Emotional tief verbundene Intimität, die dein Herz zutiefst berührt
13.02.2026 55 min
Zusammenfassung & Show Notes
Kennst du diese Sehnsucht nach Sex, der dein Herz tief berührt? Was es für diese tief verbundene, emotionale Intimität braucht und ob energetischer Sex damit was zu tun hat, darum geht's in dieser Folge.
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
Neugierig auf eine Online-Couple-Session, wo ihr diese Art der Verbindung erforscht? Dann bucht euer kostenloses Kennenlerngespräch mit mir: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
Neugierig auf eine Online-Couple-Session, wo ihr diese Art der Verbindung erforscht? Dann bucht euer kostenloses Kennenlerngespräch mit mir: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
-----------------------------------------------
Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
-----------------------------------------------
Darum geht's in der Folge:
✨was es für diese emotional tief berührende Sexualität braucht
✨inwiefern uns dabei manchmal unsere konditionierten Rollen im Weg stehen
✨wie du deinen Herzmenschen auf diese Reise mitnehmen kannst
✨ob energetischer Orgasmus etwas damit zu tun hat
✨was es braucht, damit du energetischen Sex und einen energetischen Orgasmus erleben kannst
Stichworte: emotionale Verbundenheit, energetischer Sex, energetischer Orgasmus, sexuelle Energie, Vertrauen, Körperwahrnehmung
Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
-----------------------------------------------
Darum geht's in der Folge:
✨was es für diese emotional tief berührende Sexualität braucht
✨inwiefern uns dabei manchmal unsere konditionierten Rollen im Weg stehen
✨wie du deinen Herzmenschen auf diese Reise mitnehmen kannst
✨ob energetischer Orgasmus etwas damit zu tun hat
✨was es braucht, damit du energetischen Sex und einen energetischen Orgasmus erleben kannst
Stichworte: emotionale Verbundenheit, energetischer Sex, energetischer Orgasmus, sexuelle Energie, Vertrauen, Körperwahrnehmung
-----------------------------------------------
❤️ Meine besten Angebote für dich
-----------------------------------------------
👉 Monatliche Emotional Alchemy Class (online), um deinen Emotionen zu begegnen & dich danach so viel klarer, lebendiger und bei dir zu fühlen. > Alle Infos
👉 (for free) Dein Body-Drop-In, um wieder mehr bei dir & in deiner Selbstwirksamkeit zu landen:
https://www.machs-mit.com/body-drop-in
Fühlst du diesen Ruf in dir, dass du ready bist für ein Leben, das sich nach "fuck yes ❤️🔥" anfühlt?
👉 Dann let's talk! Vielleicht ist meine 1:1-Journey das richtige für dich und die krasse Transformation, die in dir gerade anklopft.
Lass uns gemeinsam erkunden, wer DU wirklich bist und was DICH ausmacht.
Lass uns herausfinden, was DU willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen.🔥
MEHR von DIR zu zeigen. Authentisch & lebendig DU selbst.
Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
Alle Infos dazu, wie diese besondere Reise aussehen kann, findest du hier: https://www.machs-mit.com/einzelcoaching
Wenn du magst, buch dir einfach dein kostenloses Erstgespräch mit mir und wir lernen uns unverbindlich kennen: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
👉 Lust auf tiefe Verbindung zu zweit? 💕
Dann ist die tantra-inspirierte Online-Date-Night für Daheim vielleicht was für euch.
3 ganz besondere Stunden angeleitet von mir für euch (voraufgenommene Audiobegleitung)
Für echte Quality Time & berührende Verbundenheit. Wann immer es euch passt - bei euch daheim.
Mehr Infos: https://machs-mit.thrivecart.com/date-night-vol-2
👉 Alle meine Angebote von mir findest du hier: https://www.machs-mit.com/workshops-coaching
(Gruppenworkshops, Programme, Retreats, Classes & Co.)
-----------------------------------------------
💕 VERBINDUNG & AUSTAUSCH 💌
-----------------------------------------------
Werde Teil meiner kostenlosen Telegram-Community, wenn du Lust auf Folgendes hast:
✨ Nichts verpassen: Bleib mühelos auf dem Laufenden über alle meine Angebote, Workshops & Events. Und beeinflusse, was kommt.
✨ Inspirierende Impulse: Erhalte Inspirationen, tiefgehende Erkenntnisse und wertvolles Wissen für deine persönliche Weiterentwicklung.
✨ Empowerment mit Leben gefüllt: Lass dich - von mir und anderen - auf deinem Weg unterstützen, ermutigen und stärken.
✨ Direkter Kontakt: Nutze den exklusiven Draht zu mir für Fragen, Feedback oder persönlichen Austausch.
Hier kannst du mehr erfahren & dazukommen: https://www.machs-mit.com/telegram
Ich freu mich riesig auf Austausch dort mit dir!
💌Alternativ kannst du über meinen Newsletter auf dem Laufenden bleiben. Darüber gebe ich dir ab und an private Einblicke und du erfährst von neuen Events & Angeboten.
❤️ Meine besten Angebote für dich
-----------------------------------------------
👉 Monatliche Emotional Alchemy Class (online), um deinen Emotionen zu begegnen & dich danach so viel klarer, lebendiger und bei dir zu fühlen. > Alle Infos
👉 (for free) Dein Body-Drop-In, um wieder mehr bei dir & in deiner Selbstwirksamkeit zu landen:
https://www.machs-mit.com/body-drop-in
Fühlst du diesen Ruf in dir, dass du ready bist für ein Leben, das sich nach "fuck yes ❤️🔥" anfühlt?
👉 Dann let's talk! Vielleicht ist meine 1:1-Journey das richtige für dich und die krasse Transformation, die in dir gerade anklopft.
Lass uns gemeinsam erkunden, wer DU wirklich bist und was DICH ausmacht.
Lass uns herausfinden, was DU willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen.🔥
MEHR von DIR zu zeigen. Authentisch & lebendig DU selbst.
Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
Alle Infos dazu, wie diese besondere Reise aussehen kann, findest du hier: https://www.machs-mit.com/einzelcoaching
Wenn du magst, buch dir einfach dein kostenloses Erstgespräch mit mir und wir lernen uns unverbindlich kennen: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
👉 Lust auf tiefe Verbindung zu zweit? 💕
Dann ist die tantra-inspirierte Online-Date-Night für Daheim vielleicht was für euch.
3 ganz besondere Stunden angeleitet von mir für euch (voraufgenommene Audiobegleitung)
Für echte Quality Time & berührende Verbundenheit. Wann immer es euch passt - bei euch daheim.
Mehr Infos: https://machs-mit.thrivecart.com/date-night-vol-2
👉 Alle meine Angebote von mir findest du hier: https://www.machs-mit.com/workshops-coaching
(Gruppenworkshops, Programme, Retreats, Classes & Co.)
-----------------------------------------------
💕 VERBINDUNG & AUSTAUSCH 💌
-----------------------------------------------
Werde Teil meiner kostenlosen Telegram-Community, wenn du Lust auf Folgendes hast:
✨ Nichts verpassen: Bleib mühelos auf dem Laufenden über alle meine Angebote, Workshops & Events. Und beeinflusse, was kommt.
✨ Inspirierende Impulse: Erhalte Inspirationen, tiefgehende Erkenntnisse und wertvolles Wissen für deine persönliche Weiterentwicklung.
✨ Empowerment mit Leben gefüllt: Lass dich - von mir und anderen - auf deinem Weg unterstützen, ermutigen und stärken.
✨ Direkter Kontakt: Nutze den exklusiven Draht zu mir für Fragen, Feedback oder persönlichen Austausch.
Hier kannst du mehr erfahren & dazukommen: https://www.machs-mit.com/telegram
Ich freu mich riesig auf Austausch dort mit dir!
💌Alternativ kannst du über meinen Newsletter auf dem Laufenden bleiben. Darüber gebe ich dir ab und an private Einblicke und du erfährst von neuen Events & Angeboten.
Hier kannst du dich anmelden: https://www.machs-mit.com/newsletter
-----------------------------------------------
Wenn du Gedanken zur Folge, Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir so so gern!
Instagram: @machs_mit
Email: hello@machs-mit.com
-----------------------------------------------
Stichwörter der Folge:
Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung, Embodiment, Selbstbeobachtung, Selbstreflexion, Transformation, Empowerment, Bedürfnisse, Kommunikation, Mut, Verletzlichkeit, Wachstum, Veränderungsprozess, Selbstfindung, Selbstwirksamkeit, Bewusstes Leben, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, Lebendigkeit, energetischer Sex, energetischer Orgasmus, Präsenz, Verbindung, Nervensystem, Regulation, Intimität, sexuelle Energie, Berührung, Anziehung, Co-Regulation, Verkörperung, Sicherheit, Langsamkeit, Öffnung, Spüren, Performance-Druck, authentische Begegnung, Nähe, emotionale Verbundenheit, Sexualität, Sex, Beziehung, Vertrauen, Bindung, Körperwahrnehmung
-----------------------------------------------
Wenn du Gedanken zur Folge, Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir so so gern!
Instagram: @machs_mit
Email: hello@machs-mit.com
-----------------------------------------------
Stichwörter der Folge:
Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung, Embodiment, Selbstbeobachtung, Selbstreflexion, Transformation, Empowerment, Bedürfnisse, Kommunikation, Mut, Verletzlichkeit, Wachstum, Veränderungsprozess, Selbstfindung, Selbstwirksamkeit, Bewusstes Leben, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, Lebendigkeit, energetischer Sex, energetischer Orgasmus, Präsenz, Verbindung, Nervensystem, Regulation, Intimität, sexuelle Energie, Berührung, Anziehung, Co-Regulation, Verkörperung, Sicherheit, Langsamkeit, Öffnung, Spüren, Performance-Druck, authentische Begegnung, Nähe, emotionale Verbundenheit, Sexualität, Sex, Beziehung, Vertrauen, Bindung, Körperwahrnehmung
Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu einer
neuen Folge von Mach's mit und heute
ganz inspiriert von einer Client Session,
weil es da eine Frage gab und ich das
Gefühl habe, dass es vielleicht total
spannend für dich wäre, wenn wir da
mal ein bisschen tiefer eintauchen.
Uns heute um zwei Themen, die
ein bisschen zusammenhängen aber
irgendwie auch nicht, kümmern.
Nämlich zum einen, was ist eigentlich
ein energetischer Sex oder energetischer
Orgasmus und wie komme ich in diese
Art von emotional tief verbundene
Erfahrungen beim Sex, die viele von
euch sich ganz oft wünschen, aber
noch nicht so richtig wissen, wie
sie da hinkommen sollen oder können.
Und da mag ich dich heute einfach
ein bisschen mehr mitnehmen, weil ich
das Gefühl habe, dass ich dir dazu
ganz schön viel erzählen kann und ja,
hoffentlich ein bisschen mehr an die
Hand geben kann, was du umsetzen kannst.
Und gleichzeitig hier schon ein kleiner
Ausblick auf die darauf folgende Folge,
weil sie nämlich ein bisschen darauf
aufbaut, auch wieder inspiriert von
einer Session die ich heute hatte
mit einem sehr, sehr netten Mann.
Und der eine Erfahrung gemacht hat, die
für ihn ganz wichtig war, die ihn hat
spüren lassen, was er braucht, um sich
zu öffnen und sich fallen zu lassen, was
schon mal vorweggenommen eine der Sachen
ist, die wir brauchen, um diese Art
von Verbundenheit in der Sexualität und
in unserer Beziehung fühlen zu können.
Das hat mich ganz doll inspiriert,
mit ihm ein paar Sachen zu teilen, die
eben voll wichtig sind für männlich
sozialisierte Menschen insbesondere.
Und das mag ich dann im Nachgang
einfach auch nochmal separat aufgreifen
und ein bisschen besser beleuchten.
Jetzt aber erstmal genug der Vorrede
und vor allem genug der Nebelbomben.
Jetzt gehen wir mal wirklich
ganz klar an die Sache ran.
Also, das, was ich schon mal ganz kurz
und knackig... Beschreiben mag, ist
dieses Phänomen und auch das, was sich
viele irgendwie als zielvoll setzen.
Was ist eigentlich ein
energetischer Orgasmus Was ist
eigentlich energetischer Sex?
Und hat das irgendwas mit tiefer
Verbundenheit mit meinem Gegenüber zu tun?
Und kurz gesagt, Nein,
hat es nicht unbedingt.
Also es bedeutet nicht automatisch dass
wir uns emotional ganz nah und tief
verbunden mit jemandem fühlen Es kann dazu
beitragen und es kann Hand in Hand gehen.
Aber an sich um energetischen Orgasmus
zu haben und um energetisch Gefühl im
Körper aufzubauen, dass du sozusagen
teilweise nicht mal berührt werden
müsstest um Lust zu empfinden, Ihr
erinnert euch vielleicht für diejenigen,
die die schon gehört haben, an die
Folge vom Energetic Blueprint, also
von den Erotic Blueprints der Teil
oder der Typ, der eben energetisch ist,
was eben ganz viel bedeutet, dass wir
sehr feinfühlig sind und mehr auf der
Nicht physischen Ebene auch wahrnehmen
können, sowohl was Stimmungen, Emotionen
Schwingungen anbelangt aber einfach
auch, dass wir tatsächlich Energie
in unserem Körper spüren können.
Und das ist jetzt kein Spiri-Schwachsinn,
sondern tatsächlich spürbar, weil
am Ende des Tages ist alles, was
wir um uns herum haben, Energie.
Auch in unserem Körper
befindet sich Energie.
Gerade in unserem Becken
sitzt wahnsinnig viel Energie.
Das ist unsere Lebensenergie oder
auch Sexualenergie genannt und
die will ins Schwingen kommen.
Also das heißt, ganz viele Menschen
haben aufgrund von Scham oder
Hemmungen oder Unsicherheit sehr
viel Anspannung im Becken und sehr
viel Blockade im Becken, sodass diese
Energie nicht frei fließen kann.
Was sich dann eben darin zeigt, dass
solche Erfahrungen wie energetischer
Sex, energetischer Orgasmus dann eher
etwas sind was die Menschen interessiert
aber noch nichts, was sie erlebt haben.
Und das können wir an sich
eigentlich relativ leicht
wieder in Schwingung bringen.
Zum einen eben, indem wir wortwörtlich
diese Energie ins Schwingen bringen,
indem wir nämlich Bewegung in unseren
Körper bringen, insbesondere in unser
Becken und diese Energie will eben
vom Becken aufströmen, nach oben über
unseren Torso, in unser Herz und dann
eben auch raus aus unserem Mund zum
Beispiel in Form von Tönen und so weiter.
Also wir können das
wunderschön kultivieren.
Es ist nur wie so oft, zwar simpel
aber nicht leicht, weil simpel
ist es, unser Körper wird in
Bewegung gebracht werden, das heißt
Emotionen, Töne, Atmung Bewegung.
An sich ganz simpel, aber für viele
eben super scary oder sehr untrainiert,
weil das genau die Sachen sind, die wir
eben oft im Leben nicht gelernt haben,
in Bewegung zu bringen und damit zu
arbeiten und es frei fließen zu lassen.
Das heißt, wenn wir Richtung energetischen
Orgasmus oder energetischen Sex
gehen möchten, dann ist es in erster
Linie ein Skill, Und der fokussiert
sich vor allem auf, wie gut bin
ich mit mir selbst in Verbindung
und wie sensibel ist mein Körper.
Das heißt, wenn du energetischen Sex
oder energetischen Orgasmus erleben
möchtest, dann brauchst du zum
einen ein reguliertes Nervensystem.
Das heißt, dein Körper, dein Nervensystem
muss sich in diesem Moment sicher
und weit fühlen Das ist schon mal für
viele Menschen gar nicht gegeben, weil
unser Alltag ganz oft eher Stress,
Enge, Anspannung und so weiter kreiert.
Viele Menschen auch teils sehr unbewusst
sehr viele Ängste mit sich tragen, sehr
viele Stress ausgelöste Ängste auch.
Das heißt, hier dürfen wir zum einen
erstmal kultivieren und lernen, uns
wieder in einen Nervensystemzustand zu
bringen, der sagt, ich fühle mich safe,
ich fühle mich Weich ich fühle mich
offen, weil ansonsten kann nichts fließen.
Ich mache immer wieder dieses
Beispiel mit diesem Schlauch.
Alles, was Anspannung macht, sorgt
dafür, dass das Wasser in diesem
Schlauch nicht gut fließen kann.
Das heißt, wir müssen erst
mal von einem angespannten
Nervensystem in ein reguliertes
entspanntes Nervensystem kommen.
Das wäre schon mal number one.
Und da gilt es eben auch, die Sensibilität
zu entwickeln zu spüren wenn mein
Nervensystem eigentlich angespannt ist,
Ganz oft denken wir, nee, ich bin nicht
gestresst ich bin nicht angespannt,
aber dein Körper sagt was anderes.
Das heißt, da dürfen wir wirklich
lernen zu spüren was macht mein Körper
eigentlich gerade und wie geht es dem.
Und das führt mich rüber zu Punkt 2.
Das A und O für energetischen Sex und
vor allem für energetische Orgasmen
ist eine sensible Körperwahrnehmung
also dass ich wirklich präsent bin, das
heißt ganz da mit meiner Aufmerksamkeit
in dem, was ich spüre und wirklich das
sehr fein zu spüren, also nicht nur zu
spüren Im Idealfall sowas wie, oh, es
fühlt sich ein bisschen angespannt in
meinem Bauch an oder in meiner Brust
sondern wirklich ganz fein zu werden.
Wo genau, wenn wir jetzt mal den
Brustkorb nehmen, wo genau in
meinem Brustkorb ist diese Enge?
Wo startet die, wo endet die, wie
tief geht die in meinen Körper rein,
wo startet sie auch in der Tiefe?
Was hat die vielleicht für eine Bewegung?
Gibt es da einen Druck, der in
irgendeine Richtung zieht oder drückt?
Ja Hat das ein Gewicht Ist es ganz
leicht oder ist es super schwer?
Was für eine Größe hat das?
Also reden wir über Erbse oder
über Tischtennisball oder über
Grapefruit oder noch größer Und wie
verändert sich das auch, wenn ich
meine Aufmerksamkeit dorthin lenke?
Kann ich, wenn ich dorthin atme was an
dieser Enge verändern oder wird sie mehr
verändern Also diese Körperwahrnehmung
eben ganz präsent zu haben und die
Herausforderung ist eben, ganz oft können
wir das am allerbesten lernen, wenn
wir erstmal mit uns selbst sind, also
wenn wir keine äußeren Einflüsse haben,
die wir auch noch mitnehmen müssen,
weil auch das ist natürlich super stark
manchmal die Wahrnehmung beeinflussen.
Das heißt, ich übe das sehr oft im Alltag
und kann zum Beispiel sagen, okay, ich
nehme mir alle... Alle paar Minuten
mal einen Moment und spüre einfach nur
rein, was ist jetzt gerade präsent.
Und dann habe ich vielleicht diese
Sensibilität entwickelt mit mir alleine,
aber jetzt wird es ja spannend, wenn
wir in den Sex gehen, dann sind wir
ja mit einem anderen Menschen und dann
haben wir noch andere Einflüsse, die
wir eben auch noch mit wahrnehmen.
Und da kommt ja nicht nur, dass ich die
andere Energie vielleicht wahrnehme und
mit was der Mensch kommt, gerade Menschen,
die vielleicht so aufgewachsen sind wie
ich, die eine sehr feine Wahrnehmung
entwickelt haben für schwingungs
änderungen stimmungs änderungen die ganz
klar checken können na wer ist hier im
raum gerade angespannt oder wütend oder
wo hat sich gerade jemand ausgeklingt
gerade wenn wir das sehr sehr sehr fein
und sehr direkt wahrnehmen können dann
ist es deutlich schwerer für solche
menschen Bei sich zu bleiben und in der
eigenen Körperwahrnehmung zu bleiben.
Das braucht es aber, weil genau
das wollen wir ja wahrnehmen.
Wir wollen ja wahrnehmen, wo
die Energie sitzt, wie die sich
bewegt, wo sie vielleicht hängen
bleibt, wo sie stecken bleibt.
Und das macht ja am Ende des Tages den
energetischen Sex und den energetischen
Orgasmus aus, dass wir das ganz
fein und granular wahrnehmen können.
Das heißt... Für eine sensible
Körperwarnung und eine Präsenz mit
sich selbst dürfen wir halt zum einen
das Üben, sich selbst gut wahrzunehmen
und vor allem da frei zu bleiben von
Bewertung oder Interpretation, also
nicht zu sagen, das ist jetzt gut oder
das ist jetzt schlecht, dass das hier
eng ist und dann habe ich das nicht
gerne, dass es da eng ist, weil genau
das ist eben auch die Fähigkeit die wir
entwickeln dürfen, mit dem zu sein, was
gerade da ist und da innerlich wirklich
ein ernst gemeintes Ja zu entwickeln.
Und ich kann dir sagen.
Ich habe diesen Satz schon 20.000
Mal gehört von, wir wollen unsere
Gefühle willkommen heißen wir
wollen sie im Idealfall mit Liebe
oder ihnen mit Liebe begegnen und
wir wollen sie nicht wegmachen.
Und obwohl ich das 20.000 Mal gehört
habe, hat es super lange gedauert bis ich
das wirklich auf einer Ebene nicht nur
verstanden habe, kopfmäßig, sondern auch
Somatisch verstanden habe und umsetzen
konnte, dass ich mittlerweile wirklich
sagen kann, wie schön, hier ist ein
Gefühl von Trauer, hier ist ein Gefühl
von Wut hier ist ein Gefühl von Angst,
von Überforderung von was auch immer
und nicht immer sofort den Impuls habe,
das wegmachen zu wollen oder mir zwar
zu denken, ich heiße das willkommen,
aber so wirklich tue ich es auch nicht.
Und das ist eben genau eine Kunst, die
sich entwickeln darf, dass wir mit all
dem da sein dürfen, was da ist, weil
Wenn wir nicht mehr Widerstand dagegen
aufbauen, dann darf das nämlich auch ganz
wunderbar durchfließen weil im Endeffekt
sind das immer, ich habe immer dieses
Bild von so kleinen Kindern, die die
Hand heben und sagen, hi, ich bin da, ich
will gesehen werden und wenn wir denen
ein bisschen Aufmerksamkeit schenken und
sagen, ja, okay, hi, wie geht's dir, was
ist los bei dir, dann erzählen die kurz
ihre Geschichte und dann können die auch
weiterfließen Das Problem wird erst, wenn
ich mich umdrehe und sage, nee, ich habe
keine Lust, dieses Kind zu sehen, dann
wird es nämlich lauter, weil die mögen
das nicht, wenn sie ignoriert werden.
Das heißt, sensible Körperwahrnehmung
mit uns selbst ist das eine und
dann eben das auch aufrechterhalten,
wenn ich mit einem Gegenüber bin.
Und das können wir auch wunderbar üben.
Ich habe das zum Beispiel eine Zeit
lang mit meiner einen Freundin gemacht,
dass ich gesagt habe, so hey, können
wir mal immer zwischendurch, wenn wir
uns sehen, so Pausen einlegen, wo wir
einfach nochmal so reinspüren, wie geht
es uns eigentlich gerade Was übrigens mega
geil ist, weil es die Möglichkeit gibt
oder schafft, das Treffen zu verändern,
weil wir zwischendurch eingecheckt
haben, Wie es uns gerade geht und was
wir gerade brauchen, anstatt so in
diesem Fluss zu sein und dann am Ende
zu merken, ich bin irgendwie voll müde
oder angespannt oder sonst was, weil wir
uns die ganze Zeit nicht gespürt haben.
Es ist eine ganz coole Sache, das zu üben.
Aber es braucht eben Übung, weil ich will
sowohl wenn wir jetzt energetischen Sex
mit jemand anderem haben, weil wir können
auch energetischen Sex mit uns selbst
haben, macht es natürlich leichter weil
ich nicht jemand anderes wahrnehmen muss.
Aber wir wollen so ein bisschen die
Balance halten zwischen ich bin sehr stark
mit mir verbunden, aber ich habe auch eine
Antenne zum anderen, weil das macht eben
genau diese spannende Verbindung so auf.
Dass wir eben nicht nur jeder für
sich sind, weil dann könnten wir auch
einfach keinen Sex miteinander haben,
sondern dass wir uns aufmachen für diese
Verbindung, ohne uns selbst zu verlieren.
Und da ist schon ein bisschen,
wir machen hier so innerlich wie
so eine Art von Markierung ran.
Der Connect zu und wie kriege ich
diese Art von Sexualität hin, die
sich tief verbunden, emotional
anfühlt die aber nicht unbedingt was
mit energetischem Sex zu tun hat.
Also es gibt Überschneidungen zwischen
diesen zwei Dingen, deshalb kommen sie
manchmal zusammen in den Köpfen von
Menschen, aber sie sind nicht dasselbe.
Das heißt, wir haben reguliertes
Nervensystem, number one, number two,
sensible Körperwahrnehmung und Präsenz
und dann kommt der ja Der dritte Teil
und der ist eben besonders spannend und
braucht ein bisschen Übung und das ist
die Fähigkeit nicht nur sexuelle Energie
aufzubauen, was die meisten von uns
können, weil es heißt nichts anderes als
ich baue Lust auf, ja, also wenn du dieses
Gefühl kennst von, uh, jetzt fühle ich
irgendwie Wärme Feuchtigkeit oder was
auch immer in meinen Genitalien und habe
so ein, So ein Wunsch, das will jetzt
in Bewegung gebracht werden, ich möchte
da jetzt berührt werden oder ich möchte
jetzt penetrieren oder whatever it might
be, das ist, wenn der Moment da ist, wo
wir sexuelle Energie aufgebaut haben.
Das heißt, die meisten von uns können das.
Was jetzt aber spannend ist, wenn
wir energetischen Sex, vor allem aber
energetischen Orgasmus erleben wollen,
ist, dass wir diese Energie im Körper
halten, anstatt sie eben direkt zu
entladen a.k.a einen Orgasmus Einen
manuell ausgelösten Orgasmus zu haben.
Dass wir normalerweise sehr oft unsere
sexuelle Energie in den Genitalien lassen
und dann einfach dort tolle Sachen machen
und dann irgendwann zum Orgasmus kommen
und die Energie sozusagen rausgeht.
Für einen energetischen Orgasmus
geht es aber darum, diese Energie
im Körper zu halten und im Körper zu
verteilen, a.k.a zirkulieren zu lassen.
Das heißt, durch... Aktiven Atem also
wirklich den ganz bewusst einzusetzen,
ein wirklich aktives Atmen, mit der ich
Energie bewegen kann, mit Stimme gerade
das ist für viele noch unbequem aber
genau das brauchen wir, wir brauchen,
dass die Energie sich eben auch über
die Stimme ihren Raum nehmen darf und
insbesondere eben natürlich auch durch
Bewegung und Visualisierung, das heißt
Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass ich
die Energie, die ich in meinen Genitalien
spüren kann, durch meine Atmung in meinen
Brustkorb zum Beispiel ziehe und beim
Ausatmen zum Beispiel weiter verteile.
Und diese Visualisierung kann ich
halt unterstützen, indem ich das zum
Beispiel mit meiner Bewegung mache,
dass ich zum Beispiel wie so eine Art
Welle kreiere, dass wenn ich einatme
ich so eine Welle nach vorne mache.
Und dann beim Ausatmen das verteile oder
dass ich vielleicht sogar in Berührung
gehe und sozusagen von meinen Genitalien
hochschiebe in zum Beispiel mein Herz
oder dann in die Arme oder in die Beine
Das heißt, hier kombinieren wir also all
diese Dinge, wir gehen in die Atmung, wir
gehen in die Bewegung und wir gehen in
die Stimme und stellen uns das vielleicht
vor, wie diese Energie sich entlang
unserer Wirbelsäule nach oben zieht.
Ich kann mir die sozusagen sogar
vorstellen, dass die bis in mein drittes
Auge, also diesen Punkt zwischen meinen
Augenbrauen zieht und sich verbreitet.
Es ist ultra spannend das zu machen, also
das kannst du wunderbar im Solo-Sex mit
dir ausprobieren, kann ich nur empfehlen.
Weil damit kann man total spannende Sachen
machen und das im Prinzip zu nutzen,
diese Art von, ich kann diese Energie
in mir verteilen und halten, ist eben
genau das, was dann auch energetischen
Orgasmus oder grundsätzlich auch
energetischen Sex einfach ausmacht, dass
mein Körper dann wahnsinnig sensibel
wird, sodass ich zum Beispiel...
Meine Haut gar nicht mehr richtig
berühren muss, sondern dass ich einfach
diese Wahrnehmung von einer Hand,
bewegt sich einige Zentimeter oder
wenige Zentimeter über meiner Haut,
dann plötzlich ganz doll spüren kann.
Du hast das bestimmt selber
schon mal gemacht oder wenn
nicht, dann mach das mal.
Nimm mal einen Finger, Zeigefinger und
führe den mal ganz langsam in Richtung
dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Irgendwann wirst du das spüren
dass da so eine Art von Druck
entsteht obwohl der Finger noch
gar nicht den Punkt erreicht hat.
Diese Sensibilität können wir in unserem
ganzen Körper kreieren und dann können
halt die feinsten Berührungen oder auch so
ein Hauchen auf die Haut ultra-ekstatisch
sein, weil dein energetischer Körper
ganz sensibel geworden ist und
dadurch viel mehr wahrnehmen kann.
Und dann hast du super viel
Kribbeln und interessante andere
Sensations in deinem Körper.
Und es ist etwas, womit du
total viel spielen kannst.
Und wie gesagt, energetischen Sex kannst
du wunderbar mit dir selber haben.
Und damit kannst du eben auch genau
diese Verbindung mit dir selbst und
diese Sensibilität auch weiter feintunen.
So, letztes Element, was
natürlich irgendwie logischerweise
dafür gebraucht wird.
Ist, was wir auch ganz oft eben im Tantra
sagen, deshalb werden diese Sachen auch
so oft miteinander verschmolzen dass
energetischer Sex irgendwie was mit Tantra
zu tun hat, weil genau diese Dinge eben
im Tantra kultiviert werden, nämlich
letzter Punkt ist, damit wir das erleben
können, müssen wir Kontrolle und Druck
loslassen und das Müssen ist da schon mal
eigentlich ganz fehl am Platz, weil alles,
was wir müssen, hat schon wieder Druck
dahinter, weil was wir eigentlich wollen,
ist, wir wollen in die Hingabe, wir
wollen ins Also ziellose, ergebnisoffene
Spüren in die ergebnisoffene
Präsenz und einfach nur erleben.
Also dieser Klassiker von ich setze mir
kein Ziel, so nach dem Motto heute kriege
ich einen energetischen Orgasmus, den
nehmen wir raus und stattdessen gehen
wir in, was ist denn da und was will sich
denn jetzt in mir zeigen, anstatt ein
Ziel zu verfolgen von ich will das jetzt
erleben, passiert dann überhaupt schon
was, immer mit dieser Erinnerung Mit
dieser Brille drauf zu gucken, ich weiß
noch nicht, ist das jetzt richtig, ist
das jetzt nicht richtig, sondern in eine
Haltung zu kommen von, ich bin neugierig
Ich bin neugierig auf das, was da ist und
ich gebe mich dem hin, was in mir ist.
Und das kann super viel sein und manchmal
ist es ein Tag, wo eher viele Emotionen
fließen wollen, was ja im Endeffekt
auch Energie ist, Energy is in motion,
Emotion, aber vielleicht nicht das,
was du dir unter energetischem Sex
vorgestellt hast, but it's part of it.
So, das heißt, das einmal zum, in
Anführungsstrichen Mythos energetischem
Orgasmus und energetischem Sex.
Wenn du da noch Fragen hast,
schreib mir super gerne.
Aber jetzt möchte ich gerne in das
eintauchen, was ich immer wieder
höre gerade von Frauen, was sie
sich wünschen und wo sie auch oft
sagen, Sarah, du erzählst immer in
deinem Podcast davon und ich weiß
nicht so richtig, was ich tun kann.
Um das mehr in mein Beziehungsleben, in
mein Sexleben zu bringen, insbesondere
wenn du heterosexuell bist und
entsprechend Sex mit einem Mann hast.
Denn ich beschreibe mal einfach das,
was sich da viele wünschen und das,
was ich für mich eben kenne und ganz,
ganz doll schätzen gelernt habe.
Und das ist diese tiefe emotionale
Verbundenheit, dieses Gefühl von wir sind
alle Richtig doll präsent miteinander,
wo dein ganzer Körper spürt, dein Herz
richtig doll aufgeht und einfach so
dieses Gefühl da ist, Ganzkörpergefühl von
"ich will einfach gerade nur mit diesen
Menschen mir gegenüber sein", ich fühle
vielleicht total mein Herz für diesen
Menschen, meine Liebe für diesen Menschen
und wir fühlen uns in diesem Moment so
sicher miteinander, dass Sich verletzlich
was aufmacht, dass du richtig merkst,
mein Herz öffnet sich, mein Körper öffnet
sich, in meinem Fall in dem Fall zum
Beispiel, meine Yoni öffnet sich, alles
ist offen und weich und vertrauensvoll und
gleichzeitig aber wahnsinnig verletzlich
und dass da ein ich lass dich hinschauen,
ich lass mich berühren, sowohl von dem,
was in mir los ist, als auch von dem
was in meinem Gegenüber los ist und dass
da so ein Gefühl entsteht von Flow und
von Vereinigung auf eine Art und Weise,
also dass man sich für einen Moment ein
Stück weit auflöst, sich im Miteinander,
im Anderen, in dieser Bubble verliert.
Und das ist eben keine Technik.
Das ist nichts, wo du sagst, so
mach das, mach das, mach das und
dann kommen wir dahin, sondern
das ist Beziehungsintimität.
Und die, wenn du die erleben willst,
Braucht ein paar Voraussetzungen.
Manche davon hast du gerade schon
gehört, weil da überschneiden sich
eben der energetische Sex und diese Art
von tiefer emotionaler Verbundenheit.
Und gleichzeitig möchte ich an der Stelle
aber schon mal sagen, wenn du für dich
spürst, entweder habe ich schon erlebt,
will ich mehr oder will ich tiefer.
Und ich kann dir sagen, ich weiß
noch ganz genau vor, ich weiß
gar nicht, wie viele Jahre ist
das jetzt her, wir haben jetzt 26
Lass es irgendwie acht bis zehn
Jahre sein, dass ich damals mit
meinem Partner das Gefühl hatte,
da ist mehr, mehr ist möglich.
Da war immer dieses Wort in meinem
Kopf, dass ich gemerkt habe, ich
weiß, dass mein Körper mehr kann,
ich weiß, dass da mehr möglich ist.
Und ich hatte diesen Hunger in
mir, ohne dass ich das in dem
Moment schon wirklich erlebt hatte.
Die Art von Verbindung, die ich mit
meiner letzten Partnerperson hatte,
hat mich erst mal sehen lassen,
wie wenig Tiefe und emotionale
Verbundenheit mit diesem Partner da war.
Und das war ein Mensch, den ich sehr
geliebt habe, aber da war ein komplett
neues Level plötzlich freigeschaltet
an, wie es sich anfühlen kann,
mit einem Menschen intim zu sein.
Und ich habe wirklich Momente gehabt, wo
ich beispielsweise... In Verbindung mit
der Yoni meines Gegenübers war und einfach
nur Tränen geweint habe, weil ich mich
so, weil das mich so berührt hat und ich
so verbunden mit diesem Menschen, aber
auch mit diesem Gefühl und mir war in
dem Moment oder wo ich regelmäßig Momente
hatte, wo wir sozusagen intim miteinander
waren, wo zum Beispiel meine Partnerperson
mich mit den Fingern penetriert hat, aber
eben auf eine Art und Weise, die nicht
Treibend zu irgendwas war, sondern die
tief verbunden war, die war so, ich spüre
dich und ich sehe dich und ich berühre
dich mit einer Liebe und einer Hingabe und
einer Offenheit, die einfach nur wirklich
so das Innere aufbrechen lässt und wo ich
so oft einfach mich in Tränen gefunden
habe von tiefer Berührtheit und tiefer
tiefer Liebe und mag an der Stelle einfach
sagen, während wir Auf der einen Seite
ganz oft spüren, dass wir das können, also
dass ein Potenzial in uns lebt dazu und
auch gleichzeitig eine Sehnsucht teilweise
nach etwas, was wir noch nie erlebt haben,
aber wo wir einfach wissen, it's possible,
dass es gleichzeitig für viele Menschen
scary as fuck ist, genau da hinzukommen.
Das heißt, wenn du einen Menschen dir
gegenüber hast, Und du diesen Wunsch
ausdrückst ich möchte mich mehr in
diese tiefe emotionale verletzliche
Verbundenheit begeben, wenn wir
miteinander Sex haben und dein Gegenüber
darauf nicht gut reagiert also zum
Beispiel mit, ich weiß nicht, wovon du
redest, kannst du mir sagen, wie das geht,
ich weiß nicht, wie das funktionieren
soll oder wirklich erstmal eine komplette
Wand da hochgefahren wird, dann lade
ich dich ein, das nicht persönlich
zu nehmen Sondern zu erkennen, dass
eben für viele insbesondere, und hier
kommt es eben, männlich sozialisierte
Menschen, dieser Kontakt mit dieser
Intimität und dieser Verletzlichkeit
so ungewohnt ist und gleichzeitig
auch mit so vielen Labels belegt ist,
die es sehr wenig zugänglich machen.
Dass es teilweise eben, wie gesagt,
nicht nur scary as fuck ist, sondern
auch teils so... Keine Ahnung wie ich
da hinkommen soll und da verweise ich
jetzt schon mal so ein bisschen auf die
Folge, die ich danach veröffentliche
von mal nochmal ein bisschen tiefer
zu tauchen in diese Herausforderung
von welches Gender dir zugeordnet ist
und welche Qualitäten damit als sehr
normal und die darfst du auf jeden
Fall haben und das ist Teil von deinem
Ausdruck Versus das sind Qualitäten,
die werden dir eher negativ ausgelegt.
Und dass wir uns eben kein Gefallen
damit tun, diese Qualitäten mit, das
ist männliche und das ist weibliche
ich muss mehr in meiner femininen oder
mehr in meiner maskulinen Energie sein.
Ich bin kein Fan davon, das auf
diese Art zu labeln weil wir genau
damit dieses Problem immer wieder
zementieren dass es vermeintlich feminine
Eigenschaften sind, die sich ein Mann,
Angewöhnen soll, nämlich emotional
zu sein, verletzlich zu sein,
sich aufzumachen weich zu machen.
Das sind all die Dinge, die wir uns
wünschen von den Männern aber gleichzeitig
sind es genau die Dinge, die wir
in der ganzen Gesellschaft, wie wir
konditioniert werden und was wir belohnen
mit Aufmerksamkeit mit Bewunderung mit
einem Ja versus was wir... Und ablehnen
bewusst oder unbewusst in Männern macht
es eben so oft so schwer, diese Art von
Verbundenheit mit einem Mann zu empfinden,
weil er gleichzeitig damit unfassbar
viel Konditionierung abbauen darf.
Also das ist an der Stelle einfach schon
mal so als Lanze gebrochen für das Thema.
Also jetzt aber mag ich ein
bisschen tiefer mit dir eintauchen.
Was braucht es, um diese Art
von... Emotionaler Tiefe und
Offenheit und Verwundbarkeit
am Ende miteinander zu erleben.
Und das Allerwichtigste ist leicht
gesagt, aber super oft nicht wirklich in
der Tiefe in einer Beziehung vorhanden
nämlich Und emotionale Sicherheit.
Jetzt würden viele sagen für
ihre Beziehung, doch, ich fühle
mich mit meinem Partner sicher
oder mit meiner Partnerin sicher.
Aber hier geht es eben darum,
dass ich mich mit allem, was in
mir lebendig ist, zeigen kann.
Dass ich davon überzeugt bin, dass das
nicht nur erlaubt ist, sondern auch
willkommen und gehalten werden kann.
Das heißt...
Egal ob ich mich gerade super sexy fühle
stark, confident oder ob ich gerade
ängstlich bin, angespannt unter Druck,
irgendwas super intensiv in mir ist,
ob ich wütend bin, ob ich traurig bin,
ob ich gerade ganz verletzlich bin.
Habe ich wirklich das Gefühl, dass
ich mich mit all dem zeigen kann?
Ist das auf beiden Seiten vorhanden
Wenn nicht, ist es sehr viel schwerer,
diese Art von Verbindung zu spüren.
Möchte aber an der Stelle trotzdem
sagen, und das finde ich nämlich ganz
spannend, kann ich aus der eigenen
Beobachtung sagen, ich kann mich
super berührt fühlen ganz nah und
all das und mein Gegenüber muss das
nicht in diesem Maße spüren wie ich.
Also eine Verbindung Auf dieser Ebene
einzugehen, braucht nicht unbedingt, dass
mein Gegenüber genauso tief tauchen kann,
wie ich genauso tief aufgemacht hat.
Das, was uns aber oftmals abhält,
genau in diese Tiefe zu kommen, ist,
dass wir wollen, dass das Gegenüber
das auch macht, weil es dann nämlich
weniger scary und verletzlich ist.
Und deshalb erleben das so viele von
euch nicht, obwohl sie eigentlich selber
die Kapazität dafür hätten, weil wir
uns eben nicht emotional sicher fühlen
Dass das okay und willkommen ist, dass
ich mich so zeige so emotional und
verletzlich, selbst wenn das Gegenüber
das gerade nicht abrufen kann slash will.
Also das heißt, emotionale Sicherheit,
ich kann mich bei dir zeigen
mit all dem, was in mir lebendig
ist, ist number one Voraussetzung
um das miteinander zu erleben.
Number two ist das, was ich vorhin auch
schon für den energetischen Sex gesagt
habe, präsent mit sich selbst sein.
Also sich selbst Spüren können und
fühlen, was ist in mir los, weil
jetzt fühle ich mich zwar vielleicht
emotional sicher, aber wenn ich mich
nicht aufmachen kann, weil ich mich
nicht mal spüre, dann kann ich auch
nicht in diese Art von Verbindung gehen.
Und um mich aufmachen zu können, muss
ich mit mir präsent sein und wissen,
wie geht es mir denn jetzt gerade?
Bin ich gerade angespannt, unsicher,
lustvoll, whatever it might be?
Also Präsenz mit sich selbst ist die
zweite Geheimzutat in Anführungsstrichen
Und dann brauchen wir aber natürlich nicht
nur die Präsenz mit uns selbst, sondern
auch die Präsenz mit unserem Gegenüber.
Und da geht es wirklich um tiefe
Präsenz Also dieses, ich gehe
raus aus meinem Kopf und vor allem
ich gehe raus aus meiner Agenda.
Also kein, ich will jetzt diese tiefe
Verbundenheit und sonst was machen.
Das ist so ein bisschen wie...
Sagen, ich will jetzt Lust haben.
Diese Art von Verbindung und
Verbundenheit, die ich beschrieben
habe, die zeigt sich, weil wir
den Raum dafür kreieren und die
Rahmenbedingungen dafür schaffen, nicht
weil wir darauf hinarbeiten, wie als
wäre es etwas, was wir abhaken können.
Das heißt, wir müssen uns ein Stück
weit von dieser Agenda verabschieden Und
stattdessen im Hier und Jetzt miteinander
landen und das wirklich ganz bewusst
wahrnehmen, einander wahrnehmen, das heißt
auch eben meine Sinne mehr zu nutzen,
also den anderen Menschen nicht nur zu
sehen, sondern eben auch zu spüren, mit
meiner Wahrnehmung von meinen Fingern
sensibler zu werden, meine Haut sensibler
zu werden, in meiner Atmung aktiv zu
sein, das gehört mit zur Präsenz mit
sich selbst, aber auch mit dem Gegenüber.
Und wirklich aus dem Kopf
aussteigen und den anderen
Menschen im wahrsten Sinne sehen.
So das ist der dritte Teil.
Das vierte, was ein bisschen dazu
gehört, aber das ist so ein bisschen der
nächste Schritt, nachdem ich einfach nur
präsent bin, ist sogenanntes Attunement.
Das, was ich in der ganzen Taker Energy
Serie ganz oft immer wieder benannt habe.
Attunement heißt, ich spüre mein
Gegenüber und stimme mich darauf ein.
Also ich Ich baue sozusagen diese
energetische Verbindung auf miteinander.
Das kannst du zum Beispiel machen
durch Eye-Gazing oder indem man
den Atem synchronisiert Aber du
kannst auch Eye-Gazing machen und
dich dabei zero verbunden fühlen.
Und das ist eher so ein, ich
gucke dich an, du guckst mich
an, aber da passiert nichts.
Weil ich eben nicht aufmache und weil
ich nicht wirklich hinsehe im Sinne
von... Nicht nur wahrzunehmen was meine
Augen sehen, sondern eben auch dieses
energetisch Emotionale zu spüren.
Also was passiert in mir und was
nehme ich auch im Gegenüber wahr
und mache ich dafür Raum auf?
Also sage ich ja zu dem, was in mir ist
und ja auch zu dem, was im Gegenüber ist.
Wenn du diese Aspekte hast,
dann ist der wichtige Punkt, den
es dann braucht, Langsamkeit.
Und deswegen machen eben so viele auch
das Thema Slow Sex oder Tantra weil das
alles dieses langsame spürige einlädt
Und das bedeutet, dass eben, wenn wir auf
unseren klassischen geprägten Sex gucken,
der ist halt sehr performativ und das
bedeutet, der ist schnell, der ist genital
fokussiert und der ist ergebnisorientiert
Und wenn wir das rausnehmen, also in
die Langsamkeit gehen, weniger machen,
mehr fühlen mehr gemeinsam atmen, mehr
spüren, wie sich wirklich Haut anfühlt
wie langsam kann ich dann überhaupt so
eine kleine Stelle Haut explorieren und
langsam sein und dann immer wieder in
mich rein spüren, wie geht es mir damit
gerade und in mein Gegenüber rein spüren.
Wie geht es dem anderen Menschen gerade?
Was passiert da?
Und dann geht es eben nach dieser
emotionalen Sicherheit, die erstmal
die Grundlage bildet von, habe ich
überhaupt das Gefühl, dass ich das darf?
Da kommt eben der wichtigste Aspekt für
diese Art von Sexualität rein, nämlich den
Mut, sich auch wirklich damit zu zeigen.
Also den Mut, dass du dich sehen
lässt Dass du emotional und körperlich
verletzlich wirst, also dass wir
weniger in diese performte Sexiness
und Gefallen wollen und was weiß ich
für einen Stellungsmarathon machen
und möglichst schnell irgendwie
hot sein und Und weiß ich nicht,
stimulieren und sonst was, sondern
kann ich ehrlich da sein und ehrlich
in Kontakt sein mit dem, was gerade
da ist und es in Verbindung bringen.
Das heißt, auszusprechen, oh, ich merke
gerade, ich bin noch voll angespannt
oder ich merke gerade, ich bin gerade
ganz unsicher, wie du berührt werden
möchtest oder ich merke gerade, dass ich
total Lust auf dich habe oder auf eine
bestimmte Sache, die gerade schön wäre.
Also das sind dann die Mutmomente Die,
wenn du sie machst, also wenn du deine
verletzlichen Bedürfnisse aussprichst
und das bedeutet ja ganz oft, dass wenn
wir ins Aussprechen von Bedürfnissen
und Wünschen gehen, dass wir halt damit
ein Risiko eingehen weil es könnte ja
sein, dass das Gegenüber darauf keinen
Bock hat oder dafür nicht offen ist
oder das irgendwie abwertet Also diese
Verletzlichkeit diesen Mut aufzubringen
wenn du das tust, das ist genau der
Schlüssel der die Tür aufmacht Habe
ich so oft erlebt, gerade erst wieder
vor ein paar Wochen, wo ich mit meiner
Partnerperson ein sehr verletzliches
Check-in-Gespräch hatte und durch dieses
verletzliche Aussprechen von unbequemen
Wahrheiten, wo ich gemerkt habe, ich
hatte ganz viel Sorge, dass das irgendwie
nicht gut aufgenommen wird oder dass das
verunsichert oder Ja, dass es irgendwie
Emotionen hervorruft die ich eigentlich
nicht hervorrufen möchte in einem
Gegenüber, aber weil dieser Mut da war
zur Ehrlichkeit und zur Verletzlichkeit,
hat sich danach so, also man nennt das
ich nenne das immer so der Mensch heißt
Christian Pankhurst, bei dem war ich im
letzten Jahr sehr oft auf Retreats und er
hat diesen Begriff oder diese Redewendung
Geprägt Clearing the Chambers of the
Heart, also sozusagen so die Kammer
des Herzens ausräumen und den Taking
out the Trash, den Müll rausbringen.
Und du merkst richtig, wenn du so eine
große Tüte Trash rausgebracht hast, weil
dann nämlich plötzlich ganz viel Platz
in deinem Herzen ist für Öffnung und
dann möchte sich das auch öffnen und das
ist das, was ich immer wieder sage mit
Den Raum und die Rahmenbedingungen dafür
schaffen, dass diese Art von Öffnung
passieren möchte, weil die kann ich
nicht erzwingen Ich kann euch wirklich
aus der, im Rückblick eigentlich total
sweet, weil ich weiß, es gab Momente
in meinem Leben in den letzten paar
Jahren, dass ich so, da habe ich mir
ganz viele Meditationen für Herzöffnung
und so weiter rausgesucht und habe
dann hier eine Herzöffnungsmeditation
nach der anderen gemacht.
Und mich gefragt, warum kann ich mein Herz
nicht so öffnen, wie ich das kenne und
wie ich das gerne jetzt machen möchte.
Das liegt halt daran, dass ich versuche,
etwas zwanghaft aufzumachen, was aber
eben nicht aktiv geöffnet werden kann,
sondern es ist ein, ich schaffe die
Umstände dafür, damit sich dieser
Teil in mir entspannen kann und mein
Herz sich von alleine öffnen möchte.
Und so geht es eben genau damit auch,
indem wir diese Art von Verletzlichkeit
reinbringen und uns zeigen und
teilen, was in uns lebendig ist.
Dann tragen wir diesen Müll raus, der dann
dazu führt, dass wir uns eben verbunden
fühlen können, weil wir einander dann
wirklich sehen und nicht die Maske die
wir aufsetzen für, oh, jetzt haben wir
ja Sex und beim Sex dürfen wir nicht über
schwierige Sachen reden und vor allem
sollten wir sowieso nicht so viel reden.
Nein, dass wir das rausnehmen und
sagen, nein es geht am Ende des Tages
um ehrlichen emotionalen Kontakt.
Und wenn der da ist, wow,
was sieht dadurch anderen an
Intimität tatsächlich einstellt.
Das heißt, einmal bis hierhin
noch mal kurz zusammengefasst.
Emotional sicher muss ich mich fühlen Ich
muss mich präsent mit mir selbst fühlen.
Präsent mit dem Gegenüber.
Attuned, aufeinander eingestimmt.
Dann nehmen wir schön das Tempo raus und
gehen in die Langsamkeit und ins Spüren.
Und dann bringe ich auch wirklich
den Mut auf, diesen Raum, der da
ja kreiert ist, ich fühle mich hier
sicher, auch tatsächlich zu füllen mit
meiner emotionalen Verletzlichkeit.
Und was es dann eben noch braucht, ist,
Step 1 ist ja, fühle ich mich überhaupt
sicher, dass ich das hier zeigen darf?
Step 2 ist, okay, dann
mache ich das jetzt.
Und Step 3, damit wir diese Art von
Verbundenheit wirklich spüren können,
ist, dass dann eben nicht dein Gegenüber
Weg geht oder überfordert ist oder das
negativ bewertet oder hinterfragt oder
ins Fixing gehen will oder ins übermäßig
Verantwortung übernehmen Sondern dass du
die Erfahrung machst, wenn ich mich zeige,
dann werde ich darin gesehen und gehalten.
Mein Gegenüber bleibt da, mein
Gegenüber bleibt präsent sodass
ich lerne es ist okay, dass ich
so bin gerade, ich darf so sein.
Und das ist das, was im Prinzip diese
krasse Öffnung macht, weil ich merke,
fuck, ich bin mit allem, was ich bin
und wie ich gerade bin, hier willkommen.
Fühle ich mich halt gemeint in
der Berührung in der Liebe, in
diesem Austausch weil ich weiß,
ich habe wieder einen Teil von mir
gezeigt und auch der wird geliebt.
Und ihr seht vielleicht, dass genau
da eben super viel persönliche
Entwicklung auch drin steckt.
Jemand anderem in einer Emotion halten
zu können, heißt nicht, dass ich trage,
sondern einfach, dass ich, du kannst
dir das so vorstellen wie, ich mache das
immer wieder mit diesen inneren Kindern,
weil das einfach das beste Beispiel ist.
Ich gehe nicht hin und sage,
komm, ich fixe jetzt das Problem
für dich warum du traurig bist,
sondern ich setze mich daneben und
sage, okay, ja, ich fühle dich.
Und dafür muss ich aber ein Stück weit
in mir selber damit bequem sein, Diese
Art von Emotionen um mich herum zu haben
und viele Menschen sind zum Beispiel,
für die ist es super unbequem Menschen
in Traurigkeit oder in Wut zu sehen,
weil wir damit unsere eigenen Erfahrungen
gemacht haben, die uns geprägt haben.
Das heißt, wenn ein Mensch dir nicht
diesen Halt geben kann in diesem Moment
oder diese Akzeptanz und dieses Du
bist damit willkommen und ich sehe
dich und ich liebe dich darin Dann
dürfen wir immer wieder uns erinnern
das ist keine Ablehnung von uns und
unserer Emotionen in dem Moment.
Also der Klassiker ist ja, dass sich die
meisten Menschen dann super schnell zu
viel fühlen aber du bist nicht zu viel.
Wir sind nie zu viel mit unseren
Emotionen mit einem Sternchen.
Wir sind nicht der emotionale Tsunami, der
sich überhaupt nicht selber halten kann,
sondern das immer über alle anderen drüber
kippt Dann dürfen wir ein bisschen lernen,
uns selber mehr zu halten und auch für
uns da zu sein und nicht nur vom anderen
immer zu verlangen und zu erwarten,
dass wir in all unserer Intensität
nur vom anderen gehalten werden.
Das haben wir ja auch manchmal,
dass wir so ein bisschen in
der Opferrolle uns verlieren.
Aber es bedeutet eben ganz oft, wenn wir
darin nicht gehalten werden können, dass
jemand das in sich nicht halten kann,
dass das ein total... Einen dollen Druck
macht und ich kenne das auch aus mir,
dass es für mich immer wieder Momente in
meinem Leben gab, wo ich gemerkt habe,
oh, mit der Emotion bin ich echt ein
bisschen überfordert weil ich die selber
in mir noch nicht gut angenommen hatte.
Und dann, sobald du lernst damit liebevoll
in dir selbst in Verbindung zu sein,
kannst du das auch besser im Außen halten.
Wir können nur so tief tauchen, wie wir
selber, also mit anderen tief tauchen wie
wir selber schon tief getaucht sind, ja.
Beziehungsweise wir können uns natürlich
ein Stück weit begleiten lassen von
TiefseetaucherInnen Aber ich kann
nicht sagen, wenn du bisher nur im Pool
geschwommen bist, wir machen direkt am
nächsten Tag Mariannengraben da wird
ein Nervensystem absolut Alarm schlagen.
Also das heißt, dieses gegenseitige
Halten ist eben auch eine Kapazität
die wir entwickeln dürfen.
Und manchmal ist die einfach auch
tagesformabhängig manchmal ist die da
und am nächsten Tag ist sie nicht da.
Und last but not least, und das hast
du vielleicht schon ein bisschen
rausgehört, die liebevolle Beziehung
zu sich selbst, die ist so elementar
um diese Art von Verbindung noch
leichter herstellen zu können.
Von Anfang an gegeben sein.
Ich habe auch schon diese Art von
Verbindung gespürt wo ich noch
deutlich weiter weg von dieser
sehr liebevollen Beziehung zu mir
selbst war, als ich es jetzt bin.
Das heißt, es ist nicht K.O.-Kriterium,
aber je mehr ich mich in all dem
akzeptieren kann, was in mir hochkommt
desto mehr bin ich ja auch dazu
bereit, das nach außen zu bringen, ja.
Das heißt, wenn du Noch merkst dass du
dich immer wieder selber unterdrückst
in bestimmten Ausdrücken deines Selbst,
dann ist das eben ein Moment, der dich
auch ein Stück weit von dieser Art von
Tiefe abhält, die du vielleicht auf
der anderen Seite sehr, sehr ersehnst.
Und auch hier einfach vielleicht
noch ein bisschen so als kleines
Schleifchen am Ende gesagt, Das ist
nicht ein binäres, entweder ich bin
emotional verbunden oder ich bin es
nicht, sondern das ist ein Spektrum
von, wie tief kann ich mich einlassen.
Und je ehrlicher ich mit mir selber
bin und je ehrlicher wir miteinander
sind und je mehr wir sozusagen diesen
Muskel trainieren einander in... Dem
was in uns ist, zu halten, einander
darin zu sehen und zu zelebrieren desto
tiefer könnt ihr miteinander tauchen.
Und manchmal dürfen wir eben
den ersten Schritt gehen.
Gerade wenn wir schon ein bisschen
erfahrener im Tauchen sind, dann dürfen
wir unser Gegenüber einladen Und das
ist manchmal eben gerade für weiblich
sozialisierte Menschen ein bisschen
unbequem weil auch da kommt wieder unsere
Konditionierung und unser Gelerntes rein.
Wir sind sehr oft als Frauen oder weiblich
sozialisierte Menschen geübt oder haben
gelernt, dass wir folgen und nicht führen.
Das heißt, wir mögen das, wenn jemand
anderes uns an die Hand nimmt und
sagt, komm, wir tauchen mal tief.
Jetzt ist hier aber eine kleine
Herausforderung oder so ein kleiner...
Vom Universum gemachter Witz da, dass die
Art von emotionaler Tiefe die sich ganz
viele weiblich sozialisierte Menschen
wünschen, dass sie da schon deutlich
tiefer fähig sind, weil sie diese
Qualitäten in sich viel mehr kultivieren
durften aufgrund unserer Gesellschaft und
wie wir sowas halt handhaben sodass...
Viele männlich sozialisierte Menschen
da eben nicht in die Führung gehen
können, weil sie da tatsächlich eher
Nachholbedarf haben beziehungsweise
an die Hand genommen werden dürfen.
Das heißt, wenn du dir diese Art von
Verbindung wünschst und heterosexuell bist
und dein Gegenüber ein Mann ist, dann ist
hier gefragt in die Führung Wie sagt man,
in die Führung zu gehen und den Menschen
an die Hand zu nehmen und eben auch zu
verstehen, dass es gegebenenfalls kleine
Schritte braucht, weil du gerade jemandem
das Schwimmen und das Tauchen beibringst
und nicht einfach sagen, ich habe es
einmal probiert, es war total bescheuert
jetzt machen wir das nie wieder, der kann
das nicht, sondern wirklich zu sagen, wir
lernen das Step by Step und jedes Mal,
Können wir ein Stückchen tiefer tauchen
und tatsächlich diese Art von all dem, was
ich gerade gesagt habe, die können wir ja
auch wunderbar außerhalb des Schlafzimmers
oder wo auch immer dein Sex stattfindet
kultivieren und sollten wir auch.
Also gerade dieses Thema miteinander
emotionale Sicherheit aufbauen, indem
wir immer wieder die Erfahrung machen,
ich darf mich mit allem zeigen und
werde darin gesehen und gehalten und
der Mensch bleibt bei mir und bleibt da.
Die ist ja ein Skill, den wir außerhalb
unseres Sexes bauen, damit wir uns im
Sex dann auch wirklich darauf vertrauen
können und es sich zeigen darf.
Und an der Stelle mag ich einfach nur ganz
kurz die kleine Idee auch mit reingeben.
Ich mache das gerade mit einem
Paar was genau diese Dinge mehr
für sich kultivieren möchte.
Und wir machen dazu eine sehr spezielle...
Couple Session, wo wir zum einen
am Anfang eben mal so ein bisschen
reinspüren, was sind denn unsere
Assoziationen und was geht denn in uns
ab, wenn wir uns vorstellen, diese Art
von Verbindung miteinander zu haben.
Also da leite ich sozusagen in
den Körper, dass alle so ein
bisschen ankommen bei sich selbst.
Und dann gebe ich so ein paar
Assoziationen und jeder kann mal
reinspüren, was passiert in mir, was
kommt, was passiert in meinem Körper,
wird was eng, wird was weit, wird was
vorfreudig wird was ängstlich und was
kommen für Gedanken und Emotionen auf.
Ja, und allein das ist schon super,
super insightful am Anfang, wenn wir
das schon mal ein bisschen da haben
als Futter für im Endeffekt Ist die
Forschungsfrage für diese Art von
Session und das ist am Ende wirklich
in Exploration so ein Experimentraum.
Die Forschungsfrage ist, was braucht
es, damit wir diese Art von Intimität
miteinander erleben können und
was steht dem gerade noch im Weg
und wie können wir dem begegnen?
Und das ist im Endeffekt das
herauszufinden Das heißt, wir machen
erstmal dieses intellektuelle, erste
intuitive Reinspüren was passiert da
mit uns und dann gehen wir tatsächlich
ins verkörperte Erleben und Berichten.
Das heißt, es gibt verschiedene kleine
Übungen, die alle jeweils nur so
drei Minuten oder so sind, die von
der Intensität sich steigern Und die
eben beinhalten, dass wir am Anfang
beispielsweise ihnen helfen, dass
sie bei sich im Körper ankommen, also
dass wir das Thema Präsent mit sich
selbst sein da haben und dass wir dann
anfangen uns einzustimmen aufeinander
also dass dieses Thema tief präsent
und attuned mit dem Gegenüber da ist.
Das Ganze wird super langsam,
damit wir eben auch Stück für
Stück uns darauf einlassen können.
Und dann gibt es eben immer wieder
kleine Übungen, die helfen, diese
Art von Emotionalität aufzumachen,
wo ich mein Gegenüber wirklich sehe
und spüre und mich wirklich spüre.
Und Teil dieser Explorationsreise
ist, dass wir immer wieder nach
jeder kleinen Übung also nach jeder
drei Minuten oder fünf Minuten
Einheit ein kurzes Tracking machen.
Also ein kurzes was ist bei mir gerade
aufgekommen Hat sich das leicht angefühlt
Hat sich das schwer angefühlt Hat mich das
überfordert Sind da Ängste hochgekommen?
War ich gelangweilt?
War ich frustriert?
Und genau das ist eben das Gold, was wir
freilegen wollen, weil da finden wir eben
genau das heraus, was am Ende des Tages
uns helfen wird, zu schauen, wo dürfen
wir dann nochmal hinschauen hinfühlen,
wo können wir vielleicht auch nochmal in
einer Session eins zu eins dran arbeiten,
um zu Diese Kapazität für diese Art von
Verbindung zu erweitern weil am Ende ist
es das, es ist eine Kapazitätenfrage.
Daher das wollte ich nur noch mal als
kleine Idee mit reingeben, das könnt
ihr auch für euch selber machen, ist
manchmal ein bisschen schwieriger,
das Ganze zu machen und gleichzeitig
auch diesen Rahmen zu halten.
Deswegen für diejenigen unter euch,
die das Gefühl haben, ich weiß
nicht so richtig, wie ich das...
Wie ich initiieren soll,
wie ich das halten soll.
Ich fühle mich noch sehr unsicher darin
meinen Partner da an die Hand zu nehmen.
Vielleicht wollt ihr so eine Art
von Session auch mit mir machen,
dann meldet euch gerne bei mir und
dann können wir das einfach mal
ein bisschen explorieren gemeinsam.
Yes.
So, an dieser Stelle mache ich hier
den Punkt und das Schleifchen dran.
Und wie immer, herzlichste Einladung
Und schreibt mir, schreibt mir eure
Fragen, schreibt mir eure, das und das
kenne ich, aber hier und da hänge ich
fest oder das ist meine Herausforderung
oder meine Angst oder whatever, was
auch immer bei euch gerade lebendig
ist, aus dem Hören von dieser Folge,
teilt das super gerne mit mir.
Und dann hoffe ich dass ich euch dann
in der nächsten Folge höre wenn wir
ein bisschen tiefer in diese Bredouille
eintauchen, von warum wir es in der Art,
wie unsere Gesellschaft funktioniert
und wie wir aufgezogen werden, es eben
deutlich schwerer macht für männlich
sozialisierte Menschen, in diese Art von
Intimität einzutauchen, warum wir das auch
berücksichtigen sollten, wenn wir dann in
diese Art von Intimität eintauchen wollen
Und was es auch andersherum zu entdecken
gibt, was uns nicht so leicht fällt in
den weiblich Sozialisierten, weil das
eine funktioniert nicht ohne das andere.
Wenn wir wollen, dass jemand sich
öffnet und sanft wird, dann müssen
wir die Kapazität entwickeln, Raum zu
halten, da zu sein, präsent zu sein,
non-judgmental zu sein und so weiter.
Also es ist ein spannendes Feld.
Dann bis ganz bald, ihr Lieben