Energielevel
Tobias Ranft und Lukas Steurer diskutieren die Verbindung von Emotionen und Energielevels im Alltag. Sie verwenden einen Star Trek-Vergleich und beleuchten das „Mutmeter“ sowie die Rolle von Kommunikation und Teamzielen.
30.12.2025 14 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode des Fokus-Teams werfen wir einen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Emotionen und Energielevels, geleitet von Tobias Ranft und Lukas Steurer. Wir beginnen die Diskussion mit einem spielerischen Vergleich zur Science-Fiction-Serie Star Trek und dem berühmten Spruch über Energie, um den Gedanken des Energielevels im Alltag einzuführen. Lukas teilt seine Erlebnisse und reflektiert über sein aktuelles Energielevel, was den Einstieg in die Thematik erleichtert. Wir tauchen ein in die Idee des „Mutmeters“, das wir bereits in früheren Gesprächen angesprochen haben. Diese Metapher hilft uns, Emotionen und Energie miteinander zu verknüpfen und die Dynamik innerhalb eines Teams zu verstehen. Lukas diskutiert, wie unterschiedliche Menschen auf dieselben Ereignisse unterschiedlich reagieren können, was zu verschiedenen Energielevels führt. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für das Verständnis von Teamdynamiken und der Moderation von Gruppen. Ein zentrales Thema der Episode ist die Frage, welches Energielevel wir als Individuen und als Team anstreben. Lukas hebt hervor, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben könnten, diese Frage für sich zu beantworten, was oft ein fehlendes Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse widerspiegelt. Tobias ergänzt, dass es wichtig ist, diese Fragen zu stellen, auch wenn es manchmal herausfordernd sein kann. Wir sprechen über die Lücke zwischen Innen- und Außenwahrnehmung und wie Kommunikation dabei helfen kann, mehr Klarheit in Bezug auf Energieniveaus zu schaffen. Die Differenzierung von Emotionen in Relation zu Energie ist ein weiterer Punkt, den wir vertiefen. Während einige Emotionen wie Frustration als energiereich wahrgenommen werden können, können sie auch mit niedrigem Energielevel einhergehen. Diese Nuancen betonen die Komplexität von Emotionen und Energie und zeigen auf, wie wichtig es ist, diese Aspekte im Team zu besprechen. Bei der Analyse von Jahresrückblicken und zukünftigen Planungen stellt Lukas die Frage, welche Energielevel wir in verschiedenen Situationen haben möchten und wie wir diese erzeugen können – eine Einladung an die Zuhörer, sich aktiv mit ihren eigenen Erfahrungen auseinanderzusetzen. Abschließend laden wir die Zuhörer ein, ihre Gedanken und Erfahrungen zu dieser Thematik zu teilen, während wir uns auf das kommende Jahr vorbereiten. Die Episode schließt mit einer Reflexion darüber, wie wichtig es ist, diese Diskussion über Energie und Emotionen fortzusetzen, sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Kontext.
Transkript
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres wundervollen Podcasts und hoffentlich
erkenntnisreichen Podcasts Fokus-Team.
Mit mir im Studio ist der Werther Lukas Steuerer. Schön, dass du da bist, Lukas.
Guten Tag.
Und mein Name ist Tobias Ranft.
Ich freue mich, dass ihr da draußen da seid. Ich hoffe, ihr seid gespannt an
euren Hörgeräten und auf das, was wir mitgebracht haben.
Das, über das wir heute sprechen, das erinnert mich tatsächlich.
Ich bin ja auch ein bisschen ein Trekkie-Fan, also ein Star Trek-Fan, ein Trekkie.
Und Captain Picards Spruch, wenn es zum Warp-Antrieb ging, dann hieß es immer, Energie.
Ah, ja.
Da muss ich dran denken, bei dem, was du mitgebracht hast, Lukas.
Mit welchem Energielevel bist du denn da? Wow, Energie.
Ich bin gerade mit einem, würde ich sagen, relativ hohen Energielevel.
Hier sitze ich vor dem Rechner und nehme den im Podcast auf.
Und ja, also mein Energielevel ist hoch. Und Emotion dazu wäre ein freudig,
aufgeregt, aber auch ein wenig angespannt.
Genau. Und dein Zug?
Schwankend.
Energielevel?
Ja, Energielevel ist schwankend. Und ich habe gerade so ein Emotionspaket,
das schwieriger zu greifen ist.
Aber da sind auch ganz viele gute Energievariationen bei. Jetzt bin ich gedanklich
schon sehr schnell bei unserem Mutmeter, über das wir auch schon mal gesprochen hatten.
Das hätte ich jetzt gerne vor mir, um nicht die Energieform,
aber die Emotionsform nochmal genauer benennen zu können.
Ah, ja, stimmt. Hatten wir vor einer Zeit auch drüber gesprochen,
wenn ihr ein bisschen zurückgeht.
Und das ist eine Facette davon, weil im Mutmeter ist eine Achse durchaus immer
wieder auch Energie und darum soll es gehen.
Und dann aber nicht die 1-zu-1-Zuordnung zu einer Emotion, wie es vielleicht
dem Mutmitte dargestellt wird.
Weil erstmal würde ich euch bitten, mal daran zu denken,
es gibt wahrscheinlich viele Situationen bei euch da draußen.
Da habt ihr mal eine Emotion und wenn ihr euch fragt, welches Energielevel habt
ihr da, kommt es zumindest bei mir durchaus manchmal vor, dass ich sage,
das ist zwar die Emotion, aber je nach Situation ist mit der Emotion eine andere
Energie verbunden, ein anderes Energielevel verbunden.
Und wir haben ja gerade so über einen Jahreswechsel, wir sind Ende des Jahres,
Anfang des neuen Jahres unterwegs gerade.
Und ich habe das letzte Woche oder diese Woche ausprobiert,
Jahresrückblick bei einem Team und habe keinen Zeitstrahl gemacht im Sinne von,
welche Ereignisse sind passiert und wie ist es euch da ergangen,
sondern erstmal gesagt, das ist der Energiestrahl und Energieskala und schreibt
mal auf, guckt mal auf das Jahr zurück.
Wo gab es Situationen und wo würdet ihr die einordnen vom Energielevel her?
Wart ihr da eher ein hohes Energielevel, ein niedriges Energielevel?
Und für mich da eine wesentliche Erkenntnis, wenn ich sowas nutze, und da war das auch so.
Es gab Situationen, die wurden von mehreren Kolleginnen benannt,
waren aber für einen Kollegen auf unterschiedlichen Energielevels angesiedelt und angeordnet.
Und auch die Emotionen, weil ich habe dann auch gefragt, welche Emotion hat
sich dann da auch gezeigt.
Aber erstmal ein und dasselbe Ereignis in einem Team, in einer Gruppe,
kann unterschiedliche Auswirkungen auf das Energielevel der Beteiligten haben.
Und das ist für mich direkt die Erkenntnis, da braucht es einen differenzierten
Umgang, auch in der Moderation dafür und in der Begleitung dieses Teams,
Weil jemand, der da gerade vielleicht Energie total low ist,
braucht etwas anderes als jemand, der vielleicht schon echt aufgeregt,
angespannt im Sinne von High Energy unterwegs ist.
Und das war sozusagen die Anregung des Teams, da mal drauf zu blicken,
welche Situation gab es und welchen Energielevel haben die eigentlich so ausgelöst, glaube ich.
Ja, ja, ja.
Ich finde, dass die Möglichkeit oder die Aufforderung darüber zu sprechen auf
jeden Fall den Vorteil hat, Dinge da transparent zu machen,
weil in Bezug auf Energie würde ich sagen, ist der Unterschied zwischen Außenwahrnehmung
und Innenwahrnehmung aus meiner Sicht kann deutlich abweichen.
Und da Dinge in die Sprachfähigkeit zu heben und besprechbar zu machen,
ist mit Sicherheit hilfreich.
Ich fühle mich tatsächlich erinnert an, das hatten wir ja gerade schon am Wicke, an das Mood-Meta.
Ich meine, da sind auch die unterschiedlichen Emotionen quasi nach Energielevel dann geordnet.
Also da kann man das theoretisch umgekehrt machen und sagen,
das ist jetzt eine Emotion mit hoher Energie, aber ich finde,
das ist einfach nochmal eine andere Frage, das fokussiert zu fragen,
mit welcher Energie gehe ich da eigentlich rein und welche Energie habe ich?
Ich weiß gar nicht welche das ist vielleicht auch noch eine spannende Frage,
welche wollen wir eigentlich als Team haben, also was ist eigentlich ein gewünschtes Energieniveau,
und langfristig hat natürlich Energie und Motivation auch was miteinander zu
tun also da zu schauen, ich brauche auf jeden Fall, kann ich sagen in meiner in meiner Arbeit ein,
Energieniveau, das deutlich über normal null liegt.
Sonst würde ich mich auf lange Sicht unwohl fühlen. Und wenn es quasi eher im
neutralen Bereich liegen würde, dann fühle ich mich auf lange Sicht eben unwohl.
Und deswegen suche ich nach gewissen Spitzen und die wären für mich oder zumindest
positiven Ausschlägen, sage ich mal.
Und das macht es hilfreich, wenn wir darüber sprechen, da zu fragen,
wie kann das sein, was müssen wir eigentlich tun, damit das erreicht wird.
Ja.
Ja, ich hänge gerade an der Frage, oder ist es ein Ziel?
Also die Frage finde ich interessant. Welches Energielevel wollen wir eigentlich als Team?
Ich glaube, um diese Frage zu beantworten, braucht es gegebenenfalls auch nochmal
die Frage davor, welches Energielevel möchtest du als Person eigentlich regelmäßig
haben oder stabil haben?
Ja, ja, ja.
Und ich würde sagen, ganz viele Menschen, mir begegnet immer wieder,
so ist die passende Formulierung, immer wieder begegne ich Menschen,
die erst mal diese erste Frage auch schwer beantworten können.
Weil es verlangt da durchaus auch ein Bewusstsein für sich selbst,
in Kontakt sein mit sich selbst an der einen oder anderen Stelle,
zu merken, wo bin ich denn?
Naja, die typische Reaktion,
sage ich mal, die ich in der Moderationsrolle erwarten würde,
in Form von Abwehr, wäre ein, ist mir egal. Also ein Nicht-Auseinandersetzen,
Und ein, ja, ich kann mit allem leben. Und deswegen weiß ich gar nicht,
ob ich diese Frage zu sehr beantwortet haben wollen würde, aber darüber nachzudenken,
die Frage mal zu stellen als Reflexionsfrage und vielleicht gibt es gute Antworten
da drauf oder Antworten, die für das Gesamtteam hilfreich sind,
das glaube ich ist auf jeden Fall wertvoll.
Wenn es gerade nicht beantwortet werden kann, dann glaube ich, ist es auch fein.
Und dann lässt sich vielleicht die Frage anschließen, okay, wo bist du denn
jetzt und fühlt sich das wohl oder in welche Richtung?
Das ist, glaube ich, eine Frage, wie man es nochmal einfacher machen kann,
da nach Richtung zu fragen.
Also sollte das, was du dir wünschst, sollte es gerade nach oben oder nach unten gehen?
Das ist, glaube ich, das würde ich erwarten, dass das schon beantwortbar ist.
Ja, ja. Ich habe aus der Trennung, ich habe vorhin nochmal reingeguckt,
auch Moodmeter, je nachdem, welche Darstellung es gibt, finde ich so eine Emotion wie Frustration.
Ich bin frustriert.
Wird an vielen Darstellungen ein Moodmeter mit einem eher höheren Energielevel eingeordnet.
Ich kann sagen, es gab Momente, wo ich eine Frustration habe,
mit einem sehr niedrigen Energielevel tatsächlich.
Oder wenig Spannung in mir erlebt habe, weil die Frustration mich eher tatsächlich
runtergezogen hat, entladen hat.
Und es gab auch genauso Situationen, wo ich sage, da ist Frust mit einer Nuance
von vielleicht auch Ärger drin, Wut, Zorn in die Richtung. Das ist ein anderes Energielevel.
Und diese Differenzierung finde ich durchaus für mich immer wieder spannend.
Einfacher tatsächlich, ich erlebe ja auch immer wieder Menschen,
du wahrscheinlich auch, wenn du nach Emotionen fragst, ist es gar nicht so leicht zu beantworten.
Und da ist erstmal das Energielevel erstmal, glaube ich, eine einfachere Ebene,
hohes oder niedrigeres Energielevel, als, oh Mensch, welche Emotionen gibt es
denn noch, außer gut, schlecht.
Ja, gut, schlecht und vielleicht.
Und da auch anders in Kontakt zu kommen mit sich, mit den anderen im Team,
finde ich vielleicht auch nochmal eine andere Hürde, eine leichtere Hürde, eine niedrigere Hürde.
Ich glaube, ich würde darauf aufpassen, mich nicht in der Diskussion zu verheddern,
was genau ist jetzt Energie.
Und genau diese Trennung, die du jetzt vorgenommen hast, zu sagen,
ja für mich ist aber dieses Gefühl weniger energiereich.
Mich da eben nicht vom Mutmeter drängen zu lassen in eine bestimmte Ecke,
das halte ich für einen Vorteil, da eben genau den Fokus einmal auf die Energie zu setzen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es in bestimmten Kreisen oder Konstellationen
schwierig ist, danach zu fragen, weil das irgendwie...
Schon auch, ich will nicht sagen, esoterischen Dutch haben könnte,
nach Energie zu fragen, aber für eine Einstiegsfrage und eine Einstiegsbewertung, glaube ich,
ist da jetzt nicht so viel Tiefe drin, dass ich da Gefahr sehe, dass man da abgleitet.
Also so eine Frage da zu stellen.
Und langfristig muss ich mir in der Moderation natürlich Gedanken darüber machen,
rede ich jetzt über eher die Motivation oder eine bestimmte Energieform,
inneren Antrieb und so weiter.
Wie gesagt, das sind aber alles Vertiefungen.
Da glaube ich, brauchen wir jetzt gar nicht so tief drauf einsteigen.
Ja, erst mal probiert es aus, wenn ihr jetzt reinkommt im Jahresrückblick oder
nach vorne blicken wollt, auch welche Situationen wollt ihr haben,
die welche Energie erzeugt vielleicht auch.
Auch das könnte eine spannende Frage sein. Probiert es gerne aus,
lasst uns teilhaben an euren Erfahrungen, schreibt uns gerne,
gebt uns eine Rückmeldung, wie hat es euch funktioniert?
Ist die Spannung durch die Decke gegangen? Das würde uns interessieren.
Und ja, das von unserer Seite.
Wir verabschieden uns und kommt gut ins neue Jahr.
Ja, vielen Dank. Ciao, ciao, Tobi.
Ciao, Lukas. Musik.
Lukas Steurer
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Tobias Ranft
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Lukas Steurer
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Tobias Ranft
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Lukas Steurer
00:01:38
Tobias Ranft
00:02:06
Lukas Steurer
00:02:07
Tobias Ranft
00:02:08
Lukas Steurer
00:02:37
Tobias Ranft
00:05:19
Lukas Steurer
00:07:29
Tobias Ranft
00:08:03
Lukas Steurer
00:08:04
Tobias Ranft
00:08:25
Lukas Steurer
00:09:33
Tobias Ranft
00:11:11
Lukas Steurer
00:12:34
Tobias Ranft
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Lukas Steurer
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Tobias Ranft
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