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Was wir verlernen & dazulernen dürfen (Teil 2/2)

Verlernen, wer wir sein "sollen". Lernen, mit dem ganzen Malkasten zu malen.

20.02.2026 47 min

Zusammenfassung & Show Notes

Teil 2: Wo und wie wir aus den gewohnten (bequemen) Wegen ausbrechen und dadurch echte Freiheit, Lebendigkeit & Tiefe erleben. Yummy! 🤤Nicht mehr: Rollen & Erwartungen erfüllen. Performen. Sondern: Wirklich wir selbst sein. Und wirklich in Verbindung. Und genau dort entsteht Intimität – in dieser echten Begegnung von Menschen statt Rollen & Masken.
   
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨  
 
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LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
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Darum geht's in der Folge:
✨Was Konditionierung mit Beziehung macht 
✨Welchen Leistungsdruck & welche emotionale Masken die Folge sind
✨Warum wir fälschlich emotionale Nichtverfügbarkeit normalisieren
✨Wie wir einen beidseitigen emotionalen Safe Space kreieren
✨Wie wir nicht meh auslagern und unser Gegenüber damit einschränken

 
Stichworte: emotionale Verbundenheit, emotionale Intimität, Genderrollen, Konditionierung, Sozialisation, Projektion, Schattenarbeit, emotionale Sicherheit
  
  
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Stichwörter der Folge:
Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung, Embodiment, Selbstbeobachtung, Selbstreflexion, Transformation, Empowerment, Bedürfnisse, Kommunikation, Mut, Verletzlichkeit, Wachstum, Veränderungsprozess, Selbstfindung, Selbstwirksamkeit, Bewusstes Leben, Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, Lebendigkeit, Beziehungsmuster, emotionale Verfügbarkeit, Bindungsdynamiken, Genderrollen, Projektion, Schattenarbeit, emotionale Sicherheit, Partnerschaft, Intimität, Beziehung auf Augenhöhe, Beziehung, emotionale Verbundenheit, emotionale Intimität, Konditionierung, Sozialisation, emotionale Verfügbarkeit, Safe Space, Konfliktvermeidung, Nähe & Distanz, Selbstmitgefühl 

Transkript

Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Teil dieser Folge. Falls du also den ersten Teil noch nicht gehört hast, dann einmal eine Runde zurück und diesen ersten Teil hören. Denn hier beginnt jetzt der zweite Teil. Einmal kurz zusammengefasst was bisher geschah. Wir wollten ja auf die Suche gehen nach, was braucht es denn jetzt eigentlich wirklich, um diese Art von tiefer emotionaler Verbindung zu spüren und was steht uns da gerade in heterosexuellen Beziehungen auch viel im Weg. Und ich habe angefangen mit dir ein bisschen reinzuspüren, was sind denn so unsere klassischen Konditionierungen und Prägungen, die uns da so im Weg stehen und was sind die Konsequenzen davon. Und gerade die Konsequenzen möchte ich jetzt als allernächstes Mal aufgreifen, um dann eben tiefer zu tauchen in das, was es tatsächlich braucht und was wir auf allen Seiten egal wie du dich identifizierst, kultivieren dürfen, damit wir eben zum einen mehr in diese Art von Tiefe kommen, aber eben auch, damit wir diese wunderschöne Freiheit in uns und diese Lebendigkeit in uns, Mehr zum Scheinen bringen können und vor allem eben auch Beziehungen führen können, die deutlich lebendiger, auf Augenhöhe und freier sind. Und ich kann dir nur sagen, die Reise lohnt sich unfassbar und damit geht es jetzt hier in den zweiten Teil und ins Reflektieren von, wenn wir uns Max und Marie auf diese Art und Weise vorgestellt haben, was lernen wir daraus? Und so, was ist also die Konsequenz von diesem kleinen Experiment? Die Folge ist, dass wir eben sehen, dass es bestimmte Prägungen und Konditionierungen gibt, die wir eben mitbekommen, im Prinzip schon ab dem Moment, wo wir auf die Welt kommen, die dazu führen, dass bestimmte Eigenschaften weniger in uns kultiviert werden und andere dafür mehr. Und das, was ich dann zum Beispiel... beobachten kann in... Und denselben Männern von denen wir uns zum Beispiel wünschen, dass sie emotional verfügbar sind und all das, was ich vorhin benannt habe, sind ein paar Sachen, die ich gleich mal beschreiben mag. Mit dem kleinen Disclaimer. Ich gehe hier gerade sehr konkret auf Stereotype und teilweise aber eben auch so den Schnitt ein. Das heißt, nicht jeder Mann wird zu 100 Prozent diese Dinge abdecken, aber du darfst gerade, wenn du selber männlich sozialisiert bist, mal nachspüren, wie viel von genau diesen Dingen, die ich jetzt beschreibe, ist in dir noch aktiv. Teils eben vielleicht wirklich auch aktiv ausgelebt und wie viel ist aber einfach so im Sinne von, ich weiß dass das hier von mir erwartet wird und entsprechend mal zu schauen, wie schwer oder leicht ist es für dich. Anders dich zu verhalten als das, was da klassischerweise passiert. Und gleichzeitig darfst du als weiblich sozialisierter Mensch mal schauen, wie viel davon sehe ich in meinem Beziehungsgegenüber, in meinen letzten Partnern, in den Menschen um mich herum und einfach mal nachklingen zu lassen, was das mit dir macht. Denn das, was diese Art von Konditionierung und Prägung und Rollenmustern macht, ist auf der einen Seite Männer, die von sich beschreiben, O-Ton oft in meinen Coachings gehört, ich habe es noch nicht so mit den Emotionen, ich bin nicht so gut in dem ganzen Emotionalen die innerlich also ein Stück weit abgestumpft sind oder taub sind für ihre Menschen Bei größeren Emotionen, was nicht bedeutet, dass da kein Gefühlen ist und dass die Leute eiskalt sind, auch das gibt es im Extrem, aber in den meisten Fällen ist es eher abgestumpft dumpfer unter der Oberfläche und gerade die Dinge, die so ein bisschen unbequemer sind für die Männer aufgrund ihrer Sozialisierung, also Ängste, Unsicherheit, Trauer, Sensibilität, vermeintliche Schwäche sind alles Dinge die dann entweder deutlich schwerer fallen, überhaupt zu spüren oder gleich komplett weggedrückt werden, weil das einfach gelernt wurde. Das heißt aber auch, dass das gleichzeitig dadurch Menschen sind, die wir halt deutlich weniger gut greifen können, weil ich sie nicht so gut spüren kann. Jemanden spüren zu können ist etwas, was mir Sicherheit gibt, was mir auch ein Gefühl von Verbindung gibt. Also gerade das, was abtrainiert wird, die Verletzlichkeit ist das, was am Ende aber eigentlich auch Verbindung herstellt. Wir schätzen sehr in insbesondere männlich sozialisierten Menschen diese Klarheit und dieses Solide der Fels in der Brandung, der Mensch an den ich mich anlehnen kann. Und das sind wunderschöne Eigenschaften absolut. Aber zu welchem Kostenpunkt kommt das Ganze? Weil oftmals ist das eben überausgedrückt in sehr kontrolliert sein, sehr wenig in den Emotionen sein. Ja, Viel darauf fokussiert sein, erfolgreich zu sein, ambitioniert zu sein. Das ist das, was auch viel belohnt wird. Wir befördern die Männer, die ambitioniert sind, die ehrgeizig sind, die sich durchsetzen können. Aber gleichzeitig höre ich so oft, auch in meinen Coachings von Männern die Unsicherheit und Angst, Fehler zu machen, dass immer wieder dieser Klassiker da ist von ich traue mich nicht, Hilfe anzufragen, ich möchte mich nicht zum Problem von irgendjemandem machen, dass da super viel Druck auch herrscht, immer wissen zu müssen, wo es lang geht, Entscheidungen treffen zu müssen, performen zu müssen. Also dass da auch ganz oft diese Frage mitschwingt wie braucht mich mein Gegenüber jetzt gerade hier in dieser Situation? Auf der Arbeit, in der Beziehung, in der Sexualität da wird viel weniger gefragt, was will Was fühle ich denn gerade, was wäre gerade authentisch, ehrlich ich? Und vielmehr so, was wird jetzt von mir hier erwartet, damit ich nicht als Loser dastehe, nicht ausgegrenzt werde und so weiter. Und entsprechend treffen wir eine Maske an und jemanden der sich nicht traut verletzlich authentisch er selbst zu sein. Und wo sehen wir das noch? Wir sehen das in den Freundschaften die Männer oft pflegen. Was ist der Klassiker, den ich immer wieder gesehen habe? Menschen verbinden sich über Witze, über Oberflächlichkeit, über körperlich eher grob sein miteinander und nicht so sehr über Tiefe und Verletzlichkeit. Der Klassiker ist, dass ich frage wie geht es dem denn in der Tiefe? Und das wird ja wahrscheinlich mit dem, weiß ich nicht, der Toten Der Toten Vaters stand gerade ins Haus. Wie geht es ihm damit? Und diese Fragen irgendwie ausgeklammert werden. Weil da eine Unsicherheit ist, weil das eben nichts ist, was belohnt wurde und entsprechend nicht kultiviert und gepflegt wurde und da ganz viel Unbeholfenheit sehr oft ist und die Leute eben nicht wissen, wie sie miteinander in Verbindung gehen sollen. Ich habe einen Klienten der erzählt hat, ich bin so selten mit Männern wirklich in einem nahen physischen Kontakt, weil das halt immer wieder gelabelt wurde in allen Sporträumen und sonst was als etwas, welches Label ich nicht mal in den Mund nehmen möchte hier. Während das für uns Frauen und weiblich sozialisierte Menschen absolut normal ist, dass wir mit unseren Freundinnen kuscheln, dass wir Händchen halten. Ja uns aneinander anlehnen und entsprechend kannst du dir ja nur vorstellen, wie viel physische Nähe … Ein Mangel ist in vielen Männern und dass, wenn ich weiß, dass ich das eigentlich nur mit Frauen kann, weil das unter Männern verpönt ist, dann passiert dieser Mix von zwei Dingen, die nicht unbedingt zusammengehören müssen, nämlich dass viele Männer glauben, sie müssten mit anderen Frauen intim sein oder in Beziehungen sein, um physische Nähe zu bekommen, was ein Grundbedürfnis von uns allen Menschen ist. Weshalb sowas wie Kuschelpartys überhaupt erst entstanden sind, um das mal zu entkoppeln, dass wir nicht immer gleich mit jemandem ins Bett gehen müssen, nur weil wir eigentlich physische Nähe haben wollen und dass wir mehr und mehr den Männern auch wieder beibringen dürfen, dass sie auch mit anderen Männern nah sein dürfen und es nicht verpönt sein muss, weil sonst werden diese Bedürfnisse einfach nicht gelöst Nicht bedient und dann merken wir diese Mangelenergie viel in den Männern, die dann in Räume kommen, wo das endlich mal erlaubt ist, aber du spürst halt diese Hungrigkeit, die aber aus meinem Empfinden sehr verständlich ist, was sie nicht weniger Mangelenergie spürig macht, aber zumindest weiß ich, wo es herkommt. Und das, was ich eben auch sehr viel beobachte, gerade erst wieder kürzlich bei einer Party von einem fremden Menschen gehört, der sagte, ja, meine Freundinnen, Ex-Freundinnen insbesondere, waren immer irgendwie sehr emotional, sehr sensibel und haben im Prinzip irgendwie oft den Konflikt gesucht und eher gemieden Das heißt, welche... Welche Strategien entstehen denn, wenn ich selber nicht gut mit meinen Emotionen in Kontakt bin, dann gehe ich entweder in die Überreaktion und werde vielleicht laut und ungehalten und frustriert oder ich gehe in die Vermeidung. An sich beides Ausdruck von Überforderung mit den eigenen und den Emotionen anderer. Aber dann ist es genau dieser Klassiker von Stonewalling, kalte Schulter zeigen, weil wir nicht gelernt haben, mit Emotionen in uns selber überhaupt umzugehen. Wie soll ich es also dann in anderen machen? Oder der Klassiker, dass dann viel ins Fixing und ins Lösungen anbieten gegangen wird, anstatt einfach erstmal mit dem Menschen zu sein und zu spüren, was denn da jetzt gerade lebendig ist. Und in Konsequenz sind es Männer, mit denen wir uns nicht so richtig tief verbinden können, wo diese Sehnsucht bleibt nach mehr, nach mehr Nach mehr Tiefe, nach mehr Verbundenheit und gleichzeitig dieser Moment so oft, das bricht mir jedes Mal das Herz, wenn ich das in KlientInnen höre oder auch bei FreundInnen von mir, die sagen, dass sie sich ein Stück weit mit dieser emotionalen Nichtverfügbarkeit oder Abgestumpftheit oder fehlenden Tiefe abfinden weil das so das Normal ist. Aber das Ding ist, es ist nicht normal. Und es ist auch nicht so, dass diese Menschen das nicht können, sondern die Frage ist, kreieren wir dafür den Safe Space, dass das entstehen darf? Dazu gleich mehr. Diese Frage der Prägungen und Konditionierungen, die ist natürlich nicht nur bei den männlich sozialisierten Menschen sichtbar sondern sie ist auch Bei den weiblich sozialisierten Menschen sichtbar und auch das wiederum trägt halt total zu diesem Thema bei. Wir wünschen uns tiefe emotionale Verbundenheit, aber stehen uns dabei selber im Weg und es sind nicht nur die Männer, die das gegebenenfalls in ihrer Konditionierung abtrainiert bekommen haben, sondern da steht auch noch der Anteil der weiblich Sozialisierten im Raum. Nämlich was kann ich viel in meinen Räumen beobachten, bei mir, in meinem Umfeld? Ich sehe viel, dass viele Frauen nicht gelernt haben, sich selbst gut halten zu können. Das heißt, da ist viel Abhängigkeit im Außen. Jemand anderes muss mich halten. Ich persönlich sozusagen kann das nicht und jetzt muss jemand das für mich tun. Und das ist für mich zum Beispiel was, was ich sehr früh lernen musste auch. Also das ist keine Eigenschaft, die mir viel abhanden gekommen ist. Ich habe eher meine Herausforderungen woanders, aber ich beobachte viele Frauen, die sich selber nicht gut halten können in ihren Emotionen. Ich sehe außerdem den Effekt von dieser ganzen Konditionierungsgeschichte darin dass ich immer wieder Frauen beobachte, mich selber eingeschlossen, die nicht gelernt haben, für sich selber gut einzustehen Ich sehe den Effekt von dieser ganzen Konditionierungsgeschichte darin, ich immer wieder Frauen beobachte selber sich selber einzustehen. Sich selbst zu verlassen, sich selbst ein Stück weit zu verraten indem eine Überanpassung stattfindet und einen nicht für sich einstehen, weil da auch oftmals die Angst eben mitschwingt von, ich brauche aber was von meinem Gegenüber, weil ich das selber in mir nicht habe. Deshalb muss ich an diesem Menschen festhalten und entsprechend ist da mehr Bereitschaft, Abstriche zu machen, um diese äußere Quelle von etwas zu haben, was eben, da ist so ein bisschen die Aussicht auf das, was ich auch später noch sagen möchte, das in sich selbst zu kultivieren, dass wir das eben Stück für Stück tun dürfen, um nicht uns immer wieder selber zu, Und vernachlässigen und im Stich zu lassen und zu verraten im Endeffekt. Und ich sehe eben auch Klassiker, number one, einer der Sätze, die ich am allermeisten höre in meinen Coaching-Räumen ist, dass sich Frauen oft zu viel fühlen dass da oft eine Angst ist von, ich bin zu messy, zu heavy, zu emotional, ich weiß nicht, ob mein Gegenüber mit dem umgehen kann, was in mir alles lebendig ist. Und woher kommt das? Weil eben genau diese... Wenn Überforderung mit den eigenen Emotionen weil da ja gar kein Kontakt mit in der Tiefe stattfindet, in den Männern dann auslöst, dass ganz schnell Überforderung auch stattfindet wenn dann ihm gegenüber eine Frau sitzt, die mit ihrer Emotionalität in Kontakt ist und gegebenenfalls eben auch nicht gelernt hat, sich ein Stück weit selber zu halten, sondern dann halt wie eine Welle kommt und sagt, halt mich, aber wir da eben keine Kapazität auf der anderen Seite haben, weil das selber noch gar nicht fließen durfte. Das heißt, die Tendenz ist dann, aus Angst zu viel zu sein, eher in den Low-Maintenance-Mode zu gehen und zu sagen, nein, ich habe keine Ansprüche, ich habe keine Bedürfnisse, ich unterdrücke meine Gefühle auch und dann haben wir schön ein Dilemma uns geschaffen. Das wollen wir ja nicht. Und entsprechend wäre ja jetzt die logische Konsequenz zu fragen. Was braucht es denn, damit wir aus dieser Misere rauskommen und damit wir das eben in unseren engsten Beziehungen anders machen können, weil auch hier fasst dich an der Nase wenn das ein Satz ist, der in dir aktiv war, mein Freund ist ganz anders, meine Freundin ist ganz anders. Ja und gleichzeitig nein. Denn diese Konditionierungen wirken in uns allen und wir haben vielleicht nicht den komplett abgestumpften Menschen bei uns sitzen oder die Person, die überhaupt nicht ihre Bedürfnisse aussprechen kann oder sich nicht selber halten kann, aber ich versichere dir, dass wir alle diese Konditionen in uns tragen und rüberbringen und dass sie uns immer mal wieder am Weg stehen. Weil wenn ihr mit euch total im Reinen seid. Eure Anteile total befreit habt, dann braucht ihr wahrscheinlich diese Folge auch gar nicht hören, weil dann könnt ihr ja diese Intimität wunderbar kreieren. Aber dann wärt ihr wahrscheinlich nicht jetzt gerade hier. Also daher, lasst uns mal ein bisschen in die Beantwortung dieser Frage gehen, was braucht es jetzt nun eben? Und das sind für mich zwei Felder auf die wir gucken dürfen. Und das ist zum einen, wie kreiere ich den emotional safe space für mein Gegenüber? Kann ich das, aka wie reagiere ich, wenn ich genau das bekomme, was ich eingeladen habe? Kann ich dem Menschen weiterhin das Gefühl geben, dass das willkommen ist. Dazu gleich ein bisschen mehr. Und der zweite Aspekt den ich brauche, kann ich mehr auch in mir kultivieren, was vermeintlich dem anderen Geschlecht zugeordnet wird, was bei mir sonst eine Abhängigkeit macht, sodass ich meinem Gegenüber im Prinzip gar nicht erlauben kann, in eine mehr ausgeglichene Rolle zu gehen, weil ich mein Gegenüber ja in einer bestimmten Rolle brauche. Also je mehr wir diese Freiheit in uns haben, desto mehr können wir auch unserem Gegenüber erlauben, wirklich den ganzen Farbkasten zu benutzen und nicht nur den blauen für den Mann und den rosanen für die Frau. Also, lasst uns nochmal ein bisschen tiefer tauchen in diese Thematik. Also, es braucht also diesen Safe Space, das habe ich ja gesagt, dass wir also unserem Gegenüber vermitteln dass Dass es sicher ist, sich emotional so aufzumachen und das Herz zu öffnen und sich verletzlich zu zeigen, wie wir das eben gerne hätten und brauchen für diese Art von Intimität. Und dazu gehört eben nicht nur, dass ich den Menschen das auf der Tonspur sage und sage, ja, ich wünsche mir das und du darfst das und du darfst dich safe bei mir fühlen, sondern Sicherheit ist etwas, was wir fühlen und was wir eben auch durch Datenpunkte in Anführungsstrichen sammeln und gucken. Es ist wirklich safe. Und dazu gehört eben nicht nur, dass ich das in dem Moment, wo das passiert, halten kann, sondern dass ich es auch dann nicht mehr gegen den Menschen irgendwann verwende. Oder dass das zum Beispiel dazu führt, dass in dem Moment tiefster Verletzlichkeit dieser Mensch von mir alleingelassen wird. Weil sehr oft ist das genau die Erfahrung, die viele eben insbesondere in ihrer Kindheit in den jungen Jahren gemacht haben, dass sie dafür beschämt worden sind oder verlassen worden sind, alleingelassen worden sind damit. Und das ist eben eine Wunde, die ist absolut empfindsam und die will nicht nochmal getriggert werden. Und heißt, wir dürfen auf der einen Seite, und hier ist die erste oder die nächste Einladung mal in dir zu spüren, was es gerade war, was ist gerade der Stand der Dinge bei dir. Kannst du deinem Gegenüber erlauben und das ist jetzt gerade egal, ob du männlich oder weiblich sozialisiert bist, das gilt für beide, kannst du deinem Gegenüber, deinem Herzmenschen, deiner Beziehungsperson erlauben dass sie... vor dir... Dass das Herz aufbricht, dass sie vielleicht sogar in deinem Schoß weinend zusammenbricht, dass sich Ängstlichkeit zeigen darf, dass sich Unsicherheit zeigen darf, dass jemand sagt, ich weiß gerade nicht oder ich brauche deine Hilfe, kannst du mir helfen? Und einfach nur mal vorzustellen was würde in mir passieren, wenn das passiert? Macht sich was auf? Werde ich weich Werde ich angespannt? Und eben zu beobachten was ist dein typischer Impuls? Ist ein Impuls, die andere Person beruhigen zu wollen? Pssst, pssst,. Du brauchst doch nicht weinen, hey, ist doch okay. Oder entsteht in dir ein Gefühl von, oh, das ist irgendwie unbequem unkomfortabel für mich, ich fühle mich gerade nicht so ganz wohl, ist da ein Impuls ins Fixing zu gehen, also komm, hey, wir finden eine Lösung, so schlimm ist es doch nicht, ach Quatsch die Sachen sind doch nicht, müssen die doch keine Angst machen oder ich kann gar nicht verstehen, warum das dich unsicher macht, ich empfinde das nicht so. Also was sind deine Reaktionen wenn jemand unsicher ist, wenn jemand ängstlich ist, wenn jemand weint, wenn jemand sich ganz, ganz verletzlich aufmacht, wenn vielleicht auch jemand ganz verletzlich teilt was... Du dieser Person bedeutest, wenn da ganz viele liebevolle Worte kommen, wenn da kommt, hey, mein Herz geht so weit auf, wenn ich dich anschaue und ich bin so dankbar, dass du in mein Leben getreten bist, wenn das noch mehr und tiefer geht, was passiert in dir, kannst du offen bleiben, bleibt dein Herz offen oder will sich was in dir verstecken und schnell weggehen. Ja, also hier zu beobachten kannst du bleiben, präsent und in diese raumhaltende Energie kommen von, ja, alles, was jetzt gerade da ist in dir, ist total in Ordnung, darf da sein, ich erlaube mir auch, mitzufühlen, also auch hier mal zu prüfen, bist du jemand, der in diesen Momenten wo dann so eine Emotionalität entsteht so ein Stück weit sich abgrenzt und zumacht und sagt das ist nicht meins Ich gucke mir das im Prinzip so ein bisschen wie von außen an oder erlaube ich mir mitzufühlen, ohne darin mit zu ertrinken, aber eben auch mich nicht rauszuziehen Und das ist eben genau diese Balance, die so spannend ist, weil entweder beobachte ich oft, dass die Leute gar nicht erst in diese Art von Emotionalität mit reingehen können, also dass diese Empathie nicht wirklich erlaubt ist oder die sich unkomfortabel anfühlt. Oder dass dieses Spaceholding zu sehr gemacht wird, dann wird da eine stoische Wand im Sinne von, ich halte dich jetzt hier, du kannst für immer hier in meinem Schoß weinen, ich bin aber zum einen weder wirklich präsent emotional, zugänglich energetisch offen und worst case, und da darf ich meine Hand auch mit heben, das ist definitiv ein Thema gewesen, an dem ich sehr lange gearbeitet habe und auf das ich immer noch achten darf, ist gehen wir ins... Care-Taking, also in das ich übernehme Verantwortung für die andere Person, ich ziehe mir meinen Cape drüber als Superheldin und sage, ich löse das jetzt für dich, ich halte dich, ich bin hier total in meiner fürsorglichen Rolle. Wenn wir das machen, dann killen wir die Augenhöhe und damit aber auch die Anziehung mit der anderen Person, dann möchte ich mit der Person keinen Sex haben, weil wir wollen keinen Sex mit unseren Kindern haben, entsprechend dürfen wir eben aufpassen, ob wir eher die Tendenz haben, in ein Beeltern und Fürsorgen zu gehen und dürfen uns eben auch da erwischen und da auch ein Stück weit arbeiten, wirklich Raum zu halten, mitfühlend aber nicht mitleidend Anwesend offen, durchlässig und eben mal zu gucken, was sind meine internen Dialoge wenn das passiert Halt ich die Person für schwach? Halt ich die Person für überdramatisch sensibel? Ist es zu viel? Will ich irgendwie weg? Und einfach nur mal das bewusst wahrzunehmen, weil alleine hier ehrlich zu sein, ist der erste Schritt, um das verändern zu können. Wenn wir uns schon bewerten dafür, wenn wir solche Gedanken haben, hilft uns das nicht dabei, sie loszuwerden. Es ist wie mit dem Korken, den wir unter Wasser drücken. Alles, was wir wegdrücken wollen, kommt früher oder später wieder hochgesprungen in dem Moment, wo wir mal eine Sekunde nicht aufpassen. Also einfach mal hier Bestandsaufnahme. Was passiert in mir, wenn sich jemand so mir zeigt und öffnet? Und das, was nämlich eben hier sehr oft zu beobachten ist, gerade eben auch, weil ich... dass in meinen Räumen sehr viel erlebe, wo ich eins zu eins mit Männern arbeite, ist, dass immer diese Frage mitläuft... Ist es wirklich sicher für mich, mich hier voll zu zeigen? Und wir alle haben dieses, gerade wenn wir diese Wunde haben und diese Unsicherheit ob das wirklich erlaubt ist, dass wir uns mit allem zeigen dürfen. Und das ist übrigens eine Wunde, die nicht nur männlich sozialisierte Menschen haben. Die ist fast schon universal. Wir haben alle diesen Instinkt in uns, dieses sehr feine Fühlen. Bin ich wirklich hier erlaubt? Ist das wirklich erlaubt Ist das wirklich willkommen? Und wir sind super sensibel auf kleinste Reaktionen, Mimiken Gestiken, die uns das Gefühl geben, ach, wusste ich doch, bin ich nicht mit erlaubt bin ich nicht mit willkommen, bin ich nicht geliebt. Findet mich jetzt jemand unattraktiv? Und dann machen wir aber sowas von schnell zu. Und das nächste Mal, dass wir uns aufmachen, ist sehr weit in die Ferne gerückt. Das heißt, ich beobachte das sehr oft in meinen Räumen mit... Dass Sessions, wenn ich Sessions mit Männern eins zu eins habe, dass da das Erlebnis gemacht wird von, ich fühle mich das erste Mal sicher und gehalten und dass es okay ist, was ich fühle, egal was es ist, dass da teilweise das erste Mal an Trauer rangekommen wird, an Verletzlichkeit, an Sehnsüchte, weil das eben endlich mal Raum haben darf und jemand wirklich da ist, der dich dafür nicht bewertet und der dich nicht abwertet und der das nicht danach gegen dich verwendet und so weiter. Und natürlich muss man fairerweise auch sagen, weil das Risiko nicht entbesteht weil wir haben keine sexuelle Beziehung miteinander. Und es kann dem Mann also egal sein, ob ich ihn jetzt danach noch attraktiv finde oder nicht, das macht es natürlich leichter Das ist nochmal ein größeres Risiko wenn wir das mit dem Menschen machen, mit dem wir ja auch Sex haben möchten. Also das sei einfach nur nochmal dazu gesagt. Aber das, was eben so schön ist, ist, dass ich halt immer wieder das auch höre dass sich das... Und wünschen dieses, ich würde auch gerne diesen Raum haben, in dem ich mich öffnen kann, aber keiner spricht das ehrlich aus. Aber ich kriege es immer wieder auf die eine oder andere Art und Weise zu hören. Durch Ex-Lover von mir, die sagen, ich würde so gerne auch mal eine Frau erleben, die in die Führung geht, damit ich mich mal hingeben kann. Oder durch Klienten die sagen, irgendwie in der Nähe von starken Frauen macht irgendwas in mir auf und entspannt sich, denke ich mir so, ja, natürlich, weil wir alle sind am Ende des Tages einfach nur Menschen. Und wenn wir uns sicher fühlen, dann darf sich was in uns öffnen. Und wenn wir immer die Einzigen sind, die diese Sicherheit kreieren, aber das in uns abgelehnt wird, dann ist da natürlich ein ganz schöner Backlog an Emotionen die nicht gefühlt wurden. Das heißt, hier dürfen wir eben insbesondere, wenn wir weiblich sozialisiert sind. Mal in uns spüren. Kann ich wirklich den Raum halten für einen Mann in seiner Emotion, in seiner Unsicherheit in seiner ich-weiß-es-grad-nicht? Oder merke ich dass mich das verunsichert weil es ungewohnt ist? Oder merke ich, dass ich mich sogar unkomfortabel damit fühle, dass ich anfange, in irgendwelche Strategien zu gehen, wie ins Fixing oder ins Ablenken oder was auch immer? Oder merke ich, dass dann meine Anziehung verloren geht? Und auch das einfach erstmal zu beobachten und zu merken, okay, spannend, was lerne ich da gerade über mich? Und dasselbe kannst du halt andersrum eben auch schauen. Männlich sozialisiert, kann ich Raum dafür halten und offen bleiben? Kann ich in Verbindung bleiben? Weil ansonsten fühlt sich das ganz oft eben überhaupt nicht gut an, kann ich dir aus Erfahrung sagen. Also wir dürfen uns hier ganz... hier ganz ehrlich prüfen. Wenn ich sage, dass ich Verbindung und emotionale Offenheit habe, haben möchte, möchte ich das wirklich? Möchte ich wirklich diese Echtheit oder habe ich eigentlich unbewusst den Wunsch, dass mein Gegenüber stabil mir den Raum hält und ich aber eigentlich nicht so wirklich offen bin für die Emotionalität des anderen Menschen? Also, verliere ich mein Vertrauen in mein Gegenüber, wenn der Mensch weich wird und sich sanft macht? Bestrafen wir bewusst oder unbewusst durch unsere Reaktionen das Verhalten, was wir uns eigentlich im Gegenüber wünschen? Und da dürfen wir uns eben genau, wenn ihr das jetzt als Paar hört oder du ein Gegenüber hast und das den Menschen mal mit ihm besprechen möchtest, ehrlich einander feedbacken. Habe ich wirklich das Gefühl, dass du mich annimmst in dem, wie ich bin Wenn ich verletzlich bin zum Beispiel und Reminder an dieser Stelle. Das eine ist, ja, ich darf lernen, einen emotional safe space zu kreieren und den mache ich nicht nur verbal, den muss ich beweisen, den muss ich zeigen, dafür muss ich immer mal wieder eben sowas in die Trust Bank einzahlen. Aber das andere ist eben auch, ich muss diesen emotional space auch nutzen, ich muss den Mut aufbringen, mich zu zeigen und das muss nicht immer gleich 100% sein, ich darf mich natürlich rantasten, insbesondere wenn das lange Niemandsland für mich war, aber ich muss eben auch ein Stück weit Raum für Entwicklung auf beiden Seiten lassen. Also das heißt, wenn deine erste Erfahrung mit ich öffne mich und mein Gegenüber reagiert nicht so, wie ich mir das gewünscht Oder irgendwas war ein bisschen komisch nicht sofort wie die Schnecke sich zuzumachen und nie wieder auch nur ein Stückchen Verletzlichkeit zu zeigen, sondern eben auch zu. Und also anzuerkennen, dass wir da alle auf einer Lernreise sind und dass es nicht immer von Anfang an perfekt sein wird, aber dass, wenn da der Wunsch und der Wille da ist, von beiden Seiten das Stück für Stück zu kultivieren, dass wir uns da eben auch gegenseitig ein bisschen Lernerfahrung und Wachstumsraum geben dürfen. So, das zu dem Thema kann ich das für mein Gegenüber machen, was ich mir von meinem Gegenüber wünsche. Also wenn ich möchte, sieh mich, halte mich, darf ich mit all meinen Emotionen sein, kann ich das auch andersrum geben. Die zweite Geheimzutat in Anführungsstrichen geheim, ist die Arbeit mit sich selbst. Im Sinne von, kann ich auch... Das in mir kultivieren an Freiheit und an Eigenschaften Dass ich dann eben nicht mehr darauf angewiesen bin, dass mein Gegenüber immer der starke Fels in der Brandung ist und ich entsprechend dem Menschen nicht wirklich den Raum geben kann, auch mal zu wackeln, weil ich das in mir nicht kultiviere. Das heißt, hier dürfen wir wieder aus beiden Brillen gucken und sagen, okay, wenn ich weiblich sozialisiert bin, wie sehr bin ich angewiesen darauf, dass mein Gegenüber mich hält und führt? Und wie viel kann ich selber in mir kultivieren, die Eigenschaft, Raum zu halten für mich selber, für meine Emotionen? Wie tief kann ich mich wirklich selber begleiten? Nicht mental, emotional. Also wie viel bin ich für mich da? Wenn es für mich schwer ist, wenn Angst da ist, wenn auch Freude da ist, wenn Pleasure da ist, wenn Trauer da ist, wenn Wut da ist, wie viel davon kann ich mit mir selber und wie viel kommt nur raus, wenn mein Gegenüber da ist? Wie sehr kann ich mich selber annehmen, wie ich bin? Wie viel kann ich mir selber sagen, hey, alles, was in mir da ist, ist völlig in Ordnung so, weil wenn ich das mir nicht gebe, dann bin ich sofort, wenn mein Gegenüber überfordert ist und sagt, ich weiß nicht, wie ich mit der Emotion gerade umgehen soll, ist sofort auch genau dieselbe Geschichte in mir aktiv, ich bin zu viel. Aber wenn ich weiß, nee ich bin nicht zu viel, das heißt jetzt gerade einfach in meinem Gegenüber, dass der Mensch da gerade an seine Kapazitätsgrenze kommt und an seine Wachstumsgrenze und noch nicht bereit ist, das zu halten und dann mache ich das nicht zu was Persönlichem was sagt, dass ich falsch bin, sondern ich weiß, nee, das ist in Ordnung, ich kann das gut einschätzen, ja. Ich höre das ganz oft, dass Klientinnen insbesondere sagen, ich fühle mich nicht gesehnt Und die erste Frage, die wir uns dann immer stellen dürfen, ist, wie viel siehst du dich denn selbst? Wie viel gibst du denn dir selber Raum, mit all dem gesehen und gefühlt zu werden, was da ist? Oder brauchst du immer ein Gegenüber von dir, was dir sagt, oh, es ist total verständlich dass es dir so geht, es ist total normal, dass du dich so fühlst? Oder bist du diejenige die dich immer selber geißelt und sagt, warum bin ich das jetzt, warum habe ich das jetzt, warum bin ich denn nicht besser, schneller, weiter, entspannter, was auch immer? Wie viel kannst du dir selber Liebe und Anerkennung und vor allem aber auch Nachsicht und Mitgefühl geben? Und das ist eine Reise, das ist nicht jetzt hier der nächste Peitschenschlag auf den Rücken, das kann ich auch nicht. Ja, genau. Wie kann ich diese Art von Beziehungen oder diese tiefe emotionale Verbindung herstellen? Eben auch zu fragen, wie sehr kann ich selbst in Führung gehen? Weil in die Führung zu gehen ist super verletzlich, ist riskant Und in unserer Sozialisierung ist es sehr bequem dass wir immer als weiblich sozialisierte Menschen folgen dürfen oder sollen, je nachdem, wie man es sehen möchte. Und gerade bei dieser Art von Erfahrung aber, Es ist sehr oft so, dass wir uns zwar auf der einen Seite wünschen, jemand anderes würde uns doch bitte dahin führen, wo es emotional tief und verletzlich und intim ist, aber die Realität ist ganz oft, dass da, wo wir hinwollen, viele von den männlich sozialisierten Menschen noch gar nicht in der Tiefe waren, die du vielleicht sogar schon erlebt hast. Das heißt, weil die Konditionierung es hier für den anderen Teil so viel schwerer macht, da hinzukommen, bist du gefragt, ist deine Führung gefragt und deine Führungsqualität und die ist vielleicht noch nicht so richtig ausgeprägt und das ist okay, aber daran dürfen wir arbeiten. Und ich kann dir sagen, meine erste Führungserfahrung habe ich zum Beispiel sehr bewusst gewählt, wo es war nicht meine erste, aber meine bewusste reflektierte war, in einem BDSM-Play-Kontext wo ich in eine dominante Rolle kam Und erst mal gemerkt habe, fuck, das ist ganz schön schwer, mir jetzt hier auszudenken was wir jetzt tun, Anweisungen zu geben. Und Inspiration zu geben und zu wissen, mein Gegenüber folgt mir. Und ich kann dir sagen, wenn du diesen Führungsteil in dir noch nicht viel exploriert hast, dann weißt du noch gar nicht, welche Kraft, welche Lebendigkeit, aber vor allem auch welcher Appetit ziemlich wahrscheinlich in dir steckt. Weil das ist ein krasser Liberation Act, wenn du anfängst mehr Führung in deinem Leben zu übernehmen. Und gleichzeitig dürfen wir uns eben auch fragen, jetzt geht es wieder hier in die männlich sozialisierte Richtung, wie viel lagere ich aus, dass Menschen fühlen? Wenn du das gar nicht in dir kultivierst, wie viel von diesem Bedürfnis eigentlich zu fühlen lagerst du aus, indem du zum Beispiel dir meinst Wenn du Menschen suchst die deutlich emotionaler sind als du und die dann gefühlt so ein bisschen immer den emotionalen Müll für dich raustragen. Thema physische Nähe, wie viel davon gebe ich mir auch selber, wie viel von diesem Körperkontakt gebe ich mir selber, wie viel suche ich mir das auch im Außen nicht bei Frauen und so weiter. Also hier dürfen wir uns immer wieder fragen, welche Eigenschaften kultiviere ich noch nicht in mir, weil ich gelernt habe aus meiner Konditionierung, dass ich das nicht tun sollte. Ihr habt ja ein paar Beispiele bekommen in dem kleinen Experiment mit Max und Marie. Und wie viel davon kann ich denn Step by Step in mir selber einladen sodass ich eben nicht mehr mein Gegenüber brauche, dass zum Beispiel der Mann immer die stabile Säule ist, weil ich das gut für mich selber kreieren kann, sodass er auch mal wackeln darf. Oder eben, wenn ich in mir Sanftheit habe Und Sensibilität und Emotionalität, dass wir zum Beispiel tiefer tauchen können oder dass sie auch mal in eine haltende Rolle kommen kann und sich mal spüren kann als fähig in Führung und in Halten und in Durchsetzungsfähigkeit oder was auch immer. Also je mehr wir also selber unseren Farbkasten benutzen, desto mehr dürfen wir eben auch unserem Gegenüber erlauben oder wird es einfach die Konsequenz sein, dass wir mehr eben auch im Gegenüber akzeptieren und wirklich willkommen heißen und nicht abwerten innerlich. So, an dieser Stelle ist vielleicht die Frage da, und wie kriege ich das hin? Wie kann ich sowas jetzt kultivieren? Wie kann ich das üben? Wie können wir das miteinander üben? Und da mag ich einfach als allererstes mitgeben, fangt an, miteinander zu sprechen. Das heißt, hier wäre die Einladung wirklich. Mal die größte Portion Neugier daraus zu holen die du in dir trägst und mit deinen Herzmenschen, also entweder wenn du ein Beziehungsgegenüber hast mit dieser Person oder einfach mit anderen Menschen in deinem Leben, die anders sozialisiert worden sind, mal neugierig ins Gespräch zu gehen. Und zwar nicht mit der Idee, ich will das möglichst schnell dann verändern, ich möchte das möglichst schnell fixen oder hinterfragen oder sonst was, sondern wirklich mal mit dieser offenen Neugier und mit der Haltung von, ich möchte da noch was lernen und ich möchte vor allem in mir spüren, wo ich vielleicht noch alte Rollenmuster oder sonst was in mir trage und die Stück für Stück freilegen und dann Stück für Stück verändern. Und dann kannst du zum Beispiel Fragen stellen wie, was Was fällt dir schwer zu zeigen? Was fällt dir noch schwer zu sein, insbesondere in Gegenwart des anderen Geschlechts? Was fällt dir noch schwer loszulassen oder zu erlauben? Wo bist du unsicher? In welchen Momenten Womit kannst du noch nicht so gut umgehen? Und was macht es vor allem noch schwerer aktuell, diese Dinge für dich Stück für Stück zu erobern oder zu üben? Und dann können wir halt auf die Suche gehen nach, was sind die Storys, die wir uns erzählen? Was sind aber auch vielleicht gemachte Erfahrungen, auf denen diese Storys basieren? Wir können auch fragen, was mache ich, was es dir schwerer macht? Und das einfach mal zu hören und anzunehmen auch wenn es vielleicht gegebenenfalls unbequem ist. Aber es ist der Starting Point, den wir brauchen. Und wir können mal solche Fragen stellen wie, was erwartest du denn eigentlich? Und unbewusst insgeheim noch von mir, wo das in dem Sinne einschränkt wie frei ich tatsächlich in meinem Ausdruck sein kann. Also erwartest du vielleicht noch eigentlich von mir, dass ich immer die starke Schulter bin, dass ich immer weiß, wo es lang geht. Und es ist das, worauf du sozusagen eigentlich wartest. Oder erwartest du von mir, dass ich immer gut drauf bin und sanft bin und weiß nicht, was auch immer da so die Erwartungshaltungen sind, die insgeheim mitlaufen. Und eine sehr spannende spicy Frage kann auch mal sein, gibt es was, was du gerne mal... Was du ausprobieren würdest? Gerade in der Sexualität ist das irgendwie manchmal ein bisschen leichtere Frage, als wenn man das gleiche aufs Leben bezieht. Aber mal zu fragen, was ist eigentlich vielleicht was, was dich mal interessieren würde, wovon du gerne mal kosten würdest? So oft gehört von Männern ich würde so gerne mal spüren wie es ist, wenn ich die Verantwortung abgeben kann, wenn ich die Führung abgeben kann. Oder ich kann dir sagen, für mich war das eines der most empowering Erfahrungen in meinen gleichgeschlechtlichen Beziehungen in meine sehr Primal-Taker-Energy zu kommen und wirklich mich kraftvoll zu fühlen und in dieser nehmenden Qualität, die halt sehr klassisch sonst nicht in Frauen zu finden ist, beziehungsweise nicht so gern gesehen ist. Und das hat mich einfach so viel runder und kraftvoller und farbenfroher fühlen lassen, weil ich plötzlich so einen neuen Ausdruck in mir finden konnte, der natürlich sich nicht nur in der Sexualität dann zeigt, sondern auch in ganz anderen Bereichen. Das ist super bereichernd für mich und bin mir ziemlich sicher, dass es das auch für dich ist. Und wichtig ist einfach für mich nochmal zu betonen, wenn du diese Fragen stellst und wenn ihr euch die gegenseitig stellt, darauf beruht diese Neugierde Dass es eben nicht mit dem Mindset ist von, ich will das in Frage stellen, ich will das hinterfragen, ich will das fixen oder ich will das möglichst schnell lösen, sondern hier geht es wirklich darum, erstmal nur ein Bewusstsein zu schaffen. Und neugierig zu bleiben, also wirklich immer wieder diese Haltung einzuladen von was weiß ich noch nicht, nicht im Sinne von erzähl mir die Dinge, von denen ich eh schon weiß, dass sie da sind, weil das wird dir ermöglichen dein Gegenüber mehr als diesen dreidimensionalen Menschen mit allen Hoch- und Tiefs mit allen Schatten- und Sonnenseiten zu sehen, der dieser Mensch eben ist. Und du wirst es in beide Richtungen ja erleben, sowohl dein Gegenüber sieht dich mehr und sieht weniger die Performance, die Maske und vor allem aber die Projektion die wir eben immer aufeinander haben, also das, was ich gerne möchte, was du bist oder was ich dir zuschreibe aufgrund von meinen Erfahrungen und Ich eben Stück für Stück mich freier fühle, so zu sein wie ich tatsächlich in diesem Moment bin und nicht mehr so sehr so, wie ich glaube, dass du willst, wie ich bin oder wie du mich brauchst. Ja, das heißt, da ist Bewusstsein Step 1 und das macht nicht nur diese Art von Intimitäten möglich, die ich beschrieben habe, sondern da passiert so viel kreativer Ausdruck und sozusagen Lebendigkeit in dir. Und ich finde es so schade, weil ich kann das oftmals gar nicht in der Art beschreiben, weil das etwas ist, was du fühlen und schmecken und ausprobieren musst. Und daher habe ich an der Stelle noch eine Einladung oder einen Vorschlag. Aber dafür brauche ich ein Stück weit Aktivierungsenergie von euch. Das heißt, ich hätte total Lust, Räume zu schaffen für euch, in denen wir gemeinsam explorieren können. Wo es also... Darum geht... Mit einer Neugier, mit etwas Spielerischem, mit Freude genau diese Bereiche in sich selber mehr zu kultivieren. Also im Endeffekt Shadow Work zu machen, aber entgegen dem Namen oder dem Ruf von Shadow Work eben auf eine Art und Weise, die spannend ist, die natürlich tief taucht und auch viele tiefe Punkte berührt, aber eben trotzdem auch Spaß machen kann und spielerisch sein kann. Und dass wir also auf der einen Seite mehr von dem verkörpern und ausprobieren und mal lernen, diese Qualitäten in uns zu kultivieren, die wir vielleicht bislang nicht gemacht haben, aber eben auch Räume kreieren, wo wir diese Rollen mal tauschen und sagen, okay, dann lass uns doch mal diese Erfahrung machen von ich übe mal meinen Raum halten, du übst mal deinen, dich verletzt dich zeigen und wir geben uns mal gegenseitig Feedback, was da an uns passiert. Und arbeiten entsprechend Und Stück für Stück an dieses Gefühl ran von, ja, das ist wirklich willkommen, ich bin damit wirklich willkommen oder ich kann das wirklich und somit eben wirklich diese geile Lebendigkeit und diese Freiheit zu kreieren, die dann wirklich Beziehungen super spannend und fun machen. Wenn du das Gefühl hast für dich, ja, fuck ja, will ich, bin ich bereit für loszugehen, möchte ich in mir üben habe ich Lust drauf, dann ist deine Aufgabe, mir zu schreiben. Mir ist egal, wo, du kannst mir per E-Mail schreiben, E-Mail ist in den Shownotes, hello at machs-mit.com, du kannst mir auf Instagram schreiben, ist auch verlinkt machs-mit oder du kommst in meine Telegram-Gruppe und schreibst mir da. Drei Optionen oder eine vierte wenn du sie findest. Ich will auf jeden Fall von dir hören. Und wenn ich merke, dass genug Leute sich dafür interessieren, dann weiß ich, ihr seid meine Crew, damit können wir arbeiten und dann habe ich super Lust, genau diese Sachen für euch zu kreieren. Aber lasst mich erstmal spüren, ob ihr darauf Bock habt, ob das was ist, wofür ihr losgehen wollt. Und ansonsten schreibt mir, was eure Gedanken sind, was eure Emotionen waren, was sich da so gezeigt hat, was bequem oder unbequem war und ich würde mich super, super freuen, von euch zu hören. Also nimm deine Finger in die Hand und schreib mir oder schick mir eine Voice Note auf Instagram zum Beispiel. Ich freue mich immer sehr, von euch zu hören und im Austausch zu sein. Daher lasst es gerne sacken Schreibt mir und dann bis zum nächsten Mal. Zum Schluss habe ich noch zwei kleine Einladungen an dich. Zum einen mag ich dich sehr gerne einladen Teil meines Inner Circles zu werden. Dafür kannst du dich entweder für meinen Newsletter anmelden, den Link findest du in den Shownotes, oder, oder auch und, du kommst in meine Telegram-Gruppe. Über beide Kanäle informiere ich immer über neue Events, über Gruppenprogramme Retreats über Angebote und du kriegst aber auch immer mal wieder Impulse und private Einblicke in das, was in mir und in meiner Welt so los ist. Ich würde mich ultra freuen, wenn du dabei bist. Und wenn dir dieser Podcast hilft und gefällt, dann freue ich mich total, wenn du dem Podcast eine Bewertung dalässt. Das hilft mir, dass der Podcast von mehr Menschen gefunden wird und wir diese Message an mehr Menschen Menschen da draußen rausbringen können. Daher danke, dass du dir diese paar Sekunden Zeit nimmst und ich freue mich dann aufs nächste Mal mit dir.