#61 B2B-SEO 2026: KI-Suche, Brand Building & "neue Sichtbarkeit" mit Mandy Fröhlke
19.03.2026 29 min
Zusammenfassung & Show Notes
Mandy Fröhlke ist zurück bei digit.ly – und blickt mit frischer Perspektive auf die größten Veränderungen im B2B-SEO. In dieser Folge spricht unser Head of SEO darüber, warum sich durch KI-Suche und AI Overviews zwar viel verschiebt, die Basis guter Suchmaschinenoptimierung aber gleich bleibt: technische Sauberkeit, klare Inhalte und eine starke Marke. Außerdem geht es um Zero-Click-Optimierung, Vertrauen, Brand Building, Content-Differenzierung und die Frage, warum B2B-Unternehmen gerade jetzt nicht in den KI-Einheitsbrei abrutschen dürfen. Mandy beschreibt SEO 2026 als Disziplin, die Menschen überzeugen soll, auch wenn KI-Systeme Inhalte zunehmend mitbewerten.
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Hier der Link zur von Mandy zitierten Studie
https://sparktoro.com/blog/new-research-ais-are-highly-inconsistent-when-recommending-brands-or-products-marketers-should-take-care-when-tracking-ai-visibility/
https://sparktoro.com/blog/new-research-ais-are-highly-inconsistent-when-recommending-brands-or-products-marketers-should-take-care-when-tracking-ai-visibility/
Transkript
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts.
Heute zu Gast bei mir ist Mandy Frökel, unser Head of SEO bei Digit.ly.
B2B-Marketing Rules.
Wir sprechen über Digitalmarketing, Vertrieb und die besonderen Herausforderungen in B2B-Unternehmen.
Dabei lassen sich unsere Expertinnen und Gäste in die Karten schauen
und geben Einblicke in die B2B-Marketing-Praxis.
Dieser Podcast wird präsentiert von Digit.ly, der B2B-Digitalagentur.
B2B-Marketing Rules.
Mandy, schön, dass du da bist.
Du warst ja jetzt anderthalb Jahre komplett raus aus dem operativen Geschehen.
Wie fühlte es sich an, zurück zu sein und was hast du eigentlich die ganze Zeit so gemacht?
Ja, es fühlt sich sehr gut an, zurück zu sein.
Und ja, was habe ich gemacht? Spannende Frage.
Ich bin Mama geworden.
Das heißt, ich hatte jetzt einfach eineinhalb Jahre einen ganz anderen Fokus.
Der war privat.
Ich habe mich um meine kleine Tochter gekümmert.
Und das hat mir sehr viel Spaß gemacht und macht mir natürlich auch weiterhin Spaß.
Aber ich freue mich jetzt auch wieder zu arbeiten.
Und genau, bin jetzt zurückgekommen in meine alte Position und freue mich wieder sehr darauf,
Kunden zu beraten bei uns hier bei Digit.ly.
Und ich hatte tatsächlich erst so ein bisschen, ich nenne es mal in Anführungszeichen Panik,
weil es hat sich so viel getan in den letzten eineinhalb Jahren.
Und gerade diese ganze KI-Welt ist nochmal so eine komplett neue.
Also es hat sich so angefühlt wie, oh mein Gott, SEO vor 20 Jahren oder bei mir vor 15 Jahren,
als ich eingestiegen bin, ich muss nochmal alles Neues lernen.
Und mittlerweile habe ich mich sehr gut eingelesen und bin tatsächlich beruhigter.
Ich war auch schon auf der ersten Konferenz und habe da auch nochmal ganz viel mitbekommen.
Und ich kann sagen, das SEO ist immer noch identisch geblieben.
Und KI ergänzt jetzt einfach unsere Workflows.
Und das in meinem Kopf zu haben, beruhigt mich tatsächlich, weil es eher so ist,
ich muss nochmal ein paar Sachen kritisch hinverfragen.
Also zum Beispiel bei uns in der Agentur, die Tool-Landschaft, da hat sich ganz viel getan.
Das ist aber auch was, was man ja ohnehin regelmäßig machen sollte.
Also ich sollte sowieso regelmäßig prüfen, ob ich die Tools im Einsatz habe,
die ich wirklich benötige, ob sich Anforderungen geändert haben.
Und das heißt, ich bin quasi wieder mit einem sehr, sehr positiven Gefühl dabei in der Arbeit
und merke auch bei meinen Kunden, die Basis ist einfach identisch,
was wir in der SEO machen müssen, wie wir beraten müssen.
Und jetzt kommen einfach neue Komponenten hinzu.
Wir haben neue Metriken, die wir uns angucken müssen.
Und dieses ganze große Thema Geo oder AI-Search, wie wir das auch immer nennen wollen, das ist da.
Aber da wird mehr Panik gemacht, als vielleicht dann am Ende doch wirklich nötig tut.
Okay. Bevor wir nach vorne schauen, vielleicht nochmal ein kleiner Blick zurück.
Wie war es denn in der Elternzeit?
Ist es dir sehr schwer gefallen, dich so fachlich irgendwie ganz rauszuziehen?
Oder hast du doch mal mit einem kleinen Blinzeln irgendwie mal auf Google-Updates oder neue Tools geguckt?
Ja, also um ehrlich zu sein, habe ich vorher gedacht, es fällt mir schwerer.
Aber ich hatte einfach eine komplett neue Aufgabe und die hat dann doch sehr meinen Alltag geprägt.
Und deswegen fiel es mir gar nicht so schwer, weil ich privat einfach ausgelastet war.
Also ich habe die Zeit wirklich komplett genossen mit meiner Tochter.
Wir hatten auch von vornherein gesagt, ich bleibe ein, eineinhalb Jahre zu Hause.
Und die Zeit wollte ich mir dann auch nehmen und habe versucht, da dementsprechend abzuschalten
und das nicht so an mich heranzulassen.
Und ich habe mir immer wieder gesagt, gerade weil das ganz AI-Thema so schnelllebig ist,
bringt mir das auch gar nichts, mich neun Monate vorher oder sechs Monate vorher einzulesen.
Und jeden Marketer, der das glaube ich gerade betrifft und der bei LinkedIn in seiner Bubble unterwegs ist,
sieht, dass da jede Woche so viele neue Impulse kommen, neue Tools rausschießen,
Leute Automatisierungsprozesse starten, dass ich mir bewusst gesagt habe,
ich starte auch erst wieder im Januar, mich wirklich damit einzuarbeiten, weil dann ist es frisch, aktuell.
Ganz viel war auch schon wieder überholt von dem, was ich zwischendurch gelesen habe.
Und das, was ich gemacht habe, war, ich folge halt Persönlichkeiten, die mich wirklich interessieren,
wo ich weiß, da kommt richtig gute Info draus.
Und das habe ich weiterhin gemacht bei LinkedIn.
Und wenn dann Podcasts gekommen sind, auf die ich wirklich Bock habe, wo ich gesagt habe,
okay, das ist jetzt vielleicht noch evergreen.
Das habe ich mir dann beim Spazierengehen angehört.
Und dann war das auch keine, sag ich mal, berufliche Zeit, sondern ich war eh sehr, sehr viel in der frischen Luft,
war sehr viel spazieren und dann konnte man das gut privat und beruflich verbinden.
Als du gingst, war ja sowas wie KI-Suche noch in den Kinderschuhen, passt ja auch irgendwie.
Wenn du jetzt heute mal schaust, wie würdest du es einschätzen?
Ist SEO im Jahr 2026 eher optimiert auf Menschen oder eher optimiert auf KI?
Oder vielleicht beides?
Das ist eine super Frage.
Und ich glaube, die wird auch in der Szene, oder ich merke, es wird in der Szene gerade sehr, sehr stark diskutiert,
da wieder Maßnahmen umgesetzt werden, die gezielt für den Crawler sind und nicht für den Menschen.
Also, dass wir Maßnahmen haben, gezielt für LLMs, also für diese Large Language Models.
Und da scheiden sich jetzt einfach die Geister, ob das sinnvoll ist, das on top zu machen
oder ob wir dabei bleiben, nur für den Menschen zu optimieren.
Meiner Meinung nach sollte SEO für den Menschen passieren.
Das heißt, wenn wir Content schreiben, machen wir das alles für den Menschen,
weil wir möchten jemanden überzeugen.
Wir müssen es aber ein bisschen ausdehnen, weil der neue Begriff von Geo oder IEO,
also wie auch immer wir das jetzt definieren wollen,
ich glaube, Geo hat sich in der Szene sehr stark etabliert,
ist so, dass SEO einfach viel größer gefasst wird
und dass wir das ganze Thema Markenpositionierung und Markenbildung da jetzt mit reinnehmen müssen.
Das heißt, technisch bleibt SEO quasi mehr oder weniger wie früher.
Also wir müssen diese ganze Base schaffen.
Und wir haben jetzt aber mehr Komponenten, wir haben mehr Metriken,
die wir on top analysieren müssen.
Und da kann es natürlich sinnvoll sein, um in KI Antworten gelistet zu werden,
dass wir on top auch noch Maßnahmen machen, die halt besser sind auszulesen.
Aber am Ende, das was wir wollen, ist einen Menschen zu überzeugen.
Wir möchten einen Menschen von unserem Produkt überzeugen, von unserer Marke,
von unserer Dienstleistung.
Und deswegen würde ich weiterhin immer ganz klar den Menschen in den Fokus stellen.
Welche Dinge wären das denn?
Also zum Beispiel denke ich an sowas wie strukturierte Daten oder Sitemaps.
Keine Ahnung, was würdest du sagen, sind da die hilfreichsten Dinge,
um Informationen noch besser für die KI-Suche bereitzustellen?
Genau, auf jeden Fall strukturierte Daten.
Und da ist auch meine Erfahrung, dass das im B2B auch immer noch zu wenig genutzt wird
und dass man sich da auch noch mal kritisch hinterfragen sollte,
welche strukturierten Daten brauchen wir denn gerade
und welche Seitentypen haben wir vor allem auch.
Weil nicht auf jedem Seitentyp brauchen wir die gleichen strukturierten Daten.
Dann haben wir das ganze Thema Crawlability und Indexierbarkeit.
Auch das ist gerade bei großen Unternehmen immer noch sehr unterschätzt.
Und wenn ihr da beispielsweise einfach mal in die Search Console reinguckt
und in den Indexierungsstatus reinguckt,
guckt mal, wie groß ist der Anteil von euren Crawl- und Indexierbarseiten?
Was sind da die Standardprobleme dahinter?
Habt ihr vielleicht 404-Fehler?
Habt ihr viele Weiterleitungsketten?
Habt ihr auch Seiten, wo der Content veraltet ist und deswegen vielleicht rausfällt
und für Google nicht mehr als relevant eingestuft wird?
Und wenn es halt für Google nicht mehr als relevant eingestuft wird,
dann könnt ihr euch sicher sein, dass es eigentlich auch für andere Modelle
nicht wirklich spannend ist, weil gerade das ganze Thema AI-Search
basiert ja auch sehr viel auf Aktualität.
Wir möchten zum Beispiel aktuell die Top-Agenturen suchen für B2B.
Dann bringt mir das ja nichts, wenn ich Content habe, der vielleicht zehn Jahre alt ist.
Das heißt, diese ganze technische Basis ist natürlich immens wichtig.
Und dann kommt die Content-Komponente on top und das ganze große Bild.
Und das ist vor allem bei der Content-Strategie ein Thema,
was wir neu denken müssen oder was viele Marken neu denken müssen.
Wir haben jetzt nicht nur solide Texte auf der Webseite,
sondern wir haben beispielsweise auch die Social-Media-Profile,
die wir vielleicht noch mal neu hinterfragen müssen.
Und auch Social Media in B2B funktioniert sehr, sehr gut.
Videocontent kann sehr, sehr gut funktionieren.
Das heißt, es ist ein YouTube-Kanal vorhanden.
Und Reddit funktioniert auch sehr gut bei manchen Firmen.
Man muss das immer für sich halt hinterfragen.
Was ist der richtige Kanal? Das war aber auch schon vor zehn Jahren so.
Also auch da ist eigentlich nichts Neues passiert.
Nur, dass man sich vielleicht noch mal mehr mit seiner Marke,
mit seiner Positionierung auseinandersetzen sollte
und fragen sollte, was ist das Ziel? Wo möchte ich hin?
Was sind meine Kernkompetenzen?
Und vielleicht auch, was möchte ich nicht anbieten?
Und das dann deutlich zu machen.
Da gibt es dann verschiedene Ansätze, wie man das umsetzen kann.
Also Hans Kronberg ist zum Beispiel sehr dafür qualifiziert.
Der berichtet ganz viel zum Thema Grounding-Page.
Das kann halt ein Ansatz sein, egal ob man es jetzt Grounding-Page nennen möchte oder nicht.
Aber einfach fackenreicher Content.
Auch das ganze Thema, wie bereite ich mein Content auf?
Ich glaube, viele B2B-Unternehmen neigen dazu,
Content immer noch sehr verschachtelt darzustellen, sehr verschlüsselt.
Auch das ist ein Thema, wo wir ran sollten,
weil LLMs einfach leichte Texte mögen.
Das heißt, kurze, prägnante Sätze, fackenbasiert.
Immer nur ein Fakt pro Satz.
Und nicht diese ganzen Verschachtelungen,
die vielleicht irgendwie sprachlich mal schöner geklungen haben,
sondern da geht es wirklich darum, Einfachheit siegt.
Und das kann man halt gut rüberbringen auf der Webseite.
Mit FAQs zum Beispiel ist ja auch ein Thema,
was mit strukturierten Daten sehr gut, glaube ich, versehen werden kann.
Und dann dadurch dieses Frage-Antwort-Thema ja auch
zumindest scheinbar sehr hilfreich dann ist für die Large-Language-Models.
Ja, und da gilt halt auch wieder, die richtigen Fragen zu stellen
für die Themen, die den Nutzer interessieren.
Weil auch da wird ganz oft einfach aus der inneren Brille heraus geguckt
und dann denkt man sich, das könnte eine Frage sein.
Und da sind wir wieder so ein bisschen beim klassischen SEO,
also Keyword-Research machen, Suchintentionen überlegen.
Was brauche ich dann wirklich für meinen Kunden?
Wo ist der auch entlang seiner Customer-Journey?
Also wo möchte ich ihn gerade abholen?
Was habe ich hier gerade für eine Landing-Page?
Also ist das schon, ist das eher informierend auf dieser Seite
oder sind wir vielleicht schon eher im transaktionalen Bereich?
Dann habe ich auch nochmal andere Fragen.
Und dann auch wiederum kritisch einfach mal zu prüfen,
werden diese Fragen dann auch angeklickt?
Also auch da kann ich wieder ans Tracking rangehen, kann mir angucken,
wird so eine Frage geöffnet, wenn ich die zum Beispiel
hinter einem Akkordeomodul hinterlege.
Da haben wir ganz, ganz viele technische Möglichkeiten.
Und was viele Unternehmen machen, ist,
dass generische FAQs auf den Seiten sind.
Also ihr könnt natürlich gerne eine generische FAQ-Seite haben,
aber wenn es darum geht, einzelne Produkte herauszustellen,
dann braucht man auch spezifische FAQs zu diesem Produkt.
Und das bedeutet auf jeder Seite, wo ihr FAQs einbaut,
unterschiedliche FAQs.
Das heißt Glossar oder FAQ-Seite, gut und schön,
aber bitte doch auf jeder Dienstleistungs- oder Produktseite
auch nochmal spezifisch solche FAQs einbinden.
Genau, zumindest bei den wichtigsten Seiten
würde ich es jetzt erstmal machen, weil auch das ist
wie ein Kosten-Nutzen-Thema.
Wie viel Zeit habe ich, wie viel Aufwand kann ich betreiben?
Und gerade im B2B wissen wir,
dass Produkte auch sehr spezifisch sein können.
Das heißt, da kann ich jetzt vielleicht auch nicht einfach
mit einer KI den Text runterrattern lassen,
sondern wenn es da um Produktspezifizierung geht,
brauche ich einen Fachexperten, der mich dabei unterstützt.
Ja gut, das ist im Prinzip genau das nächste Thema,
was ich auch schon ansprechen wollte.
Man kann ja mit KI heute in kürzester Zeit ganz viel Content erstellen
und auf seine Webseite bringen.
Aber wie differenzieren wir uns denn heute im B2B-Marketing noch,
wenn gut beschriebener Content einfach so aus dem Nichts entsteht?
Ja genau, das ist das Problem heutzutage,
dass alle Systeme sich grundsätzlich erstmal aus einem Einheitsbrei,
nenne ich es jetzt mal, bedienen.
Das heißt, wir haben die gleichen Grundlagen.
Und wie passiert denn das?
Wie macht eine KI Content?
Wir haben eine Base und dann wird mit Wahrscheinlichkeiten berechnet,
wie die Wortabfolge sein soll.
Und wenn natürlich dort keine aktuellen Studien drin sind,
keine Erfahrungsberichte, keine brandaktuellen Expertinnenmeinungen,
dann ist einfach jeder Content mehr oder weniger gleich.
Er klingt anders, aber die Kompetenz
und diese Basis von diesem Content ist gleich.
Und das ist natürlich ein Problem,
weil so klingen alle Texte mehr oder weniger banal
und man kann sich als Marke nicht differenzieren.
Und das führt zu diesem Fachbegriff von Brand Blandness.
Also das gilt nicht nur für die Texte,
sondern generell bei der ganzen Markenpositionierung.
Da hatten wir auch wieder auf der Konferenz ein schönes Beispiel,
dass Logos immer einheitlicher wird.
Also es wird immer mehr angeglichen.
Und da sollten wir es ansetzen und uns wieder stärker differenzieren.
Und das ist was, was diese KI halt nicht wirklich kann.
Also ich habe beim OMT darüber gesprochen,
welche Contentformate zum Beispiel performant sein können
und die B2B halt sehr, sehr gut funktionieren.
Und ich habe da einfach mal fünf Stück genannt
und das können zum Beispiel Case Studies sein.
Also wirklich reale Ergebnisse, die ihr präsentiert bei euch im Unternehmen,
die aus eurem Unternehmen hervorgegangen sind,
weil damit differenziert ihr euch.
Und dann habt ihr vielleicht einen KI-Text als richtig gute Base
und reichert das aber an.
Auch Marktforschung oder so Data Storytelling ist perfekt.
Also wirklich mit eigenen Daten den Markt informieren.
Das kann so was sein, dass wenn ihr ein Landmaschinenhersteller seid
und der hat Rodungsmaschinen, also für den Ackerbau,
dass es dann halt eher darum geht zu sagen,
was sind denn wirklich fünf Highlights, die eure Maschine kann
und wie die Unternehmen, die mit euren Maschinen arbeiten, effizienter sind.
Dass ihr das herausstellt.
Und da kann das dann auch so was sein wie,
mit uns spart ihr 20 Sekunden Zeit.
Das etwas ist, was euch wirklich ausmacht als Marke, als Hersteller
und damit das dann in den Markt zu geben.
How-to-Guides oder Playbooks funktionieren wunderbar.
Die sind dann praxisorientiert.
Das ist auch ein sehr, sehr schöner Einstieg für das ganze Thema
Lead-Generierung, Terminare und Videos.
Wir haben in B2B höchst komplexe Produkte.
Wie ist es dann einfacher, als die mal in einem Video zu erklären?
Das klingt so banal, aber die wenigsten B2B-Unternehmen haben,
wenn es um Content-Marketing geht, wirklich gute Videos.
Und auch da müssen wir jetzt ja sagen,
die können wir mit KI einfach nochmal besser erstellen.
Und da können wir auch gewisse Sachen einfacher machen.
Es gibt Unternehmen, die produzieren die zum Beispiel hochwertig auf Deutsch
und lassen sie dann international übersetzen.
Weil das können KIs halt.
Das heißt, wir haben dann zum Beispiel Einsparungskosten bei der ganzen Übersetzung.
Und gerade im B2B sind wir ja auch oft international unterwegs.
Das heißt, wir haben nicht nur das deutsche Publikum.
Es fällt aber vielleicht, wenn der Firmensitz in Deutschland ist,
einfacher, Videos mit Fachexperten auf Deutsch aufzunehmen
und das dann mit einer KI zu übersetzen.
Also auf jeden Fall geht es eben explizit darum,
dass wir wegkommen von diesem Einheitsbrei.
Und ich würde sagen, KI ist eine sehr, sehr gute Base,
um Content zu erstellen und um Workflows anzustupsen.
Aber wir brauchen dann die Experteninterviews
und wir brauchen Unternehmensperspektive,
damit wir uns abgrenzen können und vor allem als Marke positionieren,
damit wir halt auch nach außen hin zeigen,
wozu möchten wir dann stehen?
Und was verbindet dann jemand mit uns, wenn er nach uns sucht?
Also was verbinden Kunden, die nach Volkswagen suchen, mit Volkswagen?
Da hast du halt eigentlich, wenn es gut läuft,
immer eine Markenpositionierung dahinter.
Und das muss jedes Unternehmen für sich ganz klar heraus positionieren.
Dankeschön. Ein weiteres Thema ist ja so,
wie relevant Keywords heute eigentlich noch sind.
Wir haben ja vorher mal darüber gesprochen
und da gab es dann so dieses Keyword gegen Intent.
Wie ist es denn? Sind die Keywords noch so relevant
oder ist es mittlerweile reines Topic Authority Management?
Wie würdest du das einschätzen?
Beides tatsächlich. Also ja, wir reden noch über Keywords.
Das ist mir auch ganz wichtig,
weil wir einfach weiter in den Markt verstehen müssen.
Also warum machen wir dann eine Keyword Research?
Wir wollen gucken, wonach suchen unsere Kundinnen.
Und ja, es wird auch weiterhin gesucht.
Es ist nicht alles nur in der AI-Suche,
sondern es passiert auch noch Traffic in den normalen,
in Anführungszeichen, Suchergebnissen.
Ja, es wird weniger, aber es passiert.
Und je nach Branche sind halt auch ganz unterschiedliche Zahlen gerade auf dem Markt.
Was wir aber brauchen sind,
Keywords quasi eher wirklich für die Suche zu nutzen,
also zu verstehen, wo ist das Bedürfnis meiner Zielgruppe.
Und dann nutzen wir diese Keywords dafür,
um Topic Cluster zu bauen auf der Webseite.
Und das ist ganz wichtig.
Wir befinden uns halt mittlerweile in einem Zeitalter von Semantic Search
und von Entitäten und die müssen wir rüberbringen.
Und da müssen wir uns eben überlegen,
was sind die wichtigsten Entitäten für mich als Firma?
Und da sind Keywords im Prinzip ein Mittel zum Zweck.
Wie ist es denn mit dem Thema Vertrauen?
Wie hat sich das denn so verändert?
Du hast ja eben schon so echte Kunden Cases angesprochen.
Mit welchen anderen Tools kann man denn so etwas wie Vertrauen
auch weiterhin aufbauen?
Und welche Relevanz hat das denn eigentlich für eine AI-Suche?
Also Vertrauen passiert ja über verschiedene Kanäle
und mit verschiedenen Methoden.
Beispielsweise sind Kundenbewertungen hier ein starkes Signal.
Also wenn ihr in euer Unternehmensprofil reingeht,
einfach mal zu gucken, wie wer dich denn da bewertet.
Google-Rezensionen meinst du zum Beispiel?
Ja, Google-Rezensionen.
Trustpilot kann auch eine Maßnahme sein.
Wenn man jetzt E-Commerce hat,
hat man da ja auch vielleicht verschiedene Anbieter dahinter,
die das Produkt bewerten.
Also je nachdem.
Da einfach mal wirklich in seine Bewertung rein zu gucken
und wenn man auch mal kritisch bewertet wird,
zu hinterfragen, wo liegt denn das Problem?
Kann ich das halt umgehen?
Kann ich da die Kunden auch kontaktieren?
Kann ich mit denen darüber sprechen?
Und kann ich da vielleicht meine Workflows auch verbessern intern,
damit genau dieses Problem, was angesprochen wird,
einfach nicht mehr passiert?
Dann ist Vertrauen natürlich auch ganz viel Reputation nach außen,
was wiederum dann auch wichtig ist,
wenn wir zitiert werden wollen.
Das bedeutet, andere Unternehmen, andere Magazine,
Webseiten und Co. sollten über mich berichten
und das kann ich halt schaffen über PR.
Also ganz klassisch.
Ich glaube, PR-Arbeit war vor der ganzen Welt
des Online-Marketings irgendwie immens wichtig
und jetzt wird es wieder wichtiger.
Ich kann auch gucken, was ich für Kooperationen habe.
Also gibt es beispielsweise bei mir Influencer,
die mit mir zusammenarbeiten wollen.
Auch das ist im B2B möglich.
Natürlich nicht für jeden, nicht für jede Branche,
aber es gibt ja zu ganz, ganz vielen Bereichen
auch dort dann wiederum Leute,
die sich halt damit auseinandersetzen.
Und im B2B kann man dann vielleicht eher mal mit Ärzten,
mit Doktoren oder sowas sprechen,
die vielleicht keine, in Anführungszeichen,
klassischen Influencer sind,
wie wir das jetzt bei Instagram oder bei TikTok erwarten.
Aber das sind dann Leute aus dem Fach,
die eben mich positionieren und sagen,
das sind das Know-how.
Experten, auch die sind super,
wenn wir Inhouse-Experten haben,
die einfach nach außen sprechen zu lassen
über beispielsweise LinkedIn.
Das heißt, ich habe zwar meine Unternehmensseite
und darüber kann ich auch total viel posten,
aber das, was Vertrauen schafft,
ist ja, wenn Mitarbeiter darüber sprechen,
wie gut die Marke ist
und wie gern sie in dem Unternehmen arbeiten.
Was Vertrauen schafft, ist, wenn Kunden darüber sprechen,
wie gern sie mit mir zusammenarbeiten,
wie gut die individuellen Lösungen sind,
die ich vielleicht als Unternehmen dafür geschaffen habe.
Da ist ja auch wieder die Frage,
was ist strategisch eben dein Ziel?
Und was ist gerade deine Herausforderung?
Ist es deine Herausforderung,
dass du deine Produkte verkaufen willst?
Ist es deine Herausforderung,
dass du gerade keine Mitarbeiter bekommst?
Wo möchtest du dich gerade positionieren?
Wo möchtest du in die Sichtbarkeit gehen?
Wo möchtest du Vertrauen aufbauen?
Aber in der SEO sprechen wir halt immer
über das IEAT-Modell
und da ist Vertrauen eine zentrale Basis.
Welche Rolle spielen Backlinks da?
Die sind nach wie vor wichtig,
vielleicht sogar wieder wichtiger
als vor ein paar Jahren.
Wenn es aber darum geht,
in der AI-Search gefunden zu werden,
sind es eher andere Metriken
und das ist dann sowas wie Menschen,
die halt ausgelesen werden
und die man jetzt halt tracken sollte,
sofern man sie tracken kann,
weil das ist gerade, glaube ich,
eine ganz große Herausforderung
für uns SEOs alle,
dass wir versuchen irgendwie
KPIs hinzubekommen
und Kunden möchten natürlich auch KPIs,
weil sie möchten wissen, wo ihr Geld hingeht,
aber wir haben nicht diese ganz klassischen
KPIs, wie wir sie vielleicht früher haben,
dass wir halt sagen können, wir werden über Klicks
oder Traffic oder Umsatz
gemessen, weil
wenn wir das auslesen,
ist es halt einfach so, da gibt es jetzt eine neue
Studie zu, ich glaube die kam letzte oder vorletzte
Woche raus, da müssen wir nochmal gucken,
ich kann die in den Show Notes dann verlinken,
wo ihm gesagt wird,
dass die AI Antworten total
spezifiziert sind und selbst bei den
gleichen Prompts kommen immer wieder unterschiedliche
Antworten raus und das heißt, da frage
ich mich gerade noch, welche Tools so gut
sind, dass sie wirklich das messen können,
wie man dort gelistet wird
und daher müssen wir vielleicht eher weg zu sagen,
ja, Geo ist jetzt nicht wirklich
Performance-Denke, sondern es ist
Markenpositionierung und das, was
da gemacht wird, ist halt ganz viel
Zeit auf unsere Marke ein und wir
wollen genannt werden, wenn jemand nach
den besten Herstellern für Förderbänder
sucht, aber wir können da noch
nicht sagen, wie erfolgreich das war, dass
wir dort gelistet werden, weil die meisten
AI suchen sind ja auch
Non-Click-Searches, das ist
ja eine ganz große Herausforderung,
das heißt, es ist wirklich viel, viel mehr Brandbuilding.
Also so ein bisschen auch wieder zurück
zu älteren
Themen, die vielleicht
schon mal wieder so ein bisschen out waren
oder weniger relevant, sagen wir mal
Ja, weiß ich nicht,
weil Backlinks waren die ganze Zeit
über relevant, es hat sich halt einfach nur
gewandelt, wie Backlinks aufgebaut worden sind.
Backlinks vor 15 Jahren waren halt
einfach anders als Backlinks vor 5 Jahren
und ich glaube, da ist es halt
wirklich eher diese strategische, wie kann ich mich
als Marke positionieren und wie kann ich die halt
für mich gewinnen und wie schaffe ich das, dass andere
Leute über mich sprechen. Wir haben jetzt schon ja ganz
viele Infos und Insights irgendwie
gegeben, jetzt wollen wir vielleicht nochmal wieder so in die
Richtung gehen, was können
jetzt unsere HörerInnen mitnehmen
aus diesem Podcast.
Der heißt ja auch B2B Marketing
Rules und diese
Regeln wollen wir jetzt vielleicht auch nochmal
auf das B2B SEO
ableiten. Wenn du jetzt
sagen würdest, das wären jetzt
die fünf wichtigsten Maßnahmen und die
allerwichtigste Regel, die du in
2026 einem Kunden in einem
kurzen Gespräch mitgeben würdest, was
wäre das? Die allerwichtigste Regel ist,
dass deine technische Base stimmen
muss. Wenn der Crawler nicht durch
deine Webseite kommt und wenn er den Content nicht auslesen
kann, dann hast du verloren.
Warum? Weil
er ja an die Informationen ran muss und
das heißt, er muss deine Webseite technisch
vernünftig verstehen. Und deswegen
bin ich nach wie vor dabei, dass
ich halt sage, ja, SEO hat
sich eigentlich doch gar nicht so stark gewandelt, weil das
was ich vor fünf Jahren beraten hab
und was ich vor zwei Jahren beraten hab,
trifft immer noch zu. Wir brauchen da ein
gutes Indexierungsmanagement, wir brauchen
Robots CXT, wir müssen uns
überlegen, welche Seite soll vielleicht
auch auf Nofollow stehen, wo haben wir interne
Verlinkung. Das ist so, glaube ich, das allerwichtigste,
was wir erstmal
als Basis setzen müssen
und dann kommen natürlich
andere Maßnahmen und Topics hinzu,
weil sich SEO oder
Geo, wenn wir das jetzt so nennen wollen, natürlich
erweitert und gewandelt hat.
Das heißt, wir sind zum Beispiel dahingehend,
dass wir Entitäten
in den Fokus stellen müssen.
Idealerweise haben wir das auch schon
vor zwei Jahren gemacht, aber es wird einfach nochmal
wichtiger, weil Suchmaschinen
einfach Content nochmal besser
verstehen und anders auslösen, um jetzt nicht
zu technisch zu werden. Ich kann da auch gerne
mit Kunden oder Kundinnen und Zuhörern
stärker ins technische Detail gehen.
Das hat dann aber so viele Fachbegriffe,
dass ich glaube, das springt in den Rahmen.
Wir müssen
auch das ganze Thema Zero-Click-Optimierung
halt nochmal neu denken. Also
wir optimieren eben nicht mehr auf Klicks, wie ich schon
gesagt habe, sondern auf diese Nennung in
KI-Antworten. Und da
ist es halt wichtig, so präzise Antwortblöcke
zu haben, also dieses kurze, prägnante,
immer ein Fakt pro Blog,
sodass man direkt als Quelle
auch genannt werden kann, diesen
AI-Overviews oder wo auch immer man gelistet werden
möchte.
Dann haben wir, glaube ich, den Fakt, dass eben diese Brand
viel, viel stärker ist als noch
2024. Also SEO findet zu ganz
großen Teilen nicht mehr nur auf der Webseite statt,
sondern eben außerhalb der Webseite. Und da kann es
eine Maßnahme sein, dass man eben
als Marke auf Drittplattformen
gelistet wird oder halt in Foren, wie
jetzt Reddit. Ich glaube, Reddit-SEO
ist auch so ein neues Ding in der Zeit,
wo ich in Elternzeit war,
was neu aufgeploppt ist.
Oder in Fachjournalen, gerade im B2B
ist das, glaube ich, auch ganz, ganz wichtig.
Danke Mandy. Bevor wir jetzt so
Richtung Ende schon kommen,
haben wir noch irgendwas vergessen.
Gibt es noch irgendwas, was du unbedingt noch
loswerden möchtest? Ja, ich glaube, es ist wichtig,
dass man tatsächlich die Augen offen hält,
abseits der eigenen Webseite.
Ich hatte es ja gerade schon so angedeutet, aber,
dass man das nicht vergessen darf, B2B-Marketing
und, dass man vor allem
das Content-Marketing nochmal
neuer denken sollte.
Und das ist eine ganz große Herausforderung,
habe ich immer das Gefühl,
dass sich Leute auch nicht stark positionieren
möchten. Also, dass sie wenig Ecken und Kanten
zeigen wollen, weil man könnte ja anecken,
es könnte negativ über einen
gesprochen werden und dann
verschwindet man eben in diesem Einheitsbrei.
Und ich glaube, wenn man sich als Marke positioniert
und sagt, das habe ich zu sagen und das ist
mein Experte dahinter, dann
ist es auch gar nicht so schlimm, wenn man mal negative
Rückmeldungen bekommt oder wenn andere Leute
andere Meinungen haben, weil auch negative
PR ist ja in dem Moment PR.
Natürlich sollte man es nicht auf die
Spitze treiben, aber einfach
für sich einzustehen und zu sagen,
das ist jetzt eine Studie, die habe ich getätigt
und das sind die Ergebnisse und das kann
man daraus machen, das ist halt gut
und damit positioniert man sich einfach.
Und man sollte vor allem auch
weiterhin ins Content-Marketing investieren,
weil das ist auch was, was wir natürlich jetzt
als Agentur ganz oft gefeedbackt
bekommen, ja, aber ich habe jetzt ja einen KI-Agenten
und jetzt brauche ich ja nur noch 20 Euro
irgendwie gefühlt.
Ja, genau, aber dann seid ihr halt dieser Content-Einheitsbrei.
Also gerade jetzt ist es wichtiger
denn je, vernünftigen Content
auf der Webseite zu haben, in seinen
Social-Media-Profilen zu haben und Co.
Und da gilt nach wie vor, glaube ich,
so eine 60-40-Regel, also 60%
kann vielleicht eine KI schon ganz gut machen
und da kann ich auch Geld, Zeit,
Ressource, was auch immer einsparen,
aber 40% müssen immer noch manuell
getätigt werden. Wenn du jetzt einen Beratungstermin
hast und da kommt ein neuer
interessenter Kunde und sagt,
können Sie mir mal einen Tipp geben,
was soll ich ab morgen
ändern in meinem Marketing, was würdest
du da als Allerwichtigstes,
als Allererstes irgendwie nennen?
Das kann ich tatsächlich nicht pauschalisieren,
weil ich mir die Webseite angucken muss
und ich bin ja halt
auch nur, nur in Anführungszeichen, in diesem
Geo-Seo-Content-Feld
tätig. Das heißt, ich kann
sowieso nicht über die ganze Marke sprechen.
Was ich halt immer mache, ist dann so ein kleiner
Quick-Check, also kein komplettes Audit,
aber mit dem Quick-Check sehe ich halt
meistens schon Potenziale und dann lasse ich
mir immer noch ein paar Wettbewerber die geben
und gucke da dann halt nochmal so ein bisschen drauf und dann
habe ich meistens ein paar Ansätze
tatsächlich, wo ich sagen kann, okay, da könnten
wir nochmal reingehen. Und es sei
halt sowas wie, überlegt euch
mal wirklich die fünf wichtigsten Entitäten,
zu denen ihr gefunden werdet. Also, da
haben ganz viele Kunden dann erstmal für sich selber,
dass sie nochmal merken, puh, okay,
das kann ich eigentlich für mich gar nicht so definieren.
Und da haben wir dann schon den Ansatz zu sagen,
okay, dann sollten wir das vielleicht als allerersten
Schritt machen und dann kann ich dabei
unterstützen, die Kanäle zu füllen
und halt alle anderen auch,
weil im Endeffekt ist das dann ja auch
wieder was Zentrales. Das braucht auch das SEA-Team
oder Co., egal welchen Marketingkanal
ihr betreibt. Wir müssen ja alle auf ein
gemeinsames Ziel einzahlen.
Alles klar. Mandy, vielen Dank. Wenn du jetzt jemandem
noch einen Rat mitgeben würdest, der jetzt
demnächst vielleicht in Elternzeit geht
oder ein Sabbatical macht,
was wäre denn dein Tipp? Wie macht
man es am besten? Gute Frage. Ich glaube,
da gibt es halt keine zentrale Antwort. Das
muss man ja auch immer individuell sehen,
wie viel Zeit man halt auch hat.
Was mir auf jeden Fall geholfen hat, ist,
sich bewusste Auszeiten zu nehmen, wo man sagt, man
macht ja zum Beispiel berufliche Weiterbildung.
Das ging bei mir halt hervorragend, weil meine Kleine
am besten draußen im Kinderwagen geschlafen hat und ich
dadurch wahnsinnig viel spazieren war.
Und dann war das für mich keine Belastung, dass ich
mich weitergebildet habe, sondern konnte das nebenbei machen.
Ich habe mir aber auch bewusst Zeitblöcke
dafür genommen, um halt nicht bei jedem
Spaziergang mich weiterzubilden, weil ich wollte
ja auch die Zeit für mich und für meine Familie
halt nutzen. Und dann habe ich immer so
abgewogen, wie viel Zeit möchte ich jetzt beruflich
mich weiterbilden und was mache ich dann halt
privat und habe dann halt auch Hörbücher und alles gehört.
Und vielleicht, wenn man halt auch vorhat,
in das Unternehmen zurückzugehen, ab und an mal
mit Kolleginnen sprechen, um zu gucken, was
passiert da jetzt gerade. Und da kann das vor allem
halt auch der private Austausch sein,
gar nicht der fachliche, sondern dann hat man das Gefühl,
man verliert diesen Anschluss nicht.
Vielen Dank. Und wenn ihr jetzt auch gerne mal
mit Mandy über eure Webseite,
eure Relevanz in
KI-Suche oder
ein SEO-Strategie sprechen möchtet, dann
könnt ihr euch natürlich gerne bei ihr melden,
sei es über unsere Webseite.
Da könnt ihr einen Termin ausmachen
oder bei LinkedIn.
Wir freuen uns drauf.
Ich bin immer gut
erreichbar, zumindest über LinkedIn.
Da bin ich auch nahezu täglich drin.
Alles klar. Mandy, vielen Dank.
Und ja, unseren Hörern wünsche ich mir jetzt noch
einen schönen Tag und weiterhin
viel Erfolg.
B2B Marketing Rules.
Wir sprechen über Digitalmarketing,
Vertrieb und die besonderen Herausforderungen
im B2B-Unternehmen.
Dieser Podcast wird präsentiert
von Digitly, der
B2B-Digitalagentur.
B2B Marketing Rules.