Vision trifft Business - Podcast

Christina Schmautz
Wir befinden uns in einer Phase tiefgreifender technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Die Frage ist nicht mehr, ob sich Systeme verändern, sondern wer Verantwortung für ihre Gestaltung übernimmt.

In diesem Podcast spreche ich mit Selbständigen, UnternehmerInnen und Visionären, die den Status Quo hinterfragen. Es geht um innovative Modelle, Gemeinschaftsprojekte und neue Formen von Wertschöpfung. Aber vor allem um die Frage, wie wir Zukunft bewusst gestalten: frei, selbstbestimmt und menschenzentriert.

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In der Rubrik #Klartext

spreche ich mit Selbständigen und UnternehmerInnen über ihren ganz persönlichen Weg: Über Motivation, Zweifel, Wendepunkte und Entscheidungen, aber vor allem darüber, was unternehmerische Verantwortung jenseits von Inszenierung und Selbstdarstellung wirklich bedeutet.

Keine Hochglanzgeschichten, sondern ehrliche Einblicke in Selbstführung und Entwicklung.

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In der Rubrik #Zukunftsarchitekten

geht es um die grössere Perspektive. Hier spreche ich mit Menschen, die bestehende Systeme hinterfragen, weil sie wissen, dass alte Paradigmen nicht mehr tragen. Mit Vordenkern und Gestaltern, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung neu denken und tragfähige Strukturen aufbauen.

Es geht um Integrität, Führung und Gemeinschaft. Und um die Frage, wie Innovation dem Menschen dient – und nicht umgekehrt.

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In der Rubrik #ConsicousIntelligence

denke ich laut: Über neue Entwicklungen zu Businessthemen, wie Künstliche Intelligenz, Kommunikation, Marketing und Verantwortung. Immer mit dem Blickwinkel: Was bedeutet es, bewusst und ethisch zu handeln?

Und wie stellen wir sicher, dass Technologie, Kommunikation und Business dem Menschen dienen, nicht umgekehrt?

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Essstörungen gelten als eine der komplexesten psychischen Erkrankungen. 

Und doch klafft im Schweizer Versorgungssystem eine Lücke, die viele Familien erst dann bemerken, wenn sie mittendrin stecken: der Moment nach dem Klinikaufenthalt. Kein weiches Auffangnetz, kein Ort, der junge Menschen schrittweise zurück in den Alltag begleitet. 

Genau diese Lücke will der Verein Libellenhaus schliessen.

Béatrice Wirth ist Gründerin und Präsidentin des Vereins Libellenhaus in Winterthur, den sie im Dezember 2023 ins Leben gerufen hat. Sie weiss aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, als Jugendliche an Magersucht zu erkranken und einen langen Genesungsweg zu gehen. Heute nutzt sie genau diese Erfahrung als Peer-Beraterin, um Betroffenen und Angehörigen Hoffnung, Orientierung und konkrete Unterstützung zu geben. 

Der Verein bietet ein kostenloses, niederschwelliges Beratungsangebot, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit sowie monatliche Austauschgruppen. Das Herzprojekt, das alles ins Rollen brachte, ist die geplante Mädchenwohngruppe als sozialpädagogisches Brückenangebot zwischen Klinik und Alltag.

Die Idee entstand während Corona, als Béatrice sich zur Ernährungscoach ausbilden liess und dabei auf das Thema Essstörungen stiess. Und sie erkannte, was in der Schweiz fehlt: ein Ort, der Jugendliche nach einem Klinikaufenthalt auffängt, bevor sie wieder in denselben Alltag zurückgeworfen werden, aus dem heraus die Krankheit entstanden ist. 

Was mit dieser Idee begann, ist heute ein Verein mit drei Säulen, 45 Mitgliedern und einer wachsenden Vernetzung mit Fachpersonen aus Psychologie, Medizin und Sozialarbeit.

In dieser Folge erfährst du:
  • Wie aus Béatrices persönlicher Erfahrung mit Magersucht ein Verein wurde, der eine systemische Lücke schliesst.
  • Was Peer-Arbeit leisten kann, die professionelle Therapie allein nicht bietet, und warum sie bei Essstörungen besonders wirksam ist.
  • Wie der Aufbau eines sozialpädagogischen Pilotprojekts in der Schweiz wirklich aussieht: Bürokratie, Liegenschaftssuche, Kantonsanforderungen und Finanzierung im Detail.
  • Warum die Mädchenwohngruppe nicht nur die Betroffenen entlastet, sondern auch Familien und das Gesundheitssystem als Ganzes.
  • Welche konkreten Formen der Unterstützung der Verein heute braucht: von Kooperationspartnern und Fachpersonen bis hin zu Freiwilligen, Vorstandsmitgliedern und Spenderinnen.
Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, wie gesellschaftliche Wirkung entsteht: Schritt für Schritt, mit Rückschlägen, Geduld und einem Herzensauftrag, der stärker ist als jedes Hindernis. Und wenn du jemanden kennst, der von diesem Gespräch profitieren könnte, teile es gerne weiter.

Folge Béatrice Wirth und dem Verein Libellenhaus, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren:
Möglichkeiten, Béatrice und das Libellenhaus zu unterstützen:
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Mehr über Christina & ihre Arbeit findest du hier:

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