strom beziehen, dann, was ich 50
Prozent der Netzentgelte erlassen werden
oder weitere Umlagen die halt gezahlt
werden, dass das einfach abgezogen
wird, um diese Nähe irgendwo auf dem
Monitor sichtbar und fühlbar zu machen.
Okay, also einerseits kann man sich
quasi selbst direkt finanziell beteiligen
bei einem Bürgerwindpark, quasi Anteile
kaufen und dann direkte Erträge erzielen.
Andererseits wenn es jetzt ein Unternehmen
ist, die den Windpark aufstellt, gäbe
es die Möglichkeit… Dass da dann auch
finanziell irgendwas ausgeschüttet wird.
Gibt da eine gesetzliche Regelung, wie
sowas gehandhabt wird oder ist das immer
von Windpark zu Windpark oder aus dem
Park immer komplett unterschiedlich?
Das nach meinem Verständnis
unterschiedlich aber da bin ich auch kein
Experte für, muss ich ganz klar sagen.
Und was wir jetzt noch gar nicht
angesprochen haben, sind halt
diese ganzen mittelbaren Effekte.
Also wenn ich eine Biogasanlage oder
vielleicht dann auch später eine
Großwärmepumpe in der Kommune habe,
die von erneuerbaren Anlagen gespeist
werden, kann ich zum Beispiel über
erneuerbare Wärme zum einen die
gesetzlichen Vorgaben dann aus dem
Gebäudeenergiegesetz oder jetzt bald
vielleicht Gebäudemodernisierungsgesetz
dann erfüllen und kann so, Erneuerbar
und in vielen Fällen auch günstige oder
preiswerte regionale Wärme beziehen
Das heißt, man kann nicht nur Benefits
aus der Stromerzeugung ziehen, sondern
es geht dann theoretisch auch noch
weiter im Wärmebereich, vielleicht
auch noch im Mobilitätsbereich.
Genau.
Also es gibt ja zum Beispiel auch in
verschiedenen Kommunen dann Möglichkeiten,
dass man... Elektromobilität zum
Beispiel nutzt die zum einen durch die
erneuerbaren Anlagen gespeist werden
oder wo dann Bürgerwindparks eben die
Fahrzeuge aufstellen und dass man dann
zu vergünstigten Konditionen eben diese
Fahrzeuge als Car-Share nutzen kann.
Also solche Möglichkeiten
gibt es ja durchaus auch.
Oder dass halt im Ort Lademöglichkeiten
gestellt werden für Elektrofahrzeuge
und wo es dann auch aufgrund der Nähe
zu den jeweiligen Erzeugungsanlagen
dann vergünstigte Tarife gibt.
Wir machen ja immer
gerne ein kleines Quiz.
Das heißt, da kommst
du auch nicht drum rum.
Mit dir wollen wir heute
Fakt oder Fake spielen.
Ich werde also Energiewende-Mythen
vorlesen und du kannst mir
nachher sagen, ob sie Fakt sind,
also richtig, oder Fake, falsch.
Und gerne darfst du da auch noch
einen erklärenden Satz dazu führen,
sonst frage ich mich danach.
Habe ich schon gemerkt.
Okay, also wir beginnen
mit der ersten Aussage.
Windräder drehen sich auch ohne
Wind, damit es schöner aussieht.
Das ist Fake.
Okay Ja, hier wurde der Begriff
Showbetrieb habe ich mal gehört,
aber davon habe ich auch noch
nie gehört, von diesem Mythos
aber es scheint ihn zu geben.
Vielleicht spielt das auf die historischen
Mühlen an, die es sicherlich in
Schleswig-Holstein auch gibt, die
dann durch Wasserkraft betrieben
werden, wo der Wind dann nicht weht
aber trotzdem sich die Mühle dreht.
Aber nein, wäre ja auch Quatsch
weil wenn kein Wind weht und sich
ein Windrad dreht Das bedeutet
ja, dass ich Energie reinstecken
muss, damit sich dieses Ding dreht.
Und das ist ja genau das Gegenteil
was wir mit diesen Anlagen wollen.
Verkehrte Welt.
Richtig.
Die nächste Aussage.
Mit einer eigenen PV-Anlage kann ich
meinen Strom komplett kostenlos beziehen.
Muss man differenzieren, würde ich sagen.
Klar kann ich über eine PV-Anlage,
wenn sie groß genug ist und mit einem
entsprechenden Speicher einen gewissen
Autarkiegrad erreichen und gerade
in den Sommermonaten kann ich das
erreichen Auf jeden Fall gut abdecken.
Es kommt natürlich auch immer darauf
an, was für Verbraucher habe ich
Wärmepumpe, Gewächshaus oder sonstiges.
Also von daher, das geht schon ganz gut
und es wird immer besser gehen, weil
wir ja noch andere Speicher die... Die
uns jetzt schon zur Verfügung stünden,
aber wo die technische Anpassung
noch nicht vollumfänglich erfolgt.
Ich spreche das bidirektionale Laden an
bei Elektrofahrzeugen wo ich dann ja nicht
nur den Heimspeicher mit dem PV-Strom
laden kann, sondern eben auch das Fahrzeug
Und dann habe ich gleich mal einen Faktor
8 Also ich gehe jetzt mal von einem 8.
Kilo Wattstunden Heimspeicher aus
und eine Batterie von 60 bis 70 kWh.
Da kann ich schon viel mitmachen und
da kann ich auch mein Haus wirklich
eine längere Zeit autark betreiben.
Was aber auch noch wichtig ist zu
wissen, und da geht es dann um das
Thema Versorgungssicherheit ist, viele
denken, ich habe PV auf dem Dach, ich
habe einen Heimspeicher zu Hause, dann
kann ich mein Haus autark betreiben.
Das ist in den meisten Fällen aktuell
noch nicht der Fall, weil da ein
bestimmter Wechselrichter in diesen
Modulen fehlt, der es ermöglicht,
mich komplett vom Netz zu trennen.
Und das wäre, glaube ich ein Thema,
was man nochmal stärker sowohl den
Installateuren ins Lastenheft schreiben
sollte, dass sie das erwähnen sollen.
Wenn man sich sowieso eine Anlage für
was weiß ich wie viel, 1000 Euro kauft,
dass man dann diesen Wechselrichter
der ich glaube 1000 Euro… 2000 Euro
kostet dann auch mit einbaut um eben
für noch eine größere Autarkie auch
im Krisenfall einfach zu sorgen und
man da auf der sicheren Seite ist.
Ja, und was man natürlich auch nicht
vergessen darf, man hat ja auch mal
was für die PV-Anlage bezahlt und die
muss halt auch mal gewartet werden.
Also, wie sagt man immer, die Sonne
und der Wind, die stellen keine
Rechnung, aber trotzdem fällt die
PV-Anlage ja auch nicht vom Himmel.
Das ist völlig richtig.
Genau.
Aber ich finde das, da möchte ich
nochmal kurz einmal ansetzen, weil
ich diese Diskussion gerade wenn man
jetzt, Wenn Fossil und Erneuerbar
vergleicht dann heißt es immer, ja,
aber das wirft ja gar nichts ab.
Das bringt mir ja gar nichts.
Oder das rechnet sich nicht, wenn
ich Erneuerbare mir Aufs Dach setze,
wenn ich mir Speicher in den Keller
oder ins Carport setze oder wenn
ich mir eine Wärmepumpe einbaue.
Wer hat sich diese Fragen denn bei einem
Ölkessel oder einem Gaskessel gestellt?
Also da ging es doch darum, ich
habe ein Grundbedürfnis, das ist
Wärme einerseits, das ist irgendwie
Licht andererseits und dann habe ich
dafür einen gewissen Preis bezahlt.
Und jetzt haben wir doch diese geniale
Chance, Dass wir dafür zum Teil noch
was bekommen können beziehungsweise
halt eben deutlich weniger final
zahlen können, weil es eben eine
gewisse Rendite durch die Nutzung
dieser erneuerbaren Anlagen eben gibt.
Und dieser Gegensatz mit, ja, Dafür
zahle ich nur und dann ist das Ding
irgendwann verschlissen beim fossilen
Kessel versus das bringt mir was und
wie gesagt, in näherer Zukunft wird
sich da ja noch einiges tun, da kommen
wir nachher auch noch hin, Thema Energy
Sharing, dass ich mit dem Strom, den ich
nicht verbrauche, gegebenenfalls meinen
Nachbarn oder sonst irgendwen versorgen
kann, das sind alles so Optionen die...
Ja, für mehr Akzeptanz und auch
irgendwie für vielleicht auch noch
ein bisschen mehr Zusammenhalt,
gemeinschaftlichen Zusammenhalt sorgen
kann, den wir in aktueller Zeit,
ohne jetzt zu pathetisch zu klingen,
irgendwie auch brauchen, dringend.
Kurzer Exkurs, sorry.
Kurzer Exkurs, ja wir haben hier einen
Energiewende-Fan sitzen, also muss
er natürlich auch schwärmen dürfen.
Aber wir kommen zu Mythos Nummer drei.
Okay Schleswig-Holstein erzeugt
mehr Strom als Erneuerbaren,
als es selbst verbraucht.
Das ist korrekt.
Nicht immer.
Das ist auch wieder das Sternchen.
Also wir haben Strom.
Wir erzeugen mehr Strom.
Wir sind jetzt durch bei
240 Prozent mittlerweile
Verhältniserzeugung zu Verbrauch.
Das heißt aber nicht, dass wir den
Ausbau verlangsamen sollten, denn der
Strom, die Energie wird ja gebraucht.
Und ich gehe nicht mit den Analysen von
Katharina Reiche überein die sagt, wir
werden weniger Strom in Zukunft benötigen
sondern ich gehe stark davon aus, dass Der
Ausbau von Wärmepumpen der Elektrohochlauf
bei der Mobilität, das wird alles kommen.
Wir werden Rechenzentren hier bekommen,
wir werden Elektrolyse hier bekommen.
Und deshalb, es braucht diese Energie.
Und das zeigen die Kollegen von
der SR Netz immer ganz schön.
Wir haben trotz dieser Stromüberdeckung,
wenn man die mittelt über das Jahr,
haben wir trotzdem 25 Prozent Zeit.
In der wir Strom importieren müssen.
Das heißt, wir wollen ja 100% klimaneutral
sein und ich glaube, ein Großteil der
Energie, die wir in den Importzeiten
beziehen ist aktuell noch grau also
ein Teil auf jeden Fall noch fossil.
Das heißt, wir wollen ja dahin kommen,
dass wir wirklich... 100 Prozent
Erneuerbare im Gesamtenergiesystem haben.
Von daher reichen diese 240 Prozent
noch nicht, weil wir müssen ja auch
noch Hamburg auf jeden Fall versorgen.
Ja, genau.
Also ich meine, Strom zu exportieren
ist ja jetzt erstmal auch nichts
Schlimmes, nur weil wir ihn nicht zu
jeder Zeit immer 100 Prozent selber
verbrauchen müssen oder können.
Mythos Nummer vier.
In Schleswig-Holstein gibt
es mehr Windräder als Kühe.
Nein.
Nein Ganz klare Nein.
Also wir haben von beiden viel Und
wir sehen bei den Kühen definitiv auch
einen ziemlich eklatanten Rückgang,
aber nein, haben wir noch nicht.
Und wir werden auch nicht dahin
kommen, gehe ich nicht von aus.
Zum einen werden wir weiterhin
landwirtschaftlich geprägt sein und
es ist ja nicht das Ziel, ewig weiter
immer mehr Anlagen ins Land zu bauen,
sondern man muss sich ja auch einfach
mal die Effizienzgewinne dieser Anlagen
in den vergangenen Jahren anschauen.
Ich weiß gar nicht, wie gesagt, kein
Windexperte, aber eines der ersten
Anlagen war dieser Grovian mit.
Wisst ihr, wie viel
Kilowatt das Ding hatte?
Nee, aber es war wenig Und wenn man
sich die aktuellen Anlagen anschaut,
ich glaube, da sind wir jetzt im
Durchschnitt bei 7, 6 7 MW pro Anlage.
Also von daher, und da ist auch
das Ende noch nicht erreicht.
Das heißt, irgendwann, wenn Das
Flächenziel erreicht ist, werden
wir trotzdem weiter noch Leistung
zubauen können aufgrund der immer
weiter steigenden Effizienz.
Die ist noch nicht, also da glaube ich,
dass es dort auch weitergehen wird.
Also mein schlauer Zettel sagt,
dass wir heute circa 3000 Windräder
haben und über 400.000 Kühe.
Also wir müssten schon eine Menge zubauen
oder eine Menge weniger Kühe haben,
damit dieser Mythos stimmen würde.
So, jetzt haben wir noch
eine letzte Aussage.
Windkraftanlagen müssen alle zehn
Jahre komplett ersetzt werden.
Das ist auch ein Mythos.
Ich gehe mit einer Windkraftanlage
in eine Ausschreibung Zumindest
war es in der Vergangenheit so.
Diese Ausschreibung auch wie der
Erneuerbare-Energien-Gesetz, hat mir eine
Förderperiode von 20 Jahren beschert.
Also wir haben jetzt teilweise auch
Altanlagen, die schon 20, 25 Jahre stehen.
Und danach, man muss ja auch sagen,
wenn sie hier abgebaut werden, bedeutet
das nicht, dass sie verschottet werden,
sondern die haben häufig noch eine...
Zweitverwertung ähnlich wie das bei
Fahrzeugen auch in der Vergangenheit
so war, dass sie irgendwo dann in
den Osten Europas gehen oder in
andere Länder verschifft werden.
Das heißt, die Gesamtlebensdauer von so
einer Anlage, die kann also auch gerne
mal irgendwie eher 30, 40 Jahre betragen?
Genau, wenn die Verschleißseile
das aushalten, dann ja.
Das war die Quizrunde Wir haben eben
mit dir schon über die direkten Vorteile
gesprochen, jetzt wollen wir quasi
über die indirekten Vorteile sprechen.
Zu sprechen kommen, also quasi das, was
mir über Umwege zugutekommt und du hast
es auch schon erwähnt dass vielleicht
nicht ich direkt finanziell profitiere,
aber vielleicht meine Gemeinde.
Was könnte dann zum Beispiel
da mit dem Geld passieren, wenn
die Gemeinde Einnahmen erzielt?
Wie könnte mir das dann
indirekt wieder zugutekommen?
Genau, einfach nochmal
eine weitere Zahl vorweg.
Wir hatten 2022 und 2023 Gewerbeeinnahmen
kumuliert von, ich glaube, 235
Millionen Euro in Schleswig-Holstein.
Das heißt, das ist ein
ganz schöner Batzen.
Alles aus Windparks?
Aus erneuerbaren Energien
nach meinem Verständnis.
Ja, okay Das kommt natürlich nicht alles
bei den jeweiligen Kommunen an, weil es
da noch einen kommunalen Finanzausgleich
und sowas gibt, aber grundsätzlich... Ist
das schon ein erheblicher Batzen an Geld,
das den Kommunen in Schleswig-Holstein zur
Verfügung steht, um eben Spielplätze zu
bauen, um Feuerwehrhäuser auszustatten?
Also wenn man gerade in die windstarken
Regionen schaut, wo viele Anlagen
stehen, die haben alle ziemlich
häufig neue Gemeindehäuser und
Feuerwehrhäuser etc., also von daher da
kommt auf jeden Fall schon was an und man
profitiert eben von diesen Einnahmen im
öffentlichen Bild, also vergleichbar finde
ich teilweise schon mit Industriezentren
in Baden-Württemberg, wenn man sich
da so die Städte anschaut so von der
Bewegung her oder auf die Gemeinden,
wo dann halt größere Mittelstände sind,
das merkt man eben auch, also dass man,
ja, Gesundes Straßenbild hat, auch viele
Neubauten und sowas das merkt man einfach.
Und das kommt dann ja den
Kindern, den Alten, den Bewohnern
einfach insgesamt zugute.
Also eine gute Infrastruktur,
die da geschaffen werden kann.
Genau Ein weiterer und letzter indirekter
Vorteil den es vielleicht gibt, wie
sieht es mit Arbeitsplätzen aus?
Also wird so ein Windpark einfach nur
gebaut von ein paar Fachkräften und
dann sind die weg oder schafft das
vielleicht auch einen längerfristigen
Effekt Also ich würde mal sagen, der
reine Bau von den Anlagen und die
Wartung schafft natürlich Arbeitsplätze.
Es gab da auch mal eine Erhebung,
das Land ist schon ein bisschen älter
ich von 2021, dass 15.000 direkte
Arbeitsplätze von den erneuerbaren
Energien in Städte-Vollstein abhängen.
Ich glaube aber, dass die
mittelbaren Anlagen Effekte auf
Arbeitsplätze deutlich höher sind.
Sprich diejenigen, die diese Anlagen
bauen und gerade auch KWK-Anlagen,
Biogasanlagen, aber auch Solarparks
sind meistens Unternehmer aus dem Land.
Das heißt, diese gesamte
Wertschöpfungskette von ich schreibe
ein Produkt Oder ich habe einen Plan,
ich habe ein Projekt, ich fange mit
Gutachten an und suche dann vielleicht
noch einen Planer dazu und dann schaue
ich mir an, welche Gewerke können
das regional auch bewerkstelligen.
Da ist wirklich viel Potenzial drin.
Auch nochmal, um auf diese
mittelbaren Effekte zurückzukommen.
Es ist natürlich auch so, dass
dort, wo Einnahmen generiert
werden, auch Geld ausgegeben wird.
Das heißt, diejenigen, die von den
Einnahmen der Anlagen profitieren...
Die zahlen sich vielleicht
davon dann mal eher in Maler als
dass sie nur die Farbe kaufen.
Also diese Effekte sind, glaube ich
dann auch entsprechend da, dass dadurch
mittelbar halt auch für mehr Bedarf an
Arbeitskräften irgendwo gesorgt wird.
Können wir direkt nochmal darauf eingehen.
Schaffen erneuerbare Energien vor
Ort Ansiedlung von neuen Unternehmen,
vielleicht auch von neuer Industrie?
Sie haben auf jeden Fall das Potenzial
erheblich Dass das ja, ob wir das in
Schleswig-Holstein bisher schon so
gut geschafft haben, wenn man sich
größere Mittelständler anschaut,
dann haben sich auf jeden Fall aus
Schleswig-Holstein schon welche gebildet
gegründet und die sind auch da gewachsen.
Das würde ich schon sagen.
Zieht es jetzt größere bereits gesetzte
Unternehmen deswegen nur in den Norden?
Das müssen wir, glaube
ich noch besser verkaufen.
Es ist nicht nur, dass wir können als
Land besser werden, sondern es müssen
auch, Hebel umgelegt werden, die uns
profitieren lassen von der Tatsache, dass
hier viele erneuerbare Anlagen stehen und
dass halt viel erneuerbarer Strom da ist.
Die Netzentgeltreform, die jetzt, was
weiß, vor anderthalb Jahren oder vor
einem Jahr, glaube ich durchgesetzt
wurde, das ist ja so ein erstes zartes
Pflänzchen dass man mal irgendwo
Berücksichtigt und wahrnimmt, dass
halt hier oben viel getan wird.
Aber bisher war es ja so, dass wir
dann als Schleswig-Holsteiner trotzdem
noch die Zeche dafür gezahlt haben,
dass wir viele Anlagen gebaut haben.
Das heißt, wir brauchen regionale
Preissignale, um eben diesen
Standortvorteil auch wirklich
leben zu können und den auch
anderen schmackhaft zu machen.
Wir wollen noch mal ganz
kurz in die Zukunft schauen.
Würdest du denken dass die Vorteile
Einen Energiepark in der Nachbarschaft zu
haben, auch langfristig gesichert sind?
Oder ändern sich da vielleicht die Gewinne
und die Vorteile auch über die Zeit?
Wenn ich es mir wünschen könnte,
dann würde ich mir wünschen,
dass Schleswig-Holstein
weiterhin mittelständisch und
von Bürgerenergie geprägt bleibt.
Und dass man diese akzeptanzfördernde
Kultur hat Weiter beibehält.
Realistisch gesehen wird es natürlich
mit einem steigenden Preis zurück
nicht unbedingt einfacher für die
kleinen Akteure am Markt zu bestehen.
Und je marktwirtschaftlicher das Ganze
wird und auch je mehr Dargebot letztlich
da ist auf dem Markt, je niedriger die
Preise werden, desto schwieriger wird es
dann auch erfolgreich kleinere Projekte
umzusetzen Also das gehört zu weit dazu,
aber ich glaube, der Markt wird sich auch
nochmal maßgeblich verändern Zum einen
technologisch zum anderen regulatorisch.
Also von daher, da muss man nur
findig sein und das sind die
Schleswig-Holsteiner, da einfach
neue Geschäftsmodelle aufzumachen.
Wie könntest du dir die
Zukunft der Energiewende in
Schleswig-Holstein vorstellen?
Wir werden weiterhin geprägt
sein durch Energie Eine hohe
Anzahl von Windenergieanlagen.
Wir werden Freiflechten-PV und
Dach-PV weiter im Stadtbild
und im Landschaftsbild sehen.
Wir werden eine Mehrzahl an
flexibilisierten Biogasanlagen sehen.
Das Ganze wird in Teilen in
Genossenschaftshand in Teilen
mittelständische Unternehmen,
in Teilen Großunternehmen sein.
Und dann werden wir jetzt diesen
weiteren Schritt gehen in die
Veredelung dieser Energie.
Und auch wenn das Thema Wasserstoff
nicht gerade ein freudiges Thema in
der Vergangenheit war, so bin ich.
Trotzdem noch einigermaßen hoffnungsvoll,
dass wir dort auch in den nächsten Jahren
FIDs also Final Investment Decisions
sehen werden bei Großprojekten gerade
unten in Brunsbüttel, aber auch anderswo
entlang des Hydrogen Backbones, also
des Teils des Wasserstoffkernnetzes,
das in Schleswig-Holstein
jetzt bis 2032 gebaut wird.
Und was ich mir als... Und
leidenschaftlich Europäer auch wünsche,
dass wir es auch stärker mit unseren
nordischen Nachbarn noch schaffen,
unsere Energielandschaft zu koppeln.
Und durch eine verstärkte integrierte
Energielandschaft, deutsch-dänisch aber
gerne auch über die... Weiteren Trassen
Deutsch-Schwedisch Deutsch-Norwegisch
oder Schleswig-Holsteinisch-Norwegisch,
Schleswig-Holsteinisch-Schottisch,
was weiß ich, dass wir da einfach für
eine stärkere Energieintegration des
europäischen Marktes einfach sorgen.
Das ist doch ein schöner Schluss
für unsere Podcast-Folge.
Felix erklärt uns, wie Schleswig-Holstein
oder zumindest Schleswig-Holsteins
Energielandschaft in Zukunft aussieht.
Finde ich super.
Können wir, glaube ich gut
mit aufhören oder Niklas?
Wir sagen vielen, vielen Dank, Felix.
Das war ein schöner Ritt durch die
Vorteile, die uns die Energiewende bietet.
Ja, du hast deinen Job getan.
Jetzt habe ich noch einen Job, den
unsere Zuhörenden machen müssen.
Wenn euch das gefallen hat, was ihr
heute gehört habt, aber auch in der
Vergangenheit, dann würden wir uns
freuen, wenn ihr das Ganze weitersagt.
Sagt es euren Freunden Familien,
dann hilft es uns, dass wir das
Ganze hier weitermachen können.
Und dann hören wir uns beim
nächsten Mal wieder und sagen
Tschüss bis zum nächsten Mal.
Ja, und wir geben Felix
noch einmal das Wort.
Das hätte er nochmal gerne.
Darf auch einen Werbeblock schalten?
Du darfst auch einen Werbeblock schalten.
Ja, falls es noch Unternehmerinnen und
Unternehmer gibt, die diesen Podcast
gerne hören, sich für die Energiewende
in Schleswig-Holstein einsetzen und noch
nicht Teil der Verbändelandschaft sind,
dann freuen wir uns natürlich immer
über neue Mitglieder beim LEE, aber
auch beim Landesverband für Erneuerbare
Energien in Schleswig-Holstein, beim
Fachverband Biogas oder auch beim
Bundesverband Windenergie in der
schleswig-holsteinischen Ausprägung.
Super.
Also alle beitreten, alle an Felix wenden.
Wenn du dann nachher ein volles Postfach
hast, dann beschwer dich nicht bei uns.
Ansonsten vielen Dank fürs
Zuhören und bis zum nächsten Mal.
Tschüss.
Das war Shift.
Der Norden macht Zukunft.
Der Energiewende-Podcast der EKSH.