FOKUS TEAM • BERATUNG JUDITH ANDRESEN (BJA)

BERATUNG JUDITH ANDRESEN

LPP Teamcheckup

In dieser Episode besprechen Tobias Ranft und ich die Erkenntnisse aus unserem Team-Check-Workshop. Der Link Personality Profiler (LPP) fördert das Verständnis von Teamdynamik und Persönlichkeitsvielfalt, während Führungskräfte Vertrauen stärken.

13.01.2026 15 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Episode des Podcasts thematisiere ich gemeinsam mit meinem Kollegen Tobias Ranft die wertvollen Erkenntnisse, die wir aus einem kürzlich durchgeführten Team-Check-Workshop gewonnen haben. Wir diskutieren die internationale Relevanz des Link Personality Profilers (LPP) und die Bedeutung, die individuelles und kollektives Verständnis für die Teamdynamik hat. Das Gespräch beginnt mit einem persönlichen Austausch über Dialekte und die Herkunft, was den persönlichen Bezug zu den Themen der Episode verstärkt. Ein zentrales Thema ist der Einsatz des LPP als Werkzeug zur Selbst- und Teamreflexion. Tobias beschreibt, wie das Team erfolgreich den Fragenkatalog ausgefüllt hat, wodurch jede Person ein individuelles Profil erhielt. Diese Profile wurden anonym ausgewertet, und wir sprechen darüber, wie wichtig es ist, die verschiedenen Persönlichkeiten innerhalb des Teams zu erkennen und deren Stärken und Schwächen zu verstehen. Ein essenzieller Punkt ist die Einsicht, dass kein Profil per se gut oder schlecht ist, sondern dass es auf die Ausprägungen und deren Kontext ankommt. Wir stellen fest, dass die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des Tests dem Team geholfen hat, eine tiefere Verbindung zueinander aufzubauen. Der Workshop förderte nicht nur die theoretische Reflexion, sondern auch praxisnahe Interventionen, die es den Teammitgliedern ermöglichten, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Tobias hebt hervor, wie beeindruckend es war, die Energie im Raum zu spüren, als Teilnehmer begannen, sich aktiv mit ihren Profilen und den Auswirkungen auf ihr Teamverhalten auseinanderzusetzen. Zusätzlich thematisieren wir die Rahmenbedingungen, die für einen solchen Workshop wichtig sind. Tobias erläuert, wie viel Vorlaufzeit benötigt wird, um die Auswertungen sorgfältig vorzubereiten, und dass auch der internationale Charakter des Teams berücksichtigt werden sollte, um eine erfolgreiche Kommunikation zu gewährleisten. Wir sprechen über die Rolle der Führungskraft im Team und die Notwendigkeit, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leader und Teammitgliedern zu schaffen, um eine Atmosphäre des Vertrauens zu fördern. Abschließend ermutigen wir die Zuhörer, sich weiter mit dem LPP auseinanderzusetzen und betonen die Bedeutung von Persönlichkeitsprofilen in der Teamarbeit. Die Diskussion bleibt dabei offen für Fragen und Anregungen, um den Austausch über diese spannenden Themen weiter zu vertiefen.

Transkript

Grüß Gott und ein herzliches Willkommen hier im Podcast-Focus-Team. Moin zusammen, hier ist wieder euer Lukas Steuerer im Podcast, gemeinsam mit meinem Kollegen Tobias Ranft. Moin Tobi.
Tobias Ranft
00:00:47
Hallo Lukas.
Lukas Steurer
00:00:49
Freuen wir uns, dass wir wieder eine weitere Folge mit euch aufnehmen dürfen oder für euch aufnehmen dürfen da draußen. Warum gerade so leicht der österreichische Einschlag zu Beginn? Tobias und ich waren im Vorgespräch gerade im Austausch über Kundinnen, die auch aus Österreich kommen. Ich komme aus Österreich und über Dialekte und ja.
Tobias Ranft
00:01:11
Jetzt hast du schon verraten, die Frage hätte mir auf der Zunge gelegen, wo kommst du denn her?
Lukas Steurer
00:01:16
Ja.
Tobias Ranft
00:01:17
Aber vielleicht frage ich schon mal anders. Würdest du sagen, du bist eher ein introvertierter oder extrovertierter Typ? Ja.
Lukas Steurer
00:01:29
Ah, extrovertiert. Ich kann es nicht. Das kann ich nicht verbergen.
Tobias Ranft
00:01:37
Zu wissen, mit wem man es zu tun hat, ist total hilfreich. Und auch sich selber zu kennen ist total hilfreich. Und wir haben ein Werkzeug in unserem Werkzeugkoffer, das nennt sich der LPP, der Link Personal oder Personality Profiler. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob Personal oder Personality. Auf jeden Fall ein recht gut untermauertes, mit Studien untermauertes Werkzeug. Ich glaube, es gibt einen Podcast, in dem wir da schon drüber gesprochen haben, in unserem parallelen Podcast, in unserem B&A-Podcast. Aber wir wollen jetzt eine Ausformung davon darüber sprechen, nämlich bietet es auch die Möglichkeit, wenn man das als Team ausgefüllt hat, anschließend einen Team-Check zu bekommen. Also nochmal ein Vergleich oder eine Zusammenstellung dessen, was man als Persönlichkeiten im Team hat, wie so die Ausprägungen, die psychologischen Ausprägungen sind, welche Rollen typischerweise daraus erwachsen können, auch wie die Motivationsstruktur gestrickt ist und als letztes, welche Verhaltensweisen in dem Team als Kompetenzen vorhanden sind und welche Verhaltensweisen eher weniger ausgeprägt sind. Und all das haben wir jetzt jüngst ausgewertet in so einem Team-Check-Workshop-Tag, in dem sich nicht nur das Team mit dieser Auswertung auseinandergesetzt hat, sondern das abwechselnd auch mit Interventionen in die Handlung und in die Erfahrungsebene gebracht hat. Und das fand ich, das schon mal vorweggenommen, fand ich enorm eindrucksvoll, wie wertvoll diese Erkenntnisse da drin sind, wie gut die Voranalyse und die Vortransparenz der persönlichen Checks quasi eine Auseinandersetzung ermöglicht haben, dann darauf aufbauend, ich habe gehört, wie ich, wo ich mich positioniere, ein Verständnis aufzubauen, wer ist denn hier eigentlich noch? Und dann auch noch quasi in diesem wäre es dann noch in dieser Sprachfähigkeit erstmal auf der rationalen Ebene dann auch eine Auseinandersetzung auf der Handlungs- und ganzheitlichen Ebene, hervorzurufen, zu sagen was bedeutet denn das und wie gehe ich denn jetzt mit meinem Gegenüber um, was braucht mein Gegenüber was kann ich bieten was brauche ich in dieser Konstellation.
Lukas Steurer
00:04:15
Und ihr merkt es schon, Tobi ist total in der Energie, das freut mich total weil der kam genauso aus dem Tag raus Ich bin kurz danach gefragt, Tobi, wie war es denn? Du hast das ja mit Julia gemeinsam gemacht und da kam sofort die Energie, deswegen habe ich gesagt, darüber wollen wir sprechen und sollten wir sprechen. Ich würde gerne einen Schritt zurück machen an, welche Rahmenbedingungen sind denn aus, waren denn wichtig, sind denn wichtig, wenn ich mit so einem Team-Check-Persönlichkeitstest im Team sozusagen dann arbeite? Da gibt es ja durchaus Rahmenparameter, die man vielleicht berücksichtigen kann. Was war da in dem vielleicht, was war wichtig?
Tobias Ranft
00:04:55
Ich weiß gar nicht, ob ich das so verallgemeinern kann. Kann und schon Aussagen über das hinaus treffen kann, als das, was wir jetzt erlebt haben. Ich kann nur sagen, das, was wir da erlebt haben, hat sehr gut funktioniert und die Rahmenbedingungen waren folgende, dass jede Person eben einzeln für sich so einen Fragenkatalog vom LPP ausgefüllt hat und eine persönliche Auswertung bekommen hat. In denen die sich damit auseinandersetzen konnten, verstehen konnten, was meint das? Also das Profil, was da entsteht, ist an sich schon relativ gut verständlich. Nichtsdestotrotz macht es einfach nochmal Sinn, jetzt die Ausprägung zu verstehen, auch nochmal die Wertfreiheit, Wertneutralität da drin zu verstehen, zu sagen, ein bestimmter Ausschlag ist jetzt nicht schlecht oder der ist nicht per se gut, sondern das ist immer die Frage, wie ist die Ausprägung? Und dann sind wir ja sehr schnell bei der Frage, was heißt denn das eigentlich in dem Zusammen? Wenn ich mich verstanden habe, Tobi, ich bin so, ich bin gerne begeistert und ich rede aus meiner eigenen Begeisterung heraus, aber was macht das mit anderen und sind da überhaupt andere? Das ist auch eine Frage, die schließt sich da an und daraus entsteht dann ja tatsächlich auch eine Bewertung. Und wir haben dann uns anonym damit auseinandergesetzt. Also es war nicht klar, wer was hatte. Ich glaube, dass das für sehr viele Teams und Konstellationen sehr gut funktioniert. Und wie gesagt, nochmal, ich glaube, die typische Auswertung findet eher auf der rationalen Ebene statt. Man geht zusammen das Team-Check-Profil durch, erklärt nochmal bestimmte Dinge, vielleicht spricht kurz darüber und dann ist das fertig. Hier in dieser Konstellation war das wirklich wie so ein Retreat für das Team. Die haben da den ganzen Tag aufgetankt und. Haben einfach dadurch, dass dieser Wechsel stattfand von theoretischer Auseinandersetzung und dann konkreter praktischer Umsetzung und Ausprobieren in Zauberstab, in Sinnobelisk, über den wir ja hier gesprochen haben auch und anderen Bausteinen, dass die das direkt umsetzen konnten. Auch in der Art der Bearbeitung, in Kleingruppen, die haben ein Geh-Spräch gemacht, haben nochmal, da haben die Teams, also die Kleingruppen alle davon berichtet, dass sie eine hohe Tiefe hatten und das für sich abgeleitet haben. Und im Nachhinein habe ich zwei, drei, vier Stimmen gehört, die alle gesagt haben, oh, am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, ich wäre lieber Bohlen gegangen und dachte, warum machen wir sowas als Team-Event. Und im Nachhinein dachte ich, das ist eigentlich viel cooler. Das war total cool, dass wir das gemacht haben, weil wir da so eben nicht über Banales gesprochen haben, sondern eben so fokussiert auch in die Tiefe gehen konnten.
Lukas Steurer
00:07:48
Ach, cool. Und haben das gemacht, finde ich ja echt eine mega Erkenntnis, sich und auch das Team im Miteinander besser kennenzulernen. Auch die Kombination mit dem Synobilisk und anderen, Erlebnismomenten sozusagen in Kontakt zu kommen.
Tobias Ranft
00:08:38
Und ich kann tatsächlich auch nochmal was Persönliches berichten, dass die, wer mich kennt, weiß, dass ich hadere mit Standardisierungen und Dinge so machen zu müssen, wie andere mal gesagt haben. Ich mache die gerne auf meine Art und Weise und ich bin selber durch den APP gegangen, das fand ich wertvoll für mich. Aber ich habe gedacht, okay, das war wertvoll für mich. Ich muss das jetzt nicht weiter verfolgen und vertiefen an der Stelle. Und aus dem Workshop bin ich gekommen und habe gedacht, also vielleicht mache ich doch auch die Ausbildung dazu, weil solche Auswertungen dann vornehmen zu können und mit Einzelnen zu besprechen, weil es einfach für das Team enorm wertvoll war. Also sowohl für das Team als auch für die Einzelnen steckte da was drin und es hat einfach... Eine Bearbeitbarkeit hergestellt, die ich in dieser Tiefe so nur an wenigen Punkten bisher gesehen habe oder in wenigen Momenten in meiner Karriere. Ja, ja.
Lukas Steurer
00:09:43
Kannst du vielleicht zu den Rahmenbedingungen sagen, falls es manche interessiert, im Sinne von, wie viel Vorlaufzeit braucht sowas? Ich verstanden, jeder von den Teammitgliedern hat einen Test gemacht, hat die Auswertung gemacht. Also dafür ist Zeit einzurechnen.
Tobias Ranft
00:09:58
Ja, die haben das, glaube ich, innerhalb eines Monats vier Wochen. Das war dann, glaube ich, es gibt immer welche, die noch ein bisschen Nachzügler sind. Aber in diesem Fall war es tatsächlich so, die brauchten nur noch mal eine zweite Erinnerung und dann hat das geklappt. Also vier Wochen waren da ausreichend. Und ja, ich glaube, die sollte man sich aber auch gönnen, weil der Fragenkatalog auszufüllen doch auch einen Moment, ein Tickchen Zeit braucht und auch eventuell nicht so leicht ist. Achso, vielleicht noch ein Hinweis. Das war jetzt tatsächlich ein internationales Team. Also nicht alle waren deutschsprachig. Und sowohl die Auswertung als auch der Fragenkatalog ist international auch verfügbar. Und in der Auswertung dann den Tag über haben wir lustig in Sprachen hin und her gewechselt. Das war auch wichtig, nicht nur auf Englisch zu bleiben, weil doch auch einfach nochmal eine andere Nuancierung und eine Ausdifferenzierung in der Muttersprache jeweils stattgefunden hat und das hat gut funktioniert. Hat an der einen oder anderen Stelle ein bisschen Zeit gekostet. Und ich erinnere mich auch daran, dass wir Stärkenpoker gemacht haben und dann brauchte das, da haben wir tatsächlich Deutsch und dann auch zusätzlich nochmal Englisch übersetzt gesprochen, also wirklich beides auch parallel und ich hatte das Gefühl, dass es super war. Also auch das in internationalen Teams super möglich, total wertvoll.
Lukas Steurer
00:11:27
Und noch eine Frage an der Stelle, vielleicht haben genau diese Frage im Kopf, war die Führungskraft mit dabei? Und jetzt ist sie frei, welche Art von Führungskraft? Das weiß ich in dem Team gar nicht, aber genau.
Tobias Ranft
00:11:41
Ja, die Führungskraft ist auch tatsächlich die komplette Führungskraft gewesen, also Personalführung, Teamleitung und fachliche Führung, die in Person und die war dabei und hat sich aber, ich glaube in der, also ich kenne ja jetzt das Teamprofil, in der Teamprofil-Konstellation hat das sehr gut gepasst. Das muss aber nicht zwingend in allen Teamprofilen so sein und in allen Settings. Das hängt, glaube ich, auch mit der Nähe der Führungskraft zusammen, als auch mit der Vertrautheit des Teams. Die sind jetzt in der Teamentwicklung schon sehr weit vorangeschritten gewesen, mit Ausnahmen. Es sind ein paar einzelne neue dabei gewesen, aber grundsätzlich ist das Vertrauenslevel da sehr hoch und auch die psychologische Sicherheit da gegeben gewesen. Ich glaube, dass man da sich als Team oder als Teamleitung oder als gesamtes Team, wahrscheinlich ist es so, in einem eher juniorigeren Team oder einem neuen Konstellationsteam, da muss man nicht das Team fragen, sondern eher tatsächlich die Führungskraft. Muss da glaube ich in Verantwortung gehen und das abschätzen, was da passt. Aber ich sehe da als beides ist möglich.
Lukas Steurer
00:13:03
Vielen Dank.
Tobias Ranft
00:13:06
Sehr gern.
Lukas Steurer
00:13:07
Also wenn ihr Fragen dazu habt, meldet euch. Habt gehört, Julia und Tobias können an dieser Stelle Antworten liefern, und Tobi ist hochmotiviert sozusagen rausgegangen und motiviert weitergegangen und ja, viel Freude dabei, Tobi, dir an dieser Stelle. Danke. Und vielleicht das eine oder andere auch noch besser über dich da auch nochmal kennenzulernen. Cool.
Tobias Ranft
00:13:32
Bis dahin. Viel Erfolg euch bei der Umsetzung und Und also vielleicht hört ja auch die eine oder andere LPP-zertifizierte Hörerin zu. Das ist, glaube ich, eine lohnenswerte Konstellation oder auch andere Persönlichkeitsprofile zu kombinieren, eben mit dieser Art von Intervention.
Lukas Steurer
00:13:52
Ja, schön. Dann viel Freude und vielen Dank, Tobi, für deine Erzählung.
Tobias Ranft
00:13:59
Danke, bis dahin. Alles Gute.
Lukas Steurer
00:14:01
Bis dahin. Ciao, ciao.