Zu vorsichtig oder nicht achtsam genug? Traust du deinem eigenen "Ja"?
05.06.2026 23 min
Zusammenfassung & Show Notes
Manche übergehen sich noch zu oft. Andere sind übervorsichtig & unsicher geworden. Eine sehr persönliche Geschichte über die feine Grenze zwischen gesundem Selbstschutz und der Art von Vorsicht, die uns von Lebendigkeit, Lust und echten Erfahrungen trennt.
Manche übergehen sich noch zu oft. Andere schützen sich noch zu sehr – obwohl eigentlich längst nichts mehr geschützt werden muss. Eine sehr persönliche Geschichte über die feine Grenze zwischen gesundem Selbstschutz und der Art von Vorsicht, die uns von Lebendigkeit, Lust und echten Erfahrungen trennt.
Eine Folge über sehr verletzliche Yoni-Gespräche und meeting the "Inner Perpetrator".
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit, Lust und Lebensfreude zu kommen.💕✨
Eine Folge über sehr verletzliche Yoni-Gespräche und meeting the "Inner Perpetrator".
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit, Lust und Lebensfreude zu kommen.💕✨
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
... du das "Ja" und "Nein" deines Körpers noch nicht klar hörst oder manchmal nicht sicher bist, ob du's korrekt spürst.
... du so beschäftigt damit bist, deine Grenzen zu spüren und zu schützen, dass du aufgehört hast, sie zu explorieren.
... du dich manchmal beim Sex noch übergehst - dein "Nein" oder "noch nicht" nicht klar spürst oder vertrittst.
Darum geht's in der Folge - eine sehr persönliche Erfahrung aus meiner Self-Pleasure-Journey:
✨Explorieren eines Gefühls von Disconnection mit meiner Yoni "Warum fühlt sich Verbindung so schwer an?"
✨Von "Disconnection pathologisiert" zu "loslassen statt erzwingen" zu "Der Morgen, an dem plötzlich alles anders war & die überraschende Botschaft meiner Yoni"
✨eine tiefe Erkenntnis über Selbstschutz, mein Vertrauen in mich selbst und die Frage, wann Vorsicht angebracht ist – und wann sie uns davon abhält, Lust und Lebendigkeit zuzulassen
✨Die Angst vorm eigenen Inner Perpetrator - die Angst, dich nicht übergehen zu wollen, und wie du ihr begegnen kannst
✨Wie du das Vertrauen in dein Körper-"Ja" & "Nein stärken kannst - wie sich ein inneres "Ja" anfühlen kann
✨(Wieder) die Balance zwischen Sicherheit & Selbstschutz und Exploration & Lebendigkeit finden
Wichtigste Stichworte der Folge: Selbstvertrauen, Selbstschutz, Grenzen wahrnehmen, Self Pleasure, Übergriffigkeit, Inner Perpetrator, Shadow Work
Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
... du das "Ja" und "Nein" deines Körpers noch nicht klar hörst oder manchmal nicht sicher bist, ob du's korrekt spürst.
... du so beschäftigt damit bist, deine Grenzen zu spüren und zu schützen, dass du aufgehört hast, sie zu explorieren.
... du dich manchmal beim Sex noch übergehst - dein "Nein" oder "noch nicht" nicht klar spürst oder vertrittst.
Darum geht's in der Folge - eine sehr persönliche Erfahrung aus meiner Self-Pleasure-Journey:
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Wenn du Gedanken zur Folge, Themenwünsche oder Fragen hast, schreib mir so so gern!
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu
einer neuen Folge von Mach's mit.
Und heute würde ich sagen,
wieder eine der Kategorie von
sehr verletzlich und hoffentlich
gleichzeitig sehr hilfreich für dich.
Weil im Grunde geht's darum, um
diesen, um diesen Konflikt in uns
oder sagen wir mal, diese Balance
zu finden, die Mitte zu finden.
Und zwar zwischen auf der einen Seite,
manchmal tendieren wir dazu, uns selber
zu sehr zu übergehen, uns selber nicht zu
hören und dann Dinge passieren zu lassen,
die eigentlich nicht gut für uns sind, die
sich eigentlich nicht gut anfühlen, für
die wir vielleicht noch nicht ready waren.
Das ist so das eine Extrem und das
andere Extrem ist, viel zu vorsichtig
zu sein, Angst zu haben, sich zu
übergehen, sich selber nicht so wirklich
zu vertrauen beziehungsweise das Gefühl
zu haben, nicht so genau zu wissen,
wann es ein klares Ja ist und dann
dadurch viel zu vorsichtig zu sein.
Und ich mag dir gerne heute 'ne
kleine Geschichte erzählen, die
ich im Rahmen meiner Self Pleasure
Journey, die ich, äh, gemacht habe.
Im-- Also meine ein, meine aktuelle
Runde läuft ja gerade wieder, aber
ich hab ja immer mal wieder die
einundzwanzig Tage, auf die ich mich
committe und eine von denen war so, ich
glaube, Anfang des Jahres, Mit-Mitte
des Jahres, April, März, April.
So.
Also ich fang mal da an, noch mal ganz
kurz zu sagen: Self Pleasure Practice in
meinem Fall bedeutet, dem zu begegnen,
was in mir in dem Moment da ist.
Es ist ein Wunsch von mir, dass ich auch
mit meiner Yoni in Verbindung gehe, mit
einfach meinem ganzen Körper im Endeffekt.
Aber es ist nicht unbedingt Ziel, dass
ich am Ende irgendwie Orgasmus erlebe oder
mich selber im, in meiner Yoni berühre
oder so was, sondern im Grunde ist es,
ich verbringe schöne Zeit mit mir und
die sollte möglichst pleasurable sein.
Manchmal ist sie's aber nicht, weil dann
halt grad andere Sachen vorne stehen.
Nichtsdestotrotz hab ich innerhalb
meiner Journey festgestellt, dass ich,
ähm, also ich fang mal ganz vorne an.
Am ersten Tag, wo ich meine Journey
wieder aufgenommen habe, weil die
Letzte hatte ich im Dezember beendet.
Das heißt, da waren jetzt ein paar
Monate dazwischen gewesen, wo ich's
nicht sehr regelmäßig gemacht hatte und
hatte also wieder angefangen und hab
den ersten Tag schon so klar von meinem
Körper gespürt: "Ach, yes, you're back.
I missed you." Und es war für mich ein
ganz schönes Gefühl, mich, mich vermisst
zu haben und zu merken, ah, es ist
wirklich wichtig, dieses, diesen Kontakt
mit mir selber regelmäßig zu haben.
Mm. Und- Das Ziel von diesen 21 Tagen ist
immer, eine bestimmte Intention zu setzen.
Und meine Intention für diese 21 Tage
war: Ich mache das zu einer Zeit mit
mir, auf die ich mich freue und ich
nehme raus das Ziel, dass ich erregt sein
muss oder dass ich meine Yoni anfassen
muss, dass es nur dann sozusagen zählt.
Aber dass es passieren darf.
Aber es ist, es-- ganz explizit zu sagen:
"Let's take this off the table." Ähm, um
mal zu gucken, was dann für mich passiert.
Und ich hatte irgendwie das Gefühl,
dass es an einem Tag eben ganz klar
in mir so dieses Gefühl gab von
Trauer.
Von Trauer, dass da irgendein Anteil in
mir war in an einem so, so Mitte, in der
Mitte diese, dieser einundzwanzig Tage.
Obwohl fünfzehn Tage ist nicht ganz die
Mitte, ist schon relativ weit nach hinten
in, in Richtung einundzwanzig Tage.
Also Tag sechzehn oder so war das.
Hatt ich diesen Moment, wo ich meine
Yoni im Spiegel angeschaut hab während
meiner Practice und so diese Frage in
mir aufkam: Warum ist es so schwer für
uns, zu-- mich mit dir zu verbinden?
Oder warum ist es so schwer
für uns to feel connected?
So war die erste Frage.
Und dann war ich einfach damit 'n
bisschen, hab damit geatmet, hab
sie weiter angeschaut und sozusagen
meine Hand dort aufgelegt und
dann hat sich irgendwann die Frage
geändert in: Warum ist es so schwer
für mich, mich mit dir zu verbinden?
Mmm, oder mich mit dir
verbunden zu fühlen.
Und dann kam halt so 'n, wie so
'n Dialog zustande oder fast eher
so 'n bisschen Monolog, muss man
ehrlicherweise sagen, weil dieser
Anteil, der so viel Traurigkeit hatte,
hat dann gesagt so: "Warum mit andern
bist du so lebendig, wenn du sozusagen
mit, wenn ich mit anderen Menschen
in Verbindung gehe, äh, grade intimer
Art", dann meinte dieser Anteil so,
"dann, Yoni, bist du total lebendig und
verbunden und juicy und öffnest dich
mit so viel Freude und Leichtigkeit.
Aber mit mir alleine passiert das so
selten." Und dieser Anteil war so: "Und
ich hab das Gefühl, das ist meinetwegen.
Ich hab das Gefühl, dass du eigentlich
voll bereit wärst und willens
wärst, dich zu öffnen." Und so ist
dieses Gespräch sozusagen verhallte.
Ich wartete, spür ich irgend'ne
Antwort aus meinem Inneren?
Spür ich irgend'ne
Antwort aus meiner Joni?
Und es blieb einfach still.
Ich hab aber das Gefühl gehabt, meine
Joni sagt so: "Ich bin available."
Aber ich weiß, ich wusste in dem
Moment nicht, how to reach her,
so wie ich an sie herankomme.
Und so als-- ich hatte so dieses Bild
in mir, so als ob ich versuche, sie
anzurufen, aber nicht bemerke, dass
das Telefon gar nicht eingesteckt
war, noch aus den Zeiten, wo
wir noch Kabeltelefon hatten.
Und dann hab ich gemerkt, oh, jetzt
kommt dieser Gedanke in mir auf.
Ich sollte doch interessiert sein
daran, mit ihr in Verbindung zu sein.
Ich sollte doch fähig sein,
mit ihr Verbindung aufzunehmen.
Grade weil das auch immer zu der Zeit
ist, also wenn wir diese Practice
haben, dann findet das in 'ner,
in 'nem Online Group Space statt.
Also wir tauschen uns dazu aus.
Und dann lese ich natürlich von den
anderen Leuten, was die für tolle
Erfahrungen haben und ich bin nicht gefeit
davor, dann zu spüren, so: "Oh, warum ist
es denn bei denen so normal, dass sie so
ultra juicy Erfahrungen haben und bei mir
scheinbar nicht?" Äh, und eben auch daran
erinnert zu werden, dass das grundsätzlich
für mich auch mein Normal ist.
Ich kenne mich so.
Ich kenne mich als das ist leicht für
mich, das ist leicht zugänglich für mich.
So wenn ich mich auch vor allem an
meine Zeiten als Teenagerin erinnere, wo
ich erste Explorationen mit mir selber
gemacht hab, das war super easy und
leicht und Scham ist bei mir definitiv
nie ein Thema, auch jetzt nicht, äh, in
Bezug darauf, mich selber zu berühren.
Und in dem Moment, an diesem
Tag hab ich einfach gemerkt
so: Ach, ich pathologisiere
irgendwie diese Disconnection.
Also ich mach daraus 'n Problem.
Das ist 'n Problem, das muss
man irgendwie, ähm, das, das
hat doch irgend'nen Grund.
Und dann hab ich gemerkt, okay-
Jetzt ist hier ein Entscheidungspunkt:
Soll ich weiter versuchen, mich
mit ihr zu verbinden, jetzt
gerade sozusagen nicht aufzugeben?
Oder soll ich aufhören, das zu versuchen,
jetzt hier gerade zu erzwingen?
Weil eigentlich ist das doch genau die
Intention, die ich mir gesetzt habe,
dass ich gesagt hab, es ist nicht Teil
dieser Journey, dass ich mich mit meiner
Yoni verbinden muss, sondern dass das von
sich aus entstehen darf, aber nicht muss
Und entsprechend habe ich mich für den
Moment entschieden: Okay, I let go of it.
Für to-- für heute lass ich's,
äh, lass ich's bleiben und hab
mir nur die Frage aufgeschrieben.
Ich möchte gerne diese Frage auf
verkörperter Art und Weise noch mal in
mir bewegen, das nächste Mal, wenn ich
'ne Practice mache: Warum ist es so
hart für mich, mich mit ihr zu verbinden
und was ist das, was ich befürchte?
Weil das ist meine Grundannahme
in dem Moment gewesen.
So, wenn das an sich leicht geht,
muss ja irgendwas da der Grund sein,
warum das plötzlich nicht so ist.
Was ist das, was ich befürchte?
Und für mich war das total spannend, dass
ich dann erst mal halt mit in diesem, in
meinem eigenen Saft sozusagen schmoren
musste, zu sagen so: „Ach, ich konnte das
jetzt nicht hier einfach sofort lösen",
weil ich mir mal 'n Moment genommen habe,
äh, um reinzuspüren und reinzuhören.
Aber ich fand's auch
richtig, richtig spannend.
Manche von euch wissen das schon, wer
regelmäßig Podcast von mir hört, dass
ich grade 'ne Partnerperson habe, wo wir
uns auf ganz andere Art und Weise in,
in Intimität begegnen und ich einfach
gemerkt hab so: Ah, okay, es fühlt sich
grade so 'n bisschen an, als würd ich
so zurück in die Grundschule gehen.
So eigentlich hab ich sozusagen mein
sexuelles Repertoire ist sehr, sehr
groß und sehr weit und, äh, ich kann
schon ganz viel, so nach dem Motto:
Ja, also eigentlich bin ich ja schon,
äh, Universitätsabschluss, aber jetzt
dürfen wir noch mal ganz langsame
Schritte gehen und viel, viel sozusagen
gar nicht so die großen Schritte schon
tun, sondern eher mal gucken, wie
fühlt es sich denn an, wenn wir auf der
Ebene von zum Beispiel Primary School
Level, jetzt im Sinne von sexuellen
Skills und Intimitätsbegegnungen,
wenn wir da spielen und schauen, wie
viel können wir dann davon eigentlich
nehmen und explorieren, ohne dass
gleich alles mit dazugehören muss, was
normalerweise in meinem Repertoire ist.
Und ich war so: Ah, interessante,
interessanter Zufall doch irgendwie,
dass das jetzt grade in meinem Leben
ist und dieser Moment da ist von
gefühlter Disconnection mit meiner Joni.
Das heißt, für mich war einfach erst mal,
ich sah's dann für mich an diesem Tag
und auch dem nächsten Tag mit 'n bisschen
Frustration und so dieser Unklarheit, wie
ich jetzt genau da hingekommen bin und
was es jetzt eigentlich grade braucht.
Und dann gab es am Tag achtzehn,
also sozusagen zwei Tage nach diesem
Moment, bin ich morgens aufgewacht,
weil meine Juni mich geweckt hat.
Und die hat ganz klar gesagt so:
"Hey, wollte nur mal Bescheid sagen.
I'm here.
I'm ready.
I'm open.
So let's connect."
Und sie hat's mir im Prinzip ganz
leicht gemacht in dem Moment und
hat gesagt so, ähm: "Es ist safe.
Ich hab jetzt mal hier sozusagen das
Telefon wieder in die Steckdose gesteckt.
Ich bin da.
Let's connect." Und hab einfach 'n
richtig, richtig spannenden Moment gehabt,
wo ich ganz viel wie so'n, so 'ne Art
Download bekommen hab von was meine Joni
mir sagen wollte. Nämlich ich hab-- bin
sozusagen in die Berührung gegangen und
hab gesagt: "Ich, äh, ich, ich, ähm,
verspreche dir, ich folge keiner Agenda,
ich werde zuhören, ich werd langsam sein.
Äh, wenn es irgendwas gibt, was du mich
wissen lassen möchtest oder was ich
anerkennen soll, dann bitte teile das mit
mir." Und hab ganz, ganz vorsichtig mich
exploriert und hab, äh, viel geatmet,
viel reingespürt, war sehr, sehr präsent
Äh, und hatte dann so diesen Moment
von meinem Finger an meinem Eingang und
eben zu warten, so hab ich 'n, krieg
ich 'n Ja, darf ich, darf ich jetzt in
diesem Moment, ähm, eintreten sozusagen.
Und auch da in dem Moment der
ersten Zentimeter immer wieder zu
pausieren, zu atmen, zu halten, zu
wahrzunehmen, was spür ich grade und
eben zu hör-, zu horchen, gibt es
irgendwas, was sie mit mir teilen mag.
Und interessanterweise, mein System
hat erwartet, ich hab erwartet, dass
es Momente gibt von hier, äh, krasse
traumatische Erfahrungen, von an die ich,
von den ich nichts wusste, hier sind sie.
Oder dass irgend, irgendwelche
Erinnerungen auftauchen, die sie mit mir
teilen will, die dazu geführt haben, dass
es jetzt sozusagen grade ganz langsam und
vorsichtig sein muss oder irgendwelche
größeren Emotionen, die dann kommen.
Aber das Gegenteil war der Fall, sondern
sie hat mich im Endeffekt immer tiefer
eingeladen und hat's mir leicht gemacht.
Ähm, und hatte dann diesen spannenden
Moment, mm, als ich so gemerkt hab, okay,
jetzt ist langsam meine Kapazität, so
präsent zu sein, äh, langsam aufgebraucht
und ich ma, mag langsam meine Practice
beenden, hab ich gefragt: "Gibt es
irgendwas, was du mit mir teilen möchtest
an diesem Punkt?" Und ich mag dir gerne
mal vorlesen, was mein, mein Download war.
Ich übersetze es dir dann, aber,
äh, interessanterweise sind viele
meiner, meiner Sachen auf Englisch.
Aber erst mal hier.
Sie sagte zu mir: "Sarah, I'm an adult.
I can take good care of myself.
You don't need to worry and build so many
fences and rules around me to protect me.
Yes, I experienced moments where
penetration was too early or
something wasn't careful enough.
And thanks for looking at this with me,
but none of this has been traumatic.
I want you to be more
confident in touching me.
That you allow yourself to
touch me and explore me.
Not worrying every time you encounter a
painful spot you could have violated me.
Just be basic, careful,
present and breathe.
I'm actually fun loving
and easy to arouse.
Yeah, sometimes I'm not in the mood, but
more often you just don't trust yourself.
Just wake me up.
A little dance, oil, shower head
massage, breathing, you know how.
And I'm ready and open." Also auf gut
Deutsch gesagt, war 'ne ganz klare
Message, die ich bekommen habe. So:
„Hey, ich bin erwachsen und ich kann gut
auf mich aufpassen und du musst nicht
so viele Zäune und Regeln aufstellen."
Und da ist nichts, was groß
traumatisch in mir ist.
Und sie sagt so: „Ich bin, ich mag's
eigentlich, ich bin sehr pleasure loving
und, ähm, du darfst dir erlauben, mit
mir in Verbindung zu gehen und musst
dir einfach mehr vertrauen, dass du mit
der ba, mit den Basics von Präsenz und,
und Achtsamkeit alles richtig machst.
Und eben einfach nur nimm dir doch
einfach nur 'n bisschen Zeit, äh, um
mich aufzuwecken und dann hast du alle
Erlaubnis, mich zu explorieren." Und für
mich war das 'n ganz krasser Moment zu
erkennen- Wir haben manchmal Angst vor
unserem eigenen Inner Perpetrator, also
dem inneren, hm, Übergriffigen in uns.
Wir haben alle diesen Schattenanteil in
uns und wenn der nicht gut integriert ist,
dann wie immer mit Schattenanteilen, macht
er halt so seine Dinge im Hintergrund.
Und ich hatte ja eingangs in
dieser Folge erwähnt, dass wir
beide Varianten manchmal fahren.
Entweder gibt es Menschen, die eben
diesen Inner Perpetrator selber
laufen lassen und sich entsprechend
übergehen, Penetration zulassen,
wenn es eigentlich noch gar nicht
sich richtig anfühlt, zu Dingen nicht
Nein sagen oder Stopp sagen, obwohl's
nicht angenehm ist, vielleicht sogar
schmerzvoll ist, du einfach nur aushältst.
Allein das für sich genommen
ist problematisch und dürfen
wir hinschauen, weil das ist,
wie wir uns selber verletzen.
Und dieser Perpetrator kann aber auch
gleichzeitig in die andere Richtung
seinen Schatten, äh, werfen, nämlich wie
es bei mir war, dass weil ich so achtsam
bin mit den Spaces, in denen ich bin
und weil ich sehr bewusst mir darüber
bin, wie viel übergriffige Erfahrungen
weiblich sozialisierte Menschen in
ihrem Leben machen, regelmäßig, von
Cat Calling angefangen oder einfach
nur 'nem Blick, der sich anfühlt, als
würde man dich grade ausziehen, ohne
dass du dazu deinen Consent gegeben
hast und ohne dass das sich für dich in
deinem Körper gut anfühlt, bis halt zu
wirklicher sexueller Übergriffigkeit.
Dass da 'ne Angst in einem lebt, zumindest
in diesem Fall in mir, sie zu übergehen,
also meine Yoni zu übergehen, m-unachtsam
zu sein, Schmerz oder, oder Verletzung
sozusagen zu verursachen, der jetzt
nicht unbedingt nur physischer Art ist.
Und das hat mich extra vorsichtig werden
lassen und hat halt dazu geführt, dass ich
meine Self Pleasure Practice erst dafür
genutzt habe, mir sehr viel Liebe zu geben
und Care, Fürsorge, mir das Gefühl zu
geben, mich sicher zu fühlen und genährt.
Aber da sind wir halt genau in diese,
in dieser Falle in Anführungsstrichen.
Und es ist gleichzeitig eben auch genau
das, was ich, ähm, was ich euch da
draußen ja anbieten möchte und beibringen
möchte, nämlich dass wir einen Space
kreieren können in uns selber, aber
auch in, im Miteinander, wo beides
anwesend ist, wo das Explorieren, das
Spielvolle, das, ähm- Neugierige, das
Erotische, das Lebendige, das Aufregende
auf der einen Seite und sich sicher zu
fühlen, attüned zu sein, also aufmerksam
eingespielt zu sein, dass das eine nicht
ohne das andere existieren muss oder
dass, dass die womöglich konträr sind.
Aber wir müssen ein bisschen aufpassen,
dass wir nicht in eins von den
beiden Lagern zu sehr hineinfallen.
Also zu sehr nur: Ich will die Spannung
und die, das Explorieren und das
Erotische und übergehe damit aber
mein Gefühl von wie viel Sicherheit
ich brauche und wann ich, wann ich
das Gefühl habe, auf mich und meine
Grenzen weiterhin achten zu können.
Und dass ich auch aus meiner
Zeit, die ich, äh, auf dieser Erde
schon bin, definitiv auch weiß:
Oh, möchte ich jetzt was sagen?
Und damit so die Angst zu haben, to
kill the mood, die Stimmung zu killen.
Aber so, wenn wir so was nicht aussprechen
können, dann, äh, wie gesagt: We can't
have the, the high ecstasy moments,
wenn wir uns nicht safe genug fühlen
zu sagen, wenn wir was anders brauchen.
Weil der Körper, wenn wir unsere
Grenzen übergehen, macht sich
eng, macht sich angespannt.
Da kann nichts, kann kein Orgasmus
so genial sein, wie er sein könnte,
wenn wir entspannt und offen sind.
Und da können wir uns auch
nicht fallen lassen, im wahrsten
Sinne miteinander, wenn wir uns
eigentlich gleichzeitig anspannen.
So, das heißt, wir wollen weder auf
diese Seite des Spektrums zu sehr
ausrutschen, als, äh, auch nicht alles
so safe zu machen, dass man Angst hat,
sich in irgendeiner Form zu berühren
oder, ähm, ja irgendetwas zu tun, ohne
dass man vorher dreimal gefragt hat,
ob das jetzt gerade in Ordnung ist.
Und gerade bei Frauen habe ich das viel
gehört, auch in meiner Gruppe, in der
ich eben diese Self Pleasure Journey
auch mache, dass es ein Misstrauen
sich selbst gegenüber gibt, wenn
es dieses Verhalten sehr lange gab.
Also wenn man sehr lange sich selber
übergangen hat, dass man so ein
bisschen das Gefühl hat: Kann ich
mir eigentlich selber trauen und weiß
ich überhaupt, wie sich das anfühlt,
von meiner Yoni ein Ja zu haben?
Und das ist tatsächlich was, was,
wenn man das das erste Mal hört
und machen soll, wo dann erst mal
so ist Wie genau soll das gehen?
Ich weiß grad nicht genau,
hab ich jetzt ein Ja bekommen?
Und dass dann halt auch so ein
Angstmoment entsteht von: Wenn ich's
nicht genau wahrgenommen habe und
dann, was soll ich dann machen?
Heißt das, if, wenn ich mich, mir
nicht ganz sicher bin, ist es ein Nein?
Oder wenn ich mir nicht ganz
sicher bin, kann ich's machen?
Und die meisten entscheiden sich halt,
wenn wir auf dieser Art von achtsamen
Reise sind, wo wir lernen, wieder mehr
mit uns in Verbindung zu kommen, eben
dann eher nicht zu gehen und zu sagen:
Im Zweifel lieber nicht mich selber
übergehen und violaten, als zu sagen:
Na ja, ich war mir nicht ganz sicher,
aber ich hatte halt Bock und deshalb
haben wir das jetzt lieber mal gemacht.
Aber da eben diese Balance zu finden
und eben dieses Feingefühl wieder
zu entwickeln von: Es ist okay.
Und für mich war es einfach ultraschön,
diese Klarheit in mir zu spüren und
zu merken so: Es ist okay, Sarah,
du darfst, du darfst explorieren.
Du hast die, das Feinfühlige.
So du brauchst keine Sorge haben, dass
du sie übergehst oder in irgendeiner
Form, ne, dein, dein Inner Perpetrator
hier ans Ruder lässt, sondern dass ich
für mich weiß, ja, das ist ein Anteil,
den ich in mir integrieren darf, der
auch in mir lebt und der in meinem Leben
definitiv auch immer mal wieder da war.
Also daher, wenn wir den sehenden
Auges integrieren können, haben wir
schon mal deutlich bessere Chancen,
ähm, achtsam mit uns selber zu sein.
So, also:
Wie immer an dieser Stelle
meine herzlichste Einladung, mit
mir in den Austausch zu gehen.
Mich würde das sehr interessieren,
was da sich in dir bewegt hat, ob du
das vielleicht für dich auch kennst,
ob da was berührt wurde in dir.
Ähm, ich bin super gerne an deiner Seite,
wenn es darum geht, das zu explorieren
oder einfach, wenn du in Spaces kommen
möchtest, wo diese Kombination da ist
aus playful and safe, alive, erotically
alive and safe, dann bist du bei mir an
der richtigen Adresse und wir arbeiten
uns da step by step hin, dass es sich
genauso anfühlt, wo unsere lebendigste,
freiste, hm, unschuldigste Version
zum Ausdruck kommen kann, wenn wir mit
anderen Leuten in Verbindung gehen.
Darauf freue ich mich richtig doll.
Also schreib mir, schick mir 'ne
Sprachnachricht, was auch immer dein Weg
sein mag, aber schreib mir sehr gerne.
Und wenn du magst und die Folge
dir gefallen hat, dann lass mir
gerne ein kleines Kommentar da,
damit der Algorithmus sich freut
und mich empfehlen kann für
Leute, die das auch hören sollten.
Oder du unterstützt mich einfach
dabei und schickst die Folge einem
Menschen, der das mal hören sollte.
In jedem Fall lieben Dank, dass du
da warst und bis zum nächsten Mal.