Ankommen im selbstorganisierten Team (Judith, Bige, Jan)
Die Episode behandelt Onboarding in selbstorganisierten Teams. Judith Andresen und ihre Kollegen betonen die Wichtigkeit von Transparenz, Struktur und Mentoren für einen effektiven Einstieg neuer Teammitglieder.
14.04.2026 18 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode haben wir uns intensiv mit dem Thema Onboarding in einem selbstorganisierten und verteilten Team beschäftigt. Judith Andresen und ihre Kolleg*innen Jan Köster und Bige Yigit teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Insights darüber, wie der Einstieg in eine neue Arbeitskultur gestaltet werden kann. Wir diskutieren, wie wichtig Transparenz und Struktur im Onboarding-Prozess sind, und wie diese Aspekte dazu beitragen, dass neue Teammitglieder sich schnell wohlfühlen und handlungsfähig werden. Judith betont, dass das Team kontinuierlich daran gearbeitet hat, die Onboarding-Prozesse zu optimieren. Besonders hervorzuheben sind die klaren Checklisten und die die intuitive Struktur der Drive-Ordner, die es neuen Mitarbeiter*innen erleichtern, sich einen Überblick zu verschaffen. Jan hebt hervor, dass diese Transparenz entscheidend war, um ihm zu helfen, schneller in die tägliche Arbeit einzusteigen und sich in der neuen Umgebung wohlzufühlen. Zudem haben sie angemerkt, wie wichtig eine gute Mentor*innenbeziehung ist, um die kulturellen und operativen Aspekte der Arbeit zu verstehen und erfolgreich umzusetzen. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist das Konzept der Selbstorganisation. Judith erklärt, dass das Team operatives Wissen direkt an die entsprechenden Teammitglieder delegiert, was bedeutet, dass Entscheidungen so nah wie möglich am Geschehen getroffen werden. Bige und Jan stimmen dem zu und heben hervor, wie sie durch ihre Mentoren stets das Gefühl haben, unterstützt und nicht allein gelassen zu sein. Sie schildern, wie sie ihre herausfordernden Erfahrungen in Bezug auf eigenverantwortliches Arbeiten und Selbstorganisation überwinden konnten und welche positiven Auswirkungen dies auf ihr Selbstbewusstsein und ihre Arbeitseffizienz hatte. Wir gehen auch auf die Rolle von Mentor*innen ein und was es bedeutet, in einer Kultur der gegenseitigen Unterstützung und des Feedbacks zu arbeiten. Judith erklärt, dass es für die Mentor*innen eine Herausforderung sein kann sicherzustellen, dass neue Teammitglieder die Vorteile und Freiheiten der Selbstorganisation verstehen und nutzen, ohne sich überwältigt zu fühlen. Jan und Bige teilen ihre persönlichen Geschichten, die belegen, wie bedeutsam eine vertrauensvolle und unterstützende Beziehung in den ersten Wochen ist und wie sie geholfen hat, die anfänglichen Unsicherheiten zu überwinden. Abschließend reflektieren die Gesprächspartner*innen die unerwarteten Erkenntnisse aus dem Onboarding-Prozess. Diese Geschehnisse reichen von der Übernahme von Verantwortung über die Balance zwischen Eigenverantwortung und Unterstützung bis hin zu den Herausforderungen, die sich aus einer neuen, selbstorganisierten Kultur ergeben. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke für alle, die mehr über effektives Onboarding in flexiblen, digitalen Arbeitsumgebungen erfahren möchten.
Transkript
Wir saßen gerade bei uns im Team-Meeting, das verteilt stattfindet.
Und Julian hat gesagt, krass, hier Onboarding läuft total gut.
Und ich finde hier auch alles im Drive, habe ich so gehört.
Und Biga hat gesagt, Onboarding ist schön, man hat so Checklisten und kommt
so gut durch. Und in meinem Kopf ist so, ja, wir sind halt selbst organisiert
und verteilt, läuft halt.
Oder nee, läuft halt, denke ich, gar nicht, sondern nee, so ist es.
Und dann habe ich gedacht, vielleicht unterhalten wir mal uns darüber,
wie ist es denn eigentlich in selbst organisiert und verteilt?
Das Ganze hat ja ein bisschen gefangen, dass wir durch unsere To-Dos durchgegangen
sind. Du hast gefragt, wie lange ist denn jetzt noch dein Onboarding?
Und ich dachte so, klassisch Konzerndenke, ich bin in Woche drei.
Und dann habe ich nochmal, bevor ich geantwortet habe, gedacht,
na, aber eigentlich bin ich ja schon voll handlungsfähig und woran liegt das eigentlich?
Also so, warum fühle ich mich nach drei Wochen schon so, ich kann einfach loslegen.
Was ist da eigentlich alles passiert? Und für mich ist es halt dieser unglaublich
gut aufgeräumte Drive-Ordner, wo wirklich alle Sachen transparent sind.
Und das in Verknüpfung mit Gemini und Notebook LM, was wir ja auch haben.
Das heißt, ich kann alles in Notebook LM reinladen und das direkt verknüpfen.
Diese Transparenz hilft mir gerade total, um anzukommen. Das fühlt sich einfach super an.
Ja, das kann ich auch gerne unterschreiben, ja. Ja, ja.
Aber bei dir war der Weg nicht Seminai und Notebook?
Definitiv nicht, nein, nein. Aber ich fand es auf Anhieb total einfach,
sich durch die ganzen Drive-Ordner auch durchzunavigieren, weil alles total verständlich war.
Und auch, wo ich aufgebildet bin, sind einfach diese To-Do-Listen,
wo ich alles abhaken konnte, wo ich wusste, auf welchem Level ich gerade bin,
wie viele Punkte da noch offen sind und wann ich welche Punkte dann auch abhaken
kann, das hat mir unheimlich viel geholfen.
Genau, und das ist ja was, wo wir uns hingearbeitet haben als Team.
Also für unsere Zuhörerin, die Aufgaben, die wir so zu bewältigen haben,
sind nicht wahnsinnig komplex.
Das heißt, wir führen ein Trello-Board und in einem Trello-Board sind aber sowohl
operative als auch strategische Aufgaben sehr transparent für alle drin.
Mit bei den Sachen, von denen wir wissen, wie es geht, abhaglisten.
Sehr viele Abhacklisten, sehr genaue Abhacklisten.
Aber ich habe das erste Mal das gesehen und dachte, um Gottes Willen, jetzt muss ich hier.
Aber wenn man sich dann darauf einlässt, ich bin ja nicht der Strukturierteste
irgendwie bei uns im Team, aber wenn man sich darauf einlässt,
und ich habe ja zum Glück eine sehr, sehr tolle Mentorin an der Hand,
die mich da jetzt auch noch durchführt durch diesen On-Bolim-Prozess und sagt,
du musst jetzt nicht alles auf einmal machen, aber schnapp dir jetzt die nächsten
To-Dos daraus, die jetzt gerade für dich in deiner Situation passen.
Versuch sie erstmal alleine. Versuch den Weg zu finden. Wenn du Fragen hast, melde dich bei mir.
Und dadurch wurde dieses Riesen-Listen-Thema auf einmal ganz klein und so,
dass ich da tatsächlich ganz schnell drin auch arbeiten kann.
Ja, dazu muss ich aber auch sagen, dass wir ganz tolle Mentoren und Montorinnen
haben, die uns einfach navigieren durch das ganze System.
Also auch wenn man sehr frei arbeitet und auch wenn man alles mehr oder weniger macht,
Wenn man selber machen sollte, hat man immer noch das Gefühl,
dass irgendjemand zur Seite steht und jeder da hilft, dir die Hand hält,
sag ich jetzt mal, und dich trotzdem durch die ganzen To-dos und auch die ganzen
Drive-Order, sag ich jetzt mal,
führt. Also man fühlt sich nicht alleine trotzdem.
Und gleichzeitig war das zum Beispiel ein Aushandlungsprozess.
Also wir Kundinnen begleiten wir ja immer im Tandem.
Und wir haben das eine Zeit lang auch mit einem Tandem in der Begleitung beim
Onboarding probiert und das funktioniert nicht.
Also ihr habt ja genau immer einen Menschen sozusagen an die Seite gestellt
bekommen, weil wir das rausgekriegt haben,
dass das zu viel Komplexität ist, für Leute die selbst Organisation und verteiltes
Arbeiten der Form noch nicht gewohnt sind,
das gleichzeitig ja sehr auf und es muss fertig sein getaktet ist,
für die sind also es ist so ein Mentor in einem Tandem Overwhelming.
Also wir versuchen halt an der Stelle anzupassen.
Ich weiß nicht, ob jeder versteht, was Mentor bei uns heißt.
Also weil, als ich gedacht habe, ja, Mentor, das ist jemand,
der erzählt dir einmal, das sind die drei Termine und übrigens,
du musst dir da noch was bestellen.
Weißt du, vielleicht willst du einmal kurz so ausholen, was heißt denn eigentlich
Mentor bei uns, wenn man anfängt?
Weil das ist ja was ganz anderes oder viel mehr als ein, da ist jemand,
der dir sagt, das sind die drei Termine und der halbherzig einmal die Woche
sich eine Stunde Zeit nimmt.
Und wir kommen jetzt, ihr müsst es gleich erklären und ich muss erklären,
warum ihr das erklären müsst. Weil wir sind ein selbstorganisiertes Team und
wir arbeiten in Stärken.
Und meine Stärke ist es nicht, als Mentorin Leute reinzuholen.
Das heißt, ich kann nur die grobe Überschrift dafür geben und dann müsst ihr
erklären, wie die MentorInnen sein.
Und das, was wir versuchen, ist, Leute schnell reinzuholen in unsere Arbeitskultur.
Also wir wollen fair, aufrichtig und lern sein.
Und die Frage ist halt, wie kriegt man das hin? Und was wir gelernt haben über
die letzten 14 Jahre, ist, Leute haben ganz unterschiedliche Vorerfahrungen
und die projizieren das in das neue Verhältnis rein.
Und wir arbeiten, glaube ich, wirklich anders als andere Teams.
Sehr erfolgreich, weil wir in den Stärken arbeiten.
Darauf bin ich wahnsinnig stolz. Aber wie genau Mentorin sein geht, weiß ich nicht.
Ich bin ganz gut im, also mit auswählen, ich habe so ein Gefühl dafür,
bei wem die Chemie stimmen könnte, aber ich bin nicht die, man muss da zum Beispiel,
das weiß ich über MentorInnen,
die, man muss ja lernen, sich zu melden und um Feedback zu bitten oder um Hilfe
zu bitten und das ist etwas, was viele am Anfang nicht können und da muss man ganz schön,
also hinterherwischen ist irgendwie vielleicht das falsche Wort,
Und dafür bin ich tatsächlich nicht die Richtige.
Weil ich besser funktioniere, wenn ich von Termin zu Termin arbeite.
Und ich glaube, MentorInnen arbeiten da anders, oder?
BGW zu zuerst, wer war eigentlich dein Mentor oder Mentorin?
Meine Mentorin war Nadja oder ist immer noch Nadja. Ich bin jetzt seit Anfang
November dabei und ich habe von Anfang an immer von Nadja den Zuspruch bekommen
und auch immer wieder das Feedback,
dass sie Feedback abgeben wird und dass ich das auch machen darf und soll.
Und das war für mich der ausschlaggebende Punkt, wo ich gesagt habe,
oh mein Gott, Das ist wirklich eine ganz andere Art und Weise,
wie man arbeitet, weil man immer spürt, dass man auf Augenhöhe ist,
man wird immer abgeholt und das Feedback vor allem während des Onboardings,
weil man sich ja, wie du auch schon gesagt hast, Judith, man kommt ja aus verschiedenen
Bereichen und aus verschiedenen Ebenen, sich da durchhangeln muss,
aber man nicht alleine ist.
Und man immer wieder das Feedback bekommt von der Mentorin, wie etwas steht
oder wie man es macht, wie man es vielleicht besser machen könnte,
etc., etc., aber sich nie dort selbst durchhangeln muss.
Auch wenn es Selbstorganisation heißt, es ist immer jemand da,
der einen aufwängt und dieses Feedback auch immer wieder gibt.
Mhm.
Für mich, ich habe mir was ganz anderes vorgestellt als Mentorin ist,
also bei uns ist, als ich das gehört habe mit, da wird dir jemand an die Seite gestellt, ich dachte.
Ja, dann ist das so typisch wie im Onboarding-Prozess, den ich mal aufgesetzt
habe, der setzt sich einmal die Woche mit einem hin und fragt,
und ist alles okay, hast du die Stifte bestellt, ja, fertig,
und ich muss jetzt übrigens schon wieder eine halbe Stunde früher raus.
Das erlebe ich hier ganz anders.
Julia ist meine Mentorin. Julia nimmt sich unglaublich viel Zeit.
Und unglaublich viel Zeit meine ich in der ersten Woche vier Stunden,
in der nächsten Woche fünf Stunden, ich weiß gar nicht, wie viele Stunden wir
zusammen schon verbracht haben.
Und ich glaube, bei uns liegt es gar nicht so sehr auf dem organisatorischen,
sondern auf dem kulturellen Ankommen.
Also weil ich komme aus einer hierarchisch geführten Organisation und bin dort
geprägt über die letzten 20 Jahre in hierarchisch geprägten Organisationen,
war dafür Selbstorganisation verantwortlich.
Aber jetzt bin ich in einem ganz anders selbst organisierten Team,
das ganz anders arbeitet, wo Feedback ganz anders gelebt wird,
wo transparente Kommunikation ganz anders gelebt wird, wo alles im Chat stattfindet.
Und manchmal denkt man so, oh, oder in der ersten Woche hatte ich so einen Moment,
wo ich dachte so, oh, das ist jetzt aber ganz schön viel Feedback dafür,
dass ich hier gerade ankomme.
Und dann klingelt schon mein Telefon und meine Mentorin ist da und meinte so,
ich sortiere dir das einmal kurz ein. Das ist bei uns so.
Keiner meint das böse und dann, weil dieses Ankommen in der Kultur halt eine
ganz, ganz andere Sache ist, als das, was ich vorher gelernt habe und das ganze
organisatorische rundherum,
das erklärt sich für mich gerade relativ alleine da werde ich aber dann von meiner Mentorin eher.
Gescholten, wenn ich meinen Stundenzettel nicht geführt habe.
Und sie sagt, dann kann ich dir nicht helfen, dass du in eine gute,
selbstorganisierte Arbeit kommst.
Und das zusammen ist irgendwie ein ganz anderes Ankommen, als ich das bisher erlebt habe.
Und auch diese Ansage oder diese Regel im Zweifelsfall entscheidet Julia erst
mal, wenn ich eine Frage habe.
Julia ist total für mich diejenige, die alles entscheidet, wenn ich schnell
eine Entscheidung brauche. Und das hilft beim Ankommen total.
Ich habe ganz klar wer hat für mich in der Organisation die Verantwortung?
Das fühlt sich total gut an.
Ja, man fühlt sich aufgehoben.
Aufgehoben ist ein schönes, das beschreibt es, glaube ich, ganz gut.
Also da ist jemand in einem verteilten Team, bei dem man sich aufgehoben fühlt.
Das finde ich, ja, biege.
Ja, und gleichzeitig gilt halt, also wir haben ja das Prinzip,
wir wollen jederzeit arbeitsfähig sein.
Und das bedeutet halt, dass man sich immer dokumentieren muss,
damit, falls jemand ausfällt, damit man naflos weitermachen kann und das ist ja auch so ein,
steter Kampf, den wir mit neuen Teammitgliedern führen, dieses, ist es schon im Drive?
Ja, ist es schon im Drive.
Ja, ist es schon im Drive. Und dass diese Selbstorganisation und auch dieses
nahtlose Miteinander nur funktioniert, also es gibt ja den agilen Wert der Transparenz,
so, und wir versuchen das halt So richtig schön praktisch zu machen.
So, und am Anfang glaube ich, ist das auch overwhelming, weil es endet halt
in Checklisten, die sich hoffentlich in den Einarbeitungsretros wieder aufräumen.
Die Checkliste haben ja die blöde Angewohnheit, ständig zu verhalten.
Also auch dafür haben wir eine Idee und auch ein Machen.
Meine Erfahrung ist, dass Leute, die neu anfangen, erstmal Hemmungen haben,
das Vorlagentrello anzupassen, wenn sie finden, dass da ein Fehler drin ist.
Aber das ist ja auch schon wieder ein Teil, da eine Erweiterung rauszukriegen. Ja, ich darf das.
Wenn ich rauskriege, da ist ein Fehler drin, dann ändere ich das einfach.
Aber das, was du gerade gesagt hast, hat bei mir halt total viel gemacht.
Weil ich dachte so, okay, ich muss einen Stundenzettel führen.
Das letzte Mal habe ich mit 16 Jahren im Musterlager irgendwie einen Stundenzettel geführt.
Warum kommt jetzt so eine Kontrolle und warum muss ich hier alles dokumentieren und so.
Und das war für mich genau dieser Punkt, kulturell anzukommen,
dass Jui gesagt hat, nee, es geht nicht darum, dass du kontrolliert wirst,
sondern wenn du im Daily schreibst, rot, ich bin heute raus,
dann müssen wir jederzeit in der Lage sein, alles von dir zu übernehmen als verteiltes Team.
Dann wollen wir nicht mehr bei dir anrufen, dann wollen wir einfach,
dass jeder jederzeit das Ruder übernehmen kann.
Und wenn wir als verteiltes Team arbeiten, dann ist es wichtig,
dass wir gegenseitig aufeinander aufpassen, dass wir nicht in eine Überlastsituation
kommen. Deswegen ist dieser Settel so wichtig.
Und das war für mich so eineinhalb Stunden Autofahrt von Julia und ein sehr
langer Spaziergang bei mir, das zu verstehen.
Und dass du dafür jemanden an der Seite hast, der dir das erklärt und dich da
durchführt. Das war einfach, ja, aufgehoben geführt.
Da spielt aber auch Vertrauen eine ganz große Rolle, dass es untereinander dieses
Vertrauen ist und man den Teammitgliedern dieses Vertrauen auch schenken kann und auch,
dass auch erwartet wird, dass man einem vertraut und dementsprechend dann auch das übernehmen kann.
Was war für euch die größte Überraschung im Onboarding-Prozess,
also wenn wir auf Selbstorganisation und verteiltes Arbeiten gucken?
Die größte Überraschung?
Ich würde bei mir sagen, dass ich alleine die Kontrolle bei Sachen habe,
wo ich von vornherein gedacht habe, das kann ich doch jetzt nicht entscheiden. Das kann ich nicht.
Und das war die größte Herausforderung immer noch, dass ich selber etwas entscheiden
kann und auch, dass auch so gut ist, so wie ich es entschieden habe.
Ja, das ist die größte Herausforderung gewesen, ist es immer noch, ja.
Ich glaube, die größte Überraschung war, dass du, ich habe dich angerufen,
du hast mir ja gesagt, warum fragst du mich, dafür ist deine Mentorin verantwortlich,
also oder willst du eine normative Ansage von mir haben,
also dass deine eigentliche Chefin sagt,
Entschuldigung, dafür habe ich nicht die Verantwortung, Julia hat für dich die
Verantwortung und unser virtuelles Büro, also wie man sich so nah verbunden
fühlen kann, wenn man mit kleinen Pixelfiguren durch die Gegend läuft und sich
per Zufall im virtuellen Büro trifft.
Also das sind, glaube ich, so die beiden Punkte für mich.
Genau, und das hat ganz viel damit zu tun. Also bei dir, Biege,
ist halt das Thema, dass wir versuchen, als Team operative Entscheidungen in
der Selbstorganisation zu belasten, also weil sie dahin gehören.
Also die Entscheidung so dicht wie möglich an die Menschen ranzubringen.
Und in dem Sinne, dann dürfen wir halt auch und wollen wir auch für andere so
operativ entscheiden. Das ist, glaube ich, total ungewohnt.
Und unser Weg ist, das halt über MentorInnen zu regeln, zu sagen,
nee, wirklich, also wir machen das ernst.
Und die,
und Jan, du hast ja zwei Punkte benannt. Das eine ist, dass wir,
also wir sagen, im Operativen führen wir uns selbst.
Und ich als Inhaberin der Beratung, Judith Andresi, ich fühle mich halt für
strategische Aufgaben zusammen mit dem Team zuständig und für Normative alleine,
aber für Operatives bin ich ganz oft die Falsche.
Und das gebe ich dann auch zurück. Und dein zweiter Punkt war ja, wie,
Das virtuelle Büro. Tatsächlich haben wir da ein bisschen rumgefummelt.
Also das hat auch ein bisschen gebraucht, bis wir so eine Lösung gefunden haben,
die dazu führt, dass wir verteilt zusammenarbeiten können.
Und wir sitzen an Work Adventure und das gefällt uns gut,
und hat ein lustiger Disclaimer ich bin nicht so ein Großraumbüro Typ und die
hat aber dieselben Nachteile wie ein Großraumbüro aber auch da haben wir einen
Umgang mit gefunden, weil man kann sich so zurückziehen in dem Büro,
ja ich glaube,
vielleicht haben wir auch erstmal nicht mehr, ich glaube unsere Idee war ja
einfach davon zu erzählen, dass die Selbstorganisation und das verteilte Arbeiten
bei B&A schon anders ist, als ihr es gewohnt wart.
Gibt es noch irgendwas abschließend?
Wie gesagt, du?
Nö, eigentlich nicht. Ich habe jetzt nur noch positive Gefühle,
auch beim Ende des Podcasts, von daher das ist mein Feedback.
Ich glaube, aber ich muss meiner Mentorin häufiger sagen, wie sehr ich sie schätze,
würde ich glaube ich sagen.
Weil das ist einfach auseinandergegangen und ich war so, muss ich schon wieder
irgendwas dokumentieren?
Ich glaube, ich muss ja sagen, wie sehr ich sie eigentlich schätze,
das mache ich jetzt gleich im Nachklapp.
Alles klar. In diesem Sinne, habt eine gute Zeit.
Jan Köster
00:01:30
Bige Yigit
00:02:16
Judith Andresen
00:02:20
Bige Yigit
00:02:23
Judith Andresen
00:02:53
Jan Köster
00:03:18
Bige Yigit
00:04:01
Judith Andresen
00:04:38
Jan Köster
00:05:27
Judith Andresen
00:05:57
Jan Köster
00:07:30
Bige Yigit
00:07:35
Jan Köster
00:08:44
Bige Yigit
00:11:06
Jan Köster
00:11:09
Judith Andresen
00:11:19
Jan Köster
00:11:40
Judith Andresen
00:11:42
Jan Köster
00:12:37
Bige Yigit
00:13:38
Judith Andresen
00:14:00
Jan Köster
00:14:12
Bige Yigit
00:14:13
Jan Köster
00:14:40
Judith Andresen
00:15:12
Jan Köster
00:17:23
Bige Yigit
00:17:25
Jan Köster
00:17:34
Judith Andresen
00:17:47