0165 - Top 3 Alben des 3. Quartals 2026 (Vinyl & ... Quartett - vinylandthewolf, stubenrocker73, djsvenhelwig)...

Ecca Vandal? Agnes Obel? Girls In Hawaii? LA Priest? Beck? Westside Cowboy? Lotte? Interpol? REZN? IKAN HYU? Grace Cummings? Phoebe Bridgers?

16.10.2026 130 min Timo Klingelhöfer

Zusammenfassung & Show Notes

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Herzlich willkommen bei Vinyl & … Quartett. In dieser treffsicheren Runde, bestehend aus Wolfgang (vinylandthewolf), Marc (stubenrocker73), Sven (djsvenhelwig) und mir, Timo (vinylund), spannen wir wieder die Bögen und nehmen die musikalischen Veröffentlichungen des 3. Quartals 2026 ins Visier. Vier Musikbegeisterte, unzählige Meinungen und jede Menge Alben, die darauf warten, ins Schwarze zu treffen. Doch nicht jeder Pfeil landet dort, wo man ihn erwartet. Manche Platten treffen mitten ins Herz, andere streifen gerade noch die äußeren Ringe der Zielscheiben des Quartetts. Doch niemals geht ein Schuss komplett daneben. Dabei braucht es nicht nur ein gutes Gehör, sondern auch ein sicheres Händchen. Wir diskutieren, vergleichen, bewerten und liefern uns natürlich den einen oder anderen verbalen Schlagabtausch. Denn was für den einen ein Volltreffer ist, landet beim anderen weit außerhalb der Wertungsringe. Endlich entscheidet sich, welche Veröffentlichungen die höchste Punktzahl erzielen und sich den begehrten Titel des Vinyl & … Quartetts sichern können. Also richtet eure Plattenspieler aus, bringt euch in Position und haltet die Ohren bereit. Die Pfeile sind gespitzt, die Zielscheiben drehen sich und wir starten in unsere legendäre Runde...

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Vinyl:
Ecca Vandal - Looking For People To Unfollow (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38344545-Ecca-Vandal-Looking-For-People-To-Unfollow
Agnes Obel - The Meaning Of Flowers (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38459703-Agnes-Obel-The-Meaning-Of-Flowers
Girls In Hawaii - Eldorado (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38536611-Girls-In-Hawaii-Eldorado
LA Priest - Into The Sky (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38245536-LA-Priest-Into-The-Sky
Beck - Ride Lonesome (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38460948-Beck-Ride-Lonesome
Westside Cowboy - It Goes On (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38254227-Westside-Cowboy-It-Goes-On
Lotte - Lotte (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38479899-Lotte-Lotte
Interpol - This Mirror Weighs A Ton (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38091960-Interpol-This-Mirror-Weighs-A-Ton
REZN - Cycles In The Infinite Dream (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/37973034-REZN-Cycles-In-The-Infinite-Dream
IKAN HYU - Withdrawal Symptoms (Bandcamp): https://ikanhyu.bandcamp.com/album/withdrawal-symptoms
Grace Cummings - Bloodhorse! (Discogs): https://www.discogs.com/de/release/38169546-Grace-Cummings-Bloodhorse
Phoebe Bridgers - Lost Weekend (Zodiacal Light) (Discogs): https://www.discogs.com/release/38135790-Phoebe-Bridgers-Lost-Weekend
Phoebe Bridgers - Lost Weekend (Far Side Of The Moon) (Discogs): https://www.discogs.com/release/38142285-Phoebe-Bridgers-Lost-Weekend

Sonstiges:
Top 10 Platten von 2006 (Vinyl & … Talk - vinylandthewolf)… (YouTube): https://youtu.be/L-M0kkalqOo


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Transkript

Herzlich willkommen bei Vinyl und Quartett. In dieser treffsicheren Runde, bestehend aus Wolfgang, Wineland Wolf, Marc Stumröcker, 71, Sven, DJ Sven Helwig und mir, Timo, Vinyl und spannen wir wieder die Bögen und nehmen die musikalischen Veröffentlichungen des dritten Quartals 2026 ins Visier. Vier musikbegeisterte, unzählige Meinungen und jede Menge Alben, die darauf warten, ins Schwarze zu treffen. Doch nicht jeder Pfeil landet dort, wo man ihn erwartet. Manche Platten treffen mitten ins Herz, andere streifen gerade noch die äußeren Ringe der Zielscheiben des Quartetts. Doch niemals geht ein Schuss komplett daneben. Dabei braucht es nicht nur ein gutes Gehör, sondern auch ein sicheres Händchen. Wir diskutieren, vergleichen, bewerten und liefern uns natürlich den einen oder anderen verbalen Schlagabtausch. Denn was für den einen ein Volltreffer ist, das landet beim anderen weit außerhalb der Wertungsringe. Endlich entscheidet sich, welche Veröffentlichungen die höchste Punktzeit erzielen und sich den begehrten Titel des Vinyl und Quartetts sichern können. Also, richtet eure Blattenspiele aus, bringt euch in Position und haltet die Ohren bereit. Die Pfeile sind geschwitzt, die Zielscheiben drehen sich und wir starten in unsere legendäre Runde. Und da ist er mit Fokus auf die Mitte. Schönen guten Abend, Wolfgang.
Speaker2
00:01:22
Ja, schönen guten Abend, liebe Grüße aus Lenz.
Speaker3
00:01:25
Die Pfeile extra nochmal nach Farben sortiert nämlich an der liebe Marc. Servus!
Speaker0
00:01:32
Servus! Herzliche Grüße in die Runde und an alle da draußen. Schön, dass wir wieder zusammen sind.
Speaker3
00:01:38
Und auch er hat den Köcher randvoll. Gude Sven!
Speaker1
00:01:44
Gude liebe Grüße!
Speaker3
00:01:47
Sehr schön. Und es ist viel zu lange her. Mit Wolfgang bin ich gerade heiß gelaufen hier mit der Zeitmaschine nach 2006. Vielen Dank nochmal an die Community, alle, die mitgemacht haben. Da draußen war echt cool, mal zu lesen, was ihr so an Tipps habt. Wir haben ja auch so ein paar Schnittmengen drin gehabt. Und jetzt sind wir aber wieder im Quartett und das ist das erste Mal nach der Sommerpause, dass wir wieder zusammentreten. Wir haben natürlich wahnsinnig viele Platten. Wir können jetzt den ganzen Abend nur mit Platten um uns werfen. Aber wir haben natürlich heute die Auslesesendung und beschränken uns nur tatsächlich auf das dritte Quartal, was da für uns die besten Alben waren. Damit ihr nicht nachrechnen müsst, es geht um den Zeitraum Juli bis September 2026. Und natürlich wollen wir auch hier wieder die Community mitnehmen und möchten deswegen auch von euch die Top-Platten wissen. Also eure Aufgabe, schreibt es gerne in die Kommentare unter dieses Video oder unter den Podcast bei Spotify oder irgendwo auf Social Media, wo wir die Sendung posten im Slack oder sonst wo. Wir freuen uns auf jeden Fall über das Mitmachen. Wir sind gespannt, was ihr da draußen für Plattentipps habt. Ja, und manchmal ist es ja so, man ist auf einem Live-Event da draußen. Ja, man hat eine Inspiration von einer Band und später landet man dann am Merch dann oder viel später dann nochmal eine Platte in der Plattensammlung. Und deswegen hat es für uns inzwischen Tradition, dass wir gerne in bestimmten Formaten, so auch in diesem über unsere Erlebnisse vor Ort auf den Livekonzernen, auf den Festivals berichten. Und wir haben für euch, bevor wir jetzt mit dem Blattenteller anfangen, auch nochmal ein dickes Paket geschnürt, wo wir so unterwegs waren und lassen euch so ein bisschen reinflicken, wie wir den Sommer musikalisch erlebt haben. Einmal auf dem Blattenteller, aber einmal auch eben live. Und der liebe Sven, der wird heute starten und uns mal von seinem musikalischen Sommer berichten. Erzähl mal, was haben wir verpasst?
Speaker1
00:03:50
Ja gut, ihr beide wart ja dabei, also Mark und Timo, Wolfgang leider nicht. Ich habe meinen 50. Geburtstag gefeiert und ja, werde ich schon wieder emotional, wenn ich daran denke.
Speaker3
00:04:02
Mach mal, mach mal, mach mal. Das ist mit Recht, mit Recht, mit Recht.
Speaker1
00:04:06
Ja, es war eine wunderschöne, also wirklich einer der schönsten Tage. Es war wirklich, ja, es hat alles gepasst. Ihr beide wart da, jede Menge Freunde waren da. Ab 17 Uhr sind wir gestartet. Eigentlich sollte der Abend so verlaufen oder der Tag so verlaufen, dass stündlich DJs, Sets von befreundeten DJs da waren. Es hat auch der liebe Jochen, ein Kumpel von mir, eine wunderschöne Überraschung. Ab 8 Uhr hat dann die Psychedelic Band Lucid Void gespielt aus Darmstadt. Das war absoluter Hammer. Also, ja, was soll ich sagen? Ich werde wieder emotional.
Speaker3
00:04:51
Ja, wir helfen dir mal. Also der Marc kann ja mal übernehmen. Der war nämlich auch da und zwar zum ersten Mal im Quartett, dass wir drei überhaupt zusammen waren. Sorry hier für das Ausgrenzungsverhalten Wolfgang. Aber du warst ja eingeladen. Er hat nur nicht gepasst.
Speaker0
00:05:07
Schnief.
Speaker3
00:05:08
Marc, ja, also...
Speaker1
00:05:09
Ja, Marc, erzähl du mal.
Speaker3
00:05:11
Erzähl du mal. Rett du mal den Sven.
Speaker0
00:05:13
Ja, ich merke schon, genau. Ich merke schon, deine Stimme kippt ihr mir.
Speaker3
00:05:17
Dabei bin ich erkältet.
Speaker0
00:05:22
War ein absolut fantastischer Tag irgendwie und das ist halt so eine Geburtstagsparty, wie man sie sich nur irgendwie so, im Film oder im Buch vorstellen kann, irgendwie mit einer Live-Band, mit tollen DJs, mit Live-Pizza backen, lauter, tolle neue Leute kennengelernt. Dimo hat sogar gemerged und Platten gekauft und T-Shirts gekauft irgendwie und Ja, und das war halt auch so cool, dass einfach so in, es waren ja wie so Schrebergartenparzellen, dass einfach im Garten nebenan dann auf einmal eine Bühne steht, wo Lucid Void spielen. Und die hatte ich auch vorher schon gesehen. Und das war echt, ja, grandios einfach. Und war so ein Abend, der hätte nie zu Ende gehen dürfen. Irgendwie wusste natürlich jemand. Aber ich bin auch glückselig am nächsten Tag irgendwie nach Hause gefahren mit ganz vielen Emotionen und Bildern im Kopf irgendwie. Und ja, war einfach toll.
Speaker3
00:06:15
One of these.
Speaker0
00:06:15
Das wäre wie schon auch ganz emotional.
Speaker3
00:06:17
Sag mal, na toll, dreimal Stimme weg, dann kann uns nur der Wolfgang retten, indem uns reden, wie er die Bilder fandet. Abo, Bilder auf YouTube. Habt ihr auf jeden Fall mal gesehen, ein paar Impressionen in Bild und Video. Falls euch das interessiert und ihr seid gerade in der Video- und Podcast-Version, schaut euch das gerne mal an. Dann wisst ihr, wovon wir schwärmen. War tatsächlich auch mein Konzert-Highlight. Weil was ist schöner, wenn Freunde zusammenkommen oder in dem Fall ja auch nochmal so medial vernetzte Menschen obendrauf und dann so viele nette Leute, wenn es Freundschafts-Community ist, so genial und dann auch das DJing und die Musik und alles und das Essen und das perfekte Wetter, die perfekte Location. Wir konnten da Krach machen, wie wir wollten. Unvergesslich. Also wirklich einer der absolut schönsten Party-Events aller Zeiten. Und eine riesen Überraschung natürlich von den Freunden, dass die das möglich gemacht haben. Sven wusste ja von nichts, dass die Event dann kommt. Inzwischen haben wir ja auch von, wie bei uns in der Sendung, wir wissen auch nicht, dass wir für Platten zeigen. Und inzwischen hat ja auch Lucid Void tatsächlich, da haben wir ja auch die Platten dann gepostet und gezeigt, die Unboxings euch empfohlen. Und jetzt schließt sich der Kreis. Wir haben ja damals auch der Band versprochen, mit der wir später noch zusammengesessen haben und ein Bierchen getrunken haben, dass wir natürlich auch von den Konzerten noch berichten. Ihr seid getaggt, liebe Grüße. War großartig. Ja, aber damit bleiben wir nicht stehen, Sven. Du warst ja noch mehr unterwegs ohne uns. Wie unfair eigentlich, ne? Was für ein Sozialverhältnis ist das eigentlich?
Speaker1
00:07:51
Eine Woche später bei Kracherbach mit den Stoner-Freunden on Tour. Hier steckst du noch das T-Shirt an. Ups, so rum.
Speaker3
00:07:59
Ja, ich sehe schon, ja. Folgt auf Insta, ja.
Speaker1
00:08:03
Ja, das war auch ein Highlight auf jeden Fall. Da gehen wir ja bis jetzt das vierte Jahr hin und das war wirklich cool. Fu Manchu hat als Headliner gespielt, 1000 Mods, Meat Bar, das war super, This Will Destroy You. Absolute Empfehlung wäre auch, Green Mill von Planet Orange, eine absolute Hammer-Band aus Japan, ja, das war wieder ein absolutes Highlight, zwei Tage lang in Belen, ein super schönes kleines Festival, ich glaube 3000 Leute sind da, es wird alles gespendet, hier sieht man die Kutten, also die Leute, die jetzt bei YouTube zuschauen. Ja, es war einfach ein super kleines, cooles Festival. Hier sieht man Cream Milk von Planet Orange. Wirklich eine sehr coole Live-Band, die im Sitzen anfangen alle und dann später eskalieren, muss man so sagen. Ja, das war echt auch ein Highlight. Gleich eine Woche nach dem Geburtstag ging es gleich weiter. Ja, dann war ich im September noch auf der Sommerbühne. My Sleeping Karma, die Band aus Aschaffenburg, hat in Aschaffenburg in Campus ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Dazu kam wieder Lucid Void, die wir dann auch dort getroffen haben.
Speaker3
00:09:20
Der Kreis ließ sich wieder.
Speaker1
00:09:22
Die sich nochmal für den Geburtstag bedankt haben, dass sie es wirklich auch sehr cool fanden. Und gespielt haben Daly Thompson noch als Headliner und Rotor. Auch eine Hammer-Stoner-Instrumentalband aus Berlin, die ich denen nur ans Herz lege. Also Marc, auch du, wenn du Rothorn noch nicht gesehen hast, der absolute Wahnsinn. Also wirklich, ich habe schon viele Bands gesehen, aber die sind echt. Das kann man einfach nicht beschreiben. Ja, und zum Schluss natürlich My Sleeping Karma. Wir haben hier 20-jähriges Bühnenjubiläum gespielt. Das war auch nochmal ein Highlight. War ich auch wieder mit meinen Stoner-Freunden on Tour unterwegs. Ja, und jetzt gerade letztes Wochenende ist gerade noch relativ frisch. War ich in München auf dem Keep It Low Festival im Backstage und in den daran liegenden Clubs und Halle. Also es waren drei Venues. Ja, Headliner, Slowmosa, 1000 Mods, Hellas, Kasasui, Belzebong. Auch Superband, Fomis aus der Schweiz kann ich euch nur empfehlen. Die sind so ein bisschen wie Frank and the Witch Fingers. Auch Superband, absoluter Hammer. Mark, musst du ja auch checken, sind Grim Rhythm aus Australien. Die haben das komplette Festival absolut gerockt. Also das war wirklich ein absoluter Wahnsinn. Ja, nur mal so ein paar Highlights. Es waren noch ein paar andere Konzerte, aber das wäre jetzt zu viel, um alles hier zu präsentieren. Und deswegen habe ich jetzt auf diese drei mich konzentriert.
Speaker3
00:11:06
Ja gut, ich verteile ja auch hier in meinem Quartett entsprechende Hausaufgaben. Ich habe extra geschrieben, schickt mir bitte nicht, das habe ich so nicht gesagt, ich habe gesagt, schickt mir eure Highlights vom Sommer. Damit habe ich schon mal eingegrenzt. Jetzt nicht noch der Herbst dazu und der Frühling. Damit habe ich auch gesagt, die Highlights, jetzt nicht jedes Konzern, Quartett. Also alles steht immer irgendwas zwischen den Zeilen. Ich glaube, dann wäre es wirklich komplett eskaliert hier. Und dann hätten wir eine eigene Sendung über Konzerte machen müssen. Wir haben ja schon überlegt, ob wir das machen. Also wenn ihr das wollt da draußen, sagt uns Bescheid. Und vielleicht noch ein fancy Name dazu. Vinyl und Concert. Keine Ahnung. Vinyl und in Concert. Dann können wir da ein bisschen länger drauf eingehen. Aber aktuell soll es einfach ein kleiner Appetizer sein, um hier noch lange, den Abend lang über Musik zu sprechen. Also vielen Dank Sven für deine Eindrücke. und dann bin ich gespannt, wie es mit unserem lieben Wolfgang weitergeht, der sich eben so ausgegrenzt gefühlt hat. Jetzt kann er endlich uns mal ausgrenzen. Was haben wir denn verpasst?
Speaker2
00:12:08
Also ausgegrenzt ist übertrieben, nein. Also ich habe euch das natürlich voll vergönnt und war total schön zu sehen. Und vielleicht klappt es ja irgendwann, dass wir zu viert was machen und dann gleich live eine Sendung aufnehmen, vielleicht bei einem Konzert dann live gehen und dann haben wir Vinyl und Live und whatever. Also bei mir im Sommer war gar nicht so viel los. Also ich habe in dem Sommer nicht sehr viele Konzerte gesehen. Die, die ich gesehen habe, da waren ein paar echte Highlights dabei und die habe ich heute mitgebracht. Ich habe die Hausaufgabe möglichst so erfüllt, wie du sie ausgegeben hast. Sehr gut. Die eine Geschichte war Ende Juni in Berlin. Da war ich bei Palk mit einem lieben Freund von mir, hat ihm das zum 50er geschenkt, sind wir gemeinsam nach Berlin gedüst, am heißesten Wochenende des Jahres bei, keine Ahnung, 40 Grad in Berlin, haben wir im Tempodrom geschwitzt und wirklich phänomenale Palk gesehen. Die Tour ist ja leider jetzt zu Ende. Sonst hätte ich das unbedingt empfohlen, sich das mal anzusehen. Ein super Mix aus alten Hits und neuen Songs, sehr stimmig zusammengetragen. Ein Chavis Cocker, komplett in Topform. Also war ein mega schönes, emotionales Erlebnis. War sprachlos danach. Also definitiv Ende des Jahres in den Top-Konzerten und generell muss ich sagen, Berlin ist so eine Lieblingsstadt von mir, da bin ich ja da und dort mal und nach dem Sommer im September war ich ja dann wieder da. Zwar grundsätzlich aus beruflichen Gründen, weil da die IFA, die Internationale Funk-Ausstellung ist ja früher mal, jetzt heißt das Innovation for All.
Speaker3
00:13:49
Ist gut umgemünzt.
Speaker2
00:13:50
Das ist eine große Technikmesse und da bin ich jedes Jahr vor Ort und es passt eigentlich immer, dass dann ein cooles Konzert ist. Letztes Jahr war es Matt Börninger, dieses Jahr waren es die Dresden Dolls, die in der Stadt waren, die auf Comeback-Tour waren, die das... Album, quasi, wie heißt der Titel? Yes, Virginia, in der Taylor's Version. Also Taylor, aber nicht mit Y. Aber sie macht ihren gleichen Move wie Taylor Swift mit ihren Aufnahmen. Auch die Dresden Dolls haben das Album neu aufgenommen, um die Rechte zurückzubekommen. Und haben ein fantastisches Konzert im Huxley's gespielt. Also unglaublich, wie zwei Menschen eine Halle so dermaßen mit Klang und mit Energie und mit Wucht füllen können, das war sprachlos. Also ich habe nur glückliche Gesichter gesehen, war fantastisch. Und zum drübersteuern hatte ich am Tag darauf auch nochmal ein glückliches Gesicht. Da hat nämlich Amanda Palmer, die Sängerin der Dresden Dolls, eine kleine feine Runde in die Volksbühne eingeladen. Das war ein Konzert, ich glaube, da waren vielleicht 20 Leute da. Sie hat in der Mitte Piano gespielt und die Leute sind herumgesessen und haben neues Material von ihr anhören dürfen. Und das hat mein Verständnis von einem Live-Konzert nochmal komplett neu definiert. Also ich bin wirklich so einen Meter neben ihr gesessen und das hat, also wo man im Konzert so immer so denkt, okay, dort ist der Künstler, die Künstlerin, dort ist das Publikum, auch bei einem guten Energiefluss war das plötzlich eins. Also es war eine Gruppe, es war eine Experience und das war so emotional interessant, künstlich interessant, hat ein Bild von, wie ein Live-Konzert funktionieren kann, total verändert. Unglaubliches Erlebnis. Wird für immer im Herzen bleiben und würde ich gerne wieder erleben, sowas, weil es einfach, diese Grenze war dann nicht existent. Man war quasi in einem gemeinsamen Energieraum. Ja, das waren meine Highlights. Mal schauen, was der Herbst dann noch bringt. Das eine oder andere ist im Köcher. Beim nächsten Mal dazu mehr.
Speaker3
00:16:09
Schön gesagt und super. Ich bin ja immer ein bisschen neidisch mit Berlin. Ich rede ja immer nur von Berlin, aber dass ich mal da hinkomme, also ich finde das toll, dass du auch da unterwegs bist und wenn es sich natürlich dann auch noch irgendwie beruflich verbinden lässt und so, das ist natürlich dann perfekt. Sehr, sehr schön. Ja, vielen Dank dafür und jetzt müssen wir mal bei Marc schauen. Bei mir ist es ein bisschen schmaler ausgefallen. Wie viele versteckte Highlights hat er ausgelassen oder hat er einfach mal was anderes gemacht als Konzerte?
Speaker0
00:16:42
Bei mir war es tatsächlich so wie bei Wolfgang. Der Sommer war bei mir überraschend ruhig. Also es gab zwar noch zwei so kleine Konzerte hier in Trier in ganz kleinen Locations, aber letztendlich war es so das Highlight, dass ich endlich, endlich, endlich Lord live gucken durfte in Luxemburg. Eigentlich sollte ja das Konzert schon 2025 stattfinden im November. Und dann hat sie aber an dem Tag des Konzerts sich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Und dann wurde es ganz spontan kurz vor Konzertbeginn, zwei Stunden vorher, gecancelt und abgesagt. Und wurde jetzt dann praktisch als letztes Konzert der Ultrasound-Tour, also es war praktisch das Ende der Tour, das letzte Konzert. Und damit war es eigentlich auch irgendwie nochmal trotzdem special und ich hatte noch nie Lord gesehen und es war halt tatsächlich gar nicht so, wie ich erwartet hatte. Ich hatte Lord eigentlich immer so ein bisschen, ja, nicht Indie-mäßiger irgendwie, aber es war tatsächlich ganz, ganz viel U20 Publikum und Ü20 Publikum und ganz wenig Ü50 Publikum, definitiv. Also ich hätte mit meiner Tochter hingehen können und Und da ich aber sehr Taylor Swift Konzert erfahren und Sonstiges bin, hat mich das auch überhaupt nicht gestört. Ich hatte da eine ganz, ganz tolle Zeit, habe viel getanzt, irgendwie hat Songs aus allen Alben gespielt. Natürlich irgendwie jetzt der Schwerpunkt so ein bisschen, auf dem letzten Album Virgin, was er eigentlich komplett gespielt hat. Es war visuell grandios gemacht, also mit den Videoscreens, bei jedem Song hat sich irgendwie ständig irgendein. Bühnenteil bewegt, sich neu zusammengebaut und es war einfach total spannend und hatte null Längen zwischendrin. Ganz, ganz tolles Konzerterlebnis. Witzig war auch, dass ich mit, also eigentlich wollte Verena mitkommen, die hatte mit mir damals das Ticket gebucht, konnte aber dann jetzt beim Nachholtermin leider nicht mitkommen. Aber ich war mit Patrick, meinem guten Freund da, und der war halt noch nie auf einem Popkonzert gewesen. Und er war tatsächlich so von dem Publikum etwas irritiert und hatte auch etwas Schwierigkeiten, sich da so einzufinden irgendwie. Aber ja, es war halt, es war wirklich so ein bisschen Taylor-Feeling irgendwie. Hatte ich jetzt schon lange nicht mehr gespürt, aber es war ganz viel Liebe im Raum, ganz viel Pop im Raum und tolle Künstlerin und super authentisch, tolles Konzert. Das war eigentlich mein Highlight und alles andere ist dagegen so ein bisschen verplasst. Ja, nicht untergegangen, aber war jetzt nicht so erwähnenswert. Und auch tatsächlich der kommende Herbst ist auch, bis auf das kommende Clumar-Festival, auch relativ ruhig. Ich weiß nicht, was im Moment los ist. Also es ist im Moment eine ruhigere Phase. Passt aber ganz gut irgendwie und mal schauen.
Speaker3
00:19:34
Und keine Folge ohne das Glomar-Festival zu erwähnen. Deswegen macht es an der Stelle, glaube ich, mal Sinn, dass es ein Meet & Treat gibt mit Stumra 73 und Vinyl und wir sind nämlich tatsächlich zum ersten Mal beide vor Ort. Ja, das wird also kein Composing-Schnitt sein mit uns zwei. Wirklich vor Ort und da dürft ihr mal gespannt sein. Vielleicht treffen wir uns. Also sag gerne Hallo, dann trinken wir ein Bierchen mehr. Wahrscheinlich ein Alkoholfreiß.
Speaker4
00:19:59
Sonst wird es zu viel.
Speaker3
00:20:04
Ja, schön. An der Stelle dann noch meine Konzert-Erlebnisse. Ich habe im Prinzip auch so ein kleineres gehabt und ein großes, also sprich ein Festival mit mehreren Erlebnissen. Gehen wir mal von klein zu groß. Ich habe Tocotronic gesehen, seit langer Zeit mal nochmal auf dem Zettival im Tollhaus in Karlsruhe. Als Support war Stefanie Schrank mit dabei und ich war dort mit meiner Frau und habe mich erstmal so umgeguckt. Also erstmal hatte ich mich total gefreut, dass ich hier den Lubi Lofi, kennt ihr vielleicht von Instagram, zum ersten Mal im Real Life getroffen habe, weil wir schreiben uns eigentlich täglich über Instagram und jetzt zum ersten Mal die Möglichkeit gehabt, uns auszutauschen. Er ist ja da auch immer seine Kolumne am Schreiben da mit Linus Volkmann und so weiter. Und da sind wir immer ständig in Austausch, wer das so trifft und was er so macht. Also das hat natürlich diesen Abend auch so wirklich besonders geprägt. Also ganz liebe Grüße an dich. Ja, und dann muss ich sagen, die Vorband haben wir eigentlich, wenn wir ehrlich sind, so ein bisschen durchgequatscht. Ich konnte gar nicht so richtig auf die Stefanie hören. Ich möchte jetzt gar kein Urteil irgendwas erlauben. Aber es war auf jeden Fall nett. Schön anzusehen, hat schön so irgendwie ins Wochenende transportiert. Und ich würde sagen, Talkatronics selbst waren in Bestform, also ich fand das einfach ein starker Auftritt von vorne bis hinten, die haben so von Anfang an die richtige Ansprache getroffen und die Songs, ja, da steckt für mich auch so viel Geschichte drin, Wolfgang, da können wir quasi in die 90er zurück, So lange höre ich die schon, ich weiß selber noch, wie ich mit meiner Adidas oder Replika Jacke da gehockt habe und mir ähnlich Frisur gebürstet habe. Wenn man dann auch hier Podcast hört von Jan Müller und so, dann ist das einfach alles so greifbar nah und einfach schön die Jungs nochmal zu sehen. Und dann gab es noch ganz viel Geklatsche, natürlich auch ein paar Kuscheltiere ins Publikum und überhaupt Zettel. Also wenn ihr irgendwie in der Gegend wohnt, ich kann es euch sehr, sehr ans Herz legen. Es ist eine wunderschöne Location, auch im Sommer kannst du draußen auf so Beachstühlen sitzen und Strandfeeling und Bars und Essen und Trinken, alles da, weil oft ist das Konzerte ja ein bisschen vernachlässigt. Es ist einfach schön. Ich gucke, dass ich einmal im Jahr mindestens auf ein Konzert gehe, weil es einfach bequem ist, weil es nahe ist. Aber es lohnt sich auch, wenn man jetzt von weiter weg kommt. Also macht das bitte, wenn ihr die Gelegenheit habt. Und am Merchstand habe ich natürlich auch die Golden Years mitgenommen. Die hatte ich nämlich noch nicht, was ganz gut war und habe die dann auch gepostet, habt ihr vielleicht gesehen. Tokotronic hat es sogar gepostet in der Story. Danke dafür. Ganz lieb und noch ein paar Herzchen geschickt. Ja, das ist Community. Hat Spaß gemacht. Und dann hat es mich noch zu einem neuen, für mich neuen Festival gezogen, was es schon bei uns in der Region seit Jahren gibt, aber ich all die Jahre nie Karten gekriegt habe, weil ich immer viel zu später erfahren erfahren habe, dann sogar rechtzeitig erfahren, trotzdem keine Karten gekriegt. Und dieses Jahr gibt es sogar noch Karten. Also das ist so wie in der Festivalbranche, als mal zu beobachten. So ein bisschen rückläufig geworden. Also falls ihr hingehen wollt, Happiness Festival in Straubenhardt, darum geht es. Und das hat halt diesen Sommer so das eine oder andere Highlight gehabt. Also ich habe jetzt auch zum ersten Mal so das Gelände mal kennengelernt, das ist natürlich super schön geeignet. Ich kann es immer nur bei Insta und so, weil die machen ja fast alle Fotos in diesem Abendlicht bei Sonnenuntergang. Ich hatte am Anfang gar nicht so gutes Wetter erst mal, aber ich habe gedacht, ob ich auch so Fotos hinkriege. Aber die kommen gleich noch auf YouTube, wenn ihr das seht. Die sehen auch Timetable, wer alles da war. Und ich möchte ein paar Bands noch highlighten, die ich gesehen habe. Also da war am Anfang Giant Rooks zu sehen, Ich hatte jetzt keinen besonderen Bezug dazu, aber es hat sich eigentlich ganz gut angereiht, so in die ganzen Thirpens, nur vielleicht ein bisschen poppiger, die ich sonst so höre. Bin erstmal so angekommen, hab ich umgeguckt, hab geschaut, wer da ist. Ich habe auch viele Freunde, bekannte Arbeitskollegen als mögliche da getroffen. Also war begeistert, wer da alles eigentlich so hingeht. Und hab mir eigentlich schon ziemlich früh, so in den ersten Stunden, wo ich dort war, hab ich mir eigentlich festgenommen, dass ich das jetzt einfach regelmäßig machen will, jedes Jahr machen will. Ich könnte jetzt sogar meine Frau überreden, tatsächlich mitzugehen und mal ein Kirschbier mit mir da zu trinken. Und ein Wegbier. Und eins der Highlights war für mich Berg. Das haben wir so ein bisschen geschraubt im Podcast. Die Kollegen haben da als Ausführlicher drüber berichtet. Ist ja so ein sehr theatralischer Pop mit so Orchestralen in Anleihen. Und ich muss sagen, das hat schon live ziemlich gut funktioniert. Also mich hat es auf jeden Fall abgeholt. So die erste Hälfte habe ich hart gefeiert. Dann bin ich so in Gesprächen versunken. Ja, dann halt so SDP und so. Das sind so Bands, wo es eigentlich mehr ums Bier trinken geht als um die Band, muss ich sagen. Also da hat es dann auch wild angefangen zu regnen und dann haben wir uns untergestellt. Man sieht es hier im Video mit den Schirmen und so weiter. Also es gab da noch ein riesen Feuerwerk und ich habe das dann eher so von fern ein bisschen angeschaut. Und als dann 010,99 kam, dann war bei mir Ofen aus. Also das war mir dann so ein bisschen blödelmäßig zu viel irgendwie. Zumindest war es dann nochmal trockener. Aber das ist halt auch Happiness Festival, weswegen meine Frau sich auch oft nicht so richtig bewegen konnte, dass wir da am Kartenbattle weiter als einige Bands kommen, die schon arg Mainstream sind. Anders zum Beispiel Oswald, die haben so ein Elektro-Set gespielt auf der zweiten Bühne. Und da muss ich sagen, das hat mich wieder total abgeholt. Auch total nette Jungs, die wollten sogar die Fotos vom Konzert haben und die Videos für ihre Insta- und Promo-Stories. Da haben wir so ein bisschen hin und her geschrieben. Fand ich auch ganz netter Kontakt und die würde ich mir auch gerne mal angucken. Das war richtig gut. Und dann kommt Icky Mel. Ich war jetzt kontrovers und so und ich habe gedacht, ja komm, esse ich mal eine Pizza, guck es mir an. Und dann, ich konnte nicht, also ich habe am Anfang wirklich gesessen, wollte das so als Zaungast mir anschauen. Und ich bin halt schon am zweiten Song aufgestanden, ich konnte mich nicht mehr sitzen. Und ich muss sagen, live hat es mich doch gekickt. Also diese ganzen Buzzlines und so weiter. Und jemand aus der Community hat mal gesagt, die geht international steil, warte einfach noch kurz. und er hatte recht, inzwischen ist sie international größer. Und jetzt sieht man auch hier diese Sunlight-Optik-Sachen, wie man halt die Happiness Festival immer sieht, als würde den ganzen Tag die Sonne untergehen. Dann noch Paul Wetz, ein bisschen, ob ihr es kennt, habe ich mir dann auch so noch so gegen Sonnenuntergang angeschaut. War auch ganz nett. Ja, und dann kam Hip-Hop. Da kann ich dann immer bei der Younger Generation angeben, ey, ich habe SSEO gesehen und so. Ist ja cool, ne? Gestern, als man war, die das wirklich cool finden. Ich bin ja nicht so auf diese Gangster-Hip-Hop-Sache. Aber dann kam Materia. Und Materia war für mich so eins der Konzert-Sommer-Highlights tatsächlich, weil Materia ist für mich, sagen wir mal, in diesem deutschsprachigen Bereich eigentlich eine meiner Lieblingsbands. Ich war so eine Weile ein bisschen untreu, habe auch die letzte Platte nur empfohlen, nicht gekauft. Aber live hat es mich total abgeholt. Er hat dann seinen Sohn mit auf die Bühne geholt. Und das war für mich so ein emotionaler Moment. Der war so stolz, dass sein Sohn mit ihm auf der Bühne ist, dass die zusammen singen. Und das war irgendwie so ein Family-Moment. Dann haben sie natürlich die halbe Bühne abgefackelt mit Europazeichen und politischen Statements und Flammen und tralala. Fans ausgerastet und ja, dann war ich selig und hab mir direkt Erinnerungen geschrieben für ein Ticket vor Verkauf und nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Also vielleicht sieht man sich, ich bin jetzt Fan vom Happiness Festival, ich find nicht alles gut, aber ich find's sind immer so ein paar Perlen dazwischen und deswegen war's ein schönes Wochenende. Ja. Gut, Freunde, das war der Sommer. Jetzt wisst ihr, wo wir so gesteckt haben, wenn es um Musik geht. Was ihr jetzt noch nicht wisst, ist, was wir so auf den Planteller gelegt haben und dann am Ende unsere Auslese war. Genau da starten wir jetzt aber rein und da wir in jeder Sendung immer durchwechseln mit der Reihenfolge, man kann sich auch was wegschnappen und so, dann braucht man Puffer, nervig. Achtet ihr auf Fairness? Diesmal darf tatsächlich der Sven starten und wir gehen es wieder chronologisch runter. Wir starten beim dritten Platz und bis runter zu eins. Let the show begin. Sven, was ist dein erster Plattenpick?
Speaker1
00:27:57
Mein erster Plattenpick? Ich habe heute ein bisschen Schiss, dass ich die ein oder andere Platte, ihr dreien auch habt. Deswegen versuche ich es einfach mal mit einer Frau heute zu beginnen. Es wird spannend. Kommt aus Sri Lanka. Und hab ihr zweites Album rausgebracht. Und das war für mich ein No-Brainer. Hab ich gekauft. Und deswegen sag ich euch, dass mein Platz Nummer 3 Schwubibubs Ecker Wandel ist. Mit ihrem Album Looking for People to Unfollow. Ich habe mir die sehr schöne Variante in diesem durchsichtigen Blau-Ocean-Sea-Blue, heißt die glaube ich, geholt und ja, was soll ich dazu sagen, holt mich ab, ist so ein bisschen in dem Dunstkreis bzw. Ist jetzt auch auf Tour gewesen mit Turnstyle und Deftones im Vorprogramm und war auch Vorprogramm von Libiscuit. Und die Vorabsehbarung fand ich schon cool. Und ja, ich habe es mir irgendwie dauernd wieder angehört, weil ich finde es auch sehr ablexigungsreich. Auch mal so ein bisschen Worldmusik, der eine Song, der mir eigentlich viel zu kurz ist, der auch so ein bisschen ich sage, fast schon so Hip-Hop, Downbeat-Anleihen hat. Den finde ich auch sehr, sehr cool. Ja, ich würde sagen, hören wir mal rein. Ich würde mal in den dritten Song Rheinherrn, sorry, crash.
Speaker3
00:29:41
Okay, machen wir.
Speaker1
00:29:44
Dann können wir da mal ein Bild machen.
Speaker3
00:29:46
Weil es ist jetzt tatsächlich so, dass ich dieses Album, ich meine hier bei den Lost in Vinyl Boys gehört habe und dann gedacht habe, das klingt ja spannend, höre ich mal rein. Und dann habe ich mir das auf die Playlist geladen, aber erst vor zwei, drei Tagen oder so. Ich habe es tatsächlich noch nicht gehört. Also wir hören es jetzt mal zusammen, finde ich gut. Sorry Crash, hast du gesagt, ne?
Speaker1
00:30:12
Genau.
Speaker3
00:30:13
Okay, dann werde ich den mal für euch auch auf die Playlist packen. Nochmal kurzer Disclaimer, wir spielen, also jeder von uns spielt einen Song an, den können ihr allerdings nur im Minute und Podcast hören und wir werden aber alle Songs, die wir jetzt nennen oder auch nicht nennen, also zu jedem Album, einen Song auf die Playlist packen, bei Apple Music und Spotify und die ist immer verlinkt, also das könnt ihr dann auch nochmal den ganzen Song hören und jetzt viel Spaß mit Eka Wendell.
Speaker4
00:31:00
Head straight for the river I found a place where I could finally lie Bis zum nächsten Mal. Musik Untertitelung des ZDF, 2020
Speaker3
00:32:18
So, was ihr ja nicht sehen konntet, auf keiner Plattform, das sind die reinen Interna. Wir haben ziemlich wild mitgezappelt und gedanst und als wenn dann die Arme hochgeworfen hat, war es schwer hier auf dem Stuhl zu bleiben. Aber wir haben es gemacht, damit wir noch im Fokus bleiben. Cooles Ding, kann ich schon mal sagen. Marc?
Speaker0
00:32:41
Jo, tolles Album. Eine bunte Süßigkeitentüte irgendwie. Also da ist ganz viel wilder Kram drauf. Ich habe das Album auch da. Ich habe mir sogar in US bei Revolver die Version geholt. Da ist so eine grüne mit gelben Schlieren drin. Tolles Album. Also hatte ich auch schon fast überlegt, mit reinzunehmen. Ich habe es tatsächlich gar nicht so oft gehört, weil irgendwie war für mich jetzt so eine ruhigere Phase. Und das ist schon ein ziemlich wilder Stubbie. Aber das Album macht brutal Spaß. Und gerade weil es so abwechslungsreich ist. Auf jeden Fall sehr cooler Pick. Tolles Album. Unbedingt mal reinhören.
Speaker3
00:33:19
Jetzt noch mehr Lust gekriegt, hab's nach oben geschoben. Wolfgang, schon auf deiner Zielscheibe bereits drauf gewesen?
Speaker2
00:33:27
Ja, natürlich. Also ich habe sogar schon den Pfeil in das Zentrum abgeschossen. Das ist meine Variante. Ich habe mir die Blood Records Version davon geholt und die war heute auf meiner erweiterten Liste.
Speaker3
00:33:44
Guck an, guck an, erweiterte Liste also okay, wow, dann haben wir auf jeden Fall schon gleich einen harmonischen Quartettstart so viel kann ich sagen, weil das war ganz offensichtlich Bewegungen, sagen mehr als tausend Worte, als der Song gespielt hat das hat man direkt gesehen, das fruchtet beim Quartett und ich muss meinen minimalen Rückstand von drei, vier Alben, die noch davor kommen in meiner Playlist überwinden, dann werde ich es auch mit Genuss hören und freue mich drauf und ja, danke für den coolen Start mit dem Ding. Sehr geil. Wolfgang, bist du jetzt ein bisschen traurig, dass du schon gleich, oder kriegst du Angst, dass jetzt schon gleich was getroffen wird auf deiner Zielscheibe? Bist du nervös? Noch ganz entspannt.
Speaker2
00:34:30
Extrem entspannt.
Speaker4
00:34:33
Sehr gut.
Speaker3
00:34:34
Wir haben das ja auch schon so oft erlebt. Uns härtet ja nichts mehr ab. Gerade in der letzten Sendung haben wir uns gegenseitig die Eins abgeschossen. Who cares? War trotzdem schön.
Speaker4
00:34:41
Ja klar, also
Speaker2
00:34:44
Ich nehme mittlerweile sowieso schon sechs Platten zur Sendung mit.
Speaker3
00:34:49
Genau, geht auf jeden Fall nie aus. Ja, da kannst du auch gerne direkt übernehmen, weitermachen, was hast du Schönes?
Speaker2
00:34:57
Ja, als vorhin Sven meinte, zieht jetzt die Platte einer Dame, dachte ich schon, Nimmt mir der jetzt eh nicht eine Platte weg, aber er hat es nicht getan. Da bin ich jetzt einfach froh. Ich habe auf der 3 das neue Album von Agnes Obel, und zwar The Meaning of Flowers. Ich finde, das ist eine ganz tolle Platte für die Jahreszeit jetzt, aber auch darüber hinaus. Erschienen ist das Ganze am 18. September bei der Deutschen Grammophon. Ja, ist schon eine Weile, dass Deutscher Grammophon ihr Label ist, mit der starken Ja, Verwurzelung, so ein bisschen eine Neoklassik. Ich zeige euch die Platte. Das war eine Exklusive, die gab es eben auch bei der Deutschen Grammophon. Ja, ist okay. Das Mockup sah besser aus, aber who cares? Wenn die Platte nämlich so gut ist, dann ist ja die Farbe im Grunde genommen fast egal. Auf alle Fälle, mit diesem Album hat sie die Albumpause seit Myopia beendet, das 2020 erschienen ist. In der Zwischenzeit hat sie ein Kind bekommen, eine Tochter, glaube ich, und hat sich diesem Thema der Geburt, Wachstum, Menschsein, was macht das so mit dem Körper, mit der Verbindung zur Welt, so diese Themen hat sich hier reingepackt, instrumentiert, wie man es kennt von Agnes Opel, so mit Klavier, Samples dazu, ein bisschen elektronisch, hat auch mitunter ein bisschen Pop-Einsprängsel, total coole Musik. Also ich finde es mega angenehm zu hören, also entspannt mich sehr und auch ein Album, das gut klingt, das viele Räume aufmacht, das einlädt zum Entdecken, zum Eintauchen. Also finde ich genau passend zur Jahreszeit. Schönes Album. als Titel für die Playlist würde ich den Titelsong vorschlagen The Meaning of Flowers und da bin ich mal gespannt ob ihr hier schon ein Ohr riskiert habt bei dem neuen Album der Dänen tja,
Speaker3
00:37:16
Gucken wir so durch die Runde könnten wir jetzt auch so ein Heuballen wieder als Metapher hervorziehen wie wir es schon öfter mal hatten also ich hab's auf jeden Fall auf dem Schirm gehabt. Ich meine, ich hätte auch mal, als noch nicht alle Songs veröffentlicht haben, mal reingehört, weil ich mag sie sehr, sehr gerne. Verfolge sie auch schon seit dem Debüt, würde ich sagen. Ich kann mal gerade gucken, wann das war. 2010, wenn ich es richtig sehe. Und höre eigentlich in jedes neue Release normalerweise auch dann rein. Also gehe das insofern voll mit. Aber dass ich jetzt hier in voller Inbrunst das ganze Album hoch aufmerksam gehört habe, muss ich leider verneinen. Wird sich aber hiermit natürlich ändern. Ja. Schön.
Speaker2
00:38:07
Sehr gut.
Speaker3
00:38:08
Wunderbar. Auch die Jungs machen da mit und wir packen den Song für euch auf die Playlist. Gut, vielen Dank, Wolfgang. Dann kann der Marc sein erstes Treppchenplätzchen. Wir haben ja nur Treppchenplätzchen. Ziehen.
Speaker0
00:38:25
Genau, da muss ich auch direkt noch dazu sagen, dass es mir dieses Mal wirklich extrem schwer gefallen ist, eine Top 3 zusammenzustellen. Die hat fast wöchentlich gewechselt irgendwie, aber jetzt unglaublich. Es kamen immer wieder noch tolle Alben, die irgendwie manche abgehängt haben, wo ich gedacht habe, die werden aber wichtig zu erwähnen und wie auch immer. Aber das hier ist eigentlich fast noch relativ frisch. Und zwar ist es tatsächlich ein Geburtstagsalbum für mich. Es erschien am 24. September 2026. Und es ist tatsächlich die triumphale Rückkehr einer Band, die ich schon seit zehn Jahren vermisst habe. Es geht um Girls in Hawaii mit ihrem neuen Album Eldorado. Ist eine belgische Indie-Band. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich in einer Reissue-Sendung die Band schon mal erwähnt. Da ging es nämlich um dieses Album, das war ihr Debüt, From Here to There, erschien 2003. Und da habe ich die auch tatsächlich als Support-Band in Luxemburg gesehen, kannte die vorher überhaupt nicht und die hatten ein Gig gespielt als Support-Band, der mich völlig umgehauen hat. Und seitdem bin ich großer Herzensfan dieser Band. Wir sprechen hier von, ja, eigentlich so ein bisschen Indie-Rock der 90er. Das heißt, wer zum Beispiel Granddaddy mag, wer irgendwie so ein bisschen Pavement mag. Es ist vielleicht auch sogar ein bisschen Radiohead drin, manchmal auch ein bisschen Nada-Surf. Es ist einfach so ganz, ganz tolle Indie-Musik. Und auch eine Band eigentlich mit einer relativ schwierigen Geschichte. Nach Album 2 ist er der Schlagzeuger der Band bei einem Autounfall ums Leben gekommen, 26 Jahre alt. Das war dann schon so ein Punkt, wo die Band fast aufgehört hat, war auch der Bruder des Sängers zum Beispiel, dann wieder neu aufgerappelt und jetzt zum Beispiel 2022 ist auch der Tourmanager von ihnen plötzlich gestorben, der auch so mit in diesem ganzen, Girl in Hawaii, in dieser Bubble mit drin war. Und das war der nächste Schicksalsschlag. Und deswegen ist es eigentlich sensationell, dass sie wirklich jetzt nochmal ein Album gemacht haben. Und ja, es ist, wie soll ich sagen, warme Melodien, hat schon fast so einen psychedelischen, poppigen Glanz irgendwie, aber trotzdem ist ganz viel Indie und manchmal ist es auch mal leicht dissonant irgendwie. Aber es ist einfach wunderbar. Ich zeige mir gerade noch so ein bisschen die Sache hier. Die Band ist im Cover, ist ein Gatefold, es ist rotes Vinyl, schön passend zum Cover. Auf dem Cover ist übrigens ein sogenannter Blutstein, der symbolisiert Mut und Beständigkeit, was auch so ein bisschen zur Geschichte der Band passt. Da sie sich halt immer wieder aufgerappelt haben und das Grandioseste ist, dass sie auch nächsten März tatsächlich wieder im Atelier in Luxemburg spielen und ich habe mein Ticket schon gekauft und ich sehne diesem Konzert entgegen und ich würde wirklich jedem, der mit Indie-Rock irgendwas anfangen kann, mal empfehlen, Indie-Band generell reinzuhören. Ich bin tatsächlich fast im Moment so dran, dass es fast mein Lieblingsalbum von ihnen ist, weil ich habe es in den letzten Tagen so oft gehört. Es hat ein bisschen den Vibe vom Debüt. Sie hatten halt eine Phase drin, wo sie mal ein bisschen, ja. In Anführungsstrichen, depressiver waren. Auch gerade die dritte Platte, die den Tod vom Schlagzeuger verarbeitet. Das Album davor, jetzt vor diesem hier, hatten sie zum ersten Mal so ein bisschen elektronische Sachen mit drin. Und das hier ist einfach Girls in Hawaii pur. Und ich würde gerne den Song Not Your Fold auf die Playlist packen. Da kann vielleicht jeder mal reinhören. Und ja, eine tolle belgische, zum Teil eigentlich noch sehr unterbewertete und viel zu unbekannte tolle Band kennenlernen. Girls in Hawaii. Kennt jemand aus der Runde Girls in Hawaii, außer Timo, dem ich die vielleicht schon mal, zumindest in der Reissue, angepriesen habe?
Speaker2
00:42:37
No, not yet. Aber klingt super spannend in der Beschreibung und du hast ja das Name-Dropping der Indie-Lieblinge, das klingelt dann natürlich bei mir in den Ohren. Haken ausgeworfen, höre ich mir unbedingt an.
Speaker0
00:42:52
Glaube ich, wird dir gefallen.
Speaker3
00:42:54
Also, not your fold, Wolfgang, dass du noch nicht reingehört hast.
Speaker2
00:42:59
Bisschen schauner.
Speaker3
00:43:03
Aber jetzt kannst du es auf jeden Fall korrigieren. Jetzt wirst du es korrigieren. Schön. Okay, haben wir drauf und auch übrigens, ihr seht das, wir gucken jetzt mal auch noch die Alben auf Discogs an. Das heißt, wir verlinken euch auch die Versionen, die wir haben, sofern wir genug Links zur Verfügung haben. Also bei YouTube ist das immer ein bisschen eng manchmal, je nachdem, wie viele Links wir haben. Aber in Menü und Podcast könnt ihr immer und könnt euch immer darauf verlassen, dass ihr alle Links dann auch findet, über die wir hier sprechen. Da haben wir nicht so diese Limits. So, jetzt komme ich mit dem ersten Album um die Ecke, das ich heute vorstellen möchte. Und zwar ist es Ein Knaller, muss ich sagen, der diesen Sommer bei mir ziemlich eingeschlagen ist. Da habe ich mich eigentlich so schockverliebt. Ich habe das Album gehört und war direkt on fire. Ich durfte das ein bisschen hören, bevor es released wurde. und ich hab's also immer wieder in Schleife, immer wieder in Schleife und als es dann released wurde und ich es dann endlich auch auf Schallplatte hatte, muss ich sagen, ich hab's, ja, es hat einfach genau mein Beuteschema eigentlich getroffen, kann man sagen und zwar geht's um L.A. Breezed into the Sky mit diesem lustigen Ei, also freundlich. Kam am 28. August 2026 auf den Markt. Das ist so Synth-Pop, Elektro-Pop, psychedeliche Elemente, so ein bisschen tanzbarer, Groove. Bei mir sieht diese Platte so aus. Ich habe sie so ein bisschen, ja, halt so eine Milky mit so Schlieren. Durchsichtig, transparent. Wir können es vergleichen mit Hotchip oder Metronomy oder MGMT oder auch Karibu, alles Bands, die wir öfter mal gerne erwähnen. Kam auf Domino Recording und ist ein Soloprojekt von einem Briten namens Sam Eastgate, auch als Sam Dust bekannt, früher bei Late of the Pier, falls ihr den kennt, die Band. Und ja, das ist jetzt das vierte Album. Wir haben zehn Songs, so knapp 40 Minuten. Und was vielleicht auch noch so ein Name-Trabbing-Aspekt ist, der Alex Ritter, ich hoffe, ich spreche das richtig aus, alias Boys Noise, der hat mitgeschrieben, produziert und gemischt. Und es geht so ein bisschen um Liebe, Befreiung. Es ist aber bewusst so tanzbar. Es ist für die Tanzfläche gemacht, holt mich deswegen auch voll ab. Ich würde mal gerne mit euch in den Song Rayon reinhören. Empfehle aber auch No Order oder Breathe oder Message und danach können wir ja dann mal so ein bisschen in Austausch gehen, Ob auch jemand von euch das vielleicht gefallen mag. Genau, das ist jetzt ein kleiner Impuls. Eigentlich eine gute Überleitung, Wolfgang, zu unserer Sendung, wo Hotship hochplatziert war, könnten wir direkt danach spielen. Hat einen sehr, sehr ähnlichen Vibe, wie gesagt. Und ja, Sven wird es vielleicht auch legen. Ich bin mal gespannt. Also er hat es zumindest gefeiert, habe ich gesehen. Wolfgang, leg mal los. Hast du es überhaupt mal gehört oder hast du es auch vorgestellt? Ich weiß es nicht.
Speaker2
00:48:01
Nein, also das Cover-Art-Work ist mir jetzt bekannt vorgekommen, aber leider nie reingehört. Ja, schade. Muss ich aber nachholen. Ich fand, vom Vibe her hat es auch so etwas Jamie-Woon-mäßiges gehabt, finde ich. Von den ersten Sachen habe ich ja immer sehr gern gemocht, also hole ich nach.
Speaker3
00:48:22
Mach das. I'm with you. Ja, sehr gut. Dann gehe ich direkt weiter, Sven. Würdest du es auflegen beim nächsten Event. Small Town Vibes oder so.
Speaker1
00:48:33
Ich habe tatsächlich eine Maxi von ihnen und wusste gar nicht, dass es ein Album jetzt gibt, ein neues. Deswegen werde ich morgen gleich mal reinziehen, weil der Song war cool, hat mich abgeholt und das wäre sowas, wo ich am Anfang spielen würde. Geil.
Speaker3
00:48:56
Dieser Song ist für Venue und...
Speaker1
00:48:58
Den Franzosen...
Speaker3
00:49:02
Also das ist wie der typisch Sven. Man spielt mal irgendwas und zack, greift er neben sich. Ja, da habe ich den Maxi. Zack. Wenn ich hier losgehen würde, jetzt irgendwas zu suchen, was ähnlich ist oder was, ich glaube, ich würde eine halbe Stunde rumsuchen. Ich glaube, ich muss noch mal eine Sammlung überarbeiten. Das mit dem Genre allein, das hilft irgendwie nicht mehr. Nee, aber freut mich. Danke Jungs für die Credibilities. Und ja, falls ihr es bisher verpasst habt, probiert es mal aus. Und ich glaube, Marc wollte es auch noch ausprobieren, oder? Habe ich das richtig gesehen?
Speaker0
00:49:36
Ja, ja, ich wollte auch nur noch kurz in die Runde schmeißen, hat mir auch sehr gut gefallen, werde ich mich mit beschäftigen. Cooler Sound.
Speaker3
00:49:44
Gut, dann haben wir wieder ein Quartett komplett, denn ihr wisst ja, in Wirklichkeit spielen wir aller House of Cards nur halt mit Platten hier unsere Vinyl-Spielchen und haben jetzt die erste Runde komplett und würden jetzt wieder vorne starten. Damit ist der Sven als nächstes dran und die Platte haben wir euch natürlich auch verlinkt. Was hast du Schönes?
Speaker1
00:50:11
Ich bin jetzt wirklich happy, dass keiner von euch die Platte mir weggenommen hat, mein Platz Nummer zwei, weil ich denke, dass jeder von euch die Platte besitzt. Ich hole mal ein bisschen weiter aus. Es ist 2014 ist eine Platte von dem Künstler rausgekommen, die ich glaube ich in meinem Leben am meisten gehört habe von den Alben. Das ist das wunderbare Album Morning Faces von Beck und deswegen ist auf Platz 2 das neue Album von Beck mit dem er jetzt seine Trilogie schließt. Ride Lone Zone holt mich wirklich total ab. Ich mag einfach seine wirklich sehr coole Stimme. Und das ist wirklich ein, ich glaube, das ist so ein Grower, weil so ein bisschen auch so Country-eske Sachen dabei sind, beziehungsweise auch mit den Streichern. Es ist nicht jedermanns Sache mit den Streichern, Aber ich finde es wirklich, das ist das zweitmeist gehörte Album in den letzten drei Monaten, seit es rauskam. Und ich bin wirklich tierisch happy, aber einen kleinen Wein habe ich trotzdem noch zu dem Album, weil ich weiß ja, dass ihr alle schön die Blood Records Edition habt. Ich habe aber leider nur so eine grüne Abge...
Speaker3
00:51:33
Boring Dark Green.
Speaker1
00:51:35
Ja, ich bin ein bisschen neidisch, dass ihr alle die Blood Records abbekommen habt. Und da habe ich nicht geschaltet. Ja, aber es geht ja um die Musik. Und die Musik ist gut. Wie gesagt, mich holt jedes Stück davon ab. Und ich würde aber tatsächlich das allerletzte Stück auf die Playlist packen. Beyond the Light, finde ich, ist wirklich ein Hammer-Song. Und ja, man sagt ja immer, Beck ist so ein, oder Leute, die sich Beck jetzt nicht wirklich kennen, die sagen, ja, One Eat Wonder, I'm a loser, Baby und so weiter, aber ihm steckt wirklich ein super, super Musiker und ja, das für mich würde ein Konzert reichen, wo er die drei Alben spielt, Morning Face, das neue Album Ride Lone Zone und dann das, wie heißt das zweite nochmal, wo er noch dazu kommt?
Speaker2
00:52:31
Sea Change.
Speaker1
00:52:32
Genau, SeaChange, das wäre absolut, das wird mir schon reichen, da brauche ich auch nichts anderes machen. Das ist Musik, in der ich mich irgendwie verliere und die höre ich einfach. Und seine Stimme packt mich in so eine Hülle und ja, einfach perfekt. Wie sieht es bei euch aus? Jetzt zeigt er mir auch noch die Blood Records.
Speaker3
00:53:01
Um noch nachzutreten. Ist schon unverschämt. Wie er grinst. Das könnt ihr nur auf YouTube sehen, aber es wäre es wert. an, nur dafür reinzustellen.
Speaker2
00:53:11
Es gibt auch Leute, die sagen, Back is Back. Also interessanterweise die nächste Platte aus meinen Uffern, also wenn das so weitergeht, dann sind heute alle Puffer weg und ich kann meine Top 3 durchbringen. Das ist ein Album. Bisschen traurig, muss ich sagen. Also hat schon eine gewisse Schwermut. Aber natürlich, wenn die Blätter fallen und draußen wird es kalt und der Tee dampft und dann ist es natürlich perfekte Musik.
Speaker3
00:53:43
Das kann auch ich nur bestätigen. Marc, ich nehme an, bei dir ist es auch so ein bisschen die Richtung, weil du hast es ja auch gepostet.
Speaker0
00:53:54
Genau, ich liebe die in Anführungsstrichen ruhigen Alben von Beck, so wie Sven auch sagt, also, diese Trilogie da hier, die ist Hammer irgendwie und ich habe das Album auch wirklich sehr sehr oft gehört, meine hat sogar noch ein bisschen mehr goldenen Splatter, vielleicht sollte ich sie aus dem Regal holen und auch noch in die Kamera zeigen, ne ist das eine fantastische Pressung irgendwie, aber auch mit Grün kann man gut leben. Nee, tolles Album. Wirklich richtig, richtig gut und passt auch perfekt jetzt in die Jahreszeit und passt auch so in die ganze Dimmung, die bei mir in letzter Zeit war. Irgendwie die sehr ruhig war. Irgendwie ein tolles Album.
Speaker3
00:54:31
Und Sven, korrigiere mich, wenn ich jetzt was Faltes sage, aber hier ist ja ein Bild dabei mit einer Limitierung auf 400 und bei Discog sieht man die 232. Also da kann man jetzt ja wieder positiv sagen, die Blood Records Variante ging schon eher in die Tausender. Also da hast du ja eigentlich das limitiertere Album, oder?
Speaker1
00:54:50
Oh, bei mir steht da nichts dabei. Vielleicht habe ich jetzt die falsche raus, die Skogs. Bei mir ist Jungle Green ist es.
Speaker3
00:54:57
Also hier, da gibt es vielleicht nochmal eine Unterversion. Also ich habe hier 400 Copies were retailed by Rough Trade as part of the Foto-Boof Obi Edition und so. Das ist wahrscheinlich das Bild von der. Und dann gibt es nochmal 200 Copies by Essay Records. Da habe ich auch schon mal bestellt, wenn ich ganz verrückt war, weil die oft diese Obis haben und diese Handnummerierung und so weiter. Ja gut, wenn einer das nicht hat und die nur grün ist, dann ist es vielleicht nochmal anders. Ja. Tja, das ist komplex da draußen. Da müsst ihr immer ein bisschen genau prüfen. Ich werde da auch manchmal verrückt, besonders bei alten Platten auf dem Flohmarkt oder so, dann die richtige Version dann wirklich zu finden. Und gerade wenn die dann so fiese Sachen machen wie, es ist die gleiche Version, aber die Limitierung bezieht sich dann nur auf, keine Ahnung, dass da jetzt noch irgendein Mini-Dinge wie so ein Obi oder was, irgendwas dabei ist. Ja, das war manchmal fies, weil es sich so über die verschiedenen Shops auch verteilt. Aber letztendlich, ja wurscht. Hauptsache, du hast Spaß und wir haben wieder alle Spaß mit dem Album. Bei mir ist es nicht in den Stack reingekommen, aber es war sehr knapp. Ich habe es gerade erscheut wieder gehört und mag es auch sehr, sehr gerne und freue mich, dass so eine Band von früher nochmal heute richtig stark ist. Also feine Sache. Auf jeden Fall. Gut, wir haben Beyond Light für euch da draußen auf die Playlist gepackt und sind damit mal wieder bereit, weiterzuziehen zurück in den Wolfsbau.
Speaker2
00:56:33
Ja, aus dem Wolfsbau bringe ich euch jetzt ein Album von Debutanten, also nach den alten Helden, jetzt neue Helden, und zwar eine Band aus Manchester, die in diesem Jahr ihr Debüt veröffentlicht hat. Ich rede von West Side Cowboy. It Goes On heißt das Album nur stilecht mit diesem Pony oder Pferd oder was auch immer keine Ahnung ob in Manchester Pferde herumlaufen, auf alle Fälle wissen wir, dass aus Manchester extrem gute Musik kommt Und auch aus England kommen schöne Pressungen, also damit wir das Blood Records Trio voll machen. Hier ein bisschen Pipi-Splatter für den Mark. Ich finde die recht schön gelungen, auch mit den Farben vom Cover. War für mich definitiv ein Album, auf das ich gewartet hatte. Ich glaube, wir hatten darüber auch in einer Pre-Order-Sendung gesprochen, Timo. Ist mir ein wichtiger Pick gewesen. War dann gespannt, ob das Album tatsächlich Die Vorschusslorbeeren, ob das dem Ganzen gerecht wird. Ich finde es äußerst gelungen. Also nochmal kurz zur Band. Westside Cowboy kommen eben aus Manchester, wurden erst 2023 gegründet. Die Mitglieder haben sich auf dem College kennengelernt und zwar auf dem Royal Northern College of Music, also Musikstudenten, die sich hier zusammengefunden haben und im letzten Uni-Jahr dieses schöne Album aufgenommen haben. Die Band war unterwegs im Vorprogramm von anderen Heroen, die wir hier vielleicht da und dort schon mal getroppt haben, zum Beispiel Black Country, New Road oder den unglaublich formidablen Geese. Wir wissen ja, wie stark die Liebe in dieser Gruppe für diese Band ist.
Speaker3
00:58:18
Mein Nicken heißt einfach nur, dass ich meinen Nacken ein bisschen entspannen muss.
Speaker2
00:58:23
Der Nicken heißt, ja, ich kenne die Band. Aber es hat nichts mit Geese zu tun, das kann ich sagen. Also nur weil ich jetzt Geese sage als Referenz, das war einfach nur im Vorprogramm. Aber ich glaube, hat der Band nicht geschadet, weil sie dadurch natürlich auch diesen Hype ein bisschen mitgenommen hat. Also hier im Grunde genommen ist es ja... Indie, Alternative, Brit, verschiedenstes Zeug, das hier reinläuft. Drei Liedstimmen, die mit uns da zusammenwirken. Also auch das kennen wir vom Black Country New Road, das nicht immer der gleiche Gesang ist. Elf Tracks sind hier versammelt. Das Ganze dauert nur 36 Minuten, also auch schön knackig produziert. Starke Texte, Energie, geladene Gitarren, da und dort düster, sozialkritisch. Also ein Album, finde ich, auf Höhe der Zeit. Und ist bei mir gleich gut reingelaufen. Und veröffentlicht am 21. August auf Island Records. Das ist mein Platz zwei, Jungs.
Speaker3
00:59:30
Schön, schön. Wenn wir schon mal drüber gesprochen haben, dann müsste ja eigentlich auch schon mal ein Song auf der Playlist gewesen sein. Was würdest du diesmal empfehlen?
Speaker2
00:59:42
Ich weiß natürlich jetzt gar nicht mehr, was ich da raufgepackt habe. Da war ich jetzt so, ich habe nicht nachgeschaut. Ich hätte Pin-Up-Boys raufgegeben. Ich hoffe, das liegt noch nicht auf der Playlist rum.
Speaker3
00:59:52
Also ich habe Kickstones the Boys gefunden auf der Playlist.
Speaker2
00:59:57
Insofern. Ja, fein. Dann dann kann man mit Pin-Up Boys nichts falsch machen. Siebter Song der Platte und Kickstones ist quasi der Opener. Dieses wunderschöne Album.
Speaker3
01:00:11
Gut. Ja, Jungs, habt ihr irgendwie Anknüpfungspunkte? Weil wenn ich jetzt erzähle, das macht ja wenig Sinn. Wir hatten es ja schon im Pre-Order. Und ich habe es natürlich gehört, wie alles, was wir besprochen haben. Marc?
Speaker0
01:00:25
Genau, ja. Ich habe zwei Misses. Und zwar, erster Miss war, Ich habe mir die Platte bis jetzt nicht gekauft. Ich habe nämlich die ersten paar Songs gehört, habe gedacht, oh, die klingen cool. Habe mir die Platte damals nicht gekauft, weil irgendwie auch rotes Vinyl hat mich dann irgendwie nicht so angemacht. Habe ich gedacht, warte mal, was da noch kommt. Dann haben sie auch noch in Luxemburg hier direkt gespielt für zwölf Euro auf dem Congé Annulé. Das ist immer so ein kleines, netten Festival. Da ist so zwei Wochen lang, jeden Abend spielt irgendwie eine Band im Rotond. hier in Luxemburg. Und da haben die auch gespielt. Und ich war aber an dem Tag brutal müde. Dann hat es draußen auch noch geregnet wie verrückt. Und ich war einfach zu lame, um mich in den Zug zu setzen und rüberzufahren. Ich hätte die gerne gesehen. Und jetzt habe ich aber gesehen, kommt ein schöner, knackiger, frischer, grüner Repress. Den werde ich mir wahrscheinlich schnappen. Der ist so ein bisschen grün-marbel, den so hellen Grün. Sieht ein bisschen aus wie die Wiese. Ich glaube, die hole ich mir. Aber ich glaube, es sind inzwischen ich glaube ich 2-3 Mal komplett durchgehört, ist echt ein cooles Album ist ja nicht so unbedingt mein Genre aber die haben wirklich was und hätte ich auch wirklich gern live gesehen.
Speaker3
01:01:38
Schade Tja, sehr cool hätte in dieser Sendung also vorkommen können da hätte sich der Wolfgang unter Schmerzen dann das Video davon angeguckt und gedacht, jetzt kann ich doch nicht so richtig erzählen Na gut, vielleicht kommt ja noch mal eine Gelegenheit, Marc, aber gut, dass du noch aktuelle Reissue-Colored-Entwicklungen hier mit einbeziehst. Das ist immer fein, fein. Gut, das heißt, wenn ich es richtig sehe, kannst du direkt weitermachen.
Speaker0
01:02:14
Ich mache direkt weiter, tatsächlich. Okay, mein Platz zwei. Ein Album, wo ich nie damit gerechnet hätte, dass es in dieser Sendung auftaucht und dass ich es so abfeiere, wie ich es abfeiere. Aber das Album kam einfach zu einer Zeit, ohne jetzt groß auf die Tränendrüse zu drücken, in der es mir tatsächlich nicht so besonders gut ging, wo ich ganz viele Stecker gezogen habe und sehr bei mir war. Und das war ein Album, was mich total in den Arm genommen hat und was ich hunderte Male gehört habe, gefühlt zumindest. Und es ist tatsächlich eine deutsche Interpretin. Ihr hattet ja auch in eurer 2006er Sendung noch gesagt, irgendwie immer ein bisschen deutsche Musik auch mal ein bisschen einzubringen. Und genau, diese junge Dame, es ist nicht Uschi Obermeier. Auch wenn das Cover ein bisschen ähnlich wirkt. Nein, es ist tatsächlich Lotte. Ich weiß nicht, ob ihr jemals was von Lotte gehört habt. Mir war Lotte eigentlich nur bekannt durch, ich hatte mit meinen Kindern auf Kika deinen Song geguckt. Da sind immer so irgendwelche jungen Künstler entwickelnder Songs und sie saß da in der Jury und sie war halt normalerweise mit den alten Alben so in diesem Max Giesinger, Johannes Oerding, so in diesem Deutsch-Pop-Sektor unterwegs, also überhaupt nicht mein Metier. Und ich habe auch jetzt mal die alten Alben angehört, ist halt Popmusik, eine Teenie-Popmusik, aber nicht so mein Ding. Und mit diesem Album, sie ist inzwischen 31 Jahre alt, ist übrigens eine Ravensburgerin, also fast mal eine Nachbarin von mir. Ich habe nämlich in Meckenbeuren gewohnt und auch in Friedrichshafen, was nur einen Katzensprung entfernt ist. Es ist ihr viertes Studioalbum, bei dem sie im Grunde genommen im Vorfeld sich komplett neu ausgerichtet hat und irgendwie alles über den Haufen geschmissen hat. Auch tatsächlich ihr Hab und Gut mehr oder weniger und ihren Wohnsitz aufgegeben hat, ist rumgereist zu Freunden, hat dann irgendwie im Studio auf Matratzen geschlafen, hat interessante Leute kennengelernt, ist dann nach London gereist, hat dann in London in einer alten Autowerkstatt dieses Album aufgenommen, und der Sound von ihr hat sich halt komplett geändert. Das heißt, sie ist im Grunde, man könnte es beschreiben, so 60er, 70er, aber auch ganz viel Dreampop. Es klingt manchmal so ein bisschen nach Macy's Star. Es ist die Cocktail Twins. Es ist alles irgendwie verhallt. Trotzdem klingt alles unheimlich analog. Und irgendwie hat es auch halt trotzdem so eine, ja, so eine Jugendlichkeit noch, was dann irgendwie von den manchen Kritiken war halt so, ja, textlich, manche Songs, ja, aber irgendwie finde ich, macht das so diesen Charme dieses Albums aus. Und das hat so einen ganz gewissen Vibe. Mein Schlüsselmoment war tatsächlich, ich stand in der Stadt und es fing plötzlich an zu regnen. Und normalerweise, der Impuls ist ja eigentlich, du rennst entweder schnell nach Hause oder, was weiß ich, kaufst einen schnellen Schirm, weil du hast ja tausend Sachen zu erledigen. Und ich hatte einfach gar nichts zu erledigen und stellte mich einfach unter so ein kleines Vordach. Neben mir stand ein Paar, das hat sich auch untergestellt. Und ich habe mich wirklich in dreiviertel Stunde keinen Millimeter bewegt und habe nur dieses Album gehört, habe die Leute vorbeiziehen sehen, habe das Pärchen neben mir beobachtet. Das war so ein Schlüsselmoment, wo ich dachte, Wahnsinn. Ja, und das Album hat einen ganz, ganz tollen Vibe, eine ganz tolle Ruhe. Und ich würde einfach sagen, damit wir mal so ein bisschen einen Ansatz von Notte bekommen, würde ich gerne einen Song spielen. Es ist schwierig, auf dem Song auszuwählen, weil es gibt so ein paar tanzbare Sachen, die so ein bisschen Sixties-Vibe haben. Ich nehme eine relativ ruhige Nummer. Ich würde gerne den Song Wildes Kind einmal anspielen und. Bin gespannt, was eure Meinung zur Lotte ist.
Speaker3
01:06:30
Machen wir sehr gerne. Geht direkt los. Viel Spaß. Okay, vielen Dank für diesen schönen Moment. Lotte. Das war die Lotte. Ja, also ich kann ja mal anfangen. Ich habe Anknöpfungspunkte, Marc, definitiv. Ich muss jetzt allerdings ein bisschen im Archiv rumwühlen, um der ganzen Sache ein bisschen auf die Spur zu gehen, weil die Lotte war tatsächlich oft in Karlsruhe für Live-Konzerte. Also sie war schon mal auf dem Fest 2017, sie war auch schon im Tollhaus, wo wir uns eben das Tocotronic-Konzert angeguckt haben, sogar schon zweimal, 18 und 20 und dann nochmal auf dem Fest 22. Und im Zuge dessen immer so eine Vorbereitung aufs Festival habe ich dann auch immer wieder in aktuelle Lotte-Alben reingehört und mag sie eigentlich sehr, sehr gerne. Tatsächlich schon seit dem Start, als sie noch sehr, sehr klein oder unbekannt war, habe ich sie verfolgt. Also das erste Album war ja 2017, Querfeldei, ne? Und auch das Album Glück von 19 kann ich mich noch sehr gut dran erinnern. Und dann habe ich aber so ein bisschen wieder den Anschluss verloren gehabt. Da habe ich dann meistens die älteren Alben wieder gehört, weil ich dachte, ach ja, die Leute immer wieder kommen, hörst du mal nochmal. Die neueren Sachen kannte ich nicht und in das ganz Neue habe ich auch nicht reingehört bisher. Aber ich fand es sehr schön, ich habe es schon immer gern gehabt und es hat halt irgendwie so eine Wärme. Das ist wie so eine Decke irgendwie, legt es sich so um dich und Macht so eine schöne Melancholie, aber ich kann mir das gut vorstellen, weil du ja auch beschrieben hast, du warst in so einer besonderen Lebenssituation, wo das auch gut gepasst hat. Das kann ich mir super gut nachfühlen, empfinden. Weil ich glaube, das ist so Musik, die einem dann auch sehr gut tut. Und manchmal ist ja auch so ein Gefühl von Schmerz. Manchmal muss oder will man sich ja auch so ein bisschen reinbegeben. Und ich finde, das ist dann Musik, die sich dafür sehr, sehr gut eignet. Ich musste da jetzt so spontan auch an frühere Beziehungen denken, wenn es irgendwie so Brüche gab und so. Das war auch so eine Zeit, wo ich so Musik dann gesucht habe. Leute kann ich da noch nicht, aber das sind so ganz ähnliche Sachen. Dann zum Beispiel herbeigezogen habe. Und da kann ich mich gut erinnern, dass das eigentlich das war, was man da so gebraucht hat, um da einfach so tiefer in diese Gefühle zu versinken und dann aber auch wieder gestärkt rauszukommen.
Speaker0
01:10:44
Ja, absolut. Genau hast du eigentlich schön gesagt. Das ist so das, was mir dieses Album für mich so transportiert hat. Es hat trotzdem was ganz, wie du sagst, warmes und auch was Positives. Es hat so diese, wo ich gedacht habe, wo vieles so kompliziert ist und schwer ist. Und es hat irgendwie so eine Leichtigkeit, aber gleichzeitig eine schwere. Kann man übrigens wunderbar nach einem Beck-Album hören. Hat so ungefähr den gleichen Vibe, so ein bisschen. Genau, du zeigst gerade schon die Bilder. Ist klassisches schwarzes Vinyl übrigens. Ohne großen Schnickelschnackers. Ein kleiner Einleger ist noch mit drin. Gab es nur noch als Special in einer signierten Version, die habe ich mir dann tatsächlich gespart. Ich wäre unheimlich gern auf der Tour gewesen. Sie selbst war, glaube ich, hat das jetzt auch bei Insta so ein bisschen gepostet, ganz beseelt von dieser Tour. Also es ist für sie halt auch so ein ganz neuer Abschnitt irgendwie, eine ganz neue Phase und die hätte ich tatsächlich gerne gesehen, aber sie war leider nicht hier in der Nähe.
Speaker3
01:11:46
Wie gesagt, da musst du mal, also wenn ich es jetzt nochmal in Karlsruhe wahrnehme oder so, wäre ein schöner Grund, wolltest du ja immer nach Karlsruhe kommen. Also er hat es ja gesehen, in regelmäßigen Abständen ist er ja da. Was sind das für Abstände? Drei, ein Jahr, zwei Jahre? Na gut, also es wäre mal wieder so weit. Vielleicht Glatzimmer. Kann man auf jeden Fall zusammen genießen. Gut, Wolfgang hat noch was dazu.
Speaker2
01:12:15
Er könnte ja nach Ravensburg gehen, 19.12.
Speaker3
01:12:19
Ah, er googelt mal die.
Speaker0
01:12:21
Oh, in ihrer Heimat, das wäre natürlich ein Hammer. Ich war schon lange nicht mehr am Bodensee. Ein bisschen weit, ganz leicht zu planen, so kurz vor Weihnachten, aber es wäre es definitiv wert.
Speaker2
01:12:33
Das ist sicher cool, ne? Also Berlin ging auch noch. Berlin und Ravensburg ist irgendwie so ein schöner Kontrast wahrscheinlich.
Speaker0
01:12:44
Berlin war ich auch schon viel zu lang nicht mehr.
Speaker2
01:12:48
Was ist los mit euch heute? Wir müssen uns vielleicht mal in Berlin treffen.
Speaker0
01:12:51
Ja, das ist der Punkt.
Speaker2
01:12:53
Für Rough Trade.
Speaker0
01:12:55
Genau. In den Fotobooth. Da machen sie von uns eine Fotobooth-Edition. Das wäre es, oder? Natürlich, von jedem von uns ein Bildchen. Es sind ja mal vier Bilder.
Speaker3
01:13:05
Quartell-Edition.
Speaker0
01:13:08
Ihr kennt doch den Rough Trade-Mann.
Speaker3
01:13:11
Ja, ja, ja, Kurt.
Speaker2
01:13:14
Kurt macht das sicher bei uns.
Speaker3
01:13:16
Das kriegen wir hin. Wir müssen nur gucken, was auf der Scheibe drauf ist. Aber so wie ich das raushöre, ist das ja zweitrangig. Hauptsache, wir sind da drauf.
Speaker2
01:13:25
Einfach so dann das Mixtape oder die Playlist von der Festplatte ziehen.
Speaker1
01:13:30
Die Bnull und Playlist,
Speaker3
01:13:32
Die letzten Tracks, so dass es gerade noch auf eine Platte passt. Ja, ja, ja. Das hat auf jeden Fall Potenzial.
Speaker2
01:13:39
Total schöne Musik. Total schöne Musik. Auch super beschrieben wie der Marc. Also diese Referenzen, Macy Star hat mich direkt gecatcht. Also kannte ich nicht einmal mehr und höre ich rein auch einmal mehr.
Speaker3
01:13:56
Sven, was hast du noch einmal mehr?
Speaker1
01:13:59
Ich wollte nur noch zu sagen, hat mich auf jeden Fall abgeholt und werde morgen reinhören. War schon kurz auf dem Button Livekauf, aber muss dann noch mal ein paar andere Songs noch hören. Aber holt mich auf jeden Fall ab. Findet auch das Kammer total schön.
Speaker0
01:14:18
Live-Kauf ist jederzeit auch das erste. Genau. Das Cover war auch das erste, was mich irgendwie so total angesprochen hat. Da hab ich wohl gedacht, wer ist das irgendwie? Und dann Schiedspadrof.
Speaker3
01:14:29
Stimmt, auch eine Verbindung, ja.
Speaker0
01:14:31
Aber es passt auch so, genau, es passt so toll zur Musik irgendwie, dieses Cover, so dieses, es ist halt so ein Gesamtding, was einfach total stimmig ist. Und auch nicht, dass sie irgendwie versucht, jetzt jemand anderes zu sein oder ihren Sound zu machen, sondern es klingt halt so, als hätte sie sich halt irgendwie gefunden, irgendwie und hat genau das gemacht, was halt machen will. Das hörst du irgendwie auf diesem Album. Das ist toll.
Speaker2
01:14:54
Aber, also Sven, auf alle Fälle beim Live-Kauf die Kappe nicht vergessen. Also in ihrem Shop gibt es noch die Kappe mit der Aufschrift Wildes Kind, schwarzes Käppi und ich glaube,
Speaker1
01:15:05
Das wird super packen. Ich habe auch schon gesehen, es gibt Patches. Kann man schön auf seine Kutte machen.
Speaker2
01:15:11
Die Kompis-Fans gibt es auch schon, aber die sieht man schon.
Speaker3
01:15:16
Naja, jetzt haben wir alle so lieb gehabt. Jetzt taggen wir sie ja auch noch. Liebe Grüße. Lotte, schreib uns und wir tragen alle Mützen für dich. Überall hin. Wir haben uns gerade in die Musik verliebt und ja, vielleicht werden wir dich auch nochmal Ende des Jahres irgendwie erwähnen, weil wir müssen ja noch irgendwann das schönste Cover kühren. Das ist ja auch noch eine Aufgabe. Was packe ich hier in meinen Stilframe? Hänge ich am Ende an die Wand auf? siehe Blog-Eintrag. Also was ist die richtige Kunst da draußen? Es wird auf jeden Fall Ende des Jahres noch spannend, wenn wir unsere Top-Listen auf euch reinfeuern. Und es geht ja schon mit großen Schritten aufs 4. Quartett und auf Weihnachten zu, auch wenn wir gerade mal drin sind. So ist das. Ja, also Lotte ist getroppt und getrackt und ich kann damit sozusagen meinen zweiten Platz herbeiziehen. Auch das ist jetzt kein Album nochmal, wo wir noch nie irgendwo gesehen haben. Also das war schon öfter irgendwie mal bei Vinyl Und zu sehen. Und ich hatte damals ja die Hoffnung, dass es endlich nochmal ein gutes Album ist. Hat auch davon geredet, dass es hoffentlich nochmal ein gutes Album ist. Ich glaube, es war die Pre-Oder-Sendung. Und ich finde, bin gespannt, was ihr gleich sagt, genau das ist dann auch passiert. Und zwar geht es um Interpol mit Dismirror Waston. Habe ich wahnsinnig oft inzwischen rund gehört, kam eigentlich erst am 28. August 26 raus. Ist ja eine Band, die wir schon oft im Podcast generell hatten. Für die, die es nicht kennen, Alternative Rock, Indie Rock, Post Punk. Diesmal auch so ein bisschen Trip Hop Vibes. So ein bisschen Reggae, Tänzpunk, Anklänge. Es ist vergleichbar vielleicht mit den Editors oder Wet Lies oder den Strokes. So als stilistische Orientierung kam auf Partisan Records erstmals. Also wir hatten einen Labelwechsel. Die Band gibt es seit den 90ern, seit 1997. Also Wolfgang, nächstes Jahr auch nochmal Thema, 1997 als Jahr. Er kommt aus New York, ist eine sehr prägende Band, dieses Post-Punk Revivals, das so in den 2000er Jahren dann auf die Welt losgebrecht ist. Wir haben das 8. Album, 12 Songs mit so rund 53 Minuten. Der Andrew Wyatt, der hat's produziert und der Dave Friedman, der hat's gemischt. Und den Andrew, den haben wir ja auch schon öfter bei diversen Platten mal erwähnt. Wir haben Synthesizer, wir haben Streicher, wir haben akustische Gitarren und zusätzlich auch so Percussion, die den Bandsound so ein bisschen erweitern. Und ja, man kann sagen, eigentlich erstmals seit einem Jahrzehnt kehrt so die Band nochmal auch in ihre Heimatstadt zurück, nach New York. Und ich finde, sie haben wirklich vieles richtig gemacht. Den Song See Out Loud würde ich euch gerne mal auf die Playlist packen, so als klassischen Interpol Sound. Und dann aber auch noch den Titeltrack, wo ein bisschen so diese Trip-Hop-Seite rauskehrt. Wake Up ist dann wieder so Richtung Tanzbar oder vielleicht auch so Rides the Reindeer für diese Bossa Nova-Anklänge, die man dann auch schon mal hier so hat. Das Album war recht erfolgreich, 33 in den britischen Albumcharts und Platz 8 in den britischen Vinyl-Albumcharts. Und dann hatten wir, ja, verschiedene Vinyl-Versionen, also ich habe jetzt hier eigentlich auch nur Boring Black, gab aber zum Beispiel auch eine Transparent Red Vinyl. Ja, und ich bin jetzt gespannt, wie das Album bei euch so angekommen ist, ob ihr euch mehr oder weniger damit beschäftigt habt. Bei Wolfgang weiß ich was, relativ viel, der hat es auch gepostet. Und ja, legt mal los. Was habt ihr? Also erstmal, Disclaimer, Wolfgang hat schon wieder ein Album. Erschreckend schnell, griffbereit. Was verlautet, es ist aus seinem Stack.
Speaker2
01:19:45
Jo, also das war jetzt das dritte Album aus meiner Pufferzone heute.
Speaker3
01:19:51
Wolfgang muss gleich mal in den Keller googeln.
Speaker2
01:19:55
Wurde jetzt genannt. Das heißt, jetzt wäre es irgendwie blöd, wenn mein letztes Album noch gezogen wird. Und dann würde ich sagen, drop the mic. Aber du hast alles gesagt, wahnsinnig gute Platte. Hätte ich Interpol nicht mehr zugetraut. Da war ich eigentlich schon weg. Die letzten Alben waren, finde ich, eher, für mich persönlich eher langweilig. Oder haben mich gar nicht mehr interessiert. Aber das ist wirklich ganz, ganz, ganz super. Und ich habe den Sänger, den Paul Banks, ja in Berlin getroffen. Jetzt übertrieben, habe ich nur gesehen. Der hat bei Rough Trade aufgelegt, in jedem Wochenende, das ich heute schon geschildert habe, als ich bei der IFA war, war das so ein DJ-Set bei Rough Trade, wo er im Grunde genommen ganz viel Hip-Hop gespielt hat. Also der ist ganz stark da in der Szene drin, war ein interessantes Set. Ja, lebt er in Berlin. Also deswegen auch die Möglichkeit, schnell mal da runterzufahren in den neuen Roughtree-Store und da ein bisschen zu spielen. Also interessanter Typ, interessante Band. Und jetzt nehme bitte kein Album mehr weg.
Speaker3
01:21:06
Okay, lass mich kurz überlegen. Es gibt schon noch eine Wahrscheinlichkeit, aber wir werden sehen. Also ich nimm's dir, glaube ich, nicht weg, weil ich komme ja als Letztes. Ja, Marc, mach doch mal weiter. Interpol.
Speaker0
01:21:23
Gar nicht viel noch mehr dazu. Eigentlich Dito, was alles gesagt wurde. Also ich war total überrascht. Wie bei Wolfgang. Interpol waren irgendwie weg. Das letzte Mal, wo ich mit Interpol zu tun hatte, war als Turn on the Lights irgendwie in kompletter Länge auch in Luxemburg gespielt haben. War grandios. Ja, und das ist richtig gut. Ich habe mir es tatsächlich noch nicht gekauft. Es gibt übrigens noch eine weiße Variante. gibt es, glaube ich, bei HHV Ah, stimmt.
Speaker3
01:21:50
Habe ich auch gesehen,
Speaker0
01:21:50
Ja Genau werde ich mir wohl noch zulegen wenn in den restlichen Releases, die ganz wichtig sind, noch Platz ist, jetzt mit reinzupacken aber es ist echt ein tolles, überraschendes Album, Werde ich mir noch holen, denke ich mal.
Speaker3
01:22:08
Also du hast jetzt auf jeden Fall zwei gute Gründe gehört. Wolfgang und mich.
Speaker0
01:22:12
Ja, ja, auf jeden Fall.
Speaker3
01:22:14
Muss reichen.
Speaker2
01:22:16
Gut.
Speaker3
01:22:18
Ja, schön. Oder nicht schön für Wolfgang, der jetzt zum ersten Mal richtig schwitzt. Ich habe ja am Anfang noch gefragt, ne? Hört euch das nochmal an, spult nochmal zurück und Wolfgang sagt, ich bin ganz entspannt. Aber jetzt, jetzt merke ich, jetzt ist man nicht mehr so entspannt. Jetzt werden die Blanien abgeschossen. Also ich bin jetzt erstmal länger raus, Freunde. Bis mein Platz 1 kommt, habt ihr schon wildeste Partys gefeiert. Ich lehne mich jetzt einfach zurück und genieße sozusagen die letzte Runde. Jeder ist noch einmal dran und wir werden euch unseren Platz 1 kredenzen und der Sven hat die Ehre oder Pech oder was auch immer, aber er darf auf jeden Fall anfangen, je nachdem wie er es sieht und Wir sind gespannt, was er zieht. Also mit Beck zum Beispiel habe ich gar nicht gerechnet, dass du das ziehst, dass es vorkommt. Vielleicht kommt jetzt wieder eine Überraschung. Kommt jetzt irgendwas, was wir überhaupt nicht kennen, noch nie gehört haben. Sven, das Stage is yours.
Speaker1
01:23:18
Also mein Platz Nummer eins kennt auf jeden Fall Marc. Das Album ist genau einen Tag nach meinem 50. Geburtstag rausgekommen und ich habe es so oft gehört, dass es auf jeden Fall bei mir auf Platz 1 ist. Ich nehme jetzt Timo und Wolfgang auch nichts weg. Die Rede ist von dem neuen Rätseln-Album Cycle in the Infinity Dreams heißt das Ganze. Also Ritzen ist eine,
Speaker2
01:23:53
Also R-E-Z-N geschrieben.
Speaker1
01:23:57
Ich weiß jetzt genau, ob man das Ritzen ausspricht oder Ritzen oder wie auch immer. Die Band kommt aus Chicago, Illinois und ist eine Stoner, Rock, Psychedelic Rock oder auch Doom Band. Und auf die Playlist auf jeden Fall Cloudfall, das ist so der eingängigste Song, würde ich mal auf die Playlist machen. Timo, das sollst du dir auch mal anhören. Ich glaube, könnte dir gefallen vom Gesang her auch. Ist es sehr eingängig auch. Die Platte selbst kommt in einem wunderschönen Bootleg noch, also so ein...
Speaker3
01:24:37
Booklet. Bootleg ist das, was ihr die Finger weglassen sollt.
Speaker4
01:24:42
Booklet.
Speaker3
01:24:44
Wir unterscheiden.
Speaker1
01:24:45
Wirklich mit Bildern von der Band und die Texte und also wirklich sehr cool gemacht. Es gibt verschiedene Varianten des Ganzen. Ich habe jetzt die... Ich weiß gar nicht, was Marc für eine Version hat, aber meine Version ist die...
Speaker0
01:25:03
Ich habe Babyblau.
Speaker1
01:25:05
Genau, die Sky Blue habe ich. Ja, also wirklich sehr gutes Album, sehr abwechslungsreich auch, finde ich, für so eine Band und was ich auch total cool finde, der Song Primal Freed fängt so ein bisschen ruhig an und kommt dann zum Schluss nochmal wirklich so ein absolutes Brett rein. Also die bauen schon eine coole Wand, also Sound-Esthetik ein. Also hier der Link. Wirklich mein meistgehörtes Album. Ich habe die Band auch schon live gesehen. Die waren letztes Jahr bei Kracher Bach. Das fand ich auch schon cool. Ich glaube, das ist jetzt das siebte Album. Ich habe mir jetzt eigentlich noch kein Album von ihnen gekauft. Ich finde auch das Cover echt cool. Ja, es gibt nicht viel dazu zu sagen. Ich denke mal, Marc kann auch nochmal dazu sein Senf geben.
Speaker3
01:26:06
Ja, gern.
Speaker0
01:26:07
Mein Senf.
Speaker3
01:26:09
Oder Ketchup. Oder Mayo.
Speaker0
01:26:12
Genau. Oder beides.
Speaker3
01:26:15
Oder alle drei. Also, wenn ich richtig gezählt habe.
Speaker0
01:26:20
Also, ich sage zum Beispiel zu der Band Resin, keine Ahnung, wie man die ausspricht, Ist eine Band, die mir schon ganz, ganz oft immer wieder über den Weg gelaufen ist, immer wieder reingehört, fand sie irgendwie immer cool, aber hab, auch wie du, mir nie was von denen gekauft oder mich nie wirklich intensiv mit denen beschäftigt. Ich hab die bei dir gesehen, du hast sie mir dir empfohlen und heißt absolut, also super Album, ist Wett bei mir tatsächlich auch so ein Nachrücker gewesen. Ich hab's aber extra drüben stehen lassen, weil ich eh gewusst hab, dass von meinen drei Platten eh keiner was haben wird.
Speaker3
01:26:58
Du hast einen auf Sven gemacht. Für die Insider. Ich habe ein großes Risiko.
Speaker0
01:27:03
Ich habe drei Platten hier stehen und mehr nicht. Aber es ist echt ein starkes Album. Also jeder, der irgendwie mit Stone-Up-Psychedelic-Sachen zu tun hat, das ist irgendwie nicht zu hart, das ist aber auch nicht zu soft, das ist auch nicht zu abgefahren. Der einzige Part, der mich nervt, ist bei Song 2, wenn sie hinten dann irgendwie auf einmal anfangen mit Saxophon kurz irgendwie so zu zelebrieren. Das ist immer so ein Part.
Speaker1
01:27:24
Wo ich denke,
Speaker0
01:27:26
Hätten sie sich sparen können. irgendwie, es nimmt so ein bisschen den Flow vom Album, aber ansonsten super stimmig geiles Album.
Speaker1
01:27:35
Da gebe ich dir vollkommen recht bei dem zweiten Song mit dem Saxophon das ist nichts,
Speaker0
01:27:41
Aber ansonsten es ist wie so Band Kontrollverlust wo ich dann gedacht habe es soll irgendwie wahrscheinlich innovativ und besonders psychedellig und abgefahren sein, klingt aber irgendwie so, jetzt weiß keiner mehr was er macht aber jetzt hören wir einfach auf, der Rest ist echt klasse.
Speaker3
01:28:03
Was uns zu der Frage führt, ob Wolfgang und ich den Raum verlassen haben. Also ich kann immer nur das Gleiche sagen, aber niemand will das, weil wir ja auch HörerInnen haben, die sich mal zwei oder mehr Folgen anhören. Ich habe ja immer mit psychedelischer Musik so meine Hop-on-Hop-off-Beziehung. Jetzt habe ich es mal anders ausgedrückt. Aber es wird natürlich ausprobiert. Keine Frage. Wolfgang, kennst du das eigentlich?
Speaker2
01:28:33
No.
Speaker3
01:28:34
Zeig nochmal Sven.
Speaker2
01:28:35
Noch nie gehört, weder in der einen noch in der anderen Aussprache. Also, aber ist sehr schön. Also ich erinnere mich so, noch so wenig an, was weiß ich, Marswolter, so Zeug. Künstlerisch angehaucht. Also mal gucken, mal gucken.
Speaker3
01:28:52
Ausprobieren. Man geht ja immer schlauer raus am Ende so, ne? Ja. Aber also für mich, also für Marc ja nicht, der kennt es ja, aber für mich ist es schon wieder eher so ein Sven-typischer Pick, so irgendwas, was man gar nicht auf dem Schirm hat und plötzlich aus dem Nichts daherkommt und so. Du hast es gepostet, ne Sven, die Platte bei Insta oder so. Mein ja, weil irgendwie, also das Cover ist zumindestens nicht unbekannt, ist mir nicht unbekannt. Aber reingehört habe ich tatsächlich nicht. Also muss ich ausprobieren. Kann ich jetzt nichts so sagen. Wir packen euch auf jeden Fall klappvoll auf die Playlist eures Vertrauens. Und ja, damit Wolfgang, musstest du jetzt an der Stelle gar nicht zittern, nichts ist passiert, du hast nicht dieses Eirung in deinem Stack gehabt, also kannst du jetzt entspannt die letzte Karte ziehen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Speaker2
01:29:55
Also natürlich, wenn man jetzt unmittelbar Sven vor sich hat und man weiß, Sven is doing Sven things, ja, dann kann vielleicht nicht so viel passieren.
Speaker3
01:30:07
Sven is doing Sven things again.
Speaker2
01:30:09
Also, Auf meiner Nummer 1 ein Album, das wahrscheinlich jeder kennt in der Indie-Welt, es ist die Phoebe Bridgers mit Lost Weekend, also heißer Anwärter auf das Album des Jahres. Wenn nicht, vielleicht noch ein paar Iren dazwischen kommen, keine Ahnung. Ganz starke Singer-Songwriter-Geschichte auf einem ganz, ganz hübschen Vinyl. Ich glaube, auch das kennen die, was manche von euch ist, ist die Dink-Edition, die in einer unglaublich großen Stückzahl gepresst wurde. Keine Ahnung, Tausende gegen deine Ding-Jobs und ich glaube, alle waren am gleichen Tag sold out.
Speaker3
01:31:01
Trotzdem will sie jeder haben. Ich habe sie auch zum Glück. Far Side of the Moon heißt es.
Speaker2
01:31:06
Also wirklich, die Aufmachung dieser Platte ist einfach wirklich genial. Also dieses Glossy-Cover, mag nicht jeder, weil es natürlich Fingerabdrücke macht oder machen kann. Das Cover-Artwork finde ich, passt gut zu der Musik, die wir hier drauf haben, also dieses wirklich ein bisschen zerrinnere, zerfranzte, durch das Phoebe Bridges durchgegangen ist. Das Album oder das Artwork wurde auch durch Schwarzlicht dann nochmal erleuchtet. Also auch so ein kleines Gimmick, auch bei der Tracklist. Dann haben wir dieses super Booklet, wunderschön gemacht. Also da bekommt man einfach wirklich, bekommt man was fürs Geld. Also man merkt einfach, das ist nicht nur ein Album, das ist ein Kunstwerk. Da ist der ganze Release natürlich auf ganz groß getrimmt. Für ein Indie-Album, das bei Dead Oceans rauskam, eigentlich ein mega Release. Also ganz stark. Kam am 14. August raus. Ist jetzt das dritte Album von Phoebe Bridges. Also kann mich erinnern, auch den Vorgänger haben wir alle mega gefeiert. Punisher war ja auch so ein Konsensalbum für die ganze Community. Ich fände es noch ein Stück besser. Einfach weil es so eine dichte Erzählung ist. Also da Der Spannungsfeld ist ja einerseits so, sie verarbeitet den Tod ihres Vaters, packt ein Beziehungsthema noch rein, also sehr deep das Ganze, inhaltlich, musikalisch finde ich, der klassische Hit fehlt bis auf einen Song, das ist Lost Boys, den wir uns dann vielleicht gemeinsam anhören. Das ist ein toller Titel, der auch sofort ohrwärm ist, war auch die erste Single, führt aber natürlich in eine komplett falsche Richtung, weil man glaubt, dass das Album in diese Richtung geht. Ich selbst war extrem angetan von einer Öffnungssekunde, möchte ich fast sagen, von dieser Vokota-Stimme, wo Phoebe so sagt irgendwie, Ja, aber sie Bezug nimmt quasi auf den Tode des Vaters, wo sie sagt, okay, ich stecke in einem Anzug und weine, aber du solltest mal den anderen Kerl sehen und das ist irgendwie so im Storytelling, so eine schräge Metapher, das so gleich am Anfang so zu benennen und wenn man das nicht weiß, denkt man sich, es ist einfach irgendwie so Eine nette Zeile, aber mit dem Hintergrund ist es irgendwie so, es bleibt dir sozusagen das Lachen im Hals stecken. Und du wirst eigentlich sofort in den ersten Sekunden auf dieses Album eingestimmt, wo so viel Emotion deine ist, wo so viel verarbeitet wird. Und das ist ganz große Kunst. Also im Gegensatz zu, vorher hat mein Album eben mit 36 Minuten, jetzt ist es mit 53 Minuten. Das finde ich ist in dieser Zeit schon oft mal lang, 16 Tracks. Ich finde, es wird aber nicht zu lang. Ich finde, sie erzählt das super durch und pendelt halt zwischen allen Elementen, die das Leben so ausmacht, zwischen Verletzung und Weitermachen, Euphorie und trotzdem auch halt traurig sein. Ja, mega Album. Und deswegen muss es bei mir die Nummer eins heute sein. Und ich finde es schön, dass ich sie auch durchgebracht habe bis zum Schluss und heute alle meine sechs Platten genannt wurden. Also das gab es ja auch noch nie.
Speaker3
01:34:28
Ja, wir schreiben Geschichte jedes Mal. Ein neues Kapitel. Tschönen. Ja, du hast das sehr schön nochmal gesagt. Ich finde auch, wenn dieses Album natürlich der Comedy-Team massiv viel und ausführlich diskutiert wurde, bei mir persönlich ist es so, ich höre immer wieder gerne Leute darüber reden. Also es ist jetzt natürlich immer die gleichen sind, natürlich doof, aber ich höre dich ja jetzt zum ersten Mal so noch, wo du es jetzt gehört hast, ausführlich darüber reden und ja, es macht Spaß und ich bestätige alles, was du sagst und ich denke, wenn es eine Platte gab in dieser Sendung, wo klar war, dass wir die ziehen werden, weil sie auch sicherlich für die Jahresendsendung ihren Platz haben wird, dann ist es diese. Weil das ist einfach so ein Community-Konsens, den wir hier haben. Und natürlich habe ich die Platte auch in meinem Stack. Und da wir ja bei der letzten Runde sind, wäre es ja auch auf der Eins gewesen. Was jetzt aber gar nicht schlimm ist, weil ich habe ja noch keine Puffer. Ich freue mich natürlich, euch auch noch ein weiteres Album um vorstellen zu können, was ihr vielleicht noch nicht am Schirm habt. Ich hatte ja auch hier ein bisschen Spessle gemacht mit Beatles' The White Album, weil ich habe ja noch hier von diesem Release diese... Zodiacal Light Version, die so ein bisschen in so einer Testpressung-Optik daherkommt, die ich euch, falls ihr das verpasst habt, im Video auch gerne nochmal zeige. Ist eigentlich ganz hübsch. Und war am Ende nicht ganz so rar, wie ich jetzt vielleicht erwartet hätte. Man hat es ja dann doch noch ganz gut gekriegt. Aber so über die Zeit ist es vielleicht doch ein Schätzchen, was jetzt nicht jeder hat. Man verzichtet halt wieder auf das coole Cover, aber gut. Und ja, Wir hatten ja auch in unserem Broadcast-Channel, den ich euch sehr ans Herz lege bei Instagram, der heißt Vinyl & News. Ihr könnt mal bei YouTube den QR-Code scannen. Da haben wir auch so ein Gewinnspiel gemacht und wir haben eine andere Version der Platte, die mit diesem Sternenfunkel, diese blaue, wo so diese Sternepünktchen drauf sind, die haben wir da als Gewinnspiel rausgehauen. Und das war wirklich die einzige Platte, wir haben es eben im Vorgespräch auch mal gehabt, kurz von der Phoebe. Die einzige Platte, die ich sozusagen im Double habe. Also da habe ich mir wirklich mal zwei Versionen gegönnt, was ich sonst eigentlich nicht tue. Aber in dem Fall, weil sie so extrem unterschiedlich sind. Also einmal halt die Far Side of the Moon und dann eben die Surreal Light. Werde ich die beide erhalten. Aber wie gesagt, eine dritte brauchte ich dann nicht. Und dann habe ich gesagt, komm, die gehen wir in die Community. Ja. Wie sieht es bei euch aus, Rest der Bande, der Rasselbande, Marc?
Speaker0
01:37:18
Ich habe die limitierteste Version von allen. Meine ist nämlich Limited to One. Und zwar die Sautical Light, die sieht nämlich bei mir so aus. Ich hatte ja unheimlich viel Zeit in meiner ruhigen Phase und mir war dieses weiße Cover dann irgendwann zu langweilig. Und ich habe dann einfach aus dem Booklet diesen tollen Baum hier drauf gemalt. Werde ich zwar wahrscheinlich nie mehr loswerden, irgendwie, wenn ich sie absetzen wollen würde.
Speaker3
01:37:44
Ja, halt immer. Du bist ein Mitglied vom Quartettmarkt. Du bist ein Mitglied vom Quartett. Natürlich werden da einige Leute horrende Summen zahlen, die in die Finger zu kriegen. Aber die darfst du niemals hergeben.
Speaker0
01:37:57
Genau, vielleicht verlost man sie am Ende des Jahres. Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Nein, ist ein ganz, ganz, ganz tolles Album. War mir relativ klar, dass es natürlich heute überall auftaucht, obwohl ich ehrlich sagen muss, dass es mir dass ich es nicht so oft gehört habe, wie ich es vielleicht hätte hören wollen oder wie auch immer. Es war mir an manchen Tagen einfach irgendwie zu intensiv und zu viel irgendwie und Sonstiges. Aber es ist ein Album, glaube ich, wo man auch in ein paar Jahren sich irgendwie noch reintauchen kann. Und ja, ich hoffe drauf auf jeden Fall. Sie spielt noch in Brüssel, glaube ich. Da fahren zwei Freunde von mir hin und ich werde mir bestimmt über Ticketswap, noch ein Ticket ziehen und dann schaue ich mir das Ganze mal live an, weil sie würde ich echt wirklich auch mal gern live sehen. Das ist bestimmt großartig.
Speaker2
01:38:46
Ich wollte gerade sagen, nehmen wir uns doch ein Foto mit, aber das wird ja leider nicht sein, weil es ja ein ein phone-loses Konzert ist. Richtig.
Speaker0
01:38:55
Aber das, genau, finde ich super, macht der Tool schon immer. Also von daher ist jetzt, gibt ja ein paar phone-lose Konzerte. Schon finde ich gar nicht schlecht. Also bei Tool funktioniert es auch immer super und tatsächlich die, die es zücken, werden dann auch immer schön zur Seite rausgeführt. Das war es dann. Ja, ja, das wirklich, da stehen an der Seite dann auch Leute, die dann so in die Reihen gucken und sobald da irgendwas hochgeht, kriegst, glaube ich, eine Verwarnung und beim zweiten Mal bist du aus dem Saal.
Speaker3
01:39:26
Es ist wie im Deutschen Bundestag, so ein Ordnungsruf. Ich habe jetzt gerade nochmal, ich habe so eine Community Umfrage gemacht übrigens. Wolfgang hat es auch ein bisschen verfreitet von LeWolf. Haben auch einige mitgemacht. Ich habe gefragt, zu dem passend mit dieser Szene aus unserer Sendung von 2006, was haltet ihr davon, nicht solche IMP-Strahlen auf Handykonzerte auszustrahlen, sondern was haltet ihr davon, überhaupt Handys auf Konzernen zu verwenden, da Fotos zu machen, zu filmen. Ergebnis war, 57% finden es nervig und 43% sagen für mich kein Problem. Also 57, 43, da sieht man, da ist die Community gespalten. Die eine sehen es so, die anderen sehen es so. Und findest du einfach nur Lösungen, indem du einen strukturellen Rahmen schaffst, in dem das dann halt so ist. Und ein technischer Hinweis, mit was für einer Software-Schnittstelle man sowas realisieren könnte, nicht nur für Konzerte, habe ich euch ja kostenlos den Tipp gegeben, ich hoffe, ihr seid schon dran zu programmieren, dass das dann in Android, iOS und so weiter eingebunden wird. Natürlich auch iPadOS, sonst haben alle ihre Tablets dabei, und damit die Videos in den Sperrzonen, die es dann in Zukunft vielleicht gibt. Ja, wir werden berichten, wenn es das dann wirklich gibt. Nicht selten gab es ja mal ein paar Ideen von uns, die irgendwo wieder aufgetaucht sind. Ich sag nur Hashtag Plattenspieler-Versionen. Insofern, wir harren der Dinge und Phoebe Pitchers ist getroppt. Du wolltest ja noch in den Song Lost Boys reinhören, wenn ich es richtig mitgeschnitten habe. Sollen wir da mal eintauchen?
Speaker2
01:41:04
Das wäre cool.
Speaker3
01:41:06
Ja, dann machen wir das. Ja, das war ja der versöhnliche Song, der Wolfgang rettet mit seinem Stack. Jetzt kann er sich zurücklehnen, jetzt kann ihm alles egal sein. Wenn wir jetzt weiterziehen.
Speaker2
01:43:05
Ich hätte euch natürlich auch I Can't Wait jetzt vorsetzen können. Das wäre der Track mit Cameron Winter gewesen. Aber nachdem ich ja weiß, wie sehr Alergies liegen, der persönliche Track, ne?
Speaker3
01:43:22
Hast du gedacht, dann kitzelst du nicht rum. Ich hätte I can't wait draufgepackt. Also siehst du, so ist es halt. Divers, divers, divers. Ja, ihr Leute da draußen, falls Phoebe Bridgers, was ja nicht ganz unwahrscheinlich ist, auch für euch die Nummer 1 ist, lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, für euch auch welche Version ihr habt, wenn ihr Schallplattenfreunde seid, weil wir laden ja immer ausdrücklich auch alle Leute ein, die jetzt keine Schallplatten hören, sich einfach für Musik interessieren. Wir achten auch immer drauf, dass wir nicht zu tief in die Rille eintauchen, dass das auch für euch interessant ist. Wenn ihr vielleicht gar kein Fable für Schallplatten habt. Aber wie du es so schön gesagt hast, diese Schallplatte macht Laune an Schallplatten, schon alleine wegen diesem wunderschönen Booklet, wie wir es von Phoebe kennen, wo wirklich wahnsinnig viel Liebe drin steckt. Und man wird sich wünschen, dass so viele Künstler mehr da draußen sich so viel Mühe geben, um so einen Release zu stemmen. Und ich muss auch sagen, wo es einige da draußen gibt, die so ihren Groll auspacken, wenn es jetzt, sagen wir mal, mehrere Versionen von einem Album gibt und da irgendwie ihre Geldmaschinerie dahinter sehen. Phoebe ist wirklich noch, finde ich, eine der Künstlerinnen, die es irgendwie schafft, diese Indie-Zone nie so richtig zu verlassen, sich dort einzunisten und sodass man es noch so richtig vollen Herzens feiern kann, wenn es verschiedene Versionen gibt, die dann auch mal schnell weg sind, weil das macht es ja eben besonders. Und für mich kann es nicht genug Versionen dieser Platte geben und ich bin da auch einfach gar nicht bös wenn ihr das da draußen anders seht oder da eine kontroverse Diskussion anstoßen wollt, sind wir natürlich dann immer offen dafür, auf jeden Fall würde ich keine schwarze Platte von Phoebe haben wollen okay, also dann werden die Lost Boys, die sich so gar nicht verlassen fühlen, sondern eher in diesem Gemeinschaftsweib schweben. Jetzt rüber gehen mit dem lieben Marc auf seinen ersten Platz. Der letzte, der noch unklar ist, meinen habe ich ja schon verraten, aber ich schiebe noch nach, keine Sorgen.
Speaker0
01:45:39
Der Spitzenreiter, genau. Ja. Tatsächlich heute auch eine Platte, die ich auch überhaupt nicht auf dem Schirm hatte und auch eine Band, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Bin über eine Band gestolpert und zwar über plattentest.de. Eine Seite, die ich regelmäßig wirklich besuche. Ganz tolle Review-Seite. Habe ich schon ganz, ganz viele tolle Bands darüber entdeckt. Und zwar, ich war ja jetzt heute schon in Belgien. Ich war in Ravensburg und jetzt geht's in die schöne Schweiz nach Zürich und zwar ein Schweizer Duo mit dem Namen, Ikan Hiu.
Speaker3
01:46:22
Gesundheit.
Speaker0
01:46:23
Genau, Gesundheit. Ikan Hiu ist ein indonesischer Begriff für Haifisch, was laut Bandbeschreibung irgendwie so die Energie und den Biss ihrer Musik so ein bisschen beschreiben soll. Das Album heißt Withdrawal Symptoms, also Entzugssymptome, ist 11. September erschienen und ich hatte wie gesagt vorher nie von dieser Band, je was gesehen noch gehört. Habe das Review gelesen, reingehört und seitdem hat sich das Album bei mir zum absoluten Dauerbrenner entwickelt. Ganz, ganz schwierig, das in irgendwelche Schubladen zu packen. Die Band selbst hat eine wunderschöne Beschreibung, die heißt nämlich Elastic Plastic Space Power Gangster Future Pop. Man findet Rock, Rap, Op, Elektro, ganz viel Experimentelles. Jeder Song ist so ein bisschen Wundertüte und jeder Song ist super speziell und jeder Song entwickelt sich auch so, dass du immer denkst, oh cool, der irgendwie besonders ist. Es ist das zweite Album der Band. Das erste Album heißt Orion. Das habe ich mir inzwischen auch bestellt. Ist tatsächlich nur in der Schweiz erhältlich. Das neue zum Glück kriegt man bei allen großen Anbietern problemlos. Ich zeige das mal ganz kurz. Dann sieht man die Damen vielleicht auch noch mal ganz kurz. Ich klappe das mal auf. Das sind zwei Damen, die haben Kunst studiert. Und irgendwo in der Schweiz haben sie sich da auch kennengelernt. Das heißt, bei der ganzen Sache ist halt auch viel... Tolle Kostüme, cooles Design, die sind nur zu zweit, spielen beide, teilweise gleichzeitig drei Instrumente. Das heißt, die Sängerin zum Beispiel, die Hauptsängerin Anisa heißt die, die hat sich zum Beispiel so eine Kombination aus einer Gitarre mit einem Keyboard und noch irgendwas gebaut, wo die dann zu zweit irgendwie eine riesen Soundwand produzieren. Total super spannend, auch irgendwie total crazy. Erinnert mich manchmal so in den elektronischeren Momenten an Magdalena Bay, die ich ja letztes Jahr auch zum Beispiel total abgefeiert habe, hat aber auch manchmal so was Indie-Post-Punkiges wie zum Beispiel Arx ARXX, geschrieben, die waren vor zwei Jahren auf Grand Hotel Van Cleef, war auch so ein Duo gewesen, war ziemlich nach vorne ging. Die müssen live mega, mega viel Spaß machen, glaube ich, würde ich auch unheimlich gerne mal anschauen. Spielen leider auf der Tour nirgendwo in der Nähe, aber die spielen in Wien. Also das heißt, ich glaube, Aufgabe für Wolfgang, einmal nach Wien hin und ich kann EU angucken. Nee, ist wirklich, wirklich, wirklich ein spannendes Album. Thematisch ist das Ganze so ein bisschen hier mit Meeresbewohner so als Zeichen für Wandlung, Wandel und aber auch Anpassungen, Lösen von alten Verhaltensmustern. Haben so ihre langjährige Freundschaft so ein bisschen mit auf und ab reflektiert auf dem Album auch hier rotes Vinyl packe ich noch rein oder passt auch wieder wunderbar dazu, es gibt nur eine Version auch bei dieser Geschichte, das heißt kein großer Varianten-Overkill. Hat mich umgehauen, habe ich tatsächlich jetzt auf eins gesetzt. Jo, wird wahrscheinlich, glaube ich, noch nie jemand von euch gehört haben. Würde mich auf jeden Fall wundern. Aber ist ein Ohr wert oder riskiert man da ein Öhrchen? Ich würde den Song Purple Orange Sky gerne auf die Playlist packen. Das Komische ist auch, ich habe ja im Vorfeld so ein bisschen geguckt, kann man den Song spielen? Da die Songs tatsächlich alle mit irgendwelchen Symbolen versehen sind. Also zum Beispiel Purple and Sky hat zwei so Wölkchen links und rechts und es sind auch so kurze Interludes und Zwischenstücke, die nur mit irgendwelchen Symbolen gekennzeichnet sind. Also auch da irgendwie ziemlich arty, aber auch nicht zu arty, dass es irgendwie too much ist. Einfach ein super spannendes Indie, was weiß ich, Pop, Future-Pop-Album. Ich check das mal, ist wirklich Knaller.
Speaker3
01:50:57
Auf jeden Fall.
Speaker0
01:50:59
Ich zeige noch ganz kurz, sind auch da noch irgendwelche Kunsteinleger dabei mit verschiedenen Sprints. Also ist auch wirklich schön gemachtes Vinyl. Guter Preis, irgendwo Mitte 20 Euro, kann man mal gut investieren in diese schöne Platte und den zwei Damen zu mehr Erfolg verhelfen. Haben es verdient.
Speaker3
01:51:19
Sehr gut. Ja, ist auf jeden Fall auch ein Quality-Check für eure Apps da draußen, wenn ihr eure Musik digital abspielt oder digitalisiert. Weil, ja, die müssen dann Sonderzeichen jeder Art verstehen, damit das dann auch korrekt abgespielt wird. Ist sicherlich eine Herausforderung. Aber ich finde es auch irgendwie cool. Also ich mag sowas. Es nervt auch so ein bisschen. Also jetzt zum Beispiel bei den Shownotes wieder so. Ich denke so, kopierst du das jetzt? Fügst du das jetzt ein? Lässt das einfach weg? Aber es hat schon was. Und es ist so eine Art von Kunstform, die wir ja selten sehen. Also wir haben es jetzt ein paar Mal gehabt. Was man mal öfter hat, sind großgeschriebene Songs, kleingeschriebene Songs. Das hat man jetzt eben auch bei der Lotte. Die schreibt dann ihre Songs, Wildes schreibt sie klein, Kind schreibt sie groß und so. Das sind so Sachen, die so auffallen. Aber hier ist es wirklich auf die Spitze getrieben und eigentlich schon cool, auch auf die Art, sich auszudrücken. Wie es mit so einem Bonus-Track nach der letzten Rille oder so. Ja, finde ich cool eigentlich. Und ich bin gespannt. Also das Album war mir jetzt nicht fremd vom Design her und so weiter, aber es gab jetzt noch keinen unmittelbaren Anlass, das anzuhören. der jetzt entstanden ist. Bin gespannt. Lass mich drauf ein. Platz 1 ist Platz 1. Das will schon was heißen bei unserem Marc, der auch den Sommer über nicht stillgestanden hat, was Platten kaufen betrifft. Nur links posten. Aber Platten kaufen sehe ich im Moment keine Entwicklungen.
Speaker0
01:52:59
Nein.
Speaker3
01:53:02
Wolfgang.
Speaker2
01:53:03
Ja, ich habe schon mal nachgeschaut. Also in Wien am 12. November. Ticket bekommt man um Wohlfeile 25 Euro. Mal schauen. Ich glaube, an dem gleichen Abend schaue ich mir allerdings Bob Dylan schon an. Mal sehen, vielleicht kann ich da mal hin und her.
Speaker0
01:53:22
Wer schaut denn noch den Bob, wenn man die Camille haben kann?
Speaker3
01:53:26
Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht.
Speaker0
01:53:28
Letzte Sendung. Bob empfohlen.
Speaker3
01:53:30
Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht.
Speaker2
01:53:31
Aber natürlich, ich riskiere ein Ohr, vielleicht ist es dann eh so, dass ich sage, bitte, wer ist schon Dylan?
Speaker0
01:53:38
Ich wollte gerade sagen.
Speaker3
01:53:40
Gibt es den überhaupt noch?
Speaker0
01:53:41
Gibt es den noch, genau. Wie sieht der denn aus?
Speaker3
01:53:45
Wir reden doch sonst nur über aktuelle Musik. Also was soll das hier? Ist das ein Test, ob das jemand interessiert?
Speaker0
01:53:51
Das wird bestimmt wie Ossi so ein Thron an dem ganzen Konzert sind.
Speaker2
01:53:58
Frevel. Frevel.
Speaker3
01:54:02
Ja. Okay. Ich sage jetzt nichts dazu. Man merkt schon, letzte Plane, jetzt werden sie wieder albern, ja. Aber vielleicht mögt ihr das ja auch da draußen. Wir wissen es noch nicht, schreibt es uns. Schön. Also, Freunde, ich habe, wenn ich so aufs Pad gucke, ist da tatsächlich nur noch eine Platte. Ich habe natürlich auch mehrere Puffer, unter denen ich jetzt ziehen muss. Aber normalerweise sortiere ich die Puffer schon im Vorfeld. Also mir ist dann schon klar, was dann nachrückt, weil es auch innerhalb der Puffer ein Ranking gibt. Und deswegen muss ich nicht lang überlegen, was ich jetzt als letzte Platte ziehe. Es ist streng genommen, wenn man das jetzt mathematisch betrachtet, mein Platz 4 Aber ich ziehe es dann quasi als letztes. Und zwar geht es hier um Grace Cummings mit dem Album Blood Horse. Ausrufezeichen. Jetzt sage ich Ausrufezeichen, weil das halt auch eher so ein Thema ist, hier in der Kunstform, dass so ein Sonderzeichen hier dazugehört. Ich zeige euch auch die Platte. Die ist so rot, einfarbig rot. Ein schönes Rot, finde ich. Und passt auch irgendwie gut hier zu dieser Puppe auf dem Cover, zu dem Limmstift, zu dem restlichen Artwork. Und jetzt hole ich euch mal mit, was sich dahinter verbirgt. Ich habe es in der Community jetzt noch nicht so wahnsinnig oft gesehen. Ich habe es mal bei der Vinylhöhle, liebe Grüße, einmal gesehen. Ansonsten tatsächlich noch nicht. Jetzt bin ich gespannt, wie ihr so drüber gestolpert seid. Das Album kam am 14. August 26. Ist so alternative Indie-Rock mit Fogwurzeln, psychodelischen Elementen, so üpplichen Orchester, Arrangements, vielleicht könnte man sagen so Annie Lennox oder so als stimmlicher Vergleichspunkt. So ein Hauch von Nina Simone oder Nico für dieses Dunkle Timbre der Stimme. Das Ganze kam auf ATO Records, auf diesem Burgundy-Vinyl, also das rote Venue. Sie ist eine australische Singer-Songwriterin aus Melbourne mit, ja, finde ich, eben jetzt ja schon durch die Querreferenzen angedeuteter, sehr markanter, tiefer Stimme. Sie hat auch schon so einiges an Bühnen-Schauspiel-Erfahrung. Ich finde, das merkt man auch, das hat so eine gewisse Theatralik auch mit drin. Es ist das vierte Album und es ist in Kalifornien aufgenommen worden. Wir haben Streicher, wir haben Bläser, wir haben Synthesizer, die so diesen Sound erweitern, facettenreicher machen. Dann geht es um die Themen unserer Zeit, irgendwo zwischen Selbstbestimmung, Ängsten und auch einer Form von Selbstbefragung. Das macht sie auch sehr interessant. Gebe ich gleich mal ein Beispiel für. Es sind rund zwölf Tracks, 42 Minuten. Alles sehr knackig irgendwie auch so. Und jetzt zu dieser Geschichte, was ich gerade angedeutet habe, mit dieser Selbstbefragung. Also es gibt diesen Song Witch, Witch, Witch Und der verarbeitet so ihre langjährigen Nachtängste und in der Auseinandersetzung mit diesen Ängsten setzt sie so unterschiedliche Stimmen ein, passend eben zu dieser schauspielerischen Erfahrung. Das finde ich eigentlich ganz cool, wenn man noch so mal in einem anderen Bereich, künstlerischen Bereich tätig ist und da so ein bisschen was in die Musik rüberbringt. Und der Tit-Track von dem Album, Blood Horse, entstand so ein bisschen aus diesem Unbehagen, was man vielleicht kennt, wenn man jetzt so eine Botox-Behandlung hat und dann versucht danach seine Gefühle mimig auszudrücken. Das klappt dann nicht mehr so gut. Also so ein ganz witziger Gedanke. Ihr könnt es mal probieren mit diversen Songs The Hills Are Alive, The Sound of Morphine Fake in dem Witch Witch Witch oder My Island and Me Vielleicht auch die Single My God, die ich euch auf die Playlist packen würde. Und noch zu den Erfolgen, die bisher so erzielt wurden. Also es ging ein Einstieg auf Platz 23 der australischen Albumcharts, Platz 4 für die Australian Albumcharts und Platz 5 der Vinylcharts. Und es gibt auch die Möglichkeit, diese Künstlerin live zu sehen, wenn ihr in der Ecke Offenbacher Main, Hamburg oder Berlin wohnhaft seid. So, damit ist die Grace Cummins getroppt und jetzt gucken wir mal, ob es hier für meinen eigentlich Blas 4, der auf der 1 kommt, am Schluss noch irgendwelche Anknüpfungspunkte in unserem illustren Quartett gibt. Ich sehe viele Fragen im Gesicht da und ein bisschen zu Achsel zucken, aber Wolfgang rettet die Stille.
Speaker2
01:59:33
Ja, ich habe das Album auch. Ich finde es ein sehr gutes Album. Ich finde diese Stimme auch ganz elementar und dieser opulente Sound, der jetzt auch da zu hören ist und trotzdem irgendwie so Indie-Vibes hat. Also gefällt mir sehr gut. Wäre jetzt bei mir eben in die Top 6 nicht reingekommen, nachdem wir die heute ja gehört haben. Aber große Empfehlung und auch das Vorgängeralbum Ramona hieß das. Kann man sich auch anhören. Da zeichnet dieser Weg auch schon ein wenig vor und ist auf alle Fälle eine coole Künstlerin.
Speaker3
02:00:09
Dankeschön für die Credits. Ja, und ich sehe schon, die anderen haben wieder Hausaufgaben, müssen anhören. Lasst gerne Feedback da und sagt mal, wie ihr es findet. Und dann haben wir unsere Plattenreise geschafft. Das klingt so negativ, das ist anders, so, es ist vorbei. Ist ja auch irgendwie schade wieder, dass es vorbei ist, Aber wir haben ja schon einen Termin für das vierte Quartett. Wir denken schon bald voraus. Also ja, wir werden weiter dranbleiben und euch umlaufen halten, was so auf unseren Plattentellern dreht. Ja, hat noch irgendjemand von euch was zum versöhnlichen Abschluss? Sven, bist du überhaupt noch da? Du warst schon so lange still bei Pibi ausgesetzt.
Speaker1
02:01:02
Ich bin noch da, ja.
Speaker3
02:01:04
Ja, magst du was Abschließendes sagen? Kleiner Shoutout in die Community. Vielleicht noch ein Event. Du machst ja noch ein Event, das wäre doch auch was für das.
Speaker1
02:01:13
Ja, das Event Small Town Vibes Moment.
Speaker3
02:01:18
Jetzt packt er die Banderole aus.
Speaker1
02:01:21
Mit Daniele Esi und Tim Wolters, ich und Sean von Running Back ist am Start und der Luca macht die Pizza, aber so wie es ausschaut, ist der Eintritt frei. Wir haben so Bändchen, aber im Moment sieht es aus, dass wir die Party auf jeden Fall mit vollem Haus, dass keiner mehr reinkommt, weil die Bändchen schon alle sind. Also wir haben jetzt quasi schon das Limit an Leuten, die wir reinkommen lassen können. Und wenn die Party gut wird, werden wir das auf jeden Fall nächstes Jahr wieder machen.
Speaker3
02:01:59
Ich bitte drum, weil ich kann leider zu dem Termin nicht und das nächste Mal wäre ich gerne dabei. Aber coole Sache und auch nochmal nach allem, was wir sonst so von Sven erfohlen haben, Domänebergstraße waren wir jetzt auch nochmal da, vielleicht habt ihr den Post gesehen. und ja, freut mich, dass es so schönen Anklang findet bei Vinyl und war ja auch mal hier und da ein paar Werbestorys da draußen. Ja, wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg und Spaß bei der Veranstaltung.
Speaker1
02:02:24
Vielen Dank. Also abschließend kann ich nur sagen, Wolfgang, Timo und auch Marc, es waren wieder sehr viele interessante und auch werde morgen natürlich gleich reinhören Platten dabei und ich glaube, dass die ein oder andere Platte ich mir auch kaufen werde. Also bei der Lotto zum Beispiel, da sehe ich große Chancen. Aber ja, auch bei dem Platz 1 bin ich gespannt, was das für eine Musik ist und so. Von Marc. Ansonsten war es wieder eine super Sendung, fand ich. Sehr abwechslungsreich. Ich finde immer, dass wir wirklich alles abdecken, von coolen Indie-Acts bis unbekannten Sachen und spiegelt unseren Musikgeschmack von uns vier wirklich gut dar. Es sind immer ein paar Überraschungen dabei. Heute war ich mir wirklich nicht so sicher, ob zum Beispiel einer von euch die Back zum Beispiel dabei hat. Deswegen habe ich ein bisschen Panik gehabt. Ich habe das Wolfgang-Syndrom quasi.
Speaker3
02:03:33
Das berühmte Wolfgang-Syndrom.
Speaker1
02:03:35
Aber Wolfgang hat ja seine Platten alle heute durchbekommen. Von daher sind wir alle versöhnlich. Und ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Sendung, wo wir quasi die nächsten drei Monate abdenken und dann natürlich auf unsere da bin ich echt auch sehr gespannt drauf, auf unsere Jahresabschluss-Sendung, wo es um die Top-Platten geht und auch um die schönste Cover und viele andere Dinge. Also da bin ich echt gespannt, was dann da wirklich von dem Jahr hängen bleibt. Ich glaube, es ist ein sehr gutes Jahr dieses Jahr, an was an Platten rauskam. Ich kann mir selbst noch gar nicht vorstellen, welche Platte bei mir auf Platz 1 ist oder was die ersten 3 sein werden, aber ja, es kommen bestimmt auch noch jede Menge Platten raus und Ich kann nur empfehlen, kauft euch Platten, hört Musik, seid begeistert dabei und geht auf Konzerte, unterstützt kleinere Acts und kleinere Venues. Man hört ja immer wieder, dass die kleinen Venues auch mittlerweile viel zu kämpfen haben mit Vorverkauf, weil der Vorverkauf nicht mehr so gut läuft. Und viele Konzerte werden abgesagt, aufgrund dessen, weil keine Tickets verkauft werden, weil die Leute bis zum Schluss noch denken, naja, ist ja nicht ausverkauft, ich warte mal ein bisschen. Leute, kauft euch Tickets, geht auf die Konzerte, unterstützt die Acts und ja, das sind nur meine abschließenden Worte.
Speaker4
02:05:06
Schön.
Speaker3
02:05:09
Schön gesagt, runde Sache. Jungs, wie sieht's bei euch aus? Ich wollte auch noch jemanden grüßen, noch was loswerden. Marc Wolfgang, Marc Tja,
Speaker0
02:05:20
Kann mich dem nur anschließen, wie immer. Schöne Runde, die Pause war viel zu lang, man merkt immer erst, wenn man dran ist, irgendwie wie man es vermisst hat und, ja, immer wieder inspirierend, immer wieder schön und waren dieses Mal viele Stimmigkeiten, irgendwie waren so Platten dabei, die bei allen irgendwie gezündet haben und auch viel viel Neues und ja, auch ich freue mich aufs nächste Mal, ich glaube nächstes Mal, wo probieren und sehen. Geht's nochmal aus? Die sind gefühlt schon Jahre nicht mehr aufgetaucht. Auch da gibt's, glaube ich, einen Stapel, der ist so hoch, den man erwähnen müsste. Da kommt bestimmt noch viel. Und ja, und mit den Tickets, klar, am besten Wolfgang kauft sich ein Icaneo-Ticket und schenkt's Bob Dylan. Da wird supported, er nämlich den Underground. Kann zwar hinnehmen.
Speaker3
02:06:12
Okay, wir brauchen noch einen Moment, um mal dran nachzudenken.
Speaker2
02:06:17
Ich überlege gerade, wie ich das mache, weil ich sitze nicht unbedingt in der ersten Reihe. Weil die Hot Seats bei Bob Dylan kosten ja mittlerweile auch ein Vermögen.
Speaker3
02:06:27
Aber vielleicht kannst du mit Matt tauschen.
Speaker0
02:06:31
Stimmt. Oder so Papierfliegermäßiges einfach auf die Bühne werfen.
Speaker2
02:06:37
Ich sehe schon. Das finde ich auch so gut, dass in diesem Raum so viel Kreativität auch stattfinden darf. Das erfüllt mein Herz mit großer Freude. Und ja, mal sehen, wie es dann tatsächlich wird am 12. sollten. Vielleicht kann ich auch hin und her hüpfen, ja. Wenn Bob bloh in den Wind anstimmt, fahre ich schnell rüber ins Chelsea und wenn er dann in die Zielgerade piekt, bin ich dann wieder da, ja. Wir werden es sehen. Auf alle Fälle kann ich mich nur anschließen. Coole Sendung. Mein Fokus geht jetzt schon total ins nächste Quartal. Das wird ja auch, finde ich, hammermäßig stark. Also es sind jetzt schon einige tolle Platten da. Überhaupt ein tolles Musikjahr und die tolste Runde, um sich damit darüber austauschen zu können, zu dürfen. Und von dem her, danke für heute und ich freue mich aufs nächste Mal.
Speaker3
02:07:31
Wunderbar. Dann ist dem natürlich nichts mehr hinzuzufügen, außer unser Outro. Also Jungs, macht's gut und vielen, vielen Dank für alles in Vinyl und Quartett zum Thema Top 3 des dritten Quartals 2026. Ihr habt Wolfgang, Marc und Sven gehört, denen ich am allermeisten wie immer danke, aber Auch ihr Zuschauer und Zuhörerinnen da draußen auf YouTube und Podcast-Hörern seid sozusagen unser Motor, das alles zu machen. Der Austausch mit euch, also wir freuen uns sehr, sehr. Wenn ihr hier und da mal uns was schreibt, einen Kommentar abfallen lässt oder unsere Formate abonniert, liked, hyped und was da alles draußen möglich ist, gerne auch unseren Newsletter abonniert, denn dann werdet ihr nicht mehr verpassen, wenn irgendwas cooles kommt, wie zum Beispiel solche Giveaways, die ich auch erwähnt habe. Oder überhaupt, wo man uns auch mal live treffen kann. Auch das schreibe ich immer mit rein. Zum Beispiel am kommenden Wochenende. Und zwar werden der Thomas von The Voice Exclusive HiFi für euch auf der Finest Audio Show in Darmstadt sein, die ja jetzt nicht mal nur von Lowbeats, sondern auch in Kooperation mit der High-End Society veranstaltet wird. Und da wollen wir uns natürlich nicht lumpen lassen und mal einen kleinen Messebericht fallen lassen. Also wir würden uns freuen, wenn ihr uns ansprecht. Wir haben natürlich immer fleißig Vinyl und Sticker für euch dabei. Und wenn ihr gar nicht aushalten könnt, bis das nächste Video, nächste Podcast-Folge kommt, hört euch gerne noch ein paar frühere Podcast-Folgen an oder schaut ein paar frühere Videos und wenn ihr Platten kauft, die wir hier erwähnen und dann freuen wir uns natürlich über ein Tagging. Ihr könnt immer das Hashtag Vinyl und Club verwenden, da gucken wir regelmäßig durch, aber vergesst auch nicht das Taggen, wir posten das gerne auch dann mal in unseren Stories und zeigen, was ihr euch so geholt habt. Das wäre einmal WinelandeWolf bei Instagram, Stumrocker73 bei Instagram und DJ Sven Helwig sowie Vinyl und und damit sage ich vielen Dank fürs Kartenspiel mit dem Quartett. Macht's gut. Ciao.