BJA PODCAST

BERATUNG JUDITH ANDRESEN

KI-Einsatz im Coaching (Lukas & André)

Alumni-Tag zu KI im Coaching: Datenschutz und Vorgaben erschweren den Einsatz. Genannt werden Transkriptionen, Zusammenfassungen, Hypothesen, Retro-Planung und Personas.

16.07.2026 22 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge sprechen wir über unseren Alumni-Tag und die dortigen Sessions zum Thema KI im Coaching und in der Organisationsentwicklung. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie wir künstliche Intelligenz in unserer Beratungspraxis einsetzen und welche Erfahrungen Teilnehmende bereits damit gemacht haben.
Wir nehmen mit, dass viele zwar KI im Alltag nutzen, sie aber im Coaching-Kontext noch selten aktiv einsetzen. Häufige Hürden sind Unsicherheit darüber, ob der Einsatz erlaubt ist, sowie Bedenken zu Datenschutz, Freigaben und organisatorischen Vorgaben. Auch die Sorge, als Coach an Kompetenz zu verlieren oder „zu verdummen“, wurde angesprochen. Eine existenzielle Angst, dass KI den Job ersetzt, kam dagegen kaum vor.
Wir schildern mehrere konkrete Anwendungsfälle: transkribierte Coaching-Sessions, automatische Zusammenfassungen und daraus abgeleitete Hypothesen für weitere Gespräche. Dabei betonen wir, dass KI für uns kein Ersatz ist, sondern eine Unterstützung, die das eigene Denken anregt und reflektiertes Arbeiten erleichtert. Auch Bauchgefühl und Erfahrung bleiben aus unserer Sicht zentrale Bestandteile des Coachings.
Außerdem sprechen wir über weitere Beispiele aus den Sessions, etwa einen mit KI gebauten Skill für hypothesenbasierte Retro-Planung sowie die Nutzung von Personas zur Vorbereitung von Stakeholder-Management und Verhandlungen. Ein wichtiger Punkt ist dabei, eigene Inhalte, Modelle und Wissen in die Tools einzubringen, damit die Ergebnisse besser zum jeweiligen Kontext passen.
Zum Schluss erwähnen wir den bereits veröffentlichten Blogbeitrag zum Alumni-Treffen sowie die geplante Masterclass zu KI und Coaching, die sich an Menschen mit ersten Erfahrungen richtet.

Transkript

Ja, moin. Herzlich willkommen zu einer neuen und weiteren Folge in unserem B&A-Podcast. Alltägliches und aktuelles aus der Beratung Judith Andresen, nenne ich es mal. Mein Name ist Lukas Steuer und ich bin gemeinsam wieder hier im Studium mit meinem Kollegen André Friedrich. Moin André, schön, dass du hier bist.
André Friedrich
00:01:17
Hi Lukas. Ja, ich freue mich auch wieder mit dir ein bisschen zu podcasten hier und zu plaudern. Was machen wir heute?
Lukas Steurer
00:01:23
Ja, wir hatten ja letzten Freitag, heute ist Montag bei der Aufzeichnung, wir hatten letzten Freitag unseren Alumni-Tag, Alumni-Treffen, sozusagen zahlreiche Absolventen in der Ausbildung der letzten Jahre, waren eingeladen zu uns auf der Henriette, auf einem Liga in Harburg. Und da haben wir ein, zwei Erkenntnisse, inhaltliche, die, ja, ich glaube, die auch spannend sein können für euch da draußen. Das große Stichwort ist KI, Künstliche Intelligenz, AI im Coaching-Kontext und auch Kontext Organisationsentwicklung. Da haben wir mehrere Sessions angeboten gehabt und auch waren Nachfragen da. Ja, und deswegen lass uns darüber mal sprechen. Und vielleicht direkt die Frage an dich, André, du warst ja in einer Session auch dabei als Host. Was würdest du sagen, ist so die Frage, die am häufigsten kam im Kontext KI und AI?
André Friedrich
00:02:23
Und Coaching. Also das ist ja quasi der Kontext, in dem wir da unterwegs sind. Ja, da lasst uns auf jeden Fall mal drüber sprechen. Ich bin erstmal ganz froh, dass es heute nicht mehr so heiß ist wie letzten Freitag. Heiße Session. Nicht nur thematisch heiß, auch temperaturmäßig verdammt heiß. Schön, dass es jetziger ein bisschen kühler ist. Wir haben ja mehrere Sessions, du hast schon gesagt, auch im Unconference-Track waren ja tatsächlich viele Fragen zum Thema und eigentlich ist die Frage. Die Kernfrage ist eigentlich ziemlich banal gewesen, nämlich, wie nutzt ihr eigentlich KI im Coaching, geht das überhaupt? Also so habe ich es eigentlich so verstanden. Wir haben ein paar Dinge ja gezeigt, wie wir das dann auch nutzen. Da zählten auch Fragen hin. Auch einige der Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben ja so ein bisschen aus ihrer Praxis geplaudert. Aber im Kern nehme ich erstmal, oder habe ich erstmal mitgenommen, dass für viele, zwar klar ist, was ist KI und im Daily Business nutzt man das so als Chatfunktion, Fragen, Antworten, aber tatsächlich bei der Arbeit als Coach, hatten wir sehr wenige, die sagen, ja ich nutze KI bei meiner Arbeit als Coach. Das fand ich ganz interessant. Das, glaube ich, so ein bisschen die Kernmessage. Und daraus kam eben auch die Frage, nutzt ihr das? Wie macht ihr das denn? Und da haben wir so ein paar Runden ja tatsächlich drüber gedreht mit ein paar Menschen bei uns, die alle ganz unterschiedliche Einsatzzwecke für sich erarbeitet haben und da auch dargestellt haben. Das ist mein Kernpunkt. Wie sieht es bei dir aus? Was hast du so mitgenommen?
Lukas Steurer
00:03:59
Das ist das eine, wie nutzt ihr das? und eine, ich formuliere es mal als Hürde, wurde häufig benannt, ah ja, das geht bei uns so nicht oder ich weiß gar nicht, ob das bei uns geht, deswegen traue ich mich noch gar nicht so richtig an das Thema ran, ohne zu wissen, ob das gar nicht geht oder nicht. Wir haben ja auch Teilnehmende eben aus Konzernumfeld und ja, das Sicherheitsthema ist ein Thema und die Freigabe von solchen Tools ist auch ein Thema. Und das schränkt manchmal ein, aber das ist bei mir hängen geblieben. Das geht bei uns nicht oder ich weiß eben gar nicht, ob das bei uns geht.
André Friedrich
00:04:39
Ja, und ich ergänze, und ob man das eigentlich so machen darf, sozusagen. Und da steckt dann sowas wie Datenschutzsorgen etc. Drin. Ich erinnere mich, dass ich geschildert habe, dass ich meine Coaching-Sessions, dass ich immer vorher frage, ob ich die Session transkribieren darf. Weil das für mich so eine Basis ist, mit der ich dann eine meiner Use Cases sozusagen auch gut anwenden kann. Und ich noch nie ein Nein bekommen habe tatsächlich auf meine Frage vorab mit den Coachees, darf ich die transkribieren. Tatsächlich ist es sogar so, dass ich mit einigen Coachees, mit denen ich regelmäßig arbeite, die Fragen von sich aus schon, wenn ich es mal vergesse, wollen wir nicht wieder aufnehmen. Weil der Nutzen eigentlich ziemlich klar ist, ich greife da mal als Beispiel rein, aber da war bei vielen so ein Aufmerken von, ach, echt? Wo ich so merke, da ist erstmal diese Hürde gewesen von, nee, das kann ich doch nicht machen. Und ich glaube in zwei Richtungen. Ich habe jetzt gerade eben gesagt, in Datenschutz. Ich glaube aber auch in diese Richtung von, ja, aber gibst du nicht dann deine Kompetenz als Coach eigentlich her? Das ist so die andere Richtung. Also tatsächlich kam eine Frage, die war sinngemäß, aber verdummt man dann nicht als Coach, wenn man die KI machen lässt. Und ich glaube so, das ist das Spektrum. Also tatsächlich, bei uns darf man das nicht oder ich weiß es gar nicht, man darf das nicht, oh Gott, oh Gott und verdumme ich da nicht als Coach. Das ist so all das, was ich gehört habe, was alles so Hürden sind, die dazwischen stehen, zu sagen, ich setze das wirklich im Coaching ein.
Lukas Steurer
00:06:15
Was wir nicht gehört haben, also ich zumindest kein einziges Mal über den Tag hinweg im Sinne von, oh, ich möchte nicht oder ich habe Sorge, dass mir die KI meinen Job wegnimmt. Das wäre kein einziges wahrgenommen, weil auch in der Frage ein, die Sorge, dass man daran verdummt, ist ja eine andere gewesen, auch dann im Kontext, da war ich ja dabei im Gespräch, als zu sagen, oh Mensch, ich habe Sorge, dass mir die KI meinen Job wegnimmt. Und das finde ich erstmal total schön oder auch erleichternd und wertvoll zu sagen, es geht nicht darum, dass das Teil meinen Job irgendwie wegnimmt, sondern ein, wie nutze ich es und welchen Nutzen kann ich dadurch generieren, wie gehe ich da eigentlich vor und eben, welchen Hürden begegne ich da eigentlich mir selbst in meiner Organisation, im System, in dem ich arbeite.
André Friedrich
00:07:01
Ja, also weniger die existenzielle Angst, als mehr die Sorge vor irgendwas. Also manchmal ist das ja eindeutig, es gab ja schon Menschen aus Organisationen, wo das sehr restriktiv gehandhabt wird, die einfach gesagt haben, uns darf man das nicht, explizit, Punkt. Wobei ich dann da schon merke, die bauen sich ja häufig dann eigene hausinterne Agenten auf, die irgendwie mit einem Co-Pilot hängen oder so. Aber eben bei vielen war es so ein Graubereich. Und sagen, ah, da habe ich mir noch nicht getraut, mal richtig reinzugehen. Aber es ist nicht so diese existenzielle Sorge. Das stimmt. Ich weiß gar nicht, wollen wir mal zwei, drei Beispiele vielleicht nochmal aufführen, was uns da so begegnet ist und was wir auch an Anwendungsfällen eigentlich nutzen.
Lukas Steurer
00:07:43
War auch so mein Gedanke, lass uns ein bisschen Teil, also den Leuten, die zugehören, teilhaben. Was haben wir denn gemacht? Ein paar Beispiele und was folgt daraus? Weil wir haben direkt gesagt, daraus muss mehr folgen.
André Friedrich
00:07:56
Ja, genau. Wer fängt an?
Lukas Steurer
00:08:01
Ich ziehe mich da. Tatsächlich, ich lasse dir den Vortritt, weil bei einer KI-Session war ich gar nicht als Host dabei. Ich war auch da, aber ich habe mich schon fürs Grillen prepared und erst mal für Abkühlung gesorgt für meine. Bei mir selbst.
André Friedrich
00:08:14
Sehr gut. Ich muss gerade mal, ich merke, ich hoffe, dass ihr das nicht hört. Ich höre gerade im Hintergrund Störgeräusche. Die muss ich erst mal loswerden und hoffe, dass ich die jetzt hiermit unterdrückt habe. Okay, also was haben wir als Beispiele genannt? Dann fange ich nochmal bei meinem an, weil es glaube ich auch, weil es erstmal so die Breite so ein bisschen aufmacht. Ich hatte es ja gerade schon erwähnt, ich nutze zum einen die Aufnahmefunktion, ich transkribiere und dann habe ich ja ein Transkript und mit dem kann ich Dinge tun. Und zwar zwei Dinge im Wesentlichen. Ich kann hinterher das ganze Gespräch nochmal zusammenfassen lassen, nochmal als Hilfe für mich zur Reflexion nutzen, weil da wirklich sehr viel dann auch drin erwähnt ist in den Zusammenfassungen. Und auch für die Coaches, dass das sehr hilfreich ist. Das nochmal nachzulesen, nochmal zu sehen. Normalerweise scribbeln wir ja immer irgendwelche, ich habe immer schon Mitschriften gemacht, jetzt mache ich quasi eine digitale Mitschrift und kriege dann vollständigeren Gedanken, weil ich mich häufig dabei erwische, dass wenn ich sehr fokussiert bin, dann leidet meine Mitschrift, weil ich nicht so im Fokus bei meinem Coaching bin. Das passiert bei der Transkription nicht und ich kann das wunderbar zusammenfassen. Und das andere ist, daraus lassen sich auch, und ich bin mir da nicht zu schade, es ist auch zu tun, daraus lassen sich sehr schön auch Hypothesen für ein weiteres Coaching ableiten. Und ich mache das in zwei Dingen. Ich habe meine eigenen Hypothesen und verifiziere die dann nochmal mit der KI und manchmal sage ich auch der KI, was hast denn du für Hypothesen? Und die ist nicht schlecht dabei mittlerweile, muss ich sagen. Da kommen tatsächlich oft sehr stimmige Sachen bei raus und ja, Da kann ich ganz gut mit arbeiten. Und manchmal ist es auch, manchmal ist es Unsinn, aber selbst dann hilft es mir, ins Denken zu kommen. Und das hilft mir einfach so ein Denkanstoß am Anfang, der mir hilft, ins Rollen zu kommen, sozusagen.
Lukas Steurer
00:10:11
Ja, das passt ja gut zu dem Thema, also ein bisschen die Sorge zu verdummen. Ich greife da nochmal auf, weil da war ich ja dabei. Du hast es gerade schon angesprochen. Wir haben ja mehrere KIs sozusagen, wo auch unsere Learnings oder unser Wissen dahinter eingespeichert ist. Die Bücher von Judith und unsere Karteikarten von Ausbildung und und und. Und das mache ich auch sehr, sehr gerne, wenn ich Anfragen habe und KI nutze, dass ich sehr häufig erstmal meine Beobachtungen reinspreche, reintippse, je nachdem. Meine Hypothese auch mit reingebe, die ich erstmal formulieren würde. Auch meine Gedanken, wie ich den Workshop aufbauen würde. Also ich gebe da schon ganz viel Grundgerüst. Erstmal meine Gedanken rein, wo ich glaube. Und dann sozusagen, kannst du mir da noch was, hast du da noch andere Gedanken? Diese raumöffnende Frage dann nutze und dann ins Challengen reingehe. Und also ich gebe selten rein, ich habe das Thema und das Angebot, baue mir dafür einen Workshop, sondern ich nehme mir wirklich die Zeit, was würde ich jetzt tun? Und damit gehe ich rein in die KI. Das hilft mir zumindestens wirklich bewusst im Denken zu bleiben, dass es auch mein Prozess bleibt und nicht KI-Prozess komplett wird.
André Friedrich
00:11:26
Ja, genau. Es ist so dieser Punkt von, man gibt sein Gehirn nicht ab, sozusagen, am Schalter der KI, sondern, für mich zumindest ist das ein Anstoß, eine Anregung für mein Gehirn, Dinge reinzugeben, zu hören, was dabei rauszusehen, was andere, was eine KI damit macht, der Kollege, die Kollegin KI damit macht. Oder eben auch, welche Fortführungen da vielleicht so denkbar sind an der Stelle. Vielleicht nochmal in Ergänzung übrigens. Ich glaube, es passt zu beiden, weil du das Thema Workshop gerade reinbringst. Wir nutzen, und Judith berichtete ja davon, dass sie auch, es gibt ja so KI-Notizgeräte, also ohne jetzt hier so viel Werbung zu machen, aber Plot, wie Clot, nur mit P am Anfang. Plot ist ja so eins, was wir auch tatsächlich nutzen, wo man quasi so eine Art Checkkarte, die das Aufnahmegerät ist, in die Mitte legt und einen ganzen Workshop aufnimmt. Und dann habe ich auch eine wunderbare Basis, um darauf weiterzuarbeiten, Hypothesen rauszubilden, mich selbst zu reflektieren, an welcher Stelle hätte ich vielleicht nochmal möglicherweise stimmiger intervenieren können, auch an der einen oder anderen Stelle. Also ich finde es eine großartige Hilfe, tatsächlich, die mir da gibt. Und wie gesagt, immer, Die Botschaft, Gehirn nicht abgeben, sondern Anregung fürs Gehirn. Ich hatte das vielleicht nochmal als Ergänzung. Das fand ich sehr schön. Eine der Teilnehmerinnen in einer der Sessions sagte, aber soll ich dann aufhören, auf mein Gefühl zu hören, was ich ja so als Coach habe? Und da würde ich halt sagen, um Gottes Willen, nein, auf gar keinen Fall. Also das ist ja auch unsere Stärke als Menschen, dass wir so ein Bauchgefühl erstmal haben. Wir versuchen das dann modellhaft auch zu unterstützen und zu validieren und man kann es eben auch mit einer KI validieren, aber dieses Bauchgefühl ist ja super wertvoll und gerade bei erfahrenen Coaches, würde ich sagen, ist das ein ganz, ganz wichtiges Element. Es geht hier nicht um Ersetzen, sondern um Unterstützen, dass es die Kernbuchstelle ist.
Lukas Steurer
00:13:31
Da vielleicht ein kleiner Hack auch aus meiner eigenen Erfahrung. Nicht alle, bei manchen Tools muss man, wenn man ein Transkript mitlaufen lässt, die Sprache einstellen, die gesprochen wird. Gerade im Entwicklungsumfeld, wenn ihr unterwegs seid, wo viel Englisch gesprochen wird oder so Denglisch, ist es wertvoll zu sagen, die sprechende Sprache ist Deutsch. Dann funktioniert das Transkriptieren auch ganz gut. Genau. Je nach Konzernumfeld ist es nämlich Englisch voreingestellt und dann müsst ihr das einmal umstellen.
André Friedrich
00:13:59
Ja, ja, guter Tipp.
Lukas Steurer
00:14:00
Nur kommt nur Krautsalat raus.
André Friedrich
00:14:02
Wollte ich gerade sagen, das Winter ja so ein Krautsalat da irgendwie, was du rauskriegst. Ja, genau.
Lukas Steurer
00:14:08
Judith hat ja eine Mob-Coding-Mob-Session gemacht. Ich war leider nicht dabei. Weißt du, was sie da gemacht hat?
André Friedrich
00:14:19
Ja, ich war leider auch nicht dabei. Und habe mich schon geärgert und gesagt, boah, dann wäre ich gerne mal dabei gewesen. Aber was sie gemacht hat, ist, sie hat... Eine eigene Skill gebaut, mal ganz, schnell sozusagen, weil unsere Sessions waren ja auch recht kurz, war ja maximal eine Dreiviertelstunde und sie hat in der Session mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen an ihrem Rechner ein Skill gebaut. Ich glaube, den hat sie mit Claude gebaut. Ich muss aber zugeben, das weiß ich nicht sicher. Ich bin aber doch, sie hat ihn mit Claude gebaut. Doch, ich weiß das. Und hat dabei dann sowohl auf unsere Unterlagen zurückgegriffen, als auch auf den Retromaten, den ja viele kennen. Retromat.org, die Website, wo man sich sehr schön für Retros Tools raussuchen kann, der aber wenig hypothesenbasiert ist, sondern da mixt man einfach Tools irgendwie hart zusammen. Und sie hat das in einem Skill zusammengeführt unter Klo, der greift jetzt auf den Retromaten zu, greift auf unsere Dokumente zu und baut dadurch jetzt hypothesenbasiert Retros zusammen. Cool, ich habe es tatsächlich, wie gesagt, ich war nicht dabei, aber nach allem, was ich gehört habe, schnell gemacht, cooles, kleines Tool.
Lukas Steurer
00:15:31
Die Session ging auf jeden Fall länger als eine Dreiviertelstunde und da saßen auch alle wirklich noch dabei und haben Mittagspause ein bisschen geopfert. Die kamen sehr gut an die Session. Ja, ja. War auch eine große Diskussion. Und dann hatten wir noch das Thema auch, glaube ich, eine Session mit Anforderungsmanagement, Stakeholder-Management, wenn ich richtig dabei bin, ich merke, an manchen Stellen ging der Tag irgendwie anders vorbei.
André Friedrich
00:15:57
Ihr merkt, wir waren alle an ganz vielen Stellen unterwegs und haben nicht alles mitgekriegt, aber einer der Teilnehmer hatte ja eine ganz coole Anwendung mitgebracht und hat sie da auch vorgestellt. Der hat sich nämlich mit der Hilfe von KI und auch modellbasiert, also der hat halt auch wieder Unterlagen benutzt, in denen Modelle, zum Beispiel Riemann-Thoman oder sowas, als Modell, als Know-how quasi einfach der KI zugesteuert wurden. Und hat sich Personas erstellt, mit denen er dann quasi den Umgang mit Stakeholdern vorbereitet hat. Verhandlungen durchgespielt hat, Stakeholder-Management durchgespielt hat mit diesen Personas, die er sich in der KI gebaut hat. Und nach allem, was ich von dem dann gehört habe, ist, dass das tatsächlich sehr, sehr gut funktioniert. Wenn man da so ein paar Hypothesen auch mit rein spielt schon mal, ist genau das, was du jetzt auch gesagt hast, wir sind als Coaches, haben wir ja Bilder und haben ja Gedanken im Kopf, die da mit reingibt und dann hat er quasi mit mehreren Personas, die hat er dann auch mit sich und mit den Menschen, mit den Personas, miteinander in die Diskussion geschickt und hat Verhandlungen simuliert und Stakeholder-Management simuliert. Auch eine großartige Idee und hat wohl sehr gut funktioniert.
Lukas Steurer
00:17:22
Hm, sehr schön, sehr schön.
André Friedrich
00:17:24
Verrückt, dass alles geht, oder? Verrückt, dass alles geht, Ideen hat und einfach mal macht. Ich glaube, das ist so das. Und vielleicht funktioniert es irgendwann auch nicht, aber ich glaube, wirklich einfach mal machen, wenn es irgendwie technisch erlaubt ist und möglich ist, nicht, dann wirklich einfach mal machen.
Lukas Steurer
00:17:41
Und da vielleicht, was schon eine hilfreiche Geschichte ist, erleben wir selbst ja regelmäßig, du kannst ja über die kostenlosen Möglichkeiten schon viel abdecken, auch wenn man sagt, als Firma hat man jetzt nicht keinen Bezahlaccount, man kann nur die kostenlosen Varianten vielleicht nutzen, das ist schon mal ein wertvoller Start in unserer Tätigkeit, nichtsdestotrotz, wenn man einen Account bauen kann, wo man noch Quellen reingeben kann, eigene Datenbanken, Weil das erleben wir immer wieder auch bei Kundinnen in gewissen Abteilungen, Personalwesen und, und, und. Material, Literatur, Inhalte, das haben die alle. Und wenn man da eben eine KI damit füttern kann und aufbauend auf diesen Inhalt dann Dinge bauen kann, ist das natürlich nochmal viel, viel wertvoller. Leben wir, wie gesagt, wir haben da auch mehrere Stränge aufgebaut mit Inhalten von uns, mit unserem Wissen. Da kommt dann schon was auch richtig Sinnvolles bei rum. Das wirklich hingucken, dass man das schafft. Wie geht es denn weiter? Was haben wir denn aus den Tagen rausgezogen? So viel kann ich sagen, es gibt einen Blogbeitrag, der ist schon live auf unserer Webseite. André, hast du den Titel parat?
André Friedrich
00:18:53
Ja, habe ich. Der habe ich parat. Der heißt Alumni Treffen 2026, zusammen lernen, Neues entdecken, einfach ausprobieren und machen. Da gibt es halt einen Absatz auch zur künstlichen Intelligenz. Wir können den Link ja eigentlich auch hier im Podcast in den Shownotes verlinken. Machen wir jetzt auch und dann seid ihr direkt da. Aber so könnt ihr auf jeden Fall unsere Website schon mal suchen und werdet die da auf. Ja, und, das andere, was wir gelernt haben, ist, es gibt ein Interesse, es gibt einen Bedarf. Wir werden eine Masterclass anbieten. Das ist ja eines unserer Lernformate, so konzentrierte, fokussierte Classes, zwei Tage in der Regel zu verschiedenen Themen. Und wir werden eine Masterclass anbieten zum Thema KI und Coaching. Irgendwo, ah ja genau, wir haben auch schon zwei Termine, die sind auch schon mal vorgeplant, die werden jetzt auch kurzfristig auf der Website online gehen, die liegen im Oktober diesen Jahres und im Februar nächsten Jahres, wer also Lust hat, sich da mehr mit zu beschäftigen und mehr reinzugehen, nach derzeitiger Planung werden Judith und ich die beiden Termine hosten und durchführen, mal gucken, ob das in der Realität dann auch so passiert, aber das ist der Plan und ja, wer Lust hat, einfach mal auf der Website gucken und anmelden.
Lukas Steurer
00:20:09
Genau. Und da ist wirklich der Gedanke, wenn ihr schon Erfahrungen habt, ein bisschen mit KI, das wäre total hilfreich, dass wir dann da tiefer reingehen können, Unfälle bauen können und ja, Mob-Coden und und und, was sich da ergeben kann, auch durchgeführt wird. Ja, auf jeden Fall richtig schön. Und wenn ihr aber Einzelsessions habt oder wenn ihr was speziell braucht, auch dafür natürlich sind wir da. Wir begleiten ganz viele Organisationen auch im Bereich im Mittelstand oder eben im kleineren Bereich auch damit umzugehen mit der Veränderung, die dadurch entsteht durch KI und die Sorgen, die da auch mitschwingen, damit auch gut umzugehen.
André Friedrich
00:20:47
So ist das. Ich glaube, das ist es erstmal für heute, oder? Wir haben uns schon wieder, eigentlich wollen wir immer 10 Minuten reden und am Ende sind es immer 20 Minuten. Was machen wir falsch?
Lukas Steurer
00:20:56
10 Minuten pro Person.
André Friedrich
00:20:59
Ah ja, oh Gott, da habe ich es nicht verstanden. Dankeschön. Aber ich glaube, wir sind durch für heute. Nichtsdestotrotz, oder? Sehr schön. Ja, hat Spaß gemacht.
Lukas Steurer
00:21:12
Ja, vielen Dank für deine Zeit. Euch da draußen viel Spaß beim Nachhören. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch natürlich gerne bei uns und Anmerkungen und wenn ihr Erfahrungsberichte habt, auch dazu. Ja, sagt Bescheid, kommt vorbei. Dann machen wir mal eine Folge mit euch, mit euren Erfahrungen. Das ist kein Problem. Auch das kriegen wir gelöst. In dem Sinne, gute Woche euch. Bis zum nächsten Mal. Ciao.