mach's mit - Der Podcast

Empowering. Embodied. Berührend. Echt.

Nähe entsteht dort, wo es unbequem wird | Relationship-Check-Ins

Wie ehrliche, mutige Check-ins für mehr Nähe sorgen

30.01.2026 56 min

Zusammenfassung & Show Notes

Ich nehm dich mit in meine Relationship Check-ins – Gespräche, die unbequem sein dürfen und uns genau dadurch näher bringen. Was es braucht, damit sie zu mehr Verbindung führen, statt sie zu gefährden.

Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨  

👉 Fragen-Inspiration - hier geht's zur vollständigen Liste (Blog-Beitrag)

  
-----------------------------------------------
Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
-----------------------------------------------
 
Darum geht's in der Folge:
✨Ab wann macht's (noch) Sinn, das auszuprobieren?
✨Wie kann ich's vorschlagen & was hilft beim Ausprobieren?
✨Was ihr mitbringen/ entwickelt solltet, damit diese Gespräche Vertrauen, Nähe & emotionale Sicherheit aufbauen Welche statt zu eskalieren oder zu verunsichern
✨Fragen-Inspiration > hier geht's zur vollständigen Liste (Blog-Beitrag)
✨Wie ihr als Team mit Unsicherheit, Grenzen & unterschiedlichen Bedürfnissen umgehen könnt
✨Was passiert, wenn ihr Check-ins auslasst


Stichworte: radikale Verantwortung, mutige, liebevolle Aufrichtigkeit, Beziehungskommunikation, Beziehungsarbeit, Bedürfnisse ausdrücken, Grenzen setzen, emotionale Nähe, Konfliktfähigkeit
  
  
-----------------------------------------------
❤️ Meine besten Angebote für dich
-----------------------------------------------
   
👉 (for free) Dein Body-Drop-In, um wieder mehr bei dir & in deiner Selbstwirksamkeit zu landen:
https://www.machs-mit.com/body-drop-in
 
 
Fühlst du diesen Ruf in dir, dass du ready bist für ein Leben, das sich nach "fuck yes ❤️‍🔥" anfühlt?

👉 Dann let's talk! Vielleicht ist meine 1:1-Journey das richtige für dich und die krasse Transformation, die in dir gerade anklopft.
Lass uns gemeinsam erkunden, wer DU wirklich bist und was DICH ausmacht.
Lass uns herausfinden, was DU willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen.🔥
MEHR von DIR zu zeigen. Authentisch & lebendig DU selbst.
Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
     
Alle Infos dazu, wie diese besondere Reise aussehen kann, findest du hier: https://www.machs-mit.com/einzelcoaching
Wenn du magst, buch dir einfach dein kostenloses Erstgespräch mit mir und wir lernen uns unverbindlich kennen: https://calendly.com/machs_mit/kennenlernen
   

👉 Lust auf tiefe Verbindung zu zweit? 💕
Dann ist die tantra-inspirierte Online-Date-Night für Daheim vielleicht was für euch.
3 ganz besondere Stunden angeleitet von mir für euch (voraufgenommene Audiobegleitung)
Für echte Quality Time & berührende Verbundenheit. Wann immer es euch passt - bei euch daheim.
Mehr Infos: https://machs-mit.thrivecart.com/date-night-vol-2


👉 Alle meine Angebote von mir findest du hier: https://www.machs-mit.com/workshops-coaching
(Gruppenworkshops, Programme, Retreats, Classes & Co.)
   
-----------------------------------------------
💕 VERBINDUNG & AUSTAUSCH 💌
-----------------------------------------------
Werde Teil meiner kostenlosen Telegram-Community
, wenn du Lust auf Folgendes hast:​​
   
​✨ Nichts verpassen: Bleib mühelos auf dem Laufenden über alle meine Angebote, Workshops & Events. Und beeinflusse, was kommt.
✨ Inspirierende Impulse: Erhalte Inspirationen, tiefgehende Erkenntnisse und wertvolles Wissen für deine persönliche Weiterentwicklung.
​✨ Empowerment mit Leben gefüllt: Lass dich - von mir und anderen - auf deinem Weg unterstützen, ermutigen und stärken.
✨ Direkter Kontakt: Nutze den exklusiven Draht zu mir für Fragen, Feedback oder persönlichen Austausch.​
   
​Hier kannst du mehr erfahren & dazukommen: https://www.machs-mit.com/telegram
   
Ich freu mich riesig auf Austausch dort mit dir!
   
   
💌
Alternativ kannst du über meinen Newsletter auf dem Laufenden bleiben. Darüber gebe ich dir ab und an private Einblicke und du erfährst von neuen Events & Angeboten.
Hier kannst du dich anmelden: https://www.machs-mit.com/newsletter
   
-----------------------------------------------
Wenn du Gedanken zur Folge, Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir so so gern!
Instagram: @machs_mit
Email: hello@machs-mit.com
-----------------------------------------------

Stichwörter der Folge:
Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung, Embodiment, Selbstbeobachtung, Selbstreflexion, Transformation, Empowerment, Bedürfnisse, Kommunikation, Mut, Verletzlichkeit, Wachstum, Veränderungsprozess, Selbstfindung, Selbstwirksamkeit, Bewusstes Leben, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, Lebendigkeit, Beziehungen, Partnerschaft, Relationship Check-ins, Intimität, Grenzen setzen, emotionale Nähe, Konfliktfähigkeit, radikale Verantwortung, Aufrichtigkeit, Beziehungskommunikation, Beziehungsarbeit, Bindung, Unsicherheiten, Bedürfnisse ausdrücken, Teamarbeit in Beziehungen 

Transkript

Hallo, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mach's mit! Und heute hatte ich mal gedacht, nehme ich euch mal mit in eine Sache, die ich jetzt schon seit einiger Zeit mache, nämlich Relationship Check-ins oder Beziehungs-Check-ins. Und bevor du jetzt abspringst und sagst, da habe ich gar keine Lust drauf, das ist ja überhaupt nicht wichtig oder ist gar nicht meins, hear me out! Ich bin große, große Freundin davon. Ich habe davon sehr, sehr sehr viel profitieren dürfen, auch schon in den letzten Wochen und Monaten und mag dich einfach mal ein bisschen mitnehmen. Zum einen wie komme ich da überhaupt hin, dass ich mit meiner Partnerperson sowas vereinbare, dass wir das machen? Wie finde ich raus, welche Fragen für uns irgendwie wichtig ist? Oder welche Fragen für uns wichtig sind. Ich nehme euch auch ein bisschen mit in den Prozess wie haben wir unsere gefunden, wie hat sich das auch schon weiterentwickelt seither und habe auf jeden Fall einige für euch als Inspiration im Petto. Dann mag ich gerne ein bisschen darauf eingehen was es wirklich braucht, damit überhaupt solche Check-ins gut funktionieren Und da darf man sich natürlich auch mal ganz ehrlich fragen, ob man da schon ist oder sich dorthin bringen kann. Und ich mag natürlich auch ein bisschen berichten. Zum einen, was kann ich beobachten, was dadurch möglich wird? Was sich verändert, was kann ich vor allem auch berichten, was passiert, wenn wir das nicht machen, weil wir haben auch schon, ich glaube, zweimal das Ding eine Woche ausfallen lassen und ich mag auch ein Stück weit auf diese Sehr klassische Frage eingehen, aber was mache ich denn, wenn die Antworten auf die Fragen unbequem sind und so mit dieser Unsicherheit, ich will doch jetzt hier nicht sozusagen, I don't want to rock the boat, so nach dem Motto ich möchte hier keine Disharmonie reinbringen oder Unbequemes ansprechen und da habe ich auf jeden Fall eine sehr klare Haltung und Meinung zu. Und ich mag euch natürlich auch mal ein kleines bisschen hinter die Kulissen gucken lassen und euch ein paar Beispiele geben. Was wir denn auf solche Fragen bisher geantwortet haben und was da so kam. Und bin natürlich sehr neugierig ob daraus sich weitere Fragen bei euch ergeben. Also ich bin ganz, ganz offen, eure Gedanken und Fragen dazu zu hören, wenn ihr denn Lust darauf habt. So, also erst mal frisch ans Werk, eins nach dem anderen. Kurz, wer noch gar nicht davon gehört hat, Relationship Check-Ins sind Momente, die wir uns regelmäßig nehmen, wo wir uns Fragen stellen und gegenseitig beantworten auf die wir uns vielleicht schon vorher geeinigt haben im Idealfall und der Sinn und Zweck dahinter ist vor allem, dass wir Dass Gespräche regelmäßig führen, anstatt Sachen sich sozusagen aufstauen zu lassen oder überhaupt gar nicht erst anzusprechen, sondern dass wir regelmäßig einen Raum kreieren, wo die Dinge, die eben manchmal unbequem sind, die aber auch gleichzeitig genau die Dinge sind, die, wenn wir sie nicht aussprechen, auf anderem Wege ihren Weg finden. Uns Probleme zu machen, uns aus der Verbindung bringen, die dazu führen, dass wir vielleicht leisen Groll hegen oder die dazu führen dass einfach irgendwo innerlich was nicht so richtig ordentlich in uns sitzt und das dann mit uns rumläuft und wir nicht so richtig wissen, was mache ich jetzt damit. Daher aus meiner Sicht was, was total hilft, ja, die Ge Die Gesundheit der Beziehung zu erhalten und vor allem und das kann ich jetzt schon mal so ein bisschen vorweggreifen, ganz, ganz viel zusätzliche Nähe kreiert und eben auch und gerade dann, wenn es das Unbequeme ist, was wir aussprechen und da kann ich dir auf jeden Fall sagen, dass Ja, ich glaube, dass das mir und der Beziehung, die ich gerade führe sehr, sehr gut tut, uns sehr gut tut. Und in anderen Beziehungen, die ich geführt habe, das sehr gut gewesen wäre, das regelmäßig zu tun. Also Step One, wie komme ich da hin? Ich glaube, jetzt habe ich gerade den besten Weg gefunden Gehabt im Sinne von, ich habe die Person neu kennengelernt und habe gesagt, hey, hast du Lust, das auszuprobieren? Und zwar habe ich das gefragt, bevor wir in einer committed relationship waren, sondern einfach gesagt habe, so hey, ich merke, wir sind jetzt sozusagen hier im Aufbau von einer Verbindung, wo auch immer die jetzt hinführt, aber ich habe irgendwie Lust, das mit dir auszuprobieren, dass wir einfach regelmäßig einchecken, was gerade da ist, weil die Person und ich beide grundsätzlich sehr, sehr Tief gehen, da viel auch selber reflektieren, auch wissen um die Anteile, die wir manchmal haben, die uns so begleiten im Kennenlernen und miteinander in Verbindung gehen. Und ja, bin da auf sehr offene Ohren gestoßen was natürlich total cool ist und das Ganze erleichtert hat. Der zweite Case, den wir manchmal haben, wenn wir diese Relationship Check-ins machen wollen, ist, dass wir Schon mitten in einer Beziehung sind, vielleicht Jahre into the relationship und uns dann das über den Weg läuft, weil du vielleicht jetzt gerade eine Podcast-Folge dazu hörst oder was auch immer und merkst irgendwie finde ich die Idee cool, jetzt möchte ich gerne irgendwie schauen, ob meine Partnerperson darauf auch Lust hat. Ja, genau. Also dein Gegenüber, dem du das da jetzt gerade vorschlägst, was ist deine Motivation dahinter? Und darüber sehr ehrlich und offen zu sein, wäre schon mal wichtig. Also wenn du zum Beispiel merkst, ich finde das Konzept irgendwie toll, weil es eigentlich voll viele Sachen gibt, die ich nicht ausspreche. Und die Fragen, die Sarah da vorgeschlagen hat, die finde ich irgendwie sehr passend um endlich mal dafür Raum zu bekommen, wenn dem so ist. Dann ist hier schon der erste Muskel zu trainieren nämlich das ehrlich auszusprechen und zu sagen, so hey ich bin die Fragen irgendwie durchgegangen und ich habe gemerkt, dass da Sachen sind, die ich mich sonst irgendwie nicht so richtig traue auszusprechen und ich würde mich voll freuen, wenn es dafür einen Raum und einen Rahmen gibt, den wir gemeinsam abstecken, wo das Raum haben kann. Gegebenenfalls teilst du auch einfach die Podcast-Folge und sagst so, hey, Hör doch mal, was sie dazu zu sagen hat und vielleicht können wir uns danach mal darüber unterhalten, was wir davon halten, was wir vielleicht anpassen wollen und so weiter. Und natürlich dürfen wir auch erst mal sowas manchmal ein bisschen sacken lassen. Also gerade wenn so eine Änderung ins Haus steht, manche Menschen brauchen da einfach auch ein bisschen Zeit, um drüber nachzudenken, um sich da reinzufühlen und auch zu gucken, was sind denn meine Bedürfnisse, damit ich dazu auch ein Ja habe. Und das kann zum Beispiel manchmal sein, ich weiß, dass ich das in meiner letzten Beziehung zum Beispiel vorgeschlagen habe und ich einfach wusste Dadurch, dass das eine Poly-Beziehung war, meine Partnerperson also zwei PartnerInnen hatte, dass das einfach zusätzliche Kapazität und zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen würde. Und meine Person gesagt hat, ich kann das, glaube ich nicht in einem wöchentlichen Rhythmus machen, weil wir uns zu dem Zeitpunkt auch gerade nur einmal in der Woche gesehen hatten. Das hätte also relativ viel Raum eingenommen In der Zeit, die wir sowieso schon recht wenig hatten. Daher auch das darf natürlich da sein, zu sagen so, hey, in welchem Rhythmus wollen wir das dann machen? Was ist dann realistisch Was können wir dann wirklich auch geben? Und auch hier... Wie in so vielen Dingen, die ich vorschlage, finde ich es immer wieder total wichtig, einfach zu sagen, hey, lass uns das doch einfach mal eine Zeit lang ausprobieren. Und ich bin da der Fan von, das einfach mal wenn ihr zum Beispiel jetzt einen wöchentlichen Rhythmus macht, einen Monat lang mal als Experimentzeitraum zu nehmen und zu gucken, was macht das mit euch? Wie tut es eurer Beziehung gut oder eben auch vielleicht nicht? Und da mal zu schauen, was braucht es dann an Beziehung Anpassungen gegebenenfalls, falls ihr merkt okay, an sich gut, aber hier und da eben noch Bedarf zum Verbessern. Da wirklich in dieser Ausprobieren-Logik zu bleiben und zu sagen, hey, wir nehmen uns einfach mal vor, wir machen das viermal damit wir auch wirklich uns die Chance geben zu sehen, was es kann. Gerade wenn ihr irgendwie schon lange zusammen seid, die Den ersten Check-in zu machen, der ist vielleicht nicht so angenehm, weil da einfach ein kleiner Backlog sich dann zeigt von Dingen, die nicht ausgesprochen wurden oder Dinge, die jetzt gerade da sind oder je nachdem, wie gut man auch sonst so im Leben miteinander Solche Themen bespricht, kann das natürlich auch erstmal ganz schön viel hervorrufen von Oh, jetzt ist hier irgendwie Disharmonie oder jetzt bin ich unsicher oder was auch immer. Also da kommen natürlich auch Sachen auf, die dann wiederum gefühlt bearbeitet werden wollen und so weiter. Also daher, gerade wenn ihr es später einführt, gebt euch ein bisschen Einruckelzeit und Seid euch auch darüber einfach bewusst, dass das was bewegen kann, was aber in dem Falle tatsächlich gut ist und wichtig ist, weil wenn wir es nicht machen, dann kehren wir das Ganze nur unter den Teppich und es zeigt sich auf anderem Wege dazu später ein bisschen mehr. Also, sprich so oder so, ich finde die Idee total genial, das direkt von Anfang an auch in der Datingphase schon zu machen, weil ich für mich persönlich weiß, dass ich das für mich brauche und möchte und dass das für mich... Mittlerweile zu einem Non-Negotiable gehört für eine Beziehung dass ich weiß, dass wir ehrlich und offen über Themen sprechen können, dass wir die Herausforderung ansprechen, dass nichts irgendwie unausgesprochen vor sich hin schwillt weil ich einfach weiß, dass sich das dann früher oder später eh zeigt und dann möchtest du es nicht bearbeiten, wenn es schon passiert 15.000 Enttäuschungen gab, die nicht ausgesprochen wurden, weil man gesagt hat, ach, ist doch nur eine Kleinigkeit, aber Kleinigkeiten zusammengenommen machen eben auch großen Mist. Daher finde ich die Idee cool, einfach beim Dating zu sagen, hey, hast du Bock auf die Fragen? Und am Anfang sind die auch noch total sweet, aber wir trainieren halt einfach direkt den Muskel ehrlich und offen zu kommunizieren und ich sehe einfach so krass gerade die Früchte die wir davon tragen, dass wir diesen Muskel einfach von Anfang an trainieren und Es hat uns einfach auch total geholfen ganz viel Vertrauen aufzubauen, dass es in Ordnung ist, diese Sachen auszusprechen, dass nichts Schlimmes passiert, wenn wir mal aussprechen, dass irgendwas gerade unbequem ist oder uns nicht so passt oder dass wir was anders wollen. Also gerade für die Menschen da draußen, die sich vielleicht noch schwer tun, ihre eigenen Bedürfnisse auszusprechen oder ihre eigenen Grenzen zu spüren und auszusprechen, insbesondere mit Herzmenschen Dazu kann ich auf jeden Fall meine Hand heben. Das war und ist weiterhin für mich nicht immer super leicht. Gerade wenn ich merke, meine Bedürfnisse weichen sehr von denen ab, die meine andere Person halt hat. Und dann zu gucken, okay, wie navigieren wir das jetzt, ohne dass ich mich einfach nur zurücknehme und ohne dass die andere Person das versucht, sondern wie kriegen wir da jetzt irgendwie Konsens hin oder eben auch eine Akzeptanz von, ah, fuck hier kommen wir irgendwie nicht zusammen. So, also. Ich kann auf jeden Fall sagen, uns hat das sehr gut getan und tut es weiterhin sehr gut. Wenn es dann dazu kommt, welche Fragen denn für euch passend sind, kann ich euch nur ein paar Tipps geben. Zum einen findet ihr in den Shownotes verlinkt meinen Blogbeitrag mit den Fragen, die ich mal so über die Jahre gesammelt habe, die ich alle sehr, sehr cool finde. Jetzt sind das natürlich... Ich glaube, über 20 Fragen mittlerweile. Wir wollen keine 20 Fragen in einem Check-in machen, denn da haben wir den ganzen Tag nichts anderes zu tun als einzuchecken. Sondern wichtig wäre einfach darauf zu gucken, was weiß ich von mir persönlich, dass das für mich schwer ist, das auszusprechen Dazu gleich in den Beispielen bisschen mehr. Welche habe ich gewählt, weil ich weiß, ich möchte mir das ein bisschen leichter machen. Also wo weiß ich, das ist für mich schwierig oder wo weiß ich, das ist für mich wichtig. Zum Beispiel haben wir eine Frage rund um eine Balance zu finden zwischen Den Dingen, die wir geben und den Dingen, die wir erhalten, weil ich weiß, das ist für mich wichtig, dass es diese Ausgeglichenheit gibt und weil ich weiß, dass ich in der Vergangenheit eine Tendenz dazu hatte, sehr viel zu geben und dann enttäuscht zu sein, wenn ich es nicht auf ähnliche Art und Weise zurückbekommen habe. Oder ich habe eine Frage, wir haben eine Frage drin, zu wie sich unsere... Zeit, die wir miteinander verbringen, anfühlt weil ich weiß, dass ich zum Beispiel bestimmte Aspekte da einfach immer wieder beobachten möchte, Intimität, Zeit für sich alleine, wie ist die Balance zwischen Diving Deep und Flying High, also dass wir auch leichte Momente haben und die Also priorisieren aber genauso eben auch die Tieftauchmomente oder dass ich einfach weiß dass ich persönlich das sehr gerne mag, immer wieder auch drauf zu gucken, was sind Probleme Neue Sachen, die wir ausprobieren können, neue Erfahrungen, weil ich das einfach schön finde und mag, dass wenn der Muskel weiter trainiert wird und wir uns das eben direkt angewöhnen, weil wir ja vielleicht alle schon mal gelernt haben, am Anfang von einer Beziehung ist ganz viel Neuheit, ist ganz viel Aufgeregtheit Abenteuer und da streben wir sozusagen dazu, mehr Safety zu kreieren, mehr Sicherheit, mehr Vertrauen und wenn wir das dann haben, dann sind wir manchmal in diesem Moment In dieser Situation gefangen, in Anführungsstrichen von jetzt fühlen wir uns zwar super wohl und safe miteinander, aber so richtig aufregend ist es nicht mehr. Das ist nämlich meistens der nächste Schritt, dass wir dann eher wieder gucken, was können wir denn reinbringen an neuen Sachen, an Abwechslung, an Aufregung. Und das einfach parallel schon immer wieder gleich mitzumachen, fand ich einfach eine ganz suite Idee. Also grundsätzlich, wenn ihr euch fragt welche Fragen nehmen wir, ist es natürlich gut, erstmal eine Liste zu haben, an der ihr euch orientieren könnt. Und dafür nehmt gerne meine zur Inspiration. Und dann habe ich den Vorschlag gemacht damals, dass ich gesagt habe, hey, lass uns doch mal jede Person sozusagen getrennt voneinander überlegen, welche unsere Top Three wären. Und dann gucken wir mal, ob wir da Überschneidungen haben oder nicht und welche wir vielleicht noch so, wenn wir jetzt fünf wählen dürften, welche noch drinnen Zwei so in der Heavy Rotation sein dürften. Also nach dem Motto fände ich cool, ist aber nicht meine absolut wichtigste Frage. Und so sind wir am Ende dabei rausgekommen, dass wir drei Fragen haben, die wir uns immer stellen. Und wir haben so eine Liste aus fünf Fragen, die wir sozusagen so ein bisschen als ... Switch-Up-Mix haben. Das heißt, wenn wir die drei Fragen durchhaben, dann guckt jede Person einmal durch die Liste von den anderen Fragen und guckt, welche resoniert gerade mit mir, wo hätte ich gerade was, was ich gerne teilen möchte, was würde mir gerade vielleicht leicht fallen oder welche Frage möchte ich auch gerade irgendwie gerne von der anderen Person beantwortet haben und wählen dann daraus irgendwie noch eine, maximal zwei. Also so könnt ihr so ein bisschen zu euren Fragen kommen, die ihr gemeinsam machen könnt. Und wie gesagt ... Einfach ein bisschen beobachten und sich selber ein bisschen kennen, so welche Muster habe ich, wie kann ich mich also ein Stück weit mit diesen Fragen unterstützen, nicht in meine alten Muster zu fallen und dass wir eben gemeinsam da so ein bisschen drauf gucken. Also, weiß ich nicht, wenn du jetzt beispielsweise jemand bist, Der oder die sich gerne irgendwie aus Konflikten zurückzieht anstatt sie anzusprechen, dann guck mal, was sind das für Sachen, die du da insbesondere nicht so gerne ansprichst, dann gibt es vielleicht eine Frage, die genau darauf abzieht dass wir gar nicht erst in dieses Muster fallen, uns zurückziehen zu müssen oder weißt du für dich, dass du in der Vergangenheit dich oft zurückziehst, wenn du nicht genug Alleinzeit hast oder Wenn du viel Stress hast, dann sollte eine Frage irgendwie dabei sein, die darauf abzielt zu gucken, wie zufrieden sind wir gerade mit der Verteilung zwischen Alleinzeit und gemeinsamer Zeit oder was stresst mich gerade, dass wir einfach darüber auch Sichtbarkeit haben beispielsweise. Und das Wichtige auch hier schon mal so ein bisschen vorweg gegriffen Diese Fragen dürfen sich verändern. Also wir hatten am Anfang eine andere Dreier-Kombi aus Fragen und haben gemerkt dass wir die eine irgendwie nicht so super hilfreich finden, weil wir das schon... Grundsätzlich in unserer Kommunikation regelmäßig machen. Das war eine Frage von, was wir aneinander wertschätzen gerade besonders. Und wir sind in der Kommunikation super offen und klar darüber in den Momenten und haben das nicht so als super mehrwertig empfunden, das dann nochmal zu machen. Und gleichzeitig aber, wenn das gerade für euch ein Thema ist, dass du zum Beispiel eine Partnerperson hast, wo Wertschätzung nicht so ist, Gängigerweise ausgesprochen wird, aber das dir wichtig ist, dann wäre das natürlich eine Frage die ganz cool wäre, sich reinzunehmen. Daher ihr dürft euch immer erlauben dass ihr die Fragen auch anpasst auch an neue Situationen an neue Erkenntnisse. Also wir haben auch die aktuell sozusagen, die wir ausgetauscht haben, die ist entstanden aus einer Beobachtung, wo ich gesagt habe, ich glaube, das ist cool, wenn wir die mit aufnehmen, weil das würde mich unterstützen und Hab dann gefragt, hey, wie ist es bei dir? Und dann hat sie gesagt, ja, das ist für mich genau ähnlich wichtige Frage. Nun war es natürlich cool, dass die für uns beide gut gepasst hat. So, das so dazu, wie ihr die Fragen findet und dass die sich auch immer wieder verändern dürfen. Drei Kernfragen würde ich nicht empfehlen, weil es einfach sonst zu lang wird. Aber so einen kleinen Switch-Up-Mix zu haben, dass man noch eine vierte oder fünfte Mal ab und zu dann dazunehmen kann, finde ich irgendwie ganz cool. Wie viel Zeit ihr dafür am Ende braucht, ist ein bisschen euch überlassen. Ich merke dass wir mit einem Time-Cap nicht gut arbeiten können. Also wenn wir sagen, wir nehmen uns jetzt nur... So und so lange dafür Zeit, sondern manchmal machen die Fragen eben mehr auf und manchmal weniger. Und je nachdem wie lange wir halt auch nicht gesprochen haben oder Sachen passiert sind einfach in der letzten Zeit, desto mehr Zeit brauchen wir eben manchmal auch. Aber ich weiß halt immer, dass die Zeit super gut investiert ist und dass wir uns danach Sehr häufig eben sehr, sehr viel nahe fühlen Ich kann das gerade irgendwie ganz frisch berichten, weil wir gerade vor zwei, drei Tagen auf jeden Fall unseren Check-in hatten und wir hatten den zwei Wochen lang nicht gehabt. Also dass einfach zwei Wochen dazwischen lagen. Wir haben ihn einmal nicht gehabt, aber im Grunde liegen dann halt zwei Wochen dazwischen, seit man das letzte Mal gesprochen hat. Und das hat einfach so eine große Veränderung gemacht und hat einfach manchmal... Bist du dir gar nicht so darüber bewusst, wie, was da einfach gerade in dir noch wirkt Und ich habe einfach gemerkt, dass wir uns danach so viel nah waren. Und da war ganz, ganz viel Herzöffnung ganz viel emotionale Intimität Wir haben irgendwie miteinander ganz anders uns begegnen können, nachdem so all das ausgesprochen war und Fragen gestellt worden waren. Ja, und das führt mich so ein bisschen zu dem nächsten Punkt, den ich gerne ansprechen mag und das ist, was es braucht für solche Gespräche. Und hier bin ich mir darüber bewusst, dass nicht jeder und jede das schon so will Zu 100 Prozent parat hat, in dem Moment, wo wir anfangen, diese Gespräche zu führen. Entsprechend dürfen wir uns da auch ein bisschen die Entwicklungschance geben, dass sich das verbessern darf. Und gleichzeitig mag ich aber dazu sagen, dass wenn ihr merkt dass ihr das Dass es euch schwerfällt, da diese Eigenschaften Qualitäten abzurufen dass es dann manchmal auch einfach total hilfreich sein kann, sich Support von außen zu holen. Gerade was so Beziehungen anbelangt finde ich immer wieder total wichtig Krass den Fakt, dass wir Beziehungen und wie wir Beziehungen gut machen, so sehr in die Isolation bringen, dass wir uns viel zu wenig darüber austauschen, dass wir viel zu wenig darüber teilen, was so die kleinen... Und großen Herausforderungen sind, sondern irgendwie immer erst hören, wenn die Kacke am Dampfen ist und dann hörst du halt deinen Freund oder deine Freundin nur über ihre Partnerperson herziehen oder große Fragen stellen oder was auch immer dann halt so die Variante ist, in der besprochen wird, anstatt halt wirklich gemeinsam diesen Skill aufzubauen weil Und Beziehungen zu führen, das ist krass herausfordernd, wenn wir es gut machen wollen, weil wir wissen vielleicht alle ja schon aus der eigenen Erfahrung, dass die Menschen, die wir in unsere intimsten Beziehungen einladen halt die krassesten Spiegel für uns sind, teilweise die krassesten Trigger. Und wir eben, die Evolution oder wer auch immer sich da die Gedanken drüber gemacht hat, macht es natürlich sehr clever, dass wir uns genau die Leute aussuchen, die uns eben Genau in unseren Wunden begegnen können, damit wir die Sachen halt verändern können, aufarbeiten können, heilen können. Aber das heißt natürlich auch, dass das die wunderbarsten Auslöser für uns sind. Und entsprechend finde ich es immer wieder total wichtig, sich nicht dafür zu verurteilen und das sozusagen so hinter vorgehaltener Hand zu behalten, wenn wir strugglen in Beziehungen und wenn wir... Irgendwie uns getriggert fühlen, alleine fühlen, wütend fühlen, hilflos fühlen was auch immer es halt ist, sondern einfach auch ein Stück weit zu normalisieren, dass das normal ist und dass das vorkommt und dass insbesondere, wenn wir sagen so, wir haben nie Konflikte bei uns, das ist alles super, sich eben auch zu fragen, ja und wie ehrlich sind wir denn miteinander, wie sehr laufen wir umeinander herum und auf Eierschalen, um Können wir vielleicht auch uns erlauben dass wir genau an den Stellen eben hingucken dürfen, wo es dann halt interessant wird? Und wenn wir das von Anfang an möglichst machen, dann können wir einander eben auch weiterhin als Team verstehen und nicht als zwei miteinander... Und kollidierende Einzelwesen, die sich dann irgendwie gegenseitig nur noch triggern. Also das heißt, was es in meiner Erfahrung braucht für solche Gespräche, beziehungsweise was wir dafür entwickeln dürfen, ist zum einen eine radikale Ownership Und was ich damit meine, ist, sich darüber bewusst zu werden und sich dabei zu ertappen dass wir so viele Muster in uns haben und wir... In der Tendenz eher da versuchen, dass es gegenüber sich verändern muss, als wir selber. So, das ist erstmal an sich manchmal ein bisschen unbequem zu erkennen, wenn uns das wieder mal passiert, aber es ist erstmal auch nichts weiter als menschlich, aber heißt trotzdem, there is something to do. Weil ich habe gerade erst vor ein paar Wochen auf einer Party mich mit einem Menschen unterhalten, der sagte, ja, irgendwie in all meinen Beziehungen habe ich immer Partnerinnen, die, wie hat das ausgedrückt, die sehr streitsüchtig sind oder sehr viel Streit vom Zaun brechen, obwohl ich ja eigentlich so ruhig und ja. Und dann dachte ich mir, das ist ja interessant, dass dir immerhin schon auffällt, dass du ein Muster zu haben scheinst, was für eine Art von Mensch du anziehst aber in deiner Welt ist das Problem immer die andere Person, nämlich die, die in deinen Worten streitsüchtig ist. Und nicht der Mensch, der vielleicht auf der anderen Seite von all diesen Beziehungen als einzelner Faktor der immer derselbe war, saß. Nämlich scheinbar ein Mensch, wie sich dann rausstellte, der sehr konfliktscheu ist. Und da möchte ich gar nicht, also das ist überhaupt nicht zu beschämen, ich habe auch in mir einen... Einen absoluten Anteil der sehr viel Sorge hat und sehr viel versucht, Konflikt zu vermeiden, weil ich da einfach auch meine eigene Geschichte habe. Aber ich weiß, dass dem so ist und ich arbeite da aktiv dran. Und ich weiß auch, dass das insbesondere dann mir halt hilft, Relationship-Check-ins zu machen, weil ich dann dafür sorge Dass ich halt immer wieder diesen Muskel trainiere, die Sache trotzdem auszusprechen und auch immer wieder die Erfahrung mache, dass, wenn wir das frühzeitig machen und wir ein gutes Gegenüber haben, was eben auch in dieser radikalen Ownership ist, dass es eben nicht zu einer Explosion von Konflikten führt, wo es dann heiß hergeht und man sich irgendwelche Sachen an den Kopf schmeißt die wehtun, sondern dass das sehr zivilisiert und liebevoll geregelt werden kann und teilweise eben auch. So wie ich es gerade erlebe, mit sehr viel Dankbarkeit und Wertschätzung quittiert wird, dass wir das aussprechen und dass da auch ganz viel anerkannt wird, dass das teilweise voll verletzlich ist. Also in diesem Sinne, radikale Ownership heißt halt eben hinzugucken und sich zu fragen, wenn hier ein Konflikt passiert oder wenn wir in einer Beziehung sind, du hast dir diesen Menschen nicht ohne Grund ausgesucht und wenn wir manchmal auf dieser Ebene sind, uns zu erzählen dass die andere Person das Problem ist, daran arbeiten muss und du bist ja schon so viel weiter in deiner Entwicklung, dann dürfen wir uns manchmal ein bisschen an die Nase fassen und fragen, was mache ich gerade eigentlich? Und manchmal ist das genau diese... Auf dem hohen Ross sitzen, die Nase zu weit oben haben, was uns davon abhält, hinzugucken, wie wir auch genau zu dieser Dynamik beitragen, die wir da eben haben. Weil du kannst davon ausgehen, wenn du mit einer Person über ein paar Monate zusammen bist, dann seid ihr das perfekte Match füreinander und nicht eine Person ist so viel weiter als die andere. So, sprich radikale Ownership heißt in dem Moment, Und hinschauen und immer wieder sich auch fragen, was ist mein Anteil an dieser Sache? Wenn du eher in die andere Richtung tendierst und zu sehr Ownership hast und das Gefühl hast, es liegt immer nur an dir, ist deine Aufgabe hinzugucken, auch was darf die andere Person ownen? Also auch da zu gucken, wo endet meine Aufmerksamkeit aber meine Verantwortung für das, was hier passiert. Und immer wieder zu wissen, egal wie viel Prozent. Einen Prozentsatz habe ich immer Anteil daran, an allem. Egal ob es am Ende nur ein Prozent ist, aber meistens ist es etwas mehr. Das Zweite was es braucht, ist der Mut zur Aufrichtigkeit. Und hier ist ein Unterschied zu dieser leider sehr epidemischen Radical Honesty-Bewegung Sondern wir wollen hier nicht einfach, also hier geht es nicht darum, einfach nur wild drauf loszuquatschen, was alles in dir wild sich bewegt, weil das meistens sehr viel mehr Schmerz verursacht und Konflikt als es sein muss, sondern hier geht es um eine mutige Aufrichtigkeit im Sinne von, wo bin ich in meiner Integrität gerade Herausgefordert Im Sinne von, wenn ich deinem Bedürfnis nachgeben würde, dann würde ich mich selbst kompromittieren. Dann würde das bedeuten, dass ich mein Bedürfnis zurückstellen muss oder dann würde das bedeuten, dass ich mich vernachlässige, vielleicht sogar verletze auf die eine oder andere Art und Weise. Und da dürfen wir teilweise sehr, sehr Und achtsam werden, für wann das der Fall ist. Ich nehme mal ein kleines Beispiel, was sehr harmlos wirkt aber wo wir eben mal drauf gucken dürfen und das ist meistens der Blick, der uns noch ein bisschen fehlt, wenn es um... Selbst sich selbst sozusagen nah sein und für sich selbst gute, gesunde Grenzen setzen zu können. Weil wir haben bei Grenzsetzung immer so die großen Sachen im Kopf, zumindest habe ich immer das Gefühl. Aber hier mal ein Beispiel, wenn du dich mit einer Person triffst, das hatte ich gerade kürzlich, und diese Person redet Landet nonstop ohne Punkt und Komma auf dich ein und parkt bei dir sozusagen, eine Freundin von mir hat das Trauma-Dumping genannt. Also es wird hier alles einmal ausgekotzt, was geht. Und da ist im Prinzip fast keine Möglichkeit, zwischenzugrätschen. Oder da ist auch keine Ausgeglichenheit zwischen deinen neugierigen Fragen und die Neugier auf dich. Dann kann es schnell mal sein, dass wir glauben, ach na ja ... Ist jetzt nicht so schlimm, hat die Person halt heute mal ein bisschen viel zu erzählen gehabt, aber eben zu bemerken Welches Bedürfnis habe ich denn hier in diesem Falle Zum Beispiel ein Bedürfnis nach Ausgeglichenheit oder ein Bedürfnis nach Interesse an mir oder ein Bedürfnis nicht meine ganze Energie darauf verwenden zu müssen, jemand anderem Raum und Zeit und meine Energie zu schenken, sondern auch eben zu gucken. Ich wusste zum Beispiel an dem Tag, ich habe noch andere Dinge zu tun, wo ich Räume halten werde. Das heißt, ich muss achtsam mit meiner Energie umgehen Und das kostet mich gerade sehr viel Energie, schenkt mir aber keine, dann wäre hier eine Grenze nicht zu setzen. Ein Missachten meiner Bedürfnisse und ein mich selbst verletzen, nur damit die andere Person nicht verletzt ist, weil natürlich ist es super unbequem in dem Moment zu sagen, so jetzt mal auf der Tonspur, ich würde das deutlich anders formulieren, wenn wir das dann in Begegnung bringen. Aber wenn ich innerlich für mich weiß, hey, du redest zu viel, das nimmt mir ganz viel Energie und ich muss hier jetzt gerade eine Grenze setzen. Das irgendwie galant und liebevoll und trotzdem klar in den Kontakt zu bringen, ist eine Herausforderung Dürfen wir lernen? And we sometimes fuck up in this. Und dann ist die andere Person gegebenenfalls verletzt. Und das ist auch in Ordnung, weil hier dürfen wir eben manchmal auch ein bisschen den Blick verändern auf wer... Wo ist denn eigentlich hier in dieser Verbindung dafür verantwortlich dass es uns beiden gut geht? Nur ich oder auch die andere Person? Also muss auch das Gegenüber für sich spüren, hey, ich nehme ganz schön viel Raum ein und es ist gerade eigentlich voll schön für mich, weil ich vielleicht das sonst nicht oft kriege, das dürfen wir auch anerkennen, aber wir dürfen trotzdem auch spüren so, oh, warte mal, ich möchte aber auch nur gutes Gegenüber sein und ich bin auch vielleicht voll interessiert an meinem Gegenüber. Oder halt nicht, who knows. Und dann möchte ich dafür auch Balance schaffen und dann sind es zwei Menschen, die dafür verantwortlich sind. Also wenn wir sozusagen diese Balance finden wollen zwischen einer liebevollen Aufrichtigkeit aber eben nicht in dieses radikale, ich knall dir das jetzt vor den Latz, das ist die Kunst. Und hier gerade bei Relationship Check-ins finde ich das wahnsinnig wichtig, in sich selber auch zu spüren, Wenn du eine Aktivierung hast, also wenn dich zum Beispiel was wütend gemacht hat oder da noch Groll ist oder dich was sehr verletzt hat, dann eben auch ein Stück weit zu wissen, ich komme jetzt hier in eine Aktivierung, die ich spüre und ich benenne das. Ich benenne in dem Moment so, ich merke gerade, das berührt mich ganz schön oder ich merke gerade, dass das ganz schön Wut in mir ausgelöst hat. Ist eben auch die Verantwortung in diesem Moment zu gucken, bin ich noch in einer guten Verfassung um dieses Gespräch weiterzuführen, weil ich kann dir aus beiden Richtungen sagen. Sowohl on the receiving end als auch in der, ich habe diese Emotion gerade in mir. Wenn jemand die frei nach vorne rauslässt, dazu muss eine andere Person auch die Kapazität haben, dich darin zu halten und es gut aushalten zu können, mit dieser rohen Energie in Begegnung zu kommen. Und das ist nichts, was selbstverständlich ist und das sollten wir auch nicht erwarten, dass unser Gegenüber das kann, sondern in solchen Fällen ist es halt wichtig zu sagen, hey, Ich merke gerade, dass ich mich darin sehr intensiv gerade spüre und entweder ich nehme mir jetzt kurz einen Moment, um mich da auch ein Stück weit erstmal drin zu beruhigen, damit ich das aus einer ruhigen Haltung dann auch kommunizieren kann oder, was ich halt manchmal auch total spannend finde, wenn euch das interessiert übrigens, lasst mir gerne Kommentare da, dann mache ich da nochmal ein bisschen dedizierter eine Folge zu, weil ich das super, super cool finde. Wir können das auch miteinander in Kontakt bringen, aber in einem Einvernehmen und zwar nicht ein, ja klar, mach, ist okay, sondern ich muss wirklich als Person, die sagt, hey, ich bin bereit, dass du das gerade ganz ungefiltert mal rauslassen darfst. Ich bin nicht wirklich in der Verfassung, dass ich das halten kann, ohne dass mich das auch total triggert sondern habe ich A, die Energie gerade und B, habe ich in mir auch genug Energie Und Ressourcen grundsätzlich, um mit sowas umgehen zu können. Ich zum Beispiel kann sagen, dass ich noch vor einigen Monaten nicht Ja dazu hätte sagen können, wenn jemand ganz roh Wut auf mich, also sozusagen at me, angry at me ist und das rauslässt und mich damit adressiert weil das bei mir einfach zu viel Aktivierung in meinem Körper gemacht hat, weil ich da sehr, sehr schwierige Erfahrungen in meiner Lebenswelt Jugend gemacht habe und entsprechend wäre das für mich mich selbst zu verletzen wenn ich demjenigen die an die Erlaubnis geben würde dass er das in dem Moment tun darf sondern da brauche ich wirklich nie das berührt in mir was sehr sehr sensibles das kann ich nicht halten dafür brauche ich dass du wenn das in die aufkommt das so weit erst mal in dir bewegst und hältst dass du mich anders ansprechen kannst als aus einer heißen Wut heraus Das heißt, hier gibt es eben diese Verantwortung Und sich selber auch wahrzunehmen und zu gucken, bin ich in einer guten Verfassung, um meinem Gegenüber gerade das mitzuteilen, ja. Und es ist in Ordnung aus Verletzlichkeit zu teilen also zu sagen so, hey, ich fühle, das ist gerade voll sensibel für mich, aber immer wieder eben auch zu gucken und erwarte ich gerade vom Gegenüber, dass ich mich jetzt sozusagen hier voll kollabierend hinlege und mein Gegenüber mich halten muss, weil wenn ja, dann habe ich aufgegeben ein... Und Beziehungsgegenüber auf Augenhöhe zu sein. Und dann sind wir eher in einer Eltern-Kind-Situation sehr oft, was eben nicht so easy ist zu halten manchmal. Daher dürfen wir immer wieder darauf achten, dass wir in unserer Mitte bleiben und uns trotzdem gerne natürlich auch berühren lassen. All that is okay, aber eben immer in einem bestimmten Maße. Und immer mit dem Einchecken mit dem Gegenüber. Manchmal kann ich das total gut halten und sage, ja, hey, weißt du, wenn du jetzt gerade merkst ey, das überwältigt dich, dieses Gefühl von was auch immer das in dir ausgelöst hatte. Ja, also zum Beispiel zu merken so, oh, ich bin gerade in Kontakt mit einem ganz, ganz verletzlichen jungen Anteil. Und ich würde mich da irgendwie gerade voll gerne reingehen aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das gerade alleine halten kann. Kann ich in mir spüren und sagen, ja, hey, Ich bin voll gerne da, das mit dir zusammenzuhalten dich also ein Stück weit zu halten, während du diesen kleinen Anteil hältst. Das kann ich manchmal sehr gut geben, aber dafür möchte ich gerne vorher einchecken können mit mir, ob dem wirklich so ist. Sonst wird es halt einfach super schwer und dann wird Beziehungsarbeit richtig schwere Arbeit. Und der letzte Aspekt den ich noch hervorheben möchte, den ich ganz wichtig finde für diese Art von Check-ins, aber auch gerne eigentlich für eine Art von Beziehung, die ich wichtig und schön finde, ist, dass wir zusammenarbeiten, dass wir uns als Team verstehen, dass also, wenn da eine Herausforderung gerade ist, ja, also wenn mein Gegenüber sagt, hier ist eine Angst oder hier ist eine Grenze oder ein Bedürfnis oder was auch immer, dass wir zusammenarbeiten Immer wieder uns daran erinnern wir haben uns mal füreinander entschieden und wir wollen das hier als Team angehen und nicht zu sagen so, ja, das ist ja dann wohl dein Thema, sondern zu gucken, Kann ich dich und will ich dich darin unterstützen, wenn ich ein Ich-will-nicht-habe, können wir mal ganz spannend sein, oder kann es ganz spannend sein, da mal hinzuspüren und hinzugucken zu sagen, was führt dazu, dass du gerade sagst nee, ich könnte zwar, aber ich will gerade nicht. Ja, dann kann es sein, dass wir da was nicht ausgesprochen haben in der Vergangenheit wo sich vielleicht Groll angestaut hat oder wo wir sagen, ich will dafür nicht mehr Verantwortung übernehmen oder wo es halt vielleicht auch zum Beispiel bedeutet... Dem anderen Menschen zu sagen, so hey, das ist für mich gerade ein Punkt, wo ich brauche dass du für dich Verantwortung übernimmst, weil ich gerade das Gefühl habe, das möchtest du gerade mir überhelfen und das kann ich nicht und will ich nicht halten. Also da kommt genau diese spannende aber wirklich schöne Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit die sagt, ich fühle dich weiterhin, ich möchte weiterhin mit dir in Verbindung sein und ich spüre aber auch ganz klar... Wo endet meine Verantwortung? Und wo fängt sie aber vielleicht auch an, dass ich da mal rangehen darf und mein Gegenüber nicht alleine lasse? Also, das einmal zusammengefasst, einmal die Ownership die Verantwortung, wo fängt sie an, wo hört sie auf? Die liebevolle achtsame Aufrichtigkeit versus einfach nur alles rausblöken ohne Rücksicht auf Verluste und immer wieder dieses Gemeinsam als team zusammenarbeiten lösungen zu finden wenn dich interessiert was das ganze am ende wirklich machen kann also wo es hinzuführt weil natürlich du merkst schon wenn ich davon erzähle dass es manchmal auch unbequem sein kann und ich weiß dass viele menschen mich auch immer mal wieder mit einbezogen das gerne versuchen zu vermeiden Aber genau das sind eben diese Dinge, die unterschwellig wirken und die dann zum Beispiel dazu führen, dass wir nicht gut in Verbindung sein können. Ich habe zum Beispiel gemerkt, dass unser Gespräch jetzt vor ein paar Tagen, wie gesagt, dazu geführt hat, dass wir überhaupt erst wieder in eine... Eine intime physische Verbindung kommen konnte, die sich richtig offen und weich anfühlt. Und gerade in Verbindungen mit Menschen, die uns ganz, ganz nah sind, wir spüren so klar, wenn jemand sich zurückzieht oder wenn da ein Zumachen ist. Und da gilt es doch dann eigentlich, neugierig zu werden. Und meistens kommen wir aber dann in so eine ganz, wie ich finde leider manchmal in so eine Haltung von Vorwurf so nach dem Motto, hey, du ziehst dich zurück, how dare you, das verletzt mich, anstatt neugierig zu werden, so, hey, was führt denn denn gerade dazu, dass sich das für dich nicht safe oder einladend anfühlt dass wir miteinander in Verbindung sein können. Und da kommt nämlich wieder das Thema Ownership dazu, also was, wie trage ich dazu bei, aber auch, wie trägt mein Gegenüber dazu bei, ja. Ähm, Ja, also die Effekte die ich halt beobachte, sind einfach sehr, sehr viel mehr Verbindung, sehr, sehr viel mehr Offenheit, sehr viel mehr Ehrlichkeit, dass einfach so eine Beziehung sich auch deutlich stimmiger und so anfühlt dass man das Gefühl hat, wir beide finden darin statt. Ich merke zum Beispiel ganz doll, dass das auch ganz doll dazu beiträgt dass wir immer wieder hinterfragen was brauchen wir eigentlich wirklich und wie können wir dem umgehen Rechnung tragen, dass ich zum Beispiel mit der Person, mit der ich gerade Beziehung führe Wir sind noch super am Anfang, also es ist noch nichts, was sich da tatsächlich jetzt in der Umsetzung befindet, aber wir haben einfach mal drüber gesprochen, wie wir darüber denken, zusammenzuziehen oder zusammenzuwohnen mit jemandem und ich habe halt einfach gemerkt, oh, meine letzte Erfahrung, die jetzt schon ein bisschen her ist, die war nicht so meine Liebste in Bezug auf Zusammenziehen und ich habe gesagt, ich weiß nicht, ob ich das gerade echt will und wir... Angefangen haben, aber mal darüber zu sprechen, was sind denn eigentlich die Dinge, die mir gefehlt haben oder die ich schwierig fand, die jetzt dazu führen, dass ich sage, ich möchte das nicht. Und da eben jetzt drauf schon zu achten und zu gucken, okay, aha, mir ging es zum Beispiel darum, dass ich irgendwie gar keinen Raum für mich hatte und mich irgendwie ganz doll verloren habe, weil da gar keinen, weil wir eigentlich gefühlt nur 24-7, wenn wir zu Hause waren, aufeinander gehockt haben und da irgendwie gar kein Raum war, separate Abläufe zu haben, sondern das so eingeübt von eben Familie nicht anders erlebt, dass man halt alles gemeinsam macht. Gemeinsam essen, gemeinsam aufstehen gemeinsame Aktivitäten und so weiter. Und es führt halt dazu, dass wir ehrlich werden mit, was sind dann eigentlich wirklich unsere Bedürfnisse und Grenzen und so halt viel mehr eine Beziehung kreieren, die zu uns passt, anstatt halt so Cookie-Cutter-mäßig zu sagen, okay So wie wir halt Beziehungen bisher gelebt haben und auch ganz viel vorgelebt bekommen haben aus unserer Familienzeit, so machen wir das jetzt. Und eben immer wieder zu merken, dass das ganz oft eigentlich gar nicht passt und dass wir uns ganz oft... Und völlig schwachsinnig anpassen an das, was wir halt mal vorgelebt bekommen haben, anstatt es anders zu machen und so zu gestalten, dass es für uns beide passt. Und ich merke eben auch, dass wenn wir dieses Gespräch nicht haben, dass man zwar glaubt ach na komm, ich habe jetzt gerade so top of my mind jetzt nichts Großes was ich irgendwie ansprechen würde. Und dann denkt man, ach, dann kann man es ja mal schnell hinten runterfallen lassen, ist jetzt nicht so wichtig. Aber ich kann dir sagen, you feel it. Ich habe einfach den Unterschied gespürt von den kleinen und großen Dingen, die dann doch irgendwie nicht ausgesprochen wurden und die dann aber eben unterschwellig wieder wirken im Sinne von, dann sind da zum Beispiel Annahmen, die getroffen wurden, was jetzt bestimmte Aussagen gemeint oder ja, was als Idee dahinter stand oder da entsteht dann plötzlich eine Unsicherheit die nicht hätte da sein müssen oder, ne? Wir beide in dem Falle sind auch super sensibel in Bezug auf energetische Shifts, so sind wir einander zugewandt fühlt es sich offen an oder nicht. Und während die Wahrnehmung von da ist ein Shift passiert, wahr ist, haben wir meistens eine komplett falsche Geschichte im Kopf, warum dem so ist. Und da ist es halt einfach cool, im Gespräch dazu zu bleiben. Und klar, wir haben auch diese Gespräche unterhalb oder der Woche sozusagen außerhalb dieses Check-ins aber dieser Check-in macht einfach nochmal einen komplett anderen Rahmen auf. So, jetzt mal Butter bei die Fische. Was für Fragen habe ich und was sind vielleicht auch so ein paar Beispiele die cool sind zu wissen, dass das zum Beispiel dann hochkommt? Also unsere aktuellen Fragen, die wir uns immer stellen, ist, gibt es aktuell irgendeine Angst oder Unsicherheit in Bezug auf dich selbst, mich oder unsere Verbindung Super relevant für uns, einfach um immer wieder einzuchecken, wo sind die Unsicherheiten, die sich gerade bilden weil die meistens irgendwelche sehr komischen Sachen nach sich ziehen. Und das ist eben hier ganz cool, dass es die Frage gibt, Unsicherheit in Bezug auf dich, Unsicherheit in mir oder auch in Bezug auf die Verbindung und manchmal sind da Unsicherheiten wie zum Beispiel irgendwie finanzielle Herausforderungen die jetzt gerade kürzlich Thema waren, die halt nichts unbedingt mit der Verbindung zu tun haben, aber die eben den Menschen beeinflussen. Und da dann einfach natürlich sich auch Energien verändern und so weiter. Da waren auch Sorgen rund um, hey, bin ich schnell genug mit meiner Entwicklung, dass das hier irgendwie passt, wo wir dann natürlich voll schön ins Gespräch gehen konnten und sagen konnten so, hey. Und den Druck den brauchst du dir nicht machen, weil für mich ist hier alles total fein und entspannt. Und das war einfach wichtig, dem immer wieder Raum zu geben und auch zu sagen, hey du darfst es auch nächstes Mal wieder sagen, wenn die Angst immer noch da ist. Dann we look at it and talk about it again. Die zweite Frage, die wir in unserer immer, immer dabei Frage haben, ist, gibt es irgendwas, was du aktuell vermisst oder nicht Anders machen möchtest in unserer Beziehung. Und da haben wir immer schon ein paar Beispiele, nämlich Thema Intimität, Alleinzeit, die Art der Unterhaltungen, die wir haben und wie leicht es sich anfühlt. Weil das Sachen sind, wo wir wissen, darauf wollen wir immer wieder einen Fokus richten oder das sind Dinge, die immer mal wieder herausfordernd für uns individuell in anderen Beziehungen waren. Das heißt, hier haben wir zum Beispiel darüber gesprochen, dass da ein Wunsch nach mehr Zeit für sich selbst war oder nach einem Wunsch Und das Bedürfnis, wenn wir mehrere Tage am Stück Zeit verbringen, dass da irgendwo zwischendurch mal so ein Break-Moment sein muss, wo jeder mal wieder mit sich selber ankommt. Wir hatten aber auch zum Beispiel mal einen Beziehungs-Check-In, wo die Antwort von mir war, mir fehlt gerade so ein bisschen die Lightheartedness. Und wir uns dann gemeinsam überlegt haben, okay, was können wir denn gerade reinbringen und waren dann halt bei einem total coolen Beziehungs Also Impro Theater, Jam, wo wir mitgemacht haben und das uns total in eine andere Energie gebracht hat, was super cool war. Und die letzte Frage, die wir gerade... Immer wieder uns stellen, das ist die, die wir ausgetauscht haben aus dem Lernen dass das etwas ist, was wichtig für uns ist. Was ist gerade eine noch nicht ausgedrückte Grenze ein Bedürfnis ein Wunsch ein Verlangen oder eine Bitte, die du aussprechen könntest? Die ist ein bisschen groß, aber... Aber meistens wissen wir ganz genau, was die eine Sache ist, die wir noch nicht ausgesprochen haben, um die es gerade geht und hier könnte es zum Beispiel, also kürzlich hatte ich zum Beispiel zwei Sachen, wo ich gemerkt habe, so ich merke dass wir ganz oft Zeit bei mir verbringen und das dann irgendwie immer ich koche und dass ich gesagt habe, ich brauche das irgendwie, dass wir das, Abwechseln weil ich das auch nicht so super gerne mache und ich merke, dass ich sonst Rolle aufbaue, dass ich das jetzt schon wieder machen muss. Und das war einmal ausgesprochen und dann war es so, hä, ja, voll cool, gar kein Problem, let's do that und lass uns dafür eine Lösung finden, weil ich weiß auch, dass meine Partnerperson darauf nicht so viel Bock hat. Dann habe gesagt, okay, ich bin auch offen für andere Varianten wir können auch essen gehen oder sonst was, ich möchte nur ab und zu einfach nicht kochen müssen. Genau. Oder was war denn noch? Das war ein Thema, was ich irgendwie da so ein bisschen mit reingegeben habe, was sehr, sehr unbequem für mich war, weil ich ausdrücken durfte wie sich das für mich anfühlt wenn da eine Ängstlichkeit in der Beziehung ist und die dazu führt, dass eine Beziehung Dass ich mich etwas vereinnahmt fühle und ich sagen musste, für mich fühlt sich das in dem Moment irgendwie sehr an als würden wir nicht mehr auf Augenhöhe sein in dem Moment und das führt dazu, dass ich mich zum Beispiel entweder in eine Rolle begebe, wo ich eher gefühlt in einen Elternteil komme oder wo ich Innerlich mich abgrenze und sage okay merke dass du gerade unsicher bist und dann aber wie so eine innere mauer habe und dann gesagt habe ich kann mir vorstellen dass ich das dann für dich aber eben nicht sehr supportive in seiner unsicherheit anführt weil wir diesen shift trotzdem ja bemerken und einfach das ausgesprochen zu haben und dann beide Neugierig zu werden was passiert denn da in dir was passiert da in mir hat so viel verändert in der in der dynamik und das mir eben auch gesagt wurde hey das ist für mich total wichtig das zu wissen weil es fühlt sich für mich dann in dem moment wichtig an eben auch deine perspektive zu sehen und zu wissen vielleicht muss ich statt statt mich einfach ängstlich an dich ran zu klammern was anderes ausdrücken muss dem ausdruck geben mich Eine Frage stellen oder was auch immer halt zu meiner Unsicherheit geführt hat. Genau. Fragen, die wir so in unserem Switch-Up-Mix haben, sind eben zum einen, wie geht es uns gerade mit unserer sexuellen Intimität? Wie ist unsere Balance zwischen Geben und Nehmen? Gibt es irgendwas, was du gerade gerne nochmal machen würdest, was wir schon mal ausprobiert haben, was dir aber gefallen hat? Ja Welchen Anteil von mir möchte ich am allerwenigsten gerade zeigen? Wir haben einen über... Welche Bewertung hast du innerlich über mich? Den fand ich super spannend, weil den fand ich super unbequem als wir den eingeführt haben als Option, wo ich dachte so, ich will doch gar nicht hören, was wir alles so gegenseitig uns, wofür wir uns sozusagen innerlich verurteilen, aber es ist wiederum total spannend, auch diese unbequeme Sache auszusprechen und zu merken, es ist immer noch alles in Ordnung und eben auch da wieder Ownership haben und sagen, Was verurteile ich da eigentlich gerade in mir, wenn ich das in dir verurteile? Und damit trainieren wir einfach immer wieder diesen Muskel Verantwortung zu übernehmen, ehrlich sein zu dürfen und so weiter. Wir haben kürzlich eine Frage hinzugefügt die du entweder stellen kannst, also sagen kannst, wie nimmst du wahr, dass ich mich verändert habe oder gewachsen bin oder die du selber für dich beantworten kannst Also was möchte ich dir nochmal mitteilen, wo ich sehe, dass ich gewachsen bin oder mich verändert habe, weil diese Frage hatte ich hinzugefügt als Option, weil ich weiß, dass wir gerade in Langzeitbeziehungen schnell den Blick verlieren dafür, dass wir uns immer wieder weiterentwickeln und wir manchmal so eine vorgefertigte Meinung haben, wie jemand jetzt ist und das ist für immer so eingeloggt und ich fand diese Frage manchmal ganz schön, um sich eben auch zu vorstellen Erinnern dass sich Sachen verändern können, aber eben auch, um zu tracken und jemanden wissen zu lassen, so hey, ich beobachte, dass das und das sich verändert hat und dann auch da wieder vielleicht neugierig zu werden, so hey, woran liegt das denn? Also zum Beispiel, oh, ich merke dass du jetzt häufiger das und das fragst oder das und das jetzt nicht mehr so oft machst. What has changed? Und die Frage, die wir eben jetzt eher im Switch-Up-Mix haben, wenn wir uns mal danach fühlen ist die, die ich schon mal benannt hatte, die ursprünglich in den drei Core-Fragen waren, nämlich, wofür bist du mir oder unserer Verbindung gerade am meisten dankbar? Also, was schätzt du am meisten wert? Und wie gesagt, guck gerne in die Shownotes, um die ausführliche Liste zu finden, die dich inspirieren kann. Okay. Ich hoffe, dass so ein bisschen die Beispiele dir auch zeigen können, dass es eben von wahnsinnig großartig, Also verletzlich wie ich bin irgendwie ängstlich dass ich nicht schnell genug bin oder hey, so und so fühlt sich das für mich an, wenn du unsicher wirst und dann in so einen Klammern gerätst, sein kann bis hin zu sehr easy lösbaren Dingen wie hey, ich will nicht immer alleine kochen müssen oder ähm Ja, wir hatten irgendwie letztens so, hey, irgendwie war dieses Wochenende so ein bisschen sehr Couch-Potato-y und was ist da eigentlich irgendwie unser Wunsch, was können wir da machen, was braucht es denn an anderen Dingen, an Ideen, wie geht es dir damit, brauchst du vielleicht gerade einfach sehr viel Ruhe und ich sehr viel Action oder whatever? Also da immer wieder neugierig zu werden, hilft total und hilft eben auch, sich dann dadurch eben wieder näher kommen zu können. Weil wenn wir die Sachen erstmal ausgesprochen haben, können wir eben damit arbeiten. Manchmal braucht es auch nur dieses Aussprechen und wir sind uns schon wieder näher. Yes wie immer an dieser Stelle interessiert mich wahnsinnig was ihr davon haltet Vielleicht gibt es auch ein paar Menschen unter euch, die das schon machen, die auch nochmal ein paar Tipps teilen können oder Learnings Ich bin ganz, ganz neugierig was in euch aufkommt. Ich würde auch super gerne hören, wenn ihr merkt so innerlich aufzuhören Oh, das fühlt sich ganz unbequem an, was wären denn gerade die Sachen, die ausgesprochen werden würden, vor denen du ein bisschen Angst hast. Wenn du magst kannst du mir die super gerne einfach mal privat per E-Mail schicken oder per Message auf Instagram und dann können wir darüber ein bisschen in den Austausch gehen. Vielleicht mache ich eine neue Folge dazu. Ja, ich hoffe, da war viel dabei für euch. Vielen lieben Dank fürs Wieder-Dabei-Sein und dann bis zum nächsten Mal.