Kinky, Tantra, sinnlich, sexual oder Shapeshifter - Kennst du deine Erotic Blueprints?
Ein Interview mit "Live Orgasmic"
03.07.2026 71 min
Zusammenfassung & Show Notes
Du spürst, dass in deiner Sexualität mehr möglich ist, kannst aber nicht greifen, was es braucht? Zeit, die Sprachen deiner Lust besser kennenzulernen. Mit den Hosts von "Live Orgasmic" hab ich mich genau dazu tief ausgetauscht.
Du spürst, dass in deiner Sexualität mehr möglich ist, kannst aber nicht greifen, was es braucht? Zeit, die Sprachen deiner Lust besser kennenzulernen. Und die deines Gegenübers gleich mit.
Gemeinsam mit den Hosts von Live Orgasmic tauchen wir tief in die Welt der Erotic Blueprints ein. Es geht um die verschiedenen Arten von Erregung, um Kink, Tantra, Sinnlichkeit, Fantasien, Kommunikation und darum, wie Sexualität zu einem Spiegel für persönliche Entwicklung werden kann.
Diese Folge auf YouTube schauen (mit Video):
https://youtu.be/dk4eXEQZ768?si=QcEI4E57ZPo9MiJe
Wenn du mehr zu den einzelnen Erotic Blueprints erfahren möchtest, hör gern meine Mini-Serie dazu.
Folge 1 der Serie: "Erotic Blueprints (1/7) - Die Sprachen deiner Erregung & Begehrens"
Gemeinsam mit den Hosts von Live Orgasmic tauchen wir tief in die Welt der Erotic Blueprints ein. Es geht um die verschiedenen Arten von Erregung, um Kink, Tantra, Sinnlichkeit, Fantasien, Kommunikation und darum, wie Sexualität zu einem Spiegel für persönliche Entwicklung werden kann.
Diese Folge auf YouTube schauen (mit Video):
https://youtu.be/dk4eXEQZ768?si=QcEI4E57ZPo9MiJe
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Folge 1 der Serie: "Erotic Blueprints (1/7) - Die Sprachen deiner Erregung & Begehrens"
- Spotify: https://open.spotify.com/episode/7tjD3yJts3qH5NAFWwDqrh?si=572d46d2cc0b4e39
- YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=VZueb5d_iWA
Anmeldung für die Warteliste vom "Playground" (ehemals "Play Buffet") - meinem neuen Event-Format
https://forms.gle/CS3vHqB4AwgbeUDv8
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
... sich deine Sexualität für dich noch nicht ganz nach deinem "Fuck yes" anfühlt, sondern als ob du da was anderes/ mehr brauchst.
... du dir mehr Lebendigkeit, Lust, Verbindung oder Authentizität in deiner Sexualität wünschst.
... ihr als Paar eure unterschiedlichen Lust-Macher besser verstehen & navigieren möchtet.
Darum geht's in der Folge:
✨Die 5 Erotic Blueprints und was sie über Lust, Erregung und Begehren verraten
✨Warum "Sensual/ Tantrisch" manchmal die Flucht ist aufgrund von schlechten Erfahrungen mit dem "Sexual" Blueprint
Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
... sich deine Sexualität für dich noch nicht ganz nach deinem "Fuck yes" anfühlt, sondern als ob du da was anderes/ mehr brauchst.
... du dir mehr Lebendigkeit, Lust, Verbindung oder Authentizität in deiner Sexualität wünschst.
... ihr als Paar eure unterschiedlichen Lust-Macher besser verstehen & navigieren möchtet.
Darum geht's in der Folge:
✨Die 5 Erotic Blueprints und was sie über Lust, Erregung und Begehren verraten
✨Warum "Sensual/ Tantrisch" manchmal die Flucht ist aufgrund von schlechten Erfahrungen mit dem "Sexual" Blueprint
✨Weshalb Kink oft viel mehr mit persönlicher Entwicklung zu tun hat als mit bestimmten Praktiken
✨Welche wertvolle Hinweise auf deine innere Welt dir deine sexuellen Fantasien schenken können
✨Wie Paare mit unterschiedlichen Bedürfnissen gemeinsame Lösungen finden können
Du bekommst eine neue Perspektive darauf, warum bestimmte Dinge dich anziehen, andere dagegen überhaupt nicht. Du lernst, deine Bedürfnisse klarer zu erkennen, weil du hoffentlich mehr Sprache dafür bekommst, was du brauchst und was dir gefällt. Und du bekommst die Gelegenheit, Sexualität als Weg zu mehr Selbsterkenntnis zu sehen.
Du bekommst eine neue Perspektive darauf, warum bestimmte Dinge dich anziehen, andere dagegen überhaupt nicht. Du lernst, deine Bedürfnisse klarer zu erkennen, weil du hoffentlich mehr Sprache dafür bekommst, was du brauchst und was dir gefällt. Und du bekommst die Gelegenheit, Sexualität als Weg zu mehr Selbsterkenntnis zu sehen.
Wichtigste Stichworte der Folge: Erotic Blueprints, Lust, Begehren, Tantra, Kink, Sinnlichkeit, sexuelle Stilbildung, Scham, Sprachen der Lust
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📣 ANNOUNCEMENTS - Upcoming Events
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Das Play Buffet ❤️🔥- eine Reihe spielerischer, achtsamer Erkundungen von Intimität, Desires & Verbindung, sodass du am Ende ein Buffet an Möglichkeiten erkundet hast und dir das mitnimmst, was dir schmeckt. Jeden Monat erforschen wir eine andere "Zutat" oder "Geschmackserfahrung", wenn du so willst ;-)
Hier geht's zur Warteliste. Du bekommst die Infos als Erstes, sobald die 1. Edition buchbar ist... 🤗
https://forms.gle/mySBKJ3pAZHz6Ain7
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👉 Emotional Alchemy Practice (als Guided Audio), um zu bewegen, was dich bewegt & dich danach so viel lebendiger, klarer und bei dir zu fühlen. > Mehr dazu erfahren
👉 (for free) Dein Body-Drop-In, um wieder mehr bei dir & in deiner Selbstwirksamkeit zu landen:
https://www.machs-mit.com/body-drop-in
Fühlst du diesen Ruf in dir, dass du ready bist für ein Leben, das sich nach "fuck yes ❤️🔥" anfühlt?
👉 Dann let's talk! Vielleicht ist meine 1:1-Journey das richtige für dich und die krasse Transformation, die in dir gerade anklopft.
Lass uns gemeinsam erkunden, wer DU wirklich bist und was DICH ausmacht.
Lass uns herausfinden, was DU willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen.🔥
MEHR von DIR zu zeigen. Authentisch & lebendig DU selbst.
Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
Alle Infos dazu, wie diese besondere Reise aussehen kann, findest du hier: https://www.machs-mit.com/einzelcoaching
Wenn du magst, buch dir einfach dein kostenloses Erstgespräch mit mir und wir lernen uns unverbindlich kennen: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
👉 Lust auf tiefe Verbindung zu zweit? 💕
Dann ist die tantra-inspirierte Online-Date-Night für Daheim vielleicht was für euch.
3 ganz besondere Stunden angeleitet von mir für euch (voraufgenommene Audiobegleitung)
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Mehr Infos: https://machs-mit.thrivecart.com/date-night-vol-2
Neugierig auf eine Explorations-Couple-Session, wo ihr tiefe Intimität & Verbindung sowie eure Bedürfnisse & Desires neugierig erforscht? Dann bucht euer kostenloses Kennenlerngespräch mit mir: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
👉 Alle meine Angebote von mir findest du hier: https://www.machs-mit.com/workshops-coaching
(Gruppenworkshops, Programme, Retreats, Classes & Co.)
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💌Alternativ kannst du über meinen Newsletter auf dem Laufenden bleiben. Darüber gebe ich dir ab und an private Einblicke und du erfährst von neuen Events & Angeboten.
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Lass uns gemeinsam erkunden, wer DU wirklich bist und was DICH ausmacht.
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Wenn du Gedanken zur Folge, Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir so so gern!
Instagram: @machs_mit
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen
zu einer neuen Folge von „Mach's
mit" und diesmal eine etwas andere
Folge, denn ich war eingeladen als
Podcast-Gästin bei Live Orgasmic.
Und wir haben uns unter anderem
unterhalten über die Erotic Blueprints und
sind da ziemlich tief eingetaucht und ich
bin super gespannt, was du davon hältst.
Lass mich gern mal in den Kommentaren
wissen, ob du das genossen hast,
dass da auch mal andere Menschen mit
dabei waren und wir einen Austausch
hatten oder ob's lieber wieder
ein Sarah Original alone braucht.
Wenn du das hier sehen möchtest
als Video, dann kannst du
mal rüberhüpfen auf YouTube.
Du findest den Link in den Show Notes.
Dann kannst du nämlich mich und die
anderen beiden Menschen live sehen.
Vielleicht ist das ja
was, was dir gefällt.
Ansonsten kannst du natürlich auch super
gerne hierbleiben und einfach nur die
ganze Geschichte auf dem Ohr bekommen.
Also dann viel Spaß dabei.
Hallo ihr Lieben und hallo liebe Sarah.
Wir freuen uns riesig, dass ihr
heute da seid und wir freuen uns
total, einen ganz wundervollen Gast
bei uns zu haben, Sarah Schilke.
Und wir haben grade schon darüber
gesprochen, das ist immer so der
Klassiker, wenn man ein Interview
führt: Wie soll ich dich anmoderieren?
Und schwups, das ist gar nicht so eine
leichte Frage nämlich, weil das so schwer
ist meistens das, was man macht, wofür
man brennt, in einem Satz zu formulieren.
Weil man sich so in eine Box packt und
das war grade jetzt schon ganz schön
über dieses Thema zu sprechen, ähm,
welche Box suche ich mir denn gerade aus?
Deswegen haben wir beschlossen,
gar keine Box zu wählen.
Und es sagt eigentlich auch schon
ganz viel über dich aus, liebe
Sarah, was, was dir wichtig ist,
wofür du brennst und ich würde dir
super gerne einmal den Raum geben.
Vielleicht magst du ein paar
Worte sagen zu dir: Wer bist du?
Was machst du?
Wofür brennst du?
Ja, danke schön.
Äh, auch erst mal hallo an alle.
Und ich glaub, ähm, wenn ich versuche,
das immer so in Worte zu fassen, wofür
ich brenne und was, wofür ich im Endeffekt
auch losgehe, dafür versuche ich immer
zu finden-- es geht mir sehr viel um
Wo steh ich grade ganz ehrlich in mir?
Also was ist so meine ehrlichste,
verletzlichste Ausdrucksweise von wie's
mir grade geht, was ich grade brauche
und auf die Art und Weise eben auch mit
'nem anderen Menschen in Verbindung zu
kommen, sei es in Sexualität, aber sei
es eben auch grundsätzlich im Leben.
Und für mich braucht es dafür immer
Räume, die sich sicher genug anfühlen,
dass ich das Gefühl hab, ich darf hier
noch 'n bisschen ausprobieren, ich
darf hier noch unsicher sein, ich darf
hier auch mal 'n bisschen was, äh,
ausprobieren, was sich vielleicht noch 'n
bisschen unbewohn, ungewohnt, unbewohnt
anfühlt, um dann eben zu gucken, wie
viel mehr kann ich eigentlich sein,
wie viel mehr kann ich mich trauen, ne?
Und Stück für Stück eben so rauszufinden,
im Endeffekt 'n bisschen, wer bin
ich, äh, und kann ich's, kann es
sich safe anfühlen für mich, das
zum Auszu-Ausdruck zu bringen.
Und ich, ich, ähm, geh immer sehr auf,
wenn ich Räume empfinde, wo ich merke,
oh, die Leute kommen roh und ehrlich
in den Ausdruck, wo ich merk, da sind
Emotionen, da ist Verbindung und nicht
da ist die Maske und die schöne: So
hat die Welt gesagt, soll ich sein.
Also das ist so 'n bisschen
der, der Core, würd ich sagen.
Schön.
Ich glaub, es ist 'n Thema, das
viele bewegt, ähm, dieses, also
die tiefe Sehnsucht von eigentlich
von jedem, jeder Frau und jedem
Menschen, mit dem ich spreche, ähm,
ist einfach ich selbst zu sein.
Wie kann ich mich leben und
ausdrücken, frei, ähm, hemmungslos?
Und das ist ja eigentlich aber auch die
Paradoxie da drin, weil wenn, wenn wir
sagen: „Okay, lass mal das Bekannte hinter
dir", dann wissen viele gar nicht: Was
ist denn eigentlich mein Selbstausdruck?
Was ist das Selbst in mir,
was ich ausdrücken kann?
Ähm, deswegen auf der einen Seite ist
dieses starke Verlangen irgendwie da
und auf der anderen Seite auch 'ne
Riesenangst und 'n Riesenunbekanntes
und 'n Riesenfragezeichen.
Ähm, ja, wie ge-, wie begegnest du
dem oder wie kannst du Menschen dazu
bringen, eben Vielleicht auch dieses
Ausprobieren als, als Teil dieses
Prozesses irgendwie wahrzunehmen.
Ja, ja, ich find das total schön, wie
du das grad beschrieben hast, weil am
Ende des Tages geht's genau darum, das
zu treffen, das anzutreffen, zu sagen
so: „Oh fuck", in dem Moment, wo ich
meine Schienen verlasse von: So hab
ich zu sein, das hab ich beigerach,
beigebracht bekommen, dass ich so
angenommen werde, dann natürlich sind
wir dann erst mal in 'nem Raum, der sich
total vulnerabel anfühlt und vielleicht
auch so: Ja, wer kann ich denn sein,
wenn ich alles sein kann, was ich will?
So, wer bin ich eigentlich?
Und ich find das immer auch für mich
persönlich, für meine eigene Reise immer
wieder total wertvoll, einfach nur das
auch mal 'n Moment aushalten zu dürfen, zu
sagen so: „Ja, fuck, ich weiß eigentlich
gar nicht genau, wer ich bin." Und dann
ist es für mich halt immer so spannend,
wie so, als ob ich so verschiedene
Kleidungsstücke anprobieren darf und mal
gucken kann so: Wie fühl ich mich damit?
Wie fühl ich mich damit?
Und so finde ich so'n bisschen
leichter am Anfang so die Richtungen,
in die ich mich entwickeln möchte
oder wo ich gerne noch mal merke so:
Ah, das resoniert irgendwie mit mir.
Aber dafür brauchst du zumindest erst
mal die Erlaubnis: Leg mal alles ab, was
du grade anhattest und dann ziehen wir
mal Stück für Stück was an, was geht.
Äh, und dann find ich, findet man,
wenn man das so den Anfang dafür
gefunden hat, dann findest du auch
irgendwann mehr in diese Richtung:
Ah, ich glaub, da zieht's mich hin.
Und dann wird's auch mehr, ähm,
individueller, weil 'ne Kleidungsstücke,
wenn man das Bild mal so nimmt,
ist ja vorgefertigt und dann
irgendwann hast du maßgeschneidert
für was du eigentlich möchtest.
Du hast es grade so schön gesagt,
weil ich glaube, da sind wir
eigentlich schon mittendrin im Thema,
dass viele gar nicht wissen, wer
bin ich oder wer möchte ich sein?
Ich glaub, diese Frage ist fast
noch wichtiger, gar-- also sich
zu fragen: Wer möchtest du sein?
Weil meine Wahrheit ist, du
kannst jeder sein, der du sein
möchtest und du darfst dir selbst
beantworten: Wer möchtest du sein?
Und ich glaube aber, dieses Nichtwissen,
wer ich bin und jemanden leben, der
ich denke, der ich zu sein habe,
ist auch mit ein Grund, warum viele
Menschen, ähm, oder das, das Thema
nehmen viele mit in ihrer Sexualität.
Und wenn ich aber gar nicht weiß, wer
ich bin oder wer ich sein möchte und
keinen persönlichen Ausdruck habe, dann
ist meine Wahrheit, wird es dir auch
schwerfallen, dich in deiner Sexualität
frei auszudrücken, weil du dort auch
Rollen spielst, weil du dort gehemmt sein
wirst, weil du dort alle Themen und alle
diese kleine verengte Box wiederfinden
wirst, die du im Leben auch hast.
Und dann ist Sexualität 'n ganz großer
Spiegel genau dafür und deswegen ist
für uns ja auch Sexualität, es ist
ein Riesenspiegel unseres Lebens und
es bringt nichts, wenn du tausend
Techniken lernst, wenn du nicht
diesen Selbstausdruck in dir befreist.
Und ich würd super gerne dich mal fragen
oder von dir wissen, wie du darauf
blickst, wie du das erfährst für dich
in deinem Wirken, auch in deiner Arbeit.
Mhm.
Also was, was ich für mich ganz doll
spüre, sowohl wenn ich meine eigene
Entwicklung angucke, als auch wenn
ich bei Klient*innen gucke, ist,
dass die Frage, die du grade gestellt
hast, ne, so welche Techniken gibt es?
Was, was kann ich, ne, höher,
schneller, weiter, Abenteuer, lustiger
und so weiter, ist irgendwie immer
die erste Frage, die kommt, ne.
Oder auch 'ne, 'ne Sorge von: Ich kann
einem bestimmten Anspruch oder einem
bestimmten Bild nicht gerecht werden.
Sei es, weil ich irgendwie
Erektionsprobleme habe, nicht schnell
genug feucht werde, das, was ich
irgendwie mir angeboten wird, irgendwie
nichts bei mir macht und dann Von da
sozusagen zu sagen: „So hey, let's
take a moment und, und lass uns mal
eher schauen, äh, was willst du denn?
Was brauchst du denn?" Anstatt schon
wieder in, ähm: Was muss ich noch lernen?
Was muss ich noch können?
Was muss ich noch leisten und liefern
können, damit ich endlich anerkannt
werde, dass ich endlich geliebt
werde, dass ich wertvoll genug bin?
Sondern eigentlich geht's ja darum,
also für mich zumindest, so würd
ich's mir wünschen, ähm, geht's darum:
Finde doch das, was für dich wirklich
passt und da den Mut sozusagen zu
finden, mit diesen, äh, mit dieser
Kleidungsanalogie zu sagen: „Okay,
scheiß auf die Mode, die Mainstream ist.
So was ist denn eigentlich meins?
Und was passiert denn eigentlich dann
in mir, wenn ich endlich mal das finde,
was wirklich zu mir passt?" Und dann
diese Erfahrung auch in meinem Körper
gemacht zu haben von viele sexuelle
Erfahrungen gehabt zu haben, wo ich
sage so: „Ja, war nett, war gut."
Aber dann heute den Vergleich zu
haben zu: Das entspricht eigentlich
mir und das ist eigentlich möglich.
Und dann zu wissen: Ah krass, ich
bin 'ne ganze Zeit lang rumgelaufen
und hab gedacht: Das ist halt, wie's,
wie's, das ist halt, was da ist.
Das ist das, was angeboten wird.
Da mach ich jetzt mit
und mach das Beste draus.
Anstatt zu gucken und neugierig zu
werden, so: Was gibt's denn eigentlich?
Und dann festzustellen: Ah, das, was ich
bisher hatte, das, äh, ist eigentlich
gar nicht so richtig mein Ding.
Oder ich brauch was ganz anderes.
Äh, oder ich brauch manchmal
was anderes oder, oder, oder.
Also ja, das ist so- Ich würd das gern
mal ein bisschen konkreter machen,
weil ich das super spannend finde.
Äh, ich weiß noch nicht, ob so viel,
ähm, von den Zuschauern auch konkret
wissen, w-was heißt das für sie?
Weil das ja häufig auch so ist,
wir, äh, wir sprechen ja immer
von diesem Möglichkeitenraum.
Also wir, äh, halten ja nur, wir kennen
ja nur das, was wir irgendwie für
möglich halten und was uns bekannt ist.
Und dieses Unbekannte, Nichtwissen
ist ja der größte Schatz.
Ähm, vielleicht kannst du-- Also
was sind die T-Shirts, was sind die
Hosen in der Sexualität, wo viele
gar nicht drüber weiter nachdenken,
dass es da auch Alternativen gibt?
Mhm.
Ich glaub, für mich die größten Buckets,
die ich für mich exploriert hab, die
ich super, super tiefgreifend auch
finde, also wo auch ganz, ganz viel
Potenzial für persönliche Transformation
drinsteckt, nicht nur einfach: Dann
hab ich andere sexuelle Erfahrungen,
sondern wo einfach auch ganz viel
Persönlichkeitsentwicklung stattfindet,
ist der ganze Bereich Kink- Weil wir
da ganz viel 'n Label drauflegen, ne?
Das sind die Leute, die sich,
äh, auspeitschen und das sind
die Leute, die sich an 'nem
Heizband durch die Gegend tragen.
So, yes, das auch.
Ist auch mal 'ne interessante Erfahrung,
das zu machen, aber dieser Raum
ist so groß, wenn es darum geht, zu
explorieren: Was fühlt sich für mich
grade verboten an, mh, nicht erlaubt an?
Was gibt mir vielleicht auch 'ne
Möglichkeit, in ganz andere Rollen zu
schlüpfen oder bestimmte Qualitäten
mal auszuprobieren, die ich sonst
vielleicht in meinem Leben gar nicht
so richtig, ähm, kultivieren kann.
Sei es die absolute Hingabe, also das
Surrender in einer submissiven Person
oder Position, als auch mal insbesondere
als weiblich sozialisierte Person mal in
die Rolle zu schlüpfen von: Was ist denn
eigentlich, wenn ich hier den Ton angeben
muss, slash darf Und sozusagen navigieren
darf, wie das Ganze jetzt hier abläuft.
Oder genauso der große Bereich
rund um, was ihr wahrscheinlich
auch viel vielleicht schon
erklärt habt mit rund Tantra, ne?
Also was bedeutet das eigentlich?
Welche Möglichkeiten stecken eigentlich
in meinem Körper, was ich erleben kann,
fernab von dem Standardscript, was wir
halt ganz oft fahren, also was wir halt
aus Pornos kennen, was wir aber auch
aus ganz normalen Mainstream-Medien
kennen, wie Sexszenen aufgebaut sind.
Das ist ja gefühlt so, wir, wir knutschen
'ne Sekunde, dann drückst du mich
irgendwie an den Türrahmen und in zwei
Sekunden später ist Penetration happening.
So, und danach sieht man nur
noch, äh, uns total: „Ach ja,
toll, das war schön." So, ja.
Ähm, anstatt zu wissen, da gibt's
'n Spielbereich, den wir gar nicht
aufgemacht haben von energetischem
Arbeiten, von Antizipation, von Spiel mit
Vorfreude, von Teasen, von Sinnlichkeit
im Gren-- im größten Sinne sozusagen.
Was kann ich denn eigentlich alles
mit meinen Sinnen machen, die nicht
sofort genitalfokussiert sind?
Ja.
So, nur mal so'n bisschen
die, die T-Shirts, die
T-Shirt-Option rauszuholen, so.
Ja.
Paar von den Optionen.
Es ist, es-- Ich lieb, was du
gesagt hast und ich glaube, generell
wirst du nicht drum rumkommen,
auf 'ner Forschungsreise zu gehen.
Etwas, was du vielleicht
hättest machen sollen, aber
keiner zeigt uns, wie das geht.
Mhm.
Und dann stolpern wir eben in diese
Sexualität rein, die jeder macht,
ne, Mainstream, ohne zu wissen,
wer sind wir und was brauchen wir.
Und das ist doch jetzt eine wunderschöne
Überleitung, weil ein Grund, ähm,
und das bist definitiv nicht nur du.
Du bist so viel mehr als das, aber es
ist halt 'n Thema, das, ähm, super-- Wir
haben da noch nie drüber gesprochen mit
jemandem auch und, und uns interessiert
es einfach mal, diesen, diese Box
aufzumachen, und zwar die, ähm, die
Blueprints, die erotischen Blueprints.
Und das ist, es ist eine Möglichkeit,
glaub ich, weil viele Menschen, auch viele
Frauen, die zu uns kommen, die stehen
wirklich vor 'nem Riesenfragezeichen.
Die haben keine Ahnung: Wer bin ich?
Was brauche ich?
Was gibt es für Möglichkeiten,
überhaupt sich dafür zu öffnen?
Es gibt verschiedene Typen, obwohl ich,
ne, ich, ich bin auch kein Box-Fan, also
'n Fan davon, Menschen in Boxen zu packen.
Und das ist uns ja auch so wichtig,
Frauen zu helfen, ihres herauszufinden.
Dennoch fänd ich's, find ich's mal super
spannend, da für 'n Augenblick vielleicht
reinzuschauen, weil ich glaube, es kann
für Menschen, die ganz am Anfang stehen,
der erste Schritt sein, sich zu öffnen.
Mhm.
Und du hattest ja auch mal in deinem
Podcast darüber gesprochen und wir hatten
ja auch schon gesagt, ist 'n Riesenthema.
Wir könnten jetzt wahrscheinlich
Stunden über jeden Blueprint sprechen,
aber vielleicht magst du uns erst mal
'ne Einführung geben, so ganz, ganz
generell: Was verbirgt sich denn dahinter?
Was ist das?
Und welche Typen gibt es?
So ganz grob erst mal.
Voll.
Ähm, also womit ich's immer gerne
vergleiche, weil das eher noch manchmal
'n Begriff für die Menschen ist, ist, es
gibt diesen, ähm, dieses Framework von den
fünf Sprachen der Liebe von Gary Chapman.
Ja.
Wer auch das nicht kennt, das ist
einfach 'ne grundsätzliche Idee, dass
wir bestimmte Sprachen als unsere
Muttersprache haben, wo wir sagen:
Wenn das jemand mit mir macht oder zu
mir sagt, dann versteh ich das als:
Dieser Mensch liebt mich und das ist
auch, wie ich Liebe ausdrücke, ne?
Da gab's irgendwie physische Nähe,
Quality Time, Hilfsbereitschaft, kleine
Aufmerksamkeiten, Worte der Anerkennung.
Das sind so die großen fünf
Sprachen der Liebe von Gary Chapman.
Ähm, und ich mag dieses Modell von das
als Sprache zu verstehen total, auch für
die Blueprints, für die Erotic Blueprints,
die by the way nicht von mir sind, die
sind von Jaya, ähm, ist ein Trademark.
Aber im Endeffekt ist die Idee
dieselbe zu sagen, das sind Sprachen,
in dem Fall nicht der Liebe, sondern
in wie wir erregt werden und wie
wir begehren und beschreibt unsere
Muster in wie wir, wie wir reagieren
sozusagen auf bestimmte Angebote.
Und im Endeffekt hilft dir das zu
verstehen, zum einen: Was brauch ich?
Was will ich, damit mein Körper in
Erregung kommt und damit mein Körper
wirklich das erlebt, was möglich ist?
Aber auch zu verstehen: Und
wie tickt mein Gegenüber?
Also welche Sprache
spricht mein Gegenüber?
Und da eben zu lernen, zum
einen, welche Sprache spreche ich
beziehungsweise welche Sprachen?
Ähm, und entsprechend, was
spricht mein Gegenüber?
Wenn wir unterschiedliche Sprachen haben,
dürfen wir halt lernen, einander Sprache
zu verstehen und zu füttern, zu bedienen.
So grob gesagt.
Und die sind auch hier wieder fünf.
Äh, es gibt den sexuellen Blueprint,
der ist sehr klassisch das, was unser
Narrativ in der Gesellschaft ist.
Also das ist das, was wir alle
sehr geprägt bekommen haben durch
eben, wie schon gesagt, Mainstream
Media, Porn und so weiter.
Dann gibt es den, äh, energetischen
Blueprint, der ist sehr nah an Tantra,
sinnlichen Blueprint, den Kinky Blueprint
und den Shapeshifter oder Formwandler, der
ist im Endeffekt 'ne Mischung aus allen
vieren, die ich vorher schon gesagt hab.
Genau, das ist so ganz grob, worum's geht.
Du hast es so wunder, wunderschön,
ich-- äh, beschrieben.
Super, super schön.
Ähm, weil da gibt's so viele
Möglichkeiten, das auch zu
verpacken und du hast es einfach
so schön öffnend erklärt, find ich.
Und du hast es grade schon so schön gesagt
und vielleicht können wir 'n kleines mini
bisschen mehr tiefer drauf rei-- eingehen.
Für mich war und ich hab mich damals,
ich hab mich nie mit den Blueprints, ähm,
auseinandergesetzt und zur gleichen Zeit
war es für mich 'n absoluter Game Changer,
ähm, zu verstehen, es gibt verschiedene
Arten und zum Beispiel, ähm, das ganze
Thema Energies war mein Game Changer.
Da hab ich das gemerkt, das allererste
Mal in meinem Leben Sexualität hat
angefangen Sinn zu machen, weil ich Dinge
nicht auf körperlicher Ebene so krass
spüre, sondern superkrass energetisch.
Und, ähm, und das war mein, wo ich
gemerkt hab, oh mein Gott, so wow, really?
Und zur gleichen Zeit, ich glaube, das
haben wir unabhängig von diesem, von
dem Wissen gemacht, wir sind, glaub
ich mal, in jede Sprache reingegangen,
in jede Box reingegangen, ne.
Ähm, den tantrischen Weg sehr,
aber wir, wir haben auch mal
Kink probiert so'n Stück weit.
Und ich glaube, das, das Schöne daran
ist, wenn du alles mal ausprobierst,
dass du überhaupt erst herausfinden
kannst, wer bist du eigentlich.
Und, ähm, ich behaupte mal, wir
sind eigentlich immer 'ne Mischung
aus vielen, vielen Dingen.
Yes.
Aber vielleicht hast du Lust, das wär
jetzt so meine Idee, so, ich weiß es
nicht, ob's so bestimmte Eigenschaften
gibt oder Worte, ähm, einfach mal
kurz reinzutauchen in jeden, ne.
Ähm, und vielleicht gibt es so 'n
paar Worte, Eigenschaften, dass
die Menschen sich wiederfinden
könnten und sagen könnten: Okay,
energetisch, was bedeutet das?
Ja, oder woher merke ich
das, dass, dass ich das bin?
Also was brauch ich zum
Beispiel für Erregung oder was
triggert mich da besonders?
Ähm, dass, dass man sich kurz
mal ein-einarbeiten kann.
Können wir super gerne machen.
Und, äh, nur um deinen Aspekt
aufzugreifen, Alexandra, die, die
Schöpferin sozusagen von diesen Blueprints
ist, hat-- fest der Überzeugung, dass
wir eigentlich alle Shapeshifter sind.
Also alle eigentlich 'ne Mischung aus
allen Blueprints, nur dass wir eben
sehr oft, wie du schon grad gesagt
hast, entweder gar nicht gelernt haben,
was alles möglich ist, weil wir diese
Möglichkeit des Ausprobierens nicht
hatten und eben auch sehr oft Die
gesellschaftliche, teils auch eben,
ne, familiäre oder kirchliche Prägung
greift von bestimmte Dinge sind nicht
okay, dass ich die mir überhaupt angucke
oder dass die in mir erlaubt sind, ne.
Also Klassiker ist halt ganz oft, wenn
die Leute diesen Test machen, sich jetzt
also auch gleich, wenn ich das beschreibe,
wirst du dich relativ klar vielleicht für
manche Blueprints einordnen können und
manche so: „Nee, das ist absolut nicht
meins." Und die spannende Frage, die wir
uns halt dann danach stellen dürfen, ist:
Ist das wirklich nicht mein Blueprint
oder ist das wirklich mein Blueprint?
Oder ist das nur meine Prägung,
die mir eben sagt: Ich als Frau bin
eher Da sozusagen gesellschaftlich
anerkannt ist, wenn ich sinnlich
bin, wenn ich energetisch bin.
Das heißt, dann bin ich eher auf der
Seite, aber ich bin ja nicht mit, mit
dem Sexual, Sexual Blueprint sozusagen
als mein Haupt-Blueprint, weil das--
dann würde ich eine Schlampe sein.
Oder andersherum für die Männer sehr
klassisch, dass viele sich als sexuellen
Blueprint einordnen und gar nicht wissen,
dass sie vielleicht viel sensibler
sind, auf Energie sehr gut reagieren
oder eigentlich eher Sinnlichkeit
brauchen, weil das halt wiederum ein
bestimmtes Boxdenken ist von: „Nee,
Männer dürfen so und so nicht sein."
Das heißt, je mehr wir uns von diesen
ursprünglichen Boxen befreien, desto mehr
können wir halt auch überhaupt gucken,
was eigentlich wirklich unser Blueprint
sein kann und eben auch mehr in diese
Richtung des Shape Shiftens zu kommen
und nicht nur den einen Weg zu fahren.
So, ähm, genau.
Also für die Blueprints, ähm, ich glaub,
der-- lass uns gerne mit den Sexuals
sozusagen beginnen, weil die sind die,
wie gesagt, die am bekanntesten sind,
weil das ist das, wie wir geprägt werden.
Das ist also die, die Art von
Erregung, wo wir wissen, Nacktheit
erregt mich, Penetration, Pornos,
Genitalfokus, Orgasmusfokus, Direktheit.
Also das sind Menschen, die diesen
Blueprint sehr stark ausgeprägt haben,
sind Menschen, die sagen so: „Let's, let's
get down to business." Ja, also so, da
ist nicht viel großes Chichi drumherum,
sondern da geht's relativ schnell auch in
Richtung Genitalberührung, dass sie sagen
so: „This is where the fun is happening."
Also lass uns da gleich, gleich hingehen.
Und im Grunde geht's da-- Also es ist
auch 'n großer Orgasmusfokus ganz oft
für diese Leute, ähm, da, aber mit
dem Verständnis darunter, dass das
einfach ihnen zum einen ein Gefühl von
Lebendigkeit gibt, auch oft ein Gefühl
von Entspannung, aber auch das Gefühl,
über diesen Ausdruck geliebt zu werden.
Also das ist meistens dann auch die Gruppe
von Menschen, die einen hohen Sex Drive
haben, die, ähm, eher direkt initiieren,
also die sehr klar sagen so: „I want you.
Jetzt gerne sofort." Ja, und, ähm,
wichtig für die Sachen, die ich jetzt
auch gleich, äh, noch benenne für die
anderen Blueprints: Es muss nicht immer
jede Box davon getickt sein, dass das dein
Blueprint ist, weil Blueprints, wie, wie
wir vorhin schon gesagt haben, sind im
Endeffekt nur Kategorisierungen und der
Mensch ist aber fließend und individuell.
Das heißt, nur weil ich jetzt sag:
„Nee, also ich initiiere aber keinen
Sex, aber alles andere passt auf
mich", kann das trotzdem helfen, dass
das erst mal 'ne Orientierung gibt.
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Ja.
Weißt du, und das ist ja auch, ähm,
ich glaube, dass es viel-viele der
Frauen, die zu uns kommen, ich würde
mal behaupten, 90 % würden sagen: "Ich
niemals Sexual Blueprint, das bin ich
nicht." Und ich sag dir, wa-, hätte ich
auch noch gesagt vor ein paar Jahren- Mhm
weil ich glaube, da ist ganz
viel Schmerz mit verknüpft.
Das war das, was du gelebt hast,
wo du gegen dich gehandelt hast.
Und in dem Moment da sagst du
natürlich, das bist du nicht, kannst
dir nicht vorstellen, dass das gut ist
für dich und lehnst es erst mal ab.
Zur gleichen Zeit glaube ich, wenn wir
da in die Heilung gehen, dann können
wir uns vielleicht erst mal davon
wegbewegen und dann irgendwann wieder
hinbewegen, weil mittlerweile würde
ich behaupten, wirklich, ich trage
alles davon und manchmal habe ich
Phasen, da will ich einfach nur Sex.
So vor allem, wenn ich kurz vor
meiner, vor meinem Eisprung stehe,
da habe ich 'n Sexdrive und let's go.
So, und hätte ich vor ein paar Jahren
wahrscheinlich nicht gemacht und ich
glaube, das ist ja genau das, was du
gesagt hattest schon, dass, ähm, auch
wenn du jetzt sagst, bist du nicht, ist
voll, voll okay und zur gleichen Zeit
vielleicht bist du das auch, wenn du's
auf deine Art und Weise leben würdest.
Ja.
Ja, und, und noch neu,
das einfach neu framest.
Aber ich will gar nicht zu viel sagen.
Es war gerade so, wo ich gemerkt
habe, ich behaupte mal, die meisten
unserer Frauen würden sagen, das bin
ich nicht, aber mein Mann ist das und
dann entsteht so 'n, so 'n Problem.
Eigentlich gibt's da 'ne super
schöne Überschneidung auch mit der
Spiral Dynamics, ähm, dass wir in
die gleichen Themen auf 'ner höheren
Bewusstseinsebene wieder zurückkommen
und dann Sachen integrieren können,
die wir vorher abgelehnt haben
oder als Gegensatz gesehen haben.
Deswegen, ähm ja, aber wir schweifen ab.
Ja, sorry.
You stay.
Nee, aber ich find das, ja, ich
find das aber total wichtig,
was ihr gerade gesagt habt.
Also für mich ist das, ich
kann das nur unterschreiben.
Ähm, gerade eben aufgrund der Erfahrungen,
die viele sei-weiblich Sozialisierte
oder Menschen in weiblichen Körpern
irgendwie machen, ist dieser Weg
ganz oft mit 'nem bestimmten Stigma
oder mit bestimmten Erfahrungen und
schmerzhaften Erfahrungen verbunden.
Und wir ver-erlauben uns das gar nicht
mehr, in diese Art von Begehren und
dieser Direktheit sozusagen zu gehen.
Daher ja, also fühlt sich
manchmal einfach nicht sicher an.
Das ist eher der spannende,
die spannende Frage, die ich
mir im Hintergrund dann stelle.
So: Turnt es dich nicht an oder
fühlt sich's nicht sicher an?
Weil es gibt auch diese
Variante in sicher.
Ja.
Ja, super schön.
Ähm, der zweite Blueprint war
ja energetic oder energetisch.
Und, ähm, du hast vorhin schon so
schön gesagt, Alexandra, dass das so
'n bisschen dein Opening war, weil das,
ähm, viel in Verbindung steht mit Tantra.
Und der Haupt- Punkt, der sozusagen
für diesen Blueprint da sein muss,
ist 'ne emotionale/energetische
Verbindung oder Verbundenheit.
Also dass ich das Gefühl haben muss,
mein Gegenüber ist wirklich da.
Wir sind wirklich in
irgend'ner Art von Verbindung.
Ich und du sind wirklich, sehen einander.
Und das ist jetzt nicht so, ich könnte
jetzt kurz weggehen und jemand anders
hier hinsetzen und du würdest es gar
nicht merken und machst weiter dein Ding.
Ähm, und der, das war für mich damals,
als ich das rausgefunden hab, dass es das
auch gibt, neben dem Sexual Blueprint,
den ich halt als sehr standardmäßig
kannte, das war für mich so: Ah,
darauf reagiert mein Körper eigentlich
total gut, weil da sind eben die Haupt
Zutaten, die für diese Leute eben gut
funktionieren: Das Spiel mit Spannung,
mit Vorfreude, mit Antizipation.
Also da ist auch ganz viel Teasing und
so dieses, ähm, mit der Fantasie spielen,
so ich sag mal so: Fuck my brain harder.
Also so musst erst mal hier mein Gehirn
abholen und meine, meine Fantasie anregen,
bevor wir irgendwo anders hingehen.
Und da ist sozusagen der größte Kitzel
eher das, das Antizipieren einer
Berührung als die Berührung an sich.
Und diese Sehnsucht, dieses,
dieses Longing, das lässt sich
auch wunderbar mit Kink verbinden.
Deshalb merkt man dann halt so Stück
für Stück, dass die Blueprints eben
nicht hart voneinander getrennt sind.
Aber für diesen Blueprint ist eben auch
besonders wichtig, Zeit und Raum zu
haben, dass sich Sachen entwickeln können.
Da ist Präsenz super wichtig, also
den anderen wirklich spüren, tiefe
Blicke, zusammen atmen und Berührung
eher, also so die Vorstellung, als
wäre so da entweder sanfte, leichte
Berührung oder halt eine, die kaum die
Haut berührt, wo's eher wirklich die
Energie geht, so das Spüren von: Da
ist 'ne Berührung, die an meinem Körper
entlanggeht, ohne dass ich die spüre.
Also ich kann noch so, hab noch so die,
die, ähm, diese eingekarfte Erinnerung
in meinem Körper von so, wie sich das
anfühlt, wenn jemand, wenn du Augen
verbunden hast und jemand kommt, äh,
langsam näher und du spürst irgendwann,
jetzt, jetzt ist sozusagen jemand da und
ich hab noch gar keine Berührung gespürt.
So das ist das, was für diese Spa…,
Menschen superspannend ist, ähm.
Also auch die, die Sexualität des
Energiekörpers, die auch über unseren
physischen Körper hinausreicht und
natürlich auch der Energiefluss zwischen
den, den Polen, also das, was eigentlich
tantrische Sexualität so ausmacht.
Ja, genau.
Und ich glaub, was für-- ich zumindest
kann das für mich noch ganz gut
nachvollziehen, was für diese Art
von Blueprint ganz schwierig ist,
ist, wenn, wenn irgendwas in der
zwischenmenschlichen Beziehung sich nicht
klar anfühlt, wenn irgendwie das Gefühl
ist, irgendwas ist, ich spür das doch.
Das sind meistens auch sehr feinfühlige
Menschen, die also so dieses den Raum
lesen sehr klar gespür, äh, gelernt haben
und dann merken so: Bist du wirklich da?
Oder ist irgendwas unausgesprochen?
So und das, das, wenn das da ist, dann
können die sich nicht wirklich in die
volle Entspannung und, und sozusagen in
diese Variante hineinfallen lassen, was
dann wirklich was Großes aufmachen kann.
Ja.
So spannend.
Ich glaube, es ist für viele vielleicht-
Das, was haben wir jetzt ein bisschen-
Das-- Ja, und aber auch das ist so
Sexual, Sexual Blueprint hat sich nicht
sicher angefühlt und hier krieg ich auf
einmal genau, hab ich die Sicherheit,
warum ich glaube, warum sich viele
Menschen, auch Frauen, genau da von
diesem Blueprint angesprochen fühlen.
Ja.
Und ich sag dir, das ist
jetzt meine Wahrheit.
Und dann ist, was uns nämlich passiert
ist, dass wir dann ganz lange Zeit
in diesem Blueprint waren und du, und
das war so der Raum: Oh mein Gott, ich
hab das erste Mal im Leben überhaupt
was gespürt und es wurde schön.
Und dann kannst du dich aber
auch in diesem Blueprint oder in
diesem Raum echt, ähm, einnisten.
Und das ist deine neue Comfort Zone.
Und dann, da sind wir nämlich ja,
haben wir viele Gespräche geführt,
auch: Wie kommst du da wieder raus?
Und darf auch jetzt noch
was anderes existieren?
Darf's auch mal spontan sein?
Weil dann war nur noch eins:
Ich brauch ganz lange Zeit.
Erst mal, weißt du, Herz berühren,
Herzöffnung, diese ganzen Sachen.
Und dann die Frage irgendwann,
Christian hat den Raum geöffnet:
Darf's auch anders sein?
Darf's mal spontan sein?
Darf's mal ein Quickie sein?
Und ich glaube, das ist, das ist ein
ganz spannender Prozess für uns gewesen.
Immer noch kann ich auch dann aus
dieser Safety Zone wieder rausgehen
und auf was anderes zulassen.
So, ich glaube, dass aus der, aus der
Erfahrung, die wir am Anfang gemacht
haben, das auch 'ne, 'ne, 'ne Box
werden kann, die sehr eng wird, wenn
die Angst nicht aufgelöst wird, ähm, die
Angst vor dem, was mal war irgendwie.
Ich glaub, das ist ein super
schöner Aspekt, weil, ähm, das gilt
ja für jedes dieser Blueprints.
Können wir ja gleich auch, wenn
wir Richtung King gehen, kann
man ja auch sehr viel über diesen
Schattenaspekt davon auch sprechen, ne.
Also jedes Ding hat ja
auch 'n Schattenaspekt.
Ja, genau.
Ähm, und, und 'n Lichtaspekt.
Und, mmm, dass man sich oder dass, was
heißt man, aber dass viele oder jetzt
auch du es beschrieben hast, dass du
dich aus dem einen geflüchtet hast in
das andere, um deinen Schattenaspekt
nicht anschauen zu müssen, äh, und,
und so 'ne Vermeidungsstrategie.
Mhm.
Ähm, und gleichzeitig ist dieser
energetische Blueprint ja auch
etwas, was in Anführungsstrichen,
also da gibt's ja beides.
Es gibt einmal in der vielleicht
spirituell-esoterischen Ecke viele
Männer, die da auch sehr viel sind und
mit diesem, ähm, Sexual Blueprint oder
anderen mehr materiellen Blueprints,
weil sie da in 'ne Ablehnung gegangen
sind, sich da auch wieder reinverirren.
Und auf der anderen Seite gibt es
aber den Standardmann, sag ich mal in
Anführungsstrichen, ohne dass das, äh,
despektierlich heißt, aber das sind halt
die, wo auch viele Frauen zu uns kommen,
die so 'n Typ von Mann haben, ähm, die
damit überhaupt nichts anfangen können.
Die das ablehnen.
Ja.
Ja.
Ja.
Weil das irgendwie nicht real ist
oder nicht greifbar ist und dann wird
halt gesagt: „Äh, das ist ja Quatsch.
Das kann ich nicht nachvollziehen."
Ne, vielleicht ist das was, wo
wir, äh, am Ende noch mal drauf zu
sprechen kommen: Was macht man denn,
wenn man aus unterschiedlichen, ähm,
Blueprints, ähm, miteinander, ähm,
versucht- Sich zu treffen irgendwie?
Ja.
Da hattest du das Glück, dass du
'n Shade Shiffer, Shifter hast.
Lucky you.
Ja, total gerne.
Total gerne.
Ja, ich mag das auch sehr, was du
gesagt hast, äh, Christian, mit den
Schatten- versus Lichtanteilen, weil
ja, das ist total das, was ich eben an
diesem, an diesem im Endeffekt Framework
ganz spannend finde, ist, dass es eben
genau dafür auch die Augen aufmachen
kann, wenn wir uns nicht nur nehmen:
Ach so, ja, das sind meine Turn-ons,
damit geh ich jetzt los, das ist meine
Sprache, mehr brauch ich nicht wissen,
sondern eher auch so 'n bisschen zu
lernen, wofür kann das mein Escape sein?
Wo, welche Dinge guck ich mir
nicht an und welchen Blueprint
lehn ich ganz explizit ab?
Das ist eigentlich der spannende Teil,
da hinzugucken und zu sagen: Warum lehn
ich den denn eigentlich so doll ab?
Warum ist der denn überhaupt
nicht für mich verfügbar?
Weil da liegt dann ganz viel Gold drin,
wenn wir uns den mehr zu eigen machen.
Ja.
Super.
Al right.
Ich glaub, Nam-- Nummer drei
sind wir grade: Sensual, also
sinnlich, sinnlicher Blueprint.
Da ist der Name eigentlich schon Programm.
Also hier geht's ganz viel um Umgebungs-,
also das Setting, in welcher, in welcher
Umgebung findet das Ganze statt und
welche Sinneswahrnehmungen hab ich.
Und auf der einen Seite wird das
vielleicht schon ganz deutlich, womit wir
spielen können, aber auch gleichzeitig
ist damit schon gesagt, was ganz schnell
den Ausschlag geben kann zu: Jetzt hab
ich, bin ich raus aus der Lust oder
raus aus der, aus der Bubble hier grade.
Weil wir versuchen, alle
Sinneskanäle sozusagen anzusprechen.
Wir können mit Geschmack arbeiten,
also bestimmten, ähm, Essen, Getränken.
Wir können mit, äh, Düften arbeiten,
mit Geräuschen oder auch, ähm,
Licht, Schatten und so weiter, ne.
Und natürlich der Berührungssinn.
Und wir können das alles wegnehmen.
Also wir können damit spielen,
entweder den besonders zu bedienen
oder den besonders wegzunehmen.
Grade die Sicht wegzunehmen, macht
natürlich am meisten Sinn, weil das ist
der Kanal, den wir am meisten nutzen
und dann werden alle anderen feiner.
Das heißt, wenn du mit diesem Blueprint
arbeitest, wenn das deiner ist, dann
ist natürlich immer ganz spannend zu
gucken: Wie kann ich meinen Körper
und meine Sinne mehr einbeziehen?
Und das sind zum Beispiel so
die zwei Topdinge, die für diese
Menschen gut funktionieren, ist A
Massage, also langsames Berühren,
sanftes, ähm, Berühren, was
auch zur Entspannung beiträgt.
Und halt einfach grundsätzlich,
ne, es muss 'ne gute Umgebung sein,
schöne Musik, schönes, schönes Licht.
Es darf nirgendswo die un-ungewaschene
Wäsche liegen, weil die könnte
nämlich wiederum mich rausziehen.
Äh, und Tanzen, vor allem Contact Dance.
Also, ähm, wer vielleicht zum Beispiel
Contact Improv kennt, also wo wirklich
die, äh, Körper so'n bisschen verschmelzen
miteinander, wo, wo ein sinnliches
Tanzen im Endeffekt dahintersteckt.
So das, ähm, ist für diesen
Blueprint superspannend.
Und wichtig ist halt, die können
superschnell abgelenkt werden, wenn
halt irgendwo: Ich hör das Baby
schreien, da ist die Wäsche oder
hier ist irgend'n komischer Duft,
der nicht passt oder dass, ähm, mein
Empfinden von: Ist es warm genug?
Ist es kalt?
Ist es zu kalt?
Und so weiter, ne.
Das sind alles so-- Wer sehr sinnlich
ist, wer sehr Mh, sensibel wahrnimmt,
ist natürlich auch sehr sensibel
für wenn da Sachen nich passen.
So.
Kann also positiv wie negativ genutzt
werden oder, ähm, Einfluss haben.
Ja, das in a nutshell.
Den lieb ich aber, den mag ich auch,
wie du den jetzt grade beschrieben hast.
Ähm, ich glaube nämlich, dass es
für viele auch 'n toller In, ähm,
ein, ein, ein guter- Entry Point.
… Entry Point sein kann.
Danke.
Na ja, um überhaupt ins
Spüren zu kommen, ne.
Also- Ja, voll.
Das ist ja das Ding, dass viele auch
so v-von sich abgeschnitten sind
und wenn du gar nicht weißt, was
deins ist, ist das 'n wundervoller
Entry Point, um zu schauen: Mhm.
Okay, was bin ich denn?
Was mag ich denn?
Welcher, vielleicht auch welcher
Sinneskanal genau das, auch wenn
du vielleicht gar nicht so sinnlich
bist, aber was ist dein Zugang?
Und da wirklich auch ins Spüren
zu kommen und zwar vielleicht auch
w-weg von nur durch äußere Reize,
sondern auch dieses innere Spüren.
Das ist etwas, was ich immer
und immer wieder teache.
Und, ähm, ja, ist so spannend.
Wenn du darüber so sprichst, denk ich
mir eigentlich auch, wenn du jetzt
über P-King sprichst, eigentlich bauen
die so alle aufeinander auf eigentlich
und in King kannst du eigentlich-
Die gehen, die überlappen sich.
Und die gehen, und die
überlappen sich so, ne.
Weil da spielst du ja auch so'n
bisschen mit diesen Reizen,
mit diesen Dingen auch so, ne.
Kannst du.
Absolut.
Ähm.
Ja.
Super, super cool.
Also- Ja.
Ja, spannend.
Das mal so auseinander zu
bröseln und dann irgendwie
wieder zusammenzubringen am Ende.
Ja, und am Ende nur die Zutaten
zusammenzumischen zu was Schönem.
Also ich mag das bei dem Sensual ja auch
sehr zu verstehen, dass das im Endeffekt
darum geht, mehr im Körper zu landen, ne.
Also das sind oft auch sehr kopfige
Menschen, also die schnell, ne, abgelenkt
werden oder sich viele Sorgen machen.
Und der Sinneskanal ist eben
das, was mich zu mir bringt und
in den Körper und ins Spüren.
Also wirklich darauf den Fokus zu setzen,
hilft mir, aus meinem Gehirn auszusteigen
und mal ins tatsächliche Fühlen zu kommen
oder ins Hören oder was auch immer,
welchen Sinn ich halt bedienen möchte.
Das ist eben deshalb so schön, find ich,
zu verstehen, wenn ich weiß, ah, ich
bin 'n Kopfi, dann muss ich vielleicht
mal 'n bisschen mehr schauen, wie ich
meine Sinneskanäle mehr mit einbeziehe.
Genau oder halt auch, wenn man's jetzt
übers Nervensystem, ähm, erklärt, zu
sagen, Gehirn ist halt in dem Zustand,
ähm, vielleicht erhöhte Beta-Wellen und
über den Körper wieder überhaupt sein
Nervensystem, sein Gehirn- Ja … wenn
zu resetten, in den neutralen Zustand
zu kommen und so auch wieder dann, ähm,
überhaupt offen zu sein für Begegnungen.
Voll, ja, lieb ich sehr die
Connection, die du grad machst.
Ja, absolut.
Also da machen wir ja fast schon
wieder den, den sozusagen den
Zirkelschluss zu den Dingen zum
Thema sich sicher fühlen, ne.
Wenn mein Nervensystem aktiviert ist,
wenn sei es halt durch den Klassiker
in unserer Welt Stress, ähm, kann das
halt natürlich total helfen, mich wieder
'n bisschen mehr zu erden und wieder
anzukommen in 'nem Bereich, wo ich
tatsächlich auch Lust empfinden kann.
Genau.
Stress ist der Number-one-Killer of it.
Ja.
So vorletzter Blueprint, mein--
einer meiner Lieblingsblueprints,
weil er unterschätzt ist.
Der Kink.
Und das Spannende find ich halt
da, wir haben durch Fifty Shades of
Grey and und alle ähnlichen Dinge
so 'ne vorgefertigte Vorstellung
davon, was Kink eigentlich ist.
Und Kink ist aber riesig groß und vor
allem ist Kink das, was für dich sich
tabu anfühlt, das, was sich für dich
unartig anfühlt, verboten anfühlt.
Das mag also für die eine Person
sein, nach draußen zu gehen und
keine Unterwäsche anzuhaben und das
mag für die andere Person sein, mit
'ner Hundemaske angeleint irgendwo,
ähm, 'n Spanking zu bekommen, ne.
Also die, die Bandbreite ist massig und
groß und darf halt genau von uns erforscht
werden: Was ist denn jetzt grade für mich
eigentlich das, was ich Ach, edgy anfühlt.
Und deswegen mag ich halt diesen
Kink so sehr, weil meine Erlebnisse,
die ich in der Community mache, sind
halt wahnsinnig tiefgreifend, weil
du da so viel transformieren kannst.
Weil warum fühlt sich denn
etwas tabu an oder unartig?
Ja, weil das einfach nur unsere,
unsere Sozialisierung ist, die
uns sagt, das dürfen wir nicht.
Und das sich zurückzuerobern und zu
gucken, was kann ich denn eigentlich da
für mich wieder erobern, ist super, super
groß und du kannst in dem Kink-Bereich,
also da kommt meine größte Verspieltheit,
ähm, Neugierde raus, weil du kannst auf
unzählige Arten und Weisen spielen und
super kreativ sein, die überhaupt nichts
von den Klassikern dabei haben muss.
Also das kann von Impact Play sein,
also von, ne: Ich, ich mach Spanking
mit der Hand oder mit irgend'ner,
mit 'ner Gerte oder mit 'nem
Flogger oder whatever it might be.
Das kann aber auch einfach, ähm,
Power Games sein von: Ich geb dir
Aufgaben oder ich, äh, geb dir Verbote
oder, ähm, wir machen Rollenspiele.
Oder das kann einfach was
sehr Physisches sein, ne?
Beißen, kratzen, was weiß ich.
Hair Pulling ist ja auch
so 'n Klassiker, ne.
Also den, wenn man den gut
macht und das gut einbezieht,
kann das total spannend sein.
Und der, wie gesagt, ich mag den total
gerne, weil da ganz, ganz viel drinsteckt
und gleichzeitig jemand, der das als
sein Haupt-Blueprint hat, ähm, erlebt
ganz oft sehr viel tiefsitzende Scham,
weil wir halt wissen: Oh, ich hab
Bedürfnisse oder Vorlieben, Fantasien,
die sind nicht der Norm entsprechend.
Yes.
Und wir alle haben das, na obwohl nicht
wir alle, wahrscheinlich nicht, aber so,
wir können uns das sicherlich vorstellen,
wie sich das anfühlt, wenn du dann mal
verletzlich 'n ausgefallenen Wunsch teilst
und dann sogenanntes Kink Shaming bekommst
von: „Oh mein Gott, nein, das kann ich
mir auf gar keinen Fall vorstellen."
Ähm, dann ist der, die Wahrscheinlichkeit,
dass ich das noch mal teile, natürlich
sehr gering und deshalb findet halt
grade das sehr, sehr ausgefallene
kinky Leben halt eher in Community
Spaces statt, die explizit dafür sind.
Mhm.
Und dann, dann gibt's
super spannende Dinge.
Also da, da zu sitzen ist manchmal
einfach schon wahnsinnig spannend, weil
man dann sieht so, was alles möglich
ist, was auch teilweise überhaupt nicht
in dem Label sexuell wahrscheinlich
fallen würde, weil da findet nicht immer
unbedingt- Penetration oder Orgasmus
oder sonst irgendwas in der Re-, in
der Sich-, Hinsicht statt, sondern da
findet einfach ganz viel Spiel mit Tabus
und Dingen, die man sich vielleicht
sonst nicht so vorstellt, äh, statt.
Ist 'ne superinteressante Sache,
weil ich, ähm, hab mich auch gefragt,
als du angefangen hast zu erzählen:
Was, wie würde man Kink definieren?
Also was ist da eigentlich die-
Mhm … die Definition von und
was ist de-, die Abgrenzung auch
zu 'nem Fetisch zum Beispiel?
Ja.
Ähm, und, und Kink, so wie du's
dargestellt hast, ist es ja 'n Stück
weit dieser, dieses Tabu- und Schamthema.
Ähm, wohingegen auch der Fetischismus
eher so 'nen Projektion auf etwas Externes
ist, dass mein sexuelles Verlangen
auf etwas anderes projiziert wird.
Ähm, und irgendwie, vielleicht krieg ich's
nur nicht in meinem Kopf zusammen oder
ist es ja irgendwie, ähm, meistens in den
Sachen irgendwie beides mit so dabei, ne?
Ja, also ich hab mal die Definition
gelernt, dass Fetisch das ist, was wir
Not, also sozusagen dringend brauchen.
Es ist nicht verhandelbar, um
in sexuelle Erregung zu kommen.
Also das sind meistens
sehr ausgeprägte Kinks.
Also zum Beispiel ich hab 'ne ganz klare,
also nicht ich, sondern so, wenn jemand
sagt, äh, mein Fetisch ist: Ich, mmm, ich
brauch das Gefühl, erniedrigt zu werden.
So, ohne das kann ich
nicht in Erregung kommen.
Dann sprechen wir von Fetisch versus:
Ich find das manchmal spannend, ähm, mich
zu unterwerfen, aber ich kann auch auf
anderen Wegen in die Erregung kommen.
Das ist nicht meine einzige Spielart.
Dann könnt es eher in Richtung Kink sein.
Also Kink ist für mich eher so'n
Überbegriff von alle Dinge, die halt
in irgend'ner Form und Wa-, Art und
Weise entweder von anderen oder von
dir als Edgy nicht nor-, nicht der
Norm entsprechend empfunden werden.
Und Fetisch ist so'n bisschen, da hab
ich mich festgebissen und das ist meins,
so, das brauch ich, das ist Teil meiner
sexuellen Identität im Endeffekt auch.
Ja.
Aber ja.
Also lie-, ich lieb
dieses Thema grade sehr.
Und was ich grade auch, was ich auch
spannend find, ist nämlich genau das so,
da hast du grade mir die Augen geöffnet.
Ja, Fet-, äh, Kink, wenn du's
auslebst, ist eine Sache.
Ja, aber jetzt kommt der Punkt: Was ist
denn in unserer Gesellschaft Die Norm.
Und das ist ja genau das, dass
viele Menschen wahrscheinlich, ich
würde mal behaupten, fast jeder
hat irgendwelche Fantasies in sich.
So und, und keiner und die
meisten erlauben sich, das
nicht mal auszusprechen.
'Ne wunderschöne Aufgabe, die wir gerne
den Frauen mitgeben, auch in der oder auch
Paaren zu sagen: Über ganz ehrlich in 'nem
sicheren Raum über Fantasies zu sprechen,
heißt nicht, dass du's leben musst.
Heißt erst mal nur, den anderen
nicht dafür abzulehnen und
abzuwerten, sondern du darfst ganz
ehrlich teilen, was in dir ist.
Das hat erst mal nichts mit mir
zu tun und mir die Freiheit zu
geben, das auch nicht zu verwidern.
Ich muss das nicht, ich
muss das nicht leben.
Und, und da entsteht schon so viel
und ich glaube, ganz oft würden sich
Dinge, die le-- die würden sich sogar
auflösen auf eine Art und Weise oder
die müssen nicht unbedingt dann gelebt
werden, wenn sie da sein dürfen.
Und ich glaub, dass da grade in dieser
Welt, in diesem ganzen Thema so viel
Schatten ist und die Schatten ganz
viel, also da, ganz viel dann machen.
Da, da entsteht ganz viel Projektion
und ich glaub, viele Partnerschaften
da irgendwann in 'ne Krise kommen,
weil die Dinge nicht da sein dürfen.
Also ich mein, du hast das ja schon mal
auch erlebt, ne, dass du was ausgesprochen
hast und eine Partnerin zu dir gesagt
hat: „Wenn du das, das ist falsch und
wenn du das, wenn du mich liebst, dann,
dann, dann darfst du so was nicht wollen."
Ne, so'n, so was in die Richtung.
Und, und dann, und natürlich, dann, dann
willst du das nicht mehr aussprechen.
Denkst vielleicht, du bist falsch.
Aber ich glaub halt, ehrlich über etwas
zu sprechen, heißt nicht, dass es gelebt
werden muss und zur gleichen Zeit, da
kommen halt auch wieder, da kommt das
größte Thema von den meisten Menschen
ran, nämlich: Ich bin nicht genug.
Ich bin nicht gut genug oder
deine eigene Unsicherheit.
Da ist halt ganz viel
Triggerpotential drin, ne?
Ja, ich find, ich mag
das auch total gerne.
Also für mich sind erotische Fantasien
eine Fundgrube, weil sie, äh, ich, ich
glaube, das Buch heißt The Erotic Mind,
aber ich bin grad nicht ganz sicher.
Nämlich ich kann das gerne
nachreichen, auch von wem das ist.
Und der Mann hat untersucht, was die
Core Themes, also die Core-Themen
in den erotischen Fantasien sind.
Und die lassen sich, glaub
ich, runterbrechen auf
wahrscheinlich wieder fünf.
Und es ist super spannend, weil's dir
am Ende wieder einen Schlüssel gibt
zu einer Entwicklungsstufe für dich.
Also bestimmte Themen sich anzugucken,
also überhaupt für sich selber neugierig
zu werden: Was für 'ne, was ist so, was
sind denn so die Core-Themen, die in
meinen Fantasien immer wieder auftauchen?
Also zum Beispiel geht es immer um
etwas wollen, aber es nicht bekommen.
Ja, das ist 'n total spannendes Thema,
da dann halt tiefer reinzutauchen:
Was sagt das über mich aus?
Wo in meinem Leben hab ich das erlebt?
Wie ist meine Beziehung dazu?
Ne, weil da erotisieren wir das halt
in unseren Fantasien und das hat aber
ganz viel eben auch Potenzial, wie
du schon vorhin gesagt hast, wenn wir
aufhören, unsere Fantasien als etwas
müssen wir irgendwo verstecken, dürfen
wir niemandem sagen, sondern eher so
als: Uh, da steckt ganz viel Potenzial
für mich drin, äh, spannende Dinge
über mich zu lernen und gegebenenfalls
eben auch zu Schattenanteile zu
befreien, die ja immer wieder dazu
führen, dass ich mich lebendiger
fühle, dass ich mich echter fühle- Ja.
dass ich wieder einen Moment mehr
habe, ähm, auch mit anderen Leuten
in Verbindung zu sein, weil ich
echter bin, wieder 'ne richtige
Ecke habe und nicht alles rund ist.
Ja, ich mag nur das, was alle mögen.
Äh, und was immer du
machst, ist schon gut so.
Ja.
Ja.
Ja, es ist ein spannendes Thema.
Wir sollten mal über Fantasy sprechen.
Yes.
Ich hab da ganz viel drüber
gesprochen, auch über meine also, ne.
Also von hin zu mit, mit anderen Frauen.
Also und ich hab's auch
ausgesprochen und dann auch gelebt.
Aber das heißt ja nicht,
dass das jeder machen muss.
Hin zu, ähm, diese Vorstellung, du willst
etwas, aber jemand gibt's dir nicht.
Oder auch, also so diese ganze--
einfach mal da, da-- ich glaube, es
fängt darin mit an, dass du ehrlich
mit dir bist, dass du's mal zulässt
und es, ähm, und nicht ablehnst.
Also superspannendes Thema, aber
ich will gar nicht abschweifen.
Es gibt noch einen letzten Blueprint.
Ja.
Obwohl ich sage, der, der bringt ja
alle zusammen, der Shape Shifter.
Ja, exactly.
Machen wir's noch komplett.
Ja, und der, der ist eigentlich relativ
schnell erklärt, weil ja, absolut, der
heißt Shape Shifter, weil wir unsere Form
wandeln können, weil das die Blu-- der
Blueprint ist, der am besten Virtuosesten
sozusagen ist im Sinne von der kann alle
anderen Blueprints sehr oft bedienen,
weil der eben davon lebt, Abwechslung
zu haben, Abenteuer, Neues, anders,
mehr, flüssig zwischen verschiedenen,
hm, Energien Slash Dynamiken wechseln.
Ähm, so d-und das ist, wie sie ja auch
sagte, ne, die, äh, Gründerin, äh,
Jaya, dass das am Ende eigentlich unser
natürlichster Blueprint ist, also flexibel
zu wählen: Was passt heute zu mir?
Was ist heute meine
ehrliche Ausdrucksform?
Bin ich heute eher sinnlich sanft
oder bin ich heute kinky dominant?
Oder bin ich heute hingebungsvoll?
Oder brauch ich's heute einfach
nur schnell oder was auch immer.
Also wenn wir lernen, diese sexuelle
Stilbildung sozusagen so groß zu
machen, dass wir sagen: „Okay, ich
kann mich daraus bedienen und ich kann
mich flexibel drauf einlassen", dann
sind wir im Re-- im, im Shapeshifter.
Also die sind einfach sehr versatil.
Aber andersherum gesagt, auch wenn
die mit 'nem Menschen in Beziehung
sind oder einfach in 'ner sexuellen
Begegnung sind, der immer nur das eine
anbieten kann, dann wird's halt relativ
schnell langweilig für diesen Teil.
Weil der lebt davon, dass
es eine Mischung ist.
Ja.
Und die tendieren auch
zum People Pleasing.
Also geht in beide Richtungen.
Kann es entweder sagen so: „Ja, ich--
wir machen einfach nur das, was du
willst und ich stell meine Bedürfnisse
zurück, dass ich eigentlich auch
was anderes möchte", oder hätten
eigentlich gerne mehr, aber haben nicht
das Gegenüber, was dafür offen ist.
Ja, spannend.
Ich glaub, da kommt noch dazu,
das ist auch 'ne hohe, 'ne Hö--
Also so das Ende dieser Kette.
Und zwar, ähm, ich sag den Frauen
immer: Ich weiß doch nicht, also
wenn ich anfange, in 'ne Begegnung zu
gehen, da weiß ich nicht, wo's-- Ich
weiß manchmal nicht, wo's hinführt.
Und in dem Moment spür ich einfach in die
Energie, was ist denn jetzt gerade da?
Und ich folge dieser Energie.
Und, ähm, deswegen weiß ich vorher
nicht, wie's aussehen wird und welche
Sexualität, also welche Art der
Sexualität ich jetzt leben werde.
Und ich glaube aber au-- Ich
behaupte mal, wenn du wirklich wieder
lernst, dich zu spüren, dann bist
du doch nicht jeden Tag gleich.
Du, du bist 'n zyklisches
Wesen, ob Mann oder Frau, und
es ist immer unterschiedlich.
Und ich glaub, wir haben
das verlernt, das zu leben.
Und dann bist du doch automatisch
vielleicht 'ne abgeschwächte Form, aber
irgendwie ja schon ein Shapeshifter,
der einfach spürt, was grade dran
ist und was er grade braucht.
Und, ähm, ja, das kam mir grade so, dieses
Bild, dass, ähm, das auf 'ne Art und
Weise ja, glaub ich, in uns steckt, wenn
wir wieder anfangen, uns kennenzulernen.
Das gilt ja aber auch für jeden, also
innerhalb eines Blueprints ja genauso.
Also wenn du jetzt Kink sagst, ist ja auch
nicht Kink immer gleich, sondern da hast
du ja auch Lust auf unterschiedliche Kinks
oder unterschiedliche Dynamiken, ähm, oder
eben auch Sensual oder was auch immer.
Ähm, ich glaube einfach- Das ist halt
super wichtig, nicht sich selbst auch
auf so 'n Schema irgendwie festzusetzen,
sondern da immer neugierig rein zu sein.
Selbst wenn ich sag: Okay, ich möcht
jetzt eine dieser Boxen irgendwie
aufmachen und tiefer reingehen, ähm, ist
ja auch unheimlich, geht, geht's ja da
um diesen, Beginners Mind ist vielleicht
das fal-falsche Wort, aber spielerisch
kindlich neugierig zu erforschen und,
ähm, alles ganz neu wahrzunehmen und
sich nicht darauf zu versteifen, dass
irgendwie Sachen so ablaufen müssen, wie
sie ablaufen, sondern Entwicklung kann
auch innerhalb einer Box stattfinden.
Das ist, glaub ich, mein
Punkt, den ich machen will.
Ähm, da in die Tiefe zu gehen,
ist halt auch super interessant.
Ja, man kann in die Breite gehen, man
kann in die Tiefe gehen, äh, whatever.
Es macht Spaß, vielleicht mal eine
Sache zu machen, dann in die nächste,
ähm, Kategorie zu gehen, Sachen
mitzubringen, die ich woanders gelernt
habe, anders zu interpretieren.
Wir haben bei diesem Kink-Thema
ja ganz viel drüber gesprochen.
Das ist halt auch oder the Essential
hat viel auch Überschneidung zum,
zu diesem, ähm, Energetischen
und Tantrischen vielleicht.
Das kann ich, da sind aber auch
Dynamiken, die ich mit in den Kink
nehmen kann oder aus dem Kink rausnehmen
kann und woanders dann leben kann.
Also, ähm, super spannend,
das als Toolset zu haben, um
sich selbst bewusst zu werden.
Und ich glaube, das ist es ja, was
wir am Anfang so gesagt haben, dieses
mich selbst zu entwickeln, mir selbst
bewusst zu werden: Wer bin ich überhaupt?
Was will ich überhaupt
und was macht mir Spaß?
Ähm, ja.
Ich glaub, ich meine, unglaublich
ist, ähm, wir haben jetzt schon
fast 'ne Stunde, aber ich find-
Wir haben grade erst angefangen.
Ich hab, ich könnt jetzt auch noch,
weil das ist ja, das ist ja eigentlich
erst die Basis von dem, wo's weitergeht.
Aber ich, genau, jetzt wenn du da,
wenn der, wenn die Frauen das oder
die Menschen, die Menschen das
generell hören, ich sag Frauen, weil
bei uns meistens Frauen sind, aber
generell: Was würdest du den Menschen,
die das hören, mitgeben jetzt?
Oder wie, was können
sie jetzt damit machen?
Was wäre jetzt so der erste Schritt?
Oder wie können sie sich dem
annähern und das für sich nutzen?
Mhm.
Ich glaube, so'n paar
Gedanken hab ich dazu.
Also das eine ist, mal neugierig zu
werden, wenn ich grade das Gefühl habe,
die Art von Sexualität, die ich grade
lebe, ist es irgendwie noch nicht so ganz.
Die gibt mir irgendwie
noch nicht so das Gefühl.
Meistens haben wir diese,
diese Intuition schon von:
Irgendwie geht's da auch anders.
Irgendwie ist mehr möglich.
Wenn das schon als Gefühl da ist,
ist das 'n schöner, wie so 'ne, ja,
wie so'n Ausprobiermöglichkeit zu
sagen: „Okay, vielleicht hab ich dafür
'ne Neugier oder dafür oder dafür."
Also zu gucken, kann ich mir Räume
suchen, entweder indem ich irgendwo
hingehe, Workshops mache oder indem
ich mir dazu Videos anschaue oder mir
einfach Gedanken mache, was würde ich
mir kreieren für eine Art von Date
Night, entweder mit mir selber oder mit
meinem Gegenüber, was das bedient, ne?
Also ich hab zum Beispiel mal
für 'ne Partnerperson 'nen
Sensual Date Night gemacht.
Hab gesagt: „Okay, ich wir-- ich überleg
mir, wie ich maximal alles in Anspruch
nehmen kann." Und das hat total viel
Spaß gemacht, mir sozusagen durch meine
Wohnung zu gehen und zu gucken, so: Wie
fühlt sich das eigentlich auf der Haut an?
Wie fühlt sich das eigentlich an?
Und einfach mal so was zu machen und
zu sagen: „Lass uns doch mal damit
spielen und uns darauf einlassen."
Oder grade Kink ist 'n bisschen
schwieriger, einfach nur so, wir
machen einen Workshop und dann weißt
du, ob du, ob du kinky, äh, magst.
Sondern eher so'n bisschen neugierig
zu werden: Was fühlt sich denn
für mich so'n bisschen edgy an?
Und was könnt ich mir trotzdem
mal vorstellen, auszuprobieren?
Also sprich, zum einen- Ähm, fließender
in der eigenen Muttersprache zu werden und
die überhaupt erst mal zu verstehen, was
ist, was sind eigentlich meine Sprachen,
die für mich aktuell gut funktionieren?
Dann wär der zweite Aspekt, den man sich
angucken darf: Was ist mein Gegenüber?
Was, was lernen wir sozusagen
Stand jetzt, was wir jeweils mögen?
Und dann so 'n bisschen
die Brücken zu finden.
Also, ne, wenn ich beispielsweise, ihr
habt vorhin ja schon gesagt, so der
Klassiker ist ja oft, ähm, der Mann ist
eher sexual blueprint, sagt er zumindest.
Die Frau ist eher, äh, energetisch
sinnlicher blueprint, sagt sie zumindest.
Ähm, so wie, wie verheirate ich
diese beiden, weil die ja aufn
ersten Blick unvereinbar wirken.
Ja.
Ne?
Weil der eine sagt irgendwie: "Ich
brauch's schnell und direkt", und die
andere sagt: "Ich brauch's langsam
und sinnlich und, äh, bitte erst mal
nicht meine Genitalien anfassen."
So, wie krieg ich das
dann unter einen Hut?
Ja, wie?
Und das- Tausend
Fragezeichen bei den meisten.
How?
Help me.
Für die, die jetzt bis jetzt
gewartet haben, das ist
Sarah hat die Antwort nicht,
glaub ich nämlich nicht.
Ich wollt grad sagen, das--
Für mich ist das wahnsinnig
individuell, das halt rauszufinden.
Weil es ist natürlich zum einen das Sich
öffnen für die Sprachen der anderen,
also zu gucken, was hält mich denn
davon ab, mich auf die Langsamkeit zum
Beispiel meiner Partnerin einzulassen?
Was kommt in mir dann
auf an Unbequemem, ja?
Weil manchmal ist einfach auch der sexual
blueprint der, den wir nehmen, weil es
halt vermeidet, in die Verletzlichkeit
zu gehen, weil es vermeidet, in das: Ich
weiß grad gar nicht, was ich machen soll.
Ich weiß gar nicht, wie ich, äh,
langsam und präsent sein soll.
Also manchmal ist es einfach auch
'n, das ist das Einzige, womit
ich mich wohl und sicher fühle.
Aber gegebenenfalls, wenn ich lerne
und mir erlaube, wie Christian so schön
gesagt hat, so bisschen die Wellenenergie
wieder einzuladen und zu sagen: "Ich
weiß noch gar nicht, wie das funktioniert
mit diesem sinnlich, energetisch, aber
ich bin mal darauf neugierig und lass
mich ein", dann kann ich vielleicht
plötzlich feststellen: Ah, das könnt ich
noch zu meinem Repertoire hinzufügen.
Das kann ich jetzt auch.
Und ich bin nicht so festgelegt in meiner
Box, dass für mich nur sexual geht.
Aber dafür muss es eben 'ne Bereitschaft
auf beiden Seiten geben, dass es
'ne Reise ist und dass es eben auch
bedeutet, bestimmten Themen zu begegnen,
die Ja, spannend, aber auch teilweise
herausfordernd sein können, weil wir
dann begegnen wir all unseren Prägungen,
dann begegnen wir: Können wir einander
wirklich in Verletzlichkeit halten?
Oder fühlt sich eine Person
damit eigentlich grade nicht
safe und so weiter und so fort.
Also super viele spannende Möglichkeiten.
Und selbst wenn wir sagen, wir bleiben nur
in: "Du bist sexual, ich bin energetisch
und du möchtest nichts von mir lernen
und ich möchte nicht gucken, ob ich mich
safe in, in sexual fühlen kann", dann
können wir halt trotzdem gucken: Wie
kann ich dich sozusagen schon vorzeitig,
ähm, in die Antizipation bringen, ne?
Also zum Beispiel, wenn ich
weiß, mein Blueprint von meiner
Partnerperson ist energetisch,
dann kann ich anfangen, Nachrichten
über den Tag hinweg zu schreiben.
Dann kriegt diese Person schon
die Möglichkeit, sich vorzufühlen
und vorzuheizen sozusagen, dass
wenn der Moment kommt, wo wir
aufeinandertreffen, dass dann auch
jemand schon in der Situation ist.
Oder wenn ich weiß, dass meine Person
sinnlich ist, dann zünd ich halt
mal 'n paar Kerzen an und mach 'ne
schöne Musik an und sag vielleicht:
"Nimm vorher 'n Bad und ich warte
dann hier schon auf dich", ja.
Und die Person hatte die Möglichkeit,
in ihrem Tempo langsam da reinzukommen.
Ne, also es gibt ja verschiedene
Möglichkeiten, wie man damit spielen kann.
Wenn man eben versteht, es ist 'ne
Sprache und es wär schon schön,
wenn ich nicht nur die ganze Zeit in
meiner Sprache spreche, die der andere
Mensch nicht versteht und vice versa.
So.
Love it.
Mein Take.
Super schön.
Weißt du, es ist genau-- und dafür darfst
du deine Sprache erst mal kennen, ne?
Und, und ich glaub, das ist ganz wichtig,
was ich den Frauen auch immer sage: Ähm,
also klar ist es wichtig, dass-- Also ich
glaube, in 'ner, für 'ne funktionierende
Partnerschaft ist es doch, willst du
doch, dass es deinem Partner gut geht.
Und wenn ich höre, dass mir Frauen
erzählen oder Menschen erzählen:
"Mein Partner lehnt mich dafür ab und
sagt, ich bin falsch", dann denk ich
mir: "Hm, I don't know." Also wenn--
irgendwas läuft hier nicht ganz richtig.
Wenn du 'n Partner hast, der dich liebt,
der möchte, dass es dir gut geht, der
würde doch offen sein, ähm, für dich, auch
wenn er's erst mal nicht versteht, ne?
Also es zeigt halt auch,
wo was im Argen ist.
Zur gleichen Zeit darfst du erst mal
dich kennen und dann auch deinen Partner
mitnehmen und dem sagen: "Das brauche
ich." Nimm ihn mit in deine Welt.
So, und wenn du nicht mal weißt,
was du brauchst, ähm, und wa, wie's
für dich funktioniert, wie will's
denn dann dein Partner wissen, ne?
Also da ist eben ganz, ganz viel drin.
Christian und ich nutzen gerne den,
den Begriff, gemeinsamen Meeting Point
zu finden, so diese vermeintlichen
Gegensätze zusammenzubringen und
da wird's ja erst interessant.
So, es gibt 'n Meeting Point und man kann
Gegensätze zusammenbringen und ich glaub,
es ist einfach wichtig, ähm, zu sagen,
nicht, also nicht a-davon ausgehen: "Du
bist falsch, nur weil du anders bist als
ich", sondern: "Wir sind beide richtig."
Und auch komm, da kommt
Kommunikation rein.
Also das A und O ist Kommunikation.
Ihr werdet nicht drum
rumkommen zu kommunizieren.
Zur gleichen Zeit, ich glaube,
es wichtig ist, dass du erst
mal für dich Klarheit hast.
Und dann kannst du
deinen Partner mitnehmen.
Und, ähm, also das ist 'ne- Eigentlich
'ne wunderschöne Forsc-- Forschungsreise.
Und du hast es noch so schön gesagt,
lass mich noch kurz aufgreifen:
Du bist dafür verantwortlich.
Nicht dein Partner ist nur allein
dafür verantwortlich, für dich, ähm,
und dir das alles zu geben, sondern
wenn du weißt, was du brauchst,
kannst du das auch initiieren.
Du kannst den Raum gestalten, ne.
Du kannst tanzen.
Das ist etwas, was mir guttut.
Ich aktiviere mich über Tanzen.
Du kannst, du hast schön
gesagt, 'n Bad nehmen.
Du kannst dich auch mit, du kannst
dich da reinbringen in diesen Zustand
und es ist deine Verantwortung auch.
Ja, fuck yes, Alexandra.
Das wollt ich noch mal kurz aufgreifen,
weil ich das auch ganz oft höre,
dieses Auslagern von: Jetzt kennst
du ja meine Sprache, jetzt musst
du mich füttern entsprechend.
So, t-this is not the
only way how it works.
So einfach zu wissen, so ja, ich hab
ja auch 'ne Verantwortung dafür, in, in
meine Lust zu kommen und ich s-, ich-- das
sozusagen jetzt alles an meinen Gegenüber
auszulagern und zu sagen: "Du hast ja
gelernt, dass ich ja sensual bin, deshalb
musst du jetzt immer dafür sorgen, dass
die Wohnung sauber ist, dass die Kerzen
angezündet sind, dass hier 'n guter
Duft ist und weiß, was ich nicht alles."
Nee, das darf ich ja auch
genauso für mich kreieren.
Ich darf genauso die Dates kreieren
und mich in 'ne Vorstimmung
bringen, die mir, mir guttut.
Und da sind wir halt dann wieder bei dem,
mit der Eigenverantwortung zu arbeiten
und zu sagen: "So ja, ich sorg dafür,
dass ich 'ne gute Zeit habe." Und wenn
ich richtig gut bin, mach ich das auch
noch für mein Gegenüber 'n bisschen mit,
aber wir verant-- wir v-vertragen erst
mal unsere Verantwortung alleine für uns.
Yes.
Und den As-den Aspekt, den ich noch
wichtig fand, den du auch gesagt hast, so
wenn, ähm, weil ich werd immer neugierig,
wenn jemand sagt: "Oh, mein Partner
lehnt mich für das und das ab", so, ne.
Hat kein Verständnis für mich,
wie ich, wie ich da und da ticke.
Und ich hab grade erst kürzlich wieder
'n Paar betreut, wo, wo sie sozusagen
beschrieben hat: Oh, ich wünsch mir
mehr dieses emotional tief Verbundene,
wo wir, wo ich so das Gefühl hab, ich
lös mich so 'n Stückchen auf mit dir
und, ne, so diese ganze Verbundenheit.
Und es saß einfach nur jemand da,
der, der sagte so: „Ich weiß nicht,
wovon du sprichst. Ich weiß nicht,
was du meinst." Und da war ganz
viel Unsicherheit einfach im Raum.
Und ich weiß immer, dass hinter 'nem
Ablehnen ganz oft eher 'ne Unsicherheit
steckt, die manchmal noch keine Worte
findet von: „Ja, ich hör dich, aber
jetzt fühl ich mich, als würd ich
nicht gut genug sein in dem, was ich
hier tue und in dem, was ich anbiete.
Und vor allem, ich bin hilflos in dem,
was du von mir willst, weil ich gar
nicht weiß, wie das geht." Und das
mal ehrlich aussprechen zu dürfen, ist
meistens schon der Schlüssel, wo wir uns
beide 'n bisschen mehr gesehen fühlen.
Weil wir kommen halt immer mit diesem
so: „Jetzt hab ich hier gelernt über
meine Blueprints und du bedienst
meine Blueprints nicht richtig.
Ja, da hab ich ja dann richtig
Lust, mich mit dir dann auf diese
verletzliche Reise einzulassen", ja.
Ey, ja, wunder, wunderschön, ne.
Ist genau, was du sagst.
Ähm, und, und Hilflosigkeit und
Unsicherheit ist etwas, wo viele, wenn
du da nicht mit umgehen kannst, einfach
auch dann vielleicht in die Aggressivität
gehen, vielleicht in die Wut gehen.
Ja, weil, weil, also schüttelt sich unser
Hund, der schüttelt das nur einmal ab.
Unsicherheit.
Unsicherheit.
Kevin, die meinst.
Also 100%, 100% stimm ich dir zu.
Ja, ich würd-- Hast du noch was?
Ähm, ja, vielleicht.
Genau, also das Thema Unsicherheit
beziehungsweise, ähm, auch,
ja, schließlich so'n bisschen
der Kr-Kreis, wo wir vom ersten
Blueprint quasi gegangen sind, ne.
Das Thema Sicherheit da auch.
Also wenn du auf so 'ne harte
Ablehnung bei deinem Partner oder bei
deiner Partnerin stößt, dann ist es
wahrscheinlich nicht, weil derjenige
'n schlechter Mensch ist, sondern
weil es eben 'ne Vermeidungsstrategie
ist, eben diese Machtlosigkeit, nicht
gut genug und so weiter zu fühlen und
dann lieber, ähm, das nach außen hin
projiziert, als damit selbst zu gehen.
Und ich glaube, das ist für viele
wäre das der Schlüssel, äh, irgendwie
zu 'nem gemeinsamen zu kommen, sich
auf dieser Ebene auch auszutauschen
und zu zeigen, ähm, weil das die
Grundlage ist und dann wirklich auf
'ner anderen Ebene sich zu treffen.
Du Liebe.
Es so ein wirklich, ich, ähm, ich
hab das Gefühl, wir können jetzt hier
gerade erst anfangen, aber es ist so,
so schön und spannend, dir zu lauschen.
Das ist 'ne ganz tolle Art und Weise,
ähm, die Dinge auszudrücken und,
und ja, einfach eine wundervolle Art
und Weise, deine Worte zu wählen.
Ich würde dir gerne zum
Ende den Raum geben.
Zum einen, ähm, was wären … Ne,
dann fangen wir mal so an: Hast du--
Wie können die Menschen dich finden?
Wir verlinken's natürlich,
ähm, sowieso drunter.
Wie können die Menschen dich finden?
Was ist vielleicht ein
Projekt, was du gerade hast?
Ähm, welche Menschen sind bei dir richtig?
Vielleicht magst du uns einmal
mitnehmen in deine Welt.
Ja, voll gerne.
Danke schön.
Also am besten findet man mich zum einen
über meinen Podcast „Mach's mit" und
genauso auch über Instagram machs_mit.
Das sind so meine Hauptkanäle,
über die ich, äh, wirke.
Und ich find die Frage ganz schön,
welche Leute sind richtig bei mir?
Weil das, ähm, mag ich sehr gerne.
Weil im Grunde die Art von Räumen,
die ich anbiete, die braucht eine
bestimmte Bereitschaft, sag ich mal so.
Weil ja, wir haben die
Möglichkeit, ganz viel zu forschen.
Ich bin ganz große Freundin davon,
Räume zu machen, die neugierig
sind, die spielerisch sind, wo wir
einfach Sachen ausprobieren können.
Und bei mir gibt's aber immer die
Kombi mit: Und was sagt das über mich?
Was lerne ich über mich?
Also es ist flying high
and diving deep zusammen.
Also das braucht 'ne Bereitschaft
zum Hingucken, zum verletzlich sein,
zum roh in den Ausdruck kommen.
Wer sagt so, ich möchte eigentlich
nur so'n bisschen das und das
ausprobieren, ist wahrscheinlich
bei mir nicht so ganz richtig.
Ähm, aber die Leute, die sagen, ich hab
eigentlich Lust, Sexualität als einen
Bereich in meinem Leben zu nehmen,
wo ich tiefer tauchen möchte und mehr
über mich lernen möchte, mehr sozusagen
echter werden will und nehm das einfach
nur als einen sehr spannenden, spaßigen
Eintrittsweg da rein, dann ist das super.
Weil ich mach sowohl sexualitätsbezogene
Räume auf als auch sehr einfach
transformationsbezogene, wo's jetzt
nicht explizit um, um Sexualität geht.
Ähm, und am allermeisten als
Nächstes steht im Endeffekt
so'n bisschen ein Buffet an.
Ich hab's-- Also so der Arbeitstitel
ist grad noch so das Play Buffet.
Einen Moment.
Weil wir da über mehrere Tage
genau in das eintauchen, was wir
jetzt auch ges-besprochen haben.
Deshalb fand ich das so witzig, dass
ihr mich dazu angeschrieben habt,
dass ich dachte so: "Ah ja, äh, the
universe is calling it." Weil, ähm,
weil's sozusagen die Idee ist, über
mehrere Tage Stück für Stück mal in jede
Spielart so'n bisschen einzutauchen und
sowohl eben den Rahmen dafür zu bauen,
dass ich da safe reingehen kann, dass
es sich für mich anfühlt wie: Ja, da
hab ich Lust, mal was auszuprobieren.
Und dann aber auch danach zu
integrieren und zu gucken: Was
hab ich hier über mich gelernt?
Was hat sich unkomfortabel angefühlt?
Warum fühlt sich das
eigentlich unkomfortabel an?
Und so'n Stückchen, ein bisschen
mehr die Bandbreite, die Palette,
mit der ich male, aufzumachen und
zu wissen: Ah ja, das schmeckt mir
auch und das schmeckt mir auch.
Äh, je nachdem, welches
Bild wir nehmen wollen.
Deshalb war so'n bisschen das Buffet.
Ich probier alles mal und
kann dann am Ende sagen, was
mir eigentlich gut schmeckt.
Mhm.
Mega, mega schön.
Und da finden die alle Menschen,
die, die, die interessiert sind,
ich find's selbst mega spannend.
Also wo, ähm, wo, wo findet man dich?
Örtlich wahrscheinlich?
Berlin.
Genau, ich bin, ich bin in Berlin.
Genau, ich hab 'n bisschen 'nen Mix.
Ich arbeite super gerne mit
Gruppen in Person obviously.
Dann ist es entweder in Berlin oder so
der Rahmen Brandenburg, weil, äh, ich
da 'n sehr gutes Retreat Center kenne,
mit dem ich zusammenarbeite oder online.
Also es gibt auch Online-Varianten,
grade eins zu eins arbeite
ich eher online als in Person.
Genau.
Mega.
Das sind die Optionen.
Ja, eh wundervoll einfach auch.
Also Berlin ist halt ja eh so 'n Zentrum
in Deutschland, wo man immer schnell
ist und, ähm, für alle, die nicht nach
Berlin reisen wollen, ähm, das kann
man wundervoll von zu Hause machen.
Ja, genau.
Super schön.
Ja.
Was wären, wenn du mal so reinspürst,
gibt es abschließende Worte, die
du gerne all den Menschen, die uns
jetzt lauschen, mitgeben möchtest?
Ich guck mal, ob ich's so rau-rauskrieg,
wie's in mir, äh, in mir lebt.
Aber ich glaub, das Wichtigste, was
ich gerne mitgeben möchte, ist, diesem
Gefühl zu vertrauen von wenn da 'ne
Intuition ist von: Ich glaube, dass es
anders geht, dass es besser geht, wenn
das, was ich grade erlebe, sich irgendwie
nicht wirklich erfüllend anfühlt.
Zu wissen, ja, definitiv geht das anders
und dafür auch genug Neugier und Mut
an den Tag zu bringen, zu sagen: „Okay,
let's try. Let's find my way." So.
Weil ich ganz oft immer wieder
Menschen hab, die so aufgegeben haben,
ähm, ihre Sexualität in irgend'ner
Form zu entwickeln zu etwas, was
wirklich Spaß macht und ich dann immer
denke so: Wir haben noch gar nicht
alles ausprobiert, was möglich ist.
Und da steckt so viel Potenzial auch
für die eigene Entwicklung und für die
Verbindung miteinander drin, dass ich
mir denke, so die Art von Sex, die wir
halt gelernt haben, ist meistens nicht
die, die uns glücklich macht, egal wer--
in welchem Körper wir stecken und was
wir glauben, was unser Blueprint ist.
Also wer noch in einem Blueprint
festhängt, der darf sich gerne mal,
ähm, auf den Weg machen, weil da
steckt ganz schön viel Spannendes,
äh, drin und ich fühl mich dadurch
einfach auch deutlich wohler in
meinem Körper, wohler in meinem Leben.
Daher, die Reise ist es wert.
Mhm.
Danke dir.
Dem hab ich nicht, haben wir
nichts mehr hinzuzufügen.
Danke dir von ganzem, ganzem
Herzen für deine Zeit.
Es ist super spannend und ich hoffe auch
an alle von euch, die, ähm, das hören
durch Raum und Zeit, dass ihr ganz viel
für euch mitnehmen könnt und dass es vor--
euch vor allem ermutigt zu erforschen.
Ähm, und ja, einfach zu wissen, es
gibt mehr da draußen und es ist, ähm,
vielleicht dein Zeichen, was du bisher
gesucht-- auf das du gewartet hast.
Wir verlinken natürlich alles von dir
hier drunter und ja, in diesem Sinne
danke dir, liebe Sarah, und danke
an alle von euch, die uns zuhören.
Ja, danke euch.
Ciao.
Ciao.
Ciao.