Keine Lust auf Sex – oder nur nicht auf diesen? Wenn sich Sex wie eine Pflicht anfühlt -
11.09.2026 45 min
Zusammenfassung & Show Notes
Sex fühlt sich öfter eher verpflichtend oder enttäuschend an statt lebendig, lustvoll und wie etwas, auf das du dich freust & das du genießt? Well then, let's talk, my Love.
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Diese Folge könnte mehr positive Veränderung für dich bereithalten, als du gerade ahnst. Sexual Awakening on the horizon. ❤️🔥
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
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Willst du, dass sich deine Sexualität endlich lustvoll und nährend anfühlt? Zu dir und deinen Wünschen & Bedürfnissen passt? Etwas ist, worauf du dich freust und das du genießt? Statt dass es sich wie eine Pflichtveranstaltung anfühlt, enttäuschend oder wie etwas, was du vermeidest?
Und bist du neugierig, deine erotische Lebendigkeit wieder ins Fließen zu bringen?
Dann könnte mein neuer Gruppenraum genau der richtige Ort für dich sein. 💕
Hier erfährst du mehr & kannst unverbindlich dein Interesse bekunden: https://forms.gle/CGx6vPQtDXw6MmCE6
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn ...
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn ...
- Sex für dich eher enttäuschend oder eine Pflicht als ein Vergnügen ist
- du dich fragst, warum du so selten Lust drauf hast, ob was mit dir nicht stimmt oder du "einfach nicht so sexuell bist"
- spürst, dass du dich im Sex oft noch anpasst, funktionierst oder die Bedürfnisse anderer über deine eigenen stellst
- du dich nach mehr Lust, erotischer Lebendigkeit und erfüllender Intimität sehnst
- neugierig bist, herauszufinden, wer DU erotisch eigentlich bist & was deine erotische Lebendigkeit (wieder) ins Fließen bringen würde
Darum geht's in der Folge:
✨ Keine Lust auf Sex? Was, wenn das total valide ist und nicht ein Zeichen dafür, dass mit dir was nicht stimmt oder du einfach "nicht so lustvoll" bist?
✨ Warum's sich wie eine Pflichtveranstaltung anfühlt - und was wir uns damit wirklich Fatales beibringen, wenn wir's über uns ergehen lassen
✨ Wie deine Sozialisation dein jetziges, sexuellen Erleben negativ beeinflusst hat
✨ Woran du erkennst, dass du deine Bedürfnisse übergehst, ohne es zu merken
✨ Sexuelle Unzufriedenheit nicht mehr als „normal“ akzeptieren
✨ Die Entscheidung, die alles verändern kann, wenn du mehr Lebendigkeit, Lust und Verbindung willst
✨ Keine Lust auf Sex? Was, wenn das total valide ist und nicht ein Zeichen dafür, dass mit dir was nicht stimmt oder du einfach "nicht so lustvoll" bist?
✨ Warum's sich wie eine Pflichtveranstaltung anfühlt - und was wir uns damit wirklich Fatales beibringen, wenn wir's über uns ergehen lassen
✨ Wie deine Sozialisation dein jetziges, sexuellen Erleben negativ beeinflusst hat
✨ Woran du erkennst, dass du deine Bedürfnisse übergehst, ohne es zu merken
✨ Sexuelle Unzufriedenheit nicht mehr als „normal“ akzeptieren
✨ Die Entscheidung, die alles verändern kann, wenn du mehr Lebendigkeit, Lust und Verbindung willst
Wichtigste Stichworte der Folge: sexuell unzufrieden, Pflichtsex, Selbstverlassen, weibliche Sozialisation, Sexualität, sexuelles Erwachen, Sexual Awakening, sexuelle Exploration
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"More Please" Playgrounds ❤️🔥- Von "weiß nicht genau" und "ganz okay" zu "f*ck yes, genau so!".
Deine Gelegenheit spielerisch-neugierig zu explorieren:
💖 Was du wirklich willst.
💖 Dir genau das zu erlauben.
💖 Genau danach zu fragen.
💖 Und dann in vollen Zügen schamfrei zu genießen, genau das zu erhalten.
Jedes Mal erforschen wir eine andere Wunsch-Facette, sodass dein Spektrum an Dingen, die du wollen kannst und darfst, sich Stück für Stück erweitert. Und du vielleicht Wünsche entdeckst, die dir gar nicht bewusst waren, aber dein Schlüssel zu "verboten" viel Lebendigkeit und so viel mehr "F*ck Yes"-Momenten sind ❤️🔥
Hier findest du die aktuellen Termine (inkl. der Online-Workshops zum Reinschnuppern):
https://www.eventbrite.com/cc/more-please-playgrounds-4856228
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Lass uns herausfinden, was DU wirklich willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen und dir nicht mehr länger selbst im Weg zu stehen.🔥
Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
Alle Infos dazu, wie diese besondere Reise aussehen kann, findest du hier: https://www.machs-mit.com/einzelcoaching
Wenn du magst, buch dir einfach dein kostenloses Erstgespräch mit mir und wir lernen uns unverbindlich kennen: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
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Lasst euch von meiner Stimme durch 3 ganz besondere Stunden nur für euch leiten.
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Neugierig auf eine Explorations-Couple-Session, wo ihr tiefe Intimität & Verbindung sowie eure Bedürfnisse & Desires neugierig erforscht? Dann bucht euer kostenloses Kennenlerngespräch mit mir: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
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Hier kannst du mehr erfahren & dazukommen: https://www.machs-mit.com/telegram
💌Alternativ kannst du über meinen Newsletter auf dem Laufenden bleiben: https://www.machs-mit.com/newsletter
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Wenn du Gedanken zur Folge, Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir so so gern!
Instagram: @machs_mit
Email: hello@machs-mit.com
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Transkript
Hallo, hallo, hallo, hallo und
herzlich willkommen zu einer
neuen Folge von „Mach's mit".
Und heute wird das ziemlich wahrscheinlich
eine Doppelfolge, weil's hier richtig,
richtig viel zu sagen gibt und ich
dich auch einfach ein Stück weit
mitnehmen möchte und gleichzeitig
dir die Gelegenheit geben möchte zu
schauen: Wo kann ich dich abholen?
Also wo stehst du gerade?
Wo darf ich dich abholen und mitnehmen und
ein Stück weit auf deinem Weg begleiten?
Und ich glaub, so die wichtigste
Message, die ich dir heute mit an die
Hand geben möchte, ist rund um, wenn
du das Gefühl hast, entweder ich stecke
noch in einer Sexualität, in einer
Intimität fest, wo sich Sexualität für
mich eher wie 'ne Pflichtveranstaltung
anfühlt oder wie irgendwas, wo ich
sage, irgendwie hab ich nicht so
richtig Lust da drauf, wo vielleicht
sogar schon mal die Frage in deinem
Kopf aufgetaucht ist: Bin ich asexuell?
Hab ich einfach keine Lust mehr?
Wenn das noch ist, wo du gerade
bist, dann ist auf jeden Fall
die heutige Folge bestimmt eine
ganz, ganz wichtige für dich.
Und gleichzeitig, wenn du für dich
schon irgendwie erkannt hast: Hey,
irgendwie ist da mehr möglich.
Ich weiß, dass das, was da gerade an
Sexualität und Intimität bisher in meinem
Leben vielleicht auch stattgefunden
hat oder immer noch stattfindet,
das ist irgendwie nicht das Ganze.
Das ist nicht das, was möglich ist.
Und wenn du eigentlich für dich
gerade auf dem Weg bist, ich möchte
meine eigene erotische Welt wieder
zurückerobern und vielleicht überhaupt
mal kennenlernen und gucken Ja, was
ist denn eigentlich möglich für mich?
Und wenn du gleichzeitig aber weißt,
ja, wie soll denn das eigentlich
innerhalb des bestehenden vielleicht
Beziehungskonstrukts oder mit
den Menschen, die du bisher so
getroffen hast, möglich sein?
Also wenn bei dir irgendwie so ein
bisschen diese Frage auftaucht von,
ja, jetzt hab ich schon irgendwie
gemerkt, an mir liegt's nicht und es
gibt eine andere Art von Sexualität, die
vielleicht viel mehr mir entspricht und
die mir viel mehr Spaß machen könnte.
Da ist also mehr draußen möglich, aber
where the fuck and how the fuck soll ich
das irgendwie finden und möglich machen?
Dann ist auf jeden Fall auch diese
Doppelfolge genau das Richtige für dich.
Ich glaube, dass ganz, ganz
vielen Menschen das so geht.
Ich hab mittlerweile in den letzten
Wochen mehrere Gespräche, mehrere
Erstgespräche mit ganz, ganz wundervollen
Frauen gehabt, die alle dieselbe
Geschichte hatten und dachte, das
kann doch kein Zufall sein, dass das
jetzt hier gerade so als Thema kommt.
Deshalb greif ich's auf und mach's
für die anderen Menschen und natürlich
auch für diese wundervollen Frauen,
die auch schon sich gemeldet haben bei
mir, noch mal greifbarer, hoffentlich
auch, mmh, eine, einen guten Ausblick
auf die Zukunft und was möglich ist.
Also wie kriegen wir das jetzt hin?
Wie kriegen wir da wieder die
Kurve in Anführungsstrichen?
Und ich glaube auch ganz ehrlich, ich
hab mittlerweile so viele Mamas, die
sozusagen meine Mama-Alter sind, ähm, in
meinem Umfeld, eben durch die Freundinnen
meiner Mutter und so weiter, die alle
'ne ähnliche Geschichte erzählen.
Nämlich irgendwie so 'ne Geschichte
von, ach, Sexualität ist mir
irgendwie gar nicht mehr so wichtig
und ach nee, mit den Männern hab
ich auch irgendwie abgeschlossen.
Und da ist so'n, so 'ne Resignation
teilweise in einer bestimmten
Generation und die muss nicht da sein.
Da ist so, so, so, so viel
möglich und gleichzeitig können
wir heute ganz viel erkennen.
Also damit herzlich willkommen.
Lass mich dich mal ein Stück des
Weges an die Hand nehmen, begleiten
und ein bisschen da reingucken in
was ist denn da eigentlich das Thema?
Warum haben wir denn irgendwie das Gefühl,
dass wir keine Lust mehr haben auf Sex?
Oder dass Sexualität irgendwie,
ja, nicht so das Gelbe vom Ei ist?
Oder was machen wir, wenn wir schon
erkannt haben, woran das vielleicht
liegt und wissen aber nicht so genau,
ja, was mache ich denn damit jetzt?
Wie kriege ich denn das jetzt erforscht?
Also step by step.
Wir gehen mal Schritt für Schritt vor.
Also
Bevor wir überhaupt über das Thema
sexuelles Erwachen sprechen, was
im Endeffekt vielleicht heute
der erste Schritt für dich ist.
Wenn du da schon bist, bleib bei mir.
Wir gehen ein kleines bisschen
trotzdem auch diesen Weg zusammen.
Vielleicht kannst du ja hier
und da auch schon 'n paar
wichtige Erkenntnisse rausnehmen.
Warum bin ich überhaupt in dieser
Situation gelandet und was ist jetzt
wichtig für mich zu erkennen, damit
ich auch daran eben was verändern kann?
Also ich glaub, das Allerwichtigste,
was wir uns erst mal vor Augen führen
dürfen, ist, dass wir, grade wenn wir
weiblich sozialisiert werden, ganz,
ganz viele Jahrzehnte lang bestimmte
Nachrichten, bestimmte Ideen in den Kopf
gesetzt bekommen durch alle Bank weg, ne.
Also von wie wir aufgezogen werden von
unseren Eltern oder eben den Menschen,
die für unsere Pflege zuständig waren,
dann hin zu unserer ganzen größeren
Familie, den Verwandten, Bekannten und
so weiter, unseren Peer Groups, also
den Menschen, mit denen wir uns umgeben
haben in der Schule, in Studium, Beruf,
Ausbildung und so weiter und dann eben
auch natürlich die Menschen, mit denen
wir in Partnerinnen-schaften waren oder
auch teilweise noch sind Und das, was wir
halt immer wieder sehen, damit erzähle
ich vielleicht nichts Neues, ist, dass
gerade weiblich sozialisierte Menschen und
nur für den Fall, dass du dich nicht als
weiblich sozialisiert identifizierst, das
ist trotzdem relevant für dich und wichtig
für dich, weil auch du kannst natürlich,
selbst wenn du männlich sozialisiert
worden bist, deine ganzen Imprints und
Konditionierungen bekommen haben, ne?
Und gerade darauf möchte ich
auch heute ein bisschen eingehen.
Also stay with me.
Ich gehe nur immer mal als Allererstes auf
die „Frauenseite" in Anführungsstrichen,
also weiblich sozialisierte Menschenseite
ein, weil das genau die Menschen waren,
die sich in den letzten Wochen bei mir
gemeldet haben mit immer demselben Thema.
Das fand ich eben so spannend.
Das heißt, wenn wir uns mal angucken,
was so unsere Konditionierung ist, also
was lernen wir so im Alltag durch die
Dinge, die uns vorgelebt werden, aber
auch durch die Dinge, die entweder
belohnt werden, also wo wir Lob bekommen,
wo wir Zuspruch bekommen, aber auch
da, wo wir sozusagen bestraft werden
oder eben nicht das bekommen, was wir
wollen, weil auch so lernen wir als
Kinder natürlich ganz schnell, was
ist erlaubt, was ist nicht erlaubt?
Womit kann ich Liebe bekommen,
Anerkennung bekommen, Aufmerksamkeit
bekommen und womit wird sie mir entzogen
oder wofür werde ich sogar bestraft?
Und was wir eben sehen, gerade bei
weiblich sozialisierten Menschen,
ist ein Gefallenwollen, ne.
Dieses Fürsorgliche, Angepasste.
Das ist das, wofür wir ganz viel
Aufmerksamkeit und Liebe bekommen.
Ja, also so dieses: Wenn du so bist, wie
ich das gern hätte und das gilt ja in dem
Fall nicht nur für weiblich sozialisierte
Menschen, sondern leider ja sehr durch
die Bank hinweg, dass wir in unserer
Erziehung oft ja in den zumindest-- Jetzt
langsam wird's, glaube ich, progressiver,
was ich zumindest so in meinem Umfeld
sehe, aber lange, lange geht's ja immer
darum: Wie kann ich den Eltern gefallen?
Wie kann ich möglichst kein
anstrengendes Kind sein, ja?
Was aber wir dadurch lernen, ist, dass ich
mit meinen Bedürfnissen und den Dingen,
die ich so toll finde und das, was mich
auch vielleicht lebendig macht und was
mich auch ausmacht, eben immer sch--
mehr weg, was weggeschnitten wird, ne.
Sodass es dann irgendwann so ist, wie
du mich gerne hast, weil wir-- wo wir
natürlich aber eben auch im Hinterkopf
behalten dürfen, nur weil mir jemand
sagt, dass ich zum Beispiel zu laut bin
oder zu forsch bin oder zu egoistisch
bin oder was auch immer, heißt ja nicht,
noch lange nicht, dass das eine Wahrheit
ist, sondern das ist manchmal einfach
auch die nicht erlaubte Instanz in den
Menschen, die dir da deine Erziehung
geben, dass die sagen: "So, wie kann
sich dieses Kind rausnehmen, das, was
ich mir hier nicht rausnehmen darf?"
Das heißt, das, wos wir selber noch
nicht in uns befreit haben, geben wir
natürlich sehr oft eben auch weiter
an unsere Kinder als Limitierungen.
Das heißt, wir kommen mit 'nem sehr engen
Korsett in-- aus unserer Kindheit heraus,
ja, und haben im Prinzip diesen Gedanken
von: Auf tausend verschiedene Arten
wurde und wird mir weiterhin vermittelt,
ich als weiblich sozialisierter Mensch
soll andere glücklich machen, dann
bekomme ich Liebe, Aufmerksamkeit,
Schutz, je nachdem, in welcher, ja, in
welcher Situation wir uns auch befinden.
Und entsprechend ist die Orientierung
ja immer sehr auf den anderen Menschen.
Und in dem Fall, wenn wir über
Partner:innenschaften sprechen,
eben auf unser, unsern Herzmenschen,
den Menschen uns gegenüber.
Ja.
Und was ich aber eben auch sehr oft
grade so in den Bereichen, so wenn, wenn
ich so auf die Menschen gucke, die sich
bei mir gemeldet haben, ist alles so
was, die so fünfzig, sechzig aufwärts
im, im Altersdurchschnitt sozusagen.
Da ist superviel auch immer noch
dieses Denken geprägt worden
von: Ich muss verfügbar sein.
Ich muss Das, was da sozusagen von mir
verlangt wird, geben, ja, weil das ist
meine Sicherheit, um sicherstellen zu
können, dass du mich nicht verlässt.
Ich will nicht in Scham oder möchte
nicht in deinen, möchte nicht
deinem Frust ausgeliefert sein.
Und dann kommen eben solche Zustände
zustande, wie zum Beispiel eine Frau mir
letztens erzählt hat, dass sie gesagt
hat: "Ja, Sex fühlt sich für mich an
wie eine Pflichtveranstaltung." Und
sehr oft, sagte sie, geht sie raus mit
dem Gefühl, benutzt worden zu sein.
Und
das muss erst mal sacken.
Das ist ein beschissenes Gefühl.
Das ist nicht, wie Sexualität
funktionieren soll.
Das ist nicht, wie wir uns fühlen
sollen, wenn es um Sexualität geht.
Aber wir machen das ganz oft zu diesem,
zu dieser Pflichtveranstaltung, zu
einer Aufgabe der Beziehungspflege.
Und ich meine, da nehme ich mich selber
nicht aus, dass auch ich natürlich
geprägt worden bin in Bezug auf, oh,
eine aktive, gesunde Sexualität be--
gehört zu einer gesunden Beziehung dazu.
Das heißt sofort, wenn, wenn Sexualität
oder Intimität sich verändert oder
gerade nicht zur Verfügung steht in
der Form, wie man's kannte, fragt
man sich sofort: Ist was falsch?
Oh mein Gott, was passiert jetzt, ja?
Zum Glück hab ich für mich ein bisschen
mehr den Abstand gefunden, das nicht
zu einem Problem machen zu müssen, ja.
Also merke aber trotzdem, dass wir,
dass wir trotzdem immer mal wieder auch
diese Gespräche dann führen dürfen.
Ich habe zum Beispiel jetzt gerade eine
sehr, sehr emotional herausfordernde Zeit,
die auch energetisch bei mir ganz schön
viel abverlangt und das beeinträchtigt
selbstverständlich meine Libido.
Und das ist aber kein Problem, wenn wir
kein Problem daraus machen, sondern dann
müssen wir halt schauen, okay, fehlt
der anderen Person dadurch was, dass ich
einfach sage: "Ey, bei mir ist gerade
anderes wichtiger als das. Ich komme
gerade nicht so schnell sozusagen in die
Lust, wie ich sonst bin." Das heißt, es
bräuchte vielleicht einen anderen Rahmen,
es braucht ein anderes-- erst mal anderen
Dingen Raum geben, damit dann dafür
auch Raum in mir entstehen kann, ne.
Also es braucht vielleicht eine
andere Langsamkeit, es braucht
eine andere Präsenz und so weiter.
Das heißt, da verändern sich Dinge und
wir dürfen halt immer wieder schauen: Hab
ich nur keine Lust und keine Energie für
die Art von Sex, die ich bisher erlebt
hab oder einfach grundsätzlich nicht?
Und meistens ist es eher das Erste.
Das heißt, ja, Sexualität ist
eine Form der Kommunikation,
die wir miteinander haben.
Das ist eine Form der Intimität, die
wir miteinander haben und kann uns
ganz, ganz viele Dinge geben, die
wir wahrscheinlich auf keine andere
Art und Weise erreichen können.
Dazu gleich noch mal ein bisschen mehr.
Aber
Wenn wir sofort denken, ich bin
jemand anderem Sex schuldig, dann
haben wir 'ne ziemlich beschissene
Ausgangssituation, weil dann ist
ja der freie Wille und das ich kann
entscheiden, wann ich das möchte, wie
ich das möchte, irgendwie nicht mehr da.
Und das, was ich vor allem sehr, sehr
Problematisch finde, wenn ich mir die
Gespräche an-anhöre sozusagen, die ich
geführt habe und auch so in mein Umfeld
lausche, in die Freund:innenschaften
meiner Mama lausche, dann hör ich
halt ganz viel so diese Normalisierung
von sexueller Unzufriedenheit, von
diesem: "Na ja, es gefällt mir halt
nicht so sehr" oder "Es ist nicht so
ganz das, was ich will", oder "Ich
komme halt nicht", oder ist halt
irgendwie ein Rein-raus-fertig-Spiel.
Oder, ne, je nachdem auch, wie die eigenen
Bedürfnisse sind, wie gut man die auch
schon selber kennt, zu sagen: "Na ja,
so richtig auf meine Bedürfnisse wird
nicht Rücksicht genommen." Ich hatte zum
Beispiel eine Frau, die gesagt hat: "Ich
merke, dass ich eigentlich viel langsamer
bin, viel, viel mehr Langsamkeit brauche.
Für den Partner war das ein Problem."
Denke ich mir so: "Ja, ist ja spannend.
Warum ist das ein Problem?" Da
können wir ja neugierig werden,
weil an sich ist das total normal.
Je älter wir werden, umso mehr,
aber einfach auch grundsätzlich, die
weibliche Sexualität funktioniert
anders als die männliche
Sozialität, äh, ähm, Sexualität, ne.
Ich habe das vielleicht schon
ein paar Mal hier erwähnt.
Man macht immer so gerne dieses,
diesen Vergleich, um das eindrücklich
zu machen: Weibliche Sexualität
wie Wasser auf 'nem Kochtopf, in
'nem Kochtopf auf 'ner Herdplatte.
Wird langsam warm, braucht einen
Moment, bis es warm ist, aber dann
hält es auch die Energie sehr gut.
Das heißt aber, wir
müssen uns Zeit nehmen.
Das sind genau diese Dinge, die wir
jetzt immer als Vorspiel bezeichnen,
als wäre das noch nicht Teil des
Spielens, sondern haben das Gefühl,
ich muss jetzt erst mal hier irgendwas
leisten, damit ich dann kann, anstatt
halt zu verstehen, dass all das zu
der Intimität und Sexualität gehört.
Aber auch das ist halt einfach ein Bild,
was sehr pornomäßig und einfach auch
Mainstream-Media-mäßig geprägt wurde.
Weil wenn wir uns mal daran erinnern
und mal schauen, selbst wenn wir keine
großen Porno-Imprints haben, ja, also
wenn wir nicht viel geguckt haben in
diese Richtung, dann sehe ich ja als
andere Gelegenheit, wo ich lernen
kann, wie Sexualität aussieht, nur eine
einzige Sache, nämlich Serien und Filme.
Und da ist es ja gefühlt auch so, die
beiden finden sich hot, dann siehst
du den Schnitt, er drückt sie gegen
den Türrahmen, sie knutschen ganz
hot, dann fliegen die Klamotten und
ins NullKomma nichts sind die, äh, im
Intercourse, Penis in Vagina, los geht's.
Und dann ein paar Sekunden später haben
sie alle, sind sie alle glücklich und
liegen nebeneinander verschwitzt im Bett.
Dass das aber ferner von jeglicher
Realität ist, wie Sexualität aussieht,
dass wir aber dann halt diesem Ding
hinterherjagen und sagen: "Ja, so muss es
ja aussehen und nur wenn's so ist, ist es
richtig", ist irgendwie vorprogrammiert,
dass wir uns dann nicht so gut fühlen,
wenn's dann eben nicht so läuft, sondern
so, wie die Realität halt aussieht.
Das heißt, ich mag das
einmal kurz aufgreifen, ne.
Wenn wir uns nehmen: Hey, ich als weiblich
sozialisierte Person lerne, meine Aufgabe
ist Fürsorge, meine Aufgabe ist Gefallen,
meine Aufgabe ist Verfügbarkeit, meine
Aufgabe ist, Beziehungen zu pflegen und in
diesem Sinne verfügbar zu sein, wenn mein
Partner mit mir irgendwas haben möchte.
Ja?
Weil wir eben auch noch mal im Kopf
behalten dürfen, ne, ich will weder
den Frust haben, den dann mein
Gegenüber vielleicht empfindet.
Ich möchte auch nicht mich schämen,
dass ich das Gefühl habe, ich
bin nicht lustvoll genug oder
nicht, ne, irgendwas genug.
Ich möchte auch nicht die Angst
haben, verlassen zu werden, weil
ich jetzt nicht verfügbar genug war.
Also zu viele Gründe, die wir uns
einfallen lassen, warum es okay
sein könnte, einfach Sexualität
als Pflichtprogramm mitzumachen.
Das, was aber in dem Moment total fehlt
und was ich hier einfach schon mal
so ein bisschen reinstreuen möchte,
ist halt, Sexualität ist eigentlich
eine Form des Selbstausdrucks.
Es ist eigentlich das, wo du dich
fühlen kannst: Was brauche ich gerade?
Wie geht's mir gerade?
Wie geht's uns gerade?
Wie wollen wir uns gerade
miteinander in den Ausdruck bringen?
Eigentlich ist da eine Möglichkeit, sich
selber unfassbar schön kennenzulernen
und einander auf einer Ebene zu
begegnen, die wir normalerweise
eben in, außerhalb unseres Lebens
im Bett sozusagen gar nicht haben.
Nämlich, das ist, das sind die Momente,
wo wir komplett präsent miteinander sein
können, wo wir verletzlich sein können,
wo wir nackt im wahrsten Sinne sind.
Ja, also wo wir uns nicht mehr mit den
ganzen Schutzpanzern und dem ganzen
Bla bla, das wir im Kopf so haben,
begegnen, sondern uns wirklich Haut
zu Haut, Herz zu Herz begegnen können.
Und das ist die in meiner Welt bisher
erlebte tiefste Möglichkeit, sich
miteinander zu verbinden und aber auch
mit dir selbst in Verbindung zu kommen.
Also ich hab teilweise schon mein Herz so
aufblühen gespürt und so mich, ach, voll
und erfüllt gefühlt in Momenten, wo ich
mit, mit meiner Partnerperson intim war,
wo ich einfach gemerkt hab, so: Selbst
wenn es meinem Gegenüber gerade nicht so
geht, bin ich gerade extrem nah mit mir.
Und wenn du dann halt noch in die Augen
von jemandem schaust und siehst, okay,
der anderen Person geht's auch gerade
so, wie viel schöner kann das denn sein?
Und dann bin ich in diesem Moment
eben nicht mehr einfach irgendwie
Le-Wegesgefährtin oder vielleicht in
manchen Fällen von euch Elternteil, der
funktionierende Erwachsene, der irgendwie
Managing Life versucht hinzukriegen,
sondern in dem Moment bin ich Geliebte,
bin ich, bin ich Mensch, der mit dir
gemeinsam gerade fühlt und da ist und
wir sind irgendwie separat und doch eins.
So, das kann Sexualität sein.
Und das ist ganz oft das, was die Leute,
die mit mir in Kontakt kommen, durch meine
Podcast-Folgen und so weiter anfangen
zu lernen und zu, zu spüren auch, weil
ich weiß für mich ganz genau, wenn ich
jetzt, ich denke mal, müsste ich kurz
überlegen, aber vielleicht irgendwie
acht oder zehn Jahre zurückdenke, da
war ich in einer Langzeitbeziehung,
wo ich irgendwann in mir gespürt hab:
"Das kann's doch wohl nicht sein."
Das ist noch nicht-- Also irgendwas
in mir wusste, obwohl ich's noch nicht
erlebt hatte bis zu diesem Zeitpunkt,
irgendwas in mir wusste, mehr ist
möglich und ich will nicht mein Leben
lang in dieser Beziehung so stecken
bleiben, wie wir jetzt gerade sind.
Ich möchte nicht, dass das mein, mein,
meine Erfahrung rund Sexualität und
Intimität bis zu meinem Lebensende bleibt.
Und das war 'n Mensch, mit dem hätte
ich mir vorstellen können, bis zu meinem
Lebensende zusammenbleiben zu können.
Aber nicht unter der Prämisse, dass das,
was da an Sexualität mein Erleben war,
mein Für-immer-Erleben gewesen wäre.
Das heißt, ich hab für mich angefangen,
genau das zu machen, was ich auch dir
ganz herzlichst ans Herz legen möchte.
Aber dazu gleich noch
mal 'n bisschen mehr.
Aber was ich angefangen hab, ist, mit
mir selber meine Verbindung aufzubauen,
zu gucken: Was will ich denn eigentlich?
Was ist denn überhaupt möglich?
Was macht mich denn neugierig?
Wo geht denn in mir was an, ne?
Das ist ja auch am Ende genau das,
wof-wodurch zum Beispiel meine
More-Please-Playgrounds leben.
Dieses Kribbeln an uns, diese
Neugier in uns, dieses Wissen, da ist
irgendwie mehr möglich und ich will
das für mich erleben und erfahren.
Und das heißt, das, was ganz oft
die Menschen brauchen und vielleicht
auch du brauchst, wenn du das Gefühl
hast, der Sex, den ich gerade habe,
gefällt mir nicht, der ist für
mich eher 'ne Pflichtveranstaltung.
Wenn's vorbei ist, bin ich froh.
Wenn ich dabei mal gekommen bin, ist
das auch ganz, ganz großer Partymoment
und du irgendwie das Gefühl hast, so
Muss man mich schon ein bisschen doll
überzeugen, damit ich darauf Lust habe
und da irgendwie in Stimmung komme.
Wenn das deine aktuelle Realität noch
ist, dann ist meine Einladung, einmal
zu verstehen: „Aha, wahrscheinlich
habe ich nie eine Beziehung zu
meiner eigenen Sexualität aufgebaut,
sondern immer nur meine Beziehung
zur Sexualität meines Gegenübers.
Was möchtest du?
Was brauchst du?
Was geht mit dir?
Anstatt, also was geht mit dir zusammen?
Also nicht, was geht mit dir,
sondern: Was ist mit dir möglich?
Das ist dann meine kleine Kugel, in der
ich mich bewegen kann und darüber hinaus
wird gar nicht gedacht, weil es ist ja
schon der limitierte Rahmen gegeben.
Und so muss es eben nicht sein,
so muss es auch nicht bleiben.
Weil das, was ich wirklich einmal
hier ganz, ganz krass betonen möchte:
Wenn wir uns zu Sex zwingen, den wir
eigentlich nicht haben wollen – und das
ist ganz, ganz oft die erste Frage, die
ich den Frauen stelle, die sich bei mir
melden, dass ich frage: „Hast du schon
jemals Sex erlebt, den du toll fandest?"
Und sehr, sehr oft bekomme ich die
Antwort: „Nein." Und dann, dann
sage ich danach immer: „Und ist
es dann eine Verwunderung, dass
du dann keine Lust auf Sex hast?
Weil was wäre denn sozusagen wollenswert?
Du hast ja noch gar nichts
erlebt, was wollenswert wäre.
Also woher soll die Lust kommen, wenn dir
bisher irgendwie nur was angeboten wurde,
das wäre ungefähr so wie, dir bietet
ständig jemand was Ekliges zu essen an
und dann sagst du: „Ja, also gut, beim
Essen ist es vielleicht ein bisschen
schwierig, weil wir haben so einen
Grundbedarf, dass wir sagen, ich muss
schon was essen, sonst verhungern wir ja.
Bei Sexualität ist das
ein bisschen anders.
Wir merken nicht so sehr das
Verhungern, was da passiert, aber
dazu gleich ein bisschen mehr.
Aber nur, um mal ein bisschen
in der Idee zu bleiben.
Natürlich habe ich dann nicht
so wahnsinnig viel Bock auf das
Essen, was du mir anbietest,
und dann mache ich einfach meine
Grundversorgung und dann ist auch gut.
Aber wenn du mir mal was-- Wenn ich
mal wirklich was Leckeres erlebt
habe, wenn ich was erlebt habe, was
ich richtig, richtig toll finde,
dann habe ich auch mehr Lust darauf.
Aber wenn es immer ein großer Kraftakt
ist und ich da irgendwie wahnsinnig
viel tun muss, dass es irgendwie nur
ansatzweise schön wird, dann habe
ich natürlich keine Lust auf Sex.
Aber wenn ich keine Lust auf den Sex
habe, der mir angeboten wird und ich
mich aber trotzdem dazu zwinge, weil
ich Angst habe, ne, dass ich verlassen
werde, weil ich keine Lust habe auf die
Konfrontation, dann bringen wir unserem
Körper etwas ganz Schreckliches bei,
nämlich: Der Sex ist nicht für mich.
Meine Lust, mein Vergnügen spielen keine
oder nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Und dann sind wir im Klassiker der
weiblich sozialisierten Menschen Das
ist das, was wir auch dann im Rahmen
der sexuellen Befreiung und Liberation
immer wieder als Thema gesehen haben.
Über die Jahrzehnte und Jahrhunderte
gefühlt wahrscheinlich hinweg, nämlich
das Zurückerobern von Sexualität ist
nicht nur für dein Gegenüber, ist nicht
nur für den Mann, ist auch für dich.
Wenn ein Mensch nur Spaß hat am
Sex und die andere Person nicht,
dann ist das kein Sex worth having.
Full Stop.
Und Sex ist auch kein Service.
Es ist nicht was, was wir
für jemand anders machen.
Also eine Pflichtveranstaltung.
Wenn in dir das Gefühl da ist, es ist
eine Pflichtveranstaltung, dann ist es
der Moment, mal innezuhalten und sich
zu fragen: What the fuck mach ich hier
eigentlich, wenn ich nur mitmache, wenn
Sexualität mir passiert, anstatt ich
das aktiv mitentscheide, wenn ich's
womöglich noch über mich ergehen lasse,
wenn ich womöglich noch irgendwas fake,
damit der andere Mensch sich halbwegs
gut fühlt für die, für die Per- für die
Performance, die da abgeliefert wurde.
Du tust niemandem einen Gefallen,
insbesondere nicht dir und deinem
Nervensystem, deinem Lustempfinden.
Und wenn man ganz ehrlich und groß
schaut, auch nicht deinem Leben.
Weil die Muster, die wir uns in
unserer Intimität, in Sexualität, in
Partnerinnenschaften antrainieren, die
sind nicht nur auf diesen Raum begrenzt.
Du wirst, wenn du schaust, sehen: "Aha,
wo gehe ich noch über meine Bedürfnisse?
Wo gehe ich noch über meine Grenzen?
Wo mache ich noch mit, obwohl
ich es eigentlich nicht will?
Wo weiß ich selber eigentlich
überhaupt gar nicht, was ich will?
Weil ich mich viel zu oft nur gefragt
habe, was alle anderen wollen."
Und dann als Konsequenz warum fühle
ich mich eigentlich so nicht lebendig?
Warum fühle ich mich eigentlich
so okay gut in meinem Leben?
Was macht mich eigentlich
wirklich glücklich?
Also das einfach noch mal
ganz fett unterstrichen und in
eine Box gepasst, äh, gepackt.
Wenn sich der Sex für dich wie Pflicht
anfühlt, wenn der sich unangenehm anfühlt,
wenn er sich schmerzhaft anfühlt, dann
ist da etwas wirklich ernsthaft, dass
wir uns mal drüber unterhalten müssen.
Weil dann ist dieser Sex nichts, was
du selber wählst und wollen könntest.
Und das Problem, was ich einfach noch
mal auch aufzeichnen möchte, es geht in
zwei Richtungen, weil zum einen, wenn
ich Sexualität mitmache, obwohl sie sich
für mich nicht gut anfühlt, dann hab ich
Sex unter Druck, dann hab ich Sex, den
ich verpflichtend habe und dann hab ich
Sex, weil ich mich nicht schambehaftet
oder sonst irgendwas fühlen möchte.
Das heißt aber auch, dass ich in dem
Moment immer wieder meine Grenzen und
Körpersignale übergehe, immer wieder
diese ignoriere und das führt dazu und
das kannst du einfach mal in dir prüfen,
dass ich Groll habe, dass ich Frust
habe, dass ich Wut in mir habe, von der
ich gar nicht weiß, wo die hingehört und
dass ich Ablehnung empfinde, den Menschen
gegenüber, mit dem ich da gerade Sex habe
Und da wirklich mal spüren so:
Wo kommt das in mir zum Ausdruck?
Wo kommt diese-- und es, es ist
wirklich, du kannst es nachvollziehen so.
Das sind dann die Momente, wo dann, ne,
wir haben dann irgendwie Kopfschmerzen,
sind genervt und zu, haben zu viel Stress
und finden tausend Gründe, warum wir
jetzt gerade keinen Sex haben wollen.
Und das bringt Distanz und das
bringt Spannung in eine Beziehung.
Und wenn wir's dauerhaft haben,
dann haben wir zwei Menschen,
die an, an unterschiedlichen
Stellen einen Stresspunkt haben.
Der eine Mensch fühlt sich nicht begehrt,
fühlt sich abgewiesen und irgendwie nicht
so richtig in Verbindung, nicht geliebt.
Sehr, sehr oft haben männlich
sozialisierte Menschen
einen Sexual Blueprint.
Wenn du die Blueprints noch nicht kennst,
schau mal gerne in meine Folgen dazu.
Das heißt, sehr oft ist für sie
Sex auch eine Quelle für sich
geliebt fühlen, sich gewollt fühlen.
Das heißt, wenn das wegfällt,
fällt da auch plötzlich ganz
viel, ähm, Selbstwert weg.
Was nicht heißt, dass wir ihnen
diese Sachen schuldig sind, aber
es ist einfach nur eine Sache,
die in dem Moment passiert.
Auf der anderen Seite bist du die Person,
die sich unter Druck fühlt, die Person,
die sich verpflichtet fühlt, die Person,
die sich schamvoll fühlt, weil sie
nicht oft genug von sich aus Lust hat.
So.
Wenn wir uns also oft genug auch
schön übergangen haben und trotzdem
mal immer mal wieder nachgegeben
haben, damit wieder mal für einen
Moment Ruhe ist, passiert etwas.
Nämlich, dass wir die wunderschöne
Sensibilität, die dein Körper
hat, temporär ausstellen.
Und temporär heißt nicht nur für
diesen Moment, sondern heißt so
lange, bis wir anfangen, dieses
Programm nicht mehr zu fahren.
Das heißt, wir müssen uns ja ein
Stück weit selber verlassen, um
Dinge zu ertragen, zu denen wir
eigentlich innerlich ein Nein haben.
Und was glaubst du, wie leicht es
dann ist, über andere Neins auch noch
hinwegzugehen, weil wir uns ja eh
schon innerlich abgestellt haben und
ein Stück weit selber verlassen haben.
Und wir müssen das manchmal
so klar formulieren, dass
wir's wirklich greifen können.
Das, was wir da machen, wenn wir
uns zu Sex hinreißen lassen, den wir
nicht wollen, den unser Körper uns
ganz klar spiegelt, nicht für uns gut
ist, das ist Selbstvergewaltigung.
Das ist Abuse.
Und wir können's nicht anders nennen.
Und wir verlassen uns
in dem Moment selbst.
Da liegt, da lebt in uns ein kleiner
Mensch, den wir verlassen, die ganz klar
sagt: "Das will ich nicht, das fühlt
sich nicht gut an." Und wir sagen: "Komm,
das schaffen wir schon einmal heute, nur
ganz kurz." Das würden wir keinem Kind
antun, aber uns selber tun wir das an.
Das heißt, zum einen verlieren
wir den Kontakt zu uns selber
und zum anderen verlieren wir
den Kontakt zu unserem Gegenüber.
Dann sind wir jetzt vielleicht zwar noch
in einer Beziehung, aber wir sind nicht
in einer Beziehung, die sich wirklich
schön und nährend anfühlt und vor allem,
die das nicht mehr hat oder noch nie
hatte, was eigentlich in meiner Welt
zumindest der Sinn und Zweck von solchen
Verbindungen ist, nämlich gemeinsam
das Leben explorieren, gemeinsam das
Leben genießen, einander genießen, ins
Spielerische kommen, ins Neugierige, ins
Flirtige, Geliebte sein, wie gesagt, ne.
Dieses Miteinander wirklich tief tauchen,
einander wirklich meinen und wirklich
nur die Dinge tun, auf die man wirklich
Lust hat und dann zu merken, was das für
'n krassen Qualitätsunterschied macht.
So, an diesem Punkt ist so die
erste kleine Sollbruchstelle.
Das heißt, bis hierhin war entweder
nichts davon neu für dich, vielleicht
aber ein wichtiger Reminder oder
du hast hier gerade mal einen
kleinen Wake up Call bekommen.
Was auch immer es für dich war-
Das ist der Moment, das kurz mal sacken
zu lassen und sich zu fragen okay,
wenn Sarah da recht hat und das, was
ich hier gerade bisher vielleicht und
wirklich, du bist nicht die einzige
Person, fucking promised, für die
das genauso wahr ist, nämlich mehrere
Frauen, wie gesagt, haben O-Ton gesagt:
"Ich hatte noch keine Beziehung, in
der sich das nicht so angefühlt hat.
Und ich hatte noch nie Sex, der sich
wirklich worth having angefühlt hat." Wenn
das deine Realität ist und sei es auch
nur deine aktuelle Realität und du sagst:
"Nein, ich hatte schon mal irgendwann
auch mal Sex, der sich gut angefühlt hat."
Wenn deine aktuelle Realität ist, dass
es nicht mehr so ist, möchte ich einfach
dich sozusagen bei der Hand nehmen, dir
in die Augen schauen und sagen: "My love,
then it's worth doing something about it."
Weil deine Frage, die du dir ja
stellen darfst für dich und dein
Leben, ist: Will ich so weitermachen?
Will ich, dass das meine Realität
bleibt bis zum Ende meines Lebens?
Oder bin ich jetzt endlich mal
bereit, dafür loszugehen, mutig zu
sein, fucking verletzlich zu sein?
Weil genau für diese Reise,
die lohnt sich so verdammt.
So wenn ich, wenn ich der Person von
mir selber von vor acht bis zehn Jahren
sagen könnte oder noch ein paar Jahre
vorher, weil ich ja da schon auf meinem
Weg war, wenn ich ihr sagen könnte: "So,
Girl, auf der anderen Seite von dieser
ganzen, von dieser ganzen Scheiße hier
wartet übrigens richtig Krasses, richtig
krasse Erlebnisse auf dich, richtig viel
Lebendigkeit, wunderschöne Intimität.
So darfst mal loslaufen.
Da, da ist so viel, was dich noch
erwartet." Dann wäre ich vielleicht
schon ein paar Meter vorher losgelaufen.
Und ja, der Weg ist sometimes fucking
scary, manchmal fucking unbequem.
Gerade wenn wir hier noch in unseren
ganzen Geschichten in unserem Kopf
laufen, die wir, ne, alle alten
Stimmen von wegen: "Jetzt sei mal
nicht so egoistisch, gib dich doch
mal mit dem zufrieden, was du hast.
Sei doch nicht hier so, ne, habgierig"
und, "Ja, wo kommen wir denn da hin?"
Und all diese Storys, die wir vielleicht
jetzt gerade aktiv in unserem Kopf
laut hören, darf ich dir einfach schon
mal mitgeben, ist Teil der Reise, auch
genau mit diesen Stimmen umzugehen.
Wie gehe ich damit um, wenn ich
was möchte, mein Gegenüber das aber
nicht will oder das nicht geben kann?
All dazu in der nächsten
Folge ein bisschen mehr.
Aber hier an diesem Punkt machen wir den
Punkt von, dass ich mir für dich wünsche,
Sex, der sich für dich gut anfühlt.
Und die Erkenntnis und der Gedanke,
der mal reifen darf: Vielleicht hab
ich einfach bisher noch nie die Art
von Sexualität erlebt, die meinem
Nervensystem, meinem Körper, meinen
Sehnsüchten, mir als Frau entspricht.
Und nur deshalb hab ich
vielleicht grade gar keine Lust.
Und ich darf mir hier mal irgendwo
hinter die Ohren schreiben: Vielleicht
bin ich gar nicht lustlos, vielleicht
liegt es gar nicht alles hier an mir.
Und Lust darf ich mir mal jetzt in
meine, auf meine Haut tätowieren:
Lust hat nicht Pflicht zu sein.
Sex kann langsam sein.
Penetration muss nicht der Mittelpunkt
meiner Sexualität sein und der
Höhepunkt einer sexuellen Begegnung.
Wir können auch wunderto--
wundertolle, wundervolle und
tolle Begegnungen haben, ohne dass
überhaupt Penis-in-Vagina-Penetration
jemals stattfindet.
Dazu kannst du gerne meine Folge
mit, äh, „Als Penetration optional
wurde" mal, mal hören, wenn du
da 'n bisschen neugierig bist.
Und ganz, ganz wichtig: Dein
Körper ist weder eine Maschine, die
einfach funktioniert, wenn man, wenn
irgendjemand sagt, ich hätt jetzt mal
gerne und niemand hat Anspruch darauf.
Nur du darfst entscheiden, mit wem
möchte ich und mit wem möchte ich nicht.
Und das ist der erste Punkt, an
dem wir erst mal kurz landen dürfen
und das mal sacken lassen dürfen.
Und ich kann dir nur zum Abschluss
einen wichtigen Punkt mitgeben.
Ähm, und der ist im Endeffekt so: Wo,
wo dürfen wir jetzt im Prinzip starten?
Und der ist für mich eine
kleine Geschichte wert.
Nämlich ich weiß noch, als ich schon
aus dieser Beziehung, von der ich
erzählt habe, raus war und war schon
so in meiner sexuellen Exploration,
viel mehr rausfinden, was mag ich,
was mag ich nicht, ähm, mir erlauben,
wirklich meiner Neugierde zu folgen.
Und ich weiß noch, dass ich eine, eine
Begegnung mit einem Mann hatte, den ich
an sich irgendwie ganz spannend fand.
Also der hat insbesondere, weil ich
zu dem Zeitpunkt auch sehr meine ganze
kinky Seite ausexploriert habe, ne.
Der war selbst ananter Dom, ähm, also
ein dominanter Mann, der dachte, er
weiß, wie es die Frauen brauchen.
Und ich hab mit dem, obwohl mein Gefühl
– und hier geht's nämlich wieder um dieses
so: Da ist ein klares Körpersignal und wie
oft über, übergehen wir das, weil's uns
unangenehm ist, in dem Moment dann noch
auszusteigen oder sonst irgendwas, ja.
Das heißt, ich bin mit diesem Menschen mit
zu ihm nach Hause, hab mir da seine tolle
Toysammlung angeguckt, hab eigentlich
schon gemerkt: Nee, ich will gar nicht.
Möch-- bin eigentlich-- das reicht schon.
War aber auch so ein bisschen hin-
und hergerissen zwischen Neugier
und eben auch schon diesen so: Wie
komme ich jetzt hier irgendwie raus?,
äh, und, und das galant zu machen.
Und finde mich dann irgendwann wieder
In einer Situation, wo ich nicht
nur das, was da mit mir passiert ist
in dem Moment nicht mehr genossen
habe, sondern auch wirklich ernsthaft
innerlich gedacht habe: „Sarah, what
the fuck machst du hier eigentlich?
Das ist grad super gefährlich.
Zum Glück hast du deinen Freundinnen
gesagt, wo du gerade bist und den
Standort live ge-ge-geteilt, weil diese
Person kannte ich noch nicht lange."
Und ich war gerade in dem Moment in
einer sozusagen Fixierung meiner Hände,
wo ich mich jetzt nicht so schnell
hätte befreien können, ähm, wie es
vielleicht manchmal nötig gewesen wäre.
So long story short: Es ist
an sich alles gut gegangen.
Ja, also es ist nichts Schlimmes für
mich passiert, aber es sind-- ich habe
Dinge über mich ergehen lassen, die
sich für mich einfach verdammt scheiße
angefühlt haben, wo ich ganz klar
gemerkt habe, ich will gar nicht mehr.
Ich will nicht mehr,
dass du mich be-berührst.
Ich will mit dir gerade
keine Interaktion mehr haben.
Wo aber einfach dieses, dieser
Moment von Mut in mir noch nicht,
der Muskel sozusagen noch nicht
gut genug in mir trainiert war, um
dem wirklich Ausdruck zu verleihen.
Und ich weiß noch, dass wir dann
da irgendwie noch versucht haben
oder er versucht hat, da irgendwie
noch Dinge zu tun, wo ich einfach
gemerkt habe, so, das ist es nicht.
Und irgendwann gab's dann den Moment,
wo ich gesagt habe: „Okay, ich möchte
gerne nach Hause", aber da war es schon X
Stunden zu spät nach meinem ersten Nein.
Und als ich zu Hause unter der Dusche
stand und mich abgeschrubbt habe, weil
ich mich so dirty gefühlt habe von: Warum
habe ich das mit mir machen lassen?,
habe ich meiner Joni so klar versprochen:
This is not gonna happen ever again.
Niemals mehr werde ich diese Art von
Sex, wo ich merke, ich will das nicht
mehr und es fühlt sich für mich nicht
gut an, noch weiterhin erlauben.
Das war wirklich mein klarer Turning
Point, wo ich gesagt habe: „Okay, es
reicht. Das war jetzt einmal zu viel."
Und genau diese Entscheidung braucht
es von dir in diesem Moment auch.
Die Entscheidung von A: Ich verdiene mehr.
Niemand anderes gibt dir diese Erlaubnis.
Niemand nimmt dir diese Entscheidung ab.
Ich kann dich nur darin krass
bestärken, dass du mehr verdienst.
Yes, my love, you do.
So das, was da vielleicht gerade
an Sexualität deine Realität ist,
das, was, wie sehr sich ein anderer
Mensch um dich bemüht beim Sex oder
deine Lust mit ins Zentrum stellt.
Wenn das alles ist, was du bisher
bekommen hast und du hast irgendwo
in dir das Gefühl, da geht mehr.
Ich hab's bei Sarah
gehört, dann trust that.
Und dann braucht es dieses Versprechen,
dieses heilige Versprechen dir selber
gegenüber: Ich höre jetzt sofort auf,
Sex zu haben, den ich nicht will.
Ich werde nie wieder erlauben, dass
ich Sex zu Sex Ja sage, zu einer
Pflichtveranstaltung mache, obwohl
ich ihn nicht haben möchte, obwohl
er sich für mich nicht gut anfühlt.
Egal ob das bedeutet, dass
es dann dadurch unbequem für
mich oder mein Gegenüber wird.
Aber ich werde mich nicht mehr länger
selber vergewaltigen im Endeffekt.
Ich werd für die Kleine in mir
einstehen und dafür sorgen, dass ich
Sex habe, der sich wirklich richtig
gut anfühlt und wo ich, um dir mal
das Bild zu malen, wo wir hinwollen.
Eine, ähm, dass, dass Sex für dich, das
ist die Vision, wo wir hinwollen, dass Sex
für dich 'ne Erfahrung wird, die joyful
ist, die sich, die genussvoll ist, die
du genießen kannst, die spielerisch ist,
die verbunden ist, wo du dich wirklich
gemeint fühlst und nicht benutzt am Ende.
Die lustvoll für dich ist, wo du auch
spürst so: "Ah, das kann also wirklich
toll sich anfühlen und nicht nur wie
so 'n Rein-raus- äh Programm, wo ich
hier irgendwie benutzt werde als Loch,
was jetzt gerade zur Verfügung steht",
sondern dass das eine Erfahrung ist, die
sich in deinem Körper richtig, richtig
gut anfühlt und wo du in deinem Körper
bleiben darfst und in deiner Emotion
richtig aufgehen darfst, anstatt deinen
Körper zu verlassen und dich zu verlassen,
damit's dann irgendwie möglich wird.
Und dass du nicht mehr das Gefühl
hast, ich mach das, um jemand anderes
glücklich zu machen oder wo du das
Gefühl hast, hier der, der Countdown
läuft wieder, bis ich wieder ran muss.
Oder ich hoffe, die Zeit ist schnell
vorbei, bis ich, bis es hier vorbei
ist, sondern wo du im Prinzip dir
wünschst, es könnte gar nicht enden,
weil du den Moment so genießt und weil
du nicht auf die Uhr gucken musst und
weil du nicht in deinem Kopf bist.
Und wo du nicht angespannt wirst
o-oder irgendwie ängstlich wirst, wenn
jemand dein Bein berührt und das deine
Partnerperson ist und du weißt so, ah, und
jetzt als Nächstes passiert das und das
und das und dann muss ich wieder oder dann
muss ich mich wieder unter Druck setzen,
dass ich möglichst schnell in die Lust
komme, damit ich hier auch noch irgendwie
eine halbwegs schöne Erfahrung hab.
Sondern dass Sex was ist, worauf du dich
freust und was, was du willst, worüber
du nachdenkst, weil du sagst so, "Oh,
was könnte ich da eigentlich hier noch
alles Spannendes rausfinden?" Das wünsche
ich mir für dich und das ist fucking
möglich for fucking everyone, auch dich.
Sounds good, my love?
Ich hoffe doch.
Wenn du magst, schreib mir so, so,
so, so gerne, was bei dir landet,
wo du gemerkt hast, "Oh mein Gott,
Sarah, nee, kann ich nicht." Oder
hier sind meine tausend Gedanken,
die du noch gar nicht ausgesprochen
hast, die ich noch alle habe.
Schreib sie mir.
Sei so mutig wie auch die anderen Frauen
vor dir, weil das ist der Moment, wo du
dich gerade selber ernst nimmst, wenn
du mir die Da-Sachen schreibst, die
sichtbar machst, dich fühlbar machst,
dich ausdrückst und dann schauen wir,
wo wir genam-gemeinsam hinlaufen können.
Zum einen in der nächsten
Folge, aber vielleicht auch
in Räumen mit mir zusammen.
Also deine Sexualität, mein Herz,
deine Lust, dein Vergnügen ist
keine Verhandlungssache, sondern
ist etwas, was dir zusteht, was du
verdienst und daher let's stop having
sex that's not worth having, okay?
Schreib mir so gerne.
Du kannst mir auf Telegram schreiben,
du kannst mir auf WhatsApp schreiben,
du kannst mir auf Instagram schreiben.
Ich freue mich auch immer
total über Sprachnachrichten.
Wir können einen kostenlosen
Kennenlerncall machen, wenn du ein
bisschen schauen möchtest, ha, wie
kann Sarah mich denn eigentlich
in meiner Journey begleiten?
Was gibt's denn da für Möglichkeiten?
All das ist möglich.
Ich freue mich absolut von dir zu
hören und w-sei es nur ein kleines
Herz oder irgendein Wort, was gerade
bei dir präsent ist nach dem Hören,
dann habe ich das Gefühl, okay,
wir waren irgendwie im Austausch.
Hier ist irgendwie ein Herz berührt
worden von einem anderen Herzen.
Da würde ich mich sehr freuen.
Also dann hoffentlich bis zur nächsten
Folge, mein Herz, und schick die Folge an
alle, die genauso unterwegs sind wie du
oder wo du das Gefühl hast, ich glaube,
die Person muss das unbedingt mal hören.
Let's do it, let's share some love
and let's make sure, dass wir alle
ein bisschen besseren Sex haben, oder?
Weil das ist ja nicht nur der Sex,
der besser wird, mein Leb-mein Herz.
Es wird einfach das Leben besser,
weil wir uns mehr ernster nehmen.
Also let's go.