mach's mit - Der Podcast

Empowering. Embodied. Berührend. Echt.

Zu vorsichtig oder nicht achtsam genug? Traust du deinem eigenen "Ja"?

05.06.2026 23 min

Zusammenfassung & Show Notes

Manche übergehen sich noch zu oft. Andere sind übervorsichtig & unsicher geworden. Eine sehr persönliche Geschichte über die feine Grenze zwischen gesundem Selbstschutz und der Art von Vorsicht, die uns von Lebendigkeit, Lust und echten Erfahrungen trennt. 

Manche übergehen sich noch zu oft. Andere schützen sich noch zu sehr – obwohl eigentlich längst nichts mehr geschützt werden muss. Eine sehr persönliche Geschichte über die feine Grenze zwischen gesundem Selbstschutz und der Art von Vorsicht, die uns von Lebendigkeit, Lust und echten Erfahrungen trennt.
Eine Folge über sehr verletzliche Yoni-Gespräche und meeting the "Inner Perpetrator".
 
Ich nehm dich wieder hautnah, ehrlich und verletzlich mit, damit du weißt, wie's sich anfühlt und dass du nicht allein bist. 💕✨ Und gebe dir wie immer was an die Hand, um (wieder) in deine Selbstwirksamkeit, Lebendigkeit, Lust und Lebensfreude zu kommen.💕✨  
     
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Ich freu mich sehr auf Austausch mit dir!
LASS MICH SO GERN WISSEN: Was hat dich berührt? Was waren deine Erkenntnisse?
💌 Schreib mir so so gern! 💌z.B. über die Kommentar-Box, per Email an hello@machs-mit.com oder über Instagram: @machs_mit. 💌
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Die Folge ist vor allem für dich, wenn...
... du das "Ja" und "Nein" deines Körpers noch nicht klar hörst oder manchmal nicht sicher bist, ob du's korrekt spürst.
... du so beschäftigt damit bist, deine Grenzen zu spüren und zu schützen, dass du aufgehört hast, sie zu explorieren.
... du dich manchmal beim Sex noch übergehst - dein "Nein" oder "noch nicht" nicht klar spürst oder vertrittst.

Darum geht's in der Folge - eine sehr persönliche Erfahrung aus meiner Self-Pleasure-Journey:
✨Explorieren eines Gefühls von Disconnection mit meiner Yoni "Warum fühlt sich Verbindung so schwer an?"
✨Von "Disconnection pathologisiert" zu "loslassen statt erzwingen" zu "Der Morgen, an dem plötzlich alles anders war & die überraschende Botschaft meiner Yoni"
✨eine tiefe Erkenntnis über Selbstschutz, mein Vertrauen in mich selbst und die Frage, wann Vorsicht angebracht ist – und wann sie uns davon abhält, Lust und Lebendigkeit zuzulassen
✨Die Angst vorm eigenen Inner Perpetrator - die Angst, dich nicht übergehen zu wollen, und wie du ihr begegnen kannst
✨Wie du das Vertrauen in dein Körper-"Ja" & "Nein stärken kannst - wie sich ein inneres "Ja" anfühlen kann
✨(Wieder) die Balance zwischen Sicherheit & Selbstschutz und Exploration & Lebendigkeit finden
 
Wichtigste Stichworte der Folge: Selbstvertrauen, Selbstschutz, Grenzen wahrnehmen, Self Pleasure, Übergriffigkeit, Inner Perpetrator, Shadow Work

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Das Play Buffet ❤️‍🔥- eine Reihe spielerischer, achtsamer Erkundungen von Intimität, Desires & Verbindung, sodass du am Ende ein Buffet an Möglichkeiten erkundet hast und dir das mitnimmst, was dir schmeckt. Jeden Monat erforschen wir eine andere "Zutat" oder "Geschmackserfahrung", wenn du so willst ;-)
 
Hier geht's zur Warteliste. Du bekommst die Infos als Erstes, sobald die 1. Edition buchbar ist... 🤗
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Lass uns gemeinsam erkunden, wer DU wirklich bist und was DICH ausmacht.
Lass uns herausfinden, was DU willst (und was nicht) - was dein full-body "Fuck Yes" ist.
Und dann sorgen wir dafür, dass du dich traust, GENAU DAFÜR loszugehen.🔥
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Die Herzverbindungen, die von hier aus möglich sind, sind herzberührend schön und tief, sodass sie dir manchmal Tränchen in die Augen treiben werden.
     
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Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mach's mit. Und heute würde ich sagen, wieder eine der Kategorie von sehr verletzlich und hoffentlich gleichzeitig sehr hilfreich für dich. Weil im Grunde geht's darum, um diesen, um diesen Konflikt in uns oder sagen wir mal, diese Balance zu finden, die Mitte zu finden. Und zwar zwischen auf der einen Seite, manchmal tendieren wir dazu, uns selber zu sehr zu übergehen, uns selber nicht zu hören und dann Dinge passieren zu lassen, die eigentlich nicht gut für uns sind, die sich eigentlich nicht gut anfühlen, für die wir vielleicht noch nicht ready waren. Das ist so das eine Extrem und das andere Extrem ist, viel zu vorsichtig zu sein, Angst zu haben, sich zu übergehen, sich selber nicht so wirklich zu vertrauen beziehungsweise das Gefühl zu haben, nicht so genau zu wissen, wann es ein klares Ja ist und dann dadurch viel zu vorsichtig zu sein. Und ich mag dir gerne heute 'ne kleine Geschichte erzählen, die ich im Rahmen meiner Self Pleasure Journey, die ich, äh, gemacht habe. Im-- Also meine ein, meine aktuelle Runde läuft ja gerade wieder, aber ich hab ja immer mal wieder die einundzwanzig Tage, auf die ich mich committe und eine von denen war so, ich glaube, Anfang des Jahres, Mit-Mitte des Jahres, April, März, April. So. Also ich fang mal da an, noch mal ganz kurz zu sagen: Self Pleasure Practice in meinem Fall bedeutet, dem zu begegnen, was in mir in dem Moment da ist. Es ist ein Wunsch von mir, dass ich auch mit meiner Yoni in Verbindung gehe, mit einfach meinem ganzen Körper im Endeffekt. Aber es ist nicht unbedingt Ziel, dass ich am Ende irgendwie Orgasmus erlebe oder mich selber im, in meiner Yoni berühre oder so was, sondern im Grunde ist es, ich verbringe schöne Zeit mit mir und die sollte möglichst pleasurable sein. Manchmal ist sie's aber nicht, weil dann halt grad andere Sachen vorne stehen. Nichtsdestotrotz hab ich innerhalb meiner Journey festgestellt, dass ich, ähm, also ich fang mal ganz vorne an. Am ersten Tag, wo ich meine Journey wieder aufgenommen habe, weil die Letzte hatte ich im Dezember beendet. Das heißt, da waren jetzt ein paar Monate dazwischen gewesen, wo ich's nicht sehr regelmäßig gemacht hatte und hatte also wieder angefangen und hab den ersten Tag schon so klar von meinem Körper gespürt: "Ach, yes, you're back. I missed you." Und es war für mich ein ganz schönes Gefühl, mich, mich vermisst zu haben und zu merken, ah, es ist wirklich wichtig, dieses, diesen Kontakt mit mir selber regelmäßig zu haben. Mm. Und- Das Ziel von diesen 21 Tagen ist immer, eine bestimmte Intention zu setzen. Und meine Intention für diese 21 Tage war: Ich mache das zu einer Zeit mit mir, auf die ich mich freue und ich nehme raus das Ziel, dass ich erregt sein muss oder dass ich meine Yoni anfassen muss, dass es nur dann sozusagen zählt. Aber dass es passieren darf. Aber es ist, es-- ganz explizit zu sagen: "Let's take this off the table." Ähm, um mal zu gucken, was dann für mich passiert. Und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es an einem Tag eben ganz klar in mir so dieses Gefühl gab von Trauer. Von Trauer, dass da irgendein Anteil in mir war in an einem so, so Mitte, in der Mitte diese, dieser einundzwanzig Tage. Obwohl fünfzehn Tage ist nicht ganz die Mitte, ist schon relativ weit nach hinten in, in Richtung einundzwanzig Tage. Also Tag sechzehn oder so war das. Hatt ich diesen Moment, wo ich meine Yoni im Spiegel angeschaut hab während meiner Practice und so diese Frage in mir aufkam: Warum ist es so schwer für uns, zu-- mich mit dir zu verbinden? Oder warum ist es so schwer für uns to feel connected? So war die erste Frage. Und dann war ich einfach damit 'n bisschen, hab damit geatmet, hab sie weiter angeschaut und sozusagen meine Hand dort aufgelegt und dann hat sich irgendwann die Frage geändert in: Warum ist es so schwer für mich, mich mit dir zu verbinden? Mmm, oder mich mit dir verbunden zu fühlen. Und dann kam halt so 'n, wie so 'n Dialog zustande oder fast eher so 'n bisschen Monolog, muss man ehrlicherweise sagen, weil dieser Anteil, der so viel Traurigkeit hatte, hat dann gesagt so: "Warum mit andern bist du so lebendig, wenn du sozusagen mit, wenn ich mit anderen Menschen in Verbindung gehe, äh, grade intimer Art", dann meinte dieser Anteil so, "dann, Yoni, bist du total lebendig und verbunden und juicy und öffnest dich mit so viel Freude und Leichtigkeit. Aber mit mir alleine passiert das so selten." Und dieser Anteil war so: "Und ich hab das Gefühl, das ist meinetwegen. Ich hab das Gefühl, dass du eigentlich voll bereit wärst und willens wärst, dich zu öffnen." Und so ist dieses Gespräch sozusagen verhallte. Ich wartete, spür ich irgend'ne Antwort aus meinem Inneren? Spür ich irgend'ne Antwort aus meiner Joni? Und es blieb einfach still. Ich hab aber das Gefühl gehabt, meine Joni sagt so: "Ich bin available." Aber ich weiß, ich wusste in dem Moment nicht, how to reach her, so wie ich an sie herankomme. Und so als-- ich hatte so dieses Bild in mir, so als ob ich versuche, sie anzurufen, aber nicht bemerke, dass das Telefon gar nicht eingesteckt war, noch aus den Zeiten, wo wir noch Kabeltelefon hatten. Und dann hab ich gemerkt, oh, jetzt kommt dieser Gedanke in mir auf. Ich sollte doch interessiert sein daran, mit ihr in Verbindung zu sein. Ich sollte doch fähig sein, mit ihr Verbindung aufzunehmen. Grade weil das auch immer zu der Zeit ist, also wenn wir diese Practice haben, dann findet das in 'ner, in 'nem Online Group Space statt. Also wir tauschen uns dazu aus. Und dann lese ich natürlich von den anderen Leuten, was die für tolle Erfahrungen haben und ich bin nicht gefeit davor, dann zu spüren, so: "Oh, warum ist es denn bei denen so normal, dass sie so ultra juicy Erfahrungen haben und bei mir scheinbar nicht?" Äh, und eben auch daran erinnert zu werden, dass das grundsätzlich für mich auch mein Normal ist. Ich kenne mich so. Ich kenne mich als das ist leicht für mich, das ist leicht zugänglich für mich. So wenn ich mich auch vor allem an meine Zeiten als Teenagerin erinnere, wo ich erste Explorationen mit mir selber gemacht hab, das war super easy und leicht und Scham ist bei mir definitiv nie ein Thema, auch jetzt nicht, äh, in Bezug darauf, mich selber zu berühren. Und in dem Moment, an diesem Tag hab ich einfach gemerkt so: Ach, ich pathologisiere irgendwie diese Disconnection. Also ich mach daraus 'n Problem. Das ist 'n Problem, das muss man irgendwie, ähm, das, das hat doch irgend'nen Grund. Und dann hab ich gemerkt, okay- Jetzt ist hier ein Entscheidungspunkt: Soll ich weiter versuchen, mich mit ihr zu verbinden, jetzt gerade sozusagen nicht aufzugeben? Oder soll ich aufhören, das zu versuchen, jetzt hier gerade zu erzwingen? Weil eigentlich ist das doch genau die Intention, die ich mir gesetzt habe, dass ich gesagt hab, es ist nicht Teil dieser Journey, dass ich mich mit meiner Yoni verbinden muss, sondern dass das von sich aus entstehen darf, aber nicht muss Und entsprechend habe ich mich für den Moment entschieden: Okay, I let go of it. Für to-- für heute lass ich's, äh, lass ich's bleiben und hab mir nur die Frage aufgeschrieben. Ich möchte gerne diese Frage auf verkörperter Art und Weise noch mal in mir bewegen, das nächste Mal, wenn ich 'ne Practice mache: Warum ist es so hart für mich, mich mit ihr zu verbinden und was ist das, was ich befürchte? Weil das ist meine Grundannahme in dem Moment gewesen. So, wenn das an sich leicht geht, muss ja irgendwas da der Grund sein, warum das plötzlich nicht so ist. Was ist das, was ich befürchte? Und für mich war das total spannend, dass ich dann erst mal halt mit in diesem, in meinem eigenen Saft sozusagen schmoren musste, zu sagen so: „Ach, ich konnte das jetzt nicht hier einfach sofort lösen", weil ich mir mal 'n Moment genommen habe, äh, um reinzuspüren und reinzuhören. Aber ich fand's auch richtig, richtig spannend. Manche von euch wissen das schon, wer regelmäßig Podcast von mir hört, dass ich grade 'ne Partnerperson habe, wo wir uns auf ganz andere Art und Weise in, in Intimität begegnen und ich einfach gemerkt hab so: Ah, okay, es fühlt sich grade so 'n bisschen an, als würd ich so zurück in die Grundschule gehen. So eigentlich hab ich sozusagen mein sexuelles Repertoire ist sehr, sehr groß und sehr weit und, äh, ich kann schon ganz viel, so nach dem Motto: Ja, also eigentlich bin ich ja schon, äh, Universitätsabschluss, aber jetzt dürfen wir noch mal ganz langsame Schritte gehen und viel, viel sozusagen gar nicht so die großen Schritte schon tun, sondern eher mal gucken, wie fühlt es sich denn an, wenn wir auf der Ebene von zum Beispiel Primary School Level, jetzt im Sinne von sexuellen Skills und Intimitätsbegegnungen, wenn wir da spielen und schauen, wie viel können wir dann davon eigentlich nehmen und explorieren, ohne dass gleich alles mit dazugehören muss, was normalerweise in meinem Repertoire ist. Und ich war so: Ah, interessante, interessanter Zufall doch irgendwie, dass das jetzt grade in meinem Leben ist und dieser Moment da ist von gefühlter Disconnection mit meiner Joni. Das heißt, für mich war einfach erst mal, ich sah's dann für mich an diesem Tag und auch dem nächsten Tag mit 'n bisschen Frustration und so dieser Unklarheit, wie ich jetzt genau da hingekommen bin und was es jetzt eigentlich grade braucht. Und dann gab es am Tag achtzehn, also sozusagen zwei Tage nach diesem Moment, bin ich morgens aufgewacht, weil meine Juni mich geweckt hat. Und die hat ganz klar gesagt so: "Hey, wollte nur mal Bescheid sagen. I'm here. I'm ready. I'm open. So let's connect." Und sie hat's mir im Prinzip ganz leicht gemacht in dem Moment und hat gesagt so, ähm: "Es ist safe. Ich hab jetzt mal hier sozusagen das Telefon wieder in die Steckdose gesteckt. Ich bin da. Let's connect." Und hab einfach 'n richtig, richtig spannenden Moment gehabt, wo ich ganz viel wie so'n, so 'ne Art Download bekommen hab von was meine Joni mir sagen wollte. Nämlich ich hab-- bin sozusagen in die Berührung gegangen und hab gesagt: "Ich, äh, ich, ich, ähm, verspreche dir, ich folge keiner Agenda, ich werde zuhören, ich werd langsam sein. Äh, wenn es irgendwas gibt, was du mich wissen lassen möchtest oder was ich anerkennen soll, dann bitte teile das mit mir." Und hab ganz, ganz vorsichtig mich exploriert und hab, äh, viel geatmet, viel reingespürt, war sehr, sehr präsent Äh, und hatte dann so diesen Moment von meinem Finger an meinem Eingang und eben zu warten, so hab ich 'n, krieg ich 'n Ja, darf ich, darf ich jetzt in diesem Moment, ähm, eintreten sozusagen. Und auch da in dem Moment der ersten Zentimeter immer wieder zu pausieren, zu atmen, zu halten, zu wahrzunehmen, was spür ich grade und eben zu hör-, zu horchen, gibt es irgendwas, was sie mit mir teilen mag. Und interessanterweise, mein System hat erwartet, ich hab erwartet, dass es Momente gibt von hier, äh, krasse traumatische Erfahrungen, von an die ich, von den ich nichts wusste, hier sind sie. Oder dass irgend, irgendwelche Erinnerungen auftauchen, die sie mit mir teilen will, die dazu geführt haben, dass es jetzt sozusagen grade ganz langsam und vorsichtig sein muss oder irgendwelche größeren Emotionen, die dann kommen. Aber das Gegenteil war der Fall, sondern sie hat mich im Endeffekt immer tiefer eingeladen und hat's mir leicht gemacht. Ähm, und hatte dann diesen spannenden Moment, mm, als ich so gemerkt hab, okay, jetzt ist langsam meine Kapazität, so präsent zu sein, äh, langsam aufgebraucht und ich ma, mag langsam meine Practice beenden, hab ich gefragt: "Gibt es irgendwas, was du mit mir teilen möchtest an diesem Punkt?" Und ich mag dir gerne mal vorlesen, was mein, mein Download war. Ich übersetze es dir dann, aber, äh, interessanterweise sind viele meiner, meiner Sachen auf Englisch. Aber erst mal hier. Sie sagte zu mir: "Sarah, I'm an adult. I can take good care of myself. You don't need to worry and build so many fences and rules around me to protect me. Yes, I experienced moments where penetration was too early or something wasn't careful enough. And thanks for looking at this with me, but none of this has been traumatic. I want you to be more confident in touching me. That you allow yourself to touch me and explore me. Not worrying every time you encounter a painful spot you could have violated me. Just be basic, careful, present and breathe. I'm actually fun loving and easy to arouse. Yeah, sometimes I'm not in the mood, but more often you just don't trust yourself. Just wake me up. A little dance, oil, shower head massage, breathing, you know how. And I'm ready and open." Also auf gut Deutsch gesagt, war 'ne ganz klare Message, die ich bekommen habe. So: „Hey, ich bin erwachsen und ich kann gut auf mich aufpassen und du musst nicht so viele Zäune und Regeln aufstellen." Und da ist nichts, was groß traumatisch in mir ist. Und sie sagt so: „Ich bin, ich mag's eigentlich, ich bin sehr pleasure loving und, ähm, du darfst dir erlauben, mit mir in Verbindung zu gehen und musst dir einfach mehr vertrauen, dass du mit der ba, mit den Basics von Präsenz und, und Achtsamkeit alles richtig machst. Und eben einfach nur nimm dir doch einfach nur 'n bisschen Zeit, äh, um mich aufzuwecken und dann hast du alle Erlaubnis, mich zu explorieren." Und für mich war das 'n ganz krasser Moment zu erkennen- Wir haben manchmal Angst vor unserem eigenen Inner Perpetrator, also dem inneren, hm, Übergriffigen in uns. Wir haben alle diesen Schattenanteil in uns und wenn der nicht gut integriert ist, dann wie immer mit Schattenanteilen, macht er halt so seine Dinge im Hintergrund. Und ich hatte ja eingangs in dieser Folge erwähnt, dass wir beide Varianten manchmal fahren. Entweder gibt es Menschen, die eben diesen Inner Perpetrator selber laufen lassen und sich entsprechend übergehen, Penetration zulassen, wenn es eigentlich noch gar nicht sich richtig anfühlt, zu Dingen nicht Nein sagen oder Stopp sagen, obwohl's nicht angenehm ist, vielleicht sogar schmerzvoll ist, du einfach nur aushältst. Allein das für sich genommen ist problematisch und dürfen wir hinschauen, weil das ist, wie wir uns selber verletzen. Und dieser Perpetrator kann aber auch gleichzeitig in die andere Richtung seinen Schatten, äh, werfen, nämlich wie es bei mir war, dass weil ich so achtsam bin mit den Spaces, in denen ich bin und weil ich sehr bewusst mir darüber bin, wie viel übergriffige Erfahrungen weiblich sozialisierte Menschen in ihrem Leben machen, regelmäßig, von Cat Calling angefangen oder einfach nur 'nem Blick, der sich anfühlt, als würde man dich grade ausziehen, ohne dass du dazu deinen Consent gegeben hast und ohne dass das sich für dich in deinem Körper gut anfühlt, bis halt zu wirklicher sexueller Übergriffigkeit. Dass da 'ne Angst in einem lebt, zumindest in diesem Fall in mir, sie zu übergehen, also meine Yoni zu übergehen, m-unachtsam zu sein, Schmerz oder, oder Verletzung sozusagen zu verursachen, der jetzt nicht unbedingt nur physischer Art ist. Und das hat mich extra vorsichtig werden lassen und hat halt dazu geführt, dass ich meine Self Pleasure Practice erst dafür genutzt habe, mir sehr viel Liebe zu geben und Care, Fürsorge, mir das Gefühl zu geben, mich sicher zu fühlen und genährt. Aber da sind wir halt genau in diese, in dieser Falle in Anführungsstrichen. Und es ist gleichzeitig eben auch genau das, was ich, ähm, was ich euch da draußen ja anbieten möchte und beibringen möchte, nämlich dass wir einen Space kreieren können in uns selber, aber auch in, im Miteinander, wo beides anwesend ist, wo das Explorieren, das Spielvolle, das, ähm- Neugierige, das Erotische, das Lebendige, das Aufregende auf der einen Seite und sich sicher zu fühlen, attüned zu sein, also aufmerksam eingespielt zu sein, dass das eine nicht ohne das andere existieren muss oder dass, dass die womöglich konträr sind. Aber wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht in eins von den beiden Lagern zu sehr hineinfallen. Also zu sehr nur: Ich will die Spannung und die, das Explorieren und das Erotische und übergehe damit aber mein Gefühl von wie viel Sicherheit ich brauche und wann ich, wann ich das Gefühl habe, auf mich und meine Grenzen weiterhin achten zu können. Und dass ich auch aus meiner Zeit, die ich, äh, auf dieser Erde schon bin, definitiv auch weiß: Oh, möchte ich jetzt was sagen? Und damit so die Angst zu haben, to kill the mood, die Stimmung zu killen. Aber so, wenn wir so was nicht aussprechen können, dann, äh, wie gesagt: We can't have the, the high ecstasy moments, wenn wir uns nicht safe genug fühlen zu sagen, wenn wir was anders brauchen. Weil der Körper, wenn wir unsere Grenzen übergehen, macht sich eng, macht sich angespannt. Da kann nichts, kann kein Orgasmus so genial sein, wie er sein könnte, wenn wir entspannt und offen sind. Und da können wir uns auch nicht fallen lassen, im wahrsten Sinne miteinander, wenn wir uns eigentlich gleichzeitig anspannen. So, das heißt, wir wollen weder auf diese Seite des Spektrums zu sehr ausrutschen, als, äh, auch nicht alles so safe zu machen, dass man Angst hat, sich in irgendeiner Form zu berühren oder, ähm, ja irgendetwas zu tun, ohne dass man vorher dreimal gefragt hat, ob das jetzt gerade in Ordnung ist. Und gerade bei Frauen habe ich das viel gehört, auch in meiner Gruppe, in der ich eben diese Self Pleasure Journey auch mache, dass es ein Misstrauen sich selbst gegenüber gibt, wenn es dieses Verhalten sehr lange gab. Also wenn man sehr lange sich selber übergangen hat, dass man so ein bisschen das Gefühl hat: Kann ich mir eigentlich selber trauen und weiß ich überhaupt, wie sich das anfühlt, von meiner Yoni ein Ja zu haben? Und das ist tatsächlich was, was, wenn man das das erste Mal hört und machen soll, wo dann erst mal so ist Wie genau soll das gehen? Ich weiß grad nicht genau, hab ich jetzt ein Ja bekommen? Und dass dann halt auch so ein Angstmoment entsteht von: Wenn ich's nicht genau wahrgenommen habe und dann, was soll ich dann machen? Heißt das, if, wenn ich mich, mir nicht ganz sicher bin, ist es ein Nein? Oder wenn ich mir nicht ganz sicher bin, kann ich's machen? Und die meisten entscheiden sich halt, wenn wir auf dieser Art von achtsamen Reise sind, wo wir lernen, wieder mehr mit uns in Verbindung zu kommen, eben dann eher nicht zu gehen und zu sagen: Im Zweifel lieber nicht mich selber übergehen und violaten, als zu sagen: Na ja, ich war mir nicht ganz sicher, aber ich hatte halt Bock und deshalb haben wir das jetzt lieber mal gemacht. Aber da eben diese Balance zu finden und eben dieses Feingefühl wieder zu entwickeln von: Es ist okay. Und für mich war es einfach ultraschön, diese Klarheit in mir zu spüren und zu merken so: Es ist okay, Sarah, du darfst, du darfst explorieren. Du hast die, das Feinfühlige. So du brauchst keine Sorge haben, dass du sie übergehst oder in irgendeiner Form, ne, dein, dein Inner Perpetrator hier ans Ruder lässt, sondern dass ich für mich weiß, ja, das ist ein Anteil, den ich in mir integrieren darf, der auch in mir lebt und der in meinem Leben definitiv auch immer mal wieder da war. Also daher, wenn wir den sehenden Auges integrieren können, haben wir schon mal deutlich bessere Chancen, ähm, achtsam mit uns selber zu sein. So, also: Wie immer an dieser Stelle meine herzlichste Einladung, mit mir in den Austausch zu gehen. Mich würde das sehr interessieren, was da sich in dir bewegt hat, ob du das vielleicht für dich auch kennst, ob da was berührt wurde in dir. Ähm, ich bin super gerne an deiner Seite, wenn es darum geht, das zu explorieren oder einfach, wenn du in Spaces kommen möchtest, wo diese Kombination da ist aus playful and safe, alive, erotically alive and safe, dann bist du bei mir an der richtigen Adresse und wir arbeiten uns da step by step hin, dass es sich genauso anfühlt, wo unsere lebendigste, freiste, hm, unschuldigste Version zum Ausdruck kommen kann, wenn wir mit anderen Leuten in Verbindung gehen. Darauf freue ich mich richtig doll. Also schreib mir, schick mir 'ne Sprachnachricht, was auch immer dein Weg sein mag, aber schreib mir sehr gerne. Und wenn du magst und die Folge dir gefallen hat, dann lass mir gerne ein kleines Kommentar da, damit der Algorithmus sich freut und mich empfehlen kann für Leute, die das auch hören sollten. Oder du unterstützt mich einfach dabei und schickst die Folge einem Menschen, der das mal hören sollte. In jedem Fall lieben Dank, dass du da warst und bis zum nächsten Mal.