Ich will mehr – aber mein Partner zieht nicht mit | Dein Sexuelles Erwachen - Teil 2/2
18.09.2026 51 min
Zusammenfassung & Show Notes
Was, wenn ich dir einen Weg zeigen kann, egal, ob der "richtige" Partner am Start ist? Denn ja, manchmal verändern wir uns. Erkennen, dass mehr möglich ist und dass wir mehr Lust, Verbindung, Lebendigkeit wollen. Haben unser sexuelles Erwachen - ABER unsere Beziehung(sperson) nicht. Wie gut, dass das nicht bedeuten muss, dass du feststeckst oder gar deine Beziehung beenden musst. Let me show you. Dir steht eine fantastische Reise bevor, die nicht nur dein Sexleben von Grund auf verändern wird.
Was, wenn ich dir einen Weg zeigen kann, egal, ob die "richtige" Beziehungsperson am Start ist? Denn ja, manchmal verändern wir uns. Erkennen, dass mehr möglich ist. und dass wir mehr Lust, Verbindung, Lebendigkeit wollen. Haben unser sexuelles Erwachen. ABER unsere Beziehung(sperson) nicht.
Wie gut, dass das nicht bedeuten muss, dass du feststeckst oder gar deine Beziehung beenden musst. Let me show you. Dir steht eine fantastische Reise bevor, die nicht nur dein Sexleben von Grund auf verändern wird.
Wenn du spürst: "Da wartet was auf mich. Und ich kann nicht mehr so tun, als hätte ich's nicht bemerkt.", dann ist das DEINE Folge.
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
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Willst du eine Sexualität, die sich endlich lustvoll und nährend anfühlt?
Die zu dir und deinen Wünschen & Bedürfnissen passt?
Etwas ist, worauf du dich freust und das du genießt?
Du willst nicht mehr, dass es sich wie eine Pflichtveranstaltung anfühlt, enttäuschend oder wie etwas, das du vermeidest oder mitmachst, aber nicht wirklich genießt?
Und bist du neugierig und ready, deine erotische Lebendigkeit wieder ins Fließen zu bringen?
Dann könnte mein neuer Gruppenraum genau das Richtige für dich sein. 💕
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn ...
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn ...
- du erkannt hast: "Da wartet was auf mich. Und ich kann nicht mehr so tun, als hätte ich's nicht bemerkt."
- du nicht weißt, wie du diesen Weg gehen sollst.
- du glaubst, dass du dafür erst das richtige Beziehungsgegenüber brauchst, oder unsicher bist, ob dein aktueller Herzmensch dafür überhaupt offen ist.
Darum geht's in der Folge:
✨ Was viele Frauen nach ihrem sexuellen Erwachen plötzlich erkennen – und warum das oft alles erst mal "kompliziert" bis "aussichtslos" erscheinen lässt
✨ Was es meist NICHT braucht und woran sich die meisten aber trotzdem erst mal versuchen
✨ Die wichtigsten "Reise-Schritte" auf dem Weg zurück zu deiner eigenen Lust, deinen Bedürfnissen und einer erotischen Welt, die zu DIR passt
✨ Was, wenn du mehr willst als deine aktuelle Beziehung(sperson) geben kann
✨ Was du tun kannst ganz unabhängig davon, ob dein Gegenüber mitzieht
✨ Was es in puncto deiner Selbstermächtigung zurückzuerobern gilt
Wichtigste Stichworte der Folge: sexuelles Erwachen, Sexual Awakening, sexuelle Exploration, weibliche Selbstermächtigung, sexuelle Selbstfindung, verlernen alter Skripte, Sexualität
✨ Was viele Frauen nach ihrem sexuellen Erwachen plötzlich erkennen – und warum das oft alles erst mal "kompliziert" bis "aussichtslos" erscheinen lässt
✨ Was es meist NICHT braucht und woran sich die meisten aber trotzdem erst mal versuchen
✨ Die wichtigsten "Reise-Schritte" auf dem Weg zurück zu deiner eigenen Lust, deinen Bedürfnissen und einer erotischen Welt, die zu DIR passt
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Deine Gelegenheit spielerisch-neugierig zu explorieren:
💖 Was du wirklich willst.
💖 Dir genau das zu erlauben.
💖 Genau danach zu fragen.
💖 Und dann in vollen Zügen schamfrei zu genießen, genau das zu erhalten.
Jedes Mal erforschen wir eine andere Wunsch-Facette, sodass dein Spektrum an Dingen, die du wollen kannst und darfst, sich Stück für Stück erweitert. Und du vielleicht Wünsche entdeckst, die dir gar nicht bewusst waren, aber dein Schlüssel zu "verboten" viel Lebendigkeit und so viel mehr "F*ck Yes"-Momenten sind ❤️🔥
Hier findest du die aktuellen Termine (inkl. der Online-Workshops zum Reinschnuppern):
https://www.eventbrite.com/cc/more-please-playgrounds-4856228
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Lass uns herausfinden, was DU wirklich willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen und dir nicht mehr länger selbst im Weg zu stehen.
Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
Alle Infos dazu, wie diese besondere Reise aussehen kann, findest du hier: https://www.machs-mit.com/einzelcoaching
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu einer
neuen Folge von Mach's mit und hiermit
auch den zweiten Teil von der Doppelfolge.
Und heute wollen wir uns sozusagen
mal mit dem Punkt beschäftigen, an dem
du vielleicht gerade stehst, nämlich
irgendwie so diesem Moment von okay,
ich hatte mein sexuelles Erwachen, ich
habe irgendwie für mich erkannt, ach so,
das liegt gar nicht unbedingt an mir.
Mit mir ist nicht irgendwas falsch.
Vielleicht habe ich einfach bisher
nur nicht den Sex erlebt, der wirklich
worth having war, wo es wirklich
darum geht, dass es auch deinem
Nervensystem, deinem Körper, deinen
Sehnsüchten, deinen Needs, deinen
Wünschen, deinen Fantasien entspricht.
Und wo du sozusagen in dir so ein
bisschen erkannt hast, so okay,
ich glaube, da gibt's was, da
gibt's was anderes, da gibt's mehr.
Da gibt's was, was ich
haben wollen könnte.
Und jetzt geht's im Prinzip um
diese Reise, vor der du ja stehst.
Nämlich wie erobere ich meine
eigene erotische Welt zurück?
Wie komme ich wieder in eine
Sexualität, die mir tatsächlich
entspricht, die mir gefällt?
Und vor allem, wie kann ich meine
Sexualität entdecken, mich erforschen
und das vielleicht sogar in einem
Beziehungsumfeld, wo du für dich
merkst, ich weiß gar nicht, ob das
mit dem Gegenüber so möglich ist.
Was mache ich denn, wenn ich das Gefühl
habe, ich will zwar jetzt irgendwie
meine Sexualität explorieren, Sarah
hat mich da jetzt irgendwie aufgeweckt
oder ich bin durch irgendwelche
anderen Dinge aufgeweckt worden.
Aber mit wem soll ich
das denn jetzt erleben?
Oder wie geht das denn mit meinem
Partner, wenn das bisher die
ganze Zeit nicht wirklich meine
Realität mit dieser Person war?
Also wie nehme ich dieses
Erwachen gerade ernst-
Und das ist jetzt meine Ergänzung.
Was ich dir nämlich heute mitgeben,
äh, möchte, ist nämlich: Wie kannst
du das ernst nehmen, ohne dass es
unbedingt die Bereitschaft deines
Gegenübers braucht, ob du das weiter
explorieren kannst oder nicht?
Also wie kommst du zurück zu
deiner eigenen erotischen Wahrheit?
Ganz unabhängig davon, ob du den
richtigen Partner, die richtige
Partnerperson dafür hast.
Klingt erst mal spannend, oder?
Aber auch irgendwie noch so 'n bisschen,
äh, bin mir noch nicht ganz sicher.
Weil ich glaub, eine Sache, die ich
dir jetzt schon mal mitgeben möchte,
ist: In dem Moment, wo du gerade
steckst, in der Situation, wo du gerade
steckst, braucht es nicht bessere
Kommunikation, bessere Techniken
oder unbedingt mehr sexuelles Wissen.
Das erzählen wir uns immer
ganz oft, da, ich muss das nur
besser kommunizieren lernen.
Und ja, sicherlich dürfen wir alle
noch 'n Stückchen lernen, wie wir
gut kommunizieren können, vor allem
wie wir achtsam kommunizieren können.
Auch mit 'nem Menschen, mit dem wir
jetzt schon 'ne ziemlich lange Zeit
vielleicht an unserer Seite leben und
jetzt vielleicht das Gefühl haben,
warum ist die Person nicht schon von
alleine drauf gekommen, dass das hier
alles besser sein könnte und warum
gibt er sich keine Mühe und so weiter.
Aber es ist nicht der
Dreh- und Angelpunkt.
Das ist nicht der Hebel, der am
besten und wichtigsten für dich ist.
Und über die Hebel und vor allem die
Entwicklungsstufen, die so vor dir liegen,
mag ich heute 'n bisschen mit dir sprechen
und dir wie so 'ne kleine Landkarte geben.
Weil ich hab immer das Gefühl, wenn ich
in solchen Momenten stecke, wo ich denke
so: "Ja, jetzt hab ich ganz viel erkannt.
Ich weiß schon, was ich nicht mehr will.
Ich weiß auch, was ich will, aber wie
komme ich denn von wo ich jetzt bin
zu wo ich gerne hin möchte?" Wenn das
immer noch alles unklar ist, finde
ich's immer ganz schön, irgendwie
so 'ne kleine Landkarte zu haben.
Was nicht heißt, dass wir nicht
trotzdem dann die Herausforderung
haben, genau diese Schritte dann
zu gehen, die wir auf dieser Karte
sehen, weil das ist ja genau das, was
es dann halt herausfordernd macht.
Aber zumindest wissen wir schon
mal 'n bisschen, was dazu gehört,
was uns vielleicht auch erwartet.
Also so 'n bisschen wie so 'n kleiner
Reisebericht, dass man weiß, ah ja,
das kommt auf mich zu, das ist normal.
Hmmm
Und ich mag vielleicht an der Stelle
einfach die Hoffnung hier schon mal
ganz klar platzieren: Egal, was ich
dir jetzt alles erzähle, egal, wo wir
jetzt gleich gemeinsam sozusagen erst
mal hypothetisch nur im Kopf langgehen.
Eine andere Sexualität als die, die
du bisher erlebt hast, ist möglich.
Full Stop.
Auch für dich.
Egal wie alt du bist, egal in
welcher Situation du dich gerade
befindest, mit wem du dich hier
gerade befindest und so weiter.
Und ich weiß, dass wir ab und zu
mal an den Punkt kommen, wo wir
das Gefühl haben, das geht nicht.
Und da nehme ich dich gleich noch mal
dann ein bisschen mehr an die Hand.
Aber wir sozusagen, um mal in diesem
Reise- und, äh, Landkartenbild zu
bleiben, wir richten uns hier einmal
noch mal aus auf unseren Nordstern.
Da, wo wir hinwollen, ist eine Sexualität,
die sich Lustvoll für dich anfühlt, die
sich spielerisch, neugierig, vor allem
aber auch verbunden anfühlt, also wo wir
uns gemeint fühlen, wo wir das Gefühl
haben, okay, hier ist eine Verbindung
mit meinem Gegenüber und nicht nur, ich
bin hier irgendwie mal, ähm, zufällig da.
Ich hatte das einmal richtig, äh,
fies, wo ich das Gefühl hatte,
so ich könnte jetzt auch einfach,
man könnte mich kurz austauschen.
Der Mensch wird's wahrscheinlich gar
nicht merken, weil der ist so in seinem
eigenen Film und macht hier sein Programm.
Der meint mich hier gerade gar nicht.
Da wollen wir nicht mehr hin, sondern
wir wollen dahin, wo sich Sex joyful
anfühlt, spielerisch, verbunden,
lustvoll, genussvoll, wo es auch
wirklich irgendwas in dir gibt, was sagt
so: "Oh, ich hätte gerne mehr davon.
Ich bin neugierig.
Was ist denn noch alles möglich?" Ja,
und wo du wirklich das Gefühl hast,
das ist eine Erfahrung, da kannst du
komplett in deinem Körper bleiben, da
möchtest du komplett in deinem Körper
bleiben, da kannst du komplett in
deinem Körper bleiben und bist richtig--
nimmst all das, was dieser tolle
Körper kann an Sensibilität und spürst
sozusagen bis in den kleinsten Zeh,
was da alles an, an Lust möglich ist.
Und das ist für dich und für dein
Gegenüber, aber nicht für entweder oder.
Und du bist in diesem Moment und
kannst den einfach total genießen.
Ist etwas, wo du dich schon aufs
nächste Mal freuen kannst, wo du dich
in Tagträumen verlieren kannst, wo du
einfach weißt, das ist etwas, was ich
will, was ich will, was ich wähle.
Und auf dieser Reise, so die Themen
oder so, wenn man jetzt mal von dem
Bild bleiben möchte, auf der Landkarte
so die Orte, an denen wir vorbeikommen,
die Themen, die wir berühren werden,
aber auch berühren müssen im Rahmen
dieser "Was mache ich von da will ich
nicht mehr zu, da will ich hin", wenn
ich diesen Weg gehen möchte, dann werden
wir ein paar Themen berühren müssen.
Und zwar deine Selbstermächtigung.
Also wieder in eine--
Oder was heißt wieder?
Ich sage immer wieder, weil ich weiß,
dass wir als Kinder in unserer Ursprungs,
so wie wir angelegt werden, sind wir
total-- wissen total, was wir wollen, ne?
Also Kinder schreien, wenn
sie Hunger haben, schreien,
wenn ihnen irgendwas wehtut.
Die wissen, was sie brauchen und können
auch ganz, ganz klar und easy danach
fragen, in Anführungsstrichen, ne.
Machen sich, machen sich bemerkbar.
Aber dann passiert halt irgendwann
Stück für Stück, was ich beim
letzten Mal erzählt hab und dann geht
diese Authentizität und dieses für
sich Einstehen immer mehr verloren
und wird ersetzt durch Anpassung.
Das heißt, wir kommen zurück
zu unserer Selbstermächtigung.
Wir kommen in eine sexuelle Selbstfindung.
Das heißt, dieser Fokus von was will mein
Gegenüber, was braucht mein Gegenüber,
was ist für mein Gegenüber toll?
Der geht erst mal komplett raus
und wir gehen erst mal wieder zu
uns zurück und fragen uns erst
mal: Wer bin ich denn eigentlich?
Was will ich denn eigentlich?
Was gefällt mir denn eigentlich?
Dazu kann zum Beispiel total hilfreich
sein, einfach mal die Erotic Blueprints
sich anzuschauen und zu gucken, was
davon könnte dann wirklich meins sein.
Das also 'ne kleine Folgenempfehlung am,
am Rande zu in, in diese kleine Serie
rein zu gucken, die ich euch gemacht habe.
Da auch kleiner Ausschnitt einfach aus
meiner Welt, meine sexuelle Selbstfindung.
Ich war so gut als
Liebhaberin für andere Männer.
Also wirklich, ich hab sehr oft ganz,
ganz, ganz tolles Feedback bekommen, wie
toll, dass das doch alles ist, weil ich
mich ganz viel damit beschäftigt habe.
Von klein auf war ich super fasziniert:
Wie kann ich das besonders gut machen, ne?
Also hab da Ratgeber gelesen
und Videos geguckt und mich an
Workshops beteiligt und, und, und.
Also hab super viel gelernt,
wie kann ich möglichst toll eine
Liebhaberin für mein Gegenüber sein.
Aber war überhaupt nicht darin
geübt, wie ich eine gute Liebhaberin
für mich selber sein kann.
Und diese Reise mit mir selber zu
machen, also zu gucken, was gefällt mir
eigentlich, was will ich eigentlich?
Also ich weiß, ich hab die Geschichte
schon gefühlte zwanzigtausendmal erzählt,
aber sie ist immer wieder so wichtig
zu betonen, weil ich diesen Moment
so relevant fand von einem Menschen,
mit dem ich Sex hatte, der irgendwann
zwischendurch fragte: "Was willst du denn?
Was willst du?
Was, was gefällt dir?" Und ich
war so: "Hey, ist doch gut.
Mach mal weiter, das ist doch alles fein.
Gefällt mir." Und der dann noch mal
gefragt hat: "Nee, was willst du denn
jetzt gerade?" Und ich so richtig
gemerkt hab so: Oh, dieser Gedanke ist
einfach so ungewohnt für mich, dass
ich während hier pas-was passiert, mich
jemand fragt, was ich jetzt gerade will.
Nicht, weil ich gerade irgendwie das
Gefühl jemandem gebe, dass das, was
ich hier gerade bekomme, nicht gut
ist, sondern einfach, weil die Frage
da ist: Ich hätte gern, ich würde gern
wissen, was du gerade gern möchtest.
Und das, was ich wollte, war eine
Po-Massage, was komplett ab vom Skript
und weg von dem normalen Programm war.
Aber für mich dann in dem
Moment so: Ah, spannend.
Ja, das ist eigentlich das, was
ich jetzt gerade schön finden
würde, wenn du wo du mal so fragst.
Aber es hat einen Moment gebraucht.
Also das gehört zur sexuellen
Selbst-Selbstfindung, sich zu
fragen: Was will ich denn eigentlich?
Und zwar in jedem einzelnen Moment.
Dann gehört auch dazu, zu dieser
Reise, die du da antrittst, dieses
sexuelle Erwachen mehr zu verstehen.
So die letzte Folge, die
ich dazu aufgenommen hab,
ist zum Beispiel Teil davon.
Also zu verstehen, wie bin ich denn
überhaupt dahin gekommen, dass das
bei mir sich so eingefahren hat?
Was sind denn die Gründe, dass
ich jetzt überhaupt ein sexuelles
Erwachen haben musste und konnte?
Also, was hat mich denn dahin geführt?
Und dazu gehört nämlich auch die
Geschichte der eigenen Sexualität.
Also wie, was waren
meine ersten Erfahrungen?
Wie, was hab ich gelernt durch
diese ersten Erfahrungen?
Was hab ich auch durch
mein Umfeld gelernt?
Das aufzuarbeiten, die Geschichte
noch mal zu erzählen, da wirklich auch
eine Geschichte draus zu machen und zu
gucken: Was hab ich denn so mitbekommen?
Was ist in meinem Rucksack drin?
Und das müssen wir manchmal erst
mal verstehen, um auch ganz viel
Selbstmitgefühl entwickeln zu können
und Verständnis, weil wir natürlich
ganz schnell auch an den Punkt kommen
könnten, zu sagen so: "Ja, meine Schuld,
warum hab ich mich hier die ganze Zeit,
ich hab's ja gestern- oder was heißt
gestern, ähm, in der letzten Folge
sozusagen- hab ich sehr betont, dass wir
im Endeffekt uns selber vergewaltigen
und da können wir uns natürlich sehr erst
mal schön selbst geißeln und peitschen.
Aber es ist immer wichtig, in
solchen Momenten auch zu verstehen,
warum hab ich das gemacht?
Also was in mir hat denn dazu geführt?
Und dafür auch ganz viel Mitgefühl zu
entwickeln und nicht nur dieses: Oh
mein Gott, wie konnte ich mir das antun?
Und dann gehört halt auch zu deiner Reise,
deine eigene Lust wiederzuentdecken.
Und zwar nach Jahrzehnten wahrscheinlich
von Anpassung wiederzuentdecken,
was ist denn eigentlich meins?
Also wie, wie ich gerade sagte, so:
„Aha, die Po-Massage wäre eigentlich
meins." Und da wird plötzlich auch wieder
ganz neugierig drauf zu werden und zum
Lernen deiner eigenen Lust – was gehört
dazu, was brauche ich und so weiter.
Ne, also auch die eigene
Lust ernst zu nehmen.
Zum Beispiel weiß ich noch, dass
ich der einen Frau, die mit der ich
Kontakt hatte, die mit der ich darüber
gesprochen hab, gesagt hab: „Hey,
deine Langsamkeit, die du dir wünschst,
die ist total erlaubt und normal.
So, lass dir von niemandem
einreden, dass du zu langsam bist.
That's not a thing." So, dass die andere
Person das gerne schneller hätte, weil
die Person vielleicht selber ihre eigene
Lust nicht so lange aufrechterhalten
kann, das ist mal ein ganz anderes Thema.
Aber deine Langsamkeit ist total
richtig und normal und fein.
Du musst nicht schneller werden
und du musst dich vor allem nicht
mit irgendjemandem verdammt noch
mal vergleichen lassen, wo die
Person so viel schneller war.
Warum bist du denn jetzt so langsam?
Wo ich mir denke: „Was ist das denn
für eine Art, mit einer anderen
Person umzugehen?" Das ist ja
absolute Beschämung hoch zehn.
Wie soll denn daraus jetzt Lust entstehen?
Und dazu gehört eben auch zu diesem Lust
lernen heißt auch ganz viel entlernen
oder verlernen, nämlich die eigene Scham
und die eigene, eigene Pflichtsexualität.
Also all diese Muster, die
wir uns angewöhnt haben.
Und damit eben auch zu
verstehen, warum mache ich das?
Aha, weil ich Angst habe, dass
die Person sonst verliere.
Okay, kann ich damit lernen umzugehen?
Weil wenn nicht, dann kickt halt
irgendwann wieder die Angst rein und
dann übernimmt wieder der Pflichtteil.
Und dann habe ich mir aber wieder einmal
bewiesen, dass meine Lust nicht zählt.
Und das wollen wir ja nicht mehr.
Das heißt, zur Lustwahrnehmung
und zum, zum Lust entdecken
gehört halt auch als Teil deiner
Landkarte, die eigenen Bedürfnisse
wahrzunehmen und die eigenen Grenzen.
Und die nicht nur wahrzunehmen,
oder, sondern auch dafür einzustehen.
Und das ist oft sehr schwer.
Das ist Teil von den
More-Please-Playgrounds zum
Beispiel, dass wir lernen, das zu
machen, dass wir lernen, was ist
eigentlich gerade mein Bedürfnis,
was ist eigentlich meine Grenze?
Und sich selber vor allem die Erlaubnis
geben: Ich darf die haben und ich
darf die jetzt auch aussprechen.
Und dann zu lernen, was passiert, wenn ich
sie ausspreche und so weiter und so fort.
Deswegen sage ich halt immer
auch, diese Playgrounds, das
ist nicht 'ne Einmalerfahrung.
Das sind, das ist wie so ein Training
Center, wo wir reinkommen können
und lernen können, das zu üben, den
Muskel zu trainieren, aber vor allem
eben gute Erfahrungen zu machen.
Die Erfahrung zu machen, so: „Ah,
guck mal, hier habe ich meinen Wunsch
ausgesprochen und das war okay." Weil
dann habe ich nämlich auch ein bisschen
Vertrauen in meine Muskeln aufgebaut
und traue mich dann vielleicht auch in
anderen Kontexten, das mehr zu benennen.
Und einer der Journey-Inhalte, so die
Orte, an denen wir vorbeikommen, ist auch
einer, der eben manchmal ein bisschen
unbequem ist, und das ist Trauerarbeit.
Die Enttäuschung mit der Trauer umzugehen.
Also viele Menschen vermeiden genau diesen
Teil, aber er ist eigentlich so wichtig,
weil der eben mit anerkannt werden möchte.
Denn wenn wir jetzt, sage ich mal, im
Falle meiner letzten Klientin um die
sechzig sind und dann vielleicht, sagen
wir mal, fünfzig bis, vierzig bis fünfzig
Jahre diese Art von Sexualität gelebt
haben und diese Art von Selbstaufgabe
hatten und so weiter, da ist auch
ganz viel Trauer und Enttäuschung und
vielleicht auch Wut und Groll und Frust.
Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht
sagen würde, dass dafür Raum gebracht
werden muss, weil Emotionen leben in uns.
Wenn wir lebendiger uns fühlen wollen,
dann müssen wir den Raum geben.
Dann müssen wir unserem Selbstausdruck
Raum geben, weil wir können nur Lust
und Freude und all diese wunderschönen
Emotionen fühlen in ihrer, ne,
Exzessivität, in ihrer Größe, in ihrer
Intensität, in ihrer Schönheit, wenn
wir auch erlauben, den sogenannten
schweren Emotionen oder den unangenehmen
Emotionen auch Raum zu geben.
Und ich kann dir sagen, es, es wird
diesen Moment geben, wo wir mit dieser
Enttäuschung und der Trauer mal in
Kontakt kommen und das ist total okay,
vor allem wenn wir darin eben gehalten
werden und nicht das alles alleine machen
müssen, weil dann stopfen wir's wieder
weg und wundern uns dann, warum wir
trotzdem uns nicht irgendwie wirklich
lebendig fühlen, sondern dass wir dann
halt irgendwie vielleicht noch verbittert
werden, weil wir halt nicht gelernt
haben, mit dieser Enttäuschung und Trauer
wirklich umzugehen und sie zu alchimieren,
also in was anderes zu verwandeln.
Und zwei Orte, an denen wir
noch vorbeikommen, die möcht ich
dir gleich noch mal 'n bisschen
genauer, äh, aufschlüsseln.
Deshalb lass ich sie mal noch unver--
unbe-unbenannt für den Moment.
Die sind noch sozusagen noch
nicht sichtbar auf der Karte
Und ich mag einfach mal wie so
drei Entwicklungsstufen, durch die
wir so normalerweise in so einer
Reise gehen, durchgehen mit dir.
Und hier einfach an der Stelle schon
mal so ein kleiner Teaser: Ich mache
einen Raum auf für Frauen, die genau
diese Reise nicht alleine machen wollen.
Und wenn sich genügend Frauen finden,
die das gemeinsam mit mir machen
wollen, dann machen wir eine richtig,
richtig tolle gemeinsame Reise.
Die wird eine Mischung sein aus
ein paar, äh, In-Person-Termine,
aber auch einiges online, damit
eben auch Menschen teilnehmen
können, die nicht in Berlin wohnen.
Weil mir ist diese Reise so wichtig.
Ich finde, das ist so eine wertvolle
Erfahrung und ich weiß, dass wir da
eben bestimmte Schritte gehen dürfen,
die nicht immer super leicht sind
und die eben auch vor allem nicht
so leicht sind, alleine zu gehen.
Also wenn du beim Zuhören jetzt merkst
so: "Oh, ich weiß, glaube ich, dass
diese Schritte nötig sind, aber oh mein
Gott, wie mache ich die denn alleine
und wie finde ich das alles raus?"
Und dir der Gedanke gefällt: "Oh, was ist,
wenn ich mit anderen Menschen das zusammen
mache und vor allem mit richtig toller
Unterstützung?", dann schaust du mal in
die Show Notes und da findest du einen
Link und da kannst du sagen: "Ich bin
interessiert." Und mehr noch gar nichts.
Einfach nur: "Ich wäre dabei."
Und sobald sich genug finden, werde
ich mich bei dir melden und dann können
wir in die genaueren Details gehen.
Aber hier erst mal der
Entwicklungsplan sozusagen.
Also der Wichtigste und das ist eben
der, der Schritt, wo ich gesagt habe am
Anfang, wir brauchen nicht ein Gegenüber,
das sagt: "Oh ja, ich habe auch total
Lust, dass wir jetzt Sexualität neu leben,
neu erfinden, eine Sexualität kreieren,
die für dich und mich lustvoll ist."
Weil manchmal haben wir das einfach noch
nicht da und manchmal ist das einfach
auch noch mal eine Reise in itself.
Aber das Schöne ist, du
musst nichts davon haben.
Du musst keinen Partner haben,
du musst aber auch keinen Partner
haben, der schon bereit ist.
Also egal, wo du gerade stehst, den
ersten Schritt kannst du gehen, egal was
dein, dein Umfeld sozusagen gerade ist.
Nämlich das ist deine eigene Sexualität
überhaupt erst mal entdecken, dich
selber kennenzulernen, und zwar vor
allem in deiner erotischen Welt.
Und dazu und da in dem Falle
eben zu deiner eigenen Sexualität
eine Beziehung aufzubauen.
Und da geht's eben gar nicht dein
Gegenüber, da geht's um dich.
Da geht's um Fragen wie
rauszufinden, was mag ich eigentlich?
Also sowohl an Berührungen, was
mag ich und brauche ich aber auch.
Also das sind ja zwei
unterschiedliche Dinge.
Das eine sind so meine Vorlieben,
meine Wünsche, das andere ist,
was sind meine Voraussetzungen.
Also zum Beispiel, ich brauche erst
mal eine emotionale Verbindung oder
ich brauche das Gefühl, entspannt
zu sein, oder ich brauche, hmm,
dass mir nicht tausend andere Sachen
im Kopf herumschwirren, oder ich
brauche, dass wir nicht einen schweren
Konflikt haben oder was auch immer.
Erst mal anzuerkennen, was brauche
ich denn überhaupt, damit ich
überhaupt in Lust kommen kann.
Weil auch das hab ich ja in einigen
Folgen schon gesagt: Lust ist nichts,
was wir einfach so herbeischnipsen
können und sagen können so: "Ja, weil
es, weil's jetzt gerade dran ist, weil
das jetzt gerade schön wär, möcht ich
jetzt gerne mal Lust haben, bitte."
Sondern Lust ist etwas,
wofür wir den Raum kreieren.
Also wir schaffen sozusagen eine
Möglichkeit, wo sich Lust zeigen kann.
Und dafür müssen wir halt rausfinden,
was muss dieser Raum haben?
Dazu sind zum Beispiel Erotic
Blueprints toll, aber nicht nur.
Das heißt, zu dieser Reise gehört
zum Beispiel die Frage: Was mag ich?
Da gehört auch: Was mag ich nicht
und was möcht ich auch nicht mehr?
Also wir wissen ja meistens, gerade wenn
wir diese Reise schon sehr lange haben,
ja, also wenn wir diese Erfahrung schon
sehr lange haben, weiß ich eigentlich
ziemlich genau, was ich alles nicht will.
Du kannst ziemlich genau sagen,
was alles die Sachen sind, die
du eigentlich gar nicht magst.
Und die mal wirklich explizit zu
bekommen und dann neugierig zu werden:
Was lerne ich denn dadurch über mich?
Ja, also zum Beispiel, ah, ich brauch's
eigentlich viel langsamer oder ich brauche
am Anfang viel sanftere Berührung, es
ist alles viel zu schnell für mich.
Oder ich brauch, keine Ahnung,
dass man mich dabei anschaut.
Ich mag keine Position, wo ich
irgendwie mich anonymisiert
fühle oder was auch immer, ne.
Dann auch solche Fragen zu explorieren,
wie, wie fühlt sich eigentlich
Erregung in meinem Körper an?
Also woran merke ich das denn überhaupt?
Was sind so die Frühindikatoren?
Wo merke ich so das erste, ah, hier
ist also so ein kleines Tingling.
So da, da meldet sich ganz sanft
irgendwas, wo du halt dann erst mal
rausfinden kannst, ah, das ist also
was, was mein Körper spannend findet,
wo Lust in mir entstehen könnte.
Genauso eben rauszufinden, was
ist meine sexuelle Sprache?
Also Thema Erotic Blueprints, ne?
Also was sind die Dinge, die
mich wirklich ansprechen?
Mmm, wo in meinem Körper
spür ich überhaupt was?
Also welche Stellen an meinem
Körper sind empfindsam?
Welche sind lustvoll?
Wir haben natürlich so die klassischen
erogenen Zonen oder s-sensiblen Stellen,
aber wir sind alle unterschiedlich
und wir dürfen wieder rausfinden, wo
sind deine sozusagen liebsten Stellen?
Kleiner Fun Fact: Ich hab einmal
eine Frau kennengelernt, die hat
sich kleine Sterne tätowieren lassen
an den Stellen, wo sie besonders
gerne, äh, berührt oder geküsst wird.
Das fand ich ziemlich cool, weil sie
dann auch gesagt hat, so: "Es gibt so
und so viele Stellen, ähm, da können
die Menschen dann mal auf die Suche
gehen und gucken, ob sie sie finden."
Also das fand ich sehr
spielerisch, süß gemacht.
Zu dieser ganzen Explorationsreise, also
zu diesem ersten Schritt gehört halt auch
zu gucken, was sind denn überhaupt Dinge,
die ich vielleicht als Fantasien habe?
Weil Fantasien sind super, super spannend.
Da steckt ganz, ganz
viel Information drin.
Also was sind die Sachen,
die mich antörnen?
Und es verändert sich auch immer wieder.
Das ist so spannend.
Sachen, die mich früher fan, als
Fantasien angeregt haben, sind's heute
nicht mehr, weil sich einfach auch meine
Sexualität, meine Intimität verändert
hat, ich mich mit ganz vielen Dingen
auseinandergesetzt habe, jetzt bestimmte
Dinge einfach nicht mehr erregend für
mich sind, dafür andere Dinge umso mehr.
Welche Art von Berührung mag ich?
So, was brauche ich eigentlich
für Berührung und was,
wann brauche ich welche?
Also wir sind auch nicht immer nur
die, ich mag federleichte Berührungen
vielleicht, sondern manchmal brauche
ich so, manchmal brauche ich so.
Eine Freundin von mir zum Beispiel
sagt: "Ich brauche immer am Anfang ganz
leichte, ganz federige Berührung und
erst, wenn ich so ein bisschen in Fahrt
gekommen bin, dann gehen auch bisschen
feurigere" und dann mag sie das auch.
Aber wenn du damit anfangen würdest,
es wäre für sie viel zu viel.
Und Teil dieser Reise ist eben auch
rauszufinden: Wie kann ich denn überhaupt
Intimität mit mir selber erleben?
Und das ist eben der meist, der Moment,
der total spannend ist, weil wir dann
erst mal feststellen: "Ach so, ich brauch
gar nicht unbedingt ein Gegenüber."
Es ist schon total schön,
ein Gegenüber zu haben.
Versteht mich nicht falsch.
Wenn wir dann irgendjemanden haben, wo
wir sagen: "Oh, das ist richtig toll." Da
können wir ganz tolle Bereiche erklimmen
und, ähm, erkunden, die ich mit mir selber
nicht erlebe, weil's einfach noch mal
was anderes ist, wenn ich für mich einen
Raum halte und mich da rein entspanne,
als wenn jemand mir erlaubt, dass ich
mich komplett hingeben kann zum Beispiel.
Oder wenn ich jemandem erlaube,
sich komplett hingeben zu können.
Aber wir können so, so, so
viel für uns selber erleben und
das ist eine der empowerndsten
Reisen, die wir machen können.
Und für viele ist das, glaube ich, am
Anfang noch sehr 'ne herausfordernde
Vorstellung oder so fast schon
einschüchternde Vorstellung.
So: "Oh, soll ich das mit mir selber
machen? Das finde ich vielleicht gar
nicht toll." Auch da gehört ganz viel
da, dazu zu verlernen, was wir uns über
sogenannte Selbstbefriedigung – und
ich hasse dieses Wort – was wir über
Selbstbefriedigung gelernt haben.
Auch dazu kann ich dir
etliche Geschichten erzählen.
Hör am besten in die Folgen rund
um, äh, Intimacy mit mir selbst,
glaube ich, habe ich sie genannt.
Oder Self Intimacy.
Da habe ich mehrere kleine Folgen
gemacht zu kleinen Learnings aus
meiner, äh, Self-Pleasure-Journey.
Das heißt, das sind so Fragen, die
können wir und sollten wir explorieren,
wenn wir in die erste Phase gehen,
nämlich uns erst mal wieder selber
kennenlernen und die eigene Sexualität.
Und als Teil dessen kommt eben
auch diese Erlaubnis wieder rein:
Ich darf Bedürfnisse haben, ich
muss mich nicht mehr anpassen.
Und gerade die zwei Dinge sind, das sind
Muster, die dürfen wir erst mal erkennen
und dann lernen, wie kann ich sie, wie
kann ich mich dabei ertappen, wenn ich da
wieder in diese alten Muster reinfalle?
Was kann ich tun?
Was brauche ich vor allem, damit
ich den neuen Weg gehen kann?
Was brauche ich, damit ich mir erlauben
kann, meine eigenen Bedürfnisse zu
haben, sie mir zu erlauben, meine
eigenen Grenzen zu haben, sie mir
zu erlauben, sie auszusprechen, mich
nicht mehr anzupassen, nicht mehr
die Pflichtveranstaltung mitzumachen.
Und das zu lernen, ist
erst mal Schritt eins.
Dass es nicht mehr darum geht, ich
muss allen anderen gefallen, ich muss
funktionieren, ich muss verfügbar
sein, sondern dass wir lernen, aha,
ich darf meine eigenen Wünsche ernst
nehmen und ich darf Sexualität, meine
eigene Sexualität als etwas erleben, was
mein eigener Ausdruck ist, was wichtig
genug ist, dass ich sie erforschen darf
und wo es einfach kein verhandelbar
ist, dass ob es mir gefällt oder
nicht, sondern dass es ein, ja, only--
darunter mache ich es nicht mehr.
So, das ist so der, der erste Schritt.
Dann kommt der zweite Schritt und
hier schau mal, wenn ich dir das
gleich erzähle, wo's in deinem
Körper sich anspannt vielleicht,
weil hier wird's manchmal unangenehm.
Und das Wichtige ist, dass wir
hier erst mal nur schauen und noch
gar nichts damit machen müssen.
Weil auch da, es tut sich manchmal so
viel, wenn wir einfach nur ehrlich sind.
Und alleine schon durch deine eigene Reise
von Schritt eins, also dieses dich selber
kennenlernen, ver-verändert sich so viel
in deiner Energie und das lädt manchmal
ein noch etwas Zurückhaltendes gegenüber
ein, mit dir auf die Reise zu kommen.
Ist es die sozusagen
Garantie, dass das passiert?
Leider nein.
Aber ich will damit nur sagen, manchmal
müssen wir uns noch keine Gedanken machen,
was jetzt gerade als Nächstes passiert,
sondern müssen einfach uns erst mal nur
auf diesen ersten Schritt konzentrieren.
Und der zweite Schritt, den ich heut
mit dir eben gerade besprechen mag
in Anführungsstrichen, ohne dass wir
hier wirklich ein Gespräch haben,
was ich wirklich toll fände, ist mal,
wenn du eine laufende Partnerschaft
gerade hast, mal dir die Realität
anzuschauen und zu gucken, was wäre denn?
Was würde denn in mir passieren?
Weil an sich sind wir ja jetzt an
dem Punkt, du hast dich verändert.
Du hast eine neue Wahrheit gelernt,
nämlich es geht auch anders.
Ich will was anderes.
Ich hab mir 'ne Vision entwickelt,
wo ich gerne hin möchte.
Und ich hab mir auch selber
geschworen, ich mach nicht
mehr Sex, den ich nicht will.
Aber vielleicht hat sich die Beziehung
und dein Gegenüber noch nicht verändert.
Die sind alle noch im alten Stadium.
So, das heißt, jetzt müssten wir ja mal
schauen, uns ein paar Dinge anzuschauen,
ohne dass wir sofort Entscheidungen
treffen müssen, wie eine Beziehung
zu verlassen oder den Partner, die
Partnerin zu verurteilen oder dann
wieder zurückzurudern und zu sagen:
"Ach, alles gar nicht so wichtig.
Ich-- nee, das mit der Sexualität
ist ja auch gar nicht so wichtig.
Die Beziehung ist an sich
doch eigentlich super gut.
Also ist alles wunderbar.
Lass uns gar nicht mehr darüber reden,
dass ich hier irgendwann mal ein sexuelles
Erwachen hatte." Dass wir also noch
gaaar nichts von diesen Dingen machen
müssen, sondern einfach erst mal nur
ein "Was ist jetzt gerade Realität?",
ohne dass wir sie beschönigen, ohne dass
wir damit direkt irgendwas tun müssen.
Und dann schauen wir: Haben
wir ein Gegenüber, was
veränderungswillig ist oder nicht?
Was passiert in dir, wenn du
wahrnimmst: Ich will mehr,
als die Beziehung geben kann.
Ich will mehr als mein Partner,
meine Partnerin mir geben kann
Und wie kann ich mein sexuelles Erwachen
weiterhin ernst nehmen, ohne dass ich die
Bereitschaft meines Partners oder meiner
Partnerin brauche, um wachsen zu dürfen?
Denn wir haben so viele Wege, die
sich auftun, die ganz unabhängig
davon sind, ob unser Partner oder
unsere Partnerin da mitzieht.
Und Teil dieser, dieses
Realitätschecks ist eben auch
diese schon benannte Trauerarbeit.
Denn nicht jede Partnerperson
ist neugierig und nicht jede Pas,
Partnerperson möchte mit dir lernen
und nicht jede Partnerperson möchte den
neuen Wünschen entsprechen, die du hast.
Und so sehr ich mir das auch für dich
wünschen würde, dass dem so ist, weil ich
glaube, dass es für beide Seiten einfach
nur wahnsinnig bereichernd sein kann,
hab ich's halt schon so und so erlebt.
Ich hab Menschen erlebt, die sagen,
"Okay, ich seh hier grade 'ne ganz
neue Frau vor mir und ich möchte die
gerne kennenlernen und ich möchte gerne
auch besser werden dadrin, ähm, auch
die Sache für dich schön zu machen."
Und ich hab aber auch Partner
kennengelernt, die ihre Privilegien
nicht hinterfragen wollen, die gerne
weiterhin einfach 'n Anspruchsdenken
haben und sagen, "Ich will meinen
Sex so haben, wie ich will.
Ich möchte mich nicht anstrengen müssen.
Ich möchte nichts Neues lernen
möcht-müssen." Die einfach auch innerlich
teilweise 'ne große, große Unsicherheit
haben, die sie überspielen zu versuchen,
indem sie einfach sagen, "Nee, das ist
mir alles hier zu doof und zu anstrengend.
Und wer, wer ist eigentlich
diese Sarah und was erzählt
die da alles für 'n Quatsch?
Und du bist einfach nur zu langsam."
Oder, "Du willst nur das und da, da,
da, da, da." Wo dann alles sozusagen
weggeschoben wird, um nicht die
eigene Unsicherheit und die eigene
Sensibilität anschauen zu müssen.
Denn natürlich, wenn wir jetzt
genau wie du ja Jahrzehnte lang 'ne
bestimmtes Muster gefahren haben
und damit gut gefahren sind und in
den meisten Fällen fahren männlich
sozialisierte Menschen mit diesem Muster
ja deutlich besser als die Frauen.
Weil die kriegen ja ihren, ihren,
ihren Spaß und ihren Sex und plötzlich
sagt 'ne Person, "Ich hätte jetzt
übrigens auch gerne noch 'n paar
Wünsche und Ansprüche und können
wir da jetzt auch mal für sorgen?"
Das macht ja erst mal mehr Arbeit.
Ja?
Und das ist auch okay.
Aber manch einer mag das halt nicht.
Und da dürfen wir halt auch
mal ganz ehrlich hinschauen.
So: Was sagt das über mich und
meine Beziehung und was sagt das
über mein Gegenüber, wenn jemand
nicht bereit, bereit ist, mit mir
zu wachsen und nicht bereit ist,
dafür zu sorgen, dass Sexualität
etwas ist, was uns beiden gefällt?
Muss man dann einfach auch erst mal
sacken lassen und erst mal den Menschen
sich gegenüber noch mal neu anschauen.
Denn was ich ganz oft erlebe und
das habe ich auch in meiner eigenen
Entwicklung so oft gesehen, also
nicht nur in Bezug auf Sexualität,
aber einfach so auf diesen Aspekt.
So oft erzählen wir uns, wir müssten
eine Sache nur richtig formulieren,
dann wird die andere Person das schon
verstehen und dann wird sich auch,
dann wird auch die Bereitschaft da sein
und dann wird die Veränderung kommen.
Und ich kann dir sagen, ich habe
dieses Thema wirklich bis zum
Exzess getrieben mit meinem Vater.
Hab versucht, das muss doch-- also sorry,
jetzt nicht im Rahmen von Sexualität
obviously, sondern einfach in Bezug
auf ich brauchte etwas anderes als er
und ich habe gesagt, ich glaube, ich
muss nur die richtigen Worte finden,
dann wird er mich verstehen und dann
werden wir auch eine Lösung finden,
die für uns beide funktioniert.
Und ich habe da wirklich mit Coaching
und alles, hab da Kommunikation
bis zum Get-know gelernt.
Und das ist für mich zum einen wunderbar
gewesen, weil ich einfach extrem gut
in Kommunikation und in verletzlicher
Kommunikation, in Verständnis und was
weiß ich nicht alles geworden bin.
Aber es hat am Ende nichts geändert
daran, dass ich ein Gegenüber habe,
was es vielleicht sogar verstanden hat,
aber trotzdem nichts ändern möchte.
Und das kann eben auch
deine Realität sein.
Muss es aber nicht, aber
we will see at that point.
Es kann auch deine Realität sein
mit deiner Partnerperson in Bezug
auf eure gemeinsame Sexualität.
Denn manchmal stimmt das,
dass wir erst mal noch die
richtigen Worte finden müssen.
Aber sehr oft liegt es nicht
daran, dass wir uns nicht
klar genug ausgedrückt haben.
Manchmal versteht das Gegenüber das
sehr gut, was du gesagt hast, möchte
aber trotzdem nichts verändern.
Und dann müssen wir eben lernen, den
Unterschied zu, zu, ähm, erleben und zu
entdecken zwischen „Muss ich hier nur noch
mal klarer für meine Bedürfnisse und meine
Wünsche einstehen?" Weil auch das, gerade
wenn du die Reise, ne, aus der ersten,
aus der Folge eins von dieser Doppelfolge
gehört hast, wenn wir gar nicht so richtig
gelernt haben, für unsere Bedürfnisse
und all das einzustehen, dürfen wir das
manchmal erst mal noch mal üben, diesen
Muskel auch wirklich klar verständlich,
äh, rauszubringen und zu sagen:
„Hier, das ist eben's, was ich will."
Aber manchmal müssen wir den
Unterschied lernen zwischen „Ist es
noch mal Zeit, dass ich das noch mal
klarer sage, was ich will?" Oder „Hab
ich eigentlich mittlerweile genug
Informationen, um zu akzeptieren, was
diese Person oder diese Beziehung mir
wirklich anbieten kann und was nicht?
Wo kommt sie an ihre Grenzen?"
So, und das ist manchmal eben der Moment,
der unbequem ist, weil dann müssen wir uns
die Wahrheit mal unserer
Beziehungsrealität anschauen und
müssen mutig sein, diese Wahrheit auch
mal zu spüren und auszuhalten, ohne
und das ist eben der wichtige Punkt.
Bitte, bitte, bitte, bitte
Ich würd dich gerne von
einer Schleife abhalten.
Und diese Schleife ist: Wir gucken uns das
so'n kleines bisschen an und dann merken
wir, ah, der möchte nicht mitziehen,
aber wir sind ja schon so lange zusammen
und wir haben ja auch Kinder oder wir
haben'n gemeinsames Business oder es ist
ja jetzt schon so lang und ich bin ja
jetzt schon so alt und dann fallen immer
ja tausend Gründe ein, warum man jetzt an
dieser Situation nichts rütteln sollte.
Und dann ist es plötzlich so viel leichter
zu sagen: "Ach, so schlimm ist es ja
eigentlich gar nicht und sollte ich mich
nicht einfach mit dem zufriedengeben, was
ich habe?" So andere Leute, den-denkst
du vielleicht an irgend'ne Freundin,
sagen: "Ja, die ist alleine, ist noch
schlimmer." Und dann bleiben wir in einer
Beziehung stecken und damit in einem
Leben stecken, was einfach so weit weg
von dem ist, was A für dich möglich ist
und was auch B, wenn du ganz ehrlich
bist, nicht das sein soll, was du bis
zum Rest deines Lebens einfach mitnimmst.
Weil ich bin in diesem Moment immer,
ich weiß, dass wir diese-- sehr viele
von uns drehen diese Runde noch mal und
sagen: "Na gut, dann tu ich jetzt einfach
mal so, so ich mach meine Augen wieder
zu." Sexuelles Erwachen ist vorbei.
Wir machen die Augen wieder zu.
Wir tun wieder so, als wären würden
wir auch schlafen und nicht gemerkt
haben, dass das, was wir hier haben,
eigentlich totaler Selbstbetrug ist.
Problem ist nur, wenn du einmal
wach bist, wirst du wach.
Es wird wieder um die Ecke kommen.
I promise you.
Also kannst du auch überlegen, ob du
dir die Runde jetzt gönnst oder nicht.
Weil am Ende des Tages ist hier wieder
ein Moment, wo du entscheiden kannst, aber
auch musst: Was bin ich mir selber wert?
Was möchte ich mir beweisen?
Also möchte ich sein die Person, die immer
sich selber an letzte Stelle setzt, die
sich aufgibt, die sich aufopfert, die
sich verlässt, die sich vernachlässigt?
Oder möchte ich, und das habe ich
letztens wirklich so klar auch einer
sehr, sehr engen Person von mir
gesagt, habe ich gesagt: "Okay, wer
möchtest du für dich selber sein?"
Wenn du deinen Eltern Teil wärst, und das
sind wir alle füreinand, für uns selbst.
Wir sind die Eltern, die wir nie hatten.
Wir sind die, die wirklich all
das für uns tun können, was
wir alles nicht erlebt haben.
Wir sind die, die für uns da sind.
Wir sind die, die uns nicht im Stich
lassen und die, die so nach dem Motto, ich
sag immer so: "I, you've always got me."
Ich hab mich immer selbst.
So, ich bin da bis zum fucking Ende
meines Lebens und wahrscheinlich
darüber hinaus, bis ins nächste Leben
und da dann auch noch und so weiter.
Ich will die Person sein,
die für mich da ist.
Ich will nicht mich selber aufgeben
und mich selber verraten, mich im
Stich lassen, nur damit ich nicht
die Angst oder die Möglichkeit spüren
muss, was ist, wenn ich alleine bin.
Weil dazu müssen wir eine Beziehung
mit uns aufbauen, damit es okay ist.
Ne, ansonsten, wenn das Gefühl ist,
da ist nichts, weil ich nicht da bin
für mich, dann falle ich ins Nichts.
Aber wir können diese Beziehung
zu uns aufbauen, sodass da
nie ein Ins-Nichts-Fallen ist.
Weil es ist nicht ein Ins-Nichts-Fallen,
aber es heißt in einem Song so schön: Wir
müssen für einen Moment fallen, bis es
uns entweder auffängt oder wir fliegen.
Ne?
Und dieser Moment des freien Falls,
der ist einfach super scary, sodass
wir dann manchmal einfach sagen: "Ne,
dann mache ich es lieber gar nicht."
Aber das ist fucking Selbstverrat.
Let's not do that.
So, da ist so viel möglich.
Ich sehe das so krass in der, in den
Menschen, mit denen ich da gerade
arbeite, wie viel sich da verändert,
wie viel da plötzlich möglich wird
und was eben, wie gesagt, sich nicht
nur auf deine Sexualität auswirkt.
Das ist ja nicht nur dieser Bereich.
Das ist ja dann ein Für-sich-Einstehen
in jeglicher Form und
Lebendigkeit in jeglicher Form.
Und wofür sind wir denn hier, wenn
nicht dafür, dass uns dieses wertvolle
Leben, was uns gegeben wurde, auch
wirklich ausfüllen mit einem Leben,
was sich wirklich gut anfühlt für
dich und nicht für alle anderen.
So, das heißt, wir sind erst mal
an Phase zwei: Reality Check.
Und das ist erst mal nur Reality Check.
Und da gehört, wie gesagt, eher
Trauerarbeit dazu, als jetzt schon
wahnsinnig viele Entscheidungen und,
und sozusagen, ähm, nächste Schritte
zu gehen, sondern hier geht's einfach
erst mal so: Wie fühlt denn sich das an,
wenn ich merke: Oh, mein Gegenüber will
nicht, versteht zwar, aber will nicht.
Weil das ist eine super, super
schmerzhafte Erfahrung und manchmal ist es
wichtig, dass wir die fühlen, um dann zum
Ausdruck bringen zu können beim Gegenüber:
Das fühlt sich richtig scheiße an.
Und dann passiert manchmal noch
was, aber eben nicht garantiert.
Wir machen das nicht als ein Umzu,
so nach dem Motto: Ich, ich fühle
jetzt hier den Schmerz, damit
endlich, äh, XY hier mit mir mitzieht.
Es ist alles Teil deiner Reise.
Das ist alles, was du für dich machst,
damit es dir besser geht, damit du
mehr in deine Lebendigkeit und deine
Authentizität kommst und näher an ein
Leben, was sich wirklich nach einem
"Fuck yes" anfühlt, ganz unabhängig
davon, wer dieses Leben mit dir teilt.
Und dann kommt eben die dritte, der
dritt, die dritte Stufe sozusagen
von unserer Entwicklungsreise.
Und das ist jetzt, die Vision zu
entwickeln: Was willst du denn für dich?
Und eben nicht zu fragen so: Wie krieg
ich jetzt mit der Person, mit der
ich jetzt gerade bin, besseren Sex?
Sondern erst mal mit
sich selber klar zu haben
Bin ich bereit, den Rest meines Lebens
auf diese Art von Erfahrung zu verzichten?
Und wenn nein
Dann wirklich zu sagen: "Dann
nehme ich das jetzt hier ernst.
Dann gehe ich jetzt dafür los."
Und eben zu wissen, mein sexuelles
Erwachen und meine sexuelle
Zurückeroberung meiner erotischen Welt
Hängt, hängt, ist von niemandem abhängig.
Niemand kann dich darin einschränken.
Kein Partner dieser Welt
entscheidet darüber, dass du
daran wachsen darfst oder nicht
Und du bist nicht alleine.
Viele, viele Frauen, teilweise auch
Männer mit 50, 60, 70 und älter
beschäftigt genau diese Frage,
beschäftigt genau diese Reise, sind
alle auf unterschiedlichen Metern von
diesem Weg, den wir gerade hier zeichnen
Und ja, die Schritte
machen manchmal Angst.
Fuck yes.
Aber bei dem zu bleiben, was du
hast, is not an option anymore
Und das Schöne ist aber, wir müssen
nirgendswo hingehen, niemanden
verlassen, bevor wir nicht selber da
sind und sozusagen uns selber haben.
Und wie gesagt, manchmal,
manchmal, manchmal
kommt ja der Mensch, mit dem wir
diese Reise gemeinsam machen gehen,
gemeinsam gehen und machen können.
So rum.
Und dann geht's halt um ganz, ganz
wundervolle Reisen miteinander.
Darum zum Beispiel erotisch
emotionale Sicherheit zu lernen.
Wie können wir uns gegenseitig das Gefühl
geben, wirklich voll nackt sein zu können?
Also nicht nur physisch, sondern
auch emotional, energetisch.
Wie können wir uns sicher
fühlen, miteinander
auszusprechen, was wir brauchen?
Oder Nein zu sagen, wenn
ich irgendwas nicht will
Und wie können wir uns vor allem
sicher genug miteinander fühlen,
dass wir auch unsere unangepassteren
Teile rausbringen können, die, die
wild sind, die schamlos sind, die
sich wirklich trauen, auch zu sagen,
was wir alles so für Fantasien haben.
Und da fängt's an, richtig
spannend zu werden.
Das ist der Moment, wo die Leute
dann richtig aufblühen miteinander
und wo ihr dann richtig, richtig
tolle Sachen miteinander erlebt.
Und da wird dann wirklich, da wird das
Leben richtig spannend und da wird's auch
toll, miteinander diese Reise zu machen.
Aber um dahin zu kommen, diese
Sicherheit aufzubauen, braucht's
halt Zeit und Intention.
Also wir müssen die Absicht
haben, dass wir das machen und
wir machen diese Arbeit zusammen.
Und da gibt's ein paar Tools,
die man nutzen kann, um
sich dabei zu unterstützen.
Aber diese Reise kann so viel Spaß
machen, wenn wir uns den Raum dafür
geben und wenn beide dafür ein Ja haben.
Ansonsten gehst du halt
deine Schritte für dich.
Auch da nicht zu vergessen.
Wir sind nicht darauf angewiesen,
dass jemand anders das mit uns läuft,
aber es ist schön, wenn das passiert.
Und manchmal lernen wir dann
überhaupt erst mal, warum
wollen wir denn überhaupt Sex?
Vielleicht geht's eigentlich darum,
dass wir uns lebendig fühlen, wenn
wir Sex haben oder dass wir uns total
begehrt fühlen wollen oder dass wir
uns besser spüren, wenn wir Sex haben.
Oder dass wir endlich nicht
mehr die ganze Zeit im Kopf
sind und funktionieren müssen.
Whatever it is, Sexualität ist so ein
großes Tor für so viel Transformation
außerhalb deiner Sexualität.
Aber es ist halt eins der schönsten Tore,
weil's halt einfach auch Spaß macht,
sich da zu befreien und zu explorieren
Und deshalb so als kleine,
als kleiner Hoffnungsschimmer so
ans am Ende gesetzt: Du musst nicht
darauf warten, bis dein Gegenüber
sich verändert, um deine Beziehung
zu deiner eigenen Lust aufzubauen.
Das geht, egal ob das andere
Gegenüber mitzieht oder nicht.
Du kannst lernen, deinen Körper
wirklich voll zu bewohnen, zu spüren,
deine Bedürfnisse anzuerkennen und
zu kennen überhaupt, deine Grenzen zu
setzen, deine Wünsche auszusprechen,
Wahrheit auszuhalten, auch Wahrheit
über deine Beziehung auszuhalten oder
auszuhalten, wie es sich anfühlt, wenn
du was willst und die andere Person
nicht oder die andere Person was
will, aber du nicht und diese Spannung
auszuhalten und miteinander zu navigieren.
Und das Schöne ist, daraus entstehen
manchmal eben kleine überraschende
Momente, dass sich der Partner vielleicht
doch verändert, dass die Sexualität
irgendwie von sich aus besser wird,
dass die Beziehung ehrlicher wird.
Oder dass du einfach irgendwann
diese Klarheit in dir hast, dich für
einen anderen Weg zu entscheiden.
Whatever it might be, aber die Schritte
loszulaufen, ist es allemal wert.
Allemal.
Wir müssen noch nicht das Ende
unserer Geschichte kennen, um den
ersten Schritt gehen zu können.
Und deshalb finde ich eben so wichtig,
das zu betonen, weil das hör ich so oft,
wenn Menschen bei mir Sachen lernen, ne.
Und grade auch wenn du grade zum Beispiel
Single bist, dann ist immer so: "Ja, aber
wo ist denn der richtige Mann, mit dem
ich das erleben kann, mit dem ich mich
erotisch explorieren kann und all das?"
Dann ist so, wenn deine Frage immer
mit der Be-- mit der Suche nach der
richtigen Person anfängt, limitierst
du dich so sehr, weil du-- dein, dein
Weg beginnt mit der Rückkehr zu dir
und deinem, deinem ganzen Erleben.
Und wichtigste Message: Es
ist nicht zu spät, deine Lust
kennenzulernen, egal wie alt du bist.
Und es ist nicht zu spät,
dich selber kennenzulernen und
für dich selber da zu sein.
Die Person zu sein, auf
die du immer zurückfällst.
Weil von da aus lassen sich
Beziehungen so viel leichter führen.
I fucking promise, I can
tell you from experience.
So, mein Herz.
Damit machen wir diesen kleinen
Sack mal zu und sagen damit
Wir schauen mal, was wir
damit jetzt anstellen oder
was du damit jetzt anstellst.
Weil wie du gerade gehört hast, du
kannst so tun, als hättest du das alles
nicht gehört und kannst versuchen,
die Augen wieder zuzumachen und
dann wird's sicherlich den Moment
geben, wo du sie wieder aufmachst.
Und dann sind wir wieder an dem
Punkt, wo ich dich abholen kann.
Also wenn du das Gefühl hast, irgendwas
davon hat mit dir resoniert, irgendwas
macht dir gerade noch Gedanken, für
irgendwas möchtest du Danke sagen
oder so: "Oh Manno, ich hätte--
wünschte, ich hätte das nicht gehört.
Aber es ist irgendwie gut, dass
ich's doch gehört habe." Egal, was
deine Resonanz gerade zu dieser
Folge oder dieser Doppelfolge ist,
ich würd ultra gerne von dir hören.
Schreib mir Telegram, WhatsApp,
Instagram, E-Mail, in die Kommentare,
wo auch immer dein Weg ist.
Schreib mir, meld dich bei mir.
Wir können so gerne einfach schauen,
wie ich deine Reise mit begleiten kann.
Es ist immer möglich, mit mir eins zu eins
zu arbeiten und da wirklich 'ne Journey
zu entwickeln, 'ne Reise zu entwickeln.
Oder wie schon angekündigt, du schaust
mal in die Show Notes und sagst: "Hm,
vielleicht hab ich eher Lust, dass ich
das in einer kleinen Gruppe mache mit
anderen Gleichgesinnten, wo ich mich dann
austauschen kann zu den Herausforderungen
und den Celebrations und den großen
Schritten und diesem, 'Oh mein Gott, ich
fühl mich so viel lebendiger' und das ist
alles so spannend und aufregend und neu."
Wenn du Lust hast, das nicht alleine zu
erleben und da dich einfach ein Stück
weit auch an die Hand nehmen zu lassen
und euch gegenseitig auch ein Stück
weit zu bestärken, dann schau mal in
die Show Notes, klick auf den Link, sag,
dass du Lust hättest, dabei zu sein.
Und sobald sich eine groß
genug Gruppe findet, können wir
gemeinsam diese Sa-- Reise starten.
Und wir sind wie immer nicht abhängig
davon, dass diese Gruppe zustande
kommt, denn du kannst auch immer
mit mir zu eins zu eins arbeiten.
Oder du machst es wie meine zwei
Klientinnen, die schon ganz mutig in
den More Please Playgrounds dabei sind.
Und das ist immer deine Möglichkeit,
einmal im Monat zu üben, deine Wünsche zu
spüren, dich inspirieren zu lassen, was
du eigentlich alles wollen könntest, dich
zu üben in dem dich spüren, deine Wünsche
aussprechen und empfangen und merken,
wie fucking lebendig du dadurch wirst.
Und eben auch zu sehen, wo's
noch Schwierigkeiten gibt, noch
Herausforderungen und die eben
Stück für Stück anzugehen mit
meinem Support an deiner Seite.
Also mein Herz, von Herz zu Herz, ich
wünsch dir die absolut schönste Zeit
des dich selbst Entdeckens, deine Welt
zurückerobern und dann hoffentlich eine
Sexualität erleben, die sich richtig,
rich-richtig fuck yes anfühlt, wo du
sagst: "Das geb ich nicht mehr auf."
Also ganz, ganz liebe Grüße und bis bald.