Vitale Balance – der Podcast rund um nährstoffreiche Ernährung, ganzheitliche Gesundheit und Lebensqualität

Irene Rosinski

Warum fällt die Ernährungsumstellung so schwer? Wir lösen die fünf Hauptprobleme

08.01.2025 25 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode geht es um ein Thema, das du sicher kennst: die Ernährungsumstellung. Warum fällt es uns so schwer, langfristig dran zu bleiben, und wie können wir die typischen Hürden überwinden? Ich spreche darüber, wie nährstoffarme Ernährung, hormonelle Störungen, versteckte Zucker, emotionales Essen und gesellschaftlicher Druck dich beeinflussen – und vor allem, wie du diese Herausforderungen meistern kannst. Lass uns gemeinsam schauen, wie du deine Ernährung nachhaltig verändern und damit deine Lebensqualität steigern kannst. 

In dieser Episode dreht sich alles um die Ernährungsumstellung – und warum sie oft an typischen Hürden scheitert. Ich erkläre dir, wie nährstoffarme Ernährung dazu führt, dass du immer wieder nach Essen greifst, und wie hormonelle Störungen, ausgelöst durch zu viel Zucker, den Weg zur Ernährungsumstellung erschweren.
Wir sprechen darüber, wie du versteckten Zucker in Lebensmitteln erkennst, emotionale Muster hinter Heißhunger durchbrichst und dich von gesellschaftlichem Druck befreist, um deinen eigenen, gesunden Weg zu finden.
Außerdem erfährst du, welche Rolle frische, nährstoffreiche Lebensmittel bei einer nachhaltigen Ernährung spielen und wie sie deine Hormone ins Gleichgewicht bringen können.
Ein besonderes Highlight dieser Folge: Ich teile mit dir praktische Tipps zur Zuckerreduktion und erzähle dir von meinen persönlichen Erfahrungen – ganz ohne Druck, aber mit viel Inspiration.

Diese Folge kann dir dabei helfen, emotionale Essmuster zu erkennen, deine Ernährung dauerhaft und nachhaltig umzustellen und Schritt für Schritt deine Lebensqualität zu steigern.
Bleib dran – diese Episode könnte der erste Schritt in ein neues Lebensgefühl sein!

-----

Ich bin Irene, Ernährungsberaterin, Gesundheitscoach, Hormoncoach i.A. und Triathletin und ich habe Hashimoto und Neurodermitis.
Ich zeige dir, wie du mithilfe deiner Ernährung deine Autoimmunkrankheit bzw. deine Intoleranz so beeinflussen kannst, dass du wieder zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität findest.

Buche ein kostenloses Kennenlerngespräch, um deine persönliche Situation zu besprechen und die Schritte zu der Ernährung, die zu dir passt!  
Ich helfe dir weiter, stehe dir bei allen Fragen rund um deinen Start und das Durchhalten der Ernährungsumstellung zur Seite und unterstütze dich mit einer individuellen Beratung, um einen Plan zu entwickeln, der zu deinem Leben passt. Vereinbare hier einen kostenlosen Gesprächstermin.

„Einfache Ernährungsumstellung in 3 Schritten“ ist mein kostenfreier Videokurs. Hier lernst du, wie du eine ausgewogene Ernährung und entzündungshemmende Lebensmittel in deine tägliche Ernährung einfach integrieren kannst. Den Link zum Kurs findest du hier.

Für mehr Infos schau auf meiner Website oder in meinem Blog vorbei.

Musik: LiQWYD "Sweet

Medizinischer Disclaimer: Alle Informationen in diesem Podcast sind Empfehlungen. Sie sind keine medizinische Anweisung und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden. Solltest du Beschwerden haben oder deine ärztliche Behandlung ändern wollen (z.B. Anpassung der Medikamente), besprich dies bitte vorher mit deiner behandelnden Ärzt*in. 
Irene Rosinski veröffentlicht in ihren Beiträgen ihre eigene Meinung und Erfahrung rund um Ernährungsumstellung, Hormonbehandlung und Autoimmunerkrankungen. Die Informationen dienen als alternative Wissensvermittlung. 
Im Falle einer vorliegenden Krankheit sollten meine Empfehlungen oder die meiner Gäste die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie, sondern um eine Ergänzung.

Transkript

Hast du dir vorgenommen im neuen Jahr deine Ernährung umzustellen, weißt aber nicht, wie du wirklich dauerhaft dranbleiben kannst? Fragst du dich, warum deine guten Vorsätze schon nach kurzer Zeit scheitern, obwohl die Motivation anfangs so groß ist? Und möchtest du wissen, wie du bestimmte Hürden überwinden kannst? Dann bleib dran, denn ich erkläre dir die fünf häufigsten Gründe, warum eine Ernährungsumstellung schwer fällt und natürlich auch, was du tun kannst, sie nachhaltig und erfolgreich umzusetzen. Willkommen zur Vitale Balance, dem Podcast rund Ernährung, ganzheitliche Gesundheit und Lebensqualität. Deine Gastgeberin Irene Rosinski taucht mit dir ein in die Kraft der Nährstoffe, die ausgewogene Ernährung in die wohltuende Wirkung von Bewegung und die Balance der Hormone, die entscheidend für dein körperliches und seelisches Wohlbefinden sind. IRENE hat die Mission, in jeder Episode präventive Strategien und Tipps zu teilen. Höre die inspirierenden Geschichten von Menschen, die ihre Gesundheit auf die unterschiedlichste Art und Weise positiv und nachhaltig verändert haben. Wenn du auf der Suche nach praktischen Tipps, wissenschaftlichen Erkenntnissen oder einfach nur nach positiver Energie bist. Dieser Podcast liefert die passenden Antworten. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Vitale Balance. Falls du jetzt zum Jahresanfang auch den Entschluss gefasst hast, deine Ernährung umzustellen, dann ist das großartig. Und da hast du bestimmt ein tolles Ziel vorgenommen, das es lohnt umzusetzen. Doch viele stellen immer wieder fest, dass die Umsetzung schwer fällt, weil es schon Hürden gibt, überhaupt in die dauerhafte Umstellung zu kommen. Oder man hält das Ganze so ein bis zwei, vielleicht noch drei Wochen durch. Dann bleibt man doch nicht dran und hört dann frustriert wieder auf. Darum erkläre ich dir in dieser Podcast-Folge Fünf Gründe dafür, warum eine dauerhafte Ernährungsumstellung oft schwerfällt, was dahinter steckt, aber auch, was du tun kannst, tatsächlich in die Ernährungsumstellung zu kommen und auch dran zu bleiben. Der erste Grund lautet nährstoffarmes essen. Unsere moderne Ernährung, die Zusammensetzung der Ernährung und die vielen hochverarbeiteten Lebensmittel weisen oft einen Mangel an wichtigen Nährstoffen auf. Inzwischen weiß man sogar, dass konventionell angebautes Obst und Gemüse deutlich weniger Mikronährstoffe enthält. Gerade konventionell angebautes Obst und Gemüse enthält heute viel weniger Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente, als das noch vor Jahren der Fall war. Dieser Nährstoffmangel kann zu einem Ungleichgewicht im Körper führen und erschwert damit auch eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Wenn wir nämlich das Gefühl haben, dass uns was fehlt, aber nicht genau wissen, was es ist, reagiert der Körper oft mit Verlangen nach mehr Essen und dann auch insbesondere nach süßem Essen. Das liegt wahrscheinlich daran, das ist ein evolutionärer Grund, dass dieser süße Geschmack in der menschlichen Evolution typischerweise für sichere, nicht giftige Nahrung stand. Ein Beispiel dafür ist die Bedeutung von Bitterstoffen für eine gesunde Verdauung. In unserer modernen Ernährung wird das leider oft vernachlässigt. Durch die Züchtung und Verarbeitung vieler Gemüse oder auch Salate insbesondere wurden nämlich diese Bitterstoffe aus vielen Lebensmitteln herausgezüchtet und dadurch fehlt unserem Körper oft das Signal, dass er bestimmte Nährstoffe benötigt. Stattdessen greift er dann eben zu süßen Lebensmitteln, die seine Bedürfnisse zu befriedigen. Und dieses Problem verschärft sich noch, da der Körper durch den regelmäßigen Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln im Laufe der Zeit sozusagen verwirrt wird und dann auch gar nicht mehr angemessen signalisieren kann, welche Nährstoffe ihnen konkret fehlen. Es ist dann eben schwierig für ihn zu erkennen, aus welchen Lebensmitteln er die bestehenden Nährstoffe beziehen könnte. Ich kann da mal ein Beispiel von mir erzählen. Also bevor ich meine Ernährung umgestellt habe, habe ich auch wahnsinnig viel Süßes gegessen, allen voran Schokolade. In Kakao ist sehr viel Magnesium enthalten. Mein Körper hat offensichtlich unter anderem auch dieses Magnesium gebraucht, weshalb ich sehr, sehr oft zu Schokolade gegriffen habe, weil der Körper wusste, dass es etwas, wo er das Magnesium herbekommt. Also nur damit du mal eine Idee davon bekommst, wie sich das im Prinzip auswirken kann. Das heißt also, der Körper neigt dazu, auf das Verlangen nach Süßen zu reagieren, ohne dann aber eigentlich eine effektive Lösung für den Nährstoffmangel zu finden. Und Das erschwert eben auch eine nachhaltige Ernährungsumstellung. Aber in eine dauerhafte Ernährungsumstellung zu kommen, solltest du dich also auf eine ausgewogene Ernährung konzentrieren, die überwiegend aus frischen und unverarbeiteten Lebensmitteln besteht. Das heißt viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Feuerkornprodukte. Das sind die Sachen, die dir eben die Vitamine, Mineralstoffe und auch Ballaststoffe liefern, die dein Körper für ein gesundes Gleichgewicht braucht. Und auch, indem du Bitterstoffe aus Gokula, Chicory oder beispielsweise auch Löwenzahn wieder bewusst in deine Mahlzeiten integrierst, unterstützt du deine Vertrauung und gibst eben deinem Körper auch die Signale, die er braucht, sich satt und zufrieden zu fühlen. Nur mal als Beispiel, auch Ballaststoffe sind sehr wichtig, weil sie ein Sättigungsgefühl signalisieren und gleichzeitig eben auch das Darm- mikrobium in seiner Arbeit unterstützen. Ein wichtiger Schritt ist es dann also hier, diese hochverarbeiteten Lebensmittel mit den versteckten Zuckern darin zu reduzieren. Die enthalten ja oft auch leere Kalorien, die einfach auch nicht nachhaltig satt machen. Völlig kennst du das selber auch von dir, gerade wenn man Fast Food isst, dann fühlt man sich danach nicht wirklich satt und eigentlich hat man Lust noch mehr zu essen. Stattdessen kannst du dir angewöhnen, Mahlzeiten selber zuzubereiten aus frischen Lebensmitteln und dann hast du zum einen natürlich die Kontrolle über die Zutaten, aber auch über die Menge. Ich kann dir noch als Tipp mitgeben, plane deine Mahlzeiten im Voraus und achte darauf, dass du sie beispielsweise sehr bunt und abwechslungsreich gestaltest. Und das macht am Ende des Tages nicht nur Spaß beim Kochen, sondern versorgt eben dein Körper auch mit einer Vielzahl an Nährstoffen. Wenn du deinem Körper also regelmäßig hochwertige Lebensmittel gibst, lernt er wieder echte Sättigung und Zufriedenheit zu erkennen und das Verlangen nach Süßen oder nach noch mehr wird mit der Zeit automatisch weniger. Der zweite Grund, der eine dauerhafte Umstellung erschweren kann, sind körperliche Ursachen und zwar hormonelle Stimmung. Unsere Reaktion auf Zucker ist ja auch vielen biochemischen Abläufen im Körper geschuldet. Das Problem ist, sobald wir permanent und zu viel Zucker, insbesondere in Form von Einfachzucker wie Fructose oder Glucose zu uns nehmen, kann das zu hormonellem Ungleichgewicht führen. Glucose beispielsweise beeinflusst unseren Blutzuckerspiegel, was auch in der Langzeitfolge zu Diabetes 2 führen kann. Und das belastet natürlich das gesamte System und erhöht einfach das Risiko für verschiedene Folgeerkrankungen wie kardiovaskuläre Erkrankungen. Zudem führt es häufig zu Appetit, insbesondere auf schnell verfügbare Energielieferanten und das sind ja in der Regel Süßigkeiten, hochverarbeitete Lebensmittel, Fastfood. Fructose auf der anderen Seite belastet die Leber, erhöht die Blutfettwerte und auch das kann zu Folgeerkrankungen führen, nämlich der sogenannten Fettleber. Außerdem hemmt Glucose auch das Sättigungsgefühl, sodass wir dann eben nur schwer aufhören können, süße Lebensmittel zu essen, beziehungsweise wir haben dann immer Lust auf noch mehr Süßigkeiten. Dieser Prozess fördert dann natürlich dieses übermäßige Essen, was dann eben auch nochmal die Ernährungsumstellung erschwert. Das heißt, wenn wir zu viel Zucker konsumieren, beeinflusst das eben auch die Produktion und die Funktionen unserer Hormone. Unsere Reaktion auf Zucker ist auch eng mit der Funktion verschiedener Hormone im Körper verbunden. Also gerade die Hormone, die an der Regulierung von Hunger, Sättigung und Stoffwächse beteiligt sind. Dabei gibt es insbesondere die folgenden Hormone zu nennen, die dabei eine zentrale Rolle spielen. Und das ist zum einen also Insulin. Nach dem Verzehr von Zucker steigt eben der Blutzuckerspiegel an und unsere Bauchspeicheldrüse schüttet dann dem Insulin aus, was dann hilft, Glucose aus dem Blut in die Zellen zu transportieren, wo sie dann eben als Energie genutzt oder gespeichert werden kann. Ein dauerhaft zu hoher Zuckerkonsum kann jedoch zu Insulinresistenz führen, einem Zustand, bei dem die Zellen also weniger empfindlich sind gegenüber Insulin. Und das kann eben auf Dauer dann zu Diabetes 2 führen. Das heißt, das stört hier aber auch nicht nur den Zuckerstoffwechsel, sondern führt auch zu verstärktem Hungergefühl und in der Folge zu Gewichtszunahme. Das nächste Hormon in dieser Reihe ist Leptin. Dieses Hormon wird von den Fettzellen produziert und signalisiert dem Gehirn, dass wir satt sind. Bei chronisch hohem Zuckerkonsum kann es aber zu einer sogenannten Leptinresistenz kommen, bei der das Gehirn die Sättigungssignale nicht mehr richtig wahrnimmt. Das Ergebnis ist dann, wir essen weiter, obwohl unser Körper eigentlich schon genug Energie hat. Dann gibt es da als drittes in der Reihe das Ghrelin. Das wird auch das Hungerhormon genannt und das wird im Magen produziert und signalisiert dem Gehirn, dass es jetzt Zeit ist zu essen. Zuckerhaltige Lebensmittel können die Ghrelin-Produktion verstärken, was dann das Verlangen nach weiteren Snacks oder Mahlzeiten anregt, selbst wenn der Körper eigentlich gar keinen Energiebedarf mehr hat. Dann gibt es da auch noch das Hormon Dopamin. Zucker aktiviert ja das Belohnungssystem im Gehirn und fördert dann die Ausschüttung von Dopamin. Und dieses Hormon signalisiert dann Wohlbefinden und auch Zufriedenheit. Dieser kurzfristige Glückskick kann süchtig machen und dazu führen, dass der Körper immer wieder nach Zucker verlangt, die Dopaminausschüttung zu stimulieren. Sobald eben Zucker in das Gehirn kommt, wird halt eben sehr viel Dopamin ausgeschüttet, aber in dem Moment, wo der Zucker weg ist, sinkt der Dopaminspiegel im Körper auch sehr stark wieder ab und das veranlasst das Gehirn wieder nach mehr Zucker zu verlangen, dann in der Folge mehr Dopamin ausschütten zu können. Das kann dann am Ende des Tages auch zu einer Art Suchtverhalten führen. Das letzte Hormon, das ich in dieser Reihe hier noch nennen möchte, ist Cortisol. Cortisol ist also ein Stresshormon, was ausgeschüttet wird, wenn Stress auftritt. Und auch das hat eine wichtige Rolle bei der Hungerregulation. In dem Moment, wo wir zu viel Cortisol im Körper haben, wird das Verlangen nach Zucker verstärkt. Der Körper braucht Energie, mit der Stresssituation umgehen zu können. Aber gleichzeitig verringert Cortisol den Verdauungsprozess, beziehungsweise der wird dann angehalten. Das heißt, wir führen dann viel Energie zu uns, aber die wird eigentlich nicht richtig verarbeitet im Körper. Auch das kann auf Dauer dazu führen, dass wir zunehmen. Das heißt, wenn dieses hormonelle Ungleichgewicht aufgrund von übermäßigen Zuckerkonsum oder generell zu viel hochverarbeitetem Essen stark ausgeprägt ist, hält es uns also in so einem ständigen Kreislauf gefangen, wo wir dann nicht nach mehr leeren Kalorien verlangen sozusagen. Der Körper fördert dann unaufhörlich schnelle Energie und das ist für uns aber auch wahnsinnig schwierig dem zu widerstehen. Also das erfordert eine enorm hohe Anstrengung. Das hat eben auch damit zu tun, der Körper glaubt, er befindet sich in einer Notsituation und will daher auf der einen Seite Energie sparen und weiß aber gleichzeitig, ich möchte ganz viel Energie aufnehmen. Und deshalb pflanzt er nach immer mehr. In dem Fall ist es dann auch so, dass dann auch Diäten und Sport gar nicht mehr richtig helfen. Das heißt, wir nehmen dann auch durch Diäten oder Sport gar nicht mehr ab, weil der Körper einfach das alles speichert. Auf hormoneller Ebene geht es also nichts Geringeres als das Überleben. Und diese hormonellen Störungen zu überwinden, ist es eben wichtig, dass man eine Zeit lang tatsächlich auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichtet und stattdessen sich einer nährstoffreichen Ernährung hinwendet, sprich sich sehr ausgewogen ernährt. Eine Ernährung, die reich ist an Mikronährstoffen, Anballerstoffen, Proteinen und auch gesunden Fetten. Weil diese Lebensmittel dann einfach helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Und die fördern dann auch eine natürliche Regulation von dem Hormon Insulin, Leptin und Gralin. Durch diese Stabilisierung des Hormonhaushalts kannst du dann eben in der Folge Heißungertappen vermeiden und bildest dann Basis für eine nachhaltige und dauerhafte Ernährungsumstellung. Der dritte Grund, warum dir eine Ernährungsumstellung schwerer fallen kann, sind auch versteckte Zucker. Versteckter Zucker ist ja leider allgegenwärtig in unserer modernen Ernährung. Etwa 80 Prozent der verarbeiteten Lebensmittel, die wir täglich konsumieren, enthalten Zucker, Zuckerersatzstoffe oder Zuckeraustauschstoffe. Und das ist auch für uns Verbraucher nicht immer ganz ersichtlich. Und das Problem ist einfach, unser Körper gewöhnt sich dann an diese schnelle Energiequelle und verlangt regelmäßig nach Nachschub. Was eben auch so schwierig macht, dass auch in vielen herzhaften Speisen Zucker versteckt ist. Das ist uns oft gar nicht klar Und auch das führt natürlich dann zu einem Anstieg und anschließenden Abfall des Blutzuckerspiegels. Diese großen Schwankungen, die dann treten, lösen erneut das Verlangen nach Zucker aus, selbst wenn wir etwas vermeintlich Gesundes gegessen haben. Es ist für uns auch nicht immer ganz einfach herauszufinden, wo sich in den verarbeiteten Lebensmitteln Zucker verstecken, weil die Lebensmittelindustrie das auch unter allerhand unterschiedlichen Begrifflichkeiten deklariert Und dann ist es oft nicht sehr eindeutig für uns und macht es oft zu einer Herausforderung. Gerade auch herzhafte Lebensmittel wie sauer eingelegtes Gemüse zum Beispiel und natürlich Fastfood-Produkte, panierte Sachen, frittierte Sachen enthalten doch auch überraschend hohe Zuckermengen. Also ich kann mich sehr gut erinnern, als ich vor meiner dauerhaften Ernährungsumstellung durch den Supermarkt gegangen bin und mir dann mal so die ganzen Zutatenlisten durchgelesen habe, war ich doch einigermaßen schockiert, weil ich überall Zucker und Zuckerasapstoffe gefunden habe, mich das doch sehr erschrocken hat, wo überall auch Zucker drin war. Gerade diese Kombination aus versteckten Zucker, gesättigten Fetten und vor allem dann eben auch Weißmehl hat viel negative Auswirkungen auf unseren Blutzuckerspiegel und eben auf unser Hunger- und Sättigungsgefühl. Es fördert dann leider auch in der Folge so eine Art Suchtverhalten nach Zucker, nach schnellen Kohlenhydraten, hochverarbeiteten Lebensmitteln. Und Selbst wenn wir offensichtliche Süßigkeiten aus unserer Ernährung streichen, könnten wir weiterhin so einem starken Verlangen nach Zucker unterliegen. Weil wenn wir uns hauptsächlich von minderwertigen Lebensmitteln ernähren, wo nach wie vor viel Zucker zugesetzt ist, bleiben wir da sozusagen in so einem Teufelskreis stecken. Und es ist halt ganz wichtig, den zu durchbrechen, indem wir dann auch bewusst auf versteckten Zucker und ganz ganz vielen Lebensmitteln achten. Die Alternative ist dann, sich für eine Ernährung zu entscheiden, die aus sehr viel frischen und unverarbeiteten Lebensmitteln besteht. Das heißt, geh mal durch den Supermarkt und schau mal auf die Zutatenliste, wo sich da in den Produkten, die du ganz gerne isst, überall Zucker versteckt. Ich kann dir also nur empfehlen, vor allem auf Entzündungshemmende, zuckerarme Rezepte zu setzen aus Zutaten wie frischem Gemüse, Hülsenfrüchten, gesunden Fetten, auch mit vielen Kräutern, Gewürzen. Der Schlüssel in einer Erfolgreichen Ernährungsumstellung steckt hier tatsächlich auch in der richtigen Vorbereitung. Das heißt, es reicht nicht nur über diese versteckten Zucker Bescheid zu wissen, sondern du solltest natürlich auch wissen, auf welche Alternativen du dann zurückgreifen kannst Und du solltest dir dann auch entsprechend Rezepte raussuchen, einen Ernährungsplan schreiben, damit es dir einfach hilft, da auch ein ganzes Stück weit kontinuierlich dran zu bleiben. Dann gelingt es dir nämlich, deinen Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und einen Verlangen nach Zucker und nach schnellen Kohlenhydraten zu senken. Der vierte Grund, warum dir eine dauerhafte Ernährungsumstellung schwer fallen könnte, ist emotionales Essen. Falls du dann nicht nach Süßigkeiten greifst und die Gedanken an Schokoriegel beispielsweise dich nicht loslassen, könnte es durchaus sein, dass du eine zusätzliche emotionale Bindung an den Zucker hast. Vielleicht kennst du das von dir, du naschst beispielsweise, wenn du traurig bist, wenn du gestresst bist, wütend oder auch gelangweilt. Du verbindest Süßes mit Belohnung. Teilweise ist Schokolade oder ein Glas Wein am Abend für dich ein Ersatz oder ein Ausgleich. In solchen Fällen kann der Verzicht auf Zucker und auf Süßes ebensomals herausfordernd sein, denn unerfüllte Bedürfnisse, unterdrückte Gefühle und anhaltendes Verlangen nach Zucker können stark miteinander verbunden sein. Der Hintergrund ist, dass wir von Geburt an Bedürfnisse haben, die erfüllt werden müssen, damit es uns gut geht und wir überleben können. Und im Laufe der Zeit lernen wir aber, dass nicht alle unserer Bedürfnisse angemessen behandelt werden. Einige werden ignoriert oder unterdrückt. Und viele von uns lernen dann also, unsere eigentlichen wahren Bedürfnisse auch zu ignorieren und uns von unseren Gefühlen, Träumen und Wünschen zu distanzieren. Und wenn dieses Grundbedürfnisse nach Liebe und Aufmerksamkeit eben nicht erfüllt wird, kann das durchaus lebenslange Auswirkungen haben. Also in emotional belastenden Zeiten greifen viele dann unterbewusst zu stark zuckerhaltigen Lebensmitteln, Trost zu finden oder schmerzhafte Gefühle zu lindern. Zucker wirkt dann in dem Fall wie ein Beruhigungsmittel und schafft kurzfristig auch ein Gefühl von Sicherheit. Aber die eigentlichen Ursachen dieser Unsicherheit oder dieser Unzufriedenheit bleibt davon unberührt. Diese Gewohnheiten haben ja auch tiefere Wurzeln in vergangenen Erfahrungen, in denen wir eben emotionale Geborgenheit vermisst haben. Statt uns mit diesen Wunden auseinanderzusetzen, suchen wir dann eben eine Ersatzbefriedigung in anderen süßen Verlockungen sozusagen. Und diese Strategie hält uns aber eigentlich davon ab, bis zu grundlegenden Verletzungen zu heilen. Das heißt, der bewusste Verzicht auf stark zuckerhaltige Produkte kann hier ein erster Schritt sein, uns mit unseren echten Bedürfnissen auseinanderzusetzen. So schaffen wir auch den Raum für Heilung und langfristige positive Veränderungen hin zu einem Leben, das eben nicht durch dieses Verlangen nach Zucker geprägt ist, sondern eben durch innere Erfüllung getragen wird. In meiner Praxis erlebe ich das nämlich auch immer wieder, dass eine Ernährungsumstellung mit vielen Gefühlen verbunden ist. Da ist am Anfang oft diese Unsicherheit, diesen Schritt überhaupt zu gehen. Und dann ist man ja auch selber gezwungen, wenn man in dieser Situation ist, sich damit auseinanderzusetzen. Ich muss mich anders verhalten, weil ich eben nicht auf das bekannte Essen oder auf mein bekanntes Verhalten zurückgreifen kann. Also muss ich mich damit irgendwie beschäftigen und auseinandersetzen. Und das kann manchmal herausfordernd sein, aber auch schmerzhaft. Und das ist ein Punkt, der es wirklich schwierig macht, dann in die dauerhafte Umstellung zu kommen. Und tatsächlich hilft hier wirklich eine konkrete Umstellung und dass du dich da auch mit den Themen auseinandersetzt. Und da hast du verschiedene Möglichkeiten, wie Tagebuch führen oder meditieren oder aber du sagst dann, du willst dir tatsächlich Unterstützung von außen. Der fünfte und letzte Punkt, den ich in dieser Reihe nennen möchte, ist der gesellschaftliche Kontext. Zucker ist in unserer Kultur sehr stark verankert. Zucker ist fest in unseren sozialen Bräuchen und Gewohnheiten etabliert. Wir feiern besondere Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten und Feste mit süßen Leckereien wie Kuchen und Torten. Wir zeigen unsere Zuneigung und Dankbarkeit oder Freude gerne mit Schokolade, mit Keksen oder mit Süßigkeiten, die wir dann verschenken. Und auch im Alltag begegnet uns Zucker sehr häufig, sei es zum Beispiel beim Arztbesuch, wenn die Kinder eben Gummibärchen bekommen, nachdem sie die Untersuchung überstanden haben, in der Apotheke oder auch bei Oma zu Besuch. Also die Verlockung von Süßigkeiten ist im Prinzip allgegenwärtig und auch sehr schwer zu ignorieren tatsächlich, auch für uns Erwachsene. Die Vorstellung, auf Zucker zu verzichten, kann da im ersten Moment doch recht überwältigend sein, weil man sich dann natürlich schon auch die Frage stellt, ja wie soll das gehen, Wie soll ich meinen Geburtstag eigentlich ohne Geburtstagskuchen fangen? Da kann man einfach schauen, was gibt es für Lösungen oder für Alternativen, sodass du dann diese Ernährungsumstellung eben nicht als Verzicht erlebst, sondern tatsächlich eher als Bereicherung. Und was auch ganz wichtig ist zu wissen, je klarer du in deiner Entscheidung für eine zuckerarme, ausgewogene oder auch entzündungshemmende Ernährung bist und das auch so kommunizierst, desto entspannter wird auch dein Umfeld damit Indem wir unsere Ernährung auf zuckerfrei, nährstoffreich umstellen, können wir viele Veränderungen in unserem Körper bewirken. Unser Organismus strebt ja grundsätzlich nach Gesundheit und kann sich auch sehr gut selbst teilen, wenn er dazu die Chance erhält in Form von ausreichend Nährstoffen und eben auch nicht permanent gegen die Auswirkungen von Zuckern kämpfen muss. Wenn wir unserem Körper also genau das geben, was er braucht und gleichzeitig vermeiden, ihm das zuzuführen, was ihn belastet, kann er anfangen, sich tatsächlich auch selber zu regenerieren und zu heilen. Und falls du jetzt nicht weißt, wie du den ersten Schritt machen sollst, dann keine Sorge. Ich bin gerne da, dir diesen Weg zu zeigen. Ich habe das alles schon hinter mir und ich kenne auch die Hürden und die Fallstricke aus eigener Erfahrung und ich weiß, dass es zum Beispiel sehr wichtig ist, einen klaren Fahrplan zu haben und auch gute, hilfreiche Alternativen. Wenn du jetzt sagst, du brauchst Unterstützung bei deiner Ernährungsumstellung, zum Beispiel durch konkrete Tipps, durch Rezepte oder auch eine individuelle Begleitung, dann kannst du dich gerne bei mir melden. Und gemeinsam finden wir einen Weg, der zu dir und zu deinem Alltag passt. Ich sage An dieser Stelle danke fürs Zuhören. Ich hoffe, die Folge hat dir geholfen, die Herausforderungen bei einer Ernährungsumstellung besser zu verstehen und ich konnte dir wertvolle Impulse geben, wie du sie auch meistern kannst. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann freue ich mich, wenn du mir eine Bewertung dalässt oder dein Feedback. Abonniere gerne meinen Podcast und ich wünsche dir jetzt einen energievollen Start ins neue Jahr und freue mich, wenn du auch bei der nächsten Episode wieder mit dabei bist. Das war's für heute bei Vitale Balance. Wir hoffen, du konntest wertvolle Impulse für deine Gesundheit mitnehmen. Abonniere den Podcast, keine Folge zu verpassen. Spannende Themen und praktische Tipps warten auf dich. Schön, dass du dabei warst und bis zum nächsten Mal. Bleib vital!