Wired for Wonders

Julie Breiert

#67 Was uns Hunde über State-Based Leadership lehren

21.09.2026 24 min

Zusammenfassung & Show Notes

Was können wir von Hunden über Führung lernen? In dieser Folge teile ich fünf Erkenntnisse über State-Based Leadership: Warum Regulation Zeit braucht, Führung oft nonverbal geschieht, nicht der Lauteste führt und klare Grenzen Sicherheit schaffen können. Eine Folge über Nervensystem, Präsenz, Grenzen und verkörperte Führung.

Was wäre möglich, wenn du nicht mehr aus Stress heraus führst – sondern aus echter Kapazität?

Wired for Wonders ist der Podcast über Nervensystemintelligenz, Selbstführung und die innere Fähigkeit, Wachstum wirklich zu tragen. Hier geht es nicht um Selbstoptimierung oder Tools. Sondern um die Art, wie dein Nervensystem Sicherheit, Erfolg und Verantwortung organisiert.

Für Menschen, die mehr wollen als Strategien und Mindset – und bereit sind, für nachhaltige Veränderungen tiefer zu schauen. Dein Host: Julie Breiert, Gründerin von SomaSoul®.

#67 Was uns Hunde über State-Based Leadership lehren

Nach einem intensiven Mensch-Hund-Seminar mit über 20 Hunden ist mir noch einmal sehr deutlich geworden, wie wenig echte Führung mit Lautstärke, Kontrolle oder ständigem Eingreifen zu tun hat – und wie viel mit Präsenz, Regulation, Klarheit und verkörperter Sicherheit.

In dieser Folge teile ich fünf Erkenntnisse, die ich an diesem Wochenende über State-Based Leadership gewinnen durfte.

Du erfährst unter anderem,
  • warum Geduld und Zeit wesentliche Bestandteile von Regulation sind und weshalb wir Prozesse nicht immer beschleunigen müssen,
  • wie viel Führung bereits nonverbal über Mikrosignale, Körperspannung, Blick, Atem und Tempo passiert,
  • warum nicht der Lauteste führt, sondern häufig das kohärenteste und in sich sicherste System,
  • weshalb Aggression nicht automatisch Gewalt bedeutet und klare Grenzen sogar ein Akt von Fürsorge sein können,
  • und warum eine Grenze oder Korrektur nicht zwangsläufig eine lange Story, Groll oder Unsicherheit nach sich ziehen muss.
Und genau dieser letzte Punkt hat mich besonders beschäftigt. Wie oft setzen wir selbst eine Grenze und fragen uns danach noch stunden- oder tagelang:

› War das zu hart?
› Ist die andere Person jetzt sauer?
› Hätte ich das anders sagen sollen?

Oder jemand setzt uns eine Grenze – und unser Nervensystem hängt noch lange danach darin fest.

Die Hunde haben mich an diesem Wochenende noch einmal daran erinnert, dass Klarheit nicht automatisch Trennung bedeutet.

Im Gegenteil:
​Grenzen können Beziehung überhaupt erst sicher machen. ☝🏼

Wenn du dich mit Leadership, Nervensystemarbeit, Kommunikation oder dem Halten von Räumen beschäftigst, könnte diese Folge besonders spannend für dich sein.

Und vielleicht magst du beim Hören einmal beobachten:

Wo versuchst du gerade noch, durch mehr Lautstärke, mehr Leistung oder mehr Kontrolle Sicherheit herzustellen – obwohl vielleicht genau das Gegenteil gefragt wäre?

Denn vielleicht folgen Menschen – genau wie Tiere – am Ende nicht dem lautesten System, sondern dem, das Kohärenz, Klarheit und Sicherheit verkörpert.

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Wem gehört die Stimme, die du hier hörst?

Ich bin Julie Breiert – Host von Wired for Wonders und Gründerin von SomaSoul®.

In meiner Arbeit geht es nicht um Nervensystem-Tools oder kurzfristige Regulation, sondern um die tiefere Frage, wie dein Nervensystem langfristig Sicherheit, Führung und Erfolg organisiert.

Wer bist du unter Druck – wirklich?
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Website: https://www.somasoul.one
Instagram:
@embodied.transformation

Lead from Capacity.
Not from Survival.