Und dank ihr erlebten wir die tiefgehenste, berührendste Begegnung des gesamten Retreats
Was Intimitätsräume brauchen, damit unsere "Erotic Innocence" rauskommt zum Spielen
12.06.2026 40 min
Zusammenfassung & Show Notes
Plötzlich spürte ich sie: ganz präsent, so lebendig, so sinnlich und gleichzeitig so unschuldig, roh und absolut in Vertrauen und Offenheit. Sie hat den ganzen Raum verzaubert und ein Erlebnis erschaffen, was ohne sie nicht möglich gewesen wäre. Weil sie sich safe genug fühlte, zum Spielen rauszukommen. Von wem hier die Rede ist? Ich nenne sie "Erotic Innocence" - und wenn du ihr einmal begegnest - in dir oder jemand anderem - wird es die Zeit vor dieser Begegnung und dein Leben danach geben. Let me tell you more about her.
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
... du neugierig auf eine Facette bist, die - einmal erlebt - deine Welt & Intimität für immer verändert.
... du eine komplett neue Vorstellung davon bekommen willst, wie Intimität aussehen darf und kann.
... du neugierig auf intime Erfahrungen in sex-positiven Räumen bist, aber auch Sorgen und Unsicherheiten hast.
... dich sex-positive Räume bisher abgeschreckt haben oder du dort schlechte Erfahrungen gemacht hast - und du verstehen willst, welche Zutaten es braucht - und was eigentlich möglich ist ✨
... du das "für andere sexy" & "möglichst begehrenswert" sein wollen und das dich zurückhalten und schützen hinter dir lassen willst und eine Form von Verbindung erleben willst, die kaum beschreibbar ist - spielerisch. zutiefst präsent. lebendig. unglaublich intim. sinnlich und frei fließend. - und das auch mit Menschen, die du kaum kennst.
Darum geht's in der Folge:
✨Retreat-Story-Time: Was möglich wird, wenn "Erotic Innocence" den Raum "betritt"
✨Was sie braucht, um sich zeigen zu können und ihre Magie zu entfalten
✨Was sie unserer Intimität & unseren Begegnungen hinzufügt - ich würd's beschreiben als ein tief-gefühltes "Wooow. What did just happen? never felt like that before"
✨Was die "transpersonal experiences" sind, die sie ermöglicht, und wie sie sich anfühlen
✨Was Intimitätsräume brauchen, um sich wirklich sicher anzufühlen, damit sie rauskommen kann und sich unsere Begegnungen bewusster, verbundener, sicherer und freier anfühlen
Wichtigste Stichworte der Folge: Erotic Innocence, spielerische Sexualität, Neugier, attuned intimacy, sichere Räume, sichere Intimität, Shadow Work, echte Verbindung, Intimität ohne Performance, sexuelle Freiheit
Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
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... du neugierig auf eine Facette bist, die - einmal erlebt - deine Welt & Intimität für immer verändert.
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... du neugierig auf intime Erfahrungen in sex-positiven Räumen bist, aber auch Sorgen und Unsicherheiten hast.
... dich sex-positive Räume bisher abgeschreckt haben oder du dort schlechte Erfahrungen gemacht hast - und du verstehen willst, welche Zutaten es braucht - und was eigentlich möglich ist ✨
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Darum geht's in der Folge:
✨Retreat-Story-Time: Was möglich wird, wenn "Erotic Innocence" den Raum "betritt"
✨Was sie braucht, um sich zeigen zu können und ihre Magie zu entfalten
✨Was sie unserer Intimität & unseren Begegnungen hinzufügt - ich würd's beschreiben als ein tief-gefühltes "Wooow. What did just happen? never felt like that before"
✨Was die "transpersonal experiences" sind, die sie ermöglicht, und wie sie sich anfühlen
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📣 ANNOUNCEMENTS - Upcoming Events
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Das Play Buffet ❤️🔥- eine Reihe spielerischer, achtsamer Erkundungen von Intimität, Desires & Verbindung, sodass du am Ende ein Buffet an Möglichkeiten erkundet hast und dir das mitnimmst, was dir schmeckt. Jeden Monat erforschen wir eine andere "Zutat" oder "Geschmackserfahrung", wenn du so willst ;-)
Hier geht's zur Warteliste. Du bekommst die Infos als Erstes, sobald die 1. Edition buchbar ist... 🤗
https://forms.gle/mySBKJ3pAZHz6Ain7
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https://www.machs-mit.com/body-drop-in
Fühlst du diesen Ruf in dir, dass du ready bist für ein Leben, das sich nach "fuck yes ❤️🔥" anfühlt?
👉 Dann let's talk! Vielleicht ist meine 1:1-Journey das richtige für dich und die krasse Transformation, die in dir gerade anklopft.
Lass uns gemeinsam erkunden, wer DU wirklich bist und was DICH ausmacht.
Lass uns herausfinden, was DU willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen.🔥
MEHR von DIR zu zeigen. Authentisch & lebendig DU selbst.
Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
Alle Infos dazu, wie diese besondere Reise aussehen kann, findest du hier: https://www.machs-mit.com/einzelcoaching
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Wenn du Gedanken zur Folge, Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir so so gern!
Instagram: @machs_mit
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu
einer neuen Folge von Mach's mit.
Und heute möchte ich gerne eine Sache
mit dir im Detail mal erforschen.
Und das ist ein Anteil, der, den
ich Erotic Innocence genannt habe,
der mich seit dem letzten Jahr, seit
meinem Sexual Shadow Work Retreat ganz
besonders begleitet und der gerade so
der Schlüssel zu ganz, ganz vielem ist,
was ich heute mit dir teilen möchte und
der, ja, in meiner Welt in uns allen
lebt, in den wenigsten Menschen aber
frei zugänglich ist und ich super, super
gerne dazu beitragen möchte, dass dieser
Teil mehr, mehr Raum bekommt und seine,
ja, seine Magie aus, ausbreiten kann.
Daher lass uns mal gerne heute
ein bisschen ins Detail gehen.
Ich glaube, ich fang mal an damit, äh,
zwei kleine Geschichten zu erzählen,
die mit diesem Anteil zusammenhängen.
Vielleicht sogar drei.
Mal schauen.
Also wie gesagt, ich war im letzten Jahr
auf einem Sexual Shadow Work Retreat.
Wer Shadow Work nicht kennt, ganz
kurz erzählt: Es gibt Anteile in uns,
die wir weggedrückt haben, die nicht
erlaubt sind, weil wir die Erfahrung
gemacht haben, dass die beschämt werden
oder wir damit nicht akzeptiert werden
oder dass die Gesellschaft die nicht
akzeptiert oder dass es nicht sicher
ist, mit denen Anteilen sich zu zeigen.
Und die leben dann so im Verborgenen,
sind aber trotzdem aktiv, sind trotzdem da
und beeinflussen trotzdem unser Handeln,
unser Denken, aber halt versteckter.
Wir sind nicht so oft bewusst darüber.
Und das Coole am Shadow Work ist,
wenn wir uns mit diesen Anteilen, die
wir uns in uns selber nicht erlauben
oder nicht mehr erlauben, wenn wir uns
mit denen auseinandersetzen und denen
wieder Raum geben, meine Güte, da wird
so viel Lebendigkeit f-frei, da wird
auch so viel mehr Wahlfreiheit frei.
Weil wenn wir einen Schattenanteil
haben, dann erlauben wir uns
ja bestimmtes Verhalten nicht.
Das heißt, sobald ich diesen Anteil in
mir befreie, kann ich wieder wählen:
Möchte ich so oder anders reagieren?
Und dadurch hab ich weniger diese
Einengung, dass ich nur zum Beispiel, ne,
der Klassiker ist so: Ich hab gelernt, ich
darf nicht schwach sein, deshalb muss ich
immer die Starke sein, die Selbstbewusste
sein, die, die alles alleine hinkriegt.
So, das heißt, sobald ich diesen Anteil
in mir wieder nach Hause hole, der
sanft ist, der verletzlich ist, der
sich anlehnt, kann ich halt viel freier
wählen, was in dem Moment tatsächlich
nötig ist und muss nicht immer meinen
Default-Weg wählen, der mich vielleicht
total ausbrennt oder der dazu führt,
dass ich nicht gut in Verbindung
mit anderen Menschen gehen kann.
Und auf diesem Erotic, oh nee,
nicht auf dem Erotic Shadow Work,
aber Sexual Shadow Work Retreat
habe ich eine Beobachtung gemacht.
Am ersten Abend, wir waren gerade
vielleicht eine Stunde oder so
alle zusammengekommen, gab es die
Übung, in kleinen Gruppen so viele
Kleidungsstücke abzulegen, wie du
dich gerade komfortabel fühlst.
Es durfte aber auch so ein Stück weit
an die Stretch Zone rangehen, aber
es sollte nicht überfordernd sein.
Und ich war in einer Gruppe mit, ich
glaube, zwei oder drei Männern und einer
weiteren Frau und hab mich da relativ
sicher gefühlt, aber trotzdem gemerkt
so: Ja, ich weiß schon, wo, wo meine
Stretch Zone anfängt und war, glaube ich,
bis auf die Unterhose dann dort nackt.
Und dann gab es aber die Übung,
dass alle zusammen und ich glaube,
wir waren – uff, jetzt lass mich
lügen – zwanzig, dreißig Leute.
Ich bin mir nicht gerade ganz sicher.
Einmal im großen Kreis sich aufzustellen,
so wie du gerade warst und dann in
die Mitte dieses Kreises zu treten,
dich einmal sozusagen zu zeigen, ich
glaube vielleicht sogar auch deinen
Namen zu sagen oder so was und dann
wieder zurück in den Kreis zu treten.
Und in mir ging einfach so ein
Anteil an, der komplett die
Kriegerin in mir rausgeholt hat.
Das heißt, in dem Moment, wo mein
Moment war, in die Mitte zu treten,
tr-trat eigentlich nicht ich in
meiner Gesamtheit, sondern da trat
diese Kriegerin in die Mitte und die
Kriegerin hat die Leute drumherum
angeguckt und hat gesagt so: „Ein..."
Innerlich gesagt, ja nicht laut.
Innerlich gesagt: „Ein falscher Move.
Eine Berührung, die nicht erlaubt war.
Eine, ein Blick, der hier, der mir
sozusagen ein Gefühl gibt von: Jetzt
objektifizierst du dich und ich, äh,
mich und ich kill dich." Ich hab richtig
gemerkt, wie innerlich eine richtig
dolle Wand in mir hochgefahren war, ganz
viel Rüstung an und ganz viel so diese
So You better don't mess with
me Energy, die da rauskam.
Dieses so glaub ja nicht, dass du
hier irgendwie to fuck around with me.
So it's not gonna happen.
Und wenn wir darüber reflektieren,
wissen wir natürlich relativ schnell
haben wir Lust, mit so einem Menschen,
mit der Energie in Verbindung zu gehen?
Meistens nicht, weil wir--
in dem Moment drücke ich ja
sehr klar auch nach außen aus.
Ich bin gerade hier nicht offen für
irgendeine Art von verletzlicher
Verbindung, sondern ich habe meine, meine
Mauern hoch, ich habe meine Rüstung an und
ich bin bereit, bis aufs Blut zu kämpfen.
Und ich fand es einfach nur total
interessant, das in mir so klar zu spüren.
Ich bin an sich immer mal
wieder in Sex Positive Spaces.
Also ich kenne mich aus in solchen
Spaces und ich würde jetzt auch
nicht sagen, dass ich ein Kind
von Traurigkeit bin diesbezüglich.
Aber ich weiß, dass ich in meinem Leben
schon viele Momente von sozusagen von
der einen, von der einen Seite des
Spektrums von es ist nur misattuned.
Also da ist ein Mensch mir gegenüber
nicht einfühlsam und achtsam genug und
sieht sozusagen das Gegenüber nicht
und agiert entsprechend auf Arten und
Weisen, wo ich Grenzen ziehen muss,
wo ich mich nicht darauf verlassen
kann, dass wir uns auf die Dinge,
also dass wir bei den Dingen bleiben,
die wir vereinbart haben, wo Grenzen
ausgetestet werden und so weiter.
Das auf dem the, the least, das am
wenigsten Schlimmste bis hin zu voll
meine Grenzen überschritten, voll
nicht den Raum gelesen und so weiter.
Das heißt, ich weiß für mich und kann das
anerkennen, dass es einen Anteil in mir
gibt, der Angst vor Übergriffigkeit hat,
der sich in einen Space mit Menschen,
die ich noch nicht kenne, erst mal nicht
mit 'ner totalen Sanftheit und Offenheit
und so diesem, diesem-- und da kommt halt
der Begriff das erste Mal rein mit dieser
Erotic Innocence, mit dieser erotischen
Unschuld hineinkommen kann, von der ich
weiß, dass die in mir lebt und die ich
ultra doll liebe, jetzt noch mehr als
schon zu dem Zeitpunkt, wo ich diese
Erfahrung gemacht habe, aber dass die halt
nicht rauskommen kann in solchen Momenten.
Und dass dann der Default war, 'ne
sehr beschützende, abwehrende Haltung
zu kultivieren, weil die mir in meiner
Vergangenheit gedient hat im Sinne
von: Wenn die Haltung, die Energie
draußen ist, dann passiert mir keine
Übergriffigkeit, weil die Person mir
gegenüber ganz klar entweder die Info
kommt, wenn sie, ähm, aufmerksam genug
ist: "Huch, hier müsste ich mal ein
bisschen langsamer und vorsichtig machen."
Oder ich eben ganz klar so wie ein
Habicht den Raum scanne und gucke:
Mit der Person möchte ich gar nicht
interagieren, weil du merkst ja nischt.
Merkst-- bemerkst weder dich noch die
Menschen, mit denen du interagierst.
Also die ist sehr auf wo fühlt es
sich sicher an und so weiter getrimmt.
Ein bisschen fast forward in diesem
Retreat gab es ein paar Tage später ein
und da haben wir natürlich, muss man
jetzt dazu sagen, ne, haben wir schon
sehr viel Vertrauen aufgebaut, sind
schon sehr tief miteinander getaucht,
haben einanders Verletzlichkeit gesehen.
Alles Dinge, die dafür sorgen, dass
sich ein Nervensystem mit anderen
Nervensystemen entspannen kann.
Aus heutiger Perspektive würde ich
sagen, diese Übung am Anfang zu
machen, ist einfach krass konfrontativ
und in meiner Welt nicht der beste
Weg, einen Raum safe zu öffnen.
Aber für mich war der sehr insightful,
weil einfach ein krasses Muster sehr,
sehr verkörpert spürbar war für mich.
Aber jetzt eben ein paar Tage innerhalb
dieses sehr intensiven Retreats, wo
schon ein Raum für "Ich fühl mich sicher
mit den anderen" aufgemacht wurde.
Und das Schöne ist für mich, dass
über die Jahre und gerade jetzt auch
im letzten Jahr ich viel an meiner
Beziehung zu mir selber gearbeitet
hab und an dem, an der Möglichkeit,
mir selber Sicherheit zu geben.
Und das ist einer der wichtigsten
Zut-- eine der wichtigsten Zutaten
für das Spielen in solchen Räumen.
Weil ich hab das sehr, sehr oft gehört
und das ist ein Teil, auch eine Zutat,
aber alleine wird die nicht funktionieren.
Nämlich dass ganz viele Menschen zu mir
kommen, die in Räumen waren, die sich
nicht sicher angefühlt haben und gesagt
haben so: "Da wurde überhaupt nicht
darauf geachtet, dass Consent gelebt wird.
Da waren Menschen, die total misattuned
waren, die sich also nicht einfühlsam
verhalten haben, die einfach nur voll
ihr Ding gemacht haben, sich selber
nicht gespürt haben und andere nicht."
Und während das eine-- ein Zustand ist,
den wir definitiv beeinflussen können,
also dass wir sagen können, wir können
Räume schaffen, die sich-- wo sich die
anderen Menschen sicherer anfühlen im
Sinne von, wir machen Dinge, die dazu
für, dazu beitragen, dass sich mein
Gegenüber oder meine Gegenüber sicherer
für mich anfühlen, weil wir langsam
gehen, weil wir Consent lernen und
üben, weil wir den Muskel trainieren,
unsere Wünsche und unsere Bedürfnisse,
aber auch unsere Grenzen wirklich
auszudrücken und darin akzeptiert
zu werden und gefeiert zu werden.
Wenn wir uns aber nur auf die Dinge
verlassen, die im Außen sind, dann werden
wir uns trotzdem in solchen Räumen nicht
sicher fühlen, weil ich muss mich trotzdem
darauf verlassen können, dass im Zweifel
ich mich auf mich verlassen kann und
ich für mich und meine Grenzen sorge.
Ja, also es braucht immer beides.
Es kann nicht der Anspruch sein,
dass in Workshops und Sex Positive
Spaces, wo es um Sexualität und
Intimität geht, so jeder sich um
sich kümmert und dann best of luck.
Aber ich kann mich auch nicht einfach
nur auf die Strukturen verlassen,
die im Außen gegeben werden.
Es braucht beides, weil ansonsten bin
ich trotzdem kein sicheres Gegenüber.
Wenn ich mich nicht spüre, wenn ich
mich nicht gut auf meine-- wenn ich
mich nicht darauf verlassen kann,
dass du deine Grenzen hältst, sind
wir, können wir kein sinnvolles
und sicheres Miteinander kreieren.
Also das heißt, ich für mich in diesem
Moment im Retreat spür, ich bin gut
mit mir, ich bin safe mit mir und
ich bin auch safe mit den anderen.
Zumindest soweit, wie ich das
für mich, ähm, fühlen kann.
Und wie gesagt, war sehr bewusst darüber
über diesen Kriegerinnenanteil in mir und
hab mit der so ein bisschen Zwiegespräch
gehalten über die Tage und gesagt: "Hey,
ich würd gerne, dass wir so ein bisschen
die Waffen runterlegen und so ein paar
von den Panzern ablegen, damit ich mich
hier erleben kann und damit ich hier
mehr spüren kann, wer alles noch da ist."
Und dann gab es einen, einen Abend, wo wir
eine Self Pleasure Practice gemacht haben.
Das heißt, wir war, hatten alle einen
großen-- der große Raum war gefüllt
mit einzelnen kleinen Matratzen und
jeder hatte seine eigene Matratze
und konnte darauf in irgendeiner
Form in Self Pleasure Practice gehen.
Und die Voraussetzung, dass
du an diesem Raum teilnehmen
durftest, war, dass du nackt warst.
Und es gab in der Mitte von diesem
Raum eine Matratze, die dort lag.
So, und Ich war in mir so klar
und sicher und vorfreudig und
das ist 'n ganz wichtiges Merkmal
für diese Erotic Innocence, von
der ich dir heute erzählen mag.
Ist nämlich, wenn ich mich sicher genug
mit mir und dem Raum fühle, dann kommt
nämlich anstatt dieser Vorsichtigkeit
in mir 'ne Neugier und 'n was
Spielerisches und was Sinnliches raus.
Und auch so diese Fähigkeit,
andere dazu einzuladen.
Und ich wusste für mich, ich
bin total gut im Self Pleasure.
Ich, ich mag es, Zeit
mit mir zu verbringen.
Ich mag es, mir selber
Berührung zu schenken.
Und für mich heißt ja Self Pleasure
nicht, ich muss jetzt masturbieren.
Kann ich, wenn ich möchte,
wenn sich das richtig anfühlt.
Aber für mich heißt es vor allem, 'ne
intime, sinnliche Begegnung mit mir selber
zu haben und mir zu begegnen, wie auch
immer das dann in dem Moment aussieht.
Und die Matratze in der Mitte war dafür
gedacht, dass wenn du das Gefühl hast,
entweder zum Beispiel bezeugt werden zu
wollen in deiner Practice oder einfach
dieses Gefühl hast, so ich muss mal hier
in die Mitte gehen, ich hab irgendwie
das Gefühl, es etwas will gesehen
werden, dann kannst du da hingehen für
die Zeit X, die du das fühlst und dann
wieder zurück auf deinen Platz gehen.
Und ich hab in diesem Raum, als wir
angefangen haben, so viel Anspannung
gespürt, hab so viel Unsicherheit
gespürt und teils eben auch so dieses
Gefühl von, ich weiß nicht, was
ich mit mir selber anfangen soll.
Also da war 'ne Mischung aus vielem.
Da war 'ne Unsicherheit mit der Nacktheit
im Raum, da war Unsicherheit mit, wie
verbring ich denn jetzt selber Zeit mit
mir, 'ne Unsicherheit und 'ne Scham, das
im Kreise mit anderen Menschen zu machen.
Ich hatte den Vorteil, dass ich, ich
glaub, im Jahr vorher ja meinen Self
Pleasure Retreat gemacht hab, da war das
jeden Tag, dass wir gemeinsam in einer
großen Runde Self Pleasure Practice
gemacht haben und ich empfinde das als
total wertvoll und empowernd und nicht
mehr als schamvoll oder einschüchternd.
Aber konnte total verstehen,
dass das für andere Leute ultra
konfrontativ ist, insbesondere wenn
sie das noch nie gemacht haben.
Das heißt, mein System war, ja, wir machen
Self Pleasure Practice in 'ner großen
Runde mit Leuten, mit denen ich mich an
sich jetzt schon wohlfühle und ich fühl
mich wohl und in mir war einfach nur
Freude, Neugier, Vorfreude und so weiter.
Und mein System hat aber
gespürt, uff, Anspannung im Raum,
Unsicherheit im Raum, Scham im Raum.
Und
In dem Moment war einfach für mich
so wunderschön zu spüren, dass meine
Kriegerin, die stand an der Seite,
die hat gesagt: „Ich komme nur, wenn's
wirklich nötig ist." Und in dem Moment
konnte meine Erotic Innocence rauskommen.
Und ich hab nicht diesen-- Ich hab auch
'ne Performerin in mir, ne, die, die
manchmal grade in meinen jüngeren Jahren
von, von meiner Intimität und Sexualität
sehr dieses Gesehen-Werden und, ähm-
begehrt werden genossen hat, angeschaut
zu werden in dieser Richtung.
Aber in diesem Moment, als ich gespürt
hab, mein innerer Anteil möchte auf
diese Matte in der Mitte, war's einfach
nur aus 'ner Energie heraus von: Ich
möchte ein Stück weit von dem, was in
mir grade an Sanftheit, an Verbundenheit,
an spielerischem Neugierigem
sozusagen übermitteln, wie so eine
Living Transmission und bin in diese
Mitte gegangen und hab einfach meinem
Körper erlaubt, sich so zu bewegen
und diese Dinge zu tun, die jetzt
gerade sich richtig anfühlen und
damit ein Stück weit 'n Beispiel
zu sein für: So kann das aussehen.
Du musst jetzt hier gerade
nicht ultra erregt sein.
Du musst gerade keine Show abliefern.
Es darf einfach gerade ganz frei und
unschuldig fließen, was gerade da ist.
Und dieser Moment hat sich für
mich einfach so krass eingeprägt,
weil das war seit vielen, vielen
Jahren das erste Mal wieder, dass
ich die so pur in mir gespürt hab.
Und ich merk so richtig, wenn ich darüber
erzähle, kommen mir so die Tränen,
weil ich, weil mich das so berührt
hat, sie zu spüren in dieser Echtheit,
Rohheit, Unschuld, Verletzlichkeit,
aber weil da einfach nichts versteckt
war mit einer so krassen Kraft und,
und Energie und, und Magie im Raum.
Und, äh, ich wollt grad sagen, alter
Verwalter, das war nur Teil eins,
weil irgendwann bin ich wieder zurück
auf meinen Platz gegangen und dann
war, dann war ich wieder mit mir und
hab mein, meinen Teil weitergemacht.
Und dann wurde irgendwann eine zweite
Matratze neben diese in der Mitte
geschoben und dann wurde gesagt,
das darf jetzt ein sogenannter
Transpersonal Space werden.
Also wo es nicht explizit darum geht,
dass sich zwei bestimmte Menschen oder
x bestimmte Menschen jetzt treffen, weil
ich unbedingt diese Person da treffen
möchte und alle anderen gucken mir
jetzt zu, wie ich diese Person treffe,
sondern wo es darum geht, dass sich
Energien treffen und wir ein Stück weit--
Es, es klingt so wild, glaub ich, wenn
man das nicht erlebt hat, aber ein Stück
weit uns auflösen als: Ich bin Sarah,
das ist Person X und wir haben jetzt
gerade hier 'nen, 'nen Meeting Point,
sondern wo's einfach darum geht, wir
erlauben, be-- verschiedene Energien
sich zu treffen und etwas anderes zu
kreieren, was mehr ist als wir beide.
Und bitte schreibt mir mal, wenn es sich
einfach total wild anhört, was ich hier
sage, weil ich hab die Erfahrung in meinem
Körper, ich weiß, wie sich das anfühlt und
ich weiß, dass es das was etwas ist, was
ich, was ich immer wieder in meinem Leben
spüren möchte, weil das einfach so viel-
echter und, und anders ist.
Und jetzt kannst du dir halt
folgendes vorstellen: Das heißt,
es gab diese Matratze wieder
oder diesmal zwei Matratzen
nebeneinander, also etwas mehr Platz.
Wieder in mir ein Gefühl von: Ich möchte
diesen, diesen Meeting Point kreieren.
Ich möchte schauen, was möchte passieren.
Und es war einfach wie so'n, ja richtig
geführt werden aus meinem Inneren heraus.
Meine Erotic Innocence möchte gerade
in Verbindung gehen mit jemandem.
Und eben weil ich gar nicht auf diesen
so: "Oh, ich möchte jetzt den oder die,
äh, hier kennenlernen", weil es auch
gar nicht meine-- gar nicht in meiner
Hand lag, wer mich jetzt dort antreffen
würde, sondern es mir darum ging, ich
möchte gerade eine bestimmte Energie
in dieses Feld bringen und ich möchte
gerade diese Tr-Transmission diesmal
mit einer anderen Person zusammen
machen und gucken, was kann entstehen.
Und es, es war so schön, weil ich,
als ich dort in die Mitte gekommen
bin, sind zwei andere männlich
gelesene Menschen dazugekommen.
Und einfach weil ich in meiner Energie
geblieben bin von Erotic Innocence, war
das ein sehr vorsichtiges, sanftes, aber
auch total neugieriges Aufeinandertreffen.
Also da war 'n bisschen
was Spielerisches dabei.
Also wir haben-- ich hab mich manchmal so
'n bisschen versteckt oder hab irgendwie
'nen spielerischen Klaps gegeben oder so.
Also da war was Kindliches, ohne
dass es, ohne dass es, ohne dass
es kindisch war, aber da war was-
Ich kann das gar nicht so gut in
Worte fassen, wie ich's spüre, aber
es, es hat so was Unschuldiges,
Spielerisches, Neugieriges und
gleichzeitig unfassbar Sinnliches
und Präsentes und Verbundenes gehabt.
Und das war wirklich wie
Wachs, was ineinander fließt.
Da hat sich aufgelöst, wo mein
Körper aufhört und 'n anderer Körper
anfängt und wessen Körper das ist.
Und es war irgendwann die Einladung,
dass andere Menschen dazukommen
durften, wenn sie das fühlen.
Und das war einfach eine der schönsten
Erfahrungen, die ich mit 'nem Gruppenspace
gemacht habe in Intimität, dass sich
so viele Körper getroffen haben, aber
wo's nicht darum ging, ich hab 'ne,
'ne Attraction zu dir, deshalb komm
ich jetzt explizit zu dir und mach mit
dir jetzt hier irgendwie rum, sondern
dass das so 'n Wir als ein, als ein
Körper, die Gruppe als ein Körper bewegt
sich als ein, wie so 'n Organismus im
Endeffekt, kannst du dir das vorstellen.
Wir waren so einzelne Zellen und die
haben zusammen einen Organismus kreiert.
Das war für mich meine erste Erfahrung
seit Langem, wo für mich diese Erotic
Innocence so zu einer lebenden Übertragung
von einer bestimmten Form von Energie
und Miteinander war, dass es mich
einfach nachhaltig verändert hat und
meine Art, diese Spaces zu betreten,
mm, und welchen, welche Anteile ich
in mir kultiviere und rauslasse.
Die zweite Geschichte, die ich dir
erzählen möchte, die wieder 'ne andere
Facette zeigt von Erotic Innocence,
war ein Moment auf diesem Retreat, wo
ein Paar, die also in einer Beziehung
sind, sich auf der Matte-- Also du
kannst dir vorstellen, wir sitzen immer
alle in einem Kreis und es gibt eine
Mat, eine große Matte in der Mitte,
der sozusagen der Meeting Point ist.
Also da kannst du hingehen, wenn, wenn
es grade irgendwas gibt, was in dir
bewegt werden möchte oder wenn du,
ja, wenn irgendwas grade dran ist.
Und die beiden haben sich dort getroffen
und sie hatte dieses, diesen Wunsch, es
ging um Desire Exploration, sie hatte
diesen Wunsch, diese erotike, erotike,
erotische Unschuld, die sie ganz oft
spürt in sich, zu leben und mit der
Unterstützung der facilitatenden Personen-
ihm dabei zu helfen, wie er diese
Version von ihr antreffen kann.
Weil sie meinte, wenn ich in dieser
Energie bin, wenn ich in diesem
unschuldigen, spielerischen Kindlichen
bin, dann kommt in ihm ganz schnell 'ne,
'ne große Leidenschaft auf und sie sagt
dann: "Dann macht aber alles in mir zu,
weil es ist zu schnell, zu viel, zu doll."
Die braucht 'ne ganz andere Energie,
in der sie angetroffen werden möchte
Und für mich war das eine der
schönsten Dinge, die ich in
meinem Leben hab bezeugen dürfen.
Zum einen zu sehen, w-wie krass
diese Frau in ihrer, in, in
dieser Facette aufgehen konnte.
Also in dem Moment, wo ihr der Raum dafür
gegeben wurde, du darfst so jetzt sein.
Es war einfach ultra süß und
gleichzeitig so berührend.
Ich saß da mit Tränen in den Augen,
weil ich einfach dachte, das ist so
schön, diesen Anteil grad bezeugen zu
dürfen in einer erwachsenen, gestandenen
Frau gleichzeitig zu sehen, wie viel
Unschuld und Spielerisches, teils auch so
bisschen Naives, Sanftes, Verletzliches
in ihr steckt und das so ungefiltert
und roh und in der vollsten Schönheit
zu sehen, war einfach krass berührend,
weil es einfach 'ne Erlaubnis war.
Es muss grade in keiner Weise versteckt
werden oder wird bewertet, sondern sie
durfte komplett damit aufblühen und
man hat richtig gemerkt und der ganze
Raum war einfach so wie gebannt, das zu
sehen und dann einfach zu beobachten.
Und das ist absolut wertfrei
hier in diesem Moment.
Zu beobachten, wie herausfordernd das für
ihren Partner war, sie darin anzutreffen
und ihr in einer Intimität zu begegnen,
die nicht so ist, wie sie das sonst
miteinander leben, wo scheinbar sehr viel
Hitze und, ähm, Passion, Leidenschaft da
ist und Schnelligkeit und, mhm, so dieses,
dieses, ich glaub, ich benutz das immer
sehr oft, so diese Taker Energy, ne.
So dieses, ähm, an sich Ziehen, Küssen,
leidenschaftlich küssen, also wo 'ne,
wo viel Hitze da ist, wo viel Tempo
da ist, wo viel einfach Feuer da ist.
Und wir hatten immer wieder diese
Momente von kurz Pause, einchecken.
Wie war das für sie?
Wie war das für ihn?
Und dieses Feintunen ist einfach
so elementar wichtig, wenn
wir versuchen, neue Facetten
unserer Intimität zu erkunden.
Und in dem Falle war das für ihn eben
'ne ultra spannende, gleichzeitig aber
sehr herausfordernde Einladung, mal
diesen performenden teilweise, aber vor
allem sehr so animalischen männlichen
Vorwärtsdrang mal für den Moment
zurückzustellen und mal zu gucken: Kann
ich mich auf ihre Energie einlassen?
Kann ich mich von ihr
inspirieren und leiten lassen?
Und das war einfach so schön
zu sehen, wie dieser Mann,
ultraattraktiver Mann, ähm- Weich wurde.
Und so die Augen wurden weich, da
kam so 'n Glitzern in die Augen,
da kam so 'n verschmitztes Grinsen.
Da kam so 'n, ja, da kam einfach so
dieses Neugierige, Spielerische raus
und dieses so einander auf diese Art
und Weise begehen-- begegnen, die nicht
in allererster Linie dann natürlich
genitalfokussiert, orgasmsefokussiert
oder sonst irgendwas ist, sondern es
ist in dem Moment, wir treffen uns hier,
und zwar auf eine ziemlich andere Art
und Weise, die aber zutiefst intim ist.
Also wo wir-- Und intim heißt
für mich in diesem Moment so,
wir sind so präsent miteinander,
wir sind so attuned miteinander.
Da ist, da geht grad ganz viel auf,
da ist grad ganz viel Verletzlichkeit,
aber auch gleichzeitig ganz
viel Magic und, und, und Beauty.
Es war einfach total schön, die beiden
dabei zu beobachten und eben auch
anzuerkennen – und das war eine der
Dinge, die sie am Ende geteilt hat – dass
sie sagte: "Wenn ich in dieser Energie
bin, wenn ich manchmal in dieser Energie
bin, dann möchte ich auch gar nicht,
dass wir, dass das sozusagen dann dazu
führt, dass wir eine bestimmte Art von
Sex haben", sondern sie sagt: "Wenn
ich in der Energie bin, dann möchte
ich eigentlich darin getroffen werden.
Dann möchte ich--" Also das war auch
sehr mundfokussiert, also dass sie
noch so, ne, die Finger am Mund hatte
und so dieses Kindliche einfach aus,
aus einer Entwicklungsstufe, wo, wo
wir noch alles mit dem Mund erkunden.
Und einfach zu sagen: "Ich möchte darin
dir begegnen", und das einfach als
Experiment zu sehen, ist ultraspannend.
Und für mich war das 'ne totale Erlaubnis
zu sagen: Ja, manchmal fühle ich mich
vielleicht auf diese Art grade und
möchte gar nicht diese leidenschaftliche,
heiße Energie, sondern möchte grade
eine langsame, spielerische Energie.
Und dass das erlaubt ist und dass es
auch erlaubt ist, dass nicht jedes
Mal, wenn wir miteinander auf diese
Art und Weise intim sind, dass es dazu
führen muss, dass wir penetrativen Sex
haben, dass wir Orgasmus in irgendeiner
Form auch nur zum Thema machen, ins
Zentrum stellen, sondern dass das ein
intimes Begegnen sein darf und, und
in sich vollständig und wertvoll ist.
Ja, das war, ähm, Geschichte Nummer zwei.
Was ich hier an der Stelle schon mal so
ein bisschen mitgeben möchte, ist, dass
ich, dass ich hoffe, dass rüberkommt, wie
viel Potenzial in diesem Anteil steckt.
Und das Letzte, was ich gerade erzählen
möchte und das ist der Aufhänger auch für
all das, was jetzt in den nächsten Wochen
und Monaten kommen wird an Angeboten
aus meiner Richtung, ist, dass für mich
die Erkenntnis gerade in 'nem relativ
großen Prozess und ich bin in, in 'ner,
ähm, sogenannten Initiation Journey,
wo ich also für mich und mein Business
für "Mach's mit" schaue, was will durch
mich hindurch kreiert werden und dass
ich wieder diesem Anteil in mir begegnet
bin, dass der gesagt hat: "Ich möchte
zum Ausdruck kommen, ich möchte nach
vorne kommen, ich möchte mitkreieren."
Und für mich war eine der wichtigsten
Erkenntnisse innerhalb dieses
Initiation-Prozesses, dass wenn wir
Räume kreieren wollen und das ist mein,
mein größter Wunsch, meine Vision, wenn
wir Räume kreieren wollen, in denen wir
unsere Bedürfnisse, unsere Wünsche, unsere
Desires, Intimität, wie wir miteinander
in Verbindung gehen können, Sexualität,
wenn wir das auf eine Art und Weise
erforschen wollen, die wirklich richtig,
richtig toll sich anfühlt, wo du das
Gefühl hast, so Explosion, mein Gott, was
war das denn und warum war das so toll?
Wenn wir diese Art von Räumen kreieren
wollen, dann müssen wir auch diesen
Erotic Innocence Teil in uns A: die
Sicherheit schaffen, die es braucht,
also dass wir anerkennen müssen, wenn
wir mit anderen Menschen in einem Raum
zusammenkommen und diese Menschen noch
nicht kennen, dann ist da inherently,
also einge-eingebaut, Unsicherheit.
Und gerade in Menschen, die weiblich
sozialisiert worden sind und in weiblichen
Körpern leben, ist einfach eine gelebte
Realität, dass wir immer wieder- Bedrohung
ausgesetzt sind und nicht immer ist die
total in your face, sondern manchmal
ist die einfach nur unbewusst spürbar
durch Misattunement, durch zu viel Fokus
auf was, ne, sodass da zu viel ist, ich
will jetzt und das muss jetzt schnell
und dass das, dass es sozusagen sehr
schnell das Nervensystem überfordern kann.
Und wir haben unterschiedliche
Arten, wie wir darauf reagieren.
Und ich hab in vielen posit- Sex
Positive Spaces erlebt, ich hab
trotzdem schöne Erfahrungen gehabt.
Also ich bin nicht immer dann in der--
ich bin, es macht nicht alles in mir
zu, aber die Qualität der Erfahrung,
die ich dort mache, ist komplett anders,
wenn ich mich nicht wirklich sicher
fühle, sodass meine inneren Anteile,
die wirklich sexuell befreit sind,
die neugierig sind, die spielerisch
sind, dass die rauskommen können.
Wenn dieser Space das nicht hergibt,
dann bleibt es an der Oberfläche und dann
sind es halt so, ja, war nett, aber es
wird dir nicht in Erinnerung bleiben.
Die Dinge, die mir in Erinnerung bleiben,
sind die, wo ich richtig tief gehen
konnte oder richtig hochfliegen konnte.
Aber die Grundlage dafür ist, dass
wir anerkennen, es gibt Erotic
Innocent Teile in uns und die brauchen
bestimmte Voraussetzungen, damit sie
rauskommen können und spielen können.
Und ich will Räume kreieren,
wo das passieren kann, weil da
passiert richtig fucking Magic.
Und die will ich.
Die will ich für dich,
die will ich für mich.
Entsprechend dürfen wir das mit
mitbedenken und eben auch anerkennen.
Und ich glaube, ich sprech zumindest
für mich und mich würde das sehr
interessieren, wie das für dich ist,
aber ich muss sagen, ich hab das in der
Vergangenheit viel zu wenig anerkannt
für mich selber in Räumen, wo ich
also empfangend war, teilnehmend war.
Viel zu wenig anerkannt, dass wenn mein
System sich noch so 'n Stück weit schützen
muss, weil der Rahmen, der Container nicht
gut genug dafür gemacht ist, dass es am
Ende einfach auch be-bedeutet, dass diesen
Räumen immer so das gewisse Etwas fehlt.
Sie bleiben an der Oberfläche, die bleiben
ganz nette, ähm, Erfahrungen, aber nichts
davon bleibt wirklich in mir hängen.
Und dazu den Unterschied eben
zu sehen, wenn dem mal so war.
Grade in meinen, äh, BDSM Spaces, in
denen ich jetzt in der letzten Zeit
war – dazu in anderen Podcast Folgen
mehr – da war dieses Level an Trust
und aneinander, also sich aneinander
gewöhnen, so, so gut, weil's halt nicht
in erster Linie erst mal darum geht,
dass wir miteinander sexuell intim
werden, sondern um ganz andere Dinge.
Sodass da eine-- wieder dieses
Spielerische in mir rauskommen konnte, wo
Leute mir einfach sagen: "Du strahlst. Du
bist einfach in dem Moment so frei und da
ist so viel Witz und, und Leichtigkeit und
gleichzeitig aber auch so dieses..." Da
entstehen dann halt Momente, die kannst
du dir nicht vorher nicht ausdenken.
Das passiert dann einfach aus der
Magie des Moments und in jedem von uns
lebt dieser Anteil, der solche Momente
möglich machen kann und wir wollen die
richtigen Voraussetzungen dafür schaffen.
So.
That being said, das ist so 'n bisschen
mein, ähm, mein Appell, die Erotic
Innocence in uns zu erkunden und ich
stell mir das grade auch für männlich
sozialisierte Menschen ultraspannend
vor, weil ich glaube, in weiblich
sozialisierten Menschen ist das noch
mal mehr zugängig, weil das mehr
mit dem Bild übereinstimmt, was wir,
was uns die Gesellschaft erlaubt.
Für männlich sozialisie-,
sozialisi-, männlich sozial--
nee, jetzt ist es aber durch.
Für die Menschen, die in männlichen
Körpern geboren wurden und so
sozialisiert wurden, kann ich mir
vorstellen, dass es noch mal deutlich
herausfordernder ist, aber dass
dadurch da so viel Gold drinsteckt.
Und ich würde das ultra gerne sehen,
was passiert, was möglich wird in
so 'nem Raum, wenn wir uns auf diese
Art und Weise begegnen und diese
Räume wird es sehr, sehr bald geben.
Ich, äh, empfehle dir sehr, in
irgendwelche Gruppen von mir zu kommen,
sei es auf meinen E-Mail-Newsletter,
in meine Telegram-Gruppe oder mir auf
Instagram zu folgen, damit du es nicht
verpasst, weil das sind definitiv Dinge,
die jetzt grade in den Startlöchern stehen
und wo ich glaube, dass das sehr, sehr,
sehr, ähm, kraftvoll wird und spannend
und spielerisch und safe at the same time.
Also der Yummy Mix, den ich zumindest
für sehr, sehr potent halte.
Yes.
Ähm, ich glaube, einen kleinen,
eine kleine l-letzte Inspiration
möchte ich dir noch mitgeben.
Nämlich, ähm, wie können wir die
entweder alleine mit uns oder in
unserer Partnerinnenschaft explorieren?
Und einfach nur mal das als,
als Möglichkeit zu sehen, mal zu
sagen: „Okay, wenn ich einen safen
Space kreiere, was braucht der?
Also was kann ich meinem
Gegenüber zum Beispiel sagen?
Welche Regeln müssen gelten, damit ich
das Gefühl habe, dass dieser Anteil
rauskommt?" Zum Beispiel könnte ich
sagen: „Hey, können wir für diesen
Begegnungsspace, wo wir uns beide
erotically innocent begegnen wollen,
mal rausnehmen, dass Penetration
oder Orgasmus gerade ein Thema ist?
Können wir uns vornehmen, dass wir
langsam vorgehen, dass wir uns vielleicht
mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen,
wo noch keine der primären erogenen Zonen
berührt werden?" Und eben auch da wieder
zu gucken, was bringt diesen Anteil in mir
raus und was will der eigentlich machen?
Und das ist eine Exploration, die
teilweise vielleicht leichter ist, wenn
sie unterstützt ist in einem Space, der,
äh, genau das eben macht, also dass du in
einen Workshop von mir kommst oder mal 'ne
Session buchst oder so, aber wir können
das auch wunderbar alleine explorieren.
Und ich könnte mir vorstellen, dass
es sogar eine gute Idee ist, das am
Anfang mal mit sich selbst zu machen.
Also mal wirklich einen Raum zu schaffen.
Ich hatte das-- äh, beim letzten Mal,
wo ich's gemacht habe, hab ich mir
zwei kleine Zöpfe gebunden, um einfach
so ein bisschen mehr in diese Energie
zu kommen von so jung und unschuldig
und dann mal zu gucken, was würde
denn passieren, wenn die da wäre.
Und dann hab ich zum Beispiel gemerkt,
die ist ganz, die geht ganz anders
vor in Berührungen, die ist viel
neugieriger, die will so ein bisschen
ausprobieren, wie fühlen sich Sachen an?
Die ist gar nicht so zielorientiert
oder so: „Ich weiß schon, das und
das gefällt mir, deshalb mache ich
das jetzt", sondern die ist viel
mehr so Wie riecht das eigentlich?
Wie fühlt sich das eigentlich an?
Was passiert, wenn ich das anlecke?
Oder so was, ja.
Also ich hoffe, dass es vielleicht ein
kleines bisschen die Inspiration anregt.
M-mich würde ultradooll interessieren,
wie diese Folge bei dir gelandet
ist, weil die mir ganz, ganz doll
am Herzen liegt und das 'n Thema
ist, was ich, ähm, sehr, sehr spüre.
Also wenn du magst, lass
mich so gerne mal wissen.
Entweder du schickst mir 'ne
Nachricht oder Sprachnachricht auf
Instagram oder du schickst mir 'ne
E-Mail oder du kommentierst hier
drunter, je nachdem, wo du das hörst.
YouTube, Spotify haben ja alle
diese Möglichkeiten zu kommentieren.
Und lässt mich mal wissen, was da
los war in dir, wenn du das hörst,
ob das resoniert, was für Gedanken,
Unsicherheiten, was auch immer aufkommt.
Ich wär sehr an Austausch interessiert.
Also dann, äh, ich hoffe, wir sehen
uns beim nächsten Mal beziehungsweise
hören uns beim nächsten Mal.
Und bis dahin, mach's ganz schön.