Gleichzeitigkeiten in der Trauer
oder ein weiter Raum zwischen Gestern und Morgen
18.04.2026 26 min
Zusammenfassung & Show Notes
Es gibt Momente in der Trauer, in denen alles gleichzeitig da ist.
Liebe und Schmerz. Dankbarkeit und Sehnsucht. Leere und ganz feine Lebendigkeit.
Liebe und Schmerz. Dankbarkeit und Sehnsucht. Leere und ganz feine Lebendigkeit.
Und oft entsteht genau dort der Zwiespalt.
Darf ich lachen, wenn ich dich vermisse?
Darf ich weitergehen, wenn ein Teil von mir stehen geblieben ist?
Darf ich lachen, wenn ich dich vermisse?
Darf ich weitergehen, wenn ein Teil von mir stehen geblieben ist?
Trauer ist nicht eindeutig. Sie kennt kein Entweder-oder. Sie ist ein Sowohl-als-auch.
Du kannst tief traurig sein und gleichzeitig spüren, dass da noch etwas in dir lebendig ist. Und genau dieser Moment darf da sein. Ohne dass er die Liebe schmälert. Ohne dass er die Erinnerung nimmt. Aber Trauer fragt nicht nach Entscheidung. Trauer lädt dich ein, weiter zu werden. Weiter als vorher.
So weit, dass beides Platz bekommt. Die Verbindung bleibt. Und dein Leben darf sich trotzdem bewegen.
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