Aktives Engagement in einem Verein – Das geht! mit DL Verein!
Ein Gespräch mit Hansjörg Lienert von der Firma Dräger Lienert
27.02.2026 20 min
Zusammenfassung & Show Notes
Aktives Engagement in einem Verein – Das geht! mit DL Verein!
Ein Gespräch mit Hansjörg Lienert von der Firma Dräger Lienert
In der 306. Ausgabe des IGEL Podcasts spricht Sascha Lang mit Hansjörg Lienert über Engagement in Vereinen und darüber, wie digitale Werkzeuge Inklusion konkret ermöglichen können. Im Mittelpunkt steht die Fachanwendung DL-Verein, die speziell dafür entwickelt wurde, Vereinsarbeit barrierefrei zu gestalten und blinden sowie sehbehinderten Menschen aktive Rollen in Organisationen zu ermöglichen – bis hin zu Vorstandsaufgaben.
Lienert erläutert, wie seine Firma technische Lösungen für inklusive Arbeitsplätze entwickelt und warum barrierefreie Fachsoftware ein entscheidender Baustein für echte Teilhabe ist. DL-Verein unterstützt Vereine unter anderem bei Mitgliederverwaltung, Kommunikation, Veranstaltungen, Buchhaltung und Fundraising und sorgt dafür, dass zentrale Prozesse vollständig digital und zugänglich ablaufen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Fundraising, insbesondere erbschaftsbezogene Spenden. Lienert beschreibt, welche Voraussetzungen Vereine erfüllen sollten, um Vertrauen aufzubauen: gesellschaftlich sinnvolle Arbeit, professionelle Organisation und sichtbare Beteiligung von Menschen mit Behinderung.
Darüber hinaus wird deutlich, dass gute Strukturen und passende Tools nicht nur Abläufe erleichtern, sondern langfristig finanzielle Stabilität schaffen können. Auch kleinere Vereine sollen künftig von angepassten Versionen der Software profitieren.
Die Episode zeigt eindrucksvoll, wie Technologie Engagement stärkt und Inklusion im Ehrenamt praktisch umsetzbar macht. Gleichzeitig macht das Gespräch Mut, Verantwortung zu übernehmen und Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten. Wer erfahren möchte, wie digitale Lösungen Teilhabe fördern und Fundraising strategisch gedacht werden kann, erhält in dieser Folge wertvolle Impulse.
Lienert erläutert, wie seine Firma technische Lösungen für inklusive Arbeitsplätze entwickelt und warum barrierefreie Fachsoftware ein entscheidender Baustein für echte Teilhabe ist. DL-Verein unterstützt Vereine unter anderem bei Mitgliederverwaltung, Kommunikation, Veranstaltungen, Buchhaltung und Fundraising und sorgt dafür, dass zentrale Prozesse vollständig digital und zugänglich ablaufen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Fundraising, insbesondere erbschaftsbezogene Spenden. Lienert beschreibt, welche Voraussetzungen Vereine erfüllen sollten, um Vertrauen aufzubauen: gesellschaftlich sinnvolle Arbeit, professionelle Organisation und sichtbare Beteiligung von Menschen mit Behinderung.
Darüber hinaus wird deutlich, dass gute Strukturen und passende Tools nicht nur Abläufe erleichtern, sondern langfristig finanzielle Stabilität schaffen können. Auch kleinere Vereine sollen künftig von angepassten Versionen der Software profitieren.
Die Episode zeigt eindrucksvoll, wie Technologie Engagement stärkt und Inklusion im Ehrenamt praktisch umsetzbar macht. Gleichzeitig macht das Gespräch Mut, Verantwortung zu übernehmen und Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten. Wer erfahren möchte, wie digitale Lösungen Teilhabe fördern und Fundraising strategisch gedacht werden kann, erhält in dieser Folge wertvolle Impulse.
Mehr unter:
Links zum IGEL Podcast
Podcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“
Webseite: www.inklusator.com
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Hashtags:
#Inklusion #Ehrenamt #Vereinsarbeit #Barrierefreiheit #AssistiveTechnologie #Blind #Sehbehindert #Teilhabe #Fundraising #SozialeInnovation #Digitalisierung #Nonprofit #InklusiveGesellschaft #Engagement #Behindertenpolitik #Selbstvertretung #InklusionLeben #IGELPodcast #Inklusator #BarrierefreieSoftware
#Inklusion #Ehrenamt #Vereinsarbeit #Barrierefreiheit #AssistiveTechnologie #Blind #Sehbehindert #Teilhabe #Fundraising #SozialeInnovation #Digitalisierung #Nonprofit #InklusiveGesellschaft #Engagement #Behindertenpolitik #Selbstvertretung #InklusionLeben #IGELPodcast #Inklusator #BarrierefreieSoftware
In der 306. Ausgabe des IGEL Podcasts spricht Sascha Lang mit Hansjörg Lienert über Engagement in Vereinen und darüber, wie digitale Werkzeuge Inklusion konkret ermöglichen können. Im Mittelpunkt steht die Fachanwendung DL-Verein, die speziell dafür entwickelt wurde, Vereinsarbeit barrierefrei zu gestalten und blinden sowie sehbehinderten Menschen aktive Rollen in Organisationen zu ermöglichen – bis hin zu Vorstandsaufgaben.
Lienert erläutert, wie seine Firma technische Lösungen für inklusive Arbeitsplätze entwickelt und warum barrierefreie Fachsoftware ein entscheidender Baustein für echte Teilhabe ist. DL-Verein unterstützt Vereine unter anderem bei Mitgliederverwaltung, Kommunikation, Veranstaltungen, Buchhaltung und Fundraising und sorgt dafür, dass zentrale Prozesse vollständig digital und zugänglich ablaufen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Fundraising, insbesondere erbschaftsbezogene Spenden. Lienert beschreibt, welche Voraussetzungen Vereine erfüllen sollten, um Vertrauen aufzubauen: gesellschaftlich sinnvolle Arbeit, professionelle Organisation und sichtbare Beteiligung von Menschen mit Behinderung.
Darüber hinaus wird deutlich, dass gute Strukturen und passende Tools nicht nur Abläufe erleichtern, sondern langfristig finanzielle Stabilität schaffen können. Auch kleinere Vereine sollen künftig von angepassten Versionen der Software profitieren.
Die Episode zeigt eindrucksvoll, wie Technologie Engagement stärkt und Inklusion im Ehrenamt praktisch umsetzbar macht. Gleichzeitig macht das Gespräch Mut, Verantwortung zu übernehmen und Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten. Wer erfahren möchte, wie digitale Lösungen Teilhabe fördern und Fundraising strategisch gedacht werden kann, erhält in dieser Folge wertvolle Impulse.
Lienert erläutert, wie seine Firma technische Lösungen für inklusive Arbeitsplätze entwickelt und warum barrierefreie Fachsoftware ein entscheidender Baustein für echte Teilhabe ist. DL-Verein unterstützt Vereine unter anderem bei Mitgliederverwaltung, Kommunikation, Veranstaltungen, Buchhaltung und Fundraising und sorgt dafür, dass zentrale Prozesse vollständig digital und zugänglich ablaufen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Fundraising, insbesondere erbschaftsbezogene Spenden. Lienert beschreibt, welche Voraussetzungen Vereine erfüllen sollten, um Vertrauen aufzubauen: gesellschaftlich sinnvolle Arbeit, professionelle Organisation und sichtbare Beteiligung von Menschen mit Behinderung.
Darüber hinaus wird deutlich, dass gute Strukturen und passende Tools nicht nur Abläufe erleichtern, sondern langfristig finanzielle Stabilität schaffen können. Auch kleinere Vereine sollen künftig von angepassten Versionen der Software profitieren.
Die Episode zeigt eindrucksvoll, wie Technologie Engagement stärkt und Inklusion im Ehrenamt praktisch umsetzbar macht. Gleichzeitig macht das Gespräch Mut, Verantwortung zu übernehmen und Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten. Wer erfahren möchte, wie digitale Lösungen Teilhabe fördern und Fundraising strategisch gedacht werden kann, erhält in dieser Folge wertvolle Impulse.
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Transkript
Mit eurem Inklusator Sascha Lang.
Igel Inklusion, ganz einfach leben. Der Podcast für gelebte Inklusion.
Herzlich willkommen in dieser Ausgabe 306.
Ehrenamt oder Engagement in Vereinen ist ein ganz wichtiger Bestandteil auch
für gute soziale Kontakte und eine wundervolle Integration und Inklusion ins soziale Leben.
Auch Menschen mit Behinderung wollen immer mehr ehrenamtlich oder aktiv in Vereinen
sein, ob blind, sehbehindert oder andere Behinderungen.
Und das ist da auch der wichtigen Technologienbedarf, um mitzumachen,
um mitzuwirken und auch Verantwortungsposten zu übernehmen.
Davon ist Drega Lienert sehr überzeugt und hat deshalb DL Verein kreiert,
einen Tool, was sehr vielen Menschen hilft, auch in der Vereinsführung aktiv zu werden.
Mehr dazu jetzt gleich im Interview mit Hansjörg Lienert, dem Geschäftsführer
von Drega Lienert. Gute Unterhaltung wünscht euer Inklusator Sascha Lang herzlich willkommen.
Die Inklusion ganz einfach leben, der Podcast für gelebte Inklusion.
Und gelebte Inklusion heißt auch, dass man sich engagieren kann.
Und dazu passt mein Gast für die 306. Ausgabe.
Herzlich willkommen, Hans-Jürgen Linert von Drega Linert. Moin. Ja, moin Sascha.
Ja, schon lange her, dass wir zum letzten Mal einen Podcast zusammen gemacht
haben. Aber mir fällt oder mir begegnet regelmäßig eure Werbung.
Und zwar, wenn es um den Begriff Drega Linert und den Verein geht.
Aber bevor wir zu euren Anwendungen-DL-Verein gehen, gib uns mal nochmal einen
kurzen Einblick, wer ist die Firma Dregalinet?
Ja, Firma Dregalinet ist einerseits eine Hilfsmittelfirma, aber ich bezeichne
uns auch gerne als Ingenieurbüro, weil wir außer Standard-Arbeitsplätzen auch
ganz spezielle Sachen machen, bis hin zu Roboteranbindungen.
Also grundsätzlich alles, was irgendwie einen behinderten Arbeitsplatz ermöglicht,
das machen wir, haben riesen Spaß daran.
Und überwiegend arbeiten wir für blinde und sehbehinderte Menschen.
Ich selbst bin mittlerweile auch so gut wie blind.
Aber wir haben auch Menschen mit motorischen Einschränkungen.
Also meinetwegen Leute, die gut gucken können, aber haben keine Hände.
Oder sie haben zwei Hände, aber können sie nicht bewegen oder sowas in der Richtung.
Und ja, herstellerunabhängig verkaufen praktisch alle Standardprodukte,
Breitzeilen, andere Firmen, Bildschirmlesegeräte, Screenreader.
Wir sind tatsächlich die einzige Firma, die mit allen Screenreadern arbeitet,
die es gibt und das schließt Ultimate Screen Access aus den Niederlanden ein.
Eine Großschrift, die auch in problematischen Umgebungen wie Citrix oder in
diesem Hochsicherheitssystem Sina vernünftig läuft.
Du hast es angesprochen, ihr liebt Herausforderungen, wenn ich das so sage,
wenn ihr sagt, wir probieren alle Arbeitsplätze so zu gestalten,
dass sie barrierefrei sind. Also Herausforderung ist euer Geschäft.
Ja, kann man sagen, aber es ist eigentlich mehr so, ich würde eher sagen,
dass wir Spielkinder sind, weil zum Beispiel diese eine Lösung beim Ministerium
für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, wo wir einen Lagerroboter eingebunden haben,
da war ein Mensch im Schreibdienst, hatte keine Arbeit mehr.
Und da kam der damalige technische Berater Eberhard Kröhn, toller Mann,
ist seit vielen Jahren nicht mehr im Dienst, kam der auf die Idee und hey,
ihr habt doch so ein patentiertes Lagersystem, kann der nicht eventuell in der
Materialausgabe arbeiten?
Eine Woche später rief er wieder an und sagte, ich habe was gefunden.
So ein Lagerroboter, Firma Händel aus Süddeutschland.
Und dann haben wir unseren Kontaktmanager mit diesem Lagerroboter verbunden.
Und der Kunde dort arbeitet, ich glaube, seit 2011 mit dem System.
Also es ist ein funktionierender Arbeitsplatz. Und wenn er in Urlaub ist oder
irgendwas, dann benutzen das die anderen.
Also es ist jetzt keine blinden Lösung, so ganz speziell, sondern jeder kann das benutzen.
Und das Ministerium spart Zeit und Geld, weil die finden jetzt ihre Sachen.
Was sie halt vorher nicht gemacht haben. Das nennt man Inklusion.
Inklusion heißt, ich habe es bereits angedeutet, auch wenn man als Person,
blind oder sehbehindert, sich engagieren kann in Vereinen.
Oft scheitert es da aber oder scheiterte es da bis jetzt immer an der Thematik,
wie kann ich mich weiter engagieren, nicht nur Mitglied sein,
sondern auch im Vorstand, eventuell aktiv mitarbeiten, ja, Mitgliederverwaltung,
Buchhaltung und so weiter.
Und da kommt ein Produkt von euch ins Spiel, das nennt sich DL-Verein.
Erzähl uns mal kurz dazu was. Ja, genau.
IGL, Inklusion, ganz einfach leben. Also das Ding ist halt, in Blindenvereinen
wäre es halt nicht nur gut, sondern halt extrem gut, wenn blinde Menschen dort
im Prinzip alles machen können.
Und so kam das, weil wir sind eigentlich die einzige Firma, die Fachanwendungen entwickelt.
Also eine Fachanwendung, also zum Beispiel Microsoft Word ist keine Fachanwendung,
das ist einfach ein allgemeines Programm.
Aber eine Fachanwendung wäre zum Beispiel etwas beim Ordnungsamt oder bei der
Polizei oder also überall, wo
Informationen nach einem vorgegebenen Muster abgearbeitet werden sollen.
Also wir machen Fachanwendungen und eine Fachanwendung heißt DL-Verein.
Und es geht praktisch darum, dass man in einem Verein alles machen können soll.
Also viele Vereine, die haben dann meinetwegen die Kontoauszüge noch in Papierform gehabt und so.
Und mit Einführung von DL-Vereinen ist im Prinzip alles digitalisiert worden.
Blinde Menschen können bis auf die Kontoauszugsebene alles, alles, alles selbst machen.
Fundraising, Kommunikation mit der Bank, Termine, Veranstaltungen und, und, und.
Und es gibt jetzt aktuell einen Aufhänger und zwar ist das das Thema Fundraising.
Das gibt im DL-Verein, also das hat viele Module, muss ich dazu sagen.
Also alles, was wir machen, ist im Grunde genommen so ein bisschen wie so ein
Lego-System, wo du dann sagen kannst, ich brauche dies Modul oder jenes und
so und man kauft dann auch nur das, was man wirklich braucht.
Und der Aufhänger ist jetzt Fundraising. Wir machen, wann ist denn das? Am 3. und 13.
März. mache ich praktisch eine Auftaktveranstaltung im Teilhabeforum.
Also ihr könnt gucken www.dlinfo.de slash Teilhabeforum und da kann man sich auch anmelden.
Und es geht praktisch darum, wie man erbschaftsbezogenes Fundraising macht.
Also nicht so, ja bitte spende 10 Euro oder so, sondern es geht wirklich um Erbschaften.
Und der erste Teil, den ich wiederhole, also einmal abends, einmal am Morgen, deswegen zwei Termine,
da geht es darum, was sind die Voraussetzungen, dass ein Mensch,
der Geld hat, und es gibt viele Menschen, die Geld haben.
Dass dieser Mensch ja was vererbt, ein Haus oder zwei oder egal,
Vermögen, irgendwas, darum geht es.
Und da stelle ich also im Prinzip drei Punkte vor.
Das Erste, das, was der Verein macht, muss wirklich gesellschaftlich sinnvoll sein.
Also ohne das wird kein Mensch Geld geben. Und beim Fundraising,
das ist meine These, geht es nicht im ersten Punkt darum, was zu nehmen,
sondern umgekehrt. Es geht darum, was zu geben.
Also ich muss als Verein wirklich darstellen und das auch wirklich leben,
dass das, was ich mache, sozial sinnvoll ist.
Also Beispiel, irgendjemand erblindet, ist vielleicht alleine,
Kinder, wie das heutzutage ist, Kinder sind in der ganzen Welt verstreut und
jetzt bricht das Sehen weg, wie geil ist das, du gehst in Berlin oder zu einem Verein,
die Leute beraten dich zu Hilfsmitteln, was auch immer.
Also das ist etwas, wenn man in so einer Lage ist, man gerät ja zumindest vorübergehend
in so eine Art Hilflosigkeit, weil das Leben bricht ja zusammen.
Man kann keine Akten mehr führen, Mobilität, Freunde, soziale Kontakte,
Grüßen, bricht alles weg.
Und jetzt gehst du zum Verein und der Verein berät dich und das Ganze kostet nichts.
Also wenn man das darstellen kann, dann ist das der erste Punkt.
Also es muss auf jeden Fall sozial sinnvoll sein.
Der zweite Punkt, der Verein muss super gut organisiert sein.
Weil Sascha, Leute, die Geld haben, das sind meistens Leute,
die auch wissen, wie man Geld zusammenhält.
Und vermehrt. Also Thema Zusammenhang.
Mein Sohn, der Yannick, der ist da so, der macht ja Entwicklungshilfe für die GIZ.
Der ist da in Afrika und weiß nicht wo, überall unterwegs.
Der macht so Seminare, also er macht die nicht selbst, er organisiert das.
Financial Literacy, also finanzielle Bildung. Und zum Beispiel,
was viele Leute machen, sie kaufen einen Fernseher oder eine Waschmaschine oder
ein Auto, weiß egal was, auf Raten. Also auf Pump.
Ja, und das ist zum Beispiel etwas, dass Leute, die wirklich Geld haben,
die machen sowas kaum. Die machen sowas kaum.
Weil wenn du auf Pump kaufst, machst du dich immer abhängig und du arbeitest immer für andere.
Aber die Leute, die wissen, wie man Geld zusammenhält und vermehrt,
die haben das einfach drauf, wie man agiert, damit das Geld eben nicht...
Unnötig ausgegeben wird. Also meinetwegen, wenn man ein Haus hat.
Dann wartet man nicht, bis es ins Dach reingeregelt hat, sondern nee,
dann lässt man mal jemand kommen und der checkt das Dach halt jedes Jahr. So Sachen.
Also der Verein muss richtig gut organisiert sein und das merkt man.
Also zum Beispiel, wenn du eine Einladung machst, dann kommen die Leute,
keiner weiß, wann fängt es an, in welchem Raum und wie, was, wo.
Wenn es so schon losgeht, dann kannst du Gift nehmen, du arbeitest mit echten Profis.
Und das ist wichtig, Der Verein muss richtig gut organisiert sein.
Und der dritte Punkt ist, also zum zweiten Punkt gehört natürlich auch barrierefreie Fachanwendung.
Der dritte Punkt ist eben, dass blinde Menschen dort arbeiten.
Weil wenn du einen ganz tollen Verein hast und es arbeiten nur Sehende,
dann ist halt die Message einfach nicht gut.
Aber wenn du sagen kannst, ja, hier macht jemand Verkauf, wie zum Beispiel die
Berliner, die ein blindengerechtes Kassensystem haben, da können auch Blinder verkaufen.
Wie geil ist das? Oder wenn ein blinder Mensch die Mitgliedsbeiträge checken
kann, er schickt die raus.
Das DL-Verein kommuniziert mit der Bank, die Mitgliedsbeiträge fließen rein,
werden automatisch richtig zugeordnet, eben als Beiträge und nicht als irgendwas anderes.
Also wenn man sowas hinkriegt, dann hat man eben drei Punkte und kann wirklich
überzeugend auftreten und eben Leute dazu bringen, dass sie ihr Vermögen halt
gerne, wenn sie sterben, halt gerne dem Verein überlassen.
Es gibt auch viele Menschen, die sind sehr wohlhabend.
Mir fällt zufällig, ich habe zwar nichts mit ihm zu tun, aber der Sting,
dieser Musiker, Mario Bassist von Police, der hat ja etliche wirklich tolle Immobilien.
Das hatte mir meine Frau gesagt. Die hat dann irgendwann gesagt,
jetzt reicht es mir, weil das macht auch viel Arbeit und, und, und.
Der hat, glaube ich, einen relativ großen Teil seines Vermögens jetzt schon irgendwie...
Für irgendwas vorgesehen und eben nur ein Teil für seine Kinder.
Und er sagt halt, ja, meine Kinder, denen geht es gut.
Und es gibt relativ viele Leute, die eben auch so ticken, dass sie halt sagen,
hey, warum soll ich das jetzt alles meinen Kindern vererben?
Die haben sich selbst schon was aufgebaut.
Also diese Einstellung halt, dass man wirklich der Gesellschaft was zurückgeben möchte, dankbar ist.
Und das sind so die Punkte. Und wichtig ist, dass derjenige,
der da spendet oder Geld gibt, dass er weiß, dass das gut geführt ist,
das hast du gesagt und das ist mit DL-Verein und anderen möglich,
wie du auch gesagt hast, Authentizität, das heißt, wenn ich einen Verein habe,
der sich um Blinden und Sehbehinderte kümmert, wäre es natürlich immer von Vorteilhaft,
wenn auch Betroffene mit engagiert ist, nach dem bekannten Motto,
nichts über uns mit uns. Ja, ja.
Die Teilhabe-Forum, du hast es schon gesagt, auf eurer Internetseite dlinfo.de-teilhabe-forum
kann man sich anmelden. Das ist online am 3. und 13.
März. Gebt uns nochmal kurz auch über eure Teilhabe-Forum-Podcast paar Informationen.
Das heißt, man kann das auch irgendwann nochmal nachhören. Ist das richtig?
Ja genau, du kannst auf Amazon, Apple Podcast, Spotify und so,
also einfach im Podcatcher nach Teilhabe-Forum suchen und dann kann man das
abonnieren, das kommt überall.
Und übrigens diese Veranstaltung zu Fundraising, also ich mache den ersten Teil
und der zweite Teil, den macht Rena und Eric und die zeigen dann auch so praktisch verschiedene Sachen.
Und da ist unser Chefentwickler, das ist ein Ingenieur, der Alex Mara ist dabei
und der steht dann auch zur Verfügung, wenn es noch um Details beim Fundraising
Modul, also wenn es darum geht.
Weil man kann dann so, also es gibt ja dann so auch rechtliche Vorgaben,
Spendenquittungen und weiß nicht was. Und das System macht das alles.
Es gibt da Statistiken, dass man abfragen kann. Dann gibt es Kampagnen.
Dann gibt es Vereine, die machen so etwas wie, also jetzt mal ein Beispiel.
Ein Verein will zwölf Kinder unterstützen und die werden auch vorgestellt und
jetzt gibt es eine Spendenaktion.
Dann kann man sowas machen, dass man sagt, das Spendenkonto A,
wenn da was einkommt, ist das für dieses Kind, Spendenkonto B ist für ein anderes
Kind oder halt für andere Projekte, das ist egal.
Du kannst jedenfalls über die Spendenkontonummer als Spender entscheiden,
wo das Geld hingehen soll.
Also solche Sachen sind dann drin, aber entscheidend beim Fundraising ist eigentlich
die Arbeit mit den potenziellen Spendern, dass man wirklich Beziehungen aufbaut,
Veranstaltungen macht,
wo der Verein sich präsentiert.
Also Menschen, die erblindet sind, können ja in vielen Vereinen auch aktiv mitmachen,
sprich, die unterstützen andere.
Und das finde ich in unserer Szene auch so toll, dass man sich gegenseitig hilft.
Also diese ganzen Sachen und die Fachanwendung DL-Verein, das jetzt einfach nur zur Technik,
das ist halt ein Programm, es ist A, barrierefrei und B, hat es eine ganze Menge
Funktionen, die speziell für blinde und für sehbehinderte Menschen eingebaut wurden,
die einen in die Lage setzen, halt sehr, sehr schnell zu arbeiten.
Also du kriegst, ja, erzähl. Jetzt ist es ja ein Tool, was man kauft.
Jetzt gibt es ja viele Vereine, die finanziell nicht immer so gut aufgestellt sind.
Inwiefern hast du Erfahrungen darüber? Wie kann man das eventuell bei verschiedenen GFK oder so?
Es gibt ja Fördermöglichkeiten auch und nicht, aber für Vereine,
gibt es da Unterstützung für solche Tools?
Ja, du sprichst wirklich einen guten Punkt an, weil wir sind,
also überhaupt DL, die Firma, wir sind ja ein bisschen dafür bekannt,
dass wir im hochpreisigen Bereich unterwegs sind. Stimmt.
Allerdings, die Kostenträger sagen oft, ja, wir nehmen eure Sachen,
weil ihr seid zwar teuer, ihr seid aber mittelfristig günstiger,
weil einfach weniger Wartung, weniger Updates und, und, und kommen.
Jetzt DL-Fein.
Auch eher so ein hochpreisiges Produkt. Wir sind aber momentan dabei,
eine günstigere Version zu machen.
Wir haben konkrete Anfragen, und zwar die Krankenkassen. Es gibt da so ein,
ja, wie soll ich das sagen, ein Schema oder irgendeinen Topf gibt es.
Die Krankenkassen können Vereine fördern und es gibt von uns jetzt in Kürze
eine günstige Version, die ist
halt beschränkt, also du kannst jetzt nicht 10.000 Mitglieder verwalten.
Das gibt es aber und da kann man sich auch bei uns jetzt melden und wir werden
das jedenfalls zusätzlich anbieten.
Weil wir hatten in den letzten zwei Jahren Anfragen, teilweise klitzekleine Vereine.
Ja, ich habe hier einen Verein, wir machen dies und jenes.
Und es war einfach doof, dass wir absagen mussten, weil wir gesagt haben,
ihr kriegt das nicht finanziert.
Selbst finanzieren können wir es schon mal gar nicht. Also da wollen wir was machen.
Ach, und im Übrigen zum Thema kein Geld oder so. Das ist ja oft so,
dass wenn du schlechte Werkzeuge hast, arbeitest du schlecht und bist ineffizient.
Da beißt sich die Katze so ein bisschen in den Schwanz, weil ein Verein,
der gute Werkzeuge hat, der spart ja auch Kosten, kann effizient arbeiten.
Und das ist genau wie bei einer Firma. Eine Firma investiert ja auch ständig
in Produktivität und so weiter.
Und halt ein Verein, der seine Mitgliederverwaltung mit Excel macht,
da hast du im Grunde genommen verloren.
Da kommst du nicht weit. Wie Fundraising und Erbschaft gut funktionieren mit
DL-Verein, das erfahrt ihr am 3. und 13.
März im Teilhabeforum www.dlinfo.de-Teilhabeforum. Dort kann man sich anmelden
und auf allen guten Plattformen kann man das Teilhabeforum nachhören.
Auch noch Berichte oder Podcasts aus vergangener Zeit.
Da gibt es ein gutes Fundus, würde ich mal sagen, mit ganz interessanten Themen.
Hans-Jaglin hat vielen Dank für diese Erläuterungen und bin mal gespannt auf
dieses Teilhabe-Forum, weil das klingt sehr spannend und es gibt sicherlich
ganz viele Informationen,
wie ihr eventuell als Mitglied eines Vereins den Verein nochmal richtig gut
aufstellen könnt, um gutes Fundraising zu machen. Das Geld liegt auf der Straße,
man muss es nur aufheben.
Danke Sascha und grüß den Igel. www.dlinfo.de, dort findet ihr mehr Informationen
und auch natürlich die Informationen zu den jeweiligen Workshops beziehungsweise
Vorträgen, die wir hier angekündigt haben in der Ausgabe vom 27.
Februar ausgestrahlt und die Workshops sind am 3. und 13. März 2026.
Inklusion – ganz einfach leben wird dir präsentiert von Inklusator.
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