SHift - der Norden macht Zukunft

EKSH - Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH

Unterschätzte Moore: Können Moorböden unser Klima retten?

SHIFT - der Norden macht Zukunft

22.12.2025 32 min

Zusammenfassung & Show Notes

Im ersten Teil unserer Doppelfolge mit Prof. Dr. Harald Grethe haben wir über die Rolle der Landwirtschaft in der Klimakrise gesprochen und über das große Thema nachhaltige Ernährung. In dieser Folge schauen wir auf die viel diskutierte Nutzung der Agrarflächen in Deutschland und gehen der Frage nach, ob Windräder und Photovoltaikanlagen tatsächlich im Konflikt mit unserer Landwirtschaft stehen. Außerdem widmen wir uns unterschätzen Klimarettern: unseren Mooren. Ein Kernthema unseres Gastes, dem Experten für Agrar- und Ernährungspolitik Prof. Dr. Harald Grethe.

Sandra und Niklas klären mit Harald u.a. diese Fragen:
  • Steht Energieerzeugung tatsächlich im Konflikt mit der Landwirtschaft?
  • Wie denken LandwirtInnen über die Energieerzeugung auf ihren Agrarflächen?
  • Können Moore unser Klima retten?
  • Welche Anreize bräuchte es, um unsere Moore wieder zu benässen?
  • Was müsste politisch passieren, damit Landwirtschaft und Klimaschutz Hand in Hand gehen?
Viel Spaß bei unserem Klönschnack mit Tiefgang!

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Über unseren Gast:
Harald Grethe ist seit 2016 Professor für Agrarentwicklung und Handel an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2012 bis 2020 war er Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlicher Verbraucherschutz beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (WBAE). Im Mai 2024 wurde er in den Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz beim Bundesumweltministerium (WBNK) berufen.

Hier findet ihr Prof. Dr. Harald Grethe:
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Transkript

Das Moor sticht sehr heraus. Es sind sieben Prozent der deutschen Agrarfläche, wo wir Moore haben. Also auf sieben Prozent der Landwirtschaftsfläche haben wir mehr als 40 Prozent der Emissionen aus der Landwirtschaft. Das zeigt die Bedeutung dieser Moorböden. Sind die Moore sowas wie unsere neuen Wälder? Weil ich meine, wir sprechen ja viel darüber, dass der Wald ein CO2-Speicher ist, dass wir den nicht abholzen sollten, dass wir aufforsten sollten. Könnte man sagen, dass das Moor irgendwann den Wald ablöst? Klönschnack mit Tiefgang. Das ist Shift. Der Norden macht Zukunft. Der Energiewende-Podcast der EKSH. Wir machen ein Shift-Quiz mit Prof. Dr. Harald Grethe. Fakt oder Fake heißt es. Harald ich werde dir eine Aussage vorlesen und du antwortest bitte mit Fakt oder Fake zum Thema Landwirtschaft und Energie. Und wenn du uns dann noch ganz kurz begründen könntest warum Fakt oder Fake, wäre das super. In Deutschland stammen über 50% der Methan-Emissionen aus der Landwirtschaft. Fakt. Das sind die Rinderbestände. Vor allen Dingen die Rinderbestände und das ganze Management von organischem Dünger Gülle. Agro Photovoltaik ist in Schleswig-Holstein und in Deutschland verboten? Ich denke fake. Wir haben das durchaus und das kann man machen. Es ist teurer als die Freiflächenphotovoltaik, kann aber durchaus auch interessant sein, wenn man da entsprechende Vermarktungskonzepte noch dabei hat. Ein Hektar Moor speichert mehr CO2 als ein Hektar Wald. Ja, das hängt jetzt davon ab, wie stark die Torfauflage ist. Denn wenn man mächtige Moore hat, mehrere Meter, dann ist das viel mehr als ein Wald. Wenn das eine ganz dünne Auflage ist, kann das auch weniger sein als ein starker alter Wald. Aber wenn es in diesem Vergleich so kommt, dann ist es wahrscheinlich mit irgendwelchen Durchschnitten berechnet, wo es ein Fakt ist. Weil das natürlich der Hingucker ist. Beim Wald wissen wir alle, dass da viel Kohlenstoff ist. Den sehen wir. Das sind diese Bäume die da stehen. Und wir wissen auch, unterirdisch nochmal die Wurzelsysteme. Beim Moor ist es in der Öffentlichkeit noch nicht so durchgedrungen, dass diese großen Torfauflagen, gerade wenn die mächtig sind, dass da richtig viel Kohlenstoff drinsteckt. Biogasanlagen sind klimaneutral, solange sie mit Gülle betrieben werden. Also klimaneutral. Ich würde sagen, sie sind gut für den Klimaschutz, wenn sie mit Gülle betrieben werden. Aber es gibt auch eine Reihe von anderen Substraten, die man auch sinnvoll dafür verwenden kann. Und es gibt Substrate, die letztendlich nicht so sinnvoll eingesetzt sind, wie der Mais für die Biogasanlage Weil wir damit Flächen nutzen und mit den Flächen wieder anderswo Klimaeffekte generieren. Aber es werden die Methanemissionen deutlich verringert durch die Vergehrung von Gülle und das ist eine sinnvolle Minderungstechnologie. Außerdem hat man die Gehreste und die kann man sehr gut als Dünger einsetzen. Okay, letztes Fakt oder Fake. Windräder auf Ackerflächen führen zu messbaren Ertragseinbußen bei den umliegenden Kulturen. Oh, da erwischt ihr mich blank. Da kenne ich mich nicht mehr aus. Ich kann mir vorstellen, dass es an der einen oder anderen Stelle auch ein bisschen Ertragseinbuße gibt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das wesentlich ist. Denn im Prinzip stehen die da und dass dieser Schattenwurf, der da stattfindet wesentliche Ertragseinbußen gibt, würde ich eher sagen, fake. Ja, Studien zeigen das auch nicht, dass das Ertragseinbußen generiert. Sehr schön. Ja Ja, da hast du ja einen guten Start gefunden hier in unserer Podcast-Folge Niklas. Wir sitzen hier nämlich mit Harald. Harald du warst schon mal hier. Schön, dass du wieder da bist. Die Folge, mit der wir schon mal mit Harald reden. Die aufgenommen haben, die verlinken wir euch. Wir haben damals nämlich über die Ernährung gesprochen, über unsere Ernährung und dass sie ja klimafreundlicher und weniger klimafreundlich sein kann und über die Landwirtschaft generell weshalb wie und wo dort überhaupt CO2 entsteht und warum wir da auf jeden Fall was ändern müssen. Wir haben dich in der Folge auch ein bisschen ausführlicher vorgestellt. Diesmal mache ich es ein bisschen kürzer. Professor Dr. Harald Grethe sitzt hier bei uns, Experte für Agrar und Ernährungspolitik und Leiter des Thinktanks Agora Agrar mit Sitz in Berlin, wo du auch noch an der Humboldt-Universität in Berlin als Professor tätig bist. Genau. Vielen Dank für die Einladung. Ja, sehr, sehr gerne. Schön, dass du da bist. Und wir wollen heute mit dir über die Flächen in der Landwirtschaft sprechen. Und da ist es ja immer ein größer werdendes Thema, dass neben den früher eigentlich immer hauptsächlich für die Landwirtschaft benutzten Flächen jetzt auch das Thema Energieerzeugung zur Sprache kommt. Und dass es da die ein oder andere Konflikte gibt. Sollte man das eher landwirtschaftlich betreiben oder ist Energieerzeugung auch gut? Das Thema Moor werden wir auch noch ein bisschen am Ende noch besprechen. Aber hauptsächlich geht es darum, quasi Landwirtschaft gegen Energie, um das ein bisschen reißerisch zu beschreiben. Und da wäre am Anfang erstmal gut zu wissen, welche Energieerzeugungsarten stehen denn da überhaupt im Konflikt mit der Landwirtschaft? Also was ist, wenn wir auf die Fläche schauen? Ja, also vielleicht einmal vorab. Ich halte diesen Konflikt für aufgeblasen weil die Flächenansprüche, Sowohl von Photovoltaik wie auch von Windkraftanlagen im Verhältnis zu der erzeugten Energie einfach so gering sind, dass die Entzüge von landwirtschaftlicher Fläche relativ gering sind. Das haut einem also nicht sozusagen die ganze landwirtschaftliche Produktbilanz durcheinander Selbst wenn man anspruchsvolle Szenarien rechnet mit einem hohen Photovoltaikanteil. Aber im Prinzip sind es die beiden. Also Photovoltaik und Wind, die eben Fläche benötigen Bei Wind im Grunde genommen sehr wenig, weil das nur punktuell ist, die Anlage wo sie dann steht. Und dann gibt es noch eine weitere Energieform und das ist die sogenannte Bioenergie. Und da wäre ich schon ein bisschen kritischer, denn... Das klingt ja erstmal gut, Bioenergie, sozusagen Sonne in den Tank, aber da sind wir viel zu weit gegangen in der Verbrennung von Biomasse Ohne uns klarzumachen, dass wenn wir landwirtschaftliche Fläche nutzen für den Anbau von Biomasse und dann diese Biomasse verbrennen, dass der Kohlenstoff auch gleich wieder fließt In der Luft ist und wir haben zwar die Fossilen dann an der Stelle eingespart aber wir haben auch eine Menge Fläche belegt Und wenn wir viel Fläche belegen, das ist ja in Deutschland eine ganze Menge, was wir für Bioenergie nutzen, um die 20 Prozent, wenn wir so viel Fläche belegen, dann ist das letztendlich wirksam auch auf den globalen Agrarmärkten. Eines der Probleme, weswegen wir auch reindrücken mit Landwirtschaft in tropische Regenwälder in Savannenlandschaften wo dann wiederum Klimaeffekte entstehen. Also da sehe ich am ehesten den Konflikt mit auf den Klimaschutz. Das sollten wir langfristig so nicht tun, so viel Biomasse verbrennen Aber Photovoltaik und Windkraft sehe ich nicht als grundsätzliches Problem. Was wir in Deutschland gut gebrauchen könnten, wäre etwas mehr Raumplanung. Denn wir haben natürlich viele Stellen, wo sowas besonders gut hinfassen würde. Nehmen wir mal die Moore. Also wenn es uns gelingt, Photovoltaik zu etablieren auf wiedervernässten Moorflächen, dann schlägt man mehrere Fliegen mit einer Kraftfläche Man hat dort nicht mehr die Emissionen aus dem Moor, man hat erneuerbare Energien und man generiert ein Einkommen für die Landwirtinnen und Landwirte die dort wirtschaften und ja jetzt nicht mehr trockene Landwirtschaft betreiben können. Gleichzeitig kann man auch sehen, dass man mit den Photovoltaikanlagen Möglichst an Standorte geht, wo wir vielleicht marginale Bodenqualitäten haben, wo man also weniger an Agrarproduktion verliert. Aber das ist alles im Bereich Feinsteuerung. Ich teile nicht diese grundsätzliche Idee, dass es ein Drama sei für die Landwirtschaft, wenn man da Photovoltaik auch hinstellt. Vor allen Dingen weil das ja Auch temporär ist, man kann diese Anlagen zurückbauen. Und wenn man sagt, wir sind in 20, 30 Jahren noch so viel effizienter geworden in der Energiewende, wir haben so viel in die Gebäudeinfrastruktur in andere Infrastruktur integriert, dass wir wieder weniger Freiflächenphotovoltaik brauchen, dann kann man dort auch zurückbauen. Das heißt es ist eher vielleicht ein gefühlter Konflikt weil wir als... Bürger, Bürgerinnen, wenn wir an den Autobahnen entlang fahren und immer mehr drei Flächen Solaranlagen sehen und immer mehr Windräder sehen, denken wir vielleicht, da kommt jetzt eine große Konkurrenz auf uns zu in den Flächen, aber realistisch ist es gar nicht so. Ja, und gerade an den Stellen, also zum Beispiel entlang der Autobahn, passt es ja nun auch wirklich besonders gut. Ja, weil dann ganz nah an der Autobahn es durchaus auch Gründe gibt, um da vielleicht etwas weniger Landwirtschaft zu betreiben. Dann ist es auch optisch integriert in bestehende Infrastrukturen. Und in der Tat, das ist ein bisschen das Not-in-my-backyard-Prinzip. Alle wollen wir erneuerbare Energien. Und dann stören wir uns an der Photovoltaikanlage und der Windkraftanlage. Ich meine, es lohnt sich darüber nachzudenken, ob man... Das nicht auch deswegen als schön empfinden kann, weil man weiß, wie wichtig es für uns ist, dass wir fossile Energie ersetzen. Nochmal für die Landwirtschaft Die verdient dann natürlich häufig gut dran. Also diese Idee, dass die Landwirtschaft gekniffen ist, weil ihnen die Flächen verloren gehen, weil da jetzt Erneuerbare sind. Landwirtschaftliche Familien haben häufig im erheblichen Umfang Bodeneigentum. Und wenn solche Flächen für Bioenergie, für Photovoltaik für Windkraftanlagen genutzt werden können, ist das ein nicht unwesentlicher Einkommensstrom. Das gilt natürlich nicht für alle. Es gibt Betriebe für die kann das ärgerlich sein, wenn die einen hohen Pachtflächenanteil haben und die Pachtpreise gehen so richtig hoch und es gehen vielleicht auch Flächen ganz raus. Zum Beispiel mit einmal hat der Eigentümer gesagt, ich verpachte dir das nicht weiter, weil da kriege ich auf die 30 Hektar eine super Freiflächen-Photovoltaik hin, dann kann das für einzelne Betriebe ärgerlich sein. Vielleicht ist das auch noch was, was ich nennen würde, was wichtig ist. Das sind ja erhebliche Einkommensströme die generiert werden. Und es ist auch wichtig dafür zu sorgen, dass die Menschen, die leben in den Räumen wo die leben Die erneuerbaren erzeugt werden, davon auch profitieren, möglichst breit. Weil wenn es so ist, dass das vor allen Dingen Investoren sind, die da reingehen und es wird sehr viel Geld verdient, was aber gar nicht in den Regionen landet, dann kann natürlich auch schnell Unzufriedenheit entstehen. Und Menschen in ländlichen Räumen sagen ja, weil die da in der Stadt so viel Energie brauchen, die verschandeln hier unsere Landschaft. Wenn das so ist, dass man das zum Beispiel in genossenschaftlichen Modellen aufsetzt oder Irgendwelche Formen von Beteiligung der Gemeinden auch hat, was die Einkommensströme angeht wenn man dann weiß, ach, deswegen haben wir den Kindergarten sagen wir, Neubau machen können, deswegen haben wir vielleicht eine Dorfsumgehung machen können, deswegen ist das Schwimmbad musste vielleicht nicht geschlossen werden. Also da wirklich für breit verteilte Benefits zu sorgen, das ist, denke ich wichtig für die Akzeptanz. Spielt da die Erderwärmung auch eine Rolle, dass sich Landwirte vielleicht vermehrter zu entscheiden, auch energiewert zu werden und ihre Landwirtschaftstechnik ein bisschen zurückzuziehen, weil sie da eine sichere Einkommensquelle haben? Also die Wirtschaftlichkeit, gerade von Photovoltaik und Windenergie, die ist, denke ich der große Treiber dafür, Ich glaube, wir haben noch relativ wenig Standorte in Deutschland, wo Landwirte sagen, ich werde langfristig mit Landwirtschaft hier nicht viel verdienen können und deswegen wechsle ich, sondern es ist einfach eine so andere Pro-Hektar-Wertschöpfung mit Neuerbaren, dass es eigentlich so ist, also wer die Chance hat. Photovoltaik oder Wind anzulegen auf seinen Agrarflächen, das lohnt sich wirtschaftlich dann eigentlich immer. Und es sind wahrscheinlich eher Ausnahmen von Landwirten die sagen, ich will damit gar nichts zu tun haben. Einfach, weil es wirtschaftlich eine ganz nüchterne, ist eine ganz andere Wertschöpfung pro Hektar. Also wer unternehmerisch denkt und eine Chance hat, geht da auch rein. Dürfte ich denn eigentlich, wenn ich Landwirt wäre, dürfte ich eigentlich... Auf jeder Fläche, die ich habe, eine Freiflächen-Photovoltaikanlage installieren? Oder gibt es da irgendwelche Flächennutzungsvorgaben von oberer Stelle? Ja, also die ganzen Schutzgebiete sind natürlich raus, Landschaftsschutzgebiete, Naturschutzgebiete. Und ansonsten ich kenne mich zu schlecht aus, aber es ist, glaube ich, Erstmal relativ offen auf landwirtschaftlichen Reihen, Freiflächen Photovoltaik machen zu dürfen und welche Flächennutzungspläne im Einzelnen da noch dagegen sprechen können, bin ich überfragt. Schutzgebiete sind ganz wesentlich und weil es eben So relativ frei ist, das zu tun, ist es natürlich häufig auch so, dass es eben nicht unbedingt auf die Flächen geht, die nun landwirtschaftlich besonders unattraktiv sind, sondern vor allen Dingen dort passiert, wo man nah am Netz ist, wo Investoren unterwegs sind wo sie große Flächen auch schnell sich sichern können. Ja, denn weil wir da eben wenig Planung haben. Und Hat diese leichte Verlagerung von Umnutzung, von landwirtschaftlicher Nutzung zu Energienutzung schon Auswirkungen auf Lebensmittelpreise? Naja, alles hat irgendwie immer eine Auswirkung Die Tatsache dass wir hier sitzen und Zimtschnecken essen, treibt im Prinzip natürlich den Weizenpreis hoch. Weil in jeder Zimtschnecke, die wir hier essen, ist Weizen drin. Wir fragen gerade mehr Weizen nach, als wenn wir jetzt statt der Zimtschnecke eine Tafel Vollmilchschokolade essen würden. Deswegen wird übrigens der Kakaopreis etwas niedriger sein, weil wir Zimtschnecke essen und eben keine Schokolade nachfragen. Also kurzum, natürlich steht immer alles in Beziehung zueinander, aber bei diesen geringen Flächenentzügen für Photovoltaik und für Windkraft werden wir keinen messbaren Effekt auf Nahrungsmittelpreise haben. Nein, Nahrungsmittelpreise vielleicht noch als Ergänzung werden bei uns natürlich auch überwiegend am Weltmarkt gemacht, weil wir offene Grenzen haben. Also das ist was, da muss man schon mächtig an der Nachfrage oder dem Angebot rütteln, damit das Preisauswirkung hier hat. Das reicht nicht aus, was wir da gegenwärtig machen an Erneuerbaren. Ich läute mal einen kleinen Themenwechsel ein. Wir wollen nämlich unbedingt noch mit dir über Moore sprechen. Wir wissen, dass auch ein Thema ist, wo du dich sehr, sehr viel mit beschäftigst und fragen uns, ob das eigentlich unsere Rettung zur Emissionsminderung ist, weil was wir glauben zu wissen, ist, dass Moore CO2 speichern wenn sie nass sind und dass viele Moore Grundstoffe 90 Prozent in Deutschland trockengelegt wurden. Und wenn sie trockengelegt sind, dann verlieren sie wohl diese tolle Eigenschaft des CO2-Speicherns. Und diese Trockenlegung haben wir vor allem gemacht, um Nahrungsmittel anzubauen. Jetzt wäre erstmal so die Frage, wenn ich jetzt diese natürliche CO2-Senke eines Moores wieder nass mache, habe ich sie dann wieder gewonnen? Ja und das glauben wir nicht nur zu wissen, sondern das wissen wir. Was die... Was biophysikalische Umstände angeht unumstritten. Das ist organisches Material, Moorboden. Das ist Pflanzenmaterial, was über lange Zeiträume dort sedimentiert ist, abgelagert unter Luftabschluss und sich deswegen zu mehr oder weniger starken Torfauflagen entwickelt hat. Das können durchaus auch viele Meter sein an bestimmten Standorten. Und das hat man gewollt Für Nahrungsmittelproduktion und für Entwicklung von Siedlungsraum. Für Energiegewinnung auch, Torfverbrennung ist ja auch gegeben. Und da hat man damals nicht gewusst, dass das ganze Klimaimplikationen hatten. Das weiß man jetzt seit den letzten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts. Und wenn man das wieder nass macht, dann wird das, was da jetzt noch im Boden ist, Erhalten. Das ist im Prinzip das, worum es vor allen Dingen geht. Also wenn wir heute mal sagen pro Hektar gehen ungefähr 30 Tonnen CO2 Also Equivalente raus aus der Fläche, die man vermeiden könnte. Das kann man sozusagen, also 30 Tonnen pro Hektar ist richtig viel. Nehmen wir mal einen Kohlenstoffpreis von 100 Euro die Tonne wären das 3000 Euro. Viel mehr als ein Deckungsbeitrag in der Landwirtschaft. Nehmen wir mal einen Kohlenstoffpreis von 200 Euro die Tonne, den würde ich auch so in den nächsten Jahrzehnten haben können, dann sind das 6000 Euro pro Hektar. Also richtig viel Geld. Für alle Nicht-Landwirtinnen, die uns zuhören wie groß ist ein Hektar? Weizen pro Hektar und dann gibt es den sogenannten Deckungsbeitrag, also das, was behalte eigentlich übrig, wenn ich meinen Weizen verkaufe und meine ganzen Kosten der Weizenproduktion dann abziehe und dann haben sie in der Landwirtschaft Deckungsbeiträge von vielleicht... 500 Euro, 800 Euro, 1200 Euro und dann wird es aber auch nach oben so langsam dünn. Im Gartenbau können Sie mehr haben und also viel weniger als das, was da an Klimaschaden entsteht. Deswegen so völlig eindeutig, volkswirtschaftlich zumindest völlig eindeutig, das muss man nass machen. Das eine ist, dass dann der Boden nicht weiter in den Kunststoff ausgast Das zweite ist, dass dann auch wieder Torfkörper anwächst. Das ist... Langsamer Prozess, aber gibt es viel Forschung zu im Moment, die darauf hinweist dass man also auch wieder erhebliche Speicherleistung hat. Also nicht nur diese 30 Tonnen die nicht mehr rausgehen jedes Jahr, sondern Luftkohlenstoff der über das Pflanzenwachstum reingezogen wird und sich dann wieder ablagert neu. Und das können auch noch ein paar Tonnen pro Hektar sein. Sind die Moore sowas wie unsere neuen Wälder Weil ich meine, wir sprechen ja viel darüber, dass der Wald ein CO2-Speicher ist, dass wir den nicht abholzen sollten, dass wir aufforsten sollten. Könnte man sagen, dass das Moor irgendwann den Wald ablöst? Nein wird den Wald sicher nicht ablösen, weil man natürlich Moor nur ganz punktuell hat. Es sind sieben Prozent der deutschen Agrarfläche, wo wir Moor haben. Und nur da, wo dieses organische Material auch liegt, kann man es dann bewahren. Und insofern ist das, es ist ähnlich wie der Wald in dem Sinne, dass man, auch den Wald wollen wir erhalten, weil wir den Kohlenstoffspeicher des Waldes erhalten wollen. Und auch der Wald kann, wenn er nicht durch Klimawandel zu stark geschädigt wird, kann der Wald zusätzlich Kohlenstoff jedes Jahr reinziehen und zusätzlich binden im System. Auch das ist parallel. Plus, und auch das ist parallel, der Wald produziert Biomasse die man dann nutzen kann, zum Beispiel für die Produktion von Materialien, Stammholz aber auch Verbundmaterialien Und auch auf nassen Mooren können wir Biomasse produzieren, Schilf Rohrkolben. Und andere und diese Biomasse dann nutzen, um damit Materialien zu produzieren. Also es gibt sehr viele Parallelen, aber es ist natürlich von den Standorten her ganz anders verteilt. Also ich glaube, den Punkt hat jeder verstanden. Vernässte Moore... Sind für uns sehr, sehr wichtig in Sachen Klimaschutz. Aber wie würdest du denn jetzt mich als Landwirtin, nehmen wir mal an ich wäre eine, ich bin keine, muss ich den Zuhörenden sagen, aber nehmen wir an, ich wäre eine. Was wäre denn für mich jetzt der Anreiz, meinen Moor, auf dem ich jetzt gerade Anbau betreibe, wieder zu vernässen? Heute haben wir kaum Anreize und das ist ein Problem, denn Wenn du Landwirtin wärst dann würdest du jetzt Geld verdienen mit der trockenen Moornutzung. Und außerdem wärst du stolz auf deinen Landwirtschaftsbetrieb, weil vielleicht deine Großeltern, vielleicht auch deine Urgroßeltern oder die Ur-Urgroßeltern irgendwann mal diese Flächen trocken gelegt haben. Und das war harte Arbeit. Und das war gesellschaftlich gewollt. Und es ist insofern auch völlig verständlich dass tief in die Familiengeschichten eingegraben, da ist man stolz dass man diese Flächen bewirtschaftet. Und das heißt, das eine, was man braucht, ist erst mal Kommunikation die Anerkennung dieser Leistung. Das ist ja nicht die Schuld der Landwirte, dass man ihnen vor 150 Jahren gesagt hat, bitte hier Moorbesiedelung und jetzt sagt, sorry, haben wir begriffen was das für ein Klimaschutz heißt und deswegen wieder raus aus dem Moor. Das ist keine Schuldfrage. Also ganz viel kommunizieren. Und als zweites finanzielle Anreize. Denn ich würde zum einen zu dir als Landwirtin sagen, Also so mittel bis langfristig kann man auf diesen Moorstandorten Biomasse produzieren, die nachgefragt werden wird in der Bioökonomie. Für die Produktion von Verpackungsmaterialien Baumaterialien Dämmstoffen. Das ist eine Chance. Und geh da rechtzeitig rein. Denn früher oder später muss das sowieso, weil die Flächen wieder vernässt werden. Dann würdest du mir vielleicht sagen, du kannst mir viel erzählen aber heute kauft mir das noch keiner ab. Und dann würde ich wahrscheinlich sagen, fair enough, das stimmt auch. Und deswegen brauchen wir erstmal auch Wiedervernässungsprämien. Also zum Beispiel das staatliche Angebot zu sagen, wir haben ja eine Prämie von zum Beispiel 1000 Euro pro Jahr, die wir zahlen über einen Zeitraum von vielleicht 10 Jahren stabil und dann nochmal 10 Jahre so langsam abgebaut. Das sage ich dir zu als Landwirtin, das kriegst du jedes Jahr. Pro Hektar und damit kannst du alles Mögliche machen und dir sozusagen auch so nasse Wertschöpfungsbetriebszweige aufbauen und du bist erstmal entschädigt dafür, Dass du nicht mehr trocken nutzen kannst. Und vielleicht würde ich als Drittes noch sagen, wenn du noch immer nicht überzeugt bist, übrigens, wir haben ja in diesem Landkreis auch, wir wollen Photovoltaik etablieren und wir werden ganz bevorzugt Photovoltaik auf wieder zu vernässenden Moorstandorten anlegen. Das kann man nämlich so machen, dass die Flächen wieder vernässt werden können. Und da verdient man dann richtig gut Geld pro Hektar mit so einer Photovoltaikanlage. Und das sind alles sozusagen erstmal Angebote. Dann würde ich vielleicht noch sagen, du bist eine Landwirtin, die sagt, Ich halte Milchkühe, Punkt. Meine Eltern, meine Großeltern, meine Oster haben immer Milchkühe gehalten und die ganzen nassen Wirtschaftsbundesketten interessieren mich überhaupt nicht. Ich bin Milchkuhhalterin. Dann zu sagen, dann sollten wir mal nachdenken über Flurbereinigungsverfahren, über Flächentausch. Wie kriegen wir das hin, dass du einen Milchviehbetrieb weiterführen kannst? Kann man vielleicht die Hofstelle erhalten, aber es kommen Futterflächen hinzu, die auf mineralischem Boden sind, nicht auf organischem Boden oder kommt eine Umsiedlung infrage Also das zeigt schon, wie komplex das ist, denn wir sind ja auch alle unterschiedlich. Und manche sagen vielleicht, ach, sie gehen dann auch gerne raus, wenn sie eine andere Chance haben. Vielleicht ist auch jemand satt Mit dem Melken ehrlich gesagt, mir immer am Tag, ich hatte eigentlich sowieso ein bisschen die Schnauze voll. Wenn ich jetzt eine tolle andere Chance kriege, gerne. Und andere sagen, das ist mein Leben eine Milchkuhhaltung. Und auch da müssen wir Angebote machen und Lösungen finden. Hat dich das überzeugt nochmal? Ich bin fast soweit Ich habe noch eine Frage dazu. Wie viel Aufwand ist denn das für mich, wenn ich jetzt mein trockenes Moor wieder vernassen möchte? Das ist vor allen Dingen der trockene Nutzungsverzicht und dann nicht so viel Aufwand... Für den einzelnen Landwirt die einzelne Landwirtin, weil das ja dann auch Sachen sind, die man kollektiv regeln muss, weil man muss ja wiedervernässbare Einheiten definieren und die verlaufen ja nicht sozusagen genau entsprechend der Flussstrickgrenzen, sondern da müssen dann die Wasserverbände ran, Konzepte erarbeiten und dann muss man... Und gemeinsam schauen, welche Einheiten man sinnvoll wiedervernässen kann. Da ist dann auch viel zu leisten. Es gibt sehr unterschiedliche Standorte. Wir nutzen immer das Bild, da braucht man nur den Stöpsel wieder reinstecken. Also nicht mehr rauspumpen sondern zumachen, dann läuft das auch wieder voll. Wasser ist viel da. Vor allen Dingen die in der Moor Standorte. Es gibt Stöpsel Andere Standorte, häufig die Hochmoorstandorte, wo wir gar nicht die Möglichkeit haben, einen Stöpsel reinzustecken, sondern wo wir gezielt Wasser zuführen müssen und halten, wo wir also Flächen mit Wellen umgeben müssen, erstmal überhaupt Plan machen, damit man einen gleichmäßigen Wasserstand hinkriegt. Und dann noch Wasser zuleiten und zurückhalten. Das sind Herausforderungen auf Landschaftsebene, wo es nicht damit getan ist, die einzelnen Landwirte nur zu gewinnen. Die muss man auch gewinnen und dann muss man aber eben auch kollektiv handeln. Weil das können die Landwirte selber auch gar nicht alles leisten. Aber die Institutionen wo Landwirte ja auch häufig Mitglieder sind, zum Beispiel die Wasserverbände. Ja, genau Jetzt gibt es ja noch anderen Boden außer Moor. Ist dann jeder Bodenschutz immer direkt Klimaschutz? Das Moor sticht sehr heraus. Also auf sieben Prozent der Landwirtschaftsfläche haben wir mehr als 40 Prozent der Emissionen aus der Landwirtschaft. Das zeigt die Bedeutung dieser Moorböden. Insofern würde ich Und das sozusagen nicht so direkt vermischen mit jedem Bodenschutz, sondern sagen, der Bodenschutz, der Schutz des organischen Materials auf Moorböden, der ist zentral, weil er so bedeutend ist, weil das so viel ist, was wir da an Emissionen haben. Gleichzeitig haben wir natürlich auch auf anderen Böden in der Tat organische Substanz im Boden, Humus. Und... Wenn wir diesen Humusgehalt runterwirtschaften dann ist der Kohlenstoff in der Atmosphäre. Und wenn wir den Humusgehalt eines Bodens erhöhen, dann ziehen wir Atmosphäre aus der Atmosphäre Kohlenstoff heraus und binden das im Boden. Und wenn man jetzt Bodenschutz, wenn man auf den Aspekt schaut, Bodenkohlenstofferhöhung oder Erhalt, dann ist das immer auch Klimaschutz, das ist richtig. Und gleichzeitig muss man ein bisschen aufpassen, dass man sich klar macht, wie groß das Potenzial ist. Und das ist begrenzt. Wenn die Temperaturen steigen dann sind Umsetzungsprozesse im Boden verlaufen viel schneller. Deshalb auch der Abbau von organischem Material verläuft viel schneller. Das heißt, wenn wir so weitermachen wie heute, dann werden die Bodenkohlenstoffgehalte runtergehen in unseren Ackerböden. Und deswegen ist es wichtig, alles Mögliche zu tun für den Humuserhalt. Und wenn uns das gut gelingt, dann werden wir die heutigen Gehalte in etwa halten. Aber wir werden damit nicht die große Lösung haben, um erheblich zusätzlichen Kohlenstoff aus der Atmosphäre rauszuziehen. Für eine Abschlussfrage, Harald, zoomen wir nochmal aus den Mooren raus und gucken mal auf insgesamt die Landwirtschaft. Was müsste auf agrarpolitischer Ebene passieren, sowohl landwirtschaftlich Auf Bundesebene als auch EU-Ebene, da passiert ja auch ganz viel im Zug auf Agrarpolitik Was müsste passieren, damit Landwirtschaft und Klimaschutz Hand in Hand in Zukunft gehen? Ja, ich würde sagen, zwei Sachen im Großen und Ganzen. Das eine würde ich benennen als öffentliches Geld für öffentliche Güter. Wir müssen bereit sein, auch als Gesellschaft Geld in die Hand zu nehmen, um bestimmte Leistungen der Landwirtschaft zu entlohnen. Das gilt auch für andere Nachhaltigkeitsleistungen wie Tierwohl oder Biodiversität aber es gilt eben auch im Klimaschutz. Wenn wir wollen, Das Land würde bestimmte Technologien einsetzen, um die Emissionen zu mindern. Kostet das Geld? Die müssen aber auch ein Einkommen erwirtschaften mit ihren Betrieben. Und dann brauchen wir auch eine Förderung für viele zumindest solcher Technologien. Oder die Anlage von Agroforstsystemen Gehölze in die Landschaft bringen. Oder das Geld für so eine Wiedervernässungsprämie. Also eine ist auch bereit sein, sich das was kosten zu lassen, denn es kostet Kostet was und man kann das nicht einfach nur alles gesetzlich aufdrücken, dann verliert die Landwirtschaft zu sehr an Wettbewerbskraft. Das Zweite ist die neuen Wertschöpfungsketten, von denen wir wissen, dass sie sowieso kommen. Nämlich dann, wenn das so richtig teuer wird, fossile Kohlenstoffketten hineinzuziehen in die Industrie wenn also das Klimaschutzziel der Klimaneutralität näher kommt. Dann kann man die Recyclingquoten hochnehmen in der Industrie oder und man wird beides brauchen, man kann eben fossilen Kohlenstoff ersetzen durch erneuerbaren, also Biomasse. Diese Signale sind bisher aber viel zu wenig am Markt, weil dazu der Kohlenstoffpreis noch nicht hoch genug ist und an einigen Stellen gibt es noch keine Anreize für die chemische Industrie zum Beispiel, denn alle Kunststoffe können wir auch aus Biomasse machen statt aus Erdöl. Und da lohnt es sich, meine ich möglichst zügig hineinzukommen jetzt die Anreize zu schaffen. Langfristig heißt das, die EU-Klimapolitik weiterzuentwickeln. Kurzfristig heißt das auch, zum Beispiel sowas zu nutzen wie Mindestanforderungen im öffentlichen Bau an erneuerbaren Materialien oder Mindestanforderungen für Neubauten, was den Anteil von Erneuerbaren angeht oder die Treibhausgasemissionen für den gesamten Lebenszyklus Da geht es dann nicht nur um die Art der Heizung, sondern auch um die Frage, welche Materialien wurden eigentlich verwendet Weil diese Wertschöpfungsketten, die brauchen wir zum einen, um die Biomasse von den Mooren aufzunehmen, zum zweiten um Biomasse von Agrargehölzen aufzunehmen. Die wachsen zwar schnell die Agrargehölze die produzieren aber nicht so ein Stammholz dass man damit Konstruktionsholz machen kann, sondern das ist eben eine lignocellulosehaltige Biomasse wo man Baustoffe Dämmstoffe Kunststoffe mitmachen kann. Und wir brauchen es auch für den Waldumbau Denn dort wird ja immer gesagt, wir brauchen mehr Mischwald, ein bisschen raus aus den Nadelwäldern. Aber wer mal in so einem Nadelwald rumläuft und nach oben guckt, der sieht da lauter Konstruktionsholz stehen. Schöne, gerade Kiefern oder Fichtenstämme. Und wenn dann ein Laubwald reinläuft und man guckt hoch, man sieht vor allem Astwerk, ganz viel Astwerk. Und so ist das auch. Wir haben Wertschöpfungsketten für das Konstruktionsholz die sind prima. Und es ist sehr viel schwieriger einen Laubbaum für die stoffliche Nutzung zu verwenden. Da landet viel mehr in Verbrennung. Und auch da haben wir also Biomassen, die wir... In die neuen Wirtschaftungsketten hineinbringen müssen, um es für Waldeigentümer attraktiv zu machen zum Klimawandel, zum Klimaschutz beizutragen und für die Landwirtinnen und Landwirte. Also viele Hebel, die zu tätigen sind. Ich hoffe, Frau von der Leyen und Herr Merz hören gut zu hier. Okay, ja, das hoffen wir alle. Vielen Dank. Ja, also wenn irgendjemand... Kontakt zu den beiden hat, dann schenkt denen doch einfach mal den Link rüber würde ich sagen, zu unserer Podcast-Folge. Und vielleicht auch nicht nur an Merz und von der Leyen sondern gerne auch an Freunde, Familie, jeden, den das interessieren könnte, einfach mal den Link zu dieser Podcast-Folge schicken, da werden wir sehr, sehr dankbar. Harald dir sind wir auch sehr, sehr dankbar, dass du hier zu uns nach Kiel gekommen bist. Und mit uns diese Podcast-Folge aufgenommen hast. Wir haben viel gelernt. Vielen vielen Dank. Sehr gerne. Auch euch vielen Dank. Hat großen Spaß gemacht. Tschüss. Ciao.

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