Wie dein Darm deine Gesundheit steuert – Ernährung als Schlüssel zur Immunbalance
5 Tipps für ein starkes Immunsystem
22.01.2025 16 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode dreht sich alles um den Darm und seine Verbindung zum Immunsystem. Ich zeige dir, warum dein Darm viel mehr ist als ein reines Verdauungsorgan und welche zentrale Rolle er bei deiner Immunabwehr spielt. Du lernst, wie ein gesundes Darmmikrobiom zur Vorbeugung von Autoimmunerkrankungen beiträgt, und ich gebe dir konkrete Tipps, wie du mit der richtigen Ernährung dein Wohlbefinden nachhaltig verbessern kannst. Mit meinen hilfreichen Tipps für deine Ernährung, erfährst du, wie du deinen Darm als Schlüssel zu mehr Gesundheit und Lebensqualität nutzen kannst!
Dein Darm ist viel mehr als nur ein Verdauungsorgan: Er beeinflusst dein Immunsystem, deine Stimmung und sogar deinen Schlaf. In dieser Podcastfolge erfährst du:
- Was genau das Darmmikrobiom ist und warum es als „Dirigent deiner Gesundheit“ gilt.
- Wie eine entzündungsfördernde Ernährung das Mikrobiom schädigen und chronische Erkrankungen fördern kann.
- Warum Serotonin – das Glückshormon – maßgeblich im Darm gebildet wird.
- 5 Tipps für eine darmfreundliche Ernährung, die du direkt umsetzen kannst, um dein Wohlbefinden zu steigern.
Besonders spannend: Ich erkläre dir, wie du mit Probiotika und Präbiotika deinen Darm gezielt unterstützen kannst und warum selbstgemachte fermentierte Lebensmittel so wertvoll sind.
💡 Probiere das Rezept für selbstgemachtes Kimchi aus und erfahre, wie du deinen Darm langfristig stärken kannst.
Timestamps
00:00 Darm-Mikrobiom: Schlüssel zur Gesundheit
04:52 Darmbakterien und Immunsystem: Gefahren
07:27 Stress und entzündungsfördernde Ernährung vermeiden
12:31 Probiotika: Wunderwaffen für den Darm
14:04 Gesunder Darm - dein Kraftwerk für deine Gesundheit
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Ich bin Irene, Ernährungsberaterin, Gesundheitscoach, Hormoncoach i.A. und Triathletin und ich habe Hashimoto und Neurodermitis.
Ich zeige dir, wie du mithilfe deiner Ernährung deine Autoimmunkrankheit bzw. deine Intoleranz so beeinflussen kannst, dass du wieder zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität findest.
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Ich helfe dir weiter, stehe dir bei allen Fragen rund um deinen Start und das Durchhalten der Ernährungsumstellung zur Seite und unterstütze dich mit einer individuellen Beratung, um einen Plan zu entwickeln, der zu deinem Leben passt. Vereinbare hier einen kostenlosen Gesprächstermin.
„Einfache Ernährungsumstellung in 3 Schritten“ ist mein kostenfreier Videokurs. Hier lernst du, wie du eine ausgewogene Ernährung und entzündungshemmende Lebensmittel in deine tägliche Ernährung einfach integrieren kannst. Den Link zum Kurs findest du hier.
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Für mehr Infos schau auf meiner Website oder in meinem Blog vorbei.
Musik: LiQWYD "Sweet"
Medizinischer Disclaimer: Alle Informationen in diesem Podcast sind Empfehlungen. Sie sind keine medizinische Anweisung und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden. Solltest du Beschwerden haben oder deine ärztliche Behandlung ändern wollen (z.B. Anpassung der Medikamente), besprich dies bitte vorher mit deiner behandelnden Ärzt*in.
Irene Rosinski veröffentlicht in ihren Beiträgen ihre eigene Meinung und Erfahrung rund um Ernährungsumstellung, Hormonbehandlung und Autoimmunerkrankungen. Die Informationen dienen als alternative Wissensvermittlung.
Im Falle einer vorliegenden Krankheit sollten meine Empfehlungen oder die meiner Gäste die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie, sondern um eine Ergänzung.
Musik: LiQWYD "Sweet"
Medizinischer Disclaimer: Alle Informationen in diesem Podcast sind Empfehlungen. Sie sind keine medizinische Anweisung und dürfen auch nicht als eine solche verstanden werden. Solltest du Beschwerden haben oder deine ärztliche Behandlung ändern wollen (z.B. Anpassung der Medikamente), besprich dies bitte vorher mit deiner behandelnden Ärzt*in.
Irene Rosinski veröffentlicht in ihren Beiträgen ihre eigene Meinung und Erfahrung rund um Ernährungsumstellung, Hormonbehandlung und Autoimmunerkrankungen. Die Informationen dienen als alternative Wissensvermittlung.
Im Falle einer vorliegenden Krankheit sollten meine Empfehlungen oder die meiner Gäste die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie, sondern um eine Ergänzung.
Transkript
Der Darm hat weit mehr Aufgaben als nur zu
verdauen. Er ist ein zentrales Organ, das im
Engaustausch mit unserem Gehirn und dem Immunsystem
steht und entscheidend unsere Gesundheit
beeinflusst. Besonders im Kontext von Autoimmunerkrankungen
spielt der Darm eine Schlüsselrolle, denn er beherbergt
ca. 80% des Immunsystems. Und in
dieser Folge erfährst du, warum dein Darmmikrobiom
so wichtig ist, was das mit Automonerkrankung zu tun
hat und welche Ernährung deinen Darm und
damit deine Gesundheit stärkt. Willkommen zur
Vitale Balance, dem Podcast rund Ernährung,
ganzheitliche Gesundheit und Lebensqualität. Deine
Gastgeberin Irene Rosinski taucht mit dir ein in die
Kraft der Nährstoffe, die ausgewogene Ernährung in die
wohltuende Wirkung von Bewegung und die Balance der
Hormone, die entscheidend für dein körperliches und seelisches
Wohlbefinden sind. IRENE hat die Mission, in
jeder Episode präventive Strategien und Tipps zu teilen.
Höre die inspirierenden Geschichten von Menschen, die ihre
Gesundheit auf die unterschiedlichste Art und Weise positiv
und nachhaltig verändert haben. Wenn du auf der Suche nach
praktischen Tipps, wissenschaftlichen Erkenntnissen oder einfach
nur nach positiver Energie bist, dieser Podcast liefert die
passenden Antworten. Der Darm ist
weit mehr als nur ein Verdauungsorgan. Er
entscheidet darüber, welche Nährstoffe in unseren Körper
gelangen und welche Informationen an das Gehirn
weitergeleitet werden. Und der Austausch
zwischen Gehirn und Darm erfolgt über das sogenannte
Darm-Hirn-System oder die sogenannte Darm-Hirn-Achse.
Das sind Nerven, das sind Hormone, das sind Neurotransmitter, über
die eben kommuniziert wird bzw. Die beiden
Organe miteinander kommunizieren.
Studien haben gezeigt, dass also die Zusammensetzung
unseres Darmmikrobioms direkten Einfluss auf
unsere mentale Gesundheit hat, auf unsere Stimmung und sogar
auf unsere Schlafqualität. Das
Darmmikrobiom ist sozusagen der Dirigent
unserer Gesundheit. Ganz kurz zum Verdeutlichen unter Darmmikrobiom
versteht man die Menge aller Mikroorganismen, die sich in
unserem Verdauungstrakt befinden, dort leben.
Und dieses Darm-Mikrobiom spielt also eine ganz wichtige Rolle
hier. Es besteht zu etwa 90 Prozent aus Bakterien
Und die spielen quasi wie ein gut abgestimmtes Orchester
zusammen. Eben dann Nahrungsmittel in verwertbare
Nährstoffe umzuwandeln, Vitamine wie B7 und
K zu produzieren, das Immunsystem zu stärken
und die Darmstreibenhaut zu schützen.
Ein Ungleichgewicht im Mikrobiom, verursacht
durch Stress, ungesunde Ernährung oder
Antibiotika oder andere Medikamente,
kann weitreichende Folgen auf deine Gesundheit
haben. Es kommt sehr, sehr oft zu Verdaumungsbeschwerden, bis
hin zu chronischen Erkrankungen wie Diabetes, wie Autoimmunerkrankungen
oder aber es kommt eben auch zu Depressionen. Und ein
Grund dafür ist, dass bei einer
gestörten Darmflora wichtige Bakteriengruppen
fehlen oder nicht in ihrer Vollständigkeit da sind. Und dann können die halt
eben auch zum Beispiel nicht ausreichend Serotonin produzieren.
Das ist ein Neurotransmitter, der ja auch als das
Glückshormon bekannt ist und der im Darm gebildet wird.
Und wenn du zum Beispiel zu viel Einfachzucker konsumierst, dann
förderst du das Wachstum schlechter Bakterien und
behinderst dann damit aber die Arbeit der guten Bakterien.
Und das lässt uns dann am Ende des Tages nicht gut verdauen. Das fördert
Entzündungen im Körper und blockiert eben auch die
Produktion von Serotonin. Zudem beeinflusst Zucker,
also gerade Einfachzucker, eben auch die Freisetzung von Insulin, was
dann bei zu viel Einfachzucker zu sehr hohen Schwankungen im
Blutzucker führen kann, was in der Folge auch wieder
dann Cortisol, also unser Stresshormon, auf den
Plan ruft. Und das kann in der Folge
zu depressiven Verstimmungen führen bzw.
Zu Depressionen. Also einfach nur mal diesen Zusammenhang
deutlich zu machen, da sind eine ganze Menge Komponenten mit im Spiel.
Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem
körpereigene Zellen angreift. Dann stellt sich natürlich die Frage,
warum macht es das Immunsystem? Und ein zentraler
Faktor dabei ist die sogenannte Darmbakterie. Das ist eine relativ dünne
Schubschicht, die den Darm vom restlichen Körper trennt.
Und wenn diese Barriere geschwächt ist oder vielleicht sogar
angegriffen ist, etwa durch Entzündungen, durch
bestimmte Bakterien, durch das Darmsyndrom oder das
Leaky Gut Syndrom, also durchlässiger Darm, dann können
Stoffe, unverdaute Nahrungsbestandteile wie
Gluten oder auch Bakterien in den Blutkreislauf gelangen. Und was dann
passiert ist, dass dann das Immunsystem
dadurch nochmal aktiviert wird und sozusagen
zusätzlich belastet wird und permanent in Alarmbereitschaft
ist. Die Folge sind da spitzweise chronische
Entzündungen, besonders wenn es das ist, was sich auch über Monate
und Jahre hinweg abspielt, dann kann man in der Folge eben auch
Autoimmunerkrankungen. Was dabei auch noch mal wichtig ist zu erwähnen,
wenn es dazu kommt, haben wir sowieso auch einen erhöhten Bedarf
an Nährstoffen. Und wenn der nicht gedeckt
wird, dann macht es die Arbeit für unseren Körper und auch für das
Immunsystem ungleich schwerer. Deshalb gebe ich dir
mal im Folgenden fünf Gründe mit, warum du auf
sogenannte entzündungsfördernde Ernährung verzichten
solltest bzw. Warum du sie vermeiden solltest.
Das hat bei anderen damit zu tun, dass unsere Ernährung
heutzutage sehr einseitig ist, dass wir sehr viel
hochverarbeitete Lebensmittel zu uns nehmen.
Und das unterstützt nicht unbedingt den Körper, sondern
trägt eben auch maßgeblich zu einem unausgewogenen
Darm-Mikrobiom bei. Der erste Punkt,
den ich an der Stelle nennen möchte, ist, wie schon gesagt,
wenn man sich zu einseitig ernährt, also zu viel
von hochverarbeiteten Lebensmitteln,
wenig frische Lebensmittel, denn industriell hergestellte
Produkte enthalten oft leere Kalorien. Die enthalten sehr,
sehr wenig Nährstoffe, dafür sehr viele Zusatzstoffe. Das heißt, der
Körper wird hier dann gar nicht richtig ausreichend mit Nährstoffen, die
er eigentlich braucht, versorgt. Und gerade bei diesen
hochverarbeiteten Lebensmitteln findet man so eine sehr heftige
Kombination aus Zucker, aus Gluten, aus
Weizenmehl, aus Milchprodukten und Transfetten.
Und das setzt deinem Darm einfach enorm zu.
Also das ist Stress für die Verdauung. Und in der
Folge, und das ist der dritte Punkt, entsteht dann nämlich ein Mangel bzw.
Eine Unterversorgung an Mikronährstoffen wie beispielsweise
Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen.
Aber auch Makronährstoffe wie beispielsweise Proteine und gesundes
Fett fehlen dann. Das erschwert dann einfach die Regeneration
der Darmzellen, aber auch alle anderen Zellen. Der vierte Punkt,
warum du auf entzündungsfördernde Ernährung verzichten solltest, ist,
dass du, wie gesagt, einfach so ein Ungleichgewicht im Darm
förderst. Denn Zucker und hochverarbeitete
Lebensmittel begünstigen oder ich sag mal füttern
die eher schlechten Darmbakterien und das sind die, die dann
eben auch dafür sorgen, dass du Verdauerungsbeschwerden
hast und zum Beispiel sehr häufig unter Blähungen leidest.
Und als fünften Punkt nicht zu vergessen, auch
Dauerstress ist schädlich für das Immunsystem
und für den Darm, weil es einfach zu verstärkten Immunreaktionen
führt und am Ende des Tages dann zu weiteren entzündlichen Prozessen im
Darm und im Körper. Was hast du also alles für Möglichkeiten, was
kannst du jetzt tun? Du kannst deine
Ernährung umstellen, du kannst Sachen anders machen
und darum gebe ich dir jetzt auch noch mal fünf Tipps mit,
was du für einen gesunden Darm und ein starkes Immunsystem
machen kannst. Denn du hast da sehr viel auch selber in der
Hand. Also Zunächst mal setze auf jeden Fall
auf Gemüse und Ballaststoffe. Gemüse sollte einfach die
Basis deiner Ernährung bilden. Ich möchte einfach so ein paar ballaststoffreiche
Sorten aufzählen. Brokkoli, Hikuri, grüne
Salate, aber auch Zwiebeln. Die füttern
die guten Darmbakterien. Die ernähren sich davon.
Und es bringt dir natürlich auch wertvolle Nährstoffe mit. Auch Obst
ist empfehlenswert in Maßen und vielleicht greifst du nicht unbedingt
auf die ganz süßen Sorten zurück, sondern vielleicht lieber auf Sorten wie
Bieren. Dann solltest du als zweiten Punkt
auf jeden Fall auf gesunde Fette zurückgreifen.
In unserer heutigen Ernährung setzen wir sehr stark auf gesättigte Fettsäuren.
Wir essen viel Butter, aber auch in
vielen industriell hergestellten Lebensmitteln befinden sich gesättigte Fettsäuren.
Das ist im Verhältnis gesehen zu viel. Also wir brauchen schon gesättigte
Fettsäuren, so ist es nicht. Aber eigentlich brauchen wir viel mehr ungesättigte
Fettsäuren. Und Die findest du beispielsweise in Olivenöl,
in Leinöl, in Avocados und auch
fetter Seefisch liefert sehr viele Omega-3-Fettsäuren
und die wirken sogar entzündungshemmend. Also Da darfst du
gerne zugreifen. Du kannst dir vielleicht noch mal als Tipp merken, gesättigte
Fettsäuren sind vor allem in Fetten
drin, die fest sind. Also so ein bisschen Butter
oder auch Kokosnussöl. Einfach mit solchen Sachen ein
bisschen zurückhaltend umgehen. Als dritten Tipp kann ich dir
mitgeben, benutze Gewürze und Kräuter. Das sind
absolute Gesundheitsbooster. Da sind ganz viele von den signikandären
Pflanzenstoffen drin und Kräuter wie Kurkuma, Ingwer,
Oregano, aber auch andere wirken einfach entzündungshemmend
und unterstützen das Immunsystem. Also verwende sie gerne
regelmäßig in deinen Gerichten und sie
unterstützen dich nochmal zusätzlich. Ja
und dann nochmal der Tipp vermeidet Zucker und hochverarbeitete
Produkte bzw. Reduziert das mal weitestgehend
Auch von Kuhmilchprodukten würde ich abraten. Also so
das klassische Glas Milch, also
insbesondere Kuhmilch, das würde ich mal lieber sein lassen.
Das sind Sachen, die fördern die schlechten Bakterien, die fördern eine
ungute Verdauung und setzen auch dein Immunsystem unter
Dauer. Das ist, weil es einfach auch hier wieder zu einer erhöhten Immunaktivität
kommt. Und als fünften
Tipp kann ich dir mitgeben, dass du auf jeden Fall
jeden Tag auf Probiotika und Präbiotika setzen
darfst. Präbiotika, Ich hatte das schon vorhin im ersten Tipp
angedeutet. Findest du vor allem in Gemüse, in Obst,
in Getreiden. Das sind also die sogenannten
Ballaststoffe. Die sind wahnsinnig gut, weil sie einmal dafür
sorgen, dass du gut satt wirst Und dann sorgen sie auch dafür, dass der
Magen nicht zu schnell entleert wird. Und was sie auch
noch so toll macht, ist, sie füttern die guten Darmbakterien. Also
sie unterstützen dich bei deiner guten Verdauung. Und
auch Probiotika, die du eben zum Beispiel in
Joghurt oder in Käfige findest, aber auch in fermentierten Gemüse wie Sauerkraut,
bringen viel guten Schwung in den Darm sozusagen. Damit kannst
du dich gut unterstützen. Vielleicht machen wir dann nochmal so einen
kleinen Ausflug. Also wie gesagt, Probiotika
sind fermentierte oder saureingelegte
Lebensmittel. Das ist eben sowas wie Sauerkraut, Kimchi,
Kombucha oder ich sage das auch schon, Joghurt oder Kefir.
Das sind sozusagen wie kleine Wunderwaffen für den Darm. Sie
enthalten Milchsäurebakterien und auch die
unterstützen eine Darmflora und stärken damit
das Immunsystem. Also du kannst dir einfach merken, alles was
dein Darmmikrobiom unterstützt, unterstützt gleichzeitig
auch dein Immunsystem. Denn wenn das Darmmikrobiom im
Gleichgewicht ist, wenn es dem Darm gut geht, wenn die Verdauung gut
klappt, dann ist das eben auch unterstützend
für das Immunsystem. Übrigens, wenn du das gerne
mal selber probieren möchtest und mal selber fermentieren möchtest, ich kann dir
das mal ans Herz legen, denn der Vorteil ist hier,
dass viel mehr Bakterien noch entstehen, eine
größere Bandbreite. Die Sachen, die du kaufst im
Supermarkt, die sind ja oft noch mal behandelt. Achte drauf, wenn du
solche Sachen einkaufst, dass die nicht noch pasteurisiert sind,
weil dann sind die meisten Bakterien leider schon tot. Dann nützt dir das nicht so
viel. Und auch Ansonsten sind viele saureingelegte Sachen aus dem
Supermarkt. Da würde ich jetzt nicht unbedingt darauf zugreifen. Die sind
oft ja mit Brandweinessig und mit Zucker versetzt, mit sehr viel Zucker.
Das ist jetzt auch wiederum nicht unbedingt förderlich. Deshalb kann ich dir das nur
empfehlen, das mal selber auszuprobieren. Ich habe auf meiner Webseite
ein ganz tolles Rezept. Fimchi, das ist, falls du das nicht kennst, das
ist südkoreanischer Sauerkraut. Das schmeckt auch
sehr lecker, wie ich finde. Es hat eine durchaus scharfe Note.
Ich warne schon mal vor, aber es ist wirklich denkbar einfach
und auch sonst ist es recht einfach, Gemüse selber einzulegen
und du tust deiner Gesundheit damit einfach einen sehr guten, sehr großen
Gefallen. Also ich verlinke dir das Rezept einfach mal in den Show
Notes und dann probiere das einfach mal aus. Abschließend
kann ich festhalten, der Darm ist der Schlüssel
zu deiner Gesundheit. Indem du ihn mit der
richtigen Ernährung unterstützt, kannst du nicht nur deine Verdauung
verbessern, sondern eben auch dein Immunsystem entlasten
und chronische Entzündung reduzieren. Und stell
dir einfach vor, dein Darm ist ein kleines Kraftwerk
und wenn du das mit den richtigen Nährstoffen versorgst und
wenn du da die richtigen Ernährungsgewohnheiten angehst,
dann kannst du dich damit eigentlich nur auf Erfolgskurs
begeben. Also wenn du dich Schritt für Schritt
an die genannten Tipps hältst, dann wirst du auf jeden Fall
Veränderungen bemerken und du musst auch nicht alles auf einmal
machen, du kannst sie auch nacheinander gehen, erstmal mit dem einen
anfangen und dann kommen die anderen einfach nach und du
wirst eben bemerken, dass dir das körperlich aber auch mental dann
dadurch einfach besser geht. Ja, ich hoffe diese Episode hat dir
geholfen, auch einfach die Zusammenhänge zwischen Darmgesundheit
und entzündlichen Erkrankungen wie Authormonerkrankungen
besser zu verstehen. Und wenn dir die Folge gefallen
hat, dann leite sie gerne an jemanden weiter, der sie vielleicht auch
hören sollte. Gib mir gerne ein Abo da, gib mir
ein Like oder ein Herz. Bleib gesund, komm gut durch diese
Zeit und ich hoffe, dass wir uns dann in der nächsten Woche wieder hören.
Warten auf dich. Schön, dass du dabei warst und bis zum nächsten
Mal. Bleib vital!