mach's mit - Der Podcast

Empowering. Embodied. Berührend. Echt.

Kinky, Tantra, sinnlich, sexual oder Shapeshifter - Kennst du deine Erotic Blueprints?

Ein Interview mit "Live Orgasmic"

03.07.2026 71 min

Zusammenfassung & Show Notes

Du spürst, dass in deiner Sexualität mehr möglich ist, kannst aber nicht greifen, was es braucht? Zeit, die Sprachen deiner Lust besser kennenzulernen. Mit den Hosts von "Live Orgasmic" hab ich mich genau dazu tief ausgetauscht.

Du spürst, dass in deiner Sexualität mehr möglich ist, kannst aber nicht greifen, was es braucht? Zeit, die Sprachen deiner Lust besser kennenzulernen. Und die deines Gegenübers gleich mit.
 
Gemeinsam mit den Hosts von Live Orgasmic tauchen wir tief in die Welt der Erotic Blueprints ein. Es geht um die verschiedenen Arten von Erregung, um Kink, Tantra, Sinnlichkeit, Fantasien, Kommunikation und darum, wie Sexualität zu einem Spiegel für persönliche Entwicklung werden kann.
   
Diese Folge auf YouTube schauen (mit Video):
https://youtu.be/dk4eXEQZ768?si=QcEI4E57ZPo9MiJe
 
Wenn du mehr zu den einzelnen Erotic Blueprints erfahren möchtest, hör gern meine Mini-Serie dazu.
Folge 1 der Serie: "Erotic Blueprints (1/7) - Die Sprachen deiner Erregung & Begehrens"
 
Anmeldung für die Warteliste vom "Playground" (ehemals "Play Buffet") - meinem neuen Event-Format
https://forms.gle/CS3vHqB4AwgbeUDv8
 
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
... sich deine Sexualität für dich noch nicht ganz nach deinem "Fuck yes" anfühlt, sondern als ob du da was anderes/ mehr brauchst.
... du dir mehr Lebendigkeit, Lust, Verbindung oder Authentizität in deiner Sexualität wünschst.
... ihr als Paar eure unterschiedlichen Lust-Macher besser verstehen & navigieren möchtet.

Darum geht's in der Folge:
✨Die 5 Erotic Blueprints und was sie über Lust, Erregung und Begehren verraten
✨Warum "Sensual/ Tantrisch" manchmal die Flucht ist aufgrund von schlechten Erfahrungen mit dem "Sexual" Blueprint
✨Weshalb Kink oft viel mehr mit persönlicher Entwicklung zu tun hat als mit bestimmten Praktiken
✨Welche wertvolle Hinweise auf deine innere Welt dir deine sexuellen Fantasien schenken können
✨Wie Paare mit unterschiedlichen Bedürfnissen gemeinsame Lösungen finden können

Du bekommst eine neue Perspektive darauf, warum bestimmte Dinge dich anziehen, andere dagegen überhaupt nicht. Du lernst, deine Bedürfnisse klarer zu erkennen, weil du hoffentlich mehr Sprache dafür bekommst, was du brauchst und was dir gefällt. Und du bekommst die Gelegenheit, Sexualität als Weg zu mehr Selbsterkenntnis zu sehen. 
 
Wichtigste Stichworte der Folge:  Erotic Blueprints, Lust, Begehren, Tantra, Kink, Sinnlichkeit, sexuelle Stilbildung, Scham, Sprachen der Lust

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Das Play Buffet ❤️‍🔥- eine Reihe spielerischer, achtsamer Erkundungen von Intimität, Desires & Verbindung, sodass du am Ende ein Buffet an Möglichkeiten erkundet hast und dir das mitnimmst, was dir schmeckt. Jeden Monat erforschen wir eine andere "Zutat" oder "Geschmackserfahrung", wenn du so willst ;-)
 
Hier geht's zur Warteliste. Du bekommst die Infos als Erstes, sobald die 1. Edition buchbar ist... 🤗
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Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Mach's mit" und diesmal eine etwas andere Folge, denn ich war eingeladen als Podcast-Gästin bei Live Orgasmic. Und wir haben uns unter anderem unterhalten über die Erotic Blueprints und sind da ziemlich tief eingetaucht und ich bin super gespannt, was du davon hältst. Lass mich gern mal in den Kommentaren wissen, ob du das genossen hast, dass da auch mal andere Menschen mit dabei waren und wir einen Austausch hatten oder ob's lieber wieder ein Sarah Original alone braucht. Wenn du das hier sehen möchtest als Video, dann kannst du mal rüberhüpfen auf YouTube. Du findest den Link in den Show Notes. Dann kannst du nämlich mich und die anderen beiden Menschen live sehen. Vielleicht ist das ja was, was dir gefällt. Ansonsten kannst du natürlich auch super gerne hierbleiben und einfach nur die ganze Geschichte auf dem Ohr bekommen. Also dann viel Spaß dabei. Hallo ihr Lieben und hallo liebe Sarah. Wir freuen uns riesig, dass ihr heute da seid und wir freuen uns total, einen ganz wundervollen Gast bei uns zu haben, Sarah Schilke. Und wir haben grade schon darüber gesprochen, das ist immer so der Klassiker, wenn man ein Interview führt: Wie soll ich dich anmoderieren? Und schwups, das ist gar nicht so eine leichte Frage nämlich, weil das so schwer ist meistens das, was man macht, wofür man brennt, in einem Satz zu formulieren. Weil man sich so in eine Box packt und das war grade jetzt schon ganz schön über dieses Thema zu sprechen, ähm, welche Box suche ich mir denn gerade aus? Deswegen haben wir beschlossen, gar keine Box zu wählen. Und es sagt eigentlich auch schon ganz viel über dich aus, liebe Sarah, was, was dir wichtig ist, wofür du brennst und ich würde dir super gerne einmal den Raum geben. Vielleicht magst du ein paar Worte sagen zu dir: Wer bist du? Was machst du? Wofür brennst du? Ja, danke schön. Äh, auch erst mal hallo an alle. Und ich glaub, ähm, wenn ich versuche, das immer so in Worte zu fassen, wofür ich brenne und was, wofür ich im Endeffekt auch losgehe, dafür versuche ich immer zu finden-- es geht mir sehr viel um Wo steh ich grade ganz ehrlich in mir? Also was ist so meine ehrlichste, verletzlichste Ausdrucksweise von wie's mir grade geht, was ich grade brauche und auf die Art und Weise eben auch mit 'nem anderen Menschen in Verbindung zu kommen, sei es in Sexualität, aber sei es eben auch grundsätzlich im Leben. Und für mich braucht es dafür immer Räume, die sich sicher genug anfühlen, dass ich das Gefühl hab, ich darf hier noch 'n bisschen ausprobieren, ich darf hier noch unsicher sein, ich darf hier auch mal 'n bisschen was, äh, ausprobieren, was sich vielleicht noch 'n bisschen unbewohn, ungewohnt, unbewohnt anfühlt, um dann eben zu gucken, wie viel mehr kann ich eigentlich sein, wie viel mehr kann ich mich trauen, ne? Und Stück für Stück eben so rauszufinden, im Endeffekt 'n bisschen, wer bin ich, äh, und kann ich's, kann es sich safe anfühlen für mich, das zum Auszu-Ausdruck zu bringen. Und ich, ich, ähm, geh immer sehr auf, wenn ich Räume empfinde, wo ich merke, oh, die Leute kommen roh und ehrlich in den Ausdruck, wo ich merk, da sind Emotionen, da ist Verbindung und nicht da ist die Maske und die schöne: So hat die Welt gesagt, soll ich sein. Also das ist so 'n bisschen der, der Core, würd ich sagen. Schön. Ich glaub, es ist 'n Thema, das viele bewegt, ähm, dieses, also die tiefe Sehnsucht von eigentlich von jedem, jeder Frau und jedem Menschen, mit dem ich spreche, ähm, ist einfach ich selbst zu sein. Wie kann ich mich leben und ausdrücken, frei, ähm, hemmungslos? Und das ist ja eigentlich aber auch die Paradoxie da drin, weil wenn, wenn wir sagen: „Okay, lass mal das Bekannte hinter dir", dann wissen viele gar nicht: Was ist denn eigentlich mein Selbstausdruck? Was ist das Selbst in mir, was ich ausdrücken kann? Ähm, deswegen auf der einen Seite ist dieses starke Verlangen irgendwie da und auf der anderen Seite auch 'ne Riesenangst und 'n Riesenunbekanntes und 'n Riesenfragezeichen. Ähm, ja, wie ge-, wie begegnest du dem oder wie kannst du Menschen dazu bringen, eben Vielleicht auch dieses Ausprobieren als, als Teil dieses Prozesses irgendwie wahrzunehmen. Ja, ja, ich find das total schön, wie du das grad beschrieben hast, weil am Ende des Tages geht's genau darum, das zu treffen, das anzutreffen, zu sagen so: „Oh fuck", in dem Moment, wo ich meine Schienen verlasse von: So hab ich zu sein, das hab ich beigerach, beigebracht bekommen, dass ich so angenommen werde, dann natürlich sind wir dann erst mal in 'nem Raum, der sich total vulnerabel anfühlt und vielleicht auch so: Ja, wer kann ich denn sein, wenn ich alles sein kann, was ich will? So, wer bin ich eigentlich? Und ich find das immer auch für mich persönlich, für meine eigene Reise immer wieder total wertvoll, einfach nur das auch mal 'n Moment aushalten zu dürfen, zu sagen so: „Ja, fuck, ich weiß eigentlich gar nicht genau, wer ich bin." Und dann ist es für mich halt immer so spannend, wie so, als ob ich so verschiedene Kleidungsstücke anprobieren darf und mal gucken kann so: Wie fühl ich mich damit? Wie fühl ich mich damit? Und so finde ich so'n bisschen leichter am Anfang so die Richtungen, in die ich mich entwickeln möchte oder wo ich gerne noch mal merke so: Ah, das resoniert irgendwie mit mir. Aber dafür brauchst du zumindest erst mal die Erlaubnis: Leg mal alles ab, was du grade anhattest und dann ziehen wir mal Stück für Stück was an, was geht. Äh, und dann find ich, findet man, wenn man das so den Anfang dafür gefunden hat, dann findest du auch irgendwann mehr in diese Richtung: Ah, ich glaub, da zieht's mich hin. Und dann wird's auch mehr, ähm, individueller, weil 'ne Kleidungsstücke, wenn man das Bild mal so nimmt, ist ja vorgefertigt und dann irgendwann hast du maßgeschneidert für was du eigentlich möchtest. Du hast es grade so schön gesagt, weil ich glaube, da sind wir eigentlich schon mittendrin im Thema, dass viele gar nicht wissen, wer bin ich oder wer möchte ich sein? Ich glaub, diese Frage ist fast noch wichtiger, gar-- also sich zu fragen: Wer möchtest du sein? Weil meine Wahrheit ist, du kannst jeder sein, der du sein möchtest und du darfst dir selbst beantworten: Wer möchtest du sein? Und ich glaube aber, dieses Nichtwissen, wer ich bin und jemanden leben, der ich denke, der ich zu sein habe, ist auch mit ein Grund, warum viele Menschen, ähm, oder das, das Thema nehmen viele mit in ihrer Sexualität. Und wenn ich aber gar nicht weiß, wer ich bin oder wer ich sein möchte und keinen persönlichen Ausdruck habe, dann ist meine Wahrheit, wird es dir auch schwerfallen, dich in deiner Sexualität frei auszudrücken, weil du dort auch Rollen spielst, weil du dort gehemmt sein wirst, weil du dort alle Themen und alle diese kleine verengte Box wiederfinden wirst, die du im Leben auch hast. Und dann ist Sexualität 'n ganz großer Spiegel genau dafür und deswegen ist für uns ja auch Sexualität, es ist ein Riesenspiegel unseres Lebens und es bringt nichts, wenn du tausend Techniken lernst, wenn du nicht diesen Selbstausdruck in dir befreist. Und ich würd super gerne dich mal fragen oder von dir wissen, wie du darauf blickst, wie du das erfährst für dich in deinem Wirken, auch in deiner Arbeit. Mhm. Also was, was ich für mich ganz doll spüre, sowohl wenn ich meine eigene Entwicklung angucke, als auch wenn ich bei Klient*innen gucke, ist, dass die Frage, die du grade gestellt hast, ne, so welche Techniken gibt es? Was, was kann ich, ne, höher, schneller, weiter, Abenteuer, lustiger und so weiter, ist irgendwie immer die erste Frage, die kommt, ne. Oder auch 'ne, 'ne Sorge von: Ich kann einem bestimmten Anspruch oder einem bestimmten Bild nicht gerecht werden. Sei es, weil ich irgendwie Erektionsprobleme habe, nicht schnell genug feucht werde, das, was ich irgendwie mir angeboten wird, irgendwie nichts bei mir macht und dann Von da sozusagen zu sagen: „So hey, let's take a moment und, und lass uns mal eher schauen, äh, was willst du denn? Was brauchst du denn?" Anstatt schon wieder in, ähm: Was muss ich noch lernen? Was muss ich noch können? Was muss ich noch leisten und liefern können, damit ich endlich anerkannt werde, dass ich endlich geliebt werde, dass ich wertvoll genug bin? Sondern eigentlich geht's ja darum, also für mich zumindest, so würd ich's mir wünschen, ähm, geht's darum: Finde doch das, was für dich wirklich passt und da den Mut sozusagen zu finden, mit diesen, äh, mit dieser Kleidungsanalogie zu sagen: „Okay, scheiß auf die Mode, die Mainstream ist. So was ist denn eigentlich meins? Und was passiert denn eigentlich dann in mir, wenn ich endlich mal das finde, was wirklich zu mir passt?" Und dann diese Erfahrung auch in meinem Körper gemacht zu haben von viele sexuelle Erfahrungen gehabt zu haben, wo ich sage so: „Ja, war nett, war gut." Aber dann heute den Vergleich zu haben zu: Das entspricht eigentlich mir und das ist eigentlich möglich. Und dann zu wissen: Ah krass, ich bin 'ne ganze Zeit lang rumgelaufen und hab gedacht: Das ist halt, wie's, wie's, das ist halt, was da ist. Das ist das, was angeboten wird. Da mach ich jetzt mit und mach das Beste draus. Anstatt zu gucken und neugierig zu werden, so: Was gibt's denn eigentlich? Und dann festzustellen: Ah, das, was ich bisher hatte, das, äh, ist eigentlich gar nicht so richtig mein Ding. Oder ich brauch was ganz anderes. Äh, oder ich brauch manchmal was anderes oder, oder, oder. Also ja, das ist so- Ich würd das gern mal ein bisschen konkreter machen, weil ich das super spannend finde. Äh, ich weiß noch nicht, ob so viel, ähm, von den Zuschauern auch konkret wissen, w-was heißt das für sie? Weil das ja häufig auch so ist, wir, äh, wir sprechen ja immer von diesem Möglichkeitenraum. Also wir, äh, halten ja nur, wir kennen ja nur das, was wir irgendwie für möglich halten und was uns bekannt ist. Und dieses Unbekannte, Nichtwissen ist ja der größte Schatz. Ähm, vielleicht kannst du-- Also was sind die T-Shirts, was sind die Hosen in der Sexualität, wo viele gar nicht drüber weiter nachdenken, dass es da auch Alternativen gibt? Mhm. Ich glaub, für mich die größten Buckets, die ich für mich exploriert hab, die ich super, super tiefgreifend auch finde, also wo auch ganz, ganz viel Potenzial für persönliche Transformation drinsteckt, nicht nur einfach: Dann hab ich andere sexuelle Erfahrungen, sondern wo einfach auch ganz viel Persönlichkeitsentwicklung stattfindet, ist der ganze Bereich Kink- Weil wir da ganz viel 'n Label drauflegen, ne? Das sind die Leute, die sich, äh, auspeitschen und das sind die Leute, die sich an 'nem Heizband durch die Gegend tragen. So, yes, das auch. Ist auch mal 'ne interessante Erfahrung, das zu machen, aber dieser Raum ist so groß, wenn es darum geht, zu explorieren: Was fühlt sich für mich grade verboten an, mh, nicht erlaubt an? Was gibt mir vielleicht auch 'ne Möglichkeit, in ganz andere Rollen zu schlüpfen oder bestimmte Qualitäten mal auszuprobieren, die ich sonst vielleicht in meinem Leben gar nicht so richtig, ähm, kultivieren kann. Sei es die absolute Hingabe, also das Surrender in einer submissiven Person oder Position, als auch mal insbesondere als weiblich sozialisierte Person mal in die Rolle zu schlüpfen von: Was ist denn eigentlich, wenn ich hier den Ton angeben muss, slash darf Und sozusagen navigieren darf, wie das Ganze jetzt hier abläuft. Oder genauso der große Bereich rund um, was ihr wahrscheinlich auch viel vielleicht schon erklärt habt mit rund Tantra, ne? Also was bedeutet das eigentlich? Welche Möglichkeiten stecken eigentlich in meinem Körper, was ich erleben kann, fernab von dem Standardscript, was wir halt ganz oft fahren, also was wir halt aus Pornos kennen, was wir aber auch aus ganz normalen Mainstream-Medien kennen, wie Sexszenen aufgebaut sind. Das ist ja gefühlt so, wir, wir knutschen 'ne Sekunde, dann drückst du mich irgendwie an den Türrahmen und in zwei Sekunden später ist Penetration happening. So, und danach sieht man nur noch, äh, uns total: „Ach ja, toll, das war schön." So, ja. Ähm, anstatt zu wissen, da gibt's 'n Spielbereich, den wir gar nicht aufgemacht haben von energetischem Arbeiten, von Antizipation, von Spiel mit Vorfreude, von Teasen, von Sinnlichkeit im Gren-- im größten Sinne sozusagen. Was kann ich denn eigentlich alles mit meinen Sinnen machen, die nicht sofort genitalfokussiert sind? Ja. So, nur mal so'n bisschen die, die T-Shirts, die T-Shirt-Option rauszuholen, so. Ja. Paar von den Optionen. Es ist, es-- Ich lieb, was du gesagt hast und ich glaube, generell wirst du nicht drum rumkommen, auf 'ner Forschungsreise zu gehen. Etwas, was du vielleicht hättest machen sollen, aber keiner zeigt uns, wie das geht. Mhm. Und dann stolpern wir eben in diese Sexualität rein, die jeder macht, ne, Mainstream, ohne zu wissen, wer sind wir und was brauchen wir. Und das ist doch jetzt eine wunderschöne Überleitung, weil ein Grund, ähm, und das bist definitiv nicht nur du. Du bist so viel mehr als das, aber es ist halt 'n Thema, das, ähm, super-- Wir haben da noch nie drüber gesprochen mit jemandem auch und, und uns interessiert es einfach mal, diesen, diese Box aufzumachen, und zwar die, ähm, die Blueprints, die erotischen Blueprints. Und das ist, es ist eine Möglichkeit, glaub ich, weil viele Menschen, auch viele Frauen, die zu uns kommen, die stehen wirklich vor 'nem Riesenfragezeichen. Die haben keine Ahnung: Wer bin ich? Was brauche ich? Was gibt es für Möglichkeiten, überhaupt sich dafür zu öffnen? Es gibt verschiedene Typen, obwohl ich, ne, ich, ich bin auch kein Box-Fan, also 'n Fan davon, Menschen in Boxen zu packen. Und das ist uns ja auch so wichtig, Frauen zu helfen, ihres herauszufinden. Dennoch fänd ich's, find ich's mal super spannend, da für 'n Augenblick vielleicht reinzuschauen, weil ich glaube, es kann für Menschen, die ganz am Anfang stehen, der erste Schritt sein, sich zu öffnen. Mhm. Und du hattest ja auch mal in deinem Podcast darüber gesprochen und wir hatten ja auch schon gesagt, ist 'n Riesenthema. Wir könnten jetzt wahrscheinlich Stunden über jeden Blueprint sprechen, aber vielleicht magst du uns erst mal 'ne Einführung geben, so ganz, ganz generell: Was verbirgt sich denn dahinter? Was ist das? Und welche Typen gibt es? So ganz grob erst mal. Voll. Ähm, also womit ich's immer gerne vergleiche, weil das eher noch manchmal 'n Begriff für die Menschen ist, ist, es gibt diesen, ähm, dieses Framework von den fünf Sprachen der Liebe von Gary Chapman. Ja. Wer auch das nicht kennt, das ist einfach 'ne grundsätzliche Idee, dass wir bestimmte Sprachen als unsere Muttersprache haben, wo wir sagen: Wenn das jemand mit mir macht oder zu mir sagt, dann versteh ich das als: Dieser Mensch liebt mich und das ist auch, wie ich Liebe ausdrücke, ne? Da gab's irgendwie physische Nähe, Quality Time, Hilfsbereitschaft, kleine Aufmerksamkeiten, Worte der Anerkennung. Das sind so die großen fünf Sprachen der Liebe von Gary Chapman. Ähm, und ich mag dieses Modell von das als Sprache zu verstehen total, auch für die Blueprints, für die Erotic Blueprints, die by the way nicht von mir sind, die sind von Jaya, ähm, ist ein Trademark. Aber im Endeffekt ist die Idee dieselbe zu sagen, das sind Sprachen, in dem Fall nicht der Liebe, sondern in wie wir erregt werden und wie wir begehren und beschreibt unsere Muster in wie wir, wie wir reagieren sozusagen auf bestimmte Angebote. Und im Endeffekt hilft dir das zu verstehen, zum einen: Was brauch ich? Was will ich, damit mein Körper in Erregung kommt und damit mein Körper wirklich das erlebt, was möglich ist? Aber auch zu verstehen: Und wie tickt mein Gegenüber? Also welche Sprache spricht mein Gegenüber? Und da eben zu lernen, zum einen, welche Sprache spreche ich beziehungsweise welche Sprachen? Ähm, und entsprechend, was spricht mein Gegenüber? Wenn wir unterschiedliche Sprachen haben, dürfen wir halt lernen, einander Sprache zu verstehen und zu füttern, zu bedienen. So grob gesagt. Und die sind auch hier wieder fünf. Äh, es gibt den sexuellen Blueprint, der ist sehr klassisch das, was unser Narrativ in der Gesellschaft ist. Also das ist das, was wir alle sehr geprägt bekommen haben durch eben, wie schon gesagt, Mainstream Media, Porn und so weiter. Dann gibt es den, äh, energetischen Blueprint, der ist sehr nah an Tantra, sinnlichen Blueprint, den Kinky Blueprint und den Shapeshifter oder Formwandler, der ist im Endeffekt 'ne Mischung aus allen vieren, die ich vorher schon gesagt hab. Genau, das ist so ganz grob, worum's geht. Du hast es so wunder, wunderschön, ich-- äh, beschrieben. Super, super schön. Ähm, weil da gibt's so viele Möglichkeiten, das auch zu verpacken und du hast es einfach so schön öffnend erklärt, find ich. Und du hast es grade schon so schön gesagt und vielleicht können wir 'n kleines mini bisschen mehr tiefer drauf rei-- eingehen. Für mich war und ich hab mich damals, ich hab mich nie mit den Blueprints, ähm, auseinandergesetzt und zur gleichen Zeit war es für mich 'n absoluter Game Changer, ähm, zu verstehen, es gibt verschiedene Arten und zum Beispiel, ähm, das ganze Thema Energies war mein Game Changer. Da hab ich das gemerkt, das allererste Mal in meinem Leben Sexualität hat angefangen Sinn zu machen, weil ich Dinge nicht auf körperlicher Ebene so krass spüre, sondern superkrass energetisch. Und, ähm, und das war mein, wo ich gemerkt hab, oh mein Gott, so wow, really? Und zur gleichen Zeit, ich glaube, das haben wir unabhängig von diesem, von dem Wissen gemacht, wir sind, glaub ich mal, in jede Sprache reingegangen, in jede Box reingegangen, ne. Ähm, den tantrischen Weg sehr, aber wir, wir haben auch mal Kink probiert so'n Stück weit. Und ich glaube, das, das Schöne daran ist, wenn du alles mal ausprobierst, dass du überhaupt erst herausfinden kannst, wer bist du eigentlich. Und, ähm, ich behaupte mal, wir sind eigentlich immer 'ne Mischung aus vielen, vielen Dingen. Yes. Aber vielleicht hast du Lust, das wär jetzt so meine Idee, so, ich weiß es nicht, ob's so bestimmte Eigenschaften gibt oder Worte, ähm, einfach mal kurz reinzutauchen in jeden, ne. Ähm, und vielleicht gibt es so 'n paar Worte, Eigenschaften, dass die Menschen sich wiederfinden könnten und sagen könnten: Okay, energetisch, was bedeutet das? Ja, oder woher merke ich das, dass, dass ich das bin? Also was brauch ich zum Beispiel für Erregung oder was triggert mich da besonders? Ähm, dass, dass man sich kurz mal ein-einarbeiten kann. Können wir super gerne machen. Und, äh, nur um deinen Aspekt aufzugreifen, Alexandra, die, die Schöpferin sozusagen von diesen Blueprints ist, hat-- fest der Überzeugung, dass wir eigentlich alle Shapeshifter sind. Also alle eigentlich 'ne Mischung aus allen Blueprints, nur dass wir eben sehr oft, wie du schon grad gesagt hast, entweder gar nicht gelernt haben, was alles möglich ist, weil wir diese Möglichkeit des Ausprobierens nicht hatten und eben auch sehr oft Die gesellschaftliche, teils auch eben, ne, familiäre oder kirchliche Prägung greift von bestimmte Dinge sind nicht okay, dass ich die mir überhaupt angucke oder dass die in mir erlaubt sind, ne. Also Klassiker ist halt ganz oft, wenn die Leute diesen Test machen, sich jetzt also auch gleich, wenn ich das beschreibe, wirst du dich relativ klar vielleicht für manche Blueprints einordnen können und manche so: „Nee, das ist absolut nicht meins." Und die spannende Frage, die wir uns halt dann danach stellen dürfen, ist: Ist das wirklich nicht mein Blueprint oder ist das wirklich mein Blueprint? Oder ist das nur meine Prägung, die mir eben sagt: Ich als Frau bin eher Da sozusagen gesellschaftlich anerkannt ist, wenn ich sinnlich bin, wenn ich energetisch bin. Das heißt, dann bin ich eher auf der Seite, aber ich bin ja nicht mit, mit dem Sexual, Sexual Blueprint sozusagen als mein Haupt-Blueprint, weil das-- dann würde ich eine Schlampe sein. Oder andersherum für die Männer sehr klassisch, dass viele sich als sexuellen Blueprint einordnen und gar nicht wissen, dass sie vielleicht viel sensibler sind, auf Energie sehr gut reagieren oder eigentlich eher Sinnlichkeit brauchen, weil das halt wiederum ein bestimmtes Boxdenken ist von: „Nee, Männer dürfen so und so nicht sein." Das heißt, je mehr wir uns von diesen ursprünglichen Boxen befreien, desto mehr können wir halt auch überhaupt gucken, was eigentlich wirklich unser Blueprint sein kann und eben auch mehr in diese Richtung des Shape Shiftens zu kommen und nicht nur den einen Weg zu fahren. So, ähm, genau. Also für die Blueprints, ähm, ich glaub, der-- lass uns gerne mit den Sexuals sozusagen beginnen, weil die sind die, wie gesagt, die am bekanntesten sind, weil das ist das, wie wir geprägt werden. Das ist also die, die Art von Erregung, wo wir wissen, Nacktheit erregt mich, Penetration, Pornos, Genitalfokus, Orgasmusfokus, Direktheit. Also das sind Menschen, die diesen Blueprint sehr stark ausgeprägt haben, sind Menschen, die sagen so: „Let's, let's get down to business." Ja, also so, da ist nicht viel großes Chichi drumherum, sondern da geht's relativ schnell auch in Richtung Genitalberührung, dass sie sagen so: „This is where the fun is happening." Also lass uns da gleich, gleich hingehen. Und im Grunde geht's da-- Also es ist auch 'n großer Orgasmusfokus ganz oft für diese Leute, ähm, da, aber mit dem Verständnis darunter, dass das einfach ihnen zum einen ein Gefühl von Lebendigkeit gibt, auch oft ein Gefühl von Entspannung, aber auch das Gefühl, über diesen Ausdruck geliebt zu werden. Also das ist meistens dann auch die Gruppe von Menschen, die einen hohen Sex Drive haben, die, ähm, eher direkt initiieren, also die sehr klar sagen so: „I want you. Jetzt gerne sofort." Ja, und, ähm, wichtig für die Sachen, die ich jetzt auch gleich, äh, noch benenne für die anderen Blueprints: Es muss nicht immer jede Box davon getickt sein, dass das dein Blueprint ist, weil Blueprints, wie, wie wir vorhin schon gesagt haben, sind im Endeffekt nur Kategorisierungen und der Mensch ist aber fließend und individuell. Das heißt, nur weil ich jetzt sag: „Nee, also ich initiiere aber keinen Sex, aber alles andere passt auf mich", kann das trotzdem helfen, dass das erst mal 'ne Orientierung gibt. Komm zu uns nach Mallorca zum Live Orgasmik Festival. Wir laden dich ein, vom 13. bis zum 17. Mai mit uns gemeinsam deine Weiblichkeit zu feiern. So erfahre die Magie von Tantra in einer Gemeinschaft mit anderen Frauen und erfahre deine weibliche Sinnlichkeit, die nur darauf wartet, von dir entdeckt zu werden. Ja, wir freuen uns auf dich, wenn du im Mai noch nichts vorhast und mit uns nach Mallorca kommen willst vom 13. bis 17. Mai auf Mallorca. Klicke hier unten auf den Link und registriere dich. Wir freuen uns auf dich. Ja. Weißt du, und das ist ja auch, ähm, ich glaube, dass es viel-viele der Frauen, die zu uns kommen, ich würde mal behaupten, 90 % würden sagen: "Ich niemals Sexual Blueprint, das bin ich nicht." Und ich sag dir, wa-, hätte ich auch noch gesagt vor ein paar Jahren- Mhm weil ich glaube, da ist ganz viel Schmerz mit verknüpft. Das war das, was du gelebt hast, wo du gegen dich gehandelt hast. Und in dem Moment da sagst du natürlich, das bist du nicht, kannst dir nicht vorstellen, dass das gut ist für dich und lehnst es erst mal ab. Zur gleichen Zeit glaube ich, wenn wir da in die Heilung gehen, dann können wir uns vielleicht erst mal davon wegbewegen und dann irgendwann wieder hinbewegen, weil mittlerweile würde ich behaupten, wirklich, ich trage alles davon und manchmal habe ich Phasen, da will ich einfach nur Sex. So vor allem, wenn ich kurz vor meiner, vor meinem Eisprung stehe, da habe ich 'n Sexdrive und let's go. So, und hätte ich vor ein paar Jahren wahrscheinlich nicht gemacht und ich glaube, das ist ja genau das, was du gesagt hattest schon, dass, ähm, auch wenn du jetzt sagst, bist du nicht, ist voll, voll okay und zur gleichen Zeit vielleicht bist du das auch, wenn du's auf deine Art und Weise leben würdest. Ja. Ja, und, und noch neu, das einfach neu framest. Aber ich will gar nicht zu viel sagen. Es war gerade so, wo ich gemerkt habe, ich behaupte mal, die meisten unserer Frauen würden sagen, das bin ich nicht, aber mein Mann ist das und dann entsteht so 'n, so 'n Problem. Eigentlich gibt's da 'ne super schöne Überschneidung auch mit der Spiral Dynamics, ähm, dass wir in die gleichen Themen auf 'ner höheren Bewusstseinsebene wieder zurückkommen und dann Sachen integrieren können, die wir vorher abgelehnt haben oder als Gegensatz gesehen haben. Deswegen, ähm ja, aber wir schweifen ab. Ja, sorry. You stay. Nee, aber ich find das, ja, ich find das aber total wichtig, was ihr gerade gesagt habt. Also für mich ist das, ich kann das nur unterschreiben. Ähm, gerade eben aufgrund der Erfahrungen, die viele sei-weiblich Sozialisierte oder Menschen in weiblichen Körpern irgendwie machen, ist dieser Weg ganz oft mit 'nem bestimmten Stigma oder mit bestimmten Erfahrungen und schmerzhaften Erfahrungen verbunden. Und wir ver-erlauben uns das gar nicht mehr, in diese Art von Begehren und dieser Direktheit sozusagen zu gehen. Daher ja, also fühlt sich manchmal einfach nicht sicher an. Das ist eher der spannende, die spannende Frage, die ich mir im Hintergrund dann stelle. So: Turnt es dich nicht an oder fühlt sich's nicht sicher an? Weil es gibt auch diese Variante in sicher. Ja. Ja, super schön. Ähm, der zweite Blueprint war ja energetic oder energetisch. Und, ähm, du hast vorhin schon so schön gesagt, Alexandra, dass das so 'n bisschen dein Opening war, weil das, ähm, viel in Verbindung steht mit Tantra. Und der Haupt- Punkt, der sozusagen für diesen Blueprint da sein muss, ist 'ne emotionale/energetische Verbindung oder Verbundenheit. Also dass ich das Gefühl haben muss, mein Gegenüber ist wirklich da. Wir sind wirklich in irgend'ner Art von Verbindung. Ich und du sind wirklich, sehen einander. Und das ist jetzt nicht so, ich könnte jetzt kurz weggehen und jemand anders hier hinsetzen und du würdest es gar nicht merken und machst weiter dein Ding. Ähm, und der, das war für mich damals, als ich das rausgefunden hab, dass es das auch gibt, neben dem Sexual Blueprint, den ich halt als sehr standardmäßig kannte, das war für mich so: Ah, darauf reagiert mein Körper eigentlich total gut, weil da sind eben die Haupt Zutaten, die für diese Leute eben gut funktionieren: Das Spiel mit Spannung, mit Vorfreude, mit Antizipation. Also da ist auch ganz viel Teasing und so dieses, ähm, mit der Fantasie spielen, so ich sag mal so: Fuck my brain harder. Also so musst erst mal hier mein Gehirn abholen und meine, meine Fantasie anregen, bevor wir irgendwo anders hingehen. Und da ist sozusagen der größte Kitzel eher das, das Antizipieren einer Berührung als die Berührung an sich. Und diese Sehnsucht, dieses, dieses Longing, das lässt sich auch wunderbar mit Kink verbinden. Deshalb merkt man dann halt so Stück für Stück, dass die Blueprints eben nicht hart voneinander getrennt sind. Aber für diesen Blueprint ist eben auch besonders wichtig, Zeit und Raum zu haben, dass sich Sachen entwickeln können. Da ist Präsenz super wichtig, also den anderen wirklich spüren, tiefe Blicke, zusammen atmen und Berührung eher, also so die Vorstellung, als wäre so da entweder sanfte, leichte Berührung oder halt eine, die kaum die Haut berührt, wo's eher wirklich die Energie geht, so das Spüren von: Da ist 'ne Berührung, die an meinem Körper entlanggeht, ohne dass ich die spüre. Also ich kann noch so, hab noch so die, die, ähm, diese eingekarfte Erinnerung in meinem Körper von so, wie sich das anfühlt, wenn jemand, wenn du Augen verbunden hast und jemand kommt, äh, langsam näher und du spürst irgendwann, jetzt, jetzt ist sozusagen jemand da und ich hab noch gar keine Berührung gespürt. So das ist das, was für diese Spa…, Menschen superspannend ist, ähm. Also auch die, die Sexualität des Energiekörpers, die auch über unseren physischen Körper hinausreicht und natürlich auch der Energiefluss zwischen den, den Polen, also das, was eigentlich tantrische Sexualität so ausmacht. Ja, genau. Und ich glaub, was für-- ich zumindest kann das für mich noch ganz gut nachvollziehen, was für diese Art von Blueprint ganz schwierig ist, ist, wenn, wenn irgendwas in der zwischenmenschlichen Beziehung sich nicht klar anfühlt, wenn irgendwie das Gefühl ist, irgendwas ist, ich spür das doch. Das sind meistens auch sehr feinfühlige Menschen, die also so dieses den Raum lesen sehr klar gespür, äh, gelernt haben und dann merken so: Bist du wirklich da? Oder ist irgendwas unausgesprochen? So und das, das, wenn das da ist, dann können die sich nicht wirklich in die volle Entspannung und, und sozusagen in diese Variante hineinfallen lassen, was dann wirklich was Großes aufmachen kann. Ja. So spannend. Ich glaube, es ist für viele vielleicht- Das, was haben wir jetzt ein bisschen- Das-- Ja, und aber auch das ist so Sexual, Sexual Blueprint hat sich nicht sicher angefühlt und hier krieg ich auf einmal genau, hab ich die Sicherheit, warum ich glaube, warum sich viele Menschen, auch Frauen, genau da von diesem Blueprint angesprochen fühlen. Ja. Und ich sag dir, das ist jetzt meine Wahrheit. Und dann ist, was uns nämlich passiert ist, dass wir dann ganz lange Zeit in diesem Blueprint waren und du, und das war so der Raum: Oh mein Gott, ich hab das erste Mal im Leben überhaupt was gespürt und es wurde schön. Und dann kannst du dich aber auch in diesem Blueprint oder in diesem Raum echt, ähm, einnisten. Und das ist deine neue Comfort Zone. Und dann, da sind wir nämlich ja, haben wir viele Gespräche geführt, auch: Wie kommst du da wieder raus? Und darf auch jetzt noch was anderes existieren? Darf's auch mal spontan sein? Weil dann war nur noch eins: Ich brauch ganz lange Zeit. Erst mal, weißt du, Herz berühren, Herzöffnung, diese ganzen Sachen. Und dann die Frage irgendwann, Christian hat den Raum geöffnet: Darf's auch anders sein? Darf's mal spontan sein? Darf's mal ein Quickie sein? Und ich glaube, das ist, das ist ein ganz spannender Prozess für uns gewesen. Immer noch kann ich auch dann aus dieser Safety Zone wieder rausgehen und auf was anderes zulassen. So, ich glaube, dass aus der, aus der Erfahrung, die wir am Anfang gemacht haben, das auch 'ne, 'ne, 'ne Box werden kann, die sehr eng wird, wenn die Angst nicht aufgelöst wird, ähm, die Angst vor dem, was mal war irgendwie. Ich glaub, das ist ein super schöner Aspekt, weil, ähm, das gilt ja für jedes dieser Blueprints. Können wir ja gleich auch, wenn wir Richtung King gehen, kann man ja auch sehr viel über diesen Schattenaspekt davon auch sprechen, ne. Also jedes Ding hat ja auch 'n Schattenaspekt. Ja, genau. Ähm, und, und 'n Lichtaspekt. Und, mmm, dass man sich oder dass, was heißt man, aber dass viele oder jetzt auch du es beschrieben hast, dass du dich aus dem einen geflüchtet hast in das andere, um deinen Schattenaspekt nicht anschauen zu müssen, äh, und, und so 'ne Vermeidungsstrategie. Mhm. Ähm, und gleichzeitig ist dieser energetische Blueprint ja auch etwas, was in Anführungsstrichen, also da gibt's ja beides. Es gibt einmal in der vielleicht spirituell-esoterischen Ecke viele Männer, die da auch sehr viel sind und mit diesem, ähm, Sexual Blueprint oder anderen mehr materiellen Blueprints, weil sie da in 'ne Ablehnung gegangen sind, sich da auch wieder reinverirren. Und auf der anderen Seite gibt es aber den Standardmann, sag ich mal in Anführungsstrichen, ohne dass das, äh, despektierlich heißt, aber das sind halt die, wo auch viele Frauen zu uns kommen, die so 'n Typ von Mann haben, ähm, die damit überhaupt nichts anfangen können. Die das ablehnen. Ja. Ja. Ja. Weil das irgendwie nicht real ist oder nicht greifbar ist und dann wird halt gesagt: „Äh, das ist ja Quatsch. Das kann ich nicht nachvollziehen." Ne, vielleicht ist das was, wo wir, äh, am Ende noch mal drauf zu sprechen kommen: Was macht man denn, wenn man aus unterschiedlichen, ähm, Blueprints, ähm, miteinander, ähm, versucht- Sich zu treffen irgendwie? Ja. Da hattest du das Glück, dass du 'n Shade Shiffer, Shifter hast. Lucky you. Ja, total gerne. Total gerne. Ja, ich mag das auch sehr, was du gesagt hast, äh, Christian, mit den Schatten- versus Lichtanteilen, weil ja, das ist total das, was ich eben an diesem, an diesem im Endeffekt Framework ganz spannend finde, ist, dass es eben genau dafür auch die Augen aufmachen kann, wenn wir uns nicht nur nehmen: Ach so, ja, das sind meine Turn-ons, damit geh ich jetzt los, das ist meine Sprache, mehr brauch ich nicht wissen, sondern eher auch so 'n bisschen zu lernen, wofür kann das mein Escape sein? Wo, welche Dinge guck ich mir nicht an und welchen Blueprint lehn ich ganz explizit ab? Das ist eigentlich der spannende Teil, da hinzugucken und zu sagen: Warum lehn ich den denn eigentlich so doll ab? Warum ist der denn überhaupt nicht für mich verfügbar? Weil da liegt dann ganz viel Gold drin, wenn wir uns den mehr zu eigen machen. Ja. Super. Al right. Ich glaub, Nam-- Nummer drei sind wir grade: Sensual, also sinnlich, sinnlicher Blueprint. Da ist der Name eigentlich schon Programm. Also hier geht's ganz viel um Umgebungs-, also das Setting, in welcher, in welcher Umgebung findet das Ganze statt und welche Sinneswahrnehmungen hab ich. Und auf der einen Seite wird das vielleicht schon ganz deutlich, womit wir spielen können, aber auch gleichzeitig ist damit schon gesagt, was ganz schnell den Ausschlag geben kann zu: Jetzt hab ich, bin ich raus aus der Lust oder raus aus der, aus der Bubble hier grade. Weil wir versuchen, alle Sinneskanäle sozusagen anzusprechen. Wir können mit Geschmack arbeiten, also bestimmten, ähm, Essen, Getränken. Wir können mit, äh, Düften arbeiten, mit Geräuschen oder auch, ähm, Licht, Schatten und so weiter, ne. Und natürlich der Berührungssinn. Und wir können das alles wegnehmen. Also wir können damit spielen, entweder den besonders zu bedienen oder den besonders wegzunehmen. Grade die Sicht wegzunehmen, macht natürlich am meisten Sinn, weil das ist der Kanal, den wir am meisten nutzen und dann werden alle anderen feiner. Das heißt, wenn du mit diesem Blueprint arbeitest, wenn das deiner ist, dann ist natürlich immer ganz spannend zu gucken: Wie kann ich meinen Körper und meine Sinne mehr einbeziehen? Und das sind zum Beispiel so die zwei Topdinge, die für diese Menschen gut funktionieren, ist A Massage, also langsames Berühren, sanftes, ähm, Berühren, was auch zur Entspannung beiträgt. Und halt einfach grundsätzlich, ne, es muss 'ne gute Umgebung sein, schöne Musik, schönes, schönes Licht. Es darf nirgendswo die un-ungewaschene Wäsche liegen, weil die könnte nämlich wiederum mich rausziehen. Äh, und Tanzen, vor allem Contact Dance. Also, ähm, wer vielleicht zum Beispiel Contact Improv kennt, also wo wirklich die, äh, Körper so'n bisschen verschmelzen miteinander, wo, wo ein sinnliches Tanzen im Endeffekt dahintersteckt. So das, ähm, ist für diesen Blueprint superspannend. Und wichtig ist halt, die können superschnell abgelenkt werden, wenn halt irgendwo: Ich hör das Baby schreien, da ist die Wäsche oder hier ist irgend'n komischer Duft, der nicht passt oder dass, ähm, mein Empfinden von: Ist es warm genug? Ist es kalt? Ist es zu kalt? Und so weiter, ne. Das sind alles so-- Wer sehr sinnlich ist, wer sehr Mh, sensibel wahrnimmt, ist natürlich auch sehr sensibel für wenn da Sachen nich passen. So. Kann also positiv wie negativ genutzt werden oder, ähm, Einfluss haben. Ja, das in a nutshell. Den lieb ich aber, den mag ich auch, wie du den jetzt grade beschrieben hast. Ähm, ich glaube nämlich, dass es für viele auch 'n toller In, ähm, ein, ein, ein guter- Entry Point. … Entry Point sein kann. Danke. Na ja, um überhaupt ins Spüren zu kommen, ne. Also- Ja, voll. Das ist ja das Ding, dass viele auch so v-von sich abgeschnitten sind und wenn du gar nicht weißt, was deins ist, ist das 'n wundervoller Entry Point, um zu schauen: Mhm. Okay, was bin ich denn? Was mag ich denn? Welcher, vielleicht auch welcher Sinneskanal genau das, auch wenn du vielleicht gar nicht so sinnlich bist, aber was ist dein Zugang? Und da wirklich auch ins Spüren zu kommen und zwar vielleicht auch w-weg von nur durch äußere Reize, sondern auch dieses innere Spüren. Das ist etwas, was ich immer und immer wieder teache. Und, ähm, ja, ist so spannend. Wenn du darüber so sprichst, denk ich mir eigentlich auch, wenn du jetzt über P-King sprichst, eigentlich bauen die so alle aufeinander auf eigentlich und in King kannst du eigentlich- Die gehen, die überlappen sich. Und die gehen, und die überlappen sich so, ne. Weil da spielst du ja auch so'n bisschen mit diesen Reizen, mit diesen Dingen auch so, ne. Kannst du. Absolut. Ähm. Ja. Super, super cool. Also- Ja. Ja, spannend. Das mal so auseinander zu bröseln und dann irgendwie wieder zusammenzubringen am Ende. Ja, und am Ende nur die Zutaten zusammenzumischen zu was Schönem. Also ich mag das bei dem Sensual ja auch sehr zu verstehen, dass das im Endeffekt darum geht, mehr im Körper zu landen, ne. Also das sind oft auch sehr kopfige Menschen, also die schnell, ne, abgelenkt werden oder sich viele Sorgen machen. Und der Sinneskanal ist eben das, was mich zu mir bringt und in den Körper und ins Spüren. Also wirklich darauf den Fokus zu setzen, hilft mir, aus meinem Gehirn auszusteigen und mal ins tatsächliche Fühlen zu kommen oder ins Hören oder was auch immer, welchen Sinn ich halt bedienen möchte. Das ist eben deshalb so schön, find ich, zu verstehen, wenn ich weiß, ah, ich bin 'n Kopfi, dann muss ich vielleicht mal 'n bisschen mehr schauen, wie ich meine Sinneskanäle mehr mit einbeziehe. Genau oder halt auch, wenn man's jetzt übers Nervensystem, ähm, erklärt, zu sagen, Gehirn ist halt in dem Zustand, ähm, vielleicht erhöhte Beta-Wellen und über den Körper wieder überhaupt sein Nervensystem, sein Gehirn- Ja … wenn zu resetten, in den neutralen Zustand zu kommen und so auch wieder dann, ähm, überhaupt offen zu sein für Begegnungen. Voll, ja, lieb ich sehr die Connection, die du grad machst. Ja, absolut. Also da machen wir ja fast schon wieder den, den sozusagen den Zirkelschluss zu den Dingen zum Thema sich sicher fühlen, ne. Wenn mein Nervensystem aktiviert ist, wenn sei es halt durch den Klassiker in unserer Welt Stress, ähm, kann das halt natürlich total helfen, mich wieder 'n bisschen mehr zu erden und wieder anzukommen in 'nem Bereich, wo ich tatsächlich auch Lust empfinden kann. Genau. Stress ist der Number-one-Killer of it. Ja. So vorletzter Blueprint, mein-- einer meiner Lieblingsblueprints, weil er unterschätzt ist. Der Kink. Und das Spannende find ich halt da, wir haben durch Fifty Shades of Grey and und alle ähnlichen Dinge so 'ne vorgefertigte Vorstellung davon, was Kink eigentlich ist. Und Kink ist aber riesig groß und vor allem ist Kink das, was für dich sich tabu anfühlt, das, was sich für dich unartig anfühlt, verboten anfühlt. Das mag also für die eine Person sein, nach draußen zu gehen und keine Unterwäsche anzuhaben und das mag für die andere Person sein, mit 'ner Hundemaske angeleint irgendwo, ähm, 'n Spanking zu bekommen, ne. Also die, die Bandbreite ist massig und groß und darf halt genau von uns erforscht werden: Was ist denn jetzt grade für mich eigentlich das, was ich Ach, edgy anfühlt. Und deswegen mag ich halt diesen Kink so sehr, weil meine Erlebnisse, die ich in der Community mache, sind halt wahnsinnig tiefgreifend, weil du da so viel transformieren kannst. Weil warum fühlt sich denn etwas tabu an oder unartig? Ja, weil das einfach nur unsere, unsere Sozialisierung ist, die uns sagt, das dürfen wir nicht. Und das sich zurückzuerobern und zu gucken, was kann ich denn eigentlich da für mich wieder erobern, ist super, super groß und du kannst in dem Kink-Bereich, also da kommt meine größte Verspieltheit, ähm, Neugierde raus, weil du kannst auf unzählige Arten und Weisen spielen und super kreativ sein, die überhaupt nichts von den Klassikern dabei haben muss. Also das kann von Impact Play sein, also von, ne: Ich, ich mach Spanking mit der Hand oder mit irgend'ner, mit 'ner Gerte oder mit 'nem Flogger oder whatever it might be. Das kann aber auch einfach, ähm, Power Games sein von: Ich geb dir Aufgaben oder ich, äh, geb dir Verbote oder, ähm, wir machen Rollenspiele. Oder das kann einfach was sehr Physisches sein, ne? Beißen, kratzen, was weiß ich. Hair Pulling ist ja auch so 'n Klassiker, ne. Also den, wenn man den gut macht und das gut einbezieht, kann das total spannend sein. Und der, wie gesagt, ich mag den total gerne, weil da ganz, ganz viel drinsteckt und gleichzeitig jemand, der das als sein Haupt-Blueprint hat, ähm, erlebt ganz oft sehr viel tiefsitzende Scham, weil wir halt wissen: Oh, ich hab Bedürfnisse oder Vorlieben, Fantasien, die sind nicht der Norm entsprechend. Yes. Und wir alle haben das, na obwohl nicht wir alle, wahrscheinlich nicht, aber so, wir können uns das sicherlich vorstellen, wie sich das anfühlt, wenn du dann mal verletzlich 'n ausgefallenen Wunsch teilst und dann sogenanntes Kink Shaming bekommst von: „Oh mein Gott, nein, das kann ich mir auf gar keinen Fall vorstellen." Ähm, dann ist der, die Wahrscheinlichkeit, dass ich das noch mal teile, natürlich sehr gering und deshalb findet halt grade das sehr, sehr ausgefallene kinky Leben halt eher in Community Spaces statt, die explizit dafür sind. Mhm. Und dann, dann gibt's super spannende Dinge. Also da, da zu sitzen ist manchmal einfach schon wahnsinnig spannend, weil man dann sieht so, was alles möglich ist, was auch teilweise überhaupt nicht in dem Label sexuell wahrscheinlich fallen würde, weil da findet nicht immer unbedingt- Penetration oder Orgasmus oder sonst irgendwas in der Re-, in der Sich-, Hinsicht statt, sondern da findet einfach ganz viel Spiel mit Tabus und Dingen, die man sich vielleicht sonst nicht so vorstellt, äh, statt. Ist 'ne superinteressante Sache, weil ich, ähm, hab mich auch gefragt, als du angefangen hast zu erzählen: Was, wie würde man Kink definieren? Also was ist da eigentlich die- Mhm … die Definition von und was ist de-, die Abgrenzung auch zu 'nem Fetisch zum Beispiel? Ja. Ähm, und, und Kink, so wie du's dargestellt hast, ist es ja 'n Stück weit dieser, dieses Tabu- und Schamthema. Ähm, wohingegen auch der Fetischismus eher so 'nen Projektion auf etwas Externes ist, dass mein sexuelles Verlangen auf etwas anderes projiziert wird. Ähm, und irgendwie, vielleicht krieg ich's nur nicht in meinem Kopf zusammen oder ist es ja irgendwie, ähm, meistens in den Sachen irgendwie beides mit so dabei, ne? Ja, also ich hab mal die Definition gelernt, dass Fetisch das ist, was wir Not, also sozusagen dringend brauchen. Es ist nicht verhandelbar, um in sexuelle Erregung zu kommen. Also das sind meistens sehr ausgeprägte Kinks. Also zum Beispiel ich hab 'ne ganz klare, also nicht ich, sondern so, wenn jemand sagt, äh, mein Fetisch ist: Ich, mmm, ich brauch das Gefühl, erniedrigt zu werden. So, ohne das kann ich nicht in Erregung kommen. Dann sprechen wir von Fetisch versus: Ich find das manchmal spannend, ähm, mich zu unterwerfen, aber ich kann auch auf anderen Wegen in die Erregung kommen. Das ist nicht meine einzige Spielart. Dann könnt es eher in Richtung Kink sein. Also Kink ist für mich eher so'n Überbegriff von alle Dinge, die halt in irgend'ner Form und Wa-, Art und Weise entweder von anderen oder von dir als Edgy nicht nor-, nicht der Norm entsprechend empfunden werden. Und Fetisch ist so'n bisschen, da hab ich mich festgebissen und das ist meins, so, das brauch ich, das ist Teil meiner sexuellen Identität im Endeffekt auch. Ja. Aber ja. Also lie-, ich lieb dieses Thema grade sehr. Und was ich grade auch, was ich auch spannend find, ist nämlich genau das so, da hast du grade mir die Augen geöffnet. Ja, Fet-, äh, Kink, wenn du's auslebst, ist eine Sache. Ja, aber jetzt kommt der Punkt: Was ist denn in unserer Gesellschaft Die Norm. Und das ist ja genau das, dass viele Menschen wahrscheinlich, ich würde mal behaupten, fast jeder hat irgendwelche Fantasies in sich. So und, und keiner und die meisten erlauben sich, das nicht mal auszusprechen. 'Ne wunderschöne Aufgabe, die wir gerne den Frauen mitgeben, auch in der oder auch Paaren zu sagen: Über ganz ehrlich in 'nem sicheren Raum über Fantasies zu sprechen, heißt nicht, dass du's leben musst. Heißt erst mal nur, den anderen nicht dafür abzulehnen und abzuwerten, sondern du darfst ganz ehrlich teilen, was in dir ist. Das hat erst mal nichts mit mir zu tun und mir die Freiheit zu geben, das auch nicht zu verwidern. Ich muss das nicht, ich muss das nicht leben. Und, und da entsteht schon so viel und ich glaube, ganz oft würden sich Dinge, die le-- die würden sich sogar auflösen auf eine Art und Weise oder die müssen nicht unbedingt dann gelebt werden, wenn sie da sein dürfen. Und ich glaub, dass da grade in dieser Welt, in diesem ganzen Thema so viel Schatten ist und die Schatten ganz viel, also da, ganz viel dann machen. Da, da entsteht ganz viel Projektion und ich glaub, viele Partnerschaften da irgendwann in 'ne Krise kommen, weil die Dinge nicht da sein dürfen. Also ich mein, du hast das ja schon mal auch erlebt, ne, dass du was ausgesprochen hast und eine Partnerin zu dir gesagt hat: „Wenn du das, das ist falsch und wenn du das, wenn du mich liebst, dann, dann, dann darfst du so was nicht wollen." Ne, so'n, so was in die Richtung. Und, und dann, und natürlich, dann, dann willst du das nicht mehr aussprechen. Denkst vielleicht, du bist falsch. Aber ich glaub halt, ehrlich über etwas zu sprechen, heißt nicht, dass es gelebt werden muss und zur gleichen Zeit, da kommen halt auch wieder, da kommt das größte Thema von den meisten Menschen ran, nämlich: Ich bin nicht genug. Ich bin nicht gut genug oder deine eigene Unsicherheit. Da ist halt ganz viel Triggerpotential drin, ne? Ja, ich find, ich mag das auch total gerne. Also für mich sind erotische Fantasien eine Fundgrube, weil sie, äh, ich, ich glaube, das Buch heißt The Erotic Mind, aber ich bin grad nicht ganz sicher. Nämlich ich kann das gerne nachreichen, auch von wem das ist. Und der Mann hat untersucht, was die Core Themes, also die Core-Themen in den erotischen Fantasien sind. Und die lassen sich, glaub ich, runterbrechen auf wahrscheinlich wieder fünf. Und es ist super spannend, weil's dir am Ende wieder einen Schlüssel gibt zu einer Entwicklungsstufe für dich. Also bestimmte Themen sich anzugucken, also überhaupt für sich selber neugierig zu werden: Was für 'ne, was ist so, was sind denn so die Core-Themen, die in meinen Fantasien immer wieder auftauchen? Also zum Beispiel geht es immer um etwas wollen, aber es nicht bekommen. Ja, das ist 'n total spannendes Thema, da dann halt tiefer reinzutauchen: Was sagt das über mich aus? Wo in meinem Leben hab ich das erlebt? Wie ist meine Beziehung dazu? Ne, weil da erotisieren wir das halt in unseren Fantasien und das hat aber ganz viel eben auch Potenzial, wie du schon vorhin gesagt hast, wenn wir aufhören, unsere Fantasien als etwas müssen wir irgendwo verstecken, dürfen wir niemandem sagen, sondern eher so als: Uh, da steckt ganz viel Potenzial für mich drin, äh, spannende Dinge über mich zu lernen und gegebenenfalls eben auch zu Schattenanteile zu befreien, die ja immer wieder dazu führen, dass ich mich lebendiger fühle, dass ich mich echter fühle- Ja. dass ich wieder einen Moment mehr habe, ähm, auch mit anderen Leuten in Verbindung zu sein, weil ich echter bin, wieder 'ne richtige Ecke habe und nicht alles rund ist. Ja, ich mag nur das, was alle mögen. Äh, und was immer du machst, ist schon gut so. Ja. Ja. Ja, es ist ein spannendes Thema. Wir sollten mal über Fantasy sprechen. Yes. Ich hab da ganz viel drüber gesprochen, auch über meine also, ne. Also von hin zu mit, mit anderen Frauen. Also und ich hab's auch ausgesprochen und dann auch gelebt. Aber das heißt ja nicht, dass das jeder machen muss. Hin zu, ähm, diese Vorstellung, du willst etwas, aber jemand gibt's dir nicht. Oder auch, also so diese ganze-- einfach mal da, da-- ich glaube, es fängt darin mit an, dass du ehrlich mit dir bist, dass du's mal zulässt und es, ähm, und nicht ablehnst. Also superspannendes Thema, aber ich will gar nicht abschweifen. Es gibt noch einen letzten Blueprint. Ja. Obwohl ich sage, der, der bringt ja alle zusammen, der Shape Shifter. Ja, exactly. Machen wir's noch komplett. Ja, und der, der ist eigentlich relativ schnell erklärt, weil ja, absolut, der heißt Shape Shifter, weil wir unsere Form wandeln können, weil das die Blu-- der Blueprint ist, der am besten Virtuosesten sozusagen ist im Sinne von der kann alle anderen Blueprints sehr oft bedienen, weil der eben davon lebt, Abwechslung zu haben, Abenteuer, Neues, anders, mehr, flüssig zwischen verschiedenen, hm, Energien Slash Dynamiken wechseln. Ähm, so d-und das ist, wie sie ja auch sagte, ne, die, äh, Gründerin, äh, Jaya, dass das am Ende eigentlich unser natürlichster Blueprint ist, also flexibel zu wählen: Was passt heute zu mir? Was ist heute meine ehrliche Ausdrucksform? Bin ich heute eher sinnlich sanft oder bin ich heute kinky dominant? Oder bin ich heute hingebungsvoll? Oder brauch ich's heute einfach nur schnell oder was auch immer. Also wenn wir lernen, diese sexuelle Stilbildung sozusagen so groß zu machen, dass wir sagen: „Okay, ich kann mich daraus bedienen und ich kann mich flexibel drauf einlassen", dann sind wir im Re-- im, im Shapeshifter. Also die sind einfach sehr versatil. Aber andersherum gesagt, auch wenn die mit 'nem Menschen in Beziehung sind oder einfach in 'ner sexuellen Begegnung sind, der immer nur das eine anbieten kann, dann wird's halt relativ schnell langweilig für diesen Teil. Weil der lebt davon, dass es eine Mischung ist. Ja. Und die tendieren auch zum People Pleasing. Also geht in beide Richtungen. Kann es entweder sagen so: „Ja, ich-- wir machen einfach nur das, was du willst und ich stell meine Bedürfnisse zurück, dass ich eigentlich auch was anderes möchte", oder hätten eigentlich gerne mehr, aber haben nicht das Gegenüber, was dafür offen ist. Ja, spannend. Ich glaub, da kommt noch dazu, das ist auch 'ne hohe, 'ne Hö-- Also so das Ende dieser Kette. Und zwar, ähm, ich sag den Frauen immer: Ich weiß doch nicht, also wenn ich anfange, in 'ne Begegnung zu gehen, da weiß ich nicht, wo's-- Ich weiß manchmal nicht, wo's hinführt. Und in dem Moment spür ich einfach in die Energie, was ist denn jetzt gerade da? Und ich folge dieser Energie. Und, ähm, deswegen weiß ich vorher nicht, wie's aussehen wird und welche Sexualität, also welche Art der Sexualität ich jetzt leben werde. Und ich glaube aber au-- Ich behaupte mal, wenn du wirklich wieder lernst, dich zu spüren, dann bist du doch nicht jeden Tag gleich. Du, du bist 'n zyklisches Wesen, ob Mann oder Frau, und es ist immer unterschiedlich. Und ich glaub, wir haben das verlernt, das zu leben. Und dann bist du doch automatisch vielleicht 'ne abgeschwächte Form, aber irgendwie ja schon ein Shapeshifter, der einfach spürt, was grade dran ist und was er grade braucht. Und, ähm, ja, das kam mir grade so, dieses Bild, dass, ähm, das auf 'ne Art und Weise ja, glaub ich, in uns steckt, wenn wir wieder anfangen, uns kennenzulernen. Das gilt ja aber auch für jeden, also innerhalb eines Blueprints ja genauso. Also wenn du jetzt Kink sagst, ist ja auch nicht Kink immer gleich, sondern da hast du ja auch Lust auf unterschiedliche Kinks oder unterschiedliche Dynamiken, ähm, oder eben auch Sensual oder was auch immer. Ähm, ich glaube einfach- Das ist halt super wichtig, nicht sich selbst auch auf so 'n Schema irgendwie festzusetzen, sondern da immer neugierig rein zu sein. Selbst wenn ich sag: Okay, ich möcht jetzt eine dieser Boxen irgendwie aufmachen und tiefer reingehen, ähm, ist ja auch unheimlich, geht, geht's ja da um diesen, Beginners Mind ist vielleicht das fal-falsche Wort, aber spielerisch kindlich neugierig zu erforschen und, ähm, alles ganz neu wahrzunehmen und sich nicht darauf zu versteifen, dass irgendwie Sachen so ablaufen müssen, wie sie ablaufen, sondern Entwicklung kann auch innerhalb einer Box stattfinden. Das ist, glaub ich, mein Punkt, den ich machen will. Ähm, da in die Tiefe zu gehen, ist halt auch super interessant. Ja, man kann in die Breite gehen, man kann in die Tiefe gehen, äh, whatever. Es macht Spaß, vielleicht mal eine Sache zu machen, dann in die nächste, ähm, Kategorie zu gehen, Sachen mitzubringen, die ich woanders gelernt habe, anders zu interpretieren. Wir haben bei diesem Kink-Thema ja ganz viel drüber gesprochen. Das ist halt auch oder the Essential hat viel auch Überschneidung zum, zu diesem, ähm, Energetischen und Tantrischen vielleicht. Das kann ich, da sind aber auch Dynamiken, die ich mit in den Kink nehmen kann oder aus dem Kink rausnehmen kann und woanders dann leben kann. Also, ähm, super spannend, das als Toolset zu haben, um sich selbst bewusst zu werden. Und ich glaube, das ist es ja, was wir am Anfang so gesagt haben, dieses mich selbst zu entwickeln, mir selbst bewusst zu werden: Wer bin ich überhaupt? Was will ich überhaupt und was macht mir Spaß? Ähm, ja. Ich glaub, ich meine, unglaublich ist, ähm, wir haben jetzt schon fast 'ne Stunde, aber ich find- Wir haben grade erst angefangen. Ich hab, ich könnt jetzt auch noch, weil das ist ja, das ist ja eigentlich erst die Basis von dem, wo's weitergeht. Aber ich, genau, jetzt wenn du da, wenn der, wenn die Frauen das oder die Menschen, die Menschen das generell hören, ich sag Frauen, weil bei uns meistens Frauen sind, aber generell: Was würdest du den Menschen, die das hören, mitgeben jetzt? Oder wie, was können sie jetzt damit machen? Was wäre jetzt so der erste Schritt? Oder wie können sie sich dem annähern und das für sich nutzen? Mhm. Ich glaube, so'n paar Gedanken hab ich dazu. Also das eine ist, mal neugierig zu werden, wenn ich grade das Gefühl habe, die Art von Sexualität, die ich grade lebe, ist es irgendwie noch nicht so ganz. Die gibt mir irgendwie noch nicht so das Gefühl. Meistens haben wir diese, diese Intuition schon von: Irgendwie geht's da auch anders. Irgendwie ist mehr möglich. Wenn das schon als Gefühl da ist, ist das 'n schöner, wie so 'ne, ja, wie so'n Ausprobiermöglichkeit zu sagen: „Okay, vielleicht hab ich dafür 'ne Neugier oder dafür oder dafür." Also zu gucken, kann ich mir Räume suchen, entweder indem ich irgendwo hingehe, Workshops mache oder indem ich mir dazu Videos anschaue oder mir einfach Gedanken mache, was würde ich mir kreieren für eine Art von Date Night, entweder mit mir selber oder mit meinem Gegenüber, was das bedient, ne? Also ich hab zum Beispiel mal für 'ne Partnerperson 'nen Sensual Date Night gemacht. Hab gesagt: „Okay, ich wir-- ich überleg mir, wie ich maximal alles in Anspruch nehmen kann." Und das hat total viel Spaß gemacht, mir sozusagen durch meine Wohnung zu gehen und zu gucken, so: Wie fühlt sich das eigentlich auf der Haut an? Wie fühlt sich das eigentlich an? Und einfach mal so was zu machen und zu sagen: „Lass uns doch mal damit spielen und uns darauf einlassen." Oder grade Kink ist 'n bisschen schwieriger, einfach nur so, wir machen einen Workshop und dann weißt du, ob du, ob du kinky, äh, magst. Sondern eher so'n bisschen neugierig zu werden: Was fühlt sich denn für mich so'n bisschen edgy an? Und was könnt ich mir trotzdem mal vorstellen, auszuprobieren? Also sprich, zum einen- Ähm, fließender in der eigenen Muttersprache zu werden und die überhaupt erst mal zu verstehen, was ist, was sind eigentlich meine Sprachen, die für mich aktuell gut funktionieren? Dann wär der zweite Aspekt, den man sich angucken darf: Was ist mein Gegenüber? Was, was lernen wir sozusagen Stand jetzt, was wir jeweils mögen? Und dann so 'n bisschen die Brücken zu finden. Also, ne, wenn ich beispielsweise, ihr habt vorhin ja schon gesagt, so der Klassiker ist ja oft, ähm, der Mann ist eher sexual blueprint, sagt er zumindest. Die Frau ist eher, äh, energetisch sinnlicher blueprint, sagt sie zumindest. Ähm, so wie, wie verheirate ich diese beiden, weil die ja aufn ersten Blick unvereinbar wirken. Ja. Ne? Weil der eine sagt irgendwie: "Ich brauch's schnell und direkt", und die andere sagt: "Ich brauch's langsam und sinnlich und, äh, bitte erst mal nicht meine Genitalien anfassen." So, wie krieg ich das dann unter einen Hut? Ja, wie? Und das- Tausend Fragezeichen bei den meisten. How? Help me. Für die, die jetzt bis jetzt gewartet haben, das ist Sarah hat die Antwort nicht, glaub ich nämlich nicht. Ich wollt grad sagen, das-- Für mich ist das wahnsinnig individuell, das halt rauszufinden. Weil es ist natürlich zum einen das Sich öffnen für die Sprachen der anderen, also zu gucken, was hält mich denn davon ab, mich auf die Langsamkeit zum Beispiel meiner Partnerin einzulassen? Was kommt in mir dann auf an Unbequemem, ja? Weil manchmal ist einfach auch der sexual blueprint der, den wir nehmen, weil es halt vermeidet, in die Verletzlichkeit zu gehen, weil es vermeidet, in das: Ich weiß grad gar nicht, was ich machen soll. Ich weiß gar nicht, wie ich, äh, langsam und präsent sein soll. Also manchmal ist es einfach auch 'n, das ist das Einzige, womit ich mich wohl und sicher fühle. Aber gegebenenfalls, wenn ich lerne und mir erlaube, wie Christian so schön gesagt hat, so bisschen die Wellenenergie wieder einzuladen und zu sagen: "Ich weiß noch gar nicht, wie das funktioniert mit diesem sinnlich, energetisch, aber ich bin mal darauf neugierig und lass mich ein", dann kann ich vielleicht plötzlich feststellen: Ah, das könnt ich noch zu meinem Repertoire hinzufügen. Das kann ich jetzt auch. Und ich bin nicht so festgelegt in meiner Box, dass für mich nur sexual geht. Aber dafür muss es eben 'ne Bereitschaft auf beiden Seiten geben, dass es 'ne Reise ist und dass es eben auch bedeutet, bestimmten Themen zu begegnen, die Ja, spannend, aber auch teilweise herausfordernd sein können, weil wir dann begegnen wir all unseren Prägungen, dann begegnen wir: Können wir einander wirklich in Verletzlichkeit halten? Oder fühlt sich eine Person damit eigentlich grade nicht safe und so weiter und so fort. Also super viele spannende Möglichkeiten. Und selbst wenn wir sagen, wir bleiben nur in: "Du bist sexual, ich bin energetisch und du möchtest nichts von mir lernen und ich möchte nicht gucken, ob ich mich safe in, in sexual fühlen kann", dann können wir halt trotzdem gucken: Wie kann ich dich sozusagen schon vorzeitig, ähm, in die Antizipation bringen, ne? Also zum Beispiel, wenn ich weiß, mein Blueprint von meiner Partnerperson ist energetisch, dann kann ich anfangen, Nachrichten über den Tag hinweg zu schreiben. Dann kriegt diese Person schon die Möglichkeit, sich vorzufühlen und vorzuheizen sozusagen, dass wenn der Moment kommt, wo wir aufeinandertreffen, dass dann auch jemand schon in der Situation ist. Oder wenn ich weiß, dass meine Person sinnlich ist, dann zünd ich halt mal 'n paar Kerzen an und mach 'ne schöne Musik an und sag vielleicht: "Nimm vorher 'n Bad und ich warte dann hier schon auf dich", ja. Und die Person hatte die Möglichkeit, in ihrem Tempo langsam da reinzukommen. Ne, also es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, wie man damit spielen kann. Wenn man eben versteht, es ist 'ne Sprache und es wär schon schön, wenn ich nicht nur die ganze Zeit in meiner Sprache spreche, die der andere Mensch nicht versteht und vice versa. So. Love it. Mein Take. Super schön. Weißt du, es ist genau-- und dafür darfst du deine Sprache erst mal kennen, ne? Und, und ich glaub, das ist ganz wichtig, was ich den Frauen auch immer sage: Ähm, also klar ist es wichtig, dass-- Also ich glaube, in 'ner, für 'ne funktionierende Partnerschaft ist es doch, willst du doch, dass es deinem Partner gut geht. Und wenn ich höre, dass mir Frauen erzählen oder Menschen erzählen: "Mein Partner lehnt mich dafür ab und sagt, ich bin falsch", dann denk ich mir: "Hm, I don't know." Also wenn-- irgendwas läuft hier nicht ganz richtig. Wenn du 'n Partner hast, der dich liebt, der möchte, dass es dir gut geht, der würde doch offen sein, ähm, für dich, auch wenn er's erst mal nicht versteht, ne? Also es zeigt halt auch, wo was im Argen ist. Zur gleichen Zeit darfst du erst mal dich kennen und dann auch deinen Partner mitnehmen und dem sagen: "Das brauche ich." Nimm ihn mit in deine Welt. So, und wenn du nicht mal weißt, was du brauchst, ähm, und wa, wie's für dich funktioniert, wie will's denn dann dein Partner wissen, ne? Also da ist eben ganz, ganz viel drin. Christian und ich nutzen gerne den, den Begriff, gemeinsamen Meeting Point zu finden, so diese vermeintlichen Gegensätze zusammenzubringen und da wird's ja erst interessant. So, es gibt 'n Meeting Point und man kann Gegensätze zusammenbringen und ich glaub, es ist einfach wichtig, ähm, zu sagen, nicht, also nicht a-davon ausgehen: "Du bist falsch, nur weil du anders bist als ich", sondern: "Wir sind beide richtig." Und auch komm, da kommt Kommunikation rein. Also das A und O ist Kommunikation. Ihr werdet nicht drum rumkommen zu kommunizieren. Zur gleichen Zeit, ich glaube, es wichtig ist, dass du erst mal für dich Klarheit hast. Und dann kannst du deinen Partner mitnehmen. Und, ähm, also das ist 'ne- Eigentlich 'ne wunderschöne Forsc-- Forschungsreise. Und du hast es noch so schön gesagt, lass mich noch kurz aufgreifen: Du bist dafür verantwortlich. Nicht dein Partner ist nur allein dafür verantwortlich, für dich, ähm, und dir das alles zu geben, sondern wenn du weißt, was du brauchst, kannst du das auch initiieren. Du kannst den Raum gestalten, ne. Du kannst tanzen. Das ist etwas, was mir guttut. Ich aktiviere mich über Tanzen. Du kannst, du hast schön gesagt, 'n Bad nehmen. Du kannst dich auch mit, du kannst dich da reinbringen in diesen Zustand und es ist deine Verantwortung auch. Ja, fuck yes, Alexandra. Das wollt ich noch mal kurz aufgreifen, weil ich das auch ganz oft höre, dieses Auslagern von: Jetzt kennst du ja meine Sprache, jetzt musst du mich füttern entsprechend. So, t-this is not the only way how it works. So einfach zu wissen, so ja, ich hab ja auch 'ne Verantwortung dafür, in, in meine Lust zu kommen und ich s-, ich-- das sozusagen jetzt alles an meinen Gegenüber auszulagern und zu sagen: "Du hast ja gelernt, dass ich ja sensual bin, deshalb musst du jetzt immer dafür sorgen, dass die Wohnung sauber ist, dass die Kerzen angezündet sind, dass hier 'n guter Duft ist und weiß, was ich nicht alles." Nee, das darf ich ja auch genauso für mich kreieren. Ich darf genauso die Dates kreieren und mich in 'ne Vorstimmung bringen, die mir, mir guttut. Und da sind wir halt dann wieder bei dem, mit der Eigenverantwortung zu arbeiten und zu sagen: "So ja, ich sorg dafür, dass ich 'ne gute Zeit habe." Und wenn ich richtig gut bin, mach ich das auch noch für mein Gegenüber 'n bisschen mit, aber wir verant-- wir v-vertragen erst mal unsere Verantwortung alleine für uns. Yes. Und den As-den Aspekt, den ich noch wichtig fand, den du auch gesagt hast, so wenn, ähm, weil ich werd immer neugierig, wenn jemand sagt: "Oh, mein Partner lehnt mich für das und das ab", so, ne. Hat kein Verständnis für mich, wie ich, wie ich da und da ticke. Und ich hab grade erst kürzlich wieder 'n Paar betreut, wo, wo sie sozusagen beschrieben hat: Oh, ich wünsch mir mehr dieses emotional tief Verbundene, wo wir, wo ich so das Gefühl hab, ich lös mich so 'n Stückchen auf mit dir und, ne, so diese ganze Verbundenheit. Und es saß einfach nur jemand da, der, der sagte so: „Ich weiß nicht, wovon du sprichst. Ich weiß nicht, was du meinst." Und da war ganz viel Unsicherheit einfach im Raum. Und ich weiß immer, dass hinter 'nem Ablehnen ganz oft eher 'ne Unsicherheit steckt, die manchmal noch keine Worte findet von: „Ja, ich hör dich, aber jetzt fühl ich mich, als würd ich nicht gut genug sein in dem, was ich hier tue und in dem, was ich anbiete. Und vor allem, ich bin hilflos in dem, was du von mir willst, weil ich gar nicht weiß, wie das geht." Und das mal ehrlich aussprechen zu dürfen, ist meistens schon der Schlüssel, wo wir uns beide 'n bisschen mehr gesehen fühlen. Weil wir kommen halt immer mit diesem so: „Jetzt hab ich hier gelernt über meine Blueprints und du bedienst meine Blueprints nicht richtig. Ja, da hab ich ja dann richtig Lust, mich mit dir dann auf diese verletzliche Reise einzulassen", ja. Ey, ja, wunder, wunderschön, ne. Ist genau, was du sagst. Ähm, und, und Hilflosigkeit und Unsicherheit ist etwas, wo viele, wenn du da nicht mit umgehen kannst, einfach auch dann vielleicht in die Aggressivität gehen, vielleicht in die Wut gehen. Ja, weil, weil, also schüttelt sich unser Hund, der schüttelt das nur einmal ab. Unsicherheit. Unsicherheit. Kevin, die meinst. Also 100%, 100% stimm ich dir zu. Ja, ich würd-- Hast du noch was? Ähm, ja, vielleicht. Genau, also das Thema Unsicherheit beziehungsweise, ähm, auch, ja, schließlich so'n bisschen der Kr-Kreis, wo wir vom ersten Blueprint quasi gegangen sind, ne. Das Thema Sicherheit da auch. Also wenn du auf so 'ne harte Ablehnung bei deinem Partner oder bei deiner Partnerin stößt, dann ist es wahrscheinlich nicht, weil derjenige 'n schlechter Mensch ist, sondern weil es eben 'ne Vermeidungsstrategie ist, eben diese Machtlosigkeit, nicht gut genug und so weiter zu fühlen und dann lieber, ähm, das nach außen hin projiziert, als damit selbst zu gehen. Und ich glaube, das ist für viele wäre das der Schlüssel, äh, irgendwie zu 'nem gemeinsamen zu kommen, sich auf dieser Ebene auch auszutauschen und zu zeigen, ähm, weil das die Grundlage ist und dann wirklich auf 'ner anderen Ebene sich zu treffen. Du Liebe. Es so ein wirklich, ich, ähm, ich hab das Gefühl, wir können jetzt hier gerade erst anfangen, aber es ist so, so schön und spannend, dir zu lauschen. Das ist 'ne ganz tolle Art und Weise, ähm, die Dinge auszudrücken und, und ja, einfach eine wundervolle Art und Weise, deine Worte zu wählen. Ich würde dir gerne zum Ende den Raum geben. Zum einen, ähm, was wären … Ne, dann fangen wir mal so an: Hast du-- Wie können die Menschen dich finden? Wir verlinken's natürlich, ähm, sowieso drunter. Wie können die Menschen dich finden? Was ist vielleicht ein Projekt, was du gerade hast? Ähm, welche Menschen sind bei dir richtig? Vielleicht magst du uns einmal mitnehmen in deine Welt. Ja, voll gerne. Danke schön. Also am besten findet man mich zum einen über meinen Podcast „Mach's mit" und genauso auch über Instagram machs_mit. Das sind so meine Hauptkanäle, über die ich, äh, wirke. Und ich find die Frage ganz schön, welche Leute sind richtig bei mir? Weil das, ähm, mag ich sehr gerne. Weil im Grunde die Art von Räumen, die ich anbiete, die braucht eine bestimmte Bereitschaft, sag ich mal so. Weil ja, wir haben die Möglichkeit, ganz viel zu forschen. Ich bin ganz große Freundin davon, Räume zu machen, die neugierig sind, die spielerisch sind, wo wir einfach Sachen ausprobieren können. Und bei mir gibt's aber immer die Kombi mit: Und was sagt das über mich? Was lerne ich über mich? Also es ist flying high and diving deep zusammen. Also das braucht 'ne Bereitschaft zum Hingucken, zum verletzlich sein, zum roh in den Ausdruck kommen. Wer sagt so, ich möchte eigentlich nur so'n bisschen das und das ausprobieren, ist wahrscheinlich bei mir nicht so ganz richtig. Ähm, aber die Leute, die sagen, ich hab eigentlich Lust, Sexualität als einen Bereich in meinem Leben zu nehmen, wo ich tiefer tauchen möchte und mehr über mich lernen möchte, mehr sozusagen echter werden will und nehm das einfach nur als einen sehr spannenden, spaßigen Eintrittsweg da rein, dann ist das super. Weil ich mach sowohl sexualitätsbezogene Räume auf als auch sehr einfach transformationsbezogene, wo's jetzt nicht explizit um, um Sexualität geht. Ähm, und am allermeisten als Nächstes steht im Endeffekt so'n bisschen ein Buffet an. Ich hab's-- Also so der Arbeitstitel ist grad noch so das Play Buffet. Einen Moment. Weil wir da über mehrere Tage genau in das eintauchen, was wir jetzt auch ges-besprochen haben. Deshalb fand ich das so witzig, dass ihr mich dazu angeschrieben habt, dass ich dachte so: "Ah ja, äh, the universe is calling it." Weil, ähm, weil's sozusagen die Idee ist, über mehrere Tage Stück für Stück mal in jede Spielart so'n bisschen einzutauchen und sowohl eben den Rahmen dafür zu bauen, dass ich da safe reingehen kann, dass es sich für mich anfühlt wie: Ja, da hab ich Lust, mal was auszuprobieren. Und dann aber auch danach zu integrieren und zu gucken: Was hab ich hier über mich gelernt? Was hat sich unkomfortabel angefühlt? Warum fühlt sich das eigentlich unkomfortabel an? Und so'n Stückchen, ein bisschen mehr die Bandbreite, die Palette, mit der ich male, aufzumachen und zu wissen: Ah ja, das schmeckt mir auch und das schmeckt mir auch. Äh, je nachdem, welches Bild wir nehmen wollen. Deshalb war so'n bisschen das Buffet. Ich probier alles mal und kann dann am Ende sagen, was mir eigentlich gut schmeckt. Mhm. Mega, mega schön. Und da finden die alle Menschen, die, die, die interessiert sind, ich find's selbst mega spannend. Also wo, ähm, wo, wo findet man dich? Örtlich wahrscheinlich? Berlin. Genau, ich bin, ich bin in Berlin. Genau, ich hab 'n bisschen 'nen Mix. Ich arbeite super gerne mit Gruppen in Person obviously. Dann ist es entweder in Berlin oder so der Rahmen Brandenburg, weil, äh, ich da 'n sehr gutes Retreat Center kenne, mit dem ich zusammenarbeite oder online. Also es gibt auch Online-Varianten, grade eins zu eins arbeite ich eher online als in Person. Genau. Mega. Das sind die Optionen. Ja, eh wundervoll einfach auch. Also Berlin ist halt ja eh so 'n Zentrum in Deutschland, wo man immer schnell ist und, ähm, für alle, die nicht nach Berlin reisen wollen, ähm, das kann man wundervoll von zu Hause machen. Ja, genau. Super schön. Ja. Was wären, wenn du mal so reinspürst, gibt es abschließende Worte, die du gerne all den Menschen, die uns jetzt lauschen, mitgeben möchtest? Ich guck mal, ob ich's so rau-rauskrieg, wie's in mir, äh, in mir lebt. Aber ich glaub, das Wichtigste, was ich gerne mitgeben möchte, ist, diesem Gefühl zu vertrauen von wenn da 'ne Intuition ist von: Ich glaube, dass es anders geht, dass es besser geht, wenn das, was ich grade erlebe, sich irgendwie nicht wirklich erfüllend anfühlt. Zu wissen, ja, definitiv geht das anders und dafür auch genug Neugier und Mut an den Tag zu bringen, zu sagen: „Okay, let's try. Let's find my way." So. Weil ich ganz oft immer wieder Menschen hab, die so aufgegeben haben, ähm, ihre Sexualität in irgend'ner Form zu entwickeln zu etwas, was wirklich Spaß macht und ich dann immer denke so: Wir haben noch gar nicht alles ausprobiert, was möglich ist. Und da steckt so viel Potenzial auch für die eigene Entwicklung und für die Verbindung miteinander drin, dass ich mir denke, so die Art von Sex, die wir halt gelernt haben, ist meistens nicht die, die uns glücklich macht, egal wer-- in welchem Körper wir stecken und was wir glauben, was unser Blueprint ist. Also wer noch in einem Blueprint festhängt, der darf sich gerne mal, ähm, auf den Weg machen, weil da steckt ganz schön viel Spannendes, äh, drin und ich fühl mich dadurch einfach auch deutlich wohler in meinem Körper, wohler in meinem Leben. Daher, die Reise ist es wert. Mhm. Danke dir. Dem hab ich nicht, haben wir nichts mehr hinzuzufügen. Danke dir von ganzem, ganzem Herzen für deine Zeit. Es ist super spannend und ich hoffe auch an alle von euch, die, ähm, das hören durch Raum und Zeit, dass ihr ganz viel für euch mitnehmen könnt und dass es vor-- euch vor allem ermutigt zu erforschen. Ähm, und ja, einfach zu wissen, es gibt mehr da draußen und es ist, ähm, vielleicht dein Zeichen, was du bisher gesucht-- auf das du gewartet hast. Wir verlinken natürlich alles von dir hier drunter und ja, in diesem Sinne danke dir, liebe Sarah, und danke an alle von euch, die uns zuhören. Ja, danke euch. Ciao. Ciao. Ciao.