IGEL - Inklusion Ganz Einfach Leben

Sascha Lang - Inklusator
Since 04/2021 329 Episoden

SightCity 2026 im Wachstum – Mehr Raum für Innovation, mehr Zukunft für Inklusion

Ein Gespräch mit Dagmar Krutzki – Geschäftsführung der SightCity

29.04.2026 45 min

Zusammenfassung & Show Notes


 
In Episode 318 spricht Sascha Lang mit Dagmar Kruzki über die SightCity 2026 in Frankfurt – die weltweit größte Plattform für Blindheit, Sehbehinderung, Hilfsmittel, Innovation und Austausch. Vom 27. bis 29. Mai wird das Kap Europa wieder zum Treffpunkt für Betroffene, Fachleute, Aussteller, Entwickler, Politik und alle, die Barrierefreiheit wirklich weiterdenken wollen. Die SightCity zeigt sich längst nicht mehr nur als klassische Messe, sondern als lebendige Kommunikationsplattform mit über 150 Ausstellern, mehr als 100 Vorträgen, Workshops, Gaming-Lab, Forum, Sport- und Musikbühne sowie neuen Angeboten zur digitalen Barrierefreiheit. Besonders spannend sind der neue Haptic Guide für WC-Anlagen, die weiterentwickelte SightCity-App mit QR-Orientierung, hybride Vorträge, Live-Untertitelung, Simultanübersetzung und praxisnahe Themen rund um KI, Assistenz, Arbeit, Mobilität und Selbstständigkeit. Dagmar Kruzki spricht offen darüber, wo Innovationen schon im Alltag ankommen, wo Hilfsmittelanbieter mutiger werden müssen und warum der direkte Austausch zwischen Besucherinnen, Besuchern und Ausstellern so wichtig ist. Diese Folge macht Lust auf Messe, Begegnung und Zukunft – und zeigt, dass echte Inklusion dort entsteht, wo Menschen ihre Bedürfnisse aussprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
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In Episode 318 spricht Sascha Lang mit Dagmar Kruzki über die SightCity 2026 
in Frankfurt – die weltweit größte Plattform für Blindheit, Sehbehinderung, Hilfsmittel, Innovation und Austausch. Vom 27. bis 29. Mai wird das Kap Europa wieder zum Treffpunkt für Betroffene, Fachleute, Aussteller, Entwickler, Politik und alle, die Barrierefreiheit wirklich weiterdenken wollen. Die SightCity zeigt sich längst nicht mehr nur als klassische Messe, sondern als lebendige Kommunikationsplattform mit über 150 Ausstellern, mehr als 100 Vorträgen, Workshops, Gaming-Lab, Forum, Sport- und Musikbühne sowie neuen Angeboten zur digitalen Barrierefreiheit. Besonders spannend sind der neue Haptic Guide für WC-Anlagen, die weiterentwickelte SightCity-App mit QR-Orientierung, hybride Vorträge, Live-Untertitelung, Simultanübersetzung und praxisnahe Themen rund um KI, Assistenz, Arbeit, Mobilität und Selbstständigkeit. Dagmar Kruzki spricht offen darüber, wo Innovationen schon im Alltag ankommen, wo Hilfsmittelanbieter mutiger werden müssen und warum der direkte Austausch zwischen Besucherinnen, Besuchern und Ausstellern so wichtig ist. Diese Folge macht Lust auf Messe, Begegnung und Zukunft – und zeigt, dass echte Inklusion dort entsteht, wo Menschen ihre Bedürfnisse aussprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
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Transkript

Mit eurem Inklusator Sascha Lang. Igel Inklusion ganz einfach leben. Dein Podcast für gelebte Inklusion. In knapp einem Monat ist es schon wieder vorbei. Die Side City 2026 macht dann gegen 16 Uhr seine Türen zu. Aber sie hat noch nicht geöffnet. Und wer unseren Podcast kennt und regelmäßig zuhört, der weiß, dass immer rund um den Ende April so die Podcast-Folge kommt, in der wir über die Side City dann sprechen. Bei mir zu Gast wird gleich sein Dagmar Kruzki. Dagmar Kruzki ist die Geschäftsführerin von der Side City und wir sind in der Episode 318. Wir sind in Frankfurt, wir sind beim Cup Europe und wir sprechen über die weltgrößte Messe für Blinde und Zehbehinderte, Side City 2026. Mein Name ist Sascha Lang, ich sage herzlich willkommen. Ich bin euer Inklusator. Schön, dass ihr diese Episode mit uns gemeinsam jetzt genießen werdet. EGEL Inklusion ganz einfach. Herzlich willkommen zur Episode 318. Wir sind Richtung Ende April unterwegs und wer Ende April schon den Podcast regelmäßig hört, weiß, dass sie mit ganz großen Schritten heranrückt. Die SideCity 2026. Bei mir zu Gast Dagmar Kruzke, Geschäftsführerin der SideCity. Welcome to the show. Hallo Sascha, vielen Dank, dass ich wieder dabei sein darf. Ja, es ist ja schon fast traditionell, dass wir uns hier treffen, um über die Side City zu sprechen. 2,2 Milliarden Menschen, habe ich heute gelesen, sind von einer Sehbehinderung betroffen, blind oder sehbehindert. Das ist ja eine ganze Menge, das ist ja fast ein Viertel der Bevölkerung. Also ist die Side City ja ein ganz wichtiger Aspekt. Dagmar, die Side City ist längst mehr als nur eine Messe. Wenn du uns sie kurz beschreiben würdest, wie würdest du sie selbst oder wie würdest du selbst ihre Bedeutung einschätzen für heute, zum heutigen Tag? Also wir definieren die Zeit City mittlerweile selbst nicht mehr als Messe, sondern in den meisten Fällen eher als Plattform, als Kommunikationsplattform für alle, die sich mit dem Thema Blindsehbehinderung irgendwo beschäftigen. Heißt mit anderen Worten, was ursprünglich mal die kleine Tischmesse war, mit einem Tisch zwei Stühle und dann konnten die Aussteller zeigen, was sie denn für Hilfsmittel hatten, hat sich das Ganze sehr gewandt. Und mit den ganzen verschiedenen Bühnen und Angeboten, ist es tatsächlich ein Platz oder ein Event geworden, wo sich Leute austauschen, begegnen, treffen und einfach Themen nach vorne bringen können. Und wir sind sehr stolz darauf, wir sind mittlerweile weltweit die größte Messe bzw. Veranstaltung dieser Art. Und daher sind wir sehr stolz drauf und denken, wir sind durchaus wichtig. Du hast schon gesagt, sie hat sich wesentlich verändert. Ich kann mich noch an die Anfänge erinnern im Sheraton. Ich glaube, ich war sogar bei der ersten oder zweiten Side City dabei, heute im Cup Europa. Wie hat sich für dich die Side City sonst noch so in den letzten Jahren verändert? Was ist anders geworden, außer dass es nicht nur eine reine Ausstellung oder eine reine Messe geworden ist? Es ist tatsächlich der Austausch miteinander. Also wo viele in den vergangenen Jahren oder vor der Corona-Krise, sage ich mal so, war es ein reines analoges Hingehen und Gucken. Und dann war aber auch das, was man an Wissen dort mitnahm oder an neue Kenntnisse über neue Hilfsmittel mitnahm, war das, was man dann zu dem Zeitpunkt hatte. Mittlerweile arg verändert hat sich einfach unsere Welt in Sachen Digitalisierung und da stehen wir dem Ganzen auch nicht hinterher. Das heißt, dass wir das Ganze hybrid gemacht haben, dass man sämtliche Aussteller auf unserer Seite findet und dass die Aussteller auch nicht nur zur Veranstaltung selbst ihre Seiten pflegen, Produkte einpflegen oder Informationen haben, sondern tatsächlich, dass während des Jahres jederzeit auch auf unserer Website tauschen können, sodass sich auch die Website eigentlich zu so einer Art Produktnachschlagewerk oder Aussteller, Hersteller, Vertriebler, Nachschlagewerk entwickelt hat. Und der zweite Standpunkt dabei ist auch zusätzlich, ursprünglich war mal im zweiten, dritten Jahr irgendwann das Side-City-Forum dazugekommen zur Side-City, wo Vorträge zum Thema Medizin, Rehabilitation hauptsächlich eine Heimat fanden, sage ich mal so. Aber auch da war es so, erst mal man hörte sich das vor Ort an, hatte aber nachhaltig übers Jahr was nachzuhören oder sonstiges fast nicht. Wir haben zwar tatsächlich dann irgendwann schon vor Corona angefangen, diese Vorträge, wenn möglich, online zu stellen, die Mitschnitte zumindest hörtechnischer Art. Aber das waren Minimalanfänge, sage ich mal so. Und mittlerweile, wir haben in diesem Jahr beispielsweise wieder über 100 Vorträge dabei auf verschiedenen Bühnen vom Forum, das immer noch dabei ist, immer noch ein Herzstück der Side City ist. Aber auch Workshops übers Gaming und eine Bühne, die wir dieses Jahr auch neu haben, ist die Sport- und Musikbühne. Die ist als einzige allerdings nicht hybrid, muss ich dazu sagen, erkläre ich aber gleich gerne noch. Und natürlich die Ausstellervorträge, dass die Aussteller Wissen über Produkte, nicht nur als Produktvorstellungen, sondern auch zum Beispiel Workshops wie KI-Funktionen in JAWS einfach teilen. Das wird mitgeschnitten, das kann später noch verwendet werden und auch somit sich eine Art Wissensdatenbank bildet. Die Zahlen sprechen ja für sich. 150 Aussteller sind 2026 wieder dabei. Internationalität kaum zu übertreffen. Besucher, wenn man durch die Reihen geht, durch die Besucher, wenn man seine Ohren aufschaltet, hört man nicht nur Deutsch, nicht nur Schweizerisch, Österreichisch. Man hört Französisch, man hört Englisch, man hört Japanisch, man hört Chinesisch. Man hört alle möglichen Sprachen, die da gesprochen werden. Was macht diese Messe zur weltweit größten Messe? Was ist das, was sie auszeichnet? Es sind tatsächlich 157. Also auch da haben wir wieder einen neuen Rekord aufgestellt. Aber wie gesagt, was das Ganze ausmacht, ist der Austausch. Und dass wir mittlerweile auch zugehen und versuchen, Informationen rauszugeben oder Awareness zu schaffen in Gruppen, in Zielgruppen, die eigentlich auf den ersten Blick nur wenig damit zu tun haben. Wie zum Beispiel dieses Jahr haben wir das erste Barrierefreiheitssymposium dabei für digitale Barrierefreiheit. Das richtet sich nicht in erster Linie an den klassischen Side City Besucher, sondern das ist tatsächlich dazu geschaffen, um über diese Themen zu sprechen. In dem Fall hauptsächlich, was sind Tester, wie kann man Tester für die Entwicklung von Barrierefreiheit einsetzen, warum sind Tester im Endeffekt Game Changer für Unternehmen. Und eingeladen haben wir dazu vor allen Dingen auch Mittelstandsentscheider und Gestalter, einfach damit diese nicht nur in diesem Barrierefreiheitssymposium, sondern überhaupt mehr aufmerksam werden auf die Bedürfnisse, was Sachen betrifft. Was Barrierefreiheit angeht. Und ich sage immer, es ist eigentlich das Beste und die beste Schulung auch für Mitarbeiter, die zum Beispiel zu einem so einem Symposium hingehen, wenn sie dann aus den abgeschlossenen Türen sozusagen rauskommen und in eine Umgebung kommen, was die Side City ja ist. Und sehen, wie viel Betroffene tatsächlich da sind, aber wie vital das Ganze miteinander ist und wie groß der Austausch miteinander ist. Gibt es Zahlen oder auch Entwicklungen, auf die du als Geschäftsführerin mittlerweile besonders stolz bist? Es gibt viele Entwicklungen, auf die ich wirklich stolz bin. Das hat nicht nur was mit Zahlen zu tun. Zahlen, du weißt ja, die beste Statistik ist die, die sich selbst anlügt. Aber rein grundsätzlich bin ich einfach auf die Entwicklung sehr stolz. Dass wir halt zusätzliche Informationsangebote geschaffen haben über die Bühnen und solche Dinge. Aber worauf ich auch besonders stolz bin, ist einfach, dass sowohl die Besucher als auch die, Aussteller vermehrt mitdenken, wie man die SideCity als Plattform, als Veranstaltung noch besser und noch barrierefreier machen kann. So haben wir beispielsweise Feedback bekommen von Besuchern, die da waren und sich Notizen gemacht haben, was man konkret verbessern könnte. Nicht als Rumbrummelei oder warum habt ihr dies nicht gemacht, sondern einfach nur als Hinweise und das geht so weit beispielsweise, dass uns jemand gesagt hat, in diesen Ruhebereichen oder Catering-Bereichen, wo man sich zwischendurch mal hinsetzt, es ist manchmal schwer mit Leuten in Gespräche zu kommen. Warum legt ihr nicht auf den Tischen so eine Art Spielkarten aus, nicht zum Spielen, sondern wo dann draufsteht. Was Gesprächsthemen sein können, um miteinander in Kontakt zu kommen. Also auf spielerische Art Kontakte zu schließen und zu anderen Betroffenen. Und auf der anderen Seite, was ich eben sagte mit den Ausstellern, die sich um die Side City bemühen, wir haben einen Aussteller, der macht haptische Drucke beispielsweise. Das ist die Firma Kreie Siegdruck. Aber die haben sich Gedanken darum gemacht, okay, wo sind denn zusätzliche Hürden, die wir vielleicht über unsere Produkte, über unsere Sachen mit entfernen können und sind dann auf uns zugekommen mit einem Projekt, das nennt sich der Haptic Guide. Das ist ein Druck auf einer Platte, der haptisch erfühlbar ist und das betrifft die WC-Anlagen. Das heißt, du wirst es vielleicht kennen. Ein öffentliches Klo hätte ich jetzt fast gesagt. Du weißt nicht, wohin du dich wirklich drehen musst. Wie viele Toiletten sind da? Auf welcher Seite sind die? Wo sind die Waschbecken? Wo ist denn der Mülleimer? Wo ist die Möglichkeit, sich die Hände zu trocknen? Und das kann ja bisweilen, wie du vielleicht bestätigen kannst, recht unhygienisch werden, sich da an Wänden oder Sonstiges entlangzutasten. Und dieser Aussteller ist zugegangen und hat einen Plan dieser WC-Anlage erstellt, der haptisch erfüllbar ist, sodass die sind genau neben der Tür platziert, sodass man sich dort erstmal orientieren kann. Und zusätzlich ist da auch ein QR-Code drauf, dass man sich das vorlesen lassen kann in verschiedenen Sprachen. Und diese Idee fanden wir so toll, dass wir mit dem Cup Europa, beziehungsweise der Messe Frankfurt auch gesprochen haben und gesagt haben, Mensch, Das ist eine Sache, wenn wir das für die Side City da vielleicht installieren oder beziehungsweise als dünnere Folie irgendwo präsentieren. Aber das wäre doch so nachhaltig und auch langfristig ein Gewinn für das Cap Europa. Warum machen wir das nicht als Prototyp sozusagen zusammen und machen das Cap Europa als Gebäude noch barrierefreier? Und darauf ist die Messe auch eingegangen und beteiligt sich auch an diesem Projekt so ein bisschen mit, genauso wie wir, sodass dieser Haptik-Guide als feste Installation dieses Jahr das erste Mal zu finden sein wird. Großartige Idee. Welche Rolle spielt denn künstliche Intelligenz in der aktuellen Ausgabe der Side City? Das ist ja mittlerweile auch, die sind ja, die künstlichen Intelligenz sind ja überall irgendwie. Sie war ja schon sowieso überall mit dabei, aber jetzt wird das Kind ja mittlerweile beim Namen genannt. Ja, das ist schon richtig. In den Vorträgen findet man sehr viel davon, auch in einzelnen Produkten, so wie ich das gesehen habe. Allerdings möchte ich keine einzelnen Produkte nennen. Was ich noch ein bisschen schade finde, ist, dass dieser Trend von den klassischen Hilfsmitteln her meinem Gefühl nach so ein bisschen noch verschlafen wird. Man könnte ja viel mehr machen, allerdings dauert halt, weil das eine kleine Branche ist, weil man kleine Stückzahlen hat, manchmal eine technische Entwicklung eines Hilfsmittels ein bisschen länger, als man sich das wünschen würde, sage ich mal so. Du hast den Haptic Guide bereits erwähnt, sicherlich eine der Innovationen, die dieses Jahr im Vordergrund stehen. Welche Innovationen gibt es denn, wo du sagst, wow, da bist du immer noch geflasht oder beeindruckt von? Naja, wie gesagt, bei den Produkten muss ich ganz ehrlich gestehen, ja, die Aussteller melden, auf ihrer Ausstellerseite können die ihre Produkte anlegen. Das ist aber ein Bereich, den ich ehrlich gesagt nicht ganz so viel im Blick habe. Allerdings gibt es tatsächlich diverse Neuerungen auf der Side City. Es wird zum Beispiel ein Prototyp vorgestellt von einem selbstfahrenden Taxi, das auch für Blinde und Sehbehinderte dann über Sprache nutzbar ist. Leider fährt das Ding noch nicht selbstständig, einfach von den Behörden her noch nicht erlaubt. Aber ich finde es halt sehr spannend, auch solche Studien mitzuzeigen. Hast du das Gefühl, dass die Innovationen, die auf einer Side City vorgestellt werden, auch im Alltag bei den Menschen ankommt? Also gibt es da auch Feedback, dass die Leute sagen, ah ja, das ist in meinen Alltag eingezogen? Ja und nein. Also es gibt so diese und jene Erfahrungen, sage ich mal so. Ein bestes Beispiel ist die Ray-Ban Meta-Brille. Die ist bei ganz vielen Blinden und Sehbehinderten, so wie ich das mitgekriegt habe, mittlerweile fester Bestandteil. Und über die offenen Schnittstellen, die dann Apps wie zum Beispiel Beamer Eyes nutzt, ist die ja noch besser verwendbar. Auf der anderen Seite gibt es aber auch tolle Innovationen, die immer wieder auch auf der SideCity vorgestellt werden, die letztendlich sich aber nicht durchsetzen. Was ich zum Teil sehr schade finde, das kann an Baureihen oder Sonstiges liegen, das kann an Finanzierungsproblemen liegen. Da weiß allerdings immer am besten Bescheid sozusagen, weil er ja das über die SideCity dann verfolgt. Und den du, glaube ich, auch mit im Podcast hast, der Christian Stahlberg, der weiß das immer ganz genau, wo da die neuesten Innovationen auf der SideCity vorgestellt wurden. Genau, das werden wir dann nach der SideCity nochmal machen. Wir werden mit Christian nochmal wieder unseren Rundgang zum Schluss machen. Wenn wir fertig sind mit der SideCity, gucken wir nochmal drüber. Aber wo siehst du denn noch große Lücken, wo, wenn du jetzt so die SideCity dir anschaust, auch über die letzten Jahre, wo siehst du noch, wo Bedarf ist, wo noch auch in der Hilfsmittelbranche oder so, wo noch nachgebessert werden müsste? Na, wie gesagt, ich glaube einfach, dass die klassischen Hilfsmittel, die klassischen technischen Hilfsmittel durchaus davon profitieren können, wenn man A, KI Sachen mit reinnehmen würde, zum Teil aber auch einfach nicht. Ich sage mal, so ein bisschen anders denken würde. Ich will gar nicht sagen, dieser eine oder dieser andere Bereich muss weiterentwickelt werden oder da fehlt was. Dafür muss ich aber auch sagen, bin ich selbst zu wenig betroffen. Natürlich weiß ich, was ich mit der SideCity mache. Es ist ein Herzensprojekt, aber anders als viele immer annehmen, Ich kenne nicht jedes Produkt, das jeder Aussteller vor Ort präsentiert und schon gar nicht in der Tiefe. Aber ja, im Endeffekt hilft reden und das, was ich einfach jedem Besucher der SideCity mit empfehle, ist, sei es jetzt bei klassischen Hilfsmitteln oder sei es auch bei neuen Services oder digitalen Produkten, Sprecht die Bedürfnisse an, auf den Ständen mit den Ausstellern. Nur so können Weiterentwicklungen tatsächlich stattfinden. Und auch gerne den Aussteller selbst einladen, ein bisschen weiter zu denken, um die Ecke zu denken, um Bedürfnisse abdecken zu können, sage ich mal so. Dann lass uns jetzt mal, bevor wir auf den Impact der Side City, auf das Thema Gesellschaft und Teilhabe zu sprechen kommen, lass uns jetzt mal auf die Side City dieses Jahr draufwandern. 27. bis 29. Mai 2026, Kap Europa. Das wissen wir, dort findet das Ganze statt. Gib uns mal ein paar Häppchen, was du hast schon ein bisschen angedeutet, das Forum wird wieder präsent sein. Es gibt eine neue Sport- und Musikbühne, die leider nicht online ist. Also ihr könnt nicht vom PC auf der Couch liegen und ein paar Bewegungen machen. Das muss schon vor Ort sein. Aber gib uns mal ein paar Highlights, das Symposium hast du angedeutet, also jetzt bist du dran, jetzt mach uns mal richtig Lust nochmal zu kommen, also ich hab schon Lust, ich bin schon da, aber die anderen da draußen aus nah und fern, warum 2027, 2026 besser gesagt, die Side City ein Muss ist. Naja, ich habe ja schon gesagt, der Austausch ist ganz wichtig und die verschiedenen Bühnen. Also, wir haben auf jeden Fall wieder die Forumsbühne mit dabei und eine Besonderheit, die sich dieses Jahr mit einschleicht sozusagen, ist, dass wir einen Partner gefunden haben, der zum einen eine Live-Untertitelung macht und zwar nicht nur in der ausgegebenen Hauptsprache, sondern auch immer in einer Übersetzungssprache, in dem Fall Englisch und Deutsch, immer ausgetauscht. Wenn englischer Vortrag ist, gibt es auch die deutschen Untertitel und umgekehrt. Und nicht nur die Untertitel gibt es, sondern man kann sich mit dem eigenen Smartphone sozusagen auch das Original-Audio nochmal als Stream reinholen und beispielsweise auch draußen im Garten sitzen in der Sonne und dann das Forum oder auch die anderen Bühnen genießen. Gleichzeitig gibt es aber auch einen Sprachkanal, der eine Simultanübersetzung in die jeweils andere Sprache, also von Deutsch nach Englisch oder von Englisch nach Deutsch, simultan anbietet, sodass wir da noch mehr Leute mit integrieren können. Und dann gibt es, wie gesagt, die Forumsbühne gibt es schon traditionell dabei. Letztes Jahr das erste Mal dabei, dieses Jahr wieder dabei ist der Gaming-Bereich, das Gaming-Lab. Auch da wieder mit ganz spannenden Themen, sowohl in analog als auch in digital. Und wir haben dieses Jahr beispielsweise einen Workshop dabei, wo gezeigt wird, wie man sich klassische Games wie, keine Ahnung, Dungeons & Dragons oder Mario Galaxy selbst als blinder oder sehbehinderter Mensch erschließen kann. Dann gibt es unsere Workshop-Bühne wieder mit ganz, ganz spannenden Themen. Zwei möchte ich gerne nennen. Das eine ist natürlich ein ganz großer Bereich, KI und digitale Barrierefreiheit. Auf der anderen Seite gibt es aber auch beispielsweise einen wunderbaren Workshop mit dem Titel Und jetzt klickst du oben rechts. Und genau da geht es darum, wenn man Assistenzen hat, also sei es jetzt in der Durchführung, wenn man eine Begleitung hat oder am Computer, dieses jetzt klickst du oben rechts ist ja teilweise sehr schwer von der Beschreibung her. Und es ist im Endeffekt ein Workshop, wie man Kommunikation effektiv gestaltet mit Betroffenen, um denen weiterzuhelfen. Finde ich ein toller Ansatz, dass das einfach auch, ich sag mal, der Partner mitlernt, wie man da sich sicher kommuniziert. Wir haben auch einen Workshop dabei, da lernen blinde Menschen oder stark sehbehinderte Menschen inklusive Typberatung, wie man sich schminkt, selbst. Also von daher, von Lifestyle bis hin zu wirklich fachlichen, beruflichen Themen ist wieder alles dabei. Wie auch im letzten Jahr ist es so, dass sich für die Workshop-Bühne angemeldet werden muss. Nicht, weil wir jemanden ausschließen wollen, sondern bei allen anderen Bühnen kann man ja kommen und gehen, wie man möchte. Bloß gerade wenn es ums Lernen geht, ist es besser, dann tatsächlich einen abgeschlossenen Raum zu haben, um Dauerstörungen zwischendrin zu vermeiden. Deswegen bitten wir um vorherige Anmeldung. Eine, wie ich ja schon sagte, neue Bühne ist die Sport- und Musikbühne. Ja, sie ist nicht hybrid. Und der Fokus liegt eigentlich in dem Ansatz der Motivation. Das heißt, ein Leben mit Sehbehinderung, vor allen Dingen die, die spät erblindet sind oder die das selbst noch nicht so ganz für sich voreinander haben, neigen oft dazu, so ein bisschen in eine Art Schockstarre zu verfallen in ihrem Leben. Und diese Bühne soll dazu sein, zu zeigen, man ist doch voll dabei, Man muss sich nur trauen. Und von daher kann man von Square Dance über Judo-Einheiten bis hin zu Yoga oder Selbstverteidigung alles mitmachen. Man muss nur einfach reingehen in den Raum und mitmachen. Da wir aber unter anderem auch ursprünglich einen Vortrag angemeldet bekommen haben, der ist leider zurückgezogen worden. Wo es darum ging, Goalball-Elfmeterschießen zu machen, hatten wir ein bisschen sehr viel Angst um unser Equipment. Das ist der Grund, warum die dieses Jahr noch nicht hybrid ist. Die lebt ja vom Mitmachen und von Aktivität. Da wollen wir erst mal gucken, wie aktiv das Ganze wird, um zu gucken, ob wir nächstes Jahr das Ganze dann tatsächlich auch hybrid hinbekommen. Sehr schön. Und am Mittwoch, den ersten Tag, gibt es ein ganz wichtiges Thema. Das Fokus steht, das ist die Arbeit. Haben Sie uns da ein bisschen mehr dazu erzählen? Aber sicher. Ich habe ja eben schon gesagt, wir haben das erste... Barrierefreiheits-Symposium auf der Side City und das ist, wie gesagt, tatsächlich ganz stark von Arbeit und von den Themen der digitalen Barrierefreiheit im Endeffekt geprägt. Und wir haben als Programm sehr hochkarätige Speaker dabei, wie zum Beispiel den Design-Chef vom Versandhaus Otto, der darüber berichtet, wie Otto zugegangen ist, um ihre eigene Bestell-App barrierefrei zu machen. Das heißt beispielsweise, wenn man die App verwendet und die App schüttelt, dann geht sofort in Kommunikation auf, wo man Barrieren melden kann. Und der Vortrag ist unsere Keynote und dann geht es darum, um Prüfkriterien bei Gutachten beispielsweise oder es wird darüber berichtet, wie die Verkehrsbetriebe Frankfurt ihre Terminals haben überprüfen lassen auf Barrierefreiheit für verschiedenste Gruppen. Und das ist sehr spannend von den Einblicken, ist wie gesagt von der Zielgruppe her auf professioneller Arbeitsebene sozusagen gedacht, um auch Awareness zu schaffen. Welche Rolle spielt in deinen Augen die Side City für die gesellschaftliche Teilhabe? Schwierige Frage, wo man viel darüber nachdenken und diskutieren kann. Die Antwort von mir dazu, die Rolle ist noch nicht so stark, wie ich sie gerne hätte. Ja, Es ist wichtig, eine Messe oder eine Veranstaltung zu haben wie die Side City, um Awareness zu schaffen. Die Side City hat bloß über Jahre sozusagen auch in ihrer eigenen Branche festgesteckt und hat zu wenig getan, um die Themen an sich nach vorne zu treiben. Das haben wir in den letzten Jahren, seit wir im Kap Europa auch sind, nach Corona vermehrt als Auftrag gesehen und auch entsprechend umgesetzt. Heißt übersetzt, die Vereine, Verbände und sonstige, die machen eine großartige Arbeit, auch um Awareness zu schaffen über verschiedenste Aktionen, haben aber zum Teil fast schon den Nachteil, dass sie alle ja ihre Mitglieder unterstützen möchten und nicht als ein Sprachrohr auftreten. Das heißt, teilweise so eine Art Konkurrenzgedanken auch noch mit im Spiel ist, auch wenn das sehr schade ist. Und das gilt natürlich für die Hilfsmittelanbieter ganz allgemein gesprochen auch. Und die sprechen zu wenig aus einem Rohr einer Stimme, um Lobbyarbeit oder ähnliches nutzen zu können oder machen zu können. Und ich glaube, dass die Side City auf Dauer da tatsächlich ein wichtiger Baustein ist, um die Themen mit weiter nach vorne zu bringen. Du hast es schon vorhin angedeutet, du wünschst dir, dass die Besucher und Besucherinnen auf der Side City ganz gezielt auf die Aussteller hingehen und zugehen und sagen, das brauche ich, das ist mein Bedürfnis, da könntet ihr noch und hier könntet ihr noch. Wie wichtig ist denn der Austausch insgesamt zwischen betroffenen Industrie und Politik auf der SideCity? Auch da muss ich sagen, wichtig auf jeden Fall und sehr wichtig sogar, aber wir haben noch nicht hundertprozentig die Anwesenheit der Politik, damit da tatsächlich entsprechend der Austausch stattfindet. Und das hat weniger damit zu tun, dass wir uns nicht drum bemühen, sondern wir kriegen tatsächlich zum Teil eher Absagen, sowohl von der Politik als auch als Beispiel, wo man drüber lächeln kann oder auch nicht oder sich drüber aufregen kann. Wir haben, versuchen sehr viel auch die Presse mit ins Boot zu holen, um halt Awareness zu schaffen. Und vor drei Jahren hat uns dann ein Redakteur gesagt, naja, solange sie keinen rollstuhlfahrenden Blinden mit Regenbogenflagge im Hintergrund haben. Interessiert uns das Thema nicht. Das ist einfach schade und ist totaler Bullshit, aber wir können es leider nicht ändern. Aber wir versuchen es weiter. Mir fällt ein bisschen auf, persönlich, ich besuche ja regelmäßig die drei für mich größten Messen, die es so in Deutschland zum Thema Behinderung und Teilhabe gibt, die Rehab, die RehaCare, die SideCity. Mir fehlt noch ein bisschen die Synergie unter diesen Thematiken. Ich stelle ja trotzdem in der Gesellschaft fest, es gibt nicht nur den Rollstuhlfahrer, es gibt nicht nur den Gehörlosen, es gibt nicht nur den Autisten, sondern alle haben irgendwo vielleicht, der eine hat die Blindheit dabei, der andere hat und so weiter. Also die Vermischung der Behinderungen ist ja mittlerweile trotzdem eine sehr große Entwicklung in unserer Gesellschaft. Man hat nicht nur die eine Behinderung. Fällt mir aber auf, dass das auf den gesamten Messen noch nicht so präsent ist. Wo liegt da die Schwierigkeit? Und was bei den anderen Messen die Schwierigkeit ist, ist glaube ich. Das darf ich nicht sagen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, das ist einfach meine persönliche Meinung, es ist sehr schwer, alles unter einen Hut zu bekommen. Die SideCity unterscheidet sich ein wenig von den anderen Messen, die du ja auch kennst. Einfach darunter, dass wir von vornherein sagen, wir haben den Fokus auf Blindheit und Sehbehinderung, was mittlerweile auch tatsächlich erweitert wird, um die, die Taub- und Taubblindengeschichten, sodass wir da immer mehr Angebote tatsächlich und Aussteller kriegen. Ich finde es insgesamt teilweise ein bisschen schade und schwer, dass der Austausch zwischen den einzelnen Veranstaltungen, um da mit einer Wort oder einer Richtung zu sprechen, zum Teil sehr schwer ist. Jetzt ist es bei uns so, es ist eine Messe, wo wir sehr viel Herzblut reinstecken und wir sind auch als Messeveranstalter, wir sind ja als GmbH noch gelistet, geht es uns nur um diese eine Messe. Ich muss von daher die Großen so ein bisschen in Schutz nehmen. Ja, die großen Messen sind da, aber sie sind quasi Projekte innerhalb von größeren Messegesellschaften. Also beispielsweise die RehaCare ist von der Messe Düsseldorf, aber die Messe Düsseldorf macht auch, ich glaube die Boot und wie sie alle heißen. Clamping und so weiter, genau. Genau, die verschiedensten anderen Messen, sodass sie teilweise einfach auch einen anderen Fokus dabei haben. Lass uns, bevor wir auf deinen persönlichen Wunsch für 2026 andocken, lass uns nochmal ganz kurz auf die Fakten kommen. Es gibt ja Sachen, die geblieben sind, die traditionell und wichtig sind. Ich breche da die Messeguides an. Gib uns nochmal ein paar Fakten, Informationen für die Besucher, die sich jetzt entscheiden. Man sollte sich vorher registrieren, glaube ich. dann hat man auch einen einfacheren Zugang. Es gibt mittlerweile auch dann den digitalen Zugang über die App. Erzähl uns da mal ein bisschen mehr zum Zugang und zur Information. Wo finde ich was? Na klar. Ja, mit dem Registrieren hatten wir die letzten Jahre auch schon. Dazu möchte ich einmal ganz klar und offen was sagen, weil mir das tatsächlich in den letzten Tagen wieder begegnet ist. Ja, wir sagen, der Eintritt ist 5 Euro und wenn ihr euch registriert, könnt ihr kostenfrei rein. Da bekamen wir die Kritik beispielsweise, dass wir so eine Art Zweiklassengesellschaft davon machen. Darum geht es uns nicht, sondern wir sind gezwungen sozusagen durch den Hauseigentümer, in dem Fall die Messe Frankfurt, sowie die Polizei und die Feuerwehrkräfte, dass wir nachhalten als Liste, als Überbleibsel von Corona, wer denn uns tatsächlich besucht. Und deswegen müssen wir eine Registrierung machen. Das ist dieses Jahr sogar noch verschärft worden in der Form, dass wir ab jetzt nachweisen müssen, wie viele Personen zu welchem Zeitpunkt im Haus sich befinden. Das heißt, die Registrierung läuft so ab, online auf unserer Website kann man sich registrieren, bekommt dann als E-Mail-Antwort direkt ein Ticket mit QR-Code für jeden, der in dem angemeldet ist, das heißt für den Anmelder selber als auch für die Begleitperson. Jeder hat ein eigenes QR-Ticket, das wird am Eingang gescannt und wenn man das Haus verlässt, wird das Ganze wieder gescannt. Im letzten Jahr war es ja noch so, dass wenn man dann reinkam, musste man erst zur Empfangstheke sich das Tagesarmbändchen holen. Dieser Schritt entfällt. Das heißt, nach dem Scan kann man sich frei im Kapp Europa bewegen. Für diejenigen, die sich nicht registrieren wollen oder halt nicht im Vorfeld ihre Daten abgeben wollen, auch das ist völlig in Ordnung. Man kommt dann, man geht einmal tatsächlich zur Theke vorne und bekommt dann da ein Tagesticket, mit dem man auch rein und raus kann. Uns geht es, wie gesagt, tatsächlich überhaupt nicht um die 5 Euro Eintritt. Und wenn ich das von den letzten Jahren sagen darf, ich glaube, wenn wir überhaupt mit den 5 Euro Eintritt 50 Euro zusammengekriegt haben, war das schon viel. Nicht unbedingt, weil die Leute bezahlt haben, sondern man muss nur vernünftig mit uns reden und Begründungen sagen, warum man denn das eine oder andere nicht möchte. Oder auch nicht kann. Nicht jeder kann das digital. Genau. Also man muss nur mit uns reden. Das ist erstmal ganz wichtig. Von daher, wie gesagt, das ist das zweite Drinnen, dieser Weg erstmal zum Tresen, um ein Tagesambient hier zu bekommen, das entfällt. Sie können sich dann sofort auf die Ebenen und auf den Weg zu den einzelnen Ausstellungen und Vorträgen begeben. In den Katalog gibt es nach wie vor kostenfrei. Tresene einfach vorbeikommen, auch die haptischen Pläne, falls jemand einen braucht, sowohl vom Programm her oder auch von den Hallenplänen, kann am Empfang einfach abgeholt werden. Und was als kleines Gimmick zusätzlich neu ist, es ist ja lange Messetage, vor allen Dingen, wenn man auch die App benutzt, da komme ich jetzt gleich noch zu, können ja dazu führen, dass das Mobiltelefon den Geist aufgibt oder man Strom braucht. Und das war einer der am meisten als Feedback eingetragenen Kommentare, dass es zu wenig Steckdosen zum Laden der Handys gibt. Man kann jetzt zum Empfangstresen kommen und wir laden das Handy eben auf, Oder man leiht sich bei uns gegen eine Kaution eben einen Akkublock und kann den dann direkt fürs Handy mitverwenden. Okay, fürs nächste Jahr vielleicht für die Sportbühne eine Idee. Tandem dahin stellen und radeln für den Strom. Ja, das ist eine Idee. Das könnten wir machen. Kleine Idee am Rande. Ja, man braucht ja nicht unbedingt sogar ein Tandem. Es reicht ja der stationäre Fahrradspiel. Ja, aber ein Tandem wäre wieder inklusiv, dann könnte man das, das hätte was. So, aber das ist jetzt am Rande. Die Guides sind auch noch immer da, die sind auch wichtig, die gibt es aber schon am Frankfurter Hauptbahnhof und so weiter. Also das sind so altbewährte Sachen, die bleiben, die werden auch gut gebucht und gut gebraucht. Das heißt, die Selbstständigkeit ist auch ein ganz wichtiger Fokus bei euch. Genau. Die Guides sind nach wie vor wieder da. Am Hauptbahnhof in der Nähe von Gleis 13 ist nach wie vor der Treffpunkt am Infostand der Deutschen Bahn. Alle circa 15 Minuten werden Guides erscheinen und den Shuttle zum Kap Europa machen und umgekehrt. Was die Rent-A-Guide angeht, die Begleitung, die direkt über die Messe ist, die ist schon sehr, sehr gut ausgebucht. Also zum aktuellen Zeitpunkt, du hattest gesagt, die Folge wird heute noch gestreamt, heute ist ja der 29.04., wenn ich das so sagen darf. Sind noch für Freitag ein paar Slots frei, wo man sich einen Guide für die persönliche Führung über die Messe buchen kann. Alles andere ist schon ziemlich ausgebucht. Aber man kann gerne am Empfang fragen, ob kurzfristig jemand abgesagt hat oder doch noch ein Guide zur Verfügung steht. So, und ansonsten, was die Selbstständigkeit auf der Messe angeht, da gibt es ja unsere SideCity App, die wir letztes Jahr ins Leben gerufen haben, wo man sich mit den QR-Codes am Boden sehr leicht orientieren kann. Die haben wir in den Funktionalitäten für dieses Jahr nochmal ausgebaut. Heißt, erstens mal gibt es noch mehr Stellen mit QR-Codes. Das heißt, dass jetzt auch die WC-Anlagen und sonstiges alles mit QR-Codes ausgebaut sind, sodass man wirklich kaum noch Möglichkeiten hat, verloren zu gehen. Aber man kann die App für sehr viel mehr noch nutzen. Das heißt, zum einen sind jetzt sämtliche Vorträge auch draus mit in der App, nicht nur die Aussteller und die Produkte und man hat jetzt die Möglichkeit, vorher Favoriten zu setzen und somit seine Tour zu planen. Das heißt, wenn man weiß, ich möchte zu Aussteller A, B und C und ich möchte auf jeden Fall auf Stände aufmerksam gemacht werden, die Breilzeilen im Angebot haben, dann kann man dieses vorher notieren und sich sozusagen eine Wunschliste in der App speichern. Und immer wenn man dann an QR-Codes kommt, die vorher gespeichert wurden als wichtige Punkte, wird man durch ein zusätzliches haptisches Signal darauf aufmerksam gemacht. Und man kann es danach abhaken. Es bleibt auf der Liste, aber unter dem Status besucht. Also hat man von daher eine gute Planungsmöglichkeit. Außerdem, bei den Vorträgen ist es so, wenn man sich bestimmte Vorträge markiert hat, dass man die gerne besuchen möchte, bekommt man kurz vorher eine Push-Nachricht. Achtung, dein Vortrag XY geht gleich los. Möchtest du vor Ort teilnehmen, dann hast du hier die Informationen, wie du dahin kommst. Oder möchtest du online teilnehmen, dann kannst du in Zoom gleich mit starten. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, die App ist großartig. Ich habe schon anderen Messen davon erzählt, weil ich finde einfach, das, was ihr da geleistet habt und das, was ihr auch wieder dieses Jahr in der Entwicklung gemacht habt, nicht, weil die SideCity Partner ist, aber ich finde das einfach großartig. Also ich konnte mit der App letztes Jahr mir das Leben wesentlich vereinfachen und deshalb die App runterladen. Sie ist barrierefrei, sie funktioniert, sie geht mit VoiceOver, sie geht auch mit Google, glaube ich. Sie geht mit beiden Anbietern, also wirklich Kompliment für diese App. Das ist viel Arbeit, viel, viel Wuselerei dahinter. Ich weiß, wie intensiv auch Günter Hanke daran arbeitet und guckt, dass das dann auch nutzbar ist als Selbstbetroffener. Also wirklich ein großartiges Kompliment muss ich an dieser Stelle mal loswerden, weil das macht das schon, das macht schon die Messe, die immer größer wird und gefühlt vielleicht für den einen oder anderen unübersichtlicher, macht sie mit der App wieder sichtbarer und übersichtlicher. Muss ich wirklich loswerden. Vielen lieben Dank. Wir haben auch fürs nächste Jahr schon ein Feature geplant, wie das jetzt in Vorbereitung ist. Was wir aber aufgrund der Zeit und auch aufgrund des Geldes einfach nicht ganz umsetzen konnten. Aber für nächstes Jahr ist es fest eingeplant. Da wird es so sein, dass wenn man einen QR-Code scannt und sagt, ich möchte aber, Beispiel, ich stehe jetzt gerade vor den Aufzügen auf Ebene 1 und möchte zu Aussteller XY, dann ist dort ein ganzer Navigationsbereich sozusagen mit drin, dass man sagen kann, dann sagt einem die App, gehe bitte die nächsten drei QR-Codes geradeaus, nimm dann zwei links, zwei rechts und lass eine fallen, so nach dem Motto. Und dann bist du an dem Stand. Also sprich, dass wir eine komplette Inhouse-Navigation dort mit verstecken. Großartig. Aber die Entwicklungen brauchen wir auch noch, wenn wir schon alles heute haben, dann wird es ja langweilig für nächstes Jahr. Sie brauchen immer noch ein bisschen Ansporn fürs nächste Jahr. Das ist sehr gut. Dagmar, die nächste Side City steht vor der Tür. Wir haben gesagt, 29. April haben wir aufgezeichnet. In Deutschland und Luxemburg erscheint der Podcast jetzt rund um die nächsten Tage. Was wünschst du dir für dieses Jahr und vielleicht auch für die Zukunft? Was ich mir einfach rein allgemein wünsche, ist das, was ich auch zu dem Thema Aussteller angesprochen habe. Wenn Wünsche da sind, wenn auch Probleme da sind, sprecht uns offen an. Nur so können wir weiterentwickeln und die Side City ist ein Konzept für die Zukunft. Das heißt, wir wollen nicht nur wachsen an Größe, auch wenn wir uns freuen, dass wir Rekordzahlen bei den Ausstellern haben, sondern wir wollen in Zukunft auch einen wirklichen Unterschied machen und da haben wir verschiedene Pläne, aber wir sind natürlich jederzeit durch Vorschläge, Ideen, aber auch für Kritik komplett offen. SideCity 2026 vom 27. bis 29. Mai 2026 in Frankfurt im Kap Europa unter www.sidecity.net. Ist richtig? Korrekt. Da findet ihr alle Informationen und natürlich in allen Stores die App runterladen und sich im Vorfeld gut damit auseinandersetzen und dann gut planen. Und dann wird die Side City für jeden Besucher und für jede Besucherin online ein Erfolg und auch vor Ort ein Erfolg. Dagmar Krutzki, vielen Dank für deine Zeit. Viel Erfolg. Und das war es für die Ausgabe von heute. Wir sehen uns wieder demnächst. Tschüss, bye, bye. Euer Inklusator Sascha Lack. IGL. Inklusion. Ganz einfach leben. Wird dir präsentiert von Inklusator. Infos zum Inklusator und weitere Folgen findest du unter www.igelmedia.de, Du möchtest uns kontaktieren? Dann schreibe uns eine Mail an moin-at-igel-media.com.