SYSTEMFEHLER

Nordstadtblogger Redaktion

Ein neuer Aktionsplan gegen Rechtsextremismus, der die Antworten erst noch finden muss

Demokratie stärken, Menschenfeindlichkeit entgegentreten:Mit diesem Anspruch legt die Stadt Dortmund dem Rat eine Neufassung ihres Aktionsplans vor.

25.09.2026 62 min

Zusammenfassung & Show Notes

Demokratie stärken, Menschenfeindlichkeit entgegentreten: Mit diesem Anspruch legt die Stadt Dortmund dem Rat eine Neufassung ihres Aktionsplans vor. Aus dem „Lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ von 2011 - zwischenzeitlich mehrfach ergänzt und novelliert - soll ein umfassender „Aktionsplan zur Prävention von Extremismus“ werden. Am 1. Oktober 2026 soll der Rat darüber entscheiden. Der Einsatz für Demokratie sei „mehr denn je erforderlich“, begründet die Stadt den Schritt – in Zeiten, in denen „mit gezielter Desinformation und Verschwörungserzählungen Hass und Ressentiments geschürt“ würden und rechtsextremistische oder antisemitische Einstellungen „gesellschaftlich anschlussfähig“ seien. Im Nordstadtblogger-Podcast „Systemfehler“ sprechen der Sonderbeauftragte für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, Friedhelm Evermann, und sein Vorvorgänger Hartmut Anders-Hoepgen über Ziele, offene Fragen und das Geld – aufgezeichnet in einem alten Weltkrieg-Bunker unter dem Kulturort Depot. „Dass wir in diesen Räumen sitzen, haben uns Nazis eingebrockt durch ihre menschenverachtende Politik“, sagt Evermann.