Body Worship: Verehrung statt Bewertung - allein oder zusammen | Intimacy-Journey pt. 6
Deinen und andere Körper anders ansehen, berühren, fühlen, wertschätzen
01.05.2026 36 min
Zusammenfassung & Show Notes
Body Worship - eine unfassbar heilsame & berührende Erfahrung (allein wie zu zweit), die nicht nur dein Körpergefühl verändert, sondern auch, was du im Sex erlebst, empfängst, erlaubst - und was nicht länger.
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Darum geht's in der Folge:
✨Body Worship als Praxis: den eigenen Körper bewusst berühren, ihm zuzuhören, ihn wertzuschätzen und anders betrachten
✨heilsame Spiegelarbeit - wie wir den prüfenden Blick im Spiegel verlernen - und damit unser Körpergefühl radikal verändern
Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
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Darum geht's in der Folge:
✨Body Worship als Praxis: den eigenen Körper bewusst berühren, ihm zuzuhören, ihn wertzuschätzen und anders betrachten
✨heilsame Spiegelarbeit - wie wir den prüfenden Blick im Spiegel verlernen - und damit unser Körpergefühl radikal verändern
✨wenn liebevolle Berührung alte Erfahrungen, Grenzen und Körpererinnerungen sichtbar machen
✨heilsame Spiegelarbeit - und den unbequemen Gefühlen begegnen, sie halten, statt ihnen auszuweichen
✨Genital Worship und was uns das über Intimität, Consent und echte Wertschätzung lehrt
✨wie dein (Sex-)Leben sich verändert, wenn dein Körper kein Objekt mehr ist, sondern ein Ort von Würde, der respektvoll, liebevoll, achtsam berührt wird
Viele von uns haben gelernt, sich im Spiegel zu bewerten. Mängel zu suchen. Zu optimieren.
Unser Lustempfinden ist oft dort taub, wo wir uns innerlich ablehnen und abgeschnitten haben (typisch: Brüste, Bauch, Yoni etc.)
Eine der heilsamsten Gegenbewegungen dazu: "Body Worship" - die bewusste Verehrung des Körpers.
✨heilsame Spiegelarbeit - und den unbequemen Gefühlen begegnen, sie halten, statt ihnen auszuweichen
✨Genital Worship und was uns das über Intimität, Consent und echte Wertschätzung lehrt
✨wie dein (Sex-)Leben sich verändert, wenn dein Körper kein Objekt mehr ist, sondern ein Ort von Würde, der respektvoll, liebevoll, achtsam berührt wird
Viele von uns haben gelernt, sich im Spiegel zu bewerten. Mängel zu suchen. Zu optimieren.
Unser Lustempfinden ist oft dort taub, wo wir uns innerlich ablehnen und abgeschnitten haben (typisch: Brüste, Bauch, Yoni etc.)
Eine der heilsamsten Gegenbewegungen dazu: "Body Worship" - die bewusste Verehrung des Körpers.
Das kann so einfach sein wie: dich nach dem Duschen hinsetzen, dir Zeit nehmen, deinen Körper einzucremen und jedem einzelnen Körperteil Aufmerksamkeit zu schenken. Nicht funktional und schnell. Sondern bewusst & liebevoll. Und das können wir wunderbar auch mit einem Gegenüber zelebrieren.. *melting away* 🫠
Berührung wird anders und Intimität wird tiefer, wenn sie nicht nimmt, sondern ehrt.
Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
...du dir neue Impulse für partnered oder Solo-Inimität wünschst.
...du deinen Körper eher noch kritisch beäugst oder bewertest als liebst und bestaunst.
Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
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Wichtigste Stichworte der Folge: Body Worship, Genital Worship, Spiegelarbeit, Selbstliebe, Körperbild, Körperakzeptanz, Intimität, Körperwahrnehmung, Selbstberührung, Self Pleasure, Grenzen, Heilung
Nächste Folge mitbestimmen:
A) über die Spotify-Umfrage
B) In meiner Telegram-Gruppe: https://t.me/+chXkUx3KA7s3MmFi
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Wenn du Gedanken zur Folge, Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir so so gern!
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Transkript
(Transkribiert von TurboScribe. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge
von Mach's mit und auch heute wieder ein
kleiner Schwung aus meiner Intimacy Journey und wieder
etwas hoffentlich für dich, wo du dir neue
Spielarten mitnehmen kannst, sowohl für dich selbst als
auch für den Sex mit einer anderen Person.
Und ich hoffe aber auch, dass du dir
ganz viel mitnimmst, ja, was dich an den
richtigen Punkten in deinem Herzen berühren darf und
mag dir dazu einfach ein bisschen eine Geschichte
erzählen, die sich so durch meine Self-Pleasure
-Journey gezogen hat und im Endeffekt auch schon
der der Auftakt der ganzen Journey war.
Also jetzt mal mitten rein und ich möchte
schon mal hier vorweg sagen, dass ich gerne
etwas ausprobieren möchte mit euch und zwar ich
habe ja immer einen ganz schönen Backlog an
Folgenideen, auf die ich Lust habe, die nur
darauf warten, dass ich sie ins Mikrofon spreche.
Also da habe ich auf jeden Fall noch
ordentlich was bis zum Ende des Jahres in
Stock, aber mich interessiert natürlich auch sehr, was
euch interessieren würde und deshalb gebe ich euch
am Ende von dieser Folge die Möglichkeit, die
nächste Folge zu wählen und gebe euch zwei
bis drei, mal gucken, wie ich mich nachher
fühle, Optionen, für die du abstimmen kannst.
Zum Beispiel, wenn du auf Spotify unterwegs bist,
in der Umfrage in Spotify oder du hüpfst
in mein Instagram oder du kommst in meine
Telegram-Gruppe und stimmst da ab.
Also Optionen wird es geben, ich lasse dich
das gleich nochmal genauer wissen.
Aber jetzt erst mal in das Thema für
heute und ich würde es mal so den
Titel setzen, im Englischen sagt man Body Worship,
also die Verehrung des eigenen Körpers und ich
habe da super viele schöne Erinnerungen und Impulse
für dich, aber ich mag erst mal wie
gesagt mit dieser kleinen Geschichte beginnen.
Und zwar gehen wir ein bisschen zurück an
den Anfang meiner Self-Pleasure-Program Journey, also
das, womit ich ja auch diese ganze kleine
Serie, die mittlerweile ja schon ein bisschen größer
ist, aufgemacht habe, sprich letztes Jahr Oktober.
Und das erste Ritual, was wir zusammen gemacht
haben, also als Gruppe online, jede für sich
in ihrem Zuhause, aber trotzdem irgendwie verbunden, war
ein Ritual, wo es darum ging, den eigenen
Körper und zwar jeden einzelnen Teil des Körpers
ganz liebevoll und aufmerksam vor allem zu berühren,
den zu ehren und diesem Teil zu danken.
Und jetzt kannst du dir das so verstehen,
das ist was, was ich tatsächlich auch jetzt
immer noch super gerne mache, weil ich finde,
dass es mir hilft, sehr in Kontakt mit
meinem Körper zu kommen und auch immer wieder
mich zu erinnern, dass es nicht selbstverständlich ist,
dass mein Körper gesund ist, dass alle Teile
sich wohlfühlen in mir, sondern ja, dass ich
dafür auch sorgen darf.
Das heißt, so wie ich das immer wieder
regelmäßig mache, ist, ich nehme mir zum Beispiel
Zeit, ein Bad oder eine Dusche.
Meistens ist es bei mir eine Dusche, für
ein Bad habe ich immer nicht so die
Muße.
Und wenn ich dann sozusagen frisch geduscht bin,
dann setze ich mich hin, am liebsten vor
einen Spiegel.
Ich habe einen großen Spiegel in meinem Schlafzimmer.
Und dann nehme ich mir meine Lieblingslotion, die
auch einen ganz, ganz tollen Geruch hat.
Und dann nehme ich mir wirklich Zeit für
jedes einzelne Körperteil, beginne also an meinen Füßen
und creme die ganz aufmerksam und liebevoll ein
und spreche halt dazu.
So, was sage ich, wofür sage ich danke
meinen Füßen beispielsweise?
Dass sie mich durch die Welt tragen, dass
sie mir Stabilität geben, dass sie mit mir
voranschreiten, dass sie, ja, mich das Gras spüren
lassen, wenn ich barfuß im Gras laufe.
Also ich kann auch mich zum Beispiel an
Momente erinnern, die ich besonders schön fand, die
ich mit meinen Füßen erlebt habe beispielsweise.
Aber ich sage zum Beispiel auch Sachen wie,
ich finde es total schön, dass ihr eine
Lustzone für mich seid und dass es sich
total angenehm und spannend anfühlt, wenn jemand zwischen
meinen Zähnen oder ich zwischen meinen Zähnen irgendwie
ganz sanft mit meinen Fingern hindurchgleite oder andere
spannende Sachen mache.
Und so gehe ich Stück für Stück in
jeden einzelnen Teil meines Körpers, die Waden, die
Knie, Oberschenkel, Po, natürlich an irgendeinem bestimmten Punkt
auch meine Joni, aber noch nicht zu früh,
weil dann geht erstmal der Bauch, da ist
ja auch wahnsinnig viel, gerade wenn mein Körper
oder mein Nervensystem im Stress ist, ist meine
Verdauung immer das allererste, was sich zeigt, was
dann aus dem Gleichgewicht kommt zusammen mit meiner
Haut.
Das heißt, bei denen bedanke ich mich für
die frühen Warnsysteme, aber auch schätze und ehre,
dass sie ganz sensibel sind.
Und dann dasselbe natürlich mit den Händen, mit
den Armen, mit deiner Brust, mit dem Hals
und dann halt auch sehr Richtung Gesicht.
Und gerade wenn wir Richtung Gesicht gehen, ist
es halt ganz spannend, einen liebevollen Spiegelblick dabei
zu haben.
Also sich im Spiegel zu betrachten, während wir
zum Beispiel die Augenbrauen oder die Stirn oder
die Wangen ganz liebevoll berühren, vielleicht auch eincremen
und halt Danke sagen für, wozu sage ich
danke, was meine Augen in diesem Leben schon
sehen durften.
Der liebevolle Blick von einem Menschen, den ich
liebe oder welchen Geruch liebt meine Nase am
meisten und wie fühlt es sich an, mit
meinen Lippen einen anderen Menschen zu küssen oder
welche Worte haben meine Ohren gehört, die mich
am meisten berührt haben und so weiter und
so fort.
Also wir können da wunderschöne Momente kreieren und
auch ganz viel Verbindung und Herzoffenheit.
Und der besondere Teil, den ich da aber
auch sehr, sehr liebe, ist, viele Menschen von
uns, und ich schließe mich damit ein, wenn
wir uns im Spiegel angucken, haben gelernt, nach
den Mängeln zu gucken, nach was passt gerade
nicht.
Also der Blick ist immer der prüfende Blick.
Der liebevolle Blick im Spiegel, den haben wir
nicht gelernt.
Für uns ist gelernt, der Spiegel ist zum
Prüfen, sieht das alles gut aus oder muss
ich irgendwas verändern?
Und das ist eine super schöne Arbeit in
itself, Spiegelarbeit zu machen und sich anzugewöhnen, liebevoll
sich anzuschauen, wenn wir den Spiegel benutzen.
Ich habe zum Beispiel vor vielen, vielen Jahren
den Spiegel in meinem Bad abgebaut beziehungsweise abgeklebt.
Da ist jetzt eine, wie sagt man, Tafelfolie,
wo ein schöner Spruch draufsteht, den auch Menschen
sehen, wenn sie zu mir nach Hause kommen,
der auch sie sozusagen begrüßt und wertschätzt.
Und ich habe wirklich nur einen Spiegel, wenn
ich ihn brauche, dann muss ich ihn rausholen,
aber ich komme nicht in ein Zimmer und
bin als allererstes erst mal, guten Morgen, und
hier sehe ich mich jetzt und muss vielleicht
suchen, was jetzt gerade nicht mehr passt.
Und gerade dieses liebevoll in den Spiegel schauen,
das kann eine total schöne Praxis sein, das
zu üben und sich dabei zu erwischen, wenn
wir dann doch wieder gucken, wo ist der
kleine Pickel, wo ist die Falte, warum sieht
das so aus?
Und immer wieder zu lernen, den Blick liebevoll
und sanft werden zu lassen.
Denn unsere Gesellschaft, in der wir aufwachsen, oder
nicht Serien, aber Shows wie Germany's Next Topmodel
und was weiß ich nicht, lehren uns halt
ein bestimmtes Schönheitsideal, sodass wir uns immer wieder
fragen, bin ich schön genug, bin ich jung
genug und so weiter.
Und diesen Blick wieder zu verändern, den uns
halt die Werbung vorgibt, uns immer wieder mangelhaft
zu fühlen, ja, weil sonst würde ja die
Kosmetikindustrie und die Schönheitsoperationsindustrie gar keinen Einkommen
haben, wenn wir uns alle wahnsinnig schön finden
würden, so wie wir sind.
Das heißt, das ist nicht nur krasse Dekonditionierungsarbeit,
sondern auch sehr revolutionäre Arbeit.
Und eine Arbeit, die dir definitiv Geld spart.
Weil ich habe zum Beispiel auch für mich
vor vielen Jahren entschieden, ich möchte nur noch,
also damals habe ich entschieden, ich trage gar
kein Make-up mehr, ich habe für mich
genau das als Experiment gemacht, weil ich mir
die Geschichte erzählt habe, dass ich nur liebenswert
und begehrenswert bin, wenn meine Haut und mein
Ich optimal sozusagen aussehe.
Und habe dann einfach irgendwann gesagt, es fühlt
sich sehr limitierend für mich an.
Ich mache jetzt ein Experiment.
Ich war mit einer neuen Gruppe unterwegs für
mehrere Wochen und habe gesagt, okay, die kennen
mich noch gar nicht, so let's try it.
Und siehe da, ich wurde sehr wohl begehrt,
ich war sehr wohl mit den Menschen in
Kontakt.
Und das hatte nichts mit meinem Make-up
oder Nicht-Make-up zu tun.
So, ich habe das dann viele Jahre genauso
gehalten.
Mittlerweile sage ich, wenn ich Lust darauf habe,
weil ich das für mich möchte, weil ich
da gerade Lust drauf habe und nicht, weil
ich gerade das Gefühl habe, ich muss das
tun, um irgendjemand anderen zu gefallen, dann gönne
ich mir das.
Aber das passiert hier vielleicht irgendwie alle drei
bis vier bis fünf bis sechs Monate einmal.
Je nachdem, wo ich jetzt gerade halt unterwegs
bin in der Weltgeschichte und ob ich da
irgendwie Lust habe, für mich anders rauszuputzen.
Ja, also, das heißt, diesen liebevollen Spiegelblick zu
üben, heißt halt auch, dein Gesicht zu akzeptieren
und dann auch zu lernen, ah, wie sehe
ich dann auf Fotos aus, wenn ich mich
nicht mehr schminke.
Und wenn man halt sieht, ob ich müde
bin oder ob ich gerade eine schwierige Phase
in meinem Leben habe und meine Haut sagt,
yay, hi, I have stress.
Also, auch das hat super viel in mir
verändert, wie ich mich selber sehe und annehme.
Und diese Spiegelarbeit ist super, super heilsam und
kraftvoll, gerade wenn du ein Mensch bist, der
sich zum Beispiel auch mit dem eigenen Körper
nicht wohlfühlt, sagt, ah, irgendwie fühle ich mich
nicht schön oder meine Figur passt nicht so,
wie ich mir das eigentlich vorstellen würde.
Dann ist das eine Praxis, die ich dir
herzlichst empfehlen möchte.
Und vor allem ist das eine, die am
Anfang unbequem sein wird.
Und da mag ich einfach nur den Reminder
geben, nur weil etwas unbequem ist und in
uns Emotionen wachruft, die wir am liebsten gerne
nicht haben möchten, ist es nicht der Moment,
wo wir dann sagen, ach, ich lasse das
wieder sein, mache das vielleicht irgendwann nochmal oder
nie mehr, weil ich möchte mich damit nicht
konfrontieren, sondern genau das, genau diesen Emotionen zu
begegnen, dem Ekel, der Enttäuschung, der Ohnmacht, der
Traurigkeit und so weiter.
Das sind die Layer, durch die wir uns
arbeiten dürfen, um eben auf der anderen Seite
rauszukommen, mit einer liebevollen Beziehung zu uns selbst.
Und die führt eben nur durch diese Emotionen
und nicht, dass wir sie immer wieder versuchen,
hoffentlich lösen sie sich irgendwie von alleine und
ich fühle mich plötzlich besser, sondern die werden
nur sich verändern, wenn wir ihnen begegnen und
vor allem, wenn wir ihnen offen und liebevoll
begegnen.
Und auch das ist was, was wir üben
dürfen.
Auch das darfst du zum Beispiel in Räumen
wie mein Lernen, wie das geht, weil auch
das haben wir oft nicht gelernt.
So, das heißt, wir gehen wieder so ein
bisschen zurück in den Kern von dem, was
ich gesagt habe.
Also dieses, den Körper verehren, Körperteile ganz bewusst
sehen, ihnen danken, ihnen zuhören.
Ich habe zum Beispiel auch sehr intensiv mit
meinen Brüsten gearbeitet, tue ich immer noch, weil
da ganz viel Unachtsames Berühren in meinem ganzen
Leben stattgefunden hat, durch fremde Menschen, aber auch
durch PartnerInnen oder in dem Fall tatsächlich eher
durch Partner.
Und da gibt es noch ganz viel zu
heilen und ganz viel zu halten und ganz
viel anzuerkennen.
Und das kann halt auch im Rahmen von
so einer Praxis super, super heilsam sein und
eben wichtig für immer mehr, sich wieder wohl
im eigenen Körper zu fühlen und auch diese
Körperteile in ihrer Sensibilität zu erhöhen.
Also gerade, wenn wir viel Trauma oder einfach
unangenehme, ungute Erfahrungen mit bestimmten Körperteilen von uns
haben oder die selber ablehnen, dann ist da
natürlich auch nicht viel Lust, in diesen Körperteilen
zu empfinden.
Also viele Menschen haben sehr taube Stellen an
ihren Brüsten oder in der Juni oder am
Bauch, weil das einfach Orte sind, die abgelehnt
werden oder abgetrennt worden sind, sozusagen emotional, energetisch.
Und dann ist da halt einfach nicht viel
zu spüren.
Und das können wir aber uns zurückerobern.
Das finde ich auch eine unfassbar wichtige Reise,
die so, so schön sein kann, weil sie
ist natürlich nicht nur mit dem Ziel so,
oh, dann kann ich endlich wieder lustvoller in
meinen Brüsten oder sonst wo sein, sondern auch
so, ich integriere Erfahrungen, die ich gemacht habe
und komme wieder mehr in ein Gefühl von
mich selber annehmen, mich selber lieben, mich selber
so wertschätzen, dass ich im Endeffekt dann auch
sage, andere müssen auch so mich behandeln.
Ja, also gerade in den Momenten, wo ich
viel Arbeit mit meinen Brüsten gemacht habe, habe
ich halt für mich auch entschieden, niemand darf
meine Brüste mehr auf eine Art und Weise
anfassen, die sich für mich nicht gut anfühlt,
weil ich mir schon eine Berührung gebe, die
sich gut anfühlt und die sich achtsam anfühlt.
Und dann ist es nicht mehr zu deiner
Befriedigung, dass ich das dann sozusagen aushalten müsste,
wie meine Brüste angefasst werden.
Selbes gilt für andere Körperstellen.
So, das heißt, das ist einmal eine Sache,
die wir machen können, also dieses sich selbst
liebevoll berühren und auch diese Wertschätzung empfinden.
Und das, was mich an diesem Ritual, was
wir am allerersten, das allererste Ritual, was wir
gemacht haben, was mich da so krass berührt
hat, dass ich wirklich rotz- und wassergeweint
habe, war in dem Moment, wo wir unsere
Hände sozusagen geworshipped haben und ihnen gedankt haben.
Und dann haben wir halt gefragt so, was
machen diese Hände eigentlich den ganzen Tag?
Und haben uns erinnert, dass da so viel
Liebe durch diese Hände fließt in andere Menschen.
Wir geben, wir berühren und so weiter.
Und gerade meine Hände sind sehr, ja, wenn
ich mit Herzmenschen in Verbindung bin, dann sind
meine Hände sehr feinfühlig und feinspürig und damit
kann ich viel mehr machen als nur eine
grobe, also nicht nur grob, sondern also keine
Berührung, die nur eine Berührung ist, sondern da
ist mehr.
Da fließt mehr als eine pure Berührung.
Und in dem Moment wurden wir gefragt, und
was ist, wenn du diese Hände, die so
viel nach außen geben, halten, schenken, verwöhnen und
so weiter, wenn du die jetzt mal auf
deinen Körper legst und dir vorstellst, dass all
diese Liebe, die du nach außen gibst, gerade
zu dir fließen lässt?
Ich glaube, ich habe manchen von euch, die,
die meinen Newsletter lesen, haben das auf jeden
Fall erfahren dürfen, wie mein letztes Jahr lief,
war ja auch meine langjährige Beziehung.
Wir beendet haben und da einfach natürlich zu
dem Zeitpunkt, wo ich diese Pleasure Journey angefangen
habe, noch ganz viel zu verarbeiten war und
das in dem Moment einfach wahnsinnig, wahnsinnig wichtig,
berührend und tief ging, mir vorzustellen, dass all
diese Liebe jetzt gerade zu mir fließt, die
ich sonst immer im Außen gegeben habe.
Und das war für mich halt genau der
Moment, dieser Initiation, sagt man im Englischen, so
dieses, dieser Moment, in dem ich mich noch
mal mehr entschieden habe.
I wanna be my best lover for the
rest of my life.
So, ich wähle mich vor allen anderen Menschen,
die in meinem Leben ein- und ausgehen
dürfen, wähle ich mich und wähle, dass ich
Liebe zu mir fließen lasse, wähle, dass ich
dafür sorge, dass es mir gut geht und
dass, ja, dass einfach ich Heilung erfahre, dass
ich mich gut fühle und so weiter.
So, und jetzt kommt ja der spannende Teil
oder beziehungsweise ich finde den Teil bis hierhin
schon super spannend, weil das die absolut wertvollste
Arbeit ist, die du mit dir machen kannst
in meiner Welt.
Diese Beziehung zu dir aufzubauen, weil auf der
fußt alles andere, darauf fußt, sich selber so
wichtig zu nehmen, das eigene Wohlbefinden, aber auch
die eigene Lust, die eigene Freude, die eigene
Erfüllung, dass man sagt, so darunter mache ich
es nicht mehr.
Und dann verändern sich Beziehungen, dann bauen sich
plötzlich klare Grenzen auf und so weiter.
Aber wenn wir das nicht haben und alles
im Außen suchen und nur im Außen unsere
Liebe geben, ich kann mich zum Beispiel erinnern
an eine Klientin von mir, die damit noch
ganz viel Schwierigkeiten hatte.
Das, was sie, also die war auch genau
so ein Typ von so ganz viel rausgeben,
ganz viel Geduld haben und Hingabe für die
andere Person, also so im Geben absolut eins
A mit Sternchen, aber im Receiven, im Erhalten,
im auch für sich einfordern und auch sagen,
so das, was ich rausgebe, das muss reziprok
in irgendeiner Form zurückkommen, ohne dass wir Sexualität
in Transaktionsgedanken denken.
Also so nach dem Motto, ich gebe dir,
weil ich eigentlich will.
Aber einfach diesen Anspruch in sich zu haben
von, ich kann nicht immer so ein absolutes
Ungleichgewicht haben von wie ich nach draußen gebe
und was zu mir zurückfließen darf, was ich
auch von mir glaube, was ich verdient habe.
Also daher wichtige, wichtige Praxis, das auch mit
sich selber zu machen.
Und jetzt kommt aber auch der Übertrag, weil
ich ja versuche, diese Erkenntnisse, die ich hier
mit euch teile, immer auch auf die Sexualität
mit einer anderen Person zu übertragen.
Und da kommt eben wieder eine ganz spannende
neue Spielart rein, die ich für wahnsinnig tiefgehend,
sehr transformativ, sehr kraftvoll und sehr verbindend halte.
Und das ist genau dieses Ritual, mit jemand
anderem zu machen.
Also zu sagen, ich gehe Fuß, Wade, Knie
und so weiter an meinem anderen Menschen und
sage, was ich an diesem Körperteil schätze, was
ich schätze, was dieses Körperteil kann, tut, für
mich repräsentiert und so weiter.
Und ich als die erhaltene Person darf in
mir die Körperzität entwickeln, diese ganze Liebe und
diese ganze Wertschätzung wahrzunehmen und zu hören und
aufzunehmen und mich dafür zu öffnen und das
wirklich reinzulassen.
Und ich weiß aus eigener Erfahrung in Menschen
in meinem engsten Umfeld, dass das manchen Menschen
richtig schwerfällt und dass das eher so ein,
oh, das ist unangenehm, können wir mal tauschen.
Aber nein, da ist es dann genau die
Einladung.
Atmen, innerlich vorstellen, ich darf mich dafür öffnen.
Innerlich vorstellen, es darf mich berühren.
Innerlich auch die Anteile mit abholen, die gerade
sagen, oh mein Gott, wenn du das zulässt,
dann machen wir uns ja hier komplett verletzlich.
Abort, abort, bitte abbrechen.
Und auch die zu spüren und eben auch
diesen liebevollen Blick zu üben auf sich selbst,
aber eben auch auf mein Gegenüber.
Was glaubst du, wie anders du dein Gegenüber
siehst, wenn du anfängst mit dieser Idee von
ich möchte deinen Körper ehren und wertschätzen und
ihm danken?
Was glaubst du, was danach für Intimität möglich
ist?
Weil ich plötzlich den Menschen wieder als Ganzes
sehe und viel mehr, weil ich ihn eben
nicht als selbstverständlich sehe, sondern denke so, was
für ein fucking Geschenk.
Sitz denn hier bitte vor mir und verbringt
Zeit mit mir.
Wahnsinnig schön.
Und ein ganz, ganz schönes Ritual, was man
auch machen kann, ist Genital Worshipping.
Also manche von euch haben vielleicht bei mir
mal das Uni-Gazing oder Uni-Watching, wir
haben es immer ein bisschen unterschiedlich genannt, wie
der Workshop hieß, aber im Grunde, was wir
tun, ist, ich für mich entscheide, wann ich
mich öffne.
Also wann ich zum Beispiel mich in diesem
Workshop beispielsweise, gab es einen Thron und du
konntest entscheiden, wann ist der Moment gekommen, mit
ganz viel Vorarbeit, obviously, nicht so, ich komme
zur Tür rein und zack, los geht's, sondern
natürlich haben wir uns erst mal eingegroovt und
all das, aber irgendwann gab es den Moment,
fühle ich gerade diesen Thron besteigen zu wollen
und fühle ich auch, mich so hinzusetzen, dass
meine Uni geworshipped werden kann und dass mit
einer Achtsamkeit und Ehrerbietung tatsächlich im ursprünglichen Wort,
Menschen einzeln nach vorne kommen durften nach deiner
Erlaubnis und schauen durften, aber auch wertschätzen durften
und sagen konnten, wow, ich sehe das und
das oder das und das berührt mich und
eben das auch mal wieder zu spüren, in
welcher Beziehung wir eigentlich zu unseren Genitalien sein
könnten.
Denn für mich persönlich ist eine Joni, eine
Vulva Vagina, ein wahnsinnig magischer Ort und den
sollten wir auch entsprechend behandeln und nicht als
etwas, wo ich Anspruch habe, einzudringen, zu penetrieren
oder was auch immer zu tun, sondern wo
ich das mit einer Art von Haltung mache,
wo ich sage, es ist ein fucking Privileg
und eine wunderschöne Gelegenheit, wenn mir erlaubt wird,
diesen heiligen Ort sozusagen zu betreten beziehungsweise in
irgendeiner Form mit diesem Ort in Verbindung zu
gehen.
Und das gilt für dich selbst als Mensch,
der eine Joni hat, genauso wie ein Mensch,
der mit einer Joni interagieren möchte oder mit
einem Menschen mit Joni.
Weil auch ich darf das in mir kultivieren,
dass ich nicht mein eigener Perpetrator bin und
einfach mich zwinge, für Penetration offen zu sein
durch mich selbst, ja, durch meine Finger oder
durch irgendwelche Toys, wenn ich dafür gar nicht
ready bin, sondern wirklich zu hören, was sagt
meine Joni gerade?
Bin ich ready dafür?
Will ich das gerade?
Und auch innezuhalten und zu spüren.
Und manchmal wissen wir das noch nicht, weil
wir das noch nie geübt haben, wie das
aussehen kann.
Also woher weiß ich das denn?
Und das ist wieder was.
Staying with it, practicing it und du wirst
besser werden, das zu hören.
Und ich mag diese Haltung einfach sehr gerne,
wenn wir, wenn wir sozusagen mit einem anderen
Menschen sexuell sind, zu sagen, hey, ich möchte
gerne, insbesondere wenn wir das noch nicht gemacht
haben.
Also man muss das nicht als eine generelle
Regel haben und ohne das geht's nicht.
Aber gerade wenn du das bisher in deinem
Leben noch nie erlebt hast, dass dich jemand
um Erlaubnis bittet und du die Zeit bekommst
reinzuspüren, ob es gerade der richtige Moment ist
oder nicht, dann practice this.
Dann mach es zu einer Bedingung für eine
gewisse Zeit, um diese Haltung sowohl in dir
zu kultivieren, dass du allein entscheidest, und auch
die Haltung im Gegenüber zu kultivieren von ich
habe keinen Anspruch.
Und ich darf auch in mir lernen, was
das mit mir macht, wenn ich das nicht
darf, weil ich das gerade, weil mein Gegenüber
gerade sagt, das fühlt sich gerade noch nicht
safe an oder es fühlt sich gerade nicht
gut an oder ich brauche noch was anderes.
Dann dürfen wir auch damit wiederum umgehen.
So ich erinnere an die letzte Folge, das
Spiel mit der sexuellen Energie und eben auch
das Spiel mit, kann ich damit umgehen, wenn
ich nicht meinem Impuls und meinem Trieb einfach
folgen kann?
Kann ich das nicht zu einem Ziel machen?
Yes, also Joni und Lingam, so heißt er
ja im Tantra, der der Penis, können wir
als Worship Ritual machen.
Und auch da, ich kenne so gut wie
keinen Mann, der das schon mal erlebt hat,
der für sich schon mal erlebt hat, dass
sein Lingam gewertschätzt wurde und zwar mit einer
Liebe und Aufmerksamkeit, ohne dass an ihn Erwartungen
gestellt werden von, du musst jetzt besonders steif
sein und zwar die ganze Zeit, während ich
dich hier worshipe oder du musst auf irgendeine
Art und Weise jetzt hier reagieren auf die
Berührungen oder Worte, die ich hier habe, sondern
einfach mal nur für Dasein.
Du, der Mensch und alles, was zu den
Menschen gehört, wird gewertschätzt.
Und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr
das für euch entweder schon mal ausprobiert habt
oder das jetzt zur Einladung nehmt, entweder mit
euch selbst oder mit einem Gegenüber zu tun.
Lasst mich so gerne mal hören, wie es
für euch war.
Also sowohl, ob es herausfordernde Momente gab und
was da aufkam für Gedanken, für Fragen, für,
oh mein Gott, aber auch, hat es dich
berührt?
Hat es was aufgemacht?
Was hat sich dadurch verändert?
Was war dadurch möglich?
Ich stelle mir vor, dass da sehr, sehr,
sehr viel möglich wird.
Und natürlich ist die ausführlichste Form von so
einem genital worshipping irgendeine Form von Joni-
oder Lingamassage, weil das ist dann halt noch
mal ausgiebiger, noch mehr ein klares Geben und
Nehmen, geteilt und so weiter.
Aber man kann einfach auch nur so ein
kleines Ritual machen.
Ja, also nur in Anführungsstrichen dieses, ich verehre
deinen Körper, indem ich den zum Beispiel berühre,
massiere, eincreme oder was auch immer, als unsere
Variante in Verbindung zu kommen und dann zu
gucken, was ich von da ergeben möchte.
Yes.
Und ich mag, wie gesagt, sehr gerne den
Gedanken noch mit reingeben, sich vorzustellen, wenn wir
den anderen Menschen berühren oder uns selber, dass
wir durch unsere Hände Liebe fließen lassen und
mit dieser Präsenz und mit dieser Intention zu
arbeiten, in Anführungsstrichen zu arbeiten, vorzugehen eher.
Weil das spüren wir, wir spüren den Unterschied.
Und auch hier, ich habe vor einigen Folgen
das mal aufgegriffen, wir dürfen hier manchmal gerade
als weiblich sozialisierte Menschen in die Führung gehen
und sagen, lass mich das mal zuerst machen,
weil der Zugang zu Emotionen, zu Verletzlichkeit, zu
Fürsorge ist uns einfach viel mehr antrainiert worden
und erlaubt worden.
Und daher sind wir darin meist fließender in
dieser Sprache als vielleicht unser männlich sozialisiertes Gegenüber,
wenn du denn ein männlich sozialisiertes Gegenüber hast.
Aber da einfach nur zu wissen, manchmal dürfen
wir das erst mal zeigen, wie so ein
Imprint schaffen, so einen ersten Eindruck von, wie
kann sich das anfühlen, weil dann ist auch
schon mal mehr geöffnet, dann ist die andere
Person auch mehr fähig, das zurückgeben zu können
oder sich auf dieses Experiment einlassen zu können.
Muss nicht so passieren, kann auch, ist so
im Geziehen los oder was auch immer, wer
anfängt, aber es kann total helfen, wenn ihr
merkt, so einer von uns oder eine Person
von uns hat dann weniger Zugang dazu, dann
darf diese Person vielleicht erst mal erhalten, um
zu lernen, wie sich das anfühlt.