mach's mit - Der Podcast

Empowering. Embodied. Berührend. Echt.

Emotional tief verbundene Intimität, die dein Herz zutiefst berührt

13.02.2026 55 min

Zusammenfassung & Show Notes

Kennst du diese Sehnsucht nach Sex, der dein Herz tief berührt? Was es für diese tief verbundene, emotionale Intimität braucht und ob energetischer Sex damit was zu tun hat, darum geht's in dieser Folge.
  
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨  
 
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LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
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Darum geht's in der Folge:
✨was es für diese emotional tief berührende Sexualität braucht
✨inwiefern uns dabei manchmal unsere konditionierten Rollen im Weg stehen
✨wie du deinen Herzmenschen auf diese Reise mitnehmen kannst
✨ob energetischer Orgasmus etwas damit zu tun hat
✨was es braucht, damit du energetischen Sex und einen energetischen Orgasmus erleben kannst
 
Stichworte: emotionale Verbundenheit, energetischer Sex, energetischer Orgasmus, sexuelle Energie, Vertrauen, Körperwahrnehmung
  
  
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Stichwörter der Folge:
Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung, Embodiment, Selbstbeobachtung, Selbstreflexion, Transformation, Empowerment, Bedürfnisse, Kommunikation, Mut, Verletzlichkeit, Wachstum, Veränderungsprozess, Selbstfindung, Selbstwirksamkeit, Bewusstes Leben, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, Lebendigkeit, energetischer Sex, energetischer Orgasmus, Präsenz, Verbindung, Nervensystem, Regulation, Intimität, sexuelle Energie, Berührung, Anziehung, Co-Regulation, Verkörperung, Sicherheit, Langsamkeit, Öffnung, Spüren, Performance-Druck, authentische Begegnung, Nähe, emotionale Verbundenheit, Sexualität, Sex, Beziehung, Vertrauen, Bindung, Körperwahrnehmung

Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mach's mit und heute ganz inspiriert von einer Client Session, weil es da eine Frage gab und ich das Gefühl habe, dass es vielleicht total spannend für dich wäre, wenn wir da mal ein bisschen tiefer eintauchen. Uns heute um zwei Themen, die ein bisschen zusammenhängen aber irgendwie auch nicht, kümmern. Nämlich zum einen, was ist eigentlich ein energetischer Sex oder energetischer Orgasmus und wie komme ich in diese Art von emotional tief verbundene Erfahrungen beim Sex, die viele von euch sich ganz oft wünschen, aber noch nicht so richtig wissen, wie sie da hinkommen sollen oder können. Und da mag ich dich heute einfach ein bisschen mehr mitnehmen, weil ich das Gefühl habe, dass ich dir dazu ganz schön viel erzählen kann und ja, hoffentlich ein bisschen mehr an die Hand geben kann, was du umsetzen kannst. Und gleichzeitig hier schon ein kleiner Ausblick auf die darauf folgende Folge, weil sie nämlich ein bisschen darauf aufbaut, auch wieder inspiriert von einer Session die ich heute hatte mit einem sehr, sehr netten Mann. Und der eine Erfahrung gemacht hat, die für ihn ganz wichtig war, die ihn hat spüren lassen, was er braucht, um sich zu öffnen und sich fallen zu lassen, was schon mal vorweggenommen eine der Sachen ist, die wir brauchen, um diese Art von Verbundenheit in der Sexualität und in unserer Beziehung fühlen zu können. Das hat mich ganz doll inspiriert, mit ihm ein paar Sachen zu teilen, die eben voll wichtig sind für männlich sozialisierte Menschen insbesondere. Und das mag ich dann im Nachgang einfach auch nochmal separat aufgreifen und ein bisschen besser beleuchten. Jetzt aber erstmal genug der Vorrede und vor allem genug der Nebelbomben. Jetzt gehen wir mal wirklich ganz klar an die Sache ran. Also, das, was ich schon mal ganz kurz und knackig... Beschreiben mag, ist dieses Phänomen und auch das, was sich viele irgendwie als zielvoll setzen. Was ist eigentlich ein energetischer Orgasmus Was ist eigentlich energetischer Sex? Und hat das irgendwas mit tiefer Verbundenheit mit meinem Gegenüber zu tun? Und kurz gesagt, Nein, hat es nicht unbedingt. Also es bedeutet nicht automatisch dass wir uns emotional ganz nah und tief verbunden mit jemandem fühlen Es kann dazu beitragen und es kann Hand in Hand gehen. Aber an sich um energetischen Orgasmus zu haben und um energetisch Gefühl im Körper aufzubauen, dass du sozusagen teilweise nicht mal berührt werden müsstest um Lust zu empfinden, Ihr erinnert euch vielleicht für diejenigen, die die schon gehört haben, an die Folge vom Energetic Blueprint, also von den Erotic Blueprints der Teil oder der Typ, der eben energetisch ist, was eben ganz viel bedeutet, dass wir sehr feinfühlig sind und mehr auf der Nicht physischen Ebene auch wahrnehmen können, sowohl was Stimmungen, Emotionen Schwingungen anbelangt aber einfach auch, dass wir tatsächlich Energie in unserem Körper spüren können. Und das ist jetzt kein Spiri-Schwachsinn, sondern tatsächlich spürbar, weil am Ende des Tages ist alles, was wir um uns herum haben, Energie. Auch in unserem Körper befindet sich Energie. Gerade in unserem Becken sitzt wahnsinnig viel Energie. Das ist unsere Lebensenergie oder auch Sexualenergie genannt und die will ins Schwingen kommen. Also das heißt, ganz viele Menschen haben aufgrund von Scham oder Hemmungen oder Unsicherheit sehr viel Anspannung im Becken und sehr viel Blockade im Becken, sodass diese Energie nicht frei fließen kann. Was sich dann eben darin zeigt, dass solche Erfahrungen wie energetischer Sex, energetischer Orgasmus dann eher etwas sind was die Menschen interessiert aber noch nichts, was sie erlebt haben. Und das können wir an sich eigentlich relativ leicht wieder in Schwingung bringen. Zum einen eben, indem wir wortwörtlich diese Energie ins Schwingen bringen, indem wir nämlich Bewegung in unseren Körper bringen, insbesondere in unser Becken und diese Energie will eben vom Becken aufströmen, nach oben über unseren Torso, in unser Herz und dann eben auch raus aus unserem Mund zum Beispiel in Form von Tönen und so weiter. Also wir können das wunderschön kultivieren. Es ist nur wie so oft, zwar simpel aber nicht leicht, weil simpel ist es, unser Körper wird in Bewegung gebracht werden, das heißt Emotionen, Töne, Atmung Bewegung. An sich ganz simpel, aber für viele eben super scary oder sehr untrainiert, weil das genau die Sachen sind, die wir eben oft im Leben nicht gelernt haben, in Bewegung zu bringen und damit zu arbeiten und es frei fließen zu lassen. Das heißt, wenn wir Richtung energetischen Orgasmus oder energetischen Sex gehen möchten, dann ist es in erster Linie ein Skill, Und der fokussiert sich vor allem auf, wie gut bin ich mit mir selbst in Verbindung und wie sensibel ist mein Körper. Das heißt, wenn du energetischen Sex oder energetischen Orgasmus erleben möchtest, dann brauchst du zum einen ein reguliertes Nervensystem. Das heißt, dein Körper, dein Nervensystem muss sich in diesem Moment sicher und weit fühlen Das ist schon mal für viele Menschen gar nicht gegeben, weil unser Alltag ganz oft eher Stress, Enge, Anspannung und so weiter kreiert. Viele Menschen auch teils sehr unbewusst sehr viele Ängste mit sich tragen, sehr viele Stress ausgelöste Ängste auch. Das heißt, hier dürfen wir zum einen erstmal kultivieren und lernen, uns wieder in einen Nervensystemzustand zu bringen, der sagt, ich fühle mich safe, ich fühle mich Weich ich fühle mich offen, weil ansonsten kann nichts fließen. Ich mache immer wieder dieses Beispiel mit diesem Schlauch. Alles, was Anspannung macht, sorgt dafür, dass das Wasser in diesem Schlauch nicht gut fließen kann. Das heißt, wir müssen erst mal von einem angespannten Nervensystem in ein reguliertes entspanntes Nervensystem kommen. Das wäre schon mal number one. Und da gilt es eben auch, die Sensibilität zu entwickeln zu spüren wenn mein Nervensystem eigentlich angespannt ist, Ganz oft denken wir, nee, ich bin nicht gestresst ich bin nicht angespannt, aber dein Körper sagt was anderes. Das heißt, da dürfen wir wirklich lernen zu spüren was macht mein Körper eigentlich gerade und wie geht es dem. Und das führt mich rüber zu Punkt 2. Das A und O für energetischen Sex und vor allem für energetische Orgasmen ist eine sensible Körperwahrnehmung also dass ich wirklich präsent bin, das heißt ganz da mit meiner Aufmerksamkeit in dem, was ich spüre und wirklich das sehr fein zu spüren, also nicht nur zu spüren Im Idealfall sowas wie, oh, es fühlt sich ein bisschen angespannt in meinem Bauch an oder in meiner Brust sondern wirklich ganz fein zu werden. Wo genau, wenn wir jetzt mal den Brustkorb nehmen, wo genau in meinem Brustkorb ist diese Enge? Wo startet die, wo endet die, wie tief geht die in meinen Körper rein, wo startet sie auch in der Tiefe? Was hat die vielleicht für eine Bewegung? Gibt es da einen Druck, der in irgendeine Richtung zieht oder drückt? Ja Hat das ein Gewicht Ist es ganz leicht oder ist es super schwer? Was für eine Größe hat das? Also reden wir über Erbse oder über Tischtennisball oder über Grapefruit oder noch größer Und wie verändert sich das auch, wenn ich meine Aufmerksamkeit dorthin lenke? Kann ich, wenn ich dorthin atme was an dieser Enge verändern oder wird sie mehr verändern Also diese Körperwahrnehmung eben ganz präsent zu haben und die Herausforderung ist eben, ganz oft können wir das am allerbesten lernen, wenn wir erstmal mit uns selbst sind, also wenn wir keine äußeren Einflüsse haben, die wir auch noch mitnehmen müssen, weil auch das ist natürlich super stark manchmal die Wahrnehmung beeinflussen. Das heißt, ich übe das sehr oft im Alltag und kann zum Beispiel sagen, okay, ich nehme mir alle... Alle paar Minuten mal einen Moment und spüre einfach nur rein, was ist jetzt gerade präsent. Und dann habe ich vielleicht diese Sensibilität entwickelt mit mir alleine, aber jetzt wird es ja spannend, wenn wir in den Sex gehen, dann sind wir ja mit einem anderen Menschen und dann haben wir noch andere Einflüsse, die wir eben auch noch mit wahrnehmen. Und da kommt ja nicht nur, dass ich die andere Energie vielleicht wahrnehme und mit was der Mensch kommt, gerade Menschen, die vielleicht so aufgewachsen sind wie ich, die eine sehr feine Wahrnehmung entwickelt haben für schwingungs änderungen stimmungs änderungen die ganz klar checken können na wer ist hier im raum gerade angespannt oder wütend oder wo hat sich gerade jemand ausgeklingt gerade wenn wir das sehr sehr sehr fein und sehr direkt wahrnehmen können dann ist es deutlich schwerer für solche menschen Bei sich zu bleiben und in der eigenen Körperwahrnehmung zu bleiben. Das braucht es aber, weil genau das wollen wir ja wahrnehmen. Wir wollen ja wahrnehmen, wo die Energie sitzt, wie die sich bewegt, wo sie vielleicht hängen bleibt, wo sie stecken bleibt. Und das macht ja am Ende des Tages den energetischen Sex und den energetischen Orgasmus aus, dass wir das ganz fein und granular wahrnehmen können. Das heißt... Für eine sensible Körperwarnung und eine Präsenz mit sich selbst dürfen wir halt zum einen das Üben, sich selbst gut wahrzunehmen und vor allem da frei zu bleiben von Bewertung oder Interpretation, also nicht zu sagen, das ist jetzt gut oder das ist jetzt schlecht, dass das hier eng ist und dann habe ich das nicht gerne, dass es da eng ist, weil genau das ist eben auch die Fähigkeit die wir entwickeln dürfen, mit dem zu sein, was gerade da ist und da innerlich wirklich ein ernst gemeintes Ja zu entwickeln. Und ich kann dir sagen. Ich habe diesen Satz schon 20.000 Mal gehört von, wir wollen unsere Gefühle willkommen heißen wir wollen sie im Idealfall mit Liebe oder ihnen mit Liebe begegnen und wir wollen sie nicht wegmachen. Und obwohl ich das 20.000 Mal gehört habe, hat es super lange gedauert bis ich das wirklich auf einer Ebene nicht nur verstanden habe, kopfmäßig, sondern auch Somatisch verstanden habe und umsetzen konnte, dass ich mittlerweile wirklich sagen kann, wie schön, hier ist ein Gefühl von Trauer, hier ist ein Gefühl von Wut hier ist ein Gefühl von Angst, von Überforderung von was auch immer und nicht immer sofort den Impuls habe, das wegmachen zu wollen oder mir zwar zu denken, ich heiße das willkommen, aber so wirklich tue ich es auch nicht. Und das ist eben genau eine Kunst, die sich entwickeln darf, dass wir mit all dem da sein dürfen, was da ist, weil Wenn wir nicht mehr Widerstand dagegen aufbauen, dann darf das nämlich auch ganz wunderbar durchfließen weil im Endeffekt sind das immer, ich habe immer dieses Bild von so kleinen Kindern, die die Hand heben und sagen, hi, ich bin da, ich will gesehen werden und wenn wir denen ein bisschen Aufmerksamkeit schenken und sagen, ja, okay, hi, wie geht's dir, was ist los bei dir, dann erzählen die kurz ihre Geschichte und dann können die auch weiterfließen Das Problem wird erst, wenn ich mich umdrehe und sage, nee, ich habe keine Lust, dieses Kind zu sehen, dann wird es nämlich lauter, weil die mögen das nicht, wenn sie ignoriert werden. Das heißt, sensible Körperwahrnehmung mit uns selbst ist das eine und dann eben das auch aufrechterhalten, wenn ich mit einem Gegenüber bin. Und das können wir auch wunderbar üben. Ich habe das zum Beispiel eine Zeit lang mit meiner einen Freundin gemacht, dass ich gesagt habe, so hey, können wir mal immer zwischendurch, wenn wir uns sehen, so Pausen einlegen, wo wir einfach nochmal so reinspüren, wie geht es uns eigentlich gerade Was übrigens mega geil ist, weil es die Möglichkeit gibt oder schafft, das Treffen zu verändern, weil wir zwischendurch eingecheckt haben, Wie es uns gerade geht und was wir gerade brauchen, anstatt so in diesem Fluss zu sein und dann am Ende zu merken, ich bin irgendwie voll müde oder angespannt oder sonst was, weil wir uns die ganze Zeit nicht gespürt haben. Es ist eine ganz coole Sache, das zu üben. Aber es braucht eben Übung, weil ich will sowohl wenn wir jetzt energetischen Sex mit jemand anderem haben, weil wir können auch energetischen Sex mit uns selbst haben, macht es natürlich leichter weil ich nicht jemand anderes wahrnehmen muss. Aber wir wollen so ein bisschen die Balance halten zwischen ich bin sehr stark mit mir verbunden, aber ich habe auch eine Antenne zum anderen, weil das macht eben genau diese spannende Verbindung so auf. Dass wir eben nicht nur jeder für sich sind, weil dann könnten wir auch einfach keinen Sex miteinander haben, sondern dass wir uns aufmachen für diese Verbindung, ohne uns selbst zu verlieren. Und da ist schon ein bisschen, wir machen hier so innerlich wie so eine Art von Markierung ran. Der Connect zu und wie kriege ich diese Art von Sexualität hin, die sich tief verbunden, emotional anfühlt die aber nicht unbedingt was mit energetischem Sex zu tun hat. Also es gibt Überschneidungen zwischen diesen zwei Dingen, deshalb kommen sie manchmal zusammen in den Köpfen von Menschen, aber sie sind nicht dasselbe. Das heißt, wir haben reguliertes Nervensystem, number one, number two, sensible Körperwahrnehmung und Präsenz und dann kommt der ja Der dritte Teil und der ist eben besonders spannend und braucht ein bisschen Übung und das ist die Fähigkeit nicht nur sexuelle Energie aufzubauen, was die meisten von uns können, weil es heißt nichts anderes als ich baue Lust auf, ja, also wenn du dieses Gefühl kennst von, uh, jetzt fühle ich irgendwie Wärme Feuchtigkeit oder was auch immer in meinen Genitalien und habe so ein, So ein Wunsch, das will jetzt in Bewegung gebracht werden, ich möchte da jetzt berührt werden oder ich möchte jetzt penetrieren oder whatever it might be, das ist, wenn der Moment da ist, wo wir sexuelle Energie aufgebaut haben. Das heißt, die meisten von uns können das. Was jetzt aber spannend ist, wenn wir energetischen Sex, vor allem aber energetischen Orgasmus erleben wollen, ist, dass wir diese Energie im Körper halten, anstatt sie eben direkt zu entladen a.k.a einen Orgasmus Einen manuell ausgelösten Orgasmus zu haben. Dass wir normalerweise sehr oft unsere sexuelle Energie in den Genitalien lassen und dann einfach dort tolle Sachen machen und dann irgendwann zum Orgasmus kommen und die Energie sozusagen rausgeht. Für einen energetischen Orgasmus geht es aber darum, diese Energie im Körper zu halten und im Körper zu verteilen, a.k.a zirkulieren zu lassen. Das heißt, durch... Aktiven Atem also wirklich den ganz bewusst einzusetzen, ein wirklich aktives Atmen, mit der ich Energie bewegen kann, mit Stimme gerade das ist für viele noch unbequem aber genau das brauchen wir, wir brauchen, dass die Energie sich eben auch über die Stimme ihren Raum nehmen darf und insbesondere eben natürlich auch durch Bewegung und Visualisierung, das heißt Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass ich die Energie, die ich in meinen Genitalien spüren kann, durch meine Atmung in meinen Brustkorb zum Beispiel ziehe und beim Ausatmen zum Beispiel weiter verteile. Und diese Visualisierung kann ich halt unterstützen, indem ich das zum Beispiel mit meiner Bewegung mache, dass ich zum Beispiel wie so eine Art Welle kreiere, dass wenn ich einatme ich so eine Welle nach vorne mache. Und dann beim Ausatmen das verteile oder dass ich vielleicht sogar in Berührung gehe und sozusagen von meinen Genitalien hochschiebe in zum Beispiel mein Herz oder dann in die Arme oder in die Beine Das heißt, hier kombinieren wir also all diese Dinge, wir gehen in die Atmung, wir gehen in die Bewegung und wir gehen in die Stimme und stellen uns das vielleicht vor, wie diese Energie sich entlang unserer Wirbelsäule nach oben zieht. Ich kann mir die sozusagen sogar vorstellen, dass die bis in mein drittes Auge, also diesen Punkt zwischen meinen Augenbrauen zieht und sich verbreitet. Es ist ultra spannend das zu machen, also das kannst du wunderbar im Solo-Sex mit dir ausprobieren, kann ich nur empfehlen. Weil damit kann man total spannende Sachen machen und das im Prinzip zu nutzen, diese Art von, ich kann diese Energie in mir verteilen und halten, ist eben genau das, was dann auch energetischen Orgasmus oder grundsätzlich auch energetischen Sex einfach ausmacht, dass mein Körper dann wahnsinnig sensibel wird, sodass ich zum Beispiel... Meine Haut gar nicht mehr richtig berühren muss, sondern dass ich einfach diese Wahrnehmung von einer Hand, bewegt sich einige Zentimeter oder wenige Zentimeter über meiner Haut, dann plötzlich ganz doll spüren kann. Du hast das bestimmt selber schon mal gemacht oder wenn nicht, dann mach das mal. Nimm mal einen Finger, Zeigefinger und führe den mal ganz langsam in Richtung dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen. Irgendwann wirst du das spüren dass da so eine Art von Druck entsteht obwohl der Finger noch gar nicht den Punkt erreicht hat. Diese Sensibilität können wir in unserem ganzen Körper kreieren und dann können halt die feinsten Berührungen oder auch so ein Hauchen auf die Haut ultra-ekstatisch sein, weil dein energetischer Körper ganz sensibel geworden ist und dadurch viel mehr wahrnehmen kann. Und dann hast du super viel Kribbeln und interessante andere Sensations in deinem Körper. Und es ist etwas, womit du total viel spielen kannst. Und wie gesagt, energetischen Sex kannst du wunderbar mit dir selber haben. Und damit kannst du eben auch genau diese Verbindung mit dir selbst und diese Sensibilität auch weiter feintunen. So, letztes Element, was natürlich irgendwie logischerweise dafür gebraucht wird. Ist, was wir auch ganz oft eben im Tantra sagen, deshalb werden diese Sachen auch so oft miteinander verschmolzen dass energetischer Sex irgendwie was mit Tantra zu tun hat, weil genau diese Dinge eben im Tantra kultiviert werden, nämlich letzter Punkt ist, damit wir das erleben können, müssen wir Kontrolle und Druck loslassen und das Müssen ist da schon mal eigentlich ganz fehl am Platz, weil alles, was wir müssen, hat schon wieder Druck dahinter, weil was wir eigentlich wollen, ist, wir wollen in die Hingabe, wir wollen ins Also ziellose, ergebnisoffene Spüren in die ergebnisoffene Präsenz und einfach nur erleben. Also dieser Klassiker von ich setze mir kein Ziel, so nach dem Motto heute kriege ich einen energetischen Orgasmus, den nehmen wir raus und stattdessen gehen wir in, was ist denn da und was will sich denn jetzt in mir zeigen, anstatt ein Ziel zu verfolgen von ich will das jetzt erleben, passiert dann überhaupt schon was, immer mit dieser Erinnerung Mit dieser Brille drauf zu gucken, ich weiß noch nicht, ist das jetzt richtig, ist das jetzt nicht richtig, sondern in eine Haltung zu kommen von, ich bin neugierig Ich bin neugierig auf das, was da ist und ich gebe mich dem hin, was in mir ist. Und das kann super viel sein und manchmal ist es ein Tag, wo eher viele Emotionen fließen wollen, was ja im Endeffekt auch Energie ist, Energy is in motion, Emotion, aber vielleicht nicht das, was du dir unter energetischem Sex vorgestellt hast, but it's part of it. So, das heißt, das einmal zum, in Anführungsstrichen Mythos energetischem Orgasmus und energetischem Sex. Wenn du da noch Fragen hast, schreib mir super gerne. Aber jetzt möchte ich gerne in das eintauchen, was ich immer wieder höre gerade von Frauen, was sie sich wünschen und wo sie auch oft sagen, Sarah, du erzählst immer in deinem Podcast davon und ich weiß nicht so richtig, was ich tun kann. Um das mehr in mein Beziehungsleben, in mein Sexleben zu bringen, insbesondere wenn du heterosexuell bist und entsprechend Sex mit einem Mann hast. Denn ich beschreibe mal einfach das, was sich da viele wünschen und das, was ich für mich eben kenne und ganz, ganz doll schätzen gelernt habe. Und das ist diese tiefe emotionale Verbundenheit, dieses Gefühl von wir sind alle Richtig doll präsent miteinander, wo dein ganzer Körper spürt, dein Herz richtig doll aufgeht und einfach so dieses Gefühl da ist, Ganzkörpergefühl von "ich will einfach gerade nur mit diesen Menschen mir gegenüber sein", ich fühle vielleicht total mein Herz für diesen Menschen, meine Liebe für diesen Menschen und wir fühlen uns in diesem Moment so sicher miteinander, dass Sich verletzlich was aufmacht, dass du richtig merkst, mein Herz öffnet sich, mein Körper öffnet sich, in meinem Fall in dem Fall zum Beispiel, meine Yoni öffnet sich, alles ist offen und weich und vertrauensvoll und gleichzeitig aber wahnsinnig verletzlich und dass da ein ich lass dich hinschauen, ich lass mich berühren, sowohl von dem, was in mir los ist, als auch von dem was in meinem Gegenüber los ist und dass da so ein Gefühl entsteht von Flow und von Vereinigung auf eine Art und Weise, also dass man sich für einen Moment ein Stück weit auflöst, sich im Miteinander, im Anderen, in dieser Bubble verliert. Und das ist eben keine Technik. Das ist nichts, wo du sagst, so mach das, mach das, mach das und dann kommen wir dahin, sondern das ist Beziehungsintimität. Und die, wenn du die erleben willst, Braucht ein paar Voraussetzungen. Manche davon hast du gerade schon gehört, weil da überschneiden sich eben der energetische Sex und diese Art von tiefer emotionaler Verbundenheit. Und gleichzeitig möchte ich an der Stelle aber schon mal sagen, wenn du für dich spürst, entweder habe ich schon erlebt, will ich mehr oder will ich tiefer. Und ich kann dir sagen, ich weiß noch ganz genau vor, ich weiß gar nicht, wie viele Jahre ist das jetzt her, wir haben jetzt 26 Lass es irgendwie acht bis zehn Jahre sein, dass ich damals mit meinem Partner das Gefühl hatte, da ist mehr, mehr ist möglich. Da war immer dieses Wort in meinem Kopf, dass ich gemerkt habe, ich weiß, dass mein Körper mehr kann, ich weiß, dass da mehr möglich ist. Und ich hatte diesen Hunger in mir, ohne dass ich das in dem Moment schon wirklich erlebt hatte. Die Art von Verbindung, die ich mit meiner letzten Partnerperson hatte, hat mich erst mal sehen lassen, wie wenig Tiefe und emotionale Verbundenheit mit diesem Partner da war. Und das war ein Mensch, den ich sehr geliebt habe, aber da war ein komplett neues Level plötzlich freigeschaltet an, wie es sich anfühlen kann, mit einem Menschen intim zu sein. Und ich habe wirklich Momente gehabt, wo ich beispielsweise... In Verbindung mit der Yoni meines Gegenübers war und einfach nur Tränen geweint habe, weil ich mich so, weil das mich so berührt hat und ich so verbunden mit diesem Menschen, aber auch mit diesem Gefühl und mir war in dem Moment oder wo ich regelmäßig Momente hatte, wo wir sozusagen intim miteinander waren, wo zum Beispiel meine Partnerperson mich mit den Fingern penetriert hat, aber eben auf eine Art und Weise, die nicht Treibend zu irgendwas war, sondern die tief verbunden war, die war so, ich spüre dich und ich sehe dich und ich berühre dich mit einer Liebe und einer Hingabe und einer Offenheit, die einfach nur wirklich so das Innere aufbrechen lässt und wo ich so oft einfach mich in Tränen gefunden habe von tiefer Berührtheit und tiefer tiefer Liebe und mag an der Stelle einfach sagen, während wir Auf der einen Seite ganz oft spüren, dass wir das können, also dass ein Potenzial in uns lebt dazu und auch gleichzeitig eine Sehnsucht teilweise nach etwas, was wir noch nie erlebt haben, aber wo wir einfach wissen, it's possible, dass es gleichzeitig für viele Menschen scary as fuck ist, genau da hinzukommen. Das heißt, wenn du einen Menschen dir gegenüber hast, Und du diesen Wunsch ausdrückst ich möchte mich mehr in diese tiefe emotionale verletzliche Verbundenheit begeben, wenn wir miteinander Sex haben und dein Gegenüber darauf nicht gut reagiert also zum Beispiel mit, ich weiß nicht, wovon du redest, kannst du mir sagen, wie das geht, ich weiß nicht, wie das funktionieren soll oder wirklich erstmal eine komplette Wand da hochgefahren wird, dann lade ich dich ein, das nicht persönlich zu nehmen Sondern zu erkennen, dass eben für viele insbesondere, und hier kommt es eben, männlich sozialisierte Menschen, dieser Kontakt mit dieser Intimität und dieser Verletzlichkeit so ungewohnt ist und gleichzeitig auch mit so vielen Labels belegt ist, die es sehr wenig zugänglich machen. Dass es teilweise eben, wie gesagt, nicht nur scary as fuck ist, sondern auch teils so... Keine Ahnung wie ich da hinkommen soll und da verweise ich jetzt schon mal so ein bisschen auf die Folge, die ich danach veröffentliche von mal nochmal ein bisschen tiefer zu tauchen in diese Herausforderung von welches Gender dir zugeordnet ist und welche Qualitäten damit als sehr normal und die darfst du auf jeden Fall haben und das ist Teil von deinem Ausdruck Versus das sind Qualitäten, die werden dir eher negativ ausgelegt. Und dass wir uns eben kein Gefallen damit tun, diese Qualitäten mit, das ist männliche und das ist weibliche ich muss mehr in meiner femininen oder mehr in meiner maskulinen Energie sein. Ich bin kein Fan davon, das auf diese Art zu labeln weil wir genau damit dieses Problem immer wieder zementieren dass es vermeintlich feminine Eigenschaften sind, die sich ein Mann, Angewöhnen soll, nämlich emotional zu sein, verletzlich zu sein, sich aufzumachen weich zu machen. Das sind all die Dinge, die wir uns wünschen von den Männern aber gleichzeitig sind es genau die Dinge, die wir in der ganzen Gesellschaft, wie wir konditioniert werden und was wir belohnen mit Aufmerksamkeit mit Bewunderung mit einem Ja versus was wir... Und ablehnen bewusst oder unbewusst in Männern macht es eben so oft so schwer, diese Art von Verbundenheit mit einem Mann zu empfinden, weil er gleichzeitig damit unfassbar viel Konditionierung abbauen darf. Also das ist an der Stelle einfach schon mal so als Lanze gebrochen für das Thema. Also jetzt aber mag ich ein bisschen tiefer mit dir eintauchen. Was braucht es, um diese Art von... Emotionaler Tiefe und Offenheit und Verwundbarkeit am Ende miteinander zu erleben. Und das Allerwichtigste ist leicht gesagt, aber super oft nicht wirklich in der Tiefe in einer Beziehung vorhanden nämlich Und emotionale Sicherheit. Jetzt würden viele sagen für ihre Beziehung, doch, ich fühle mich mit meinem Partner sicher oder mit meiner Partnerin sicher. Aber hier geht es eben darum, dass ich mich mit allem, was in mir lebendig ist, zeigen kann. Dass ich davon überzeugt bin, dass das nicht nur erlaubt ist, sondern auch willkommen und gehalten werden kann. Das heißt... Egal ob ich mich gerade super sexy fühle stark, confident oder ob ich gerade ängstlich bin, angespannt unter Druck, irgendwas super intensiv in mir ist, ob ich wütend bin, ob ich traurig bin, ob ich gerade ganz verletzlich bin. Habe ich wirklich das Gefühl, dass ich mich mit all dem zeigen kann? Ist das auf beiden Seiten vorhanden Wenn nicht, ist es sehr viel schwerer, diese Art von Verbindung zu spüren. Möchte aber an der Stelle trotzdem sagen, und das finde ich nämlich ganz spannend, kann ich aus der eigenen Beobachtung sagen, ich kann mich super berührt fühlen ganz nah und all das und mein Gegenüber muss das nicht in diesem Maße spüren wie ich. Also eine Verbindung Auf dieser Ebene einzugehen, braucht nicht unbedingt, dass mein Gegenüber genauso tief tauchen kann, wie ich genauso tief aufgemacht hat. Das, was uns aber oftmals abhält, genau in diese Tiefe zu kommen, ist, dass wir wollen, dass das Gegenüber das auch macht, weil es dann nämlich weniger scary und verletzlich ist. Und deshalb erleben das so viele von euch nicht, obwohl sie eigentlich selber die Kapazität dafür hätten, weil wir uns eben nicht emotional sicher fühlen Dass das okay und willkommen ist, dass ich mich so zeige so emotional und verletzlich, selbst wenn das Gegenüber das gerade nicht abrufen kann slash will. Also das heißt, emotionale Sicherheit, ich kann mich bei dir zeigen mit all dem, was in mir lebendig ist, ist number one Voraussetzung um das miteinander zu erleben. Number two ist das, was ich vorhin auch schon für den energetischen Sex gesagt habe, präsent mit sich selbst sein. Also sich selbst Spüren können und fühlen, was ist in mir los, weil jetzt fühle ich mich zwar vielleicht emotional sicher, aber wenn ich mich nicht aufmachen kann, weil ich mich nicht mal spüre, dann kann ich auch nicht in diese Art von Verbindung gehen. Und um mich aufmachen zu können, muss ich mit mir präsent sein und wissen, wie geht es mir denn jetzt gerade? Bin ich gerade angespannt, unsicher, lustvoll, whatever it might be? Also Präsenz mit sich selbst ist die zweite Geheimzutat in Anführungsstrichen Und dann brauchen wir aber natürlich nicht nur die Präsenz mit uns selbst, sondern auch die Präsenz mit unserem Gegenüber. Und da geht es wirklich um tiefe Präsenz Also dieses, ich gehe raus aus meinem Kopf und vor allem ich gehe raus aus meiner Agenda. Also kein, ich will jetzt diese tiefe Verbundenheit und sonst was machen. Das ist so ein bisschen wie... Sagen, ich will jetzt Lust haben. Diese Art von Verbindung und Verbundenheit, die ich beschrieben habe, die zeigt sich, weil wir den Raum dafür kreieren und die Rahmenbedingungen dafür schaffen, nicht weil wir darauf hinarbeiten, wie als wäre es etwas, was wir abhaken können. Das heißt, wir müssen uns ein Stück weit von dieser Agenda verabschieden Und stattdessen im Hier und Jetzt miteinander landen und das wirklich ganz bewusst wahrnehmen, einander wahrnehmen, das heißt auch eben meine Sinne mehr zu nutzen, also den anderen Menschen nicht nur zu sehen, sondern eben auch zu spüren, mit meiner Wahrnehmung von meinen Fingern sensibler zu werden, meine Haut sensibler zu werden, in meiner Atmung aktiv zu sein, das gehört mit zur Präsenz mit sich selbst, aber auch mit dem Gegenüber. Und wirklich aus dem Kopf aussteigen und den anderen Menschen im wahrsten Sinne sehen. So das ist der dritte Teil. Das vierte, was ein bisschen dazu gehört, aber das ist so ein bisschen der nächste Schritt, nachdem ich einfach nur präsent bin, ist sogenanntes Attunement. Das, was ich in der ganzen Taker Energy Serie ganz oft immer wieder benannt habe. Attunement heißt, ich spüre mein Gegenüber und stimme mich darauf ein. Also ich Ich baue sozusagen diese energetische Verbindung auf miteinander. Das kannst du zum Beispiel machen durch Eye-Gazing oder indem man den Atem synchronisiert Aber du kannst auch Eye-Gazing machen und dich dabei zero verbunden fühlen. Und das ist eher so ein, ich gucke dich an, du guckst mich an, aber da passiert nichts. Weil ich eben nicht aufmache und weil ich nicht wirklich hinsehe im Sinne von... Nicht nur wahrzunehmen was meine Augen sehen, sondern eben auch dieses energetisch Emotionale zu spüren. Also was passiert in mir und was nehme ich auch im Gegenüber wahr und mache ich dafür Raum auf? Also sage ich ja zu dem, was in mir ist und ja auch zu dem, was im Gegenüber ist. Wenn du diese Aspekte hast, dann ist der wichtige Punkt, den es dann braucht, Langsamkeit. Und deswegen machen eben so viele auch das Thema Slow Sex oder Tantra weil das alles dieses langsame spürige einlädt Und das bedeutet, dass eben, wenn wir auf unseren klassischen geprägten Sex gucken, der ist halt sehr performativ und das bedeutet, der ist schnell, der ist genital fokussiert und der ist ergebnisorientiert Und wenn wir das rausnehmen, also in die Langsamkeit gehen, weniger machen, mehr fühlen mehr gemeinsam atmen, mehr spüren, wie sich wirklich Haut anfühlt wie langsam kann ich dann überhaupt so eine kleine Stelle Haut explorieren und langsam sein und dann immer wieder in mich rein spüren, wie geht es mir damit gerade und in mein Gegenüber rein spüren. Wie geht es dem anderen Menschen gerade? Was passiert da? Und dann geht es eben nach dieser emotionalen Sicherheit, die erstmal die Grundlage bildet von, habe ich überhaupt das Gefühl, dass ich das darf? Da kommt eben der wichtigste Aspekt für diese Art von Sexualität rein, nämlich den Mut, sich auch wirklich damit zu zeigen. Also den Mut, dass du dich sehen lässt Dass du emotional und körperlich verletzlich wirst, also dass wir weniger in diese performte Sexiness und Gefallen wollen und was weiß ich für einen Stellungsmarathon machen und möglichst schnell irgendwie hot sein und Und weiß ich nicht, stimulieren und sonst was, sondern kann ich ehrlich da sein und ehrlich in Kontakt sein mit dem, was gerade da ist und es in Verbindung bringen. Das heißt, auszusprechen, oh, ich merke gerade, ich bin noch voll angespannt oder ich merke gerade, ich bin gerade ganz unsicher, wie du berührt werden möchtest oder ich merke gerade, dass ich total Lust auf dich habe oder auf eine bestimmte Sache, die gerade schön wäre. Also das sind dann die Mutmomente Die, wenn du sie machst, also wenn du deine verletzlichen Bedürfnisse aussprichst und das bedeutet ja ganz oft, dass wenn wir ins Aussprechen von Bedürfnissen und Wünschen gehen, dass wir halt damit ein Risiko eingehen weil es könnte ja sein, dass das Gegenüber darauf keinen Bock hat oder dafür nicht offen ist oder das irgendwie abwertet Also diese Verletzlichkeit diesen Mut aufzubringen wenn du das tust, das ist genau der Schlüssel der die Tür aufmacht Habe ich so oft erlebt, gerade erst wieder vor ein paar Wochen, wo ich mit meiner Partnerperson ein sehr verletzliches Check-in-Gespräch hatte und durch dieses verletzliche Aussprechen von unbequemen Wahrheiten, wo ich gemerkt habe, ich hatte ganz viel Sorge, dass das irgendwie nicht gut aufgenommen wird oder dass das verunsichert oder Ja, dass es irgendwie Emotionen hervorruft die ich eigentlich nicht hervorrufen möchte in einem Gegenüber, aber weil dieser Mut da war zur Ehrlichkeit und zur Verletzlichkeit, hat sich danach so, also man nennt das ich nenne das immer so der Mensch heißt Christian Pankhurst, bei dem war ich im letzten Jahr sehr oft auf Retreats und er hat diesen Begriff oder diese Redewendung Geprägt Clearing the Chambers of the Heart, also sozusagen so die Kammer des Herzens ausräumen und den Taking out the Trash, den Müll rausbringen. Und du merkst richtig, wenn du so eine große Tüte Trash rausgebracht hast, weil dann nämlich plötzlich ganz viel Platz in deinem Herzen ist für Öffnung und dann möchte sich das auch öffnen und das ist das, was ich immer wieder sage mit Den Raum und die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass diese Art von Öffnung passieren möchte, weil die kann ich nicht erzwingen Ich kann euch wirklich aus der, im Rückblick eigentlich total sweet, weil ich weiß, es gab Momente in meinem Leben in den letzten paar Jahren, dass ich so, da habe ich mir ganz viele Meditationen für Herzöffnung und so weiter rausgesucht und habe dann hier eine Herzöffnungsmeditation nach der anderen gemacht. Und mich gefragt, warum kann ich mein Herz nicht so öffnen, wie ich das kenne und wie ich das gerne jetzt machen möchte. Das liegt halt daran, dass ich versuche, etwas zwanghaft aufzumachen, was aber eben nicht aktiv geöffnet werden kann, sondern es ist ein, ich schaffe die Umstände dafür, damit sich dieser Teil in mir entspannen kann und mein Herz sich von alleine öffnen möchte. Und so geht es eben genau damit auch, indem wir diese Art von Verletzlichkeit reinbringen und uns zeigen und teilen, was in uns lebendig ist. Dann tragen wir diesen Müll raus, der dann dazu führt, dass wir uns eben verbunden fühlen können, weil wir einander dann wirklich sehen und nicht die Maske die wir aufsetzen für, oh, jetzt haben wir ja Sex und beim Sex dürfen wir nicht über schwierige Sachen reden und vor allem sollten wir sowieso nicht so viel reden. Nein, dass wir das rausnehmen und sagen, nein es geht am Ende des Tages um ehrlichen emotionalen Kontakt. Und wenn der da ist, wow, was sieht dadurch anderen an Intimität tatsächlich einstellt. Das heißt, einmal bis hierhin noch mal kurz zusammengefasst. Emotional sicher muss ich mich fühlen Ich muss mich präsent mit mir selbst fühlen. Präsent mit dem Gegenüber. Attuned, aufeinander eingestimmt. Dann nehmen wir schön das Tempo raus und gehen in die Langsamkeit und ins Spüren. Und dann bringe ich auch wirklich den Mut auf, diesen Raum, der da ja kreiert ist, ich fühle mich hier sicher, auch tatsächlich zu füllen mit meiner emotionalen Verletzlichkeit. Und was es dann eben noch braucht, ist, Step 1 ist ja, fühle ich mich überhaupt sicher, dass ich das hier zeigen darf? Step 2 ist, okay, dann mache ich das jetzt. Und Step 3, damit wir diese Art von Verbundenheit wirklich spüren können, ist, dass dann eben nicht dein Gegenüber Weg geht oder überfordert ist oder das negativ bewertet oder hinterfragt oder ins Fixing gehen will oder ins übermäßig Verantwortung übernehmen Sondern dass du die Erfahrung machst, wenn ich mich zeige, dann werde ich darin gesehen und gehalten. Mein Gegenüber bleibt da, mein Gegenüber bleibt präsent sodass ich lerne es ist okay, dass ich so bin gerade, ich darf so sein. Und das ist das, was im Prinzip diese krasse Öffnung macht, weil ich merke, fuck, ich bin mit allem, was ich bin und wie ich gerade bin, hier willkommen. Fühle ich mich halt gemeint in der Berührung in der Liebe, in diesem Austausch weil ich weiß, ich habe wieder einen Teil von mir gezeigt und auch der wird geliebt. Und ihr seht vielleicht, dass genau da eben super viel persönliche Entwicklung auch drin steckt. Jemand anderem in einer Emotion halten zu können, heißt nicht, dass ich trage, sondern einfach, dass ich, du kannst dir das so vorstellen wie, ich mache das immer wieder mit diesen inneren Kindern, weil das einfach das beste Beispiel ist. Ich gehe nicht hin und sage, komm, ich fixe jetzt das Problem für dich warum du traurig bist, sondern ich setze mich daneben und sage, okay, ja, ich fühle dich. Und dafür muss ich aber ein Stück weit in mir selber damit bequem sein, Diese Art von Emotionen um mich herum zu haben und viele Menschen sind zum Beispiel, für die ist es super unbequem Menschen in Traurigkeit oder in Wut zu sehen, weil wir damit unsere eigenen Erfahrungen gemacht haben, die uns geprägt haben. Das heißt, wenn ein Mensch dir nicht diesen Halt geben kann in diesem Moment oder diese Akzeptanz und dieses Du bist damit willkommen und ich sehe dich und ich liebe dich darin Dann dürfen wir immer wieder uns erinnern das ist keine Ablehnung von uns und unserer Emotionen in dem Moment. Also der Klassiker ist ja, dass sich die meisten Menschen dann super schnell zu viel fühlen aber du bist nicht zu viel. Wir sind nie zu viel mit unseren Emotionen mit einem Sternchen. Wir sind nicht der emotionale Tsunami, der sich überhaupt nicht selber halten kann, sondern das immer über alle anderen drüber kippt Dann dürfen wir ein bisschen lernen, uns selber mehr zu halten und auch für uns da zu sein und nicht nur vom anderen immer zu verlangen und zu erwarten, dass wir in all unserer Intensität nur vom anderen gehalten werden. Das haben wir ja auch manchmal, dass wir so ein bisschen in der Opferrolle uns verlieren. Aber es bedeutet eben ganz oft, wenn wir darin nicht gehalten werden können, dass jemand das in sich nicht halten kann, dass das ein total... Einen dollen Druck macht und ich kenne das auch aus mir, dass es für mich immer wieder Momente in meinem Leben gab, wo ich gemerkt habe, oh, mit der Emotion bin ich echt ein bisschen überfordert weil ich die selber in mir noch nicht gut angenommen hatte. Und dann, sobald du lernst damit liebevoll in dir selbst in Verbindung zu sein, kannst du das auch besser im Außen halten. Wir können nur so tief tauchen, wie wir selber, also mit anderen tief tauchen wie wir selber schon tief getaucht sind, ja. Beziehungsweise wir können uns natürlich ein Stück weit begleiten lassen von TiefseetaucherInnen Aber ich kann nicht sagen, wenn du bisher nur im Pool geschwommen bist, wir machen direkt am nächsten Tag Mariannengraben da wird ein Nervensystem absolut Alarm schlagen. Also das heißt, dieses gegenseitige Halten ist eben auch eine Kapazität die wir entwickeln dürfen. Und manchmal ist die einfach auch tagesformabhängig manchmal ist die da und am nächsten Tag ist sie nicht da. Und last but not least, und das hast du vielleicht schon ein bisschen rausgehört, die liebevolle Beziehung zu sich selbst, die ist so elementar um diese Art von Verbindung noch leichter herstellen zu können. Von Anfang an gegeben sein. Ich habe auch schon diese Art von Verbindung gespürt wo ich noch deutlich weiter weg von dieser sehr liebevollen Beziehung zu mir selbst war, als ich es jetzt bin. Das heißt, es ist nicht K.O.-Kriterium, aber je mehr ich mich in all dem akzeptieren kann, was in mir hochkommt desto mehr bin ich ja auch dazu bereit, das nach außen zu bringen, ja. Das heißt, wenn du Noch merkst dass du dich immer wieder selber unterdrückst in bestimmten Ausdrücken deines Selbst, dann ist das eben ein Moment, der dich auch ein Stück weit von dieser Art von Tiefe abhält, die du vielleicht auf der anderen Seite sehr, sehr ersehnst. Und auch hier einfach vielleicht noch ein bisschen so als kleines Schleifchen am Ende gesagt, Das ist nicht ein binäres, entweder ich bin emotional verbunden oder ich bin es nicht, sondern das ist ein Spektrum von, wie tief kann ich mich einlassen. Und je ehrlicher ich mit mir selber bin und je ehrlicher wir miteinander sind und je mehr wir sozusagen diesen Muskel trainieren einander in... Dem was in uns ist, zu halten, einander darin zu sehen und zu zelebrieren desto tiefer könnt ihr miteinander tauchen. Und manchmal dürfen wir eben den ersten Schritt gehen. Gerade wenn wir schon ein bisschen erfahrener im Tauchen sind, dann dürfen wir unser Gegenüber einladen Und das ist manchmal eben gerade für weiblich sozialisierte Menschen ein bisschen unbequem weil auch da kommt wieder unsere Konditionierung und unser Gelerntes rein. Wir sind sehr oft als Frauen oder weiblich sozialisierte Menschen geübt oder haben gelernt, dass wir folgen und nicht führen. Das heißt, wir mögen das, wenn jemand anderes uns an die Hand nimmt und sagt, komm, wir tauchen mal tief. Jetzt ist hier aber eine kleine Herausforderung oder so ein kleiner... Vom Universum gemachter Witz da, dass die Art von emotionaler Tiefe die sich ganz viele weiblich sozialisierte Menschen wünschen, dass sie da schon deutlich tiefer fähig sind, weil sie diese Qualitäten in sich viel mehr kultivieren durften aufgrund unserer Gesellschaft und wie wir sowas halt handhaben sodass... Viele männlich sozialisierte Menschen da eben nicht in die Führung gehen können, weil sie da tatsächlich eher Nachholbedarf haben beziehungsweise an die Hand genommen werden dürfen. Das heißt, wenn du dir diese Art von Verbindung wünschst und heterosexuell bist und dein Gegenüber ein Mann ist, dann ist hier gefragt in die Führung Wie sagt man, in die Führung zu gehen und den Menschen an die Hand zu nehmen und eben auch zu verstehen, dass es gegebenenfalls kleine Schritte braucht, weil du gerade jemandem das Schwimmen und das Tauchen beibringst und nicht einfach sagen, ich habe es einmal probiert, es war total bescheuert jetzt machen wir das nie wieder, der kann das nicht, sondern wirklich zu sagen, wir lernen das Step by Step und jedes Mal, Können wir ein Stückchen tiefer tauchen und tatsächlich diese Art von all dem, was ich gerade gesagt habe, die können wir ja auch wunderbar außerhalb des Schlafzimmers oder wo auch immer dein Sex stattfindet kultivieren und sollten wir auch. Also gerade dieses Thema miteinander emotionale Sicherheit aufbauen, indem wir immer wieder die Erfahrung machen, ich darf mich mit allem zeigen und werde darin gesehen und gehalten und der Mensch bleibt bei mir und bleibt da. Die ist ja ein Skill, den wir außerhalb unseres Sexes bauen, damit wir uns im Sex dann auch wirklich darauf vertrauen können und es sich zeigen darf. Und an der Stelle mag ich einfach nur ganz kurz die kleine Idee auch mit reingeben. Ich mache das gerade mit einem Paar was genau diese Dinge mehr für sich kultivieren möchte. Und wir machen dazu eine sehr spezielle... Couple Session, wo wir zum einen am Anfang eben mal so ein bisschen reinspüren, was sind denn unsere Assoziationen und was geht denn in uns ab, wenn wir uns vorstellen, diese Art von Verbindung miteinander zu haben. Also da leite ich sozusagen in den Körper, dass alle so ein bisschen ankommen bei sich selbst. Und dann gebe ich so ein paar Assoziationen und jeder kann mal reinspüren, was passiert in mir, was kommt, was passiert in meinem Körper, wird was eng, wird was weit, wird was vorfreudig wird was ängstlich und was kommen für Gedanken und Emotionen auf. Ja, und allein das ist schon super, super insightful am Anfang, wenn wir das schon mal ein bisschen da haben als Futter für im Endeffekt Ist die Forschungsfrage für diese Art von Session und das ist am Ende wirklich in Exploration so ein Experimentraum. Die Forschungsfrage ist, was braucht es, damit wir diese Art von Intimität miteinander erleben können und was steht dem gerade noch im Weg und wie können wir dem begegnen? Und das ist im Endeffekt das herauszufinden Das heißt, wir machen erstmal dieses intellektuelle, erste intuitive Reinspüren was passiert da mit uns und dann gehen wir tatsächlich ins verkörperte Erleben und Berichten. Das heißt, es gibt verschiedene kleine Übungen, die alle jeweils nur so drei Minuten oder so sind, die von der Intensität sich steigern Und die eben beinhalten, dass wir am Anfang beispielsweise ihnen helfen, dass sie bei sich im Körper ankommen, also dass wir das Thema Präsent mit sich selbst sein da haben und dass wir dann anfangen uns einzustimmen aufeinander also dass dieses Thema tief präsent und attuned mit dem Gegenüber da ist. Das Ganze wird super langsam, damit wir eben auch Stück für Stück uns darauf einlassen können. Und dann gibt es eben immer wieder kleine Übungen, die helfen, diese Art von Emotionalität aufzumachen, wo ich mein Gegenüber wirklich sehe und spüre und mich wirklich spüre. Und Teil dieser Explorationsreise ist, dass wir immer wieder nach jeder kleinen Übung also nach jeder drei Minuten oder fünf Minuten Einheit ein kurzes Tracking machen. Also ein kurzes was ist bei mir gerade aufgekommen Hat sich das leicht angefühlt Hat sich das schwer angefühlt Hat mich das überfordert Sind da Ängste hochgekommen? War ich gelangweilt? War ich frustriert? Und genau das ist eben das Gold, was wir freilegen wollen, weil da finden wir eben genau das heraus, was am Ende des Tages uns helfen wird, zu schauen, wo dürfen wir dann nochmal hinschauen hinfühlen, wo können wir vielleicht auch nochmal in einer Session eins zu eins dran arbeiten, um zu Diese Kapazität für diese Art von Verbindung zu erweitern weil am Ende ist es das, es ist eine Kapazitätenfrage. Daher das wollte ich nur noch mal als kleine Idee mit reingeben, das könnt ihr auch für euch selber machen, ist manchmal ein bisschen schwieriger, das Ganze zu machen und gleichzeitig auch diesen Rahmen zu halten. Deswegen für diejenigen unter euch, die das Gefühl haben, ich weiß nicht so richtig, wie ich das... Wie ich initiieren soll, wie ich das halten soll. Ich fühle mich noch sehr unsicher darin meinen Partner da an die Hand zu nehmen. Vielleicht wollt ihr so eine Art von Session auch mit mir machen, dann meldet euch gerne bei mir und dann können wir das einfach mal ein bisschen explorieren gemeinsam. Yes. So, an dieser Stelle mache ich hier den Punkt und das Schleifchen dran. Und wie immer, herzlichste Einladung Und schreibt mir, schreibt mir eure Fragen, schreibt mir eure, das und das kenne ich, aber hier und da hänge ich fest oder das ist meine Herausforderung oder meine Angst oder whatever, was auch immer bei euch gerade lebendig ist, aus dem Hören von dieser Folge, teilt das super gerne mit mir. Und dann hoffe ich dass ich euch dann in der nächsten Folge höre wenn wir ein bisschen tiefer in diese Bredouille eintauchen, von warum wir es in der Art, wie unsere Gesellschaft funktioniert und wie wir aufgezogen werden, es eben deutlich schwerer macht für männlich sozialisierte Menschen, in diese Art von Intimität einzutauchen, warum wir das auch berücksichtigen sollten, wenn wir dann in diese Art von Intimität eintauchen wollen Und was es auch andersherum zu entdecken gibt, was uns nicht so leicht fällt in den weiblich Sozialisierten, weil das eine funktioniert nicht ohne das andere. Wenn wir wollen, dass jemand sich öffnet und sanft wird, dann müssen wir die Kapazität entwickeln, Raum zu halten, da zu sein, präsent zu sein, non-judgmental zu sein und so weiter. Also es ist ein spannendes Feld. Dann bis ganz bald, ihr Lieben