mach's mit - Der Podcast

Empowering. Embodied. Berührend. Echt.

Wer kümmert sich um dich? aka. "Princess Era einläuten👑"

Was kostet dich gerade Lebendigkeit?

30.10.2026 44 min

Zusammenfassung & Show Notes

Vielleicht willst du, genau wie ich, mehr Lebendigkeit, Freude & Leichtigkeit in deinem Leben. Aber es kann gut sein, dass du die "falsche Strategie" verfolgst und dich damit eher auslaugst und deine Lebendigkeit kostet...
Was meine inner princess damit zu tun hat?👑 Let's find out... 

Vielleicht willst du, genau wie ich, mehr Lebendigkeit, Freude und Leichtigkeit in deinem Leben. Aber es könnte gut sein, dass du die "falsche Strategie" verfolgst und dich damit eher auslaugst statt auffüllt mit yummy, bubbly Aliveness.
Was meine inner princess damit zu tun hat?👑 Let's find out...
Mein Wunsch-Ergebnis der Folge für dich: Wieder mehr Energie, Lebendigkeit & Leichtigkeit für dich. ✨
Und hoffentlich: Dass du leichter empfangen kannst, statt nur viel zu geben, dich zu kümmern und alles allein schaffen zu wollen.

Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu kommen.💕✨  

👉 EINLADUNG ins Gruppenprogramm: "Fuck Yes - Erfüllte Intimität & echtes Verlangen" - Für Frauen, die spüren: Ich will mehr. Hier erfährst du mehr & kannst unverbindlich dein Interesse bekunden: https://forms.gle/CGx6vPQtDXw6MmCE6
 
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn ...
  • du viel Verantwortung übernimmst, gerne für andere da bist und oft die Person bist, die Dinge organisiert, löst und am Laufen hält.
  • du dich gleichzeitig nach mehr Leichtigkeit, Unterstützung, Freude und danach sehnst, dich auch mal anlehnen zu können.
  • du ahnst, dass du dir manchmal selbst im Weg stehst, obwohl du doch schon so viel für ein lebendiges Leben tust.
Darum geht's in der Folge:
✨ Erlaubst du dir, umsorgt, verwöhnt und unterstützt zu werden? Und wie gut bist du darin, andere um etwas für dich zu bitten? #innerPrincess 👑
✨ Wenn du mehr Lebendigkeit willst: Schauen, was deine Lebendigkeit gerade ausbremst statt nur zu schauen, was sie befeuern kann #LifeAudit #EnergyLeaks
✨ Was Lebendigkeit für mich bedeutet und warum ich sie nicht mit permanentem Hochgefühl verwechsle
✨ Wie mich eine schwierige Lebensphase dazu gebracht hat, meine Energie & Prioritäten neu zu betrachten und meine "innere Prinzessin" 👑nach Hause zu holen.
✨ Die Verletzlichkeit darum zu bitten, versorgt und unterstützt zu werden

LIFE AUDIT Inspiration: 👉 Zum Blog-Beitrag dazu
 
Wichtigste Stichworte der Folge: Lebendigkeit, Energie, Geben und Empfangen, Empfangen lernen, Unterstützung annehmen, Schattenarbeit, innere Prinzessin, emotionale Kapazität, Life Audit, Hingabe, Surrender, Receiving, Bedürfnisse kommunizieren

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📣 ANNOUNCEMENTS - Upcoming Events
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"More Please" Playgrounds ❤️‍🔥- Von "weiß nicht genau" und "ganz okay" zu "f*ck yes, genau so!".
Deine Gelegenheit spielerisch-neugierig zu explorieren:
💖 Was du wirklich willst.
💖 Dir genau das zu erlauben.
💖 Genau danach zu fragen.
💖 Und dann in vollen Zügen schamfrei zu genießen, genau das zu erhalten.

Jedes Mal erforschen wir eine andere Wunsch-Facette, sodass dein Spektrum an Dingen, die du wollen kannst und darfst, sich Stück für Stück erweitert. Und du vielleicht Wünsche entdeckst, die dir gar nicht bewusst waren, aber dein Schlüssel zu "verboten" viel Lebendigkeit und so viel mehr "F*ck Yes"-Momenten sind ❤️‍🔥

Hier findest du die aktuellen Termine (inkl. der Online-Workshops zum Reinschnuppern):
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Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Mach's mit" und erst mal ein sozusagen Welcome back. Ich war jetzt sozusagen im Oktober ein bisschen im Urlaub, also zumindest im, äh, Balkonienurlaub und im Harvest Mode. Ganz passend für den, für den Herbst und hab einfach mal ganz viel reflektieren können: Was war so die letzten Monate los? Was habe ich daraus mitgenommen? Vor allem aber auch: Was habe ich aus den More Please Playgrounds mitgenommen? Was will davon weiterentwickelt werden? Was sind so die nächsten großen Themen, die wir angehen? Also stay tuned, da kommt auf jeden Fall was auf euch zu, aber es braucht noch einen Moment. Und ja, ich mag heute mit dir auf ein Thema schauen, was mich im Prinzip so 'n bisschen mein ganzes Leben schon begleitet und extrem fasziniert, begeistert, wo ich gefühlt so 'n bisschen die Researcherin meines Lebens bin. Und das Thema ist auch Dreh- und Angelpunkt meiner Arbeit und das ist Lebendigkeit. Und ich mag mit dir zum einen heute noch mal 'n bisschen genauer befüttern, was ich damit meine, weil es ist so 'n beflügeltes, geflügeltes Wort aktuell, dass es so 'n bisschen alles und nichts me-meinen kann und ich finde, es braucht 'n bisschen mehr Futter, dass wir alle mal greifen können, was zumindest ich damit meine, wenn ich das sage und was es entsprechend auch in meiner Welt und in meinen Räumen diesbezüglich sozusagen zu erforschen gibt. Vor allem möchte ich aber mit dir heute darauf gucken, was uns manchmal da im Weg steht. Weil Wir gucken manchmal so 'n bisschen, was kann ich noch auf mein Gaspedal legen, sozusagen, was kann ich noch tun, um meine, um meine Lebendigkeit zu befeuern? Im wahrsten Sinne. Das Feuer in uns anstellen. Aber ich find viel spannender oder was heißt viel spannender? Es ist gar nicht unbedingt viel spannender, aber es ist genauso wichtig, auch mal zu gucken, was steht dem eigentlich manchmal im Weg? Weil manchmal wache ich morgens auf in manchen Phasen meines Lebens und denk so, boah, also Lebendigkeit fühlt sich anders an. Und wenn wir dann immer nur auf die Sachen gucken, die wir sozusagen wie so 'n Gaspedal bedienen können, also wo wir mehr auf unser-- Kohlen auf euer-- unser Feuer legen sozusagen, dann verpassen wir manchmal genau das, was es eigentlich braucht, nämlich den Fuß von der Bremse zu nehmen oder die Dinge mal wegzunehmen, die unser Feuer immer wieder ersticken oder immer wieder runterbringen. Darauf will ich heute 'n bisschen mit dir gucken und ja, dir im Endeffekt auch 'n Stück weit dadurch was an die Hand geben, wenn du grade eben dich nicht so extrem lebendig fühlst oder einfach was für die Hosentasche, für die Momente, wo das mal wieder sein sollte. Also damit mal frisch ans Werk. Also Lebendigkeit. Was meine ich damit? Und warum ist das so 'n wichtiges Thema für mich? Hm, und vielleicht damit auch für dich. Ich find's ganz spannend, ähm, weil ich grade vor einigen Playgrounds, ich rechne in Playgrounds, Zeitrechnung ist, äh, More Please Playgrounds, hatte ich eine Klientin dort, die gesagt hat: "Oh, seit du darüber gesprochen hast über Lebendigkeit, lässt mich das nicht los als, als Wort und als Gefühl." Und ich dachte so: Was? Für manche Menschen ist das 'n neues Thema, 'n neues Gefühl? Ähm, weil für mich ist das irgendwie so allgegenwärtig und ich beschreib das immer a-als diesen Hunger nach mehr, dieses Gefühl in dir von-- und es muss nicht mal sein, dass unser aktuelles Leben nicht schön ist, sondern einfach, dass da so dieses Gefühl ist von: nee, da geht mehr und ich will mehr. Ich hab 'n Hunger nach mehr. Und ich erk-- ähm, erinnere mich noch sehr daran, wo ich das das erste Mal so richtig Ja, so richtig intensiv gespürt hab in meinem Leben, wo ich mit meinem damaligen Partner zusammen war und einfach so gemerkt hab, irgendwann an so 'nem bestimmten Punkt: Das kann nicht alles gewesen sein. Das kann jetzt nicht die Projektion die nächsten zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, weiß ich nicht wie viel Jahre sein, dass das jetzt mein Leben ist und dass das jetzt so das Maximum ist an Gefühl und an Erleben und an Freude und an Erfülltsein, die ich, ähm, in meinem Leben erreichen kann. Und hab irgendwo in mir gewusst so: Da ist mehr möglich. Ohne dass ich das hätte wirklich benennen können, woher ich das weiß. Und ich glaube, dass das in uns allen lebt, dieser Hunger und dieses, dieses Wissen: Nee, das ist es hier noch nicht. Hier ist nicht das Ende erreicht. Und für mich hat Lebendigkeit gar nicht unbedingt immer was damit zu tun, dass ich mich extrem So sprudelig fühle und flirty und man sagt so immer so mit diesem Pep im Step so, also wo ich, wo man so mit so einem kleines bisschen extra Schwung durchs Leben geht. Das ist so diese Maximalvariante davon und die ist extrem schön. Ich erlebe die immer wieder und ich find die total toll. Aber wer das als sein Maßstab setzt, dass wir uns so regelmäßig fühlen müssen, ist so, als ob ich sagen würde, dass ich Nonstop-Orgasmen, äh, haben möchte am, am, am laufenden Band. Ich möchte damit sagen, das sind extrem schöne Momente und auch manchmal Phasen sogar, aber es ist nicht das, was ich unbedingt ausschließlich mit Lebendigkeit verbinde. Sondern für mich hat Lebendigkeit einfach was damit zu tun: Bin ich glücklich in meinem Leben? Bin ich-- hab ich sozusagen als eine Grundströmung in mir, also so in meinem Körper, in meinem Leben ein Gefühl von: Das, was ich hier tue, macht mir Freude, erfüllt mich, fühlt sich nach 'nem Yes an, so mein Körper möchte aufgehen. Oder hab ich eher so das Gefühl, alles ist irgendwie anstrengend und, hmm, so wie so ein bisschen zusammengezogen, alles wird so ein bisschen mühselig. Ich sag ja auch immer so gerne, dieser Knick in unserem Schlauch von Lebendigkeit, ne, dass ich so merke, so, oah, überall quetscht es und, äh, ist es irgendwie eingeklemmt. So dieser Unterschied. Und für mich hat das einfach ganz viel auch mit der Qualität zu tun, mit der ich morgens aufwache. So ist es so ein Gefühl von: "Ja, okay, na dann mal hoch hier." Oder lohnt sich gerade gar nicht aufzustehen? Oder hab ich so ein: "Ja, ich freue mich." Und es muss noch gar nicht so ein: "Oh my God, I can't wait to get up." So, das ist extrem toll, wenn wir den auch haben, aber den hab ich nicht permanent und trotzdem fühle ich mich lebendig und trotzdem fühle ich mich in Kontakt mit meiner Lebensenergie, weil das hat für mich was mit Lebendigkeit zu tun, dass wir im Endeffekt die Lebensenergie, die in uns die ganze Zeit fließen will – und das ist auch Sexualenergie, das ist auch kreative Energie – dass die fließen kann und nicht einfach irgendwo entweder schläft oder irgendwo eingezwängt, eingeklemmt, eingeschränkt ist. Hmm, und für mich hat Lebendigkeit damit eben auch ganz, ganz viel damit zu tun, wie expressiv bin ich? Also wie sehr bin ich in Kontakt mit mir, mit meinen Emotionen, mit meiner Wahrheit? Und wie sehr erlaube ich mir, genau das zum Ausdruck zu bringen? Also wie sehr dürfen meine Emotionen fließen? Und wo, wo schränke ich mich sozusagen ein? Darf ich wütend sein? Darf ich traurig sein? Darf ich ekstatisch freudig sein? Hmm, darf ich ängstlich sein? Und wie viel davon nimmt aber auch mein Leben ein, gerade wenn wir über Ängste sprechen? Und gleichzeitig eben auch dieses Thema meine Wahrheit sprechen. Also wie sehr bin ich in Kontakt mit dem, was wirklich für mich wahr ist? Und wie sehr traue ich mich, das auch auszusprechen? Und da sind wir so'n bisschen auch in dem Thema von den More Please Playgrounds, weil warum hab ich genau die gewählt als ein Experiment für Lebendigkeit? Für mich, weil unsere Desires, unsere Wünsche, unsere Sehnsüchte, aber auch unsere Bedürfnisse, die sind für mich der Schlüssel für Lebendigkeit. Wenn wir da keinen Kontakt zu haben und/oder zwar im Kontakt sind, aber nicht das zum Ausdruck bringen, dann begrenzen wir unsere Lebendigkeit, weil dann müssen wir ganz viel nach innen halten, zurückhalten, runterdrücken. Und wenn du das als Bild dir nimmst, natürlich kann da nicht viel fließen an Lebendigkeit und Freude in deinem Leben, wenn wir all die Dinge, die wir eigentlich brauchen und wollen und grade das Thema, wo wir so eine Sehnsucht nach haben. So, ich find so dieses Wort im Englischen auch so dieses longing for something, äh, desiring something. Wenn wir dem keinen Ausdruck geben, das, das-- in meiner Welt lebt das nicht ohne Grund in uns und es ist so hilfreich und potent, sich dem zu widmen und zu lauschen. So: Was lebt denn eigentlich in mir? Was möchte denn eigentlich wirklich erlebt werden? Weil das sind meistens genau die Richtungen, die uns dann in unsere Lebendigkeit bringen. Und es braucht aber eben das Hinhören und den Mut. Und beides ist ganz oft eben nicht da und darf trainiert werden und darf, darf auch vor allem und das ist ja so'n bisschen das, wo ich meine Arbeit auch drin sehe, ganz viel Erlaubnis zu geben, dass wir diese Dinge haben dürfen, dass wir diese Bedürfnisse haben dürfen, dass wir mehr wollen dürfen, dass wir uns nicht zurückhalten müssen, dass wir uns nicht kleinhalten müssen, dass wir uns nicht anpassen müssen und so weiter und so fort. Also ich geh mal jetzt hier gar nicht weiter in die Tiefe von diesem Thema, aber ich hoffe, dass du so'n bisschen greifen kannst, was für mich Lebendigkeit bedeutet oder was auch Lebendigkeit für dich bedeutet. Im Grunde ist es für mich: Was macht dein Leben begehrenswert? Und das ist gar nicht das, was für mich mein Leben begehrenswert macht. Weil wir haben da ganz andere so Vorstel-Vorstellungen wahrscheinlich und das ist auch völlig in Ordnung. Aber die Frage zu haben: Was braucht es in meinem Leben, damit sich mein Leben nach was anfühlt, wo ich richtig Bock drauf habe? Wo ich richtig sage, ich bin turned on by my own life und nicht so: "Och ja, gut, ist halt irgendwie da." Mh Ja, ich glaub, das ist so das, wo ich am, am erst, am ehesten sagen würde, so das ist, das ist so, wie ich's greifen wollen würde. Und wie sehr wir uns da manchmal halt selber im Weg stehen, kannst du dir wahrscheinlich gut vorstellen. Und jetzt ist eben genau der Aspekt, den ich dir heute 'n bisschen näher bringen möchte und wo ich dir auch vor allem 'n bisschen aus meiner eigenen Geschichte und meiner graden aktuellen Situation erz-erzählen möchte, weil ich grade 'ne ganz, ganz wichtige Lektion in Sachen Lebendigkeit und wie wir für sie sorgen und einstehen können, lerne. Ganz, ganz wichtige Lektion vom Leben sozusagen bekomme und möchte sie mit dir teilen Und ich hab ja schon im Intro so ein bisschen erzählt, dass es im Endeffekt darum geht, mal zu schauen, wo stehen wir ihr dann im Weg und nicht nur, wo können wir sozusagen einfach aufs Gaspedal drücken, uns mehr erlauben, mehr ausdrücken, mehr unsere Wahrheit sprechen und, und, und, ne. So diese, diese Dinge, die wir einfach machen können, um es zu erleichtern. Aber Lebendigkeit in meinem, meinem Leben hat grade ganz viel damit zu tun, zu schauen, wie gut bin ich eigentlich darin zu receiven und to surrender, also zu erhalten und mich hinzugeben. Und das bedeutet in dem Falle insbesondere für mich als einen Menschen, die gelernt hat, voranzugehen, zu leiten, zu führen, Verantwortung zu übernehmen. Na also, die Dinge, die für mich einfach extrem leicht sind und mir auch oft sehr Spaß machen. Also, ne, Dinge zu planen, zu managen, zu übernehmen, ähm, Sachen umzusetzen, das ist sehr ich. Und gleichzeitig haben wir da halt immer auch noch die andere Seite und die, wenn wir so 'n bisschen über Shadow Work sprechen, also Schattenarbeit, ähm, wenn du nur einen Modus hast, den du verlässlich ansteuern kannst, also wenn dieser Modus nur ist, ich kann immer in die Führung gehen, ich kann Verantwortung übernehmen, ich kann, ähm, Dinge initiieren und so weiter, aber so dieses auf der anderen Seite, dieses Annehmende, Folgende, sich Aufmachende, Unterstützung Annehmende. Wenn das nicht so verfügbar ist wie dieser andere treibende Faktor, dann sind wir limitiert und dann sind wir wieder in puncto Aliveness, Lebendigkeit limitiert. Also lass mich dich mal ein bisschen, bisschen genauer mitnehmen. Vor einigen Monaten ist in meiner engsten Familie ein wirklich tragischer Unfall passiert und der hat mich zum einen an etwas erinnert, eben einfach durch auch dieses Ganze so nah daran beteiligt zu sein. Nämlich zum einen, unser Leben ist fucking endlich und es kann so schnell vorbei sein, d-, wie wir uns das einfach gar nicht vorstellen. Also wenn ich immer an mein Leben denke, denke ich immer so bis, wie alt ich auch immer werden werde, ja. Aber in dem Moment einfach konfrontiert zu sein mit: Fuck, es kann auch einfach sein, dass ich gar nicht so alt werde oder dass die Menschen um mich herum gar nicht so lange mich begleiten werden, wie ich eigentlich gedacht habe. Und in dem Moment einfach noch mal so 'nen Reset zu bekommen und zu sagen: "So scheiße, Moment, halt. Was genau möchte ich eigentlich hier für mein Leben, wenn ich davon ausgehe, dass ich hier nicht einfach ewig viel Zeit habe, sondern dass im Prinzip jeder Tag wertvoll ist und ich einfach auf das Leben von diesem Menschen schaue, der zwar jetzt weiterhin in meinem Leben ist, aber sehr-- sein Leben sich ganz anders entwickelt, als er das wahrscheinlich sich-- für sich gewünscht hat", hmm zeigt mir halt wieder: Schaffe ich mir in jedem Moment ein Leben, das lebenswert ist und wo ich auch in Momenten, wo ich vielleicht sehr zurückgeworfen bin, trotzdem weiß, ich will dahin zurück, ich will mein Leben wieder so weit wie möglich in Eigenständigkeit leben können. Und ich einfach sehe, was es für einen Unterschied macht, ob wir jetzt ein Leben haben, was uns richtig begehrenswert erscheint und wo wir natürlich dann auch den Wunsch haben, da so nah wie möglich schnell wieder ranzukommen, oder ob wir so sagen: "Oh, mein Leben war irgendwie vorher schon nicht so dolle und ich hab schon vorher irgendwie nicht so richtig, ähm, mein Leben geliebt oder war nicht so in mein Leben verliebt." Ja. Und mit diesem, mit diesem Gedanken zum einen habe ich mich sehr noch mal mit meiner Lebendigkeit verbunden gefühlt, weil ich gedacht hab: So, ja, it's, it's not a fucking negotiable. Also es ist nicht so was wie: Ja, ist ganz nett, ist so 'ne süße Luxussache, die man sich mal gönnen kann, mal zu gucken, ob das Leben sich lebendig anfühlt. So nein, das ist the fucking present, das dir gegeben wurde. Dein Leben, deine Lebendigkeit. Und die ist nicht ein kleines Süßes. Och ja, kann man haben, kann man aber auch nicht haben. Ist ja nicht so wichtig, sondern doch it's, it's the one thing, nach dem wir streben sollten in meinem Le-- in meiner Welt zumindest. Und was ich aber jetzt eben durch diese Phase erleben durfte und auch musste, sind wir mal ganz ehrlich, ist, dass meine emotionale und energetische Kapazität so extrem beansprucht wurde und weiterhin wird, dass ich so wie ich's bisher in meinem Leben gemacht habe, nicht weitermachen kann. Also ich kann nicht in derselben Intensität, in derselben, hm, ich schaff das alleine oder ich mach das schon-Mentalität weiterleben kann, weil einfach zusätzliche Dinge in mein Leben gekommen sind, die jetzt für, für die ich Verantwortung trage beziehungsweise die mich auch in irgendeiner Form kapazitär in Anspruch nehmen, dass ich halt merke, wo Wo darf ich eben genau diese andere Seite, von der ich gerade gesprochen hab, dieses Receiving, Surrendering, ähm, wo darf ich das mehr einladen und wo darf ich vor allem die Dinge umlernen, die ich so lange gelernt habe, wie ich am besten durchs Leben komme? Und da mag ich einfach dich so'n bisschen mit reinnehmen, weil im Grunde, wenn wir auf unsere Lebendigkeit schauen und immer wieder aufwachen und uns nicht lebendig fühlen und uns nicht erfüllt fühlen und uns nicht so fühlen, als würde Freude und, und Spiel und sozusagen das Flirt mit, der Flirt mit dem Leben unser normal sein, dann dürfen wir eben auch mal gucken, was haben wir uns für Umstände in unserem Leben geschaffen, die einfach diese Flamme der Lebendigkeit ersticken. Und wenn ich zum Beispiel, ich weiß nicht, ein, zwei Jahre zurückgucke, wahrscheinlich eher so zwei Jahre, da hatte ich 'ne Phase, da war das für mich so, dass ich morgens aufgewacht bin und dachte so: „Ey, so, das kann's doch nicht sein. So möchte ich mich nicht fühlen. Das ist nicht wie, wie ich mein Leben, äh, spüren und, und leben möchte." Und war so richtig auf der Suche und hab mich ganz viel belesen zu Joy und, ne, so was sind die Experimente, die ich machen kann und wo kann ich mir mehr die kleinen Dinge einladen? Also wo kann ich sozusagen das Öl ins Feuer gießen? Und hab aber dabei übersehen für 'ne Zeit, dass ich einfach Lebensumstände mir geschaffen hatte, die nicht mir entsprochen haben. Also wo es einfach darum ging, auch ganz ehrlich zu sein, zum Beispiel mit der Beziehung, die ich damals gefühlt hab, geführt habe, und zu sehen: Nee, genau das hält mich grade klein und mein Licht gedimmt und meine Freude gedimmt und so am, am Settling for the bare minimum. Und auch diese Ehrlichkeit mit sich zu haben, zu sagen: „So, okay, scheiße." Manchmal ist, wenn ich mehr Lebendigkeit haben möchte, auch wirklich verdammt ehrlich zu sein mit sich und mit dem eigenen Leben und mal wie so'n Live Audit zu machen. Also mal auf die ganzen Lebensbereiche zu gucken und zu schauen, so: Was davon ist wirklich so, wie ich sagen würde: Ja, das ist gut so, das darf so bleiben. Das kann auch gerne noch besser werden, aber ich bin zufrieden. Und wo würde ich sagen: Scheiße, nee, das ist es nicht. Das ist nicht, wie ich's mir vorstelle. Das ist nicht, wie es sich für mich gut anfühlt. Ähm, da lebe ich nicht meine Wahrheit. Also so'n Live Audit zu machen, also 'n Lebens-- äh, wie sagt man denn dazu eigentlich, ähm, auf Deutsch? Ein Audit. Im Prinzip so 'ne Analyse deines Lebens, ohne dass das jetzt wahnsinnig analytisch sein muss. Aber einfach zu sagen, ich nehme mir bestimmte Bereiche- Und gucke auf einer Skala von eins bis zehn, wie erfüllt, wie, äh, joyful, wie fuck yes fühlt sich das an? Und da können wir relativ schnell sehen. Ich liebe diese Übung. Ich hab die schon sehr oft gemacht und immer wieder, wenn wir sie machen mit Klient:innen, dann ist die Antwort relativ schnell klar, welcher Lebensbereich sich mal angeguckt werden darf und Veränderungen braucht. Für mich war das im Endeffekt, wenn ich mir diese Aspekte jetzt für aktuell angucke, hab ich gesehen, okay, ich fühl mich einfach nicht, hmm, also ich fühl, als würde meine Energie nicht ausreichen für das, was ich alles machen möchte und ich fühl mich ausgelaugt. Und Es gibt so 'ne ganz kluge, so'n ganz klugen Satz: Energie kann nicht kreiert werden, kann aber auch nicht zerstört werden. Das heißt, wenn wir uns erzählen, ich hab keine Energie, dann heißt das nur: Okay, wo lässt du sie denn? Weil wir können sie nicht neu kreieren, wir können sie auch nicht zerstören. Also sie ist nicht weg, sondern die ist einfach nur irgendwo investiert. Und die Frage ist: Wo? Und für mich war das einfach extrem spannend zu sehen. Hm, und wenn wir erst mal so was aufmachen, also wenn wir diese Frage aufmachen – zumindest für mich ist das wahr – wenn ich die Frage aufmache: Wo in meinem Leben investiere ich Energie, die ich nicht investieren möchte? Wo hab ich Mechanismen gelernt, Strategien gelernt, die mir gerade nicht mehr dienen? Dann fällt's dir plötzlich überall auf. Ja. Und für mich war es eben genau dieses Thema von: Ich bin 'n Mensch, wir haben, glaube ich, ich hab, glaube ich, mal eine Folge dazu gemacht. Ich, ich hab 'ne Grundtendenz, sehr gerne zu geben, so wie viele Menschen, weil es sich viel leichter anfühlt, viel weniger verletzlich und ich einfach das auch sehr genieße, ähm, sozusagen diese indirect route of pleasure. Also m-- die Freude anderer macht mir Freude. Jetzt ist es aber so, wenn deine, wenn du immer am Austeilen bist, kann es halt sein, dass auf der anderen Seite nicht gleich viel zurückkommt. Und wenn das dauerhaft der Fall ist, dann dürfen wir uns mal fragen: Warum ist das so? Wo haben wir den anderen beigebracht, dass sie sehr gerne empfangen dürfen, aber dass wir nichts brauchen? Und ich erinnere mich an eine sehr, sehr gute Freundin von mir, die vor einigen Jahren mal einen Post gemacht hat und sie heißt interessanterweise auch Sarah. Und sie hat gesagt, der Post hieß so was wie: „Ja, Sarah schafft das schon." Und hat ganz viel eben geschrieben, dass die Menschen in ihr wahrnehmen, dass sie so stark ist und dass sie das alles schafft und dass sie das alles umgesetzt bekommt. Und sie meinte so: „Ja, und vielleicht sieht das von außen so aus, als würde das für mich extrem leicht sein. Aber let me tell you, it's a lot of work for me too." Und sie meinte so: „Das kommt mir nicht einfach so in den Schoß geflogen, sondern ich muss dafür auch was tun. Das kostet mich auch Energie, es kostet mich auch Mut, es kostet mich auch Überwindung. Hm, und nur weil ich das gut hinkriege, heißt es noch lange nicht, dass ich nicht auch gerne Unterstützung hätte oder Celebration oder was auch immer. Oder dass ich nicht auch Momente habe, wo ich struggle und unsicher bin." Und für mich ist dieser Moment jetzt gerade 'ne extreme Einladung, mich noch mehr zu zeigen, mich noch mehr verletzlich zu zeigen. Und das ist an sich nicht was, was mir schwerfällt. Ich liebe das. Es ist für mich meine We-- meine, meine Art, mich mit meinen Menschen zu verbinden. Aber es ist hier halt noch mal eine ganz andere Ebene und ich bin mal gespannt, wie das bei dir ver-- ähm, landet. Weil jetzt kommt's nämlich zum, wieder zum Thema Desires, Wünsche und Bedürfnisse. Bedürfnisse sind für mich eher so die Dinge, die wir jetzt eben gerade brauchen versus wünschen. Also was ist so wirklich das, ähm, wo dein Körper oder dein, dein Wesen gerade sagen so: "Das, das brauch ich grade. Something is missing" versus "Das hätt ich gerne". Das, das ist so der, der, das Greifen nach, nach mehr. Und ich hab für mich zum Beispiel festgestellt, dass es für mich an sich nicht so wahnsinnig schwer ist, nach den Dingen zu fragen, die ich brauche, wenn es etwas ist, was ich selber machen kann. Also so nach dem Motto: Ich brauch grad Zeit für mich. Oder ich brauch, wenn ich 'ne Grenze setzen muss, wenn ich sagen muss so: "Hey, ähm, ich kann grade nicht in der Form so im Austausch sein, wie ich das bisher war." Also ich hatte zum Beispiel 'ne Phase innerhalb der letzten Monate, wo ich gemerkt hab so: Oh, ich kann grad nicht, ähm, lange Sprachnachrichten abhören. Ich kann grad nicht so emotional verfügbar sein für, ähm, Support von anderen wie normal und hab gesagt so: "Das ist jetzt hier grade meine, meine Kapazitätsgrenze", und hab die kommuniziert. Das ist für mich okay. Es ist auch für mich okay zu sagen, wir machen hier wie so 'n bisschen das, äh, Wheel of Consent. So, ähm, wir vereinbaren, dass das jetzt hier so 'n Giving-and-Taking-Space ist und, ähm, oder Giving-and-Receiving-Space und wir uns sozusagen gegenseitig abwechseln. Also einmal darf ich mir was wünschen und erhalte was und dann darf sich die andere Person was wünschen und, und, äh, ich gebe das. Auch das fühlt sich für mich okay an, kann ich gut machen, aber da, wo's richtig unbequem für mich wird, ist, wenn ich was brauche und es nicht zurückgeben kann und es was ist, was die andere Person für mich in Anführungsstrichen tun muss. Und da sehen wir schon ein bisschen an der Formulierung, was mein Inneres da so draus macht, ja. Und es ist so spannend für mich. Ich weiß nicht, ob das dich auch so fasziniert wie mich, aber ich, ich find es einfach extrem faszinierend zu sehen, wenn wir unserer eigenen inneren Judgments, unserer eigenen Verurteilungen sozusagen so auf die Schliche kommen. Und ich hab halt innerhalb dessen so erkennen dürfen, als ich sehr jung war, hat, haben meine Eltern immer zu mir gesagt: "Sarah, du bist hier nicht die Prinzessin. Wir sind hier nicht die Lakaien." Ähm, so nach dem Motto für jede, für jede Sache, die ich einfach nur für mich machen wollte oder wo ich einfach nicht irgendwo mitgehen wollte zu meinen Großeltern oder sonst irgendwas, wurde das immer wieder mit diesem Satz quittiert. Und was das macht, ist, dass mir beigebracht wird, auf meine eigenen Bedürfnisse zu achten, mich sozusagen egoistisch zu verhalten. Ist ja auch schon wieder 'ne, 'ne Wertung, die wir haben, ist nicht okay. Und vor allem ist es nicht okay, wenn andere was für mich machen. Also wenn sozusagen dieses-- weil dieses Bild von Prinzessin und Lakaien ist ja so dieses Bild von so: Du lässt dir hier, lässt dir hier alles geben und alle müssen für dich arbeiten. Und das hat für mich ganz schnell so'n Charakter bekommen von, das ist nicht in Ordnung. Das, das dürfen wir sowieso nicht machen. Das heißt Wenn wir also einen, grade so wenn wir über Schattenarbeit sprechen, ne, so dieses, wenn wir irgendwo in unserer Kindheit erlebt haben oder vermittelt bekommen haben, so darfst du nicht sein, dann wird dieser Anteil weggedrückt. Also meine innere Prinzessin ist weggedrückt. Und trotzdem haben wir aber bestimmte Needs und Bedürfnisse und Wünsche und die gehen halt nicht weg, nur weil wir hier unseren Anteil in den Schatten drücken. Und dann müssen die sich halt andere Wege suchen, um trotzdem erfüllt zu werden, weil das dürfen wir uns halt schon mal hier richtig fett und dahinter die Ohren schreiben: Bedürfnisse und Wünsche gehen nicht weg. Bedürfnisse sind dafür da, erfüllt zu werden, grade so unsere Grundbedürfnisse, Kernbedürfnisse, ne, nach Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Berührung und so weiter. Das heißt, egal wie doll wir versuchen, das nicht zu brauchen, wir brauchen's trotzdem und wenn wir das uns nicht offen eingestehen, dann kommen die immer so reingesneakt über Wege, die wir manchmal gar nicht so richtig sehen. Und wenn ich halt dann hinschaue und gucke so: Okay, wie suchen sich denn diese Bedürfnisse nach? Ich hätte, ich würde gerne verwöhnt werden, ich möchte gerne, dass ich umsorgt werde, ich möcht mich gern anlehnen. Also diese Bedürfnisse leben ja trotzdem in mir und die leben insbesondere in solchen Zeiten in mir, wo ich merke, ich kann mich nicht alleine, also ausschließlich sozusagen alleine durch diese Phase tragen. Das wird einfach extrem anstrengend für mich. Und wenn ich dann dieses Gefühl hab so: Oh, ich möcht mich so gerne anlehnen, ich möchte so gerne zum Beispiel, dass jemand mir Essen macht oder dass jemand, ähm, Entscheidungen für mich trifft. Oder mich einfach in den Arm nimmt und mir den Kopf krault und ich möchte nichts zurückgeben müssen. Ich kann nichts zurückgeben grade. Wenn ich also gucke, dass diese Bedürfnisse an sich da sind und dann schaue, wie finden die ihren Weg jetzt, wenn die Prinzessin sie nicht nennen darf, weil sie beschämt worden ist von klein auf, dann sehe ich halt: Ja, ich, ich wünsche mir und hoffe sozusagen und kann, kann nur annehmen, wenn das freiwillig gegeben wird. Also so nach dem Motto: Ich, ich bin offen darüber zu teilen, wie's mir geht und hoffe dann, dass Menschen erkennen, dass es schön wäre, wenn jetzt zum Beispiel das, das und das für mich gemacht würde. Aber ich kann nicht aktiv danach fragen. Ich kann nicht sagen: „Würdest du für mich?" Sondern im Endeffekt hoffe ich, dass sie, dass sie die Mindreader sind und die Situation genau ei-einschätzen und dann die Dinge für mich tun. Und ich sehe auch, dass dann im Englischen – ich mag dieses Wort im Englischen so viel mehr: Resentment. Im Deutschen ist es übersetzt mit Groll – ähm, dass wir so 'n bisschen Groll hegen, wenn dann diese, ähm, sozusagen dieses Füttern von Informationen nicht zum gewünschten Erfolg führt. Ja, dass man merkt so: Oh Mann, jetzt musste ich schon wieder. Warum musste ich denn jetzt schon wieder hier die ganze Verantwortung übernehmen? Warum hat denn hier nicht einmal so, ne, warum hat nicht einmal jemand hier für mich die Verantwortung übernommen? Und merke dann halt, dass ich zum Beispiel in Momenten, wo jemand anderes auch, ne, sensibel ist oder, oder ausgelaugt ist oder so, dass ich das viel, hm, weniger gut tolerieren kann, weil ich dann das Gefühl habe und da kommt halt wieder dieser alte Anteil hoch, ne. Von wegen: Jetzt muss ich die Verantwortung übernehmen. Es können ja nicht zwei Leute hier, äh, keine Energie haben und keine Entscheidungen treffen. Dann muss ich das jetzt wohl machen. Und dann kommt halt wieder dieses ganze Thema von so: Wie viel von dem, was wir hier tun, ist wirklich das, was wir wollen? Und wie viel von dem, was wir hier tun, ist das, was wir uns erzählen, tun zu müssen, weil's ja sonst niemand anderes macht. So, um jetzt wieder so 'n kleines bisschen rauszuzoomen aus dem, was ich gerade erzählt habe und wieder diesen Blick auf Aliveness zu bekommen: Was kannst du dir vorstellen, wenn das in deinem Leben oder jetzt in meinem Fall eben in meinem Leben so dieses Thema ist, dass eigentlich Bedürfnisse da sind, sehr sensible, sehr verletzliche Bedürfnisse, die aber nicht ausgesprochen werden, ich dafür über meine Grenzen ener-energetischer, kapazitärer Art gehe, um noch irgendwas hier zu managen oder was auch immer. Wo soll da die Lebendigkeit herkommen? Die sagt sich so: „Ja, Sarah, what the fuck?" So. Du, du n-nimmst hier deine Energie, die e-- grade extrem wertvoll geworden ist, weil sie eben in vielen Richtungen gebraucht wird, die du dir nicht aussuchen kannst. Und du verschwendest sie hier gerade auf solche Dinge und du lässt dich gerade nicht unterstützen und du kriegst grad nicht den Rückhalt, den du eigentlich brauchst, weil du nicht danach fragst. Und da kommt halt eben genau das rein, wo's dann die andere Seite braucht, von der ich vorhin gesprochen habe. Also jetzt ist es eben-- Jetzt darf ich meinen, ähm, aktiven und, und umsetzenden und dominanten Teil nehmen und sagen: „So, jetzt, äh, sorgen wir mal dafür, dass du den Leuten sagst, was du brauchst. Dass du sagst, dass das dir zum Beispiel schwerfällt." Also das, was ich dann im Endeffekt aus dieser ganzen Erkenntnis gemacht habe, war zu sagen: „Hey, friends, so sieht's gerade in mir tatsächlich aus." Ich hab grade totale Schwierigkeiten, diesen Muskel zu trainieren, nach etwas zu fragen. Das fällt mir noch schwer. I'm, I'm working on it. Mm, und hab zum einen damit meine Freund:innen sensibilisiert zu wissen, so: „Ah, okay, Sarah ist eigentlich grade in need, ähm, und tut sich aber noch schwer damit, Sachen auszusprechen." Und hab sehr viel, sehr viel Sympathie bekommen dafür. Also sehr viele in meinem Freund:innenkreis waren so: „Oh mein Gott, ja, I can feel that." Das ist wirklich, äh, nicht einfach, nach solchen Sachen zu fragen. Also die innere Prinzessin ist scheinbar auch in anderen Menschen, äh, sehr, sehr, äh, zurückgedrängt, sagen wir's mal so. Und mir aber eben auch zu erlauben, diese Dinge auszusprechen, ähm, ganz konkret. Also zu sagen: „Ich würde mir jetzt grade total wünschen…" Zum Beispiel, ich war vor ein paar Wochen krank und dann hat meine Partnerin gesagt: „So, kannst du mir einfach sagen. So ich würde, dass du, würde mir wünschen, dass du dich heute einfach mich kümmerst und meine, meine Krankenschwester bist." Und ich war so: „Oh mein Gott, das ist so schwer." Ähm, ja, guter, guter Hinweis. Oder, ähm, ich hatte letztes Wochenende einen, ähm, einen Tag mir auf eine bestimmte Art und Weise vorgestellt und dann kam aber so Aspekte sozusagen in diesen Tag, würde ich jetzt einfach mal so sagen, wo ich das Gefühl hab, okay, ich muss jetzt hier unterstützen. Ich muss jetzt hier rein, ähm, weil ich möchte, ich möchte das, was ich erhalte, möchte ja auch geben. Ich möchte gerne eine Person sein, die, auf die du dich verlassen kannst, die dich unterstützt in den Momenten, wo du's brauchst. Aber bin halt in dem Moment total über die Wünsche meiner kleinen inneren Prinzessin gegangen, die gesagt hat: "Nee, ich wollte heute eigentlich einen schönen Tag haben, wo's darum geht irgendwie-- Ich hatte eine Sache, die ich unbedingt, ähm, mir besorgen wollte, weil ich schon seit Wochen davon träume, mir so einen kleinen Ritual Space zu bauen und brauchte dafür ein Stück Holz aus dem Baumarkt." Und es konnte halt einfach nicht alles stattfinden und hab dann am Ende des Tages gemerkt: Ja, this is also how you kill your aliveness. Indem du die Dinge, die du vermeintlich glaubst, dass die jetzt sozusagen Pflicht sind oder kann man nicht verschieben. So, let's be honest, hätten wir alles verschieben können. Und dafür müssen wir uns aber selber eben wert genug sein zu sagen: Meine Lebendigkeit, meine Freude sind wichtig. Und ich möchte die auch nicht permanent, aber ausgeglichen priorisieren und sagen: Ja, es gibt auch mal Tage, wo ich sagen kann, heute geht's mal um mich. Heute ist mein innerer Prinzessinnen-Tag und nicht erst mal der, es müssen erst mal alle Duties alle, äh, erfüllt werden, bevor ich dann mich um die Dinge kümmern darf, auf die ich Lust habe, weil das manchmal eben dazu führt, dass wir keine Energie mehr dafür haben, äh, oder einfach es schon zu spät ist am Tag. Ja? Und auch das ist im Prinzip so ein schöner Aspekt, auf den wir gucken dürfen. So: Wo stellen wir alle Sachen ver, als vermeintlich wichtiger voran und dann kommt unsere Lebendigkeit irgendwo hinten, hinten als Schlusslicht. Ja, natürlich kann sich dann unser Leben nicht leicht und lebendig und freudig und erfüllend anfühlen, wenn wir auf diese Art und Weise durchs Leben gehen und unsere Prioritäten setzen. Und ich bin an der Stelle total gespannt, weil grade das Thema Receiving für die Menschen, die es eher gewohnt sind zu geben, die eher gewöhnt sind Voran zu gehen, selbstständig, unabhängig zu sein. Mich würde sehr interessieren, ob das was ist, was ihr gerne noch ein bisschen näher beleuchtet haben wollt, weil ich hab darüber über die letzten Jahre so viel gelernt, weil ich weiß noch vor, ich weiß nicht, drei, vier Jahren oder so, weiß ich noch, dass ich damals so 'ne Frage in meinem Kopf hatte und so Menschen in meinem Leben beobachtet hab und gefragt, mich so gefragt hab: Wie zur Hölle ist es möglich, dass diese Person in so vielen Menschen auslöst, dass sie sie unterstützen wollen und ihr was Gutes tun wollen? Und, und, und sozusagen war dann in mir so die Frage: Wie, wie krieg ich das denn hin? So, warum bin ich die Person, die eher sich in diesem Moment von dieser Person angezogen fühlt und ihr was geben möchte, als dass das in meinem Leben schon eingeladen ist, dass ich das Gefühl habe, ich werd sehr viel verwöhnt. Und kann, wie gesagt, dazu super gerne noch mehr erzählen. Schreibt mir dazu einfach sehr, sehr gerne in die Kommentare. Tell me more about this. Oder schreibt mir 'ne Nachricht auf Instagram oder 'ne E-Mail. Findet ihr alles als Kontaktmöglichkeiten in den Show Notes. Aber das fand ich auf jeden Fall extrem spannend und kann dir sehr viel dafür, äh, schon mitgeben und merke vor allem mittlerweile einen ganz, ganz großen Shift in mir und sehe, wie viel leichter Dinge jetzt zu mir fließen und ich mich, ähm, ja, da reinentspannen darf, zu empfangen und das zu genießen und mir das zu erlauben und meiner inneren kleinen Prinzessin wieder Raum zu geben, verwöhnt zu werden und das eben nicht mehr im Schatten zu haben und damit eben auch den Hahn zugedreht zu haben, zu verwöhnt zu werden, das Leben zu mir fließen zu lassen, anstatt alles extrem hart mir erha-erarbeiten zu müssen. Und damit mache ich so ein bisschen das Schleifchen an die heutige Folge und hoffe, dass du dir so ein bisschen mitnehmen kannst, dass es manchmal eben nicht einfach nur die Aufgabe ist, zu gucken: Ah, worauf habe ich denn Lust? Was würde mir denn Freude machen? Was, ähm, was kann ich sozusagen mehr in mein Leben einladen? Sondern dass es eben manchmal auch genau diese Shadow Work und verletzliche Arbeit braucht, genau die Dinge mal anzugucken, die uns gerade noch extrem davon abhalten, uns lebendig und juicy zu fühlen. Also wo mal zu gucken, eben genau dieses Live Audit zu machen. Wo lässt du gerade deine Energie und lässt sie nicht in dein Leben fließen? Wo hältst du dich noch zurück? Wo gibst du mehr, als dass du zurückerhältst? Wo ist es für dich schwer sogar zu erhalten oder überhaupt danach zu fragen nach den Dingen, die du gerne hättest? Und all das, sozusagen dieses Zurückhalten von unseren Bedürfnissen und Wünschen und so, das wäre so richtig toll in meinem Leben, so das I want, I would love to have this. Wenn wir alldem einfach keinen Raum geben, weil wir uns etliche Geschichten erzählen. Heute hast du ja nur eine Variante gehört, von welche Geschichten wir uns erzählen können. Aber ich hab so viele in meinen Klient:innen und Freund:innen schon gehört, was wir uns da erzählen, warum das alles nicht möglich ist und warum ich das nicht haben darf und warum das nicht erlaubt ist und warum das so schwer ist für genau dich. Äh, genau die Sachen dürfen wir uns eigentlich manchmal angucken und dafür wird es bald wieder Räume geben, in denen wir das gemeinsam tun können, in dem wir gemeinsam auf diese Juicy-Reise gehen, A: die kleinen und großen Steine aus dem Weg zu räumen, aber eben auch uns die Sachen einzuladen, die es leichter machen und die es mehr, ähm, spaßig machen. Dafür wird es wieder Räume geben. Ansonsten kannst du immer auch eins zu eins mit mir arbeiten und wir sozusagen, äh, car, we carve out the desires and, and needs that you have. Und ja, die, die Geschichten, die du dir erzählst, warum du das nicht haben kannst und machen Stück für Stück Platz für mehr Lebendigkeit. Weil von da aus lässt sich so viel kreieren, lässt sich so viel schöner, leichter leben. Unsere Beziehungen werden so viel, ach, angenehmer, leichter, erfüllender, freudiger. Wir haben mehr das Gefühl, gemeinsam irgendwie durchs Leben zu, zu gleiten, als irgendwie uns durchs Leben zu kämpfen. Also wir haben sehr, sehr viele Vorteile davon, wenn wir dieses, dieses Thema für uns priorisieren. Also let's get turned on, on by our lives, würde ich mal sagen. Schreib mir so gerne in die Kommentare, was bei dir gelandet ist, was, äh, in dir sich bewegt. Mmm, bin immer offen für Fragen, für Impulse, für Feedback. Also schreibt mir unfassbar gerne und ich werd 'n kleinen Blogbeitrag machen mit einem Mini-Live-Audit-, äh, Entwurf für dich. Also wenn du mal ein bisschen hingucken willst, wo's grade hakt, dann let's, let's check it out. Also ansonsten bis zum nächsten Mal und ich freue mich, von dir zu hören, zu lesen. Bis ganz bald.