mach's mit - Der Podcast

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Back to the Heart: Mein embodied Reset bei Erschöpfung, Überforderung, Overthinking & Co.

Wenn dein System dichtmacht – so findest du zurück zu dir & ins Herz

06.02.2026 50 min

Zusammenfassung & Show Notes

Kopf rotiert, Hustle-Modus, erschöpft "weitermachen", "weiß grad nicht, was ich brauch". Ich teile mit dir meinen „Back to the Heart“-Guide – ein embodied Weg raus aus dem (inneren) Rennen und zurück in Verbindung mit dir.

Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨  

👉 Dein "Back-to-the-Heart"-Guide zum Abspeichern (Blog-Beitrag)

👉 Erste Hilfe Maßnahmen bei überfordertem Nervensystem (Blog-Beitrag)

 
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
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Darum geht's in der Folge:
✨Was wirklich hinter Überforderung steckt (Spoiler: wir kreieren das selbst - weil wir was nicht fühlen wollen)
✨Was innerlich passiert, wenn dein Nervensystem „zu“ geht, und Lösungen nicht mehr sinnvoll möglich sind
✨Was es dann unbedingt braucht
✨Die 3 Schritte, die dich raus aus der Überforderung & wieder zurück zu dir bringen


Stichworte: Überforderung, Nervensystem-Regulation, Selbstregulation, innere Stabilität, Selbstkontakt, Stressreaktionen, Co-Regulation, Körperwahrnehmung, Herzverbindung
  
  
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Stichwörter der Folge:
Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung, Embodiment, Selbstbeobachtung, Selbstreflexion, Transformation, Empowerment, Bedürfnisse, Kommunikation, Mut, Verletzlichkeit, Wachstum, Veränderungsprozess, Selbstfindung, Selbstwirksamkeit, Bewusstes Leben, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, Lebendigkeit, Nervensystem-Regulation, Overwhelm, Selbstregulation, emotionale Sicherheit, innere Stabilität, Selbstkontakt, Stressreaktionen, Ko-Regulation, Körperwahrnehmung, emotionale Überforderung, Herzverbindung

Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mach's mit! Und heute nehme ich mal zum Anlass, dass sowohl ich das gerade erst kürzlich erlebt habe, als auch eine sehr, sehr enge Freundin von mir und auch gleichzeitig noch eine Klientin von mir. Also es scheint gerade ein Thema zu sein und es ist auch immer mal wieder Thema. Und daher dachte ich ich. Geh mal ein bisschen mehr drauf ein und hoffe dass ich dir damit auch ein paar Sachen an die Hand geben kann, was du tun kannst in so einem Moment, was mir gestern geholfen hat. Ja und im Großen und Ganzen geht es um ein Gefühl von innerlich überfordert sein. Das kann sich zum Beispiel äußern... Bei meiner Freundin ist es zum Beispiel so, dass sie merkt oh, sie ist ganz nah am Wasser gebaut gerade und kann vieles gerade nicht so verkraften und so packen wie sie es vielleicht sonst kann und fühlt sich sehr hilflos sehr allein, sehr überfordert. So, und da dürfen wir natürlich immer wieder schauen, so was brauchen wir in so einem Moment, was hilft wirklich? Ich kann aus meinem gestrigen Tag berichten, dass ich einen Tag hatte, der sich eigentlich ganz gut startend angefühlt hat, aber wo ich gemerkt habe, irgendwie fühle ich mich voll, irgendwie fühle ich mich, dass ich nicht so richtig weiß, was jetzt dran ist und ich finde nicht so richtig meinen Einstieg in meinen Arbeitstag als Selbstständige und Ich habe mich da irgendwie sehr in so einem Looping gefunden oder in so einer Spirale von jetzt will ich aber irgendwie noch hinkriegen mich jetzt hier zu strukturieren und einen Fokus zu setzen und dann loszulegen und kam aber irgendwie nicht von der Stelle. Oder was meine Klientin eben gerade erlebt hat, ist sehr viel von Emotionen Ja, mitgenommen zu sein, dass da sehr viel Aufruhr in ihr ist, dass sie gerade ganz viel bemerkt dass sich was bewegt und sie nicht so richtig weiß, ja wo starte denn und wo ende ich denn jetzt hier eigentlich gerade? Und wie schaffe ich das irgendwie noch hier mein Funktionieren im Prinzip sicherzustellen? Ich kenne auch, wie sich das sozusagen zeigt durch zum Beispiel was, was wir ja oft Prokrastinieren nennt Also, dass wir das Gefühl haben, die Sache, die wir eigentlich machen sollten, die schieben wir die ganze Zeit auf, machen dafür aber vielleicht ganz viele andere Sachen. Bei mir ist es meistens dass ich dann eine sehr, sehr saubere Wohnung habe. Bei anderen ist das das Letzte was passiert, wenn sie prokrastinieren. Aber einfach, wenn du gerade zum Beispiel auch das Gefühl hast, dass da gerade viel Druck in dir ist oder ein enger Gefühl, wenn du so weit mit deinem Körper verbunden bist, dass du das, Spüren kannst oder wenn da ein Wunsch ist oder eine Tendenz, sehr in den Kopf zu gehen, zu versuchen, das mit dem Kopf rauszufinden eine Lösung zu finden. Ich zum Beispiel beobachte mich ganz oft dabei, dass wenn dieser Zustand in mir da ist, dass ich so dazu tendiere, dann sehr viel ins Strukturieren zu gehen, also dass ich das Gefühl habe, ich muss meine Gedanken ordnen und dann schreibe ich ganz viel auf oder habe Notizen, die ich dann irgendwie nochmal highlighte und neu strukturiere All das sind Verhaltensweisen, die einfach zeigen, dass an anderer Stelle es gerade was braucht und das sind nur unsere Coping-Mechanismen, also die Möglichkeiten, mit denen wir auf der einen Seite versuchen, uns zu beschützen und auf der anderen Seite aber eben auch versuchen, etwas zu vermeiden, nämlich ein Gefühl zu fühlen. Und in der Regel was ich zumindest in mir beobachte, was sowas überhaupt erst auslöst, ist, dass wir Gedanken haben, wie ich sollte irgendwas bestimmtes machen oder ich habe eigentlich eine innere Angst, dass irgendetwas bestimmtes passiert. Manchmal ist die sehr diffus. Ich erzähle heute gerne auch nochmal ein bisschen detaillierter, was jetzt da in mir sozusagen sich gezeigt hat. Ich glaube, das hilft ganz doll, um sich ein besseres Bild davon zu machen. Was es eigentlich in dem Moment von dir braucht und worum es da eigentlich im Kern eigentlich geht. Aber im Grunde was ich für mich beobachte an mir und auch an meinen KlientInnen und FreundInnen ist, dass es entweder ein großes Ich-sollte-irgendetwas-tun, was in uns einen Druck auslöst und ein Ich-mach-irgendwas-nicht-richtig-oder-es-gibt-einen-richtigen-Weg-und-dem-versuche-ich-gerade-zu-folgen Oder dass dort ein Gedanke ist, ich habe Angst, dass das und das passiert oder ich will nicht, dass das und das passiert und deshalb muss ich XYZ jetzt machen. Und meistens kreieren wir nämlich dieses Gefühl von Überforderung und von dem, es ist alles zu viel und ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht und ich fühle mich so unter Druck. ... kreieren wir selber, ohne dass wir jetzt da gleich uns sozusagen selber auspeitschen gehen wollen, so nach dem Motto ja toll, jetzt bin ich auch noch daran schuld, sondern es einfach so zu verstehen, dass in dem Moment, wo wir in dieser Geisteshaltung sind von ich sollte oder es gibt etwas, was ich unbedingt vermeiden möchte, mich damit aber auch nicht so richtig auseinandergesetzt habe, sondern es so unten drunter wirkt, dann fangen wir eben an Dinge zu tun, von denen wir glauben, dass sie halt verhindern dass diese schlimme Sache eintritt. Und das ist meistens aber, wenn wir aus Angst heraus, aus Anspannung heraus, aus Druck heraus agieren, dann ist das meistens viel zu viel. Wir achten nicht mehr auf unsere gesunden Grenzen, auf unser Aufgeladensein auf unseren Ausgleich sondern dann sind wir halt getrieben in so einer Spirale von Anspannung und engem Blick. Und als Konsequenz verlieren wir eben unsere Orientierung, verlieren wir unseren Halt, haben wir das Gefühl, dass wir irgendwie viel zu viele Loops aufmachen, Entscheidungen entweder nicht treffen oder uns den Druck machen, sie treffen zu müssen. Und im Grunde passiert etwas, nämlich dass eine Daueraktivierung in deinem Körper stattfindet und zu wenig... Ausatmen, echtes Entladen echtes Landen. Und was ich dir heute im Prinzip mitgeben möchte, ist zum einen ein Verständnis dafür, was passiert hier eigentlich gerade wirklich. Was ist auch wichtig, einfach im Kopf zu verstehen, damit wir eben auch uns nicht weiter... Einmal in dieser Spirale befinden, aber eben auch nicht mehr weiter auspeitschen und dafür schlecht fühlen dass wir da gerade drin sind, sondern hoffentlich du mit ganz viel Mitgefühl für dich rausgehst und im Idealfall auch für Menschen in deinem Umfeld, die vielleicht sowas ähnliches erleben und dass du auch weißt, und das ist so der zweite Schritt, was ist sozusagen das Protokoll, ich nenne es Back to the Heart Protokoll, also was kann ich tun? Um wirklich mich in diesem Moment wieder bei mir anzukommen. Und das sind drei Schritte im Endeffekt die aber ultra wichtig sind, dass wir sie wissen, warum kommt dieser erste Schritt vorm zweiten Schritt und wo bleiben wir manchmal hängen, weil wir uns nämlich ein bisschen selber über die Füße stolpern und uns halt weiterhin unter Druck setzen. Also, damit mal frisch ans Werk in Bezug darauf. Was ist als allerallererstes eben wichtig zu verstehen über diesen Zustand? Und für mich ist das Allerwichtigste, was wir sowohl erkennen als auch anerkennen müssen, ist, wenn dieses Gefühl in deinem Körper ist, wenn dieses Gefühl in deinem Kopf ist von so viele Sachen parallel, dann ist das dein Körper, der nach Hilfe schreit. Das kannst du dir vorstellen wie so ein kleines Baby, das sich verletzt hat und das würden wir ja auch in so einem Moment nicht einfach ignorieren und sagen, ja, ist jetzt halt passiert oder noch weiter irgendwie unsere Arbeit machen, sondern in so einem Moment würden wir ja zu dem kleinen Kind hingehen aufhören das zu tun, was auch immer wir jetzt gerade getan haben und uns erstmal darum kümmern, erste Hilfe zu leisten, zu gucken, was braucht es jetzt hier gerade Und es ist voll wichtig anzuerkennen, dass das eben genau auch in diesem Moment für dich nötig ist. Also dein Nervensystem ist dieses kleine Baby, was schreit und sagt, hey, es ist zu viel. Und der wichtige Punkt ist eben hier, innezuhalten Stop, Pause, nicht weiter versuchen, im Kopf was rauszufinden die hundertste Pro-Contra-Liste zu schreiben, das hundertste To-Do noch einmal hin und her schieben, nochmal durchziehen, dich nochmal irgendwie schlecht fühlen noch einen Energy-Drink trinken was auch immer deine Methoden sind, um dich irgendwie weiter bei der Stange zu halten und zu versuchen, irgendwie doch noch... Den Knoten zu lösen und doch noch wieder alles frei zu machen. Nein, weil wir dürfen anerkennen, in diesem Moment ist unser Körper in einem Fight-Flight-Freeze-Zustand Hast du bestimmt schon mal gehört, ist der Moment, wo unsere wunderschönen Hirnareale, die uns helfen, Um komplexe Probleme zu verstehen, Lösungen zu finden, einfach komplett ausgeschaltet ist. Da ist unser Körper gerade einfach nur in einem Survival-Modus und er kennt nur noch diese Optionen die sehr limitiert sind und wo nicht mehr viel passiert. Was aber eben auch heißt, dass unser Körper gerade in einem krassen Stress steckt und den wollen wir natürlich ein Stück weit reduzieren, damit eben unser Körper und unser Gehirn sich wieder... Und fokussieren kann auf cleveres Problemlösen, auf was genau braucht es jetzt hier eigentlich? Weil wenn ich anfange mir diese Frage zu stellen, während ich noch gestresst bin, ist das ungefähr so, wie wenn du mitten in einem Sturm dich fragst Weißt du stehst du mitten in diesem Sturm, alles um dich herum wirbelt, du hast im Prinzip den Staub und den Dreck ständig ins Gesicht kommen und du fragst dir, was wäre denn jetzt hier gerade eigentlich ein guter Moment für mein Problem XY Das ist nicht der Moment, wo du darüber nachdenkst welche Lösung es gerade gibt. Da wäre es erstmal wichtig, aus diesem Sturm rauszukommen und dann kannst du, wenn du dich ein bisschen hingesetzt hast und sauber gemacht hast und wieder angekommen bist und einmal durchgeatmet hast, dann ist vielleicht auch der Moment da, noch eine Lösung für ein komplexes Problem zu finden. Das heißt, das Aller Allerwichtigste ist, in diesem Moment anzuerkennen, fuck, ich bin in einem Gefühl von Überforderung, mein Körper gibt mir richtig doll deutlich zu verstehen, stopp nicht noch mehr Druck, nicht mehr weitermachen, hier ist mein Limit. So, und der wichtige Moment wäre eben wirklich, in diesem Moment innezuhalten. Und interessanterweise höre ich das auch ganz oft in Firmen wenn ich mit FirmenkundInnen arbeite Trainings gebe, dass ganz oft gesagt wird, ich habe keine Zeit, um jetzt innezuhalten. Ich habe ja hier den Termindruck oder was auch immer es dann eben in dem Kopf ist, was uns sagt, ich habe keine Zeit für eine Pause. Das, was wir da aktiv an Zeit investieren, um uns gerade wieder runterzuregulieren, ist doppelt und dreifach gesparte Zeit. Weil alles, was wir in dem Moment nicht machen, ist einfach nur, plötzlich ist ein Dreijähriger oder eine Dreijährige dabei, deine Probleme zu lösen anstatt die, was auch immer dein aktuelles Alter ist. Das heißt, solange dein Survival-Mode am Start ist und am Steuer ist, kannst du eh nichts gut lösen. Also das ist gut investierte Zeit und wichtig investierte Zeit und einfach... Super super wichtig, damit wir aus diesem Gefühl wieder rauskommen dürfen. Und für mich ist manchmal auch einfach immer wieder wichtig, in so einem Moment sich zu erinnern wir sind alle, wir haben das alle schon erlebt, wir sind alle handlungsfähige Menschen, wir alle wissen, dass wir arbeiten Das Schaffen auch fokussiert zu arbeiten. Das heißt, das, was du da gerade fühlst, ist keine ... ... ich bin unfähig ich bin nicht gut organisiert, ... bin nicht gut strukturiert oder warum fällt mir das so schwer? Also je nachdem, in was für eine kritische Stimme du dann in dem Moment fällst, ... ... dürfen wir uns immer wieder daran erinnern, hey, dieses Gefühl erleben alle Menschen mehrfach in ihrem Leben ... Und es ist eine ganz große Einladung in dem Moment innezuhalten und Stopp zu machen. Da geht es eben schon mal los. So, und jetzt sind die drei Schritte einmal grob genannt und dann tauchen wir in die Tiefe ein. Der erste Schritt ist wirklich radikal Pause. Erste Hilfe Regulation. Da gebe ich dir ein paar Tipps Was kann helfen? Was sind sozusagen die ersten paar Minuten, die erstmal wieder deinem Körper und Nervensystem sagen, hey, by the way, es geht hier nicht mehr um Leben, um Tod. Wir können wieder ein bisschen runterfahren und wieder unser Feld ein bisschen weiter öffnen. Das ist Schritt 1. Schritt 2 ist zu schauen und das ist der unbequeme Teil, aber wenn wir den überspringen, werden wir... Früher oder später genau wieder in denselben Loop kommen. Und das ist nämlich aufzudecken, was genau habe ich denn eigentlich versucht zu vermeiden, wodurch ich überhaupt mir erst meine Überforderung kreiert habe und was will entsprechend gerade gefühlt werden. Das ist der unbequeme Teil und der, den wir oft nicht gelernt haben, wie wir das machen können. Und deshalb drehen wir uns halt immer wieder in diesem Loop von Entweder ich gehe in das Ablenken und ich unterdrücke einfach meine Gefühle und tue einfach so, als wäre das nicht da. Und früher oder später kommt es dann wie so ein Korken, den man unter Wasser gedrückt hat, plopp wieder hoch, sagt, hi, ich bin übrigens immer noch da, jetzt mache ich wieder ein bisschen Overwhelm bei dir und je nachdem, wie du dich entscheidest, wie du dieses Spiel weiterspielen möchtest, drehen wir uns da halt einfach ewig im Kreis, machen vielleicht irgendwie auch noch die ganze Zeit Selbstkritik weil wir merken, wir kommen irgendwie nicht vom Fleck. Und wiederholen im Prinzip immer wieder dieselbe Geschichte. Das heißt, Step 2 ist, zu gucken, was habe ich da eigentlich versucht zu vermeiden und was wollte ich nicht fühlen und da wirklich ins Fühlen zu gehen. Und auch da gebe ich dir wieder ein paar Tipps was kann helfen, wie können wir das machen. Und dann das Dritte ist... Und erst dann ist es sinnvoll zu gucken und jetzt nochmal mit klarerem Blick und mit auch sozusagen dem ursprünglichen Grund, warum ich überhaupt in diesen Overwhelm mich rein manövriert habe aus dem Weg, Was ist jetzt zu tun was kann ich jetzt noch mal anpassen wenn ich mit mir und meinem herzen verbunden bin also wieder mit meinem körper eingecheckt bin wieder klar in meinem eigenen vertrauen was weiß ich jetzt was stimmt und was nicht stimmen was jetzt gut ist für mich und was nicht welche ich sollte es ich einfach aus dem fenster kicken kann und so weiter und so fort das heißt erst da macht es sinn Neue Wege zu finden und Entscheidungen zu treffen und all diese Dinge. Also wir gehen es mal der Reihe nach durch. Step 1, wie gesagt, wir erkennen, fuck, ich bin in dieser Überforderung ich... Ich drehe mich hier im Kreis ich prokrastiniere, ich fühle mich zu voll, ich fühle mich, wie auch immer, all diese Dinge. Step 1, wir wollen wieder Sicherheit für unser Nervensystem herstellen und diese ganze Flut in uns anhalten. Und das bedeutet, radikal entscheiden, ich nehme jetzt eine Auszeit und die mache ich sofort. Je länger wir die rauszögern, je mehr wir nochmal was irgendwie hin und her schieben, desto länger ist das Leiden. Und das muss nicht sein. Also das heißt, das Multitasking hört auf, das ich versuche zu funktionieren hört auf. Und ich weiß, ich habe eine super, super enge Freundin die Mama ist, die ganz viel, ganz, ganz viel hält und trägt. Und die in solchen Momenten immer ganz oft zu mir sagt, naja aber mein Kind braucht mich doch und ich kann doch jetzt hier nicht einfach alles stehen und liegen lassen Und dann dürfen wir uns halt immer wieder daran erinnern yes. Dein Kind braucht dich, du brauchst dich auch, super viele Menschen brauchen dich und wenn wir jetzt aber weiter in diesen Weg fahren, dann fährst du den Karren einfach noch weiter in den Dreck und dann haben wir noch weniger Kapazität um liebevoll und nachsichtig und verständnisvoll und was auch immer wir alles sein wollen für unsere Kinder zu sein, sondern ab dann bin ich sozusagen dabei, meine Lunte immer weiter abbrennen zu lassen und bin damit verantwortlich Deutlich näher an entweder absoluten Burnout, totalen Ausrastern, kompletter emotionaler Überforderung und dann kommen in der Regel eben genau diese nicht so schönen Coping-Mechanismen wenn ich dann erstmal so am Boden bin. Dann fühle mich schlecht, dann mache ich die Dinge, die ich tue, um mich wieder besser zu fühlen, was manchmal aber eben genau Sachen sind, die ich mir selber eigentlich gerade abtrainieren will, wie irgendwie ganz viel zu essen, Süßigkeiten, Pornos, Netflix, whatever it might be. Also wenn wir diese Schamspirale gar nicht erst eingehen wollen, ist der wichtigste Moment Innehalten. Die Zeit die ich jetzt investiere Davon profitiere ich definitiv weil es mein Problem an der Wurzel anfasst. Das heißt, wenn ich also erstmal entschieden habe, alles klar, zack bumm ich mache jetzt hier radikal einen Schnitt, dann ist jetzt die Frage, was kann ich jetzt tun, um meinen Körper zu beruhigen um dafür zu sorgen, dass mein Herz und mein Kopf nicht die ganze Zeit so rast, dass ich nicht dieses Gefühl von Druck habe und dass ich keine Zeit habe und all das. Und dafür ist die wichtigste Frage im Grunde was würde mir jetzt Sicherheit geben und wenn du das noch nicht weißt, weil du das noch nicht oft gemacht hast, dann sind hier ein paar Möglichkeiten, die gut funktionieren das Wichtigste ist aber einfach, mach sie und schau, wird es langsamer in meinem Kopf, habe ich weniger dieses Druckgefühl, wenn nicht... Versuch was anderes. Also dein Gefühl ist da wirklich das Wichtigste. Also das Leichteste und Schnellste, was wir machen können, ist eine Verbindung mit dem Boden herstellen. Das heißt entweder Socken aus, barfuß auf den Fußboden noch besser draußen, aktuell ein bisschen schwierig mit der Kälte, daher Füße auf den Boden. Wirklich richtig so alle Zehen ganz, ganz doll spreizen, sodass halt möglichst viel von deiner Fußsohle am Boden ist und den wirklich schön reindrücken die Fußsohlen und dann ganz bewusst deine Aufmerksamkeit in die Fußsohlen lenken und senken und wirklich wahrnehmen, was kann ich unter meinen Füßen gerade wahrnehmen Wie warm, wie kalt welche Textur, wo kann ich spüren, dass mein Fuß aufliegt und wo nicht. Das heißt, hier geht es darum, aktiv zu wählen, wo gehe ich meine Aufmerksamkeit hin und eben weg von dieser Überstimulation hin zu wieder Kontakt mit dem Körper. Was auch total hilfreich sein kann, was ich manchmal sehr mag, ist, mich anstatt hinzustellen, hinzulegen, also meinen Körper wirklich auf den Boden zu legen. Und dasselbe zu machen, also wieder reinzuspüren, wo kann ich meinen Körper schwerer werden lassen und wie kann ich bewusster über meine Sinne wahrnehmen, was jetzt gerade da ist. Wichtig gerade bei dieser Überstimulation ist, Stimulation wegnehmen. Und das ist meistens insbesondere Augen und Ohren. Das heißt, Augen zumachen oder vielleicht sogar eine Augenbinde anlegen. Ohren, das heißt keine Musik. Nichts kein Input, kein Podcast, kein was auch immer. Vielleicht, manchmal ist es hilfreich, da musst du aber schauen, was für dich wirklich funktioniert. Sehr beruhigende Musik kann schön sein, aber wir wollen halt die Stimulation reduzieren. Das heißt, das wäre Nummer eins. Nummer zwei klingt langsam und langweilig, aber es ist eines der effektivsten Mittel, die du tun kannst. Und das ist eine langsame Ausatmung, fünf Minuten lang. Und wirklich, mach das fünf Minuten lang. Ich weiß, ich habe das schon öfter gemacht für mich und denke immer nach einer Minute, ich habe keinen Bock mehr. Aber es braucht einen Moment, bis das wirkt Und dann wirkt es aber auch wirklich gut. Das heißt... Doppelt so lange ausatmen wie einatmen. Zum Beispiel vier Zählzeiten ein, acht Zählzeiten aus. That's all it needs. Es kann auch total gut sein, dass du beim Ausatmen einen Seufzen oder einen Ton machst, also zum Beispiel ein... Das reguliert auch nochmal zusätzlich, weil das über die Stimmbänder, stimulieren wir unseren Vagusnerv der hilft dabei uns wieder zu entspannen. Also Ton, Summen ist auch super gut und langes Ausatmen ist eine der wichtigsten und schnellsten Varianten um zu entspannen Was auch total helfen kann und da ist manchmal eben auch das Wichtige Feuer reinzuspüren, habe ich gerade gefühlt sehr viel kribbelige aufgeregte Energie in mir. Ein Song anmachen und abshaken, ja, also hin und her wackeln wirklich shake it all off. Da ist hier Jungle Drum, dieser Song, super, der hat den richtigen Rhythmus ist eine der Empfehlungen die ich aussprechen kann für einen Shake-Song. Durch dieses Shaken nimmst du ein bisschen genau diese aktive Energie von diesem, wenn du gerade sehr im Fight-or-Flight-Modus bist in deinem Körper, dann nehmen wir das raus. Wenn du schon komplett im Freeze bist, ist das manchmal auch gut, einfach nur sanfte Bewegungen einzuladen um wieder ein bisschen rauszukommen aus dieser Anspannung und dieses Reh im Scheinwerferlicht stillstehen in dir. Was auch sehr gut hilft, ist, Zum Beispiel kaltes Wasser über die Handgelenke ins Gesicht, das ist einfach wieder so eine Ablenkung deiner Aufmerksamkeit und ein kurzes so, also jetzt gerade aktuell ist es ja todeskalt draußen, kann man auch einfach mal kurz einen Moment vor die Tür gehen, würde auch schon super helfen. Grundsätzlich einen kleinen Spaziergang machen ist sowieso eine gute Möglichkeit, das Die ich dir auch mit ans Herz legen möchte. Man sagt so, dass es die ersten 10 Minuten braucht, bis der Kopf langsam leiser wird. Und dann so nach 20 Minuten fängt es so an, dass dann das Nervensystem alles wieder ein bisschen runtergefahren hat. Also ich habe für mich die Regel, ich laufe so lange, bis ich ruhig bin. Und das braucht meistens nicht lange, aber dass ich nicht sozusagen sage, ich laufe jetzt nur noch so und so für Minuten, sondern mein Körper entscheidet wann ich fertig bin mit Laufen. Und was natürlich auch voll, voll hilfreich ist, was ich an der Stelle einfach natürlich noch mal mitgeben möchte, ist, wir sind alle Wesen die sehr gut regulieren können, wenn wir Ko-Regulation haben. Und Ko-Regulation heißt, ich suche mir jemanden den ich lieb habe, dem ich vertraue und den Menschen rufe ich an oder mit dem Menschen treffe ich mich. Das ist einer der effektivsten Wege um unsere Nervensysteme runterzuregulieren und vereinbaren aber eben, dass wir da jetzt nicht Ewig uns in diese Spirale reinquatschen, weil sonst machen wir einfach nur mit einem anderen Menschen, sondern dass wir kurz sagen, das ist bei mir gerade los und dann können wir einfach zum Beispiel eine Runde atmen oder wir reden über was anderes. Alles, was irgendwie hilft, das Nervensystem runterzufahren. Ich habe zum Beispiel gestern Abend mit einem Herzmenschen telefoniert und Habe das ausgedrückt schon vorher, wie das in mir aussieht und habe zum Beispiel festgestellt, weil ich angerufen hatte zu einer Zeit oder wir haben telefoniert zu einer Zeit wo die Personen noch viel am Rumoren waren, habe ich gesagt, die Geräusche machen mich gerade mehr aktiviert als reguliert und Ich habe gesagt, so entweder wir telefonieren wenn du ready bist oder du müsstest dich für den Moment muten bis du entspannt wirklich mit mir sitzen kannst. Also auch das zu merken so, oh, was macht das mit meinem Körper? Wie kann ich jetzt dafür mit mir gut sein? Das sind nur einige von vielen Möglichkeiten, wie du dich regulieren kannst. Du findest in den Shownotes nochmal einen Link zu einem Blogbeitrag, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe, wo ich ganz, ganz viele verschiedene Sachen mit reingepackt habe, die auch aus einer Zeit sozusagen stammen wo komplett Nervensystemüberforderung ein Thema war. Und da darfst du gerne mal dich ausprobieren. Aber das sind wirklich die Top-Möglichkeiten Dinge die du tun kannst. Also ich fasse nochmal zusammen. Füße auf den Boden oder Körper am Boden ablegen, langes Ausatmen gerne mit einem Seufzen oder mit einem Ton den Körper in Bewegung bringen, was abshaken, gerade wenn sehr viel überschüssige Energie da ist. Oder was Kaltes als Ablenkung rausgehen spazieren und sich mit jemandem anders verbinden und grundsätzlich einfach ein bisschen mehr rausnehmen, was an Überstimulation da ist, gerade was die Augen und Ohren anbelangt. So, das heißt, wenn wir das gemacht haben und wenn wir spüren, diese erste Aktivierung ist erstmal raus, Ja, also ich fühle mich wieder ein bisschen ruhiger ich habe wieder das Gefühl, meine Gedanken rennen nicht. Dann ist ein guter Moment und wirklich erst dann. Um sich zu fragen, okay, was genau hat denn jetzt eigentlich diese, was war denn diese Kette, die jetzt meine Überforderung ausgelöst hat? Und in der Regel kannst du dir merken, dass es etwas gibt, was zu fühlen ist und das gilt es eben rauszufinden. Das heißt, die Kette ist in der Regel nochmal, Erklärt so, ich habe in meinem Kopf eine Angst, dass ich zum Beispiel einen Gedanken habe, wie wenn ich das und das nicht mache oder wenn ich das und das nicht schaffe, dann passiert XY. Und wenn das passiert, dann würde da ein bestimmtes Gefühl entstehen was ich nicht haben will. Entsprechend fange ich also an. Dinge zu tun, damit dieser Fall, vor dem ich Angst habe, weil der mir unangenehmes Gefühl macht, gar nicht erst eintritt. Das heißt, wenn ich beispielsweise mich gestern nehme, dann kann ich reinspüren und sagen, okay, was war da mein Thema? Aha, ich habe einen Anteil in mir, der hat ganz, ganz viele Fragen und der erzählt sich die Geschichte, wenn ich die nicht mache Klar beantworten kann, dann weiß ich ja gar nicht, wo ich hingehen soll und was ich tun soll und entsprechend mache ich dann vielleicht was falsch und dann fühle ich mich nicht fähig oder ich weiß gar nicht mehr genau, ich müsste nochmal kurz reinspüren. Also im Grunde ich habe heute nämlich im Detail eingecheckt mit den zwei Teilen die da sehr ihre Gefühle versucht haben durch Überaktivierung und hektisch oder nicht hektisch aber so viel tun, viel hilft viel. Und gleichzeitig zu wissen, dass das nicht viel bringt und sich dann also so ein bisschen im Kreis drehen mit, ich merke dass ich gerade einfach nur stupide was tun will, ich weiß aber auch, dass das gerade nichts bringt und dann in so einer Sackgasse zu landen von, ja, aber was mache ich denn jetzt, die Frage ist ja trotzdem noch da. Das heißt, ich habe zum einen diesen Teil reingespürt der diese Frage hatte, der diese vielen Fragen hatte und Da geht es jetzt eben darum, mit dem was da ist, zu sein und zu fühlen Und das ist eben oft unbequem oder unangenehm Unerprobt bisher. Das heißt, als ich in diesen Anteil reingespürt habe und mich gefragt habe, okay, was braucht der denn gerade? Dann war es so, dass der gesagt hat, okay, immer wenn ich all diese Fragen stelle dann ignorieren mich alle anderen Anteile in dir. Also dieser Anteil wird immer ganz schnell zur Seite geschoben, als ja, diese Fragen sind ja am Ende des Tages nur ein Ausdruck von... Sorge oder so und wir wissen, dass all diese Dinge die sich dieser Anteil ausmalt nicht eintreten dürfen und nicht eintreten werden, aber so brauchen wir gar nicht weiter drüber reden. Und der Anteil sagt, wenn ich nicht gesehen werde in dieser Angst, dann fühle ich mich irgendwann alleine und so als wäre ich mit all meinen Fragen zu viel und dann wird dieser Anteil aber irgendwann Und das finde ich ganz spannend, weil wir haben das, ich habe das so mit durch exerziert dass ich also geguckt habe, okay, was passiert denn, wenn ich den ignoriere, dann wird der immer leiser, dann sitzt der irgendwann da und sagt so, keiner hört mich und dann wird der irgendwann wütend und sagt so nee, das finde ich nicht in Ordnung dass ich hier ignoriert werde. Und dann wird der laut und springt im Prinzip so mir ins Gesicht und sagt, hey, ich habe gesagt, ich habe tausend Fragen und ich will nicht, dass das jemand hier ignoriert, das ist voll wichtig. Das heißt, da seht ihr so ein bisschen, warum diese Sachen nicht funktionieren, dass wir die Sachen einfach wegdrücken weil die kommen am Ende des Tages wieder hoch. Ich habe immer wieder dieses Bild mit dem Korken Das heißt, in dem Moment habe ich also mal gesagt, alles klar, dann lass uns mal diese Ängste angucken und diese Fragen, die du hast. Und mal in diese Endlosspirale von Fragen reinzudroppen und wirklich dieses Gefühl mal auszuhalten. Und dem zu begegnen. Und das Spannende war, dass in dem Moment, du kannst dir das vorstellen wie so ein Strudel, den wir eben spüren und wo wir ganz oft eben das Gefühl haben, dem wollen wir widerstehen da wollen wir nicht reingehen. Aber genau dieser Widerstand ist das, was dann am Ende in uns diesen Kollaps produziert. Und in dem Moment, wo ich aber reingegangen bin in dieses Gefühl von Fragenstrudel Wurde das ganz still in mir, weil am Ende von diesem Strudel ist nicht endloses Drehen, sondern das war dann, irgendwann habe ich mit diesem Anteil so ein bisschen wie in einem Karussell gesessen und wir haben uns da gedreht um diese Fragen und ich habe gemerkt eigentlich kann ich dieses Gefühl auch ein Stück weit genießen und Und lustig finden von, ach, ja, wir sind jetzt hier in einem Karussell und drehen uns im Kreis und irgendwann hält halt dieses Karussell von alleine an, wenn genug Zeit und Aufmerksamkeit und Willkommen heißen da war von, ja, es ist okay, dass da gerade dieser Strudel ist und dass dieses Karussell da fährt. Und ich bin da und halte sozusagen, wir sitzen so beide auf diesen Pferden auf dem Karussell und ich halte die Hand von diesem ängstlichen Anteil der so viele Fragen hat und irgendwann wird es ruhig und dann war es einfach, dann waren irgendwann so, kannst du dir vorstellen, war so ein Riesenkosmos, ein Riesenuniversum wo einfach nur die Fragen so umher schwebten und da war nichts Wichtiges mehr, da war keine von den Fragen, die in irgendeiner Form wirklich beantwortet werden mussten. Aber wir kommen nur an diesen Punkt der Ruhe und des Friedens, wenn wir uns trauen, in diesen Strudel reinzugehen und einfach mal zu sagen, okay, ja, ich habe einen Anteil in mir, der hat gerade Angst oder der ist gerade nervös und anstatt den zu ignorieren und wegzudrücken, sodass der lauter wird, gebe ich dem einfach mal einen Moment Zeit. Und das waren vielleicht fünf, maximal zehn Minuten, die wir da wirklich gesessen haben und ich habe mir ausführlich Zeit genommen, wirklich mit diesem Anteil in diesem Kosmos auch zu sitzen. Und dann meldete sich ein zweiter Teil und sagte so, Entschuldigung, wir haben dafür keine Zeit. Ich muss hier, wir müssen was tun, ich muss ständig in Bewegung bleiben. Und auch da wieder, ich könnte jetzt sagen, hey, ich weiß dass dieser sehr gestresste Teil, der sozusagen gelernt hat, ich muss. In Bewegung bleiben, ich muss tun, ich muss Sachen fertig kriegen, ich muss alles Mögliche tun, um sicherzustellen dass wir hier, weiß ich nicht, der denkt halt, wenn ich nicht alles Mögliche in meiner Kraft stehende tue und nicht jede Sekunde nutze, dann passiert was ganz Schlimmes. Und der weiß nicht mal, was dieses ganz Schlimme ist, der weiß nur, das will ich nicht, dass das passiert Und entsprechend rennt der los und ist wie in einem Hamsterrad. Und natürlich könnte ich den jetzt ignorieren und sagen, ach komm, wir wissen ja, dass das nicht stimmt und dass wir ganz in Ruhe Zeit haben können, aber auch da wieder, es ist der Korken, der wird wieder kommen und dann wird der wieder rennen. Das heißt, auch hier habe ich mir einen Moment genommen und gesagt, okay. Dann lass uns mal schauen, was braucht denn dieser Anteil, welches Gefühl ist denn hier, was nicht gefühlt werden möchte, was so unbequem ist. Und der Anteil hat halt gesagt, ja, weil ich gefragt habe was würde denn passieren, wenn du jetzt einfach innehältst mit mir hier, wenn wir nur hier sitzen. Und er meinte so, aber dann habe ich ja nicht genug gemacht und dann bist du vielleicht am Ende enttäuscht von mir, wenn irgendwas nicht so läuft, wie ich gerne hätte. Und dann spüre ich natürlich, das hat gar nichts mit mir zu tun, das ist eine alte Stimme, eine alte Wunde, ein altes Denkmuster von ich muss ganz viel mich beweisen, ich muss mir Liebe und Aufmerksamkeit verdienen, indem ich hart arbeite. Und in dem Moment, ich habe einfach nur gespürt wie viel Schmerz es diesem Anteil bereitet hat. Unter so einem Credo die ganze Zeit arbeiten zu müssen und zu befürchten wenn ich nicht genug gemacht habe in jemandes Augen, dann ist dieser Mensch enttäuscht und dann habe ich dessen Liebe nicht verdient. Und in dem Moment nehme ich mir als erwachsenes Ich einen Moment und sage diesem Teil, hey, Weißt du was? Du bist schon genauso wie du bist genug. Du musst nicht ein bisschen tun, um meine Liebe zu verdienen. Und die wird auch nicht entzogen. Egal ob du jetzt hier hardcore arbeitest oder nicht einen Finger rührst. Und einfach zu spüren in dem Moment. Und das ist nicht wie ein Lichtschalter, den wir an-aus machen, so nach dem Motto zack, sozusagen limitierter Glaubenssatz verändert. Ab heute läuft alles anders. Sondern das ist eher wie so ein Regler der ganz langsam... Sich verändert und in dem Moment habe ich einfach kurz gespürt mein Herz wurde weich mein Herz wurde warm, da war ganz viel Trauer auch zu spüren von diesem Anteil, der dann gesagt hat, so krass aber bisher war das immer, wie ich gedacht habe, wie das funktioniert und scheinbar auch teilweise, wie er es auch wirklich erlebt hat, wie die Realität war. Und dann einfach zu spüren oh was, hier ist jemand da Der mich einfach so liebt wie ich bin, ohne dass ich dafür hart arbeiten muss, das erst mal was zu integrieren. Das geht nicht von heute auf morgen. Und da ist auch sehr viel Trauerarbeit mit dabei, dass dieser Anteil betrauern darf all die Male wo er jemanden enttäuscht hat und nicht geliebt worden ist oder wo er sich ganz doll abgearbeitet hat und es trotzdem nicht funktioniert hat. Und es darf Stück für Stück sich verändern. Ich habe gespürt dass dieser Anteil so gesagt hat, aber was ist dann mein Treiber, wenn mein Treiber nicht mehr ist? Ich muss mir deine Liebe erarbeiten. Und dann wird es natürlich total spannend, weil dann darf der Treiber sein, was macht mich glücklich, was fällt mir leicht, was will ich und nicht mehr, was muss ich, was sollte ich und so weiter. Das heißt, ich Ich hoffe, es wird irgendwie klar, dass das eben der Moment ist, in dem wir innehalten und reinspüren dürfen, okay, was genau hat dann eigentlich hier den Auslöser gegeben? Also diese zwei Sachen nicht fühlen zu wollen, also dieses, ich habe tausend Fragen und finde darauf keine Antworten und das wegzudrücken und ich habe das Gefühl, ich muss ganz viel machen. Und dem einfach nachzugeben oder das wegzudrücken, das sind die Gründe, die am Ende dazu führen, dass unser System in die Überforderung kommt. Und das ist für jeden Menschen was anderes. Das Spannende ist wirklich zu gucken, was ist das Gefühl, was ich versuche zu verhindern? Und um das zu finden, dürfen wir uns fragen, was wäre denn das Gefühl Das Scary Thing, also was wäre so die Sache, vor der ich Angst habe, dass sie passiert und dass ich deshalb versuche, dass das auf gar keinen Fall passiert. Und wenn ich mir aber jetzt mal anfange genau diese Sache in allen Details auszumalen, was kommt dann als Gefühl hoch? Welche Angst, welche Scham, welches Gefühl von Wertlosigkeit oder Hilflosigkeit, also da sind all die Dinge, die wir manchmal eben nicht so gerne fühlen. Aber wenn wir sie gefühlt haben, dann haben sie eben nicht mehr diesen Griff, der uns immer wieder in irgendwelches vermeidende Verhalten führt, sondern dann wissen wir so, ah ja, okay. Das ist da und dann kann ich mich mit dem auseinandersetzen das Fühlen und wem das schwer fällt Und daran zu kommen, dafür bin zum Beispiel ich da, dich in Sessions darin zu begleiten einfach nur die Frage zu stellen, was will gefühlt werden und dem zu begegnen und dann zu merken und das ist das Coole, was ich an der Stelle einfach nochmal mitgeben möchte, weil ich weiß, dass wir alle irgendein Gefühl haben, was wir unbequem finden. Aber im Grunde ist kein Gefühl wirklich unangenehm im Körper, sondern das, was unangenehm ist, das, was den Schmerz in uns macht, ist... Der Widerstand, den wir dazu haben, weil ich weiß nicht ob du jemals schon mal zum Beispiel in deinem Leben einfach ganz frei geweint hast. So natürlich dürfen wir unser Herz, unseren Herzschmerz spüren, aber an sich fließt leicht durch. Ich sehe das jedes Mal in meinen Breathwork-Sessions, wenn die Leute im Raum einfach zulassen was da passiert, dann ist diese Emotion innerhalb von wenigen Sekunden durchgeflossen und dann kommt schon wieder die nächste und dann ist da teilweise jemand von Wut in Trauer in Ekstase und Lachen einfach nur übergegangen, weil... Es nicht mehr dieses Festhalten und ich möchte das nicht fühlen und ich will da nicht in diesen Strudel eintauchen, weil all das nicht da war, kann es einfach ganz locker durchfließen. Und es braucht ein bisschen Übung, das zu lernen und das Vertrauen auch zu lernen, dass das tatsächlich so ist, dass es sich leicht anfühlen kann und dass es sich... Gut anfühlen kann, also das Gefühl was ich heute hatte, als ich da im Kosmos saß, das war super schön, es war super friedvoll, auf dem Karussell hatte ich super viel Spaß, als ich meine Liebe diesem Anteil gegenüber rausgeschickt habe, war mein Herz ganz offen und weich, also das sind super schöne Gefühle und natürlich habe ich aber auch meine Avoidance-Strategien, die erstmal sagen, nee da wollen wir nicht hingehen, aber eben aus einem falsch gelernten ähm Aus einer falsch gelernten Verbindung von, das ist unangenehm Nee, dass ich dem widerstehe ist unangenehm Das macht das unbequeme Gefühl und das macht, dass es halt noch mehr sich verfestigt Ihr kennt vielleicht diesen... Der Satz what you resist persists, also dem, dem du widerstehst, das bleibt noch mehr da, das macht noch mehr sozusagen die Hinterbeine in den Boden und sagt so, nö, ich gehe hier nicht weg, habe ich dir ja gerade auch berichtet von dem Anteil, der so viele Fragen hatte, der dann einfach irgendwann sagt, nö jetzt bin ich wütend und jetzt bin ich laut. Last but not least, wenn wir also unsere erste Hilfe geleistet haben und uns wirklich mit dem Gefühl auseinandergesetzt haben, was überhaupt erst diese ganze Schleife kreiert hat, dann bin ich an einem Punkt, wo ich wirklich sagen kann, okay, jetzt... Komme ich wieder in die Connection mit mir selbst, weil jetzt bin ich nicht mehr angstgetrieben und vermeidungsgetrieben, sondern jetzt bin ich wieder verbunden mit mir selber und mit meinem Kern, mit meinem Herzen, mit meinem inneren Wissen und daraus aus diesem Zustand heraus, da können wir wunderbar jetzt uns sozusagen neu orientieren und Entscheidungen treffen. Jetzt kann ich zum Beispiel sagen, ähm Und wozu habe ich gerade noch wirklich ein Ja? Was fühlt sich wie ein Ja an meinem Körper an? Und was fühlt sich zum Beispiel irgendwie erfüllend sinnvoll, lebendig inspirierend für mich an? Das möchte ich weitermachen. Und was ist aber etwas, wo ich merke... Dazu habe ich eigentlich ein ganz klares Nein oder das passt gar nicht zu mir, das fühlt sich anstrengend an, das zieht mir Energie und dann dürfen wir uns zum Beispiel fragen, okay, was darf ich denn dann jetzt aufhören weglassen, pausieren Gibt es eine Entscheidung, die ich jetzt treffen kann, weil ich jetzt Klarheit habe und wieder mit mir verbunden bin? Gibt es ein Gespräch was ich führen muss, was ich jetzt ganz klar spüre dass ich die ganze Zeit das vermieden habe und deshalb da in meine Überforderung reingerannt bin? Ja, wo kann ich jetzt also einfach meine Weichen anders setzen, um mich wieder? Leicht, weit, entspannt zu fühlen und mit mir selber verbunden. Und das kann manchmal eben auch sein. Hey, vielleicht brauche ich jetzt einfach mal einen Tag für mich, wo ich ein bisschen durchatmen kann, wo ich mich mit Menschen verbinde, mit die ich gerne habe, wo ich mal bewusst ins Nichtstun gehe, vielleicht brauche ich mal gerade wieder Bewegung, also auch jetzt können wir natürlich spüren, weil wir haben zwar erste Hilfe gemacht, aber so eine Nervensystemaktivierung und gerade wenn du die für längere Zeit hattest die zieht halt auch Energie und es kann halt sein, dass man dann spürt so, okay, Ich glaube, es ist Zeit, mal ein bisschen aufzutanken und ein bisschen Ruhe einkehren zu lassen und mal wieder so ein bisschen zerstreut zu werden. Ja, das heißt, das wäre so die Frage. Also was fühlt sich gerade für mich noch ja an und was ist meine klare Richtung? Was kriegt mein Nein? Wo müssen vielleicht Sachen entschieden werden? Und wo darf ich jetzt vielleicht auch nochmal mich um mich kümmern und auftanken? Yes. Was mir manchmal noch hilft im Nachgang und davon profitierst du dann heute, ist eben mich zu fragen, wie bin ich da reingekommen, um eben künftig zu sagen... Wie komme ich da gar nicht erst rein? Also wo sind meine Momente, wo ich spüre, aha, hier versuche ich gerade was zu vermeiden und jetzt fange ich an mit meinen Vermeidungsstrategien. Damit wir nicht erst überhaupt an die Wand rennen müssen, um dann wieder unser Protokoll zu befolgen, sondern dass wir einfach frühzeitig sagen, ich weiß noch vom letzten Mal, wenn ich jetzt dieses Gefühl nicht fühle, Dann komme ich in dieses andere unangenehme Gefühl von Überforderung und alles ist zu viel und dann muss ich eh nochmal ins Fühlen gehen. Also warum nicht gleich machen, dann kann es gleich so viel leichter sein. Also das dazu. Also es ist manchmal nochmal ein guter Moment zu reflektieren, wie habe ich das geschafft, was habe ich da versucht zu vermeiden und Ja, wie kriege ich das in Zukunft früher mitbekommen? Was sind so meine kleinen Indikatoren? Bei mir sind es zum Beispiel Sachen, wenn ich merke dass ich... Meine Zeit sozusagen mehr limitiere, für wen ich mir Zeit nehmen kann, weil ich sage, ah nee, ich muss jetzt meinen Fokus woanders hinsetzen oder wenn bestimmte Verabredungen reduziert werden oder wenn ich das Gefühl habe, ich hatte zum Beispiel am Samstag wo ich meinen freien Tag hatte, habe ich ganz klar gespürt dass mein Nervensystem so ein bisschen Schwierigkeiten hatte, mit dem Entspannen klarzukommen, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass es vorher ein bisschen zu doll war und es sehr gerannt ist. Und dann in dem Moment, wo du dann plötzlich mal einen Pause-Moment hast, ist so, ja, was mache ich denn jetzt damit? Das können gute Momente sein, also wenn du merkst oh, ich... Weiß gar nicht, wohin mit mir in den Momenten wo ich jetzt mal tatsächlich einen Moment durchatmen könnte und all diese Dinge. So, an der Stelle mache ich die Schleife und sage nochmal als wichtigen Reminder, wenn du dieses Gefühl hast, nimm es ernst. Verstehe dass es dein Körper ist, der ganz klar sagt, halt, stopp wir brauchen hier jetzt gerade was anderes. Und dann erste Hilfe, dann reinfühlen was es zu fühlen gibt und dann neu ausrichten. Und wenn du Support brauchst melde dich Das ist keine Schande, sondern wir dürfen alle lernen, wie wir unseren Emotionen gut begegnen können und dann merkst du vielleicht auch, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist und dass es eigentlich ganz schön ist, diesen ganzen Sachen zu begegnen und dass da ganz viel Herzlichkeit und Wärme dann mit reinkommt. So, meine Liebe, mein lieber Mensch da draußen, an dieser Stelle danke fürs Zuhören. Ich hoffe, du kommst ein bisschen besser Ja, mehr zu dir und nimmst dir Zeit für dich, nimmst dir Zeit zum Fühlen Und wenn du Support brauchst dann kannst du auch immer zur Monthly Emotional Alchemy Class kommen, die ist online, einmal im Monat, findest alles in den Shownotes. Da treffen wir uns für eine Stunde, um genau das zu bewegen, was da ist, um genau das zu spüren, was gerade da ist, begleitet in der Gruppe aber jeder für sich zu Hause, sodass du die Kombi hast von zusammen, aber zusammen In Ruhe. Wenn du mehr Infos brauchst, findest du alles in den Shownotes oder du schreibst mir einfach und wie immer, große Einladung, teil mit mir deine Gedanken, deine Herausforderungen, deine liebevolle Kritik was auch immer da ist, sehr, sehr gerne her damit und damit wünsche ich dir einfach noch einen schönen Tag, schönen Abend, je nachdem, wann du das hörst und bis bald.