Du willst emotionale Tiefe? DAS steht oft im Weg (Teil 1/2)
20.02.2026 26 min
Zusammenfassung & Show Notes
Teil 1 von 2 dieser Podcast-Folge:
"Ich wünsch mir, dass wir uns authentisch zeigen, öffnen & tief tauchen." Wo tiefe Verbindung & echte Intimität oft stecken bleiben, obwohl's beide wollen.
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
Neugierig auf eine Online-Couple-Session, wo ihr diese Art der Verbindung erforscht? Dann bucht euer kostenloses Kennenlerngespräch mit mir: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
"Ich wünsch mir, dass wir uns authentisch zeigen, öffnen & tief tauchen." Wo tiefe Verbindung & echte Intimität oft stecken bleiben, obwohl's beide wollen.
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Darum geht's in der Folge:
✨Wie und warum wir Emotionalität, Verletzlichkeit & Tiefe in unserem Gegenüber unbewusst blockieren/ begrenzen
✨Experiment, um die eigenen Prägungen und Projektionen zu erkennen
✨Reflexion unserer inneren Bilder von „Mann“ & „Frau“, die emotionaler Tiefe noch gar keinen echten Platz geben
Stichworte: emotionale Verbundenheit, emotionale Intimität, Genderrollen, Konditionierung, Sozialisation, Projektion, Schattenarbeit, emotionale Sicherheit
Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
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Lass uns gemeinsam erkunden, wer DU wirklich bist und was DICH ausmacht.
Lass uns herausfinden, was DU willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen.🔥
MEHR von DIR zu zeigen. Authentisch & lebendig DU selbst.
Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
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Stichwörter der Folge:
Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung, Embodiment, Selbstbeobachtung, Selbstreflexion, Transformation, Empowerment, Bedürfnisse, Kommunikation, Mut, Verletzlichkeit, Wachstum, Veränderungsprozess, Selbstfindung, Selbstwirksamkeit, Bewusstes Leben, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, Lebendigkeit, Beziehungsmuster, emotionale Verfügbarkeit, Bindungsdynamiken, Genderrollen, Projektion, Schattenarbeit, emotionale Sicherheit, Partnerschaft, Intimität, Beziehung auf Augenhöhe, Beziehung, emotionale Verbundenheit, emotionale Intimität, Konditionierung, Sozialisation
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen
aus der Post-Production
der heutigen Podcast-Folge.
Die ist nämlich ziemlich gehaltvoll
und hat ordentlich Länge gehabt,
sodass ich mich dafür entschieden
habe, die in zwei Teile zu teilen.
Das hier ist also Teil 1 und
du hast die Möglichkeit, Teil
2 direkt im Anschluss zu hören.
Sie sind beide zusammen released worden,
aber ich wollte dir die Möglichkeit geben,
einfach an einer sehr geeigneten Stelle
einen Moment innezuhalten und zu schauen,
was bis dahin in dir sich bewegt hat, was
an Gedanken da ist und die gegebenenfalls
auch sehr, sehr gerne mit mir zu teilen
und dann selber zu entscheiden, ob du
direkt weitermachst oder einfach das
erstmal ein bisschen sacken lässt.
Und ich freue mich sehr, mit dir
im Austausch sein dazu und jetzt
erstmal viel Spaß mit Teil 1.
Hallo und herzlich willkommen zu
einer neuen Folge von Mach's mit!
Und diese Folge hat es auf jeden Fall
in sich, das kann ich schon mal sagen.
Ich hatte sie ja auch schon mal
angekündigt in der vorhergehenden Folge.
Daher hier ein kleiner
Ausblick, was dich erwartet.
In der letzten Folge habe ich ja darüber
gesprochen, über diese Art von emotional
tief verbundener Intimität, nach der sich
so viele sehen und von der wir irgendwie
oft wissen, dass sie möglich ist, aber wir
sie manchmal eben noch nicht in der Tiefe
erlebt haben, wie wir sie gerne hätten.
Und ich kenne einige Frauen, mich
inkludiert die diesen Wunsch auf die
eine oder andere Art und Weise so schon
mal ausgesprochen haben, dass sie gesagt
haben, ich wünsche mir einen Partner,
der... Der emotional verfügbar ist,
ein Mensch, der sich verletzlich zeigt,
jemand, der in Kontakt mit den eigenen
Gefühlen ist, der sich zeigen kann,
ein Mensch, der sanft ist, einfühlsam,
empathisch, ein Mensch, mit dem ich
mich tief verbunden fühlen kann,
ein Mensch, der sich traut sich zu
öffnen, eine Beziehung in der wir uns
gegenseitig sehen und uns annehmen so
wie wir sind und wo wir uns gegenseitig
halten und Raum füreinander halten.
Und das Schöne ist, wir haben ja in der
letzten Folge schon mal so ein bisschen
darüber gesprochen, was braucht es dafür.
Ich habe ja verschiedene Elemente
benannt, die für solche Arten
von Verbindungen wichtig sind.
Das Spannende, was ich aber eben sehr
oft beobachte, ist, ja, wir haben diese
wunderschöne Vorstellung von dem, was
wir haben wollen, aber Ganz oft steht
dem was im Weg, nämlich dass wir nicht
wirklich diesen emotionalen Safe Space
kreieren können oder kreieren und das
oft, obwohl wir denken, dass wir das
kreieren wollen und auch von uns glauben,
dass wir das können und tatsächlich auch
anbieten und uns dann wundern warum das
Ganze irgendwie nicht so klappt, wie
wir uns das wünschen, weil wir irgendwie
nicht darüber uns bewusst sind, was da
eigentlich tatsächlich passiert, nebst
dem, was ich denke, was ich da tue
und da möchte ich eben heute mit dir
hinschauen und diese Folge hat als Ziel
zum einen, dass wir aufdecken, wie wir
uns selber im Weg stehen für diese intime
und sehr näherende Art der Verbindung
und ich will zeigen, was oft eben sehr
unbewusst ist Und manchmal einfach nur so
halbbewusst in uns wirkt und dazu führt,
dass kein emotional safe space auf beiden
Seiten kreiert wird, damit diese Art
von Intimität wirklich entstehen kann.
Und diese Folge lädt dich ein,
mitzureflektieren, während du hörst
und wirklich ehrlich hinzuschauen, wo
du gerade selber stehst in Bezug auf
all das, was wir heute besprechen.
Und mit Folge möchte ich dir auch einen
Ausblick darauf geben, wie viel mehr
Freiheit und Lebendigkeit wir eigentlich
in unsere Beziehungen bringen können,
wenn wir anfangen unsere alten Muster
und Prägungen über den Haufen zu werfen
und Anteile in uns endlich wieder
integrieren, die wir aktuell entweder
noch auslagern oder unterdrücken und dann
eben gemeinsam, Und neugierig explorieren,
wie wir diese Art von emotional sicherer
und freierer Beziehungen führen können,
die dann eben richtig tief gehen.
Und daher ist hier schon mal so ein
bisschen der kleine Disklaimer, dass es
halt sein kann, dass es zwischendurch
unbequem wird oder auch irgendwie die
Frage auftaucht, und was mache ich jetzt
damit, wenn ich mich ertappe, dass ich
in manchen Punkten irgendwie noch in
meinen alten Mustern Prägungen hänge?
Dann sei einfach nur... Also geduldig
ich nehme dich mit, ich nehme dich
an die Hand, ich gebe dir Sachen mit,
die dich hoffentlich unterstützen und
teils fühlt es sich vielleicht so an
wie, ja, das habe ich doch auch schon
mal gehört, aber der spannende Teil ist
eben mehr ins Spüren heute zu kommen
und nicht nur intellektuell das Ganze
zu nehmen, weil sehr oft beobachte
ich, dass wir zwar intellektuell Sachen
schon verstanden haben, aber unser
Körper ist noch nicht hinterhergekommen.
Das heißt, auch wenn ich zum Beispiel
weiß, dass bestimmte Rollen geprägt worden
sind in unserer Art, wie wir aufgezogen
wurden und ich in mir schon weiß, dass ich
das veraltet finde, kann es trotzdem noch
sein, dass genau diese Muster weiterhin
in mir wirken und entsprechend mir in
solchen Momenten einen Strich durch die
Rechnung machen und deshalb lade ich
dich heute insbesondere ein, beim Hören
der Folge immer wieder die Einladung
anzunehmen, wenn ich sage, und jetzt spür
mal rein und schau mal, was gerade an...
Einem Öffnen oder einem Schließen in
deinem Körper passiert, was für Gedanken
auftauchen, wenn ich mit dir durch
kleine Experimente gehe und mal wirklich
innerlich so Bestand aufzunehmen und zu
schauen, wie es sich anfühlt aktuell.
Also, damit frisch ans Werk.
Ich bin gespannt, wie du
am Ende rausgehen werdest.
Ich bin gespannt, wie du
am Ende rausgehen wirst.
Also, lass mich da mal mit
einer kleinen Geschichte starten
über eine in meiner Welt sehr
überholte und teils auch toxische
Herangehensweise an bestimmte Dinge.
Ich war vor einigen Jahren bei einem
Tantra-Retreat und dieses Tantra-Retreat
hat leider nicht Auf bestimmten Arten
und Weisen noch sehr alte Rollenmuster
vertreten was ich sehr schade finde,
weil Tantra per se gar nicht unbedingt
diese alten Rollenmuster so vertritt.
Es gibt ja, vielleicht hast du es
schon mal gehört, Shiva und Shakti,
aber in der Ursprungstradition waren
die nicht eins zu eins Shiva ist
Mann, Shakti ist Frau zugeordnet.
Das ist nur sehr oft, wie es
jetzt gerade gelehrt wird.
Fand ich ganz spannend, als ich
es damals rausgefunden habe, dass
das nicht eins zu eins so ist, wie
es aktuell oft gelehrt wird noch.
Also, in diesem Tantra-Retreat hieß
es also, Männer, ihr sollt in euch
den Shiva vor allem kultivieren.
Shiva ist bezeichnend dafür, dass er
den Raum hält, er hat diese meditative
Säule in sich aufgerichtet Und sozusagen
dieses senkrechte, klare haltende, es
gibt auch so dieses Bild von, er ist das
Flussbett der Container, in dem sich dann
nämlich Shakti der Fluss, die Emotion,
die Lebendigkeit, gleichzeitig aber
auch die Sanftheit dann bewegen kann.
Und in diesem Retreat wurde gelehrt
80 Prozent deiner Zeit solltest du
als Mann Shiva verkörpern, 80 Prozent
deiner Zeit als Frau Shakti und ein
bisschen darfst du noch ein bisschen
Shiva lernen und Shakti lernen, je
nachdem, welches Geschlecht du bist.
Ich gehe zumindest mit, dass ich
dabei bin, dass wir diese Arten von
Eigenschaften nicht zu 100 Prozent
immer an unser Gegenüber des anderen
Geschlechts Auslagern sollten, aber ich
bin definitiv nicht bei der 80-20-Regel
dabei, dazu aber später ein bisschen mehr.
Das heißt, mit dieser Haltung wurde
dieses Retreat auch geführt, das heißt,
es gab eine Übung, Innenkreis Männer,
Außenkreis Frauen sitzen also jeweils
einem Mann gegenüber und die Einladung
war, Männer, kommt in eure haltende
Shiva-Rolle und die Frauen sollten ihre
Shakti finden und es wurde angeleitet,
dass wir uns vorstellen sollen, dass
wir durch Atmung unsere Energien
miteinander verbinden und da einfach ein
wunderschöner Kreislauf passieren darf.
In mir ist aus unterschiedlichsten
Gründen da ganz viel passiert und ich
war sehr in... Meiner Emotionalität, war
sehr teils in Tränen aufgelöst und hatte
mir gegenüber einen super jungen Mann
sitzen, der all das jetzt halten sollte.
Und ich habe nachher mit ihm
eingecheckt und habe gefragt,
so hey, wie ging es dir damit?
Wir durften ja uns auch nicht
unterhalten währenddessen also er konnte
ja auch nicht zwischendurch fragen,
so hey, was ist denn bei dir los?
Alles okay?
Und ihn hat es sehr verunsichert
und er war auch ganz viel in seiner
Emotionen und hat auch ganz viel für
sich gespürt was es mit ihm gemacht hat.
Aber es gab in diesem Retreat niemals
einen Raum, wo wir die Rollen getauscht
haben, wo also ich für ihn zum Beispiel
Raum halten darf und er sich mal
hingeben darf, seinen Emotionen seiner
Verletzlichkeit und die Frauen eben mal
üben ihre raumhaltende klare meditative...
Zentrierte Haltung zu üben.
Und in meiner Welt ist das super
sinnbildlich dafür, was ich eben ganz
oft sehe, warum wir uns selber im
Weg stehen, gerade in heterosexuellen
Beziehungen, wenn es darum geht,
dass wir diese emotionale tiefe
Verbindung miteinander haben wollen.
Weil das, was sich in diesem
Tantra-Retreat gezeigt hat, ist
einfach nur ein Ausdruck von dem,
was unsere Gesellschaft uns lehrt.
Nämlich du als Frau, lernst,
Und wirst dafür belohnt dass
du bestimmtes Verhalten zeigst.
Ja, also unsere Prägungen sagen ganz
klar, was ist akzeptiert und wird
belohnt und was ist nicht akzeptiert
und wird entsprechend entweder nur nicht
belohnt oder teils eben auch bestraft.
Das heißt, da sind die klassischsten
Dinge, die du wahrscheinlich alle
schon mal gehört hast, dazu aber gleich
nochmal ein bisschen kleiner Deep Dive
Aber ich mag an der Stelle einfach kurz
schon mal das reingeben, dass ich zum
Beispiel auch für mich weiß, ich habe
diese raumhaltende Qualität Ich kann mich
innerlich ganz klar und Containing machen.
Das ist meine absolute Nummer
1 Haltung, wenn ich in der
Facilitation bin oder im Coaching.
Also das heißt, das ist überhaupt
nicht davon abhängig welches
Geschlecht ich habe und ich liebe das
für andere Menschen Raum zu halten.
Und genau so liebe ich es aber auch.
Raum gehalten zu bekommen.
Um mich meinen Emotionen
auch hingeben zu können.
Und manchmal bin ich die Person,
die mir selber den Raum hält und
manchmal ist es jemand anderes.
Jetzt ist aber eben die spannende
Frage, wie ist unser klassisches, in
Anführungsstrichen klassisches Miteinander
was ich eben sehr oft in Beziehungen
sehe, was sehr oft der Blocker ist für
das, was wir da eigentlich uns wünschen.
Und dazu mag ich gerne mit dir ein
kleines Experiment machen, weil wir
alle haben durch unsere Erfahrungen
unsere Sozialisierung, also durch die
Menschen, mit denen wir aufgewachsen
sind, die uns aufgezogen haben, Schule,
FreundInnen Sport, Medien gelernt Was
ist akzeptiert für mich als Mensch,
der in einem Frauenkörper geboren
ist, versus für einen Menschen, der
in einem Männerkörper geboren ist?
Wir wissen ganz genau, was ist
akzeptiert und was wird belohnt zum
Beispiel, indem ich anerkannt werde
von meiner Peergroup, also von meinen
FreundInnen, von meinen MitschülerInnen.
Was sind Dinge, wo ich weiß, da wird
mir mit Respekt begegnet auf der
Arbeit oder eben durch andere Menschen?
Was sind Dinge, die mir eine
Beförderung geben, also welches
Verhalten ist gewünscht?
Welches Verhalten zieht aber zum Beispiel
auch an, dass ich anziehend für andere
Menschen bin, dass Menschen mit mir
FreundInnenschaften eingehen, Beziehungen
eingehen sich zu mir hingezogen fühlen?
Und welches Verhalten welche Eigenschaften
machen eben genau das Gegenteil
Teils eben, dass ich beschämt werde.
Ja Teilweise bewusst, also teilweise ganz
aktiv ausgesprochen teilweise einfach
so ein bisschen unterschwellig durch so
passiv-aggressive Kommentare oder dadurch,
dass ich abgelehnt werde in meinen zum
Beispiel Momenten wo ich jemanden Avancen
mache und merke, ich komme nicht an,
teilweise auch direkt durch Ausgrenzung.
Und das müssen wir nicht mal unbedingt
selbst am eigenen Leib erfahren haben.
Beobachtung hilft uns schon wunderbar
zu sehen, oh, dieser Mensch hat
sich mit dieser an jeden Eigenschaft
gezeigt und wurde ausgegrenzt.
Ja dann weiß aber mein System ganz genau,
dass ich das nicht machen möchte, wenn
ich nicht auch ausgeschlossen werden will.
Ja, das heißt, in diesen Momenten
lernen wir ganz klar immer wieder diesen
Konflikt in uns auszutragen von bleibe
ich mir jetzt selber treu und erhalte
ich mir diese Bandbreite An Facetten
oder schneide ich mir bestimmte Dinge ab,
weil ich merke die sind nicht gewünscht.
Und entsprechend werde ich
sonst nicht dazugehören.
Und dadurch führt es eben dazu,
dass wir immer mehr bestimmte
Aspekte von uns entweder auslagern
ans Außen an andere Menschen oder
einfach komplett unterdrücken.
Und die Arbeit, die ich eben so gerne
begleite, ist, genau diese Anteile
wieder rauszuholen und wieder mehr zu
integrieren, weil das macht unfassbar
lebendig, es macht unfassbar frei
und es macht ganz, ganz viele intime
tiefe Beziehungen, weil ich mich
einfach mehr wie ich selbst fühlen
kann und nicht mein anderes Gegenüber
brauche, um bestimmte Bedürfnisse zu
befriedigen, die ich mir abtrainiert habe.
Also, jetzt hier das Ende Experiment,
das ich gerne mit dir machen mag.
Ich möchte dir gerne Personen beschreiben
und ich lade dich ein, wenn ich diese
Personen beschreibe, für dich zu
spüren, was du beobachtest was deine
Reaktionen in deinem Körper sind.
Also zum Beispiel zu schauen, wenn ich
das erzähle wenn ich höre was Sarah
sagt, geht dann in meinem Körper was auf?
Ist da ein, oh ja, finde ich gut,
fühlt sich gut in mir an oder ist da
eher ein, weiß ich nicht so, ist da
ein Zurückweisen, ist da ein Ablehnen,
ist da vielleicht eine Bewegung von
einem Zumachen, ist da ein Genervtsein,
ist da so ein, weiß ich noch nicht so
richtig oder ein Unsicherwerden Was sind
für Gedanken, die in dir auftauchen,
welche Bewertungen vielleicht auch
Ängste oder Storys so nach dem Motto
wenn jemand so und so sich verhält,
dann heißt es gleichzeitig auch das.
Und ich lade dich ein, vor allem
hier ehrlich mit dir zu sein, weil
ich weiß auch von mir selber, dass
wir... Oft schon im Kopf sehr viel
verstanden haben und uns wünschen,
wir wären schon anders und würden auf
solche Dinge schon anders reagieren.
Aber unser Körper ist manchmal eben
noch nicht so ganz hinterher und steckt
noch in alten Konditionierungen fest.
Daher ist hier wirklich die Einladung,
ehrlich zu sein und zu gucken, okay,
wie reagiert mein Körper darauf?
Alright.
Als allererstes möchte ich
dir eine Person beschreiben.
Sagen wir mal, ich beschreibe
dir jetzt einen Mann und entweder
wenn du selber dich als Mann
identifizierst, schau mal, was deine
Reaktion zu dieser Art von Mann ist.
Wenn du eine Frau bist und auf Männer
stehst, dann darfst du dir mal erspüren,
was es machen würde, wenn du so eine
Art von Mann kennenlernen würdest.
Also, der Mann, den wir uns vorstellen,
geben wir ihm mal einen Namen.
Er heißt Max.
Und Max ist ein sehr... Ein sanfter Mann,
der ist sehr oft sehr nah in Kontakt mit
seinen Emotionen, du hast ihn vielleicht
auch schon ein paar Mal mit Tränen in den
Augen gesehen und er ist jemand, der sich
selber auch sehr als sensibel beschreibt,
also der ist sehr einfühlsam, ist aber
auch jemand, der zum Beispiel öfter
mal dich fragt, ja was willst du denn?
Ich bin mir gerade gar
nicht sicher, was ich will.
Und es ist aber auch ein Mann, den du
öfter mal sagen hörst, ich weiß gerade
irgendwie noch nicht die Antwort oder
auch der immer mal wieder zugibt, ich
bin gerade total überfordert, ich weiß
gerade nicht so richtig aus noch ein, ich
habe gerade keinen Plan und vielleicht
ist es sogar jemand, der Ja, sich gerne
hingibt, der sagt, hey, ich wünsche mir
eigentlich eine Frau an meiner Seite, die
weiß, was sie will, die in die Führung
geht, der sich vielleicht auch in eurer
Sexualität eher gerne hingibt, nicht
so gerne in die Führung geht, nicht so
die nehmende Qualität hat, sondern eher
so die sich öffnende, die gebende und
sich freut und sagt so hey, ich finde es
einfach schön, wenn manchmal auch eine
Frau in die Führung geht und ich mich
einfach ein Stück weit zurücklehnen kann.
Und es ist ein Mann, der keine Probleme
hat, sich anzulehnen, der, ja, in einer
guten Verbindung mit sich ist, mit
Berührung, der auch mit anderen Männern
sehr, liebevoll und sanft umgeht.
Ja, und einfach grundsätzlich
jemand ist in einer Beziehung,
der zeigt, wenn er unsicher ist,
der zeigt, wenn er berührt ist und
ich lade dich ein, gerade wenn du dir
diesen Max gerade vorstellst und schaust,
ob du von diesem Menschen angezogen
wärst, mal zu schauen, was kommen für
Impulse in dir hoch, wenn du so einem
Mann gegenüberstehst oder mit diesem Mann
in Kontakt bist, welche inneren Anteile
in dir werden aktiv, kommt zum Beispiel
eine Version von dir online, die sich
kümmern möchte oder die herabblickt oder
die sich dann auch ganz doll aufmacht
oder die eher sagt, okay, dann muss ich
ja scheinbar hier in die Verantwortung
gehen, einfach mal so ein bisschen
beobachten Vielleicht hast du so einen
Menschen auch schon mal getroffen.
Also schau mal, welchen Max
du in deinem Leben kennst und
wie so deine Reaktionen sind.
Weil auf dem Papier ist das
ganz oft die Art von Mann, die
sich viele Frauen auch wünschen.
So einen emotional verfügbaren,
empathischen, offenen Mann.
Und ganz oft ist es aber auch genau das,
wo viele Frauen dann berichten, irgendwie
weiß ich nicht so richtig damit umzugehen.
Und dann kommt eher so dieses Gefühl
von, den finde ich zwar nett, aber mit
dem habe ich keine richtige Anziehung.
Muss nicht deine Realität sein, aber
einfach nur mal zur Beobachtung.
Jetzt mag ich dir gerne als
zweites eine Frau beschreiben.
Also auch hier wäre die Einladung,
wenn du dich als Frau identifizierst,
spür mal, was deine Reaktionen sind Was
dieser Art von Frau ist und zu diesen...
Eigenschaften die ich beschreibe.
Wenn du eine Person bist, die sich als
Mann identifiziert und du auf Frauen
stehst, schau mal, was macht das mit dir?
Was passiert in dir?
Welche Anteile werden in dir
wach Welche Gedanken, welche
Bewertungen vielleicht auch?
Wenn du diese Art von Frau hörst
und wenn du eine Frau bist, die auf
Frauen steht, dann darfst du auch
mal gucken, wie du das findest, diese
Art von Frau dir gegenüber zu haben.
Also hier wieder eine kleine
Beschreibung Wir nennen sie mal Marie.
Also wir nennen jetzt mal diese Frau
Marie und wir stellen uns mal vor,
Marie ist eine Frau, die weiß, was sie
will, die sehr klar sagt, was sie will.
Manche beschreiben sie sogar so ein
bisschen als kühl vielleicht so als Sogar
bissig Das ist vielleicht aber auch eher
nur die externe Wahrnehmung, aber sie
weiß einfach sehr klar, was sie will.
Sie ist auch jemand, die gar keine
Probleme hat, ihre Grenzen zu setzen.
Das macht sie klar und deutlich.
Sie wartet da nicht lange und packt das
auch nicht alles in Watte, sondern die
ist da sehr klar in dem, was sie möchte.
Und sie ist auch eine Frau, die
Menschen vielleicht beschreiben würden
als, die ist stark, die ist tough,
so die weiß, sich durchzusetzen.
Und das ist aber auch eine Frau, die sehr
in Kontakt mit ihren Emotionen ist und
die vor allem sich erlaubt wütend zu sein
und die sich nicht zurückhält und sich
eher hinter sanfteren Emotionen versteckt,
sondern du spürst, wenn sie wütend ist.
Und das ist klar sichtbar
und sie gibt es zum Ausdruck.
Und sie ist eine Frau, die dominant
ist im Leben, aber auch in ihrer
Sexualität Die sagt, wo es lang
geht, die sagt, was sie will.
Und die sich nimmt, was sie will und
die sich dahinter auch nicht versteckt.
Und auch diese Frau will einmal
gerade von dir gespürt werden.
Wie kommt die bei dir an?
Was ist vielleicht an
Bewunderung für sie da?
Was ist aber vielleicht auch
an Bewertung oder Geschichte?
So nach dem Motto naja jemand, die
so ist, die ist aber bestimmt auch.
Schau mal, was deine Gedanken sind.
Und vor allem schau mal, wenn du...
Gerade in dir nachvollziehen wolltest,
ob du dich von dieser Art von Frau
angezogen fühlst, mal zu spüren, was
kommt in mir lebendig, was kommt in
mir hoch, wenn ich mit so einer Frau
in Kontakt bin oder mit so einer Frau
in Kontakt war in der Vergangenheit.
Und wenn du nur schaust, sozusagen, wie
würde ich auf so eine Art von Mensch
reagieren mal zu gucken, wirst du größer
wirst du kleiner, schützt du dich oder
machst du dich auf und entspannst dich?
Und ich würde an der Stelle ultra gerne
hören, was deine Reaktionen waren und
sind und deine Gedanken vor allem, auch
so die Storys die wir uns erzählen, die
Bewertungen positiver oder negativer Art.
Für Max und Marie.
Und ich lade dich da wirklich ein, wenn
du magst, das mal wirklich wie eine
Art von Journaling-Aufgabe zu nehmen
und da mal ein bisschen frei fließen
zu lassen, vielleicht das nochmal zu
wiederholen und dir diesen Menschen
wirklich... Bildlich vorzustellen neben
dir und dir vorzustellen, du gehst
mit dieser Person aus oder arbeitest
mit der Person zusammen und guckst
mal, was da wirklich in dir hochkommt.
Und ich würde mich super freuen,
mal zu hören, was in dir aufkommt.
So, und hier ist, wie angekündigt
die erste Pause möglich.
Das heißt, wenn du magst, lass
bis hierhin erstmal super gerne
sacken was du bis jetzt gehört hast
und vor allem teil mit mir so, so
gerne was an, ja... Beobachtungen
da war, an Gedanken, an Emotionen.
Ich würde super gerne mit dir
dazu in den Austausch gehen.
Mich interessiert das wahnsinnig, was
das in den anderen Menschen so auslöst.
Also schreib mir super gerne entweder
eine E-Mail, E-Mail-Adresse findest
du in den Shownotes, hello at
machs-mit.com oder du schreibst mir
auf Instagram oder kommst in meine
Telegram-Gruppe und schreibst mir da.
Ja, alles Möglichkeiten für den Austausch
Ich würde mich sehr freuen, dich zu hören
und du entscheidest für dich, ob du jetzt
direkt in den zweiten Teil einsteigst oder
erst mal ein bisschen sacken lässt und
den ein kleines bisschen später hörst.
Ich freue mich auf jeden Fall mit
dir dann in Teil 2 einzusteigen
und noch tiefer zu tauchen.
Zum Schluss habe ich noch zwei
kleine Einladungen an dich.
Zum einen mag ich dich sehr gerne einladen
Teil meines Inner Circles zu werden.
Dafür kannst du dich entweder für meinen
Newsletter anmelden, den Link findest
du in den Shownotes, oder, oder auch
und, du kommst in meine Telegram-Gruppe.
Über beide Kanäle informiere ich immer
über neue Events, über Gruppenprogramme
Retreats über Angebote und du kriegst
aber auch immer mal wieder Impulse
und private Einblicke in das, was in
mir und in meiner Welt so los ist.
Ich würde mich ultra
freuen, wenn du dabei bist.
Und wenn dir dieser Podcast hilft und
gefällt, dann freue ich mich total, wenn
du dem Podcast eine Bewertung dalässt.
Das hilft mir, dass der Podcast von
mehr Menschen gefunden wird und wir
diese Message an mehr Menschen die
Menschen da draußen rausbringen können.
Daher danke, dass du dir diese paar
Sekunden Zeit nimmst und ich freue
mich dann aufs nächste Mal mit dir.