Klimanachbarn – Die Revolution beginnt nebenan

Michael Schindler & Patrick Niedermayer
Since 02/2023 62 Episoden

E57: Ein bisschen mehr Hoffnung!

Patrick in München, Michi in Brüssel und viele kleine Hoffnungsmacher!

02.07.2026 47 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wir kämpfen mit der drückende Hitze, reden über die neuesten Solar‑ und Robotik‑Innovationen und teilen unsere Hoffnungen für eine demokratische Zukunft. Gleichzeitig berichten wir von spannenden Begegnungen bei der EU‑Summer‑School und freuen uns über eine Nominierung. Trotz aller Herausforderungen bleibt unser Optimismus groß – wir bleiben dran und hoffen, dass sich die Energiewende weiter durchsetzt.

  • Wir kämpfen mit der drückende Hitze und reden über die neuesten Solar‑ und Robotik‑Innovationen. 
  • Wir teilen unsere Hoffnungen für eine nachhaltige Zukunft und berichten von spannenden Begegnungen bei der EU‑Summer‑School. 
  • Wir freuen uns über eine Kurzlistennominierung 
  • Wir diskutieren die Herausforderungen der Energiewende, die Dürre in Deutschland und die steigenden CO₂‑Emissionen. 
  • Wir schildern Erlebnisse auf der InterSolar / The Smarter E Messe in München, inklusive beeindruckender PV‑Parks, neuer Robotik‑Lösungen und innovativer Solartechnologien. 
  • Wir reflektieren die Rolle von KI im Journalismus, ihre Chancen und Risiken sowie Workshops und Vorträge bei der EU‑Summer‑School. 
  • Wir betonen die Bedeutung von Demokratie, freiem Journalismus und dem Austausch innerhalb der EU. 
  • Wir beschreiben unsere Eindrücke von Brüssel und dem EU‑Parlament sowie die Erfahrung, als Journalisten eingeladen zu sein. 

Firmen & Organisationen (alle genannt) 
  • InterSolar / The Smarter E 
  • EU‑Parlament / Europäische Union 
  • EU‑Summer‑School 
  • Beyond Content 
  • Euronews (Jeremy Wilks) 
  • Jury Kivimäki (Finnisches Fernsehen)

Transkript

[Intro] Klima Nachbarn - Die Revolution beginnt nebenan. Der Podcast mit Patrick und Michel. Heute ist der 30. Juni 2026 und fast 80% der deutschen Fläche leiden unter Dürre. Leiden werden auch die Fußballfans der deutschen Nationalmannschaft, denn wir sind raus. Patrick, lass uns kurz über letzte Woche sprechen. Wenn wir schon von Dürre reden. Wie hast du die letzte Woche erlebt? Ich hatte Kopfschmerzen, mir war schwindelig, mir ging es nicht so gut in der Hitze. Mir ging es jetzt auch nicht furchtbar, ich habe das Glück, dass ich Schatten habe. Aber an mir geht es nicht vorbei, dieser Gedanke, und das macht mich echt fertig. Wir sind noch weit weg von Netto Null. Wir sind immer noch fast rekordhoch an CO2-Emissionen jährlich. Und solange da noch was reinkommt, wird das heißer, nicht kühler. Null würde bedeuten, dass es nach wie vor der kühlste Sommer für den Rest unseres Lebens ist. Das nervt mich schon sehr. Also das nervt nicht, das beängstigt mich, weil das mich so zurückbringt an die ersten Tage, die ersten Motivatoren, mich mit dem ganzen Thema Klimakrise auseinanderzusetzen und Lösungen dazu. Das war, weil ich Angst hatte um die Zukunft meiner Kinder. Und zu wissen, dass wir wirklich jetzt in so einem Zustand sind, wo die Straßenbahnen nicht mehr fahren, wo Events abgesagt werden, da kannst du vielleicht auch gleich was zu sagen, wo ich körperlich spüre, dass es mir nicht gut geht. Und zu wissen, dass es einer der milderen Sommer, den wir in unserem Leben, in unserem restlichen Leben noch erleben werden, und unsere Kinder, die noch mehr davon haben, noch mehr. Das macht mir wirklich einfach eine Angst. Und ich würde mir wünschen, dass wir da Leute in Verantwortungspositionen haben, die davon wachgerüttelt sind und nicht in klimatisierten Räumen sich denken, es ist ja alles gut. Wir müssen auch nochmal betonen, weil das Argument tatsächlich immer noch nicht tot ist, diese Hitzewellen, die gab es schon mal, ja, aber nicht in der Extreme und nicht die Tage in Häufe, wie sie eben jetzt passieren. Also dieses Argument in den 70ern hatten wir auch mal so eine krasse Hitzewelle. Ja, das war ein Jahr mit, was weiß ich, fünf Hitzetagen und jetzt haben wir halt dreimal so viele Hitzetage. Und gut, kann jeder Mathematik. Und jedes Jahr. Jedes Jahr und das werden nicht weniger. Nimm mal zehn Jahre her, das Spektrum wird nur immer höher. Das eine Jahr in den 70ern, das ist ein schöner Ausbrecher, aber das war es dann auch. Fand's auch schön, es gab einen Tweet von einer AfD-Abgeordneten, die geschrieben hat, jetzt kommen sie jeden Tag mit oder jedes Jahr und jetzt sogar jeden Tag neue Hitzerekorde gemacht. Denkt euch doch mal was Neues aus. Ich glaube, die Frau war ganz nah dran, was zu verstehen. Aber das müsste ja heißen, sie müsste sich umorientieren. Das geht ja nicht. Nee, nee, nee, machen wir nicht. Vielleicht kommt es ja noch. Die Erde wird uns leeren. Also ich habe aber wirklich so eine ganz leise Hoffnung, auch wenn sie wirklich leise ist, dass unserem Kanzler, dem die Produktivität Deutschlands so wichtig ist, dass der vielleicht wirklich sieht. Also ich habe jetzt gelesen im Handelsblatt, dass jeder Hitzetag in Deutschland der deutschen Wirtschaft 431 Millionen Euro an Kosten verursacht, beziehungsweise in Ausfällen verursacht. Kosten kommen. Und es sind über 97 Prozent durch verringerte Produktivität der Mitarbeitenden. Und ja, also als wirtschaftsorientierter Kanzler dürfte das einem doch zu denken geben, hoffe ich. Vielleicht sogar im Wirtschaftsministerium. Das ist ein ganz wilder Gedanke. Und wie du schon sagst, die Kosten sind da noch nicht drin. Das sind nur die Ausfälle. Ja, und die Kosten, die haben wir jetzt gesehen. Das merkst du, wie gesagt, Events, die abgesagt werden. Das heißt, entsprechende Euros, die nicht fließen irgendwie. Oder eben auch sowas wie in Nürnberg stehen die Straßenbahnen still, weil der Asphalt an den Rändern zu weich wurde und aufgequollen ist. Das ist halt echt krass. Die gesundheitlichen Folgen. Die gesundheitlichen Folgen, genau. Aber wir wollen ja auch über was reden. Wir haben trotzdem, letzte Woche waren wir, abseits des Geschlauchtseins, auch trotzdem aktiv. Wir hatten spannende Wochen, wir beide. Wir hatten sehr spannende Wochen. Und wir wollen euch ein bisschen mitnehmen. Und Patrick, du hast irgendwie, ich finde, eine hoffnungsvolle Zeit gehabt, wenn ich das so richtig gesehen habe. Patrick folgt, er sieht in seinem Insta-Feed aktuell gute kleine Inputs, was die Energiewende angeht. Wo warst du denn letzte Woche? Ich war auf der InterSolar, während Michi in Brüssel bei der EU war. Denn wir wurden auch noch eingeladen von der EU, da sprechen wir gleich noch drüber. Aber ich war in München auf der InterSolar, bzw. auf der "The Smarter E", so heißt dieser Messeverbund aus der InterSolar und noch zwei, drei anderen großen Messen. Die InterSolar ist, ich glaube, die größte europäische Messe rund um Solarenergie und erneuerbare Energien. Und war super cool. Also super hoffnungsvoll. Was ich so am meisten mitgenommen habe, war dieses Gefühl von "Holy Moly, sind da viele Menschen und viele Firmen unterwegs, die an der Energiewende arbeiten, die an sauberer Energie für die Menschheit arbeiten." Das war echt abgefahren, mal diese einfach schiere Menge an Menschen zu sehen, die da voller Energie dabei sind. Nicht alle, weil sie die Welt retten wollen wahrscheinlich, manche bestimmt auch einfach nur in wirtschaftlichen Interessen, aber das ist mir ehrlich gesagt egal, solange sie das Richtige tun. Das war schon krass. Nehmen wir uns mal ein bisschen mit, weil für mich klingt das so, ja, da zeigt jetzt jeder sein bestes Solarpanel oder sein schönstes Windrad. Was gibt es denn so für weirde Sachen, die da rumstehen und die du dir da angucken kannst? Also es gibt auf jeden Fall noch PV-Paneele, die man da anschauen kann, aber es ist tatsächlich der kleinere Teil, weil die sind mehr oder weniger alles die gleichen, bis auf irgendwie so Nischendinger. Aber was so wirklich coole Sachen waren, einiges war an Robotik zu sehen, von wirklich sinnvoll bis eher weird. Was war das weirdeste? Pass auf, ich mache kurz den sinnvollen Case und danach mache ich den weirden Case. Der Sinnvolle war, wir sprechen jetzt nicht von Hausdächern, sondern wir sprechen von diesen riesigen PV-Parks, die draußen stehen, irgendwo in der Wüste oder auf Freiflächen. Das ist sauanstrengend, die zu bauen. Und deswegen haben sich Leute gedacht, wie können wir das erleichtern und haben Roboter gebaut. Ich habe zwei Firmen gesehen, die jeweils einen anderen Ansatz davon hatten, aber im Grunde genommen kann man sich vorstellen, das ist zum einen ein autonomer Gabelstapler, der quasi die Paletten mit PV-Modulen dann dahin fährt, wo sie dann auf diese Gestelle montiert werden. Und ein zweiter Roboter, der dann von diesem Gabelstapler mit Saugknöpfen, genauso wie es in der Fabrik übrigens auch gehandhabt wird, mit Saugknöpfen das PV-Modul ansaugt, wie so ein Oktopus, und dann mit dem Roboterarm dahin fährt, wo es dann montiert wird. Das heißt, die Arbeiter und Arbeiterinnen schnappen sich nur noch das Modul, das schon in der richtigen Position ist, schrauben es fest, schließen die Kabel zusammen und fertig. Das heißt, der anstrengende Teil wird von den Robotern übernommen. Ziemlich cool. Also, wie gesagt, auch zwei Firmen, die ich da gesehen habe, mit denen ich gequatscht habe, die das auch schon in der Praxis machen. Total abgefahren. Es gab dann aber noch viel weirdere Roboter. Auf dem sinnvollen Spektrum, fand ich, war dann noch sowas wie Reinigungsroboter, die ohne Wasser dann quasi die Module sauber machen. Wobei es auch mit Wasser, es gab Drohnen, die mit Wasserschläuchen verbunden sind und dann da drüber fliegen, total wildes Zeug. Aber am wildesten fand ich eine Firma, die hatte so eine ganze Roboterflotte von einem Feuerwehrroboter, der automatisch erkennt, wo im PV-Park ein Feuer entsteht, dann dahin fährt und da löscht, bis hin zu einem Rasenmäher und Schneeräumen und Security-Roboter, also wirklich ein Security-Roboter, der merkt, da ist ein Eindruck, dann fährt er dahin mit Blaulicht und so. Wild. Und in meinem Kopf war so, das ist so die Wally-Future. Wir haben da Roboter, die bauen jetzt selbst PV-Parks und wir haben Roboter, die betreiben die PV-Parks selbst, um damit dann aber den Strom zu generieren für andere Roboter, KI und Co. Uns braucht es bald nicht mehr, habe ich mir so gedacht. Da fand ich gleichzeitig irgendwie krass und bemerkenswert, was in Robotik so geht. Und gleichzeitig war es auch so ein bisschen unheimlich. Was für Roboter sind dann in deinen Augen eher sinnlos gewesen oder war das der Polizeiroboter? Ich fand den Polizeiroboter schon irgendwie ein bisschen seltsam. Was fand ich noch sinnlos? Also manche Sachen finde ich einfach nicht durchdacht, so wie diese Drohne, die mit dem Wasserschlauch verbunden übers PV-Feld fliegt. Also erstens, wenn du das wirklich hochdenkst auf einen riesen PV-Park, wie lang müsste dieser Wasserschlauch sein? Je länger der Wasserschlauch, desto mehr zieht das Gewicht die Drohne nach unten. Das heißt, ich glaube, das stößt so sehr schnell an praktikable Grenzen. Und zum anderen hast du halt einen wahnsinnigen Wasserverbrauch, wenn du das alles mit Wasser reinigst. Da hatten andere Firmen halt viel bessere Lösungen. Die hatten quasi einmal an der Reihe der PV-Paneele entlang einmal so einen Bürstenkopf und der bürstet sich dann so einmal durch die komplette Reihe und bürstet einfach ohne Wasser dann die Dinger frei. Finde ich irgendwie sinnvoller. Aber so versucht halt jeder irgendwie sein eigenes Ding. Es gab ein paar Sachen, die ich irgendwie nicht sinnvoll fand. Gab es denn auch Neuigkeiten im Sinne von guten Panels? Kennt jeder? Gibt es da Variationen, die dich fasziniert haben? Und waren dann auch da ein paar sinnlose, sinnvolle? Ja, ich gebe ein sinnloses und ein sinnvolles. Welches magst du zuerst? Das sind sinnlose erst. Das sind sinnlose erst. Ich war bei einem Stand, also was man dazu wissen muss, wir hatten es gerade schon wegen der Hitze. Es war echt ein heißer Tag. Auch in der Messe in München war es trotz Klimatisierung nicht zu kalt. Und ich laufe so bei einem vorbei und da geht so ein Lüftchen. Da bleibe ich mal kurz stehen. Dann habe ich nach oben geschaut und es war quasi eine dicke Säule und oben drauf war ein großer Ventilator, also wirklich ordentlich. Wie so ein Deckenventilator, nur etwas größer. Und dann sehe ich, dass diese Ventilatorenblätter, die sind aus PV-Modulen, Panelen, ganz kleine Zellen, die da drauf sind. Und dann komme ich mit dem so ins Gespräch und er erzählt mir, das ist quasi ein Ventilator für Außen, für den Außenbereich. Zum Beispiel, du sitzt in einem Café, hast einen Ventilator von oben, ist ganz angenehm, aber der Ventilator erzeugt gleichzeitig Strom. Klingt ja erstmal nach einer geilen Idee. Und dann habe ich mir das aber so genauer angeschaut und dachte mir, wie viel leistet denn dieses Teil? Und wie viel verbraucht es? Du müsstest das ja vergleichen mit irgendwas anderem, damit es sinnvoll ist. Dann habe ich ihn so gefragt, wie viel Leistung hat dieser Ventilator an Stromerzeugung? Er sagt ja so 300 Watt. Also das ist für alle, die das nicht einordnen können, wie ein kleines Balkonkraftwerk. Ein kleines Balkonkraftwerk kriegst du für wenige 100 Euro. Und dann hast du halt noch diesen Ventilator-Aspekt davon, der zieht wiederum so 100 Watt. Das heißt, du bleibst so mit 200 Watt übrig an Stromerzeugung. Okay, vielleicht ist es einfach nur ein Ventilator, der sich selbst erhält, wie so ein Taschenrechner mit so Ding. Und dann habe ich ihn gefragt, was kostet denn dieses Teil? 10.000 Euro. Da dachte ich mir so, dafür kriege ich aber ein ordentliches Balkonkraftwerk und einen ordentlichen Ventilator mal 10.000. Und die Klimaanlage noch dazu. Genau, genau. Und dann habe ich gefragt, wer sind denn eure Kunden? Weil das scheint mir jetzt kein wirtschaftlicher Case zu sein. Da meinte ich, also in Saudi-Arabien, da haben wir einige verkauft. In so einem Green Future Hub-Dings, wo die das mehr so als Gesprächsstarter nutzen, als irgendwas Praktikables. Ja, sowas findest du da schon auch. Auf der anderen Seite, was auch so ein bisschen anders war, aber voll cool, die nennen es Ecoplant, heißt diese Firma. Das ist im Endeffekt wie ein Baum. Also du stellst dir vor, unten wie so ein Baumstamm und oben drauf wie so Blätter von einer Blume in sehr, sehr groß. Vielleicht mit einem Durchmesser von 5, 6 Metern oder so. Diese Platte, die oben drauf ist, die rund ist, schon ordentlich und auch die Form hat von einem Blütenblatt, sieht wunderschön aus. Du kannst dich da drunter stellen, den Schatten genießen und oben drauf halt die PV-Paneele. Das Coole ist, dieses Blatt, dieses Blütenblatt sozusagen mit PV-Paneelen, das trackt mit der Sonne mit. Wie eine Sonnenblume. Wie eine Sonnenblume, genau. Das richtet sich nach der Sonne aus und halt immer den perfekten Winkel zu haben. Und dadurch haben sie gesagt, also die kleinere von den beiden Anlagen hatte 3, irgendwas Kilowatt Peak, also Kilowatt Top-Leistung, sozusagen bei perfekter Sonneneinstrahlung. Und er sagt, dadurch, dass die eben mit der Sonne mitwandert, hast du im Vergleich zu einer stationären 3, irgendwas Kilowatt Peak-Anlage ungefähr den doppelten Ertrag. Weil die halt wirklich den ganzen Tag mitfährt. Und das ist schon ganz ordentlich. Und die sind auch so bei 10.000 Euro. Was jetzt ein Ticken teurer ist, würde ich sagen, als eine Dachanlage, aber nicht die Welt teurer. Die richten sich aber primär an Schulen oder halt Campuse und so. Weil sie sagen, wir können da erstmal mit den Schülern und Schülerinnen Modelle bauen, wirklich so aus so Sperrholzplatten. Und dann die Mechanik dahinter verstehen, die Elektronik dahinter verstehen. Und wenn sie das gelernt haben, bauen wir mit den Schülern und Schülerinnen dann dieses Gesamtding. Und dann bauen sie da noch so Zusatzmodule manchmal rein, so in diesen Stamm. Das sind dann ganz oft, er hat gesagt, das sind eine Firma aus den Niederlanden. Die bauen da E-Bike-Ladestationen mit in den Stamm, dass die Lehrer und die Schüler dann direkt ihre Räder laden können. Gibt's auch mit Wallboxen für Autos natürlich. Aber was ich am spannendsten fand, war, die haben so Platten, die Wasser aus der Luft filtern, so kondensieren. Und damit sammeln die Wasser im Inneren von diesem Stamm und du kannst Wasser zapfen. Und ich dachte mir, gerade bei dieser Hitzewelle, stell dir vor, du bist in der Schule, hast dieses, ich finde, wirklich wunderschöne Objekt mitten am Schulhof. Gerne zusätzlich zu einer normalen PV-Anlage auf dem Dach. Und kannst dir dann Wasser unten zapfen, kannst dein E-Bike laden, kannst Schatten haben, davon ein paar. Und du weißt, du hast das mitgebaut und wie das funktioniert. Du wächst doch anders auf in dieser Welt, wenn du schon mal einen PV-Baum mitgebaut hast. Und verstehst, wie der funktioniert und weißt, dass das machbar ist für normale Menschen. Das fand ich richtig, richtig cool. Super pädagogischen Vorteil. Also fand ich mega geil. Wenn uns Lehrkräfte da draußen zuhören, schau euch das super gerne mal an. Also fand ich super cool. Ging es dann nur um Solar oder gibt es auch andere? Wind und Biomasse? Biomasse habe ich gar nicht gesehen. Wind gab es ein bisschen. Es war noch ein bisschen was in Mobilität. E-Auto-Ladestationen, ein paar E-Autos habe ich auch gesehen. E-Trucks habe ich gesehen. Hast du eine kleine Automesse auch? Nee, nicht so richtig Autos. Das war eher so der Mobilitätshub. Und davon waren 90% verschiedene Ladelösungen. Von Wallbox zu Hause bis der neue super krasse Superschnelllader. Auch bei schlechter Netzanbindung können wir dir trotzdem 400 kW Ladeleistung geben, weil wir noch einen Akku mit hinstellen. Das war schon ganz cool. Aber ein paar Autos hat man auch gesehen. Ganz witzig fand ich beim Stand von BYD, einer der größten Akku- und Elektroautohersteller weltweit aus China. Da fand ich es ganz spannend, weil die hatten da ihren BYD C-Lion. Ich kenne mich mit deren Fuhrpark nicht aus, aber das war so ein 5er BMW, Audi A6 Niveau vom Level, damit man es sich vorstellen kann. Ich habe da mal kurz reingeschaut. Das ist wirklich ein schönes Auto. Ohne Einschränkungen. Das sah toll aus. Aber viel cooler als das Auto fand ich die Leute, wie die darauf reagieren. Ich habe da so Leute gesehen, so Boomer-Generationen, Männer, die sich da reinsetzen, dann wieder raus, dann setzen sie sich nochmal rein, dann wieder raus, schauen so dran. Und dann sehe ich so einer, wie er die Tür aufmacht, wieder zu und so diesen Türsound. Und der hat einfach 5-6 mal hintereinander die Tür auf und zu gemacht. Dann hat er so auf den Griff geschaut, als er losgelassen hat, dann hat sich der Griff eingezogen. Und dann ist er kopfschüttelnd weggelaufen. Also ich glaube, dieses Ingenieursgeist des Deutschen wurde gebrochen, als er das gesehen hat. War schon eher lustig. Dass wir hinterher sind oder dass das nichts ist? Ne, ne, ich glaube, die Leute schienen beeindruckt zu sein. Das war wirklich so von der Verarbeitungsqualität, was ich da gesehen habe. Also ich persönlich mag das Interieur von BMW ganz gerne. Ich fand das schicker. Das sah hochwertiger aus. BMW ist jetzt nicht halbwegs normalerweise. Die Luftpreis-Wahrscheinlichkeit. Ja, der kostet nicht so viel wie ein BMW. Also das ist schon irre. Also wenn du das siehst, da kriegst du schon, verstehst du die Sorge um die deutsche Autoindustrie. Wenn wir jetzt schon bei deutschen Innovationen oder eben nicht Innovationen sind, wie hast du es da mitbekommen? Wir wissen ja durch unseren Freund Michael Bukowski, dass wir uns selbst das Grab geschaufelt haben, was die Solarbranche angeht und uns da wirtschaftlich entzogen haben. Kriegt man da einen neuen Vibe mit, einen neuen Ansatz, dass wir doch noch innovativ genug sind, da mitzuspielen bei den großen Transformationen? Puh, schwere Frage. Also du siehst schon große Stände, großer, ich sag mal, ich weihe jetzt mal ein bisschen aus, von österreichischen Firmen. Also Fronius hatte einen wahnsinnig großen Stand. Goehe war präsent, beide aus Österreich. Goehe ist ein Ladesäulenhersteller. Fronius ist ein Wechselrichterhersteller. SMA ist eine deutsche Wechselrichterfirma, riesengroß, waren da sehr präsent. Siemens war sehr präsent. Also da sind schon ein paar deutsche Firmen, die präsent sind. Aber es ist auch eine Messe in Deutschland. Und gefühlt, ich hab's jetzt nicht gezählt, aber gefühlt war da die Quote an chinesischen Firmen bei mindestens 50%. Und die haben sich auch nicht versteckt hinter den großen Messeständen. Da waren ganz kleine chinesische Firmen, aber da waren auch riesige. Also die waren unfassbar, was für riesen Messestände die aufgefahren haben. DJI, Anker, BYD, CATL und Co. sind so ein paar Firmen, die da einfach wahnsinnig große Auftritte hingelegt haben. Also das ist schon krass. Also du hast schon den Eindruck, dass der ganze Bereich Energiewende ein chinesisch dominierter Bereich ist. Und das auf einer Messe in Deutschland. Also das ist wirklich ein spürbares Ding. Wo du merkst, dass Deutsche noch ein Ding haben, wie gesagt, ein paar hab ich genannt, aber in der Software hab ich das Gefühl, dass da einiges passiert ist. Da gab's einen Startup-Bereich, da waren viele deutsche Firmen, kann aber auch verzerrt sein, weil chinesische Startups natürlich nicht das Kapital haben, um dann auf eine Messe zu kommen. Während wenn du sowieso ein Startup aus München bist, dann schnell auf die Messe zu gehen, das ist auch kein Heimspiel, macht's natürlich leichter. Aber da bin ich mit ein paar Leuten ins Gespräch gekommen, das war ganz interessant. Also China ist schon, bevor die Leute wieder kommentieren, China, ist schon echt ein Ding. Also schon krass. Aber um nochmal auf die Menschen zurückzukommen, die du da triffst, was macht es mit dir, mit denen zu sprechen, die so mehr oder weniger begeistert, ich weiß es ja nicht, an der Energiewende mitarbeiten? Das gibt mir super viel Hoffnung, weil ich sehe, ich beschäftige mich ja viel mit dem Thema und weiß, dass da viel unterwegs ist oder so, aber auf einer Fläche so wahnsinnig viele Leute zu sehen, die mit so viel Energie und Enthusiasmus für das Thema arbeiten, das macht mir wirklich ein super hoffnungsvolles Gefühl, weil ich weiß, wir sind nicht alleine damit. Das ist nicht mehr Basteln, was da passiert. Das ist eine fette Industrie, die in diese Richtung schiebt und das sind richtig erwachsene Firmen, die da richtig, richtig, richtig Gas geben. Und das ist schon cool. Auch die Competition zwischen den Ländern und so finde ich eigentlich erstmal was Positives, in der Hoffnung, dass wir da nicht ganz hinten runterfallen, dass da doch noch ein paar Sachen für die deutsche Industrie übrig bleiben, aber grundsätzlich finde ich das erstmal mega zu sehen, wie viele verschiedene Lösungen, auch wie viel Innovationsgeist, wie gesagt, so Ladestationen, stell dir mal eine Raststätte vor, die wollen jetzt einen Ladepark aufbauen mit richtig schnell Ladern, dann brauchen die ja erstmal ein dickes Netz. Wenn du das nicht hast, du findest auf der Messe die Lösung dafür. Die bauen dir da Schnelllader mit integrierten Akkus hin, die quasi immer, wenn kein Auto gerade lädt, lädt sich dieser Akku vor, puffert vor und sobald du lädst, bekommst du doppelt so viel Leistung, wie das Netz eigentlich könnte. Und solche Ideen kommen halt dann irgendwann und das ist halt super stark. Eine Sache möchte ich noch kurz ergänzen. Ich habe schon in der U-Bahn am Morgen mit Leuten gequatscht, die halt da auch hinfahren und das war auch cool zu sehen, weil das hat gleich so ein bisschen mit einem Mythos aufgeräumt, den vielleicht manche hören, so dieses Ding rund um diese großen PV-Parks, die dann mittags ihre Spitze haben und wir verschenken diesen ganzen Strom, das kostet ja alles so viel und papapa. Da ist was dran bei bestehenden PV-Parks, aber das ist deswegen ein Mythos, weil ich habe da mit PV-Planern gesprochen, die halt große PV-Parks bauen und ich habe die gefragt, werden überhaupt noch PV-Parks ohne Speicher gebaut? Und die haben gesagt, nö, machen wir schon seit zwei Jahren nicht mehr. Also du kannst quasi sagen, dieses Problem, über das so viel berichtet wird, das betrifft nur Altanlagen. Aktuelle Projekte, PV-Freiflächenanlagen, die werden alle mit Speicher gebaut, so haben die mir gesagt und das höre ich nicht zum ersten Mal, aber das draußen, wenn du am Stammtisch sitzt, bezweifle ich, dass das Leute wissen. Deswegen muss man das, also für euch, nehmt diese Information mit, Freiflächen-PV-Anlagen werden immer quasi mit Speichern gebaut, damit die diese Mittagsspitze verteilen. Schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen macht es keinen Sinn mehr, das ohne zu machen, haben die gesagt. Also wir brauchen da gar kein Gesetz für, sondern es ist einfach, der wirtschaftliche Anreiz dafür ist da. Fand ich ziemlich gut. Einfach mal wieder eine hoffnungsvolle Woche. Ja, war super cool. Wo wir aber bei Gesetzgebung sind. Du warst in Brüssel, es gab eine Einladung aus der EU, also dem Europäischen Parlament, was schon ziemlich crazy ist, finde ich, dass wir da einfach eine Einladung bekamen. Erzähl mal ein bisschen. Man muss sozusagen, wir wurden ja beide eingeladen, dann haben wir uns aufgeteilt, ich durfte nach Brüssel fahren, in die Hitze, und durfte eine Woche im Parlament verbringen. Und es war die Summer School für Journalisten, Journalistinnen aus ganz Europa. Und es war total ein cooles Treffen von Jungen bis, und ich muss sozusagen, ich bin noch nicht der Älteste da gewesen, aber es gibt eine Altersgrenze, es soll für junge Journalistinnen sein und Journalisten. Und es war total schön, mal so ein bisschen hinter die Kulissen, und was die EU alles so macht, abseits von "uns regieren". Kannst du ein bisschen Kontext geben, wieso es dieses Programm gibt, und wie man sich das dann vorstellt, wenn man da hinkommt? Also wie sieht es da aus, wer ist da so, dass man so ein bisschen mit dir dabei sein kann? Ich nehme mal ein bisschen mit, also meine Erwartungen waren eher, dass es so eine Art Think Tank ist, dass du da hinkommst, und die wollen von jungen Journalisten und Journalistinnen zehren, und wissen, was die so beschäftigt, und was auch immer. Das ist tatsächlich ein School, wie so eine Art Uni, dass du Workshops hast, Vorlesungen hast, und eher was lernen sollst. Und die EU zeigt dir, was die EU auch schon macht. Man muss sozusagen, es geht um KI, um AI und KI, Künstliche Intelligenz. Und das Thema hat sich so durchgezogen, aber nicht jetzt nur negativ, so wie muss man Sachen verhindern, sondern wie kann man es auch nutzen in gutem ... Und dann ... Bevor du zu sehr reingehst ins Inhaltliche, Journalismus wird ja auch so ein bisschen als die vierte Gewalt im Staat bezeichnet. Richtig. Wenn man jetzt von der EU eingeladen wird, um da bei einer School teilzunehmen, also die wollen einem was beibringen, wird man da indoktriniert von der EU? Wird man da gekauft, oder wie würdest du das bezeichnen? Nee, man lernt von Journalisten, freien Journalisten, für uns auch als freie Journalisten. Man muss dazu sagen, jeder von uns hier in Deutschland kann sich Journalist nennen. Also das ist kein geschützter Beruf, Berufbegriff laut Artikel 5 des Grundgesetzes, der ermächtigt dich, Journalist zu sein. Und du darfst dir jetzt in diesem Moment Visitenkarten drucken, mit wo du deinen Namen und Journalist drauf machst. Das ist jedem gegeben, und dementsprechend kommst du da auch an. Ich nehme euch kurz mit auf die Reise. Man geht ja mit einer gewissen Erwartungshaltung dahin. Und wie ich schon gesagt habe, dass es so eine Art Think Tank ist, war dann auch gar nicht so, du wirst erst mal willkommen geheißen, und du kommst dahin und hast ganz viele Eindrücke von anderen Menschen. Du lernst sofort Menschen kennen aus Portugal, bis was ist unser östlichstes Land, ich kann es gar nicht sagen, in der EU. Bulgarien war auch dabei. Und dann hast du ganz viele Eindrücke einfach schon mal durchs Netzwerken bekommen, wie Journalismus in anderen Ländern geführt wird. Ich habe mit einem aus Ungarn sprechen dürfen, was super interessant war für mich, weil ich habe ihn gefragt, wie ist es jetzt so nach Orbán, also nach Orbáns Abtritt. Und er hat gesagt, jeden Tag können wir mehr aufatmen. Und das ist total schön zu hören. Und er hat in einer anderen Session dann auch zu mir gesagt, es ist Wahnsinn, wie weit weg die anderen schon von uns hin, was freier Journalismus angeht oder was Thema KI überhaupt angeht. Dass alle anderen Länder schon gedanklich 15 Schritte voraus sind und Ungarn jetzt erst mal wieder von Null anfangen darf, nach Orbán halt eben freien Journalismus betreiben kann. Also Europa ist nicht so, also man darf es sich nicht als einheitsfrei vorstellen, dass Europa ja alle gleich sind, sondern Europa ist ein Riesenkonvolut an so vielen Kulturen und so vielen Regierungsformen, dass man da gar nicht von einem einheitlichen Journalismus reden kann. Sondern das ist eher ein Austausch, als dass es ein, ja die belehren uns da irgendwie von oben herab. Und alle müssen es den britischen Weg machen oder müssen es den, gut die Briten sind nicht mehr in der EU, aber wir hatten einen aus Wales da, der uns ein Workshop geleitet hat. [HT] Und warum macht die EU das? [DL] Demokratiefördernd. Also das habe ich gelernt, ich bin nochmal neuer Fan geworden von Demokratie. Man fördert dadurch den Austausch der demokratischen Länder, die wir in Europa eben haben. Und all das, auch die Struggles, wenn ich jetzt eben mit dem Kerl von Ungarn geredet habe, das sind so Dinger, wenn du politisch dann auf unser Land schaust, wo du sagst, wir laufen ja in gewissen Bundesländern jetzt auch auf sowas zu, dass dann eben sowas passiert wie Unterdrückung der Medien oder Vereinheitlichung und was auch immer. Wir hatten das ja alles schon mal in Deutschland, da brauchen wir nicht drüber reden. Genau das ist das Wichtige an der Demokratie und dass der Journalismus oder die Medien in dem Fall auch Teil dieser Demokratie sind, die es zu erhalten gilt. Und wie du schon gesagt hast, die vierte Macht, die unabhängig bleibt, da lässt die EU auch die Finger davon als solches. [HT] Ok, lass uns mal reingehen ins Thematische. Du hast schon erwähnt, es ging um KI. Also vielleicht das noch ganz kurz. Da kam eine Einladung vor ein paar Monaten von der EU für diese Summer School. Ich weiß nicht, wie es dir ging. Also ich habe mehrfach überprüft, ob das nicht Spam ist. Es klang so, es kam so unerwartet, dass wir plötzlich von der EU eine E-Mail bekommen. [S] @EU-Parlament oder so. [HT] Genau, wir haben dann echt die Domain Center und die IP-Adressen gecheckt und es schien dann echt valide und war es ja offensichtlich auch. Aber schon eher lustig. KI als großes Thema, worum ging es da? Also ging es da um all die Probleme rund um Wasserverbrauch und Energieverbrauch oder ging es um die Chancen oder ging es darum, wie KI einem die Recherche abnimmt oder vielleicht, dass man das nicht tun sollte, weil es zu fehleranfällig ist. Das war so der Scope und das Feeling, das du mitnimmst. [S] Ich nehme nochmal an, in die Reise, wo ich in Brüssel gelandet bin, wusste ich nicht, was mich da erwartet, weil mein Framing oder meine Vorgedanken zu KI sind ganz klar, wir müssen es erstens richtig nutzen, weil so die Wassermengen und die Datenmengen, die wir brauchen, für KI sind ja meistens nicht produktiv genutzt. Das ist ganz viel für Bild- und Videogenerierung, die ja nicht fördernd ist, sag ich jetzt einfach mal, für den normalen Gebrauch. Und wir bräuchten gar nicht so viele Ressourcen, wenn wir es richtig nutzen würden. Das war so meine Einstellung dahingehend. Es fing dann auch super an mit einer Podiumsdiskussion, wo wir verschiedene Panelisten da hatten, Journalisten aus verschiedenen europäischen Ländern, die von links ganz offen KI und nutzen wir auch schon und ist unser täglicher Gebrauch. Bis hin zu "Alles soll menschengemacht bleiben", also das extreme Anti-KI-Haltung, wo ich irgendwo denke ich in der Mitte gewesen bin, was die Ansichten angeht, dass der eine ein bisschen zu offen mit seinen Daten umgeht und die andere ein bisschen zu verschlossen ist für "Die KI wird niemals das erreichen", wo ich mir denke, schau fünf Jahre zurück, was die KI da erst konnte und was sie jetzt kann. Und man rechnet ja mittlerweile so, die Fähigkeiten einer KI verdoppeln sich alle drei Monate. Und das ist nur jetzt der Status. Also in drei Monaten reden wir wahrscheinlich schon wieder von kürzeren Zeiten. Und das kann sich der menschliche Geist so schlecht vorstellen. Da haben wir in Corona gelernt, exponentielle Wachstumskurven checkt unser Gehirn irgendwie nicht. Und da sind wir jetzt, weil immer die krasseste KI gerade die nächste programmiert oder anlernt. Und damit ist die halt immer gleich um Faktoren besser. Und die lernt dann wiederum die nächste an. Und deswegen ist kein linearer Wachstum leider. Oder vielleicht auch, whatever, keine Ahnung. Weiß gar nicht, ob es leider ist. Und wenn wir schon bei menschlichen Fähigkeiten sind, war die Frage natürlich im Raum gestanden, was unterscheidet uns denn jetzt noch davon? Also wie gerade im Journalismus kann man so seinen menschlichen Abdruck drauf machen? Und dann kamen verschiedene Vermutungen, sage ich jetzt mal, weil Antworten waren es nicht direkt. Da war immer ein Fragezeichen hinter Kreativität vielleicht oder Denken als solches noch, das Lernen. Also etwas draus zu schließen. Und irgendwer hat dann auch einfach die Menschlichkeit einfach gesagt als Antwort. Das ist jetzt ein vager Begriff, aber ich glaube, ich verstehe, was er meint. Eine Maschine kann halt nie eine menschliche Begegnung ersetzen zum Beispiel. Also wenn du eine Maschine triffst, hast du keine Beziehung. Aber das kann man auch nicht sagen. Es gibt Menschen, die sich mittlerweile in Roboter verlieben. Und das sind die Fragen, die einen da so offen lassen. Aber das war ein schöner Einstand am ersten Tag, gleich im Parlament so begrüßt zu werden mit Fragen, die man in die Workshops mitnehmen kann. Die dann deutlich produktiver waren. Da waren dann auch wirklich die, die mit KI täglich arbeiten. Für mich einer der besten Workshops war von Juri Kivimäki. Das klingt schön, sein Finne. Er ist beim finnischen Fernsehen arbeitend. Die haben früher schon mit viel Automatismen gearbeitet, die man halt selbst programmieren kann oder eben viel hands-on. Also keine KI, die dir da hilft, was jeder daheim kennt mit Excel-Wenn-Dann-Formeln. Die kennt man. So haben sie angefangen und KI war für ihn dann eigentlich so der, er hat es gesagt, expand your super power. Also du bist schon sehr gut in dem, was du tust, aber erweiter es doch einfach. Was da mit KI mittlerweile auch im Fernsehen schon läuft und die Produktivität erhöht und die Recherchen verbessert, ist schon Wahnsinn. Man soll natürlich weiterhin der KI nicht alles glauben, weil die KI ist sehr überzeugend in dem, wie sie redet mit dir. Jeder kennt es von den Chatbots. Da ist ja dann alles Fakt, was so dasteht. Aber das muss schon noch geprüft werden. Man darf nicht alles dahin nehmen, auch wenn da eine Quelle dahintersteht. Die sollte man schon noch anklicken und prüfen. Was hat die KI denn da für sich jetzt rausgezogen? Absolut. Das ist essentiell, dieser Satz. Hatte ich in der Vergangenheit auch schon, dass ich probiert habe, mit der KI zu recherchieren. Was ich seitdem nicht mehr so wirklich tue, weil es zu fehleranfällig ist. Und das ist wirklich, wie du sagst, sie behauptet was und packt dir eine Quelle dazu. Dann ist es ja schon mal vertrauenswürdig. Und dann gehst du auf die Quelle und suchst nach dieser Information und sie ist einfach nicht da. Ohne Quelle hätte ich wenigstens nicht diesen Gedanken, dass es valide sein könnte. Die ist echt fies. Die ist echt manchmal ein kleiner Asi. Genau. Aber er hat noch einen zweiten Punkt genannt, dass das Feuerwehrschlauch-System ist, dass die KI erstmal alles bündeln darf. Bei ihm waren es zum Beispiel die Newsletter. Er hat 1000 Newsletter abonniert und liest halt einen im Monat, wenn es hochkommt. Und dann hat er sich gedacht, ich lasse die mir jetzt bündeln, durchlesen und lasse mir das spreaden, was für mich interessant ist, im Feuerwehrschlauch. Und so dann praktisch auch wieder rückführend klicken kann, in welchem Newsletter was stand, dies und jenes. Und den dann auch wirklich als interessant finden. So hat er seine Workflows optimiert. Also das ist KI und man kann darüber streiten, wie viel Datenmengen oder wie viel Wasser man jetzt für solche Tools braucht. Aber das ist ein minimaler Anteil gegenüber einer Bildgenerierung, die halt deutlich mehr Ressourcen in Anspruch nimmt. Also da wurde KI ganz klar nicht als Teufel hingestellt, sondern als Empower, als expand your Superpower, war so das Fazit für meine erste Session. Die zweite war für mich und für uns in dem Fall sehr interessant, weil es ein Klimajournalist war, der Jeremy Wilkes aus Wales, der bei Euronews arbeitet. Und er hat so ein bisschen die Storytelling damit reinbringen wollen, weil Geschichten müssen halt weiterhin interessant bleiben. Aber wie die KI da praktisch auch helfen kann, gewisse Dinge sich selbst zu hinterfragen. Ist die Story wirklich neu? Gibt es die nicht schon? Und hat sich dann auch so seine Tools aufgebaut, um sein journalistisches Leben zu erleichtern. War auch ein sehr cooler, sehr charismatischer Mensch, der da auf der Bühne stand. Es gab keine Bühne, es war ein Workshopraum. Aber war auch super interessant. Und zu sehen, wie die beiden ihre Elemente schon in die Präsentation mit eingebaut haben, Storytelling betrieben haben. Der eine, der finnische, hat einen Roboter damals erfunden und hat mit diesem Roboter praktisch durch die Geschichte mit KI geführt, die wir erlebt haben. Und der andere, der Jeremy Wilkes, auch praktisch sein ganzer Vortrag war eigentlich ein Storytelling. Also es ging natürlich größtenteils dann auch um ihn und wie er es erlebt hat. Aber was wir daraus lernen können, war schon auch sehr interessant. Gerade, und den Struggle, da habe ich auch nachgefragt. Wir erleben ja auch jetzt gerade als Klimajournalisten in dem Struggle, dass andere Dinge wichtiger sind. Jetzt haben wir durch die Hitzewelle mal wieder einen Fokus für den Moment, aber warten wir mal auf den Herbst. Dann ist er wieder kühler und dann ist es wieder nicht so im Thema. Aber es war sehr interessant, wie er da auch zu kämpfen hat, ganz klar. Aber trotzdem die Menschen bei der Stange hält und interessiert hält. Genau. Der war noch super. Wir konnten auch interne Themen mit ihm teilen. Wer es noch nicht kennt, kann ja bei uns auf beyond-content.de/kondensstreifen gucken, was die Flugindustrie mit unserer Atmosphäre macht. Und das Verrückte war, er kannte das nicht. Als Klimajournalist eine der bestmöglichen Möglichkeiten, Klimawirkung gleich mal einzudämmen, hat er davon noch nicht erfahren. Aber es war schön, sich auch da auszutauschen. Finde ich schon abgefahren, dass der als Klimajournalist, der für ein großes Outlet arbeitet, davon noch nicht gehört hat. Das zeigt auch noch, wie ununterrepräsentiert das ganze Thema ist. Dabei ist es so wichtig. Das Wichtige und was auch ein Learning war, wir müssen das den Menschen nahe bringen. Was heißt das denn für mich? Wir können von den Klimawirkungen versprechen, wir reduzieren dann CO2 in der Atmosphäre bzw. Wärme und wir könnten in naher Zukunft wieder kühlere Sommer haben. Ja, das ist halt jetzt nicht spürbar. Und die Story, hat er gesagt, solche Storys müssen übersetzt werden. Und es war da auch wieder ein schöner Netzwerk. Hast du sonst noch irgendwelche prägenden Begegnungen gehabt oder Dinge, die du besonders mitnimmst? Oder die vielleicht auch für unsere Zuhörenden interessant sein könnten? Der menschliche Austausch ist unersetzbar. Ich war früher der Überzeugung, ja, man könnte doch voll geil alle Meetings mit Zoom ersetzen. Aber mit Corona haben wir es ja gemerkt, es ist total geil und produktiv, was man da machen kann. Aber es ist und bleibt ein anderes Gefühl, jemanden vor sich zu haben und neue Menschen kennenzulernen. Und das Allerbeste war wirklich, mit den Menschen und ihren eigenen Struggles zu reden, bezogen auf die Länder, mit denen wir nun mal zusammen leben. Also was in Frankreich passiert, betrifft uns genauso und andersrum. Und da auch die kleinen Länder nicht vergessen. Wir haben bald neue Mitgliedstaaten. Albanien ist ja kurz davor, Mazedonien, Montenegro wird bald dazu stoßen. Das sind alles so Geschichten. Ja, und damit müssen wir uns auseinandersetzen. Das sind genauso Menschen wie wir. Und wir sind, gerade als Deutsche habe ich oft das Gefühl, fühlen wir uns so ein bisschen als die Verantwortlichen der EU, weil wir ja die stärkste Wirtschaftsmacht sind. Und auch von den Sitzen her, glaube ich, die wir am meisten haben in der EU. Und auch die meisten Einwohner, das einwohnerreichste Land in der EU sind. Aber das heißt nicht, dass die anderen nicht auch was zu sagen haben. Und wir können von allen lernen. Und das war mein größtes Learning, total cool zu sehen, was wir in Deutschland schon machen. Und auch wir als Beyond Content eigentlich schon mit KI auch gut arbeiten. Und dann aber auch zu sehen, die anderen brauchen Hilfe dabei. Und dass dann jemand zu mir sagt, ich habe von dir was gelernt, das ist ein total schönes Gefühl am Ende von solchen Tagen, mit einem neuen Bild und Klischees auch aufzuräumen gegenüber anderen Ländern. Und als schlauerer Mensch da rauszukommen. Fühlst du dich den anderen europäischen Ländern und der EU jetzt verbundener als vorher? Mit der EU als solches auf jeden Fall. Don't get me wrong, ich glaube immer noch, dass da sehr viele Menschen drin sind, die für Eigenwohl handeln. Gerade die, die im Parlament sitzen. Und wir hatten vor zwei Wochen, glaube ich, war ja diese Abstimmung mit dem neuen Migrantengesetz. Und dann kam die Rufe von den Parlamentariern mit "Send them home". Das ist schockierend. Das konnte ich gar nicht mitbekommen. Es war eine Woche, bevor ich im Parlament war, war diese Abstimmung. Es ist schon ein bisschen schockierend, dass wir eigentlich von draußen steht, ganz große Demokratie da und wir verhalten uns oft so, als wäre es eben nicht diese Demokratie. Und es war einerseits eine kleine makabere Story. Du kannst schon auch demokratisch ausländerfeindlich sein. Genau, ja. Aber irgendwo schafft sich die Demokratie dann dadurch ab. Aber was ich sagen wollte, das Schöne war zu sehen, am Ende waren wir in diesem Plenum eben in dem großen Saal. Und dann hat uns die Führerin, die war aus Bulgarien, gesagt, wie die Aufteilung so ist. Wie beim Deutschen Bundestag ist es ja auch so, dass die AfD rechts sitzt und die Linken links. Und da ist es genauso, dass dieser Verbund aus den rechten Parteien und den linken Parteien eben auch so dasitzen. Und dann hat sie gesagt, da rechts sitzen die rechten Parteien und dann ganz rechts nochmal eine kleine Splittergruppe, die halt noch rechter ist, "mostly Germans". Und dann war es so... Das ist unangenehm. ...mitbekommen hat, die AfD wurde damals von der rechten Gruppierung ausgeschlossen, weil sie zu rechts waren. Das war so ein bisschen, da warst du so dargestanden, alle anderen Länder so, aha, da haben wir es wieder. Aber dann war es schön zu sehen, in jedem Gebiet waren die Deutschen einfach sehr gut vertreten. Also auch bei den Linken und den Grünen waren "mostly Germans", "Spanish people" und alles Mögliche. War dann trotzdem auch schön zu sehen, dass die Demokraten in diesem Haus auch noch deutlich in der Überzahl sind. Aber man muss dazu sagen, leider haben auch Teile der, da wo die CDU mit drin sitzt, die EVP, auch mitgerufen "send them home". Also das kann man nicht kleinreden, dass Integration nicht ganz auf EU-Level geführt wird. Aber wie die EU arbeitet und dieser Gedanke dahinter, da bin ich nach wie vor Fan von, deshalb ist hier auch diese kleine Flagge, dass wir ein Länderbündnis haben, was an demokratischen Werten arbeitet. Man muss dazu sagen, demokratische Werte sind in vielen Sachen ein Spektrum. Ich meine, Ungarn war davor ja schon in der EU, also mit Orbán. Und das ist eine andere Definition, wie wir es jetzt in Deutschland leben. Aber, und das ist das Schöne, Dinge ändern sich, Orbán ist weg und man hört Menschen, die für freien Journalismus plädieren und kämpfen und jeden Tag arbeiten, dass es besser wird. Und auch wenn man das Gefühl hat, wir gehen manchmal Rückschritte, ich hoffe nicht, dass wir in Deutschland dahin kommen, wo Ungarn war, der freie Journalismus weiterhin bestehen bleibt und das unfassbar wertvoll ist, was die EU da macht. Nicht nur ein Austausch, weil jeder trägt das jetzt irgendwo in seine Community in den verschiedenen Ländern, sondern das im großen Stile proklamiert. Und jeder kann sich einfach EU googlen, auf die Website gehen und kann sogar gucken, was bringt die EU mir. Also du kannst Bauer, Bäuerin sein, was macht die EU da für mich? Mit den Geldern, mit den Fördermitteln, mit xyz, du wohnst in der Stadt, du hast eine Familie. Also was macht die EU konkret für dich? Ist sehr transparent dargestellt. Und ich sage ja auch das kleines Aber, natürlich wissen wir, dass Geld oft fließt und manchmal auch festgekackt in vielen Dingen. Aber als solches ist das Konstrukt der EU für mich total sinnvoll. Cool. Vielleicht noch einen Satz zu Brüssel. Wie hast du die Stadt erlebt? Belgien, hört ihr her? Ich komme gleich dazu. In Belgien war ich schon öfters, in Städten wie Antwerpen und Brügge und war dann gar nicht so abhecht drauf, jetzt noch Brüssel kennenzulernen, weil ich habe Verschiedenes gehört. Aber das ist so das typische Hauptstadtbild. Also manchmal ist es halt ein bisschen laut und dreckig und manchmal halt total schön, weil es halt eben schön sein muss als Hauptstadt. Und so ist Brüssel genauso. Also du hast echt schöne Ecken. Ich habe von einem Lokalen erfahren, die haben gerade ein Müllproblem, deshalb lag überall viel Müll. Also die Müllabfuhr arbeitet nicht so, wie gewünscht. Aber als solches ist eine super pulsierende Stadt, super international, sehr heiß. Und das ist ein kleines Manko, dass nicht wie in Berlin, wo du überall wirklich Bäume hast, zentriert sich in Brüssel immer so ein bisschen auf "hier ist mal ein Park" und "hier ist mal ein Park". Aber dazwischen ist alles Beton und Stein. Und ich bin dann so in einer Apotheke vorbeigelaufen und die haben ja meistens, manchmal auch so Temperaturanzeiger da. Und da war es halt einmal 42 Grad und das war dann, das war deutlich spürbar. Irgendwann habe ich mir auch einfach mit Absicht ein Fahrrad gemietet, um Fahrtwind zu haben, dem ganzen Wissen zu entgehen. Aber es hat einfach nichts gebracht. Du fährst in eine Beföhnung. Ja klar, 42 Grad, das ist wärmer als Körpertemperatur. Da erlebst du keine Kühlung dadurch. Wir haben ja durch unseren guten Freund Hirschhausen gelernt, unser Gehirn ist wie ein Ei. Irgendwann fängt das Kochen an. Und was war die Temperatur? Ab 42 Grad gerinnt Eiweiß und wird dann quasi übergeht von flüssig zu fest. Das Problem ist nicht wie bei Wasser, dass es sich danach wieder verflüssigt, wenn es wieder kühler wird, sondern wenn der Aggregatszustand immer gewechselt ist. Das kennt jeder vom gekochten Ei. Dann ist es eben fest und das Ei besteht aus Eiweiß, Fett und Wasser. Und unser Gehirn besteht eben auch aus Eiweiß, Fett und Wasser. Deswegen wollen wir nicht, dass es über 42 Grad wird. Einer von den Mitorganisatoren hat gesagt, normal entschuldigen sie sich für das schlechte Wetter. Diesmal entschuldigen sie sich für das gute Wetter. Man kann es nicht ganz recht machen. Aber Brüssel als solches ist ein Besuch wert. Auch das EU-Parlament kann man besuchen. Da darf man sich verschiedene Geschenke mitnehmen. Die EU-Flagge gibt es auch kostenlos. Demokratie wird da materiell mit Merchandise unterstützt. Was hast du dir alles mitgenommen? Die Flagge sehe ich. Kulis und alles mögliche, was man als Demokrat brauchen kann, um mitzuschreiben. Sehr gut. Man kann sich auf die Summer School auch bewerben. Wenn hier Journalistinnen und Journalisten zuhören, einfach "Summer School EU-Parlament" googeln. Dann kommt man da hin und wird vielleicht genommen als einer der glücklichen 50, die dahin dürfen. Wir wurden eingeladen. Das war unser Glück. Wir hätten das uns gar nicht mitbekommen. Das war ein komplett neues Ding für uns. Von daher super cool. Spannend. Wirklich abgefahren. Dieses ganze Ding und auch dieses... Da zu sein, wo das alles passiert. Schon cool. Auf jeden Fall. Speaking of eingeladen werden und Wissenschaftsjournalismus. Wir wurden wieder mal nominiert. Patrick, wer hat uns denn angeschrieben? Der Holzpring-Preis für Wissenschaftsjournalismus hat uns nominiert. Wir sind auf der Shortlist. Sogar in zwei Kategorien. Ich habe das gar nicht überrissen. Gestern Abend kam eine E-Mail, dass wir auf der Shortlist stehen. Die E-Mail kam zweimal. Da dachte ich mir, das ist ein Fehler. Und jetzt gucke ich auf die Shortlist und wir stehen einfach zweimal drauf. Also in zwei Kategorien. Super cool. Das ist ein angesehener Preis im Wissenschaftsjournalismus-Bereich. Da werden Wissenschaftsjournalisten, Journalistinnen ausgezeichnet, die besonders gute Arbeit leisten. Das Coole ist, dass es da bei den meisten Preisen so ist, man wird für eine Geschichte, für eine Recherche ausgezeichnet. Hier ist es wirklich das gesamte Werk der wissenschaftlichen, der journalistischen Arbeit. Schon allein auf der Liste zu stehen, ist eine super coole Anerkennung, über die ich mich voll freue. Und dass wir dann gleich zweimal draufstehen. Voll geil. Schöner Erfolg. Ich frage die Zuhörer*innen. Einmal sind wir nominiert bei der Kategorie elektronische Medien und dann noch in der Kategorie Shortform. Bei Shortform weiß ich auf welches Format. Da ist es das deutlich unter zwei Minuten Format. Bei elektronische Medien vermutlich dann alles, was darüber hinausgeht. Alles. - Was länger ist. Krass. In zwei Kategorien. Ich bin sehr humbled. Ich freue mich total. Ich bin total dankbar. Ich weiß gar nicht, wie man diese Emotionslage am besten in Worte fasst. Im Oktober ist dann die Preisverleihung und dann erfahren wir auch mehr, ob wir dann auch gewonnen haben oder nicht. Schon allein auf der Liste zu stehen, ist schon ziemlich cool. Jetzt haben wir drei hoffnungsvolle Punkte, um diesen Podcast abzurunden. Einmal, die Energiewende läuft seinen Weg. Und auf ihre Art und Weise mit schönen Sonnenblumen, die sich der Sonne ausrichten. In Roboterform, sag ich mal so. Demokratie läuft soweit und könnte noch besser laufen, natürlich. Aber man sieht gute Ansätze und wir kriegen im besten Fall einen Preis. Drei hoffnungsvolle Dinge, mit der wir euch hier entlassen. Ich wünsche euch alles Gute und ich würde sagen, Erde gut. Alles gut. Macht's gut, Nachbarn. Macht's gut, Nachbarn. Tschö. Das Intro wurde eingesprochen von Lukas Herbert und moderiert von Patrick und mir. Wir freuen uns über Feedback und Bewertungen. Wir freuen uns über Feedback und der Werbung.