Vinyl & ... Podcast

Timo Klingelhöfer

0146 - High-End im Weingut von Winning | MT HiFi Tonstudio (Vinyl & … Report)…

MT Hifi Tonstudio GmbH? Topas Highfidelity GmbH? Transrotor? Phonosophie? Wolfgang Bernreuther? Kronos Audio? Weingut Von Winning? Fischer & Fischer? TAD-Audiovertrieb GmbH? Connaisseur Mailorder?

05.03.2026 64 min Timo Klingelhöfer

Zusammenfassung & Show Notes

*** Nächste Livestreams ***

MHT - Münchener HiFi-Tage 2026 (Vinyl & ... Hi-Fi - exclusiv hifi)...
Do., 19.03.2026, ab 20.15 Uhr

Record Store Day 2026 | Community-Austausch (Vinyl & ... Hangout)...
Sa., 18.04.2026, ab 20.15 Uhr


Herzlich willkommen bei Vinyl & … Report. Diesmal bin ich zu Besuch im Weingut von Winning in Deidesheim bei High-End im Weingut - organisiert von MT HiFi Tonstudio GmbH. Hier trifft die Leidenschaft für Hi-Fi und Vinyl auf den Genuss von Wein. Ich habe gesprochen mit dem Veranstalter Volker Cnyrim von MT HiFi Tonstudio GmbH, Jan Schlott von TOPAS Highfidelity GmbH, Ingo Hansen von Phonosophie, dem Musiker Wolfgang Bernreuther, Florian Wiegand von KRONOS Audio, Stephan Attmann vom Weingut von Winning, Dirk Räke von Transrotor, Alexander Klare von Fischer & Fischer, Andreas Bauer von TAD-Audiovertrieb GmbH und Janis Obodda von Connaisseur Mailorder…

Links zur Sendung:
Sprecher*innen:
MT HiFI Tonstudio GmbH (Homepage): https://mt-hifi.de/index.html
TOPAS Highfidelity GmbH (Homepage): https://topas-hifi.de/
Transrotor (Homepage): https://transrotor.de/de
Phonosophie (Homepage): https://www.phonosophie.de
Wolfgang Bernreuther (Homepage): https://www.wolfgang-bernreuther.de
KRONOS Audio (Homepage): https://www.kronosaudio.com
Weingut von Winning (Homepage): https://www.von-winning.de/
Fischer & Fischer (Homepage): https://fischer-fischer.de
TAD-Audiovertrieb GmbH (Homepage): https://tad-audiovertrieb.de
Connaisseur Mailorder (Homepage): https://vinylkatalog.de


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*** Vinyl & ... ist frei von Monetarisierung, jedoch können die Beiträge Werbung enthalten. Sollten mir Produkte kostenlos oder vergünstigt zur Verfügung gestellt werden, weise ich darauf hin. Ich stelle ausschließlich Produkte, Anbieter*innen, Plattformen und Künstler*innen vor, von denen ich selbst überzeugt bin. Geldzahlungen zur Promotion von Inhalten lehne ich grundsätzlich dankend ab. ***

Transkript

Herzlich willkommen bei Vinyl & Report. Ich bin hier für euch auf der Veranstaltung High End im Weingut in Deidesheim, im Weingut von Winning, organisiert hier von MT HiFi Tonstudio. Ihr dürft gespannt sein, wer hier alles ausstellt. Ich habe schon mal kurz hallo gesagt, es sind ganz viele spannende Leute da, die mit mir sprechen wollen. Also seid gespannt, was es hier gibt, inklusive des Veranstalters. Es geht los nach dem Intro. Ja, und wie versprochen, habe ich Ihnen auch gleich den Veranstalter, den lieben Volker. Erzähl doch mal deine Funktion hier. Was machst du hier für diese Veranstaltung?
Speaker0
00:00:49
Ja, guten Morgen. Mein Name ist Volker Knierum. Ich bin Geschäftsführer des MTH FITON Studios. Und wir sind hier bei unserer 11. Hausmesse, die immer im Weingut von Winning stattfindet, in Deidesheim. Diese Lokalität ist eigentlich geboren aus einer Schnapsidee mit dem Geschäftsführer hier, der ein Kunde von mir ist, weil die ehemaligen Räume in Mannheim waren nie dafür gedacht, eine solche Möglichkeit zu geben. Wirklich Produkte zu präsentieren in dem Rahmen, den sie verdienen. Und deshalb haben wir uns entschieden, das hier zu machen. Und ja, scheinbar ist das angekommen, denn es findet heute das elfte Mal statt.
Speaker2
00:01:29
Ja, absolut. Und ich muss dir sagen, also diese ganze Location hier ist wirklich ein Träumchen. Und ich meine, es kommen ja auch zwei Genusswellen zusammen, Wein und eben Haifee.
Speaker0
00:01:39
Ja, das ist ein historisches Weingut, das seine Wiederauferstehung erst so in den 2010er Jahren erlebt hat, mit einem neuen Investor, der versucht hat, die sogenannte jordanische Erbteilung zurückzuführen, indem er Weingüter zusammengeführt hat, die durch Erbteilung getrennt worden sind. Sprich von Buhl, Bassermann Jordan und eben von Winning, bis dahin noch von Deinhard hieß und dann erst wieder zurückgeführt wurde auf von Winning, sodass hier mit verschiedenen Schwerpunkten gearbeitet worden ist. Das Weingut von Winning hat den Schwerpunkt Riesling und die Produkte sind absolut zu probieren. Es ist hervorragend.
Speaker2
00:02:22
Also du musst mich da nicht überzeugen. Ich war schon mal privat hier, natürlich auch vorne in der Bibliothek und habe da auch einiges mitgenommen. Also das passt. Und ja, ich habe ja gesagt, die Verbindung mit dem Genuss ist ja ganz offensichtlich jetzt auch mit dem Wein. Magst du uns da noch ein bisschen reinblicken lassen, wie jetzt diese Verbindung dann entstanden ist, dass der Wein und das Haifi zusammenkommen?
Speaker0
00:02:42
Ja, das ist natürlich eine Sache, dass wir alle sehr, sehr genusssüchtig sind und die Verbindung von Musik, von hier dem Ambiente, von Essen und Trinken, das ist eine tolle Sache und die Leute, die für solche Sachen offen sind, genussfähig sind. Die treffen sich hier und wir haben das Glück, einfach hier mit diesem Gesamtkonzept auch Leute neu hierher zu bekommen, die einfach mal gucken und erstaunt sind, was es so alles gibt.
Speaker2
00:03:16
Tut das, glaube ich, dir gerne, Volker, weil eben kam eine Dame zu mir und hat mich gefragt hier nach der Weinkellerführung. Also ich glaube, das ist einfach eine super Gelegenheit, wie du es sagst, dass vielleicht auch mal Leute mit Haifi in Berührung kommen, die vielleicht heute wegen dem Wein gekommen sind oder einfach generell die Ereignisse hier im Weingut verfolgen und dann sozusagen als Taunggäste mal reinkommen und merken, hey, ich setze mich wieder hin, ich höre mal Musik und werde davon dann vielleicht gecatcht, mich mal mit dem Thema zu beschäftigen. Und natürlich auch in die andere Richtung. Vielleicht haben wir ja auch mal ein paar Haifi-Genussleute, die ja mal noch ein Weinchen mitnehmen.
Speaker0
00:03:48
Ja, wir haben einfach diese überlappende Situation, dass Menschen, die gerne Wein trinken und gerne gut essen und gerne auch in einem schönen Ambiente das Ganze genießen, auch offen sind für eine schöne und gute Haifi-Anlage.
Speaker2
00:04:01
So sieht es aus. Also Volker, vielen Dank, dass du dir hier gerade, wo es hier losgeht und besonders stressig wird, Zeit genommen hast. Weiß ich sehr zu schätzen. Vielen Dank und wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg bei dieser großartigen Veranstaltung.
Speaker0
00:04:13
Vielen Dank.
Speaker2
00:04:15
Ja, der aufmerksame Vinyl und Zuschauer, der kennt den Jan. Du hast nämlich mal zu sehen in der Story von mir auf Instagram, als wir zu Besuch waren in Stuttgart, auf Südkölnischen HiFi-Tagen. Genau, und da hast du dich schon eingeladen in dein Studio. Aber jetzt erzähl mal selbst für die, die das nicht alles verfolgt haben, wer bist du, was machst du?
Speaker3
00:04:33
Genau, ich bin der Geschäftsführer von Topaz HiFi Daily TGMR aus Pforzheim. Topaz ist bekannt für gebrauchte exklusive HiFi-Geräte und natürlich auch Neuware können wir dem Kunden anbieten, um quasi alte Schätzchen mit natürlich auch Zusatzgeschäften den Kunden komplett zu bedienen. Topaz arbeitet mit vielen Händlern zusammen, deswegen findet man uns hier auch kurioserweise bei MT HIFI Studio, bei Volker Knierim auf seiner 11. Messe. Da wollen wir uns erstmal ganz herzlich bedanken für die Einladung, dass wir hier heute sein dürfen. Das ist auch was ganz Besonderes für uns.
Speaker2
00:05:09
Und ich möchte mich bei dir bedanken, dass du mich hier so herzlich empfangen hast und schon mal allen Leuten vorgestellt hast. Das ist natürlich super.
Speaker3
00:05:16
Ja, das war natürlich super lustig, den Timo, was vielleicht keiner weiß, der hatte hier schon im Februar den Volker geschrieben. Und dann hatte ich den Timo angerufen und gefragt, ob er nicht auch vorbeikommen möchte. Und dann hat er noch erwähnt, kannst du ja nochmal kurz selber aussprechen.
Speaker2
00:05:29
Ja, genau. Und da habe ich gesagt, ja, da fahre ich jetzt hin. Ich habe zwar noch keine Antwort, aber ich bin auf jeden Fall da. Und dann hat sich das so überschnitten, wie das öfters im HiFi-Bereich ist. Jeder kennt jeden. Und da habe ich gesagt, naja gut, also wenn du mich jetzt schon fragst, ich komme zwar sowieso, aber mit Einladung ist es natürlich schöner.
Speaker3
00:05:44
Ganz spontan und super und wir haben uns auch total gefreut, dass wir uns da jetzt auch mal zeigen dürfen vor der Kamera. Wir beide haben ja auch schon mal gesprochen, dass du hiermit auch herzlich zu uns eingeladen bist.
Speaker2
00:05:54
Das machen wir auf jeden Fall.
Speaker3
00:05:56
Dass du uns mal selber persönlich kennenlernst und zeigen kannst den Menschen da draußen, die uns vielleicht schon mal gehört haben.
Speaker2
00:06:03
Das machen wir. Ja, dann zeig uns doch mal rum, was du hier schön stehen hast.
Speaker3
00:06:06
Ja, wir haben tatsächlich ein paar Raritäten mitgebracht. Zu meiner Linken oder von euch rechts gesehen seht ihr den Torens Prestige. Ja, ein absoluter Klassiker aus dem Hause Torenz, mittlerweile von Gunther Kürten übernommen mit Sitz im Bergisch Gladbach. Viel erzählen muss ich wahrscheinlich nicht zu dem Plattenspieler, viele haben schon mal davon gehört, von dem Highlight. Und hier an der Seite, gerade nicht montiert, den SME passend dazu, 9 Zoll Tonarm, den 3009 in Gold. Kann ich euch mal ganz kurz in die Kamera halten. Auch eine Rarität, selten mit komplettem Zubehör, mit Verpackung,
Speaker2
00:06:44
Was bei uns in der Branche ziemlich
Speaker3
00:06:45
Wichtig ist für die Sammler unter uns. Wir haben heute tatsächlich ein paar Sammlersachen mitgebracht. Hier sehen wir jetzt schon das nächste Objekt. Das ist ein Transmotor Oyster. Eine schöne Synergie, weil Transrotor heute hier auch zu Besuch ist. Wird der Timo wahrscheinlich später noch zeigen. Transrotor ist bekannt für legendäre Masse-Laufwerke. Und hier haben wir was Besonderes dabei. Ein Transrotor Oyster. Kein Blattenspieler. Es ist tatsächlich ein CD-Player. Werdet ihr nachher noch genau sehen, wenn der Timo seine Fotos dazu macht. Soweit mir bekannt, der Dirk kam gestern schon mal hoch, als er gesehen hat, dass ich einen dabei habe. Gibt es keine 70 Stück weltweit. In Deutschland wurden, glaube ich, so um die 20 verkauft. und dann ist es schön, dass man sowas überhaupt noch mal sehen darf und
Speaker2
00:07:29
Ein Gesicht bekommt. Also für mich tatsächlich das erste Mal und auf jeden Fall sehr cool.
Speaker3
00:07:34
Super, genau. Und dann sind wir schon beim nächsten Produkt, was viele vielleicht schon aus Stuttgart aus deinem Video kennen, von der Messe Süd- und Stuttgart.
Speaker2
00:07:42
Ja, genau, der war auch in der Story drin.
Speaker3
00:07:44
Der war auch drin, genau. Interessanterweise ist das nicht das gleiche Gerät, was wir dabei haben. Der ist noch mal etwas besonderer, weil das ein gematchtes Set ist. Sprich, die Seriennummer des Kopfhörers und des Verstärkers sind gematcht. Auch selten vorhanden die originale Holzschatulle für den Kopfhörer. War auch frisch in der Revision, wo man sie noch machen konnte. Mit neuen Orpads und mit neuem Lederkopfband. Ein ganz, ganz besonderer Kopfhörer. Viele wissen, dass das der Orpheus ist, der HE90 mit dem HEV90-Namen. Der legendäre, der in den 90er Jahren quasi auf weltweit 300 Stück limitiert wurde. War damals auch unfassbar teuer und eine Sensation, sowas zu haben und auch mal hören zu dürfen. Ein paar Menschen durften auch schon in den Genuss kommen und du auch nochmal bei uns.
Speaker2
00:08:36
Ja, ja, ja. Du hast extra für uns vorgeheizt, Thomas und mich damals. Genau.
Speaker3
00:08:42
Und werden wir mit dem sicherlich auch nochmal hinkriegen hier auf der Messe.
Speaker2
00:08:45
Sehr schön. Aber wir haben hier auch ein komplettes Anlagen-Setup und ja, also wenn ihr jetzt auf YouTube seid, dann läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen, Herr Selmer.
Speaker3
00:08:56
Genau. Ganz bekannt in der HiFi-Welt Macintosh mit den berühmten Logos und den massiven Bauwerken, sag ich mal, oder mit der massiven Bauart. Habe ich ganz frisch bei uns im Sortiment bei Topaz von einem Kunden geholt. War alles komplett in der Schrankwand eingebaut. Das heißt, da sind keine Fingerprints drauf. Das war komplett clean. Die ganzen Glaselemente, kennt vielleicht ein paar Macintosh-Fans, haben mal gebröckelt oder nachgelassen. Hier ist es wirklich in einem absolut musealen Zustand. Darunter den legendären C100, das ist eine Vorstufe aus zwei Modulen. Mit den kläftigen MC1000 Endstufen und dazu klassisch früher ein Tuner und ein CD-Player. Da haben wir sogar gerade erst die Riemen gewechselt, damit der wieder einwandfrei funktioniert. Schön ist, dass man da noch die Ersatzteile bekommt und dass das auch noch lange so weiterspielen darf.
Speaker2
00:09:48
Wunderschön, wirklich damals wie heute. Das kann man nicht einfach anders sagen. Das ist markentreuer über eine Zeit, auch wenn es sich natürlich verändert, entwickelt. Aber immer unverkennbar Macintosh.
Speaker3
00:10:01
Genau.
Speaker2
00:10:02
Ja, und diesen Mann hier, den kennt ihr, wenn ihr regelmäßig mal auf YouTube unterwegs seid. Aber stell dich mal gerne selbst vor, falls nicht. Und natürlich für die Viertkast-ÖrerInnen da draußen.
Speaker0
00:10:12
Hallo, Dirk Räke ist mein Name von der Firma Transrotor. Und wir sind hauptsächlich bekannt für die Transrotor-Plattenspieler natürlich. Hier gibt es aber eine kleine Besonderheit zu sehen.
Speaker2
00:10:24
Genau. Und zwar haben wir gedacht, wenn wir hier die Äußer stehen haben, die der Jan ja eben schon kurz vorgestellt hat und wir dann hier den Geschäftsführer persönlich da haben und wer sonst könnte mehr darüber erzählen, da nutzt man natürlich die Gelegenheit. Wir sind natürlich auch gleich noch bei dir unten und zeigen, was du ausstellst und zeigst. Aber jetzt erstmal hier zur Oyster. Was kann man Leuten erklären, die davon noch nie was gehört haben und wie kann man Fans, die das Gerät lieben, noch so ein bisschen heißer drauf machen mit deinen Background-Infos?
Speaker0
00:10:54
Ja, also zu der Zeit, als dieses Gerät entwickelt wurde, war ich noch an der Schule, also da habe ich geschäftlich nichts mit zu tun. Es ist tatsächlich der einzige CD-Player von Transrotor, den es mal gab. Wurde Mitte der 90er entwickelt, 70 Stück nur von gebaut worden.
Speaker1
00:11:13
Die meisten sind nach Asien gegangen, also es ist eine ziemliche Seltenheit.
Speaker0
00:11:16
Ja, also das ist Wahnsinn.
Speaker2
00:11:19
Dass das ausgerechnet in Deinesheim im Weingut steht. Ich habe es wirklich tatsächlich noch nie gesehen.
Speaker0
00:11:24
Ja, ich habe mich unheimlich gefreut. Beim Aufbauen gestern hat Jan gesagt, wir haben den Neustaf von euch da. Da habe ich direkt hingerannt und guckt. Und ist wirklich ein interessantes Gerät. Also war damals auch einigermaßen revolutionär. Besteht aus drei Teilen das Ganze. Hier links sieht man das Netzteil, getrennt von allem. Hier ist die Elektronik untergebracht und in dem Topf hier oben drauf ist das Laufwerk, was aber komplett getrennt ist vom Rest. Heutzutage ist es normal, dass man ein einzelnes Laufwerk, Wandler und Netzteil, damals war es etwas besonderes. Der Name Oyster kommt von der Optik, weil er sich eben öffnet und liest.
Speaker2
00:12:02
Wahnsinn, total cool. Wow, ja. Also das ist wirklich ein Glanzstück. Ich meine, bei euch ist ja alles ein Glanzstück im wahrsten Sinne des Wortes. Aber hier nochmal im Besonderen, da kann sich wirklich jeder geehrt führend, der sowas daheim stehen hat. Und ich meine, in verschiedenen Kulturen gibt es ja auch wieder so leichte Aufstiege bei CDs. Es gibt wieder Leute, die da auch Spaß dran haben, sich wieder einen hochwertigen CD-Player kaufen. Es gibt wieder Geräte. Aber hier sind wir natürlich im Traumbereich.
Speaker0
00:12:30
Fernbedienung kennt man vom CD-Player und anderen Sachen, aber die ist halt ein bisschen speziell. Man kann nur angucken, wie groß die ist und auch wie schwer aus Stahlblech gemacht. Die Tasten sind richtig dicke, gelagerte Teile. Fand ich immer sehr besonders. Und tatsächlich, es gab mehrere Versionen. Es gibt auch noch eine schmale, dünne und die ganz späten sind auch einfach mit einer einfachen Fernbedienung ausgeliefert worden. Das ist also was Besonderes.
Speaker2
00:12:55
Auf jeden Fall. Also ich meine, in der Größe, hier auf YouTube seht ihr es ja, würde man ja denken, dass es ein Bauteil ist, vielleicht irgendwie so der Deckel oder die Unterplatte. Das ist wirklich...
Speaker0
00:13:05
Hier sind die Infrarot. Ja, ja, ja.
Speaker2
00:13:07
Wahnsinn, Wahnsinn. Ja, cool, dass du uns das kurz mal gezeigt hast. Und wie gesagt, wir dürfen uns da später im Video noch auf tolle Sachen freuen. Ich bin gespannt, dann auch mal bei euch reinzuhören. Ihr habt ja auch ein Studio unten, ne?
Speaker0
00:13:19
Ja.
Speaker2
00:13:20
Das wird noch spannend. Also, den Mann, den sehen wir gleich wieder. Vielen Dank, dass du dir kurz Zeit genommen hast. Super.
Speaker0
00:13:26
Bis später.
Speaker2
00:13:27
Auch diesen Mann hier hat man schon mal bei Vinyl Und gesehen, zumindest in der einen oder anderen B-Roll-Szene auf einer HiFi-Messe. Du darfst dich gerne mal kurz vorstellen.
Speaker1
00:13:36
Ja, ich möchte mich mal vorstellen, mein Name ist Igor Hansen, bin über 50 Jahre in dieser Branche Entwickler und Vertriebler und wir dürfen hier Unter Weinkennern Hi-Fi vorführen, was ein sehr gutes Verhältnis ist. Guter Wein mit guter Musik, weil die Musik entspannt und der Wein erst recht. Und da möchte ich einfach nur mal zeigen, warum das eigentlich in der Hi-Fi-Anlage drauf ankommt. Weil da gibt es ja ganz viele große verschiedene Unterschiede. Jeder behauptet was anderes. Das liegt daran, weil es die Ausbildung, wo Klang gemacht wird, eigentlich nirgendwo gelernt wird. Sondern man nimmt das sich an und behauptet was. Und wenn ich heutzutage immer wieder beim Workshop sage, nein, das stimmt nicht oder es ist anders, dann wird man sehr oft belächelt, weil der Kunde hat sehr oft eine andere Meinung, weil er noch nichts anderes erlebt hat. Darum führen wir hier gerne Live-Musik vor mit Wolfgang Birnreuther. Damit zeigen wir ganz deutlich an, dass Musik nicht klein ist, nicht da hinten irgendwo spielen, sondern Musik braucht eine gewisse Lautstärke, um ihr Körper in Schwingung zu bringen. Weil wir unterhalten uns um Schwingung. Weil der Kammerton A in Japan oder in Amerika oder in Deutschland ist überall gleich. Nur wie man Aufnahmen macht und wie man richtig Anlagen aufstellt... Das ist eigentlich ein ganz großes Problem. Geräte selber können maximal, ob ich 5.000 Euro ausgeben oder 50.000 Euro, 25% vom Klang machen. Das richtige Einstellen, das richtige Aufstellen, das richtige Zubehör macht mindestens 75% des Klanges aus. Die Kunden, die mich seit Jahrzehnten begleiten, wissen, wovon ich rede. Das muss man einfach erleben. Weil kein Mensch kann Klang messen. Wir können Parameter messen, die aber sehr wenig was sagen über Klang, sondern Klang müssen sie erleben, so wie sie Essen erleben müssen oder Wein erleben müssen.
Speaker2
00:15:49
Und da kann ich einklinken, da ist die Community also stetig dran, das zu diskutieren. Also ich merke immer, es gibt immer wieder die verschiedensten Lager, die sich dann auch in Live-Chats oder in Kommentaren dann zu Wort melden. Und ich finde es jetzt spannend, dass du nochmal deine Sichtweise heute auch mit reinbringst.
Speaker1
00:16:07
Ja, und das heißt also, wenn mein Gesicht heute hier so bekannt ist, sage ich immer, schon vor 40 Jahren anerkannt bin ich der Finder mit, Was macht eine Steckdosenleiste? Was macht ein Stromkabel? Wenn der Verstärker keine richtige Stromkabel kriegt oder eine richtige Steckdosenleiste, die über die Berührung der Kontakte den Strom transportieren, geschweige denn, welche Sicherung ich drin habe, die richtige, die entstörte oder die richtigen Materialien habe, kann ich nicht erwarten, dass der Verstärker, Wie funktioniert.
Speaker2
00:16:42
Bei dir war auch eines der frühen Sachen, die ich tatsächlich dann ausgetauscht habe und mich von Thomas aus meinem Team habe beraten lassen und da ein bisschen mehr Sauberkeit tatsächlich reingebracht habe.
Speaker1
00:16:53
Man muss immer erst lernen, wo ist denn der richtige Fachmann, der mir weiterhilft. Und das sind meistens kleine Läden. Sie kriegen heutzutage Kartons an jeder Ecke, Preise an jeder Ecke, aber keinen Klang. Sie kriegen über Internet keinen Klang drüber gebracht. Wenn ich da die YouTube-Filme sehe, wie man ein Gerät auspackt, das weiß der Kunde meistens selber. Wie es klingt, muss ich aber zum Entler gehen und muss das erleben. Oder muss sogar den Fachmann zu mir nach Hause holen. Und da gibt es aber keine Ausbildung drauf. Darum macht das doch keiner, weil es auch denn noch Geld kostet, weil kein richtiger Techniker kommt zu ihm nach Hause umsonst. Sondern es gibt so einen Home-Workshop, den man bei einigen Händlern mieten kann. Und dann zeigt er ihnen, wenn er gut ist, zu Hause an ihrer Anlage, was da los ist.
Speaker2
00:17:49
So, und wie kommt ihr da ins Spiel? Jetzt für Leute, die euch nicht kennen, kannst du das ein bisschen erklären? Also ich habe rausgehört, ihr macht Workshops auf HiFi-Messen. So bist du ja das erste Mal begegnet. Also mal erlebt hier live, wie ihr Dinge, Komponenten verändert und wie sich dann eben auch der Klang-Eindruck verändert. Habt ihr dann, Ich kenne eure Webseite, also ihr seid auch online sehr aktiv, kann man euch auch irgendwo vor Ort besuchen.
Speaker1
00:18:15
Nein, das können Sie leider nicht, weil online braucht man andere Fachleute, so wie Sie, die uns in die Hand nehmen, weil online ist eine moderne Form, wo der Kunde gerne reinguckt, aber dafür brauchen Sie, um jetzt mal in Ihr Fach zu gehen, Sie brauchen eine richtige Ausrüstung, eine richtige Kamera, richtige Mikrofone, vor allen Dingen, Sie müssen das schneiden können, Sie müssen die Zeit dazu haben. Und das kostet einfach Zeit. Zeit ist Geld. Und wenn sie heutzutage in der Hi-Fi-Szene sind, verdient eigentlich kein Mensch mehr Geld damit. Nicht umsonst machen so viele Firmen zu, weil die Rendite nicht mehr stimmt.
Speaker2
00:18:55
Ja, verstehe. Ja, nee, muss dann alles passen. Okay, und magst du vielleicht kurz erklären, was ihr jetzt zum Beispiel heute bei der Präsentation hier im Weingut so zeigt?
Speaker1
00:19:06
Ja, wir zeigen hier zum Beispiel... Nimm mal hier diese Kiste in die Hand, ein und die gleichen Systeme von Ortofon mit verschiedenen Schrauben dran. Und Sie hören, welche Schrauben sie nehmen, riesige klangliche Unterschiede. Sie hören, wie wir die Systeme modifizieren, weil es sind immer die gleichen Träger. Sind immer die gleichen Systeme, nur der Klang ist ein riesiger Unterschied. Und was sie gehört haben, da können sie sich drauf verlassen. Nicht, was sie irgendwo lesen. Darum ist dieses Ganze, was ich jetzt hier so zeige, dieser Workshop, den wir hier machen, für das Publikum unheimlich wichtig. Weil sie erleben Musik und sie können Fragen stellen und da antwortet der Fachmann dann drauf und führt das besser gesagt dann auch vor und dann sagen sie, gut, habe ich erlebt
Speaker2
00:20:05
Verstehe Also ich werde auf jeden Fall mal eure Webseite verlinken, dass man da auch Kontakt aufnehmen kann wenn man in irgendeinem der Bereiche da auch Interesse hat und dass ich weiterentwickeln möchte an Upgrades interessiert ist oder einfach mal schauen möchte wo man euch nochmal sehen und hören kann. Was ist dann noch in der nächsten Zeit geplant?
Speaker1
00:20:23
Ja, wir planen ja immer, nächste Woche bin ich zum Beispiel in Essen, mache Darmburgshoch mit der Firma Aura. Phonosophie gibt es nur bei Händlern, die was für den Kunden tun. Also zeigen, was Klang ist. Phonosophie gibt es nicht da, wo es die Preise gibt. Da achte ich schon drauf, weil ich einfach sage, die machen den Markt kaputt, weil der deutsche Kunde ist meistens auf Preis ausgelegt, aber nicht auf Klang. Und wenn man nicht auf Klang ausgelegt ist, dann kauft der Kunde sich keine größere Anlage und bessere Anlage und Zubehör. Und dann ist der Kunde eigentlich vom Markt weg.
Speaker2
00:21:03
Verstehe.
Speaker1
00:21:04
Wir stützen den Händler, wir stützen den Kunden mit Wissen.
Speaker2
00:21:09
Okay, alles klar. Dann danke ich dir mal ganz herzlich, dass du dir Zeit genommen hast, hier einen kleinen Einblick zu geben. und wünsche dir noch ganz viel Spaß und Erfolg bei weiteren Präsentationen. Ist ja gerade ein Päuschen, aber geht schon gleich wieder weiter.
Speaker1
00:21:21
Ja, wünsche ich auch. Danke und viel Spaß noch hier auf der Nässe. Beobachten Sie uns einfach. Und danke für die Aufnahme. Unbedingt.
Speaker2
00:21:30
Vielen Dank. Danke dir. Und da habe ich ihn auch, den lieben Wolfgang. Jetzt darfst du dich mal kurz vorstellen. Bitteschön.
Speaker0
00:21:37
Ja, mein Name ist Wolfgang Bernreuther. Jahrgang 61. Vater von drei Kindern. Und leidenschaftlicher Musiker. Songschreiber.
Speaker2
00:21:48
Ja, ich habe dich natürlich auch bei den ganzen Präsentationen mit Phonosophie gesehen. Und schon einige deiner Konzerte auf HiFi-Messen mitgekriegt. Also ich finde das toll, dass hier einfach eine Kombination dann auch stattfindet zwischen dem, um das es eigentlich hier geht, nämlich die Musik und dann eben auch deine Live-Performance mit, weil es einfach immer wieder was Besonderes ist, auch Live-Musik zu hören. Wie man jetzt im Hintergrund sehen kann, du hast ja auch jetzt eine Kooperation mit unseren Freunden von Clear Audio, die auch regelmäßig auf dem Kanal im Gespräch sind. Wir hatten ja den Talk zum Beispiel mit Robert Suchy über den Kronpass-Blattendreher. Magst du da vielleicht was drüber erzählen?
Speaker0
00:22:26
Ja, ich bin mit der Firma Clare Audio über 22 Jahre eng verbunden. Robert Suche gehört zu meinen engen persönlichen Freunden, auch die Schwester, die Veronika Suche. Das ganze Team ist einfach klasse. Ich bin, wie gesagt, 22 Jahre bei dieser Plattenfirma. Und das ist in der Branche auch nicht üblich, aber ich bin sehr treu und sie sind auch sehr treu. Das ist eine richtig strenge Verbindung und ich bin ja auch stolz drauf und sehr glücklich drüber. Genau, und wir haben auch viele Platten schon gemeinsam gemacht.
Speaker2
00:23:02
Wenn man jetzt deine Musik gar nicht kennt, wie geht man da am besten vor? Bist du auch bei den Streaming-Diensten zu finden?
Speaker0
00:23:09
Also man findet mich nicht auf Streaming-Diensten. Das lehne ich und auch meine Plattenfirma ab, weil Streamen ist für einen Künstler ziemlich hobbylos, aber es gibt von mir Schallplatten, es gibt CDs, man kann auch bei Amazon oder JPC zumindest kurze Soundschnipsel sich anhören und auf YouTube findet man auch Konzertmitschnitte, aber streamen kann man mich nicht, mich kann man entweder live hören oder auf CD oder auf Schallplatte.
Speaker2
00:23:43
Alles klar. Und Scheibleiter gibt mir ein Stichwort. Du bietest dann immer auch Signings an. Ich habe eben gesehen, nach deinem ersten Take hier, hast du auch die Scheibleiter unterschrieben und welche verkauft. Das ist ja dann auch so die beste Form des Musikhörens. Das gibt es dann gleich nochmal mit für zu Hause.
Speaker0
00:24:00
Ja, Journalist hat er mal geschrieben. In einem Zeitungsartikel Die Schallplatte ist der in Vinyl gepresste Respekt vor dem Musiker. Damit ist eigentlich alles gesagt.
Speaker2
00:24:11
Damit ist echt alles gesagt. Eigentlich müssen wir das Interview direkt damit beenden, weil klüger und besser können wir nicht mehr klingen. Total schöner Spruch, nehme ich gerne mit. Habe ich tatsächlich noch nie gehört, aber gefällt mir sehr gut. Vielleicht noch zum Abschluss. Du hast jetzt heute mehrere Takes hier. Wie oft wirst du spielen?
Speaker0
00:24:29
Ja, ich habe jetzt gerade gespielt und Nachmittag werde ich auch nochmal einen Auftritt haben und morgen dann nochmal zweimal gemeinsam mit Ingo Hansen. Ist ja auch ein ganz wichtiger Mensch in meinem Leben. Ich finde es auch super, dass der Ingo Live-Musik auf die Messen bringt, weil du hast das ja selber auch schon gesagt. Eigentlich geht es um die Musik.
Speaker3
00:24:50
Weil ich bin
Speaker0
00:24:50
Als Live-Musiker da und der Ingo Hansen macht ja Tuning nicht nur für seine, Schallplattenspieler und Verstärker, Kabel, sondern er tunet meine Instrumente und meine Verstärker. Und es ist sichtbar hörbar, ist eigentlich falsch. Es ist hörbar hörbar.
Speaker2
00:25:10
Schön gesagt, ja. Okay. Ja, super. Nee, perfekt. Vor allen Dingen, es gibt ja viele Veranstaltungen auch, wo so Künstler auch mal auf einer Haifa-Messe spielen. Aber dadurch, dass du jetzt beispielsweise Audio so eng dann auch mit der Haifa-Szene wieder verbandelt bist, das passt natürlich perfekt und macht es dann noch mal zu etwas ganz Besonderem. Ich werde alles von dir verlinken, dass man da mal folgen kann und sich es anschauen kann. Also vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast und ich wünsche dir noch ganz coole, unstimmige und sympathische Auftritte. Den einen habe ich ja schon gesehen. Ganz viel Spaß.
Speaker0
00:25:39
Vielen Dank fürs Interview und fürs Interesse.
Speaker3
00:25:42
Sehr, sehr gerne.
Speaker2
00:25:43
Also es gibt ja genug Gründe hier in der Location im Weingut von Winning, mit den Augen an der einen oder anderen Stelle hängen zu bleiben und zu genießen und was schön zu finden. Aber hier bei Kronos muss ich sagen, ist es auch nochmal besonders speziell. Und zum Glück habe ich jemanden gefunden, der ein bisschen was über die Geschosse hier erzählen kann. Du darfst dich gerne mal kurz vorstellen.
Speaker3
00:26:05
Ja, hallo, Timo, ich bin der Florian, komme aus der Schweiz, gebürtig in Deutschland, aber lebe seit 14 Jahren in der Schweiz. Und importiere Kronos Audio in der DACH-Region, sprich Deutschland, Österreich und Schweiz. Okay.
Speaker2
00:26:18
Und ja, wir haben hier ein Setup, das wird, glaube ich, dem Namen High-End, High-End im Weingut, wie es ja auch heißt, mehr als gerecht. Was haben wir denn da Schönes?
Speaker3
00:26:30
Also ich habe euch mitgebracht den Kronos Audio Perpetual Plattenspieler. Das ist eigentlich das obere Element mit dem optionalen PSC-PS-Netzteil. Das ist eine Kondensatorenbank für die Motoren. Dann haben wir von Kronos Audio die Discount-Wog-Phono-Vorstufe, seine Röhren-Phono-Vorstufe. Die wird gespießen von zwei Röhren-Netzteilen, einmal von dem linken Kanal und einmal von dem rechten Kanal. Hier außen haben wir eben noch ein Netzteil, was eigentlich diese Kondensatorenbank auflädt. Und gepaart ist das mit dem Kronos Audio Discovery RS-Arm mit dem MySonic Labs Platinum Signature MC Tonabnehmer System.
Speaker2
00:27:08
Okay, und ich habe es jetzt noch nicht gehört, weil wir mussten jetzt erstmal hier den Raum sprengen, dass wir mal eine kleine Aufnahme machen können. Aber ich kann schon mal sagen, es gibt viele interessierte Menschen, die hier zuschauen und uns auch gerade zuhören. und das wird sicherlich einen Grund haben. Also wenn es so imposant klingt, wie es aussieht, dann hast du mich auf jeden Fall gekriegt. Weißt du, wo ich dran denken musste? Ich bin ja alter Fan hier von Serien, 80er, 90er. Ich musste an Zurück in die Zukunft denken, hier einen Jahreszahl einstellen am Fluxkompensator.
Speaker3
00:27:41
Ja, das ist sehr cool. Das sind übrigens auch ganz toll keine digitalen Displays, weil die eigentlich Geräuschreif ursachen können, wie LCD- oder OLED-Displays. Und das ist eigentlich eine Fotografie, die dann mit geleuchtet wird hintenrum. Es ist also komplett analog
Speaker1
00:27:56
Und eigentlich gar keine
Speaker3
00:27:57
Digitaltechnik drin. Aber ich kann das eben vom Design her bis eben damals... Unglaublich gut gefallen und dann auch vom Klang und es war das Erlebnis wie, wenn man so als junger, erwachsener Mann vielleicht vor einem Porsche steht und sagt, irgendwann habe ich so einen Porsche, irgendwann kaufe ich den. Und dann war das bei den Kronas eben auch so. Da ich gesagt habe, irgendwann werde ich den kaufen. Und dann habe ich die Chance ergeben und ich habe dann zugeschlagen und hat sich später daraus dann eben noch eine Firma daraus entwickelt. Aber das ist jetzt die Nummer 10 und es ist auch in der Konstellation hier der einzige in Europa momentan.
Speaker2
00:28:30
Was ich noch nicht ganz verstanden habe, hier neben dem Dreher, das gehört nicht dazu, oder? Oder steht das da? Ist das drangebaut? Was ist das für ein Teil? Das habe ich noch nie gesehen.
Speaker3
00:28:41
Das ist von DS Audio, das ist eine japanische Firma. Das ist spezialisiert auf optische Tonabnehmer und bei anderen bauen die auch Zubehör. Und das ist ein Ionisierer, der tut also die Luft mit Ionenpartikeln bestrahlen. Und dadurch wird eigentlich die statische Aufladung von der Schallplatte entfernt. Also häufiger kommt der Knacksen eigentlich von Schmutz in der Rille oder eben von statischer Aufschaltplatte und dieses Gerät entfernt das.
Speaker2
00:29:06
Okay, verstehe. Ne, habe ich auch so meine Erfahrungen mit, allerdings jetzt nicht mit so einem professionellen Teil, sondern ich habe halt so eine Pistole, wo man dann die ionische...
Speaker3
00:29:16
Die Zero-Stat-Gun.
Speaker2
00:29:18
Ja, die Zero-Stat und dann, da muss ich sagen, habe ich sehr positive Erfahrungen mitgemacht. Ich muss ein paar Leute in der Community überzeugen, dass das irgendwie Sinn macht, aber bei mir das total, also von extremen Knistern, dass man es schon spürt, dass die Blätter gleich mit Ladung auf abhebt bis zu 0,0. Also kann ich sehr empfehlen, wenn man da Probleme hat. Und natürlich eine Blattenswaschmaschine.
Speaker3
00:29:37
Genau, ja.
Speaker2
00:29:39
Ja, also wenn ich jetzt den Vergleich hier mit der Zeitmaschine und dem DeLorean mache, dann muss ich sagen, hätte Doc Brown das Ding richtig gebaut, dann hätte es so ausgesehen, weil der DeLorean sieht ja gegenwissen gebastelt aus bei euch. Da merkt man dann, dass da jede Schraube und jedes Bauteil sitzt. Wahnsinnig hochwertig, unglaublich. Und du selbst, was machst du in der Firma?
Speaker3
00:29:59
Also wir sind eigentlich eine Ein-Mann-Firma. Es ist in der Schweiz, wir importieren diverse High-End-Marken und anderen eben auch Kronos für die Dachregion. Mir gehört auch noch die Firma Clarisis Audio. Wir haben eigentlich große Benchton-Lautsprechersysteme, haben die auch schon München und weltweit ausgestellt.
Speaker2
00:30:15
Ah, die sind auch schon mal bei Vinyl und tatsächlich.
Speaker3
00:30:17
Genau, und so bin ich eigentlich über die Lautsprechermarke an verschiedene Gleichgesinnte in der Szene gekommen, verschiedene Marken. Und darauf haben sich dann Freundschaften entwickelt und daraus eben dann auch eine Schweizer Firma, die angefangen hat, diese ganzen Marken, mit denen wir weltweit ausgestellt haben, eben zu importieren und teilweise eben exklusiv in der Schweiz oder in Europa und ja, wir haben ja so noch Kontakte geknüpft, dann habe ich auch darüber den Jan kennengelernt, auch von Topaz HiFi und so haben wir dann eine Partnerschaft gemacht für den deutschen Raum und aus dem Grund stellen wir das aus.
Speaker2
00:30:51
Und ich sehe es ja auch gerade hier exklusiv bei Topaz, ist dann eben auch nochmal in die Richtung, die Kooperation, ja, perfekt.
Speaker3
00:30:58
Genau, das ist uns wichtig. Ja, sehr cool.
Speaker2
00:31:00
Hast du noch so ein paar deeper Insights zu dem Setup hier, was vielleicht noch keiner weiß oder die wenigsten wissen, was du gerne noch mit uns teilen möchtest? Ansonsten würde ich nämlich sehr gerne gleich mal hören.
Speaker3
00:31:12
Ja, vielleicht auch die Geschichte. Also hinter dem Brand steckt eigentlich ein Mann, das ist Louis Desjardins, das ist ein Kanadier. Und Dui hat angefangen, Tonarme zu entwickeln und hat auch dann ein US-Patent bekommen für die Tonarmkonstruktion. Mhm. Und der Geschichte oder der Legende danach hat er eigentlich dann noch den passenden Plattenspieler entwickeln müssen für den Tonarm. Es fing also alles eigentlich an bei der Quelle. Über den Tonarm danach kamen die Plattenspieler, danach die Phonoforstufe und eben das gesamte analoge Kunstwerk. Das ist eigentlich eine Vision eben von Louis Desjardins. Und es ist eine Zwei-Mann-Firma in Kanada. Es ist alles handgefertigt. Sehr begrenzte Stückzahl und wie ich schon erwähnt habe, hier ist jetzt die Nummer 10 und wir reden da vielleicht von 25 Einheiten, die weltweit eben dann schon verkauft sind. Wow.
Speaker2
00:31:59
Also ich merke schon hier, Deidesheim, Ort der Superlativen, du bist jetzt nicht der Erste, der mir was zeigt, was hier wahnsinnig selten ist. Wir hatten eben die Äußer, den CD-Beläger von Transrotor.
Speaker3
00:32:09
Also Wahnsinn, ja.
Speaker1
00:32:11
Sehr cool.
Speaker2
00:32:12
Also wie gesagt, ich brenne jetzt drauf, auch mit deinen Geschichten, die du hier mit uns geteilt hast. Dafür herzlichen Dank, jetzt hier mal in die Erlebnisposition zu gehen, in Stejo Dreieck und mir das anzuhören. Bin sehr gespannt.
Speaker3
00:32:23
Danke dir.
Speaker2
00:32:24
Danke dir. Das war jetzt auch wieder gerade eine sehr lustige Situation. Ich habe dann reingehört bei Kronos Audio und es gab dann Musikwunsch für Wolfgang Bernreuther, der Song von ihm. Er selber hat sich quasi gewünscht, dass es auf der Anlage von Kronos Audio läuft. Und in dem Moment kommt er quasi zum Song mit dazu und spielt auf seiner Gitarre und gibt dann nochmal so eine Live-Ebene in die abgespielte Musik, die übrigens fantastisch geklungen hat, mit rein. Also sehr cooles Event und sehr coole Idee, das mal so miteinander zu verbinden, Live-Musik und Musik über die Anlage. Und jetzt stehe ich hier vorm Weingut. Besonders freue ich mich, dass ich jetzt den Genuss mit Wein und Haifi hier zusammenbringen kann mit einer Kellerführung hier beim Weingut von Winning. Das Ganze hat organisiert der liebe Volker, der Veranstalter von MT Haifi Tonstudio und ich bin natürlich sehr gespannt, was ich da noch über den Wein lernen werde. Das heißt, wir gehen jetzt unten durch den Weinkeller und erfahren mal ein bisschen was über den Wein und sicherlich auch noch über das Weingut. Also triffen wir mal kurz ab von Haifi und tauchen mal in diese Genusswelt sozusagen ein. Viel Spaß.
Speaker1
00:33:36
Liebe Gäste, herzlich willkommen im Weingut von Mining hier in Deidesheim. Dieses Mal im Rahmen der Haifi-Messe von MT Haifi Tonstudio in Neustadt an der Weinstraße. Es ist mir eine große Ehre. Die Chefpersönlichkeit ist mit dabei. Wir gehen in unseren Keller und Weinproben bei mir sind eigentlich annähernd nie an einem Tisch, auf einem Stuhl und da referiert der Winzer. Weinproben bei mir gibt es im Keller. Das sind viele hundert Meter Kellerräume. Wir trinken die großen Gewächse von 2024 vor zehn Tagen gefüllt. Ganz, ganz jung probieren wir. Großartig feiner Jahrgang. Und dann gehen wir ans Fass und probieren die 25er große Gewächse aus den Halbfudern. Zwei recht unterschiedliche Jahrgänge, aber beide elegant, beide frisch. 25 mehr exotisch, 24 mehr klassisch. Lasst euch auf die Reise ein, wir gehen los. Zur Vergärung muss ich sagen, wir geben den Saft ins Fass, ohne Schönungsmittel, keine Trauben. Im Notfall kann man natürlich eingreifen, aber ich sage 99% unserer Weine, es ist weder der Saft, noch die Trauben, noch der Wein behandelt. Keine Gelatine, kein Bentonit, PVPP, all diese Mittel, die ihren Sinn machen, wenn die Trauben nicht optimal sind, setzen wir nicht ein, weil wir uns mit den Trauben halt richtig. Vom ersten deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck, einer seiner Lieblingsweine, Forster Ungeheuer, Eröffnung Suesskanal hat die Königin von Frankreich Forster Ungeheuer ausschenken lassen. Das ist ein Familienname, Ungeheuer, der existiert heute noch. Also es gibt kein Loch Ness oder so irgendwas in der Pfalz, aber es gibt zwei Graderseen, zwei ehemalige Vulkankegel. Die Menschen haben den Basalt abgebaut. Zwei wirklich mystische Graderseen mitten im Wald, zwischen Forst und Wachenheim, nach Westen den Wald hoch. Mittlerweile auch eine Holzplattform, so ein breit gebauter Turm, von der man in den Grader schauen kann. Lohnt sich wirklich. Tolle Wanderung, ganz nett im Felser Wald. Und dann kann man sich das anschauen. Und der Stahltank lässt halt keinen Sauerstoff rein. Die Phenole, die auch in der Traubenschale sind, auch in der Kerne, in der Stiele, die auch polymerisieren sollten, damit es Polyphenole sind, die schützen nicht nur unser Herz, die schützen vor allem auch den Wein vor Oxidation. Die machen ihn frisch, die machen ihn salzig und mineralisch. Das ist nämlich meistens das Phenol und die Säure, die salzig und mineralisch schmeckt und nicht die Mineralien. Selbstverständlich sind in einem spitzen Wein, in einem konzentrierten Wein mehr Mineralien und Inhaltsstoffe als in einem dünnen, einfachen Isstretel oder in einem normalen Wein. Aber was wir als Struktur und Würze und Länge und Grip am Gaumen wahrnehmen, was uns die Zunge erfrischt, das sind oft Säuren und die Phenole bzw. Polyphenole. Im Stahltank ist die Polymerisierung sehr schwierig, weil die meisten Reaktionen, bis auf eine Ausnahme von Ethanalbrücken, die in der malolaktischen Gärung meistens gebaut werden, bei Rotweinen, sind alle Polymerisierungen, was diese Gerbstoffe angeht, auf ein Sauerstoffmolekül angewiesen. Wo soll das im Stahltank herkommen? Wir haben hier kein Baudatum. Der andere Keller gibt es in Stein 1846. 1849 war die Eröffnung, Wir sind hervorgegangen aus dem Jordanschen Gut. 1711 kam der Ludwig Andreas Jordan aus dem Savoyen in die Pfalz und 1718 hat er dann in Deidesheim das Jordansche Gut gegründet. Das wurde 1849 durch drei Töchter geteilt, Basermann Jordan, Reichsrat von Buhl, so hießen sie es später, und erst Dr. Deinhardt und dann von Winning. Der Leopold von Winning war der Schwiegersohn von der Emma Deinhardt und hat es umbenannt, den Hauptmann von Winningens Edelweingut. Als er im Ersten Weltkrieg gestorben ist, hat die Witwe verkauft, dann hieß es wieder Deinhardt und wir haben mit den drei Enkelkindern von Leopold von Winning, haben das wieder eintragen lassen, also praktisch eine Art Neugründung namentlich und seither heißen wir wieder Weingut von Winning. Also es hieß in der Geschichte zweimal Deinhard, zweimal von Winning. Ich hoffe es bleibt jetzt so. Ich hätte auch Winning genommen. Ja, der Leopold von Winning war ein ganz ganz besonderer Mann. 800 Jahre alter Adel, aber auch ein leidenschaftlicher Winzer. Der hat nicht einfach nur eingeheiratet, der hat den VDP, den Verband der Prädikatsweingüter, mitgegründet. Er war auch der erste Präsident der Sektion Pfalz und er hat den Deutschen Weinbauverband mitgegründet. Da denkt man, oh ja, was ist denn das? Der wurde gegründet, um den deutschen Wein zu retten. Man hat mit Reblaus und der Peronospora, also der Vollniss, die aus Amerika, die Krankheit eingeschleppt wurde, hat der Weinbau wirklich Existenzprobleme gehabt. Das hätte alles vor die Hunde gehen können. Und der Deutsche Weinbauverband und auch die Staatsweingüter, die es in den Weinregionen auch noch gibt, manches gehört auch noch dem Staat, das wurde alles ins Leben gerufen, um wissenschaftlich dem gegenzusteuern, zu steuern, wie macht man den Wein wieder lebendig, wie macht man die Weinberge wieder lebendig. Da hat er auch mitgewirkt. Im Ersten Weltkrieg ist er dann gefallen. Forster Pechstein. Nach dem Forster Ungeheuer, die Haifi-Leute wissen es auch, es gibt ein Basissegment, es gibt ein Mittelsegment, es gibt ein Topsegment. Die meiste Hersteller haben schon drei Linien. Wenn man sagt, wir haben unseren Gutswein, unsere erste Lage und unser großes Gewächs. So ist es auch ein Burgund. Ortswein, Millage, Premier Grus, Grand Grus. In den Grand Grus gibt es noch Abstufungen. Das gibt es beim Hi-Fi manchmal auch. Nochmal ein anderes Netzteil. Hier redet man über eine andere Lage. Aber man darf ja mal sagen, wo einem das Herz am meisten schneigt. Das ist für mich... Schon als Student, lang ist es her, habe ich mir Pechstein vom Mund abgespart. Eine Kiste, eine Flasche hat er Kork, die anderen elf haben mich weggebeamt. Und das über 15 Jahre. Ich habe also diese elf Flaschen über 15 Jahre getrunken. Jede ein Erlebnis. Der überwiegende Teil aus dem Reiterpfad ist als erste Lage klassifiziert, völlig in Ordnung. Was Vielschichtigkeit, Langlebigkeit und Noblesse und Feinheit angeht, wäre das in Blindproben bei großen Gewächsverkostungen nicht der Verlierer im hinteren Feld. Die müssen, glaube ich, einigen Hirnschmalz einsetzen, dass die Temperatur nicht schwankt. Also der Ruhestrom und die Größe der Kühlritten, die Art der Transistoren oder Röhren plus der richtige Ruhestrom und dann die passende Kühlung. Die Wittelsbacher aus Bayern waren ausgestorben, die Pfälzer Wittelsbacher haben eigentlich Bayern geerbt. Nur, um das Erbe anzutreten, war im Erbschaftsvertrag festgelegt, der Karl Theodor musste den Hof nach München, nach Bayern verlegen. Die Wittelsbacher, ich weiß nicht, wo die sich heute befinden, aber die haben keinen schlechten Job gemacht, die waren ganz, ganz nah am Kaiser. Und der Spruch ist ganz nah am Leben. Von der Wiege bis zur Bache, also von Geburt bis zum Tod, Trinken ist das einzig Wahre. Ich sage dazu immer, alles mit Maß und Ziel. Bitte vernünftig genießen, das verlängert das Leben. Wer es übertreibt oder unvernünftig macht, der geht gewisse Risiken ein.
Speaker2
00:41:35
Wow, also ich habe ja schon viele Führungen hier in der Pfalz mitgemacht und mir ist das nicht ganz fremd, aber du hast es noch mal ganz besonders toll gemacht und jetzt auch diese Verbindung mit HiFi. Vielleicht kannst du das nochmal so ein bisschen für uns subsumieren. Wo siehst du die Verbindung zwischen dem Wein und dem Genuss runter dem Wein und Haifi?
Speaker1
00:41:52
Um es ganz provokant zu sagen, wir reden über Dinge, die man ja zum Leben nicht braucht. Musik, Wein, es braucht auch keiner tolles Auto, es braucht keiner Malerei oder eine plastische Kunst. Aber es macht das Leben schöner. Für mich, für meine Lebensfreude ich könnte ohne Musik nicht leben und ich will ohne Wein nicht leben Wenn man die Freude und die Glücksgefühle, die man mit beiden haben kann, ein Resümee ziehen will, was es denn ist, da kommt man vielleicht auf den gleichen Nenner, dass der Geschmack auf der Zunge und mit Menschen zusammenzusetzen und einen tollen Wein zu trinken, weil es ist ja gsellig, kann man sich beim Hi-Fi auch allein mit den Musikern in Verbindung setzen, ohne dass es die Weltstars vor einem sind. Das ist, glaube ich, nicht an Haare herbeigezogen, aber es ist weit hergeholt. Und da kommen wir wieder hin an das Handgemachte, an das Natürliche. Das ist ein Röhrenverstärker oder ein handgemachter Lautsprecher aus einer Manufaktur. Oder auch ein Wein, der jetzt ohne Schönungsmittel in einem Holzfass gärt, ohne Temperaturkontrolle. der Zeit kriegt. Auch bei HiFi ist Zeit nicht nur Geld, es ist auch da Qualität. Es dauert unheimlich lang, sowas zu bauen. Es dauert lang, einen Wein zu machen. Es ist oft auch eine demütige, harte Arbeit, wo man auch Rückschläge in Kauf nehmen muss. Und auf der anderen Seite darf der Mensch, der es genießen kann und genießen möchte, kriegt die Art von Lebensfreude, die auch dazu gehört. Also Musik und Wein gehören für mich zusammen. Das hast du
Speaker2
00:43:47
Wunderschön gesagt und ich danke dir aber ganz herzlich für die ganz, ganz tolle Führung. Es hat wirklich wahnsinnig Spaß gemacht. So, wie versprochen, habe ich nochmal den Dirk von TransRotor für euch. Und jetzt schauen wir uns mal an, was TransRotor selbst hier heute ausstellt.
Speaker1
00:44:02
Weil nur mit der
Speaker2
00:44:03
Oyster seid ihr jetzt heute nicht hergekommen.
Speaker0
00:44:05
Nee, Oyster ist ja auch nicht mehr im aktuellen Programm. Tolles Gerät, aber nicht mehr aktuell. Im aktuellen Programm ist der Lini, wir haben ja hier den gemeinsamen Vorführraum mit Fischer & Fischer, Akkufase und Transrotor.
Speaker1
00:44:19
Und den Bellini haben wir hier in der Schiefer-Variante,
Speaker0
00:44:23
Das eben dasselbe Material ist wie die Lautsprecher, passt also alles perfekt zusammen, ausgestattet mit dem TAA9-Tonarm von uns, den es ja seit fünf Jahren ungefähr gibt, dem Transrotor Figaro-Tornehmersystem. Eben das geht dann in den Phono 8 von Transrotor, unser symmetrischer Phono-Vorverstärker, zweigeteilt mit externem Netzteil. Das ist das Netzteil für den Plattenspieler. Es ist besonders schön, hier diese Kombination mit Fischer und Fischer zu haben, weil der Lieferant für das Material vom Plattenspieler ist eben Fischer und Fischer.
Speaker2
00:45:00
Die auch die Lautsprecher bauen.
Speaker0
00:45:01
Schiefer ist ein perfektes Material für alle Audioanwendungen. Schiefer ist, einmal ist es schwer, immer gut bei Audio und Schiefer ist innen aus vielen verschiedenen Kleinen, mehr weniger und mal mehr dicken Schichten ausgebaut, die eben über die Jahrhunderttausende zusammengepresst wurden. Also ideale Eigenschaften für alles, was mit Audio zu tun hat.
Speaker2
00:45:24
Und mal wieder sehr hochwertig von euch und auch mal eine ganz andere Optik, wo man sonst halt eben eher so dieses Glänzende kennt, was ja auch in unserem Video über die High-End zu sehen ist, wo ihr die ganz verschiedenen Dreher vorstellt. Und es passt natürlich optisch dann auch wahnsinnig gut zu den Lautsprechern. Und da finde ich es gut, dass wir dann auch jemanden da haben, der was zu den Fischer und Fischer-Lautsprechern dann sagen kann. Das wird schon mal rüber. Und dich haben wir gleich nochmal für die Plattenspieler, die ihr hier noch stehen habt. Okay?
Speaker0
00:45:51
Dankeschön.
Speaker2
00:45:52
Und da habe ich nun bei euch den Alex, der uns hier ein bisschen Auskunft geben kann. Stell dich mal kurz vor.
Speaker3
00:45:56
Hi, ich bin der Alex von Fischer und Fischer. Der Dirk hat es ja vorhin schon gesagt, wir spielen heute hier den Transmotor-Plattenspieler mit der Schifahrzarge an den Lautsprechern von Thomas Fischer, die halt aus einem Schifahrgehäuse gefertigt werden.
Speaker0
00:46:09
In dem Fall ist.
Speaker3
00:46:10
Das die 570M. Vier Wege-Lautsprecher, der, glaube ich, bei der Raumgröße und bei dem Setup, was wir hier mit Akkufase machen, sehr gut funktioniert. Wir arbeiten hier mit einem AMT von Peter von Mundorf. Zwei Tiefmitteltöner, die parallel arbeiten. Das werdet ihr nachher nochmal sehen. Rückseitig sind die nach hinten offen. Dadurch habe ich einen sehr schönen Raumeindruck, Dipolart Charakter und kann dadurch kaltlich den Raum sehr, sehr schön füllen.
Speaker2
00:46:35
Was empfiehlt ihr da in Sachen Abstand zu der Rückwand?
Speaker3
00:46:39
Das fällt ein bisschen von dem Raum insgesamt ab. Also Raumbreite, nicht nur die Entfernung zur Rückwand und wie der Raum einfach akustisch geschaffen ist. Wir haben hierher relativ hohe Decken in dem Raum. Das muss man in dem Raum dann so ein bisschen sehen und ganz stark davon abhängig auch, was die Elektronik kann, wie viel Substanz die hat, um die Gute halt mit dem Lautsprecher zurechtkommt. Ja, klar. Also man kann da mal schwierig pauschale Empfehlungen geben. Das muss man dann in der Kombination sehen. Die können mit relativ wenig oder wenig Leistung von den Verstärkern schon gut auskommen und auch in relativ kleinen Räumen schon sehr, sehr gut spielen. Sollte man einfach probieren. Sonst gibt es ja auch noch diverse andere kleinere Lautsprecher, die dann zum Einsatz kommen können.
Speaker2
00:47:19
Und die Marke Fischer & Fischer, wenn du jetzt sozusagen einen Pitch machen müsstest, wie würdest du die Marke beschreiben? Also auf meinem Kanal ist es bisher noch nicht aufgetaucht. Für einiges vielleicht auch neu. Wofür steht Fischer und Fischer?
Speaker3
00:47:31
Das ist eine Manufaktur aus dem Sauerland, die halt das Schiefermaterial, was im Prinzip aus der Umgebung kommt, einsetzt. Familienunternehmen und klein geführtes Familienunternehmen.
Speaker2
00:47:42
Dann mal vielen Dank, dass du so einen kleinen Eindruck gegeben hast. Und ich werde jetzt auf jeden Fall mal Folgendes tun. Ich werde mich mal hier so absolut in Stereo-Dreieck setzen und dann mal schauen, wie das Ganze so wirkt.
Speaker3
00:47:53
Viel Spaß beim Stehen.
Speaker2
00:47:54
Dankeschön. So, und da sind wir wie versprochen hier im Nebenraum und da habt ihr noch ein paar mehr Schätze stehen. Man kann sie zwar nicht hören, aber man kann sie anschauen und genießen.
Speaker0
00:48:05
Genau. Ja, das machen wir ja immer so, dass man an einer Stelle vorführen kann, an einer anderen Stelle Geräte, wo man auch ein bisschen was erklären kann.
Speaker1
00:48:13
Zeigen kann. Wir haben hier ein ziemlich großes Programm,
Speaker0
00:48:17
Was eben geht vom Max, der hier auf der Seite steht und über den Z3. Bellini haben wir hier auch, allerdings nicht in der Schieferausführung, wie der, der drüben mit Fischer und Fischer spielt, sondern in der klaren Ausführung mit Haube hier. Dann haben wir hier noch den Transrutor Alto. Das ist so ein Gerät, was ich besonders mag in unserer Kette, in unserem Portfolio. Der hat eine tolle Tonambasis, die man in der Höhe verstellen kann. Also den sogenannten Vertical Tracking Angle kann man während des Spielens verstellen, also das System auch nach Klang auf die richtige Höhe einstellen.
Speaker2
00:48:55
Und dann nochmal so die ganze Bandbreite sozusagen. Kann man schon sagen, dass ihr alle Bereiche dann nochmal abdeckt, also auch die Einsteigermodelle bis dann hoch.
Speaker1
00:49:05
Also hier sind wir vertreten, man kann sagen, vom sogenannten Einsteigermodell, wobei ich den Ausdruck immer nicht mag,
Speaker0
00:49:12
Weil bei uns ist das kein Einsteigermodell, das ist kein Kompromiss, sondern das ist auch schon ein High-End-Platten-Spiel.
Speaker2
00:49:18
Ja, der steigt halt hoch ein, dafür ist er auch bekannt.
Speaker0
00:49:22
Genau, also das ist nicht so, dass man dann sagt, ja, da steht der Name Transrotor drauf, aber eigentlich ist das einfach nur günstig zusammengehauen. Das stimmt nicht. Es sind auch dieselben Menschen, die in Anführungszeichen günstige Sachen bei uns bauen, wie die, die die ganz Großen bauen. Und dann geht es eben so, bis bei uns so, sagen wir mal, im Mittelfeld, die Plattenspiele. Also preislich in der Klasse 4000 bis knapp 20.000 Euro. Okay, ja.
Speaker2
00:49:49
Aber ich finde es ja auch wichtig, dass die, die von den ganz großen Geschossen träumen, dann vielleicht mal irgendwo anfangen können, um in die Welt reinzukommen. Denn es ist, glaube ich, für viele ein Traum, auch irgendwann mal so ein Gerät da stehen zu haben, da irgendwie hinzukommen und sich auch an der Marke erfreuen zu können. Und ihr seid einfach für mich so in Deutschland eine der ganz wichtigen Marken, wo dieser Manufakturgedanke und dieser Wiedererkennungswert ganz besonders stark umgesetzt sind und natürlich high and poor.
Speaker0
00:50:23
Vielen Dank. Ja, diese Manufaktur ist ja so ein etwas überstoppiertes Wort. Ich habe das neulich schon mal erwähnt, ich war neulich im Bahnhof, wollte was essen, war in der Fritten-Manufaktur.
Speaker2
00:50:38
Wenn man da Vergleiche zählt, bei euch weniger fettig, also das wird schwierig.
Speaker0
00:50:43
Bei uns oder auch bei Fischer und Fischer ist es dasselbe. Es sind einfach Handwerksfirmen, wo sich auch dieser Manufakturgedanke, den viele künstlich herstellen durch irgendwelche Labels, sich einfach ergibt. Das sind kleine Firmen, wo jedes Modell wird exklusiv gebaut. Das sind keine Riesenserien und dadurch entsteht eben eine gewisse Qualität einfach.
Speaker2
00:51:03
Wissen auch viele gar nicht. Ich glaube, wir hatten es aber schon mal an irgendeiner Stelle.
Speaker1
00:51:07
Wie groß ist so euer Unternehmen? Wir sind zwölf Leute alle zusammen, also ein sogenanntes Kleinunternehmen.
Speaker0
00:51:14
Ja, okay.
Speaker2
00:51:16
Klein, aber mit ganz viel Leidenschaft und Liebe zum Detail und vor allen Dingen zur Perfektion. Also es ist immer wieder Freude, eure Produkte zu sehen und freue mich heute natürlich ganz besonders, dass sich der Geschäftsführer persönlich Zeit genommen hat, hier ein bisschen drüber zu reden. Also vielen Dank, Dirk.
Speaker0
00:51:31
Vielen Dank.
Speaker1
00:51:32
Ich bin mir sicher,
Speaker2
00:51:33
Ihr habt schon mal da draußen von THD gehört. Die sind nämlich auch hier und da haben wir jemanden, der sich gerne mal vorstellen möchte.
Speaker3
00:51:40
Hallo, ich bin der Andreas von THD Audiovertrieb vom schönen Kimsee. Wir sind heute hier und zeigen Geräte von der Firma Unison Research, Rega, Cyrus, Opera und haben auch noch von Fein ein Lautsprecher-Pärchen bestellt.
Speaker2
00:52:02
Okay, sehr schön. Und das zeichnet ja THD irgendwo aus. Ihr seid als Vertrieb sehr breit aufgestellt. Ihr habt viele Marken, wenn ihr in Zusammenarbeit und hier dann auch im deutschsprachigen Raum die Versorgung sicherstellt sozusagen. Und deswegen machen wir jetzt mal so einen kleinen Überblick. Ja, so ein paar, wie kann man sagen, Kostproben. Wir sind ja hier beim Weih, was so alles dasteht. Schauen wir rein.
Speaker3
00:52:24
So, und hier haben wir den Rega P10 stehen mit einem System von Excalibur Midnight Blue. Hier sind wir in der Referenzklasse unterwegs. Dann haben wir hier von Rega passend die Aura als Phonostufe. Auch hier sind wir im Top-High-End-Bereich. So, dann haben wir hier die beiden Neuheiten von der Firma Unison Research. Einmal den Unico 3 V2 und Unico DM V2.
Speaker2
00:52:58
So, jetzt sind wir mal rüber gewechselt. Wir bleiben bei der gleichen Marke, nämlich Unison. Was hast du denn da noch schönes Schnell?
Speaker3
00:53:03
So, dann haben wir hier noch den S6 Black Edition stehen. Mit einer Goldline KT77 Bestückung. Und aus dem Hause Unison die Marke Opera mit der Quinta V2.
Speaker2
00:53:17
Ja, wie der Banner hier hinter dir verrät, habt ihr ja auch noch einiges hier von Cyrus stehen. Was dürfen wir da erleben?
Speaker3
00:53:26
Also wir zeigen hier von Cyrus den Streamer, Amp und PSU und im Übrigen kommt da bald auch noch eine weitere größere Serie.
Speaker1
00:53:37
Okay, spannend.
Speaker2
00:53:38
Die 80er. Und wann kommt die?
Speaker3
00:53:41
Voraussichtlich für Deutschland Mitte des Jahres.
Speaker2
00:53:44
Okay, alles klar. Spannend. Und auch diesen Mann hier kennt der aufmerksame Vinyl- und Zuhörer oder ZuschauerIn. Nämlich es gab mal eine Story, stimmt's, Janis, wo ich bei dir im Plattenladen war und ein bisschen von dir berichtet habe. Sogar einen Post mit Fotos und alles. Aber ich habe tatsächlich noch nie mit dir auf Vinyl- und oder im Podcast gesprochen. Du baust heute die Brücke, du hast Schallplatten mit dabei, die Musik, um die es ja eigentlich geht beim HiFi-Hören, also sehr cool, dass du hier welche verkaufst. Erzähl doch mal ein bisschen von deinem Plattenladen.
Speaker3
00:54:18
Die Firma, in der ich bin, oder meine Firma, ist wahrscheinlich der älteste Schallplattenversand in Deutschland. Ich kann es nicht beschwören, ich müsste recherchieren, aber den Laden gibt es seit 1972, mein Vater hat den gegründet, ich mache es in zweiter Generation. Meines Wissens gibt es keinen, der es schon länger macht.
Speaker0
00:54:39
Okay.
Speaker3
00:54:40
Schon bei meinem Vater war die Firmenphilosophie etwas Besonderes zu bieten. Es gab damals eigentlich keinen Mainstream bei uns im Laden. Die Firma war damals in Karlsruhe. Es gab also ein echtes Ladengeschäft. Hopf kaum. Mein Vater war in reiner Klassik und Jasmine. Und auch da, also wenn man Karajan wollte, musste man ihn bestellen. Ich mache es eigentlich in ähnlicher Form weiter. Ich habe das Repertoire ausgeweitet, auch auf den Popsektor, aber auch da ficke ich die Sachen, die mich interessieren, raus. Chartfahre interessiert mich nicht. Ich habe auch keine Ahnung, was sich da momentan abspielt. Das heißt nicht, dass ich keine aktuelle Musik höre und anbiete, ganz im Gegenteil, aber halt eher die nicht ganz so eindeutigen Sachen, die Dinge, die man halt etwas suchen muss und die man vielleicht auch von jemandem gesagt bekommen muss, die einem nicht in der Presse auch einfach so entgegenspringen oder in der Werbung sowieso nicht.
Speaker2
00:55:40
Und ich habe dich ja damals in meinem Webinar schon sehr loblich erwähnt. Du bist wahnsinnig umtriebig zu kuratieren. Also in vielen Quellen liest man ja immer so diese vorgefertigten, schon von Band oder Label ausgefüllten Rezensionen zu irgendwelchen Platten. Bei dir ist wirklich alles handgeschrieben. Du hast einmal diesen Newsletter, habe ich jetzt gehört, wo man freitags immer bekommt, per E-Mail kann man sich anwenden. Ich würde das mal unten verlinken, dass ihr euch da anmelden könnt. Und dann noch zusätzlich, und das kriege ich ja schon seit jetzt gut einem Jahr, wo ich bei dir war, dieses coole zusammengestellte Heftchen, das dann wirklich per Post kommt, wo dann auch nochmal ganz viele Rezensionen drinstehen. Es muss doch wahnsinnig viel Arbeit sein.
Speaker3
00:56:21
Das ist tatsächlich wahnsinnig viel Arbeit. Also insbesondere der Katalog, klar die Besprechungen sind dieselben wie im Newsletter, aber das Layout dann so hinzukriegen, vor allen Dingen ist der Katalog natürlich auch seitenmäßig begrenzt, sonst explodieren die Portokosten. Und die schlimmste und unerfreulichste Arbeit jedes Mal, wenn ich so ein Heft mache, ist es zu kürzen.
Speaker2
00:56:46
Das glaube ich, ja. Ja, ja, gerade im Printbereich, da hat man Begrenzen.
Speaker3
00:56:50
Wenn ich damit anfange, habe ich in der Regel etwa 140 bis 160 Seiten und 72 darf er haben.
Speaker2
00:56:56
Wahnsinn.
Speaker3
00:56:57
Alles andere gibt es dann halt nur online. Also wer alles lesen will, was ich so schreibe über die Woche, der meldet sich auf den Freitagsknussletter an auf meiner Homepage. Und den gibt es dann jeden Freitagvormittag mit etwa 40 bis manchmal auch 50 neuen Rezensionen. Ja, sehr geil.
Speaker2
00:57:16
Und man kann auch sagen, du bist ein Analog-Fan durch und durch. Das fängt schon bei deinem Sonnenplattenspieler an, den du im Laden hast und geht bei deinem Computer weiter, wo du die Rechnungen schreibst. Also was hast du da nochmal für ein Schätzchen stehen? Also ich meine jetzt nicht den Computer.
Speaker3
00:57:33
Der Plattenspieler ist ein EMT 948. Das ist ein Studio-Platten-Spieler. Wenn man in den 1980er-Jahren Radio gehört hat, dann hat man letztendlich mit diesen Geräten gehört. Und die sind, als die ganzen Sender leichtsinnigerweise ihre Analogbestände alle rausgeschmissen haben, sind die halt ausgemustert worden. Mittlerweile ist es fast unmöglich, sie aufzutreiben. Ich war damals schnell genug. Ich habe einen zu Hause stehen und einen im Büro.
Speaker2
00:58:03
Kann auch sagen, sowas habe ich noch nie gesehen. Du hast gleich zwei, also ich werde es mal für die YouTube-SchauerInnen da draußen einblenden. Ich habe ja noch die Bilder von damals, also es war auf jeden Fall sehr, sehr cool, als mich da rumgeführt hast. Ich habe bei dir auch damals eine Platte gekauft, es war die Wild God, aber du hast jetzt heute auch von mir eine Aufgabe gekriegt. Zeig mal Platten, die jetzt stellvertretend sind für deinen Laden oder wo du besondere Verbindungen zu hast. Bin gespannt, was hast du da rausgesucht?
Speaker3
00:58:33
Also das Erste, was ich rausgesucht habe, ist das legendäre Carnegie Hall-Konzert von Harry Belafonte. Das mag jetzt vielleicht etwas altbacken wirken. Das ist jetzt nicht unbedingt der letzte Schrei. Das ist 1959 aufgenommen und eigentlich auch sehr, sehr bekannt. Nichtsdestotrotz, es ist nicht nur klanglich unwafeindlich gut. Also was die 59 als Live-Aufnahme da hingelegt haben, das Ding hat eine Präsenz, eine Natürlichkeit. Das geht heute immer noch nicht besser, eher schlechter.
Speaker2
00:59:08
Kann ich bestätigen, habe ich übrigens auch gerade vor kurzem erst wieder gehört, weil man immer wieder hört,
Speaker3
00:59:13
Dass das so audiophilisch ist. Das ist aber vor allen Dingen auch von den klanglichen Perspekten abgesehen. Es ist eine musikalische und auch von der Performance her eine absolute Sternstunde, eine Glanzleistung, also was dieser Mensch da damals auf der Bühne der Carnegie Hall gemacht hat, als farbiger vor einem durchgehend weißen Besserverdiener-Publikum, wie der die eigentlich auch vorgeführt hat, teilweise, ohne dass sie es gemerkt haben, natürlich. Das ist bis heute, ja, es ist eine einzigartige Platte. Es ist ein wunderbares Dokument und es macht nach all den Jahren immer noch und immer wieder Spaß zu hören.
Speaker2
00:59:52
Und ja auch legendäre Location einfach, ja.
Speaker3
00:59:55
Natürlich, klar.
Speaker2
00:59:56
Okay, und was hast du noch schon gesagt?
Speaker3
00:59:58
Das zweite ist jetzt etwas ungewöhnlicher. Das ist eine Schallplatte von Duke Ellington. Also es ist auch eine Wiederauflage natürlich, eine hochqualitative. Das Originalalbum ist 1951 erschienen, also wirklich in der Kinderstube der Langspielplatte. Die gab es damals seit drei Jahren. Und das Besondere daran ist, dass Ellington hier erstmals seine Stücke so spielen konnte, wie er sie tatsächlich in den Venues der Zeit, in den Klubs hat aufführen können. Davor gab es die Schellack-Platte und die Single. Er hat dann maximal drei bis vielleicht viereinhalb Minuten, auf Schellack maximal drei tatsächlich, Zeit gehabt, um seine Stücke darauf einzudampfen. Die gingen aber eigentlich, wenn man sie damals live gehört hat bei seinen Auftritten, doch eher zwölf bis 15 Minuten. Und hier sind jetzt also erstmals, es sind nur vier Stücke auf der Platte tatsächlich, also zwei auf jeder Seite, in denen...
Speaker1
01:01:02
Es steht auch da in den Concert-Arrangements,
Speaker3
01:01:05
Also so, wie er sie aufgeführt hat. Insofern ist das auch einfach ein Stück Schallplatten und Jazz-Geschichte.
Speaker2
01:01:10
Und ich habe sie bisher verpasst, also danke fürs Lücke-Föhn. Da sieht man wieder dieser Mann, der kuratiert live hier. Der muss gar nicht vor seiner Schreibmaschine sitzen, der kann das auch so frei performen. Letzte Blätter hast du noch Füns?
Speaker3
01:01:24
Dann habe ich noch was, damit es nicht heißt, dass der Oboda nur Musik von Leuten hört, die schon seit Jahren tot sind. Das ist das ganz aktuelle Album eines jungen Songwriters.
Speaker2
01:01:34
Das kenne ich wieder,
Speaker3
01:01:35
Ja. Nennt sich Tyler Ballgame, eigentlich heißt er Tyler Perry. Die hat mir so gut gefallen, dass ich sie also auch dieses Mal als Titelthema genommen habe.
Speaker2
01:01:43
Genau, deswegen ist sie mir fast schon in der Zeit eingebrannt, weil ich gucke jeden Tag auf deinen Prospekt drauf, weil ich immer dran vorbeikomme bei meinen Zeitschriften.
Speaker3
01:01:50
Das ist ein ganz wunderbarer Sänger. Ich bin mir erinnert an Roy Orbison oder Harry Nielsen, also an einige der wirklich allerbesten als songwriter kann man ihn vielleicht vergleichen mit jackson brown james taylor so die die ecke diese diese kalifornische schule der 70er er begegnet ihn absolut auf augenhöhe es ist also ein mensch von dem wir glaube ich noch eine menge erwarten können ja das
Speaker2
01:02:21
Glaube ich auch es ist im moment in aller munde ich habe schon an mehreren ecken gehört und finde ich sehr cool und gute Wahl auch fürs Cover. Janis, Träumchen, jetzt haben wir auch noch ein paar Schaltplatten, die wir hier auflegen können auf die neuen Anlagen, die wir träumen oder die wir jetzt vorstellen oder die Komponenten, die wir bestellen. Sehr cool, dass du diese wichtige Lücke auch noch gefüllt hast und wir werden natürlich alles von dir verlinken, dass man dann auch, wenn man möchte, regelmäßig was von dir hört und ich komme natürlich auch wieder im Plattenladen vorbei, wenn es mich mal wieder in die Stadt treibt. Also vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast.
Speaker3
01:02:50
Gerne.
Speaker2
01:02:51
Ja, das war mal ein kleiner Bericht von High End im Weingut hier bei dem Weingut von Winning in Deinesheim. Ja, das war wirklich ein Tag mit vielen tollen Eindrücken jetzt hier zuletzt. Mit alten Bekannten nochmal, mit dem Jannis von Connoisseur Mail Order. Ja, herzlichen Dank nochmal an Volker von MT HiFi Tonstudio für die Einladung, für's hier sein dürfen. und habe mich wahnsinnig wohl gefühlt. Und natürlich auch danke an Jan von Tobas High Fidelity, der mich hier so herzlich eingeführt hat in die High Fee Community. Und ja, jetzt gehe ich nach Hause und ich muss sagen, ich habe wieder einen ganzen Bergen neuer Leute kennengelernt und heute auch, wie bei vielen Veranstaltungen, wo ich in letzter Zeit war, diese Leidenschaft gespürt für das, was sie machen. Heute nochmal diese neue Komponente mit dem Wein mit dabei, denn auch da war viel von dieser Leidenschaft zu spüren. Und das hat wahnsinnig Spaß gemacht. und ich hoffe auch euch hier mitzureißen. Sollte das der Fall sein, freue ich mich natürlich sehr über ein Like von euch und gerne auch mal einen Kommentar, was euch jetzt besonders gut gefallen hat. Vielleicht habt ihr auch Fragen, gerne unten reinschreiben, egal ob ihr jetzt beim Podcast seid, das bei Spotify schreibt oder eben bei YouTube. Macht's gut. Ciao.