Vinyl & ... Podcast

Timo Klingelhöfer

0157 - Top 3 Alben des 2. Quartals 2026 (Vinyl & ... Quartett - vinylandthewolf, stubenrocker73, djsvenhelwig)...

Nick Cave & The Bad Seeds? Idles? Heartworms? Salò? Genesis Owusu? The Streets? Desertfest 26? Bill Laurance solo? Tame Impala? Die Toten Hosen? Quicksand? Shelter? Ethel Cain? Crimson Roots? Olivia Rodrigo? DJ Seinfeld? Boards Of Canada? Death Cab For Cutie? My New Band Believe? American Football? Elder? Kevin Morby? Gidon Carmel & Kyle Morton? Hanry? Neurosis?

26.06.2026 145 min Timo Klingelhöfer

Zusammenfassung & Show Notes

Herzlich willkommen bei Vinyl & … Quartett. In dieser beinharten Runde, bestehend aus Wolfgang (vinylandthewolf), Marc (stubenrocker73), Sven (djsvenhelwig) und mir, Timo (vinylund), geht es heute wieder auf die Zielgerade eines spannenden Rennens. Vier Musikbegeisterte, unzählige Meinungen und jede Menge Alben kämpfen um die vorderen Plätze im 2. Quartal 2026. Wie bei einer großen Rundfahrt zählt nicht nur der erste Eindruck. Manche Alben starten furios, verlieren aber auf den letzten Kilometern an Kraft. Andere arbeiten sich Etappe für Etappe nach vorne und überraschen mit einem starken Finish. Wir diskutieren, vergleichen, bewerten und streiten natürlich auch ein wenig darüber, welche Veröffentlichungen sich heute das begehrte Lila Trikot von Vinyl & … sichern können. Also schnappt euch ein isotonisches Getränk gegen die Hitze, freut euch auf Gegenwind, steile Anstiege und spannende Zwischensprints und begleitet uns auf dieser musikalischen Etappe...

Giveaway:
Crimson Roots - Open Roads...

Sven verlost ein Exemplar dieser spannenden Neuerscheinung.

Open Roads verbindet Americana, Folk und Roots-Rock zu einem warmen, ehrlichen Soundtrack für lange Fahrten und weite Horizonte. Zwischen Melancholie und Aufbruchsstimmung erzählen die Songs von Freiheit, Begegnungen und dem Unterwegssein – ein Album, das Fernweh weckt und gleichzeitig zum Innehalten einlädt.

Um teilzunehmen, hinterlasst einen Kommentar bei Spotify mit dem Hashtag #giveaway.

Das Gewinnspiel läuft bis zum Freitag, den 03. Juli 2026 um 18.30 Uhr.

Die Schallplatte wird im Rahmen einer plattformübergreifenden Verlosung verlost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu den folgenden Plattformen: YouTube, Spotify, Instagram...

Links zur Sendung:
Sprecher*innen:
vinylandthewolf (Instagram): https://www.instagram.com/vinylandthewolf/
Vinyl and Music by Vinyl and the Wolf (Threads): https://www.threads.com/@vinylandthewolf?igshid=NTc4MTIwNjQ2YQ==
vinylandthewolf (TikTok): https://www.tiktok.com/@vinylandthewolf?_t=ZN-8xEWee6fDNu&_r=1
Vinyl and the Wolf (Bluesky): https://bsky.app/profile/vinylandthewolf.bsky.social
Vinyl And The Wolf (YouTube): https://youtube.com/@vinylandthewolf?si=9w3IyRhJ51-RAXsg
Stubenrocker73 (YouTube): https://www.youtube.com/@Stubenrocker73
stubenrocker73 (Instagram): https://www.instagram.com/stubenrocker73/
Colored Vinyl -Preorder -Shapes - Picture Discs -Special Covers (Facebook): https://www.facebook.com/groups/ColoredWax/
djsvenhelwig (Instagram): https://www.instagram.com/djsvenhelwig/
Sven Helwig /Canumixit-jr (SoundCloud): https://soundcloud.com/dj-sven-helwig
Sven Helwig (Mixcloud): https://www.mixcloud.com/svenhelwig/stream/
Sven Helwig (Facebook): https://www.facebook.com/svenhelwig/

Vinyl:
Olivia Rodrigo - you seem pretty sad for a girl so in love (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/37606452-Olivia-Rodrigo-You-Seem-Pretty-Sad-For-A-Girl-So-In-Love
DJ Seinfeld - If This Is It (Discogs)*: https://www.discogs.com/release/37558662-DJ-Seinfeld-If-This-Is-It
Boards Of Canada - Inferno (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/37466013-Boards-Of-Canada-Inferno
Death Cab For Cutie - I Built You A Tower (Discogs): https://www.discogs.com/release/37543404-Death-Cab-For-Cutie-I-Built-You-A-Tower
My New Band Believe - My New Band Believe (Discogs)*: https://www.discogs.com/de/release/37008771-My-New-Band-Believe-My-New-Band-Believe
American Football - American Football (Lp4) (Discogs)*: https://www.discogs.com/release/37221045-American-Football-American-Football
Elder - Through Zero (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/37450059-Elder-Through-Zero
Die Toten Hosen - Trink Aus! Wir Müssen Gehen / Alles Muss Raus! (Discogs): https://www.discogs.com/release/37459059-Die-Toten-Hosen-Trink-Aus-Wir-M%C3%BCssen-Gehen-Alles-Muss-Raus
Kevin Morby - Little Wide Open (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/37405185-Kevin-Morby-Little-Wide-Open
Gidon Carmel & Kyle Morton - JOKA (Discogs)*: https://www.discogs.com/release/37661304-Gidon-Carmel-Kyle-Morton-JOKA
Hanry - What Came From Silence (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/37553484-Hanry-What-Came-From-Silence
Neurosis - An Undying Love For A Burning World (Discogs): https://www.discogs.com/release/37215426-Neurosis-An-Undying-Love-For-A-Burning-World

Sonstiges:
Crimson Roots - Open Roads (Tonzonen Records)*: https://www.tonzonen.de/shop/p/-pre-sale-190426-1
Daniele Iezzi & Sven Helwig @ Domäne Bergstrasse 19.06.26 (SOUNDCLOUD): https://soundcloud.com/dj-sven-helwig/daniele-iezzi-sven-helwig-1


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stubenrocker73 (Marc Schönherr): https://youtu.be/cLaMR5cek5s
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*** Vinyl & ... ist frei von Monetarisierung, jedoch können die Beiträge Werbung enthalten. Sollten uns Produkte kostenlos oder vergünstigt zur Verfügung gestellt werden, weisen wir darauf hin (z.B. durch ein "*" in den Shownotes/Videobeschreibungen). Wir stellen ausschließlich Produkte, Anbieterinnen, Plattformen und Künstler*innen vor, von denen wir selbst überzeugt sind. Geldzahlungen zur Promotion von Inhalten lehnen wir grundsätzlich dankend ab. ***

Transkript

Herzlich willkommen bei Vinyl und Quartett. In dieser beinharten Runde, bestehend aus Wolfgang, Winel and the Wolf, Marc Stumrocker 73, Sven, DJ Sven Helwig und mir, Timo Vinyl und geht es heute wieder auf die Zielgerade eines spannenden Rennens. Vier musikbegeisterte, unzählige Meinungen und jede Menge Alben kämpfen um die vordersten Plätze im zweiten Quartal 2026. Wie bei einer großen Rundfahrt zählt nicht nur der erste Eindruck. Manche Alben starten furios, verlieren aber auf den letzten Kilometern an Kraft. Andere arbeiten sich Etappe für Etappe nach vorne und überraschen mit einem starken Finish. Wir diskutieren, vergleichen, bewerten und streiten natürlich auch ein wenig darüber, welche Veröffentlichungen sich heute das begehrte Lila-Trikot von Vinyl uns sichern können. Also schnappt euch ein isotonisches Getränk gegen die Hitze, freut euch auf Gegenwind, steile Anstiege und spannende Zwischensprints und begleitet uns auf dieser musikalischen Etappe. Tja, und da fahren sie. Schönen guten Abend, Wolfgang. Hallihallo, hi.
Speaker3
00:01:17
Hallo, servus, Timo.
Speaker0
00:01:19
Hi. Mit auf der Strecke der liebe Marc.
Speaker2
00:01:24
Hallo, herzliche Grüße aus Trier. Schön, euch mal wieder zu sehen und zu hören.
Speaker0
00:01:29
Und die Flagge fällt natürlich auch für den Sven.
Speaker1
00:01:34
Gute aus Einhausen.
Speaker0
00:01:37
Hi, hi. So, da sind wir wieder. Es ist mal wieder Zeit. Drei Monate sind ins Land gefahren, zwinker, zwinker. Und es wird Zeit, dass wir mal nochmal die Platten anschauen. Das ist natürlich bei uns immer sehr gerne auch verknüpft mit einem kleinen Community-Aufruf. Und zwar wollen wir, dass ihr interaktiv mitmacht. Was sind nämlich eure Top-Platten des zweiten Quartals 2020? Das wollen wir nämlich von euch wissen. Gemeint ist, damit ihr nicht nachrechnen müsst mit komplizierten Brüchen, April bis Juni 2026, das ist das Zeitfenster, über das wir hier sprechen. Schreibt das gerne in die Kommentare bei YouTube, bei Spotify oder im Slack und seid gespannt, ob eure Platten hier mit dabei sind. Und wir lesen alles, wir kommentieren alles und freuen uns auf neue Impulse. Und vielleicht landet ja dann eins von euren Alben in der Jahresendsendung, weil wir es bisher gar nicht gesehen haben, aber dann am Schluss wild da rein ranken. Tja, und in alter Tradition sprechen wir auch heute nochmal über Konzerte. Und ja, also wir waren da fleißig. Also wir brechen heute auf jeden Fall einen neuen Streckenrekord. Also jeder von uns vier war da echt scharf unterwegs. Und in manchen Fällen sogar wir zusammen. Also nochmal eine ganz neue Situation. Seid gespannt, was wir berichten. Wir werden das auch nochmal fleißig bebildern und mit Videos illustrieren. Und Wolfgang wird heute starten. Ihr wisst ja, der setzt sich regelmäßig so ganz Flugzeug um rumzujetten auf Konzerten. Wie weit hat es dich denn diesmal rausgetrieben, Wolfgang?
Speaker3
00:03:15
Also dieses Mal nicht so weit von mir persönlich weg. Also es gibt ein ganz schönes malerisches Gelände, das nennt sich Burg Klamm. Das ist so circa 45 Minuten von mir entfernt, von Linz entfernt. Und wer da mal in die Gegend kommt, unbedingt sich ein Konzert dort ansehen. Da gibt es jährlich einen Konzertsommer, der reicht so von... Mitte Juni bis Ende August, würde ich sagen. Und da gibt es dann in der Zeit so zehn große Acts, die da zu sehen sind. Und ich habe mir einen meiner Lieblings-Acts herausgepickt. Ich war bei Nick Cave.
Speaker0
00:03:54
Sehr geil. Okay. Ja, dann gerne mal berichten, was du erlebt hast. Wie war es, einer der großen Künstler zu sehen?
Speaker3
00:04:06
Ja, also es war ein ganz fulminanter Auftritt, einmal mehr. Also Nick Cave mit seinen Bedseeds, einfach komplett on fire. Zweieinhalb Stunden, ein glücklich machendes Konzert mit neuen Songs, mit alten Klassikern. Also quasi von Wild God bis Red Right Hand, die sieht man hier sogar eingeblendet. Eine der Konzertbesucherinnen hatte sich einen roten Handschuh angezogen, in der Hoffnung, damit bei Nick Aufmerksamkeit zu erzeugen. Und wie es gewohnt ist mittlerweile seit einigen Jahren, er kommt auf die Bühne und saust hin und her wie ein Dervisch, sucht in ihr Publikum, reicht Hände, springt dann auch mal ins Publikum, lässt sich von den Leuten tragen, also buchstäblich. Die halten dann seine Beine fest, während er performt. Also ganz tolle Erfahrung. Ich habe es, glaube ich, eh schon öfter gesagt, ein Konzert von Nikkei von den Bad Seeds hat den Charakter eines, ja, ich sage mal, eines Gottesdienstes irgendwie, eines ganz epochalen Erlebnisses. Und es war wieder total schön bei fast 30 Grad am Abend. Aber es war trotzdem angenehm durch diese malerische Atmosphäre, so eingebettet im Wald und die Burg hat so heruntergeschienen. Also ganz, ganz toller Konzertabend. Hat großen Spaß gemacht. Also auch große Empfehlung, Nick Cave spielt da noch ein paar Konzerte, ist auch demnächst in Berlin in der Wohlhalde. Also muss man sich einfach anschauen, um dieses Gefühl oder diesen Vibe Nick Cave einfach zu spüren, falls man das noch nicht gemacht hat.
Speaker0
00:05:48
Sehr cool. Und 30 Grad klingt für mich wie ein lauer Frühlingstag, weil wir sind ja hier in Karlsruhe. Ich habe es eben schon mal im Vorgespräch gesagt, in dieser lila Schneise, Vinyl- und lila Schneise, die so bei Freiburg und so weiter vorbeizieht bis dann in den Süden. Und bei uns ist im Moment so an der Grenze zu 40 Grad so das normale neue Spätfrühling-Frühsommer-Erlebnis. Insofern 30 Grad ist super. Das heißt ja, dass es nachts unter 20 Grad abkühlt. Das ist ja mega, ist ja entspannt. Naja, sehr schön. Also vielen Dank auf jeden Fall fürs Teilen und du hast es ja schon mal sehr, ja, sehr wortstark hier erzählt von früheren Nick Cave Auftritten. So dieses fast schon religiöse. Also ich hoffe, ich schaffe das irgendwann mal, das wirklich zu sehen. Ich habe es mir so ein bisschen derber um die Ohren geschossen. Und jetzt kommt das Besondere. Ich war nämlich mit einem von uns hier im Quartett unterwegs und zwar mit dem lieben Sven. Und zwar ist hier wieder in der Region das berühmte Zeltfestival. Und das Zeltfestival hat jetzt zum zehnten Mal stattgefunden auf dem Mai-Markt-Gelände in Mannheim. Und da waren die Idols. Und die habe ich noch nie gesehen. Im Support waren die Heartworms, das ist so Post-Punk aus London. Die sind schon mit Jack White, St. Vincent und Kills getourt. Dann Salo, Achtung, Wolfgang, österreichischer Künstler, vielleicht kennst du den, gesellschaftskonsumkritische Texte. Und dann gab es ja diesen Song, Apollonia sitzt bei Edeka in der Kasse, wurde von Olli Schulz unterstützt. Ist dann auf der Fest und Flauschig-Playlist, liebe Grüße, gelandet. Weiter ging es mit Genesis Owusu. Der Sänger kommt aus Ghana, das ist so eine Melange aus, ich sag das auch, ist so rechtlich Melange, aber nicht eine Wiener Melange, aus Hip-Hop, Punk, ja Funk, Soul, Alternative Track, Rock, ist so ungewöhnlich irgendwie gemischt, also ganz speziell. Und dann ging es halt los mit den Idols. Die Idols, ja klar, Post-Punk, Noise-Rock, whatever, seit 2009 am Start, Bristol gegründet, setzen sich gegen, toxische Männlichkeit, Nationalismus, soziale Ungleichheit ein. Und wir hatten es, glaube ich, hier und da mal von der Platte Ultra Mono, die habe ich immer sehr geliebt, sehr gefeiert, gibt es auch noch keine Vinyl-Editionen von und auch mehrere. Ging es damals auf Platz 1 der britischen Album-Charts. Und jetzt wollte ich mal wissen, wie sind die live. Also Sven und ich waren so ein bisschen unterschiedlicher Meinung tatsächlich. Ich war sogar mal raus ein Handbrot essen. Mich hat es jetzt nicht so gepackt, wie ich vielleicht gehofft habe, aber ich wollte ihnen halt die Chance geben. Hier sieht man immer so eine Aufnahme von Sven, die anderen mal von mir. Quasi Second Cam haben wir diesmal, wenn geht es nicht immer weiter. Auch einen wunderschönen Abend dann am Himmel. Und ja, also viele Konzerte hier haben wir uns mal vor einen Banner gestellt. Da lief dann immer so ein Ticker runter, ne? Am Anfang hier 90 Minuten, am Schluss noch eine Minute und dann mussten wir noch irgendwie die Zeit füllen, haben ein bisschen wild die Gitarren geklampft. Also so kam es irgendwie rüber und ja, dann zum großen Finale. Also teilweise hat es mich gepackt. Es war halt auch super heiß in einem Zelt, ne? Kann man sich vorstellen. Also kräftig geschwitzt da auch und viel Wasser reingeschüttet. Aber das ist auch das Coole am Zeltfestival. Man kann kostenlos immer Trinkwasser holen und Becher nachfüllen und mal ein Bierchen dazwischen oder sonst irgendwas. Also insgesamt ein super schöner Tag. Hat auch Spaß gemacht mit Sven. Aber Sven hat es ein bisschen mehr gefeiert als ich. Ob ich jetzt nochmal Idols gucken will, weiß ich nicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich diese eine Platte feiere und die anderen nicht so. Aber ich übergib mal den Ball zu Sven und dann interessiert es mich noch, Wolfgang Salo kennt.
Speaker1
00:09:24
Ja gut, ich meine, ich bin jetzt kein großer Idols-Fan. Ich besitze auch keine Idols-Platte. Ich war ja hauptsächlich da, weil meine Freundin, ich ihr das auf Weihnachten geschenkt habe und deswegen ja Waren wir da und ich muss sagen, die Energie war von dem ersten Takt sehr, sehr hoch und mich hat es auch wirklich gewundert, was für eine krasse Stimmung und was für eine krasse Energie da freigesetzt wurde. Und bei jedem Lied haben alle Textsicher mitgekrölt. Also ich war wirklich, das erste Lied kam und ich war wirklich so, was geht jetzt ab? Das war echt, ich fand's cool. Okay. Muss ich sagen. Und ich bin jetzt auch ein kleiner Idols-Fan. Also ich fand sie live wirklich sehr gut.
Speaker0
00:10:10
Stimmt, das musst du noch dazu sagen. Oder nochmal extra markieren. Eigentlich bist du nur mitgegangen, nicht wegen mir, sondern wegen deiner Liebsten. Und dann kam das so. Und ich bin halt eher euphorisch hin und dann ein bisschen gedauert zurück. Also so ist das manchmal. Das sind die Wege. Deswegen Leute, geht auf Konzerte und bildet euch eine eigene Meinung. Hört auf keinen Fall auf uns, aber lasst euch gerne inspirieren. Weil ich muss sagen, ich fand die Vorbands teilweise geiler. Also ich habe die mehr gefeiert, vielleicht hatte ich da noch mehr Energie und noch mehr Wasserintus und nicht alles rausgeschwitzt. Also gerade so Salo, der hat so auf die Kacke und der hat so Gas gegeben, die Leute gingen so ab. Man hat es ja glaube ich in den Videostar auch gesehen mit diesem riesen Moshpit und so weiter. Also bei mir war da mehr Energie, aber Sven muss man auch fairerweise sagen, du hast die ersten Auftritte nicht gesehen, Hardwurms und so. Du kamst dann erst später bei Genesis Owusu. Und ich habe auch erst im Nachhinein mitgekriegt, dass das einer der angesagtesten Live-Acts Australiens ist. Ja, also es war schon ein starkes Line-Up eigentlich für das, dass es nur Support-Acts war. Ja, Wolfgang, kennst du alle Bands aus Österreich, also auch Salo?
Speaker3
00:11:14
Ausnahmslos alle kenne ich natürlich und Salo kenne ich natürlich auch. Nein, Scherz beiseite. Salo ist in Österreich eine große Nummer. Also wir haben ja schon mal über das Label gesprochen, auf dem Salo beheimatet ist. Du hast ja mal die Leftovers bei einem Konzert gesehen.
Speaker0
00:11:32
Ja.
Speaker3
00:11:32
Und die sind auf dem gleichen Label, also bei Fett Pinguin. und eigentlich alle Bands, die dort zu finden sind, sind sehr unike, coole österreichische Acts, die in verschiedenste Richtungen gehen und Salo ist da schon so ein wichtiger Act hier.
Speaker0
00:11:50
Cool. Also, das haben wir uns ja geschworen. In jeder Folge mit Wolfgang gibt es eine österreichische Band. Check. Was nicht heißt, dass der Wolfgang dann noch was zieht, aber das haben wir schon mal gleich am Anfang. Ja, cool. Dann danke dafür. Und ja, dann bin ich gespannt. Jetzt sozusagen die Brücke gebaut. Was, wenn ohne mich, der treulose Typ, mal ohne mich für Konzerte besucht hat.
Speaker1
00:12:17
Ich war auch sehr vielen Konzerten. Angefangen war ich in Frankfurt in der Festhalle bei Thame Impala, was sehr, sehr, sehr gut war. Also ich war wirklich gut. Es war natürlich die Handy-Dichte war sehr hoch und es war sehr viel junges Publikum. Aber von der Show und von den Lichtinstallationen, er kam dann auch mal kurz in der Mitte, war so eine Art Wohnzimmer aufgebaut, wo er dann so ein paar Ambient- und Techno-Stücke gespielt hat. Also es war wirklich ein sehr, sehr gutes Konzert, das sehr lange in dem Kopf auch bleibt mit dieser ganzen Lichtshow und allem. Also das war schon der Wahnsinn. Da war mein Sohn noch dabei und drei Freunde, das war wirklich sehr, sehr gut.
Speaker0
00:12:58
Cool.
Speaker1
00:13:00
Ja, und dann ging es weiter, war ich in Berlin, das erste Mal auch dem Dessertfest, das war zu Vatertag, Donnerstag, Freitag und Sonntag für mich als alter Herr mit meinen Stoner-Freunden on Tour.
Speaker0
00:13:14
Ihr habt sogar Jacken jetzt.
Speaker1
00:13:17
Wir haben hier unsere Kutten, ja, habe ich mal fotografiert. 14. und 16.
Speaker0
00:13:22
Und 5.
Speaker1
00:13:23
War es. Und les mal die Highlights vor. Also das absolute Highlight war Rotor, eine Band aus Berlin. Ansonsten Russian Circles haben als letztes gespielt, sonntags. Danach ging auch gar nichts mehr, weil die haben die komplette Hütte abgerissen. Es war dabei King Buffalo, Pelikan, Hermano, Red Fang, The Sword, EF, Fomis, Truck Fighters, High Desert Queen, Acid King, Tundra, Green Leaf, Mavaskake, Cripple, Black Phoenix, Nebula und Casa Sui und Earthless, also um nur einige zu nennen. Und es war wirklich ein Traum. Wirklich ein Traum. Gerade wenn man so Musik hört, egal welche Band da war, jede Band war wirklich, also das muss man sagen, vom Sound her absolute Spitzenklasse. Teilweise hast du dich wirklich nebendran die Leute angeguckt und die haben dich angeguckt und haben gesagt, wie kann es so einen geilen Sound geben, bei jeder Band. Das war wirklich sehr, sehr gut. Also dickes Lob an die Veranstalter und ich denke mal, nächstes Jahr werde ich dann da wieder hingehen. Ja, hier sieht man gerade die Abschlussband Rustin Circles und die haben das ganze Ding natürlich abgerissen. Das war der Hammer.
Speaker0
00:14:35
Sehr geil. Da haben wir uns mal ausnahmsweise angehört, wie was mit Rock und Vinyl. Liebe Grüße an Raoul und das Team. Das war jetzt Name-Dropping-Band, so bam, bam, bam, bam, bam. Vielleicht habt ihr welche gekannt. Bei mir sind noch ein paar Fragezeichen. Und da ich hier ja zuständig bin für die Tags und Hashtags, danke dafür. Ich werde die Sendung einfach mit KI transkribieren. Nee, sehr cool. Ich habe tatsächlich von dem Desert Fest noch nie was gehört, weil mir auch immer Berlin irgendwie zu weit ist. Aber spannend und sicherlich für einige Tausend.
Speaker1
00:15:04
Das Desert Fest gibt es ja mittlerweile in verschiedenen Orten, also auf der ganzen Welt. Auch New York, London. London findet gleichzeitig statt zu Berlin. Dann gibt es Oslo, es gibt Antwerpen. Ich weiß gar nicht, was es noch gibt. Und New York war, glaube ich, noch dabei. Und es kommen wirklich viele Leute auch aus dem Ausland deswegen nach Deutschland, weil Deutschland eigentlich, ich sag mal, ich hab mich mehr mit dem Schotten und mit dem Finnen unterhalten und die haben gemeint, für die ist es günstiger, nach Deutschland zu fliegen und eine Woche in Deutschland zu bleiben, als in ihrem eigenen Heimatland auf das Festival zu gehen, weil es halt heuer dann dort ist. Also das ist schon krass, wie da die Preise unterschiedlich sind.
Speaker0
00:15:45
Ja, krass. Auf jeden Fall, jetzt hab ich ja mal gesehen, dass ihr so eine Kutte habt, ne? Vielleicht hab ich jetzt drüber nachgedacht, nochmal so einen neuen Merchartikel oder so. Vielleicht für ein Herbst, Herbst ist Merchzeit, so ein Vinyl-Hund-Aufnäher oder so. Oder wir machen einfach alle eine Wine on the Wolf-Aufnäher, Sturmwarka 73-Aufnäher, Dietrich Sven Helwig Aufnäher und dann kommen die alle da auf alle bei euch um den Rücken drauf und so, noch die QR-Code zu den Instagram-Handles, das wäre doch was, oder? Finde ich geil. Sehr gute Idee. Wird die ganze Zeit deinen Rücken geskabt, aber vielleicht auch mal gestreichelt oder massiert, könnte ja passieren.
Speaker1
00:16:18
Ich schaffe Collections zu, Patches quasi.
Speaker0
00:16:21
Ja. Sehr gut. Dann gehen wir das gleich weiter ins Department, das bei mir zuständig ist für Tassen und Sticker. Also ich. Okay, finde ich geil. Gut, ja, geht weiter.
Speaker1
00:16:37
Und dann war ich auch auf der Auftragsveranstaltung von dem Zellfestel, wo wir beide waren. Nicht bei Idle, sondern der Auftrag war The Streets. The Streets Live und als Vorband Bulgarian Car Trader. Und The Streets war echt cool, weil er hat das zweite Album komplett durchgespielt. Und das war gefühlt wie ein Musical. Er hat sich, da sieht man in der Mitte, eine Bushaltestelle, so eine englische Bushaltestelle. Er hat dann auch zum Rücken zum Publikum erstmal The Streets hingeschrieben, dann Mayfeld und dann diesen Pferdekopf gemalt, so als Andenken an das Mayfeld Derby und hat dann auch, die Leute, die jetzt den Podcast hören, sehen das leider nicht, aber bei YouTube sieht man das jetzt, dass man so eine Art Horseracing gemacht hat, also Männer haben Frauen auf Auf die Schulter genommen und dann haben die quasi von Pfeiler zu Pfeiler ein Horse-Racing gemacht. Das war sehr, sehr witzig und hat die Stimmung auch gut angeheizt. Ja, wie gesagt, der erste Teil war das komplette zweite Album, hat er komplett durchgespielt. Wie gesagt, so ein bisschen musicalmäßig, ohne Ansagen, direkt ging alles von über irgendwie. Und mit Sänger und Sängerin haben sie das irgendwie, also Mike Skinner hat das irgendwie mit denen zusammen so komponiert. Und dann sind sie rausgegangen, ohne irgendwas zu sagen. und dann kam sie wieder und dann kam ein Hit nach dem anderen. Also wirklich und zum Schluss kam dann nochmal Take Me As I Am und dann war die komplette Halle ausgerastet. Also das war schon geil.
Speaker0
00:18:08
Ja gut, wenn du mit den Songs dann auch so viel verbindest und dann kommt so dieser Nostalgie-Faktor mit dazu und wenn dann das aussieht, wie als würde man da aufs Cover gucken und das alles ums Cover spielen. Und das mit Mayfeld Derby ist natürlich auch eine sehr schöne Sache. Ich habe gerade nochmal heute einen Post rausgeschickt. Es gibt ja noch das Maifeld Amusement, checkt das mal, mit so kleinen Indie-Bands Mitte August. Gibt es auch noch, glaube ich, ein paar letzte Karten, jetzt wo ich es sage, nicht mehr. Ich habe nämlich gerade auch überlegt, die Werte noch zu klicken, aber vielleicht bin ich nicht da. Auf jeden Fall schön, dass es da so im Kleinen ein bisschen weitergeht. Es gab ja auch vor kurzem das andere kleine Maifeld Festival, wo ich leider auch keine Zeit hatte. Aber coole Sache und auch diese Nummer da mit diesem, wie hast du gesagt, Horse Racing oder wie nennt man das?
Speaker1
00:18:51
Ja.
Speaker0
00:18:51
Ist das eigentlich noch Gleichberechtigung, wenn wenn die Männer immer die Frauen tragen müssen. Oder können wir das nicht auch andersrum machen? Jetzt gibt es wieder böse Nachrichten. Aber ich denke halt immer so. Es muss doch irgendwie in eine Richtung denken. Aber ich fand es auf jeden Fall cool. Ich habe es mal bei Social Media, habe ich es mal überall gesehen. Also es scheint zwar jedem Konzert zu machen, aber sonst habe ich es auch noch nirgendwo gesehen. Also finde ich echt eine sehr coole Idee. Mega. Gut. Und einen habe ich noch im Köcher, kenne ich gar nicht. Da kannst du gerne ein bisschen mehr zu erzählen. Ich weiß nicht, wie es bei den Jungs aussieht. Ich habe hier noch Bill Lawrence.
Speaker1
00:19:27
Ja, Bill Lawrence war Solo auf Tour. Bill Lawrence kennt wahrscheinlich viele gar nicht. Bill Lawrence ist ein Pianist, der für mit Snarky Puppy quasi, Snarky Puppy ist so eine super Group, das sind Session-Musiker, die damals für bekannte Bands wie Roots oder Outkast oder Erykah Badu und so weiter am Start waren. Und er ist jetzt quasi solo unterwegs. Er ist auch bei Act, der Jazz-Label aus Deutschland, unter Vertrag und hat ein Solo-Album gemacht. Er hat davor immer Alben gemacht, zusammen mit dem einen bekannten Snarky Papi-Mitglied, der mir jetzt gerade nicht einfällt. Und ich bin totaler Fan von den drei Platten, die er rausgebracht hat. Mit dem anderen und Snarky Papi habe ich jetzt auch schon ein paar Mal gesehen und ich fand solo war es auch wieder sehr gut. Der hat so die erste, ich sag mal, halbe Stunde komplett improvisiert und hat irgendwie angefangen und hat dann kam irgendwie irgendwo raus und hat dann auch gemeint, dass es für ihn eine krasse Show war, man kann auch bei Instagram, gibt es ein Video davon, wo er sich nochmal bedankt und sagt, dass es für ihn wirklich ein krasser Moment war, so improvisiert zu spielen, eine halbe Stunde lang. Und dann hat er ein paar Stücke aus seinem aktuellen Album und ein paar altere, hat auch ein paar Soundtracks gemacht, hat ein paar Stücke gespielt und es war wirklich Hammer. Da hast du die Stecknadel fallen hören können. Es war wirklich, alle waren ruhig und wir saßen noch direkt erste Reihe und es war klanglich auch super. Das war in Darmstadt in der Zentralstation. Ja, also wenn ihr mal auf coolen Piano-Jazz euch anhören wollt, Bill Lawrence ist auf jeden Fall ein wirklich sehr, sehr guter Act. Und er ist auch oft auf Tour.
Speaker0
00:21:13
Okay. Ne, werde ich auf jeden Fall mal checken. Also das mit den Bands checken, Alben reinladen in die Playlist, das geht schon los. Also zumindest die private Playlist, bevor wir zu den Platten kommen. Also dickes Brett. Wir hoffen, für euch da draußen war auch schon etwas dabei. Falls ihr einer der Konzerte, die wir bisher genannt, besucht habt, schreibt es gerne mal in die Kommentare. Es waren natürlich auch mal ein paar speziellere Sachen dabei, wo die Wahrscheinlichkeit geringer ist. Anders als bei dem, was jetzt der Marc vorstellt. Er war nämlich bei den Toten Hosen verrückt. Hat es ja schon angekündigt. Ja, total verrückt, oder?
Speaker2
00:21:43
Ja, ich habe in Nostalgie gebadet. Also ich glaube, ich habe es nicht genau nachgerechnet, aber ich glaube, ich habe es seit 35 Jahren nicht mehr gesehen. Und als ich mir letztes Jahr das Ticket praktisch direkt gekauft habe, war einfach so der Impuls. Ich muss die einfach nochmal sehen, jetzt irgendwie nach so langer Zeit und da war aber noch gar nicht klar, da kommt ein neues Album und das wird ihr letztes sein und irgendwie war das jetzt alles wunderbar passend und ich hatte den Spaß hochziehen und es ging tatsächlich los, dass ich mich erstmal ganz klassisch mittig positioniert hatte, so immer vor Mischpulten, bester Sound und so weiter. War in Luxemburg, in der Rock Hall, 7. Juni war es jetzt gewesen und die ersten Songs gespielt und ich wollte mich ein bisschen bewegen, wie auch immer, die außenrum standen irgendwie so wie festbetoniert und ich habe gedacht, das geht nicht, das sind toten Hosen oder bin ich herzengerade aus bis vorne in den Pit und bin tatsächlich mit Crowdsurfing und Bierdusche und Altherren-Bogo unbeschadet davon gekommen. Aber es war unglaublich, es hat so, so viel Spaß gemacht und auch nicht nur bei alten Hits irgendwie, auch die neuen Songs, fand ich, haben live einfach wunderbar irgendwie gepasst und alle hatten Bock und die Band hatte Bock,
Speaker0
00:23:00
Bock, Bock.
Speaker2
00:23:02
Genau, und es war ja im Grunde noch so eine Art Vorkonzert vor jetzt diesen großen Open Airs. Ich meine, in die Rockhall passen, glaube ich, 6.500. Stuttgart, Cannes statt der Wasen waren 65.000 zum Beispiel. Von daher war das fast schon intimer Rahmen. Wir haben noch in Prag und in Milan gespielt und dann eben jetzt in Luxemburg sogar an zwei Tagen hintereinander. Und jo, ich bin back im Hosen-Business und hatte da wirklich auch mit dem Jan und dem Matti einfach einen wunderschönen Abend, viele Leute getroffen. Tatsächlich seit langer Zeit immer wieder Bier getrunken an dem Abend, was vielleicht auch zu der Ermutigung des Pits gereicht hat. Ja, aber es war echt ein wunderschöner Abend. Aber es war eh ein super ereignisreicher Juni. Ich meine, das war jetzt am 7. Und dann ging das relativ zügig weiter. Ich glaube, das nächste war Ethel Kane, die ich geguckt hatte. Das war dann am 13. Juni im Atelier. Da hatte ich mir auch schon ewig die Karte gekauft und ich weiß noch, ich war an dem Tag so erledigt von Arbeit und allem drum und dran, dass ich wirklich überlegt habe, oh, gehe ich heute Abend wirklich hin oder lege ich mich aufs Sofa? Weil Isselcane ist ja auch schon eine relativ ruhige, intensive Nummer, wo ich gedacht habe, kommt das bei mir an? Kann ich das heute überhaupt verarbeiten? Habe mich dann doch in Zug gesetzt, bin rübergefahren und was soll ich sagen? Es war super trippy. Es fing schon mal damit an, dass eine, ich glaube, die längste Merch-Flange, die ich im Atelier Luxemburg jemals gesehen habe, die haben wirklich raus an die Straße gestanden, um Ethel-Cane-Shirts zu kaufen. Also es ist wirklich halt so ein Fantum wie Taylor Swift-mäßig, die dann frühmorgens schon alle zu diesem Busrennen, um Merch zu kaufen. So war das halt auch. Wolfgang hat einen Check. Ich habe kein Shirt gekauft.
Speaker0
00:24:57
Okay.
Speaker2
00:24:59
Genau, nee, aber ich fand den Anfang und das Ende des Konzerts, die haben mich richtig abgeholt, weil da halt auch musikalisch so ein bisschen mehr ging und es gab so eine Mittelfase, da wurde ich dann auf einmal müde und sie hat wirklich so diese ganz ruhigen Nummern gespielt und es war ultra heiß da drin, ich muss dann zwischendurch raus, dann war ich irgendwie auf dem Flow raus, aber trotzdem tolle Künstlerin und es sind ja auch Platten, ich habe beide, also zwei Platten habe ich von ihr da, es gab jetzt zum Record-Study noch irgendwie so eine Veröffentlichung, die habe ich tatsächlich nicht. Aber das sind ja auch schon Alben, die hörst du jetzt nicht nur so gerade nebenbei, weil das halt schon ziemlich deep ist, so diese Nummer. Und das fand ich, hat sie super gut rübergebracht, irgendwie auch live. Also war auch toll, auf jeden Fall.
Speaker0
00:25:46
Ja, schon.
Speaker2
00:25:48
Ich glaube, Primavera hat nämlich Wolfgang auch Issa Kane gesehen,
Speaker1
00:25:51
Glaube ich.
Speaker2
00:25:52
Hat sie dich da auch abgeholt?
Speaker3
00:25:55
Ich habe sie schon zum zweiten Mal dort gesehen. Ich finde, sie hat schon was. Also auf alle Fälle irrsinnig populär. Also unglaublich, wie viele Leute zu Ethel Kane gehen. Also wirklich so, das ist kein kleiner Act mehr, sondern da sind wirklich Massen, die sich dorthin bewegen. Und zu einer eigentlich doch, wie du gesagt hast, ist ja keine klassische Singalong-Musik, sondern das geht schon rein.
Speaker2
00:26:24
Ja, schwere Kost und halt auch viel Ambient, viel Ruhe. Wenig Hits, es gibt so zwei Hits irgendwie, den spielst du meistens relativ am Anfang, da wurde wild getanzt und danach ist so Abtauchen irgendwie aber toller Abend der dann noch gesteigert wurde mit mehr Energie dann war nämlich ein in Trier im Mergenhof im Moment so die Konzert-Klein-Mittel-Location in Trier, gab es einen Hardcore-Doppelschlag und zwar erst am 16 .6. Haben Quicksand gespielt und Tag danach direkt Shelter. Also zwei Hardcore-Größen aus Urzeiten, die es schon ewig gibt. Quicksand habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Von Shelter habe ich bei der letzten Sendung ja schon eine kleine Geschichte erzählt. Glaube ich mit Konzert und Unfall und wie auch immer. Auf jeden Fall Quicksand, um damit anzufangen. Post-Hardcore-Band. Wunderbarer Abend. Grupper Sound.
Speaker3
00:27:25
Und Slip, das Album,
Speaker2
00:27:27
Kam 1993 raus, ist für immer in meinen Top 5 und ich habe es jetzt tatsächlich nie geschafft, so live zu sehen und war ultra happy, das natürlich in Trier spielen. Das Publikum, irgendwie, der Funke ist nicht übergesprungen. Also ich fand es wirklich wunderbar, aber ich weiß nicht, ob ihr auch schon mal auf Konzerten wart, dass ihr merkt, irgendwie die Band ist irgendwie geil, man selber findet es total gut, aber irgendwie so dieser Funke springt beim Rest nicht über. Und das gibt halt so eine Stimmung im Raum, wo ich gesagt habe, es hätte noch geiler sein können, weil sie haben wirklich ultra gut gespielt. Sie bringen jetzt auch demnächst nochmal ein neues Album jetzt raus. Ich glaube, das kommt Ende Juli oder Mitte Juli. Habe ich auch schon gepreordert. Wird bestimmt super. Haben auch schon vier Nummern davon gespielt. Und ja, ist ja praktisch die Nachfolgeband damals von Gorilla Biscuits und Youth of Today. Und wo dann eigentlich auch schon die Überleitung von Youth of Today zu Shelter ist, weil nämlich der Sänger von Quicksand mit dem Sänger von Shelter gemeinsam bei Youth of Today damals gespielt hat.
Speaker0
00:28:30
Ja, die kenne ich auch noch. Die haben auch bei uns im Uzi gespielt, so Straight-Edge-Zeit und sowas. Was auf jeden Fall zweifelt ohne immer besser wird, sind deine Fotos, lieber Marc, weil es sieht wirklich fantastisch aus, was du da mitgebracht hast von Quicksand.
Speaker2
00:28:46
Und das mit dem iPhone. Ja, natürlich. Ich habe mir schon überlegt, ob ich mir eine Kamera zulege, aber es gibt so viele Investitionen plus Urlaub und Sonstiges, dass es für eine Kamera nicht reicht.
Speaker0
00:29:00
Macht doch mal einen Community-Aufruf. Falls jemand also von euch eine Kamera... Wollt ihr bessere Video-Reviews haben? Wir brauchen eigentlich eine Kamera, die man mitnehmen darf.
Speaker2
00:29:09
Schenkt Marc eine Kamera.
Speaker0
00:29:10
Also bitte keine R5 oder so schicken. Das wird schwierig, aber irgendwas, was gut in die Tasche passt und mal gut mitnehmen kann. Marc braucht Hilfe. Adresse auf Wunsch.
Speaker2
00:29:21
Ich mache das ja eigentlich nur so für meine Sammlung. Und es macht halt irgendwie Spaß. Ich habe gemerkt, dass es in der letzten Zeit, wo man dann, wenn man natürlich auch Fotos macht, sich tatsächlich so ein bisschen mehr dazu neigt, ach komm, gehe ich noch ein bisschen nach vorne, kriege ich ein geileres Foto. Und meistens ist es auch die geilere Stimmung und die geilere Konzert-Erfahrung. Und irgendwie das passt schön zusammen. Und dann ist das Fotografieren so nebenbei eigentlich.
Speaker0
00:29:44
Ich weiß genau, was du weißt.
Speaker2
00:29:45
Wenn geile Bilder dabei rausspringen, ist super.
Speaker0
00:29:47
Wir sollten das nächste Mal unser Quartett erweitern, bis dann zu dem glorreichen Tag, wo wir alle vier zusammen auf den Korsett gehen, haben wir ja auch mal von gesprochen. Als nächstes mal kommst du mal mit Sven und mir mit, das ist am einfachsten umsetzbar und dann sind wir nämlich zu zweit, dann können wir nämlich den Sven mehr in die Mitte pressen, weil da will man an der Seite stehen und ich sage immer, nee, ich muss den Steho drehen, ich muss in die Mitte, auch wegen den Fotos, das hast du jetzt nochmal schön erklärt, aber so hat jeder seine Sprechen. Man muss sich ja wohlfühlen. So ein Sandwich sind uns beiden, kommt der Sven dann aber mit.
Speaker2
00:30:18
Genau, das müssen wir auf jeden Fall tun. Genau, um den Sack noch zuzumachen, tatsächlich dann Shelter am Tag danach, fand ich tatsächlich nicht ganz so supergeil wie Quicksand, weil stimmlich ist der Ray Kapo, der macht zwar ganz, ganz toll Yoga, ist ja auch tatsächlich in der ganzen Yoga-Community eine ganz große Nummer und du kannst sogar vor den Gigs irgendwelche Yoga-Sessions bei ihm buchen. Das war irgendwie, aber stimmlich ist er halt irgendwie, ich weiß nicht, es klingt halt fast nicht mehr nach Shelter. Es war okay für den Abend, es hatte auch coole Energie. Die Leute sind mehr abgegangen als tatsächlich bei Quicksand. Da war übrigens noch gerade ein Foto gewesen von Ways Away, das ist eine Vorband. Die waren eigentlich auch ganz cool als Anheizer. Aber es war schön, als auch Ray Capo die Bühne betragen hat. Er hat sich erstmal irgendwie so handstandmäßig auf der Bühne gedehnt und hatte sich gestretched, also so yogamäßig vorbereitet. War eine coole Show, war schön, sie einfach wieder gesehen zu haben. Waren aber auch tatsächlich relativ schnell vorbei mit zehn Songs irgendwie und zwei längeren Passagen mit so Positive-Vibe-Speech irgendwie. Das finde ich halt auch immer an so einem Abend, muss es halt auch passen, wenn jemand irgendwie, also klar, dass natürlich eine Message irgendwie rüberkommen soll, aber an dem Abend fand ich es dann irgendwie so ein bisschen zu lang, wo ich gesagt habe, spiele lieber noch zwei Songs mehr, hätte ich mehr Bock drauf gehabt irgendwie. Aber war wie so ein schönes, kleines Trierer Familienfestival, weil dieselben Leute, die bei Quicksand waren, waren natürlich auch am Tag danach bei Shelter. Man hat dann schon gesagt, so bis morgen. Und hat sich dann wieder getroffen und draußen noch gesessen, ein paar Fritten gegessen. Also war ein wunderschöner Juni. Und ja, jetzt habe ich erst mal Pause. Tatsächlich längere Zeit.
Speaker0
00:32:10
Du machst jetzt erst mal Urlaub von den Konzerten.
Speaker2
00:32:12
Ich stehe nichts mehr an. Genau. Genau, ich ja. Aber war, wie gesagt, ein toller Monat.
Speaker0
00:32:19
Tja Leute, das ist, wenn man sein Hobby zum Beruf macht, der kein Geld einbringt. Dann macht den Podcast und zeigt Konzert für das und braucht dann danach erstmal Urlaub. So sieht's aus. Nee, aber sehr coole Bilder und dieses Community-Thema, baut uns quasi die Brücke, weil wir wollten einfach mal, wie so oft mal wieder, an euch Danke sagen und deswegen haben wir in dieser Sendung ein kleines Gewinnspiel geschmuggelt, ein Giveaway. Also sprich, es ist explizit nicht für die Leute, die bei YouTube schon nach den ersten drei Minuten wieder abschalten, sondern für die, die sich jetzt auf die Platten freuen. Und hier mit uns vorher die Konzertreise gemacht haben. Und zwar hat der Sven was an Land gezogen und der möchte euch erklären, was ihr heute in dieser Folge gewinnen könnt.
Speaker1
00:33:05
Ja, und zwar das sehr schöne Label, über das wir auch in unserer Sendung schon ein paar Mal geschrieben, davon hatten, Tonzonen Records, der liebe Dirk von Tonzonen Records hat mir die neueste Platte von ihnen geschickt. Und zwar hat mich die Ina, die Sängerin von Crimson Roots, angeschrieben und hat gesagt, hier wäre das nicht was für dich. Sie würde mir die Platte zuschicken. Dirk hat mir die Platte zugeschickt. Das ist sie, Crimson Roots. Open Roads heißt sie. Eine wunderschöne Blues Psychedelic Rock Geschichte. Kommt in einem wirklich sehr schönen, wie man es von Tonzonen gewohnt ist, supergeile Pressung. Hier haben wir ein wunderschönes Marble Rot. Ja, das ist jetzt meine Version. Der Gewinner bekommt natürlich eine verschweißte. Natürlich packen wir noch Vinyl und Sticker dazu. Ich packe auch noch ein paar Steiner Freunde on Tour Sticker dazu. Und Tonzonen haben auch noch ein paar Sticker dazu gebracht. Ja, was gibt es über die Band zu sagen? Hier haben wir ja noch ein paar Wilder. Ich habe hier noch den Pressesheet vor mir liegen. Wie gesagt, es geht um bluesbeeinflusster Brock und Psychedelic Rock mit einer Sängerin. Es wird viel mit Vintage-Instrumenten gearbeitet. Es ist halt so ein cooler Blues. Und ich finde es cool. Ich finde es echt ansprechend. Und hoffe, dass ich auch mal die Band live sehe. Ihr habt jetzt echt einen coolen Kontakt mit der Sängerin gehabt. Und der Dirk war auch sehr umgänglich. Und deswegen verlosen wir mal die Platte. Was gibt es da noch zu sagen zu der Platte? Oak Road ist ein Album, das schon zwei digital rauskam Jetzt erstmalig auf Platte released wurde und es wird sich natürlich verneigt vor alten Helden, Deep Purple, Let's Weeplein, Pink Floyd und Open Roads ist ein Konzeptalbum über Bewegung, Veränderung und die Suche nach Sinn. Es folgt einer reisenden Figur, die zugleich eine einzelne Person, viele Menschen, die Hörerin oder den Hörer oder auch die Band selbst sein kann. Auf einem Weg durch Unsicherheit, Zusammenbruch, Widerstand und Erneuerung. Jeder Song ist ein eigenes Kapitel dieser Reise, in der sich innere und äußere Bewegungen ständig spiegeln. Also hört auf jeden Fall mal rein, ist echt ein cooles Album, kann ich nur sehr empfehlen und deswegen verlosen wir das. Bei YouTube, bei Instagram mache ich noch einen Post und bei Spotify könnt ihr mit Hashtag Giveaway daran teilnehmen, wer das möchte.
Speaker0
00:35:50
Genau. Ich habe heute Morgen übrigens auch mal reingehört. Also hat mich abgeholt. Natürlich jetzt nicht auf Vinyl, also ich habe es jetzt einfach mal gestreamt. Aber ja, macht Spaß. Könnte einigen da draußen gefallen. Ja.
Speaker1
00:36:02
Ja, ich denke auch, dass es einigen da draußen gefallen wird. Es ist jetzt nicht in meine Top 3 gelandet, aber es ist auf jeden Fall, ich habe es sehr oft gehört, seit ich die Platte habe und nochmal ein dickes Dankeschön. Und wie gesagt, Tonzone hatten wir ja auch hier des Öfteren. Bring super geile Platten raus. aus 1-1-Eis hatten wir hier in der Sendung. The Black Cats. Riesen sie nochmal. The Black Cats Eis. Die hatten wir noch, die Band aus Frankfurt. Bismuth. Was war noch neu? Du hattest doch auch eine Platte, Mark. Auf Tonzoon demnächst. Es kommt jetzt auch Space Lords. Kommt ein neues Album. Smoke Master kam. Du hast doch die Bismuth-Platte gehabt.
Speaker2
00:36:43
Nee, die Bismuth habe ich nicht gehabt. Ich habe, wie hieß sie? Hidas? Oder irgendwie.
Speaker1
00:36:48
Doom-Headers heißen sie ja.
Speaker2
00:36:50
Doom-Platte, genau.
Speaker1
00:36:52
Auf jeden Fall ein sehr cooles Leben,
Speaker2
00:36:54
Coole Aktion.
Speaker0
00:36:56
Ja, und vielen Dank an Tonzonen und die Band, dass ihr uns das für dieses kleine, Giveaway zur Verfügung gestellt habt. Also ihr habt es gehört, Hashtag Giveaway bei YouTube hier unter das Video bei Spotify, kommentieren, diese Folge oder der Collab-Post auf Instagram, der schon veröffentlicht ist, wenn ihr diese Folge hört. Und ja, ihr werdet auf jeden Fall, wenn ihr mitgemacht habt, kommt ihr in so einen großen Lustopf. Einer wird ausgelöst, einer. Und ihr kriegt dann einen Kommentar über die Plattform, wo ihr kommentiert habt, dass ihr gewonnen habt. Ihr schickt dann per Mail an vinyl und at t-online.de eure Postadresse und kriegt dann die Platte zugeschickt. Und wie wir bei Gewinnspielen ja immer noch mal erwähnen, sollte keine Barauszahlung möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu den Plattformen. Ende ist am Freitag, den 3.07.2026 um 18.30 Uhr, dann ist endgültig Schluss und dann ziehen wir den Gewinner und machen auch auf Instagram eine Story, wer gewonnen hat. Dankeschön Sven und damit sind wir bereit für die Jagd auf die Platten. Für die, die zum ersten Mal bei uns sind, wir haben heute für euch insgesamt jeweils drei Platten, also mathematisch keine anspruchsvolle Aufgabe, zwölf Platten insgesamt, die wir jetzt mit euch nach Ranking durchgehen. Wir starten quasi mit dem Platz 3, mit der am tiefsten gerankten Platte. Aber die ist natürlich auch gleich schon stark, weil wir sprechen ja über das ganze Quartal und wer uns so ein bisschen auf den Social Media folgt, weiß, es kommen nicht wenige Platten bei uns rein. Insofern dürfen wir gespannt sein und die Reihenfolge wird die sein, wie wir jetzt auch die Konzertreviews gehört haben. Damit kann der Wolfgang starten. Wir sind gespannt. Wir haben alle keine Ahnung, was die anderen ausgesucht haben. Das macht es so ein bisschen knisterig, Wolfgang. Jetzt macht er sich, jetzt reckt er sich. Jetzt wird das Trikot stramm gezogen. Jetzt guckt er, wo er nochmal den Helm auf hat. Also was kommt denn?
Speaker3
00:39:01
Nachdem ich das jetzt so schön gesehen habe, dass man vor dem Konzert noch ein paar Dehnungsübungen machen kann und vielleicht einen kleinen Baum bei Yoga. Shelter-Gedächtnis. Mach ich hier den Baum? Yoga. Take Shelter. Genau. Ich beginne mit meiner Top 3 des zweiten Quartals. Und ich hab ein Album das erst in den letzten Tagen, muss ich sagen, auf diesen dritten Platz gerutscht ist. Da war zuvor eine andere Platte, die ist jetzt in den Puffern. Mal sehen, ob wir die heute noch brauchen. Es ist grundsätzlich gutes Material. Und wir gehen so richtig rein mit Pop. Ich habe mit das neue Album von Olivia Rodrigo, You seem pretty sad for a girl so in love ist erst vor kurzer Zeit rausgekommen, nämlich am 12. Juni ich habe hier die Version mit
Speaker0
00:40:03
Ist so geil ich habe es bei Insta gesehen.
Speaker3
00:40:08
Mit einem aufklappbaren Baum, also schönes Gimmick zeige auch ganz kurz das Vinyl hat so blauer Pipisplitter Also ich finde, ehrlich gesagt, die Farbe jetzt gar nicht so beeindruckend. Das Album hingegen ist ein echter Grohr. Muss ich für mich tatsächlich so sagen.
Speaker0
00:40:34
Erstes Double. Marc hat es auch wahrscheinlich nicht zufällig griffbereit. Auch die gleiche Version nehme ich an.
Speaker3
00:40:41
Der Marc vermutlich alle Versionen. Da mache ich ihm jetzt keine großen Illusionen. Ja, zum Album hat er alle. Einer fehlt dir noch?
Speaker2
00:40:53
Ich glaube zwei. Ja, ne doch, zwei.
Speaker3
00:40:57
Ja, ich bin gespannt, welche. Also vielleicht erfahren wir es ja heute noch, was noch fehlt in der Sammlung. Aber kurz zum Album vielleicht. Wie gesagt, am 12. Juni erschienen die dritte Platte von Olivia Rodrigo und dieses Album ist so ein wenig, möchte ich sagen, vielleicht eine Art Konzeptalbum über den Zauber oder das Gewinnen einer ersten, einer großen Liebe und auch über den Verlust dieser Liebe. Also ein Narrativ, das sich über das gesamte Album spannt. Eine schöne Erzählung, die sehr stimmig dargeboten wird, also auch in den Bezugnamen in den Songs. Klangtechnisch ist das Ganze ganz stark so mit 80er-Vibe, mit 90er-Vibe ausgestattet. Also wenn man da genau zuhört, hört man ganz, ganz viele Referenzen. Für mich definitiv ein sehr gelungenes Popalbum. Wahrscheinlich sogar das Popalbum des Jahres. Keine Ahnung, ob da noch etwas Größeres nachkommen kann. Ich habe es viel gehört in den letzten Tagen und ist mir jetzt richtig schon ans Herz gewachsen. Das heißt, könnte jetzt auch sein, dass wir in den nächsten Wochen... Dass sich die Platzierung dann für mich persönlich da nochmal verändert, dass es noch weiter rauf geht. Aber es ist ja eine Momentaufnahme. In der Momentaufnahme reicht es bei mir jetzt zum Beispiel noch nicht für eine höhere Wertung. Aber es ist ein großes Kino, es ist ein vielfältiges Album, es ist mitreißend. Man kann wahrscheinlich auch so irgendwie Augenzwinkern sagen, es ist Olivias The Cure-Album. Also nicht nur, dass Robert Smith bei einem Song im Duett nicht singt, definitiv eines der Highlights hier auf der Platte. Ein Titel heißt ja sogar sehr plakativ The Cure. Bei ein paar Songs, wie etwa Maggots for Brain, gibt es dieses Cure-ähnliche Intro, das man auch aus diesen 80er-Jahre Cure-Songs kennt. In Drop Dead freut sich darüber, dass das Objekt ihrer Begierde alle Zeilen von Just Like Kevin kennt. Also natürlich auch ein wichtiges Zeichen einer jungen Liebe. Und damit kann man sagen, liegt Olivia voll im Trend dieser absoluten Erhöhung oder Überhöhung, die The Cure momentan in den letzten Jahren erleben. Also nicht nur durch das letzte Album, sondern ich habe sie auch am Primavera eben gesehen. Unheimlich viele Leute haben sich das angeschaut. Ich kann mich noch erinnern, bei meinem ersten Cure-Konzert war das noch so die kleine Indie-Goth-Band irgendwie so. Und jetzt ist es eigentlich ein Mainstream-Act. Also ganz viele Leute wollen das noch sehen, sehen deine Bezugten. Und Olivia setzt auch mit dieser Klangästhetik auf diesem Album, setzt sich da mitten rein. Und das passt, finde ich, recht gut. Also auch musikalisch ist es einfach sehr gut gemacht. Und für mich ist das einfach emotional noch ein wenig mehr aufgeladen, weil ich selber prima wäre bei diesem Secret-Gig oder Spontan-Gig sehen durfte und gesehen habe.
Speaker0
00:44:00
Verrichtete könnte man die Vinyl und Vlora verrichten, die letzte, ja.
Speaker3
00:44:05
Deswegen habe ich es auch heute nicht mitgenommen, weil wir in der letzten Sendung darüber gesprochen haben. War aber ein super sympathischer Auftritt und das Stück Kirsche auf der Sanne-Torte war dann, dass Robert Smith auf die Bühne kam und dass sie eben gemeinsam diesen Song performt haben. Und das habe ich eben noch am Rande mitbekommen. Da war der Leila schon ein bisschen weiter hinten, nicht mehr vorne im Pit. Aber das war so einer dieser magischen Momente, die einfach, wenn man da dabei ist, das geht natürlich rein und das macht was mit einem. Und wenn man diesen Song dann auf Platte hört, dann freut man sich noch umso mehr. Und deswegen würde ich auch What's Wrong With Me auf die Playlist packen und damit eröffne ich den Reigen.
Speaker0
00:44:47
Das ist meine Kartett. Und ich schließe noch abschließend den Kreis meines letzten Live-Kaufes, der dazu geführt hat, dass dann kurz danach die Platte ausverkauft war. Also einen Beitrag haben wir vielleicht geleistet. Und auch der Post von dem Unboxing, dieser Lantikular-Cover-Version, dafür leider ohne Pop-Up-Style, hat in der Community ziemlich Wellen geschlagen. Eigentlich auf fast allen Plattformen. Und man merkt einfach, diese Künstlerin ist am Zeichen der Zeit. Und wir sind alle froh, dass sie nicht beim High-Sky-Musical bei Disney geblieben ist, sondern da so ein bisschen anderen Pfad eingeschlagen hat. Sehr, sehr geil, findet auch Marc, wie ich an seinen zustimmenden Nicken vernehmen kann.
Speaker2
00:45:32
Ja, natürlich. Es ist natürlich auch mein Platz 3 tatsächlich jetzt gewesen. Ich habe nur einen Buffer. Das heißt, das war schon das Erste. Ich war schon da überlegen, sie tatsächlich noch höher zu ranken, Wäre letztendlich egal gewesen. Meine Erste ist raus und ich muss gleich schon zum ersten Buffer greifen. Ja, gar nicht schlimm. Ein Filio. Ich bin Wolfgang ja auch schon mal angetan. Ja, ja, das war ja mit Kettka und so weiter. Wir hatten ja da schon einiges in der Vergangenheit. Von daher, das gleicht sich alles wieder aus. Wunderbar. Ne, ist ein ganz, ganz tolles Album. Ich habe auch direkt zu Beginn, als man es erst Als ich es eigentlich das erste Mal gehört habe, war frühmorgens auf die Arbeit. Und da war es ähnlich wie bei Taylor, dass ich gar nicht so richtig wusste, jo, klingt ganz gut. Aber das ist halt wirklich, wie Wolfgang sagt, ist halt so ein Grower irgendwie. Und dann habe ich das hier mit meiner Tochter gehört. Irgendwie dann hat man so einen Vater-Tochter-Moment, irgendwie direkt so einen Lieblingssong. Und seitdem ist Olivia Rodrigo hier präsent, kommt aus dem Kinderzimmer, läuft beim Vater im Wohnzimmer ständig. Verena ist ein bisschen genervt davon, Marc ist nicht so arg. Irgendwie, aber es ist eine tolle Weiterentwicklung. Ich fand ja so dieses Pop-Punkige, irgendwie der ersten zwei Alben ist halt jetzt so in dieses, Wolfgang hat ja auch schon gesagt, dieses Wafige, so ein bisschen abgerutscht. Songwriting ist irgendwie tiefer, besser, ich weiß auch nicht. Also ich mag auch so dieses Story, dass ja irgendwie so diese Albumlänge dann halt so diese Story erzählen, dass es halt hinten raus dann natürlich auch nicht so happy schleppy irgendwie abgenummern sind wie am Anfang. Deswegen habe ich mich mit Seite B erstmal so ein bisschen gebraucht, bis ich da reinkam. Auch den Robert Smith Song war extrem. Derjenige, der mir tatsächlich am Anfang am wenigsten gefallen hat. Also ich fand den gut, aber hab gedacht so, jo, okay. Der hat gebraucht irgendwie. Hab ich auch auf Instagram bei jemandem kommentiert und da wurde direkt, ah, also ich finde, die klingen wunderbar zusammen, aber ich fand den Song einfach nicht so überragend. Inzwischen hat er mich aber auch voll und ich mag das Album von A bis Z und ich denke, das wird auch am Ende des Jahres sich bei vielen relativ weit oben platzieren, weil ich wüsste nicht, wer jetzt noch popmäßig kommen sollte, um das richtig zu toppen. Finde ich gespannt.
Speaker0
00:47:46
Also die Community müssen wir, glaube ich, noch ein bisschen überzeugen. So viel kann ich sagen, weil wie wir in der letzten Pre-Order-Folge Oliver Rodrigo gezogen haben, gab es gleich Gegenwind. Also einige haben das noch nicht so mitgegangen. Die haben das immer noch bei Disney, Pop und Plüsch verortet. Also probiert es einfach mal aus. Hört mal ein bisschen durch. Und wenn ihr dann immer noch der Meinung seid, dann müssen wir wie so oft feststellen, es ist halt Geschmackssache mit der Musik. Aber auf jeden Fall hier im Quartett dreimal vorhanden. Bei mir jetzt wie gesagt nur in den Puffern, aber trotzdem mit dabei ist ja vielleicht dann doch was dran und es gibt noch die eine oder andere schicke Version da draußen. Wir verlinken euch von allen Platten, wo wir jetzt drüber sprechen. Auf jeden Fall alle Platten auf Discogs, also damit ihr seht, welche wir haben. Und ich kann euch sagen, die hier wollt ihr nicht kaufen. Die ist auf jeden Fall schon schwer, schwer vergriffen und super teuer auf dem Zweitmarkt bei Discogs. Ja, aber das gehört dann eben auch zum Spiel. Wir Wir wissen ja, dass viele Rodrigo-Fans dann auch so sich die Platten schnappen und sie vielleicht nicht hören, aber eben als Gimmick bezeichnen. Und Merchartikel da hinstellen und dann sind die halt einfach super schnell weg, auch wenn es vielleicht nicht so viele Planspieler da draußen gibt. Hatten wir ja auch schon öfter diskutiert. Also Oliver Rodrigo, Taylor 2.0, ab sofort reden wir nur noch über Olivia und wieder schaltet jemand ab. Und damit haben wir eine Attacke am ersten Anstieg, denn gleich die erste Platte wurde im Team intern abgeschossen. Wir haben ja diesen Vergleich mit den Radrennern, für die die noch nicht die Wuschels zur Sendung gesehen haben. Also Dua de Vinyl, hat Wolfgang so schön geschrieben. Und ihr müsst euch jetzt vorstellen, die zwei Radsportler im Quartett sind jetzt schon mal das erste Mal mit den Reifen aneinandergekommen. Und ihr wisst, bei uns sind die Reifen aus Vinyl, das heißt, dann sind gleich die Splitter geflogen. Ist schon das zweite Fahrrad jetzt bei Marc. Der muss jetzt schon in die Puffer ziehen, weil er mir dann auch was für später hat. Deswegen ging es hier ein bisschen länger, aber jetzt geht es flott weiter. Und zwar habe ich die erste Platte für euch und die ist auch erst eine der allerletzten Platten, die bei mir reingekommen sind tatsächlich. Also ich habe sie auch gerade erst gepostet, hat sich aber direkt in mein Herz gespielt und Sven wird kurz aufhorschen, weil ich habe ihn schon mal danach gefragt, wie er es findet. Ich glaube, weil wir uns getroffen haben am Wochenende. Ich glaube, er ist nicht so stark drauf, aber ich umso mehr. Es geht um DJ Seinfeld mit If This Is It Podcast. So sieht das Teil aus. Und ja, passend hier gibt es dann auch in einem schönen Grün, was so einigermaßen dann auch zum Cover fittet. Und jetzt ein bisschen was zur Platte. Also die kam am 5. Juni raus. Vom Genre her ist das so ein bisschen hausi, lo-fi-house, UK Garage, Elektronika, aber Sven kann es bestimmt gleich viel besser erklären. Das ist ein Fachgebiet, kam auf dem Label Ninja Tune, ist ein schwedischer Produzent mit dem Namen Ormond Jacobson, hat so seinen Durchbruch mit so emotionalem Lo-Fi-Haus Ende der 2010er gefeiert, hat seinen Sound dann später so in Richtung UK, Garage, Breakbreeze und moderne Dance-Music weiterentwickelt. Hat zeitweise Wolfgang Horst auf in Barcelona oder London oder Berlin gelebt. Das ist jetzt das dritte Studioalbum, das erste Album seit Mirrors von 2021. Ist über so einen Zeitraum von vier Jahren entstanden. Es geht um Unsicherheiten, Verlust, persönliches Wachstum, Akzeptanz. Wir haben einige Gastbreiträge mit dabei, zum Beispiel von Confidence Man, Dan Whitlam, T.S. Gray. Auch ganz nett, die hat auf Instagram einen herzlichen Geschick, liebe Grüße. Ari und Just Ill. Just Ill. Und ist deutlich songorientierter als viele frühere Veröffentlichungen. Ich würde euch mal den Song You Can't Come Home auf die Playlist packen. Da macht auch die liebe T.S. Gray mit. Die hat das natürlich auch für den Post verwendet. Ziemlich geil. Also mir macht das gerade richtig gute Laune. Mir passt das auch im Sommer. Ich treibe das voran. Für mich passt das gerade in allen Lebenslagen. Ja, und der Titel, habe ich nachgelesen, ist so aus der Frage heraus entstanden, wie man so mit Unsicherheiten und Veränderungen im Leben umgeht. Also If This Is It, ist it, wir müssen noch eine andere Band nennen mit ähnlichen Alpentiteln. Und das Album wird halt so teilweise von Reisen und so längeren Auszeiten auch inspiriert. War jetzt eine Zeit still und ja, If This Is It, der Lake Erie Mix, der bezieht sich auf Eindrücke eines Abenteils am Lake Erie. Vielleicht kennt ihr den, also ich war schon mal dort, hab ich dann auch so irgendwie so diese Bilder ein bisschen im Kopf und ja, Vorgängealbum ging auf Platz 3 der UK Dance Albumcharts. Mal gucken, wo es mit dem neuen Album hingeht. Ja, jetzt will ich natürlich als erstes mal den Sven hören. Der hat es ja auf jeden Fall gehört. Der wusste gleich, wovon ich spreche, als wir am Wochenende da am Tisch gesessen haben.
Speaker1
00:52:36
Ja, klar, ich kenne den Act. Das neue Album habe ich jetzt noch nicht gehört. Er hat ja 2016 angefangen mit so Lo-Fi-House, was hat was komplett anderes gemacht, was er jetzt macht. Ich habe die erste EP Season 1 EP, die habe ich noch zu Hause und das erste Album, Time Spends Away From You, ist aber was komplett anderes, was er jetzt macht, was auch sehr gut ist, wenn man auf so einen Sound steht. Der hat auch eine DJ-Kicks gemacht auf K7. Sollte man sich vielleicht auch mal anhören, wenn man sich dafür für so einen Sound interessiert. Also er ist auf jeden Fall ein sehr umtriebiger Typ und er hat so diesen Moment-Sound, der gerade überall ist, so ein bisschen viel mit so Samples. Ich glaube, die ACP war auch ein Sample mit Vanoma Ryder von, wie hieß der Film nochmal?
Speaker0
00:53:33
Stranger Things?
Speaker1
00:53:35
Ja, ich glaube, Stranger Sphinx hat irgendein Sample rausgenommen oder irgendwas. Es war auf jeden Fall, er bedient sich sehr viel mit so Sample-Dingern am Anfang. Was auf dem neuen Album, wie gesagt, ich habe es noch nicht gehört. Ich höre auf jeden Fall mal rein. Aber es ist auf jeden Fall im Moment auch bestimmt demnächst in aller Munde. Ninja Juice ist ja auch ein wirklich qualitativ hoches Label. Das ist auf jeden Fall, da kommt jetzt kein Scheiß raus. Das hat was mit Hand und Fuß. Das ist schon Qualität, ja.
Speaker0
00:54:06
Auch echt nette Leute so vom Label. Und ich bin mal gespannt. Also kannst du ja gerne mal schreiben, wenn es an einen der nächsten DJs setzt, zum Beispiel Domaine Bergstraße, habt ihr vielleicht gerade auf Social Media gesehen. Ich glaube, ich habe es für der Plattform jetzt mindestens einmal gepostet, Reel oder Fotos. Da gibt es ja dann demnächst nochmal eine Gelegenheit, den Sven live zu hören. Wenn er dann DJ Seinfeld spielt, dann könnt ihr einmal ihn zu zwinkern. I know, I know. Ich habe den Ball gehört.
Speaker1
00:54:31
Also ich habe schon zwei, drei Songs auf jeden Fall von ihm in der Domäne auch gespielt. Also das ist auf jeden Fall ein cooler Sound, den er macht.
Speaker3
00:54:41
Cool.
Speaker0
00:54:42
Danke für dein Feedback und ja, die anderen einfach mal reinhören, Eindruck machen, wenn ihr auf elektronische Musik steht, probiert es aus und ja, damit ist der Weg freigeschaufelt für das erste kuriose Album von Sven. Die Leute, die neu sind, Sven hat immer Sachen, die haben wir noch nie gehört. Ist das auch diesmal so? Also Olivero, Rodrigo kommt schon mal.
Speaker1
00:55:08
Ich gehe davon aus, dass ihr alle drei den Act kennt und bestimmt auch schon mal in das ein oder andere Album des Actes reingehört habt. Von daher ist es keine Überraschung heute, würde ich sagen. Aber es geht um ein Album von einer Band, die nach 13 Jahren wieder ein Album veröffentlicht hat aus dem Nichts. Und zwar geht es um das englische Duo Boards of Canada mit dem neuen Album Inferno. Hat mich total abgeholt und es ist jetzt kein Album, das ich jeden Tag hören könnte, weil es auch sehr dark ist, also sehr düster und es ist auch sehr, es zehrt an einem, würde ich jetzt mal sagen, es ist jetzt keine leichte Kost, aber es ist dennoch sehr psychedelisch, trippig und natürlich elektronisch und mir hat das letzte Album schon gut gefallen und ich bin natürlich auch großer Fan ihres Music has a right to the children. Jetzt habe ich nichts Falsches sagen. Und ich habe mir die Version geholt, die Deluxe Edition. Ich muss das gerade mal hier nochmal aufklappen.
Speaker0
00:56:16
Gerne. Schön, das geht fort.
Speaker1
00:56:18
Man kann es nämlich hier dreimal aufklappen. Es ist ein Doppelalbum. Dazu gehört noch jeweils Ein 16-seitiges Bootleg mit schönen verrückten...
Speaker0
00:56:34
Also ein Booklet und kein Bootleg.
Speaker1
00:56:38
Ja, genau.
Speaker0
00:56:38
Dann hatte ich irgendwie deinen Planhändler geschissen. Das sind die Vinylchen Versprecher.
Speaker1
00:56:47
Fotos und natürlich alle ein bisschen irre. Die Platte ist in rot, translucent.
Speaker0
00:56:55
Oh, geil.
Speaker1
00:56:56
Und was ich echt ein cooles Gimmick finde, ist, es gibt dazu, versteckt noch in der Platte, eine Flexidisc, die man in 45 abspielen kann. Aber ich habe jetzt auf den Social Media, auch bei YouTube gibt es Videos, man kann sie auch auf 33 abspielen und sogar rückwärts. Also es heißt, drei Lieder in einem.
Speaker0
00:57:19
Satanische Botschaften, nehme ich an.
Speaker1
00:57:21
Satanische Botschaften inklusive, ja. Also das ist echt,
Speaker0
00:57:26
Ja. Okay.
Speaker1
00:57:27
Ja, was kann ich dazu sagen?
Speaker0
00:57:29
Boah, Wahnsinn. Also Sven, ich muss mal kurz Luft holen, das liegt jetzt nicht an der Hitze. Ja. Das könnte eine Platte sein, die unserer Jahresendsendung irgendwo vorkommt für geile Ausstattung, volle Hütte, nettes Gimmick und Spielerei. Ihr wisst, was ich meine. Also das ist schon viel. Und das ist deine erste Platte, Platz drei. Okay. Ja, genau.
Speaker1
00:57:51
Also, das ist es schon auf jeden Fall. Also, ich habe sie jetzt, ich glaube, vier, fünf Mal gehört hintereinander, wie ich sie das erste Mal gehört habe, und sie hat mich gecatcht. Also, es ist schon... Aber wie gesagt, es ist keine Musik, die du jeden Tag hören kannst. Also, das ist auf jeden Fall nicht. Aber lange Rede, kurzer Singen, ich würde sagen, für unsere Freunde hier, hören wir doch mal in einen Song rein. Ich habe gedacht, Naraka ist so ein sehr eingängiger Song.
Speaker0
00:58:23
Na Raka. Okay.
Speaker1
00:58:26
Na Raka. Da Marc grinst schon so verschämt.
Speaker2
00:58:32
Ist auch ein sehr, sehr catchy Titel. Ich bin gespannt, was kommt.
Speaker0
00:58:37
Ich bin als am rätseln, weil das Album ist ja schwer durch die Community gegangen. Ich habe es auf jeden Fall auf eine Playlist geladen. Aber habe ich es schon gehört? Es ist das Alter. Also wir hören jetzt mal rein. Ich bin gespannt. Ja, also wir haben uns hier im Studio alle mal so angeguckt, und ich habe da zumindest so eine Schnittmenge vernommen, dass wir alle sowas gedacht haben wie, boah, geht das tief, ist das düster, bam, bam, was jeder so im Kopf hatte, so die Richtung. Krasses Brett. Also ja, ja, ja. Ich muss mal sackern lassen. Sind die Songs alle so in die Richtung oder biegt es auch mal komplett woanders ab? Wie muss man sich das vorstellen?
Speaker1
01:00:52
Bei diesem Song zum Beispiel kommt dann noch so ein indischer Chant mit dazu, was aus dem Nichts auf einmal kommt. Es gibt auch viele Songs, wo dann so Schnipsel aus irgendwelchen Dokumentationen sind, die dann so zusammengeschnipselt sind, die aber dann zusammen was ganz anderes ergeben. Also das ist total irre. Also es ist eigentlich eine komplette Reise. Es sind auch viele Stücke, wo dann gar nichts, also so ein bisschen Ambient-mäßig. und ja, es ist auf jeden Fall total irre, das Album.
Speaker0
01:01:23
Das ist auf jeden Fall speziell.
Speaker1
01:01:26
Hat der Marc schon mal reingehört eigentlich?
Speaker2
01:01:28
Ja, ja, ich habe das probiert, habe es aber nicht so richtig verstanden. Ich hatte zum Beispiel gerade das Bild von mir, wie ich irgendwie so bei 45 Grad im Wohnzimmer liege und so dampfe irgendwie und dann diese Musik läuft irgendwie. Also es hatte so was Nebulöses, wo ich dachte, man kann sich kaum noch bewegen und es ist dann so Und deswegen war klar, wenn da noch ein Chant dazukommt und du dich dann noch dabei dehnst zum Beispiel.
Speaker0
01:01:54
Shelterdehnung. Der Marc steigt aus dem Römerbad. Wissen ja viele nicht, dass da die Römer schon gebadet haben aus dem Dampfbad an der Therme. Ihr müsst euch das vorstellen, wie er da mit seinem gestellten, vinylglänzenden Körper raussteigt, bevor er die Trikotfarbe wechselt.
Speaker2
01:02:15
Nee, also, da sitzt halt ein Album, glaube ich, wo du nicht zappen darfst. Und ich habe es ein paar Mal bei Insta und sonstiges, ich meine, es ist ja überall aufgetaucht, es ist im Slack aufgetaucht. Ich mag generell auch elektronische Musik und ich habe halt dann irgendwie so kurz mal in alles reingesappt. Und da war halt so wenig bis nichts irgendwie. Also da waren halt auch so, weiß ich nicht, du musst den Stücken halt einfach Zeit geben. Und das hatte ich nicht und deswegen kann ich gar kein wirkliches Urteil fällen. Ist natürlich, wenn Sven jetzt so sagt, so dieses Ohr dark und deep und ist dann immer drin, finde ich es jetzt zum Beispiel für mich keinen guten Zeitpunkt, um auszutesten. Ich schicke das mal so in den Herbst irgendwie,
Speaker0
01:02:53
Um zu gucken vielleicht. Bis zur dritten Quartalsfolge.
Speaker2
01:02:56
Fliegt das dann mehr irgendwie.
Speaker0
01:02:59
Okay. Also Marc braucht Zeit. Ich werde es wahrscheinlich ein bisschen früher hinkriegen. Aber ich bin auf jeden Fall gespannt. und wenn es mir zu heiß wird, dann benutze ich den Trick mit dem gekühlten Handtuch im Nacken. Wird auf jeden Fall durchgehört. Ist auch ein langes Album, viele Tracks habe ich gesehen. Respekt. Cool, dann sind wir im Schritt. Vielen Dank Sven und damit darf der Marc dann heute zum ersten Mal ziehen. Sein Platz 3.
Speaker2
01:03:29
Ja, der eigentliche Platz 3 ist ja weg. Ich könnte jetzt tatsächlich, Ich habe so einen ganzen Pool an Platten da, weil irgendwie war es so eine unerwartete.
Speaker3
01:03:43
Ich könnte jetzt zehn andere ziehen und die ziehe ich jetzt auch.
Speaker2
01:03:49
Ich fand, es gab bei mir so eine unerwartete Indie-Welle, die mich überschwemmt hat, wo einige tolle Indie-Bands, die ich schon auch länger nicht mehr gehört habe oder wenig mich beschäftigt habe, tolle Alben gemacht haben irgendwie. Und eine davon, die habe ich jetzt einfach gepickt, ist Deathcap for Cutie mit ihrem neuen Album I Built You a Tower. Ich habe mir in dem Fall eine Dinked Edition aus UK, beziehungsweise aus Irland geholt. Völlig fancy Vinyl, halte ich mal gerade in die Kamera. Ist ein wildes Ding. Ich weiß gar nicht, auf wie viel sie jetzt genau limitiert war. Es ist noch eine Slipmat dabei. Und es sind irgendwie ganz viele tolle Kunstdrucke dabei, die wirklich schön sind. Dicke Pappe, wie so Fotopapier. Gatefold, also auch richtig tolle Aufmachung. Dinked Edition sind ja meistens immer toll gemacht und ich hatte mich gefreut, als ich gesehen habe, auch Death Cab for Cutie bekommen meine Dinked Edition. Sind jetzt tatsächlich wieder auf einem Indie-Label, ist das elfte Studio-Album tatsächlich von ihnen und ich glaube, mein Death Cab for Cutie-Anfang war damals die Transatlanticism irgendwie, wo ich reingestartet bin. Und dann kamen natürlich Plans als ganz große Nummer und irgendwie kamen dann viele so Alben, die irgendwie alle gut waren. In irgendeiner Rezension habe ich mal gelesen, der Death Cab for Cutie Autopilot-Songs irgendwie so, also die immer solide gut sind, die immer Death Cab for Cutie sind. Und deswegen sind so ein paar Alben, da mochte ich immer ein paar Songs richtig gut, die haben nie ein schlechtes Album gemacht, aber das Neue tatsächlich wächst auch wie die Olivia Rodrigo bei mir irgendwie täglich. Ist ja so ein bisschen vom Hintergrund, Ben Gibbard hat ja mit Death Cab for Cutie und mit Postal Service, glaube ich, gleichzeitig getourt und währenddessen ist im Hintergrund eigentlich seine Ehe zerbrochen und irgendwie ist dieses Album jetzt so eine Verarbeitung von dem Ende seiner Ehe und alles, was mit Krise, Trauer und sonstigen zu tun hat. Und das merkt man dem Album an, weil das ist an vielen Stellen auch mal richtig schroff, fast schon so ein bisschen methrockig. Jetzt sind natürlich so die klassischen Death Cab for Cutie-Schön-Nummern auch drauf und ich finde gerade diese Mischung ergänzt sich super gut. Ist auch toll produziert und motiviert mich tatsächlich gerade im Moment, es immer wieder zu hören. Ich hatte auch zum Beispiel auch mit Verena vor kurzem noch gesprochen. Sie mag die auch von früher. Sie tut sich zum Beispiel mit dem Album eher schwer, weil es halt manchmal so ein bisschen beißt und nicht nur schön ist. Von daher ist es ein bisschen schwieriger reinzukommen. Aber ich finde es von der Instrumentierung und so von dem Ganzen wird es irgendwie so ein bisschen fresher als die alten. Es fällt mehr auf, es kommt wieder mehr bei mir an und versetzt mich tatsächlich auch so ein bisschen mehr in dieses alte Death Cab for Cutie Feeling und ja, ich bin sehr, sehr positiv überrascht. Tolles Album und wie gesagt, ist auch ein absolut gleichwertiger Ersatz zum Olivier Rodrigo Album und auch da bin ich gespannt, wo das noch hinwandert, das Album. Ob es noch mehr wächst, werden wir sehen. Ich denke, Death Cab for Cutie kennt ihr alle, habt bestimmt irgendwo Knüpfpunkte damit und ja, ich finde es schön, dass sie immer noch da sind. Ich hoffe, Der Ben findet auch wieder... Und Herzenswohl und vielleicht, ach, guck hin, ich habe jetzt den Wolfgang wahrscheinlich, aber die habe ich dir nicht geklaut, oder? Okay, ich habe sie nicht geklaut, lass mich schon mal zufriedenstellen. Genau, ich bin gerade am überlegen, weil das auch ganz spontan jetzt war, welchen Song ich denn nehmen würde. Es wird ja ein Song so ein bisschen kritisiert, weil der wäre schon fast zu schön und zu soft und ist so eine klassische Death Cab for Cutie-Nummer, Diese Stone Over Water heißt es, ist aber tatsächlich so ein schöner Song, dass ich sage, egal ob der zu cheesy ist oder sonstiges, den nehme ich Stone Over Water, wunderschöne Deathcap-Nummer, die mich auch sogar ein bisschen so an Plans erinnert irgendwie. Das ist mein Pick auf Platz 3.
Speaker0
01:08:23
Mega gut und ich kann ja schon mal teasern. Zeitpunkt der Aufnahme ist DevCap, for Cutie tatsächlich mein nächster Plattenpost. Also zumindest im Scheduling, geplant. Also ich habe sie auch hier stehen. Deine Version ist auf jeden Fall geiler, das kann ich sagen. Aber ich freue mich, dass sie wieder zurück sind und habe da auch ganz viel Spaß dran in der Platte tatsächlich. Und die wäre jetzt nicht weit weg gewesen, wenn sie bei mir schon mehr Zeit für die Rotation gehabt hätte, da ins Feld reinzurücken tatsächlich. Also gute Wahl. Findet auch Wolfgang, der so zumindest nah bei sich hat liegen gehabt. Oder wie habe ich das eben im Schatten, im Augenwinkel gesehen? Ich bin mir nicht unsicher.
Speaker3
01:09:07
Ja, also die war auf alle Fälle so im Tonskreis, dieser Top 3 war die Platte bei mir auch zu finden. Also ich habe es jetzt so gerade mal Licht in die Puffer mit reingenommen, aber auf alle Fälle ein cooles Album, super schöne Pressung, diese Tink-Version. Und was vielleicht auch ganz interessant ist, Deathcap ist ja eine Band, die man ganz selten in Europa live sieht. Und im Herbst gibt es aber die Gelegenheit, die Tour nämlich durch Europa. Aber ich glaube, am 1. Oktober spielen sie beispielsweise in Berlin. Also vielleicht die Chance nutzen, keine Ahnung, wann die wieder mal da sind. Das wäre so eine Band, die würde ich mir einfach gern mal ansehen. Also einfach mal vielleicht... Die alten Klassiker mal ausgerollt und kombiniert mit den neuen Sachen. Ich glaube, das wäre ein total schönes Konzert. Also unbedingter Tipp. Eine coole Wahl.
Speaker0
01:10:05
Wirklich so eine richtig klassische Indie-Band. Also für mich ist das so Indie-pur irgendwie. Aber war auch lange Zeit nicht mehr so auf dem Radar tatsächlich.
Speaker2
01:10:16
Habe ich tatsächlich sogar in dem Atelier, wo ich Ethel Kane auch gesehen habe, da habe ich die damals auch gesehen. Ich weiß gar nicht, auf welcher Tour, aber eine wahnsinnig tolle Liveband auch irgendwie so, also die können auch richtig Musik machen irgendwie und das war richtig, richtig stark und auch so ein bisschen Variationen von Songs mit noch ein bisschen mehr Crescendo, ein bisschen mehr Laut irgendwie, war echt spektakulär gut. Ob ich jetzt nach Berlin schaffe, vielleicht kommen sie ja nochmal nach Luxemburg, mal gucken. Vielleicht hängen sie nochmal dran.
Speaker0
01:10:49
Können sie ja mal nach Trier kommen. Genau. Ihr seid getaggt. Okay, schön. Dann haben wir ja die erste Runde hier, sozusagen die Platz 3 unserer Top 3 im Quartett komplementiert. Das heißt, wir machen weiter mit Platz 2 und hören wieder in der Reihe den Wolfgang.
Speaker3
01:11:12
Ja, also wir bleiben im Indie-Bereich, würde ich sagen. Also Indie, Art-Rock in die Richtung. Es geht um das Debüt einer Band. Ich hole jetzt noch kurz den Link für euch raus. Keine Ahnung, ob ihr von diesem Act schon mal gehört habt. Ich habe auf der Platz 2 das Debüt von My New Band Believe und das Album heißt doch My New Band Believe. Hintergrund, also kurz ein Blick auf die Platte. Die gibt es, glaube ich, eh nur in zwei Farben, in schwarz und in diesem Boxblatt. Also recht klassisch, aber schönstimmig passt zu dieser schönen Platte. Ihr könnt euch vielleicht an die Gruppe Black Midi erinnern.
Speaker0
01:12:08
Ja, klar.
Speaker3
01:12:09
Hatte die am Schirm so, Math Rock war das so, nicht die eingängigste Art von Musik. Also sehr, sehr sperrig. Ich glaube, sie haben es auf drei Longplayer oder so gebracht und dann brach die Band auseinander. Und hier haben wir jetzt mit Cameron Pickton, den ehemaligen Bassisten, Schräg-Sänger auch von Black MIDI, der sich zu einem neuen Projekt sozusagen jetzt aufgerafft hat. Und diese Formation hat sich erst 2025 gegründet. Der Platz ist wirklich noch sehr frisch und ist relativ schnell gegangen, hier ein Album auf den Markt zu bringen. Das Ganze ist, würde ich mal sagen, kammermusikähnlicher Art Indie-Rock. Oftmals chaotisch, dann wieder so ganz eine ganz eigenartige Dynamik, der Gesang, Kommt, irgendwas über Kopfhörer hört, mal von links, mal von rechts. Dann kommen mal Bläser dazu, Orchester spielt damit. Dann ist es wieder ganz einfach nur mit Gitarre oder mit Klavier und Holzbläser. Also da passt alles da rein für eine relativ kurze Platte. Das Ding ist nämlich, glaube ich, nicht länger als 36 Minuten und ist aber ein total interessanter Ritt. Also wie ich das gehört habe, das Album ist rausgekommen am 10. April, war ich da mal komplett geflasht und ich habe für mich instant gemerkt, dass das geht mir irgendwie nahe, dass das gefällt mir sehr gut, obwohl es, glaube ich, auch nicht die Art von Musik ist, die man so im Hintergrund laufen lässt. Also man muss sich schon da ein bisschen mit beschäftigen. Aber mir hat das irrsinnig gut gefallen und ich habe es gehört und mir war eigentlich klar, dass wir in diesem Jahr für mich einen wichtigen Platz einnehmen. Ja, genau. Also das ist das Album. Und für die Playlist würde ich den Song Love Story wählen. Und da würde ich auch vorschlagen, dass wir in den Reihen hören. Das ist aus meiner Sicht auch noch einer der eingängigsten. Aber keine Sorge, das ist jetzt kein sperriges Art-Rock-Ding, wo man sich denkt, was ist da los? Aber es tut sich einfach irrsinnig viel. Also man muss sich schon ein wenig darauf einlassen, dass es jetzt kein Easy-Listening ist,
Speaker0
01:14:34
Würde ich so sagen.
Speaker3
01:14:35
Aber faszinierende Musik.
Speaker0
01:14:37
Also haben wir mal keine Schunkelnummer rausgesucht. Das ist wie wir das sonst immer so machen. So diese Bierzelt-Songs haben wir einfach mal in dieser Sendung rausgelassen. Und hören jetzt einfach mal die Love Story. Viel Spaß! Dann würde ich aus der Hi-Fi-Perspektive gleich mal empfehlen, das Ding auf einer guten Anlage zu hören oder auch mit Kopfhörern. Da passiert nämlich einiges tatsächlich, wie sich das so treppchenmäßig aufbaut und so und wie nah dann teilweise der Gesang man am Ohr hat. Und es macht Spaß, das hier abzuhören mit meinen Studiokopfhörern. Jetzt könnte ich Werbung für euch machen, mache ich nicht. Aber die sind gut. Schön, danke für die Inspiration. Ja, wieder was ganz Freshes. Das ist ja auch so eine Qualität irgendwie in unserer Runde, glaube ich, dass wir immer mal wieder so Sachen haben, noch nie gehört. Gibt's mal neu und so. Ich glaube, das ist nochmal sowas. Mal gucken, was da noch alles kommt, was an unseren Alben kommt, wie sich das weiterentwickelt. Aber jetzt schon hat mir richtig Spaß gemacht. Dankeschön für den Impuls.
Speaker3
01:17:30
Ja, sehr gerne.
Speaker0
01:17:32
Ach, jetzt muss ich mich fast schon, ich muss fast ein bisschen durchatmen, weil das irgendwie so Musik ist, die fährt mich irgendwie so runter. Ich bin jetzt gar nicht mehr so in dieser benehmen Aufstimmung. Komm, wir hören auf.
Speaker3
01:17:45
Mach eine kleine Yoga-Übung dazu.
Speaker2
01:17:48
Einmal dehnen, bitte.
Speaker0
01:17:50
Mal Blutdruckmessgerät anschließen im Alter, das ist auch wichtig. Naja, das ist dann auch normal. Wir können weitermachen. Ha, super. Das war unsere kleine Love Story, unsere interne Love Story. Wir lieben uns gegenseitig im Quartett und haben es nochmal gerade ausgedrückt für diese Inspiration. Wunderschön. So, oh Gott, ich bin dran. Ich labere zu viel und bin dran. Na gut, okay, dann muss ich mal weitermachen. Das ist ja auch eine Yoga-Dehnübung quasi, wenn ich jetzt so nach unten greife. Das ist auch gut für den Rücken, so Katzenbuckel, Platte ziehen, nicht so weit vom Mikro weg, sonst verstehen das die Podcast-Hörer da draußen nicht. Also ich habe für euch auch mal was in der Farbe Rot, das ist wie so ein Kartenspiel, also Rot auf Rot. Für euch. Meine zweite Platte ist hier American Football mit dem Album American Football LP4. Also die werden bei denen immer irgendwie so durchnummeriert. Das ist ein bisschen schräg, muss man aufpassen, dass man nach der richtigen Platte sucht. Die ist jetzt zwar nicht so geil Oxblatt-mäßig oder mabbelt oder so, sondern eher so. Boring red, also einfach nur rot, aber passt trotzdem gut hier zum Cover und zum Aufbau. Ja, alles so ein bisschen minimalistisch, kein großes Blim-Bumm, aber Hashtag Blim-Bumm. Ich glaube, ich habe es heute schon irgendwie öfter sowas gesagt. Ich versuche gerade eine neue Wortschöpfung. Und ja, das kam am 1. Mai. Das ist so, also es gibt Leute, die bezeichnen das als Midwest-Emo. Ist aber irgendwie auch Indie, also ein bisschen Math-Rock, ein bisschen Dream-Pop, so ein bisschen Post-Rockig auf Polyvinyl-Record. Die Band gibt es schon seit den 90ern tatsächlich. Illinois gegründet, 97, haben so diesen Midwest-Emo-Sound geprägt. Die haben sich dann aufgelöst und nach der Auflösung 2000 hat sich die Band dann so zu so einem Kultphänomen entwickelt und ist dann 2014 wieder zurückgekehrt. Und jetzt gibt es ja Schauspieler, Sportler, wo wir heute hier so eine sportliche Runde sind, die besser aufgehört hätten, wieder zurückgekommen sind. In dem Fall, finde ich, hat es sich gelohnt und sie haben sozusagen ihre Geschichte würdig weitergefeiert, vergleichbar vielleicht für Fans von The Get Up Kids oder Sunny Day Real Estate. Ich würde es ein bisschen so als eigenständig auch bezeichnen, also es klingt schon auch nochmal anders. Es ist nämlich sehr, es ist sehr warm, es ist sehr atmosphärisch, auch deutlicher als die Vorgänger. So dieser Dream-Pop-Einschlag finde ich hier besonders stark, auch dieses post-rockige. Es geht um Familie, es geht um Vergänglichkeit, es geht um Erinnerungen und das Älterwerden. Man kann da so richtig schön eintauchen. Es ist fast schon eine Herbstplatte, aber wie stellen Sie hier im Sommer vor? Wir haben mehrere Auftritte aus der Indie-Szene, zum Beispiel den Brandon Jates von Turnstyle. Und die Band selbst sagt, dass diese LP4 quasi ihr bislang persönlichstes Album ist. Und da es ihr mal einen Eindruck kriegt, habe ich gedacht, nehme ich gerade den Song mit dem Mann von Turnstyle, weil ich die sowieso so feiere und lieb. Der Song heißt No Feeling. Und wenn ich mich recht entsinne, Marc wippt auch so ein bisschen mit, habe ich die zum Beispiel bei dir gesehen. Sorry, wenn die auch sonst wo waren. Ich denke jetzt nur gerade an dich. Gerne melden, aber du hast sie gepostet. Also du hast sie auch.
Speaker2
01:21:26
Genau, ich habe es ja auch. Ich habe diese Rough Trade Exclusive mit so einem Ripple, Black Red Ripple, ist jetzt im Regal mitgebracht. Muss ich jetzt holen, ist aber auch eine super schicke Nummer und natürlich ein ganz, ganz tolles Album, also es war bei mir jetzt hart, also es hätte eigentlich auch mit hier stehen können. Das erste Album war natürlich so ein Genre-Klassiker, ist irgendwie so ein bisschen entspannterer Math-Rock, sehe ich das immer irgendwie, also so, Math-Rock nervt mich immer, wenn irgendwie so viel gezwitschelt wird, aber die haben das richtig cool gemacht.
Speaker0
01:22:00
Früher vielleicht auch mehr.
Speaker2
01:22:01
Ich weiß es nicht.
Speaker0
01:22:03
Ich habe mich nicht so mit dem Werk beschäftigt, das ist alles durchgegangen. gehört. Aber ich finde diesen Mavro-Aspekt irgendwie so am geringfügigsten. Aber man hört es so raus.
Speaker2
01:22:13
Genau. Das sind halt über die Jahre irgendwie, oder auch die neueren Sachen, auch schon die letzten zwei Alben waren irgendwie deutlich glatter, weicher, dreampoppiger produziert. Und das mag ich. Die letzten Alben, finde ich, die kannst du immer so wunderschön nebenbei laufen lassen. Das klingt alles toll. Das Neue finde ich tatsächlich an manchen Stellen so ein bisschen fordernder und irgendwie auch noch deeper, wie du auch gesagt hast, da ist ein bisschen mehr Post-Rock mit drin, sehr instrumental, ist ein ganz tolles Album, ist auch so ein Grower- Muss ich tatsächlich jetzt, bin ich animiert, direkt mal morgen oder so wieder zu probieren, ob es bei der Hitze, beim schönen Bild, man dampft irgendwie auf dem Sofa, da funktioniert das bestimmt auch ziemlich gut. Ich bin mal gespannt. Ich werde es morgen nochmal hören.
Speaker0
01:23:02
Aber freut mich, dass wir da so eine Schnittmenge auch tatsächlich haben. Wie sieht es bei den anderen Jungs aus? Habe ich jemanden übergangen? Hat jemand die Platte von euch auch da stehen? Wolfgang?
Speaker3
01:23:15
Also ich habe sie bestellt, aber ich habe sie noch nicht da. Also die liegt noch quasi in einem Fach mit Platten in Amerika und ich warte darauf, dass die irgendwann mit ein paar der Sachen zu mir rüberkommt. Aber ich habe sie mir geordert. Also coole Sache.
Speaker0
01:23:32
Dann kann man nur sagen, wir sind ja auch hier on the race. Also internationales Rennen auch. Also unsere Platten kommen aus der ganzen Welt hier auf die Strecke. Und was die Platte betrifft, haben wir erneut hier im Quartett sozusagen eine Materialschlacht, also dreimal ist die Platte hier vorhanden, aber kein Double. Also es bleibt sozusagen ein friedliches Anstupsen während der Fahrt sozusagen, ohne dass jemand umfliegt. Also sozusagen keine Kopfsteinpflaster-Etappe, wo es ein bisschen neubrig wird. Sehr schön. Ja, also das ist mein Drop. Wie man sehen kann im Quartett jetzt aktuell nur Liebe. Gut, Sven hat nichts gesagt, aber zumindest ist sein Blick nicht böse genug, dass da jetzt Hate dabei ist. Aber man muss ja jetzt nicht jeden was sagen. Das wäre auf jeden Fall mein Platz 2.
Speaker1
01:24:21
Nächste Platte ist ein alter Bekannter von mir, beziehungsweise eine Band, die ich schon öfters gezeigt oder auch Side-Projekte dazu gezeigt habe. Da wird, ich mache es kurz, das neue Album von Elda, Through Zero, ist mein Platz 2. Ich habe es, glaube ich, in den letzten Wochen bestimmt in Dauerschleife laufen. Es gefällt mir sehr gut. Älter gehört zu den Rock-Rock, Stone-Up Psychedelic Größen. Ist eine Band aus Deutschland bzw. Amerika mit Mitgliedern aus Berlin und ich glaube Boston. Ich habe hier die schöne Rot-Marble mit einem Edging. Ich weiß nicht, ob man es jetzt hier gerade in der Kamera erkennen kann. Doch, ja. Aber ich finde es sehr gut gelungen. Ja, es sind sechs Stücke drauf, verteilt auf zwei Platten und ja, was gibt es dazu zu sagen? Sie haben sehr viele, also sie haben jetzt das Rad nicht neu erfunden, aber sie haben auf dem aktuellen Album sehr viele elektronische, also sehr viele Synth und so ein bisschen elektronischen Parts, das gefällt mir sehr gut. Und ich finde jetzt auch keinen Song dabei, der mich stört. Also ich habe jetzt schon ein paar Mal, wie gesagt, den Dauerschleif gehört. Und ich finde es einfach ein sehr, sehr gutes, rundum gelungenes Album hier nochmal zum Aufklappen.
Speaker0
01:25:55
Just Get Fallen wieder.
Speaker1
01:25:58
Ja, das Ganze kommt bei Stickman. Habe ich mir die Version von Stickman geordert. Und auf die Playlist würde ich den zweiten Song Capture Release draufpacken. Ja, wer damit nichts anfangen kann, der kann auch mit dem Rest des Albums nichts anfangen, würde ich sagen. Ja, das ist mein Platz Nummer zwei.
Speaker0
01:26:22
Ja, ich frage mal in die Runde, kennt es jemand? Also ich glaube, ich habe jetzt tatsächlich zum ersten Mal schon gehört. Kann nicht andocken, Marc?
Speaker2
01:26:33
Kenne ich tatsächlich, aber immer noch eine Band, mit der ich mich immer noch zu wenig beschäftigt habe. Sven hat sie ein paar Mal schon immer wieder erwähnt. Ich habe auch bei YouTube mal ein paar Live-Sachen geguckt irgendwie. Und ich habe auch in das neue Album mal reingehört, irgendwie hat mich aber da auch nicht so direkt abgeholt. Also ich fand es auch, zumindest die Songs, die ich angewählt habe, sind halt auch, ja, sind natürlich relativ lang. Und das, was ich so gesappt habe, hat mich dann in dem Moment einfach nicht so arg abgeholt. Werd's aber jetzt mal testen. Also war mir schon klar, dass das bei Sven auftaucht, weil ich mein Fan ist. Ich werd's testen. Mehr kann ich nicht sagen. Ich kenn die Band. Ich mag auch generell so dieses ganze Stoner, Psychedelic Rock, wie auch immer. Das Genre mag ich ja schon teilweise ganz gerne. Manche Sachen catchen mich, manche nicht. Ich werd's probieren auf jeden Fall.
Speaker0
01:27:28
Okay. Ja, ich gucke gerade mal ins Album rein. Also es ist tatsächlich so, wie du sagst, dass es sehr, sehr lange Tracks sind. Also jetzt zum Beispiel die Strata, der für das Song geht über 10 Minuten. True Zero, 9 Minuten, Patscher quetschte. City to Rune, wieder 10 Minuten. Also man kann sagen, im Durchschnitt so zwischen 8 bis 10 Minuten.
Speaker1
01:27:51
Ja, das letzte Album hatte ich auch schon mal mit in der Sendung. Da waren die da drauf, die 15 Minuten gehen. Der Sänger hat ja noch Side-Projekte, die hatten wir auch schon in der Sendung einmal Weite und einmal Delving das ist eher ein bisschen ruhiger Delving kann ich sehr empfehlen weil es auch sehr viel mit Synthesizer und auch wirklich Elders eine super krasse Liveband also Ich würde sogar sagen, einer der besten Livebands, die ich gesehen habe, sie waren ja nicht umsonst mit Tool auf Amerika-Tour. Also im Vorprogramm von Tool. Ja, das ist schon was.
Speaker0
01:28:29
Okay, gut. Den Link würden wir euch dann bei, also wieder zu Discogs unten in die Videobeschreibung schon, und packen wie von allen Alben. Dann könnt ihr euch das gerne mal ein bisschen genauer anschauen, weil manchmal lohnt sich das auch. Wir zeigen zwar die Platten, aber ihr habt damit dann einfach auch nochmal einen Vorteil, weil da als, naja, eine gut sortierte Community dann auch mal noch ein paar Fotos einbaut von so einem Hype-Sticker oder sowas, was man jetzt hier vielleicht im Video nicht sieht und dann einfach nochmal so ein bisschen die Platte ein bisschen genauer erforschen kann. Und vor allen Dingen auch gucken kann, wenn ihr jetzt genau die Version haben wollt, diese Limited Marble Vinyl hier, ja, ob es die noch gibt oder ob ihr die findet oder ob ihr doch schon wieder auf dem Zweitmarkt bei Discogs dann direkt oder sonst wo, Ebay, etc. Gucken müsst. Weil wir wissen, es gibt ja außer uns Dudes da draußen noch so ein paar andere Nerds, die auf bestimmte farbige oder limitierte Pressungen dann auch aus sind. Zurecht, wie wir finden. Also Capture Release wird reingehört, ist auf der Menü und Playlist auf Apple Music und Spotify und damit Feuerfrei Reimt sich aufs Body frei. Sehr gut. Feuer frei für Marc.
Speaker2
01:29:47
Ja, tatsächlich. Vielleicht kommt jetzt der Moment, wo ich aus dem Quartett geschmissen werde.
Speaker0
01:29:53
Nie vorgekommen, das sind schon immer die gleichen vier, kann ich dir sagen. Geschichtspüchlein.
Speaker2
01:29:59
Genau, nee, und ich habe es ja vorhin schon erwähnt, ich habe tatsächlich in Nostalgie gebadet. Und ich finde es mehr als eine Anerkennung, dass ich der Band meiner Jugend Tribut zolle und die Toten Hosen. Trink aus, wir müssen gehen, landet tatsächlich bei mir auf Platz 2. Natürlich ist es kein perfektes Hosenalbum, es sind ein paar Nummern drauf, wo man darüber reden kann, müssen die da drauf sein, wie auch immer. Aber ich finde es einfach, ich habe noch zurückgedacht, es hat mich halt so wirklich in die Zeit, da war ich 14, 15, erste Liebe, wir hatten einen Toten-Hosen-Fan-Club in Neustadt. Mit Stammlokal, haben uns T-Shirts drucken lassen. Ich habe hier noch Postkarten, also Briefverkehr mit Campino. Und das war so der Sound der Jugend. Wir waren alle Riesen-Hosen-Fans. Ich kam mit der bis zum bitteren Ende, war meine erste Platte. Und dann kam direkt die Horrorshow hinterher. Dann hat man natürlich die alten, alle sich noch geholt. Und dann war ich aber tatsächlich nach der Kaufmich, die war, glaube ich, 1993, da war bei mir dann irgendwie Ende. Dann habe ich natürlich noch mitbekommen, Opium fürs Volk, hier zehn kleine Jägermeister und weiß nicht, dann waren Hosen für mich irgendwie nicht mehr wirklich da und das, was ich von den Hosen gesehen habe, waren dann halt so diese, wie heißen sie, Tage wie diese, die großen Hymnen, wo ich auch gedacht habe, hm, weiß ich nicht. Hat natürlich viele, viele Menschen erreicht irgendwie, aber ich war so auf einem anderen Weg. Und wie ich auch vorhin schon gesagt habe, als ich mir das Ticket gekauft habe, wusste ich gar nicht so, was kommt. Auf mich zu. Und dann kamen die ersten Songs. Ich glaube, die erste Teaser-Single war hier, wie heißt sie? Oh, jetzt ist hier nicht mal eine Tracklist drauf.
Speaker0
01:31:50
Was ist das denn? Das ist echt übel. Das ist doch keine Qualität. Ich bitte euch.
Speaker2
01:31:54
Ach genau, die Show muss weitergehen, war es ja noch gewesen. Richtig. Und da fand ich eigentlich, ja, klassische Hosennummer, große Refrain, vielleicht so schon ein bisschen zu viel gewollt irgendwie. Aber fand ich gut. Und das, was dann so immer nachkam, dann auch schlechte Nachbarn, Dann war der Teil wirklich halt so alt-Punk-Rocky und da habe ich gedacht, Mensch, könnte ein gutes Album werden. Und als es da war und ich das erste Mal gehört habe, hatte ich tatsächlich wirklich direkt zweimal große Gänsehaut bei Songs irgendwie. Und die hatten mich da einfach zurückgebeamt. Ich habe natürlich als Motivation fürs Konzert, hatte ich mir tatsächlich schnell auch gut zu merken, dass mit knapp 53 das Hirn immer noch gut Hosentexte in den Kopf bekommt, wie mit 15 zum Beispiel. Also ich konnte tatsächlich schon viel mitgrölen und mitsingen. Und ich finde, es ist einfach ein würdiger Abschluss hinter ein musikalisches Kapitel. Ich meine, es ist eine schwere Aufgabe, wenn du wirklich denkst, wie gestalte ich das letzte Album. Es gibt ja auch eine schöne Reportage über die Entstehung des Albums. Auch bei Hotel Matze war ein cooles Interview mit Campino und irgendwie war ich so voll im Hosenflash gewesen und bin es tatsächlich immer noch. Und jetzt nach dem Konzert ist es natürlich so ein bisschen abgeebbt, aber schöne Band, schön, dass sie jetzt, sie werden ja bestimmt noch irgendwas machen. Also ich denke mal, sie werden bestimmt jetzt erstmal, die Tour wird relativ lange gehen, sie werden vielleicht auch nochmal eine Schlusstour machen. Ist ja lediglich nur gesagt, dass jetzt irgendwie das Letzte an Musik, was sie produzieren, irgendwie jetzt gewesen ist. Und ich finde auch, dass dieses Alles muss raus, das war ja dann noch das Bonus-Album dabei, dem habe ich mich tatsächlich ehrlich gesagt noch gar nicht so intensiv gewidmet. Es sind ja viele Sachen mit ganz vielen bekannten Künstlern drauf. Ich hatte mal die Seite A angehört. Ich freue mich drauf, die jetzt demnächst zu entdecken. Ist ja auch ein schönes Package. Ich habe tatsächlich die Box jetzt drüben im Regal stehen. Ist ja in so einer nummerierten Deluxe-Box. War auch tatsächlich schon vor Release sold out. Ich glaube, kamen dann noch mal so ein paar nachgetröpfelt. Jo, was soll ich sagen? Noch zu den Hosen. Es ist eigentlich schon alles gesagt. Ich würde tatsächlich gerne einen Hosensong hören. Ja, machen wir doch, oder?
Speaker0
01:34:26
Das geht. Also es würde nur da nicht gehen, wenn wir dich jetzt wirklich rausgeschmissen hätten. Ich habe bisher noch keine bösen Nachrichten in unserem Privatchat gesehen. Die einzigen Bösen, die ich immer schreibe, die sind schon drin, aber von euch ist nichts sonst zu sehen. Nee, wir können auf jeden Fall einen Song hören. Was hättest du denn gerne?
Speaker2
01:34:43
Also, was früher einmal war, das ist im Grunde genommen die Fortsetzung zum Wort zum Sonntag, was auf einer alten Platte ist. Dieses, wir sind noch keine 60, wir sind noch nicht nah dran und jetzt reden die das Ganze praktisch so ein bisschen textlich um. Genau, und den können wir gerne mal hören.
Speaker0
01:35:05
Also, ich habe auf jeden Fall hier in meinem letzten Urlaub es mir so aufgepoppt und da habe ich es mal so ein bisschen durchgehört und so. Meine Frau hat danach gesagt so, sind das die Hosen? Ja, die gibt es noch. Noch in diesem Moment, wo du es sagst. Aber dann morgen nicht mehr.
Speaker2
01:35:21
Also genau. Es ist ja auch das Schöne, genau als kleiner Zusatz, wenn du das Album anmachst, singt ja erstmal Farin Urlaub von den Ärzten den ersten Song. Irgendwie, was natürlich auch erstmal ein bisschen überraschend ist. Aber ein wunderschöner Hommage-Song an die Toten Hosen, gesungen von den angeblichen Erzfeinden. Die Ärzte, die ja schon lange keine Feinde mehr sind, auch ein ganz toller Song. Aber lass uns mal, was früher einmal war,
Speaker0
01:35:47
Hören. Die Feier ist vorbei. Und gerade dieses Zurückdrehen, ich finde, das gelingt denen sehr gut. Also das hast du auch schön erklärt. Also mich macht es wieder voll nostalgisch. Denk zurück an die ewig, wert am längsten Tour, an meinen ersten echten Hörschaden. Das klingt jetzt leicht sarkastisch, aber ich erinnere mich wirklich gerne an die Zeit zurück. Und ich kann das immer noch gut finden. Also ich verstehe das total. Also ich verstehe auch deinen Retro-Vibes, auch wie du das Konzert-Review am Anfang gezeigt hast. Ich konnte das richtig mitfühlen, die Stimmung. Das hätte mir genauso viel Spaß gemacht. Und ich hätte ja auf jeden Fall seitlich im Arm gelegen und angestoßen und die längste Theke der Welt mitnissung oder sonst irgendwas noch einmal mit dem Opel rumgefahren. Und es ist, ja, das ist die Zeit, da hat es für mich angefangen. Also Ärzte, Hosen und dann irgendwann mal noch andere Bands hören. Was waren die Anfänge? Genau, deswegen ewig für mich verbunden mit der Musik. Aber das Schöne ist, die Musik geht weiter, auch ohne die Hosen. Aber man vermisst es schon so ein bisschen irgendwie, damit man dazugehört. Ach, das stimmt. Ile größer. Ja. Okay. Hosen sind getropped. Song ist getropped.
Speaker3
01:38:40
Ich wollte noch sagen, dass es total bemerkenswert ist, dass die Hosen quasi in der Pre-Order, ich glaube 20.000 Stück waren das, oder? Demittiert auf 20.000 oder 25.000 oder 30.000 Stück war diese Box.
Speaker2
01:38:55
Ja, die war irgendwas in diese Richtung, genau. Um die 20.000.
Speaker3
01:38:58
Also eine extrem hohe Zahl. und ich kann mich erinnern, irgendjemand hat das glaube ich im Slack gepostet am Morgen kam das irgendwie in die Pre-Order und ich habe für mich noch so überlegt Hosen, brauchst du dieses Album? Solltest du das haben? Eigentlich man hört das, also ich höre so selten Hosen, aber es ist das letzte Album das überlege ich mir noch, da ist ja noch Zeit bei so viel Stück und ich glaube es war dann, zwei Stunden später oder so, war dann sold out und jetzt kostet das Ding 100 Euro. Keine Ahnung, wie viel war die im Originalpreis?
Speaker2
01:39:37
68, glaube ich. Oder 65, 68, irgend so was.
Speaker3
01:39:42
Also, kann man sagen, jetzt gar nicht zu weit weg vom OPP.
Speaker2
01:39:46
Nee, es geht noch.
Speaker3
01:39:48
Aber, ja, total bemerkenswert.
Speaker0
01:39:51
Auch für den Preis, dass ihr das dann in der Menge rausgehauen kriegen, in der Auflage. Alle Achtung Hosen, also wenn ihr da Tipps habt, falls wir immer eine Platte machen, wie geht das?
Speaker2
01:40:04
Krass.
Speaker3
01:40:04
Also kann man sagen, also die Hosen haben einfach komplett diese Community. Ich glaube nicht, dass es, im Fahrrad in den Urlaub mache ich auch sehr gerne. Ob das bei den Ärzten auch so klappen würde, keine Ahnung, aber genial. Mal schauen, vielleicht gehen sie ja irgendwann dann noch auf die Anplagt-Tour. Das würde ich ja gerne sehen. Vor ein paar Jahren waren sie ja in Wien im Burgtheater und das war eine ganz legendäre Live-Show. Da hatte ich damals überlegt, ob ich hingehen soll. Ich kann mich erinnern und ich glaube, die haben irgendwann im Sommer gespielt. Ich dachte mir irgendwie, nee, das ist mir zu heiß. Naja, heute würde man sagen,
Speaker0
01:40:49
Die Sendung der falschen Entscheidungen, Wolfgang.
Speaker3
01:40:53
Aber, vielleicht jetzt kommt jetzt eine richtige Entscheidung.
Speaker0
01:40:56
Das wäre geil.
Speaker3
01:40:56
Nämlich zu Platz 1 der Alben des Jahres. Was würde ich mal sagen, was Unaufgeregtes habe ich gezogen.
Speaker0
01:41:06
Cool.
Speaker3
01:41:07
Und zwar ist es das neue Album von Kevin Morby. Also keine Ahnung, wie Kevin Morby bei euch so angeschrieben ist. Also ich verfolge den Künstler jetzt schon seit einigen Jahren. Es ist das achte Studiealbum, das wir hier haben. Es heißt Little Wide Open. Also ich zeige mal kurz so zur Platte. Hier haben wir einen schönen Obi. Ja, schönes kleines Detail. Es ist kein Gatefold. Das ist vielleicht ein bisschen schade, weil es sind zwei Platten drin. Hier mit Texten, hier mit Bildern. Und farblich ist das ein schönes, dunkles Grün. Also die Version hier ist,
Speaker1
01:41:50
Glaube ich, die
Speaker3
01:41:50
Spotify First Edition. Auf Dead Ocean ist das Ganze rausgekommen.
Speaker0
01:41:56
Es sind auch die Spotify Farben, also das Spotify Grün, kann man sagen.
Speaker3
01:42:00
Ja, wobei ich ja eigentlich zu Spotify, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Also Kevin Morby, amerikanischer Musiker, hat wie gesagt jetzt ein 8. Studioalbum draußen, Außen ist so im Bereich Indie-Rock, Folk-Rock, Amerikaner ist er zu Hause. Ist liiert mit einer bekannten Künstin aus dem Bereich, mit Katie Crutchfield, also Waxer Hatchi. Die beiden sind ein Paar und bekommen, glaube ich, im August ihr erstes Kind.
Speaker0
01:42:34
War es Zeit, nochmal eine Blatt dazu machen? Das Kind muss was essen und dann ist keine Zeit mehr.
Speaker3
01:42:41
Da kommt sicher mal so ein gemeinsames Familienalbum raus, würde mich wundern.
Speaker0
01:42:47
Das kann man dann schön ins Bootleg packen. Stimmt's, Sven?
Speaker3
01:42:54
Heute wird ein Finger. Verwirr mich nicht.
Speaker0
01:42:58
Ich habe ja im Intro gesagt, wir streiten. Irgendwann müssen wir ja mal anfangen.
Speaker3
01:43:03
Also es wäre so irgendwie dieses Ellbogen ausfahren, wenn man Rad an Rad fährt.
Speaker0
01:43:10
Jetzt geht's aufs Ende.
Speaker3
01:43:13
Produziert wurde dieses schöne Album von Aaron Dessner von The National, also damit eigentlich schon per se bei mir hoch angesehen, aufgenommen im Longporn-Studio, wo auch schon Taylor Swift, Jack, aufgenommen hat. Der Titel des Albums, wie gesagt, Little White Open. Man denkt vielleicht so ein Great White Open von Tom Petty, aber ich habe jetzt nichts herausgelesen, dass es hier eine Anspielung sein soll, sondern eher dieses Little White Opus, ein Begriff für den mittleren Westen, für den großen Himmel, das kleine Leben. Leben in Bescheidenheit, in der Abgeschiedenheit. Und die Songs dazu sind aber mit viel Weite, aus meiner Sicht, kommen die daher. Also das ist ganz, ganz schöne Musik, sehr persönliche Musik. Auch finde ich toll, über den Kopfhörer zu genießen. Also einfach, da tut sich auch ein bisschen was, aber natürlich, es ist klassisch eigentlich so ein Folk-Amerikaner-Indie-Rock-Ding. Und ja, das hat bei mir total coole Resonanz erzeugt. Also wie gesagt, ich mag den Künstler generell sehr. Die letzten beiden Alben fand ich auch ganz große Klasse. Also wer hier vielleicht in die Vergangenheit noch mal gehen möchte, weil er oder sich das gut findet, da gibt es auch ganz viel zu entdecken. Unbedingt reinschauen. Und für die Playlist ein Titel, der heißt Badlands. Und da habe ich dann auch kurz gedacht, soll auch das vielleicht eine Anspielung an Bruce Springsteen sein? Aber auch das soll es offensichtlich nicht sein. Aber man denkt bei Bad Lines einfach bisher an Springsteen, jetzt auch an Kevin Morby. Und ja, also eine, finde ich, schöne Platte zum Chillen, zum Zuhören, zum Entspannen, zum Entspannen, zum Einen guten Zeit haben. Unaufgeregt, aber dafür eigentlich für mich umso aufregender. Also meiner Nummer eins im zweiten Quartal.
Speaker0
01:45:13
Okay. Ja, schön. Dann probieren wir das mal aus. Ich weiß gar nicht, ob wir schon irgendwie mal öfter über Kevin Morby gesprochen haben. Also begleitet uns immer. Ich weiß hier aus der Community Christoph feiert es total ab. Ja, muss ich mal ausprobieren jetzt auch, wo du es nochmal sagst. Ich habe es da irgendwie mitgekriegt, dass es das Album gibt und ja, Dead Oceans steht ja schon immer für Qualität so in dem Lager. Probier mal aus. Also hast mich jetzt auf jeden Fall nochmals in die Richtung geschubst, mich mal mit diesem Schätzle auseinanderzusetzen. Und Platz 1, Leute. Platz 1. Das ist...
Speaker3
01:45:56
Schlägt sogar Olivia Rodrigo.
Speaker0
01:45:58
Schlägt sogar Olivia Rodrigo. Und da habe ich das stehen. Wow. An der Ansage. Uh.
Speaker2
01:46:07
Muss ich mir aber erst mal anhören, ob das wirklich die Olivia schlägt. Ich kenne auch viel zu wenig von Kevin Murby oder Morby oder wie auch immer er heißt. Aber das, was du erzählt hast, klingt ja schon mal spannend. Also der Ort der Produktion, der Produzent. Werde ich mal testen.
Speaker0
01:46:28
Gut.
Speaker3
01:46:29
Sounds good.
Speaker0
01:46:30
Dann ist die erste Top-Latte enthüllt. Ihr könnt mal reinschauen, ob es was für euch ist und mal sozusagen mit dem Startsong reinzwurben. Gut, also dann sollte der Weg frei sein für meine Top 1 Platte und da war es tatsächlich so, Ich habe in einer E-Mail drüber gelesen, was so die Idee oder das Konzept dieses Albums sein soll. Und ich kriege viele solcher Mails und Newsletter und Grams. Und da war es also so, da hat so kurz, ist da irgendwie so die Welt stehen geblieben. Also da konnte ich irgendwie nicht so drüber lesen und überfliegen. Da hat es mich irgendwie reingezogen. Und ich habe gedacht so, okay, das ist spannend. Das ist ein spannendes Thema, das ist ein spannendes Konzept, das ist eine emotionale Geschichte, das hat Dinge tangiert, die mein Geschichtsbewusstsein getriggert haben, und ja, dann habe ich gelesen, dann habe ich gehört und die Musik hat direkt zu dem gepasst, was ich gelesen habe, Nämlich, sie war hochemotional und hat mich auch sofort so mit Gänsehaus abgeholt, wie es selten Musik mit mir macht. Und dann wusste ich, diese Platte könnte weit vorne landen. Und zwar handelt es sich Gaiden Carmel und Kylie Morton mit dem Album Joka. So, das sieht jetzt erstmal so alles ganz schlicht aus und sagt einem vielleicht erst nicht viel. Es sei denn, man hat bei den Kollegen von Love is Nice, liebe Grüße, reingehört und hat verfolgt, dass die auch, wie wir, auf dieses Album aufmerksam geworden sind und dann sogar ein Interview mit dem, Gildan Kamell gemacht haben. Das ist übrigens sehr hörenswert. Und jetzt erzähle ich euch mal ein bisschen was über dieses Schätzlein. Das kam am 12. Juni. Ich hatte die Platte, hm, ich glaube über einen Monat vorher. Also für mich, ich musste schon gucken, ob es noch ins Quartal fällt. Also ich hatte es sehr, sehr früh, also lang vorm Release. Und habe sie dann gehört, immer wieder gehört, sehr gefeiert. Wir hören gleich mal einen Song rein, der heißt Stranger on a Train, 1944. Und die Jahreszahl, die verweist ja schon so ein bisschen drauf, dass es hier um Geschichte geht. Geschichte verpackt in dem Genre Indie-Fork, Chamber-Fork, Singer-Songwriter, Art-Fork, aber auch so ein bisschen Indie-Rock. Das Ganze kam auf Pop-Up-Records und der Giden Carmel, der ist ein in Israel geborener und in Berlin lebender, Schlagzeuger sowie Songwriter und Produzent. Und jetzt Achtung, Achtung, Quartett, besonders Marc, er hat schon mit der Lucy Kruger zusammengearbeitet, mit der wir ja mal das nette Gewinnspiel hatten, als auch mit anderen Künstlern wie zum Beispiel Flora Falls, weiß nicht, ob ihr die kennt, da habe ich auch mal die Platte vorgestellt, auch eine ganz super sympathische Band mit einem sehr, gefällt jedem Album, das es auch irgendwie nie in dem Podcast, glaube ich, geschafft hat, aber halt eben Posting, Social Media überall zu sehen bei Vinyl und. Ja, und der Kyle Morton, der ist Sänger, Songwriter und Frontmann der Band Typhoon aus Portland, Oregon. Und dieses Album entstand als internationale Zusammenarbeit quasi zwischen Berlin und Portland. Wenn ich es jetzt überhaupt irgendwie vergleichen könnte mit anderen Künstlern, dann würde ich zum Beispiel den guten alten Souvian Stevens auspacken, dann würde ich vielleicht Adrian Lenker erwähnen, dann würde ich vielleicht, Bon Iver sagen und eventuell noch Fleet Foxes. Aber das alles würde der Sache auch nicht so richtig gerecht werden, denn es ist ein hochemotionales Konzeptalbum über das Leben von Gideon Carmel's Großmutter Joka. Deswegen heißt es das Album Joka. Und das erzählt ihre Geschichte und zwar, und das ist jetzt so dieses Gänsehaut-Ding, ich habe es gerade wieder, wenn ich es erzähle, Und zwar erzählt es die Geschichte, von der Deportation nach Auschwitz und über die Nachkriegsjahre bis zum Tod in Israel 1978. Und die Grundlage für diese ganzen Texte, für dieses ganze Album waren Briefe und Dokumente, die Carmel 2018 im Keller seiner Eltern entdeckt hat. Also ich sage euch jetzt nicht, was ich im Keller meiner Eltern entdeckt habe, weil die hören ab und zu mal rein. Aber es war nicht sowas. Und es ist dann über so einen Zeitraum von rund drei Jahren entstanden. Und es verbindet quasi so persönliche Familiengeschichten mit dieser Erinnerungskultur und diesem Holocaust-Gedenken. Und diese elf Songs, die erzählen diese Geschichte quasi chronologisch. Und Funfact, also bei diesem Kontext von Fun zu sprechen, ist immer schwierig, aber der Gidon Karmel, der hat seine Großmutter nie persönlich kennengelernt. Also es ist quasi alles aus diesen Fundstücken entstanden, diesen Briefen etc. Und dieser Entdeckung mit dieser Kiste. Und das war überhaupt auch der Auslöser für das ganze Projekt. Und viele der Liedtexte basieren halt direkt auf Formulierungen, die in diesen Originalbriefen drin standen. Und die Aufnahmen wiederum, die sind dann so als, wie ich sagte, Projekt zwischen Berlin und Portland dann auch verteilt über mehrere Studios in Deutschland und den USA aufgenommen worden. So, es ist erstmal still im Studio. Ich würde jetzt mal vorschlagen, ich mache mal Stranger on a Train an und dann könnt ihr überlegen, ob ihr was dazu noch loswerden wollt. Okay, das war ein kleiner Eindruck von diesem Thema. Brett. Keine leichte Kost, sage ich euch gleich. Kein Opener für eine nette Party in den Weinbergen, aber was einem richtig tief reinzieht. Ich hoffe, ihr habt das irgendwie so ein bisschen mitgekriegt mit nur diesem einen Song von den insgesamt vielen Songs. Ich habe ein Gefühl für Sprachlösigkeit im Quartett. Alle haben ihre Mikros zu. Müssen sie erstmal verarbeiten. Wir können sie auch stehen lassen, aber Marc möchte noch was sagen.
Speaker2
01:55:12
Also ich fand das sehr interessant. Also generell fand ich heute tatsächlich von uns allen die Songauswahl. Also ich habe definitiv den größten Reißer ausgepackt. Der Rest von unseren Songs irgendwie waren alle super experimentell irgendwie. Also sowohl Boards of Canada, irgendwie jetzt der Song. Auch spannend. Also animiert mich auch hier auf jeden Fall. Ist halt sehr deep, du musst halt die Stimmung dafür haben, aber es hat mich in dem kleinen Schnipselchen, ich mochte die, so diese Spannung, also ich war gespannt irgendwie, was jetzt so passiert, was dazu kommt, ob irgendwie es Fahrt aufnimmt, ob es ruhig bleibt, ich bin gespannt, also werde ich definitiv reinhören, ich hab bloß den, wie heißen die Interpreten nochmal, ich hab's schon
Speaker0
01:56:02
Wieder Gideon Carmel and Kyle Morton und das Album heißt Joka.
Speaker2
01:56:09
Okay, da muss ich auf jeden Fall den Link gucken. Also das ist jetzt nicht so der catchy Name irgendwie,
Speaker0
01:56:14
Aber spannend. Ja, muss man ein paar Mal Aussagen ins Gebet einbauen und dann hat man es irgendwann auswendig drauf, aber für alles andere gibt es ja noch die Shownotes und Videobeschreibungen. Wir lassen euch nie allein. Wir dokumentieren immer alles, dass ihr es nachvollziehen könnt.
Speaker2
01:56:30
Bekommt man denn die Platte überhaupt noch? Oder ist das wieder so ein Insider, schon sold out und wahnsinnig teuer?
Speaker0
01:56:37
Nö, also ich würde es eher in die Richtung Geheimtipp verorten, was man schon daran sieht, dass der Eintrag von Discogs von mir ist. Also ist jetzt auch kaum, also ist jetzt kaum hier irgendwie was passiert mit Shop oder so, also kannst du nicht mal auf Discourse kaufen. Würde ich einfach in den Bandshop gehen. Ich habe ja die Platte gepostet, auch im Collab mit dem Künstler und, auch zusammen mit Pop-Up Records und da ist, also in der Bio ist das Album auch verlinkt, da ist der Shop und da kannst du es auch kaufen.
Speaker2
01:57:12
Okay. Habe ich tatsächlich verpasst? Ich sehe ja sonst irgendwie alles, aber das habe ich irgendwie, ist mir durchgeschlupft.
Speaker0
01:57:19
Ja, mache ich das raus. Das geht ja vielen Leuten so, ich meine, es gibt so viele Alben, die nie im Podcast auftauchen, die dann irgendwie da mal so schnell als Real durchfloppen und dann ist das mal für zwei Minuten interessant, dann ist es wieder weg. Ja, aber dieses Album, also das braucht seinen Platz, das braucht seinen Raum. Ich glaube, das habt ihr gemerkt, auch mit dem, wie ich es jetzt beschrieben habe, für mich. Und deswegen ist es mit Abstand auf Platz 1, weil es einfach in einer ganz anderen Liga ist. Also mich hat kaum ein Album, nee, mich hat kein Album dieses Jahr so berührt wie das. Aber vielleicht ist es was Persönliches und vielleicht ist es bei anderen ganz anders und ihr könnt überhaupt nichts mit anfangen. Dafür haben wir die Kommentare. Schreibt es gerne rein, hört rein und teilt eure Eindrücke mit uns. So. Gut. Platz 1, jetzt kann ich mich locker machen. Jetzt habe ich das Wichtigste durch. Jetzt noch genießen. Zwei letzte Blatt.
Speaker3
01:58:10
Man hat auf alle Fälle, finde ich, das Gewicht des Themas war in diesem kleinen Musikstück eindringlich spürbar. Also das war schon eine große Schwere, auch so mit Gänsehautfaktor. Also man kann das natürlich auch da nicht trennen, ganz klar. Soll man auch nicht. Eine total interessante Songauswahl. Also danke dafür, dass wir auch so diese Bandbreite haben von trotzdem cheesy pop zu Und Musik, die im Grunde genommen auch danach mehr will und einen Bildungsauftrag hat und Geschichte vermitteln möchte, kommt man ja nicht so oft an solche Platten, die eine größere Mission haben, würde ich mal sagen. Also höre ich mir auf alle Fälle an, ganz stark. Cool.
Speaker0
01:59:06
Ihr solltet dieses Album nicht leugnen, sage ich jetzt mal, mit Zwinker, weil ihr könnt, also es ist ein Booklet mit dabei, das ist minimalistisch. Also es ist jetzt nicht so, geile Illustrationen, Bilder, wir auch, und darum geht es auch nicht. Wer vielleicht auch so persönlich, wir haben ja schon das persönliche Bild auf dem Cover. Aber ihr könnt da wirklich nochmal Sachen über das Album nachlesen, nochmal tiefer in diese Geschichte eintauchen. Das ist alles, ja nochmal so eine zusätzliche Begleitung und auch das schöne an Venue, dass man einfach mehr hat oder nochmal mehr Wert hat als jetzt nur, irgendwie ein Cover auf so einem Display. Ja, hört es euch an, es gibt nur diese Version. Kein Color-Gram diesmal. Einfach Black. Aber ich finde, das ist auch genau die Farbe, die das Album haben sollte und das passt auch. Das ist alles so richtig, wie es ist. Okay, dann bin ich bereit, weiterzuziehen. Egal, was jetzt kommt. Ja, du hast ja so schön gesagt, wir haben da einfach eine gewisse Bandbreite. Also sprich, wenn jetzt Sunshine Pop von Sven kommt, dann ist es so. Also Sven, was ist dein Platz 1?
Speaker1
02:00:18
Ich traue mich gar nicht, nach diesem emotionalen Album weiterzumachen.
Speaker0
02:00:25
Dann machen wir das als Bonus-Content für unsere Abonnenten. Hammer nicht bei YouTube, geht's nicht, kein Membership-Kram. Nein, ihr kriegt alles oder nichts. Du musst raushauen.
Speaker1
02:00:37
Das stimmt. Mein Platz 1 ist tatsächlich auch ein kleiner Wein für mich, Da ich letztes Jahr oder Ende des Jahres meine Subscription bei Pellagic beendet habe und jetzt, hier sieht es auch mein T-Shirt schon, hier verkehrt rum, hier, ist mein Platz Nummer 1 von Pellagic Records, das Album... What Came From Silence von der französischen Band, ich glaube, man spricht sie Henri aus, das H wird ja nicht in Französisch gesprochen. Fünfköpfige Band, We Came From Silence. Es ist eins der Alben, das, was ich schon lange nicht mehr gehabt habe bei einem Album, tatsächlich. Und ich habe gedacht, es kann auch so nicht mehr kommen. Und es ist ganz komisch, ich weiß nicht, wie es bei euch ist, es ist so ein, man kennt ja viele Bands und man hat auch viele Alben, die man gut findet oder man hat so seine Lieblingsband, wo man sich auch drauf freut. Ich habe die erste Single Aurora gehört und habe mir gedacht und kenne tatsächlich auch die erste EP von ihnen mit vier oder fünf Songs und da habe ich mir gedacht, wow, cool, es kommt eine Platte von denen, dann noch auf Pelagic Recordings und weil es gab bis jetzt noch nichts auf Vinyl Und da habe ich mir gedacht, ich freue mich so, diese Platte zu hören, weil die erste Single mich so total abgeholt hat und mich auch jedes andere Songs, die dir nachkam auf Spotify, die haben mich alle so abgeholt. Und ich hatte so dieses Kribbeln wie früher, wenn du so eine Band hattest, die du früher gehört hast und es kam wieder ein neues Album. So wie bei Bark vielleicht mit so einem Toten Hosen Album. Das war für mich irgendwie so, dieses Gefühl war wieder da. Ich weiß nicht, warum es abhanden kam, aber es war da. Also natürlich freue ich mich schon über ein neues Tool-Album, ist ja ganz klar. Oder auch mal über die ein oder andere Band, die ich mag. Aber das hat mich wirklich, da habe ich gedacht, wann kommt dieses Album erst raus? Ja, nun ist es da und mein Platz Nummer eins. Ich halte euch auch nochmal hier meine Version in die Kamera. Leider deswegen der Wein habe ich meine Subscriber gekündigt und die Subscriber Edition leider nicht mehr bekommen, aber vielleicht fällt die nochmal bei Discogs irgendwann rein oder ich kann sie mir nachkaufen weil ich wirklich dieses Album, ich glaube Zeit es released ist, bestimmt jeden zweiten oder dritten Tag mir anhören, weil ich es einfach ich finde es einfach so geil Ja, und auf meiner Playlist würde ich auf jeden Fall den Song Aurora machen, wer mit diesem Song nichts anfangen kann. Der kann auch mit dem Rest wahrscheinlich nichts anfangen. Zu dem Sound von der Platte, das ist ganz schwer, das ist schon Post-Rock, aber mit Ambient, Anleihen, fast schon ein bisschen auch Elektronik und so ein bisschen shoegazig, würde ich schon sagen, von den Gitarren her. Sie sind jetzt zu fünft, sie waren vorher zu sechst und Ich habe mir auch mal einen, das könnt ihr euch ja selbst auch mal angucken, auf YouTube gibt es von KEXP einen Live-Auftritt von ihnen. Und der hat mich auch total abgeholt. Und von der Zweigen ist es mein Platz Nummer eins. Ich denke, Marc kennt es. Er hat es ja auch selbst, das Album. Habe ich ja gesehen. Und habe ihn auch schon bewusst unbedingt reinhören, WhatsApp-Terror gemacht. Aber ja, Marc, deine Meinung?
Speaker2
02:04:40
Ja, also aufgrund dessen habe ich natürlich reingehört. Ich habe ja auch meine Pelacic Subscription gekündigt. Ich hatte allerdings das Glück, von dem Album dann doch noch die Subscriber zu bekommen, weil er mir in der Vinylgruppe, einer, die sogar für 15 Euro ganz günstig abgegeben hat, wirklich eine richtig schöne Pressung und ein ganz, ganz tolles Album. Es ist halt auch für mich eines der Post-Rock- oder Instrumentalmusik-Alben bis jetzt eigentlich des Jahres. Irgendwie so ein echtes Highlight. Kann man immer hören. Also es gibt ja so Alben, wo du die Zeit haben musst, um dich reinfallen zu lassen. Aber das ist so, das klingt cool, das hat Spannung. Ich kannte die Band vorher gar nicht, fand aber das Cover direkt ansprechend auch. Und ja, hoffe die, ich weiß gar nicht, ob es Jungs, Mädels, ich weiß gar nicht, wer da glaubt, Männerband, hoffe ich tatsächlich auch mal live zu sehen. Vielleicht auch auf dem Klumar-Festival, muss ich mal dem Tim schreiben, würden da wunderbar hinpassen. Ja, ganz tolles Album. Und ich hoffe, dass du diese Subscriber noch bekommst und ich werde für dich natürlich die Augen aufhalten. Und vielleicht finde ich eine für dich. Mal gucken.
Speaker1
02:05:53
Es ist auf jeden Fall eine gemischte Band. Also es sind Mädels und Jungs am Start.
Speaker2
02:05:59
Siehst du?
Speaker1
02:06:00
Und sie kommen aus, habe ich das schon erwähnt, sie kommen aus Frankreich, genau.
Speaker0
02:06:04
Du hast von dem stummen Haar gesprochen, dass man es richtig aussprechen kann.
Speaker1
02:06:08
Ich habe schon wieder alles vergessen. Aber ich kann Timo und Wolfgang euch nur ans Herz legen. Gebt euch mal diese 40 Minuten oder was das Album geht. Das sind jetzt keine Post-Rock-Songs, die wirklich so 10 Minuten ausschweifig sind, sondern es sind kurze Songs, aber sie haben eine so krasse emotionale Dichte, ich kann es gar nicht beschreiben.
Speaker3
02:06:34
Okay, also da muss ich natürlich ran, Sven. Man merkt ja richtig, die Rührung oder die Emotion, die da drin steckt. Also ich bin total gespannt. Dein Act kannte ich natürlich wieder einmal nicht. Was mich so interessieren würde, du hast ja da eine total schöne Pressung davon. War da quasi die Subscriber-Edition noch schöner? Oder ist das einfach so ein Ding, weil sie vielleicht limitierter ist? Also bei dieser sieht ja wirklich cool aus, die Platte. Habe ich auch so selten oder gar nicht gesehen eigentlich von der Färbung.
Speaker1
02:07:15
Ich glaube, diese Version ist limitiert auf, ich weiß gar nicht, 100 Stück. Dead Waves heißt die. Ich finde, sie sieht einen Tick schöner aus. Aber das ist jetzt jammern auf hoch.
Speaker2
02:07:36
Ja, ich finde deine auch sehr schön. Also ich finde, die geben sich gar nicht viel. Die Subscriber ist halt so diese klassische Merch mit ein paar Splatter drin, die irgendwie so A-B-Seiten-mäßig unterschiedlich aussehen. Und das ist halt so eine Color in Color.
Speaker1
02:07:52
Ich habe sie nochmal angepasst. Beide.
Speaker2
02:07:54
Ja. Ist Geschmackssache.
Speaker3
02:07:58
Sonst tauscht doch einfach hier beiden.
Speaker2
02:08:01
Können wir eigentlich machen, gell?
Speaker0
02:08:03
Einfach mal ein Version-Swap.
Speaker2
02:08:06
Ja, genau. Wir sehen uns ja bald. Ja, eben. Ich habe auch schon über Nacht umgebucht. Genau, jetzt kann der Rest ja mal gucken, was ihr favorisiert.
Speaker3
02:08:19
Ja, beide geil. Also dieser Ghostly, oder wie der heißt, diese... Gefällt mir eigentlich die vom Sven besser,
Speaker1
02:08:28
Ehrlicherweise. Jetzt, wo du es so sagst, aber mich ärgert halt, dass ich die Subscription, also die Date habe, und jetzt kommen wir wirklich, das Album kam, jetzt kam die Oh Hiroshima, die ich mir auch gekauft habe, die sehr gut ist, die Lost in Kiev ja auch noch, die habe ich mir auch noch geholt, da habe ich mir gedacht, die ganze Zeit hast du quasi die Platten geschickt bekommen, weil du so ein Jahr abgeschlossen hast, da waren Sachen dabei, die wirklich gut waren, aber es waren aber auch wirklich viele Sachen dabei, die mir überhaupt nicht gefallen haben. Aber ja, das ist natürlich bei so einem Abo, da muss man damit rechnen.
Speaker0
02:09:09
Okay, also ihr habt es gehört, wenn es dann soweit ist und der Sven seinen großen Geburtstag feiert, es gibt ja dann auch noch ein Frühstück danach, Wolfgang stöpselt nochmal seine ganze Termine um, jeder bringt seine Henri-Blatte mit und dann wird wild getauscht beim Frühstück. Wer will welche? Vielleicht waren wir uns einig. Hier sozusagen im Peloton der Platten, wo sozusagen die wichtigsten Veröffentlichungen oder in diesem Fall die wichtigsten Versionen dicht beieinander im Hauptfeld fahren. Auf jeden Fall cool, dass wir uns da wieder so einig sind und man sieht, also es lohnt sich da auch bei so einer längeren Tour wie dieser Sendung mal so hin und wieder im Windschatten zu fahren, Energie zu sparen, auszuscheren und am Ende dann doch die, richtige Version bei euch zu haben und ihr da draußen, wie gesagt, die eine schwer zu kriegen, die andere etwas leichter. Vielleicht habt ihr nicht so die freie Entscheidungsgewalt, aber hört auf jeden Fall mal rein und schaut, ob das was für euch ist.
Speaker1
02:10:10
Gut.
Speaker0
02:10:12
Alright. Sven, sollen wir dann weiterziehen? Dann fehlt eigentlich auch der Marc mit uns. Was ist denn dein Schönes?
Speaker2
02:10:22
Jo, also ich wäre soweit. Genau, tatsächlich mein Platz Nummer 1, ähnlich wie bei Sven. Sven hat so dieses Gribbeln, so diese Vorfreude auf eine Platte beschrieben. Bei mir war es tatsächlich ein Gefühl, was dich völlig umhaut, dass es diese Platte überhaupt gibt und dass diese Band auch wieder zurück ist, weil es geht um eine Band, die mich seit 1992 begleitet, und zwar intensivst. Im Grunde genommen waren die schon 1992 so der Prototyp des heutigen Post-Metal oder alles, was in diese Richtung folgte, Bands wie Amenra oder Isis oder was da noch alles folgte. Aber für mich zumindest war zuerst die Band Neurosis da und am 20. März Vorsicht, also er erschien auf einmal aus dem Nichts im Internet, habe ich zufällig gesurft und auf einmal sah ich einen Post von Neurosis, da habe ich gedacht, krass, es passiert was mit Neurosis und es ist nicht nur was passiert, sondern es war im selben Moment einfach schon das komplette Album digital online. Man muss natürlich so ein bisschen die Vorgeschichte von der Band kennen. Problem war, die haben sich über Post-Metal, wie soll ich sagen, später mit folkigen Einflüssen, wo auch dann weniger Schreigesang war, mehr Klingesang war, haben sich entwickelt, entwickelt. Und dann war 2022 das Großproblem, dass ein Gitarrist und Sänger von ihm, Scott Kelly, da gab es heftigste Missbrauchvorwürfe gegen Kind und Familie und wie auch immer und die komplette Band hat sich von ihm distanziert und eigentlich war das das Ende von Neurosis. Und ich habe eigentlich gedacht, die Band wird nie mehr zurückkehren. Und dann kam wirklich aus dem Nichts. Und ich habe sofort das Angeschmissen digital, Kopfhörer aufgesetzt und war geflasht. Ist, ich habe mir tatsächlich sogar getribbelt. Ich musste drei Versionen kaufen, weil es eine meiner absoluten Lieblingsbands ist. Ein ultra festes Tip-on-Sleeve mit hier so einer kleinen, das ist mit Lack gemacht irgendwie. Ich liebe auch dieses Cover. Ich liebe alles eigentlich an dem Album. Ich zeige einfach mal eine Version in die Kamera, die habe ich auch angepinnt. Die gab es bei Evil Greed. Ist eine Galaxy-Variante, sieht man hier vielleicht gar nicht so arg. Auf jeden Fall, das ist ja auch am stärksten limitierteste gewesen mit 550 Einheiten und die sind tatsächlich in dem Moment, als dann der Pre-Order geschaltet wurde, weil der offizielle Release war der 15. Mai und somit fällt das natürlich zumindest nach meiner Zeitrechnung auch noch in unseren Rahmen ab.
Speaker0
02:13:26
Das können wir durchstehen. Ja, und keine Disqualifikation.
Speaker2
02:13:31
Können wir durchwinken, oder? Genau. Und ja, es ist halt, in Roses war eigentlich schon immer bekannt für so emotionale, schwere Intensität. Es ist sehr dummig, es ist sehr hart irgendwie. Und auch das neue Album geht wieder zurück in die älteren Zeiten, die mich so abgeholt haben, weil das für mich so ein ganz neues Genre war. Ich habe die live gesehen damals. Die hatten dann mit zwei Diaprojektoren und so einem Super-8-Beamer wilde Visuals. Ich hatte vorher nie eine Band mit Visuals gesehen. Und war halt wirklich so eine katharsische Erfahrung, dieses Konzert. Wo sie dann zum Schluss auch noch Trommeln ins Publikum gegeben haben, wo dann alle noch eine halbe Stunde getrommelt haben und wie in Ekstase waren. Und das war halt auch so Musik, die mehr will, irgendwie so wie Wolfgang das vorhin schön gesagt hat. Und die Band hat ganz viel mit mir gemacht. Und ich habe ja auch zum Beispiel In diesem YouTube-Video mit der Vinyl-Challenge direkt als erstes, habe ich ja diese dicke Diskografie-Box irgendwie damals von denen präsentiert. Die steht auch heute noch im Regal. So ein Sammlerstück, wo alle Platten von ihnen drin sind. Und wirklich, also wenn man mit harter Musik was anfangen kann, ist das so eine Band, die kann man erkunden, sollte man erkunden. Und auch dieses neue Album, 63 Minuten. Schwank zwischen brutalster Dissonanz, Heftigkeit und dann aber auch ganz, ganz vielen schönen Instrumentalpassagen, die, ja, man will nicht immer Pink Floyd in den Raum schmeißen, aber es sind irgendwie Soundeffekte, Sündsachen. Es ist irgendwie teilweise manchmal auch sogar elektronisch. Und ich liebe es ja, wenn ein Album zum Beispiel auch mit so, ja, wenn alle Tracks ineinander übergehen und du hast wie so einen Hörspielcharakter, damit arbeiten die oft ganz viel und auch das finde ich auf dem neuen Album wunderschöne Klanglandschaften, um dann irgendwie den nächsten Abriss entgegenzusteuern.
Speaker0
02:15:43
Dann würde ich sagen, ein Neurosis-DJ-Set eigentlich.
Speaker2
02:15:48
Im Grunde genommen, ja, genau. Interessant war dann auch zum Beispiel, dass diejenigen, die halt nicht mit Neurosis aufgewachsen sind, Also ich habe viele Freunde, die sich in diesem harten Musikgenre bewegen... Alle diese Bands nennen Neurosis als ihren großen Einfluss, aber die wenigsten kommen tatsächlich, also hier meine Freunde um mich rum, die kamen damit nicht klar, weil neuere Bands oft noch härter, noch intensiver und es wird noch mehr geschrien und tiefer gegrunzt, irgendwie auch immer. Das brauchen Neurosis oft gar nicht, sondern es passiert irgendwie so auf einer anderen Ebene. Und mich holt aus diesem harten Genre tatsächlich keine andere Band so ab wie die. Und das wird, glaube ich, auch für immer so sein und was ich auch noch gar nicht gesagt habe, weil natürlich Scott Kelly raus ist aufgrund der Missbrauchssachen kam jetzt dann Aaron Turner von ISIS die auch stark von ihnen beeinflusst waren und der passt halt wie Deckel auf Topf, also das ist so, du hörst das und du hast das Gefühl, der ist schon immer dabei irgendwie und das gibt dem Ganzen auch nochmal eine ganz frische Note, also ich finde auch da ähnlich jetzt wie auch zum Beispiel bei Death Cab for Cutie, klingt so ein bisschen nach Frischzellenkur. Also irgendwie sind die voll da und ich bete und hoffe, dass sie wirklich eine Tour zu dem Album machen, weil es gibt nur ein Open Air-Gig irgendwo in den USA, wo sie jetzt seit, ich weiß gar nicht wie lange die schon immer gespielt haben, zig Jahre, das ist ein Gig, den sie jetzt spielen und ich hoffe, dass sie wirklich damit auf Tour gehen und hoffe, dass da irgendwann ich nochmal zu New Roses live zu sehen bekomme. Wäre eine ganz, ganz tolle Sache. Wird euch wahrscheinlich alle nicht so abholen wie mich, mag ich bezweifeln, aber ihr könnt ja mal ein Öhrchen riskieren. Zumindest? Ich mach mal ein...
Speaker0
02:17:49
Zumindest habe ich es schon mal probiert, Marc. Also ich habe an der Seitenlinie beobachtet, dass du das feierst und den Post bei dir gesehen. Und dann habe ich mal reingehört und ich habe es zumindest mal einmal gehört. Also direkt connected nicht, weil ich ja halt mit Metal so super picky bin. Aber ja, du hast uns das Tor geöffnet, es wieder zu versuchen. Und das werde ich natürlich auf jeden Fall.
Speaker2
02:18:15
Genau, man muss sich auch zu den schönen Parts hinarbeiten. Also wenn man zum Beispiel Song 1 anmacht, der ist nur Stimme, da schreit einer ganz kurz und Song 2 geht es dann los. Und das ist halt auch einer der dissonantesten Songs auf dem ganzen Album, wo man dann denkt, oh Gott, von was redet der denn da irgendwie? Ganz schlimm irgendwie für den ersten Moment. Aber für mich hat das immer so was von fließender Lava irgendwie so. Das ist, weiß ich nicht, ganz tolles Ding. Ich habe den Titel noch gar nicht genannt. An Undying Love for a Burning World. Finde ich auch einen ganz tollen Titel. Und ich würde First Red Race, ist glaube ich der dritte oder vierte Song, den würde ich gerne auf die Playlist packen. Ist auch ein etwas längeres Epos, aber da ist alles so ein bisschen drin. Da ist Härte, da sind diese Soundflächen mit drin. Aber es ist halt eigentlich so ein Album, Album, was man von A bis Z am besten zehnmal hören muss, bis es drin hat, ist ähnlich wie bei so einem Tool-Album, was irgendwie zum legendären Meilenstein wird und das ist es in der Community auch geworden und die Vinyls sind rausgeflogen ohne Ende, die waren innerhalb von Stunden, waren die ausverkauft und dann haben sie nochmal Pressungen nachgelegt, die waren dann auch wieder direkt ausverkauft und jetzt Jetzt gibt es nur noch eine so eine Retail-Variante, die Sie wahrscheinlich unendlich nachpressen und aber ich glaube, die haben acht oder neun verschiedene Versionen in tausende Auflagen verkauft. Also die haben eine wahnsinnig große Community-Szene. Ja. Meine Band.
Speaker0
02:19:54
All right. Ja, dann würde ich sagen, probiert es einfach mal aus und dann sind wir sozusagen auch noch in diese Metal-Schiene. Da haben wir die auch noch so ein bisschen bedient. Also ist so langsam alles drin. Vielleicht noch ein Honorable Mention Hip-Hop-Platte oder sowas. Ich weiß jetzt. Mal gucken. Auf jeden Fall sehr bunte Sendung. Ich würde sagen, auch wenn ihr nicht so sportlich seid, haben wir euch zumindest Es ist eine Verpflegungsstation für die Ohren hier geboten. Mal schön nochmal Elektrolyte, Banane gefüttert und euch nochmal genug musikalische Energie für die weitere Zeit aufs Parkett geschmiert. Und damit wäre eigentlich fast nur noch die Frage offen, wer jetzt eigentlich das lila Trikot gibt und anziehen darf. Aber da wir ja keine Gewinner und Verlierer hier wollen, sondern uns als Quartett auf Augenhöhe verstehen, würde ich einfach vorschlagen, wir dehnen dieses Trikot jetzt ganz weit und, kuscheln uns gemeinsam rein und sagen einfach hey Leute, wir haben alle verdient das zu tragen, mega geiles Paket, super fett und wenn ihr die Playlist durch habt, da könnt ihr theoretisch sogar noch mit Soundcloud weitermachen, oder Sven? Da hast du auch noch was rausgebracht für hinten dran. Da gibt es nämlich noch hier falls ihr es verfolgt habt, die Domäne Werkstraße da, dieser DJ Mix mit Disco-Snack, der jetzt auch noch online auf Soundcloud, könnt ihr euch gerne auch noch verlinken, könnt ihr mal reinhören, wenn ihr den Tag verpasst habt, was die Jungs da so in den Weinbergen auflegen, wenn ihr es jetzt schon irgendwie auf dem Post und so weiter verfolgt habt. Auch noch mal kleiner Hörtipp für hinten dran, wenn ihr nicht mit dem Metal frönt und dann eher so ein bisschen die Chili-Vipes für die Sonne braucht. Also wir haben euch alles gegeben, jetzt kommt ihr dran und ja, wir freuen uns auf den Austausch mit euch. Macht gerne mit beim Gewinnspiel, vergesst auch nicht das Hashtag Giveaway, wenn ihr jetzt so gebannt wart, dass ihr es schon wieder am Anfang verpasst habt und verpasst auch nicht unseren Aufruf, denn wir wollen von euch wissen, was sind eure Top-Planen des zweiten Quartals 2026, also von April bis Juni 2026. Also ich lasse es uns wissen über YouTube, über Spotify, die Kommentare über den Slack, wo wir eine Wochenend-Competition angestoßen haben. Und gerne auch privat, wenn ihr noch irgendwelche spezielle Versionen, wo kriegt man das noch? Ihr könnt uns auch gerne privat über die Instas anschreiben, ist alles unten verlinkt. Und jeder, der mitmacht, gerne auch über den Post von Sven und mir bei Instagram. Mit dem Hashtag Giveaway bekommt ihr die Platte. die wir euch spendieren von Crimson Roots. Open Roots von dem schönen Tonzonen-Label. So, Punkt. Ich würde sagen, wir machen noch einen kleinen Ausblick nach vorne, wie es weitergeht, was noch kommt. Wenn ihr nichts mehr habt, was ihr noch gerne droppen wollt, dann sehen wir uns in gut drei Monaten wieder für die gleiche Runde. Aber vorher kommt auf jeden Fall noch mehr im Einzel-Mode. Und was das ist, das verrate ich euch jetzt. Das war Vinyl und Quartett zum Thema Top 3 haben des zweiten Quartals 2026. Ich danke Wolfgang, Marc und Sven, den Zuschauer und Zuhörerinnen auf YouTube und die Podcast-Öhrerinnen im Vinyl und Podcast. Hört gerne im Anschluss, wenn ihr es nicht parallel tut, die Vinyl und Playlist bei Apple Music und Spotify. Alles in den Show Notes verlinkt. Lasst ein Like da, lasst ein Kommentar da, lasst eine Abo, Glocke da oder hype das Video, wenn ihr auf YouTube seid und wenn ihr auf einem Podcast seid, dann abonniert den gerne auf allen gängigen Podcast-Plattformen und wo ihr Sterne, Punkte und Likes verteilen könnt, macht das gerne und schreibt uns auch mal eine Rezension, wie ihr das eigentlich so findet, was wir machen. Das führt am stärksten dazu, dass auch andere uns finden und vielleicht Bock haben, mal reinzuhören. In einer der nächsten Sendungen küre ich mit dem lieben Wolfgang Adias Wine on the Wolf die Top 10 Platten von 1996. Wir machen wieder eine unserer legendäre Backshift-Flashback-Dropback-Folge, Und ja, dieses Musikjahr war wahnsinnig, also das kann man euch schon sagen. Freut euch drauf. Parallel arbeite ich auf YouTube noch an weiteren spannenden Videos. Dürft ihr gespannt sein, verrate ich noch nichts, lasst euch überraschen. Ja und kauft euch Platten oder HiFi-Produkte oder Abwälte, die wir hier besprechen, setzt gerne euren Post mit dem Hashtag VinylundClub ins Netz und taggt One and the Wolf, Stubenroger 73, beziehungsweise DJs on Havoc oder auch Vinyl und und damit, vielen Dank fürs Mitstrampeln. Macht's gut.
Speaker1
02:24:43
Ciao, ciao.
Speaker0
02:24:44
Kommt gut auf die Hitze.